Enkelfähigkeit für Familienunternehmen

Wie Unternehmerfamilien mit einer Familienstrategie ihre Resilienz stärken

Enkelfähigkeit für Familienunternehmen

Familienunternehmen bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und haben mit spezifischen Herausforderungen zu tun. Das Herausgeberwerk „Familienstrategie erleben und gestalten“, von Dr. Daniela Jäkel-Wurzer, Dr. Marcel Megerle und Susanne Dahncke, zeigt anhand von Praxisbeispielen, mit welchen neuen Gedankenansätzen und Methoden Unternehmerfamilien beim Umgang mit ihrem Unternehmen auf Nachhaltigkeit setzen.

„Die Frage wie eine Familie ihr Verhältnis zum Unternehmen positiv gestalten kann, ist erst in jüngerer Zeit explizit Gegenstand der Forschung geworden. Dies ist erstaunlich, wird doch immer wieder hervorgehoben, welch immense volkswirtschaftliche Schäden Konflikte innerhalb der Eigentümerfamilie anrichten können, ganz zu schweigen davon, dass der Niedergang eines Unternehmens nicht nur die Familie trifft, sondern immer auch die Mitarbeiter und deren Familien“, so der Vorwortgeber Prof. Dr. Arist von Schlippe von der Universität Witten-Herdecke, Lehrstuhl „Führung und Dynamik von Familienunternehmen.

Mit 26 interdisziplinären Beiträgen zeigen die HerausgeberInnen neue, teils unkonventionelle Wege für Unternehmerfamilien und ihre begleitenden BeraterInnen auf, mit denen sich Konflikten aktiv vorbeugen und die Verbindung zum Unternehmen stärken lässt. Was dieses Buch besonders macht, ist das interdisziplinäre Herangehen. So sind alle AutorInnen ExpertInnen in ihren jeweiligen Fachrichtungen und Disziplinen, die weit über das Thema Familienunternehmen hinausgehen. Über diesen besonderen Transfer entstehen innovative Denkansätze und Impulse, die das Thema Familienstrategie öffnen und enorm bereichern. Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte sorgen für eine leichte Anbindung der Lesenden an die vielfältigen behandelten Aspekte.

„Uns war es wichtig, neue Impulse, Gedanken und Ideen rund um Familienstrategien einzubringen“, sagt Jäkel-Wurzer. Denn das sei genau das, was die junge Generation von NachfolgerInnen brauche und wolle. „Es ist entscheidend für die Bewältigung des Generationenübergangs, im Dialog Innovation in das Unternehmen einzubringen und so den Herausforderungen unserer Zeit des extremen Wandels zu begegnen.“

Den HerausgeberInnen ist es mit diesem Buch gelungen, eine besondere Kombination aus Theorie, Praxis und Zukunftsimpulsen entstehen zu lassen. Damit gibt das Werk einen zentralen Anstoß sowohl im Forschungsfeld Familienstrategie als auch für die dazugehörige Fachliteratur. „Wir haben uns nicht zuerst am Bestehenden orientiert, sondern überlegt, welche Themen Unternehmerfamilien für die Bewältigung ihrer Zukunftsthemen brauchen“, so Megerle. Für diese Fragestellungen seien dann ExpertInnen aus Theorie und Praxis gesucht worden, die mit ihrem Wissen auf das Thema Familienstrategie schauen würden. „Wir kommen so zu einem wichtigen Gegengewicht zu den vielbeschriebenen Tradierungen in Familienunternehmen.“

Die Beiträge im Buch sind inhaltlich vielfältig und verknüpfen die drei Hauptkategorien Familie, Unternehmen, Vermögen auf innovative Weise. Das Zusammenwirken von Nachfolge und Familienverfassung wird ebenso beleuchtet wie Wege des psychologischen Umgangs mit dem Vermögen, die Integration von Agilität, New Work und Selbstorganisationsprinzipien im Gesellschafterkreis sowie der Aufbau eines aktiven Krisenmanagements für die Unternehmerfamilie. Der speziellen Verbindung von Familie und Unternehmen folgend, hält das Buch die Balance zwischen psychologischen, wirtschaftlichen und praxisorientierten Betrachtungen.

„Unternehmerfamilien sollen mit diesem Buch einen praktischen und theoretischen Überblick über die Möglichkeiten und Herangehensweisen des aktiven Familienmanagements, insbesondere für die Gestaltung einer Familienverfassung, bekommen“, beschreibt Dahncke das Ziel des Bandes. „Damit das Bestehende Wertschätzung erhält und das Neue Raum bekommt.“

Über die HerausgeberInnen
Dr. Daniela Jäkel-Wurzer, Dr. Marcel Megerle und Susanne Dahncke sind seit vielen Jahren als Coaches und BeraterInnen im Feld Unternehmerfamilie tätig und gestalten in ihren jeweiligen Schwerpunkten (Familie, Nachfolge, Vermögen) tragfähige Lösungen des Familienmanagements. Auf ihrer virtuellen Plattform zum Buch www.familienstrategen.com zeigen sie mehr zu ihrer Arbeit, den AutorInnen und den Inhalten. Ein virtueller Raum, in dem sich das Buch auch im Sinne des Zeitgeists über die rein analoge Form hinaus weiterentwickeln kann.

Weitere Kontaktinformationen:
www.familienstrategen.com
Kontakt: dialog@familienstrategen.com
Dr. Daniela Jäkel-Wurzer / +491622807722 / daniela.jaekel@djw-coaching.de
Dr. Marcel Megerle / +41 44 389 80 80 / mm@futun.ch
Susanne Dahncke / +491724138348 / coaching@susanne-dahncke.de

Über d.jw Coaching & Beratung
Dr. Daniela Jäkel-Wurzer berät mit ihrem Unternehmen d.jw Coaching & beratung Gesellschafterfamilien und NachfolgerInnen bei Veränderungs- und Übergabeprozessen. Die promovierte Soziologin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und Gründerin der Initiative generation toechter.

Kontakt
d.jw Coaching & Beratung
Dr. Daniela Jäkel-Wurzer
Kilianstrasse 232
90411 Nürnberg
+49 (0) 162 2807722
daniela.jaekel@djw-coaching.de
www.djw-coaching.de

Klimatool FRED macht Zulieferer nachhaltiger

– Carbon Footprint Calculator berechnet CO-Rucksack von Bauteilen
– In der Massivumformung bereits im Einsatz – weitere Branchen folgen

Klimatool FRED macht Zulieferer nachhaltiger

FRED: schneller und einfacher Carbon Footprint Calculator für Zulieferer

HAGEN – 17. Nov. 2022. Während der Klimagipfel in Ägypten noch um Lösungen kämpft, ist FRED bereits in der deutschen Zuliefererindustrie angekommen. Das smarte Tool zur Footprint REDuction entstammt der Initiative „NOCARBforging 2050“, die der Industrieverband Massivumformung (IMU) ins Leben gerufen hatte. Die Massivumformung arbeitet bereits damit. Nun nimmt FRED Kurs auf weitere Branchen, um auch dort Bauteile nachhaltig zukunftsfit zu machen.

