AGRAVIS bekennt sich zum Tierhaltungsstandort Deutschland

AGRAVIS bekennt sich zum Tierhaltungsstandort Deutschland

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind inzwischen keine Reizworte mehr, sondern vielmehr Ansporn, aber auch Herausforderung. Als nationaler Agrarhandels- und Dienstleistungskonzern unterstützt die AGRAVIS Raiffeisen AG die Entwicklung zu einer innovativen, nachhaltigen Landwirtschaft. „Wir handeln generationenübergreifend und ressourcenschonend. Nachhaltigkeit ist deshalb längst ein fester Bestandteil unserer Konzernstrategie geworden“, machte Vorstandschef Dr. Dirk Köckler auf einem Mediengespräch im Umfeld der Grünen Woche in Berlin deutlich. Er betonte deshalb auch: „Nachhaltigkeit muss aber die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit, Wertschätzung und Ressourcenschonung finden.“

Fokus liegt auf umsetzbaren und ganzheitlichen Konzepten

Ein Fokus der AGRAVIS-Nachhaltigkeitsaktivitäten (https://www.agravis.de/de/unternehmen/ueber-uns/nachhaltigkeit-bei-agravis) liegt auf umsetzbaren und markttauglichen, ganzheitlichen Konzepten, zum Beispiel für die Nutztierfütterung oder zur ressourcenschonenden Flächennutzung. Aber auch in den Sparten Landtechnik und Energie werden Nachhaltigkeitsthemen zunehmend wichtiger. Zuletzt hat die AGRAVIS hier in verschiedenen Bereichen konkrete Erfolge erzielt. Beispiele sind die Markteinführung des klimaschonenden Düngers Entec Evo (https://www.agravis.de/de/unsere-leistungen/pflanzen/rund-um-den-pflanzenbau/duengung/produkte/stickstoffduengung/), der die Lachgasemissionen massiv reduziert, die rein physikalisch-biologische Elektronenbehandlung von Saatgut bei der AGRAVIS Ost (https://www.agravis.de/de/unternehmen/newsroom-und-presse/konzernnachrichten/detailpage/%E2%80%9Ee-vita-plus%E2%80%9C-staerkt-innovativ-nachhaltigen-pflanzenbau.html) und die stark ausgeweiteten Biomethan-Aktivitäten (https://www.agravis.de/de/unsere-leistungen/energie/neue-energien/biogas-biomethan/).

Bei der Schweinefleisch-Produktion die CO2-Emissionen um 40 Prozent verringern

„Auf der einen Seite spüren wir, dass Energie immer teurer und damit wertvoller wird. Deshalb investieren wir auch in die Eigenenergie-Erzeugung durch Sonne, Wind, Gülle und Mist, um die Ressourcen zu schonen. Auf der anderen Seite müssen wir aber auch durch innovative Produkte und technische Weiterwicklung den CO2-Fußabdruck reduzieren“, unterstrich Dr. Dirk Köckler. Kürzlich überraschte das Unternehmen beispielsweise mit der Aussage, dass es bei der Schweinefleisch-Produktion die CO2-Emissionen um 40 Prozent verringern kann. „Wir setzen weiter auf den Tierhaltungsstandort Deutschland und wollen diesen im Sinne einer innovativ-nachhaltigen Landwirtschaft fördern. Dazu gehört auch die Diskussion um Tierwohl und Tierwohlabgabe.“ Vorschläge dafür liegen seit geraumer Zeit auf dem Tisch. Wichtig dabei sei: Das Geld müsse bei den tierhaltenden Betrieben ankommen. „Hier setzen wir auf wissensbasierte Leitplanken, um nachhaltige und somit effiziente Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Kreislaufwirtschaft mit starker Flächenbindung ist ein Aushängeschild

Die Kreislaufwirtschaft mit starker Flächenbindung ist ein Aushängeschild der deutschen Veredlungswirtschaft. Das zu unterstreichen, ist Dr. Köckler wichtig, denn: „Mit dem Baustein Biogas sind wir in der Lage, die CO2-Emission zu reduzieren und den wertvollen organischen Dünger bedarfsgerecht einzusetzen. Teilflächenspezifische Bewirtschaftung ermöglicht hierbei die nachhaltige Ausschöpfung der Ertragspotenziale.“

Entlang der Lieferkette Schweinefleisch sei der Einsatz des wertvollen Wirtschaftsdüngers aus Gülle und Mist in Biogasanlagen aber nur ein Baustein im AGRAVIS-Setzkasten an Maßnahmen, um den CO2-Fußabdruck in der Wertschöpfungskette zu reduzieren. „Erhebliche Einsparungen ergeben sich auch durch den Einsatz von umweltfreundlichem Dünger wie unserem Entec Evo beim Anbau von Getreide, beim Einkauf von Sojaschrot über unsere brasilianischen Partner in der Genossenschaft Coamo, mit dem wir die Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes erfüllen, sowie durch unsere stark nährstoffreduzierten Fütterungskonzepte“, so Dr. Köckler.

Wichtiger Beitrag zur Erlangung der Klimaziele

Dank dieser vier AGRAVIS-Bausteine reduziere sich der CO2-Fußabdruck in der Schweinemast um rund 40 Prozent. AGRAVIS und der genossenschaftliche Verbund berücksichtigten damit zugleich die ESG-Nachhaltigkeitskriterien und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Erlangung der Klimaziele. „Wir bieten an, diese Leistung konsequent durch Produkteinsatz, Rezepturgestaltung und Beratung in eine echte Klimawirkung zu überführen“, so der Vorstandschef. Wichtig sei aber auch die Einbindung der Akteure der Schlachtbranche und des Lebensmitteleinzelhandels, um den Verbraucherinnen und Verbrauchern diesen wichtigen Mehrwert zu vermitteln. Dr. Köckler: „In Verbindung mit der vergleichsweise starken Flächenbindung hat die Schweinehaltung damit eine nachhaltige Zukunft in Deutschland. Aber für eine großflächige Umsetzung benötigen wir auch mehr Verbindlichkeit in der Wertschöpfungskette – manche sprechen gar von Integration.“ Auch für die Rinderfütterung bietet die AGRAVIS mit ihrem MX-Programm konkrete Lösungen an, um Lachgas-Emissionen und damit CO2 zu reduzieren.

Gemeinsam Zukunftsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft sichern

„Als AGRAVIS sind wir Agrarhändler – innovativ, nachhaltig, ressourcenschonend, generationsübergreifend und immer mit dem Blick auf Wirtschaftlichkeit, Wesentlichkeit und Machbarkeit“, betonte der Vorstandschef und ergänzte: „Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist im Eigentum von rund 100 regionalen Raiffeisen-Genossenschaften, die wiederum rund 70.000 bis 80.000 Familien im ländlichen Raum als Mitglieder haben. Deshalb ist es aber auch unsere demokratische Aufgabe – gerade jetzt mit Blick auf die politische Gesamtlage in Deutschland – unseren Teil dazu beizusteuern, um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zu sichern und uns weiter intensiv für eine innovativ-nachhaltige Landwirtschaft einzusetzen.“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.800 Mitarbeitenden rund 8,8 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit.
Unternehmenssitz ist Münster.
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Neues BITMi-Projekt gestartet

„AIPI for All“ fördert benachteiligte Gruppen im ruandischen IKT-Sektor

Kürzlich startete das internationale Projekt des BITMi „AIPI for All“ (Access International Partnerships in IT for All). Im Rahmen des PartnerAfrika-Programms setzen der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und die ICT Chamber in Ruanda ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Ziel des Projekts ist es, benachteiligte Gruppen, insbesondere Frauen, Geflüchtete und junge Menschen in ländlichen Gebieten, durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt des Informations- und Kommunikationssektors zu integrieren. Zu den Kernangeboten zählen praxisnahe Qualifizierungen, um langfristige Beschäftigungsmöglichkeiten im ITK-Sektor zu schaffen.

