Gustavo Gusto erhält Großen Preis des Mittelstandes

Hohe Auszeichnung füt Tiefkühlpizzahersteller

Gustavo Gusto erhält Großen Preis des Mittelstandes

Hohe Auszeichnung für Gustavo Gusto

Geretsried, 20. September 2022. Mit dem „Großen Preis des Mittelstandes 2022“ wurde Gustavo Gusto am Samstag (17. September) ausgezeichnet. Das Unternehmen stellt Premium-Tiefkühlpizzen für den Lebensmitteleinzelhandel her. „Wir sind von dieser Auszeichnung überwältigt. Der Große Preis des Mittelstandes ist einer der wichtigsten Wirtschaftspreise Deutschlands. Wir sind darüber unendlich stolz und dankbar“, sagt Christoph Schramm, Gründer und CEO von Gustavo Gusto, zu der Anerkennung. „Der Dank geht ganz besonders an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an unsere Lieferanten, an die Partner im Lebensmittelhandel und an unsere Kundinnen und Kunden. Was wir in dieser kurzen Zeit erreicht haben, verdanken wir all den Menschen, die an uns geglaubt, die uns unterstützt haben und die von unseren Tiefkühlpizzen überzeugt sind.“

Gustavo Gusto (www.gustavogusto.com) hat 2016 als Start-up mit der Herstellung von Premium-Tiefkühlpizzen begonnen und damit ein völlig neues Segment geschaffen. Inzwischen sind diese Pizzen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, in der Schweiz und in den Niederlanden erhältlich. Derzeit beschäftigt das Unternehmen bundesweit über 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Demnächst wird in einem zweiten Werk in Artern/Unstrut mit der Produktion von Premium-Tiefkühlpizzen begonnen. Stammsitz von Gustavo Gusto ist in Geretsried (Bayern).

„Wir werden unsere Expansion in Deutschland und Europa weiter fortsetzen. Wir haben noch viel vor“, betont Christoph Schramm. „Im Fokus unserer Aktivitäten stehen sowohl neue Produkte, als auch den Pizza-Fans in anderen Ländern den Kauf unserer Tiefkühlpizzen zu ermöglichen.“

An der Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des 28. Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2022“ für die Wettbewerbsregionen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin/Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen nahmen etwa 400 Unternehmerinnen und Unternehmer und Gäste im Würzburger Hotel Maritim teil.

An 13 weitere Unternehmen aus den sechs Wettbewerbsregionen überreichten die Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger, die begehrte „Preisträgerstatue“. Den Preis und die Urkunde für Gustavo Gusto nahm Matthias Schindel, Werksleiter des neuen Produktionswerks von Gustavo Gusto in Artern/Unstrut entgegen.

Zum Wettbewerb

Alle Ausgezeichneten hatten die Juroren der Wettbewerbsregionen von ihrer Leistung überzeugt und sich gegen 3.075 Mitbewerber erfolgreich durchgesetzt, die für 2022 in sechs Wettbewerbsregionen nominiert waren.

Bundesweit hatten für das Wettbewerbsjahr 2022 mehr als 1.000 Institutionen in den 16 Bundesländern (zwölf Wettbewerbsregionen) insgesamt 4.546 (2021: 4.674) kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb nominiert, von denen 542 (2021: 667) die „Juryliste“ erreichten.

Kein anderer Wirtschaftswettbewerb in Deutschland erlangt eine solch große und nun schon länger als ein Vierteljahrhundert anhaltende Resonanz, wie der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1994 ausgelobte Wettbewerb. Dabei ist der Preis nicht dotiert. Es geht für die Unternehmen einzig und allein um Ehre, öffentliche Anerkennung und Bestätigung ihrer Leistungen, ohne finanzielle Anreize.

Unter den ausgezeichneten Firmen sind sowohl Newcomer, die erst in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, als auch über 150 Jahre alte Unternehmen, die bereits zahlreiche Krisen, Währungsreformen und sogar Kriege überstanden haben.

Im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ werden die Unternehmen nicht nur nach einzelnen betriebswirtschaftlichen Kriterien bewertet, sondern in ihrer Gesamtheit als Unternehmen und in ihrer Rolle in der Gesellschaft. Dem dienen sieben Kennziffern sowie 50 qualitative Fragen in fünf Kriterien.
(Quelle: Oskar-Patzelt-Stiftung.)

Die Begründung der Auszeichnung

Auszüge aus der Laudatio: „Gustavo Gusto hat sich einen Trend zunutze gemacht, nämlich den hin zu bewussterer Ernährung. Die Menschen sehnen sich nach hochwertigeren, nachhaltigeren Produkten. Diese Sehnsucht erfüllt ihnen das Unternehmen paradoxerweise in einem Bereich, wo dies bisher als unmöglich galt: Tiefkühlpizza. Obwohl dieser Markt seit Jahrzehnten in den Händen weniger mächtiger Player ist, eroberte die kleine Pizzeria aus Passau ohne strategische Investoren und ohne Beziehungen einen festen Platz in den Truhen. 2016 gestartet war das Unternehmen nach nur vier Jahren Gesamtmarktführer in Bayern und national bereits Marktführer im Premiumbereich.

