Kosmetik aus der Apotheke

Produkte für Verbraucher:innen mit besonderen Hautbedürfnissen

Kosmetik aus der Apotheke

Apotheken beraten Menschen mit besonderen Hautbedürfnissen (Bildquelle: © pexels)

Stuttgart – Sensible Haut ist keine Seltenheit. Je nach Erhebung sind bis zu 50 Prozent der Menschen betroffen – Frauen häufiger als Männer. Aber auch Erkrankungen wie Akne oder Couperose (Kupferrose = kleinste gerötete Adern im Bereich der Nase und der Wangen) machen die tägliche Hautpflege schwierig, weil sich vieles den medizinischen Anforderungen unterordnen muss. Doch auch Menschen mit problematischer Haut haben das Bedürfnis nach gut riechenden Produkten oder einer Anti-Age-Pflege. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) erklärt, wie Apotheken durch eine individuelle Beratung und mit speziellen Produkten solche Wünsche erfüllen können.

„Viele Patient:innen mit besonderen Hautbedürfnissen haben das Gefühl, dass sie froh sein müssen, die richtige Hautpflege gefunden zu haben. Weitere Wünsche sind fast tabu. Aber auch Frauen in den Wechseljahren, die in ihrer Jugend an Akne litten und noch unter den Folgen leiden, möchten eine Hautpflege, die ihrem Alter entspricht. Sie soll gut riechen und auch die ersten Fältchen bekämpfen“ erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des LAV. Ebenso gehe es auch jungen Frauen und Männern mit sensibler Haut – sie möchten trotz ihrer Hautprobleme gut aussehen und das Gefühl haben, eine wohltuende Pflege aufzutragen, und nicht nur eine medizinisch-riechende Creme oder Paste zu verwenden.

Diese Kundinnen und Kunden erhalten in der Apotheke eine umfassende Beratung und Hilfe, weiß Habighorst-Klemm: „Unsere Sortimente umfassen ganz unterschiedliche Kosmetika, die auf verschiedene Bedürfnisse und auch auf Vorerkrankungen eingehen.“ Apothekerin oder Apotheker wissen, welche Inhaltsstoffe in bestimmt Situationen besser nicht verwendet werden sollten, oder welche zusätzliche Linderung verschaffen. „Patientin:innen mit Couperose sollten zum Beispiel keine Pflege für einen „rosigen“ Teint oder für eine „lebendige Ausstrahlung“ verwenden“, erklärt die Apothekerin „diese wirken häufig durchblutungsfördernd und das ist bei Couperose eher kontraproduktiv.“ Betroffenen empfiehlt sie eher eine beruhigende, vielleicht sogar kaschierende, getönte Feuchtigkeitspflege mit Wirkstoffen wie Aloe Vera oder Panthenol. Und noch einen Tipp hat Habighorst-Klemm für ihre Kund:innen: „Tragen Sie das Wichtigste immer zuerst auf – also medizinische Creme oder Salbe als erstes, dann erst die Tages- oder Nachtpflege. So kann das Medikament gut in die Haut einziehen und seine Wirkung entfalten.“

Auf Kosmetik-Produkten lesen Verbraucher:innen häufig, dass eine Creme oder eine Reinigungsmilch dermatologisch getestet sei. Friederike Habighorst-Klemm schränkt ein, dass das nur eine begrenzte Aussagekraft zu Wirksamkeit oder Verträglichkeit habe. „In der Apotheke gibt es hingegen Pflegeprodukte, die speziell an erkrankter Haut getestet wurden. Das gibt Betroffenen mit besonderen Anforderungen mehr Sicherheit.“ Am wichtigsten sei jedoch, dass Patientinnen und Patienten mit ihrer Apotheke sprechen, die konkreten Hautprobleme erklären und verwendete (medizinische) Cremes mitbringen. „So können wir gezielt eine ergänzende Pflege zusammenstellen und von den empfohlenen Produkten ein Pröbchen mitgeben.“ Denn Betroffene sollten neue Produkte in jedem Fall über ein paar Tage in der Armbeuge ausprobieren. Treten dort keine Reaktion auf, könne man davon ausgehen, dass die Creme auch im Gesicht gut vertragen wird.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Kinder-Arzneimittel von InfectoPharm erreichen die Ukraine

Lieferungen im Wert von insgesamt 1,3 Millionen Euro

Kinder-Arzneimittel von InfectoPharm erreichen die Ukraine

Rechts im Bild Ralf Hechler, Bürgermeister von Ramstein und Botschafter der Hilfsaktion (Bildquelle: © InfectoPharm mit Genehmigung der DHS)

Am 10. Mai 2022 erreichte eine Hilfslieferung der Deutschen Humanitären Stiftung (DHS) mit Medikamenten von InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH die ukrainische Großstadt Riwne. Geladen waren vor allem Antibiotika für Kinder sowie weiteres, von der DHS mit hohem persönlichen Einsatz gesammeltes medizinisches Gerät. Die Stadtverwaltung Riwne, ortsansässige Kliniken und Hilfsorganisationen entscheiden aktuell, welche der über 38.000 Packungen im Wert von 300.000 Euro noch weitergeleitet werden sollen an Kiew, Mykolajiw oder dem zurzeit stark unter Beschuss geratenen Odessa.

