biolitec® auf der DGP – ELVeS® Radial® Lasersystem bietet Synergie und Vielfalt in der Varikosis-Behandlung

biolitec® präsentiert vielseitiges minimal-invasives Lasersystem ELVeS® Radial® auf DGP an Stand E1 – Live-Demo auf Dritten Phlebo Start-Up Workshop am Mittwochnachmittag

biolitec® auf der DGP - ELVeS® Radial® Lasersystem bietet Synergie und Vielfalt in der Varikosis-Behandlung

Die neue Laserfaser ELVeS® Radial® 2ring Pro während der Behandlung in der Vene (Bildquelle: © biolitec®)

Jena, 07. September 2021 – Als einer der weltweit führenden Pioniere im Bereich der medizinischen Laser-Therapie brachte biolitec® im Jahr 2006 den ersten medizinischen 1470 nm-Diodenlaser und 2008 die patentierte Radial®-Faser auf den Markt, um die endoluminale Lasertherapie zu optimieren. Dies führte zu einer großen Vielfalt in der Auswahl der ELVeS® Radial®-Laserfasern, die in Kombination mit der optimalen Wellenlänge des ebenfalls von biolitec® entwickelten LEONARDO® DUAL Diodenlasers das gesamte Spektrum der endoluminalen Varikosis-Behandlung abdeckt. Damit kann die minimal-invasive Varikosis-Therapie auf jeden Patienten individuell zugeschnitten werden.

Auf dem Dritten Phlebo Start-Up Workshop auf der DGP in Aachen am Mittwoch, den 08.09.2021 von 14.00 – 17.30 Uhr im Konferenzraum 5 können sich angehende Phlebologen (Studierende in klinischen Semestern und im Praktischen Jahr) anhand von Hands-On-Übungen und Live-Demonstrationen über das breite Spektrum der Behandlungstechniken in der Phlebologie – darunter die ELVeS® Radial®-Lasertherapie – informieren. Anmeldung über das Sekretariat der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie e.V. unter anja.pielhau@ukbonn.de.

Eine Neu-Entwicklung bei den ELVeS® Radial®-Laserfasern ist die ELVeS® Radial® 2ring Pro, die dank ihres zusätzlichen Kanals für Kochsalzlösungen gewundene Venen streckt und so besser zugänglich macht. Mit der ELVeS® Radial® 2ring slim können der oberflächliche venöse Reflux bei Perforansvenen und kleinere Stammvenen effektiv therapiert werden. Die seit Jahren bewährte ELVeS® Radial®-Faser steht weiterhin mit zwei Lichtringen sowie mit einem Lichtring zur Verfügung, um sowohl die klassische Stammvenenbehandlung als auch die Therapie nahe der Krosse mit planem Verschluss zu ermöglichen.

Aktuelle Langzeit-Studien belegen den langfristigen Erfolg der Venenbehandlung durch die Lasertherapie mit einem 1470 nm Dioden-Laser und einer Radialfaser. So zum Beispiel die im Juli dieses Jahres in der „Surgical Technology International“ erschienene 20 Jahres-Übersichtsarbeit von Disselhoff und der Kinderen* aus den Niederlanden und die bereits im letzten Jahr im „Journal of Vascular Surgery“ veröffentlichte 10 Jahres-Beobachtung einer Ärztegruppe um die italienische Medizinerin Patrizia Pavei**. Die endovenöse Lasertherapie bietet als wirksames, kosteneffizientes und sicheres Verfahren stabile und überzeugende Langzeitergebnisse mit hoher Patientenzufriedenheit.

Die biolitec® freut sich, die Teilnehmer an ihrem Stand E1 auf dem Gelände der DGP-Jahrestagung begrüßen zu können.

* Disselhoff, B. C. V. M. and der Kinderen, D. J.: „Twenty Years“ Experience with Endovenous Laser Ablation for Varicose Veins: A Critical Appraisal of the Original Procedure“, in: Surgical Technology International Vol. 39, July 2021 (online). https://surgicaltechnology.com/OpenAccess/1453-Dissellhoff-CV-FINAL-cr.pdf

** Pavei, P. et al: „Favorable long-term results of endovenous laser ablation of great and small saphenous vein incompetence with a 1470-nm laser and radial fiber“, in: Journal of Vascular Surgery: Venous and Lymphatic Disorders Vol. 9 Issue 2, June 2020, p. 352-360. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2213333X20303516?via%3Dihub

Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich minimal-invasive Laseranwendungen und bietet im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) die lasergestützte Behandlung von Krebserkrankungen mit dem in der EU zugelassenen Medikament Foscan® an. Die biolitec® hat sich seit 1999 vor allem auf die Entwicklung von neuen minimal-invasiven, schonenden Laserverfahren konzentriert. Der einzigartige LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980 nm und 1470 nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. ELVeS® Radial® (ELVeS® = Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. In der Proktologie bietet die biolitec® eine maximal schließmuskelschonende Therapie für Analfisteln als auch Behandlungsformen für Hämorrhoiden und Steißbeinfisteln an. In der Urologie hat sich das Therapieangebot vom Bereich gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) auf Blasen- sowie Prostatatumoren erweitert. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Gynäkologie, HNO, Thorax-Chirurgie und Pneumologie, Ästhetik sowie Orthopädie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de.

