Umfrage von NTT DATA: Zwei Drittel aller Unternehmen schöpfen das Potenzial ihrer Daten nicht aus

Umfrage von NTT DATA: Zwei Drittel aller Unternehmen schöpfen das Potenzial ihrer Daten nicht aus

Thomas Stöcker, Senior Vice President Strategic Industry and Management Advisory bei NTT DATA DACH

München, 13. April 2023 – NTT DATA (https://de.nttdata.com/), ein weltweit führendes Unternehmen für digitale Geschäfts- und IT-Dienstleistungen, hat die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die zeigen, dass zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland keinen Mehrwert aus den von ihnen erhobenen Daten ziehen können. Die Gründe sind ein Mangel an Datenkompetenz und eine fehlende Datenstrategie, begrenzte Budgets sowie eine fehlende Priorität des Themas. Dadurch bleibt jedoch enormes Potenzial für die Prozessoptimierung und die Umsetzung vielversprechender neuer Geschäftsmodelle auf der Strecke.

Unternehmen erfassen täglich immense Mengen an Daten. Doch wie finden sie die Informationen, die wirklich relevant sind? Wie bereiten sie die Daten auf und analysieren sie? Und wie gelingt es ihnen, einen geschäftlichen Nutzen daraus zu ziehen, also die Daten wirklich „zu Gold“ zu machen? Zu diesen Fragen hat NTT DATA eine Online-Umfrage (https://de.nttdata.com/data-to-value) unter 250 IT-Entscheidern in Deutschland in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse: 66 Prozent der IT-Entscheider geben an, dass in ihren Unternehmen die verfügbaren Daten nicht optimal genutzt werden. 32 Prozent führen dies in erster Linie darauf zurück, dass die Verantwortlichen über nicht genug Datenkompetenz verfügen, um das Potenzial der Daten auszuschöpfen. Als weitere Hindernisse nannten die Befragten begrenzte Budgets sowie die Tatsache, dass das Thema Datennutzung keine Priorität in ihrem Unternehmen habe.

Fehlende Datenstrategie, hoher Verwaltungsaufwand

Auch an den strategischen Grundlagen der Datennutzung besteht vielerorts Nachholbedarf: Laut Umfrage hat mehr als die Hälfte der Firmen (56 Prozent) entweder noch gar keine Datenstrategie oder nur ein Teilkonzept erarbeitet. 61 Prozent der IT-Entscheider gaben zudem an, dass ihnen die notwendigen Tools fehlen, um Daten und IT-Prozesse zu skalieren und eine einheitliche Datenplattform zu schaffen.

Entsprechend hoch ist der Aufwand für die Verwaltung der Daten: In jedem zweiten Unternehmen entfallen laut Studie wöchentlich mindestens 20 Prozent der Arbeitszeit auf das Daten-Management. In elf Prozent der Firmen sind es sogar mindestens 50 Prozent – also fast 23 Wochen pro Jahr. Die andere Hälfte der befragten Entscheider gab an, dass in ihrem Unternehmen höchstens 20 Prozent für die Datenverwaltung aufgewendet werden.

Abhilfe schafft der Data-to-Value-Ansatz von NTT DATA. Damit können Unternehmen ihre Infrastruktur so gestalten, dass eine kontinuierliche Wertschöpfung aus ihren Daten sichergestellt ist. Sie gewinnen wertvolle Erkenntnisse, treiben auf deren Basis die Digitalisierung voran und behalten ihre Anforderungen an Compliance, Governance und IT-Sicherheit im Griff.

Richtlinien und Maßnahmen für die Datensicherheit

Sicherheitsaspekte spielen bei der Datennutzung eine entscheidende Rolle: 60 Prozent der IT-Entscheider halten das Thema Datensicherheit für „sehr wichtig“. Und acht von zehn Unternehmen verfügen über spezifische Regeln für den Umgang mit digitalen Informationen – etwa eine nutzerdefinierte Rechteverwaltung. In 20 Prozent der deutschen Firmen ist dies allerdings nicht der Fall, wie die Umfrage zeigt. Das heißt, hier sind die Daten potenziell gefährdet.

In vier von zehn Firmen ist die Verantwortung für die Data Governance über das gesamte Unternehmen verteilt. Weitere vier haben dafür eine spezielle Organisationseinheit (Chief Digital Officer) eingerichtet. Firewalls und Verschlüsselung sind laut Umfrage die am häufigsten genutzten Instrumente, um die Daten zu schützen. Vergleichsweise wenig verbreitet sind dagegen Data-Governance-Frameworks und hardware-basierte Sicherheitsmaßnahmen.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Fast vier von zehn IT-Entscheidern ist nicht bewusst, mit welchen Umweltauswirkungen die Datennutzung verbunden ist. Über einen dedizierten Nachhaltigkeitsplan verfügt lediglich ein Drittel der Unternehmen in Deutschland (32 Prozent).

Thomas Stöcker, Senior Vice President Strategic Industry and Management Advisory bei NTT DATA DACH, erklärt dazu: „Beim Thema Daten gibt es für Unternehmen nur zwei mögliche Szenarien: Entweder sie nutzen deren Potenzial, um sich klare Wettbewerbsvorteile zu schaffen, indem sie ihre Effizienz steigern und neue Geschäftsmodelle realisieren. Oder sie vernachlässigen das und laufen Gefahr, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Die Ergebnisse der Umfrage sollten Entscheider dazu motivieren, den Themen Datenkompetenz und -strategie eine hohe Priorität zu geben – die Entscheidung dafür wird sich für sie schnell lohnen.“

Weitere Informationen zur Umfrage finden Sie unter: https://de.nttdata.com/data-to-value

NTT DATA – ein Teil der NTT Group – ist Trusted Global Innovator von Business- und IT-Lösungen mit Hauptsitz in Tokio und kombiniert globale Präsenz mit lokaler Kundenbetreuung in über 50 Ländern. Als IT-Dienstleister unterstützt NTT DATA seine Kunden bei ihrer digitalen Transformation und bündelt Branchenexpertise, Beratung und Implementierung unter einem Dach. Die hohe Branchenexpertise der Industry Lines, unter anderem in den Branchen Automotive, Banking, Insurance, Industry & Services, Public & Health sowie Telecom & Media wird ergänzt durch Service Lines. Sie bündeln industrieübergreifende technologische, fachliche sowie methodische Kompetenzen und sind Inkubator für neue Technologien und Innovationsprozesse. Weitere Informationen finden Sie unter nttdata.com.

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Homeoffice im Handwerk? Wie Flexibilität außerhalb des Büros funktioniert

Randstad Studie

Homeoffice im Handwerk? Wie Flexibilität außerhalb des Büros funktioniert

Homeoffice im Handwerk? Randstad Studie zeigt, wie Flexibilität außerhalb des Büros funktioniert

Unzählige Büroangestellte dürfen sich seit der Pandemie über erhöhte Flexibilität freuen. Doch was ist mit den Arbeitnehmenden außerhalb der Büros? Unter ihnen hat nur knapp jede:r Fünfte mehr Flexibilität. Das zeigt eine Randstad Studie – und legt zudem offen, welche Formen der Flexibilität sich die Arbeitnehmenden in den verschiedenen Berufsklassen überhaupt wünschen.

48% der Arbeitnehmenden in Deutschland stimmen der Aussage zu, Flexibilität sei genauso wichtig oder gar wichtiger als das Gehalt. Worin berufliche Flexibilität allerdings besteht, darin unterscheiden sich die verschiedenen Berufsgruppen teilweise deutlich. Das zeigt ein aktueller Pulse Survey zum Randstad Arbeitsbarometer 2023 (https://www.randstad.de/hr-portal/personalmanagement/randstad-arbeitsbarometer/).

Während fast jede:r Zweite der White-Collar-Worker (48%) – also Arbeitnehmende, die überwiegend Bürotätigkeiten ausüben – die Möglichkeit zu Homeoffice und hybrider Arbeit als wichtigstes Instrument für erhöhte Flexibilität bezeichnet, wünschen sich Arbeitnehmende, die nicht im Büro arbeiten, gänzlich andere Maßnahmen. Blue-Collar-Worker – also Arbeiter:innen, die einer körperlichen Arbeit nachgehen, im Gegensatz zu White-Collar-Workern und der sehr breit gefächerten Mischform Grey-Collar-Worker, deren Tätigkeit Merkmale von Blue Collar und White Collar aufweist – erhoffen sich vor allem zeitliche Freiheiten: Für 31% von ihnen ist Flexibilität hinsichtlich der täglich zu leistenden Arbeitsstunden am wichtigsten; für 25% Flexibilität bei den Arbeitszeiten, etwa durch die Einführung einer 4-Tage-Woche, die Aufteilung der Arbeit auch auf das Wochenende oder auf flexible Schichten.

