Corona und Digitalisierung: Unternehmen sehen langsames Internet und Datenschutzanforderungen als größte Herausforderung

Dritte Umfrage zur Digitalisierung im deutschen Mittelstand

Corona und Digitalisierung: Unternehmen sehen langsames Internet und Datenschutzanforderungen als größte Herausforderung

Hamburg, 24.08.2021. Die digitale Transformation bleibt für Deutschlands mittelständische Unternehmen relevant und wird zunehmend als Chance für das eigene Geschäftsmodell gesehen, zusätzlich verstärkt durch die Corona-Krise. Das zeigt die jährliche Umfrage, die Star Finanz unter rund 2.500 deutschen Unternehmen durchgeführt hat. Zudem stellt sich heraus: Langsames Internet und veränderte Anforderungen an den Datenschutz stellen für Unternehmen auf ihrem Weg zur Digitalisierung während der Corona-Pandemie die größten Herausforderungen dar.

In ihrer bereits dritten Umfrage wollte die Star Finanz wissen: Wie entwickelt sich die Einstellung der mittelständischen Unternehmen zur digitalen Transformation, auch angesichts der Corona- bedingten Maßnahmen? Insgesamt stehen Unternehmen der Digitalisierung zunehmend positiv gegenüber und der Anteil der Unternehmen, die sie als Chance für ihr Geschäftsmodell sehen, steigt von 87 Prozent im Jahr 2020 auf 89 Prozent im Jahr 2021. Umgekehrt empfinden nur noch 11 Prozent der Befragten die Digitalisierung als Bedrohung für ihr Geschäftsmodell. 2020 waren es noch 13 Prozent. Dabei fällt auf: Je größer das Unternehmen, umso eher ist das Management geneigt, die digitale Transformation als Chance für das eigene Geschäftsmodell zu sehen und befasst sich auch in einem größeren Ausmaß mit dem Thema. So ist die Wahrnehmung, dass durch die Digitalisierung Chancen entstehen, bei Unternehmen mit einem Umsatz bis 0,49 Millionen Euro mit 85 Prozent am geringsten und bei Unternehmen mit mehr als 20 Millionen Euro Umsatz mit 96 Prozent am höchsten vertreten.

Digitalisierung von Prozessen hat Priorität
Gleichzeitig gehen 45 Prozent der Befragten davon aus, dass sich ihr Geschäftsmodell in den kommenden fünf Jahren durch die Digitalisierung verändert. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) ist sich diesbezüglich nicht sicher. Rund 80 Prozent der befragten Akteure geben jedoch an, dass sie sich in ihrem Unternehmen mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen. Der dominierende Bereich ist dabei die Digitalisierung bestehender Prozesse, die bei 81 Prozent der Unternehmen an oberster Stelle steht und deren Bedeutung gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat (76 Prozent).

Doch wie führen die Unternehmen ihre digitale Transformation durch? Das wollte Star Finanz in diesem Jahr ebenfalls herausfinden und fragte erstmals auch nach der Zusammenarbeit mit Spezialisten im Technologiebereich. Es zeigt sich: 44 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass der technologische Wandel ohne feste Technologiepartnerschaften, zum Beispiel mit Unternehmen, die auf Bereiche wie Künstliche Intelligenz oder Cyber Security spezialisiert sind, nicht möglich sein wird. 22 Prozent lehnen eine solche Zusammenarbeit dagegen ab. Dabei sind feste Kooperationen wahrscheinlicher, je größer ein Unternehmen ist. Während 58 Prozent der Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro solche Partnerschaften als unvermeidlich betrachten, glauben lediglich 35 Prozent der Firmen mit weniger als 0,5 Millionen Euro Umsatz, dass sie für ihre Digitalisierung feste Partner benötigen werden. Sie machen sich auch weniger Gedanken dazu: 18 Prozent der Unternehmen mit geringem Umsatz geben an, sich nie mit dem Thema beschäftigt zu haben, wohingegen dieser Anteil bei Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro 10 Prozent beträgt.

Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung von Geschäftsmodellen
Angesichts der anhaltenden Pandemiesituation hat Star Finanz bei ihrer Umfrage in diesem Jahr das Thema Corona und seine Auswirkungen genauer untersucht. Eine wichtige Erkenntnis liegt darin, dass die Coronavirus-Pandemie einen Digitalisierungsschub zur Folge hat: 55 Prozent der Befragten gaben an, dass Corona die Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells beschleunigt – eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr, als noch 46 Prozent dieser Ansicht waren.
Entsprechend wollen rund 50 Prozent der Unternehmen Maßnahmen wie den Ausbau von Home- Office-Möglichkeiten und den Einsatz digitaler Tools auch dann beibehalten, wenn die Pandemie unter Kontrolle ist.

Die Digitalisierung verläuft jedoch nicht ohne Probleme. So zählen langsames Internet (48 Prozent) und veränderte Anforderungen an den Datenschutz (45 Prozent) zu den größten Herausforderungen bei der Umsetzung von Homeoffice und anderen Corona-Maßnahmen – und zwar branchenübergreifend. Auch auf personeller Ebene sehen Unternehmen im Zusammenhang mit der Einführung von coronabedingten Digitalisierungsmaßnahmen Aufholbedarf: 61 Prozent der Befragten gaben an, bei den Fähigkeiten der Mitarbeiter (61 Prozent) und in der Organisation und Führung (51 Prozent) Veränderungen vornehmen zu müssen, um diese an die neuen, digitalen Arbeitsweisen anzupassen.

So positiv man den durch Corona verursachten Digitalisierungsschub bewerten mag, sind die Auswirkungen der anhaltenden Pandemie auf die Firmen und Betriebe zum Zeitpunkt der Befragung nicht nur spürbar, sondern haben in mancherlei Hinsicht gegenüber 2020 sogar zugenommen: Während 2020 noch 31 Prozent angaben, dass das Coronavirus auf ihren aktuellen Geschäftsbetrieb keine Auswirkungen habe, sind es in diesem Jahr nur 23 Prozent. Die Folgen der Pandemie sind beachtlich. So beklagen 38 Prozent der befragten Unternehmen weiterhin Umsatzrückgänge. Der Anteil ist im Vergleich zu 2020 (51 Prozent) zwar rückläufig, stellt aber immer noch die größte Position dar. Auch der Mangel an Material, Komponenten beziehungsweise Betriebsmitteln macht rund einem Drittel der Befragten zu schaffen, wohingegen es im vergangenen Jahr noch ein Fünftel war. Fernerhin belasten gestiegene Betriebskosten 36 Prozent der Betriebe.

Jens Rieken, Geschäftsführer der Star Finanz, sagt: „Die anhaltende Pandemie verstärkt den Digitalisierungsdruck im Mittelstand weiter. Gleichzeitig wünschen sich Unternehmen bessere Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Digitalisierung des eigenen Geschäfts. In punkto Digitalisierungsgrad gibt es zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den Betrieben, insgesamt schreitet die Digitalisierung jedoch branchenübergreifend weiter voran. So setzen immer mehr Unternehmen im Alltag auf digitale Tools. Auch bestehende Prozesse werden weiter optimiert und digitalisiert. Darin sehen wir einen wichtigen Schritt und eine Chance für Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle, Produkte und Abläufe zu transformieren und sich zukunftssicher aufzustellen.“

Zur Umfrage:
Die Star Finanz führte nach 2019 und 2020 im Juni 2021 erneut eine Online-Umfrage unter Einzelunternehmern, mittelständischen Firmen und Konzernen in ganz Deutschland durch. Ziel der Umfrage war es, Erkenntnisse zum Digitalisierungsgrad sowie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf deutsche Unternehmen zu gewinnen. Insgesamt nahmen rund 2.500 Firmen an der Befragung teil. Ein Großteil der Antwortgeber besetzt in den Unternehmen leitende Positionen. Über die Hälfte (54 Prozent) sind Inhaber oder Geschäftsführer, ein Viertel (25 Prozent) leitende Angestellte.

