Qlik-Umfrage: 72 Prozent der Deutschen fürchten, dass Fake News die Bundestagswahlen beeinflussen

Eigenverantwortung ist der wichtigste Baustein, um sich im Umgang mit Daten und Desinformation fit zu machen

Qlik-Umfrage: 72 Prozent der Deutschen fürchten, dass Fake News die Bundestagswahlen beeinflussen

Düsseldorf, 12.08.2021 – Lügen, Verschwörungstheorien, manipulierte Fotos, absichtlich provoziertes Cybermobbing – Fake News und Falschinformationen sind kein neues Phänomen. Doch sie halten uns mehr denn je in Atem. So fürchten aktuell 72 Prozent der Deutschen, dass gezielte Fake News die anstehenden Bundestagswahlen im September 2021 beeinflussen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Qlik (https://www.qlik.com/de-de) zum Thema Desinformation unter mehr als 2.000 Bürgerinnen und Bürgern hervor. 62 Prozent der Befragten gehen zudem davon aus, dass Falschinformationen mit der zunehmenden Digitalisierung weiter um sich greifen werden, 52 Prozent halten sie für eine große Gefahr für die Gesellschaft. Doch wie kritisch gehen die Befragten selbst mit Informationen im Netz um? Welchen Quellen vertrauen sie? Und wen halten sie für verantwortlich, um das nötige Wissen in der Bevölkerung aufzubauen?

Grundskepsis gegenüber sozialen Netzwerken und unbekannten Quellen
Noch nie waren Informationen so leicht zugänglich wie im digitalen Zeitalter. Es gibt wohl kein Thema, zu dem im Internet nicht zahlreiche Videos, Texte und Fotos zu finden sind. Wie die Umfrage zeigt, glauben lediglich 7 Prozent der befragten Deutschen Informationen und Nachrichten, die sie in sozialen Netzwerken vorfinden. Knapp ein Viertel (24 Prozent) vertraut Informationen, die aus ihrem direkten persönlichen Umfeld stammen. Generell stehen 55 Prozent der Befragten Informationen im Netz aus unbekannter Quelle kritisch gegenüber. „Die Ergebnisse zeigen, dass bei den Befragten eine gewisse Grundskepsis gegenüber unbekannten Quellen und den sozialen Medien vorhanden ist“, so Matthias Linden, Vice President Sales Southern Europe bei Qlik. „Doch dies allein reicht noch nicht aus. Entscheidend ist, wie jeder Einzelne letztendlich mit den Informationen umgeht.“

Möglichkeiten für Gegenchecks werden nur wenig angewendet
Die Umfrage zeigt, dass bei aller Skepsis Informationen aus dem Netz von den Befragten nur selten überprüft werden: Während immerhin noch 31 Prozent bei Statistiken und Studien eruieren, von wem und wie die Erhebung durchgeführt wurde, gaben lediglich 24 Prozent der Studienteilnehmer und -teilnehmerinnen an, dass sie Faktenchecks von öffentlich-rechtlichen Medien oder auch von unabhängigen Organisationen nutzen, um Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Ebenfalls 24 Prozent werfen bei Webseiten einen prüfenden Blick auf das Impressum. Bei zweifelhaften Bildern greifen lediglich 10 Prozent der Befragten auf die Bilder-Rückwärtssuche zurück, um eine eventuelle Manipulation aufzudecken. „Was den kritisch-prüfenden Umgang mit Informationen im Netz anbetrifft, gibt es noch viel Luft nach oben. Es ist deshalb enorm wichtig, dass wir das Wissen in die Breite tragen, wie man manipulierte oder gefälschte Informationen und Daten erkennt und was man tun kann, um deren Ausbreitung einzudämmen“, so Linden weiter.

Datenkompetenz als Schlüssel gegen Desinformation
Nach den wichtigsten Wegen befragt, auf denen die Bevölkerung im Umgang mit Daten und Informationen fit gemacht werden könne, steht für 49 Prozent der Befragten die Eigenverantwortung an erster Stelle. Sie halten es für die Aufgabe jedes Einzelnen, sich Daten- und Informationskompetenz anzueignen. Für 45 Prozent sollte das Thema fest in den Lehrplänen von Schulen verankert werden, 35 Prozent finden, Desinformation sollte Teil des Curriculums von Hochschulen und Universitäten sein. Auch die Unternehmen spielen eine wichtige Rolle: 35 Prozent der Befragten fordern, dass Arbeitgeber mit Schulungen am Arbeitsplatz beim Erwerb von Datenkompetenz unterstützen. Des Weiteren erwarten die Befragten entsprechende Informationsangebote von öffentlich-rechtlichen Medien (37 Prozent), Behörden und staatlichen Stellen (36 Prozent) sowie von Anbietern der Erwachsenenbildung (22 Prozent).

„Die Tatsache, dass sich die Hälfte der Befragten selbst in die Pflicht nimmt, sich intensiv mit Desinformation und Datenkompetenz auseinanderzusetzen, ist ein guter Anfang. Immer mehr Menschen ist es offensichtlich bewusst, dass sie sich aktiv gegen Desinformation und die daraus entstehende Gefahr für Gesellschaft und Demokratie stemmen müssen“, resümiert Linden. „Doch dazu brauchen wir geeignete Programme und Informationen, die zielgruppengerecht aufbereitet sind. Der Kampf gegen Desinformation und Fake News ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle anpacken müssen – von jedem einzelnen Individuum über Schulen, Universitäten und Unternehmen bis hin zu staatlichen Behörden und den Medien.“

Pressmeldung (pdf) sowie Infografik finden Sie hier (https://netfiles.de/maisberger/public/QlikTech#:~:text=https%3A//netfiles.de/maisberger/public/QlikTech%3Binternal%26action%3DshowMain).

Zur Studie
Im Zeitraum vom 19. bis zum 21. Juli 2021 führte YouGov im Auftrag von Qlik eine Umfrage zum Thema Desinformation basierend auf Online-Interviews mit insgesamt 2.031 Befragten durch. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über Qlik
Qlik® hat eine Vision: Eine datenkompetente Welt, in der jeder mit Daten und Analysen Entscheidungsprozesse optimieren und komplexe Probleme lösen kann. Als privates SaaS-Unternehmen bietet Qlik eine cloudbasierte End-to-End-Plattform für Echtzeit-Datenintegration und -analyse. Diese schließt die Lücken zwischen Daten, Erkenntnissen und Maßnahmen. Durch die Umwandlung von Daten in Active Intelligence sind Unternehmen in der Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen, Umsatz und Rentabilität zu steigern und Kundenbeziehungen zu verbessern. Qlik ist in über 100 Ländern für mehr als 50.000 Kunden weltweit tätig.