Gustavo Gusto ist die wachstumsstärkste Foodmarke ganz Europas. Gustavo Gusto wird inzwischen heiß geliebt. Weil ihre Hersteller mehr als nur gute Pizza machen. In der Kommunikation, aber auch im Sozialen und ihrem Einsatz für die Umwelt herausragen und neue Wege gehen. Im Corona-Jahr hat das Unternehmen Haltung gezeigt. Das Unternehmen belieferte systemrelevante Einrichtungen wie Krankenhäuser mit kostenloser Pizza, riet in einer bundesweiten Kampagne von seinem eigenen Produkt ab und rief dazu auf, nun erst einmal Restaurants zu unterstützen und sammelte eine sechsstellige Summe für bedrohte Gastronomiebetriebe. 2020 wurde mit demselben hohen Anspruch der perfekte Nachtisch zur Pizza geliefert: ein echtes Eisdielen-Eis für die Tiefkühltruhe. Entwickelt hat es ein echter Gelatiere. Auch hierfür werden nur die allerbesten Zutaten, möglichst regional und Bio, verwendet. Beim Herstellungsprozess wird nur dort automatisiert, wo es der Qualität nicht schadet. Die Maschinen werden stets dem Produkt angepasst, statt das Produkt maschinengängig zu machen. Wo nötig, setzt Gustavo Gusto sogar konsequent auf Handarbeit. Kein anderer Anbieter betreibt solch einen hohen Aufwand.“

Weitere Informationen zur Verleihung unter www.mittelstandspreis.com

Über Gustavo Gusto

Gustavo Gusto bietet Premium-Tiefkühlpizzen an, die möglichst authentisch nach italienischem Rezept hergestellt werden. Die Tiefkühlpizzen werden bundesweit u.a. in den Filialen von Edeka und Rewe, Netto, Penny, Real, Globus, V-Markt famila, tegut, combi, Wasgau und Feneberg angeboten. In Österreich bieten Billa, Billa Plus, MPreis und „Sutterlüty – Mein Ländlemarkt“ die Gustavo Gusto-Premium-Tiefkühlpizzen an. In der Schweiz sind sie bei Migros und in den Niederlanden über Flink NL erhältlich. Darüber hinaus können die Pizzen im Onlinehandel sowie im Quick-Commerce bestellt werden.

Seit Mitte 2021 bietet Gustavo Gusto darüber hinaus Speiseeis an.

Das Unternehmen und die Marke wurden mehrfach ausgezeichnet.

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Gustavo Gusto
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Zukunftssicher – der Podcast zwischen Herkunft und Innovation im Mittelstand

Lena Lührmann und Anna-Sophie Schubert von Visionsalive werfen in ihrem neuen Podcast einen Blick auf die Welt zwischen Herkunft und Innovation in mittelständischen Unternehmen.

Zukunftssicher - der Podcast zwischen Herkunft und Innovation im Mittelstand

Der neue Podcast „Zukunftssicher – zwischen Herkunft und Innovation im Mittelstand“ von und mit Lena

Innovation ist im deutschen Mittelstand in aller Munde. Allerorts wird davon gesprochen, dass ohne Innovation keine Zukunft möglich ist. Doch wie sieht es aus mit der Herkunft und der Tradition des eigenen Unternehmens? Werden diese Werte durch den Zwang zur ständigen Selbsterneuerung abgelöst?

„Der deutsche Mittelstand befindet sich in einem permanenten Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Gerade in herausfordernden Zeiten wird der Ruf nach etwas Neuem laut. Doch wie kann eine innovative Zukunft aussehen, ohne Herkunft und Traditionen zu vergessen?“ Dieser und vielen weiteren Frage stellen sich Lena Lührmann und Anna-Sophie Schubert von Visionsalive in dem neuen Podcast „Zukunftssicher – zwischen Herkunft und Innovation im Mittelstand“.

Authentisch, verständlich und ohne abgehobenen Business-Sprech berichten die beiden von ihren Erfahrungen in einer kreativen Unternehmensberatung für Innovation und Zukunftssicherung. Ihre Mission ist, das Thema Innovation von „Bullshit zu befreien“, wie es Lena Lührmann ausdrückt. Sie weiß, dass jedes mittelständische Unternehmen hoch innovativ sein kann – doch sich dabei auch manchmal selbst im Weg steht.

