(Pflege)Ratgeber: So klappt die Finanzierung der Pflege zu Hause oder im Heim

(Pflege)Ratgeber: So klappt die Finanzierung der Pflege zu Hause oder im Heim

Pflegeratgeber DEGIV Gesellschaft für Immobilienverrentung (Bildquelle: DEGIV)

DEGIV stellt „Ratgeber Pflege in Deutschland“ vor / Steigende Inflation für Rentner mit geringen Einkünften eine zusätzliche Herausforderung / Pflegekosten fangen meist bei 2.500 Euro im Monat an / Immobilienverrentung für Senioren mit Wohneigentum als gangbarer Weg für Pflegefinanzierung

(München, 8. Dezember 2021) Die von der Ampelkoalition gekappte Rentenerhöhung stellt insbesondere pflegebedürftige Senioren vor Herausforderungen. Dabei sind schon heute mehr als vier Millionen Menschen in der Bundesrepublik auf Pflege angewiesen – Tendenz steigend. Selten reichen bei den Senioren die monatlichen Zahlungen aus der gesetzlichen Rente für zusätzliche Pflegeaufwendungen. „Die sparsamen Rentenerhöhungen können die steigende Inflation nicht auffangen“, sagt Özgün Imren, geschäftsführender Gesellschafter der DEGIV, der Gesellschaft für Immobilienverrentung. Nach Beobachtungen des Experten können viele ältere Menschen die Kosten im Pflegefall nicht aufbringen. Deshalb hat DEGIV (www.degiv.de) den Ratgeber „Pflege in Deutschland“ erarbeitet, der die Möglichkeiten für Kosten der Pflege darstellt. Die klassische Immobilienverrentung mit Nießbrauch oder Wohnrecht kann ebenso wie Leibrente, der Verkauf mit Rückanmietung oder ein Teilverkauf für Senioren ein gangbarer Weg sein, um sich Pflege im Alter leisten zu können.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter, während die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sinkt. Allein innerhalb der vergangenen 10 Jahre hat sich die Zahl der Pflegebedürftigen bereits mehr als verdoppelt. Das Rentenniveau gilt im Vergleich zu anderen europäischen Staaten in Deutschland als niedrig. Zwar sollen – auch nach den ambitionierten Plänen der neuen Bundesregierung – alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gut versorgt und gepflegt werden können. Für wirklich individuelle und umfassende häusliche Pflege jedoch bleiben private Zuzahlungen unumgänglich.
Ratgeber: Pflege in Deutschland

Die Vollzeitpflege zu Hause wird von den Pflegekassen nicht komplett finanziert und muss weitestgehend von den Pflegebedürftigen und deren Familienangehörigen getragen werden. In den meisten Fällen beginnen die Kosten bei etwa 2.500 Euro im Monat, die aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. Pflegebedürftige können einen Pflegegrad beantragen. Der Pflegegrad ist ausschlaggebend für die Höhe der Pflegesachleistungen und des Pflegegeldes, das seitens der Pflegekassen monatlich bezahlt wird. Die maximale Leistung pro Monat beträgt beispielsweise bei Pflegegrad eins 125 Euro und bei Pflegegrad fünf 2.005 Euro. Weiterhin können Hilfen und Zuschüsse bei behindertengerechten Wohnungsumbau beantragt werden.

Fakt ist: Die gesetzliche Rente reicht im Normalfall nicht aus, um die Eigenanteile für die Pflege abzudecken. Die Sätze der Pflegekassen sind oft zu gering, um eine hochwertige Versorgung sicherzustellen. Für Senioren mit Eigentum ist Immobilienverrentung laut DEGIV eine Möglichkeit, im vertrauten Zuhause wohnen zu bleiben und Liquidität durch Verrentung aus der eigenen Immobilie zu erhalten.

Auf 16 Seiten beleuchtet der „Ratgeber Pflege in Deutschland“ unter anderem die Themen wie Pflegebedarf und Pflegekräfte, Pflegegrade und ihre Kosten, Finanzierbarkeit der häuslichen Pflege und andere. Für das Jahr 2050 werden bereits 5,3 Mio. Hilfebedürftige prognostiziert. Demgegenüber steht die geringer werdende Zahl der Pflegefachkräfte, insbesondere in der Altenpflege. 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden in Deutschland zu Hause versorgt (3,31 Millionen Menschen) aber auch vollstationär in Pflegeheimen sind es viele (818.000 Menschen). Weitere Informationen zum Pflegeratgeber finden sich unter: https://www.degiv.de/pflege-ratgeber/

Über DEGIV – Die Gesellschaft für Immobilienverrentung GmbH

DEGIV – das TÜV und DEKRA zertifizierte Unternehmen hat seinen Sitz in München und spezialisiert sich seit mehreren Jahren auf den Immobilienverkauf auf Nießbrauchbasis für die Generation 65+ und ihre Vermittlung an Investoren. Zielsetzung ist es, den Senioren das lebenslang mietfreie Wohnen im vertrauten Zuhause bei finanziellem Spielraum und hoher Lebensqualität zu ermöglichen. DEGIV ist Testsieger in der Servicestudie „Anbieter Immobilienverrentung 2021“, durchgeführt vom Deutschen Institut für Servicequalität. Neben dem Münchner Stammsitz hat das deutschlandweit tätige Unternehmen Niederlassungen in Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf und Berlin.

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24 Stunden Betreuung als Alternative zum Alten- oder Pflegeheim

24 Stunden Betreuung als Alternative zum Alten- oder Pflegeheim

Wer seinen Alltag nicht mehr allein bewältigen kann oder sogar pflegebedürftig wird, benötigt Hilfe und Unterstützung. Oft „springen“ Familienangehörige ein und übernehmen einige Aufgaben im Haushalt, Einkäufe und Behördengänge. Wenn der gesundheitliche Zustand jedoch eine umfangreichere Betreuung und Versorgung erfordert, steht ein Umzug in ein Altenheim oder Pflegeheim schnell zur Debatte.

In ein Pflegeheim zu müssen, gehört bei mehr als 80 % aller älteren Menschen neben schweren Erkrankungen, Verlust der Mobilität und dem Alleinsein zu den größten Ängsten. Nahezu alle Senioren und Pflegebedürftigen verspüren den Wunsch, ihren Lebensabend zu Hause verbringen zu können. Eine häusliche, ambulante Versorgung wird heute jedoch nicht nur von den Menschen selbst, sondern in Teilen auch von der Pflegeversicherung bevorzugt. Diese beschränkt sich bei ihren Leistungen jedoch eher auf ambulante Dienste und die häusliche Pflege durch Familienangehörige, was pflegenden Angehörigen den Beinamen „größter Pflegedienst der Welt“ eingebracht hat. Dies, obwohl mit der 24 Stunden Betreuung eine echte Alternative zum Alten- oder Pflegeheim geschaffen wurde, die auch hilft, den Pflegenotstand etwas abzumildern.

Hauswirtschaftliche und grundpflegerische Leistungen inbegriffen

Bei der 24 Stunden Betreuung zieht die individuell auf die Ansprüche und Bedürfnisse ausgewählte Betreuungskraft für die Dauer ihres Einsatzes mit in den zu betreuenden Haushalt ein. Dort übernimmt sie genau die Aufgaben im Haushalt, die Senioren und Pflegebedürftige nicht mehr erledigen können. Hierzu gehören Reinigungsarbeiten, Einkäufe, Waschen, Bügeln und auch die Zubereitung aller Mahlzeiten. Verlangt es der gesundheitliche Zustand, kann die Betreuungskraft auch bei der Grundpflege helfen, was beispielsweise Baden, Duschen, Frisieren, Rasieren oder andere Aufgaben im Bereich der Körperhygiene anbelangt.

Was die Betreuungskräfte aus der 24 Stunden Betreuung nicht erledigen können und dürfen sind Maßnahmen aus der medizinischen Fachpflege. Aber dennoch gilt die 24 Stunden Betreuung als Alternative zum Pflegeheim, da ein ambulanter Pflegedienst zum Beispiel sehr gut mit dem Betreuungskonzept kombiniert werden kann.