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Request to Pay: Gemeinsame Survey von EBA und PPI bestätigt hohe Nachfrage

Eine gemeinschaftliche Umfrage der Euro Bank Association (EBA) und der PPI AG unter europäischen Unternehmen hat das große Interesse der Wirtschaft am neuen Standard für elektronische Zahlungsanforderungen Request to Pay (RTP) bestätigt.

Hamburg, 9. August 2021: Europas Wirtschaft begrüßt den Start von Request to Pay nahezu einhellig und sieht vielfältige Verwendungsmöglichkeiten des paneuropäischen Standards für elektronische Zahlungsanforderungen. Das ist das Ergebnis eines Survey, der gemeinsam von der EBA und dem Hamburger Beratungs- und Softwarehaus PPI AG durchgeführt wurde und dessen Abschlussbericht „Request to Pay: What corporates want“ jetzt vorliegt.

Großes Unternehmensinteresse am Einsatz von RTP

Unternehmen aus 20 Ländern beantworteten zwischen September 2020 und Februar 2021 den detaillierten Fragebogen, mit zehn ausgewählten Firmen wurden zusätzlich strukturierte Interviews geführt. Die Haltung der Wirtschaft zu RTP war eindeutig: Nahezu 100 Prozent der Unternehmen haben ein Interesse am Einsatz des Standards und halten es für wichtig, hier für eine europaweit einheitliche Einsetzbarkeit zu sorgen. „Dieses gewaltige Interesse an RTP ist für die Finanzinstitute ein deutliches Signal, dass sie für Serviceleistungen und Produkte rund um RTP auch Abnehmer finden. Der Markt ist da – er muss nur noch bedient werden“, sagt Dr. Hubertus von Poser, Mitglied der Geschäftsleitung der PPI AG und dort verantwortlich für den Bereich Zahlungsverkehr.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Im Rahmen der Untersuchung wurden die Unternehmen nach ihrer Anwendungsbereitschaft für RTP befragt. Vier Einsatzfelder wurden vorgeschlagen: Point of Sale (POS), eCommerce, eInvoicing und wiederkehrende Zahlungen. In allen konnten sich über 80 Prozent der Befragten eine Verwendung zumindest vorstellen, im eCommerce sogar mehr als 90 Prozent. Um die Einführung von RTP zu erleichtern oder zu beschleunigen, sollten nach Meinung der Unternehmen noch weitere Verbesserungsmaßnahmen in unterschiedlichen Bereichen durchgeführt werden. Dies betrifft unter anderem die Standardisierung von Verfahren, Mehrwertleistungen, Endbenutzerakzeptanz, Risikomanagement und Zukunftsperspektive.

Konstruktiver Dialog zwischen Angebot und Nachfrage

Dem letzten Punkt sind auch die häufigsten Wünsche für zusätzliche Features zuzuordnen: Schnelles Erreichen einer hohen Marktdurchdringung, der Einsatz in Kombination mit Instant Payments oder anderen Möglichkeiten der Zahlungsgarantie sowie die Einbindung in standardisierte, vollautomatische und beispielsweise in ERP-Systemen integrierte Prozesse. „Als EBA freuen wir uns darauf, einen konstruktiven Dialog zwischen der Angebots- und der Nachfrageseite zu gestalten, der RTP nach einem sehr vielversprechenden Start hilft, ein wichtiger Teil des paneuropäischen Zahlungsverkehrs-Ökosystems zu werden“, erklärt Thomas Egner, Generalsekretär der EBA.

Zusätzlicher Nachrichtenkanal

Neben den abgefragten Anwendungsfeldern sehen die europäischen Unternehmen durchaus noch weitergehende Möglichkeiten für den neuen Standard. Beispielsweise sollte RTP auch C2C-Zahlungen ermöglichen. In bestimmten Szenarien ist auch ein Ausbau bis hin zur Durchführung von Machine-to-Machine (M2M)-Payments denkbar. Weiteres Potenzial liegt in der Nutzung von RTP beim Eintreiben von Zahlungsrückständen oder im Nachfassen bei Lastschrift-Rückläufern.

RTP muss echten Mehrwert bringen

Zugleich wird RTP als zusätzlicher Kommunikationskanal zum Endkunden gesehen. 43 Prozent der Befragten könnten sich beispielsweise vorstellen, Garantie- oder Rücksendeinformationen mit dem Datensatz zu transportieren. „Services rund um RTP machen nur dann Sinn, wenn sie echten Mehrwert bringen, aktuelle Probleme im Zahlungsverkehrsablauf beseitigen und sich einfach in die Prozesse der Nutzer integrieren lassen. Die von den Survey-Teilnehmern gegebenen Antworten zeigen eine ganze Reihe praktischer Verbesserungsmöglichkeiten auf, die wir zukünftig berücksichtigen werden“, sagt PPI-Experte von Poser.

Den direkten Link zum Abschlussbericht „Request to Pay: What corporates want“ und weitere Informationen zum EBA-Survey erhalten Sie hier: www.ppi.de/eba-rtp-survey

Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz verknüpfen wir Fach- und Technologie-Know-how, um Projekte kompetent und unkompliziert umzusetzen. Im Zahlungsverkehr nehmen wir in Europa mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Rund 700 Mitarbeiter konzentrieren sich dabei ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

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YouTube und Instagram werden für KMU immer wichtiger

YouTube und Instagram werden für KMU immer wichtiger

Neben klassischen Verzeichnissen nutzen immer mehr Verbraucher auch soziale Medien, um sich über Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Doch auch wenn Betriebe diesen Trend erkannt haben, bleiben viele von ihnen den sozialen Plattformen weiterhin fern. Dafür gibt es vielfältige Gründe.

Frankfurt am Main, 27. Juli 2021. Ein professioneller Auftritt in den sozialen Netzwerken leistet einen wesentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg von Unternehmen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Gelbe Seiten sagen sechs von zehn Betrieben, die Accounts auf sozialen Plattformen haben, dass diese Präsenz einen relevanten Beitrag zur Verbesserung des Geschäftsergebnisses erzielt.