Dieses ist bereits die dritte Arzneimittellieferung, die InfectoPharm mit verschiedenen Hilfsorganisationen tätigen konnte. 1,3 Millionen Euro* hat der Mittelständler bislang für die humanitäre Hilfe in der Ukraine in Form dringend benötigter Präparate bereitgestellt. Über 139.000 Packungen verließen seit März den Firmensitz. Vor allem Breitband-Antibiotika für Kinder werden seit Kriegsbeginn durchgängig nachgefragt – Kinder sind die Kernkompetenz und die Wurzeln des hessischen Familienunternehmens. „Seit über 30 Jahren stellen wir speziell für Kinder geeignete Antibiotika-Säfte her“, sagt Philipp Zöller, Geschäftsführer von InfectoPharm. „Es ist wichtig, sie jetzt dort zu haben, wo sie größten Nutzen bringen.“ Die derzeitige Hilfslieferung enthält zudem Asthmapräparate sowie Mittel gegen Husten und Parasiten.

Die Kooperation mit der Deutschen Humanitären Stiftung, Zweibrücken, wurde getragen von dem großen Engagement aller am Transport Beteiligten – unter verheerenden Kriegsbedingungen und im Angesicht einer immer stärker leidenden Zivilbevölkerung und schwer erkrankter Kinder. Nach einer organisatorischen Zwischenlagerung in Ramstein setzte sich der Transport am 3. Mai 2022 Richtung Ukraine in Bewegung. Zwei Vertreter der DHS begleiteten ihn auch über die ukrainische Grenze hinaus und überwachen jetzt die Verteilung. „Ein Motto seit unserer Gründung ist ‚Hilfe, die ankommt, weil wir selbst hinfahren'“, sagt Uwe Breininger, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Stiftung und Leiter der DHS-Projekte zu der gemeinsamen Aktion.

*APU – Großhandelspreis

Weblinks

Newsroom InfectoPharm: https://www.infectopharm.com/unternehmen/news-presse/

Zur Deutschen Humanitären Stiftung: https://dhs-freundeskreis.de

Über InfectoPharm

Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Weiterentwicklung von Arzneimitteln für Kinder spezialisiert. Seit über 30 Jahren profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen aus den Bereichen Pädiatrie, Infektiologie, Pneumologie, Dermatologie und Allergologie, die zunehmend international Beachtung finden. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung. Über 240 Mitarbeitende leben und arbeiten am Firmensitz Heppenheim südlich von Frankfurt.

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InfectoPharm liefert Antibiotika für Kinder in die Ukraine

Arzneimittel im Wert von über 800.000 Euro erreichen Lwiw

InfectoPharm liefert Antibiotika für Kinder in die Ukraine

Die erste Teillieferung an Medikamenten wartet im Logistikzentrum von InfectoPharm auf den Versand. (Bildquelle: © InfectoPharm)

Eine erste Lieferung mit dringend benötigten Antibiotika für Kinder hat am 22. März 2022 das Lager der InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH in Heppenheim verlassen. Die humanitäre Medikamentenlieferung im Wert von über 800.000 Euro* umfasst 80.676 Packungen von fünf verschiedenen Präparaten. Nach Auskunft des vermittelnden Netzwerkes Ziviler Krisenstab im Ahrtal wird der Transport heute im rund 1.400 Kilometer entfernten ukrainischen Lwiw eintreffen. Eine direkte Folgelieferung von 17.825 Packungen ist mit dem Lions Club Heppenheim aktuell in Vorbereitung.

Fast täglich erreichen InfectoPharm als Spezialist für Kinderarzneimittel gezielte Anfragen nach Medikamenten aus dem pädiatrischen Portfolio. Ganz oben auf der Bedarfsliste von ukrainischen Kliniken oder Fachärzten stehen fast immer Antibiotika. „Kinder sind die größten Leidtragenden in jedem Krieg“, sagt Philipp Zöller, Geschäftsführer von InfectoPharm. „Seit über 30 Jahren stellen wir speziell für Kinder geeignete Antibiotika-Säfte her. Natürlich sehen wir uns jetzt in der Verantwortung und unterstützen die medizinische Versorgung vor Ort mit unseren Produkten.“

Arzneimittel bei gängigen und schwerwiegenden Infektionen
Die erste Teillieferung enthält vor allem die Breitband-Antibiotika InfectoGenta, InfectoMycin, InfectoCef und GrünCef gegen diverse typische Infektionskrankheiten bei Kindern und ein spezielles intravenöses Antibiotikum bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Infektionen mit multiresistenten Erregern.