Im Podcast dringen die beiden zum Kern vor und zeigen, dass auch der Mittelstand so innovativ wie Start-ups sein könnte – das aber gar nicht sein muss. Die Beiden sprechen über Innovationsfähigkeit, Innovationslevel und Innovationsverhinderungsfaktoren und darüber, dass Innovation gar keinen Kraftakt darstellen muss, sondern auch intuitiv, leicht und selbstverständlich sein kann, wenn die Unternehmen bereit sind, die Reise ins Unbekannte anzutreten. „Der Mittelstand verfügt über grandioses Potenzial in Sachen Innovation. In vielen Unternehmen gibt es großartige Mitarbeitende mit ebenso großartigen Ideen. Jetzt gilt es dieses Potenzial zu heben – und hierfür geben Anna-Sophie und ich im Podcast Impulse und Anregungen“, so Lena Lührmann.

Auch in ihrem Buch „Innovation leben!“ gibt Lena Lührmann wertvolle Anregungen zum Thema Innovation im Mittelstand und beleuchtet das ganze Thema aus unterschiedlichen Perspektiven, die zu echten Aha-Momenten führen. Lena Lührmann nimmt kein Blatt vor den Mund, erklärt klar und deutlich, wo die Probleme in den Unternehmen liegen und gibt Impulse, diese zu lösen.

Den Podcast „Zukunftssicher – zwischen Herkunft und Innovation im Mittelstand“ gibt es ab sofort zum Hören auf Spotify. (https://open.spotify.com/show/0ySlocBTjK2W0bfG9gywlv?si=862800e7ec194e8b&nd=1)

Das neue Buch „Innovation leben!“ kann über Amazon (https://www.amazon.de/Innovation-leben-Unternehmen-Zukunftspotenziale-beurteilen/dp/3527511067/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1HEIZ5O0VEC1K&keywords=innovation+leben&qid=1655468384&sprefix=innovation+leben%2Caps%2C78&sr=8-1) und überall wo es Bücher gibt bestellt werden.

Mehr Informationen und Kontakt zu Lena Lührmann und Visionsalive – gibt es unter www.visionsalive.de (https://www.visionsalive.de/)

Wenn frische Ideen jetzt genau das Richtige wären, der Wettbewerb dicht auf den Versen ist, eingetretene Wege verlassen werden müssen oder Innovation im Alltagsgeschäft versandet – braucht es Visionsalive. Lena Lührmann ist überzeugt, dass die Lösung für die Herausforderungen von Unternehmen bereits im Unternehmen selbst und den Mitarbeitern steckt und ermöglicht mit ihrem Team, inneres Potenzial mit frischen Ideen und Innovationen zu heben. Wer sich Lena Lührmann und ihr Team ins Haus holt, darf unkonventionelle Herangehensweisen, außergewöhnliche Ideen und damit ganz neue Möglichkeiten erwarten. Der Weg dazu führt über Beratung, Problemidentifikation, Herausforderungsanalyse, Potenzialhebeworkshops, Konzeptentwicklung, Umsetzung, Implementierung und Prozessteuerung.
Gerade aus um die Ecke, out of the box, vernetzt und allumfassend – das ist Lena Lührmann.

Kontakt
Lena Lührmann – visionsalive
Lena Lührmann
Wellingsbüttler Weg 148
22391 Hamburg
+49 (0) 40 609 41210
hello@visionsalive.de
https://www.visionsalive.de/

LINKITSYSTEMS veredelt Partnerschaft mit Mendix für DACH- und BENELUX-Region

LINKITSYSTEMS veredelt Partnerschaft mit Mendix für DACH- und BENELUX-Region

Tim Srock (CEO Mendix) und Cornelis Lemstra (CEO LINKIT) (Bildquelle: LINKITSYSTEMS)

LINKITSYSTEMS ist als Unternehmen der LINKIT-Gruppe offiziell zum Gold-Partner von Mendix ernannt. Zu Beginn des Jahres hatte der IT-Partner bereits ein eigenes Mendix-Squad mit Expert-, Advanced- und Interim-zertifizierten Entwicklern aufgebaut, um das bereits bestehende Low-Code-Portfolio zu erweitern. Um das Wachstum und die Nachfrage des Marktes noch schneller zu unterstützen, ist LINKIT im September auch mit der Ausbildung von Mendix-Spezialisten begonnen.

LINKITSYSTEMS hilft seinen Kunden, die digitale Transformation zu beschleunigen. Die offizielle Anerkennung durch Mendix als Gold-Partner und Aufnahme in das Partnernetzwerk für die Benelux- und DACH-Region unterstreicht die Qualität, Expertise und Professionalität des neusten Wissensclusters von LINKITSYSTEMS. Der IT-Partner feiert nächstes Jahr sein 25-jähriges Bestehen und stellt seine Low-Code-Lösungen Kunden wie Ahold, ASML, Aegon, Lidl und der Deutschen Bahn zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, Mendix in unser Partnerportfolio aufnehmen zu können. So ermöglichen wir noch mehr Unternehmen, etwas mit Low Code zu bewirken. Mendix unterstützt nicht nur unsere Mission, der IT den Platz in Organisationen zu geben, den sie verdient. Auch die Kulturen unserer Unternehmen stimmen überein: Antrieb, Vertrauen und Wissensaustausch sind wichtige Schlüsselelemente“, sagt Cornelis Lemstra, CEO von LINKIT, über die neue Partnerschaft.