Dabei zeigt sich, dass gerade die für KMU wichtigen Themen Kundenakquise und Marketing mithilfe sozialer Medien bearbeitet werden können. Nutzten im vergangenen Jahr nur knapp 74 Prozent der Unternehmen die neuen Medien zu diesem Zweck, sind es inzwischen 90 Prozent. Auch die Kundenbetreuung wird wichtiger: Jedes dritte Unternehmen nennt diesen Aspekt als Argument für einen eigenen Social Media-Account, im vergangenen Jahr lag dieser Wert nur bei 22 Prozent. Allerdings wissen noch zu wenige Betriebe diesen Trend für sich zu nutzen: So haben zwei von drei Unternehmen derzeit kein eigenes Social Media-Profil. Vor allem Anwälte (92 Prozent ohne eigenen Account), aber auch Ärzte und Physiotherapeuten (80 Prozent) bleiben häufig Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook fern. Dagegen bewegen sich andere Branchen öfters auf diesen Kommunikationskanälen, Frisöre etwa haben zu zwei Dritteln ein eigenes Profil. „Die Rolle sozialer Medien als Kanal zur Akquise von und zur Kommunikation mit Kunden wird immer wichtiger und darf heute nicht mehr unterschätzt werden“, sagt Dirk Schulte, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft. „Zwar bedarf es am Anfang einiger Investitionen, um sich dort professionell zu präsentieren. Aber dieser Einsatz zahlt sich aus.“

Kaum Betriebe planen Social Media-Offensive

Gerade die Gewinnung neuer Kunden funktioniert über soziale Medien offenbar gut, 55 Prozent der Befragten sagten, über diese Kommunikationskanäle hätten sich für sie „sehr gut“ oder „eher gut“ neue Kunden gewinnen lassen. Umso überraschender erscheint deshalb, dass 86 Prozent jener Unternehmen, die noch nicht bei YouTube, Instagram & Co. unterwegs sind, dies auch künftig nicht vorhaben – und das, obwohl 23 Prozent der gleichen Gruppe davon ausgehen, dass genau dieser Schritt die Geschäftsentwicklung ihres Betriebs positiv beeinflussen könnte. Darüber hinaus können Unternehmen ihren Geschäftsauftritt durch eine Präsenz auf Gelbe Seiten ideal unterstützen, um auf möglichst vielen digitalen Kanälen sichtbar zu sein und gefunden zu werden.

Branchenverzeichnisse bieten Seriosität und Vertrauen

Neben sozialen Medien sollten Unternehmen auch in Branchenverzeichnissen Flagge zeigen. So wird das Branchenverzeichnis Gelbe Seiten pro Jahr von mehr als 20 Millionen Menschen genutzt und ist mit 61 Millionen Suchen das reichweitenstärkste Online-Branchenverzeichnis in Deutschland, das für Seriosität, Zuverlässigkeit und Vertrauen steht. Für Unternehmen lohnt es sich, dort präsent zu sein: 87 Prozent der Nutzer kauften nach einer erfolgreichen Kontaktaufnahme bei einem oder mehreren Anbietern ein, der durchschnittlich erzielte Umsatz lag 2020 bei 885 Euro pro Einkauf.

Junge Verbraucher und Unternehmen bevorzugen Social Media

Erwartungsgemäß sind es vor allem junge Zielgruppen, die auf sozialen Plattformen unterwegs sind: In der Altersklasse zwischen 18 und 34 Jahren nutzen 91 Prozent der Deutschen Soziale Medien, zwischen 35 und 44 Jahren sind es 81 Prozent. Dabei stehen Verbraucher den Auftritten von Unternehmen in den von ihnen genutzten Sozialen Plattformen durchaus kritisch gegenüber: 45 Prozent der 18- bis 34-jährigen sind der Meinung, dass Betriebe Social Media „weniger gut“ nutzen, zehn Prozent finden die Auftritte unter dem Strich sogar „schlecht“. Besonders negativ kommen dabei Unternehmen aus dem Handwerk weg, deren Präsenz in den sozialen Medien 48 Prozent für „weniger gut“ oder „schlecht“ halten. Am besten schneiden hier Gastronomie-Betriebe ab, deren Auftritte von 51 Prozent als „sehr gut“ oder „eher gut“ eingeschätzt werden. Beinahe jeder zweite Verbraucher (49 Prozent) wünscht sich der Umfrage zufolge, dass Betriebe die Sozialen Medien künftig stärker nutzen. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch in der Zielgruppe der 18 bis 34 Jahre alten Verbraucher (58 Prozent) sowie bei jenen Zielgruppen, die selbst in den sozialen Netzwerken aktiv sind (78 Prozent).

Nutzung sozialer Medien nimmt zu

Immerhin nehmen Unternehmen die Rolle sozialer Medien für ihren Geschäftserfolg offensichtlich immer ernster, wie die Befragung zeigt: Zehn Prozent derer, die bereits auf Instagram, YouTube & Co. unterwegs sind, gaben an, ihr Profil in den vergangenen zwölf Monaten angelegt zu haben, bei 21 Prozent der Betriebe haben sich erst vor ein bis zwei Jahren soziale Medien als Kommunikationskanäle etabliert. Zuletzt hat die Corona-Pandemie, in der die Kontaktaufnahme zu neuen und zu bestehenden Kunden bisweilen kaum möglich war, den Wert von Social Media unterstrichen. 24 Prozent der Betriebe, die hier bereits aktiv sind, nannten diese Kanäle während der Corona-Krise „sehr wichtig“, 34 Prozent bezeichneten sie als „eher wichtig“.

Vielfältige Gründe für Social Media-Abstinenz

Trotz der zahlreichen Argumente für die Nutzung sozialer Medien gibt es in Unternehmen vielfältige Gründe, hier nicht aktiv zu sein. So sagten immerhin 71 Prozent der Betriebe, ihre bisherigen Werbeformate reichten ihnen aus, 48 Prozent sehen für sich keinen Nutzen. „Diese Zahlen sind alarmierend, zeigen sie doch die Defizite der Unternehmen bei der Frage auf, welchen Nutzen soziale Medien haben können“, Dirk Schulte, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft mbH. „Die Verlage von Gelbe Seiten unterstützen KMU zeitnah, unkompliziert und partnerschaftlich und tragen mit ihrer maßgeschneiderten Umsetzung zum Geschäftserfolg bei.“ Während 41 Prozent der KMU sagten, sie hätten keine Kapazitäten für Social Media-Aktivitäten, gaben 24 Prozent an, sie würden sich nicht damit auskennen, 14 Prozent nannten zu hohe Kosten als Hinderungsgrund. „Dabei stehen die Kosten zum Nutzen in einem günstigen Verhältnis. Soziale Medien sind ein verhältnismäßig günstiger Weg, neue Kunden zu finden und bestehende Kontakte zu pflegen“, betont Schulte.