FRED spürt CO2-Hotspots in der Wertschöpfungskette auf
Bei über 50 Unternehmen der Massivumformung ist das Klimatool bereits im Einsatz. Die Zahl steigt – der Carbon Footprint Calculator FRED gibt künftig auch Unternehmen weiterer Zulieferbranchen die Möglichkeit, schnell und einfach den Fußabdruck ihres Bauteils zu ermitteln. Etwa bei Kundenanfragen oder für eigene CO2-Reduzierungsprojekte. Der smarte Kalkulator des CO-Rucksacks spürt die Kohlenstoffdioxid-Hotspots in Wertschöpfungsketten auf und macht die Scope-1-, 2- und 3-Emissionen des Gesamtausstoßes sichtbar.

„Aus dem Schmiede-FRED wird ein Zulieferer-FRED“
Die Zahl der Nutzer wächst, aktuell läuft das Onboarding weiterer Zuliefererbranchen im Rahmen eines Verbändenetzwerks. „Die gesamte Prozesskette – vom Vormaterial bis zum fertigen Bauteil – arbeitet an dem Thema. Aus unserem Schmiede-FRED wird ein Zulieferer-FRED“, freut sich IMU-Geschäftsführer Tobias Hain. Der CO2-Rechner steht als Demoversion zur Verfügung – interessierte Unternehmen bekommen auf Wunsch einen zweiwöchigen Testzugang.Text 1.491 Z. inkl. Leerz.

Weitere Infos zu FRED: www.fred-footprint (https://www.fred-footprint.de/).de.

KURZPROFIL: Industrieverband Massivumformung e. V. (IMU)
Der Industrieverband Massivumformung ist der deutsche Fachverband der Branche. 250 Unternehmen betreiben Massivumformung in Deutschland. Gemeinsam bilden sie einen starken Wirtschaftsfaktor: 3 Millionen Tonnen Material verändern ihre Form beim Gesenkschmieden, Kaltfließpressen, Freiformschmieden und Ringwalzen. Massivumformung ist vor Ort: In vielen Regionen Deutschlands und damit im direkten Umfeld entstehen so hochwertige Produkte im Gesamtwert von jährlich 9 Milliarden Euro. Damit ist Deutschland in dieser wichtigen Industriesparte der Marktführer Europas und die Nummer 2 weltweit.

Firmenkontakt
Industrieverband Massivumformung e. V.
Tobias Hain
Goldene Forte 1
58093 Hagen
02331 95880
02331 51046
info@massivumformung.de
https://www.massivumformung.de/

Pressekontakt
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
02331 463078
eml@mali-pr.de
www.mali-pr.de

Dunkle Wolken am Konjunkturhimmel: Stahl- und Metallverarbeiter brauchen wasserdichten Schutzschirm

– Nach drei Quartalen: Produktion und Auftragslage schlechter als 2021
– Auch Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf 2022 unerfreulich
– Gaspreisdeckel und Strompreisbremse müssen industrielle Härtefälle berücksichtigen

Dunkle Wolken am Konjunkturhimmel:   Stahl- und Metallverarbeiter brauchen wasserdichten Schutzschirm

Für den Schutzschirm fordert der WSM eine Härtefallregelung, die die Industrie mitnimmt

Düsseldorf/Hagen, 15. Nov. 2022. Der Konjunkturhimmel der Stahl und Metall verarbeitenden Industrie ist grauer als 2021. Trotz kleinem Plus im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum gehen die Zahlen zurück: Die diesjährige Produktion sinkt bis Ende September um 0,7 Prozent, der Auftragseingang um 7 Prozent. Da bereits 2021 rückläufig war, fürchtet der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) eine Verfestigung des Negativtrends. Für den sehnlichst erwarteten Schutzschirm fordert er daher u. a. eine Härtefallregelung, die die Industrie mitnimmt.

Auch Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf unerfreulich
Der Stahl und Metall verarbeitende Mittelstand leidet. Er verliert nicht nur im Vergleich zu 2021, auch das laufende Geschäftsjahr entwickelt sich unerfreulich: Gegenüber dem zweiten Quartal sank die Produktion im dritten um 0,5 Prozent, der Auftragseingang um 5 Prozent. „Diese Zahlen lassen keinen positiven Ausklang des Jahres erwarten. Die Politik muss jetzt dafür sorgen, dass die angespannten Wertschöpfungsstrukturen des deutschen Wohlstandsfundamentes nicht weiter einreißen. Der geplante Schutzschirm ist für viele Unternehmen noch nicht wasserdicht – ihre Liquidität ist angegriffen, sie brauchen mehr Unterstützung“, betont Holger Ade, Leiter Industrie- und Energiepolitik beim WSM.

Härtefallregelungen müssen Industrie einbeziehen
Sorgen machen u. a. die bisher bekannten Rahmenbedingungen der Härtefallregelung bei Gaspreisdeckel und Strompreisbremse. Sie lassen die Industrie durchs Raster fallen. Dazu WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer: „In der jetzigen Form gilt die Härtefallregelung nur für private Haushalte und Kleingewerbe. Es gibt aber Unternehmen, die selbst mit gedeckelten Energiepreisen nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren können. Auch das sind Härtefälle.“ Der Bezugszeitraum muss laut WSM ebenfalls auf den Prüfstand – u. a. fordert der Verband eine passende Lösung für die Flutopfer 2021. Text 1.925 Z. inkl. Leerz.

Die Stahl und Metall verarbeitende Industrie in Deutschland, das sind: rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit über 500.000 Beschäftigten über 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Die Unternehmen beschäftigen im Durchschnitt 100 Mitarbeiter und sind mit Abstand die wichtigsten Kunden der Stahlerzeuger.
Die Branche zeichnet sich durch hohe Spezialisierung und Wettbewerbsintensität aus. Die Unternehmen fertigen für die internationalen Märkte der Automobil-, Elektro- und Bauindustrie, den Maschinenbau und den Handel.
Der WSM ist Dachverband für 14 Fachverbände. Zusammen bündeln sie die Interessen einer der größten mittelständischen Branchen in Deutschland und sind Sprachrohr für deren wirtschaftspolitische Vertretung auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene. Sie suchen den Ausgleich mit marktmächtigen Abnehmern und Lieferanten aus Industrie und Handel. Und sie fordern bessere Rahmenbedingungen für Wachstum, Dynamik und Wettbewerb – ob bei Steuern, Abgaben, Recht, Forschung, Umwelt, Energie oder Technik.