„“AIPI for All“ ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe und bietet einen echten Mehrwert für beide Länder. Durch die Verbindung von Bildung, Technologie und Inklusion schaffen wir Chancen für diejenigen, die sie am meisten brauchen“, freut sich Dr. Geraldine Schmitz, Projektleiterin beim BITMi.

Ziele des Projekts:
-ruandischen und deutschen IT-Mittelstand stärken
-Marktzugang erleichtern
-wirtschaftliche Kooperationen fördern
-vulnerable Gruppen und IT-Talente für den deutschen Arbeitsmarkt ausbilden
-Arbeitsplätze schaffen
-Fachkräftemangel in Deutschland entgegenwirken
-Outsourcing- und Proof of Konzept-Angebote für deutsche Unternehmen entwickeln

Ruanda gehört zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Trotz politischer und wirtschaftlicher Reformen ist das Land weiterhin von regionalen und sozialen Ungleichheiten geprägt. Frauen sind im IKT-Sektor stark unterrepräsentiert, obwohl das Land im Global Gender Gap Index 2022 einen Spitzenplatz belegt. Gleichzeitig beherbergt Ruanda über 130.000 Geflüchtete, die besondere Unterstützung benötigen, um Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt zu erhalten.

Die Kooperation zwischen dem BITMi und der ICT Chamber baut auf einem erfolgreichen Vorprojekt auf. „AIPI for All“ legt den Fokus auf nachhaltige Wirkungen durch den Aufbau eines stabilen Netzwerks aus Ausbildungsstätten und Partnerunternehmen. Die ICT Chamber, unterstützt durch Einrichtungen wie FabLab Ruanda und kLab, bringt technologische Ressourcen, Schulungsräume und Mentoring-Programme ein. Internationale Partner, darunter deutsche Unternehmen, ergänzen das Netzwerk.

Mitmachen und profitieren
IT-Unternehmen aus Deutschland sind eingeladen, Teil des Projekts „AIPI for All“ zu werden, die Entwicklung des IKT-Sektors in Ruanda aktiv zu unterstützen und Fachkräfte und neue Märkte zu erschließen. Für weitere Informationen zu Kooperationsmöglichkeiten schreiben Sie eine Nachricht an Projektleiterin Dr. Geraldine Schmitz (geraldine.schmitz@bitmi.de).

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bitmi.de/projekte/aipi-for-all/

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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AGRAVIS schließt 2024 erneut solide und positiv ab

Agrarhandelsunternehmen ordnet das abgelaufene Geschäftsjahr ein

AGRAVIS schließt 2024 erneut solide und positiv ab

AGRAVIS-CEO Dr. Dirk Köckler

In einem herausfordernden Umfeld hat die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/unternehmen) erneut ihre Ziele erreicht – das zeigen die ersten, vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Jahresabschluss ist aktuell in Arbeit, dennoch stuft die AGRAVIS das Jahr 2024 bereits „als erneut solide und positiv“ ein.

Solider und zukunftssichernder Kurs

Der Umsatz wird – wie erwartet – leicht unter den Werten des Jahres 2023 liegen, als der Konzern rund 8,8 Mrd. Euro auswies. Die Gründe sind die 2024 gesunkenen Erzeugerpreise und die rückläufige Inflation. „Wir gehen aktuell wieder von einem Umsatz oberhalb von 8 Mrd. Euro aus, was unseren Planungen entspricht, die einen Umsatz von 8,1 Mrd. Euro vorsahen“, so die Einschätzung von AGRAVIS-Vorstandschef Dr. Dirk Köckler. Er sieht auch beim Ergebnis vor Steuern „einen soliden und zukunftssichernden Kurs“ bestätigt. „Stand heute werden wir erneut ein Ergebnis vor Steuern von 60 Mio. Euro plus x darstellen und damit das Niveau der Vorjahre solide bestätigen.“ In 2023 wies die AGRAVIS ein Ergebnis vor Steuern von 64,5 Mio. Euro aus.

Hohe Investitionen als klares Zeichen in den Markt

Ein weiteres Indiz für die Leistungsfähigkeit des Agrarhandelsunternehmens ist die Investitionsbereitschaft. Nach Fertigstellung des neuen Distributionszentrums in Nottuln/NRW mit einem Investitionsvolumen von 60 Mio. Euro wird die AGRAVIS auch in 2025 weiter in die Standortstruktur sowie die Digitalisierung investieren. „Das Gesamtvolumen liegt bei 59 Mio. Euro und damit erneut über den Abschreibungen. Das ist ein klares Zeichen in den Markt, ein Bekenntnis zu unseren Kernfunktionen im genossenschaftlichen Verbund und ein Beleg dafür, dass wir an die Landwirtschaft und die Ernährungsindustrie in diesem Land glauben,“ macht Dr. Dirk Köckler deutlich.

Plädoyer für den ländlichen Raum

Er verbindet damit auch ein Plädoyer für den ländlichen Raum. Denn: „Als AGRAVIS wollen wir auch in Zukunft den ländlichen Raum stärken, ausbauen und mitgestalten. Er ist ein starker Wirtschaftsfaktor – deutlich über die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in ländlichen Regionen.“ Dies unterstreiche die Bedeutung des ländlichen Raumes als gewünschtes Lebensumfeld und als Wirtschaftskraft, so Dr. Köckler mit Blick auf Steueraufkommen und auf die vielen Arbeitgeber in den verschiedenen Regionen.

Hoher Stellenwert der Nachhaltigkeit

Ihre eigenen Dienstleistungen für die regionale Landwirtschaft und die Menschen im ländlichen Raum verknüpft die AGRAVIS eng mit dem hohen Stellenwert der Nachhaltigkeit. Die AGRAVIS-Nachhaltigkeitsaktivitäten (https://www.agravis.de/de/unternehmen/ueber-uns/nachhaltigkeit-bei-agravis) liegen auf umsetzbaren und markttauglichen, ganzheitlichen Konzepten, zum Beispiel für die Nutztierfütterung oder zur ressourcenschonenden Flächennutzung. Zuletzt hat die AGRAVIS hier in verschiedenen Bereichen konkrete Erfolge erzielt.