Parallel bereitet InfectoPharm weitere Medikamenten-Hilfslieferungen vor, so auch die unmittelbar folgende von zehn Paletten InfectoCillin in Kooperation mit dem Lions Club und dem Speditionsdienst Schüssler in Heppenheim. 330 Paletten hat der hessische Mittelständler insgesamt für die Ukraine vorgesehen, neben Antibiotika auch verschiedene Asthmapräparate und Antiparasitika. Im westlich gelegenen Lwiw sind Hilfsorganisationen ansässig, die sich auf Medikamentenlieferungen spezialisiert haben und die Verteilung an Krankenhäuser übernehmen.

*APU – Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers an den Großhandel

Weblinks

Netzwerk Ziviler Krisenstab: https://netzwerkzivilerkrisenstab.org/

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Wen juckt´s? Tipps für die Heuschnupfenzeit

Nase voll, Augen zu – Apotheken beraten Allergiker

Wen juckt´s? Tipps für die Heuschnupfenzeit

Tipps aus der Apotheke, was Heuschnupfenpatient:innen jetzt tun können (Bildquelle: © pixabay)

Stuttgart – Schätzungen gehen davon aus, dass rund fünfzehn Prozent aller Erwachsenen an Heuschnupfen leiden. Frauen sind in der Regel etwas stärker anfällig dafür als Männer. Als Frühblüher sind Birken-, Hasel oder Erlen-Pollen bereits unterwegs. Wer auf die Pollen allergisch reagiert, merkt das an den typischen Symptomen: Laufende oder verstopfte Nase meistens in Kombination mit tränenden Augen, die auch jucken oder brennen können. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg erklärt, dass bei allergischen Reaktionen auf Pollen verschiedene rezeptfreie Arzneimittel helfen können. Außerdem gibt es Tipps, mit denen Allergiker:innen besser durchs Frühjahr kommen.

„Bei Allergien ist es so, dass das Immunsystem gegenüber bestimmten Stoffen stark überreagiert. Das können Tierhaare, Lebensmittel oder eben auch Pollen sein, die normalerweise ganz harmlos sind“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand und Patientenbeauftragte des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg (LAV). „Beim Heuschnupfen führt diese Überreaktion zu einer Entzündung der Nasenschleimhaut durch die Pollen. Auch die Augen sind mit betroffen und oft kommt noch eine Reizung der Atemwege bis hin zum allergischen Asthma dazu.“

Bei Heuschnupfen können Betroffene auf verschiedene Arzneimittel zurückgreifen. „Es gibt Augentropfen, Nasen- und Asthmasprays, die gezielt dort wirken, wo die Allergie Reaktionen auslöst. Weiter gibt es noch sogenannte systemische Medikamente wie Tabletten. Sie wirken im gesamten Organismus. Am häufigsten eingesetzt werden Antihistaminika. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Cetirizin und Loratadin.“

Um einer Allergie vorzubeugen, sollte man den Auslöser der Allergie möglichst meiden. Man spricht dann von einer Allergenkarenz. Apothekerin Friederike Habighorst-Klemm schränkt aber ein: „Dies ist möglich bei Allergenen wie Zusatzstoffen in Kosmetika oder bei bestimmten Lebensmitteln. Für Pollenallergiker ist das schwierig, denn man kann ihnen nicht komplett aus dem Weg gehen.“ Dennoch hat die Apothekerin einige Tipps, wie Betroffene die Pollenbelastung deutlich nach unten fahren können:
-Vor allem das Schlafzimmer pollenfrei halten. Deswegen in der Stadt nur morgens kurz lüften, auf dem Land abends kurz Fenster öffnen. Am besten Pollenschutzgitter am Fenster anbringen.
-Böden und glatte Oberflächen regelmäßig nass reinigen.
-Betroffene sollten abends vor dem Schlafengehen duschen und Haare waschen, um keine Pollen ins Bett zu tragen. Alltagskleidung auch außerhalb des Schlafzimmers ausziehen.
-Bei Aufenthalten im Freien, kann das Tragen einer Mund-Nase-Maske helfen, weniger Pollen einzuatmen.
-Beim Autofahren die Fenster zu lassen.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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ZAK – Zugelassene Arzneimittel für Kinder

InfectoPharm fördert die unabhängige Datenbank in der Pädiatrie

Die Arzneimitteldatenbank ZAK (Zugelassene Arzneimittel für Kinder) geht mit Schwung ins neue Jahr. Stetig wächst die Zahl der recherchierbaren Präparate und ihrer Fachinformationen. Allein in den letzten drei Monaten kamen sechs neue Unternehmen und ihre Präparate dazu. Auch InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH liefert Produktdaten an die ZAK.

