Beruhigender Begleiter in unruhigen Zeiten

Cannabidiol (CBD) als Verschreibungsmedikament in Arzneimittelqualität kann die mentale Gesundheit unterstützen

Beruhigender Begleiter in unruhigen Zeiten

ADREXpharma CBD-Rezepturarzneimittel in den Packungsgrößen 1, 5 und 10 g inkl. Test-Kit

Für die einen beginnt jetzt die besinnlichste Zeit, anderen drohen die finstersten Monate des Jahres: Jährlich steigen in Herbst und Winter die Meldungen zu psychosomatischen Erkrankungen. Eine Situation, in der die Corona-Pandemie wie ein Brennglas funktioniert hat, so die Bilanz einer repräsentativen Befragung durch den Versicherungskonzern AXA im Juni 2020. Für jeden Dritten der 1000 Befragten hätten die psychischen Belastungen zugenommen respektive habe sich die eigene psychische Verfassung verschlechtert. Ein Viertel fürchte, die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren. Und die derzeit wieder steigenden Inzidenzen tragen auch nicht gerade zur Beruhigung der Situation bei, da sich viele Menschen vermutlich wieder ein Stück weit zurückziehen.

Die Zahlen decken sich mit der Einschätzung der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde). Seit Beginn der Pandemie verweist sie darauf, dass Einschränkungen im Alltag psychische Belastungen verstärken und eine Zunahme depressiver Symptome zu verzeichnen ist. Dass außerdem jeder fünfte Covid-Patient innerhalb von 3 Monaten nach Genesung psychische Probleme erleide, berichtet das Psychiatrie-Fachblatt “ The Lancet (https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(20)30462-4/fulltext)“ in einer aktuellen Veröffentlichung. Es hat darin die Auswertungen eines Wissenschafts-Team des Oxford Health Biomedical Research Centers (https://oxfordhealthbrc.nihr.ac.uk/) zusammengefasst.

Schatten auf der Seele, dunkle Gedanken, Antriebsschwäche, Perspektivlosigkeit: Patienten mit diesen und anderen Symptomen werden in der Regel mit Medikamenten behandelt, deren psychoaktive Wirkstoffkomponenten auf die Wiederherstellung sozialer Funktionsfähigkeit zielen. Dabei bleibt die Studienlage zur Behandlungs-Wirksamkeit umstritten. Viele Patienten befürchten neben der hohen Nicht-Wirksamkeit (https://www.welt.de/wissenschaft/article1726426/Antidepressiva-wirken-kaum-besser-als-Placebos.html) eine Vielzahl an Nebenwirkungen sowie eine langwierige Phase der Medikamenten-Einstellung.

Insgesamt möchten Menschen heutzutage aber weniger Medikamente einnehmen und suchen nach natürlichen Alternativen, vor allem, wenn sich die Zahl der verschriebenen Medikamente mit zunehmendem Alter erhöht.

Pflanzliche Cannabidiole kooperieren als Alternativ-Therapeutikum direkt mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS). Das physiologische System ist entscheidend an der Regulierung diverser Körperfunktionen beteiligt. Es steuert u. a. über die Produktion des Botenstoffes Serotonin den Gemütszustand, das Immunsystem und den Schlaf.

– Das ECS ist ein wichtiges Regulationssystem des Nerven- und Immunsystems
– Endocannabinoide sind für die physischen und psychischen Effekte und somit auch die gesundheitsfördernde Wirkung von Cannabis-Wirkstoffen im menschlichen Körper verantwortlich.
– Pflanzliches Cannabidiol (CBD) kann mit dem menschlichen Endocannabinoid-System zusammenarbeiten und das mentale Befinden in Balance halten.

Wirksamkeit wird medizinischem Cannabis bereits in der Schmerzreduzierung zugeschrieben, bei muskulären Spasmen und durch Chemotherapien verursachte Übelkeit, diskutiert wird ein Einsatz in Fällen von hartnäckiger, erblich bedingter Epilepsie bei Kindern. In Deutschland ist CBD in verschreibungspflichtiger Dosierung, also als Rezepturarzneimittel seit 2017 in Apotheken erhältlich. Jenseits der freiverkäuflichen CBD-Produkte ist die Wirksamkeit von Höherdosierungen bei verschiedenen mentalen Problemstellungen bereits wissenschaftlich ausgelotet worden, sagt Mario Eimuth, Gründer von ADREXpharma.