Jasper Wildeboer, Leader Partner Channels EMEA: „LINKIT kombiniert 25 Jahre Erfahrung mit einer Start-up-Mentalität, was zu einer agilen Organisation mit viel Erfahrung führt. Ich freue mich darauf, die Maker-Community gemeinsam zu vergrößern und die digitale Revolution von Unternehmensorganisationen zu beschleunigen.“

„Ich habe während meiner gesamten Karriere viel Unterstützung von Mendix und der Community gespürt. Daher freue ich mich, jetzt etwas zurückgeben zu können“, erklärt Bob van Heijster, Lead Mendix bei LINKIT und Mendix MVP.

Die LINKIT-Gruppe ist übrigens auch Diamond-Sponsor von MxHacks, dem Hackathon-Event für die weltweite Community von Mendix-Entwicklern. Am 23. und 24. September werden Mendix-Entwickler aus Boston, London, Rotterdam und Singapur Low-Code-Lösungen für die gemeinnützige Initiative Low-Code for Good entwickeln.

Weitere Informationen unter: https://www.linkitsystems.de/

LINKITSYSTEMS GmbH ist Ihr Partner für digitale Innovationen.Als wissensbasierter „full-service“ IT-Anbieter verfügen wir über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Entwicklung, Entwurf und Verwaltung innovativer IT-Lösungen für Top-500-Organisationen und Behörden.

Kontakt
LINKITSYSTEMS GmbH
Anna Börjes
Design Offices Fürst und Friedrich, Fürstenwall 172
40217 Düsseldorf

marketing@linkitsystems.de

Ihr Partner für digitale Transformation

AEB ist klimaneutral und will die CO2-Emissionen bis Ende 2023 um 25 % senken

AEB ist klimaneutral und will die CO2-Emissionen bis Ende 2023 um 25 % senken

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des AEB Headquarters versorgt tagsüber die Rechenzentren mit Strom.

– AEB erreicht im Jahr 2022 Klimaneutralität durch zahlreiche Reduktionsmaßnahmen und Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen

– Ehrgeizige Reduktionsziele: Bis Ende 2023 sollen die CO2-Emissionen trotz starkem Unternehmenswachstum um 25 % sinken

Die AEB SE ist durch zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen und die Kompensation ihrer nicht vermeidbaren CO2-Emissionen im Jahr 2022 klimaneutral. Darüber hinaus verfolgt das Stuttgarter Cloud-Unternehmen unter dem Motto „Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren“ ehrgeizige Reduktionspfade. So sollen die CO2-Emissionen bis Ende des Jahres 2023 um 25 % sinken – und das trotz starkem Wachstum bei Umsatz und Mitarbeiter:innen. Ziel von AEB ist es, mit den Klimaschutzaktivitäten das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens zu unterstützen.

Fokus auf Geschäftsreisen, Kraftstoffverbrauch, Arbeitsweg und Lebensmittel

„Klima- und Umweltschutz haben gemeinsam mit unserem ökonomischen Erfolg und unserem sozialen Engagement höchste Priorität für AEB. Das zeigt sich bereits an vielen Stellen im Unternehmen“, sagt Elisabeth Götting, Projektleiterin der AEB-Nachhaltigkeitsaktivitäten. Beispielsweise betreibt das Unternehmen für seine Cloud-Produkte und -Lösungen grüne Rechenzentren mit nachhaltigem Energiekonzept, setzt für seine Standorte auf Ökostrom und hat seit mehr als zehn Jahren eine Car Policy, um die Emissionen der Dienstwagenflotte zu senken. „Und wir arbeiten kontiniuierlich daran, unser Engagement im Alltag auch für unsere Kund:innen und Kolleg:innen noch erlebbarer zu machen“, so Elisabeth Götting.

Für die angestrebten CO2-Einsparungen bis Ende 2023 hat AEB Reduktionspfade vor allem für die Themen Kraftstoffverbrauch, Geschäftsreisen, Lebensmittel sowie Arbeitswege der Mitarbeiter:innen erarbeitet. Diese umfassen Maßnahmen wie beispielsweise den Umstieg auf E-Autos, die Vermeidung von Flügen, die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel, die Wahl klimafreundlicher Hotels auf Geschäftsreisen sowie die Reduzierung des Fleischkonsums in der unternehmenseigenen Kantine.

Multiplikator in Sachen Nachhaltigkeit

Die Aktivitäten von AEB hören allerdings nicht im eigenen Unternehmen auf. „Ziel ist es, als Multiplikator in Sachen Nachhaltigkeit zu wirken“, erklärt Christian Bylda-Hermens, Co-Projektleiter der Nachhaltigkeitsaktivitäten bei dem Cloud-Logistics-Anbieter. „Als einzelnes Unternehmen können wir nur kleine Räder drehen. Das müssen wir auch, keine Frage. Aber viel effektiver werden wir durch die Zusammenarbeit mit anderen.“ AEB engagiert sich daher unter anderem in Klimaschutznetzwerken und arbeitet mit der Stuttgarter Hochschule für Technik an einem effektiven Mobilitätskonzept.

