Ist Künstliche Intelligenz der Katalysator für den Wandel im öffentlichen Sektor?

Ist Künstliche Intelligenz der Katalysator für den Wandel im öffentlichen Sektor?

Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA (Bildquelle: @Nintex)

Länder wie die Niederlande oder Schweden machen es vor. Deutschland hinkt noch hinterher. Doch wird sich das bald ändern? Erst kürzlich beschloss Brandenburg seine KI-Strategie. Bis 2030 werden etwa 1,3 Millionen Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst in den Ruhestand gehen. „Die öffentliche Verwaltung in Deutschland wird nicht umhin kommen sich vermehrt mit Künstlicher Intelligenz (KI) auseinanderzusetzen. Zu groß sind die Vorteile, die diese Technologie mit sich bringt,“ so Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA.

Der Einsatz von KI eröffnet zahlreiche Möglichkeiten den Bürgerservice zu verbessern. Generative KI, beispielsweise Chatbots, können schnelle Hilfe bei häufigen Fragen bieten, zum Beispiel bei der Kfz-Zulassung, Gewerbebeantragung, Pass-Erneuerung oder Wohnsitz An- und Abmeldung.
Die KI-basierte Texterkennung ist ein weiteres Beispiel, wie Künstliche Intelligenz zur Arbeitsentlastung in Verwaltungen beitragen. Sie kann das arbeitsaufwendige Anfertigen von Protokollen, Dokumenten oder Berichten automatisiert erledigen. Oder sie filtert Daten, z.B. aus eingescannten Dokumenten, klassifiziert sie und bereitet sie auf zur weiteren Verwendung – inkl. eingebundener Stichwortsuche für die Mitarbeitenden.

Ein Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags vom 26. September 2022 nennt weitere Vorteile: „Auf Bundesebene können KI-basierte Prognosemodelle proaktives und präventives staatliches Handeln stärken, z. B. in Bezug auf die Sicherheit, die Versorgung, den Umweltschutz, die Verkehrsplanung, den Verbraucherschutz oder auch die Migration.“

Erste aktive Schritte in Richtung KI-Integration

Mit PLAIN ist seit 2023 eine Plattform im Einsatz, die KI-basierte Datenanalyse in der Bundesverwaltung ermöglicht. Länderverwaltungen könnten mit KI-Prognosen Schul- und Kitaplätze besser planen oder zukunftsgerichtete Steuerschätzungen und Kommunen Infrastrukturplanungen vornehmen.

Bereits seit 2018 investiert Deutschland in die Erforschung, Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Unter der Überschrift „KI in der öffentlichen Verwaltung“ nennt das Papier mögliche Einsatzbereiche, zum Beispiel bei der Abwehr von Cybergefahren, in Sicherheitsbehörden, im Bevölkerungsschutz oder in der Nachhaltigkeitspolitik. Bereits realisiert wurde das im Umweltbundesamt angesiedelte „Anwendungslabor KI und Big Data“.

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat vor dem Hintergrund der zahlreichen ethischen und rechtliche Fragen, Transparenz, Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit von Anwendungen ein KI-Leitbild entwickelt. Mit dem im Aufbau befindlichen Beratungszentrum für Künstliche Intelligenz („BeKI“) schafft das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) eine zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für KI-Vorhaben in der Bundesverwaltung. In einem ersten Pilotprojekt wird ein „Marktplatz der KI-Möglichkeiten“ entwickelt, welcher Ministerien und Behörden mit passenden KI-Anwendungen und Bedarf zueinander bringen soll und zudem Transparenz über die KI-Anwendungslandschaft und Erfahrungswerte bietet.

KI im Verwaltungsalltag

Es ist noch einiges zu tun, bis KI-Technologien sich im Verwaltungsalltag etablieren. Ministerien und Ämter müssen die nötige Infrastruktur vorhalten, Datenbestände erschließen und KI-Systeme im Einklang mit strenger Regulierung aufsetzen. Die Einführung von KI ist nur ein Ziel, wenn die bestehenden IT-Systeme nicht modernisiert werden. Die derzeitigen Systeme sind für die Anforderungen der KI schlecht gerüstet. Sie haben eine begrenzte Rechenleistung und sind nicht in der Lage, effiziente digitale Arbeitsabläufe zu unterstützen.

Diese Altsysteme verwenden häufig veraltete Datenformate, die die Gewinnung von Erkenntnissen erschweren. Darüber hinaus verschlechtert die Abhängigkeit von der manuellen und papierbasierten Datenerfassung und -verwaltung die Datenqualität weiter. Die IT-Infrastruktur des öffentlichen Sektors ist nach wie vor fragmentiert und ineffizient.

„Um das Potenzial der künstlichen Intelligenz voll auszuschöpfen, müssen Organisationen des öffentlichen Sektors der Cloud-Migration Vorrang einräumen. Diese Strategie ist für die Modernisierung von IT-Systemen von entscheidender Bedeutung und gewährleistet eine ordnungsgemäße Speicherung und Verwaltung von Daten, was das Training und Testen von KI-Lösungen mit hochwertigen Datensätzen erleichtert,“ geht Cosima von Kries ins Detail.

Es ist daher wichtig einen funktionsübergreifenden Ansatz für die Cloud-Strategien zu wählen und Überlegungen aus der gesamten Regierung und dem öffentlichen Sektor zu integrieren. Gerade für den öffentlichen Sektor gibt es spezielle Cloudkonzepte, wie die private Cloud oder die deutsche Verwaltungscloud, welche auf die erhöhten Sicherheitsanforderungen ausgelegt sind. Dieser ganzheitliche Ansatz ist von entscheidender Bedeutung für die Digitalisierung von Datenerfassungsprozessen und ermöglicht KI-gestützte Erkenntnisse. Durch die Abkehr von manuellen oder papierbasierten Methoden, die zu ungenauen oder veralteten Daten führen können – hin zu digitalen Prozessen, die auf die sich entwickelnden Anforderungen und Geschäftsbedürfnisse zugeschnitten sind, kann der öffentliche Sektor die Anpassungsfähigkeit gewährleisten, die für die Weiterentwicklung von KI-Systemen und die Verbesserung ihrer Leistung im Laufe der Zeit erforderlich ist.

Überbrückung der Produktivitätslücke

Die Modernisierung der IT-Infrastruktur kann ein langwieriger Prozess sein. Organisationen der öffentlichen Verwaltung müssen Werkzeuge und Technologien finden, um die Produktivitätslücke in der Zwischenzeit zu überbrücken, z. B. durch Automatisierung.

Durch die Automatisierung des Prozesses der Forschungsförderung und die Migration des Projektmanagements in die Cloud konnte AgriFutures Australia beispielsweise die Zeit für die Bearbeitung von Verträgen von vier Wochen auf nur noch 30 Minuten verkürzen. Ein Automatisierungsansatz verbesserte auch den Zugang zu großen Datenmengen, die für die zukünftige Implementierung von KI unerlässlich sind.

„Mit diesen Schritten können Organisationen des öffentlichen Sektors sowohl die Produktivität als auch die Bürgerzufriedenheit steigern und letztlich mit weniger Aufwand mehr erreichen. Mit modernen Cloud-basierten Automatisierungstechnologien können Organisationen schnell mit ihrer Modernisierung beginnen und sich darauf konzentrieren, in kurzer Zeit echte Ergebnisse zu erzielen,“ erklärt Cosima von Kries abschließend.