Schon 2011 zeigten zum Beispiel brasilianische Tier- und Humanstudien, dass CBD angstlösende Effekte aufweist und dass Patienten mit generalisierten Angststörungen nach der Einnahme von 400 mg CBD ihre Ängste reduzieren konnten. In einer weiteren Studie an der Universität in Sao Paulo konnte festgestellt werden, dass die Angst von Menschen in der Öffentlichkeit aufzutreten und vor Publikum zu sprechen, bereits nach einer einmaligen CBD Einnahme gelindert werden konnte. Dabei ist „wie bei jedem Schmerz- und Arzneimittel die Dosis individuell, auch weil jedes Schmerz- oder Stressempfinden Patienten-abhängig ist. Deshalb gilt auch für diese Medikamente die Eskalationsmethode. Man startet mit wenig und steigert bei Bedarf.“

Das ADREXpharma CBD-Rezepturarzneimittel ist in Apotheken als Ausgangsstoff zur Zubereitung nichtzulassungspflichtiger Rezeptur- und Defekturarzneimittel erhältlich. Cannabidiol ADREX Substanz gibt es in den Packungsgrößen 1 g, 5 g und 10 g inkl. eigenem Test-Kit zur CBD-Schnellprüfung. Die CBD-Substanz, ein weißes, fast kristallines wasserunlösliches Pulver, entspricht den Vorschriften und Monographien des Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC), demgemäß Rezepturen nach NRF-Vorschriften in der Apotheke zubereitet werden können: dazu gehört die „Ölige Cannabidiol-Lösung 50 mg/ml oder 100 mg/l“.

Jeder Hausarzt kann das benötigte Rezept ausstellen, eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse muss individuell angefragt werden.

ADREXpharma® GmbH ist ein unabhängiges deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Koblenz, das auf die Entwicklung, Herstellung, Weiterentwicklung und den Vertrieb von verschiedenen Darreichungsformen rund um medizinisches Cannabis auf dem europäischen Markt spezialisiert ist. ADREXpharma versteht sich als vielspektraler Anbieter in dem stetig wachsenden Markt in Deutschland. Das derzeitige Produktportfolio besteht aus Ausgangsstoffen fur Rezepturarzneimittel wie Cannabidiol und Dronabinol, aus Cannabisbluten und THC-Extrakten sowie einer Naturkosmetik-Linie.
Ergänzt wird der ganzheitliche Unternehmens-Ansatz durch die Bereiche Product Research und Development sowie durch Schulungen und fundierte Wissensaufklärung fur Apotheken und Ärzte. Der Vertriebsweg wird ausschließlich über den deutschen vollsortierten Großhandel und die Apotheke gesteuert. Das Unternehmen hat sich der Qualität, Authentizität und Innovation verschrieben und trägt zur wachsenden Zahl evidenzbasierter Forschungen uber den Nutzen und die Wirksamkeit von Cannabis bei, um neue Therapieoptionen fur Patienten zu validieren. ADREXpharma hat das Ziel, langfristig die bestmögliche Behandlung fur medizinische Cannabis-Patienten zu bieten.

Firmenkontakt
ADREXpharma® GmbH
Mario Eimuth
Firmungstrasse 4
56068 Koblenz
+49 261 450 982 0
+49 261 450 982 10
info@adrexpharma.com
www.adrexpharma.com

Pressekontakt
ADREXpharma® GmbH
Alexandra Köhnlechner
Firmungstrasse 4
56068 Koblenz
+49 89 4111 99 80
ak@akoehnlechner.de
www.adrexpharma.com

Grippeimpfung – gib dem Virus keine Chance

Der Piks, der mich und andere schützt

Grippeimpfung - gib dem Virus keine Chance

Grippeimpfung: Schützt mich und andere (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Auch im zweiten Corona-Jahr bleibt die Grippeschutzimpfung eine wichtige Maßnahme, um das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen. Wie im letzten Herbst gilt es zu vermeiden, dass sich die Grippewelle mit der erwarteten vierten Corona-Welle überschneidet. Die Grippeschutzimpfung wird in Rheinland-Pfalz in der Regel unter anderem für Menschen über 60 Jahre, Schwangere, chronisch Kranke oder für Angehörige medizinischer Berufe von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt und sollte von diesen Gruppen möglichst breit wahrgenommen werden, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