Positive Beispiele für nachhaltiges Handeln

Beispiele sind die Markteinführung des klimaschonenden Düngers Entec Evo, der die Lachgasemissionen massiv reduziert, die rein physikalisch-biologische Elektronenbehandlung von Saatgut bei der AGRAVIS Ost sowie die stark ausgeweiteten Biomethan-Aktivitäten, mit denen die AGRAVIS die Energiewende unterstützt. „Ohne den ländlichen Raum und die Landwirtschaft wird die Energiewende in Deutschland nicht funktionieren. Deshalb benötigen wir Lösungen und unterschiedliche, ideologiefreie Wege. Energie aus Biomasse wie Gülle, Mist oder auch nachwachsenden Rohstoffen wie Mais kann nicht nur fossile Energieträger ersetzen, sondern ist als einzige erneuerbare Energie in der Lage, CO2 in der Nutzungskette zu binden“, macht der AGRAVIS-Chef deutlich.

Wichtiger Beitrag zur Erlangung der Klimaziele

„Die Kreislaufwirtschaft mit starker Flächenbindung ist ein Aushängeschild der deutschen Veredlungswirtschaft. Mit dem Baustein Biogas sind wir in der Lage, die CO2-Emission zu reduzieren und den wertvollen organischen Dünger bedarfsgerecht einzusetzen.“ Darüber hinaus bietet die AGRAVIS auch Lösungen, um beispielsweise den CO2 -Abdruck in der Schweinemast um rund 40 Prozent zu reduzieren. „AGRAVIS und der genossenschaftliche Verbund berücksichtigen damit zugleich die ESG-Nachhaltigkeitskriterien und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erlangung der Klimaziele. Wir bieten an, diese Leistung konsequent durch Produkteinsatz, Rezepturgestaltung und Beratung in eine echte Klimawirkung zu überführen. Wichtig ist die Einbindung der Akteure der Schlachtbranche und des Lebensmittel-Einzelhandels, um den Verbraucherinnen und Verbrauchern diesen wichtigen Mehrwert zu vermitteln. In Verbindung mit der vergleichsweise starken Flächenbindung hat die Schweinehaltung damit eine nachhaltige Zukunft in Deutschland“, so der AGRAVIS-Chef abschließend.

Die finalen Geschäftszahlen 2024 wird die AGRAVIS auf ihrer digitalen Bilanz-Pressekonferenz am 19. März 2025 bekanntgeben.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.800 Mitarbeitenden rund 8,8 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit.
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Das sind die Trends im Immobilienmanagement 2025

Der Einsatz zentraler Datenpools sowie die Einführung nachhaltiger Dekarbonisierungsstrategien werden das Immobilienmanagement signifikant verändern.

München, 9. Januar 2025 – Die Wertschöpfung im Immobiliensektor wird zukünftig noch stärker von der Wertigkeit der Daten abhängig sein. Mit diesem grundlegenden Trend folgt die Real-Estate-Branche jenen Wirtschaftszweigen, die ihre Prozesse und Produkte bereits an die Anforderungen eines digitalisierten Marktes angepasst haben. Darüber hinaus rückt die Nachhaltigkeit von Gebäuden in den Fokus des Immobilienmanagements. Die Experten des Software-Anbieters Predium sagen für das Jahr 2025 diese drei Trends voraus.

1.Immobilien werden zu digitalen Assets
Für Immobilien, über die nur wenige auswertbare Daten vorhanden sind, wird sich dieser Datenmangel zukünftig negativ auswirken. Im Umkehrschluss profitiert der Immobilienmarkt von Gebäuden, über die möglichst viele Informationen digital vorliegen. Der Grund: Immobilienmanager benötigen einen immer schnelleren Zugriff auf valide Gebäudekennzahlen in Echtzeit. Egal, ob es um die Umsetzung von ESG-Richtlinien, das Gebäudemanagement oder Vertriebsmaßnahmen geht – Voraussetzung für den Erfolg ist eine zentrale Datenbasis mit sämtlichen Immobilienkennzahlen. Durch die Datenanalyse können wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die zu besseren Entscheidungen führen. Dabei werden auch immer öfter KI-Algorithmen zum Einsatz kommen, die es Immobilienmanagern ermöglichen, proaktiv zu handeln, um den Wert ihres Portfolios zu optimieren. Kurzum: Assets, über die keine digitalen Daten vorliegen, werden auf dem Markt in Zukunft nicht mehr wahrgenommen und erleiden Wertverluste bis hin zum Stranding.

2.Datengetriebene Kredit- und Due-Diligence-Anforderungen
Valide Kennzahlen sind außerdem die Grundlage für die Gewährung von Krediten oder den Einstieg von Investoren. Banken und andere Geldgeber betrachten es vor dem Hintergrund des Europäischen Green Deals, der CSRD-Vorgaben und eines verantwortungsvollen Risikomanagements als ihre Pflicht, Gebäude hinsichtlich ihres energetischen Zustands zu klassifizieren. Immobilienunternehmer und -besitzer, kommen infolgedessen nicht umhin, den energetischen Zustand ihres Portfolios zu ermitteln und digital zu erfassen, wenn sie ihre Finanzierungsmöglichkeiten optimal gestalten wollen. Auch bei Käufen und Due-Diligence-Prüfungen ist es sinnvoll, valide und aktuelle Immobiliendaten auf Abruf zur Verfügung stellen zu können. Dieser Trend wird 2025 weiter zunehmen und dafür sorgen, dass Investitionsentscheidungen zunehmend datengetrieben getroffen werden als in der Vergangenheit.

3.Dekarbonisierung wird zum Money-Maker
Der Einsatz umweltfreundlicher Technologien wird die Zukunft der Immobilienentwicklung maßgeblich prägen; grüne Immobilien mit nachhaltigen Konzepten, intelligenten Steuerungsmöglichkeiten und geringen Energiekosten gewinnen aufgrund regulatorischer Anforderungen zunehmend an Bedeutung. Deshalb wird sich die Immobilienbranche von herkömmlichen Amortisationsmetriken verabschieden müssen. Real-Estate-Unternehmen, die schon heute auf nachhaltige Innovationen und Datenvernetzung (z.B. Heiz- und Beleuchtungssysteme, Wallboxen etc.) setzen, bringen sich mit diesem vorausschauenden Handeln in die Pole-Position für Erfolge in der Zukunft. Denn 2025 wird das Jahr, in dem Maßnahmen zur Dekarbonisierung maßgeblichen Einfluss auf Investitionspläne und -budgets haben werden.

Predium ist ein Softwareunternehmen aus München. Mit seiner Real-Estate-Intelligence- Plattform hilft Predium Bestandshaltern und Finanzunternehmen, Gebäude wirtschaftlich und nachhaltig zu managen. Die Software erstellt digitale Zwillinge von Gebäuden und reichert Daten mithilfe von Satellitenbildern und Künstlicher Intelligenz (KI) an. So ermöglicht die Plattform eine einfache und schnelle Ermittlung der ESG-Bilanzen sowie detaillierte Manage-to-Green-Strategien und Dekarbonisierungsfahrpläne zur CO2-Reduktion und Wertsteigerung. Darüber hinaus bietet Predium ein automatisiertes, CSRD-konformes Reporting für die Echtzeit-Berichterstattung nach etablierten Branchenstandards sowie nach eigenen Vorlagen. Namhafte Unternehmen wie Colliers, Bayerische Hausbau, Soravia, WBM und Deutsche Investment setzen auf Predium.
Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 2021 von Jens Thumm, Mohamed Ali Razouane und Maximilian Körner gegründet.