Über Gelbe Seiten

Gelbe Seiten wird von DTM Deutsche Tele Medien und 16 Gelbe Seiten Verlagen gemeinschaftlich herausgegeben. Die Herausgeber-GbR gewährleistet, dass die vielfältigen Inhalte von Gelbe Seiten als Spezialist für Branchenverzeichnis-Angebote den Nutzern als Buch, online und mobil über www.gelbeseiten.de sowie u. a. als Apps für Smartphones und Tablets zur Verfügung stehen und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Jahr 2020 verzeichneten die Produkte von Gelbe Seiten medienübergreifend ca. 700 Mio. Nutzungen*. Die Bezeichnung Gelbe Seiten ist in Deutschland eine geschützte und auf die Gelbe Seiten Zeichen-GbR eingetragene Wortmarke. Ebenfalls besteht u. a. Markenschutz für die Gelbe Seiten Zeichen-GbR für eine abstrakte Verwendung der Farbe Gelb.

*Quelle: GfK-Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2020; repräsentative Befragung von 15.974 Personen ab 16 Jahren, Oktober 2020, In Auftrag gegeben von: Gelbe Seiten Marketing GmbH, Das Örtliche Service- und Marketing GmbH, Das Telefonbuch-Servicegesellschaft mbH.

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Neue Studie zu Produkt- und Markenpiraterie startet

Markenschutz-Akteure können jetzt an einer Expertenumfrage teilnehmen und Amazon-Gutscheine im Wert von bis zu 100 Euro gewinnen

Neue Studie zu Produkt- und Markenpiraterie startet

Umfrage Produktpiraterie/Markenschutz von Karg und Petersen und Arvato Systems

Tübingen/Gütersloh, 26.07.21 – Die Anti-Piraterie-Experten des IT-Spezialisten Arvato Systems sowie der Tübinger Agentur Karg und Petersen starten gemeinsam eine neue Studie. Ziel ist, herauszufinden, wie sich Unternehmen in Europa effektiv gegen Produktpiraterie und Fälschungen wehren können. Alle, die im Bereich Markenschutz und Brand Protection aktiv sind, können jetzt an der Umfrage teilnehmen.

Mit einer großangelegten Umfrage wollen die Anti-Piraterie-Experten von Arvato Systems und Karg und Petersen exklusive Einblicke schaffen, wie sich europäische Unternehmen erfolgreich gegen Fälschungen und Plagiate wehren können. Stakeholder und Hersteller aller Branchen werden jetzt dazu aufgerufen, an der etwa 10-minütigen, anonymen Onlineumfrage teilzunehmen, die in Deutsch und Englisch verfügbar ist unter: https://kup.li/brandprotectionsurvey .

Umfrage kann Firmen helfen, illegale Nachahmer abzuwehren
„Mit unserer Umfrage wollen wir einen aktuellen Überblick über das Brand-Protection-Vorgehen von Unternehmen schaffen – und zugleich wichtige, aktuelle Trends verifizieren,“ erklärt Steffen Baumhauer, Leiter der Anti-Piraterie-Kommunikation bei der Tübinger Agentur Karg und Petersen. „In die Befragung fließen rund 20 Jahre Erfahrung ein, die wir bereits mit Brand Protection haben. Die Studienergebnisse können Unternehmen dann helfen, ihre Maßnahmen gegen illegale Nachahmungen zu evaluieren und zu verbessern.“

Ein Fokus der Umfrage liegt auf innovativen Maßnahmen gegen gefälschte Produkte – dazu zählen die Initiatoren spezielle Markenschutz-Kommunikation, wie sie Karg und Petersen bietet. Und auch moderne technische Möglichkeiten, mit denen Produkte identifiziert und nachverfolgt werden können. „Technische Markenschutz-Lösungen im Kontext von Track & Trace können für viele Firmen ein zentraler Baustein im Markenschutz sein – wir sind gespannt, welche Erfahrungen Unternehmen gemacht haben,“ erklärt Carl-Rainer Stetter, Experte für Fälschungssicherheit bei Arvato Systems.

Umfrage ist komplett anonym – und mit Chance auf 100-Euro-Gutschein
Die Umfrage wird dabei komplett anonymisiert ausgewertet – daher werden keine Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen möglich sein. Als kleines Dankeschön für ihre Zeit haben die Teilnehmer zudem die Chance, in einem Gewinnspiel von Karg und Petersen einen von zehn Amazon-Gutscheinen im Wert von bis zu 100 Euro zu gewinnen.

Initiatoren selbst renommierte Anti-Piraterie-Dienstleister
Bei den beiden Partnern, die die Studie durchführen, handelt es sich um bekannte Dienstleister im Bereich Markenschutz und IT-Lösungen in diesem Kontext. So hat Karg und Petersen spezielle Maßnahmen aus Werbung und PR entwickelt, mit denen Firmen die Nachfrage nach Piraterie-Waren verringern, Fälscher abschrecken und entscheidende Stakeholder einbinden können. Der IT-Spezialist Arvato Systems bietet Serialisierungs- und Track-&-Trace-Lösungen, um Produkte innerhalb der Lieferkette in Echtzeit zurückzuverfolgen und Plagiate von Originalen zu unterscheiden.

Die effektive Abwehr von Fälschungen ist für viele Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Aktuelle Studien, etwa von EUIPO und OECD, sehen den jährlichen grenzüberschreitenden Handel mit Fälschungen bei gigantischen 450 Billionen Euro. Der deutsche Zoll (https://www.pressebox.de/redirect/ext?tu=https%3A%2F%2Fwww.karg-und-petersen.de%2Fanti-piracy-analyst%2Fdeutscher-zoll-beschlagnahmungswerte-steigen-2020-dramatisch%2F&rp=eTOj__lRI-Ivr2eLm-D1KsPwj4BY07ffuJ269inA0HU) berichtet aktuell über einen rasanten Anstieg der im Jahr 2020 beschlagnahmten gefälschten Waren: Insgesamt zogen Zollfahnder letztes Jahr Plagiate im Wert von rund 238,87 Millionen Euro aus dem Verkehr.