Jede:r Fünfte hat schon einmal wegen mangelnder Flexibilität gekündigt

„Flexibilität wird häufig noch immer mit Homeoffice gleichgesetzt. Dabei beinhaltet flexibles Arbeiten viel mehr Aspekte und ist auch außerhalb des Büros möglich. New Work ist kein Thema nur für die Elite der Arbeitswelt“, sagt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Innovations & Concepts bei Randstad Deutschland. „Für Arbeitgeber liegt hier eine große Chance, neue Talente zu gewinnen. Wenn sie Flexibilität bewusst in ihre Strategie einbeziehen und auf die individuellen Bedürfnisse eingehen, können sie attraktiv für Bewerbende werden und ihre Mitarbeitenden langfristig an sich binden.“

Seit der Pandemie haben allerdings vor allem die Arbeitnehmer:innen in den Büros profitiert: 43% der White-Collar-Worker geben an, ihre Flexibilität habe sich erhöht. Unter den Grey- und Blue-Collar-Workern sind es dagegen gerade mal 16% beziehungsweise 20%. Dass flexibles Arbeiten auch in ihrem Berufsfeld möglich sei, glauben 37% der Blue-Collar- und 42% der Grey-Collar-Worker.

Wie wichtig Flexibilität bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden ist, zeigt das Randstad Arbeitsbarometer 2023: 40% würden keinen Job annehmen, der keine Standortflexibilität bietet; 46% keinen Job, in dem sie nicht ausreichend zeitliche Flexibilität hätten. 21% der Arbeitnehmenden haben schon einmal gekündigt, weil sie in ihrem Job nicht ausreichend Flexibilität hatten – unter den 18- bis 24-Jährigen trifft dies sogar auf 38% zu. Mehr als ein Viertel der Arbeitnehmenden (26%), so der aktuelle Pulse Survey, hat sich im vergangenen Jahr mindestens einen Tag krank gemeldet, um private Angelegenheiten zu regeln. „Dieser Ausfall bedeutet für Unternehmen teils gravierende Produktivitätseinbußen“, so Susanne Wißfeld. „Ein Grund mehr, um gegenzusteuern und den Arbeitnehmenden größere Flexibilität zu ermöglichen.“

Mehr als die Hälfte würde zusätzliche Zeit für Familie und Freunde nutzen

Wie würden Arbeitnehmende die durch erhöhte Flexibilität freigewordene Zeit nutzen? Mehr als die Hälfte (52%) würde mehr Zeit mit Familie und/oder Freunden verbringen. Auch Erholung steht bei der Mehrheit der Arbeitnehmenden (51%) hoch im Kurs, vor allem bei Blue-Collar-Workern (56%). 43% der Arbeitnehmenden würden die Zeit für ein Hobby nutzen, 36% zur physischen oder psychischen Ertüchtigung. Knapp jede:r Fünfte (19%) würde die Zeit in einen Zweitjob investieren.

Über White-, Grey- und Blue-Collar-Worker
Die Einteilung nach White-, Grey- und Blue-Collar-Workern ist eine Klassifikation von Arbeitnehmenden, die auf der von ihnen geleisteten Art der Arbeit basiert. Blue-Collar-Worker – abgeleitet von den blauen Overalls („Blaumänner“), die typischerweise in den Fabriken getragen wurden – verrichten unabhängig von ihrer Qualifikation vor allem körperliche Arbeit, etwa im Baugewerbe oder der Landwirtschaft. Ihnen gegenüber stehen die White-Collar-Worker, die in einer Büroumgebung zu finden sind. Bei den Grey-Collar-Workern handelt es sich um eine Mischform, die Blue- und White-Collar-Kriterien enthält. Grey-Collar-Worker üben häufig eine Tätigkeit aus, die mit einer Dienstleistung oder mit Kundenkontakt verbunden ist, arbeiten aber nicht in einem Büro. Beispiele hierfür sind Pilot:innen, Polizist:innen oder Lehrer:innen.

Über das Randstad Arbeitsbarometer
Das Randstad Arbeitsbarometer (https://www.randstad.de/hr-portal/personalmanagement/randstad-arbeitsbarometer/) wurde 2003 eingeführt und deckt inzwischen 34 Länder auf der ganzen Welt ab. Die Studie erscheint einmal jährlich und macht sowohl nationale als auch globale Trends auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Verschiedene Pulse Surveys in ausgewählten Ländern ergänzen im Jahresverlauf das Randstad Arbeitsbarometer mit Einblicken in aktuelle Entwicklungen. Die Befragung wird online unter Arbeitnehmer:innen im Alter von 18 bis 65 Jahren durchgeführt, die mindestens 24 Stunden pro Woche einer bezahlten, nicht selbständigen/freiberuflichen Tätigkeit nachgehen. Die Mindeststichprobengröße beträgt 800 Interviews pro Land.

Randstad ist Deutschlands führender Personaldienstleister. Wir helfen Unternehmen und Arbeitnehmern dabei, ihr Potenzial zu verwirklichen, indem wir unsere technologische Kompetenz mit unserem Gespür für Menschen verbinden. Wir nennen dieses Prinzip human forward. In der Randstad Gruppe Deutschland sind wir mit 47.350 Mitarbeitern und rund 530 Niederlassungen in 300 Städten ansässig. Unser Umsatzvolumen umfasst rund 2,014 Milliarden Euro (2022). Neben der klassischen Zeitarbeit zählen die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services zu unserem Portfolio. Wir schaffen als erfahrener und vertrauensvoller Partner passgenaue Personallösungen für unsere Kundenunternehmen. Unsere individuellen Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber machen uns auch für Fach- und Führungskräfte zu einem attraktiven Arbeitgeber und Dienstleister. Seit über 50 Jahren in Deutschland aktiv, gehören wir mit der Randstad Gruppe Deutschland zur niederländischen Randstad N.V. Ein Gesamtumsatz von rund 27,6 Milliarden Euro (Jahr 2022), rund 662.200 Mitarbeiter im täglichen Einsatz und rund 4.900 Niederlassungen in 39 Märkten machen unseren internationalen Unternehmenskonzern zum größten Personaldienstleister weltweit. Zu unseren nationalen Zweigstellen gehören neben der Randstad Deutschland GmbH & Co KG außerdem die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. CEO ist Richard Jager.

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Statusbericht zur Cloud-Nutzung: Flexera 2023 State of the Cloud Report ist da

Unsichere Wirtschaftslage verschiebt Cloud-Prioritäten und treibt KI-Einsatz weiter an

Statusbericht zur Cloud-Nutzung: Flexera 2023 State of the Cloud Report ist da

Hamburg, 9. März 2023 – Flexera (http://www.flexera.de/), Anbieter von Lösungen für Software-Lizenzmanagement, hat den jährlichen State of the Cloud Report 2023 (https://info.flexera.com/CM-REPORT-State-of-the-Cloud-DE?lead_source=Website%20Visitor&id=Flexera.com-PR) vorgelegt. Die Umfrage unter mehr als 750 Unternehmen zeigt: Die Cloud zeigt sich von der unsicheren Wirtschaftslage weitgehend unbeeindruckt. Zwar rückt die Optimierung von bestehenden Cloud-Ausgaben bei den IT-Verantwortlichen nach oben. An der wachsenden Adoption und Nutzung von SaaS, Public Cloud und Co. ändert das jedoch nichts.

Für fast die Hälfte der befragten Unternehmen (45%) wirkt sich die wirtschaftlich angespannte Lage der letzten Monate nach eigener Aussage nur sehr geringfügig auf ihre Cloud-Nutzung und den damit verbundenen Cloud-Ausgaben aus. Nur bei 9% der Unternehmen überschreiten die Ausgaben für die Public Cloud die geplanten IT-Budgets deutlich mehr als erwartet.

Damit scheint sich die Cloud endgültig als Motor der digitalen Transformation etabliert zu haben. Der Anteil an Unternehmen, die die Cloud intensiv nutzen, steigt kontinuierlich und liegt aktuell bei 65%. Mehr als die Hälfte der Workloads (53%) und Daten (51%) werden in der Public Cloud ausgeführt bzw. gespeichert. Der Mittelstand setzt hier seinen Sprint vom Vorjahr fort und greift mittlerweile bei 63% aller Daten und bei 67% aller Workloads auf die Public Cloud zurück. Dabei wählen die KMUs häufig einen einzigen Cloud-Anbieter, um Komplexität und Overhead möglichst klein zu halten.

Steigende Cloud-Nutzung bei schmalen IT-Budgets verschiebt zwangsläufig auch den Fokus der IT-Verantwortlichen. Erstmals seit zehn Jahren steht das Management der Cloud-Ausgaben (82%) auf der Prioritätenliste noch vor den Fragen der Cloud-Sicherheit (79%). Große Unternehmen investieren zudem stärker in Lösungen zur Kostenoptimierung bzw. FinOps (68%) als in Cloud-Security-Tools (63%). Auch bei den Top-Initiativen für das kommende Jahr stehen die Cloud-Ausgaben mit 62% ganz oben auf der Agenda.