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Lustaufeis24.de mit überarbeitetem Onlineshop ins Jahr 2025

Lustaufeis24.de: Großhandel für Eisrohstoffe

Lustaufeis24.de (https://www.lustaufeis24.de) kündigt die Überarbeitung ihres Onlineshops an, der ein umfangreicheres Sortiment für Eiscafés und Restaurants (https://www.lustaufeis24.de) bietet. Der Shop spezialisiert sich auf Eisgrundstoffe (https://www.lustaufeis24.de) und Rohstoffe (https://www.lustaufeis24.de) zur Eisherstellung (https://www.lustaufeis24.de) und verspricht eine erhebliche Erweiterung des Angebots für seine Kunden.

Erweiterung des Produktangebots

Lustaufeis24.de (https://www.lustaufeis24.de) teilt mit, dass der neue Onlineshop eine Vielzahl neuer Artikel umfasst, die speziell für die Bedürfnisse von Eiscafés (https://www.lustaufeis24.de) und Gastronomiebetrieben (https://www.lustaufeis24.de) zugeschnitten sind. Im Fokus stehen hierbei hochwertige Eisgrundstoffe und Rohstoffe, die die Eisherstellung (https://www.lustaufeis24.de) effektiver gestalten. Dies soll den Unternehmen in der Gastronomie (https://www.lustaufeis24.de) helfen, ihre Produktpalette zu erweitern und individuell an die Kundenbedürfnisse anzupassen. Mit der Einführung dieser Produkte hofft Lustaufeis24.de (https://www.lustaufeis24.de), Eiscafés (https://www.lustaufeis24.de) und Restaurants bei ihren Einzelhandels- und Dienstleistungsoperationen besser zu unterstützen.Technologische Innovation im Onlineshop

Zusätzlich zur Sortimentserweiterung wurde der Onlineshop von Lustaufeis24.de (https://www.lustaufeis24.de) mit neuesten technologischen Features ausgestattet, um den Kaufprozess für die Kunden zu optimieren. Diese Technologien sollen eine benutzerfreundliche Navigation ermöglichen und die Produktsuche sowie Bestellvorgänge vereinfachen. Die Innovationsfreude des Unternehmens zeigt sich darin, dass die Plattform so gestaltet wurde, dass sie den wachsenden Marktanforderungen an Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit gerecht wird. Besonders im B2B-Sektor sind die Effizienz und Einfachheit der Einkaufserfahrung von großer Bedeutung.Nachhaltigkeit im Fokus

Lustaufeis24.de (https://www.lustaufeis24.de) hat im Rahmen des neuen Onlineshops auch seinen Fokus auf nachhaltige Produkte (https://www.lustaufeis24.de) geschärft. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, Rohstoffe anzubieten, die nicht nur qualitativ überzeugen, sondern auch umweltschonend produziert werden. Diese Initiative spiegelt die Verantwortung des Unternehmens wider, zur Reduzierung von Umweltbelastungen in der Gastronomieindustrie (https://www.lustaufeis24.de) beizutragen. Dies erfolgt durch die Integration umweltbewusster Praktiken, die sowohl die Produktentwicklung als auch die Lieferkette beeinflussen.

Zukunftsausblick und Unternehmensstrategie

Mit der Überarbeitung des Onlineangebotes positioniert sich Lustaufeis24.de als ein perfekter Partner im Großhandel für Eisgrundstoffe in Deutschland. Geleitet von der Vision, innovative und umweltfreundliche Lösungen anzubieten, plant das Unternehmen, seine Marktanteile weiter auszubauen und neue Partnerschaften mit Eiscafés und Restaurants einzugehen. Die strategische Ausrichtung konzentriert sich dabei auf Kundenzufriedenheit und die kontinuierliche Verbesserung des angebotenen Service. Lustaufeis24.de strebt danach, seine Marktführerschaft durch erstklassigen Kundenservice und fortschrittliche Produktlösungen zu untermauern. Lustaufeis24.de steht für Qualität und Innovation im Bereich der Eisrohstoffe und betreibt seinen neuen Onlineshop mit dem Ziel, die Bedürfnisse der Gastronomiebranche umfassend zu bedienen. Durch die Kombination aus umfangreichem Sortiment und technologischen Innovationen unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, einen hohen Standard an Produktqualität zu sichern, der in der gesamten Branche geschätzt wird.

Onlineshop für Eisrohstoffe, Eismaschinen und Eistechnik vom Großhändler für Eiscafés Eisdielen Konditoreien Gastronomie

Kontakt
Lust auf Eis GmbH
Thomas Kinne
Hospitalstr. 138
99706 Sondershausen
03632 66 63 27
https://www.lustaufeis.de/

Holger Hagenlocher: Das waren die Themen im Jahr 2024

Von Künstlicher Intelligenz bis Nachhaltigkeit – Strategien für Unternehmen im Wandel

Holger Hagenlocher: Das waren die Themen im Jahr 2024

Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel und Unternehmenskultur waren die Themen 2024

Der Unternehmensberater, Coach und Dozent Holger Hagenlocher positioniert sich 2024 als Vordenker für die Herausforderungen und Chancen, denen sich Unternehmen in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt gegenübersehen. In seinem Blog auf holger-hagenlocher.de beleuchtet er aktuelle Themen und zeigt praxisnahe Lösungen auf.

Schwerpunkte 2024: Innovation, Fachkräfte und Nachhaltigkeit

Hagenlochers Arbeit konzentriert sich in seinen Beiträgen auf fünf zentrale Themenfelder:

1. Künstliche Intelligenz und Automatisierung:
Der Experte sieht in der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) keine Option, sondern eine Notwendigkeit für Unternehmen. KI-Anwendungen bieten Wettbewerbsvorteile, werfen aber auch Fragen zur Implementierung und ethischen Nutzung auf. Hagenlocher zeigt auf, wie Unternehmen diese Herausforderungen meistern können. (Quelle: https://www.holger-hagenlocher.de/allgemein/interview-im-wirtschaftsspiegel-2025-zum-thema-ki-und-automatisierung/)

2. Fachkräftemangel und Personalstrategien:
Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels setzt Hagenlocher auch auf internationale Rekrutierung und betont die Notwendigkeit einer strukturierten Integration sowie einer ausgeprägten Willkommenskultur. Unternehmen müssen proaktiv auf diese Entwicklungen reagieren. (Quelle: https://www.holger-hagenlocher.de/allgemein/rekrutierung-von-fachkraeften-im-ausland/)

3. Nachhaltigkeit und Unternehmenskommunikation:
Nachhaltigkeit ist für Hagenlocher mehr als ein Trend – sie ist ein entscheidender Faktor für den langfristigen Unternehmenserfolg. Er hebt hervor, wie glaubwürdige Kommunikation die Reputation stärkt und Kundenbindung fördert. (Quelle: https://www.holger-hagenlocher.de/allgemein/nachhaltigkeitskommunikation/)