Angenehmes Betreuungsverhältnis und ein Plus an Sicherheit

In stationären Einrichtungen wie Altenheimen oder Pflegeheimen müssen die Pflegekräfte gleichzeitig mehrere Bewohner versorgen. Auch aufgrund des Fachkräftemangels haben die Pflegekräfte immer mehr Arbeit und immer weniger Zeit für die Bewohner. In der 24 Stunden Betreuung kümmert sich die Betreuungskraft in der Regel um eine Person, wobei auch Eheleute gleichzeitig versorgt werden können. Zusätzlich lebt die Betreuungskraft mit im Haushalt, was mit einer umfangreichen Anwesenheit einhergeht.

Diese Anwesenheit ist insbesondere bei Menschen mit Demenz von Vorteil. Von CareWork & SHD wurden und werden zahlreiche Demenzpatienten betreut. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass durch die Anwesenheit der Betreuungskraft in der 24 Stunden Betreuung bereits viele Un- und Notfälle vermieden werden konnten. Das der häuslichen Pflege ähnelnde Konzept birgt im Umgang mit Demenz zusätzlich den Vorteil, dass die gewohnte Umgebung und die normale Routine eine therapeutische Wirkung entfalten kann. Demenzpatienten fühlen sich sicherer und geborgen, wenn sie zu Hause sind und ihrem gewohnten Alltag nachgehen können.

Letztendlich kann die 24 Stunden Betreuung eine Alternative zum Alten- oder Pflegeheim darstellen, wenn Senioren und Pflegebedürftige nicht auf kontinuierliche medizinische Fachpflege und medizinische Überwachung angewiesen sind. Und dies ist bei vielen Menschen mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern möglich.

Für mehr Informationen zur 24 Stunden Betreuung von CareWork & SHD: www.24stundenbetreut.com (https://www.24stundenbetreut.com)

Bereits seit 2006 bietet CareWork legal und zuverlässig die sogenannte 24 Stunden Betreuung für Senioren und Pflegebedürftige in Privathaushalten an. Als erstes Unternehmen in der Branche lässt sich CareWork jährlich die Qualität der Dienstleistung durch den TÜV-Rheinland mit einem entsprechenden Zertifikat bestätigen.

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Mit Pflegekräften aus Polen gegen den Fachkräftemangel in Deutschland

Mit Pflegekräften aus Polen gegen den Fachkräftemangel in Deutschland

Die aktuellen Prognosen des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft geben Anlass zur Besorgnis: bis zum Jahr 2035 könnten in Deutschland rund 307.000 Pflegekräfte für die stationäre Versorgung fehlen. Im gesamten Pflegesegment könnte bis zu diesem Jahr eine Versorgungslücke von 500.000 Fachkräften aufreißen.

Einerseits basieren diese Schätzungen auf dem akuten Fachkräftemangel, aber andererseits auch auf der Entwicklung der Pflegebedürftigkeit. Schon 2017 waren 3,4 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig – somit 70 % mehr als zu Anfang des Jahrtausends. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass es in Deutschland bis zum Jahr 2060 sogar 4,53 Millionen Pflegebedürftige gibt. Und die müssen auch adäquat versorgt, betreut und gepflegt werden.

Pflegelandschaft in Deutschland braucht mehr Flexibilität

„Pflege“ bedeutet in Deutschland die Betreuung von Menschen, die sich entweder gar nicht oder nur noch eingeschränkt selbst versorgen können. Zum 01.01.2017 wurde das PSG II (Zweites Pflegestärkungsgesetz) nebst Pflegegraden eingeführt, die die alten Pflegestufen und auch das Beurteilungssystem abgelöst haben. Es war ein wichtiger Schritt, die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit nun auf das selbstbestimmte und eigenständige Leben abzustimmen.

Neben ambulanten und stationären Einrichtungen spielt „der größte Pflegedienst der Welt“ eine wichtige Rolle in Deutschlands Pflegelandschaft. Gemeint sind damit die pflegenden Angehörigen, die sich um Alte und Kranke zu Hause kümmern. Zwar wird die häusliche Versorgung auch vom Sozialsystem unterstützt, aber auch hier können Angehörige nicht immer die Pflege und Versorgung übernehmen. Leider macht sich auch im Bereich der häuslichen Pflege der Fachkräftemangel bemerkbar. Und dennoch wünschen sich über 80 % aller Senioren und Pflegebedürftigen, dass sie ihren Lebensabend zu Hause verbringen dürfen.

24 Stunden Betreuung als Alternative zur stationären Unterbringung

Alternative Betreuungskonzepte wie die 24 Stunden Betreuung sind geeignet, den Fachkräftemangel in Deutschland etwas abzumildern und dem Wunsch vieler Älterer und Kranker entgegenzukommen, weiterhin in ihrem Zuhause bleiben zu können. Seriöse Unternehmen wie CareWork & SHD setzen auf völlig gesetzeskonforme und legale Weise für die 24 Stunden Betreuung Pflegekräfte aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten ein, die dann für die Dauer ihres Einsatzes mit im zu betreuenden Haushalt in Deutschland leben. Dort übernehmen sie nicht nur hauswirtschaftliche Aufgaben wie Reinigungsarbeiten oder das Kochen aller Mahlzeiten, sondern unterstützen auch bei der Grundpflege und sind schlicht für ihre Schützlinge da.

Der Grund, auf Pflegekräfte aus Polen zurückzugreifen, liegt auf der Hand: In Deutschland fehlen Pflege- und Betreuungskräfte und in vielen osteuropäischen Staaten suchen geeignete und qualifizierte Menschen einen Job. Pflegekräfte aus Polen haben sich mittlerweile in Deutschland etabliert und sind für ihre zuvorkommende Art bekannt. Der typisch polnische Familiensinn überträgt sich bei Pflegekräften aus Polen auch auf die Betreuung, weshalb noch viel mehr deutsche Senioren und Pflegebedürftige von alternativen Betreuungskonzepten profitieren sollten. Dies auch vor dem Hintergrund, dass dadurch eine stationäre Unterbringung häufig erübrigt oder zumindest verzögert werden kann. Was fehlt, ist mehr Anerkennung und Fördermöglichkeiten seitens des Gesetzgebers.

Für mehr Informationen zu Pflegekräften aus Polen:

24 Stunden Betreuung aus Polen

Bereits seit 2006 bietet CareWork legal und zuverlässig die sogenannte 24 Stunden Betreuung für Senioren und Pflegebedürftige in Privathaushalten an. Als erstes Unternehmen in der Branche lässt sich CareWork jährlich die Qualität der Dienstleistung durch den TÜV-Rheinland mit einem entsprechenden Zertifikat bestätigen.

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Corona Pandemie – Boosterimpfung für viele sinnvoll

Corona Pandemie - Boosterimpfung für viele sinnvoll

Auf der einen Seite stagnieren in Deutschland die Impfkampagnen zur Erst- und Zweitimpfung gegen Covid-19, während auf der anderen Seite das Für und Wider von sogenannten Boosterimpfungen als Auffrischungs- oder Drittimpfungen heiß diskutiert wird.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben die Boosterimpfungen für immungeschwächte Menschen und Senioren schon auf den Weg gebracht. Insbesondere Heimbewohner, Pflegekräfte, medizinisches Personal und Senioren ab 60 Jahren sollen nach Rücksprache mit ihrem Arzt eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Haltbarkeit des Impfschutzes hängt von vielen Faktoren ab

Das digitale Impfzertifikat in der Corona-Warn-App hat wegen des vermerkten Ablaufdatums für Irritationen gesorgt. Viele waren der Meinung, dass ihr Impfschutz ein Jahr und 14 Tage nach Ausstellung des Zertifikats abläuft. Wie Robert-Koch-Institut und Bundesgesundheitsministerium aber klargestellt haben, handelt es sich bei diesem Datum lediglich um eine technische Maßnahme, die nichts mit der Dauer des Impfschutzes zu tun hat.