Quellennachweis:
-https://www.egovernment.de/brandenburg-beschliesst-ki-strategie-a-4a71e871d574b215eb00f3eb53475fd0/
-https://www.bundesdruckerei.de/de/innovation-hub/kuenstliche-intelligenz-verwaltung
-https://www.bundesdruckerei.de/de/innovation-hub/plain
-https://www.cio.bund.de/Webs/CIO/DE/digitale-loesungen/datenpolitik/daten-und-ki/daten-und-ki-node.html
-https://www.cio.bund.de/SharedDocs/downloads/Webs/CIO/DE/digitale-loesungen/datenpolitik/KI-Leitbild.html;jsessionid=7CF3F3822DD16176B86BC2676EC303F8.live891
-https://resources.nintex.com/k2-recommend/argifutures-aus-cs#page=1

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Nintex ist ein Anbieter für Lösungen rund um Prozessintelligenz und -automatisierung. Mehr als 10.000 Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors in 90 Ländern nutzen die Nintex Process Platform. Sie beschleunigen ihre digitale Transformation durch schnelle und einfache Verwaltung, Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Nintex und sein globales Partnernetzwerk definieren die Zukunft der Intelligent Process Automation (IPA). Weitere Informationen: https://www.nintex.de

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iSAQB® Software Architecture Gathering 2024 in Berlin

iSAQB® Software Architecture Gathering 2024 in Berlin

Die globale Konferenz für Softwarearchitektur | Early-Bird-Preis bis 17. Oktober verfügbar

Vom 11. bis 14. November 2024 lädt das iSAQB® in Kooperation mit dem iX Magazin zum Software Architecture Gathering ein. Die Konferenz im H4 Hotel Berlin Alexanderplatz bietet über 40 englischsprachige Sessions, Keynotes und Workshops mit führenden Expert:innen der Softwarearchitektur und richtet sich an Softwarearchitekt:innen, Entwickler:innen und alle, die in IT-Projekten an Lösungsstrukturen arbeiten.

Das iSAQB® Software Architecture Gathering ist die zentrale Konferenz für die internationale Softwarearchitektur-Community, um sich über die neuesten Trends, Entwicklungen und Technologien auszutauschen. Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind die Integration von generativer KI in Softwarearchitekturen, Strategien zur Modernisierung von Legacy-Systemen, skalierbare Architekturmuster, sichere Architekturen für KI-basierte Systeme und die Weiterentwicklung von Microservices. Neben technologischen Aspekten wird es aber auch um Soft Skills für Softwarearchitekt:innen, Business Culture und erfolgreiches Projektmanagement gehen.

Mehr als 40 nationale und internationale Sprecher:innen teilen ihre Expertise mit den Teilnehmenden, darunter Größen wie James Lewis, Chris Richardson, Rebecca Parsons, Gregor Hohpe oder Gernot Starke. Diese und viele weitere Expert:innen werden in Keynotes, Sessions und Workshops wertvolles Wissen vermitteln und praxisnahe Einblicke in aktuelle Themen bieten.

Besondere Highlights des Programms sind unter anderem:

– Keynote: „Architects Aren“t the Smartest People in the Room“ /Gregor Hohpe, Architect Elevator

– Keynote: „Tiger Alert: Better Run Away!“ /Gernot Starke, Softwarearchitekt

– Workshop: „Enabling DevOps and Team Topologies Through Architecture: Architecting for Fast Flow“ /Chris Richardson, Eventuate Inc

– Workshop: „Architecture Kickstart – From Zero to Productive in (Almost) No Time“ /Uwe Friedrichsen, codecentric AG

– Session: „Microservices: What Does It Take To Be Successful? /Sarah Wells, Independent Consultant and Author

– Session: „Architectural Intelligence – The Next AI“ /Thomas Betts, InfoQ und Blackbaud

– Session: „Can We Measure Developer Productivity?“ /Eberhard Wolff, SWAGLab

Mit insgesamt sieben Tracks bietet das Software Architecture Gathering eine große Themenvielfalt – von technologischen Innovationen über organisatorische Fragestellungen, Architekturmuster bis hin zu Soft Skills für Softwarearchitek:innen.

Am ersten und letzten Tag der Konferenz wird es acht ganztägige Workshops geben. Teilnehmende können hier tief eintauchen und sich praxisorientiert zu den Themen ihrer Wahl austauschen. Während der Hauptkonferenz am 12. und 13. November erwarten die Teilnehmenden vier spannende Keynotes und mehr als 30 Sessions. Alle Programmpunkte werden auf Englisch gehalten.

Die Konferenz bietet Impulse für die eigene Arbeit und ist die ideale Plattform für Vernetzung und praxisnahen Austausch von Best Practices.

Der Early-Bird-Preis ist noch bis zum 17. Oktober verfügbar. Weitere Informationen zu den Sprecher:innen, dem Programm und zur Ticketbuchung finden Interessierte unter: https://conferences.isaqb.org/software-architecture-gathering .

Das International Software Architecture Qualification Board (iSAQB®) ist ein internationaler Verein, der sich aus führenden Fachexpert:innen aus Industrie, Beratungsunternehmen und Wissenschaft zusammensetzt. Als Non-Profit-Organisation entwickelt das iSAQB® technologische Standards und Zertifizierungen im Bereich Softwarearchitektur. Das wesentliche Ziel des iSAQB® ist es, die Aus- und Weiterbildung von Softwarearchitekt:innen international zu standardisieren und kontinuierlich zu verbessern.

Als unabhängiges Gremium ist das iSAQB® Träger des internationalen modularen Schulungs- und Zertifizierungssystems „Certified Professional for Software Architecture“ (CPSA®). Das Zertifizierungssystem ermöglicht Softwarearchitekt:innen, ihren Wissensstand und ihre Fähigkeiten durch ein international anerkanntes Prüfungsverfahren zertifizieren zu lassen.

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Maßgeschneiderte Netzwerk-Infrastrukturen aus der Cloud mit Network-as-a-Service (NaaS) von Controlware

Dietzenbach, 6. August 2024 – Die Nachfrage nach Infrastructure-as-a-Service-Modellen (IaaS) steigt rasant. Controlware trägt dem ab sofort mit einer neuen, modularen Network-as-a-Service- (NaaS-)Lösung Rechnung, die Unternehmen ein Höchstmaß an Flexibilität beim WAN-, LAN- und Wireless-Networking garantiert und die internen IT-Teams nachhaltig entlastet.

„Mit Blick auf die gegenwärtige Ressourcen-Knappheit und den dynamischen technischen Fortschritt rücken die IT-Verantwortlichen heute die Verfügbarkeit von IT-Funktionen in den Fokus“, so Jens Müller, Senior Business Development Manager Network Solutions bei Controlware. „Moderne Infrastructure-as-a-Service-Modelle gestatten es den Unternehmen, IT-Infrastrukturen abhängig vom Nutzen zu planen und sich dabei von organisatorischen und kommerziellen Einschränkungen zu lösen. Das macht sie zu einer interessanten Alternative zu eigener Hardware und eröffnet attraktive Einsparpotenziale.“

Network-as-a-Service von Controlware als Komplettpaket
Controlware adressiert die steigende Nachfrage nach einem Plus an Flexibilität jetzt mit einer maßgeschneiderten Network-as-a-Service- (NaaS-)Lösung, die mit ihrem hochgradig skalierbaren und modularen Ansatz allen Kundenanforderungen gerecht wird. Die Vorteile im Überblick:

– NaaS eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, alle Vorzüge einer modernen, an neuesten Technologiestandards ausgerichteten Campus-IT-Infrastruktur zu nutzen, ohne die erforderlichen WAN- und Wireless-Komponenten zu erwerben und Ressourcen für deren Pflege vorzuhalten.
– Beim NaaS-Modell werden die Basisbetriebsaufgaben von den Controlware Experten übernommen, was die IT-Abteilung des Kunden nachhaltig von administrativen Aufgaben entlastet. Die internen IT-Ressourcen können damit voll und ganz auf den Unternehmenserfolg fokussiert werden.
– Die Experten im Controlware Customer Service Center halten die bereitgestellten Infrastrukturen stets auf dem aktuellen Stand der Technologie und übernehmen auch das Einspielen von Software-Updates und Sicherheits-Patches – so ist jederzeit ein stabiler und sicherer Betrieb gewährleistet.
– Das strukturierte Produktportfolio von NaaS lässt sich flexibel an alle Kundenanforderungen anpassen. Diese Flexibilität bietet enorme Vorteile – etwa mit Blick auf zukünftige Innovationen wie SD-WAN und SASE – und garantiert damit ein Höchstmaß an Zukunftssicherheit.
– Mit NaaS von Controlware vermeiden es Unternehmen, sich langfristig technologisch oder kommerziell zu binden: Die Entscheidung für eine Campus-IT-Infrastruktur kann also ausschließlich anhand funktionaler Anforderungen erfolgen, ohne sich dauerhaft für eine Herstellerlösung oder eine Systemtechnik entscheiden zu müssen.

„Als langjähriger Managed Service Provider und Experte für moderne Netzwerktechnologien beraten und unterstützen wir unsere Kunden bei der Konzeption, der Implementierung und dem Betrieb maßgeschneiderter Campus-IT-Infrastrukturen, die sich flexibel an die jeweiligen Strukturen anpassen lassen“, erklärt Jens Müller. „Auf diese Weise bieten wir den Netzwerk-Verantwortlichen mit unserer neuen NaaS-Lösung einen ganz neuen Freiheitsgrad – und schaffen wertvolle Handlungsspielräume, um sich auf eigene Innovationsvorhaben zu konzentrieren.“

Mehr über die Network Solutions von Controlware erfahren interessierte Leser unter https://www.controlware.de/loesungen/network-solutions

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH zählt zu den Markt- und Qualitätsführern unter den IT-Dienstleistern und Managed Service Providern in Deutschland. Das Unternehmen ist Teil der Controlware Gruppe mit insgesamt rund 1.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von über 400 Mio. Euro, zu der auch die Networkers AG sowie Controlware Österreich gehören. Als Digitalisierungspartner von mittelständischen und großen Unternehmen sowie von Behörden und Einrichtungen der öffentlichen Hand entwickelt, implementiert und betreibt Controlware agile und resiliente IT-Lösungen in den Bereichen Network Solutions, Information Security, Data Center & Cloud, Collaboration, IT-Management und Managed Services – und unterstützt Kunden dabei, die Weichen für einen wirtschaftlichen, zukunftssicheren und nachhaltigen IT-Betrieb zu stellen. Dabei stehen wir unseren Kunden in allen Projektphasen zur Seite: von der Beratung und Planung bis hin zur Realisierung und Wartung. Als MSP mit einem eigenen ISO 27001-zertifizierten Customer Service Center reicht unser Angebot von Betriebsunterstützung bis zu kompletten Managed Services für Cloud-, Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen. Zudem bieten wir umfassende Cyber Defense Services. Neben unserem eigenen flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetz mit 16 Standorten in DACH, die gemäß ISO 9001-zertifiziert sind, unterhalten wir internationale Partnerschaften und sind so in der Lage, anspruchsvolle globale Projekte abzuwickeln. Seit unserer Gründung im Jahr 1980 arbeiten wir eng mit den national und international führenden Herstellern sowie innovativen Newcomern zusammen und sind bei den meisten dieser Partner im höchsten Qualifizierungsgrad zertifiziert. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Nachwuchsförderung: Seit vielen Jahren kooperieren wir mit renommierten deutschen Hochschulen und betreuen durchgehend rund 50 Auszubildende und Studenten.

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Sachsen-Anhalt: CyberSecurity-Verbund 2.0 – Millionen-Auftakt an Hochschule Harz

Sachsen-Anhalt: CyberSecurity-Verbund 2.0 - Millionen-Auftakt an Hochschule Harz

Der Name ist in mehrfacher Hinsicht Programm: Im neuen Forschungsprojekt „CyberSecurity-Verbund LSA II“ werden an der Hochschule Harz zusammen mit den Verbundpartnern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg neue Ansätze für sicherheitstechnische Verbundarchitekturen in den Bereichen Identitäts-, Zugriffs- und neue Vertrauenswürdigkeits-Kontrollen mit hohem Sicherheitsniveau erforscht.

Projektleiter Prof. Dr. Hermann Strack von der Hochschule Harz, Fachbereich Automatisierung und Informatik, koordiniert dabei den CyberSecurity-Verbund LSA II mit den beiden Universitäten als Forschungsverbund, gefördert jeweils im Programm „Sachsen-Anhalt WISSENSCHAFT Forschung und Innovation (EFRE)“. Grundlegend ist dabei die Kompatibilität zur Regionalen Innovationsstrategie RIS und zur Digitalstrategie 2030 des Landes Sachsen-Anhalt, in den Querschnittsbereichen Kommunikations- und Informationstechnologien (IKT) mit profilierten Anwendungsbezügen der Forschungen der Partner im Bereich Sicherheit.

+++ Forschung zu Sicherheits- und Trust-Komponenten in IKT-Verbunden +++

„Wichtig für unsere angewandte Forschung ist es uns dabei, neue Regulierungen und Standards u. a. der EU mit eigenen Innovationen zu verbesserter Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit für sicherheitstechnische Verbunde in Prozessen und Netzen konstruktiv zu integrieren. Neben innovativen Netzinfrastruktur-Komponenten, zählen hierzu im Nutzerbereich beispielsweise die künftige EU-Brieftasche (EU Digital Identity Wallet – EUDIW, in Entwicklung in der EU, anzubieten ab 2026), die für alle EU-Bürger und Bürgerinnen zur Speicherung und selbstsouveränen Handhabung von Identitätsdaten und zugeordneten Bescheinigungen Dritter, wie z.B. Nachweise oder Zeugnisse, mit hohem Sicherheitsniveau dienen kann. Dabei können wir auch auf unsere Vorergebnisse zur Konstruktion von Anwendungen mittels der Online-Ausweisfunktion (eID) des Personalausweises zurückgreifen „, erläutert Prof. Dr. Strack.

+++ Hardwarebasierte Lösungen könnten vor KI-basierten Cyber-Angriffen schützen +++

Die zugrundeliegende Regulierung ist die neue EU-Verordnung eIDAS 2.0 aus 2024 für Authentisierungen und qualifizierte Vertrauensdienste, wie für Signaturen/Siegel mit hoher Sicherheit (electronic IDentification, Authentication and trust Services). „Für Anwendungen und Infrastrukturen wollen wir diese per innovativen Hardware-/Software-Verbunden in Netzen umsetzen – auch mittels Weiterentwicklungen aus dem Vorgängerprojekt CyberSecurity-Verbund LSA, so dass damit z.B. auch KI-basierte Manipulationsangriffe ausgebremst werden können. Erste Ergebnisse hierzu für ein Plus an Vertrauenswürdigkeit (Trust) mit EUDIW-Integration – auch für grenzüberschreitende Services samt Infrastrukturen für Verwaltung, Bildung und Wirtschaft – haben wir bereits auf der europäischen Tagung EUNIS 2024 in Athen vorgestellt“, wie Projektleiter Prof. Dr. Strack ausführt.