4. Unternehmenskultur und digitale Transformation:
Eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Hagenlocher plädiert für Werte wie Agilität, Fehlerkultur und Innovationsförderung, um im digitalen Wandel zu bestehen. (Quelle: https://www.holger-hagenlocher.de/allgemein/unternehmenskultur-als-erfolgsfaktor-in-der-digitalen-transformation/)

5. Strategische Personalplanung:
Der Berater zeigt auf, wie Unternehmen ihre Personalplanung anpassen müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Digitalisierung, Globalisierung und demografischer Wandel erfordern neue Konzepte. (Quelle: https://www.holger-hagenlocher.de/blog/strategische-personalplanung-der-schluessel-zum-nachhaltigen-unternehmenserfolg/)

Wie Holger Hagenlocher wirkt

Holger Hagenlocher ist ein erfahrener Unternehmensberater, Coach und Dozent. Als geschäftsführender Inhaber der Digitalagentur iccento web solutions und Projektleiter bei Steinbeis unterstützt er Startups, Existenzgründende und Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung. Zudem agiert er als Existenzgründungskoordinator der Wirtschaftsförderung der Stadt Singen am Hohentwiel und veranstaltet Netzwerkevents wie die ‚Impulse-Nachmittage‘ und die ‚Founder Walks‘.

Sein Fokus liegt auf der Verbindung von Innovation und Praxis, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Hagenlochers Expertise in Unternehmenskommunikation, digitaler Transformation und nachhaltigen Strategien macht ihn zu einem gefragten Ansprechpartner für Unternehmen und Organisationen.

Orientierungshilfe für Unternehmen und Organisationen

Mit seinem Blog bietet Holger Hagenlocher fundierte Analysen und praxisorientierte Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft. Ob Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel oder Nachhaltigkeit – er liefert wertvolle Impulse für Unternehmen, die sich strategisch neu ausrichten und fit für die Zukunft machen wollen.
Weitere Informationen zu Holger Hagenlocher und seinen Beiträgen finden Sie auf www.holger-hagenlocher.de.

Holger Hagenlocher ist ein Experte für digitale Transformation und Unternehmenskommunikation aus Singen am Hohentwiel. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitet als Berater, Dozent und freier Journalist . Hagenlocher verfügt über fast drei Jahrzehnte Erfahrung in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Internet, Social Media und KI.
Seit 2015 arbeitet Hagenlocher als selbstständiger Berater mit Fokus auf Marketing, PR und Unternehmenskommunikation. Er unterstützt Firmen bei der Strategieentwicklung und begleitet Start-ups. Als Dozent lehrt er an Hochschulen und Bildungseinrichtungen.
Hagenlochers Expertise umfasst die ganzheitliche Betrachtung der digitalen Transformation, wobei er technologische und menschliche Aspekte berücksichtigt. Er ist Experte für digitale Trends und soziale Medien – und legt dabei auch seinen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit.
Neben seiner Beratertätigkeit betreibt er ein Redaktionsbüro, schreibt für verschiedene Medien und leitet die „Agentur Holger Hagenlocher“ sowie „iccento web solutions“.
Sein Engagement zeigt sich auch in der Unterstützung von Vereinen durch das Portal „PR für Vereine“.

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AGRAVIS als richtungsweisender Energieproduzent

Agrarhändler macht sich immer unabhängiger in der Energieversorgung

AGRAVIS als richtungsweisender Energieproduzent

Sonne, Wind, Gülle und Mist – Energiegewinnung mit vorhandenen Ressourcen. Die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/unsere-leistungen) geht hier innovative Wege. Der Agrarhändler mit über 8 Mrd. Euro Umsatz und einer energieintensiven Futtermittelproduktion will immer mehr Energie selbst produzieren.
„Unser Ziel ist, mittel- bis langfristig bis zu rund 80 Prozent unseres Energiebedarfs selber zu produzieren – und darüber hinaus mit Gülle und Mist weitere Energie als Biogas für den Markt zu produzieren“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler.

DZ in Nottuln ist mehr als eine Visitenkarte des künftigen Handels

Mit dem Neubau des Distributionszentrums im westfälischen Nottuln (https://www.agravis.de/de/unternehmen/newsroom-und-presse/konzernnachrichten/distributionszentrum-nottuln) hat das Agrarhandelsunternehmen AGRAVIS mit über 6.800 Mitarbeitenden vorwiegend im ländlichen Raum zwischen der polnischen und niederländischen Grenze schon mehr als eine Visitenkarte des künftigen Handels abgegeben: Die 43.000 Quadratmeter große genossenschaftliche Stückgutlogistik-Drehscheibe – direkt an der A43 gelegen – wird CO2-neutral betrieben. Fußbodenheizung, Dämmung, Photovoltaik, Dachbegrünung, Wärmerückgewinnung und, und, und bedeuten Nachhaltigkeit pur, sind aber auch Teil der Strategie Eigenenergie-Sicherung. „Das neue Distributionszentrum ist ein Meilenstein in unserer über 100-jährigen Geschichte – hier wird Zukunft sichtbar. In Zeiten von Nachhaltigkeit, Schutz der natürlichen Ressourcen und wirtschaftlichen Herausforderungen kommt es mehr denn je darauf an, das richtige Produkt in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, zur richtigen Zeit, an den richtigen Ort zu bringen“, so der AGRAVIS-Vorstandschef, „und das so nachhaltig und kostengünstig wie möglich.“ Neben einem optimalen CO2-Fußabdruck zählt er hierzu auch gute Arbeitsbedingungen für die im Prozess Beteiligten. „Mit dem CO2-neutralen Geschäftsbetrieb und einer Disposition von nur einem Zentrallager leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, unterstreicht Dr. Köckler.

Vollautomatisierte Autostore-Technologie

Bei der Kommissionierung von Kleinteilen – vorwiegend aus dem Sortiment der Raiffeisen-Märkte – setzt die AGRAVIS auf die vollautomatisierte Autostore-Technologie. Aus rund 95.000 Behältern transportieren 38 Roboter die bestellten Waren zu den Arbeitsstationen. Ebenso wie die E-Gabelstapler, die im Distributionszentrum fahren, wird alles durch den eigenen Strom angetrieben. Eine PV-Anlage auf dem Dach mit einer Leistung von 3.743 kWp produziert die benötigte Energie. Darüber hinaus wurden weitere ökologisch wertvolle Maßnahmen umgesetzt, unter anderem großflächige Fassadenbegrünungen. Das Gebäude selbst erfüllt den Platinstandard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen.