Die ZAK ist auf Such-Anfragen aus der Pädiatrie und pädiatrischen Pharmazie spezialisiert. Sie enthält Daten von Arzneimitteln, die auch für Kinder zugelassenen wurden. Über angepasste Filter und relevante Hervorhebungen in Fachinformationen lassen sich Wirkstoffe und Anwendungsbereiche für Mediziner:innen und Apotheker:innen gezielt erschließen. Eine Besonderheit von ZAK ist die Selektierbarkeit von Präparaten über sechs Altersstufen hinweg – vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

ZAK ist ein Projekt der gemeinnützigen Initiative Arzneimittel für Kinder e. V. (IKAM). InfectoPharm als Spezialist für Kinderarzneimittel unterstützt die streng produktneutrale Datenbank durch seine Mitgliedschaft und die Vorstandstätigkeit in der IKAM. Der hessische Mittelständler mit seinen über 130 eigenen Präparaten hält ZAK für einen wichtigen Weg aus dem in der Pädiatrie noch immer stark verbreiteten Off-Label-Use von Medikamenten. „Ärztinnen und Ärzte haben viel zu oft keine andere Wahl“, sagt Dr. Markus Rudolph, Vorstandsvorsitzender der IKAM und Geschäftsführer von InfectoPharm. „Nur ein Bruchteil aller Medikamente ist für Kinder zugelassen. Durch Unterstützung der IKAM ist es möglich, künftig mehr Kinder optimal zu therapieren.“ Der Verein hofft auf weitere engagierte Mitgliedschaften.

ZAK ist für alle zugänglich, die ein DocCheck-Passwort haben können. Aktuell umfasst ZAK über 1.900 Arzneimittel von 41 Unternehmen. Seit 2021 ist der Webauftritt der ZAK auf responsives Design umgestellt. Jederzeit können sich weitere pharmazeutische Unternehmen zur kostenlosen Teilnahme bei ZAK entscheiden.

Weblinks:

Arzneimitteldatenbank ZAK: https://www.zak-kinderarzneimittel.de/
Initiative Arzneimittel für Kinder: http://arzneimittel4kids.de/ueber-uns.html
Newsroom InfectoPharm: https://www.infectopharm.com/unternehmen/news-presse/

Über die IKAM

Träger der Initiative sind Mitglieder aus der Arzneimittelindustrie, der Apothekerschaft, der Forschung sowie der BAH (Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller). Unterstützt wird die Vereinsarbeit von einem unabhängigen wissenschaftlichen Beirat. Die IKAM möchte ein Bewusstsein für das Thema Arzneimittelsicherheit für Kinder schaffen und in diesem Sinne die Verbesserung der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen mit Hilfe eines interdisziplinären wissenschaftlich-industriellen Netzwerks fördern.

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Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Weiterentwicklung von Arzneimitteln für Kinder spezialisiert. Seit 30 Jahren profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen aus den Bereichen Pädiatrie, Infektiologie, Pneumologie, Dermatologie und Allergologie, die zunehmend international Beachtung finden. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen zur kostenlosen Verfügung. Mehr als 240 Mitarbeitende leben und arbeiten am Firmensitz Heppenheim südlich von Frankfurt.

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Wichtig für die ganze Familie: Zeckenschutz und Impfung

So schützen Sie Groß und Klein im Grünen

Wichtig für die ganze Familie: Zeckenschutz und Impfung

Apotheken beraten, wie man sich vor Zecken schützt. (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Zeckenbisse können harmlos verlaufen, denn der Biss an sich ist nicht gefährlich. Die Gefahr liegt jedoch im Speichel der Zecke, der über den Biss ins Blut gelangt. Der Speichel kann die bakteriellen Erreger der Lyme-Borreliose oder Viren in sich tragen, die die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen können. Rheinland-Pfalz gehört nicht flächendeckend zu den Risikogebieten für die von Zecken übertragene Frühsommerliche-Meningoenzephalitis (FSME), die in schweren Fällen zu einer Hirnhautentzündung führen kann. Da aber Baden-Württemberg als angrenzendes Bundesland und auch Bayern als mögliches Ausflugsziel fast komplett als Risikogebiete ausgewiesen sind, rät der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV, sich gegen die FSME impfen zu lassen und sich in der Natur entsprechend gegen Zecken zu schützen. Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV sagt: „Wir wollen die Menschen in Rheinland-Pfalz dazu aufrufen, sich die Zecken-Schutzimpfung geben zu lassen. Alle, die im Wald oder im Grünen aktiv sind, sollten sich den Piks holen: Das können Gartenbesitzer, Freizeitsportler oder Besitzer von Hunden oder Katzen sein. Denn auch Haustiere können Zecken mit in die Wohnungen bringen.“