Über Star Finanz:
Star Finanz, ein Unternehmen der Finanz Informatik, ist führender Anbieter von multibankenfähigen Online- und Mobile-Banking-Lösungen in Deutschland. Seit mehr als zwanzig Jahren prägt das Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Hannover mit derzeit rund 300 Mitarbeitern das Online-Banking entscheidend mit.

Privatkunden, Mittelständlern und großen Unternehmen bietet die Star Finanz eine umfassende Palette an innovativen Finanzprodukten, darunter die Produktlinien StarMoney, StarMoney Deluxe, StarMoney für Mac und StarMoney Business sowie die Electronic-Banking-Software SFirm. StarMoney für Privatanwender ist über die StarMoney Flat auf iPhone und iPad, Android-Smartphone und Android-Tablet, Windows PC sowie dem Mac durch den StarMoney Synchronisations- und Backup-Dienst miteinander verbunden. Zum Leistungsspektrum gehören ebenso die Unterschriftenmappe, eine App zur mobilen Zahlungsfreigabe für Geschäftsleute mittels EBICS sowie das Finanzcockpit, eine High-Business-App, speziell auf die Bedürfnisse von Firmenkunden zugeschnitten.

Darüber hinaus realisiert Star Finanz erfolgreich individuelle Software-Lösungen, mit denen Unternehmen und Finanzinstitute neue Maßstäbe setzen. Dazu gehört die App Sparkasse für die Sparkassen-Finanzgruppe, die zu den führenden Mobile-Banking-Anwendungen für iOS sowie Android zählt oder das pushTAN-Verfahren, das den Empfang und die Verwendung von TANs auf ein- und demselben Endgerät ermöglicht. Die mobilen Finanzapplikationen der Star Finanz wurden inzwischen mehr als 47 Millionen Mal in den unterschiedlichen App-Stores heruntergeladen (Stand: Mai 2021).

Mit dem Sparkassen Innovation Hub als zentralen „Andockpunkt“ der Sparkassen-Finanzgruppe für FinTechs etabliert sich das Unternehmen zudem als Treiber innovativer Entwicklungen.

Unsere Tochtergesellschaft wallis (Star Finanz AHOI GmbH) ermöglicht über die gleichnamige API- Plattform die kollaborative Entwicklung innovativer Services und neuer Geschäftsmodelle für Sparkassen, Verbundpartner, Fintechs und weiterer Startups.

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Twitter: www.twitter.com/starfinanz
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SalsUp realisiert 10 Millionen Bewertung

SalsUp realisiert 15 Monate nach Gründung in einem erfolgreicheren Investorenprozess 10 Millionen Bewertung

SalsUp realisiert 10 Millionen Bewertung

Bernhard Schindler, Gerold Wolfarth, Stephan Assmann, Jannis Brendel

SalsUp hat seinen Gesellschafterkreis um Stephan Assmann erweitert. Mit dessen Einstieg gewinnt das Unternehmen neben Bernhard Schindler (Gründer und CEO) und Gesellschafter Gerold Wolfarth Founder und CEO der bk-group AG einen weiteren erfahrenen und erfolgreichen Unternehmer als Gesellschafter. Ferner stehen dem Unternehmen mit der damit verbundenen Kapital- bzw. Liquiditätsstärkung Finanzmittel zur Verfügung, die dazu genutzt werden sollen, die weitere erfolgreiche Entwicklung bzw. Skalierung von SalsUp beschleunigt voranzutreiben. Der Beteiligung vorausgegangen war ein intensiver Investorenprozess, der von der M&A-Beratung benten capital GmbH & Co. KG unter der Federführung von Dr. Florian Eisele und Frank Galgenmüller begleitet wurde.

SalsUp ist das das weltweit erste Ökovation-System und bietet Start-ups und Unternehmen die Möglichkeit von Sales, Investments und Kooperationen.

„Für mich ist SalsUp die Plattform schlechthin, wenn es darum geht, Start-ups und den Mittelstand wirklich zielführend zu verknüpfen. Hier bin ich als Investor nah am Puls der Zeit und stehe in der ersten Reihe, wenn weltweite Innovationen auf den Markt kommen. So habe ich bereits mehrfach meine Chance ergriffen und in Start-ups investiert.“ So Gerold Wolfarth.

Nun ergänzt neben Gerold Wolfarth Stephan Assmann, Managing Director und CEO der Assmann Group, die Investorenrunde. Founder und CEO von SalsUp, Bernhard Schindler, sowie CFO Jannis Brendel, haben damit einen weiteren unternehmerischen Experten aus dem Mittelstand an Bord geholt.

„Ich habe die Entwicklung von SalsUp in den letzten Monaten genau verfolgt und mich aufgrund der mehr als positiven Entwicklung entschieden, zu investieren. Den Grundgedanken, den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Verknüpfung von StartUps und dem Mittelstand zu stärken, ist mir selbst ein großes Anliegen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit,“ so Stephan Assmann.

Mit dem aktuellen Startup-Hype kam auch das Thema Corporate-Startup-Collaboration aufs Tablet. Inzwischen beginnt sich mehr und mehr herumzusprechen, dass es nicht nur für Konzerne, sondern auch und gerade für mittelständische Unternehmen und KMU sehr wichtig ist, mit Startups eng zusammenzuarbeiten und Innovationen gemeinsam zu entwickeln. Bisher jedoch leisteten sich meist große Konzerne eigene StartUp-Programme welche mal mehr und mal weniger erfolgreich waren und sind. Mittelständler hingegen versuchten, für sich passende StartUps auf etwaigen Pitchtreffen ausfindig zu machen. Dem entgegen zu wirken können mittelständische Unternehmen und KMU mittels einer Mitgliedschaft auf bereits über 95.000 StartUps live auf dem Marktplatz zur sofortigen Vernetzung zugreifen und sich matchen.

Dr. Florian Eisele: „Motivation und Transaktionsdetails des Investorenprozesses standen im Zeichen der angestrebten weiteren nationalen und internationalen Skalierung von SalsUp. Insofern war bei der Auswahl des Investors neben der persönlichen Passung dessen komplementäre Erfahrungen und Expertise von zentraler Bedeutung. Wir freuen uns, dass wir mit Stephan Assmann eine ausgewiesene Unternehmerpersönlichkeit als von allen Seiten präferierten Gesellschafter für SalsUp gewinnen konnten.“

SalsUp ist auch über die Funktionalität als Innovations-Plattform hinausgewachsen. Als Initiatoren der Roadshow THE GROW, betätigen sich die Macher und Investoren von SalsUp für einen Austausch zwischen StartUps und Mittelstand im Rahmen einer einzigartigen Eventreihe. Zudem gründete Bernhard Schindler und Gerold Wolfarth den THE GROW Entrepreneurs Club.

SalsUp ist das erste Ökovation-System. Als Europas größte Plattform für StartUps, Corporates und Sals Angels bietet SalsUp seinen Mitgliedern Sales, Network und Investment.

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SalsUp: 10-Millionen-Bewertung

SalsUp: 10-Millionen-Bewertung und CashFlow positiv nach nur 15 Monaten

SalsUp: 10-Millionen-Bewertung

Feierliche Bestätigung des Investments

Corona zum Trotz und gegen all die vielen Stimmen aus dem Umfeld: „Nichts ist unmöglich“ lautet die Devise von Bernhard Schindler, Founder & CEO der SALSUP GmbH. 15 Monate nach der GmbH Gründung holt sich das mittlerweile europaweit tätige Start-up SalsUp mit seinem digitalen „Marktplatz für Innovation“ ein siebenstelliges Investment.

Mit dem aktuellen Startup-Hype einhergehend kam zuletzt auch das Thema Corporate-Startup-Collaboration aufs Tablet. Inzwischen beginnt sich mehr und mehr herumzusprechen, dass es nicht nur für Konzerne, sondern auch und gerade für mittelständische Unternehmen und KMU sehr wichtig ist, mit Start-ups eng zusammenzuarbeiten und Innovationen gemeinsam zu entwickeln. Bisher jedoch leisteten sich meist nur große Konzerne eigene Start-up-Programme – und das mal mehr und mal weniger erfolgreich. Mittelständler hingegen versuchten, für sich passende Start-ups auf Pitchtreffen ausfindig zu machen.