Pragmatismus, Kreativität und Macher-Geist auch bei anderen Projekten

Pragmatismus, Kreativität und Macher-Geist treiben den Konzern aber auch bei anderen Projekten an: „Wir haben an und auf unseren großen ostdeutschen Standorten bereits über 30 MWp Photovoltaik in Nutzung – also rund 130.000 Quadratmeter. Im nächsten Schritt planen wir auch in Windanlagen. Unser Ziel ist es, an unseren großen Standorten auch über Windenergie weitere Energie zu erzeugen – für den Eigenverbrauch, aber auch, um die Energie ins Netz zu geben.“ Erste konkrete Pläne werden nun angegangen. „Die Entscheidung ist im Unternehmen gefallen – jetzt wollen wir auch zügig die Weichen für eine Umsetzung stellen und hoffen auf die angekündigte unkomplizierte Begleitung durch die Behörden.“

Biogas-Energiegewinnung aus Gülle und Mist

Auch bei der Biogas-Energiegewinnung aus Gülle und Mist ist die AGRAVIS vorne dabei. Als Hauptgesellschafter der TerraSol Wirtschaftsdünger GmbH in Dorsten produziert die AGRAVIS schon seit einigen Jahren Biomethan für den Kraftstoff- und EEG-Markt. AGRAVIS ist ebenfalls an der Bioenergie Velen GmbH beteiligt. Dort soll die Biomethan-Produktion in den ersten Monaten des kommenden Jahres anlaufen. Für beide Anlagen zusammen wird dann eine Jahresleistung von bis zu 200 GWh erwartet. Nachhaltiges Biomethan speziell aus Gülle und Mist gilt als sogenannter fortschrittlicher Biokraftstoff und kann als komprimiertes Bio-CNG oder verflüssigtes Bio-LNG eingesetzt werden. Diese Kraftstoffe können wirksam zur Dekarbonisierung insbesondere des Schwerlastverkehrs beitragen. Gemeinsam mit Partnern wurden bisher vier LNG-Tankpunkte realisiert. Im Bereich CNG wird die Infrastruktur ebenfalls ausgebaut. An der Raiffeisen-Tankstelle in Münster wird bis zum Frühjahr 2025 eine zweite Verdichterstation errichtet, die dann eine CNG-Betankung der Lkw erheblich optimiert. Nach der Inbetriebnahme plant AGRAVIS eine Kooperation mit einem regionalen Entsorgungsunternehmen, das seinen Lkw-Fuhrpark auf CNG umstellen will.

Alleinstellungsmerkmal im Markt

Für den Vorstandschef Dr. Köckler nur ein weiterer passender Mosaikstein: „Unsere Biomethan-Aktivitäten haben wir in den vergangenen Monaten in unserer Unternehmenseinheit , Neue Energie (https://www.agravis.de/de/unsere-leistungen/energie/neue-energien)“ deutlich ausgeweitet und können inzwischen die gesamte Wertschöpfungskette bedienen. Aus unserer Sicht besitzen wir damit ein Alleinstellungsmerkmal im Markt. Dieses 360-Grad-Portfolio beginnt mit dem Stoffstrommanagement für landwirtschaftliche Reststoffe wie Gülle und Mist sowie nachwachsende Rohstoffe, geht über die Produktion bis hin zum Handel mit Biomethan. Wir handeln Biomethan in den unterschiedlichen Qualitäten und Beschaffenheiten für alle Absatzmärkte – Kraftstoff, Wärme und Strom. Als landwirtschaftliches Handelsunternehmen stehen wir im direkten Kontakt zu den Produzenten und können so eine zuverlässige Versorgung sicherstellen. Auch das ist Teil der Lösung – Teil der Energiewende.“

Politik soll sich bekennen

Aber die AGRAVIS macht auch deutlich, dass der politische Wunsch nach grüner Energiewende und die tatsächliche Umsetzung manchmal auseinanderdriften. „Damit Biomethan und Biogas ihr volles Potenzial entfalten können, braucht es ein klares Bekenntnis der Politik zum Weiterbetrieb der bestehenden Biogas-Anlagen. Deshalb begrüße ich ausdrücklich die aktuelle Entschließung des Bundesrates auf Initiative des Landes Niedersachsen. Die Länder fordern den Bund auf, die bestehenden Ausschreibungsmodalitäten für Anlagenbetreiber anzupassen, um einen großen Wegfall der Produktionsleistung heutiger Bestandsanlagen zu verhindern“, so Dr. Köckler. Unter anderem sei es erforderlich, das Ausschreibungsvolumen für Biomasse erheblich auszuweiten, die Flexibilisierung der Anlagen im Sinne einer bedarfsgerechten Energieproduktion entsprechend zu fördern und die Kraftwerksstrategie des Bundes für Biogas zu öffnen, damit bestehende Anlagen nach Auslaufen der EEG-Vergütung eine Zukunft hätten. „Hier ist die Politik bisher zu kurz gesprungen – wir vergeben uns hier Chancen für die Energiewende, aber auch für die Landwirtschaft und einen funktionierenden ländlichen Raum“, stellt der AGRAVIS-Chef klar.

Energiewende bei AGRAVIS

Die AGRAVIS treibt darüber hinaus die nachhaltige Ausrichtung der Prozesse im Konzern voran und verstärkt somit ihr Engagement für Klimaschutz und Ressourcenschonung durch erhöhten Einsatz erneuerbarer Energien und eine deutliche Steigerung der Selbstversorgung mit Energie. Dieser Ansatz soll zur Energiewende beitragen und ist ein entscheidender Schritt zur Verwirklichung der eigenen Klimaziele. Die AGRAVIS hatte sich das Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen in Scope 1 und Scope 2 bis 2023 auf 51,1 Mio. Kilogramm zu reduzieren. Das Ziel wurde erreicht. Jetzt gilt es, sich weiteren Herausforderungen zu stellen – das Ziel bis 2027 ist nun eine Reduktion auf 38 Mio. Kilogramm.
Auch die Analyse der absoluten Energieverbräuche in Megawattstunden (MWh) zeigt eine insgesamt positive Entwicklung, vor allem beim Stromverbrauch. Im Jahr 2022 betrug der Stromverbrauch 80.036 MWh, während er im Jahr 2023 auf 77.775 MWh sank. Die 2024er-Zahlen werden mit dem Geschäftsbericht im April 2025 veröffentlicht.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.800 Mitarbeitenden rund 8,8 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit.
Unternehmenssitz ist Münster.
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Sparkassen DirektVersicherung überzeugt in vielen Studien

Bestnoten als Arbeitgeber und bei Kundenvertrauen, Nachhaltigkeit, Preisbewusstsein, Produkt Autoversicherung / Unternehmen mit sehr guten Ergebnissen in aktuellen Vergleichen

Sparkassen DirektVersicherung überzeugt in vielen Studien

Düsseldorf, im Dezember 2024. Zum Jahresende hat die Sparkassen DirektVersicherung gleich in fünf verschiedenen Vergleichen hervorragende Ergebnisse erzielt. Besonders erfreulich: die Bandbreite der Themen. Das Unternehmen hat nämlich sowohl in fachlicher als auch in strategischer Hinsicht überzeugt und ist damit gut aufgestellt für das kommende Jahr.