Eine Schutzimpfung erfüllt immer zwei Zwecke: Sie schützt den Geimpften selbst, aber sie entwickelt über die sogenannte Herdenimmunität immer auch eine positive Breitenwirkung für die gesamte Bevölkerung. Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV erklärt: „Eine Schutzimpfung ist nicht nur eine Sache, die meiner Gesundheit dient, weil sie verhindert, dass ich beispielsweise an der ernstzunehmenden Influenza erkranke. Für mich ist ein ebenso wichtiger Aspekt, dass ich über diesen Weg auch solidarisch etwas für meine Mitmenschen tun kann.“ Wenn sich viele Menschen impfen lassen, sinken die Zahlen derer, die schwer an der Grippe erkranken können. Gerade für ältere Personen oder für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem stellt die Influenza eine echte Bedrohung dar. Je nach Schwere der Grippewelle schwanken die Sterbezahlen in Deutschland jährlich zwischen mehreren hundert bis über 20.000 Grippetoten. „Die Grippeschutzimpfung ist ein Piks, der mich und andere gleichermaßen schützen kann. Es ist ein echtes Anliegen der Apothekerschaft, dass wir auch in Rheinland-Pfalz eine gute Durchimpfungsrate erreichen“, sagt Engel-Djabarian.

Die Apothekerin erklärt weiter, wie wichtig auch Hygienemaßnahmen während der Grippezeit sind: „Gründliches Händewaschen, das Niesen in die Armbeuge oder auch die Abstandsregeln sowie das Tragen der Mund-Nase-Masken sind Maßnahmen, die jetzt im Herbst einen zusätzlichen Schutz vor Ansteckungen bieten können. Wer sich dann noch gegen Grippe impfen lässt, geht gut geschützt in die kalte Jahreszeit.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
www.lav-rp.de

Von Herzen gesund

Apotheken beraten, wie Herz und Kreislauf fit bleiben

Von Herzen gesund

Herz-Kreislauferkrankungen: Gesunde Lebensweise kann helfen (Bildquelle: © pixabay)

Stuttgart – Vorbeugung ist gerade bei Herz-Kreislauferkrankungen ein wichtiges Thema. Über 331.000 Menschen haben 2019 in Deutschland einen Herzinfarkt erlitten. Zudem geht im Durchschnitt jährlich rund ein Drittel der gesamten Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurück. Deswegen ist es wichtig, Risikofaktoren zu kennen und möglichst frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg im Vorfeld des Weltherztages am 29. September hin.

Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel oder Diabetes sind entscheidende Risikofaktoren für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauferkrankungen, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Das Tückische ist, dass diese Symptome schleichend und oft unbemerkt beginnen. Denn Betroffene haben keine Schmerzen oder spüren anfangs keine Beeinträchtigung, wenn der Blutdruck oder der Cholesterinwert erhöht sind.“ Kommen dann noch Übergewicht, Stress, übermäßiger Alkoholgenuss oder das Rauchen hinzu, steigt das Risiko, eine ernste Herz-Kreislauferkrankung auszubilden.

Durch konsequentes Umsetzen einer veränderten Lebensführung lassen sich die ersten Anzeichen einer Herz-Kreislauferkrankung aber auch wieder umkehren. Sogar bereits bestehende Erkrankungen können mit einfachen Mitteln deutlich verbessert werden, zeigt die Apothekerin auf. Wichtig sei dabei besonders eine ausgewogene Ernährung: „Die Mittelmeerdiät ist da ein gutes Stichwort. Dabei isst man reichlich Gemüse, Salat, Obst und Hülsenfrüchte. Vollkorn statt Weißmehl wählen und mehr Fisch statt Fleisch essen. Bei den Fetten punkten Oliven- oder Rapsöl und mit Salz sollte sparsam umgegangen werden. Damit die Mahlzeiten gut gewürzt sind und schmecken, kommen Kräuter von Basilikum über Petersilie bis hin zu Thymian und Rosmarin zum Einsatz.“

Wer regelmäßig Bewegung in seinen Alltag einbaut, trainiert sein Herz und baut gleichzeitig schädlichen Stress ab. Die Apothekerin schlägt vor: „Bei Ungeübten reicht es schon aus, regelmäßig spazieren zu gehen. Auch im Alltag kann man die Treppe nehmen und den Lift oder die Rolltreppe links liegen lassen. Jeder Gang und jeder Schritt zählt.“ Natürlich sollten Betroffene oder Menschen mit familiärer Vorbelastung auf übermäßigen Alkoholkonsum und das Rauchen verzichten. Im Bereich der Selbstmedikation gibt es einige Produkte, die der Herzgesundheit förderlich sein können, so Habighorst-Klemm. „Die Kombination von Kalium und Magnesium als Mineralstoffe sind hier zu nennen. Sie unterstützen die Herzzellen in ihrer Pumpleistung. Omega-3 Fettsäuren und die Aminosäure Arginin können einen positiven Einfluss auf einen zu hohen Blutdruck haben. Ballaststoffe wie Flohsamenschalen oder Weizenkleie können ganz natürlich einen zu hohen Cholesterinspiegel senken.“