Matching – neuartig und effizient
Einen neuen, ungleich effizienteren Weg des Matchings hat das junge Start-up SalsUp binnen weniger Monate auf den Erfolgsweg gebracht. Via SalsUp können mittelständische Unternehmen und KMU mittels einer Mitgliedschaft auf bereits über 95.000 Start-ups live auf dem Marktplatz zur sofortigen Vernetzung zugreifen und sich matchen. Zudem entstehen täglich mehr und mehr closed Ökovation Systeme by SalsUp: ein hoch modernes Start-up-CRM-Management, welches SalsUp seit wenigen Wochen auf Bitten vieler Unternehmen aufgebaut hat.

SalsUp: Nach einem Jahr bereits 95.000 Start-ups gelistet
Damit scheint das erst im Februar 2020 gegründete Unternehmen tatsächlich einen Nerv getroffen zu haben. Pro Tag melden sich laut Angaben der Verantwortlichen mittlerweile mehr als 50 Start-ups auf der Plattform an, insgesamt sind bereits mehr als 95.000 Start-ups gelistet. Ein eindrucksvoller Beleg für erfolgreiches Marketing und mehr.

Gleichzeitig können bereits mehr als 8.300 mittelständische Unternehmen auf die Plattform zugreifen, zudem wurden 20 Ökovation Systeme by SalsUp in den letzten Wochen eingerichtet. Mit der zudem eigens im Look & Feel für Verbände und Hochschulen im gesamten DACH-Raum geschaffenen Lösung eines White Label Showrooms, werden Start-ups in der Seedphase bereits abgeholt. Durch das eigene Veranstaltungsformat THE GROW mit Roadshow und Entrepreneurs Club skalieren die Start-ups ihr Business extrem effizient und schnell.

Millioneninvest für europaweites Wachstum
Mit dem Millioneninvest will Founder und Mehrheitsgesellschafter Bernhard Schindler das Unternehmen mit Sitz in Ergolding (Bayern) und Dependancen in Wien, Basel und Brixen mit mittlerweile 60 Mitarbeiter*innen in Europa weiter ausbauen. Das Wachstum schlägt sich auch in der nun aktuellen siebenstelligen Finanzierungsrunde nieder. „Die gigantische Bewertung von 10 Millionen Euro nach nur 15 Monaten ist ein großartiger Erfolg des gesamten Teams“, kommentiert Gründer und CEO Bernhard Schindler. Für ihn als Investor ist es noch mehr – nämlich der augenzwinkernde Beweis: Gründen während einer Pandemie und groß skalieren par excellence sind auch in schwierigen Zeiten machbar – sogar für einen ehemaligen Hauptschüler!

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Hidden Champions – Hermann Simons neues Buch zu den veränderten Spielregeln im chinesischen Jahrhundert

Die meisten von ihnen sitzen in Deutschland – Hidden Champions. Management-Vordenker Hermann Simon prägte den Begriff und zeigt in seinem Buch, wie sich die Spielregeln im chinesischen Jahrhundert verändert haben.

Hidden Champions - Hermann Simons neues Buch zu den veränderten Spielregeln im chinesischen Jahrhundert

850 Millionen Wursthüllen, 700 000 m Stoffbezüge für Flugzeugsitze pro Jahr, 2,5 Millionen Präzisionsdrehteile pro Tag – Erfolgsbilanzen von deutschen „Hidden Champions“. Den Begriff für Top-Mittelständler in Nischenmärkten prägte Management-Vordenker Hermann Simon bereits vor 30 Jahren. Vieles hat sich seither verändert. Nach dem Export-Boom (1990-2010) stehen die Unternehmen heute vor großen Herausforderungen: Direktinvestitionen verdrängen den Export, Warenströme weichen digitalen Dienstleistungen, das Thema Nachhaltigkeit erfordert ein Umdenken. Simon zeigt, wie es heute um die „heimlichen Gewinner“ steht, und mit welchen Strategien sie angesichts der wachsenden Wirtschaftsmacht Chinas erfolgreich in die Zukunft aufbrechen können.

Hidden Champions erobern die internationalen Märkte vor aller Augen und bleiben dennoch unter dem öffentlichen Radar. Die ersten unter ihnen wie Fresenius, Haribo oder Miele sind mittlerweile weltbekannt. Sie sind vor allem ein Phänomen des deutschsprachigen Raumes, wo es die höchste Dichte an mittelständischen, global agierenden Marktführern gibt. Der chinesische Markt besitzt für sie sowohl hinsichtlich Größe als auch Wachstum eine herausragende Bedeutung. Auf das Land entfallen 16 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung – Tendenz steigend. Wer mithalten will, muss in China dabei sein. Andererseits stellt Chinas Größe selbst Großunternehmen vor massive Herausforderungen – organisatorisch, personell und finanziell. Simon beleuchtet, wie die Transformation der Globalisierung voranschreitet und sich die Antriebskräfte für die Unternehmen (Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Innovation) verändern.

Das Hidden-Champions-Konzept stößt seit seiner Entstehung auf weltweites und nachhaltiges Interesse in Politik, Wirtschaft, Presse und Wissenschaft. Simons aktuelles Buch ist ein Must-have für alle, die sich mit Hidden Champions beschäftigen. Es ist umfassender Überblick und zukunftsweisender Ausblick in einem.

Hermann Simon ist Gründer und Honorary Chairman von Simon-Kucher & Partners, dem Weltmarktführer in der Preisberatung mit 41 Niederlassungen weltweit. Er ist Experte für Strategie, Marketing und Pricing und ein international gefragter Berater und Referent. Simon ist der einzige Deutsche in der „Thinkers50 Hall of Fame“ der wichtigsten Managementdenker der Welt und wurde wiederholt zum einflussreichsten lebenden Managementdenker im deutschsprachigen Raum gewählt. Das Magazin Cicero zählt ihn zu den 100 bedeutendsten Intellektuellen in Deutschland. In China wurde die Hermann Simon Business School nach ihm benannt, die sich insbesondere dem von ihm entwickelten Hidden-Champions-Konzept widmet.

Hermann Simon
Hidden Champions – Die neuen Spielregeln
im chinesischen Jahrhundert
2021, 280 Seiten, gebunden
EUR 39,95/EUA 41,10/sFr 45,02
ISBN 978-3-593-51484-0
Erscheinungstermin: 18.08.2021

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

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Schwere Zeiten für Einkäufer

Einkaufsexperte Günther Hainz über die fahrlässige Priorisierungs-Kultur im Einkauf und wie trotz Zeitmangel und Krise herausragende Ergebnisse erzielt werden

Schwere Zeiten für Einkäufer

Günther Hainz ist Einkaufsexperte und Begründer von „Der 80/20 Einkäufer©“ (Bildquelle: @ Blende11 / @alexan107/ 123RF.com)

FRAGE: Corona hat dazu geführt, dass Grenzen seit langer Zeit wieder dicht gemacht wurden. Was beobachten Sie? Wie gehen Führungskräfte im Einkauf derzeit mit dieser aktuellen Krisen-Situation um?

GÜNTHER HAINZ: Mit Corona sind Themen auf die Agenda gerückt, die noch vor kurzer Zeit unvorstellbar waren. Wer hätte schon gedacht, dass bewährte Lieferketten aus Asien oder auch innerhalb von Europa zusammenbrechen, weil Grenzen komplett geschlossen werden?

Der Druck und die Anforderungen an den Einkauf haben hierdurch weiter zugenommen. Es gilt eine lückenlose Versorgung sicherzustellen, alternative Lieferquellen zu identifizieren sowie auch kurzfristige Potenziale und Liquidität bereitzustellen. Hinzu kommt, dass Aspekte wie Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität mehr und mehr auf die Agenda rücken. Die mentale und auch physische Belastung für den einzelnen im Einkauf ist hier bei all den Themen zum Teil enorm!

Was aus meiner Sicht jedoch eines der zentralen und gleichzeitig ignorierten Kernprobleme darstellt ist, dass in vielen Unternehmen eine fast schon grob fahrlässige Priorisierungs-Kultur vorherrscht.

Was meine ich damit?