Kompensation des verbleibenden Fußabdrucks

Um die eigenen CO2-Emissionen zu kompensieren und die Reduktionspfade zu erarbeiten, hatte AEB in einem ersten Schritt die Treibhausgasemissionen evaluiert. Erfasst wurden dazu die Daten für das Jahr 2019. In diesem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie verzeichnete AEB noch eine normale Geschäftstätigkeit. So wurde eine geeignete Vergleichsbasis für zukünftige Jahre ohne COVID19-bedingte Verzerrungen geschaffen.

In die Messung flossen neben den eigentlichen CO2-Emissionen auch Emissionen der weiteren sechs im Kyoto-Protokoll aufgeführten Treibhausgase ein, die in sogenannte CO2-Äquivalente umgerechnet wurden. Für die Jahre 2020, 2021 und 2022 investierte AEB in ein international anerkanntes und zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Höhe der für 2019 errechneten Emissionen und ist durch diese Kompensation formal Klimaneutralität seit dem Jahr 2020.

Kompensationsprojekte in Uganda und Baden-Württemberg

Als Klimaschutzprojekt für die Kompensation unterstützt AEB die Aufforstung im Kikonda Forest Reserve in Uganda. Das Projekt ist vom TÜV Süd nach dem Gold-Standard zertifiziert und zahlt auf weitere Sustainable Development Goals (SDG) der UN ein. Dazu gehören hochwertige Bildung, sauberes Wasser und menschenwürdige Arbeit.

Zudem engagiert sich AEB für das Naturschutzgebiet Pfrunger-Burgweiler Ried – das zweitgrößte Moorgebiet in Südwestdeutschland – und kompensierte damit die Veranstaltung GetConnected 2022. Darüber hinaus erwirbt der IT-Anbieter ein Grundstück, damit die Pufferzone des Moors erweitert werden kann.

Mehr Informationen: https://www.aeb.com

Über AEB:
AEB unterstützt mit ihrer Software die Prozesse von Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen in Logistik und Außenwirtschaft. Mehr als 5.500 Kunden nutzen die Lösungen in über 80 Ländern für Versand, Transport- und Lagermanagement, Verzollung, Importabwicklung, Exportabwicklung, Screening von Sanktionslisten sowie zur Exportkontrolle. Das AEB-Portfolio reicht von schnell einsetzbaren Softwareprodukten aus der Cloud bis hin zur passgenauen, dabei aber hochadaptiven Logistikplattform.

AEB beschäftigt mehr als 550 Mitarbeiter. Der Softwareanbieter hat den Hauptsitz und eigene Rechenzentren in Stuttgart. Weitere deutsche AEB-Standorte gibt es in Hamburg, Düsseldorf, München, Soest, Mainz und Lübeck. International vertreten ist AEB in Großbritannien, Singapur, der Schweiz, Schweden, in den Niederlanden, Tschechien und in den USA.

Kontakt
AEB SE
Jens Verstaen
Sigmaringer Str. 109
70567 Stuttgart
+49 (0) 89 14 90 267 16
jens.verstaen@aeb.com
https://www.aeb.com

gbo datacomp engagiert sich ehrenamtlich bei der Weiterentwicklung erforderlicher Standards

gbo datacomp engagiert sich ehrenamtlich bei der Weiterentwicklung erforderlicher Standards

Michael Möller, Gesellschafter und Geschäftsführer gbo datacomp GmbH

MES und IIoT: Erfolgsduo für die datengetriebene Fertigung. Modernste Maschinenparks erheben aktuelle Fertigungsdaten, allerdings sorgen erst MES dafür, dass aus diesen Daten auch Informationen werden. Voraussetzung hierfür sind funktionsfähige Schnittstellen und Standardisierung, deshalb treibt gbo datacomp Standardisierung voran.

Augsburg, 13.09.2022 „Integration ist der Schlüssel zu einer datengetriebenen Zukunft in der Fertigung“, beginnt Michael Möller, geschäftsführender Gesellschafter der gbo datacomp. Möller weiß wovon er spricht und kennt zugleich die Schwachstellen einer flächendeckenden Umsetzung des Zusammenspiels von MES und IIoT.

MES und IIoT ergänzen sich und sorgen gemeinsam dafür, dass fertigende Unternehmen die benötigte Flexibilität in der Produktion haben, um auf sich ständig ändernde Kundenanforderungen reagieren zu können. Über IIoT werden in der Regel Echtzeitdaten wie etwa Geschwindigkeiten oder Temperaturen erfasst, um z.B. einen Überblick über die aktuelle Fertigungssituation zu erhalten. Erst das MES bringt diese Daten jedoch in einen betriebswirtschaftlichen und technischen Zusammenhang. So liefern MES-Lösungen Informationen über den Status quo der Fertigung und vernetzen diese mit Auftrags- und Produktdaten. Im Ergebnis lassen sich beispielsweise Fertigungsteile exakt einem Auftrag zuordnen oder auch als Gutteil bzw. Ausschuss deklarieren. Das MES kennt zudem die Gründe möglicher Maschinenstillstände und kann diese für die vorbeugende Wartung heranziehen.