Über Karg und Petersen:
Die Karg und Petersen Agentur für Kommunikation GmbH bietet Unternehmen jeder Größe innovative Marketingkommunikationslösungen. Vor allem mit sehr speziellen Ansätzen in PR/Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Verkaufsförderung hat sich die 1996 gegründete Agentur einen Namen gemacht. Jahrelange Expertise hat ein spezielles Fachteam unter dem geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Tim Karg des Unternehmens im Bereich Wirtschaftskriminalität aufgebaut. Weitere Informationen finden Sie unter www.karg-und-petersen.de sowie www.karg-und-petersen.de/go/piraterieabwehr/

Über Arvato Systems:
Als international agierender IT-Spezialist unterstützt Arvato Systems namhafte Unternehmen bei der Digitalen Transformation. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an weltweit über 25 Standorten stehen für hohes technisches Verständnis, Branchen-Know-how und einen klaren Fokus auf Kundenbedürfnisse. Als Team entwickeln wir innovative IT-Lösungen, bringen unsere Kunden in die Cloud, integrieren digitale Prozesse und übernehmen den Betrieb sowie die Betreuung von IT-Systemen. Zudem können wir im Verbund der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Arvato ganze Wertschöpfungsketten abbilden. Unsere Geschäftsbeziehungen gestalten wir persönlich und partnerschaftlich mit unseren Kunden. So erzielen wir gemeinsam nachhaltig Erfolge. www.arvato-systems.de

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Steffen Baumhauer
Dorfackerstraße 26
72074 Tübingen
07071989880
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Umfrage in Deutschland, Frankreich, Großbritannien: 90 % der IT-Entscheider setzen auf Flash-basierte Objektspeicher für KI/ ML

Die rasche Verbreitung von transformativen digitalen Geschäftsinitiativen wie KI, ML, Automatisierung und Analysen ist die treibende Kraft beim Wechsel zu All-Flash-Objektspeichern

Umfrage in Deutschland, Frankreich, Großbritannien: 90 % der IT-Entscheider setzen auf Flash-basierte Objektspeicher für KI/ ML

Umfrage in Deutschland, Frankreich, Großbritannien: 90 % der IT-Entscheider setzen auf Flash-basierte Objektspeicher für KI/ ML

Bildmaterial (https://a3.ax/ZUVqM)

Die rasche Verbreitung von transformativen digitalen Geschäftsinitiativen wie KI, ML, Automatisierung und Analysen ist die treibende Kraft beim Wechsel zu All-Flash-Objektspeichern.

München, Deutschland – 7. Juli 2021: Scality gibt heute die Ergebnisse einer unabhängigen Umfrage von IT-Entscheidern in Deutschland, Frankreich und Großbritannien bekannt. Zutage kam dabei ein fundamentaler Umbruch in der Branche hin zu Flash-basierten Objektspeichern als Basis für künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML), Automatisierung und Big-Data-Analysen. All-Flash-Objektspeicher bietet umfassenden Datenschutz und schnellen Zugriff auf riesige Mengen unstrukturierter Daten und unterstützt damit die hohen Arbeitslasten digitaler Geschäftsinitiativen.

Die Umfrage offenbart, dass Europa reif für diesen Wandel ist. 90 % der Befragten in allen drei Ländern gaben an, dass der Wechsel zu All-Flash-Objektspeichern innerhalb von fünf Jahren erfolgen wird. Frankreich zeigte sich dabei am überzeugtesten, dass diese digitale Transformation in weniger als drei Jahren vollzogen sein wird (76 %), gefolgt von Deutschland (72 %) und Großbritannien (43 %).

„Es ist interessant, dass Frankreich am positivsten auf diese Veränderung reagiert hat, denn die französische Regierung hat erst jüngst ihre Strategie der „Cloud de Confiance“ (vertrauenswürdige Cloud) bekanntgegeben“, so Jerome Lecat, Scalitys CEO und Mitgründer, außerdem Hauptakteur der French Tech Bewegung sowie Mitglied der FT120.

„Flash wird in größerer Dichte und zu geringeren Kosten verfügbar und eignet sich nun für die Speicherung großer Kapazitäten an Daten“, erklärt Paul Speciale, Chief Product Officer, Scality. „Die Objektspeicherung kann nun auch über Flash-Medien erfolgen, und da die Kosten für Flash sinken, wird es wahrscheinlich das Standardmedium für die Objektspeicherung werden und effektiv die Objektspeicherung zum neuen Hauptspeicher für eine viel breitere Palette von Anwendungen machen.“

All-Flash-Objektspeicher bieten nicht nur eine extrem hohe Leistung und beschleunigen dadurch KI/ML-Umgebungen, ermöglichen Business Intelligence/Analytik und erhöhen die Leistung und Auslastung der Infrastruktur, sondern senken auch die Betriebskosten und verbessern die Anwendungsentwicklung.

In der von Vanson Bourne durchgeführten Umfrage wurden IT-Entscheider aus verschiedenen Branchen befragt, darunter Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, professionelle Dienstleistungen, Fertigung und Einzelhandel: „Sind Sie der Ansicht, dass Flash-basierte Objektspeicher die Speicherplattformen zur Unterstützung von künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen (ML), Automatisierung und Big-Data-Analysen dominieren werden?“

Zu den wichtigsten Ergebnissen in Deutschland zählen:

Deutschland reagierte sehr positiv auf die Idee, dass Flash-basierte Objektspeicher innerhalb eines Jahres die Speicherplattformen dominieren wird: 26 % im Vergleich zu nur 3 % in Großbritannien. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit KI, ML und Big-Data-Analytik überraschend und widerspricht der traditionell eher konservativen Einstellung Deutschlands zu KI/ML.

26 % der Befragten gaben an, dass der Umbruch innerhalb eines Jahres stattfinden würde, 46 % zwischen einem und drei Jahren, 22 % zwischen drei und fünf Jahren und 0 % über fünf Jahren. 6 % glauben überhaupt nicht an den Umbruch und 0 % machten keine Angabe.