Gerade die FSME kann erhebliche Komplikationen mit sich bringen – und nur die Impfung kann wirksam schützen. In Risikogebieten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Impfung für ihre Versicherten. Denn trotz des medizinischen Fortschritts kann diese Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute ansonsten auch heute noch tödlich verlaufen. Engel-Djabarian: „Die FSME macht sich durch Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen bemerkbar – in schlimmen Fällen können neurologische Probleme wie etwa Lähmungen dazukommen. Wer solche Symptome bei sich beobachtet, sollte das bei einem Arzt abklären lassen.“

Gegen die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Infektionskrankheit, gibt es bis jetzt noch keine vorbeugende Impfung. Forscher:innen arbeiten jedoch aktuell daran. Der Impfstoff soll das Immunsystem so aktivieren, dass Menschen den Zeckenbiss sehr viel früher an einer deutlichen Reaktion spüren und schneller Gegenmaßnahmen ergreifen können. Bis der Impfstoff aber verfügbar ist, werden vermutlich noch Jahre vergehen.

„Deswegen müssen wir in Risikogebieten weiterhin wachsam bleiben“, so Engel-Djabarian. „Denn an dieser Infektion, die Nervensystem und Gelenke schädigen kann, erkranken in Deutschland schätzungsweise 60.000 bis 100.000 Menschen pro Jahr neu.“ Typische Kennzeichen der Lyme-Borreliose sind flächige Rötungen an der Bissstelle sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schwellungen der Lymphknoten. Sie können innerhalb von vier Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten und auch hier sollte bei entsprechenden Zeichen sofort medizinischer Rat eingeholt werden. „Denn die Borreliose ist eine ernstzunehmende Krankheit. Die Symptome können einer Demenz oder der Syphilis ähneln“, erklärt Petra Engel-Djabarian.

Gerade darum sei Vorbeugung so wichtig, sagt die Apothekerin und bringt ihre Tipps so auf den Punkt: „Schützen Sie sich mit entsprechenden Produkten vor Zeckenbissen, wenn Sie viel draußen sind. Denn Zecken abwehrende Sprays oder Lotionen mindern das Risiko deutlich. Für Hunde und Katzen gibt es Halsbänder oder Tropfen fürs Fell, welche Zecken abwehren können. Wer rausgeht, sollte helle, geschlossene Kleidung tragen und dichtes Unterholz oder hohes Gras eher meiden. Wenn man wieder nachhause kommt, bitte die ganze Familie, aber auch Hunde oder Katzen gründlich absuchen.“ Wer dabei ein festgesaugtes Tier findet, sollte das umgehend mit einer speziellen Zeckenzange oder -karte entfernen, so Engel-Djabarian.

Zecken können neben der FSME und der Lyme-Borreliose noch beinahe 50 andere seltenere Erkrankungen übertragen. Engel-Djabarian rät darum, alle Zecken folgendermaßen zu sammeln: „Ich klebe die entfernte Zecke mit Tesafilm auf ein Blatt. Dann schreibe ich mit Datum dazu, auf welchem Familienmitglied die Zecke war. Tauchen später bei einem Familienmitglied diffuse Krankheitssymptome auf, kann die tote Zecke im Labor noch Jahre später analysiert werden. So kann man möglicherweise einem Krankheitserreger auf die Spur kommen, der durch eine Zecke in den Körper kam.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
www.lav-rp.de

Welcher Corona-Schnelltest bietet Sicherheit?

Die Diagnostik-Experten von AllTest Biotech klären auf

Welcher Corona-Schnelltest bietet Sicherheit?

Schnelltests sind eine wichtige Waffe im Kampf gegen SARS-CoV-2 (Bildquelle: Quelle: Pixabay / Samuel Francis Johnson)

Selbst ein vollständiger Impfschutz gegen COVID-19 bietet keine absolute Sicherheit vor einer Infektion. Auch Geimpfte und Genesene können sich anstecken und das Virus an andere weitergeben. Um Sozialkontakte zu ermöglichen und trotzdem das Ansteckungsrisiko zu minimieren, empfehlen die Diagnostik-Experten von AllTest Biotech regelmäßige Antigen-Schnelltests auf SARS-CoV-2. Doch nicht alle Schnelltests sind gleich zuverlässig. Worauf bei der Auswahl des Diagnose-Instruments zu achten ist und woran selbst Laien erkennen können, ob ein Test sichere Ergebnisse liefert, erläutert Rosa Wu, Vice-President Forschung und Entwicklung von AllTest Biotech.

Antigen-Schnelltests auf SARS-CoV-2 sind seit Anfang 2021 zur Eigenanwendung zugelassen und werden online auf den Internetseiten der Hersteller beziehungsweise ihrer Vertriebspartner sowie in Apotheken, Drogerie- und Supermärkten angeboten. Die Anwendung funktioniert einfach und schnell: Je nach Produktvariante nimmt man einen Abstrich aus der Nase oder spuckt in einen Behälter und behandelt die Probe anschließend entsprechend dem in der Anleitung vorgeschriebenen Verfahren. Nach etwa 15 bis 30 Minuten hat man ein Ergebnis: SARS-CoV-2 positiv oder negativ.