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Kondylome: häufig unbekannt und unerkannt – Sanft entfernen mit der LOMA-Lasertherapie

Mangelnde Aufklärung und Scham fördern Verbreitung von Geschlechtskrankheiten – Gegen Kondylome hilft sehr effektiv die Lasermethode der biolitec

Kondylome: häufig unbekannt und unerkannt - Sanft entfernen mit der LOMA-Lasertherapie

Kondylome mit LOMA-Lasertherapie behandeln (Bildquelle: @ biolitec)

Jena, 31. August 2021 – Geschlechtskrankheiten sind nicht nur unangenehm, sondern sollten auch immer umgehend untersucht und behandelt werden. Vielen ist der Gang zum Arzt allerdings peinlich, weil eine Erkrankung oft mit vielen wechselnden Sexualpartnern in Verbindung gebracht wird. Zudem wissen Betroffene häufig nicht, dass sie erkrankt sind. Dass insbesondere viele Jugendliche und junge Erwachsene sich infizieren, liegt nicht selten an einer unzureichenden Aufklärung. Die Pille und ein negativer HIV-Test decken eben nicht alle Risiken ab. Ein Kondom ist sinnvoll, schützt aber auch nicht vor allen Erregern. Nehmen wir beispielsweise Feigwarzen (Kondylome): Ein Kondom verringert das Risiko einer Ansteckung um ca. 70%. Aber was ist mit den restlichen 30%? Wenn der Partner infiziert ist, steckt sich fast jeder Dritte trotz Kondom an. Allerdings gibt es heute effektive Behandlungsmethoden gegen Kondylome, wie zum Beispiel die besonders schonende LOMA-Lasertherapie der biolitec.

Doch die beste Therapie bringt wenig, wenn man weder weiß, was ein Kondylom ist, noch dass man betroffen ist. Ohne Untersuchung können Infizierte, bei denen die Erkrankung (noch) nicht sichtbar ist, gar nicht wissen, dass sie HP-Viren (humanen Papillomviren – das sind Herpesviren) in sich tragen, die Kondylome auslösen. Auch wenn die ersten kleinen Feigwarzen auftreten, bleibt eine Erkrankung oft noch lange unerkannt, da sie nur selten mit weiteren Symptomen einhergeht und auch nicht immer äußerlich sichtbar ist. Fällt einem Betroffenen doch eine oder mehrere Warzen im Intim- oder Analbereich auf, sollte er umgehend zum Arzt gehen, um keine weiteren Menschen zu infizieren, denn HP-Viren sind sogenannte Schmierinfektionen und hochgradig ansteckend. Die Wahl des Facharztes ist mitunter nicht ganz einfach. Grundsätzlich gilt: Feigwarzen im Intimbereich der Frau sind ein Fall für den Gynäkologen, ist die Intimregion des Mannes betroffen, sollte er einen Urologen aufsuchen. Erkrankungen im Analbereich behandelt der Proktologe.

Bei der Behandlung von Kondylomen gibt es einige Verfahren, denn nicht immer reichen Cremes und Salben aus. Anstelle einer Ausschabung oder der Abtragung mit einer chirurgischen Schere bietet die biolitec eine innovative Lasertherapie zur Behandlung von Kondylomen an. Dabei werden die Feigwarzen kurzzeitig mit Laserlicht bestrahlt. Durch die Tiefenwirkung des Lichts wird das virale Erbgut der Warze zerstört und vom Körper abgebaut. Es sind keine Schnitte nötig, über die Viren wiederrum unter die Haut gelangen könnten, und es bleiben auch keine unschönen Narben zurück. Die Lasertherapie kann ambulant stattfinden und schont das besonders empfindliche Gewebe im Intim- oder Analbereich optimal. Dadurch werden Schmerzen nach der Behandlung auf ein Minimum reduziert und der Heilungsprozess deutlich verkürzt.

Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich minimal-invasive Laseranwendungen und bietet im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) die lasergestützte Behandlung von Krebserkrankungen mit dem in der EU zugelassenen Medikament Foscan® an. Die biolitec® hat sich seit 1999 vor allem auf die Entwicklung von neuen minimal-invasiven, schonenden Laserverfahren konzentriert. Der einzigartige LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980 nm und 1470 nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. ELVeS® Radial® (ELVeS® = Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. In der Proktologie bietet die biolitec® eine maximal schließmuskelschonende Therapie für Analfisteln als auch Behandlungsformen für Hämorrhoiden und Steißbeinfisteln an. In der Urologie hat sich das Therapieangebot vom Bereich gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) auf Blasen- sowie Prostatatumoren erweitert. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Gynäkologie, HNO, Thorax-Chirurgie und Pneumologie, Ästhetik sowie Orthopädie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de.

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biolitec-Laser kann Blasentumore heilen – TULA-Methode endlich auch in Deutschland

Mit TULA-Lasertherapie oberflächliche Blasentumore schnell und ambulant entfernen – Ohne Narkose auch für Risikopatienten geeignet

biolitec-Laser kann Blasentumore heilen - TULA-Methode endlich auch in Deutschland

TULA ist auch für Risikopatienten geeignet (Bildquelle: © AdobeStock contrastwerkstatt)

Jena, 10. August 2021 – Diagnose Tumor in der Blase: Den meisten Menschen stockt bei diesen Worten der Atem. Die gute Nachricht: Rund 75% der Tumoren sind oberflächlich und haben noch nicht den Blasenmuskel befallen. Allerdings ist die Rückfallquote bei Blasenkrebs sehr hoch und somit ist es selten mit nur einer Behandlung getan. Auch das Durchschnittsalter für die Ersterkrankung ist höher als bei den meisten anderen Tumorarten. Betroffene Patienten kämpfen häufig bereits mit Vorerkrankungen und müssen täglich Medikamente nehmen oder aber verkraften keine Narkose, schon gar nicht mehrmals. Doch das stellt alles kein Hindernis mehr dar. Mit der innovativen TULA-Lasertherapie der biolitec kommt eine Behandlungsmethode nach Deutschland, die es ermöglicht, ohne Narkose innerhalb kürzester Zeit oberflächliche Blasentumore zu entfernen und das auch noch ambulant.

Die TULA-Behandlung geht immer mit einer Harnblasenspiegelung einher. Entdeckt der Urologe bei der Untersuchung eine auffällige Gewebeansammlung, schiebt er durch das Endoskop, das er bereits über die Harnröhre im Inneren der Blase platziert hat, die Laserfaser und entfernt den Tumor mittels Laserlicht. Während der kurzen Behandlung ist der Patient bei vollem Bewusstsein. Bei der Harnblasenspiegelung wird häufig gegen Unbehagen beim Einführen des Endoskops ein Anästhesie-Gel verwendet. Ansonsten wird bei der TULA-Lasertherapie keine Betäubung benötigt. Und die Behandlung hat noch einen weiteren großen Vorteil: Durch die blutstillenden Eigenschaften des Laserlichts können auch Patienten behandelt werden, die Blutverdünner oder ähnliche Medikamente einnehmen, ohne dass diese zwingend abgesetzt werden müssen. Die kurze Behandlungsdauer verringert zudem die körperliche Belastung auf ein Minimum.

Nun ist diese gleichermaßen schonende und effektive Behandlungsmethode auch in Deutschland endlich angekommen und überzeugt Mediziner. In Köln arbeitet z.B. Dr. Markus Müller in seiner urologischen Praxis mit der innovativen Lasertherapie. Die ungefähre Dauer der Lasertherapie liegt bei seinen Patienten zwischen 10 und 20 Minuten. Durch die besonderen Eigenschaften des biolitec-Lasers ist eine Schädigung der empfindlichen Blasenwand so gut wie ausgeschlossen. Aufgrund der besonders schonenden Vorgehensweise kann die Behandlung auch bei Wiederauftreten von Tumoren wiederholt werden.

Für weitere Informationen zur TULA-Therapie besuchen Sie bitte die Patientenwebseite www.info-blasentumore.de. Über den Arztfinder auf der Webseite finden Sie schnell einen Arzt in Ihrer Nähe, der die moderne Laserbehandlung der biolitec anbietet.

Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich minimal-invasive Laseranwendungen und bietet im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) die lasergestützte Behandlung von Krebserkrankungen mit dem in der EU zugelassenen Medikament Foscan® an. Die biolitec® hat sich seit 1999 vor allem auf die Entwicklung von neuen minimal-invasiven, schonenden Laserverfahren konzentriert. Der einzigartige LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980 nm und 1470 nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. ELVeS® Radial® (ELVeS® = Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. In der Proktologie bietet die biolitec® eine maximal schließmuskelschonende Therapie für Analfisteln als auch Behandlungsformen für Hämorrhoiden und Steißbeinfisteln an. In der Urologie hat sich das Therapieangebot vom Bereich gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) auf Blasen- sowie Prostatatumoren erweitert. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Gynäkologie, HNO, Thorax-Chirurgie und Pneumologie, Ästhetik sowie Orthopädie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de.