Damit Herz-Kreislauferkrankungen frühzeitig erkannt werden, lohnt es sich, den Blutdruck sowie Blutzucker- und Cholesterinwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen. Viele Apotheken bieten die Messung dieser Werte unkompliziert an. Sie raten dann auch zum Arztbesuch, wenn die ermittelten Werte außerhalb der Norm liegen. Dann müssen mögliche Ursachen und das weitere Vorgehen ärztlich abgestimmt werden.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

Überlebenshilfe im Libanon

InfectoPharm spendet Arzneimittel für syrische Flüchtlinge

Überlebenshilfe im Libanon

Heppenheim, 18. August 2021. Auf Initiative der Kinderärztin Annegret Kröhn-Wellhausen aus Bremen erreichte am 14. Juli 2021 eine Medikamentenspende von InfectoPharm den Libanon. Vor allem Antibiotika hat die in der medizinischen Flüchtlingshilfe tätige Ärztin angefragt, aber auch Antiparasitika und Vitamin D. Die Spende ist für syrische Flüchtlinge in der Bekaa-Ebene östlich von Beirut vorgesehen und wurde dort verteilt.

„Ich bin regelmäßig im Libanon“, sagt Kröhn-Wellhausen. „Die zunehmende Verarmung aller Bevölkerungsschichten ist erschütternd. Die gemeinnützige Organisation, mit der ich arbeiten darf, ist einer der vielen zivilgesellschaftlichen Lichtblicke.“ Mit InfectoPharm, das auf die Herstellung von Antibiotika für Kinder spezialisiert ist, führt die Ärztin bereits die zweite Spendenaktion durch. In diesem Jahr umfasst die Lieferung zwei wirksame Antibiotika-Präparate: 250 Packungen InfetcoMox (Amoxicillin), 100 Packungen InfectoMycin (Erythromycin) sowie zusätzlich Vitamin-D-Tabletten und Präparate gegen Parasiten.

Nochmals verschärfte Situation durch COVID-19

Im Libanon leben rund 1,5 Millionen Geflüchtete aus Syrien. Im Sommer herrschen hohe Temperaturen, im Winter ist es nass und kalt, immer wieder schneit es. Kindern in den Lagern ist ein Schulbesuch nahezu unmöglich. Viele Kinder werden zum Arbeiten geschickt, um zu überleben. Die Bekaa-Ebene ist das wichtigste landwirtschaftliche Anbaugebiet im Libanon.

Der Libanon selbst ist in einer kritischen Situation, das Finanzsystem ist zusammengebrochen. Durch die Explosion im Beiruter Hafen am 4. August 2020 sind schlagartig 300.000 Menschen obdachlos geworden. Ebenso trägt die COVID-19-Pandemie zur Verschlechterung der Situation bei, besonders bei den syrischen Flüchtlingen. Inzwischen leben schätzungsweise 90 Prozent der Syrer im Libanon unterhalb der Armutsgrenze, 2019 waren es noch 55 Prozent.

Spenden als Rückgrat der medizinischen Versorgung

In Kooperation mit den Krankenhäusern und gestützt auf Arzneimittelspenden wie von InfectoPharm besuchen die Ärztinnen und Ärzte rund 40 Lager mit einem Van. Es können Fieber, Blutdruck und die Sauerstoffsättigung gemessen, der Blutzucker bestimmt und auch Infusionen angelegt werden. Die Kosten für Untersuchungen und Behandlungen werden durch Spenden gedeckt, die Erkrankten selbst zahlen einen symbolischen Preis. „Das Besondere an dieser mobilen Arbeit ist sicherlich die menschliche Nähe des Teams zu den Patienten, die ein großes gegenseitiges Vertrauen begründet“, verdichtet Kröhn-Wellhausen die Motivation für ihren Einsatz in der Flüchtlingshilfe. Sie hofft, dass sich durch ihren Bericht weitere Volontärinnen und Volontäre für eine ähnliche Arbeit im Libanon angesprochen fühlen.