+++ 2,3 Millionen Euro Fördermittel für Forschung an Hochschule Harz +++

Hierfür erhält die Hochschule Harz rund 2,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE), finanziert von der Europäischen Union und dem Land Sachsen-Anhalt. Damit erhöhen sich die Drittmittel-Volumina hauptsächlich aus EU-/EFRE-Mitteln (sowie Bund, LSA) für Projekte rund um Sicherheit und Anwendungen der letzten ca. 7 Jahre bei Prof. Strack (u.a. erstmals mit eIDAS eID 1.0) auf mehr als 3,5 Millionen Euro und zählen damit zu einem der drittmittelstärksten Bereiche. Der aktuelle IT-Vorfall bei der Firma CrowdStrike zeige dabei mit seinen weltweiten Auswirkungen einmal mehr, wie wichtig in sensiblen Infrastrukturen und Anwendungen vertrauenswürdige und gleichzeitig redundante Sicherheitsservices ohne Monokulturen sind – „mehrfach hält besser“, so Prof. Dr. Strack.

Alle drei Partner die Hochschule Harz, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeiten in bewährter Form auf Basis des vorherigen CyberSecurity-Verbund LSA arbeitsteilig zusammen. Die beiden anderen Partner erhalten ebenfalls eine Förderung aus EFRE-Mitteln. 2019 hatten die drei Hochschulen den „CyberSecurity-Verbund Sachsen-Anhalt“ gegründet und als Forschungsprojekt bis 2023 erfolgreich durchgeführt (Förderung EFRE, LSA/Booster). Ziel ist es nun vor neuen Herausforderungen, innovative Ansätze für IT-Sicherheitslösungen für öffentliche Einrichtungen und kleine wie mittlere Unternehmen sowie für Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt zu entwickeln.

Weitere Informationen unter:

https://cslsa.de/

https://mwl.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MW/MWL/04_Publikationen/02_Wirtschaft/2023-01_Regionale_Innovationsstrategie_LSA_2021-2027.pdf

Home

https://www.elektronische-vertrauensdienste.de/EVD/DE/eIDAS2/allgemeines/start.html

https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2024/03/26/european-digital-identity-eid-council-adopts-legal-framework-on-a-secure-and-trustworthy-digital-wallet-for-all-europeans/

https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/eudi-wallet-implementation

https://www.hs-harz.de

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Unternehmen heben Datenschätze dank Datenintegration in Geoinformationssysteme

Unternehmen heben Datenschätze dank Datenintegration in Geoinformationssysteme

Wien/München (OTS) – Viele Unternehmen sitzen auf einem Datenschatz, der noch geborgen werden darf. Denn oft können Unternehmensdaten erst ihren vollen Wert entfalten, wenn sie ihr Dasein nicht länger in Listen, Tabellen und Datenbanken fristen, sondern auf einer digitalen Landkarte dargestellt werden. „Indem Daten mit Raumbezug in ein GIS integriert werden, können sie, obwohl sie nichts miteinander zu tun haben, in Bezug zueinander gesetzt werden“, erklärt Michael Steigemann, Head of Software Development bei WIGeoGIS München. In einem GIS (Geoinformationssystem) werden Daten mit Raumbezug wie zum Beispiel Standortdaten, Umsatzdaten oder Kundendaten auf einer digitalen und interaktiven Landkarte dargestellt.

Es gibt zahlreiche konkrete Anwendungsfälle, wo Datenintegration in ein GIS sinnvoll ist. Andreas Marth, Head of Solutions bei WIGeoGIS Wien, nennt ein Beispiel aus der Vertriebsgebietsplanung: „Es passiert sehr oft, dass Kunden Listen mit Postleitzahlen haben, die sie den Außendienst-Mitarbeitern zuordnen. Erst wenn man diese Daten in ein GIS integriert, können sie auf der digitalen Landkarte erkennen, dass die Zuordnung wild durcheinander ist oder es weiße Flecken gibt, die keinem Mitarbeiter zugeordnet wurden.“

WERTVOLLE ERKENNTNISSE
Auch in Bezug auf den Umsatz können Unternehmen dank Datenintegration in ein GIS wertvolle Erkenntnisse gewinnen, wie Andreas Marth anhand eines weiteren Beispiels erklärt: „Wenn ein Unternehmen an einem Standort fünfmal so viel Umsatz macht wie an einem anderen, könnte man den Schluss ziehen, dass dieser Standort viel besser performt. Aber wenn die Standorte und Umsätze auf der digitalen Landkarte in räumliche Beziehung zueinander gesetzt werden, sieht man, dass im Einzugsgebiet des Standorts mit fünfmal mehr Umsatz zehnmal mehr Menschen leben.“ So werde plötzlich klar, dass der erste Eindruck oft täuscht und man stellt mitunter sogar fest, dass der Standort mit weniger Umsatz besser performt, weil sein Potenzial zwar nicht so groß ist, es aber besser ausgeschöpft wird.

UNTERSTÜTZUNG BEI DER DATENINTEGRATION
WIGeoGIS bietet GIS-Software wie WIGeoWeb für Unternehmen an und unterstützt auch bei der Integration wertvoller Unternehmensdaten in ein GIS. Dabei wird mit den Unternehmen besprochen, was das Ziel der Datenintegration ist und anschließend werden gemeinsam Daten gesichtet. Hier stellt sich meist heraus, dass die Unternehmen viel mehr Daten haben, die sich in ein GIS integrieren lassen, als sie dachten. Die technische Datenintegration übernimmt in den meisten Fällen WIGeoGIS für die Kunden.

Michael Steigemann weist aber darauf hin, dass Datenintegration kein rein technisches Thema ist, sondern auch eine Frage des Know-hows: „Man muss wissen, mit welchen Daten welche Fragestellungen möglich sind, sodass sinnvolle Aussagen und nützliche Ergebnisse entstehen können. Unser USP ist die Beratungsexpertise, die wir aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung in verschiedensten Branchen haben.“

EXTRAHIEREN, TRANSFORMIEREN, LADEN
Und wie funktioniert die Datenintegration in ein GIS konkret? Dazu müssen die Daten aus den ursprünglichen Listen und Dateien extrahiert, transformiert und ins GIS geladen werden. Um diesen ETL-Prozess (Extract – Transform – Load) kümmert sich das Team von WIGeoGIS.

Mehr über Datenintegration in Geoinformationssysteme (GIS) und den Nutzen für Unternehmen erfahren Sie im WIGeoGIS-Experteninterview, wo Sie zum Beispiel Antworten auf folgende Fragen erhalten:
-Wann brauchen Unternehmen Datenintegration?
-Welche Daten lassen sich in ein Geomarketing-Tool wie WIGeoWeb integrieren?
-Wie sollte die Datenbasis beschaffen sein, um in ein GIS integriert zu werden?
-Lässt sich die Integration von Daten automatisieren?

Zum Experten-Interview und weiteren hilfreichen Informationen:
https://www.wigeogis.com/de/gis_datenintegration_experten
https://www.wigeogis.com/de/gis-software/datenintegration_gis

WIGeoGIS ist einer der führenden Anbieter von Geomarketing und GIS-Software in Europa. Das Angebot umfasst Geomarketing-Beratung, individuelle Marktanalysen sowie weltweite Geodaten und Marktdaten.