„Und genau das ist das Besondere im Zusammenspiel von MES und IIoT“, erläutert Möller. Fertigende Unternehmen erlangen durch die Nutzung des MES die benötigte Flexibilität und Transparenz in der Produktion, um auf veränderte Kundenanforderungen adäquat reagieren zu können. Deshalb sind Integration und Durchgängigkeit der Daten ein Muss, soll die Digitalisierung im Mittelstand gelingen. Doch genau dies ist zugleich die Herausforderung. „Um die Integration und Kommunikation von MES und IIoT zu vereinfachen, muss die Standardisierung weiter vorangetrieben werden“, betont Möller. „Nur so kann es gelingen, die Digitalisierung immer tiefer in den Unternehmen zu verankern, immer mehr Teilnehmer einzubinden und die steigende Komplexität solcher Systeme zu beherrschen“, erläutert MES-Experte Möller, den genau dies antreibt, sich in Arbeitskreisen zu engagieren und an Whitepapern als Arbeitsgrundlage für die Unternehmen mitzuarbeiten.

„Wir brauchen Standards, damit das MES ihren Aufgaben als Datendrehkreuz in den Unternehmen auch wirklich nachkommen zu können und flächendeckend eingesetzt werden“, schließt Möller mit Blick auf das aktuelle Whitepaper, an dem er mitgearbeitet hat.

gbo datacomp gilt als Ideengeber der ersten Stunde im Bereich MES-Lösungen für mittelständische Produktionsunternehmen. Der Full-Service-Dienstleister verfügt über mehr als 30 Jahre Projekterfahrung im Produktionsumfeld des Mittelstandes. An fünf Standorten werden die Anforderungen der Kunden auf der Basis von Standardmodulen den Kundenbedürfnissen angepasst. Neben seiner modularen MES-Lösung bisoftMES solutions bietet der MES-Experte kundenindividuelles Consulting. Von der Einführung, über die Anlagenintegration bis hin zur praktischen Umsetzung von MES-Lösungen realisiert das mittelständische Softwarehaus alles aus einer Hand. Die ausgesuchte Branchenkompetenz spricht für sich. Derzeit betreut gbo datacomp weltweit mehr als 900 Systemlösungen mit über 20.000 Usern und mehr als 100.000 angeschlossenen Maschinen/Anlagen.

Firmenkontakt
gbo datacomp GmbH
Dr. Christine Lötters
Schertlinstr. 12a
86159 Augsburg
+49 821 597010
marketing@gbo-datacomp.de
http://www.gbo-datacomp.de

Pressekontakt
SCL – Strategy Communication Lötters
Dr. Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
+49 171 48 11 803
marketing@gbo-datacomp.de

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Arloid sieht KI als Voraussetzung zur Erreichung des EU-Ziels der Gasreduktion um 15 %

Arloid sieht KI als Voraussetzung zur Erreichung des EU-Ziels der Gasreduktion um 15 %

Arloid Automation

Künstliche Intelligenz (KI) könnte eine grundlegende Strategie für die EU-Mitgliedstaaten sein, um das freiwillige Gasreduktionsziel von 15 % zu erreichen, das der EU-Rat im Juli 2022 beschlossen hat. Arloid Automation aus London plädiert für den Einsatz von KI zur Steuerung von Gebäude-Management-Systemen, mittels derer sich erhebliche Einsparungen von bis zu 30 % beim Energie- und Kühlmittelverbrauch erzielen lassen.

Laut Pressemitteilung des EU-Rates vom 26. Juli 2022 haben „die Mitgliedstaaten vereinbart, ihren Gasbedarf im Vergleich zu ihrem durchschnittlichen Verbrauch in den letzten fünf Jahren zwischen dem 1. August 2022 und dem 31. März 2023 mit Maßnahmen ihre eigenen Wahl zu reduzieren‘. Die Bedeutung der Energiebedarf-Reduzierung kann nicht genug betont werden, da die Lieferungen aus Russland erheblich reduziert wurden, unregelmäßig sind und möglicherweise ganz eingestellt werden.

Die meisten Energie-Sparmaßnahmen verursachen einen erheblichen Kapitalaufwand – die KI von Arloid kann dagegen kostenlos implementiert werden, bis notwendige Einsparungen erzielt werden. Dies macht die KI-Lösung zu einer der günstigsten und einfachsten Möglichkeiten für EU-Staaten, den Energieverbrauch ohne Vorabkosten erheblich zu senken. Sobald Einsparungen festgestellt werden – dies ist üblicherweise nach 30 Tagen der Fall – kann eine prozentuale Gebühr berechnet werden.