In Sachen Künstliche Intelligenz (KI) scheinen die Pläne an Reife zu gewinnen. Das Data Warehouse (56%) ist zwar wie schon im letzten Jahr die am häufigsten genutzte PaaS, dicht gefolgt von relationalen DBaaS (48%). Was jedoch das Experimentieren mit neuen Cloud-Services angeht, liegt Machine Learning (ML) und KI mit 27% an erster Stelle. 21% der Unternehmen hegen zudem konkrete Pläne, in den nächsten zwölf Monaten ML/KI im Rahmen von Public Cloud Services zu nutzen. Damit hat knapp die Hälfte der Unternehmen (48%) die ersten Schritte in Richtung intelligente Systeme zurückgelegt.

„Unternehmen stehen bei der Cloud-Nutzung vor einem Scheideweg“, erklärt Brian Adler, Senior Director, Cloud Market Strategy bei Flexera. „Wir beobachten, wie das Cloud Financial Management (FinOps) an Zugkraft gewinnt und sich die Cloud-Kosten zur wichtigsten Frage für CIOs herauskristallisieren. Hinzu kommt der steigende Druck, den Einsatz von KI-Technologien voranzutreiben. Selbst wenn sich die Wirtschaftslage im kommenden Jahr nur langsam und stockend erholen sollte – die Cloud bleibt, wächst und entscheidet als Treiber der Digitalisierung unmittelbar über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.“

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

– Hybrid und Multi Cloud
Die große Mehrheit der Unternehmen (87%) setzt auf die Multi Cloud und greift auf mehr als einen Anbieter zurück (2022: 89%). Eine leichte Verschiebung zeichnet sich jedoch in Richtung Single Public Cloud ab: 11% der Unternehmen verlassen sich beim Cloud Computing auf einen einzigen Anbieter (Vorjahr: 9%). Ein ähnlicher Konsolidierungstrend findet sich auch in der Hybrid Cloud. Dort investieren nur noch 72% der Unternehmen sowohl in Public als auch in Private Clouds. Knapp ein Viertel (24%) verzichtet gänzlich auf ein proprietäres Cloud-Hosting (Vorjahr: 16%).

– Herausforderung Cloud Migration
Die Migration von Workloads in die Cloud gehört mit 59% zu den Top-Initiativen von Unternehmen. Die größte Herausforderung bleibt dabei das Application Dependency Mapping (49%). Kopfzerbrechen bereiten zudem die technische Machbarkeitsprüfung (46%), das Rightsizing von Instanzen (42%) und der Kostenvergleich von Cloud und On-Premise (41%). Insgesamt scheint die Migration von Workloads allerdings ins Stocken zu geraten: So wichtig die Cloud Migration auch ist, in den nächsten zwölf Monaten erwarten nur 44% der Befragten einen Fortschritt – 13% weniger als noch im Vorjahr.

-Top Cloud-Anbieter
Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den führenden Cloud-Anbietern geht weiter. Was den Umfang der Workloads angeht, setzt sich Amazon Web Service (AWS) mit 74% wieder an die Spitze. Microsoft Azure fällt mit 71% auf Platz zwei zurück (Vorjahr: 77%). Etwa gleichauf liegen die beiden Tech-Giganten bei der Anzahl der virtuellen Maschinen (VMs): 58% der Unternehmen betreiben mehr als 51 VMs auf AWS, im Vergleich zu 56% bei Azure. Einen deutlichen Vorsprung kann Amazon nur noch im Mittelstand aufweisen. KMUs ziehen AWS mit 71% deutlich der Microsoft Cloud-Plattform vor (51%). Andere Anbieter wie Google Cloud-Platform (43%), Oracle Cloud Infrastructure (26%), IBM Cloud (20%) und Alibaba (8%) bewegen sich relativ unverändert auf Vorjahresniveau.

– Cloud-Ausgaben
Fast ein Viertel der Unternehmen (24%) gibt pro Jahr mehr als 12 Millionen US-Dollar für die Public Cloud aus. In 56% der kleinen und mittelständischen Unternehmen belaufen sich die Cloud-Ausgaben bereits auf mehr als 1,2 Millionen US-Dollar. Das Problem unnötiger Cloud-Ausgaben – insgesamt 28% – bleibt zwar weiter bestehen, scheint sich jedoch in Folge von neuen FinOps Praktiken leicht zu verbessern. Im Durchschnitt überschreiten die Ausgaben für die Public Cloud die IT-Budgets von Unternehmen um rund 18% (2022: 13%).

– Managed Service Providers (MSP)
Mehr als die Hälfte (54%) aller Unternehmen verlassen sich in Sachen Cloud auf einen Managed Service Provider (MSPs) und lagern mindestens einen Aufgabenbereich aus. 27% überlassen das Management der Public Cloud gänzlich einem Dienstleister. Große Unternehmen setzen – wahrscheinlich aufgrund der höheren Komplexität von umfangreichen Cloud-Infrastrukturen – deutlich stärker auf externe Partner als KMUs (60% gegenüber 26%).

Der vollständige Flexera State of the Cloud Report 2023 (https://info.flexera.com/CM-REPORT-State-of-the-Cloud-DE?lead_source=Website%20Visitor&id=Flexera.com-PR) mit ausführlichen Grafiken steht zum Download bereit. Die Umfrageergebnisse stehen unter der Creative Commons Attribution 4.0 International Lizenz zur Verfügung und können unter Quellenangabe (Flexera) verwendet und weitergeben werden. Bei speziellen Pressefragen wenden Sie sich bitte an flexera@lucyturpin.com.

Flexera unterstützt Führungskräfte Transparenz und Kontrolle über die Technologie-Assets ihres Unternehmens zu behalten. On-Premise oder Cloud – Flexera ermöglicht es Unternehmen, wichtige IT-Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Mit einem Portfolio an integrierten Lösungen für beispiellose Einblicke in IT-Assets, Ausgabenoptimierung und Flexibilität, können Unternehmen ihren technologischen Ressourcen optimieren, das volle Potential ihrer IT ausschöpfen und Geschäftsprozesse beschleunigen. Seit über 30 Jahren engagieren sich mehr als 1.300 Flexera-Mitarbeiter weltweit für mehr als 80.000 Kunden.

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Panasas-Umfrage: unzureichendes Fachwissen größte Herausforderung beim Management von High-Performance Storage

Panasas-Umfrage: unzureichendes Fachwissen größte Herausforderung beim Management von High-Performance Storage

Panasas, die Daten-Engine für Innovationen, gibt heute die Ergebnisse einer globalen, unabhängigen Umfrage zu den Herausforderungen bekannt, denen sich Unternehmen beim Aufbau und Management von Storage-Infrastruktur im Kontext von HPC (High Performance Computing) gegenübersehen. Unzureichendes Fachwissen gepaart mit hohen Anforderungen an Ressourcen war die am häufigsten genannte Herausforderung (bei über 50 % der Befragten).

Dies sind die Ergebnisse der Umfrage von Vanson Bourne mit Blick auf Hunderte von Entscheidungsträgern in Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten (Deutschland, UK, USA). Die Umfrageergebnisse spiegeln das Feedback einer Vielzahl an Branchen wider, darunter u. a. Finanzdienstleistungen, Fertigung, Gewerbe sowie Einzelhandel.

Intersect360 Research prognostiziert, dass der HPC-Sektor weiterhin ein deutliches Wachstum verzeichnen wird. Die HPC-Budgets werden bis zum Jahr 2026 voraussichtlich auf 59,2 Milliarden US-Dollar ansteigen, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,7 %. Dieses Wachstum erhält zusätzlichen Auftrieb durch die Konvergenz von HPC mit KI/ML sowie die Rolle, die diese Technologien spielen, um Unternehmen umfassendere Erkenntnisse zur Unterstützung ihrer Geschäftsziele zu bieten. HPC und KI/ML sind in Kombination jedoch nicht nur leistungsstark, sie bringen auch neue Herausforderungen mit sich. IT-Teams müssen über die nötigen Tools und Fachkräfte verfügen, um den für die Unterstützung aktueller Anwendungen erforderlichen High-Performance Speicher zu managen. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass die gewählte Storage-Infrastruktur skalierbar und vielseitig genug ist, um künftige Anwendungen im angemessenen Umfang erfolgreich unterstützen zu können.