Zuverlässigkeit wird streng geprüft
Das Produktangebot ändert sich dabei ständig. „Das liegt daran, dass die Hersteller ihre Antigen-Schnelltests kontinuierlich verfeinern und optimieren“, erklärt Rosa Wu, Vice-President Forschung und Entwicklung von AllTest Biotech. Um eine Zulassung zu erhalten, reichen die Anbieter alle Unterlagen zum Produkt beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie die Tests selbst beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zur Bewertung ein. Nur Corona-Tests, welche die strengen Anforderungen der Prüfstellen erfüllen, erhalten eine Zulassung. „Entscheidend für die Zuverlässigkeit eines Schnelltests ist die Virusmenge, die notwendig ist, damit der Test ein positives Ergebnis liefert. Je früher der Test anschlägt – das heißt: je sensibler er auch auf geringe Virusmengen in einer Probe reagiert – desto höher seine Aussagekraft“, so die AllTest Biotech Diagnostik-Expertin weiter. Als minimal akzeptierte Sensitivität gilt ein Wert von 75 Prozent auf einen Ct-Wert von kleiner oder gleich 25. Der Ct-Wert (Cycle-threshold-Wert) ist ein Maß für die Virusmenge in der Probe. Je geringer dieser Wert, umso weniger Vermehrungszyklen waren nötig, bis der Anstieg des viralen Erbguts exponentiell wird, und umso höher ist die Viruskonzentration in der Probe – und desto höher das Risiko, sich bei der getesteten Person anzustecken.

Entwicklung wird ständig verbessert
Nicht alle Hersteller erreichten diesen Wert bisher auf Anhieb: Immer wieder finden sich kritische Berichte zu durchgefallenen Produkten im Netz. Für eine Studie haben Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts 2021 etwa 122 in Deutschland angebotene SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests bzw. Antigen-Selbsttests mit CE-Kennzeichnung geprüft. Rund ein Fünftel fiel damals durch. Auch Schnelltests von AllTest Biotech waren darunter. „Einzelne Produkte einer älteren Produktreihe erreichten damals die geforderte Sensitivität noch nicht“, sagt Rosa Wu von AllTest Biotech. Inzwischen hat der Hersteller aus dem chinesischen Hangzhou jedoch erheblich nachgebessert: „Die Entwicklung unserer Schnelltests läuft seit 2020 auf Hochtouren und wir verbessern unsere Produkte ständig weiter, um Ansteckungen möglichst frühzeitig zu erkennen.“ Die neue Version der AllTest Biotech Schnelltests erzielt überdurchschnittliche Ergebnisse bei der Erkennung der Viruslast und erhielt im November 2021 problemlos die Zulassung des Paul-Ehrlich-Instituts.

Wer also erkennen möchte, ob ein Schnelltest zuverlässige Ergebnisse liefert, sollte sich über den jeweils aktuellsten Stand am Markt informieren und nicht auf ältere Studien bauen. „Sie stellen nur eine Momentaufnahme dar, die inzwischen längst überholt sein kann“, betont die AllTest Biotech Diagnostik-Expertin. Den neuesten Stand der empfehlenswerten, da zuverlässigen SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests, bieten tagesaktuell und herstellerunabhängig die Website des Paul-Ehrlich-Instituts oder des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

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Die Hangzhou Alltest Biotech Co Ltd beschäftigt am Firmenstandort in Hangzhou/China ein Team von mehr als 200 erstklassigen Branchenexperten und Wissenschaftlern, die über spezialisierte Fachkenntnisse in Innovations-management, Produkt- und Prozessentwicklung verfügen. Sie alle zeichnet eine langjährige Expertise in der F&E und bei der erfolgreichen Markteinführung medizinischer Produkte aus. Know-how, das für den Zugang zu neuen innovativen Märkten wie Schnelltests und Point-of-Care-Tests (POCTs, Patientennahe Sofortdiagnostik) transformiert wird. Dazu gehören branchenführende Designkontrollsysteme, die innovative Produkte mit hoher Qualität gewährleisten und Validierungsprotokolle, welche die Basis für strenge Qualitätsbewertungssysteme bilden. Die Hangzhou Alltest Biotech Co Ltd hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Lösungen zu entwickeln, die die Konvergenz von Schnelltests mit der Leistungsfähigkeit modernen Elektronik verbinden und so neue technologische Plattformen und Geschäftsprozesse ermöglichen. Mit hohem Mehrwert für alle Stakeholder in der Healthcare Industrie und insbesondere im Segment POCT. Ausführliche Informationen zu Hangzhou Alltest Biotech finden Sie unter www.alltests.com.cn

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Kampf dem Winterblues

Wie man dem Winter- und Corona-Blues entkommt

Kampf dem Winterblues

Winterblues: Auch an grauen Tagen nach draußen gehen, raten Apotheken. (Bildquelle: © pixabay)