Biontech/Pfizer und Moderna haben bekannt gegeben, dass ihre Vakzine auch sechs Monate nach der Zweitimpfung noch über 90 % Wirkung entfalten. Andere Studien weisen aber auch nach, dass insbesondere bei Immungeschwächten und Senioren die Immunisierung mit der Zeit nachlässt.

Differenzierte Empfehlungen von STIKO und EMA

Sowohl die Ständige Impfkommission als auch die Europäische Arzneimittelbehörde konnten sich bislang nicht zu einer generellen Empfehlung für die Auffrischungsimpfung durchringen. Die STIKO empfiehlt die Boosterimpfung für Risikogruppen. Menschen mit Rheuma, nach einer Transplantation, Immundefekten oder anderen das Immunsystem betreffende Krankheiten sollen die Drittimpfung durchführen lassen. Gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut wird aktuell noch geprüft, ob eine Auffrischung nach Altersgruppen empfohlen werden soll.

Die EMA schließt sich in groben Zügen der STIKO an und empfiehlt die Drittimpfung für immungeschwächte Menschen. Nach Impfungen mit Biontech/Pfizer oder Moderna soll die dritte Impfung frühestens 28 Tage nach der Zweitimpfung erfolgen. Ob die Empfehlungen in nächster Zeit explizit um ältere Menschen ab 60, 70 oder 80 Jahre erweitert werden, bleibt abzuwarten.

Trend pro Boosterimpfung

Wissenschaftlich festgestellt werden konnte bislang, dass der Impfschutz der bislang genutzten Impfstoffe gegen Covid-19 mit der Zeit nachlässt. Menschen mit einem schwachen Immunsystem, was übrigens auch viele Senioren betrifft, können sich also auch trotz Impfung anstecken und erkranken.

Mittlerweile kommt es auch vermehrt zu Impfdurchbrüchen, bei denen vollständig geimpfte Menschen an Covid-19 erkranken. Verantwortlich sein soll hierfür die deutlich ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus. Geimpfte Infizierte können wahrscheinlich wiederum andere Menschen anstecken, weshalb Länder wie die USA ebenfalls schon Drittimpfungen durchführen. Auch die WHO Weltgesundheitsorganisation hält die Boosterimpfung für ein gutes Mittel, besonders gefährdete Personenkreise vor schweren Covid-19-Erkrankungen zu schützen.

Im Rahmen der sog. 24 Stunden Betreuung legt CareWork & SHD ihren Kunden ans Herz, mit dem Hausarzt Rücksprache zu halten und über eine Boosterimpfung nachzudenken.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite: www.24stundenbetreut.com (https://www.24stundenbetreut.com)

Bereits seit 2006 bietet CareWork legal und zuverlässig die sogenannte 24 Stunden Betreuung für Senioren und Pflegebedürftige in Privathaushalten an. Als erstes Unternehmen in der Branche lässt sich CareWork jährlich die Qualität der Dienstleistung durch den TÜV-Rheinland mit einem entsprechenden Zertifikat bestätigen.

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Welche Kontaktlinse soll ich verwenden?

Gerade für Kontaktlinsen-Beginner ist es oft sehr schwer, bei dem grossen Angebot, die richtigen Kontaktlinsen für sich zu finden.

Welche Kontaktlinse soll ich verwenden?

Welche Kontaktlinse soll ich verwenden? (Bildquelle: @ GHC GmbH 2021)

Gerade für Kontaktlinsen-Beginner ist es oft sehr schwer, bei dem grossen Angebot, die richtigen Kontaktlinsen für sich zu finden. Aber auch langjährige Träger von Kontaktlinsen können sich oftmals verbessern, wenn sie sich neu auf dem Markt umsehen. Denn nicht nur die Augen verändern sich, sondern auch der Markt und das Angebot. Also stellt sich immer wieder die Frage Welche Kontaktlinsen soll ich verwenden?. Dieser Frage wollen wir hier nachgehen und jeder Kontaktlinsenträger sollte sie sich alle zwei Jahre stellen.

Unzählige Möglichkeiten und Kombinationen

Grundsätzlich kann man Kontaktlinsen in verschiedene Kategorien einordnen. Weiche und Formstabile (harte) Kontaktlinsen ist eine Kategorie. Also Kontaktlinsen die entweder weich oder hart sind. Eine weitere Kategorie ist die Dauer, in der man die Kontaktlinsen tragen kann. In dieser unterteilt man nach Tageslinsen die auch Einweglinsen / Einmallinsen genannt werden, Wochenlinsen, Monatslinsen, Jahreslinsen und dauerhafte Linsen. Sie sind für die jeweilige Tragedauer konstruiert. Danach ersetzt man sie durch neue.

Eine weitere Kategorie sind die besonderen Eigenschaften, wie z.B. die besonders starke Sauerstoffdurchlässigkeit oder die Feuchtigkeitsabgabe bzw. der Feuchtigkeitsgehalt oder die Benetzungstechnologie der Linsen.

Nun kommen dazu auch noch die Reinigungsmittel bzw. Lösungsmittel, welche man bei allen Linsen benötigt, die keine Einmallinsen sind. Also bei allen Linsen, die man nachts bzw. regelmässig reinigen muss. Und dazu kommt natürlich auch noch die Art der Linse überhaupt. Also für welche Korrektur bzw. Fehlsichtigkeit sie geeignet sein sollen.

Aber keine Angst, für jeden individuellen Kontaktlinsenträger gibt es mindestens eine optimale Kombination. Informieren Sie sich hier und im Zweifel lassen Sie sich von einem Optiker beraten. Er hilft Ihnen gerne, die für Sie ganz individuelle Kombination von Kontaktlinsen zu finden.

Formstabile oder weiche Kontaktlinsen

Harte Kontaktlinsen sind kleiner und härter als weiche Linsen. Sie saugen sich nicht auf den Augen fest, sondern liegen etwas lockerer auf. Deshalb können sie leichter verrutschen und sind deshalb zum Beispiel beim Sport oft nicht die beste Wahl. Die formstabilen Linsen entziehen dem Auge keine Tränenflüssigkeit, somit trocknen die Augen weniger aus. Die Hornhaut wird besser benetzt und die Hornhaut gut mit Sauerstoff versorgt. Das Infektionsrisiko ist damit geringer.

Harte Kontaktlinsen sind für eine lange Tragedauer von einem Jahr und mehr ausgelegt. Somit müssen Sie weniger häufig neue Linsen kaufen. Die Eingewöhnung dauert meist länger als bei weichen Linsen, die weniger als Fremdkörper empfunden werden. Bei manchen starken Hornhautverkrümmungen kann es jedoch sein, dass nur harte Kontaktlinsen beim Linsen kaufen, überhaupt in Frage kommen.

Für viele Kontaktlinsenträger sind weiche Linsen das Mittel der Wahl. Sie haben eine grössere Oberfläche als harte Linsen. Durch ihre Form sind sie sehr flexibel und sauerstoffdurchlässig. Dort saugen sie sich fest, weshalb sie auch beim Sport kaum verrutschen.

Viele Menschen haben sich auch deshalb für weiche Kontaktlinsen entschieden, weil der Tragekomfort mit solchen Linsen meist besonders hoch ist. Viele Kontaktlinsenträger nehmen weiche Linsen schon nach einer kurzen Zeit des Tragens gar nicht mehr wahr und empfinden sie somit auch nicht als störend.

Ausserdem sind weiche Linsen in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Je nachdem, wie häufig Sie Ihre Kontaktlinsen tragen möchten und welche individuellen Präferenzen Sie haben, können Sie Wochen- oder Monatslinsen erwerben. Auch Tageslinsen sind erhältlich. Sie dürfen nur einmal getragen werden. Danach werden sie entsorgt – die Reinigung der Kontaktlinsen entfällt somit.