Umfrageergebnisse zeigen, dass 96 % der Befragten (Deutschland, UK, USA) beim Aufbau und Management von High-Performance Storage vor vielfältigen Herausforderungen stehen. Neben der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) unzureichendes Fachwissen als die größte Hürde anführt, ergeben sich noch weitere wesentliche Erkenntnisse:

-Nahezu die Hälfte der Befragten in allen drei Regionen bezeichnete hohe Wartungskosten (45 %) und hohe Anschaffungskosten (43 %) als große Herausforderungen.
-Umfrageteilnehmer aus dem IT-, Tech- und Telekommunikationssektor nannten hohe Wartungskosten (44 %) als eine Hürde, wohingegen hohe Anschaffungskosten für 36 % eine Herausforderung darstellten.
-39 % der Befragten in allen Regionen gaben an, dass das Management mehrerer Storage-Systeme für unterschiedliche High-Performance-Workloads zeitaufwendig sei, während 38 % die Optimierung der gesamten Infrastruktur für jeden einzelnen Workload als zeitintensiv empfinden.
-US-Befragte aus Fertigungsunternehmen (68 %) nannten unzureichendes Fachwissen sowie hohe Anforderungen an Ressourcen als größte Aufgabe.

-Der hohe Bedarf an Ressourcen und Fachwissen für die Konfiguration und das Management von Performance-Storage wurde in allen Branchen als größte Aufgabe angeführt, wobei diese Herausforderung in den folgenden Branchen am häufigsten angegeben wurde: Business und Professional Services (61 %), gefolgt von der Fertigungsbranche (60 %) und der IT-, Tech- und Telekommunikationsbranche (57 %).
„Wir wissen, was für ein erfolgreiches Management von HPC- und KI/ML Storage-Umgebungen erforderlich ist und welche entscheidende Rolle diese bandbreitenintensiven Anwendungen für das Geschäftswachstum spielen“, so Jeff Whitaker, VP of Product Strategy und Marketing bei Panasas. „Wir haben schon früh erkannt, vor welchen Leistungsanforderungen Unternehmen beim Management von Storage-Infrastrukturen für High-Performance-Umgebungen stehen, und diese Umfrageergebnisse bestätigen unsere Einschätzungen. Unsere PanFS® Software-Suite verdeutlicht unser Bestreben, einfache, zuverlässige Lösungen anzubieten, die mehrere HPC- und KI/ML-Anwendungen über eine einzige Storage-Plattform hinweg unterstützen. Kunden erhalten die erforderlichen Einblicke in Datenbewegungen und Nutzungsmuster, um optimale Workload-Performance im gesamten Unternehmen sowie in der Welt des High-Performance Computing zu erzielen.“

Panasas-Lösungen reduzieren die TCO und tragen dazu bei, die in der Umfrage genannten Herausforderungen in Bezug auf Einfachheit, Zuverlässigkeit sowie Skalierbarkeit beim Management von High-Performance-Storage-Infrastrukturen zu meistern. Globale Unternehmen aus zahlreichen Branchen setzen Panasas zur Unterstützung ihrer innovativsten HPC- und KI/ML-Projekte ein. Die Panasas PanFS Software-Suite für parallele Dateisysteme erhöht die Datentransparenz und -mobilität für High-Performance-Workloads und erzielt so optimale Performance in den datenintensivsten Umgebungen. Die Plug-and-play-Storage-Lösung des Unternehmens ist mit vertrauenswürdigen Hardwarekomponenten gebündelt. Damit entfällt das in der Umfrage angeführte Problem des unzureichenden Fachwissens. Es sind keine Schulungen erforderlich, und IT-Teams können so eine strategischere Rolle innerhalb ihres Unternehmens übernehmen.

Die Lösung für die HPC- und KI/ML-Storage-Herausforderungen unserer Kunden
Das Garvan Institute of Medical Research ist weithin anerkannt für seine Fachkompetenz im Bereich der Genomik und hat es sich zum Ziel gesetzt, klinische Verfahren wie die Beurteilung des Krebsrisikos sowie die Diagnose bei Kindern mit geistigen Behinderungen zu verbessern. Das Unternehmen ist bekannt für seine Bereitschaft, neue Technologien einzuführen. Um die IT-Komplexität zu reduzieren und die Produktivität von 80 internen Forschern zu fördern, benötigte das Garvan Institute of Medical Research eine Lösung, mit der die Performance-Levels von Genomik-Daten gesteigert und gleichzeitig der Installations- und Wartungsaufwand minimiert werden können. „Panasas erfüllt das Versprechen einer hervorragenden Performance bei vernachlässigbarem Wartungs- und Verwaltungsaufwand“, so Dr. Warren Kaplan, Leiter der Informatikabteilung des Garvan Institute of Medical Research.
Ein IT-Leiter eines der größten Industrieunternehmen Europas erläutert: „Sobald Panasas installiert ist und ausgeführt wird, brauchen wir uns nicht mehr darum zu kümmern. Damit erfüllt es exakt unsere Anforderungen.“ Ein anderer Kunde aus der Dienstleistungsbranche merkt an: „Selbst, wenn wir zusätzliche Daten hinzufügen, erzielt Panasas immer noch die erwartete Performance. Wir können uns darauf verlassen, dass die Lösung alle Eventualitäten meistert. So können wir unsere Fristen einhalten und sicherstellen, dass unsere Kunden die benötigten Informationen erhalten.“

Die School of Arts, Technology and Emerging Communications (ATEC) an der University of Texas in Dallas (USA) fördert die nächste Generation von Medien- und Unterhaltungsexperten. „Alle sechs bis 12 Monate scheinen sich die Rendering-Verfahren und -Technologien zu ändern, wodurch unsere Dateien immer größer werden. Panasas Storage bietet die nötige Skalierbarkeit und Hochgeschwindigkeitsverarbeitung, um selbst komplexeste Projekte zeitnah abzuschließen“, so Todd Fechter, Professor an der School of ATEC an der University of Texas in Dallas. Todd Fechter schätzt, dass Studenten jetzt ein Drittel mehr Zeit für ihre Projekte haben, weil die einzelnen Bilder nicht mehr auf jedem individuellen Computer per Data Wrangling aufbereitet werden müssen. Durch effizienteres Projektrendering können Studenten selbst komplexeste Projekte zügig abschließen.

Das Panasas-Portfolio von Datenlösungen überzeugt durch außergewöhnliche Performance, unbegrenzte Skalierbarkeit und höchste Zuverlässigkeit. Kunden profitieren zudem von günstigen Gesamtbetriebskosten und geringem Verwaltungsaufwand. Die Panasas-Daten-Engine beschleunigt KI- und Hochleistungsanwendungen in der Fertigung, den Biowissenschaften, der Energiebranche, den Medien, dem Finanzdienstsektor und in Behörden. Das Vorzeigeprodukt des Unternehmens, das parallele PanFS®-Dateisystem, und die ActiveStor® Storage-Lösungen verbinden auf einzigartige Weise höchste Performance, Skalierbarkeit und Sicherheit mit der Zuverlässigkeit und Einfachheit einer selbstverwalteten, selbstreparierenden Architektur. Mit der Panasas-Daten-Engine lassen sich die weltweit größten Herausforderungen meistern: Bekämpfung von Krankheiten, Konzeption neuer Passagierflugzeuge, Gestaltung atemberaubender visueller Effekte und Einsatz von KI für die Prognose neuer Möglichkeiten. Weitere Informationen finden Sie unter www.panasas.com. Folgen Sie uns auch über LinkedIn.

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Softwarepiraterie: Übernutzung von Lizenzen bleibt größtes Problem

Nach einer Umfrage von Revenera verzeichnen 58% der Anbieter hohe Umsatzeinbußen durch die über die vertragliche Vereinbarung hinausgehende Nutzung von Anwendungen

Softwarepiraterie: Übernutzung von Lizenzen bleibt größtes Problem

Hamburg, 15. Dezember 2022 – Softwareanbieter haben wieder verstärkt mit dem Problem der Softwarepiraterie zu kämpfen. Mehr als 30% der Umsatzeinbußen lassen sich nach dem “ Monetization Monitor: Software Compliance and Piracy 2022 (https://info.revenera.com/SWM-RPT-monetization-monitor-2022rpt3?lead_source=PR)“ von Revenera (https://www.revenera.de/?utm_source=PR) auf Missbrauch und nicht-lizenzierte Nutzung von Softwareprodukten zurückführen.

Größtes Problem ist dabei der Einsatz der Anwendungen über die vertraglichen Richtlinien hinaus. Insgesamt 58% der befragten Software-Hersteller entgehen Einnahmen aufgrund von Übernutzung (Overuse). Aber auch bewusste Verstöße gegen Compliance-Bedingungen (51%) sowie die klassische Softwarepiraterie (47%) kommen den Anbietern teuer zu stehen. Gerade in den Pandemie-Jahren und im Home Office erhielt das illegal Kopieren, Verkaufen, Teilen oder Weitergeben kommerzieller Software neuen Aufschwung. Nun verschärfen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten die Lage.