In der deutschen Business- und Professional-Services-Branche gaben 20 % der Befragten an, dass die digitale Transformation innerhalb eines Jahres stattfinden wird, und satte 80 % glauben, dass sie in einem bis drei Jahren stattfinden wird. Das ist das höchste Ergebnis in diesem Sektor über alle Länder hinweg. Im Vergleich dazu gaben in Großbritannien 0 % bis zu einem Jahr und 29 % zwischen einem und drei Jahren an, und in Frankreich 15 % bis zu einem Jahr und 46 % zwischen einem und drei Jahren.

Diese europäischen Ergebnisse decken sich mit denen einer ESG-Studie Anfang des Jahres in den USA, bei der 77 % der IT-Experten in Unternehmen, die derzeit All-Flash-Objektspeicher nutzen, angaben, dass die Technologie einen großen Einfluss auf ihre lokale Speicherumgebung hat bzw. diese entscheidend verändert hat.

Über Scality
Die Scality ® Storage Platform ermöglicht Unternehmen einheitliches Datenmanagement an jedem Speicherort – von Edge zu Core zu Cloud. Unsere marktführende File- und Object Storage-Software wurde entwickelt, um Daten On-Premise sowie in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen jederzeit verfügbar bereitzustellen. Der moderne Ansatz von Scality RING
und ARTESCA zur Verwaltung von Daten im gesamten Unternehmen beschleunigt Business Insights für fundierte Entscheidungen ohne Einschränkungen. Um in einer datengetriebenen Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen IT-Entscheider sowie Anwendungsentwickler auf langfristige Investitionen in Scality zum Aufbau zukunftsweisender und anpassungsfähiger Lösungen. Scality ist seit Jahren anerkannter Martkführer durch Gartner und IDC. Folgen Sie uns über @scality und LinkedIn. Besuchen Sie http://www.scality.com/de oder abonnieren Sie unser blog.

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Social Media: KMU verschenken Potential – auch in der Pandemie

Social Media: KMU verschenken Potential - auch in der Pandemie

Soziale Netzwerke und andere digitale Formate bieten Unternehmen neue Möglichkeiten, Kunden zu erreichen. Doch auch wenn die meisten Betriebe dieses Potential erkennen, bleiben viele Chancen ungenutzt – trotz des Digitalisierungsschubs durch die Pandemie.

Frankfurt am Main, 28. Juni 2021. Kleine und mittelständische Unternehmen haben in der Corona-Krise kaum in neue digitale Formate und Kanäle investiert. Damit verschenken sie erhebliches Potential, um Kunden anzusprechen. Wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Gelbe Seiten zeigt, klagen viele Betriebe zwar über deutlich geringere Umsätze in der Corona-Pandemie gegenüber dem Vorkrisenniveau; trotzdem haben sich nur relativ wenige Unternehmen zum Beispiel mit Sozialen Medien oder digitalen Tools beschäftigt, um so mithilfe neuer Medien ihr Geschäft anzukurbeln.

Hohe Einbußen, wenig Innovationsbereitschaft

Obwohl insgesamt fast die Hälfte der befragten Unternehmen in der Corona-Krise über deutliche geringere Umsätze (21 Prozent) oder etwas geringere Umsätze (28 Prozent) klagt, wurden viele digitale Wege, mit Kunden in Kontakt zu treten, nicht genutzt. So geben nur wenige Unternehmen an, während der Pandemie eine digitale Beratung per Video-Chat (14 Prozent), das System „Click and Collect“ (10 Prozent) oder Kunden-Chats (5 Prozent) angeboten zu haben. Andere digitale Tools wurden zudem vollständig außer Acht gelassen: So führten nur drei Prozent der befragten KMU Werkzeuge zur Online-Terminvergabe ein, lediglich ein Prozent installierte einen neuen Webshop. Zudem gab beinahe jeder dritte Betrieb an, überhaupt keine Internetpräsenz zu haben.

Demgegenüber steht jedoch der Wunsch von Verbrauchern, sich digital über Angebote von Unternehmen informieren zu können. Beinahe jeder zweite (49 Prozent) wünscht sich der Umfrage zufolge, dass Betriebe etwa die Sozialen Medien stärker nutzen. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Wunsch in der wichtigen Zielgruppe der 18- bis 34-jährigen (58 Prozent) sowie bei jenen Zielgruppen, die selbst auf sozialen Netzwerken aktiv sind (78 Prozent).

„Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass digitale Kanäle vielfach zum Erfolg geführt haben, und wir rechnen damit, dass sich dieser Trend auch nach Ende der Pandemie fortsetzen wird“, sagt Dirk Schulte, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft mbH. „Umso wichtiger ist, dass Unternehmen Zeit und Geld investieren, um dieses Potential für sich zu nutzen.“

Vielfältige Gründe für Social Media-Abstinenz

Obwohl mehr als die Hälfte der Unternehmen überzeugt sind, dass Soziale Medien für ihren Geschäftserfolg eine wichtige Rolle spielen, gibt nur jeder dritte Betrieb an, diese Formate auch für sich zu nutzen. Die Gründe, wieso trotz der erkannten Relevanz viele Unternehmen dieses Potential nicht heben, sind vielfältig. So geben 71 Prozent der Betriebe in der Studie an, dass andere Werbeformate für ihre Geschäftszwecke ausreichten; aber auch fehlende Kapazitäten (41 Prozent), fehlendes Wissen (24 Prozent) und hohe Kosten (14 Prozent) werden als unüberwindbare Hürden auf dem Weg in soziale Kanäle genannt.

„Viele Unternehmen sehen sich mit digitalen Formaten überfordert. Betriebe sollten sich dringend Unterstützung holen, denn die Potentiale, die sie durch ihre Abstinenz in digitalen Kanälen zu verschenken drohen, sind weitaus schwerwiegender als die Kosten, die auf Unternehmen zukommen“, so Dirk Schulte weiter.