Zum einen gibt es viel zu viele Prioritäten, die alle als wichtig eingestuft werden, obwohl sie das nicht sind. Und zum anderen werden Prioritäten durch die Hierarchiestufe bestimmt und überschrieben.

FRAGE: Haben Sie dazu ein Beispiel?

GÜNTHER HAINZ: Nehmen wir einen Einkäufer, der gerade an seiner wichtigsten Priorität arbeitet, einen neuen Alternativlieferanten für ein wichtiges Zulieferteil zu finden und unter Vertrag zu nehmen. Daran hängen Millionen von Kosten und das Risiko einer möglichen Versorgungslücke mit gravierenden Implikationen für das Unternehmen. Nun kommt der Vorgesetzte und braucht dringend Input für eine Präsentation, die er gerade zusammenstellt. Was glauben Sie, wird der Einkäufer nun tun?

Die Erwartung des Vorgesetzten ist klar – wenn ich als Vorgesetzter etwas brauche, dann haben andere das direkt zu liefern! Doch ist etwas automatisch wichtiger und dringender, nur weil es von einer höheren Hierarchiestufe kommt? Hierzulande tendieren wir dazu, das einfach hinzunehmen. Je höher die Hierarchiestufe, desto wichtiger. Das mag mal der Fall sein, ist aber nicht zwingend so!

Die Krux bei dem Thema Priorisierung ist doch folgende: Das Spannungsfeld, in dem sich Einkäufer bewegen, ist enorm. Es gibt so viele verschiedene Stakeholder – die Geschäftsführung, die Entwicklung, die Produktion, der Vertrieb, das Marketing, die Finanzabteilung, die Personalabteilung … alle wollen etwas vom Einkauf und haben entsprechende Erwartungen.

Der Einkäufer befindet sich somit in einem Priorisierungs-Dilemma – er ist gar nicht in der Lage, für all diese Erwartungen eine klare Priorisierung zu erstellen – somit landen am Ende immer viel zu viele Aufgaben auf seiner To-Do-Liste. Ich hatte es schon mit Einkäufern zu tun, die hatten mehr als 20 scheinbar hohe Prioritäten auf der Liste! Das muss man sich mal vorstellen! Wer soll hier noch entscheiden, was zuerst erledigt werden soll?

Hier den Überblick und den Durchblick zu bewahren, was jetzt gerade das wichtigste ist, ist für den einzelnen ohne Anleitung und Hilfe von außen nahezu unmöglich. Viele erkennen zwar die Notwendigkeit einer besseren Priorisierung, aber sie wissen einfach nicht, wie das klappen soll – es fehlt ihnen die Vorstellung und der klare Weg dorthin! Also machen sie weiter wie bisher und verschwenden so wichtige Ressourcen – Zeit, Geld und Energie!

FRAGE: Was empfehlen Sie als Experte gerade mittelständischen Unternehmen angesichts dieses Priorisierungs-Dilemmas im Einkauf – gerade in der aktuell schwierigen Pandemie-Zeit?

GÜNTHER HAINZ: Wie sagte Abraham Lincoln so schön: „Wenn ich acht Stunden hätte, um einen Baum zu fällen, würde ich sieben Stunden dafür aufwenden, meine Axt zu schärfen!“

Gerade dann, wenn Ressourcen knapp sind und sich gefühlt alles überschlägt, gilt es um so mehr, einen Schritt zurückzutreten und die aktuellen Aufgaben und Prioritäten zu überdenken und neu zu sortieren.

Leider ist es in der Hektik des Tagesgeschäfts im Einkauf fast unmöglich, sich so zu distanzieren, um darüber Klarheit zu erlangen. Wie schon dargestellt, es erscheint einfach zu vieles sehr, sehr wichtig.

Deshalb empfehle ich meinen Kunden, sich bewusst für eine gewisse Zeit aus dem Tagesgeschäft loszulösen und intensiv darüber nachzudenken, was die wirklich wichtigen Themen sind – sowohl beruflich wie auch privat. Was sind die Ziele des Unternehmens? Wie trägt der Einkauf dazu bestmöglich bei? Wie steht es um private Ziele wie Familie? Freunde? Hobbies? Wie kann ich all das unter einen Hut bringen und dabei nicht ausbrennen? Es geht darum, durch Klarheit für innere Ruhe zu sorgen.

FRAGE: Wie wird sich die Situation Ihrer Einschätzung nach weiterentwickeln? Wie stehen die Chancen, den Einkauf möglichst krisensicher aufzustellen?

GÜNTHER HAINZ: Aus meiner Sicht werden die Anforderungen an den Einkauf nicht weniger, sondern ganz im Gegenteil, die Herausforderungen und somit auch der Druck auf den Einkauf werden weiter steigen.

Für Unternehmen hat Corona wie bereits erwähnt neue Themen auf die Agenda gebracht, und diese gilt es auch einkaufsseitig zu managen: Das sind Themen wie Versorgungssicherheit bei gleichzeitig optimalen Beschaffungskosten, den CO2-Fußabdruck verbessern oder auch die Digitalisierung. Gleichzeitig hapert es in vielen Einkaufsabteilungen immer noch an ganz grundsätzlichen Themen – strategische Klarheit und operative Effizienz.

Zudem sehe ich verstärkt das Risiko auf die Einkaufsabteilungen zukommen, dass Einkäufer unter der Last der Aufgaben zusammenzubrechen und möglicherweise gesundheitliche Schäden davontragen. Dies hätte nicht nur für die Einkäufer zum Teil dramatische Konsequenzen bis hin zum Jobverlust und daraus erwachsenden extremen finanziellen Problemen. Auch für die Unternehmen bedeutet dies, dass sie potenziell sehr fähige Leute verlieren, die kurzfristig nicht zu ersetzen sind – was wiederum den Druck auf die verbleibenden Mitarbeiter erhöhen wird und einen möglichen Dominoeffekt auslöst.

FRAGE: Was ist Ihrer Erfahrung nach besonders zu beachten, um mit den verfügbaren Mitteln die steigenden Anforderungen zu bewältigen, ohne dabei Gefahr zu laufen auszubrennen?

GÜNTHER HAINZ: Es gilt für einen effektiven Ressourceneinsatz zu sorgen. Nur so sind auch bei den steigenden Anforderungen herausragende Ergebnisse möglich. Und die Maxime muss dabei sein: Weniger, dafür besser!

Im ersten Schritt heißt dies für Klarheit zu sorgen, was die Top-Prioritäten sind und folglich die Ressourcen auf diese Top-Prioritäten zu konzentrieren. Glauben Sie mir, das klingt viel einfach als es ist. Viele sind genau daran gescheitert.

Das erfordert Mut auch mal „Nein“ zu sagen. Und es ist erforderlich, die Top-Prioritäten funktions- und hierarchieübergreifend zu synchronisieren – es darf nicht sein, dass die Priorität des Vorgesetzten automatisch alles andere überschreibt!

Zudem ist ein wesentliches Element ein Wechsel in der Betrachtung, nämlich von einem sehr weitverbreiteten Fokus auf den Input hin zu einer konsequenten Output- und Ergebnisorientierung.

Ich denke, es ist unstrittig: Am Ende zählt bei einem Vorhaben immer das Ergebnis und nicht die Aktivitäten, die gebraucht wurden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Wenn ich einen neuen Lieferanten benötige, ist mir am Ende egal, ob ich dafür 5, 10 oder 50 Lieferanten durch den Auswahlprozess geschickt habe. Wichtig ist, dass ein passender neuer Lieferanten gefunden wurde.

Leider erlebe ich es jedoch sehr häufig, dass bei der Steuerung von Projekten der Fokus auf den Input gelegt wird. Es werden Pläne gemacht, Listen geschrieben, die dann wiederum mehr oder weniger stur abgearbeitet oder umgeschrieben werden, ohne jedoch den Zusammenhang zum erwünschten Ergebnis zu prüfen oder zu hinterfragen. Hier wird viel Zeit verloren und es werden wertvolle Ressourcen verschwendet. Dies gilt es in den Griff zu bekommen und den Fokus konsequent auf das gewünschte Ergebnis zu legen.