Im Bereich Autoversicherung punktet der Tarif Auto Premium der Sparkassen DirektVersicherung. Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat für das Handelsblatt 25 Versicherer und deren Tarife anhand von 73 Kriterien unter die Lupe genommen. Ob für Einsteiger, Familien, Senioren oder Familien mit Elektrofahrzeugen – die Sparkassen DirektVersicherung erhält mit ihren Tarifen konsequent die hervorragende Bewertung FFF+. In der Betrachtung steht die Qualität des Versicherungstarifs an erster Stelle und macht 70 Prozent der Bewertung aus, der Preis wird mit 30 Prozent gewichtet. Auf der folgenden Seite finden Sie alle Details zur Auswertung: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/versicherer/ranking-die-besten-kfz-versicherungen-2024-im-vergleich/100082910.html

Die Qualität der Versicherung ist wichtig, gleichzeitig spielt der Preis für viele Kundinnen und Kunden eine entscheidende Rolle. Das Analysehaus ServiceValue hat in seiner Studie die Sparkassen DirektVersicherung zum „Preis-Sieger“ bei den Direktversicherern gekürt. Basis der Untersuchung waren mehrere hundert Millionen Internetquellen inklusive redaktioneller Websites und Social Media. Diese hat das Expertenteam auf Erwähnungen von Unternehmen und Marken in Verbindung mit den Begriffen „Preis“ und „Gesamteindruck“ untersucht. Dabei wurde der Preis in Verhältnis zu Qualität und Service gesetzt, Transparenz und Kundenorientierung spielten ebenfalls eine entscheidende Rolle. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Seite: https://www.procontra-online.de/versicherer/artikel/welche-versicherer-besonders-preisbewusst-sind

Dazu passt, dass die Sparkassen DirektVersicherung auch in Sachen Kundenvertrauen als Branchensieger abschneidet – bei gleich zwei verschiedenen Rankings. Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) hat im Auftrag von Deutschland Test und Focus Money 15.000 Firmen und Marken aus gut 350 Branchen untersucht. Die Kernfrage: Wem sprechen Verbraucherinnen und Verbraucher einen besonders hohen Vertrauensbonus aus? Mit vollen 100 Punkten landet die Sparkassen DirektVersicherung auf Platz 1. Zum gleichen Ergebnis gelangt ServiceValue gemeinsam mit Deutschland Test mittels eines Social-Media-Monitorings. In diesem erfassten Fachleute insgesamt 1,8 Millionen Nennungen und werteten sie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz aus. Mehr zum Thema: https://deutschlandtest.de/rankings/hoechstes-kundenvertrauen und https://www.versicherungsjournal.de/vertrieb-und-marketing/diesen-akteuren-der-assekuranz-vertrauen-kunden-am-meisten-151953.php

Wer als Unternehmen langfristig erfolgreich agieren will, tut gut daran, sich nachhaltig aufzustellen. Die Marktforschenden von ServiceValue haben sich daher den Versicherungsmarkt unter dem Aspekt Nachhaltigkeit genauer angesehen und die Sparkassen DirektVersicherung als Branchenprimus und „grünsten“ Direktversicherer ausgemacht. Datengrundlage für die Studie war auch hier ein Social Media Monitoring. Weitere Informationen: https://www.pfefferminzia.de/themenspecial-nachhaltigkeit-kat/nicht-die-allianz-auf-platz-1-diese-versicherer-sind-vorreiter-bei-nachhaltigkeit/

Als Arbeitgeber landet die Sparkassen DirektVersicherung in der Versicherungsbranche auf Platz 3. Zum achten Mal hat Focus Business die „Top-Arbeitgeber Mittelstand“ mit Sitz in Deutschland ermittelt. Im Vergleich zum Wettbewerb hat sich die Sparkassen DirektVersicherung mit 172,5 Punkten den dritten Platz gesichert und sich damit im letzten Jahr um vier Plätze nach oben verbessert. Neben Befragungen der Belegschaft flossen auch Bewertungen auf verschiedenen Online-Portalen in das Ranking ein. Mehr zum Thema: https://www.versicherungsjournal.de/karriere-und-mitarbeiter/die-besten-mittelstaendischen-arbeitgeber-der-versicherungsbranche-151995.php

Die Sparkassen DirektVersicherung AG ist als Pionier der Direktversicherer seit über 25 Jahren am Markt. Ihr Motto ist das 3-S-Konzept: 1) Sparpreise, 2) Service und 3) Sicherheit. Was bedeutet das für Kundinnen und Kunden? 1) Die günstigen Preise werden regelmäßig von unabhängigen Instituten bestätigt. 2) Freundliche, kompetente Mitarbeiter/innen beantworten alle Anfragen persönlich. Die Zufriedenheits-Quote der Versicherten liegt Jahr für Jahr bei nahezu 100 %. 3) Die Sparkassen DirektVersicherung AG gehört zur Sparkassen-Organisation, der größten deutschen Finanzdienstleistungsgruppe – und steht somit auf einer sicheren, vertrauenswürdigen Basis.

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Grüne Transformation: Westcon-Comstor beschleunigt Umstieg auf erneuerbare Energien

Aktueller Responsible Business Report dokumentiert die Maßnahmen, die der Distributor im vergangenen Geschäftsjahr im Sinne von Mensch, Umwelt und Gesellschaft ergriffen hat

Paderborn, 05. Dezember 2024 – Westcon-Comstor (https://www.westconcomstor.com/de/de.html), ein weltweit führender Technologieanbieter und Spezialdistributor, gibt im Rahmen der Veröffentlichung seines jährlichen Responsible Business Report (https://westcon-comstor.foleon.com/corporate/global-corp-responsible-business-report-fy24/) bedeutende Fortschritte auf dem Weg zum selbst gesteckten Ziel, die weltweiten Geschäftstätigkeiten bis 2030 ausschließlich mit regenerativen Energien abzuwickeln, bekannt.

Aus dem Report geht hervor, dass Westcon-Comstor im vergangenen Geschäftsjahr weltweit 42 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen bezogen hat, gegenüber 33 Prozent im Vorjahr. Bis zum Ende des Jahrzehnts will das Unternehmen 100 Prozent erreichen.

Die größten Fortschritte wurden in Europa erzielt. Das Vereinigte Königreich ist seit Kurzem das erste Land, in dem der Distributor den Umstieg auf erneuerbare Energien abgeschlossen hat.

Westcon-Comstor hatte sich 2023 eine Reihe ehrgeiziger, wissenschaftlich fundierter Emissionsziele gesetzt und wurde zum ersten großen globalen Technologiedistributor, dessen Ziele von der international renommierten Science Based Targets Initiative (SBTi) offiziell validiert wurden. Dazu gehört auch das übergeordnete Ziel, bis 2050 Netto-Null zu erreichen.

Inzwischen haben mehr als 80 Prozent der Supply-Chain-Partner von Westcon-Comstor im gesamten IT-Channel eigene, wissenschaftlich fundierte Emissionsziele formuliert – was bedeutet, dass das Unternehmen dieses Ziel ein Jahr früher als geplant erreicht hat. Der Fokus wird nun darauf liegen, gemeinsam mit diesen Lieferanten sicherzustellen, dass sie ihre Ziele erreichen, und die Fortschritte zu überwachen.

Der Responsible Business Report (https://westcon-comstor.foleon.com/corporate/global-corp-responsible-business-report-fy24/) schildert die Maßnahmen, die Westcon-Comstor in den drei strategischen Schwerpunktbereichen Mensch, Umwelt und Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 (FY24) ergriffen hat. Neben den Fortschritten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz belegt der Report auch, dass das Schulungsbudget im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen ist und weltweit rund 1 Million US-Dollar in Programme zur Mitarbeiterentwicklung investiert wurden.