Firmenkontakt
Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM)
Christian Vietmeyer
Uerdinger Straße 58-62
40474 Düsseldorf
+49 (0) 211 95 78 68 22
+49 (0) 211 95 78 68 40
info@wsm-net.de
https://www.wsm-net.de/

Pressekontakt
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
+49 (0) 2331 46 30 78
wsm@mali-pr.de
https://www.wsm-net.de/

Controlware berät Unternehmen und Behörden im GRC-Umfeld

Dietzenbach, 9. November 2022 – Vernetzung und Digitalisierung haben die Risikolandschaft von Unternehmen nachhaltig und schnell verändert. Hinzu kommt, dass die Abhängigkeit von der IT über alle Unternehmensgrößen und Branchen hinweg massiv zugenommen hat. Controlware unterstützt dabei, Herausforderungen im Kontext der Informationssicherheitsstrategie, des Risiko-Managements und der Einhaltung von Compliance-Vorgaben zu bewältigen und so die Grundlage für eine sichere, stabile und effiziente IT zu schaffen.

Der Dreiklang aus Governance, Risk & Compliance (GRC) bezeichnet den Ordnungsrahmen aus internen Richtlinien, risikobasiertem Handeln und einzuhaltenden gesetzlichen oder branchenspezifischen Vorgaben, in dem sich moderne Unternehmen bewegen. Die Umsetzung und Einhaltung dieses Ordnungsrahmens gehört zu den zentralen Aufgaben der Unternehmensführung, wird in der Praxis aber oft an Mitarbeiter delegiert. Die Informationstechnologie ist dabei in vielerlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung, und für die Aufrechterhaltung des Unternehmensbetriebes essenziell: Einerseits unterstützt sie Innovationen und fördert aktiv die Wertschöpfung eines Unternehmens. Andererseits schafft sie neue Risiken für Informationssicherheit – etwa durch die Vergrößerung der Angriffsfläche, z. B., durch den Remote Access von Mitarbeitern und Partnern.

Daniel Kammerbauer, Team Lead Governance, Risk and Compliance bei Controlware, erklärt: „Informationssicherheit ist Chefsache und stellt eine risikobasierte Investition dar. Um diese Investition zielgerichtet tätigen zu können, muss ein Unternehmen erst den Rahmen schaffen, Risiken überhaupt identifizieren und managen zu können. Hierfür eignet sich ein Managementsystem für Informationssicherheit (ISMS). Dieses stellt sicher, dass Informationssicherheit nachhaltig etabliert und kontinuierlich verbessert wird, und schafft die zentrale Voraussetzung, um erfolgreich und nachhaltig auf dem Markt zu bestehen.“

Risikobasiertes Denken ist gefragt
Gefordert, befeuert und unterstützt wird organisatorische Informationssicherheit vor allem durch staatliche Organe (etwa NIST, BSI) und Gesetzesinitiativen (KRITIS, IT-SIG 2.0) sowie durch die Entwicklung entsprechender Normen (ISO/IEC 27000, IT-Grundschutz). Ein ISMS stellt den risikobasierten Ansatz konsequent in den Mittelpunkt. Kann ein Unternehmen die folgenden Fragen beantworten, zeigt dies, dass es Informationssicherheit nachhaltig lebt und weiterentwickelt sowie Entscheidungen ganzheitlich betrachtet und abwägt:

– Welche Informationspolitik wird verfolgt – und berücksichtigt diese den Kontext der Organisation sowie die Interessen und Anforderungen der Stakeholder?
– Welchen Informationssicherheitsrisiken ist das Unternehmen ausgesetzt, welche Maßnahmen wurden dagegen ergriffen und sind diese wirksam?
– Welche Prozesse und Ressourcen sind unternehmenskritisch, und welche Maßnahmen wurden getroffen, um diese auch widerstandsfähig zu gestalten? Gibt es einen Plan, wenn doch etwas passiert?

„Gerade die letzten beiden Fragen stellen Verantwortliche immer wieder vor Herausforderungen. Generell tun sich die Unternehmen leicht, die technische Sinnhaftigkeit von Maßnahmen im IT-Kontext zu beurteilen. Die Bedeutung für die Informationssicherheit greifbar zu machen und in den Business-Kontext zu setzen, ist ungleich schwieriger“, so Daniel Kammerbauer. „Die organisatorische Informationssicherheit liefert mit ihrem risikobasierten Ansatz für diese Situationen die Argumentation, um den Einsatz von Mitteln zu begründen und effektiv zu tätigen.“

IT-Sicherheit als Voraussetzung für Geschäftsbeziehungen und Wettbewerbsvorteil
In Geschäftsbeziehungen wird die Informationssicherheit über alle Branchen hinweg immer wichtiger: Um eigene Risiken zu minimieren, erwarten Geschäftspartner, dass Informationssicherheit nachweisbar ernst genommen wird. Ein ISMS, das von unabhängigen Dritten geprüft und zertifiziert ist, liefert eine hervorragende Basis. In diesem werden Informationssicherheitsrisiken kontinuierlich identifiziert, bewertet und Maßnahmen abgeleitet, um die Risiken zu reduzieren. Dies beugt Störungen kritischer IT vor und ermöglicht die Entwicklung belastbarer Strategien zum Umgang mit Informationssicherheitsvorfällen.

Als IT-Dienstleister und Beratungsunternehmen steht Controlware Kunden pragmatisch und praxisnah bei allen Fragestellungen rund um GRC zur Seite – von der Erreichung strategischer Ziele im Bereich der Informationssicherheit über die Einführung eines ISMS bis hin zu operativen Themen wie Auditierung und Risiko-Management. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein praxisnahes Vorgehensmodell, das passgenau an den Bedürfnissen und am Reifegrad der Kunden ausgerichtet ist. Controlware selbst hat bereits vor über zehn Jahren ein ISMS implementiert, nach ISO/IEC 27001 zertifizieren lassen und diese Zertifizierung aufrechterhalten.