Doch einige Branchen haben in der Corona-Krise mit der Nutzung neuer digitaler Formate reagiert. So gibt jeder dritte Anwalt an, er habe in der Pandemie die Möglichkeit zu digitaler Beratung, zum Beispiel mithilfe von Video-Chats eingeführt, auch bei 17 Prozent der befragten Ärzte und Therapeuten ist dies der Fall. 13 Prozent der Anwälte boten auch die Kontaktaufnahme via Chat neu an. Zudem zeigte sich, dass vor allem Anwälte im Netz bereits sehr präsent sind: 82 Prozent gaben an, schon vor Corona eine eigene Internetpräsenz gehabt zu haben, bei den Ärzten und Therapeuten ist dies bei zwei von drei Praxen der Fall. Gerade letztere Berufsgruppe hat sich in der jüngeren Vergangenheit auch zunehmend den Sozialen Medien zum Austausch mit Kunden bzw. Patienten zugewandt. 17 Prozent der Ärzte und Therapeuten nutzen diese Kanäle erst seit maximal einem Jahr, 58 Prozent erst seit maximal zwei Jahren.

Soziale Medien als Helfer aus der Krise

In der Umfrage zeigt sich auch, dass die Branchen, die eigenen Angaben zufolge am stärksten von der Corona-Pandemie und den mit ihr verbundenen Einschränkungen getroffen waren, auch am meisten von digitalen Formaten profitiert haben. So bezeichneten mehr als zwei Drittel der Frisöre soziale Medien in der Corona-Krise als „sehr wichtig“ (41 Prozent) oder „eher wichtig“ (31 Prozent). 60 Prozent der Betriebe dieser Branche gaben zugleich an, dass ihre Umsätze in der Pandemie im Vergleich zum Zeitraum vor dem Ausbruch des Coronavirus „deutlich“ geringer seien, 27 Prozent nannten die Einnahmen „etwas geringer“. Damit sind Frisöre im Vergleich mit anderen Branchen stärker betroffen: So bezeichneten etwa nur 15 Prozent der befragten Anwälte und lediglich sieben Prozent der Handwerker ihre Umsätze als deutlich geringer.

Soziale Medien als Akquise-Tool

Der zentrale Grund für Unternehmen, sich auf Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram zu präsentieren, sind die Themen Marketing und Kundenakquise. 90 Prozent der Befragten gaben an, vor allem deshalb auf Social Media aktiv zu sein, im vergangenen Jahr waren es nur 73,8 Prozent. Als weitere Themen wurden Mitarbeitergewinnung (35 Prozent), Kundenbetreuung und Reklamation (33 Prozent) und interne Kommunikation (20 Prozent) genannt.

Verbraucher kritisieren Handwerker, Ärzte und Frisöre

Wie hilfreich digitale Kanäle für Unternehmen sein können, um Verbraucher zu erreichen, zeigt ein anderes Ergebnis der Befragung: Demnach sind 41 Prozent der Verbraucher der Meinung, dass das Engagement von KMU auf den Plattformen „weniger gut“ sei, sechs Prozent nennen es sogar „schlecht“. Dabei sind die Urteile über die einzelnen Branchen recht unterschiedlich. Die Auftritte der Gastronomie bei Plattformen wie Facebook halten immerhin 51 Prozent der Befragten für „sehr gut“ oder „eher gut“, beim Lebensmittel- sowie beim Textil-/Modehandel sind es noch 42 Prozent der Kunden. Als „weniger gut“ oder gar als „schlecht“ werden insbesondere Handwerker (48 Prozent), Ärzte und Physiotherapeuten (46 Prozent), Frisöre sowie Gartenbaubetriebe und Gärtnereien (je 43 Prozent) bewertet.

Über Gelbe Seiten

Gelbe Seiten wird von DTM Deutsche Tele Medien und 16 Gelbe Seiten Verlagen gemeinschaftlich herausgegeben. Die Herausgeber-GbR gewährleistet, dass die vielfältigen Inhalte von Gelbe Seiten als Spezialist für Branchenverzeichnis-Angebote den Nutzern als Buch, online und mobil über www.gelbeseiten.de sowie u. a. als Apps für Smartphones und Tablets zur Verfügung stehen und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Jahr 2020 verzeichneten die Produkte von Gelbe Seiten medienübergreifend ca. 700 Mio. Nutzungen*. Die Bezeichnung Gelbe Seiten ist in Deutschland eine geschützte und auf die Gelbe Seiten Zeichen-GbR eingetragene Wortmarke. Ebenfalls besteht u. a. Markenschutz für die Gelbe Seiten Zeichen-GbR für eine abstrakte Verwendung der Farbe Gelb.

*Quelle: GfK-Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2020; repräsentative Befragung von 15.974 Personen ab 16 Jahren, Oktober 2020, In Auftrag gegeben von: Gelbe Seiten Marketing GmbH, Das Örtliche Service- und Marketing GmbH, Das Telefonbuch-Servicegesellschaft mbH.

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Konsumlaune steigt trotz Corona-Krise und Lockdown: Diese Anschaffungen stehen bei den Deutschen hoch im Kurs

– Fast jeder vierte Deutsche will 2021 eine größere Anschaffung tätigen
– 46,3 Prozent von ihnen planen den Kauf einer Immobilie
– Auch Investitionen in Bildung gewinnen an Bedeutung

Bonn, 25.03.2021 | Trotz der Verunsicherungen durch die Corona-Krise, des anhaltenden Lockdowns und den seit Monaten fehlenden Konsummöglichkeiten durch geschlossene Geschäfte und Restaurants scheint die Konsumlaune der Deutschen aktuell deutlich zuzunehmen. Die repräsentative Umfrage im Auftrag der norisbank zeigt: Sparen bleibt zwar das oberste Gebot, aber die Konsumpläne für das Jahr 2021 nehmen gleichzeitig immer konkretere Formen an.

Zuversicht auf dem Vormarsch: Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie steigt aktuell die Anzahl der Befragten, die eine größere Anschaffung tätigen wollen, wieder stark an. Während im letzten Jahr die Anschaffungspläne der Deutschen signifikant einbrachen, zeigt sich derzeit ein bemerkenswerter Aufschwung bei der Konsumplanung – so plant aktuell fast ein Viertel der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger sogar einen größeren Kauf (24,3 Prozent, Herbst 2020: 16,6 Prozent, Frühjahr 2020: 17,5 Prozent, 2019: 21,0 Prozent). Damit liegt dieser Wert auf dem höchsten Stand seit 2017.