Die Gründe für die hohen Umsatzeinbußen sind jedoch nicht nur extern zu suchen, sondern sind in vielen Fällen auch hausgemacht. So gelingt es der Mehrheit der Software-Anbieter (58%) nach eigener Aussage nicht, die Lizenzierung sowie das Packaging und Pricing der tatsächlichen Nutzung ihrer Software anzupassen und Kunden damit bedarfsgerecht abzuholen. In vielen Fällen fehlt es zudem an ausgereiften Monetarisierungsstrategien (54%), um die eigenen Produkte gewinnbringend am Markt zu positionieren.

Für rund ein Drittel (31%) der Unternehmen ist völlig unklar, wie es zu den entgangenen Softwareeinnahmen kommt. Es fehlen datengetriebene Ansätze und automatisierte Lösungen zur Analyse der Nutzungsdaten. Stattdessen stützen sich ganze 41% bei der Aufdeckung von Lizenzverstößen auf informelle Berichte Dritter (z. B. Sales-Team). 36% verfügen über Auditprogramme, während ein Viertel (24%) auf Whistleblower vertraut. Compliance-spezifische Telemetriedaten werden hingegen von nur 31% der Hersteller erfasst.

„Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten versuchen Technologieunternehmen sich finanziell sicher aufzustellen. Durch Softwarepiraterie verursachte Umsatzeinbußen passen dazu nichts Bild. 63% der befragten Unternehmen wollen daher ihre Softwaremonetarisierung von Grund auf ändern und ihre Compliance-Intelligence ausbauen. 60% planen darüber hinaus, die Einhaltung von Lizenzbestimmungen zukünftig deutlich schärfer durchzusetzen,“ erklärt Nicole Segerer, SVP und General Manager bei Revenera. „Software Usage Analytics wird für die Hersteller hier entscheidend. Der tiefe Einblick in die Compliance- und Nutzungsdaten hält dann unterschiedliche Wege offen: Die Anbieter können beispielsweise rechtliche Schritte einleiten, ihren Kopierschutz verstärken oder die Informationen für das Up- und Cross-Selling heranziehen.“

Der vollständige Report “ Monetization Monitor: Software Compliance and Piracy 2022 (https://info.revenera.com/SWM-RPT-monetization-monitor-2022rpt3?lead_source=PR)“ steht hier zum Download bereit.

Revenera unterstützt Produktverantwortliche, bessere Anwendungen zu entwickeln, die Markteinführungszeit zu verkürzen und Produkte effektiv zu monetarisieren – egal ob On-Premise, Embedded Software, SaaS oder Cloud. Die führenden Lösungen von Revenera ermöglichen es Software- und Technologieunternehmen, ihren Umsatz mit Hilfe moderner Software-Monetarisierung zu steigern. Softwarenutzungsanalysen erlauben tiefe Einblick in die Nutzung von Software und die Einhaltung von Lizenzierungen. Lösungen für Software Composition Analysis garantieren ein hohes Maß an Open-Source-Sicherheit und Lizenzcompliance. Mehr Informationen unter www.revenera.de

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Steigende Kosten der digitalen Transformation zwingen zu mehr Nachhaltigkeit bei Cloud und SaaS

Flexera Report: Angespanntes Wirtschaftsklima macht IT-Asset-Management (ITAM) zur Chefsache

Hamburg, 26. Oktober 2022 – Die angespannte Wirtschaftslage, steigende Preise, politische Unsicherheiten und Engpässe sowohl in den Lieferketten als auch bei den Fachkräften legen der digitalen Transformation weiter Daumenschrauben an. Der Druck auf die IT-Abteilungen ist enorm. Das IT- und Software-Asset-Management (ITAM) rückt bei Entscheidungen über Investitionen, Kosteneinsparungen und nachhaltiges IT-Wachstum weiter ins Zentrum. Das zumindest ist das Ergebnis des State of ITAM Report 2023 (https://info.flexera.com/ITAM-REPORT-State-of-IT-Asset-Management-de) von Flexera (http://www.flexera.de/).

Die wachsende Bedeutung des ITAM zeigt sich unter anderem an den veränderten Reporting-Strukturen. Weltweit berichten bereits 43% der SAM-Teams direkt an den CIO oder CTO. Im Vergleich zur Umfrage im letzten Jahr hat sich der direkte Austausch mit der Chefetage damit fast verdoppelt (2022: 22%). Und auch in der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen entwickelt sich das ITAM zum wichtigen Partner. Neben IT-Service-Management (ITSM) und dem IT-Infrastrukturmanagement (jeweils 58%) ist der Kontakt zum Cloud-Team (42%) und zur IT-Sicherheit (50%) deutlich enger als noch im Vorjahr.

Die Top-ITAM-Initiativen drehen sich dabei vor allem um die Reduzierung bzw. Optimierung der IT-Ausgaben (55%), besseres SaaS-Management (44%) und die Um- bzw. Neuverteilung von nicht genutzten sowie nicht völlig ausgeschöpften Softwarelizenzen (43%). Ziel dabei ist es weniger, das IT-Budget zu beschneiden als den technologischen Mehrwert der bereits getätigten IT-Investitionen in vollem Umfang auszuschöpfen und so nachhaltiger zu wirtschaften.

Das Hauptaufgabengebiet des ITAM ist und bleibt in diesem Zusammenhang die Cloud. Die ihr zugeschriebene Bedeutung hat sich seit dem letzten Jahr von 4% auf 17% mehr als vervierfacht. In den nächsten drei Jahren erwarten zudem fast drei Viertel der Befragten (73%) in ihrer Arbeit einen stärkeren Fokus auf SaaS (2022: 61%). Bei der Public Cloud sind es 68% (2022: 58%). Momentan jedoch verfügt erst knapp die Hälfte der Unternehmen (48%) über Prozesse, um die Nutzung von SaaS zu tracken und die entsprechenden Vertragskonditionen bedarfsgerecht an die internen Anforderungen auszurichten (Stichwort: Rightsizing). Im Vergleich zum Vorjahr konnten ITAM-Teams jedoch immerhin ihre Erfolgsquote beim Entfernen unnötiger SaaS (von 19% auf 36%) und der Integration von Single-Sign-on(SSO) für die wichtigsten Cloud-Anwendungen (von 43% auf 55%) verbessern.

„Blickt man auf die immensen und komplexen Herausforderungen dieser Tage befindet sich das ITAM in Unternehmen grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Die SAM-Initiativen erreichen mittlerweile einen hohen Reifegrad und die Kluft zwischen fortgeschrittenen und unerfahrenen ITAM-Teams schließt sich langsam. Das mag auch daran liegen, dass sich IT-seitig alles in Richtung Cloud bewegt und das ITAM damit automatisch von der C-Level mehr in die Verantwortung genommen wird“, erklärt Marius Dunker, Vice President DACH Sales bei Flexera. „Eine Verschnaufpause bedeutet das freilich nicht. Zumal sich hinter der Cloud bereits neue Themen wie Nachhaltigkeit und IT Asset Disposition (ITAD) auf der To-Do-Liste einreihen.“

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

– Die Ausgaben für SaaS haben die Ausgaben für On-Premise mittlerweile in vielen Unternehmen ein- und überholt. So investiert die überwiegende Mehrheit der Befragten mehr als 100.000 US-Dollar im Jahr für die Cloud-Anwendungen. Unternehmen mit 5.000 bis 10.000 Mitarbeiter geben rund 8 Mio. US-Dollar für SaaS aus. Bei Großkonzernen mit mehr als 100.000 Mitarbeitenden belaufen sich die SaaS-Kosten auf durchschnittlich 64 Mio. US-Dollar. Mehr als ein Drittel der IT-Ausgaben wirft keinen echten Mehrwert ab. Das gilt sowohl für On-Premise-Anwendungen (38%) und Rechenzentren (34%) als auch für SaaS und IaaS/PaaS (jeweils 33%).

– Für die Reduzierung unnötiger Kosten setzen SAM-Teams auf unterschiedliche Maßnahmen. Am erfolgreichsten wird dabei die Wiederverwendung von On-Premise-Lizenzen (83%), die Neuverhandlung mit Softwareanbietern (83%) und die Reduzierung operativer Kosten durch das Entfernen unnötiger IT-Assets (81%) angesehen.

– Eine grundlegende Herausforderung für ITAM- Teams ist die fehlende IT-Visibility. 65% der Befragten haben keinen Einblick darüber, wie sich IT-Assets auf den Geschäftserfolg auswirken. Echtes Kopfzerbrechen bereiten darüber hinaus die vielfältigen Nutzungsrichtlinien der Softwareanbieter (32%) sowie die Komplexität hybrider IT-Portfolio rund um Cloud, SaaS und Container (32%). Eine scheinbar unüberwindbare Hürde stellt auch der Fachkräftemangel dar – in Europa (37%) sogar deutlich mehr als im Rest der Welt (31%).