Stuttgart – Die lange Dunkelheit während der Wintermonate gepaart mit dem anhaltenden Stress durch die Corona-Pandemie können leicht auf die Stimmung schlagen. Immer mehr Menschen klagen in dieser Zeit über Antriebslosigkeit, sie sind müde, traurig verstimmt oder unausgeglichen, die derzeit eingeschränkten sozialen Kontakte führen zu Einsamkeit. Betroffene haben häufig Heißhunger, der mit einer Gewichtszunahme einhergeht. Kommen diese Symptome zusammen und verschwindet die Niedergeschlagenheit nicht nach ein paar Tagen wieder, so kann es sich um die sogenannte Winterdepression handeln. Leichtere Formen werden auch als Winterblues bezeichnet.

Hauptursache für diese saisonal auftretenden Störungen des Gefühlslebens ist der Mangel an Sonnenlicht. „Besonders an den kurzen Tagen im Winter kann das Gehirn stimmungsaufhellende Botenstoffe nicht ausreichend produzieren. Gegen die so verursachte Schwermut hilft regelmäßiges Spazierengehen bei Tageslicht. Selbst an bewölkten Tagen reicht die Kraft der Sonne, um die Produktion der Botenstoffe im Gehirn anzuregen“, sagt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbandes (LAV) Baden-Württemberg. Wenn die Zeit für Spaziergänge fehlt, können auch spezielle Lichttherapiegeräte helfen, die das natürliche Sonnenlicht nachahmen.

An einer leichteren Winterdepression leiden knapp 10 Prozent der Deutschen. Jüngere Frauen sind am häufigsten betroffen. „In der Apotheke stehen zur Therapie der Winterdepression unter anderem Johanniskraut-Präparate zur Verfügung“, erklärt Apothekerin Habighorst-Klemm. „Die pflanzlichen Mittel sind bei bestimmten Anwendungsgebieten rezeptfrei erhältlich und schlagen nach etwa zwei Wochen an. Bei diesen Arzneimitteln ist eine ausreichende Dosierung des Inhaltstoffes wichtig für die Wirkung.“ Vorsicht ist bei Johanniskraut-Produkten aus dem Supermarkt geboten, denn sie enthalten oft zu wenig Wirkstoff. Über die möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, wie zum Beispiel Antibiotika, sollten sich Betroffene in der Apotheke beraten lassen. Auch die Nutzung der Lichttherapie ist dann nicht mehr angezeigt, sagt Friederike Habighorst-Klemm: „Die Heilpflanze Johanniskraut bewirkt, dass die Haut lichtempfindlicher wird – die Lichttherapie, oder auch, wenn Betroffene im Winter ins Solarium gehen, könnte dann sogar zu Hautschäden führen.“

Generell ist es bei der Winterdepression hilfreich, wenn man seinen Tagesablauf gut strukturiert. Gerade während Corona und den Gegebenheiten des Homeoffice oder des Home-Studiums beispielsweise kann es Betroffenen helfen, so Habighorst-Klemm, „wenn sie nicht nur Arbeits- und Pausenzeiten verbindlich einplanen, sondern auch Lieblingsbeschäftigungen wie Lesen, den Spaziergang, eine Yoga-Einheit oder einen Chat mit Freunden fest in den Terminplan schreiben.“ Wenn sich die depressiven Stimmungen mit diesen Gegenmaßnahmen nicht bessern oder sich sogar verstärken, sollten sich Betroffene für eine weiterreichende Behandlung an ihren Hausarzt wenden.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Lippenherpes: Ansteckende Bläschen

Frühzeitiges Behandeln zahlt sich aus

Lippenherpes: Ansteckende Bläschen

Apotheken beraten: Bei Lippenherpes besser nicht küssen (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Lippenherpes ist weit verbreitet und kommt gerade auch in der kalten Jahreszeit häufiger vor. Betroffene Menschen haben kleine, nässende Bläschen an den Lippen, die schmerzen und jucken. Die verkrusteten Stellen benötigen Tage, manchmal auch Wochen, bis sie vollständig wieder abgeheilt sind. Da die Bläschen, beziehungsweise die Flüssigkeit daraus, hoch ansteckend sind, sollte Lippenherpes schnell behandelt werden.