FRAGE: Was ist Ihrer Meinung nach neben einer konsequenten Output-Orientierung noch zu bedenken, um in diesen Zeiten herausragende Ergebnisse zu erzielen?

GÜNTHER HAINZ: Es gilt Aufgaben konsequent zu hinterfragen, klare Regeln für Prioritäten zu formulieren und diese Regeln auch einzuhalten. Die Leitfrage muss immer sein: Wie können wir die uns zur Verfügung stehenden Mittel und Mitarbeiter bestmöglich einsetzen?

Hierzu muss ein offener Dialog über Hierarchieebenen hinweg über „Was ist gerade das Wichtigste“ erlaubt sein und geführt werden, mögliche Prioritätenkonflikte müssen offengelegt und angesprochen werden. Dabei darf es auch mal vorkommen, dass Aufgaben vom Vorgesetzten warten müssen.

Als Vorgesetzter gilt es eine Kernfrage zu verinnerlichen und regelmäßig an die Mitarbeiter zu stellen: „Was müssen Sie nach hinten stellen oder liegenlassen, um das, worum ich Sie gerade bitte, für mich zu erledigen!?

Hier stelle ich fest, dass insbesondere dieser Dialog darüber, Unausgesprochenes und Verborgenes transparent zu machen und hierfür klare Regeln zu formulieren, meinen Beratungskunden speziell weiterhilft und hier große Durchbrüche erzielt werden.

FRAGE: Gibt es sonst noch etwas, das Sie beobachten?

GÜNTHER HAINZ: Eines ist mir sehr wichtig und ich möchte es deshalb nochmals betonen. Mir fällt auf, dass wirklich viele Einkäufer sehr angespannt und sehr gestresst sind! Hier sehe ich höchsten Handlungsbedarf für Unternehmen, um den „Menschen Einkäufer“ zu schützen. Wir alle kennen dieses Damoklesschwert Burnout und ich habe es selbst erlebt, wie Kollegen von mir schnurstracks in ein Burnout gelaufen sind. Und glauben Sie mir, das war alles andere als spaßig!

Viele Einkäufer bewegen sich in einem enormen Spannungsfeld, nicht nur beruflich, auch privat. Wenn ich mit Einkäufern spreche, erzählen mir viele, dass sie untertags von einem Meeting ins nächste laufen und dabei kaum Zeit haben, kurz mal durchzuatmen! Abends kommen sie müde und ausgelaugt nach Hause und treffen dort auf das nächste Spannungsfeld. Sobald sie bei der Haustür reingehen, spüren sie schon die Erwartungen von der Frau oder dem Mann, den Kindern, den Freunden… viele, die sich Zeit und Aufmerksamkeit wünschen. Und dabei wollen die meisten nach so einem Arbeitstag einfach nur Ruhe und Entspannung und einfach mal nichts machen.

Das kann für eine bestimmte Zeit gut gehen. Doch dauerhaft kann dies zu enormen Problemen mit zum Teil dramatischen Konsequenzen führen. Gesundheitliche, familiäre Probleme, finanzielle Probleme, etc. Darüber sind sich viele gar nicht bewusst. Es wird einfach mit Aussagen wie „Wird schon gut gehen! Augen zu und durch!“ vom Tisch gewischt. Gerade Einkäufer tendieren von ihrer Persönlichkeit dazu, sehr rational zu sein und Gefühle wegzudrücken. Dabei fordern sie dem eigenen Körper oftmals einfach zu viel ab. Und wenn es erstmal zu spät ist, sind die Folgen katastrophal!

Unternehmen haben hier eine Verantwortung und sollten diese im eigenen Interesse wahrnehmen. – Es ist kein Geheimnis, dass gesunde Mitarbeiter leistungsfähiger und belastbarer sind und bessere Ergebnisse erzielen.

Mir war früher und ist immer noch wichtig, dass ich nach der Arbeit genügend Energie habe, mich bewegen möchte, Zeit mit meinen Kindern und meiner Frau verbringen möchte. Wenn ich merke, dass mir die Energie fehlt, weil ich vielleicht auch nicht mehr so gut schlafe, nehme ich das immer als erstes Warnzeichen und überprüfe sofort, was gerade die Ursache dafür ist und wie ich gegensteuern kann.

Klarheit über Prioritäten, sowohl in beruflicher Hinsicht wie auch privat ist aus meiner Sicht dabei der erste wichtige Schritt, um ein Leben in Gesundheit und Zufriedenheit zu führen. Und da man als Betroffener meist vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen kann, empfehle ich hier ganz klar, sich dafür Unterstützung zu holen. Das kann ein guter Freund sein, besser ist jedoch, sich dafür einen echten Profi zu holen.

Danke, lieber Günther Hainz, für diese interessanten Einblicke und weiterhin viel Erfolg!

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Weitere Infos zu Günther Hainz finden Sie auf www.guentherhainz.de (https://www.guentherhainz.de). Einen kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin können Sie direkt HIER (https://www.guentherhainz.de/termin) vereinbaren!

Günther Hainz ist Einkaufsexperte und Begründer von „Der 80/20 Einkäufer©“. Er zeigt seinen Kunden, wie sie mit den bestehenden Mitteln in kürzester Zeit durch Vereinfachung, Automatisierung sowie Reduktion von Aufgaben mehr Freiraum für die wirklich wichtigen Dinge schaffen! Hierdurch können diese bei weniger Aufwand und Stress herausragende Einkaufsergebnisse erzielen und auch privat wieder mehr vom Leben haben.

Hierfür greift er auf sein jahrzehntelanges Know-how im Einkauf und auf sein umfassendes unternehmerisches Wissen im Bereich der Produktivitätssteigerung zurück.

Zu seinen Kunden gehören sehr namhafte Unternehmen aus dem DACH-Mittelstand.

In intensiven und persönlichen 1:1-Gesprächen zeigt Günther Hainz seinen Kunden, wie sie mit bewährten und funktionierenden Strategien das Optimum aus den bestehenden Mitteln herausholen und so für herausragende Einkaufsergebnisse sorgen – bei gleichzeitiger Reduktion des Arbeitspensums und des Stressniveaus!

Günther Hainz ist Experte, wenn im Einkauf bessere Ergebnisse bei weniger Stress erzielt werden sollen. Im Rahmen seines Programms „Der 80/20 Einkäufer©“ werden erfolgreiche, messbare und robuste Prozesse etabliert, so dass Unternehmen dauerhaft davon profitieren können.

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„Für den Mittelstand denkt die Politik oft zu kurz …“

Interview mit dem IBU-Vorstandsvorsitzenden und neuen WSM-Vizepräsidenten Ulrich Flatken

"Für den Mittelstand denkt die Politik oft zu kurz ..."

Ulrich Flatken, IBU-Vorstandsvorsitzender, ist seit Mai 2021 auch WSM-Vizepräsident

HAGEN -14. Juli 2021. Ulrich Flatken, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbandes Blechumformung (IBU), ist seit wenigen Wochen auch Vizepräsident des Wirtschaftsverbands für Stahl und Metallwaren (WSM). In beiden Funktionen setzt er sich für den Mittelstand ein. Hier ein Interview mit ihm zur Zusammenarbeit mit der Politik, aktuellen Anforderungen und Perspektiven der metallverarbeitenden Unternehmen.

In Ihrer neuen zusätzlichen Funktion als WSM-Vizepräsident sind Sie ein Stück näher an der Politik. Wie groß ist der Abstand zwischen industriellem Mittelstand und politisch Verantwortlichen?
Gefühlt gigantisch – gerade nach Berlin. Die Politik berücksichtigt den Mittelstand kaum. Er ist zwar ein Thema, aber das sind eher Lippenbekenntnisse. Kleine Unternehmen haben eine zu geringe mediale Aufmerksamkeit – das macht sie für Politiker vielfach unbedeutend. Dabei vergessen sie, dass das einzelne mittelständische Unternehmen vielleicht nur 100 Mitarbeiter hat, der Mittelstand insgesamt aber den Großteil der Arbeitsplätze stellt.

