Neue Specops-Analyse zeigt: Lokale Administratorkonten sind oft übersehene Schwachstellen

Risiken in Unternehmensnetzwerken aufdecken

Neue Specops-Analyse zeigt: Lokale Administratorkonten sind oft übersehene Schwachstellen

Darren James, Senior Product Manager

Berlin, 15. Juli 2025 – Specops Software, ein Unternehmen von Outpost24 und einer der führenden Anbieter für Passwortmanagement und Benutzerauthentifizierung, hat in einer aktuellen Analyse die Passwortsicherheit lokaler Administratorkonten in Unternehmensnetzwerken untersucht. Die Auswertung zeigt: Über 21 % der geprüften Konten verwenden bereits kompromittierte Passwörter. Besonders kritisch sind lokale Administratorzugänge, bei denen häufig identische oder veraltete Passwörter für mehreren Zugänge verwendet werden.

Gerade in großen IT-Umgebungen werden Passwörter für lokale Admin-Konten oft nie geändert oder für mehrere Zugänge identisch gehalten. Angreifer, die Zugriff auf ein einzelnes Gerät erlangen, können sich so lateral durch das gesamte Netzwerk bewegen – bis hin zur vollständigen Übernahme der Infrastruktur.

Über 21 % der Accounts nutzen kompromittierte Passwörter
Die Ergebnisse der Analyse von Specops sprechen eine deutliche Sprache: Mehr als 21 % der untersuchten Benutzerkonten verwenden bereits kompromittierte Passwörter, also solche, die in bekannten Datenleaks aufgetaucht sind. Besonders kritisch ist die Lage bei lokalen Administratorkonten, die oft mit weitreichenden Berechtigungen ausgestattet sind.

Kompromittiertes Admin-Konto als Sprungbrett für Angriffe
„Ein kompromittiertes lokales Administratorkonto ist ein ideales Sprungbrett für laterale Bewegungen innerhalb eines Netzwerks“, sagt Darren James, Senior Product Manager bei Specops Software. „Angreifer suchen gezielt nach diesen Schwachstellen – und in vielen Fällen werden sie fündig.“

Der Schlüssel zur Absicherung liegt in einer automatisierten, zentral gesteuerten Passwortverwaltung, die sowohl Rotation als auch Komplexitätsrichtlinien sicherstellen kann. Hier setzt die Lösung Specops Password Policy an, die es Administratoren ermöglicht, granulare Passwortregeln zu definieren, kompromittierte Passwörter dauerhaft zu blockieren und einen Wechsel von Passwörtern regelmäßig umzusetzen – auch für lokale Administratorkonten.

Kostenloser Sicherheitscheck mit Specops Password Auditor
Eine Ist-Analyse ist unkompliziert: Mit dem kostenlosen Specops Password Auditor können Unternehmen eine schnelle Bestandsaufnahme durchführen und unter anderem identische Admin-Passwörter, Konten mit auslaufenden Passwörtern oder schwachen Passwörtern identifizieren. Die Ergebnisse helfen dabei, zielgerichtete Maßnahmen zu priorisieren und die Passwortsicherheit strukturiert zu verbessern.
Die Absicherung von lokalen Admin-Konten Administratorkontos sollte nicht länger ein blinder Fleck in der Sicherheitsstrategie sein. Geeignete Tools helfen, diese Lücke zu schließen – effizient, skalierbar und ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

Weitere Einblicke in die Analyse erhalten Sie hier: https://specopssoft.com/de/blog/kompromittierte-passwoerter-analyse-heatmap.

Outpost24 unterstützt Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Cyber-Resilienz mit einem umfassenden Angebot an CTEM-Lösungen (Continuous Threat Exposure Management). Die intelligente Cloud-Plattform von Outpost24 vereinheitlicht das Asset-Management, automatisiert die Schwachstellenbewertung und quantifiziert Cyber-Risiken im geschäftlichen Kontext. Führungskräfte und Sicherheitsteams auf der ganzen Welt vertrauen darauf, dass Outpost24 die wichtigsten Sicherheitsprobleme innerhalb ihrer Angriffsfläche identifiziert und priorisiert, um die Risikominderung zu beschleunigen. Outpost24 wurde 2001 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Schweden und den USA. Weitere Niederlassungen befinden sich in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Frankreich und Spanien.Besuchen Sie https://outpost24.com/ für weitere Informationen.