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH, Dietzenbach, ist mit mehr als 800 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 330 Mio. Euro einer der führenden unabhängigen Systemintegratoren und Managed Service Provider in Deutschland. Das 1980 gegründete Unternehmen entwickelt, implementiert und betreibt anspruchsvolle IT-Lösungen für die Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen seiner Kunden. Das Portfolio erstreckt sich von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zu Management, Überwachung und Betrieb von Kundeninfrastrukturen durch das firmeneigene ISO 27001-zertifizierte Customer Service Center. Zentrale Geschäftsfelder der Controlware sind die Bereiche Network Solutions, Collaboration, Information Security, Application Delivery, Data Center & Cloud sowie IT-Management. Controlware arbeitet eng mit national und international führenden Herstellern zusammen und verfügt bei den meisten dieser Partner über den höchsten Zertifizierungsgrad. Das starke Unternehmen unterhält ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz mit 16 Standorten in DACH. Im Bereich der Nachwuchsförderung kooperiert Controlware mit renommierten deutschen Hochschulen und betreut durchgehend um die 50 Auszubildende und Studenten. Zu den Unternehmen der Controlware Gruppe zählen die Controlware GmbH, die ExperTeach GmbH, die Networkers AG und die productware GmbH.

Firmenkontakt
Controlware GmbH
Stefanie Zender
Waldstraße 92
63128 Dietzenbach
+49 6074 858-246
+49 6074 858-220
stefanie.zender@controlware.de
www.controlware.de

Pressekontakt
H zwo B Kommunikations GmbH
Michal Vitkovsky
Neue Straße 7
91088 Erlangen-Bubenreuth
+49 9131 812 81-25
+49 9131 812 81-28
michal.vitkovsky@h-zwo-b.de
www.h-zwo-b.de

Studie: Das sind die 10 wachstumsstärksten Unternehmen in Deutschland 2022

Studie: Das sind die 10 wachstumsstärksten Unternehmen in Deutschland 2022

Eine Analyse der 5.000 größten deutschen Unternehmen hat ergeben, dass die Kiefersfeldener Meditrade GmbH mit einer CAGR (2015-2020) in Höhe von 120% und über EUR583M Umsatz das wachstumsstärkste deutsche Unternehmen ist.

Die Münchner Research-Boutique Listenchampion hat in einer Studie die wachstumsstärksten deutschen Unternehmen ermittelt. Dafür wurde anhand der unternehmenseigenen Datenbank der 5.000 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland die „Compound Annual Growth Rate“ zwischen 2015 und 2020 berechnet. Die Umsatzzahlen von 2020 wurden in vielen Fällen erst vor wenigen Monaten im Bundesanzeiger veröffentlicht und umgehend vom Listenchampion Research Team analysiert. Für die Analyse wurden nur Unternehmen mit Umsätzen über EUR100M berücksichtigt und um Sonderfälle bereinigt.

Als wachstumsstärkstes Unternehmen hat sich die Kiefersfeldener Meditrade GmbH mit einem Umsatz in Höhe von EUR583M (2020) und einer CAGR in Höhe von 120% herauskristallisiert. Das Medizinprodukt-Unternehmen ist in den vergangenen Jahren stark durch Akquisitionen und neue Produktentwicklungen gewachsen. Das zweitgenannte Unternehmen ist die Böseler fm Büromöbel GmbH mit einer CAGR von 86% und Umsätzen in Höhe von EUR311M. Drittgenanntes Unternehmen ist der Online-Outdoorhändler Bergfreunde GmbH (62% CAGR / EUR155M Umsatz).

Es folgen die EIS GmbH (61% / EUR206M), die Medios AG (61% / EUR627M), die Deutsche Glasfaser Holding GmbH (59% / EUR144M), die Flaconi GmbH (55% / EUR294M), die CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH (46% / EUR195M), die Riese & Müller GmbH (46% / EUR195M) sowie die Aves One AG (41% / EUR124M).

Es ist auffallend, dass viele der wachstumsstärksten Unternehmen aus ländlicheren Regionen kommen: Kiefersfelden, der Hauptsitz der Meditrade GmbH, liegt etwa im Landkreis Rosenheim. Bösel, Hauptsitz der fm Büromöbel GmbH, liegt im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg.

Die vollständige Liste der 5.000 größten Unternehmen in Deutschland kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.listenchampion.de/produkt/groesste-unternehmen-deutschland

Listenchampion ist das führende Portal für hochwertige Branchen- und Investorenlisten. Der Fokus des Research Teams liegt auf schwer durchschaubaren Industrien, wie Hidden Champions, Marktführern, Immobilieninvestoren, Projektentwickler, Family Offices und Private Equity Fonds.

.

Kontakt
Isar Digital Ventures GmbH
Jan-Erik Flentje
Aventinstr. 6
80469 München
+49 89 38466 606
jan@listenchampion.de

Home

Der Fachkräftemangel in Unternehmen ist eine Illusion

Der Fachkräftemangel in Unternehmen ist eine Illusion

Fachkräftemangel nur eine Illusion? (Bildquelle: Pixabay)

Es gibt keinen Mangel an guten Arbeitnehmenden, sondern einen Mangel an Unternehmen, die gute Arbeitsbedingungen anbieten. Laut Vortragsredner und Change-Experte Dr. Stephan Meyer können Unternehmen nur dann starke Teams aufbauen, wenn gemeinsam an einer Veränderungskultur gearbeitet wird.

Seit Jahren ist das Thema ein gleichbleibender Diskussionspunkt in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – der Fachkräftemangel. Es fehlt an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der IT, in der Gastronomie, an Schulen, in medizinischen Einrichtungen. Die Liste geht endlos weiter, doch die Folge lässt sich kurz und knapp zusammenfassen: Unternehmen und Einrichtungen fehlt es an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und das, obwohl laut der Statistik und Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit (https://statistik.arbeitsagentur.de/) knapp 2,5 Millionen Menschen arbeitslos sind, die arbeiten könnten – theoretisch zumindest.

Und dennoch ist, neben dem Krieg in der Ukraine, der Mitarbeitermangel in deutschen Unternehmen Hauptthema der Debatten 2022. Wenn der Fachkräftemangel thematisch ebenso wichtig ist wie ein Krieg, dann muss die Situation wirklich ernst sein. Oder nicht? Vortragsredner und Change-Experte Dr. Stephan Meyer sieht im Fachkräftemangel eine kollektive Illusion. „Alle reden vom Fachkräftemangel in Deutschland. Und es stimmt, vielen Unternehmen fehlt es an guten Mitarbeitern. Die Teams werden immer kleiner und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften größer“, erklärt der Experte für Changemanagement in seinem Vortrag zu Veränderungsprozessen in Unternehmen.