Die Politik denkt in diesem Bereich zu kurz …?
Sie denkt Themen öfters nicht zu Ende. Bestes Beispiel ist das Homeoffice. Persönlich bin ich ein Freund von flexiblen Arbeitsmodellen – wenn sie realisierbar sind. Fehlt ein leistungsfähiges Internet, wie etwa vielerorts im Sauerland, wird die Umsetzung schwierig.

Welche Möglichkeit sehen Sie, den Verantwortlichen diese Themen näherzubringen?
Mittelständische Unternehmen sollten mehr mit ihren lokalen Abgeordneten sprechen. Um ein Grundverständnis zu wecken und Problematiken aufzuzeigen. Am Standort haben Unternehmen schon mit 100 oder 200 Arbeitsplätzen gute Chancen, Politiker- und Medieninteresse zu wecken. In dieser unternehmerischen Kommunikation mit der Politik ist noch Luft nach oben. Auch und gerade im Dialog mit politisch Andersdenkenden.

Aktuell belasten Turbulenzen Unternehmen zusätzlich: Zur Pandemie kommt der große Mangel – bei Chips, Stahl etc. Wie können Betroffene damit umgehen?
Für Unternehmen zahlt sich ein langfristiges Beziehungsmanagement zu Lieferanten aus. Wer Vertrauen aufbaut und verlässliches Handeln zeigt, ist in der Beschaffungskrise im Vorteil. Zusätzlich ist Kommunikation erforderlich. Mit Kunden über die Weitergabe von Preissteigerungen, aber auch mit Banken und Lieferanten. Überlebenswichtig aber ist, dass die Politik das Problem an der Wurzel packt: Sie schützt die Stahlindustrie – die Safeguards gehen gerade in die Verlängerung. Entscheidend ist nun, dass dieser geschützte Industriebereich seiner Pflicht nachkommt, die aus dem Schutz erfolgt: eine Marktversorgung zu akzeptablen Preisen. Das fehlt – wir erleben eine dramatische Versorgungssituation und Höchstpreise.

Welche gravierenden Folgen hat der Stahlmangel für Unternehmen?
Die Vorfinanzierung ist bald doppelt so hoch wie normal, bei der Warenkreditversicherung werden die Limits überschritten. Die negativen Begleiteffekte sind enorm. Und es sind weitere Preissteigerungen absehbar, wenn die vielerorts üblichen Halbjahresverträge mit Stahllieferanten jetzt auslaufen. Wir werden mit Insolvenzen als Folge des Stahlpreises rechnen müssen.

Mit der Verlängerung der Safeguards erschwert oder unterbindet die EU Stahlimporte für weitere drei Jahre und erschwert die Beschaffung zusätzlich. Wird Protektionismus auch in Europa „hoffähig“?
Das würde uns als „Exportweltmeister“ sehr schaden. Ein großer Wirtschaftsraum wie China kann es sich eher leisten, Exporte einzuschränken und sich nicht in die Weltwirtschaft zu integrieren. Deutschland funktioniert nur im europäischen Kontext und über weltweite Exporte. Wir müssen global wettbewerbsfähig bleiben – Produkte werden zu teuer, wenn Protektionismus nur noch eine Vormaterialbeschaffung innerhalb der EU erlaubt.
Hinzu kommt, dass die Einfuhrzölle für Stahl, aber nicht für Stahlprodukte gelten. Der außerhalb der EU günstiger produzierende Wettbewerb darf also importieren. Dieser Protektionismus berücksichtigt nicht alle Zusammenhänge. Auch das ist politisch nicht zu Ende gedacht und benachteiligt hiesige Stahlverarbeiter.

Im Rahmen des EU Green Deals sind weitere Handelsbarrieren in Form von Ausgleichszöllen geplant. Können wir ökologische Standards ausbauen, wenn außerhalb Europas niedrigere Standards vorherrschen?
Unsere typisch deutschen Denkansätze – wir müssen besser, schneller, weiter sein – sind problematisch. Hohe Energiekosten, strenge Klimaziele, weitreichende soziale und ethische Fragestellungen, massive Steuerbelastungen – all das gefährdet unsere Wettbewerbsfähigkeit. Weltweit und auch schon innerhalb der EU. Das Thema Energie sehen europäische Länder teilweise anders … Hier muss die deutsche Politik globale, ökologische, ökonomische Folgen, also komplexe Zusammenhänge, berücksichtigen. Sonst geht es uns wie bei vielen Flüssen: Vor 30 Jahren wurden sie begradigt und die Folgen wurden nicht vorhergesehen, nun werden sie renaturiert, um die Folgen der Begradigung wieder rückgängig zu machen.

Hat der Mittelstand überhaupt genügend Substanz und Zeit, um die Herausforderungen -Klimaneutralität, aber auch digitale Transformation, Elektromobilität – anzunehmen?
Für den Mittelstand ist es entscheidend, offen zu sein für Kooperation und Austausch. Der KMU-Bereich muss mit veränderten Rahmenbedingungen umgehen, Problemlösungen andenken und technologische Lösungen anbieten. Ein Vorteil ist seine höhere Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Der Mittelstand ist ideenreich, hat schlankere Strukturen, alle Mitarbeiter dürfen mitdenken – das ist klar ein Asset.

Werden alle mittelständischen Unternehmen den Wandel bewältigen?
Wahrscheinlich nicht jedes, aber das gilt auch für Konzerne. Es ist auch eine Frage des Produktes, der generellen Unternehmensausrichtung etc. – Unternehmen mit wenig Alleinstellungsmerkmalen haben es schwerer.

Die Verbandsstrukturen mit Fach- und Wirtschaftsverbänden und dem Bundesverband der Deutschen Industrie sind tradiert. Arbeitgeberverbände, IHKs und Regionalverbände kommen hinzu. Wie hoch ist die Effizienz der verschiedenen Interessenvertreter?
Die Verbandsproblematik besteht, insbesondere bei übergeordneten Verbänden wie dem BDA, darin, dass sie Unternehmen mit unterschiedlichen Bedürfnissen vertreten. Daraus ergeben sich Konflikte. Große Unternehmen können vielfältige Ressourcen anbieten, die Interessen der Mittelständler gehen eher unter. Das ist schwer zu lösen. Beim WSM sind wir mittelständisch orientiert – das erleichtert ein effizientes Vorgehen.

Wenn Sie nach vorn blicken: Auto verliert – Nischenmärkte gewinnen … Ist das die Zukunft?
Die Frage ist nicht generell zu beantworten. „Individuelle Mobilität“ heißt das Thema der Zukunft. Wir müssen alle Bedürfnisse sehen, nicht nur die der urbanen Bevölkerung. Ähnlich wie beim Homeoffice hat das kleine Dorf im Sauerland andere Anforderungen.

Ganz persönlich: Sie engagieren sich für ein Netzwerk und den Mittelstand. Manchmal eine Sisyphusarbeit gerade auch an der politischen Front. Was soll in der Goldenen Chronologie des IBU in 20 Jahren über Sie stehen?
Das ist noch sehr weit weg. Aktuell freue ich mich einfach, beim IBU in einem Verband aktiv zu sein, der aktive, interessierte Mitglieder hat. Der attraktive Angebote bietet. Und der einen gut besetzten Vorstand hat – mit klaren Meinungen. Dieses engagierte Unternehmertum ist etwas, was ich fördere und was mich fasziniert. Das wird vermutlich auch im Rückblick ein Kernpunkt sein.Text 7.393 Z. inkl. Leerz.

Der IBU in Hagen vertritt als Bundesverband circa 240 Mitgliedsunternehmen der blechumformenden Industrie und deren Zulieferer. Diese überwiegend aus mittelständischen Familienunternehmen bestehende Branche wird durch eine industrielle Fertigung für marktmächtige Kunden geprägt. Das Umsatzvolumen der Branche betrug im Jahr 2019 rund 20,49 Milliarden Euro. Die Verbandsmitglieder sind mehrheitlich Zulieferer der Automobil- und Elektronikindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauindustrie sowie der Medizintechnik.