Über InfectoPharm

Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Weiterentwicklung von Arzneimitteln für Kinder spezialisiert. Seit über 30 Jahren profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen aus den Bereichen Pädiatrie, Infektiologie, Pneumologie, Dermatologie und Allergologie, die zunehmend international Beachtung finden. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen zur kostenlosen Verfügung. Mehr als 200 Mitarbeitende leben und arbeiten am Firmensitz Heppenheim südlich von Frankfurt.

Wissen wirkt – erfahren Sie mehr über InfectoPharm unter www.infectopharm.com

Besuchen Sie auch unseren Newsroom: www.infectopharm.com/unternehmen/news-presse/

Firmenkontakt
InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Dr. Andreas Rauschenbach
Von-Humboldt-Straße 1
64646 Heppenheim
06252 95-7000
Andreas.Rauschenbach@infectopharm.com
https://www.infectopharm.com

Pressekontakt
rfw. kommunikation
Ina Biehl-v.Richthofen
Poststraße 9
64293 Darmstadt
06151 3990-0
infectopharm@rfw-kom.de

PR-Agentur – rfw. kommunikation

Was Nägeln zu schaffen macht

Pflegetipps aus der Apotheke

Was Nägeln zu schaffen macht

Gesunde und starke Nägel brauchen die richtige Pflege (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Nicht nur im Sommer zur Freibad- und Strandsaison sind gesunde und schöne Nägel an Händen und Füßen wichtig. Sie gehören zu einem gepflegten Erscheinungsbild dazu und auffällige Stellen am Nagel können auf Verletzungen oder einen Pflegemangel hinweisen. Was man bei brüchigen, gerillten oder auch verfärbten Nägeln tun kann, erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

Der Beginn eines schönen Nagels ist die richtige Pflege und Maniküre. Die Ursache von Querrillen, punktuell weißen Flecken oder einer Nagelbettentzündung kann in der falschen Maniküre-Technik liegen. „Wer mit einer Schere die Nagelhaut entfernt, kann dabei die Nagelwurzel und die nagelproduzierenden Zellen verletzten. Das Ergebnis können Fehlbildungen in Form von Rillen, Lufteinschlüssen, die sich als weiße Flecken zeigen, oder gar bakterielle Entzündungen durch kleine Verletzungen sein“, weiß Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV. Nach vorne wachsende und harte Nagelhaut schiebt man am besten nach dem Duschen oder Baden vorsichtig nach hinten und hält sie mit einer guten Hand- und Nagelcreme weich. Die Gefahr, wichtige Zellstrukturen mit einem Knipser oder einer Schere zu verletzen, ist einfach zu hoch. Es empfiehlt sich, Nägel mit einer Glas- oder Keramikfeile zu kürzen. Hat man sich doch verletzt und schwillt die Haut um den Nagel pochend rot an, kann eine Zugsalbe aus der Apotheke helfen. Diese wird dick auf die betroffene Hautstelle aufgetragen. „Am besten verbindet man den betroffenen Finger oder Zeh, denn die Salbe sollte gut einwirken können, ohne abgewischt zu werden. Außerdem sind Zugsalben häufig braun oder grün und riechen mitunter nicht besonders“, weiß die Apothekerin.

Oft sind die Ursachen von trockenen und rissigen Nägeln das häufige Händewaschen, Verwenden von Putzmitteln ohne Handschuhe oder auch Nagellack und acetonhaltige Nagellackentferner. „Gerade jetzt in den Monaten der Pandemie haben wir oft die Hände gewaschen, Seifen verwendet und die Hände mit alkoholischen Lösungsmitteln desinfiziert. All dies löst Fette nicht nur aus der Haut, sondern auch die Nagelhaut und die Nägel sind betroffen. Hier ist es wichtig, dass man anschließend eine rückfettende Creme verwendet und damit nicht nur die Hände sondern auch die Fingernägel eincremt“, so die Apothekerin. „Sehr trockene oder manche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, spiegeln sich meist auch an den Nägeln wider. Hier ist eine sehr gute, möglichst parfümfreie, speziell für sehr trockene Haut ausgewiesene Handcreme empfehlenswert.“ Bei den betroffenen Patienten kann es auch zu Längsrillen kommen.