Viele weiche Kontaktlinsen haben eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit. Diese Eigenschaft ist wichtig, damit die Hornhaut des Auges mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Ist die Hornhaut zu trocken, können Juckreiz und Rötungen auftreten. Auch Erkrankungen des Auges können die Folge einer mangelhaften Sauerstoffdurchlässigkeit von Kontaktlinsen sein.

Der Nachteil von weichen Linsen besteht darin, dass sie Feuchtigkeit benötigen, um in Form zu bleiben. Um trockene Augen zu verhindern, ist es wichtig, dass die Augen bei Bedarf zusätzlich befeuchtet werden – etwa durch geeignete Augentropfen oder Augensprays.

Kontaktlinsen nach Nutzungsdauer

Grundsätzlich unterscheidet man in Einweglinsen oder Mehrweglinsen. Tageslinsen sind Einweglinsen, man trägt sie einen Tag und wirft sie dann weg. Mehrweglinsen oder Mehrtageslinsen sind Kontaktlinsen, die man über mehrere Tage hintereinander tragen kann. Jedoch muss man sie nachts herausnehmen und reinigen, damit sie am nächsten Tag wieder frisch sind. Darunter fallen Wochenlinse, Monatslinsen oder Jahreslinsen. Die Bezeichnung meint nicht, dass man sie am Stück so lange tragen kann, wie der Name sagt, sondern wie oft man diese Kontaktlinsen jeden Tag wieder benutzen kann.

Wochenlinsen z.B. setzt man jeden Tag ein und am Abend nimmt man sie heraus. Dann reinigt man sie und/oder legt sie in eine Reinigungslösung über Nacht. Am nächsten Tag setzt man sie wieder auf. Das macht man sieben Tage lang. Danach wirft man sie weg und verwendet einen neuen Satz Wochenlinsen. Und das Prozedere beginnt von vorne.

Bei Monatslinsen kann man die Linsen eben 30 Tage lang nutzen. Bei Jahreslinsen 365 Tage. Aber Achtung, manche schlauen Leute kommen auf die Idee, die Kontaktlinsen nur alle zwei oder drei Tage zu tragen. Dazwischen setzen sie eine Brille auf. Dann kommt man mit einer Packung Monatslinsen dreimal so lange aus. Das sollte man aber nicht machen. Denn die Kontaktlinsen sollten nicht länger als acht Stunden in der Reingungs- bzw. Aufbewahrungslösung liegen. Liegen sie länger darin, können sie Schaden nehmen und sogar zu Verletzungen am Auge führen. Besser verwendet man dann Tageslinsen und wirft sie nach einem Mal tragen wieder weg.

Kontaktlinsen mit hoher Sauerstoffdurchlässigkeit und/oder Feuchtigkeitsgehalt

Bei Silikon-Hydrogel Kontaktlinsen handelt es sich um eine Mischung aus einem hydrophilen (Feuchtigkeit aufnehmend) sauerstoffundurchlässigen Polymer, einem hydrophoben hochsauerstoffdurchlässigen Silikonpolymer und Flüssigkeiten. Vereinfacht gesagt, um eine Mischung aus verschiedenen Kunststoffen und Flüssigkeit die sowohl die Feuchtigkeits- und die Sauerstoffversorgung des Auges, beim Tragen der Kontaktlinsen, sicherstellen. Durch das Silikonpolymer konnte die Sauerstoffdurchlässigkeit der Kontaktlinsen von mehr als 100 Dk erreicht werden.

Silikonhydrogel Kontaktlinsen sind heute modernster Stand der Technik um Augen, beim Tragen der Kontaktlinse, möglichst gut mit Sauerstoff und Feuchtigkeit zu versorgen. Letztlich geht es darum den Tragekomfort für den Träger so angenehm wie möglich zu gestalten. Silikon-Hydrogel Kontaktlinsen tragen dazu erheblich bei.

Wenn Sie sich entschieden haben, weiche Linsen zu kaufen, haben Sie die Wahl zwischen Hydrogel- und Silikon-Hydrogel-Linsen. Hydrogel-Kontaktlinsen sind die ursprüngliche Form von weichen Kontaktlinsen. Als weiche Linsen in den 1970er Jahren erstmals auf dem Markt zu haben waren, bestanden sie aus diesem gelartigen Material aus Kunststoff. Solche Linsen haben einen hohen Wasseranteil und sind deshalb sehr weich und biegsam. Ihre Sauerstoffdurchlässigkeit gilt als gut.

Allerdings treten bei manchen Menschen Probleme auf, wenn Sie Kontaktlinsen aus Hydrogel zu lange tragen. Bei einer Anwendung über einen längeren Zeitraum verdunstet die Feuchtigkeit nach und nach aus den Linsen. Das macht das Tragen aus Sicht von Kontaktlinsenträgern oft weniger angenehm, weil das Auge zu trocken werden kann. Dadurch können Probleme auftreten, die sich in Form von geröteten oder gereizten Augen zeigen. Wer trockene Augen hat, ist oft besser beraten, wenn er Linsen aus Silikon-Hydrogel kauft.

Kontaktlinsen, die aus Silikon-Hydrogel bestehen, stellen die Weiterentwicklung der weichen Kontaktlinsen aus Hydrogel dar. Solche Linsen sind seit der Jahrtausendwende erhältlich. Wie alle weichen Linsen sorgen sie für einen hohen Tragekomfort und eine angenehme Passform. Das enthaltene Silikon ermöglicht eine höhere Sauerstoffdurchlässigkeit im Vergleich zu regulären Hydrogel-Kontaktlinsen. Während Hydrogel-Kontaktlinsen bis zu 90 Prozent Sauerstoff durchlassen, sind es bei Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogel bis zu 98 Prozent. Somit wird die Hornhaut beim Tragen sehr gut mit Sauerstoff und Feuchtigkeit versorgt.

Menschen, die zu trockenen Augen neigen, finden deshalb in den modernen Linsen aus Silikon-Hydrogel eine vielversprechende Option. Sie beugen Problemen beim Tragen von Kontaktlinsen vor. Wie Hydrogel-Linsen auch sind Silikon-Hydrogel-Linsen dünn und sehr beuquem . Im Vergleich zu Hydrogel-Linsen sind sie teilweise etwas fester, ermöglichen aber dennoch einen höheren Tragekomfort.

Wer jedoch unter einer Silikon-Allergie leidet, für den kommen Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogel nicht infrage. Ausserdem neigen solche Linsen dazu, mehr Ablagerungen anzusammeln als Linsen aus Hydrogel.

Reinigung- und Lösungsmitte für Kontaktlinsen

Mehrtageslinsen bleiben Ihnen länger, auch mit gleichbleibendem Tragekomfort erhalten, wenn Sie sie gut pflegen. Das gelingt mit dem richtigen Kontaktlinsen Pflegemittel. Notwendig wird die Pflege, aufgrund der Tatsache, dass sich beim Tragen Staubpartikel, Schmutzpartikel und andere Ablagerungen an der Kontaktlinse anhaften. Ausserdem sammeln sich Protein- und Fettrückstände vom Tränenfilm an der Linse. Durch eine richtige Pflege werden diese Rückstände entfernt und die Kontaktlinse mit Stoffen versorgt, die sie wieder regenerieren. Wie man Kontaktlinsen richtig pflegt, haben wir in unserem Artikel Reinigung und Pflege von Kontaktlinsen genau beschrieben. Hier geht es darum die richtige Auswahl an Reinigungsmitteln zu finden.

Bei den Pflege-, Reinigungs- und Aufbewahrungsmitteln gibt es eine sehr grosse Vielfalt. Diese Vielfalt macht es Kontaktlinsenträgern nicht gerade einfach, die richtige Auswahl für Ihre Kontaktlinsen zu finden, sie bietet aber auch viele Möglichkeiten. Je nach Kontaktlinsenart wird auf unterschiedliche Kontaktlinsen Pflegemittel zurückgegriffen, die man auch noch untereinander kombinieren kann. Bei der Auswahl und Kombination sind z. B. die Tränenfilm Zusammensetzung, Allergien oder Unverträglichkeiten des Kontaktlinsenträgers wichtig. Am besten lassen Sie sich dazu von dem Augenoptiker Ihrer Wahl beraten. Er kann Ihnen aus Erfahrung und Kombination mit seinem Wissen, sehr schnell einen guten Vorschlag machen.