– Audits durch Software-Anbieter belasten die ITAM-Ressourcen weiterhin stark. Allerdings ist der Zeitaufwand für Vorbereitung, Prüfung und Durchführung von 27% auf 24% gesunken. Zu den aktivsten Auditoren der letzten drei Jahre gehören Microsoft, Oracle und IBM, wobei die Zahl der Microsoft-Audits mit 52% leicht zugenommen hat. Eine Besonderheit zeigte sich auch bei IBM: Hier waren die Auditoren deutlich häufiger bei europäischen Unternehmen zu Besuch (weltweit 34% / Europa: 44%).

– Nachhaltigkeit etabliert sich als fester Aufgabenbereich der ITAM. So haben bereits mehr als drei Viertel der Befragten (76%) Richtlinien oder Prozesse zur Entsorgung von Hardware-Assets definiert. Auch grüne Initiativen wie die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks (25%) sowie das Recycling/Wiederverwerten von Hardware (29%) finden sich auf der Agenda der IT-Manager.

Der vollständige State of ITAM Report 2023 (https://info.flexera.com/ITAM-REPORT-State-of-IT-Asset-Management-de)mit ausführlichen Grafiken steht zum Download bereit.

* Über den Report:
Für den State of ITAM Report 2023 befragte Flexera insgesamt 500 qualifizierte Teilnehmer mit Erfahrung im Software Asset Management in Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern. Die Umfrage richtete sich verstärkt an große Unternehmen und Konzerne: 70% der teilnehmenden Organisationen beschäftigt mindestens 5.000 Mitarbeiter, 10% beschäftigt 100.000 oder mehr Mitarbeiter.

Flexera unterstützt Führungskräfte Transparenz und Kontrolle über die Technologie-Assets ihres Unternehmens zu behalten. On-Premise oder Cloud – Flexera ermöglicht es Unternehmen, wichtige IT-Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Mit einem Portfolio an integrierten Lösungen für beispiellose Einblicke in IT-Assets, Ausgabenoptimierung und Flexibilität, können Unternehmen ihren technologischen Ressourcen optimieren, das volle Potential ihrer IT ausschöpfen und Geschäftsprozesse beschleunigen. Seit über 30 Jahren engagieren sich mehr als 1.300 Flexera-Mitarbeiter weltweit für mehr als 80.000 Kunden.

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Revenera Report: Abo & SaaS dominieren die Softwareindustrie

62% der Softwareanbieter veränderten in den letzten zwei Jahren ihr Geschäftsmodell, um wiederkehrende Umsätze zu realisieren

Revenera Report: Abo & SaaS dominieren die Softwareindustrie

Hamburg, 13. Oktober 2022 – Software-Abonnements und SaaS entwickeln sich für Softwareanbieter zur dominierenden Strategie bei der Monetarisierung und Bereitstellung ihrer Lösungen. Trotzdem bleiben die IT-Portfolios mit dem Festhalten an On-Premise und klassischen Lizenzmodellen vorerst noch hybrid – und damit eine Herausforderung. Das zeigt der Monetization Monitor “ Software Monetization Models and Strategies 2022 (https://info.revenera.com/SWM-RPT-monetization-monitor-2022?lead_source=PR)“ von Revenera (https://www.revenera.de/?utm_source=PR).

Die Umfrage unter Softwareanbieter offenbart einen hybriden und damit hochkomplexen Mix aus unterschiedlichen Geschäftsmodellen für Anwendungen. Bei der Monetarisierung finden sich neben Abonnements (28%), nutzungsbasierten (14%) Modellen, diversen Preis-Metriken (12%) und ergebnisbasierten Modellen (9%) auch nach wie vor die klassischen, unbefristeten Lizenzen (28%). Der Trend zeigt jedoch ganz klar in Richtung Abo. In den letzten zwei Jahren stellten 62% der Softwareanbieter auf Software-Abonnements um. Das Ziel dahinter ist es, wiederkehrende Umsätze zu realisieren (52%) und den Anschluss an den Wettbewerb nicht zu verlieren (51%). Angesichts des unsicheren Wirtschaftsklimas dürfte dieser Trend weiter anhalten, wenn nicht sogar verstärken.

In den nächsten ein bis eineinhalb Jahren gehen die Befragten von einem Zuwachs bei den Abonnements um 54% aus. Ähnlich stark sollen auch nutzungsbasierten Monetarisierungsmodelle wachsen (41%). Dieses Plus geht auf Kosten von befristeten Lizenzierungen, die in den Plänen von Softwareanbietern um 33% weiter zurückfallen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Bereitstellung von Software. Hier setzt sich SaaS weiter durch. Für die nächsten 12-18 Monate planen 59% der Softwareanbieter ihre Lösungen verstärkt als Cloud-Anwendungen anzubieten. Eine Aufwärtsbewegung ist zudem bei der Private Cloud (49%) und Public Cloud (45%) zu verzeichnen. Im Sinkflug befinden sich dagegen weiterhin On-Premise-Anwendungen (33%) sowie Embedded Software (19%).

Ob Monetarisierung oder Bereitstellung – wie erfolgreich der Umstieg auf die neuen Modelle verläuft, hängt stark vom Reifegrad der Software Usage Analytics ab. Die Softwarenutzungsdaten liefern die Grundlage, um die Produkt-Roadmap entlang von Kundenanforderungen weiterzuentwickeln und ein für beide Seiten faires Preis-Leistungs-Verhältnis zu definieren. Doch gerade einmal ein Viertel (26%) der Befragten sind in der Lage, die Nutzungsdaten auch ganzheitlich zu erheben und effektiv zu nutzen.

„Um wiederkehrende Umsätze zu sichern und den gesamten Quote-to-Cash-Prozess (Q2C) zu optimieren, haben Softwareanbieter momentan keine andere Wahl als ihre Geschäftsmodelle hybrid aufzustellen und verschiedenen Monetarisierungs- und Bereitstellungsmodelle parallel zu unterstützen“, erklärt Nicole Segerer, VP of Products and Marketing bei Revenera. „Das macht das Management von IT-Portfolios dementsprechend komplex. Wer weiß, wie Kunden Anwendungen nutzen und was sie bereit sind zu zahlen, kann deutlich besser mit wechselnden und wachsenden Anforderungen umgehen. Das gilt nicht nur für Abos und SaaS, sondern für alle Software-Geschäftsmodelle.“

Weitere Ergebnisse im Überblick:

– Der Nachholbedarf bei der Usage Intelligence ist nach wie groß. 35% der Befragten erfassen zwar Nutzungsdaten in ihrer Software, sind dabei jedoch auf manuelle Prozesse oder zusätzliches Engineering angewiesen. Das Interesse für automatisierte Software Usage Analytics wächst jedoch: In den nächsten ein bis zwei Jahren planen 18% der Befragten hier Zeit und Ressourcen zu investieren – doppelt so viel wie noch im Vorjahr (2021: 9%)

– Wichtigste Treiber für die Umstellung der Softwaremonetarisierung in den nächsten 12-18 Monaten ist der Einstieg in neue vertikale Märkte (65%), der Wechsel zu „as-a-Service“-Angeboten (64%) und das Vermeiden von Umsatzeinbußen (63%). Änderungen bei der Lizenzierung gründen auf dem Wunsch, Anpassungen beim Preis bzw. innerhalb der Softwarepakete besser vornehmen zu können (35%).

– Das Pricing von Software bleibt eine Herausforderung. Nur knapp ein Drittel der Befragten (32%) ist der Meinung, dass der momentane Preis dem Wert einer Lösung auf Kundenseite entspricht. Die größten Hindernissen bei der Preisgestaltung ist dabei der fehlende Einblick in die „wertvollsten“ Funktionen einer Anwendung (44%), das Risiko einer Änderung der Geschäftsmodelle (43%) und die mangelnde Kundenakzeptanz für neue Monetarisierungsmodelle (42%).

Der vollständige Report “ Monetization Monitor: Software Monetization Models and Strategies 2022 (https://info.revenera.com/SWM-RPT-monetization-monitor-2022?lead_source=PR)“ steht hier zum Download bereit.

* Methodologie
Revenera führte von Mitte April bis Mitte Juli 2022 eine weltweite Branchenumfrage unter Softwareanbietern durch. Ziel war es, Trends in der Softwareindustrie hinsichtlich Geschäftsmodelle, Preisgestaltung, Monetarisierung und Lizenzierung offenzulegen. Die 261 Befragten setzen sich aus Geschäftsleitern und C-Level-Verantwortlichen (31%), Managern und Teamleitern (35%) sowie Einzelpersonen (34%) zusammen.