Was ist GIS-Software?
Ein Geoinformationssystem (GIS) ist ein IT-System, das Daten räumlich verarbeitet und auf digitalen Landkarten darstellt.

Mehr zu den Leistungen von WIGeoGIS finden unter: www.wigeogis.com

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+49 89 3219980
http://www.wigeogis.com

Jubiläumsfeier: TQ ehrt langjährige Mitarbeitende

Insgesamt 87 Jubilare wurden 2024 für ihre bis zu 30-jährige Betriebszugehörigkeit gefeiert und geehrt

Jubiläumsfeier: TQ ehrt langjährige Mitarbeitende

(Bildquelle: TQ)

Seefeld, 11. Juli 2024: Die TQ-Group, einer der führenden Technologiedienstleister Deutschlands, hat Ende Juni wieder ihre langjährigsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Standortübergreifend feierten dieses Jahr 87 stolze Jubilare ihre 10-, 15-, 20,- 25- oder 30-jährige Betriebszugehörigkeit.

Die Jubiläumsfeiern für die betreffenden Mitarbeitenden fanden zum einen nahe des Firmenhauptsitzes in Delling bei Seefeld, auf dem TQ-eigenen Badegelände am Wörthsee sowie am Firmenstandort in Wetter statt. Insgesamt nahmen 47 Jubilare an den beiden Feiern teil. Am Wörthsee überreichten die drei Geschäftsführer Detlef Schneider, Rüdiger Stahl und Stefan Schneider den Jubilaren jeweils ein persönliches Geschenk und bedankten sich für die langjährige Treue zum Unternehmen. Bei kühlen Getränken, einem bunten Salatbuffet sowie feinen Schmankerln vom Grill tauschten sich alle Teilnehmenden in fröhlicher Runde über ihre erfolgreiche Zeit bei TQ aus. In Wetter feierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgelassen mit ihren Vorgesetzten bei leckeren, griechischen Spezialitäten und schwelgten ebenso in gemeinsamen TQ-Erinnerungen.

Hightech meets Lifestyle: Silicon-Valley-Flair in Bayern

Die global erfolgreich agierende TQ-Group kann sich als Arbeitgeber auf charmante, bayerische Art schon lange mit den ganz Großen messen. Was bei US-Techkonzernen in der Garage startete, begann bei TQ auf einem Bauernhof – und ist auch heute noch mit Bodenständigkeit, Persönlichkeit und Charakter die Basis des mittlerweile internationalen Unternehmenserfolgs. Und da, wo Google und Co. mit Chill-Out-Areas glänzen, bietet TQ beispielsweise einen lauschigen, firmeneigenen Badeplatz am Firmenhauptsitz sowie Mitarbeiterausflüge auf die firmeneigene Hütte in den bayerischen Alpen.

Die ganze Welt der Elektronik – Megatrends made in Germany

Seit 30 Jahren trägt die TQ-Group bereits maßgeblich zur Schaffung sowie Wahrung nachhaltiger Arbeitsplätze bei und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem auch 2023 wieder als einer der 1.000 gemeinnützigsten Arbeitgeber Deutschlands. Der Elektronikspezialist setzt mit „Made in Germany“ in allen Bereichen auf den Standort Deutschland. Das innovative Unternehmen konzentriert sich darauf, die Megatrends des 21. Jahrhunderts mitzuentwickeln und somit konkrete Zukunftsmärkte zu adressieren. Dazu zählen u.a. Energiemanagement für erneuerbare Energien, Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung in der Produktion, E-Mobilität oder das Internet-of-Things (IoT).

Über die TQ-Group

Die TQ-Group wurde 1994 als 2-Mann-Unternehmen gegründet und besteht heute aus rund 2.200 Mitarbeitenden an 13 Standorten in Deutschland, Ungarn, Slowenien, den USA und in China. Als einer der größten Technologiedienstleister und Elektronikspezialisten in Deutschland realisiert die TQ-Group maßgeschneiderte, innovative Lösungen für unterschiedliche Branchen, sowohl im Hardware- wie auch im Softwarebereich – von der Entwicklung über die Produktion und weitere Dienstleistungen bis hin zum Produktlebenszyklusmanagement.
Das bedeutet: TQ bietet Kompetenz, Erfahrung und Weitblick für die Bereiche E²MS, Embedded Module, Motoren und elektronische Antriebe, Cobot- und Automatisierungslösungen, Medizintechnik und Aviation/Avionics.
TQ wächst zudem konsequent mit einem vielfältigen Portfolio an Eigenprodukten in den wirtschaftlich aktuellen Megatrends wie Robotik, Digitalisierung, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, E-Mobilität oder dem Energiemanagement. Beides – Servicekompetenz und eigene Entwicklungen – kombiniert die TQ-Group zudem als Original Design bzw. Equipment Manufacturer (ODM / OEM).

Auf Basis des breiten Dienstleistungs- und Lösungsbaukastens werden international kundenspezifische Produkte entwickelt und produziert. Und das alles „Made in Germany“. Im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug der weltweite Gesamtumsatz des inhabergeführten Unternehmens über 517 Mio. Euro. Weitere Informationen gibt es unter: www.tq-group.com (https://www.tq-group.com)

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BusinessCode beteiligt sich mit BlueBoxSystems am Wettbewerb „NRWirtschaft im Wandel“

BusinessCode beteiligt sich mit BlueBoxSystems am Wettbewerb "NRWirtschaft im Wandel"

Das Team von BusinessCode

Das Bonner IT-Unternehmen BusinessCode (https://www.business-code.de/) wirft mit dem hauseigenen Start-up BlueBox Systems (https://bluebox-systems.com/) beim renommierten Wettbewerb „NRWirtschaft im Wandel“ seinen Hut in den Ring. Die etwas andere Idee, ein Start-up aus einem etablierten IT-Haus heraus zu gründen, gab den Impuls.

Bonn, 09.07.2024 BusinessCode und die hauseigene Tochter BlueBox Systems sind in der Kategorie Start-up dabei. Die Entwicklung von BlueBox Systems entspricht der Idee dieses Wettbewerbs. Aus der langjährigen Erfahrung des IT-Experten BusinessCode im Bereich Logistik heraus wurde das Start-up gegründet, um die Vorteile der etablierten Herkunft mit denen eines Start-ups zu verbinden.

Dieser etwas andere Weg, ein Start-up auf Basis umfangreicher Erfahrungen in Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden zu gründen und nicht als Ergebnis eines Hackathons oder einer studentischen Idee, gab den Impuls zur Bewerbung. „Nachhaltigkeit – eine Anforderung des Wettbewerbs – wird bei uns gelebt. Wir entwickeln kontinuierlich IT weiter, nutzen vorhandenes Wissen und fangen nicht immer wieder neu an“, erläutert BusinessCode CEO Martin Schulze.

Das Produkt BlueBoxAir wurde auf Basis des vorhandenen Know-hows und der langjährigen Erfahrung im Hause BusinessCode im Bereich logistischer Prozesse entwickelt. Um flexibel zu sein und den Anforderungen des Marktes an junge, agile Unternehmen gerecht zu werden, wurde das Start-up BlueBox Systems gegründet. „In dem Moment, in dem man von einem Start-up spricht, werden beim Gegenüber ganz andere Assoziationen geweckt, man wird anders wahrgenommen. Und genau dies wollten wir erreichen“, erläutert Schulze.