Damit Sie dort aber nicht ganz ohne Wissen auftauchen, haben wir Ihnen in unserem Artikel Was braucht man für die Pflege von Kontaktlinsen? die wichtigsten Dinge zu den Pflegeprodukten erklärt.

Kontaktlinsen nach Fehlsichtigkeit

Wie bei Brillen gibt es auch bei Kontaktlinsen unterschiedliche Methoden eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren bzw. einen mehr oder minder guten Komfort bezüglich der Korrektur einer Fehlsichtigkeit zu erzeugen. Unterschieden wird in bifokale und multifokale Kontaktlinsen.

Bifokale Kontaktlinsen haben nur zwei unterschiedliche Korrekturzonen. Meist ist der Übergang abrupt. Schaut man oben durch die Kontaktlinse hat es keine Korrektur, weil man Weitsichtig ist. Aber schaut man nach unten, wechselt man in einen Bereich, der eine Korrektur hat und man sieht dann nah besser.

Multifokale Kontaktlinsen, auch Mehrstärkenlinsen genannt, haben mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Korrekturwerten. Diese gehen oft gleitend, ineinander über. Ähnlich wie bei einer Gleitsichtbrille können die Korrekturen, je nachdem, wo man hinsieht, stärker oder schwächer werden. Genau haben wir multifokale Kontaktlinsen in unserem Beitrag Was sind Multifokale Kontaktlinsen? beschrieben.

Darüber hinaus gibt es sphärischen und torische Kontaktlinsen, die sich in ihrer Form unterscheiden. Nicht alle Augäpfel sind rund, sondern meist etwas eirig oder sehen aus wie ein gequetschter Ball. Kontaktlinsen sollten aber möglichst überall auf dem Auge anliegen. Deshalb hat man torische Kontaktlinsen entwickelt, die man an die Unrundheit des Auges anpassen kann. Dazu haben wir auch einen interessanten Artikel geschrieben: Was sind torische Kontaktlinsen?.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Ganz so schlimm ist es aber doch nicht, obwohl die Auswahlmöglichkeiten und Kombinationen schier unendlich scheinen.

Viele Dinge sind von ihren Augen und ihrer Sehschwäche abhängig. Also, ob bi- oder multifokal und sphärisch oder torisch, wird schon einmal durch Ihre Werte bestimmt. Die anderen Kategorien hängen von Ihren Vorlieben ab.

Am flexibelsten sind Tageslinsen, denn man kann sie für einen Tag tragen und dann entsorgen. Die Verbleibenden kann man im Blister so lange aufheben, wie es das Verfallsdatum erlaubt. Man spart sich die Reinigung und die nächtliche Aufbewahrung im Behälter. Sie bieten auch oft gute Sauerstoffdurchlässigkeit und Feuchtigkeitsschutz. Die meisten Tageslinsen sind auch weich, was vielen Trägern entgegenkommt.

Mehrtageslinsen haben auch Vorteile, aber man benötigt eine Reinigungslösung und muss die Kontaktlinsen nachts in eine Lösung legen. Bei Mehrtageslinsen gibt es sowohl weiche wie auch harte Kontaktlinsen.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es Kontaktlinsen gibt, die besser für den Sport geeignet sind oder dass man auch auf den UV-Schutz achten sollte. Je nachdem welche Tätigkeiten man beim Tragen von Kontaktlinsen ausübt, sollte man diese Kriterien in die Selektion mit einbeziehen.

Fazit

Es gibt unzählige Optionen für Kontaktlinsenträger. Wir haben Ihnen hier eine richtungsweisende Übersicht erstellt. Lesen Sie sie gut durch, wählen dann Ihre Optionen und lassen sich von einem Augenoptiker beraten. Dann haben Sie für die nächste Zeit eine optimale Lösung als Kontaktlinsenträger.

Mehr dazu: Welche Kontaktlinse soll ich verwenden? (https://www.linsenkontakt.ch/blog/welche-kontaktlinse-soll-ich-verwenden/)

linsenkontakt.ch ist ein namhafter Online Versender von Kontaktlinsen, Pflegemittel für Augen- und Kontaktlinsen sowie Brillen in der Schweiz. Das Sortiment umfasst mehr als zweitausend Produkte verschiedener, bekannter Marken aus der Branche. Hinter dem Online-Shop steht ein namhafter Optiker mit Fachpersonal, der seine Kunden auch online fachmännisch berät. Der Online-Shop existiert bereits seit 2007 und betreut zunehmend mehr wiederkehrende Kundschaft. Viele Produkte können aufgrund guter Logistik sehr schnell geliefert werden.

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Wie kann ich meine Kontaktlinsen reinigen?

Wer Wochen- oder Monats-Kontaktlinsen verwendet, muss sie nach jedem Tragen reinigen, um die Gesundheit der Augen zu erhalten.

Wie kann ich meine Kontaktlinsen reinigen?

Hände gründlich reinigen

Eine Reinigung, Desinfektion und die Pflege der Kontaktlinsen sind substanziell, wenn Sie Kontaktlinsen benutzen, die mehrmals getragen werden sollen. Dafür stehen grundsätzlich zwei verschiedene Systeme zur Verfügung.

Eine All-In-One Lösung oder eine intensive Peroxid-Lösung!

Die Pflege bzw. Reinigung der Kontaktlinsen muss nach jedem Benutzen der Kontaktlinsen erfolgen, um negative Folgen zu vermeiden. Die Reinigung der Kontaktlinsen hat zwei wichtige Gründe. Zum einen erhält es die Langlebigkeit und gute Funktion der Kontaktlinse, zum anderen sorgt es für ein gesundes Zusammenspiel zwischen Auge und Kontaktlinse. Würde man sie nicht reinigen, könnten Schmutzpartikel, die sich beim Tragen am Auge und der Kontaktlinse anhaften den Sehkomfort und den Tragekomfort verschlechtern und gesundheitliche Auswirkungen haben. Eiweisse, Fette und Keime können die Gesundheit des Auges gefährden, deshalb müssen sie regelmässig entfernt werden. Besonders Kontaktlinsen mit hohem Feuchtigkeitsanteil leiden sehr, wenn man sie nicht richtig und ausreichend reinigt.

Damit Sie alles richtig machen können, haben wir Ihnen einige Tipps und Dinge aufgeschrieben. Bitte lesen Sie sie durch!

Als erstes möchten wir Ihnen grundsätzliche Tipps zur Benutzung und Verwendung von Kontaktlinsen geben:

-Eine der wichtigsten Bedingung beim Umgang mit Kontaktlinsen ist, das vorherige gründliche Waschen und Trocknen der Hände. Denn wenn man dreckige oder nasse Hände hat, kann sich alles Mögliche auf die Kontaktlinsen übertragen und so den Effekt der Reinigung zunichtemachen. Bitte waschen Sie sich also vor jedem Umgang mit den Kontaktlinsen die Hände und trocknen Sie sie danach gründlich. Achten Sie darauf, dass Ihre Hände auch während dem Umgang mit den Kontaktlinsen, dem Aufbewahrungsbehälter und den Verpackungen sauber und trocken bleiben. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Hände dreckig wurden, waschen und trocknen Sie sie lieber noch einmal, bevor Sie weiter an Ihren Kontaktlinsen arbeiten.
-Wenn Sie Ihre Kontaktlinsen über Nacht in einer Reinigungslösung aufbewahrt haben, muss die Reinigungslösung aus dem Aufbewahrungsbehälter nach der Verwendung unbedingt entsorgt werden, damit man sie nicht aus Versehen ein zweites Mal verwendet. Bitte verwenden Sie die Reinigungslösung nicht mehrmals, die Wirkung wird dabei so gering, dass diese Methode mehr schadet als hilft. In einer mehrfach benutzen Reinigungslösung können sich Keime, Eiweisse und Fette ansammeln, welche ein Gesundheitsrisiko darstellen.
-Den Aufbewahrungsbehälter sollte man auch jedes Mal reinigen, damit in ihm keine Schmutzpartikel verbleiben und die zu reinigenden Kontaktlinsen gleich wieder beschmutzen. Tauschen Sie den Aufbewahrungsbehälter auch am besten öfter aus. Linsenkontakt.ch bietet sie zum Nachkauf und in verschiedenen Sparpaketen zusammen mit Kontaktlinsen und Reinigungslösungen an.
-Ein Tipp. Legen Sie sich Tageslinsen als Reserve bereit. Damit sie im Notfall darüber verfügen können. Wenn Ihnen zum Beispiel das Reinigungsmittel ausgegangen ist oder Sie es vergessen haben. Dann haben sie für die Zwischenzeit trotzdem gute Sicht mit Tageslinsen.
-Ganz wichtig! Reinigen Sie Ihre Kontaktlinsen niemals mit Wasser und bewahren Sie sie nie darin auf. Damit zerstören Sie ihre Kontaktlinsen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten verschiedene Kontaktlinsen-Typen zu reinigen, so dass man sie hier nicht alle aufzählen kann. Wir möchten Ihnen aber eine Anleitung an die Hand geben, mit der Sie die wichtigsten Dinge berücksichtigen und Sie sich selbst helfen können.

Wie wir Kontaktlinsen richtig reinigen?

-Prüfen Sie, ob sie alles parat haben: Behälter, Reinigungslösung, Abstellplatz, Abnehmer.
-Waschen und trocknen Sie sich die Hände gründlich.
-Prüfen Sie, ob der Kontaktlinsen – Aufbewahrungsbehälter leer, sauber und gereinigt ist. Notfalls reinigen Sie ihn oder ersetzen ihn durch einen neuen.
-Füllen Sie den Kontaktlinsen – Aufbewahrungsbehälter mit frischer Reinigungslösung bis zur angegebenen Markierung auf. Achten Sie auf guten Stand des Aufbewahrungsbehälters.
-Nehmen Sie nun die erste Kontaktlinse aus dem Auge und legen Sie sie in ihre Handfläche.
-Beträufeln Sie die Kontaktlinse mit etwas Reinigungslösung und reiben Sie sie mit ihren Fingern ca. 20 Sekunden, damit etwaige Verunreinigungen sich lösen.
-Greifen Sie die Kontaktlinse so, dass die Flüssigkeit mit Verunreinigungen abfliessen kann. Legen Sie dann die Kontaktlinse in die richtige Kammer des Aufbewahrungsbehälters.
-Wiederholen Sie nun die Vorgänge für die zweite Kontaktlinse.
-Schliessen Sie den Aufbewahrungsbehälter sorgfältig, so dass keine Flüssigkeit austreten kann.
-Die Kontaktlinsen sollten nun mindestens sechs Stunden in dem Aufbewahrungsbehälter verbleiben. Dabei werden sie desinfiziert und etwaige Verunreinigungen lösen sich.
-Wenn Sie die Kontaktlinsen wieder herausnehmen, achten Sie darauf, dass Sie sie so anfassen, dass die Flüssigkeit mit etwaiger Verunreinigung abfliessen kann.
-Wenn Sie beide Kontaktlinsen aus dem Behälter genommen haben, leeren Sie den Aufbewahrungsbehälter und reinigen ihn.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Reinigungslösungen für Kontaktlinsen, bei denen sich die Handhabung etwas unterscheidet. Damit die Vorgänge und Unterschiede klar ersichtlich sind, haben wir Ihnen eine Tabelle mit Hinweisen erstellt. Es gibt All-in-One und Peroxid-Lösungen.

Reinigen

All-in-One Lösung
Kontaktlinse in die flache Hand legen, mit Lösung beträufeln, mit den Fingern reiben.

Peroxidlösung
Legen Sie die Kontaktlinse direkt in die Kammer des Aufbewahrungsbehälters.

Abspülen

All-in-One Lösung
Nach dem Reinigen, die Kontaktlinse mit der Lösung abspülen.

Peroxidlösung
Entfällt

Desinfizieren

All-in-One Lösung & Peroxidlösung
Kontaktlinsen min. sechs Stunden in der Lösung belassen.

Neutralisieren

All-in-One Lösung
Entfällt

Peroxidlösung
Durch eine Tablette bzw. Platin-Katalysator im Behälter neutralisiert sich die Lösung nach sechs Stunden selbst. Achtung: Eine nicht neutralisierte Lösung darf nicht mit dem Auge in Berührung kommen!

Einsetzen

All-in-One Lösung & Peroxidlösung
Kontaktlinse aus dem Behälter nehmen und Flüssigkeit abtropfen lassen. Bei Bedarf die Kontaktlinse mit einer Kochsalzlösung kurz abspülen, Kontaktlinse einsetzen. Für zweite Kontaktlinse wiederholen. Danach die Flüssigkeit leeren und den Behälter reinigen. Den Behälter trocknen, schliessen und an einen sauberen und geschützten Ort legen.

Vor- / Nachteile

All-in-One Lösung
-Keine Neutralisation notwendig
-Kontaktlinsen können auch kurzfristig in der Lösung aufbewahrt werden.
-Kontaktlinsen können mit der Lösung abgespült werden.

Peroxidlösung
-Reinigung und Desinfektion in einem Schritt
-Kein Abreiben der Kontaktlinsen
-Konservierungsmittel frei
-Kontaktlinsen dürfen nicht mit der Lösung abgespült werden.

Reinigung für harte oder weiche Kontaktlinsen. Was für Unterschiede gibt es zwischen weichen und harten Kontaktlinsen?

Weiche und harte Kontaktlinsen unterscheiden sich in ihre Struktur und Zusammensetzung. Das sollte auch bei der Reinigung berücksichtigt werden. Weiche Kontaktlinsen sind definitiv empfindlicher als harte Kontaktlinsen. Deshalb muss man die richtige Reinigungslösung für die richtige Kontaktlinse wählen. Die Reinigungslösung, die für harte Kontaktlinsen verwendet wird, darf nicht an die Augen gelangen, deshalb ist ein weiterer Schritt zum Abspülen der Kontaktlinse notwendig. Achten Sie beim Kauf also darauf, ob die Reinigungslösung für Ihre Kontaktlinsen geeignet ist und spülen Sie harte Kontaktlinsen immer vor dem Aufsetzen ab. Bei weichen Kontaktlinsen muss man beachten, dass All-in-One Lösungen auch an das Auge kommen darf, aber die Flüssigkeit einer Peroxid-Lösung nicht.

Wann soll man die Kontaktlinsen reinigen?

Grundsätzlich sollten Kontaktlinsen nach jedem Tragen gereinigt werden, egal wie lange man sie getragen hat. Also auch, wenn man sie nur für drei Stunden aufgesetzt hatte. Berücksichtigen Sie bitte dabei die Hinweise, wie lange man Kontaktlinsen tragen kann. Sollten Sie einmal die Kontaktlinsen zu lange in dem Aufbewahrungsbehälter belassen haben, sollten Sie auch daran denken sie zu reinigen. Kontaktlinsen können, je nach Lösungsmittel unterschiedlich lange im Aufbewahrungsbehälter belassen werden. Das reicht von einem Tag bei z.B. EasySept, einer Woche z.B. bei Oxysept Comfort, zwei Wochen z.B. bei AO Sept Plus . Kontaktlinsen sollten nicht länger als in den Angaben zu der Reinigungslösung angegeben, in der gleichen Lösung aufbewahrt werden. Besonders wenn es warm ist, sollten die Kontaktlinsen entnommen und gereinigt werden. Dabei muss auch die Lösung erneuert werden.