Erstmals hat sich Westcon-Comstor auch an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) orientiert, einer unabhängigen Non-Profit-Organisation, deren einheitliche, vergleichbare und global anwendbare Standards zum weltweit meistgenutzten Framework für die Nachhaltigkeitsberichterstattung geworden sind.

„Es freut uns sehr, dass wir in einigen Bereichen, wie zum Beispiel beim Umstieg auf Regenerativstrom, deutliche Fortschritte gemacht haben. Wir sind uns aber auch bewusst, dass noch viel zu tun ist, wenn wir unsere ehrgeizigen mittel- und langfristigen Nachhaltigkeitsziele möglichst schnell erreichen wollen“, erklärt Kevin Brzezinski, Chief Sustainability Officer bei Westcon-Comstor. „Als Unternehmen sind wir bestrebt, unsere selbst gesteckten Ziele zu erreichen und gemeinsam mit unseren Channel-Partnern und Lieferanten einen wirklich nachhaltigen IT-Channel zu schaffen.“

Interessierte Leserinnen und Leser finden den „Responsible Business Report FY24“ von Westcon-Comstor hier (https://westcon-comstor.foleon.com/corporate/global-corp-responsible-business-report-fy24/).

Über Westcon-Comstor
Westcon-Comstor ist ein weltweit führender Anbieter von Business-Technologien. Mit Niederlassungen in mehr als 70 Ländern bietet der Value-Added Distributor seinen Kunden greifbaren Mehrwert und erschließt ihnen den Zugang zu attraktiven Wachstumsmärkten. Dafür vernetzt Westcon-Comstor weltweit führende Hersteller aus allen Bereichen der IT mit renommierten Technologie-Resellern, Systemintegratoren und Service Providern. Der VAD vereint tiefe Branchenkenntnis mit umfassendem technischem Know-how und jahrzehntelanger Erfahrung in der Distribution, und stellt so gemeinsam mit seinen Herstellern und Partnern die Weichen für ein nachhaltig erfolgreiches Business.

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Nachhaltiges Wirtschaften duldet keinen Aufschub

CEO Robert Szilinski zur EUDR-Veordnung

Nachhaltiges Wirtschaften duldet keinen Aufschub

CEO Robert Szilinski: „Nachhaltiges Wirtschaften duldet keinen Aufschub.“ (Bildquelle: esentri)

Ettlingen, 09. Dezember 2024 – Die Umsetzung der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) droht, eine Hängepartie zu werden. Die Forderungen nach inhaltlichen Veränderungen der Direktive hat das Europäische Parlament im Rahmen der Trilogverhandlungen nun endlich fallen gelassen. Damit ist die Verschiebung des Inkrafttretens der EUDR-Verordnung um zwölf Monate beschlossene Sache. Die EU-Kommission muss jedoch nun die Verschiebung formell umsetzen. Inhaltlich bleibt die Verordnung unverändert. Robert Szilinski, CEO der esentri AG, einem Beratungshaus, das Unternehmen bei der Twin Transformation, einem ganzheitlichen Veränderungsprozess berät, der die digitale und nachhaltige Transformation verbindet, dazu:

„Die langwierigen Verhandlungen zur EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten verdeutlichen eindrucksvoll, dass im politischen und gesellschaftlichen Diskurs allzu oft vermittelt wird, dass Wirtschaft und Umwelt nicht zusammenpassen. Ich hinterfrage das vehement und ernsthaft. Ich bin fest davon überzeugt, dass die beiden Bereiche zusammengehören und eine riesige Chancen für unsere Gesellschaft und unsere Zukunft bieten.

Wir dürfen Ökologie und Ökonomie nicht getrennt betrachten. Lagerdenken und Dogmatismus helfen uns gesellschaftlich in keine Richtung weiter. Es ist mittlerweile leider gängige Praxis, dass sich die Europäische Union im Zweifel auch immer gerne ein Schlupfloch für eine Aufschiebung offen lässt, Deadlines werden verschoben, Regelwerke aufgeweicht und gelockert. Und viele Unternehmen sind der Ansicht, dass sie dadurch kurzfristig Zeit gewinnen. Jedoch ist meiner Ansicht nach so gut wie sicher, dass die Prüfung der Sorgfaltserklärungen in solchen Fällen dafür umso intensiver ausfallen. Die damit einhergehende Bürokratie ist ja ohne Zweifel von vielen Akteuren als Problem identifiziert. Damit der Mittelstand diese Hürden stemmen kann, braucht es die Digitalisierung. Ein schönes Beispiel, dass dies möglich ist, zeigen Projekte, im Rahmen derer wir Kaffee-händler schon sehr erfolgreich dabei unterstützen, diese Regulatorik und Bürokratie durch KI und intelligente Vernetzung von Daten in den Griff zu kriegen.

Genau betrachtet eröffnet die EUDR-Verordnung doch auch riesige Chancen: Ich bin fest davon überzeugt, dass Unternehmen an Know-how gewinnen, wie ihre Lieferketten überhaupt aussehen und auch Beziehungen zu ihren Lieferanten besser pflegen können. Auch Einkäufer können wiederum wertvolle Informationen im Kontext der Lieferkette erhalten. Wenn diese Informationen jederzeit transparent und offen zugänglich sind, lassen sich stabile, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aufbauen. Wenn wir verantwortungsvoll mit Rohstoffen umgehen, erzielen wir durch Zirkularität mehr Profit, indem wir diese gezielt wiederverwenden und uns gleichzeitig weniger abhängig von den globalen Lieferketten machen. Langfristig lassen sich sogar höherpreisige Produkte an den Märkten etablieren, wenn die Marktakteure diese nachhaltigen Informationen direkt mit verkaufen. Indem wir Ressourcen schonen und einsparen, leisten wir einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt und können gleichzeitig wirtschaftlicher werden. Das ist kein Widerspruch. Zumal viele Unternehmen Nachhaltigkeit mehr und mehr aktiv als Teil ihrer Strategie sehen. Sie erkennen mittlerweile sehr gut, dass Nachhaltigkeit und Profit keine Gegensätze sind. Sie gehen Hand in Hand. Denn Nachhaltigkeit stärkt nicht nur das eigene Image, sie bietet Wettbewerbsvorteile, fördert Innovationen und spart Ressourcen. All dies sind ganz entscheidende Faktoren im vielzitierten War of Talents, sie steigern die Attraktivität von Unternehmen in den Augen heißumworbener Fachkräfte – und wer versteht, gute Fachkräfte an sich zu binden, kann am Ende auch mehr Profit machen.“

esentri berät Unternehmen bei der Twin Transformation, einem ganzheitlichen Veränderungsprozess, der die digitale und nachhaltige Transformation verbindet. Das Portfolio des 2010 gegründeten Unternehmens umfasst Strategie & Beratung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit und hat zum Ziel, Kunden dazu zu befähigen, zukunftsfähige, effiziente und nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Mit Hauptsitz in Ettlingen beschäftigt die esentri AG mehr als 120 Mitarbeitende an fünf Standorten in Deutschland, der Schweiz sowie Liechtenstein.

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