Das tägliche Arbeiten mit langjährigen Kunden zeigte die Notwendigkeit, Echtzeittracking in der Luftfracht umzusetzen. Echtzeit-Zugriff auf Sendungsinformationen war bei sämtlichen Verkehrsträgern möglich, nur nicht bei der Luftfracht. Dies gab den Anstoß zur Entwicklung von BlueBoxAir. Die umfassende Transparenz über die gesamte Lieferkette in der Luftfracht ermöglicht eine optimierte Nutzung der Ressourcen, was im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz bedeutend ist. BlueBoxAir bietet eine einzigartige Lösung für das Echtzeittracking der Luftfracht, die eine umfassende Transparenz über sämtliche Stationen auf dem Weg zum Ziel, unabhängig vom jeweiligen Transporteur, ermöglicht. Diese Plattformlösung kann ohne großen Aufwand in vorhandene IT-Landschaften integriert werden, was die Einstiegshürde für Unternehmen deutlich senkt. Zusätzlich werden CO2-Daten auf Flugzeugtyp-Ebene ermittelt, was BlueBox Systems als einziges Unternehmen auf dem Markt bietet. Die gezielte Wahl der Fluggesellschaft nach CO2-Ausstoß leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

„Wir freuen uns sehr, mit Blue BoxSystems am Wettbewerb „NRWirtschaft im Wandel“ teilzunehmen. Unsere innovative und nachhaltige Lösung BlueBoxAir setzt neue Maßstäbe im Echtzeittracking der Luftfracht und trägt entscheidend zur Nachhaltigkeit in der Logistikbranche bei“, schließt CEO Schulze.

Der Wettbewerb, der von Deutschland Land der Ideen, Rheinische Post, General-Anzeiger, Deutsche Bank, Abc, RWE, EgonZehnder und Zurich organisiert wird, zielt darauf ab, zukunftsorientierte Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zu würdigen und ihnen eine Plattform zu bieten.

Jetzt heißt es Daumen drücken!

Seit über 20 Jahren steht BusinessCode für maßgeschneiderte IT-Lösungen. Tagtäglich arbeiten mehr als 20.000 Anwender national und international mit Software des Bonner IT-Dienstleisters. Nähe und Erreichbarkeit zeichnen BusinessCode ebenso aus wie Know-how und Kompetenz der langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiter.
Kernbranche ist seit 1999 die Logistik, in der die BusinessCode mit weltweit agierenden Kunden wie DHL Express, Aramex, Hellmann Worldwide Logistics und Kühne & Nagel nicht nur über ein breites Kundenportfolio verfügt, sondern auch ein einzigartiges Branchen Know-how aufgebaut hat.
Die Basis der individuellen und auf die Kundenwünsche abgestellten IT-Lösungen, bildet die hauseigene Software-Library BCD-Suite. Sie ist das Ergebnis der langjährigen Arbeitsweise von BusinessCode.
Modernste Technologien gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährten Lösungsideen, so arbeitet BusinessCode daran, seine Kunden national wie international noch erfolgreicher zu machen.
Die unternehmerische Verantwortung für die BusinessCode liegt seit dem Management Buy-Out 2020 bei 10 aktiv im Unternehmen tätigen Mitarbeitern.

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Next Gen-Plattform für datengetriebene Sales

databyte launcht Business Engine 2.0

Next Gen-Plattform für datengetriebene Sales

Die Business Engine 2.0 gewährt Einblicke in Unternehmensinformationen und gibt Überblick über Leads (Bildquelle: databyte GmbH)

Lübeck, Juni 2024. Der tradierte Anbieter von Wirtschaftsinformationen databyte veröffentlicht eine neu konzipierte und erweiterte Version seiner Saas-Lösung zur B2B-Leadgenerierung. Auf Vertriebsabteilungen warten vielfältige Sourcing-Funktionen, Benutzer-Komfort sowie ein hoher Individualisierungsgrad.

Tailormade
Über zwei Jahre intensive Entwicklungsarbeit im engen Austausch mit langjährigen Corporate-Kunden liegen hinter dem Team der Lübecker databyte GmbH. Als Ergebnis präsentieren die Daten-Experten eine Plattform, die konsequent einen Lead-zentrierten Technologieansatz verfolgt. Die browserbasierte Plattform Business Engine 2.0 folgt klassischen Roadmaps im Vertrieb, die sich auf Kundengewinnung, Lead-Management und CRM-Pflege fokussieren.

Flexible By Design: Die Saas-Lösung gewährt Unternehmen eine vollkommen individuelle Nutzung. Dafür lässt sich das zentrale Dashboard mit Drag-and-drop-Widgets frei gestalten, die relevante Informationen wie Insolvenzen, Entscheiderwechsel und Neugründungen auf einen Blick zeigen. Die umfangreiche Hilfe-Sektion sichert eine smarte Einführung in die Rechercheprozesse. Dabei zeigt sich das Tool im responsiven Design, das Vertriebsarbeit auf Tablets und Smartphones barrierefrei erlaubt. Seine maßgeschneiderte Suchmaske ermöglicht es Anwendenden, ihre Suchparameter individuell zu speichern und anzupassen.

Der integrierte Zugriff auf direkte Durchwahlen, persönliche Emailadressen und Social Media-Profile von Entscheidenden bringen Tempo und Effizienz in Vertriebsstrategien und Marketing-Kampagnen. So hält die Software beispielsweise Links zu 1,7 Millionen persönlichen LinkedIn-Profilen bereit – ein Datenschatz in Vorbereitung auf Akquisegespräche und zugeschnittene Angebote. Alle Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen wie dem Handelsregister und sind uneingeschränkt DSGVO-konform.

Feature Fundus
Weitere neue Highlights sind die erweiterte Marken- und Patentrecherche sowie Technologie-Suchfunktionen, die zum Beispiel Aufschluss über im Unternehmen eingesetzte IT, Payment-Anbieter oder Online-Shopsysteme geben. Monitoring- und Benachrichtigungsfunktionen halten Benutzende stets auf dem Laufenden über wichtige Veränderungen bei ihren Kunden und Top-Leads.

Die Business Engine 2.0 verschafft direkten Zugriff auf veröffentlichte Stellenanzeigen führender Jobportale. Der Blick hinter die Kulissen einstellender Unternehmen führt zu einer Vielzahl vertriebsrelevanter Use Cases: Wer Webdesigner:innen sucht, benötigt sicher auch andere E-Commerce-Services und Unternehmen mit Remote-Jobs sind für Hardware oder Projektmanagement-Tools empfänglich.