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Wenn der Muskel „zumacht“ oder reißt: Muskelverletzungen im Profi-Sport

Sportmedizin / GOTS

Wenn der Muskel "zumacht" oder reißt: Muskelverletzungen im Profi-Sport

Eine Therapie von Muskelverletzungen bei Sportlern kann meist konservativ erfolgen. Voraussetzung dafür ist jedoch die richtige Erstbehandlung. „Die Therapie beginnt in der ersten Minute beim Arzt am Spielfeldrand“, sagt Prof. Dr. Anja Hirschmüller, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie am Altius Swiss Sportmed Center Rheinfelden. Extrem wichtig ist eine sofortige Kompression für 20 Minuten, und eine Eiswasser-Kühlung, um Einblutungen und Ödem-Bildung zu vermeiden. So kann die Rekonvaleszenz gekürzt und schneller in den Sport zurückgekehrt werden. Zu diesem und vielen anderen spannenden Themen treffen sich am 1. und 2. Juli Hunderte Ärzte aus Europa auf dem 36. GOTS-Kongress.

Muskelverletzungen werden in verschiedene Arten und Schweregrade eingeteilt, wovon die Therapie und vor allem die Ausfalldauer im Wesentlichen abhängt. Zum einen gibt es „direkte“ Verletzungen, zum Beispiel durch gegnerischen Anprall, die zwar oft Einblutungen verursachen aber aufgrund der intakten Muskelfasern besser heilen als die „indirekten“ Verletzungen.

Diese entstehen ohne Gegnereinwirkung z.B. aus dem Sprint heraus. Sie werden wiederum in strukturelle und ultrastrukturelle Verletzungen unterteilt. Erstere ohne Faser-Ruptur, im Sinne einer neurogenen Muskelverhärtung oder einer „Zerrung“. Die Athleten sprechen häufig davon, dass „der Muskel zugemacht“ hat. Die Strukturellen Verletzungen unterteilen sich in Faserriss, Bündelriss und Komplettruptur.

Natürlich ist die Ausfallzeit eines Spielers länger, je schwerer die Verletzung ist. Mit einem Ertasten von Lücken in der Muskulatur und einem Ultraschallgerät kann der Arzt sich sofort ein Bild der Lage machen. Zusätzlich kann der Unfallhergang oft noch einmal im Video geschaut werden und wichtige Hinweise auf das Ausmaß der Verletzung liefern.

Bei der Untersuchung ist es auch wichtig auf Dehnungs- oder Anspannungsschmerz zu achten. Ist ein Dehnen eher angenehm, weist dies auf leichtere Verletzungen hin. Ist der Spieler mit messerstichartigem Schmerz direkt zu Boden gegangen und hat einen Anspannungsschmerz, ist von einer größeren Verletzung auszugehen.

Bei Fußballern sind häufig Oberschenkelrückseite und Wade betroffen. Im Kraftsport wiederum Bizeps und Trizeps-Muskel.

„Operative Therapien sind zum Glück sehr selten nötig, nur bei Komplett-Abriss oder sehnigen Ausrissen an der Ansatzstelle“, sagt Prof. Hirschmüller, die auch leitende Ärztin des Deutschen Behindertensportverbandes und Chief medical Officer des Team Deutschland bei den Paralympics ist.

Da ein Muskel gut durchblutet ist, heilt er auch gut. Hier hat die konservative Therapie eine sehr gute Prognose. Selbst Faserrisse und Bündelrisse heilen in aller Regel in 6-8 Wochen aus. Währenddessen kann der Sportler bereits mit einem aeroben Training anfangen, zum Beispiel auf dem Fahrradergometer oder dem Laufband. Kompressionsstrümpfe und moderne Kompressionsbandagen werden bei kleineren Verletzungen während der ersten zwei Wochen empfohlen, bei größeren auch länger. Und hinterher zum Schutz beim Wiedereinstieg in den Sport. Pflanzliche entzündungshemmenden Medikamente werden ebenfalls empfohlen wohingegen entzündungshemmende Schmerzmittel nur kurzzeitig zum Einsatz kommen sollten.

Im professionellen Sport werden häufig auch Spritzen eingesetzt, um die Spannung aus dem verhärteten Muskel zu nehmen (Betäubungsmittel und pflanzliche Präparate) und die Heilung zu beschleunigen. „Das Einspritzen von Blutplasma ist jedoch noch umstritten“, so Hirschmüller. Hier sei die Datenlage noch nicht abschließend geklärt.

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin
Kathrin Reisinger
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