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Neue Specops-Analyse: die häufigsten Passwörter bei Angriffen auf RDP-Ports

Neue Specops-Analyse: die häufigsten Passwörter bei Angriffen auf RDP-Ports

BU: Diagramm mit den häufigste Passwortlängen

Die neue Analyse von Specops zur Nutzung von kompromittierten Passwörtern für Angriffe auf RDP-Ports zeigt einmal mehr: Cyberangriffe sind oft keine Hightech-Operationen, sondern schlicht Fleißarbeit automatisierter Systeme. Es braucht keine ausgeklügelte Hacking-Strategie, wenn nach wie vor Zugangsdaten wie ‚admin‘, ‚123456‘ oder ‚user‘ bei öffentlich erreichbaren Remote-Desktop-Ports erfolgreich sind. Für Angreifer bedeutet das: Sie müssen nicht innovativ sein – die Unternehmen machen es ihnen immer noch viel zu leicht.

Kommentar von Stephan Halbmeier

Passwort-Klassiker: altbekannt und trotzdem gefährlich

Besonders brisant an den aktuellen Zahlen: Unter den 20 meistversuchten Passwörtern finden sich praktisch ausschließlich Klassiker, die seit Jahren bekannt und auf Sicherheitswarnlisten stehen. Diese Passwörter stehen symbolisch für ein Problem, das viele Unternehmen weiterhin unterschätzen: Es sind nicht nur Zero-Day-Exploits oder hochspezialisierte Attacken, die die IT-Infrastruktur gefährden – oft reicht das digitale Durchprobieren von Standardpasswörtern.

Dabei ist die Methode nicht neu. Brute-Force- oder Credential-Stuffing-Angriffe gehören längst zum Standard-Repertoire von Cyberkriminellen. Neu ist nur, dass es offenbar immer noch genügend Unternehmen gibt, die ihre extern erreichbaren Systeme nicht konsequent dagegen absichern.

Offene RDP-Ports – Einladung zum Angriff

Remote-Desktop-Protokolle (RDP) sind für viele IT-Abteilungen ein praktisches Werkzeug, um auf Systeme zuzugreifen. Aber sobald RDP-Zugänge direkt aus dem Internet erreichbar sind, wird daraus ein massives Sicherheitsrisiko – insbesondere, wenn dabei schwache, bekannte oder kompromittierte Passwörter im Spiel sind.

Die Lösung ist bekannt – und doch in der Praxis oft nicht umgesetzt:
-RDP-Zugänge niemals ungeschützt über das Internet erreichbar machen;
-Absicherung über VPN, Jump-Server oder Geoblocking;
-Starke Passwort-Policies und Passwortfilter einsetzen;
-Multi-Faktor-Authentifizierung verpflichtend aktivieren;
-Unnötige Accounts und RDP-Zugänge konsequent deaktivieren.

Passwortrichtlinien alleine reichen nicht

Ein besonders gefährlicher Irrtum vieler Unternehmen: Sie verlassen sich noch immer auf klassische Passwortrichtlinien, die lediglich Länge und Sonderzeichen fordern. Das führt in der Praxis zu Passwortkonstruktionen wie Admin2024!, die technisch komplex wirken, aber in jeder Angriffsliste ganz oben stehen.

Moderne Passwortfilter setzen deshalb gezielt an den bekannten Schwachstellen an. Sie blockieren Standardpasswörter, Namen, Tastaturmuster oder Passwörter aus früheren Leaks. Damit reduzieren Unternehmen das Risiko automatisierter Angriffe erheblich.

IT-Sicherheit beginnt bei den Basics

Die Zahlen von Specops sind kein Beweis für besonders raffinierte Angreifer – im Gegenteil. Sie sind ein Beweis dafür, dass grundlegende Sicherheitsmaßnahmen in vielen Organisationen noch immer nicht konsequent umgesetzt werden.

Dabei ist der Schutz vor solchen Angriffen keine Frage großer Investitionen. Es braucht:
-IT-Hygiene;
-Sensibilisierung;
-technische Mindeststandards.

Das Motto muss lauten: kein extern erreichbarer Login ohne MFA. Kein Passwort ohne moderne Filter. Kein Zugang, der nicht wirklich benötigt wird. Denn wer seine IT-Sicherheit wirklich ernst nimmt, überlässt einfache Passwörter endgültig der Vergangenheit.

Outpost24 unterstützt Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Cyber-Resilienz mit einem umfassenden Angebot an CTEM-Lösungen (Continuous Threat Exposure Management). Die intelligente Cloud-Plattform von Outpost24 vereinheitlicht das Asset-Management, automatisiert die Schwachstellenbewertung und quantifiziert Cyber-Risiken im geschäftlichen Kontext. Führungskräfte und Sicherheitsteams auf der ganzen Welt vertrauen darauf, dass Outpost24 die wichtigsten Sicherheitsprobleme innerhalb ihrer Angriffsfläche identifiziert und priorisiert, um die Risikominderung zu beschleunigen. Outpost24 wurde 2001 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Schweden und den USA. Weitere Niederlassungen befinden sich in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Frankreich und Spanien.Besuchen Sie https://outpost24.com/ für weitere Informationen.

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