Digitaler Reifeprozess
Ein Key-Feature der neuen Business Engine ist der Salesmanager. Er erlaubt nahtlose Integration reifer Leads in CRM-Systeme und verhindert so Überlastung durch nicht qualifizierte Daten. „Mit dem Salesmanager bleiben Vertriebsmitarbeitende in ihrem Sales Cycle – ohne permanenten, zeitintensiven Import-Export-Stress mit anderen Systemen“, erklärt Robert Sperl, Geschäftsführer von databyte, den Nutzen. „Hier können Teams ihre Leads über Aktionen so weit qualifizieren, bis sie kurz vor dem Abschluss stehen. Erst dann werden sie ins CRM-System überführt.“

Quality Deep Dive
Die Plattform kombiniert moderne Crawling-Technologie und Künstliche Intelligenz mit menschlicher Validierung durch die interne Datenredaktion. Dabei profitieren Kundinnen und Kunden von mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich der Erfassung und Veredelung von B2B-Daten. „Mit unserer neuen Version der Business Engine halten wir unser Leistungsversprechen und unser Qualitätslevel“, so Alexander Hiller, Geschäftsführer databyte. „Jedes neue Feature ist marktreif, denn wir wollen die Zeit unserer Kunden nicht fürs Beta-Testing stehlen.“

Die databyte GmbH ist Anbieter einer innovativen Online-Applikation und verfügt mit rund 7 Millionen Firmenprofilen und über 100 Millionen Einzelinformationen über eine der umfangreichsten Datenbanken für deutsche Wirtschaftsinformationen.
Unter databyte.de werden in einer Online-Anwendung Handelsregisterinformationen, Firmenprofile, Gewerbedaten sowie Bonitätseinschätzungen tagesaktuell veröffentlicht. Die Produkte und Dienstleistungen von databyte bieten eine hohe Markttransparenz und werden genutzt für Unternehmensrecherchen, Kundenstamm-Monitoring, Forderungsmanagement und Neukundengewinnung. Im Rahmen der Datenverarbeitung legt databyte besonderen Wert auf die Einhaltung der Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes und der DSGVO Richtlinien. Die selektierbaren Informationen sind ausschließlich für Gewerbetreibende abrufbar und bedürfen einer vorausgegangenen verifizierten Anmeldung. Weiterführende Informationen liefert www.databyte.de

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Networkers AG begrüßt über 50 IT-Verantwortliche beim exklusiven KI-Informationstag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund

Hagen, 02. Juli 2024 – Die Networkers AG, ein Unternehmen der Controlware Gruppe, veranstaltete am 26. Juni zusammen mit den Experten von Controlware und den Partnern Microsoft, Dell und Citrix einen exklusiven Informationstag zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Im Rahmen des Events im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund erfuhren die Teilnehmer, welche Möglichkeiten ihnen die KI-Technologie eröffnet und wie sie die Weichen für einen datenschutzkonformen KI-Einsatz stellen.

Das Thema KI nimmt in den IT-Infrastrukturen zunehmend eine wichtige Rolle ein. Doch viele IT-Teams stehen aktuell vor der Herausforderung, Künstliche Intelligenz sicher in ihre Enterprise-Umgebungen zu integrieren. Der KI-Informationstag war die ideale Plattform, um den Teilnehmern einen Überblick über die aktuellen Lösungen zu geben – und aufzuzeigen, wie sich diese mit KI auf einen neuen Level heben lassen und welche Perspektiven dies den Anwendern in Zukunft eröffnet.

Im Mittelpunkt der Vorträge standen die Themen:

– Konkrete Strategien, um generative KI sinnvoll in die IT-Umgebung einzubinden
– Microsoft 365 Copilot als Türöffner für das Thema Künstliche Intelligenz – mit anschaulichen Anwendungsbeispielen
– Welche Rolle Azure Virtual Desktop, Windows 365 und Citrix Lösungen zukünftig im Bereich Desktop-Bereitstellung spielen

Führung durch das DFB-Fußballmuseum
Bei einer Tour durch das geschichtsträchtige Deutsche Fußballmuseum in Dortmund erhielten die Teilnehmer zudem faszinierende Einblicke in die lange Historie des Ballsports. „Das Fußballmuseum war die perfekte Location, um ganz entspannt über aktuelle und zukünftige KI-Strategien zu diskutieren – besonders mit Blick auf die laufende Europameisterschaft. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern haben wir diesen informativen Tag, der auch ausreichend Gelegenheit zum Networking bot, sehr genossen“, erklärt Dennis Süßenbach, Leiter Vertrieb bei der Networkers AG.

Über Networkers AG
Die Networkers AG ist Spezialist für die Entwicklung innovativer IT-Infrastrukturen. Das Unternehmen unterstützt mittelständische und größere Unternehmen bei der Industrialisierung ihrer IT-Umgebungen, um Effizienz, Produktivität und Qualität ihrer IT-Services zu steigern. Die Networkers AG arbeitet mit ausgewählten Hardware- und Software-Herstellern zusammen und besitzt in der Regel den höchsten Partnerstatus sowie die höchsten Zertifizierungen dieser Unternehmen. Die Networkers AG hat ihren Sitz in Hagen und beschäftigt rund 80 Mitarbeiter – überwiegend Informatiker und Ingenieure. Als Teil der Controlware-Gruppe kann sie zudem auf die Ressourcen des Mutterunternehmens zurückgreifen und so beispielsweise 24/7-Services anbieten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.networkers.de.

Über Controlware Gruppe
Die Controlware Gruppe zählt mit insgesamt rund 1.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von über 400 Mio. Euro zu den Markt- und Qualitätsführern unter den IT-Dienstleistern und Managed Service Providern in Deutschland. Zur Gruppe gehören neben der Controlware GmbH auch die Networkers AG sowie Controlware Österreich. Als Digitalisierungspartner von mittelständischen und großen Unternehmen sowie von Behörden und Einrichtungen der öffentlichen Hand entwickelt, implementiert und betreibt das Unternehmen agile und resiliente IT-Lösungen in den Bereichen Network Solutions, Information Security, Data Center & Cloud, Collaboration, IT-Management und Managed Services – und unterstützt Kunden dabei, die Weichen für einen wirtschaftlichen, zukunftssicheren und nachhaltigen IT-Betrieb zu stellen.
Weitere Informationen finden interessierte Leser unter www.controlware.de.

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Agentur

Fachkräftemangel auf Höchststand

Warum Unternehmen Weiterbildungen und Umschulungen im Jahr 2024 höchste Priorität einräumen sollten

Fachkräftemangel auf Höchststand

Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA (Bildquelle: @Nintex)

Automation Citizen Developers und Citizen Prozess Experts sind gefragt

Die hohen Mitarbeitererwartungen in Kombination mit dem Fachkräftemangel bedeuten, dass Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramme für Unternehmen nicht mehr nur ein „Nice-to-have“ sind, sondern eine Notwendigkeit. Es gibt vor allem zwei Gründe, warum moderne Weiterbildungs- und Qualifizierungsinitiativen eine unternehmensweite Priorität sein sollten.

Langfristiger Mangel an Fachkräften

Automatisierung und künstliche Intelligenz (KI) verändern die für Arbeitsplätze in allen Branchen erforderlichen Qualifikationen. Doch entgegen der Annahme, dass KI und Automatisierung menschliche Arbeitsplätze vernichten werden, ist das Gegenteil der Fall. Laut der aktuellen Studie „Fachkräftemangel 2024“ kämpfen 82 Prozent der deutschen Unternehmen mit offenen Stellenbesetzungen. Der Fachkräftemangel hat sich in zehn Jahren in Deutschland mehr als verdoppelt und ist weltweit auf einem Höchststand. Eine McKinsey-Studie ergab, dass die Bereiche Datenanalyse sowie IT-Entwicklung und -Technik ganz oben auf der Liste der fehlenden Qualifikationen stehen.

Talentbindung: Heute noch wichtiger als je zuvor

Die Botschaft ist laut und deutlich. Mitarbeitende wollen neue Fähigkeiten erlernen, und sie erwarten, dass ihr Unternehmen ihnen die entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten bietet. In einer Studie von Gallup gaben 57 % der befragten Mitarbeitenden an, dass sie ihre Fähigkeiten aktualisieren und weiterentwickeln möchten. 73 % der in der Deloitte-Studie Global Human Capital Trends befragten Mitarbeitenden sind der Meinung, dass die Personalentwicklung in der Verantwortung ihres Unternehmens liegt.