Nagelpilz ist wohl die häufigste Erkrankung des Nagels und der umliegenden Haut. Pilzsporen sind wie Bakterien und Viren unser täglicher Begleiter. Ein gesundes Immunsystem und eine intakte Haut können sich gegen Pilzsporen wehren. Auch hier kann das regelmäßige Eincremen die Hautbarriere stärken und so vor einer Infektion schützen. Kleinste Verletzungen können aber Eintrittspforte für eine Erkrankung mit einem Nagel- und Hautpilz sein. Am Nagel äußert sich eine Infektion meist erst mit Verfärbungen. Dann kann der Nagel brüchig werden, sich verdicken und die Nagelplatte kann sich anheben. Wer einen Nagelpilz entdeckt, sollte schnell handeln, denn von alleine geht er nicht wieder weg. Engel-Djabarian rät: „Ist nur ein Teil des Nagels betroffen, empfehle ich noch fungizide, also pilzabtötende Lacke oder Salben. Ist aber der gesamte Nagel oder mehrere Nägel betroffen schicke ich die Patient:innen zur Abklärung in eine Hautarztpraxis. Ebenso wenn der Nagel dunkel oder schwarz verfärbt ist und das nicht auf eine Verletzung zurückzuführen ist. Auch so etwas sollte sich eine Hautärztin oder ein Hautarzt anschauen“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
www.lav-rp.de

Hitzeschutz auch für Salben und Pillen

Arzneimittel müssen vor hohen Temperaturen geschützt werden

Hitzeschutz auch für Salben und Pillen

Arzneimittel vor Hitze schützen – Apotheken beraten Sie! (Bildquelle: © pixabay)

Stuttgart – Beim Einkaufen oder auf dem Weg in den Urlaub: Wer Arzneimittel im Auto transportiert, sollte vorsichtig sein. Denn hohe Temperaturen und Sonneneinstrahlung können Arzneimitteln schaden. Die Folge kann sein, dass Medikamente ihre Wirksamkeit verlieren und dann unbrauchbar sind. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) hin.

In der Regel gilt, dass Arzneimittel normalerweise bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad aufbewahrt werden können. Daneben gibt es spezielle Arzneimittel wie beispielsweise Insuline für Diabetiker, die sogar gekühlt gelagert werden müssen. „Klarheit bringt ein Blick auf die Verpackung des Arzneimittels oder in den Beipackzettel“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. „Dort ist für jedes Arzneimittel genau angegeben, wie die Arzneimittel aufbewahrt werden müssen. Darin sehen Diabetiker beispielsweise gleich, dass Insuline auf Reisen in eine Kühltasche oder eine isolierende Styroporbox gehören.“ Generell ist darauf zu achten, dass es Arzneimitteln im Auto nicht zu heiß wird. Das Handschuhfach, das Armaturenbrett und auch die Hutablage sind keine geeigneten Plätze – dort sind die heißesten Stellen im PKW. „Besser ist es, Arzneimittel unter dem Vordersitz oder unter dem Gepäck im Kofferraum aufzubewahren“, führt Apothekerin Habighorst-Klemm aus. Bei einer längeren Rast, wenn das Auto in der Sonne geparkt ist, sollten die Arzneimittel nicht im Wagen bleiben – oder allenfalls in einer isolierten Kühltasche. Im Innenraum eines Wagens, der in der Sonne steht, können rasch Temperaturen bis zu 70 Grad Celsius erreicht werden.

Arzneimittel, die zu großer Hitze ausgesetzt waren, können ihre Wirksamkeit einbüßen. Zäpfchen schmelzen bei diesen Temperaturen komplett und auch medizinische Salben oder Cremes können sich bei zu großer Hitze in ihre einzelnen Bestandteile trennen. Hier gilt der Grundsatz, dass geschmolzene Medikamente nicht wieder verwendet werden sollen – auch wenn sie im Kühlen wieder fest werden. Auch wer Asthmasprays benutzt, sollte auf die Temperatur achten. „Die Sprühbehälter können sich sehr stark aufheizen und es ist hinterher nicht mehr gewährleistet, ob noch die richtige Menge Wirkstoff abgegeben wird, wenn man inhaliert“, so Friederike Habighorst-Klemm. Am robustesten sind noch Tabletten oder Kapseln bei Hitze, doch auch hier gilt die Richttemperatur von maximal 25 Grad. Tabletten oder Kapseln reagieren jedoch auf feuchte Hitze sensibel. Habighorst-Klemm: „Bei Tabletten kann sich die Oberfläche verändern und rau werden. Kapselhüllen können in der Feuchtigkeit aufquellen und auch dann ist eine korrekte Wirkstoffabgabe nicht mehr gesichert.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de