Fotos: Industrieverband Blechumformung (IBU) – Abdruck honorarfrei – bitte nur mit Quellenangabe

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Mittelstand digital: Unternehmen automatisieren E-Mail Management mit KI

Die Mitarbeiter*innen der Kundenservice-Abteilungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen haben jeden Tag alle Hände voll zu tun. Denn bei der Flut von E-Mail-Anfragen gilt es nicht nur die richtigen Antworten zu geben, sondern auch die Anfrage zeitnah zu bearbeiten und dem Kunden ein erstklassiges Service-Erlebnis zu bieten. Herkömmliche E-Mail-Systeme stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Nachrichten landen in Team-Postfächern und niemand hat einen Überblick darüber, um welche Themen es geht, welche Anfragen priorisiert bearbeitet werden müssen oder bereits erledigt wurden. Was viel schlimmer wiegt: dem Management fehlt der Überblick über die Service-Qualität, die Prozesseffizienz und die Einhaltung einer einheitlichen Kommunikation gegenüber den Kunden. Das kann schnell fatale Folgen haben. Denn im Zeitalter der Digitalisierung erwarten nicht nur Kunden eine zeitnahe Reaktion auf Ihr Anliegen. Auch das Management erwartet Transparenz und Steuerungsinstrumente.

Um Service-Mitarbeiter*innen im Service-Dialog zu unterstützen und ihnen jederzeit den Überblick über alle Kundennachrichten zu bieten, setzen Unternehmen immer häufiger auf moderne E-Mail-Management-Software für einen effizienten und gleichzeitig personalisierten Kundendialog. Eine ebenso moderne wie hocheffiziente Cloud-Lösung hierfür ist ThinkOwl. Die Servicedesk-Lösung bietet Service-Teams einen zentralen Ort für die Zusammenarbeit und sorgt dafür, dass jeder im Team zum richtigen Zeitpunkt die richtige E-Mail mit den richtigen Informationen erhält. Denn anders als klassische Helpdesk-Software arbeitet ThinkOwl mit Künstlicher Intelligenz, die Inhalte der Nachrichten versteht und daher eingehende E-Mails automatisch kategorisieren und an die zuständigen Mitarbeiter oder Fachteams weiterleiten kann. Alle wichtigen E-Mail-Inhalte werden automatisch in Eingabemasken übertragen und der gesamte Bearbeitungsvorgang wird erfasst, so dass die Wissensdatenbank sukzessive mit wertvollen Informationen gefüllt wird. Die Kundenservice-Software lernt sozusagen mit jeder neuen Kundenanfrage dazu.

Kommen nun Kunden-E-Mails mit gleichen oder ähnlichen thematischen Sachverhalten beim Service-Team an, stellt das System direkt die passenden Antworten sowie Dokumente zur Verfügung, die er dem Kunden zur Beantwortung seiner Frage zusenden kann. Und selbst bei komplizierten Kundenanfragen gibt ThinkOwl systemgesteuerte Antworten vor, die dann für alle im Team konfiguriert werden können, sodass auch dieser Prozess bei ähnlichen gelagerten künftigen Anfragen automatisiert ist. Das spart Zeit und erhöht zugleich die Service-Qualität. Außerdem lassen sich Service-Levels zur Optimierung der Team-Performance definieren. Ergebnis: Glückliche Kunden und Effizienz im Service.

„Wir haben ThinkOwl entwickelt, um den Kundenservice für den Mittelstand optimal zu digitalisieren und gleichzeitig so einfach wie möglich zu gestalten. Als Low-Code-Anwendung ist ThinkOwl einfach einzurichten, leistungsstark und zukunftsweisend. Eine Servicedesk-Software für jedes serviceorientierte, moderne Unternehmen, das sein E-Mail-Management (https://www.thinkowl.de/funktionen/email-response-management) perfektionieren und auch alle anderen Kommunikationskanäle in einer zentralen Cloud-Anwendung sicher abwickeln möchte“, erklärt Rolf Esau, Geschäftsführer der ThinkOwl Europe GmbH. „Für die Nutzung von ThinkOwl sind weder spezielles Fachwissen, noch irgendwelche IT-Kenntnisse erforderlich. ThinkOwl lässt sich in nahezu alle gängigen Geräteplattformen integrieren und wächst mit jeder Unternehmensgröße flexibel mit“. Ein weiterer Pluspunkt: Unternehmen können ohne Investition in ThinkOwl einsteigen. Die Nutzung ist 30 Tage kostenfrei möglich. Und für kleine Teams steht selbst danach ein kostenfreier Plan als Option zur Verfügung.

Kundenservice intelligent automatisiert: ThinkOwl ist die erste Servicedesk Software aus der Cloud, die Ihre Mitarbeiter von Routinetätigkeiten befreit. Unterstützt durch KI stehen zu jeder Kundenanfrage auf jedem Kommunikationskanal genau im richtigen Moment und Kontext die richtigen Antworten, Lösungen und Workflows bereit. So werden aus E-Mails, Belegen & Dokumenten, Chats & Messenger Nachrichten automatisch die richtigen Folgeprozesse ausgelöst. Ergebnis der KI-Technologie: Glückliche Kunden, zufriedene Mitarbeiter und Ihr Kundenservice rechnet sich.

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Prisma Analytics gewinnt Top-Manager und Business Development-Profi als Chief Operating Officer

Prisma Analytics gewinnt Top-Manager und Business Development-Profi als Chief Operating Officer

Siavash Jalali – Chief Operating Officer bei Prisma Analytics

Der Top-Manager und Business-Development-Profi Siavash Jalali unterstützt die Prisma Analytics GmbH in Zukunft als Chief Operating Officer. Jalali hat bei Global Playern wie Ernst&Young und Toshiba sowie mittelständischen Family Offices gearbeitet. Für die globale Beratungsgesellschaft Ernst&Young trieb er als Business Development Leader den Bereich „Compliance and Reporting“ für die EMEIA-Region voran. Die Schwerpunkte seiner Managementaufgaben in den vergangenen 18 Jahren lagen außerdem im Change-Management, in der Post-Merger-Integration und im Vertrieb. Siavash Jalali verantwortete Projekte im mittleren zweistelligen Millionenbereich und führte bis zu 45 Mitarbeiter. Der neue COO hält einen Master in Medizinischer Informatik (Uni Heidelberg) und einen MBA der „Kellogg School of Management“.

Der neue Chief Operating Officer: Strategische Akzente am Finanzmarkt setzen

Jalali hat klare Ziele in seiner Position als Chief Operating Officer von Prisma Analytics: „Aufbauend auf unserem Grundkonzept werden wir kräftige strategische Akzente am Finanzmarkt im Bereich von „Alternativen Sentiment Data“ setzen. Kundenbindung und eine schnelle Anpassung der Kundenwünsche sind bei uns ab sofort großgeschrieben.“ COO Jalali verfolgt einen deutlichen Wachstumskurs: „Wir werden unsere Aktivitäten international mithilfe unserer Partner ausweiten. Die Umsetzung von Großprojekten als auch der Vertrieb unserer „Live Feeds“ für die Finanzprofis stehen auf der Agenda. Zudem kommen neue Kooperationen mit Beratungsfirmen, die sich immer mehr für die KI-Thematik interessieren.“ Bei Prisma Analytics wird Jalali auch den operativen Betrieb steuern und die Bereiche IT, Marketing und Sales verantworten.