Auslöser für die Lippenbläschen sind Viren vom Typ Herpes simplex. Die meisten Menschen tragen sie unbemerkt von klein auf in sich. Verschiedene Faktoren wie Sonnenstrahlen, Stress, Fieber oder ein geschwächtes Immunsystem können das Virus jederzeit reaktivieren. „Gerade jetzt, wo wir alle unter dem Pandemie-Stress leiden, die Haut rund um die Lippen vielleicht durch Masken gereizt und durch die Winterkälte auch rissig ist, kann Lippenherpes vermehrt auftreten.“ Dann bilden sich die charakteristischen juckenden Bläschen, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Man spüre als erstes Signal ein angespanntes, kribbeliges oder heißes Gefühl an der Stelle. Die Apothekerin rät: „Genau jetzt muss schon die frühe Behandlung anfangen. Sonst öffnen sich kurze Zeit später die Bläschen und verkrusten.“

Der frühe Beginn der Therapie kann die Beschwerden deutlich lindern, den Aus-bruch abschwächen und auch dazu führen, dass die Abheilung schneller vonstattengeht. Engel-Djabarian berichtet aus der Praxis: „Bei Herpesbläschen haben sich Virustatika wie Aciclovir oder Penciclovir bewährt. Die Wirkstoffe werden als Creme auf die betroffene Stelle – am besten mit einem Wattestäbchen – aufgetragen und können so die Ausbreitung der Viren und deren Vermehrung hemmen.“ Als natürliche Alternative werden Präparate mit Zink oder Melissenblätterextrakt genutzt, die ebenfalls lindernd wirken können. Apotheken beraten, welches Arzneimittel am besten geeignet ist. „Wichtig ist, dass der Wirkstoff gleich bei den ersten Symptomen konsequent aufgetragen wird. So kann meist ein schlimmerer Verlauf verhindert werden. In selteneren Fällen kommt es bei Herpesbläschen auch zu unangenehmen Nervenschmerzen oder zu Fieber.“

Neben der raschen Behandlung müssen Betroffene berücksichtigen, dass die Flüssigkeit aus den Bläschen hoch ansteckend ist. Sie sollten deshalb noch mehr als sonst auf Abstand und Hygiene achten, so Petra Engel-Djabarian: „Küssen oder enger Körperkontakt ist in der Phase unbedingt tabu. Bitte auch Gläser, Tassen, Zahnputzbecher oder Handtücher nicht gemeinsam nutzen. Nach dem Kontakt mit dem Bläschen immer direkt gründlich die Hände waschen. So kann man die weitere Verbreitung eindämmen.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Der Knirps ist verschnupft

Das muss in die Hausapotheke für erkältete Kinder

Der Knirps ist verschnupft

Apotheken beraten: Das sollten Eltern für Schnupfenkinder in der Hausapotheke haben. (Bildquelle: © ABDA)

Stuttgart – Gerade Kinder haben es in der Erkältungszeit schwer. Ihr Immunsystem ist noch nicht voll ausgebildet und kann deshalb Viren und Bakterien noch nicht gut abwehren. Gleichzeitig sind Kinder beim Spielen oder in der Schule häufig in engem Kontakt zu Gleichaltrigen und können sich dort gegenseitig leicht anstecken. So kommen sie in der Winterzeit oft von einer Erkältung in die nächste. Husten, Halsschmerzen, Schnupfen aber auch Ohrschmerzen prägen dann den Krankheitsverlauf. Was Eltern für die Erkältungssaison in der Hausapotheke parat haben sollten, erklärt der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV).

„Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung kann man mit Thymiantee noch viel erreichen. Deshalb sollte dieser immer bereit stehen. Wenn es dann schlimmer werden sollte, empfehle ich Hustensaft mit Thymian oder Efeu. Die Heilpflanzen können schleimlösend, entkrampfend oder teilweise auch antibakteriell wirken. Dazu kann ein kindgerechtes Nasenspray hilfreich sein. Dies lässt die Kinder besser atmen und damit leichter schlafen“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Auch ein Erkältungsbalsam für Kinder auf Brust und Rücken aufgetragen kann Krankheitssymptome lindern. Hier sei es wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten, zeigt Friederike Habighorst-Klemm auf. „Kampfer und Menthol sind für Kinder unter zwei Jahren nicht geeignet, sondern können sogar schaden.“

Oftmals entwickeln erkältete Kinder auch Ohrenschmerzen, da die Krankheitserreger auf das Ohr übergreifen können. „Der Grund ist, dass die Ohrtrompete, also die Verbindung zwischen Mittelohr und Rachenraum, noch sehr kurz ist. Entzündungskeime dringen so schneller vom Rachen zum Ohr vor. Von außen schützt als Barriere das Trommelfell vor infektiösen Einflüssen“, klärt die Apothekerin auf.
Werden Ohrenschmerzen auch von Fieber begleitet, kann eine Mittelohrentzündung vorliegen. „Dies sollte dann vom Kinderarzt abgeklärt werden. Der entscheidet dann auch, ob ein Antibiotikum verordnet werden muss. In der Regel versucht man heute aber, Schmerzen und Fieber symptomatisch mit einem Saft oder Zäpfchen zu behandeln“, so Habighorst-Klemm weiter. Unterstützend könnten ein abschwellendes Nasenspray oder bei kleinen Kindern niedriger dosierte Nasentropfen aus der Hausapotheke dafür sorgen, dass das Sekret im Ohr ablaufen kann und damit der Druck nachlässt.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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