Dabei gebe es genug potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, es mangele jedoch an Unternehmen, welche die veränderten Bedürfnisse der Arbeitnehmenden auf die Unternehmensstruktur und -kultur übertragen, meint Meyer und fügte hinzu: „Unternehmen müssen sich an die Bedürfnisse und veränderten Arbeitsbedingungen anpassen. Die Regeln von gestern sind nicht automatisch auch die Regeln von morgen. Es bedarf einer Veränderung.“ In seinem Vortrag „Veränderung gelingt nur gemeinsam“ (https://www.redner-veraenderung-psychologie.de/vortrag-veraenderung-change-team-mitarbeiter) hilft der Change-Experte Unternehmen, Abteilungen und Teams dabei, die veraltete Strukturen zu hinterfragen, klare Ziele für die Zukunft zu definieren und gemeinsam den Change-Prozess einzuleiten.

Doch wie sehen diese Veränderungen konkret aus? Der Vortragsredner benennt hierbei drei wichtige Punkte: Remote-Arbeit, freie Mitarbeiter und die Bezahlung. „Die Möglichkeiten für Remote-Arbeit sind noch lange nicht ausgeschöpft“, meint Meyer. Von wenigen Berufsbildern abgesehen, ließen sich viele Tätigkeiten auch über das Internet ausführen. „Wenn man den Mitarbeitern die Option bietet, zu leben und zu arbeiten, wo sie wollen, dann sind sie auch eher bereit, sich zu engagieren“, erklärt der Change-Experte in seinem Vortrag weiter.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Veränderungsprozess vieler Unternehmen sollte das Anstellungsverhältnis sein. „Mitarbeiter müssen nicht immer fest angestellt sein. Viele Fachkräfte möchten inzwischen lieber auf selbstständiger Basis tätig sein“, so Meyer. Bevor Sie protestieren, was das für ein Team wäre, wenn alle oder ein Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht vor Ort sind, sagt der Vortragsredner: „Es ist ein Aberglauben, dass Teams nur erfolgreich sind, wenn sie am selben Tisch sitzen. Der Erfolg kommt, weil sie gemeinsam das Beste aus sich herausholen. Wo sie das machen, ist unwichtig.“

Als dritten Punkt benennt der Vortragsredner und Experte für Changemanagement (https://de.wikipedia.org/wiki/Veränderungsmanagement) in seinem Vortrag die Bezahlung: „Es gelten immer noch die Gesetze der Marktwirtschaft: Wenn Sie Ihre Mitarbeiter und Fachkräfte anständig bezahlen, dann kommen sie auch“.

Es mangele den Unternehmen definitiv an Mitarbeitern, meint Meyer. Doch hinter der Behauptung, es gebe einen Fachkräftemangel, stehen laut dem Vortragsredner vielfach veraltete Unternehmensstrukturen, die ohne Veränderung auch keine neuen Fachkräfte anziehen werden. „Changemanagement klingt zunächst nach einer unangenehmen Angelegenheit“, erklärt der Unternehmensberater und fügt hinzu: „Doch noch keiner meiner Kunden hat den Wandel bereut. Veränderung kann eine Herausforderung sein, doch vor allem ist sie eine Chance. Lassen Sie sich nicht durch Ihre Angst und Unentschlossenheit aufhalten.“

Internationaler Keynote Speaker Dr. Stephan Meyer.

Kontakt
Almademey Limited
Stephan Meyer
Kinira 28, Office 303
8011 Paphos
+491749427327
office@stephanmeyer.com
https://www.redner-veraenderung-psychologie.de/

Mit tricoma auf der Überholspur – Performance steigern durch das integrierte Archiv

Mit tricoma auf der Überholspur - Performance steigern durch das integrierte Archiv

tricoma AG – maneta Archive

Holen Sie die maximale Performance dank der elektronischen Archivierung mit der All-in-One Software von tricoma aus Ihrem Unternehmen.

Die Macher von tricoma 5.0 haben sich im Zuge der Entwicklung von Maneta etwas ganz Besonderes einfallen lassen: das Maneta Archiv. Was macht ein Archiv nur so besonders, dass es innovativ, beinahe schon revolutionär ist?
Das neue tricoma 5.0 hat eine individuell einstellbare Archiv-Funktion. Nutzer profitieren von dieser komfortablen App, da hiermit rechtssicher nach der DSGVO elektronisch archiviert und gelöscht wird. Relevante Daten bleiben im Archiv erhalten und geben massiven Speicherplatz frei. Somit liegen die zwei großen Vorteile auf der Hand: Gesetzkonformes Handeln und erhebliche Performancesteigerungen.

Archivierung von nicht benötigten Elementen

Wir – die tricoma AG – sind dem großen Wunsch nachgekommen und haben uns eine einzigartige Lösung überlegt, wie die Nutzer eine bessere Performance erhalten, ohne Einsparen zu müssen. Das Maneta Archiv meistert diese Herausforderung perfekt. Hier kann der Benutzer für die verschiedenen Schnittstellen zu Versanddienstleistern, Kunden oder Marktplätzen eine automatische Archivierung einstellen. Natürlich haben wir uns während der Entwicklung auch mit den gesetzlichen Vorgaben befasst und für jede App individuell die früheste Archivierungsmöglichkeit angepasst. Die elektronische Archivierung kann auch selbstständig für einen späteren Zeitpunkt angepasst werden.
Wie schaffen wir dadurch mehr Performance? Ganz einfach: der Datenstrom, der erzeugt wird, wird beim Archivieren automatisch komprimiert. Es ist nicht unüblich, dass es mehrere tausend Datensätze in einer App gibt und die Ladezeiten dementsprechend hoch sind. Allein dadurch, dass mehrere tausend Daten automatisch archiviert werden, gewinnt man eine große Performancesteigerung.

Einhaltung der Löschpflichten

Im Maneta Archiv gibt es nicht nur die Funktion der Archivierung, sondern auch der automatischen Löschung. Auch hier haben wir uns Gedanken gemacht und sorgfältig die früheste Löschung je App angelegt.

Hier haben wir ein gutes Beispiel: Rechnungen dürfen erst nach 10 Jahren gelöscht werden. Systembedingt ist bei uns in tricoma 5.0 auch keine frühere Löschung möglich. Die Rechnungen werden frühestens nach drei Jahren archiviert und nach weiteren sieben Jahren gelöscht. Somit werden die Löschfristen nach der DSGVO eingehalten. Personenbezogene Daten müssen auch nach einem gewissen Zeitraum gelöscht werden. Würden Sie das Ganze ohne Archiv angehen, müsste sich ein Mitarbeiter tagelang der Sache annehmen und selbstständig Löschen. Mit der Dokumentenarchivierung von tricoma muss sich Ihr Mitarbeiter nicht mehr dieser Sache annehmen.