„Künstliches Gehirn“ als Grundlage unzähliger Anwendungen

Die Prisma Analytics GmbH, die extrem große Datenmengen in Echtzeit analysieren und zu strukturierten Datenobjekten verarbeiten kann, wird von der Münchner Patentpool Group seit der Gründung 2016 als eigenständiges Großprojekt geführt. Gründer der Patentpool Group und Co-Founder von Prisma Analytics ist Dr. Heiner Pollert, der die KI-basierte Technologie des Unternehmens so beschreibt: „In einem nie endenden Lernprozess erfasst unser Datenmodell „C+8“ laufend neue Datenquellen und ordnet das „Gelernte“ den bestehenden Informationen zu. So entsteht eine dynamische und in ständiger Erweiterung befindliche Datenbank, die die gespeicherten Informationen in Relation zueinander setzt und dadurch in der Lage ist, ein synthetisches Abbild der realen Welt zu kreieren. Dieses ständig wachsende „künstlichen Gehirn“ wird zukünftig als Basis für unzählige Applikationen und Anwendungen aus unterschiedlichsten Anwendungsbereichen dienen.“

Weitere Informationen unter: https://prisma-analytics.com/de/

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Kontakt
BETTERTRUST GmbH für Prisma Analytics GmbH
Sebastian Here
Luisenstr. 40
10117 Berlin
+49 (0)30/340 60 10 – 88
s.here@bettertrust.de
https://www.bettertrust.de/

Leverage Experts begleitet Verkauf von Permed AG

Die Zürcher Strategieberatung verkauft privates Spitex- und Betreuungsunternehmen

Leverage Experts begleitet Verkauf von Permed AG

Zürich, Juni 2021. Das in der Deutsch- und Westschweiz tätige private Spitex- und Betreuungsunternehmen Permed AG wurde im Februar 2021 an einen Private Equity Investor verkauft. Die Strategieberatung Leverage Experts AG war mit dem Verkauf des Unternehmens beauftragt und konnte das Unternehmen trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erfolgreich dem neuen Eigentümer zuführen.

Permed wurde 1985 gegründet und leistet seit über 30 Jahren maßgeschneiderte Spitex und Betreuung. Das Unternehmen bietet unter anderem Beratung, kompetente Grund- als auch Behandlungspflege durch diplomiertes oder speziell qualifiziertes Pflegefachpersonal sowie tatkräftige Unterstützung für pflegebedürftige Personen im Alltag. In einem weiteren Geschäftsbereich vermittelt Permed zudem Stellen im schweizerischen Gesundheitswesen, beispielsweise an Spitäler, Altersheime und andere Institutionen. Somit ist es die älteste Rekrutierungseinrichtung für die Vermittlung von Stellen im schweizerischen Pflegesektor.

Die Geschäftsleitung der Permed AG beauftragte Leverage Experts im März 2020 mit dem Verkauf des Unternehmens. Die Züricher Strategieberatung ist ein erfahrener Partner für kleine und mittelständische Unternehmen in anspruchsvollen Transformations- und Krisensituationen. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Permed AG konnten die M&A-Berater von Leverage Experts einen geeigneten Käufer identifizieren und den Verkauf einleiten. Hierdurch konnte die Zukunft des Unternehmens für Mitarbeitende und Kunden gesichert werden.

Unternehmerische Sondersituationen stellen besonders das Management von KMUs häufig vor große Herausforderungen. Gelingt es nicht, innerhalb kürzester Zeit relevantes Expertenwissen an Bord zu holen, laufen Investoren Gefahr, Verluste zu erleiden. Dies kann häufig verhindert werden, wenn mit qualifizierten Beratern unterschiedliche Lösungswege eruiert werden., so Kolja A. Rafferty, Practice Lead Corporate Strategy von Leverage Experts.

Das Beratungsunternehmen Leverage Experts GmbH wurde 2012 als unabhängige Gruppe interdisziplinärer Experten in Zürich gegründet. Das erfahrene Team unterstützt Kunden aus dem KMU-Sektor bei kritischen und komplexen Herausforderungen mit einer strategischen Herangehensweise und Leidenschaft für ergebnisorientierte Umsetzung. Der Fokus liegt auf Corporate Finance & Strategie in Situationen des schnellen Wandels sowie Krisen- und Turnaround- Management. LE implementiert Unternehmens- und Wachstumsstrategien und begleitet (digitale) Transformations- und Restrukturierungsprozesse kurzfristig und wirkungsvoll für eine aktive Gestaltung der unternehmerischen Zukunft.

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BusinessCode mit „Ludwig 2020/21“ für beste Unternehmensnachfolge ausgezeichnet

Das innovative Nachfolgemodell überzeugte die Jury. Unternehmensnachfolgen dieser Art sind in Deutschland noch weitgehend unbekannt, die Jury wollte mit ihrer Auszeichnung ganz klar ein Zeichen für Nachahmer setzen.

BusinessCode mit "Ludwig 2020/21" für beste Unternehmensnachfolge ausgezeichnet

Die Mitarbeiter/Gesellschafter um Martin Schulze (links) und Martin Bernemann (rechts)

23.06.2021 „Wir freuen uns riesig, dass wir die Jury mit unserem Management-Buy-out Made by BusinessCode überzeugen konnten“, freut sich Martin Schulze, CEO und Gesellschafter bei BusinessCode (https://www.business-code.de/). Ausgezeichnet wurde der mittelständische Softwareentwickler für sein besonderes Modell der Firmenübernahme, das sowohl etwas Bewahrendes als auch etwas Neues miteinander verbindet.

Management-Buy-out Made by BusinessCode kurz erklärt: Das Unternehmen wurde von insgesamt 10 langjährigen MitarbeiterInnen übernommen. Diese sind nun sowohl Mitarbeitende als auch GesellschafterInnen. Der ehemalige Gründer bleibt dem Unternehmen weiter als Gesellschafter verbunden. Für Gründer Hanno Gehron war dies ein bedeutender Schritt, der ihm in dieser Konstellation deutlich leichter gefallen ist.

Die Idee zum Management-Buy-out der etwas anderen Art entstand aus der bei BusinessCode gelebten Kultur sowie der intensiven und guten Zusammenarbeit, die durch gegenseitiges Vertrauen und ein intensives Miteinander geprägt ist. Das Management-Buy-out war für das Bonner IT-Unternehmen ein wichtiger Schritt in seiner Firmenentwicklung. Gemeinsam hat man als eingespieltes Team die Basis für die unternehmerische Weiterentwicklung gelegt. „Wir haben den bestehenden Teamgeist für den neuen Aufbruch genutzt“, erklärt Schulze.

Die Idee, die Verantwortung für den Fortbestand des Unternehmens auf mehrere Schultern zu verteilen, überzeugte die 10-köpfige Jury (https://www.sc-loetters.de/gpdm-ludwig/wettbewerbsrunde-2020/). Neben diesem bewahrenden Aspekt war auch das vorhandene Potenzial als Basis für eine unternehmerische Weiterentwicklung zu nutzen. Werden Unternehmen übernommen, ist die Zeit danach nicht immer einfach. Das Unternehmen und seine MitarbeiterInnen müssen sich in der Regel neu finden. Dies ist hier anders und das Team von BusinessCode konnte nach der Übernahme direkt durchstarten.

Und so ist es auch. Das Unternehmen sucht aktuell neue MitarbeiterInnen für das kräftige Wachstum. „Das Management-Buy-out ist ein starkes Signal der Belegschaft, dass wir noch einiges mit der Firma vorhaben. Dazu gehören Wachstum und die Integration neuer KollegenInnen“, beschreibt Martin Bernemann, ebenso Geschäftsführer und Gesellschafter, die Aufgabe der IT-Experten für die nächsten Monate.

Doch zunächst einmal wird kräftig gefeiert, wenn auch zunächst nur virtuell. Eine persönliche Feier holt das Team nach, sobald dies wieder möglich sein wird.

Bildunterschrift: Die Mitarbeiter/Gesellschafter um Martin Schulze (links) und Martin Bernemann (rechts) wurden mit dem „Ludwig 2020/21“ für die beste Unternehmensnachfolge ausgezeichnet

Seit über 20 Jahren steht BusinessCode für maßgeschneiderte IT-Lösungen. Tagtäglich arbeiten mehr als 20.000 User national und international mit Software des Bonner IT-Dienstleisters. Nähe und Erreichbarkeit zeichnen BusinessCode ebenso aus wie Know-how und Kompetenz der langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiter.
Die Basis der individuellen und auf die Kundenwünsche abgestellten IT-Lösungen, bildet die hauseigene Software-Library, sie ist das Ergebnis der langjährigen Arbeitsweise von BusinessCode. Je nach Aufgabenstellung und Kundenanforderung wird die Softwarelösung entsprechend flexibel gestaltet, um erweiterbar zu sein. Dies sorgt für eine weitgehende Unabhängigkeit der Kunden.
Modernste Technologien gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährten Lösungsideen, arbeitet BusinessCode daran, seine Kunden national wie international noch erfolgreicher zu machen.

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