Der Wunsch nach den eignen vier Wänden wächst weiter
Insbesondere der Traum vom Eigenheim bewegt viele Deutsche mit steigender Tendenz. So zeigt die aktuelle Befragung, dass fast die Hälfte der Befragten, die eine größere Anschaffung planen, eine Immobilie kaufen will (46,3 Prozent, Herbst 2020: 43,5 Prozent, Frühjahr 2020: 46,2 Prozent, 2019: 37,4 Prozent). „Wir beobachten seit einigen Jahren, dass für viele der Erwerb einer Immobilie immer stärker an Bedeutung gewinnt. Dieser Trend bekommt aktuell nochmals neuen Schwung“, erklärt Maik Wennrich, Leiter Produktmanagement der norisbank. „Damit sich unsere Kundinnen und Kunden diesen Traum jetzt zu sehr attraktiven Konditionen erfüllen können, bieten wir gemeinsam mit unseren Partnern auch während des Lockdowns unter Einhaltung der bekannten Schutzmaßnahmen eine persönliche Baufinanzierungs-Beratung, mit Hilfe derer der Kunde eine individuell passende Lösung bekommt.“

Mit den digitalen Services und persönlichen Beratungsangeboten erweitert die norisbank die Unterstützung der Kunden in einer Zeit, in der das Finanzierungsinteresse der Deutschen weiter zunimmt. Viele Kunden wollen offensichtlich die derzeit noch anhaltende historische Niedrigzinsphase nutzen. Denn aktuell sind Kreditangebote besonders attraktiv und viele erwarten bereits perspektivisch wieder steigende Zinsen.

Bemerkenswert ist in dem Kontext der Blick auf die Entwicklung des Interesses an Finanzierungen: Während 2019 gerade mal die Hälfte der Deutschen bereit war, für eine größere Anschaffung einen Kredit in Erwägung zu ziehen, sind es aktuell 61,1 Prozent.

Das Auto wieder Nummer 1
Geht es um größere Anschaffungen, so planen die Deutschen aktuell ihr Geld vor allem jedoch für einen fahrbaren Untersatz auszugeben – unabhängig, ob mit einem Kredit oder vom eigenen Ersparten finanziert. Bei der jüngsten Befragung nehmen Autos und Motorräder bei der Frage nach den geplanten Anschaffungen wieder den Spitzenplatz ein. Nachdem im Herbst 2020 angesichts des zweiten Lockdowns nur 43,5 Prozent den Kauf eines Autos oder Motorrads planten, sind es trotz der noch anhaltenden Einschränkungen des alltäglichen Lebens aktuell 54,6 Prozent. Die steigende Zuversicht und Vorfreude auf die erwartete Normalisierung trägt offensichtlich Früchte.

Dies zeigt sich in den Umfrageergebnissen auch mit Blick auf die Urlaubsplanung der Deutschen: Aktuell plant fast ein Drittel der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger noch für dieses Jahr eine größere Reise (31,6 Prozent, Herbst 2020: 23,5 Prozent). Der größte Anstieg bei der Urlaubsplanung zeigt sich bei den Singles: Im Herbst letzten Jahres plante angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie nur jeder vierte Alleinstehende eine größere Reise, aktuell sind es 41 Prozent.

Investitionen in Bildung gewinnen an Bedeutung
Sehr interessant ist dazu eine weitere auffällige Entwicklung: Die zurückliegenden Monate der Corona-Krise haben offenbar die Bereitschaft in die eigene sowie in die Bildung der Kinder zu investieren, stark beeinflusst. Im Herbst vergangenen Jahres hat nicht einmal ein Fünftel der Befragten eine größere Bildungsinvestition wie beispielsweise ein Studium, ein Auslandssemester oder einen Sprachkurs geplant, derzeit ist es mehr als jeder Vierte (25,8 Prozent, Herbst 2020: 19,4 Prozent, Frühjahr 2020: 19,0 Prozent). Insbesondere die Erfahrungen der anhaltenden Schul- und Kitaschließungen scheinen Konsequenzen zu haben: Bei Familien mit minderjährigen Kindern steigt der Wert der geplanten Bildungsinvestitionen um über 10 Prozentpunkte auf derzeit 37,6 Prozent (Herbst 2020: 26,9 Prozent).

Bei allem Augenmerk auf Vorsorge und Vorsicht wird deutlich, dass die Deutschen im Kontext der Corona-Pandemie mit einer deutlich positiveren Entwicklung und zunehmender Normalisierung im Jahr 2021 rechnen.

Mehr Informationen zum Baufinanzierungs-Angebot der norisbank finden Sie unter https://www.norisbank.de/baufinanzierung.html oder besuchen Sie uns auf Twitter https://twitter.com/norisbank.

Über die Umfrage
Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 1.005 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt. Die Online-Befragung wurde Ende Februar 2021 durchgeführt.

Die norisbank – ein Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe – ist eine moderne Direktbank, die ihren über 560.000 Kunden online und telefonisch an 7 Tagen die Woche 24 Stunden zur Verfügung steht. Mit Services rund um die Uhr – wo immer der Kunde ist – sowie ganz ohne die Bindung an ein Filialnetz und Filialöffnungszeiten versteht sich die norisbank als die smarte „immer-und-überall-dabei“ Bank. Sie bietet ihren Kunden Produkte und Services in Testsieger-Qualität zu stets attraktiven Konditionen. Neben den Kernangeboten – dem „Top-Girokonto“ in Testsieger-Qualität und der kostenlosen Kreditkarte sowie dem günstigen „Top-Kredit“ – bietet die norisbank ihren Kunden breit gefächerte Leistungen: von der Geldanlage bis hin zu Versicherungen.

Für ihre kundenorientierten Angebote wurde die norisbank in den letzten Jahren vielfach prämiert. So errang die unter anderem das norisbank Top-Girokonto beim großen Girokonten-Vergleich 2020 vom Euro Magazin den Test-Sieg. Auch der TÜV Saarland beurteilte das Preis-Leistungsverhältnis des norisbank-Angebots und die Kundenzufriedenheit Ende 2020 jeweils mit der Note „sehr gut“. 2020 kürte Focus Money die norisbank zudem zu „Deutschlands beste Direktbank“. Vielfache weitere Auszeichnungen bestätigen darüber hinaus die Top-Qualität und das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis der norisbank. Weitere aktuelle Informationen hierzu: www.norisbank.de/service/auszeichnungen.html

Kontakt
norisbank GmbH
Christian Jacobs
Reuterstraße 122
53129 Bonn
+49 (0)228 280 45-190
christian-a.jacobs@norisbank.de
www.norisbank.de