Fazit

Das richtige Reinigen der Kontaktlinsen ist für die Haltbarkeit und die Gesundheit des Trägers wichtig. Wichtig ist für die verwendete Kontaktlinse, die richtige Reinigungslösung zu benutzen und dann die richtigen Schritte der Handhabung zu beachten. In unserem Beitrag haben wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede und Handlungen aufgezeigt und Tipps gegeben, wie Sie damit besser, richtig und sicher umgehen können. Wenn Sie sie beachten, werden Kontaktlinsen und der Umgang damit zu einer alltäglichen Routine und Erleichterung für Sie. Wir hoffen Ihnen damit das Tragen von Kontaktlinsen leichter zu machen. Falls Sie Fragen haben oder Kommentare, können Sie diese hier gerne abgeben.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.linsenkontakt.ch/blog/wie-kann-ich-meine-kontaktlinsen-reinigen/

linsenkontakt.ch ist ein namhafter Online Versender von Kontaktlinsen, Pflegemittel für Augen- und Kontaktlinsen sowie Brillen in der Schweiz. Das Sortiment umfasst mehr als zweitausend Produkte verschiedener, bekannter Marken aus der Branche. Hinter dem Online-Shop steht ein namhafter Optiker mit Fachpersonal, der seine Kunden auch online fachmännisch berät. Der Online-Shop existiert bereits seit 2007 und betreut zunehmend mehr wiederkehrende Kundschaft. Viele Produkte können aufgrund guter Logistik sehr schnell geliefert werden.

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Angehörige pflegen – zu Hause oder im Heim?

ARAG Experten über die Pflege, Pflegestufen und Betreuung von Angehörigen

Ob zu Hause, ambulant oder im Heim – die Pflege von Angehörigen stellt meist die ganze Familie vor eine echte Herausforderung. Doch egal, für welches Modell man sich entscheidet, es gibt viele Möglichkeiten, sich Unterstützung und Hilfe zu holen. Mit welcher finanziellen Unterstützung Patienten rechnen können, hängt vom Pflegegrad ab. Dabei geht es um bis zu rund 2.000 Euro monatlicher Pflegeleistung.

Pflege zu Hause
Die Pflege zu Hause ist die kostengünstigste Lösung. Die Pflegeversicherung zahlt bei der Betreuung durch Angehörige ein vom Pflegegrad abhängiges Pflegegeld direkt an den Versicherten. Dieser kann über die Verwendung der Mittel frei entscheiden.

Unter Umständen hat die Pflegeperson sogar einen Anspruch auf Leistungen zur Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige mit Pflegegrad zwei bis fünf in häuslicher Umgebung nicht erwerbsmäßig und mindestens zehn Stunden pro Woche, verteilt auf mindestens zwei Tage, gepflegt wird.

Pflege mit dem Pflegedienst
Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, aber professionelle Unterstützung benötigt, kann einen ambulanten Pflegedienst beauftragen. Er bietet neben körperbezogenen Pflegemaßnahmen und der Hilfe bei der Haushaltsführung zusätzlich auch pflegerische Betreuungsmaßnahmen an. Auch hierbei richtet sich die Höhe der finanziellen Unterstützung nach dem Pflegegrad des Patienten. Der Pflegebedürftige erhält dann sogenannte Kombinationsleistungen, d. h. das Pflegegeld wird nach Abzug der Kosten für den ambulanten Pflegedienst nur noch anteilig ausgezahlt.

Pflege im Heim
Ist Pflege in den eigenen vier Wänden nicht oder nicht mehr möglich, stellt sich die Frage, ob die Pflege im Heim infrage kommt ist. Oder in einer seniorengerechten Wohnung, in der betreutes Wohnen angeboten wird. Eine Pflege im Heim ist sicherlich die teuerste Variante. Wenn die Kosten für die Pflege durch die gesetzliche Pflegeversicherung und eventuell durch eine private Zusatzversicherung nicht abgedeckt werden, kommen möglicherweise Kosten auf die Angehörigen zu.

Bevor die Kinder für Unterhaltszahlungen herangezogen werden, müssen die Eltern im eigenen Pflegefall sämtliche Einkünfte aus gesetzlicher und privater Rente und der Pflegeversicherung, aber auch aus ihrem Vermögen ausgeben. Lediglich einen Schonbetrag von derzeit 5.000 Euro zuzüglich weiterer 5.000 Euro für den Ehegatten muss nicht eingesetzt werden. Haben die Eltern Anspruch auf Grundsicherung im Alter, müssen sie sie auch beantragen – diese Einkünfte haben Vorrang vor dem Unterhalt durch die Kinder.

Pflegegutachten
Für gesetzlich Versicherte ist der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) für die Pflegebegutachtung zuständig, bei privat Versicherten übernimmt Medicproof die Erstellung von Pflegegutachten. Die Leistungen, die Betroffene erhalten, richten sich nach dem Schweregrad der Beeinträchtigung und der Art der Pflege. Es kommt auch darauf an, ob sie durch Angehörige oder einen professionellen Pflegedienst gepflegt werden oder ob sie dauerhaft in einem Pflegeheim untergebracht sind.

Wie wird bewertet?
Es gibt fünf Pflegegrade. Grundsätzlich geht es bei der Begutachtung um die Frage, wie selbstständig die Antragsteller ihren Alltag noch bewältigen können. Dabei prüfen die Gutachter den Bedarf in sechs verschiedenen Lebensbereichen: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte und die Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen oder Belastungen. Anhand einer Punkte-Skala von 0 bis 100 wird dann der Pflegegrad ermittelt.
Das maximale Pflegegeld für häusliche Pflege liegt zurzeit bei 901 Euro monatlich. Zudem weisen die ARAG Experten darauf hin, dass Pflegebedürftige grundsätzlich einen Anspruch auf 40 Euro im Monat für Pflegehilfsmittel wie etwa Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel haben. Corona-bedingt wurde dieser Betrag befristet bis zum 31. März 2021 auf 60 Euro erhöht. Telefonisch beraten lassen können sich Angehörige bei ihren Pflegekassen. Die haben in der Regel Pflegeberater, die unverbindlich und meist kostenlos beraten.

Telefongespräch statt Hausbesuch
Aufgrund des Ansteckungsrisikos mit dem Covid-19-Virus werden derzeit in der Regel keine persönlichen Pflegebegutachtungen im Rahmen von Hausbesuchen durchgeführt. Stattdessen werden Antragsteller bzw. deren Bezugsperson nun telefonisch interviewt. Ein vorab zugesandter bzw. zum Herunterladen bereitgestellter Fragebogen soll helfen, sich auf das Gespräch vorzubereiten. Das Gutachten wird anschließend auf Basis des Gesprächs und nach Aktenlage erstellt, also nach Unterlagen wie dem Antrag auf Pflegeleistung und z. B. Kopien von Arztbefunden, Attesten oder Krankenhausberichten.

Risiken des Telefoninterviews
Ist der Patient in der eigenen Wohnung gut orientiert? Wie sicher bewegt er sich von A nach B? Kann er alleine einkaufen gehen? Wie klappt es mit dem Anziehen? Und wie steht es um den psychischen Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen? Das persönliche Kennenlernen bleibt in telefonischen Interviews weitgehend auf der Strecke. Und so birgt die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit per Telefon das Risiko einer Fehleinschätzung. Daher raten die ARAG Experten, sich intensiv auf das Interview vorzubereiten, den Antrag auf Pflegeleistung evtl. mit der Hilfe von erfahrenen Pflegeexperten auszufüllen und sich Unterstützung durch Angehörige, Freunde oder Pflegekräfte zu holen.

Widerspruch einlegen
Sollten Betroffene nicht mit dem Ergebnis des Gutachtens einverstanden sein oder berechtigte Zweifel daran haben, können sie nach Auskunft der ARAG Experten innerhalb eines Monats schriftlich bei ihrer Pflegekasse Widerspruch einlegen.