Eine Reduzierung des Energieverbrauchs lässt sich durch eine Reihe einfacher Schritte erreichen: Zunächst wird ein virtuelles Gebäude erstellt, das zu dem identisch ist, in dem Einsparungen erzielt werden sollen. Der digitale Gebäude-Zwilling verfügt dabei über gleiche Baumaterialien, Lage, Klima und Personal-Eigenschaften. Die KI erstellt daraufhin eine Reihe von Simulationen auf Grundlage der Live-Daten des realen Gebäudes. Der komplette Vorgang benötigt rund einen Monat.

Die KI reguliert daraufhin selbstständig und kontinuierlich die Heiz-, Lüftungs- sowie Kühleinstellungen und führt so zu direkten, realen Einsparungen. Bisher wurden dafür notwendige Einstellungen von Gebäudetechnikern oder Hausverwaltern vorgenommen, was im Vergleich deutlich mehr Zeitaufwand erfordert. Die Automatisierung durch KI spart damit nicht nur Energie und Geld ein, sondern verbessert zugleich auch die Steuerung und den Bedienkomfort.

Die KI von Arloid nutzt Deep Reinforcement Learning, um den Betrieb von HLK-Systemen in einer Vielzahl von Gebäuden über ein sicheres Virtual Private Network (VPN) automatisch zu verwalten. Die von der KI ausgeführten Regulierungen basieren dabei auf der Grundlage von Verstärkungsverhalten und Echtzeitdaten, um eine schnellere Optimierung und bessere HLK-Leistung zu erreichen. Durch die Steuerung jedes HLK-Geräts im System und die Aufteilung des Gebäudes in Heiz- und Kühlmikrozonen stellt arloid.ai mehr Kontrolle über die Umgebung und besseren Benutzerkomfort bereit.

Die Technologie gewinnt nicht nur in Europa, sondern weltweit an Bedeutung, mithilfe der sich direkte Einsparungen auf schätzungsweise über 56 Mio. qm2 Fläche erzielt lassen. Dazu zählen Immobilien und Geschäftsgebäude wie u.a. Einzelhandel, Hotels, medizinische Zentren bis hin zu Lagerhäusern. Durch die Reduzierung des Gebäude-Energieverbrauchs kann so unmittelbar den Auswirkungen von Energieversorgungsproblemen, höheren Preisen und Inflation entgegengewirkt werden.

KI sollte deshalb EU-weit weit oben auf der politischen Agenda stehen, um die Mitgliedsstaaten dabei zu unterstützen, ihre freiwilligen Gasreduktionsziele von 15 % zu erreichen. Es ist nicht so schwer zu erreichen, wie es zunächst erscheint, weil neue Technologien mit sehr wenig Aufwand eine wichtige Rolle dabei übernehmen können. In jeden Fall ist es ein offensichtlicher und erreichbarer erster Schritt in Richtung EU-Ziele und bietet jenen Ländern eine bessere Option an, die gedimmtes Licht und kürzeres Duschen empfehlen.

Weitere Information unter: https://arloid.com/

Arloid Automation mit Sitz in London verfügt über eine KI-basierte Lösung (arloid.ai), die in Echtzeit HLK-Systemeinstellungen intelligent und präzise anpasst und dadurch eine Reduzierung der Stromkosten und des CO2-Fußabdrucks um bis zu 30 % erreicht. Arloid Automation unterstütz so das freiwillige 15 %-Gasreduktionsziel der EU, das den Mitgliedstaaten vom EU-Rat im Juli 2022 auferlegt wurde.

Kontakt
Arloid Automation
Nikoley Lebedovskiy
Shelton Street, Covent Garden 71-75
WC2H9JQ London

nikolay.lebedovskiy@arloid.com
https://arloid.com/

Die Entwicklung des Emslandes: „Land mit Aussicht“

Die Entwicklung des Emslandes: "Land mit Aussicht"

Hausbau mit Torf (Bildquelle: @Pixabay)

Das Emsland gilt flächenbezogen als der größte Landkreis Niedersachsens und erstreckt sich von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg. Heute wirtschaftlich erfolgreich trotz der Vergangenheit in Armut – von Thomas Friese, Immobilienexperte aus Berlin und Oldenburg.

Früher Armenhaus Deutschland, heute Land mit Aussicht – eine faszinierende Entwicklungsgeschichte eng mit dem Mut, Wagnis und Visionen Reichtum der Bevölkerung geknüpft. Am 1. August 1977 wurde der Landkreis Emsland aus den alten Landkreisen Aschendorf-Hümmling, Meppen und Lingen gebildet und ist besonders für die vielfältigen Landschaftstypen, Rad- und Wasserwandermöglichkeiten zu einer attraktiven Ferienregion geworden. Im Jahr werden bis zu 1,5 Millionen Übernachtungen in der einladenden Ferienregion gebucht, was der Region auch über ihre Grenzen hinaus einen ansehnlichen Bekanntheitsgrad verschafft hat.