Seien Sie smart und nutzen Sie tricoma 5.0 mit der praktischen Archiv-Funktion. Steigern Sie Ihre System-Performance, arbeiten Sie rechtssicher und verlieren Sie nicht den Überblick. Probieren Sie noch heute unsere kostenlose Demo aus und überzeugen Sie sich selbst!

Weitere Informationen unter: https://www.tricoma.de

.

Kontakt
tricoma AG
Presse Team
Am Mühlbach 1
97475 Zeil am Main
09521 / 70 31 31-0
info@tricoma.de
https://www.tricoma.de

Leistung basiert auf Freude und Motivation

Warum Freude und Motivation unerlässlich für gute Leistungen im Beruf sind und wie diese erreicht werden, zeigt Christian Roth.

Leistung basiert auf Freude und Motivation

Christian Roth spricht über Freude und Motivation im Job.

Sehr oft begegnet Christian Roth Führungskräften, die über demotivierte Mitarbeitende klagen oder feststellen, dass diese die Freude an ihrem Beruf verloren haben. Obwohl viele dahingehend schon Maßnahmen ergriffen hätten, steige die Stimmung nicht. „In erster Linie hilft jetzt der Blick auf sich selbst, denn Spaß bei der Arbeit beginnt mit Selbstfürsorge“, empfiehlt Christian Roth. Einige Aspekte, die Führungskräfte beachten sollten, wenn sie motivierte Mitarbeitende möchten, ist, diesen auf Augenhöhe zu begegnen, sie zu befähigen und eine klare Vision und ein Leitbild vorzuleben. Doch unabhängig von Positionen und Titeln sollte sich auch jeder einzelne fragen, ob er motiviert ist und Spaß an der Arbeit hat.
Ein entscheidender Faktor für Freude an der Arbeit ist das Umfeld. Die Möglichkeiten diesbezüglich sind heute zahlreich – von Homeoffice und remote über hybrid bis zu vor Ort. Viele Berufe lassen zu, dass die Mitarbeitenden von überall und jederzeit arbeiten können. Doch das birgt auch Gefahren, wie Christian Roth schildert: „Galten die persönlichen Gespräche in der Mittagspause, der Drink mit den Kollegen nach einem Arbeitstag oder der kurze Austausch auf dem Flur früher als Dreh- und Angelpunkt, kann zuhause schnell das Gefühl der Isolation aufkommen.“ Zudem könne zum Beispiel ein Umzug dafür sorgen, dass der Freundeskreis und die Familie hunderte Kilometer entfernt sind. Fallen nun aufgrund von Arbeit im Homeoffice auch noch die sozialen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen weg, kann das Einsamkeit und Demotivation zur Folge haben.
Nach und nach werden die Vor- und Nachteile des Homeoffice deutlicher. Christian Roth betont, dass es für Menschen, die von zuhause arbeiten, wichtig ist, Struktur, Disziplin und eine klare Linie zu haben: „Die Ablenkungen sind teils größer als im Büro. Da klingelt die Nachbarin, die Kinder spielen lautstark nebenan, der Hund bellt und im Grunde möchte man sich auch viel lieber mit der Urlaubsplanung beschäftigen als mit der Arbeit.“ Auch fühle es sich im Homeoffice mitunter so an, als würden die Stunden nicht vergehen und jeder Tag gefühlt gleich sei. Die Empfehlung von Christian Roth für mehr Struktur ist, Routinen aufzubauen. Zum Beispiel könne man jeden Tag drei Ziele definieren, die man erreichen möchte. Größere Tages- oder Wochenziele sollten auf kleinere Aufgaben heruntergebrochen werden, damit der Erfolg sichtbar wird und manchmal sei es auch hilfreich, eine To-do-Liste zu führen, auf der Punkte abgehakt werden. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sei, wie die Pausen eingeteilt werden. Zuhause tendieren die Menschen dazu, weniger Ruhephasen zu planen, doch das sei nicht effektiv. Zusammengefasst sorgen eine gute Struktur, machbare Aufgaben, feste Routinen und geplante Pausen für mehr Motivation im Homeoffice.
Derzeit werde in vielen Unternehmen diskutiert, wie die Mitarbeitenden in Zukunft arbeiten sollen: im Homeoffice, Büro oder einer Mischung. Oft sei es die Führung, die das Modell vorgibt. „Manche Führungskräfte wollen ihre Mitarbeitenden wieder komplett vor Ort haben, andere spielen eher mit dem Gedanken, die Büroflächen zu verkleinern und nur noch im Homeoffice zu arbeiten. Die Nächsten kombinieren beides und bieten feste Bürotage“, führt Christian Roth hierzu an. Bei alldem sollte vor allem wieder der Mensch in den Fokus rücken, denn mittlerweile sei bekannt, dass es möglich ist, in unterschiedlichen Konstellationen zu arbeiten. Hier ist jeder selbst gefragt herauszufinden, in welchem Umfeld er am besten performt. Die Arbeitsmodelle sollten sich an die Persönlichkeit der Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Allerdings brauche es hierfür nach wie vor ein starkes Umdenken. Für Führungskräfte heiße das, die Mitarbeitenden individuell zu betrachten, denn nur weil jemand im Büro eine hervorragende Leistung bringt, bedeutet das nicht, dass alle anderen im Team das auch tun. „Freude und Motivation entfalten sich, wenn das Umfeld zu uns passt“, bringt es Christian Roth auf den Punkt.
Neben dem richtigen Umfeld fördere auch das Feiern von Zielen den Spaß im Job. Wer ständig unter der Prämisse: immer höher, schneller, weiter von einem Ziel zum nächsten rennt, ohne sich Zeit zu nehmen, Erfolge zu feiern, verliert schnell die Lust. Wer hingegen gemeinsam im Team, ob bei einem Get-Together oder im virtuellen Raum, oder für sich selbst das Erreichen eines Zieles feiert, erhält einen echten Motivationsschub.
Tief verankerte Verhaltensweisen und negative Gedankenmuster führen dazu, dass es einigen Menschen schwerfällt, die Freude am Job wiederzufinden. In einem solchen Fall kann ein Coach weiterhelfen, wie Christian Roth abschließend rät: „Mit gezielten Fragen und praktischen Methoden gibt er Hilfe zur Selbsthilfe und zeigt somit, wie der Weg zurück zu Freude und Motivation gelingt.“
In seinem persönlichen Blog (https://www.christianroth.coach/logbuch/) informiert Christian Roth regelmäßig zu Themen, die Organisationen Richtung Zukunft bringen und gibt wertvolle Tipps und Ratschläge hierfür.
Kontakt und Information zu Christian Roth erhalten Sie unter: https://www.christianroth.coach/

Christian Roth – Widerstandsfähig.Leistungsstark.Nachhaltig

Führungskräfte und Unternehmen befinden sich aktuell in stürmischen Gewässern und sehen sich vielen Herausforderungen gegenüber. Christian Roth begleitet Führungskräfte als Lotse, Leuchtturm und Guide hin zu nachhaltig erfolgreichen Prozessen, Systemen und Mitarbeitenden – und somit auf dem Weg zur Organisation der Zukunft.