Weitere interessante Informationen zu Pflege und Betreuung unter:
https://www.arag.de/pflegezusatzversicherung/pflege-ratgeber/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.300 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher), Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze, Dr. Werenfried Wendler
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Hohe Kosten für das Gesundheitssystem

Die Schweiz als ein Verband von 26 Kantonen und einer Bevölkerung von 8,42 Millionen besitzt ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem. Die Gestaltung dessen wird durch das föderalistische System der Schweiz bestimmt, das sich durch eine dezentrale Struktur mit drei politischen Ebenen – Bund, Kantone und Gemeinden – und ein hohes Mass an lokaler Autonomie auszeichnet. Zu den Hauptaufgaben im Gesundheitswesen auf Bundesebene gehören Gesetzgebungs- und Aufsichtsfunktionen in Bereichen wie der Krankenversicherungsordnung, die Förderung von Wissenschaft, Forschung und universitärer Gesundheitsberufsausbildung sowie die Ausbildung von außeruniversitären Angehörigen der Gesundheitsberufe einschließlich Krankenschwestern. Die Kantone sind für die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung, die Behandlungspflege und die Teilfinanzierung der Spitalkosten und die Ausbildung der Angehörigen der Gesundheitsberufe sowie für die Umsetzung der Bundesgesetze im Auftrag des Bundes zuständig. Die Kantone und Gemeinden garantieren die Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung.

Die Schweiz wendet 12,4 % ihres Bruttoinlandprodukts für Gesundheit auf. Davon werden 46 % für stationäre Pflege, 29 % für ambulante Pflege und 12 % für Medikamente ausgegeben. Die Erstattung der Grundversorgung ist bisher auf nationaler Ebene einheitlich geregelt, aber die Kosten für gleichwertige Gesundheitsleistungen sowie die private oder ergänzende Krankenversicherung sind in den Kantonen sehr unterschiedlich. Um die Transparenz und Vergleichbarkeit der Schweizer Gesundheitsversorgung zu erhöhen, sind die Swiss Diagnosis Related Groups (DRGs) seit dem 1. Januar 2012 auf nationaler Ebene in Kraft. Mit diesem neuen Klassifizierungssystem soll die Erstattung von Gesundheitsleistungen in der Akutversorgung nach der jüngsten Revision des Krankenversicherungsgesetzes standardisiert werden.

Hoher Grad an lokaler Autonomie

Das schweizerische Gesundheitssystem ist durch eine dezentrale Struktur mit drei politischen Ebenen – Bund, Kantone und Gemeinden – mit einem hohen Mass an lokaler Autonomie gekennzeichnet. Das Gesundheitssystem basiert rechtlich auf dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung von 1994, einschliesslich der obligatorischen Grundversicherung, die seit 1996 zu einer nahezu vollständigen Grundversicherung für Einwohner der ganzen Schweiz geführt hat. Die Kantone sind für die Gesundheitsversorgung und die Teilfinanzierung der Spitalkosten und der Lehre zuständig. Die Kantone und Gemeinden gewährleisten die Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung, die im Wesentlichen durch ambulante Pflegedienste, öffentliche und private Krankenhäuser und Langzeitpflegeeinrichtungen sowie einzelne Biotech-Unternehmen erbracht wird.

Zu den Vorteilen des föderalistischen Systems der Schweiz gehört seine starke lokale Autonomie, die massgeschneiderte politische Lösungen ermöglicht, die den Bedürfnissen und dem Willen der Bürgerinnen und Bürger auf der Ebene der Kantone und Gemeinden entsprechen. Nachteile sind ein langwieriger politischer Entscheidungsprozess, der manchmal dringende Fragen wie die Pflegeausbildung auf der Tagesordnung stehen lässt, aber seit vielen Jahren ungelöst ist.

Die schweizerische Pflegeausbildung stützt sich stark auf Berufsbildungsprogramme in der Tertiär- und Sekundarstufe II. Diese Bildungssysteme spiegeln die insgesamt erfolgreiche Tradition des dualen Bildungssystems der Schweiz wider. Mit den Bildungsreformen des letzten Jahrzehnts hat sie jedoch – Schritt für Schritt – zur Integration der Pflegepädagogik in das schweizerische Hochschulsystem geführt, einschliesslich ihrer Einbindung in die Regulierungsstrukturen auf Bundesebene, wie auch in anderen Berufen. Darüber hinaus ist für die Tertiärstufe A eine grosse Initiative im Gange, um die Pflegeausbildung und -praxis neben anderen Gesundheitsberufen auf der Tertiärstufe schweizweit mit dem Gesetz über die Gesundheitsberufe gesetzlich zu regeln.

Angesichts der Knappheit der Daten über die Pflegekräfte in der Schweiz sollte auf Bundes- und Kantonsebene ein starker Schwerpunkt auf die Reform und/oder den Aufbau von Datenbanken für eine zuverlässige und vorausschauende Personalplanung im Gesundheitswesen gelegt werden. Standardisierte verbindliche Datenerhebungsverfahren und leicht zugängliche Statistiken über die Pflegeausbildung sowie detaillierte Informationen über die berufstätig tätigen Pflegekräfte in den verschiedenen Gesundheitsbereichen sind dringend erforderlich. Aktuelle Initiativen zur gesetzlichen Regelung der Pflegeberufe können datenbasierte Instrumente der Personalplanung wie ein zuverlässiges und zugängliches Krankenschwesterverzeichnis auf Bundesebene nutzen. Durch eine standardisierte, pflegespezifische Datenerhebung könnten Querschnittsstudien wie der RN4CAST durch eine prospektive Längsschnittanalyse ersetzt werden, die eine bessere und zuverlässigere Steuerung der Gesundheitspersonalplanung ermöglicht.

Strategien für die medizinische Versorgung in der Zukunft

Um den zukünftigen Bedarf an Gesundheitsleistungen zu decken, müssen die nationalen Gesundheitssysteme mit ihren Krankenhäusern und verwandten Einrichtungen langfristig die richtige Anzahl, das richtige Kaliber und den richtigen Qualifikationsmix an Mitarbeitern einstellen und halten. In diesem Sinne wird das RN4CAST-Konsortium das Thema weiter untersuchen, einschließlich der Ergebnisse von Krankenschwesterumfragen, und weitere qualitative Informationen in Prognosemodelle einbringen, um Strategien für nationale Prognoseszenarien bereitzustellen. Die Schweizer Studiengruppe RN4CAST hat in Zusammenarbeit mit dem OBSAN dieses Thema bearbeitet und dem Schweizer Gesundheitssystem entsprechende Informationen für die Pflegekräfte zur Verfügung gestellt.

Schliesslich stützt sich das Schweizer Gesundheitssystem auf einen beträchtlichen Teil des ausländischen Pflegepersonals, um den Personalbedarf zu decken. Dies könnte auch im Gesundheitswesen der Fall sein, sodass die Schweiz ausländische Krankenschwestern rekrutieren und in multiprofessionelle Teams im Gesundheitswesen integrieren muss. Solange das Schweizer Gesundheitssystem über starke „Pull“-Faktoren verfügt (wie gute Arbeitsbedingungen mit relativ hohen Löhnen, gute Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten sowie eine insgesamt hohe Arbeitszufriedenheit), werden gut ausgebildete Krankenschwestern aus dem benachbarten Ausland für die Arbeit in der Schweiz gewonnen. Der Druck der SVP und anderer Parteien, in der Schweiz eine nachhaltige Strategie für eine auf die Erhöhung der Studenten- und Absolventenzahlen ausgerichtete Bildungspolitik für Krankenschwestern zu entwickeln, muss mit Investitionen in Führungs- und Familienfreundlichkeit zur besseren Bindung von Krankenschwestern einhergehen. Solche politischen Interventionen beruhen auf den Besonderheiten des föderalistischen Systems der Schweiz sowie auf der Fähigkeit von Berufsorganisationen und Einzelpersonen, die Macht der Krankenschwestern zu inspirieren und zu mobilisieren, einschließlich der politischen Lobbyarbeit, um eine Krankenschwester zu gewährleisten, die weniger auf Einwanderung als auf ihre sich selbst erneuernde und sich selbst erhaltende Fähigkeit angewiesen ist.