Revenera unterstützt Produktverantwortliche, bessere Anwendungen zu entwickeln, die Markteinführungszeit zu verkürzen und Produkte effektiv zu monetarisieren – egal ob On-Premise, Embedded Software, SaaS oder Cloud. Die führenden Lösungen von Revenera ermöglichen es Software- und Technologieunternehmen, ihren Umsatz mit Hilfe moderner Software-Monetarisierung zu steigern. Softwarenutzungsanalysen erlauben tiefe Einblick in die Nutzung von Software und die Einhaltung von Lizenzierungen. Lösungen für Software Composition Analysis garantieren ein hohes Maß an Open-Source-Sicherheit und Lizenzcompliance. Mehr Informationen unter www.revenera.de

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targens: Umfrage LkSG: Unternehmer fürchten Nachteile

targens: Umfrage LkSG: Unternehmer fürchten Nachteile

Stuttgart, 04.10.2022 – Der Stichtag zum Inkrafttreten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes rückt näher – doch wie gut sind die deutschen Unternehmen darauf vorbereitet? Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der targens GmbH befürchten fast zwei Drittel der Unternehmensentscheider, durch das neue Gesetz Nachteile zu erleiden. Insbesondere Kosten und Aufwand an personellen Ressourcen bereiten den Befragten Sorgen. Wenn ab dem 1. Januar 2023 Firmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten die Sorgfaltspflichten hinsichtlich Menschenrechte und Umweltschutz nachweislich erfüllen müssen, rechnen 41 Prozent mit hohen Kosten bei der Umsetzung der neuen Regularien. Ein Drittel geht davon aus, dass die Überprüfung der Lieferketten mit einem deutlichen personellen Mehraufwand verbunden sein wird. Weitere Befürchtungen sind Rechtsstreitigkeiten (24 Prozent), Wettbewerbsnachteile (22 Prozent) und Rufschädigungen (10 Prozent).

Wiegen sich Unternehmen in falscher Sicherheit?

Lediglich zwölf Prozent der Entscheider fühlen sich sehr gut auf das kommende Lieferkettengesetz vorbereitet. 19 Prozent geben dagegen an, dass sie sich eher nicht gut bis überhaupt nicht gut auf das Lieferkettengesetz vorbereitet fühlen. Gut ein Viertel der Befragten (26 Prozent) glaubt, von den Nachweispflichten weder direkt noch indirekt betroffen zu sein. „Die Gefahr besteht, dass sich die Unternehmen hier in falscher Sicherheit wiegen“, gibt Dr. Lars A. Ludwig, Geschäftsführer der targens GmbH zu Bedenken. „Viele mittelständische und kleinere Unternehmen fallen zwar nicht unmittelbar in den Anwendungsbereich des neuen Gesetzes, sind aber als direkte Zulieferer Teil der Lieferkette von betroffenen Firmen – und unterliegen damit ebenfalls den Sorgfaltspflichten.“

Hinzukommt, dass gerade Großkunden zunehmend steigende Anforderungen an ihre Geschäftspartner stellen und von diesen die Erfüllung immer strengerer Kriterien bezüglich des Umgangs mit Menschenrechten und der Umwelt erwarten. „Unsere Umfrage zeigt, dass etliche Unternehmen bei der Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes noch Nachholbedarf haben. Digitale Lösungen helfen dabei, sowohl gesetzlich auf der sicheren Seite zu sein und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und dabei gleichzeitig Kosten und Aufwand in einem überschaubaren Rahmen zu halten“, so Ludwig.

Mit Hilfe von digitalen Tools rechtskonform bleiben

Wie die Umfrage zeigt, sagen lediglich 29 Prozent, dass sie mit digitalen Lösungen die Anforderungen des Lieferkettengesetzes schon jetzt erfüllen könnten. Das Potenzial innovativer Technologien sehen die Unternehmensentscheider durchaus. So zeigt die Studie, dass sich 86 Prozent der Befragten digitale Unterstützung bei der Umsetzung des Lieferkettengesetzes wünschen. 41 Prozent planen in den nächsten zwei Jahren mit der Einführung von digitalen Lösungen. Nur 18 Prozent geben an, keine solchen Technologien zu nutzen und das auch für die Zukunft nicht vorzuhaben.

45 Prozent der Befragten möchten von digitalen Tools bei der Nachverfolgbarkeit der gesamten Lieferkette unterstützt werden. 33 Prozent wünschen sich eine konstante Überwachung von Lieferanten und je 31 Prozent fänden digitalen Support bei der Risikoanalyse gut bzw. wollen eine automatische Warnmeldung erhalten, sobald die Risikostufe verändert. „Die technischen Möglichkeiten für all diese Bedürfnisse gibt es bereits. Entsprechende Tools helfen Unternehmen dabei, ein adäquates Compliance Management System (CMS) aufzubauen und die neuen Regularien rechtzeitig und aufwandsarm zu erfüllen“, so Ludwig.

Als ganzheitliche Lösung setzt etwa die von targens entwickelte Software JARDIN direkt beim Review des Status quo ein und liefert eine Bestandsaufnahme sowie die Bewertung bestehender Maßnahmen. Für die Risikoanalyse werden dann alle mittelbaren und unmittelbaren Lieferanten erfasst und einer Risikostufe zugeordnet. Bestehende oder potenzielle Partner werden dazu anhand externer Datenbanken, internationaler Nachrichtenquellen und Sanktionslisten abgeglichen und Risiken angezeigt. Bei einer entsprechend hohen Einstufung werden weitere Überprüfungen durchgeführt. Durch die gesetzeskonforme und revisionssichere Dokumentation hilft JARDIN zusätzlich dabei, Compliance-Verantwortliche und ihre Unternehmen vor Strafverfolgung, finanziellem Schaden und Reputationsverlust zu schützen. So können auch die von den befragen Entscheidern befürchteten Wettbewerbsnachteile besser vermieden werden.

Methodik

Im Zeitraum vom 19. bis zum 26. Juli 2022 führte YouGov im Auftrag der targens GmbH eine Umfrage zum Thema Lieferkettengesetz basierend auf Online-Interviews mit insgesamt 503 Unternehmensentscheider durch. Die Ergebnisse wurden gewichtet und setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße zusammen.

Als Expertenhaus für Banking, Compliance und Digital Innovation ist targens der führende Anbieter von Beratungs- und Softwarelösungen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz kombiniert 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung international bewährter Compliance Services für Finanzinstitute mit zukunftsweisenden und disruptiven Technologien. Durch den Einsatz von Artificial Intelligence und Blockchain-Technologie entstehen so innovative Produkte, die unseren Kunden höchsten Mehrwert bieten. Mit dem Consulting-Portfolio unterstützt targens Kunden bei der Bank-und Unternehmenssteuerung, ihren Handelsaktivitäten und dem Schutz von Geschäftsprozessen.

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Wie geht es den Mitarbeitenden für Konzern Konsolidierung?

Eine Umfrage unter Group Controllern in der Schweiz

Wie geht es den Mitarbeitenden für Konzern Konsolidierung?

Wie geht es eigentlich den Mitarbeitenden welche zuständig für die Konzernkonsolidierung sind? Dies zeigt nun eine Umfrage unter Schweizer Konzernen. Nicht nur das Wohlbefinden wurde befragt und analysiert, sondern zudem können Einblicke in folgende Themen gewonnen werden:

– Die tatsächliche Dauer bis zur Fertigstellung eines Konzernabschlusses
– Das Ansehen eines Mitarbeitenden im Group Controlling
– Die Einordnung in das Unternehmen
– Die Lohnspanne von Group Controllern

Ausschlaggebend für den Start dieser Studie war es, dass noch keine verwertbaren Daten zum Thema Group Controlling in Schweizer Unternehmen vorlagen. Um dies zu ändern, entstand die Umfrage gemeinsam mit der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit Talentia Switzerland. Das Ergebnis liefert nun detaillierte Einblicke in die Unternehmen. Aufbereitet wurden die Daten in 10 übersichtlichen Grafiken, welche für alle verständlich beschrieben und dargestellt werden.

Klar ersichtlich ist, dass das Group Controlling aufgrund seiner hohen hierarchischen Einordnung ein gewisses Mitsprachrecht mit sich bringt. Doch ob die Mitarbeitenden selbst eine Zukunft in der Position sehen, erfahren Sie in der neuen Ausgabe des Expert Focus: https://info.talentia-software.com/de/group-controlling-studie-expert-focus

Der Expert Focus hat in seiner August 2022 Ausgabe den Artikel über die Ergebnisse der Studie zusammengefasst. Jetzt Artikel downloaden und hinter die Kulissen eines Group Controllers und den Konsolidierungsprozess blicken.