Der erfahrene Coach und Berater weiß, dass widerstandsfähige Unternehmen auch mal in einen Sturm geraten und schwierige Gewässer durchfahren können, weil sie in ihrem System, ihren Prozessen und mit allen beteiligten Menschen jederzeit auf Kurs Richtung Zielhafen sind. Er begleitet Unternehmen darin, ihre Leistungsstärke zu nutzen, an sich zu arbeiten, Veränderungen und Fehler nicht zur bremsenden Kraft werden zu lassen, sondern stets das Ziel vor Augen zu haben und darauf zuzusteuern. Er befähigt darüber hinaus seine Kunden auch nach der Zusammenarbeit nachhaltig, damit diese wissen, was zu tun ist.

Christian Roth unterstützt fokussiert, effektiv und harmonisch Unternehmen und Führungskräfte ihre ganz eigene Version einer Organisation der Zukunft zu entwickeln.

Kontakt
Christian Roth – Widerstandsfähig.Leistungsstark.Nachhaltig
Christian Roth
Stolbergstraße 9
22085 Hamburg
+49 179 7995992
kontakt@christianroth.coach
https://www.christianroth.coach/

Welcher Führungsstil ist der beste?

Jutta Reichelt spricht über unterschiedliche Arten der Führung und verdeutlicht, welche Rolle intrinsische Motive dabei spielen.

Welcher Führungsstil ist der beste?

Jutta Reichelt spricht über unterschiedliche Führungsstile und warum diese nicht zukunftsweisen.

„Gibt es den einen zukunftsweisenden Führungsstil?“ – diese und ähnliche Fragen bekommt Jutta Reichelt des Öfteren gestellt. In einer immer komplexeren und vielfältigeren Welt fällt es zunehmend schwer, einen Führungsstil zu finden, mit dem alle im Unternehmen klarkommen. Die Versuche, einen einheitlichen Führungsstil zu schaffen, scheitern immer wieder aufs Neue. Aus diesem Grund möchte Jutta Reichelt ermuntern, einen neuen Blickwinkel zum Thema einzunehmen und Führung unter dem Gesichtspunkt der intrinsischen Motive zu betrachten.

Die Ansprüche an Führung und Führungspersonen sind in den vergangenen Jahren sowohl seitens der Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer stark gewachsen. In Zeiten der Veränderung sei es wichtig, die Haltung zu Führung zu überdenken und neu zu definieren. Meist wird Führung jedoch in Konstrukte wie „klassisch“ oder „Servant Leadership“ gepresst. Diese vernachlässigen die Individualität der Menschen und sind in einer modernen Arbeitswelt nicht mehr zukunftsweisend. Insbesondere „Servant Leadership“ ruft viel Begeisterung hervor und gilt als eines der Führungsmodelle schlechthin. „Hier werden die Hierarchie-Ebenen von Teams oder sogar gesamten Organisationen auf den Kopf gestellt. So geben nicht länger die Führungskräfte den Ton an, sondern die Menschen, die für Dienstleistungen und Produkte zuständig sind, sprich die Mitarbeitenden“, erklärt Jutta Reichelt. Um diesem Rollenbild gerecht zu werden, brauchen Führungskräfte unter anderem Fähigkeiten wie Empathie und Demut. Auch seien diese sogenannten „Servant Leader“ daran interessiert, ihr Team besser kennenzulernen und zu unterstützen. Alles in allem handle es sich hierbei um eine Art der Führung, die den Dienst am Nächsten priorisiert, offen für Kritik ist und Wachstum ermöglicht. Dennoch sei es auch ein Konstrukt, welches gewissen Regeln folgt und somit nicht die komplette Bandbreite der Individualität der Mitarbeitenden bedient – auch wenn der grundsätzliche Weg gut ist.

Neben dem gehypten „Servant Leadership“ gibt es in vielen Unternehmen noch eine klassische Art der Führung. Was diese definiert, führt Jutta Reichelt aus: „Hier treffen wir auf ein Ich-Konstrukt. Die Rollen sind klar verteilt und so ist es nur logisch, dass die Führungskraft Entscheidungen trifft und dafür auch die Verantwortung übernimmt. In der Regel hat die Führungsperson einen guten Gesamtüberblick und delegiert die Aufgaben an die jeweiligen Mitarbeitenden.“ Auch dieser Führungsstil hat Vorteile, zum Beispiel in Konzernen, in denen Macht und Einfluss ein wichtiger Teil der Kultur sind. Führungskräfte, die dem klassischen Stil folgen, werden oft als distanziert wahrgenommen und haben meist ein höheres Stressniveau als „Servant Leader“. Zudem kristallisiert sich heraus, dass das Team oder Unternehmen auf dieselben Themengebiete fokussiert ist, wie die jeweilige Führungskraft es anstrebt.

In beiden Fällen von Führungsstilen spielen intrinsische Motive eine Rolle, denn diese bestimmen letztendlich über die Führung. Jutta Reichelt führt zur Verdeutlichung Beispiele an: „Die 38-jährige Führungskraft Florian wird von ihren Mitarbeitenden vermehrt darum geben, mehr Struktur und klare Zuständigkeiten zu schaffen. Florian selbst möchte allerdings flexibel agieren und lehnt daher feste Strukturen ab. Stattdessen versucht Florian, die Mitarbeitenden von den Vorteilen der Flexibilität zu überzeugen.“ Ein weiteres Beispiel ist die 43-jährige Özlem, die als Teamleiterin in einem Call-Center angestellt ist. Ihre Mitarbeitenden fühlen sich zu wenig wertgeschätzt und beklagen sich über zu wenig Lob. Sie als Führungskraft könne das nicht nachvollziehen, denn als selbstsicherer Mensch braucht sie keine Anerkennung von außen.
Beide Beispiele zeigen deutlich, dass ein einzelner Mensch oder auch eine homogene Gruppe nicht in der Lage ist, eine komplexe Aufgabe wie die Führung vieler verschiedener Menschen vollends zu meistern. „Ein Mensch allein kann nicht alle Bedürfnisse der Mitarbeitenden abdecken und entscheidet sich häufig, vor allem unter Stress, dazu, sich von den eigenen intrinsischen Motiven leiten zu lassen“, ergänzt Jutta Reichelt. Bei einer Gruppe von Führungskräften, die sich sehr ähnlich sind, entscheiden immer die inneren Antreiber über den Führungsstil, wohingegen sich in einer unterschiedlichen Gruppe die Ausprägungen dieser Antreiber ausbalancieren. Der ausschlaggebende Punkt ist, wie diese Diversität genutzt wird – und dabei spielt der Führungsstil nur eine untergeordnete Rolle.
Im Kern geht es nicht darum, welcher Führungsstil besser oder effektiver ist, sondern darum, welche Persönlichkeiten die Führungskräfte haben und was sie antreibt. Jutta Reichelt hat eine klare Empfehlung: „Führungskräfte sollten nicht jedem Trend folgen, sondern aus den intrinsischen Motiven heraus einen artgerechten Führungsstil wählen.“
In ihrem persönlichen Blog „Flaschenpost“ (https://www.jutta-reichelt.de/flaschenpost/) informiert Jutta Reichelt über viele weitere Themen, die Organisationen auf Erfolgskurs bringen.

