Alt, gebrechlich, pflegebedürftig und keine Hilfe

So kann es Gehen wenn man alt, gebrechlich und pflegebedürftig wird.
Ich bin 73 Jahre und kann seit 3 Jahren nur noch an Stöcken gehen.

So kann es Gehen wenn man alt, gebrechlich und pflegebedürftig wird.
Ich bin 73 Jahre und kann seit 3 Jahren nur noch an Stöcken gehen.
Verursacht wurde dies durch eine Zecke im Jahre 1994 mit halbseitiger
Gesichtslähmung. Seit ein paar Jahren hatte ich die Betreuung, wie Essen auf Rädern und Reinigung meiner Wohnung (42 qm) von der Diakonie Untere Fils,
in Reichenbach/Fils, Geschäftsführerin Frau Hummel bekommen.
Da ich für mein Essen anteilmäßig nur pro Essen 1,80 € bezahlen musste, wurde dies im Einzugsverfahren durch die Diakonie, Frau Hummel monatlich abgebucht.
Jedoch gab es immer wieder Probleme mit der monatlichen Rechnung und
Abbuchung. Betrag der Rechnung und der Abbuchung stimmten nicht immer überein und ich habe das Recht auch im Alter meine Rechnungen zu überprüfen. Deshalb Vorsicht mit Rechnungen über die Diakonie Reichenbach/Fils. Am 1.12.2021 war es wieder soweit. Da ich an diesem Tage körperlich den Anruf von Frau Hummel nicht entgegen nehmen konnte zwecks Reklamation einer Rechnung, hinterließ diese die Nachricht auf meinem Anrufbeantworter: Sie können ihre Wäsche selber abholen. Anmerkung: Auch meine Wäsche wurde monatlich von der Diakonie Reichenbach/Fils in die Wäscherei gebracht. Daraufhin erfuhr ich am nächsten Tag durch einen Anruf meinerseits bei der Diakonie, das alles eingestellt wurde, Essen auf Rädern, sowie die Reinigung meiner Wohnung usw. Ich hatte somit von einem Tag auf den anderen kein Essen mehr und musste mich notgedrungen unter körperlicher Anstrengung, 20 Tage über die Verbrauchermärkte verhalten. Bei der Diakonie in Reichenbach/Fils, Frau Hummel werden die alten Leute einfach so behandelt, basierend auf der Tatsache, mit alten Menschen kann man dies machen. So kann es Menschen in Deutschland gehen, die alt und gebrechlich werden, Leider !!

Journalist in verschiedenen Portalen,
Musikverlag und Musikproduktion
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Wichtig für die ganze Familie: Zeckenschutz und Impfung

So schützen Sie Groß und Klein im Grünen

Wichtig für die ganze Familie: Zeckenschutz und Impfung

Apotheken beraten, wie man sich vor Zecken schützt. (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Zeckenbisse können harmlos verlaufen, denn der Biss an sich ist nicht gefährlich. Die Gefahr liegt jedoch im Speichel der Zecke, der über den Biss ins Blut gelangt. Der Speichel kann die bakteriellen Erreger der Lyme-Borreliose oder Viren in sich tragen, die die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen können. Rheinland-Pfalz gehört nicht flächendeckend zu den Risikogebieten für die von Zecken übertragene Frühsommerliche-Meningoenzephalitis (FSME), die in schweren Fällen zu einer Hirnhautentzündung führen kann. Da aber Baden-Württemberg als angrenzendes Bundesland und auch Bayern als mögliches Ausflugsziel fast komplett als Risikogebiete ausgewiesen sind, rät der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV, sich gegen die FSME impfen zu lassen und sich in der Natur entsprechend gegen Zecken zu schützen. Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV sagt: „Wir wollen die Menschen in Rheinland-Pfalz dazu aufrufen, sich die Zecken-Schutzimpfung geben zu lassen. Alle, die im Wald oder im Grünen aktiv sind, sollten sich den Piks holen: Das können Gartenbesitzer, Freizeitsportler oder Besitzer von Hunden oder Katzen sein. Denn auch Haustiere können Zecken mit in die Wohnungen bringen.“

Gerade die FSME kann erhebliche Komplikationen mit sich bringen – und nur die Impfung kann wirksam schützen. In Risikogebieten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Impfung für ihre Versicherten. Denn trotz des medizinischen Fortschritts kann diese Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute ansonsten auch heute noch tödlich verlaufen. Engel-Djabarian: „Die FSME macht sich durch Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen bemerkbar – in schlimmen Fällen können neurologische Probleme wie etwa Lähmungen dazukommen. Wer solche Symptome bei sich beobachtet, sollte das bei einem Arzt abklären lassen.“

Gegen die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Infektionskrankheit, gibt es bis jetzt noch keine vorbeugende Impfung. Forscher:innen arbeiten jedoch aktuell daran. Der Impfstoff soll das Immunsystem so aktivieren, dass Menschen den Zeckenbiss sehr viel früher an einer deutlichen Reaktion spüren und schneller Gegenmaßnahmen ergreifen können. Bis der Impfstoff aber verfügbar ist, werden vermutlich noch Jahre vergehen.

„Deswegen müssen wir in Risikogebieten weiterhin wachsam bleiben“, so Engel-Djabarian. „Denn an dieser Infektion, die Nervensystem und Gelenke schädigen kann, erkranken in Deutschland schätzungsweise 60.000 bis 100.000 Menschen pro Jahr neu.“ Typische Kennzeichen der Lyme-Borreliose sind flächige Rötungen an der Bissstelle sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schwellungen der Lymphknoten. Sie können innerhalb von vier Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten und auch hier sollte bei entsprechenden Zeichen sofort medizinischer Rat eingeholt werden. „Denn die Borreliose ist eine ernstzunehmende Krankheit. Die Symptome können einer Demenz oder der Syphilis ähneln“, erklärt Petra Engel-Djabarian.

Gerade darum sei Vorbeugung so wichtig, sagt die Apothekerin und bringt ihre Tipps so auf den Punkt: „Schützen Sie sich mit entsprechenden Produkten vor Zeckenbissen, wenn Sie viel draußen sind. Denn Zecken abwehrende Sprays oder Lotionen mindern das Risiko deutlich. Für Hunde und Katzen gibt es Halsbänder oder Tropfen fürs Fell, welche Zecken abwehren können. Wer rausgeht, sollte helle, geschlossene Kleidung tragen und dichtes Unterholz oder hohes Gras eher meiden. Wenn man wieder nachhause kommt, bitte die ganze Familie, aber auch Hunde oder Katzen gründlich absuchen.“ Wer dabei ein festgesaugtes Tier findet, sollte das umgehend mit einer speziellen Zeckenzange oder -karte entfernen, so Engel-Djabarian.

Zecken können neben der FSME und der Lyme-Borreliose noch beinahe 50 andere seltenere Erkrankungen übertragen. Engel-Djabarian rät darum, alle Zecken folgendermaßen zu sammeln: „Ich klebe die entfernte Zecke mit Tesafilm auf ein Blatt. Dann schreibe ich mit Datum dazu, auf welchem Familienmitglied die Zecke war. Tauchen später bei einem Familienmitglied diffuse Krankheitssymptome auf, kann die tote Zecke im Labor noch Jahre später analysiert werden. So kann man möglicherweise einem Krankheitserreger auf die Spur kommen, der durch eine Zecke in den Körper kam.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
www.lav-rp.de