Unternehmen, die dem Ruf ihrer Angestellten nicht folgen, laufen Gefahr, dass die Fluktuation steigt. Dieselbe Gallup-Studie ergab, dass 48 % der Befragten ihr Unternehmen für ein anderes Unternehmen verlassen würden, das Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Darüber hinaus stellt ein Bericht des Weltwirtschaftsforums fest, dass der Hauptgrund, aus dem Angestellte in den letzten 12 Monaten ihren Arbeitsplatz verließen, die mangelnde berufliche Entwicklung und Förderung war.

Unternehmen, die die Erwartungen ihrer Mitarbeitenden erfüllen, indem sie Umschulungs- und Weiterbildungsprogramme durchführen, ernten die Früchte. Gallup hat herausgefunden, dass Mitarbeitende, die kürzlich an einem Weiterbildungsprogramm teilgenommen haben, mit 37 % höherer Wahrscheinlichkeit mit Gehalt und Sozialleistungen zufrieden sind und 76 % eher eine positive Einstellung zu Beförderungsmöglichkeiten haben. Darüber hinaus berichteten 71 % der umgeschulten Belegschaft über eine höhere Arbeitszufriedenheit. Umschulung und Höherqualifizierung führen zu neuen Positionen und Verantwortlichkeiten für die Mitarbeitenden, was ebenfalls zu einer höheren Mitarbeiterbindung beiträgt. LinkedIn hat herausgefunden, dass Unternehmen, die eine hohe interne Mitarbeitermobilität aufweisen, eine doppelt so lange Mitarbeiterbindung haben.

„Unternehmen müssen jetzt damit beginnen, ihre Belegschaft auf die Zukunft vorzubereiten, sonst laufen sie Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Der Fachkräftemangel wird noch längere Zeit bestehen bleiben. Umso wichtiger ist es, die Talente im Unternehmen zu halten, zu fördern und auch an Umschulungen zu denken. Unternehmen können so die Lücken schließen und die Arbeitszufriedenheit durch neue Herausforderungen und Aufgaben erhöhen,“ geht Cosima von Kries, Nintex Director, Solution Engineering EMEA, ins Detail.

In Umschulungen investieren

Eine Umschulung hat mehrere Vorteile. Entlassen Unternehmen Angestellte und finden dann aufgrund des Fachkräftemangels keine bereits qualifizierten Mitarbeitenden, kommt es zu einem Personalengpass, der sich auch auf die alltägliche Arbeit auswirkt. Zudem ist die Einstellung von neuem Personal oftmals deutlich teurer als eine Umschulung. Die meisten Teammitglieder sind an Weiterbildungsmöglichkeiten interessiert. Das sollten Unternehmen nutzen. Bestehende Mitarbeitende kennen das Unternehmen, die Prozesse, die Kultur, Kunden sowie andere Teammitglieder.

Weiterbildungsprogramme: Automation Citizen Developers und Citizen Prozess Experts

„Die Umschulung und Höherqualifizierung von Mitarbeitenden anstelle der Einstellung neuer Mitarbeitender bereitet die Belegschaft auf die Zukunft vor und mindert gleichzeitig die Organisationskosten,“ so Cosima von Kries. „Es gibt zwei wichtige Programme, die Unternehmen unbedingt in ihre Umschulungs- und Weiterbildungsstrategie mit aufnehmen sollten.“

1. Automation Citizen Developers

Die Automatisierung und KI hat für Unternehmen nach wie vor Priorität und steht im Mittelpunkt zukünftiger Geschäftsentwicklungen. Einer der größten Engpässe wird jedoch bei Entwicklern und Softwareingenieuren prognostiziert. IDC schätzt, dass im Jahr 2025 4 Millionen Stellen für Entwickler fehlen werden.
Citizen Developer sind Mitarbeitende, die für die Verwendung von No-Code- und Low-Code-Automatisierungs-, KI- oder anderen Technologielösungen geschult sind. Sie verfügen über technischen Sachverstand, besitzen aber keine professionellen Programmier- oder Entwicklerfähigkeiten. Stattdessen kommen sie direkt aus dem Unternehmensbereich, zum Beispiel Buchhaltung oder Verkauf, für den sie dann kleinere technische Lösungen entwickeln.
Die Umschulung oder Höherqualifizierung von Mitarbeitenden zu Automation Citizen Developern hat zahlreiche Vorteile. Gut ausgebildete Citizen Developer reduzieren den Bedarf an IT oder professionellen Entwicklern. Dies setzt nicht nur vorhandene IT-Ressourcen frei und führt zu einem schnelleren ROI für die Automatisierung in der Gegenwart, sondern hilft Unternehmen auch dabei, Qualifikationslücken in der Zukunft zu überwinden. Die Einführung eines Citizen Developer Weiterbildungsprogramms führt zu einer veränderten Belegschaft, die sich an die Nutzung der Technologie gewöhnt hat, die die Zukunft des Unternehmens bestimmen wird.

2. Citizen Process Experts

Citizen Process Experts (Prozess-Experten) sind Angestellte, die genau wissen, wie die Arbeit in einem Unternehmensbereich abläuft: von den Prozessen bis hin zu den beteiligten Systemen und Akteuren. Citizen Process Experts sind in Prozessdokumentation, Prozessmodellierung, Process Mining und Task Mining geschult.

Unternehmen brauchen Citizen Process Experts, um mit Citizen Developern zusammenzuarbeiten, denn Unternehmen können Automatisierung nicht erfolgreich implementieren und skalieren, ohne ihre Prozesse zu verstehen und zu optimieren. Wie Forrester sagt, wären Unternehmen „auf einem Irrweg, wenn sie eine weitreichende Automatisierung einführen würden, ohne die bestehenden Prozesse zu verstehen und möglicherweise zu überarbeiten“.

„Durch den gleichzeitigen Aufbau von Citizen-Developer- und Citizen-Process-Expert-Programmen zur Automatisierung können Unternehmen die Genauigkeit, den Erfolg und die Akzeptanz ihrer Initiativen zur Prozessverbesserung und -automatisierung sicherstellen, während sie gleichzeitig ihre Belegschaft umstrukturieren und die für die Zukunft erforderlichen Fähigkeiten fördern“ so Cosima von Kries abschließend.
Mehr Informationen über die Nintex Prozess Plattform: https://www.nintex.de/prozessplattform/

Quellennachweis:
https://www.manpowergroup.de/de/insights/studien-und-research/studien/2024/01/08/14/07/mpg-studie-fachkraeftemangel-2024
https://www.mckinsey.com/capabilities/people-and-organizational-performance/our-insights/beyond-hiring-how-companies-are-reskilling-to-address-talent-gaps
https://www.gallup.com/analytics/506696/amazon-research-hub.aspx
https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/pl/Documents/Prezentacje-webinary/pl_webinar_17-02-2022_Reskilling_Webinar.pdf
https://www.weforum.org/agenda/2022/08/jobs-work-quit-great-resignation/
https://learning.linkedin.com/resources/workplace-learning-report
https://www.developers.net/post/the-state-of-the-developer-shortage-in-2023

Über Nintex
Nintex ist ein Anbieter für Lösungen rund um Prozessintelligenz und -automatisierung. Mehr als 10.000 Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors in 90 Ländern nutzen die Nintex Process Platform. Sie beschleunigen ihre digitale Transformation durch schnelle und einfache Verwaltung, Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Nintex und sein globales Partnernetzwerk definieren die Zukunft der Intelligent Process Automation (IPA). Weitere Informationen: https://www.nintex.de

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