Mehr Informationen und Kontakt zu Jutta Reichelt gibt es hier: www.jutta-reichelt.de (https://www.jutta-reichelt.de/)

Situationen in denen Teams nicht zusammenarbeiten, Unternehmen und Organisationen nicht effektiv arbeiten und Führungskräfte eine andere Sprache als ihre Mitarbeitenden sprechen sind nur einige Herausforderungen, die die heutige Arbeitswelt mich sich bringt. Darüber hinaus fordern die Digitalisierung, der demographische und gesellschaftliche Wandel, neue oder sich verändernde Märkte und aktuelle Entwicklungen Organisationen stetig heraus.

Jutta Reichelt arbeite mit ihren Kunden daran, diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, indem sie Raum für Entwicklungen schafft sowie Unsicherheiten und Ungleichgewichte auflöst. Als Gefährtin, Leuchtturm und Ratgeberin für ihre Kunden, arbeitet sie strategisch und fokussiert, aber auch mit Leichtigkeit und Begeisterung, um Organisationen auf ihrem Kurs Richtung mehr Effizienz und Wirksamkeit zu begleiten.

Kontakt
Jutta Reichelt
Jutta Reichelt
Kirschplantage 17
22926 Ahrensburg
+491707716631
kontakt@jutta-reichelt.de
https://www.jutta-reichelt.de/

Wenig Verbrauch, wenig Bremse: Flutopfer 2021 brauchen beim Gaspreisdeckel Sonderregelung

Vorjahresverbrauch bei Flutopfern aufgrund von Produktionsunterbrechungen nicht repräsentativ

Wenig Verbrauch, wenig Bremse:   Flutopfer 2021 brauchen beim Gaspreisdeckel Sonderregelung

Der WSM fordert eine Sonderregelung bei der Berechnung des Gaspreisdeckels bei Flutopfern

Düsseldorf/Hagen, 25. Okt 2022. Erst überflutet das Jahrhunderthochwasser alles, nun schluckt es auch noch den Gaspreisdeckel: Gilt die Bremse für 70 Prozent des Vorjahresverbrauchs, so haben Unternehmen, die ab Juli nicht mehr produktionsfähig waren, Pech: „Ihr niedrigerer Gasbedarf 2021 wäre ein Bremsklotz für die ersehnte Bremse“, so der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM).

Aufruf an Minister Habeck: Flutopfer berücksichtigen
Betroffene Betriebe in wichtigen Industrieregionen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen würden ein zweites Mal zum Flutopfer. „2021 ist als Berechnungsgrundlage unbrauchbar, sie brauchen eine Sonderregelung“, fordert der WSM. Der Verband wendet sich mit diesem Aufruf über den Bundestagsabgeordneten Paul Ziemiak an Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck.

Doppelter Verbrauch der ersten Jahreshälfte realistisch
Wenig Verbrauch, wenig Bremse. Für überflutete Unternehmen wäre diese Formel verheerend. Der WSM schlägt stattdessen vor, den doppelten Verbrauch der ersten Jahreshälfte 2021 zugrunde zu legen. Oder ein anderes „normales“ Jahr als Bezugsjahr zu wählen. „Das würde dem tatsächlichen Gasbedarf entsprechen. Wir müssen verhindern, dass ausgerechnet die Katastrophenopfer beim Preisdeckel draufzahlen. Viele würden diese zusätzliche Härte nicht überstehen“, fürchtet WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer.

Gaspreisdeckel im Januar zu spät
Seit Bekanntgabe der Empfehlungen der Expertenkommission plädiert der WSM zudem für eine schnellere Umsetzung. Ein Gaspreisdeckel ab dem 1. Januar würde Stahl und Metall verarbeitenden Unternehmen für November und Dezember überfordernde Energiekosten bescheren. „Wir brauchen unbedingt eine Übergangsregelung für die kalten Monate“, betont Vietmeyer.Text 1.762 Z. inkl. Leerz.

Die Stahl und Metall verarbeitende Industrie in Deutschland, das sind: rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit über 500.000 Beschäftigten über 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Die Unternehmen beschäftigen im Durchschnitt 100 Mitarbeiter und sind mit Abstand die wichtigsten Kunden der Stahlerzeuger.
Die Branche zeichnet sich durch hohe Spezialisierung und Wettbewerbsintensität aus. Die Unternehmen fertigen für die internationalen Märkte der Automobil-, Elektro- und Bauindustrie, den Maschinenbau und den Handel.
Der WSM ist Dachverband für 14 Fachverbände. Zusammen bündeln sie die Interessen einer der größten mittelständischen Branchen in Deutschland und sind Sprachrohr für deren wirtschaftspolitische Vertretung auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene. Sie suchen den Ausgleich mit marktmächtigen Abnehmern und Lieferanten aus Industrie und Handel. Und sie fordern bessere Rahmenbedingungen für Wachstum, Dynamik und Wettbewerb – ob bei Steuern, Abgaben, Recht, Forschung, Umwelt, Energie oder Technik.

Firmenkontakt
Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM)
Christian Vietmeyer
Uerdinger Straße 58-62
40474 Düsseldorf
+49 (0) 211 95 78 68 22
+49 (0) 211 95 78 68 40
info@wsm-net.de
https://www.wsm-net.de/

Pressekontakt
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
+49 (0) 2331 46 30 78
wsm@mali-pr.de
https://www.wsm-net.de/