Die Talentia Software Gruppe hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von CPM (Corporate Performance Management), Accounting und HCM (Human Capital Management) Software spezialisiert. Mit mehr als weltweit 3″600 Kunden und Tochterunternehmen in 9 Ländern ist Talentia eines der führenden Unternehmen in diesen Bereichen. Nach ursprünglichem Fokus auf Südeuropa ist die Gruppe nun auch im DACH-Raum erfolgreich tätig.
Weitere Informationen: www.talentia-software.com

Kontakt
Talentia Software Schweiz AG
Katharina Reinders
Gubelstrasse 24
6300 Zug
+41 41 710 65 05
kreinders@talentia-software.com
https://info.talentia-software.com/de/group-controlling-studie-expert-focus

Noch viel Potenzial für eine konsequente Kundenorientierung

Trendumfrage Personalisierung

Noch viel Potenzial für eine konsequente Kundenorientierung

Welche Marketing-Kanäle werden personalisiert?

Wie umfassend personalisieren Unternehmen in der DACH-Region derzeit den Kundendialog? Dieser für den Unternehmenserfolg nicht unmaßgeblichen Frage ist die Unternehmensberatung absolit (https://www.absolit.de) nachgegangen und hat in ihrer aktuellen Trendumfrage spannende Ergebnisse zutage gefördert.

Von der Anzahl der Kanäle über die zur Personalisierung genutzten Daten bis zum Einsatz von Preference Centern: Die befragten Unternehmen aus dem B2B- wie auch B2C-Bereich geben ein sehr differenziertes Bild im Hinblick den Grad ihrer Personalisierungsmaßnahmen ab.

Diese und weitere Ergebnisse der Studie werden am 21.06.2022 um 9:00 Uhr auf der Digitalkonferenz “ Personalisierung Trends 2022 (https://www.digitalkonferenz.net/?utm_source=Medium&utm_medium=Referral&utm_campaign=2dpk_pr)“ vorgestellt. Der Vortragsmitschnitt sowie alle weiteren 11 Vorträge, 13 Roundtables und 9 Masterclasses können kostenlos hier angefordert werden: digitalkonferenz.net/ (https://www.digitalkonferenz.net/?utm_source=Medium&utm_medium=Referral&utm_campaign=2dpk_pr)

Nicht einmal jeder Zweite personalisiert online UND offline

Von sieben abgefragten Kanälen für den Kundendialog (E-Mail, Print-Mailings, Website/ Shop/ App, Social Ads, Programmatic, Messenger/ SMS und Instore/ POS) werden durchschnittlich gerade einmal etwas mehr als zwei Kanäle (2,4) personalisiert bespielt. Das ist offenbar auch eine Ressourcenfrage, denn mit wachsender Unternehmensgröße steigt auch die Anzahl der im Schnitt personalisierten Kanäle.

Rund ein Drittel der Befragten (31,8%) bietet in zwei Kanälen auf den einzelnen Empfänger ausgerichtete Inhalte an, etwas mehr als ein Viertel (26,7%) in einem Kanal, knapp ein Viertel (23,2) in drei Kanälen und nur etwas mehr als jeder Zehnte (11,7%) in vier Kanälen. E-Mail ist dabei klarer Spitzenreiter – nahezu alle Befragten (93%) setzen hier auf eine kundenzentrierte Kommunikation. Sämtliche weiteren Kanäle werden dann von noch nicht einmal mehr der Hälfte der Befragten für einen individualisierten Kundendialog genutzt (Print-Mailings/ -Kataloge: 45%; Website/ Shop/ App: 44%; Social Ads und Instore/ POS: jeweils 26%; Programmatic: 14%; Messenger/ SMS: 9%).

Wie konsistent bzw. inkonsistent Kunden und Interessenten über Online- und Offline-Kanäle hinweg mit auf sie abgestimmten Inhalten und Botschaften angesprochen werden, zeigt sich in den folgenden Zahlen: Zwar setzen so gut wie alle Umfrageteilnehmenden auf eine personalisierte Kommunikation (98,5%), aber nicht einmal die Hälfte (45,8%) bietet ihrer Zielgruppe ein über beide Kommunikationswelten harmonisiertes Dialogerlebnis. Mehr als die Hälfte (51,1%) liefern überhaupt nur in Online-Kanälen auf die Adressaten zugeschnittene Inhalte aus.

Über zwei Drittel setzen First-Party-Daten ein und nutzen mindestens eine verhaltensbasierte Datenquelle

Unternehmen ziehen zur Personalisierung inzwischen zahlreiche Informationen unterschiedlichster Herkunft heran. Die entsprechen-den Datenpunkte reichen von verhaltensbasierten Daten wie dem Klickverhalten über Interessen und Produktpräferenzen bis zu Geo-Daten. Ganz oben auf der Liste: Name und Firmenname (79%), gefolgt von Kundensegment (63%), Klickverhalten in E-Mails (45%) und der Kaufhistorie (41%). Am wenigsten berücksichtigt werden die Kontaktpräferenz (Kanal/ Frequenz), bisherige Marken-Kontaktpunkte (18%) und die Kundenzufriedenheit (12%).

Im Schnitt nutzen die befragten Unternehmen 4,5 von 13 abgefragten Datenpunkten zur Personalisierung. Rund die Hälfte (49,5%) nutzen drei bis fünf Datenpunkte, etwas mehr als ein Drittel (34,5%) drei oder weniger, 16 Prozent mehr als acht. Eine hochgradige Personalisierung mit allen abgefragten Datenpunkten setzen gerade einmal 2,4 Prozent der Umfrageteilnehmenden um. Auch hier hat die Unternehmensgröße einen positiven Einfluss auf die Anzahl der durchschnittlich genutzten Informationen.

Nahezu drei Viertel (71,4%) der befragten Unternehmen nutzen selbst erhobene First-Party-Daten, um den Kundendialog individuell zu gestalten. Etwas weniger als die Hälfte (44,6%) bringen Zero-Party-Daten zum Einsatz, die ihnen die Interessenten und Kunden auf freiwilliger Basis zur Verfügung stellen. Knapp jeder Vierte (37,95%) nutzt beide Datenquellen. Preference Center, über die Kunden ihre persönlichen Daten und Vorlieben hinterlegen können, kommen dabei allerdings noch kaum zum Einsatz, wie eine weitere Studie von absolit zeigt: Gerade einmal 13 Prozent bieten ein solches an und fragen darüber bspw. Interessen ab – allerdings ohne die Möglichkeit, die Angaben nachträglich ändern zu können (Quelle: absolit E-Mail-Marketing Benchmarks 2022).

Verhaltensbasierte Personalisierung auf Basis des Klickverhaltens in bspw. E-Mails, des Surfverhaltens auf Websites in Apps oder Shops und der bisherigen Kaufhistorie zählt zu den beliebtesten Formen der Ausrichtung des Kundendialogs auf den einzelnen Kunden bzw. Interessenten. Und das B2B wie B2C. Über zwei Drittel er Befragten (67,6%) nutzen mindestens eine verhaltensbasierte Information bei der individuellen Ausspielung von Inhalten, knapp jeder Fünfte (17,5%) alle.

„Die aktuelle Umfrage zeigt, dass bei der Personalisierung des Kundendialogs noch viel Luft nach oben ist“, erklärt Dr. Torsten Schwarz, Geschäftsführer absolit. „Selbst große Unternehmen mit entsprechenden personellen Ressourcen lassen viel Potenzial liegen, wenn es um ein hochwertiges, maximal individualisiertes Kommunikationserlebnis für die Zielgruppe geht. Ganz zu schweigen von der Fortschreibung der Personalisierung von der Online- in die Offline-Welt und umgekehrt. Das ist äußerst fahrlässig, wenn man bedenkt, dass Personalisierung heute zu den zentralen strategischen Erfolgsfaktoren von Unternehmen zählt – egal ob bei der Leadgenerierung, der Kundengewinnung oder der Kundenbindung.“

Für seine Trendumfrage zum Thema Personalisierung hat absolit im Mai und Juni 2022 insgesamt rund 500 MarketingentscheiderInnen aus dem B2B- (B2B-Unternehmen, Berater, Agenturen und IT) sowie und B2C-Bereich (Energie/ Stadtwerke, Finanzen & Versicherung, Gesundheit, Handel, Markenhersteller, Medien & Bildung sowie Touristik) in der DACH-Region online befragt.

absolit berät Unternehmen bei der Integration digitaler Kanäle in den Kundendialog. Zweimal jährlich untersucht absolit das digitale Marketing von B2B- und B2C-Unternehmen in der DACH-Region. In Workshops, Studien und Büchern wird aktuelles Praxiswissen vermittelt.

Kontakt
Absolit Dr. Schwarz Consulting
Carly Harlacher
Melanchthonstr. 5
68753 Waghäusel
07254 95773-0
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