Im Jahr 1930 war das heutige Emsland, fernab aller Metropolen, allerdings noch keine einladende Ferienregion. Es bestand hauptsächlich aus ausgedehnten Moorflächen und ertragsarmen Böden. Generell war der heutige Landkreis damals dünn besiedelt. Auch die Randlage im Nordwesten Deutschlands hat dazu beigetragen, dass die Region eher als „Durchgangsraum“ für die Infrastruktur Deutschlands betrachtet wurde. So fuhren Eisenbahnen durch das Gebiet und der Kanal wurde nur zur Durchfahrt benutzt. Das damalige Emsland war nie im Blickpunkt der Politik und hatte zu der genannten Zeit mit erheblicher Armut zu kämpfen.

Warum war das Emsland lange bekannt als Deutschlands Armenhaus?

Das Emsland war nicht nur dünn besiedelt in den Jahren vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, es gab ebenso wenig Industrie, Straßen oder Kanalisation. Mensch und Tier teilen sich oft einen Wohnraum und zum Kochen wurde Torf direkt auf dem Boden des Innenraumes ohne Rauchabzug verbrannt. Diese ärmlichen Verhältnisse waren im Emsland damals Normalität und bewegten viele Einwohner zur Migration in andere Landkreise, Regionen oder sie wanderten aus.

Dieser westliche Teil Niedersachsens galt als die unterentwickelte Gegend Deutschlands und damit als das „Armenhaus der Republik“. Nach dem zweiten Weltkrieg zogen etwa 53.000 Vertriebene, Geflüchtete und Evakuierte das unterentwickelte Emsland den zerbombten Städten Deutschlands vor und migrierten in die Region, in der es zu dem Zeitpunkt weder Arbeit noch Wohnraum oder Verpflegung gab. Besonders junge und tüchtige, verließen das Emsland allerdings nach kurzer Zeit wieder, da es nach wie vor an Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten mangelte. Ausmaße von etwa 1.000 „flüchtenden“ Einwohnern pro Jahr wurden allmählich überschritten und ein komplettes „Ausbluten“ des Landkreises war durchaus denkbar. Durch die dünne Besiedlung lag die Befürchtung nahe, dass die Niederlande erneut einen Antrag auf eine Verlegung der Staatsgrenze stellen würden, was schlussendlich in Staatsgebiets Verlust resultiert hätte. Aber der Mut und die Tatkraft der Bevölkerung sollten nicht unterschätzt werden, denn heute zählt das Emsland zum „Land der Macher“ und ist weit über alle Grenzen bekannt.

Wie wurde das Emsland zu einem florierenden Wirtschaftslandkreis?

Der am 5. Mai 1950 vom Deutschen Bundestag verabschiedete „Emslandplan“ sollte zur Besserung verhelfen. Ein tiefgreifender Wandel vor allem in Bezug auf Infrastruktur, den Bau von Schulen und die Förderung von Landwirtschaft wurde hiermit eingeleitet. Die Zielsetzung dieses „Emslandplans“ war klar definiert (Erschließung und Nutzbarmachung der Ödländereien des Emslandes).

Emsland – Die Erde war wüst und leer

Ein Auszug der Zielsetzung legte den Fokus bis 1965 auf die Besiedlung und bis 1985 auf die Umstrukturierung landwirtschaftlicher Betriebe. Man schaffte es, die Bevölkerungsdichte bis ins Jahr 1965 um knapp 20 Prozent zu heben und auch die meisten landwirtschaftlichen Betriebe im Emsland hatten im Zieljahr 1985 eine Größe von zwischen 10 – 50 Hektar. Dies ist unter anderem den Ottomeyer-Tiefpflügen zu verdanken, die ab den 1950er bis in die 1970er Jahre den Torfboden in begehrtes Ackerland verwandelten. Ab den späten 1970er Jahren prägten die modernen Industrie- und Gewerbebetriebe die emsländische Wirtschaft. Somit lag nun weniger die Land- und Forstwirtschaft im Fokus, sondern die produzierenden Gewerbe erlebten einen steilen Aufstieg.

Im Laufe der Jahre wuchs die Anzahl der Industriebeschäftigten und ein breit gefächerter Branchenmix entstand im Emsland. Mittelständische Industrieunternehmen der Holz- und Kunststoffverarbeitung, Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffbaubranche wuchsen mit der Zeit zu erfolgreichen und großen Unternehmen. Als Erfolgsfaktoren für den wirtschaftlichen Aufschwung werden die flexiblen und schnellen Verbindungen zu den großen europäischen Wirtschaftszonen genannt. Auch die Papenburger Meyer-Werft spielt eine große Rolle in der industriellen Entwicklung des Emslandes. In den späten 1990er Jahren lief unter der Leitung von Werftchef Bernard Meyer das erste Kreuzfahrtschiff vom Stapel und die Papenburger Meyer-Werft spezialisierte sich auf den Bau moderner Luxusliner und kann bis heute über 50 Kreuzfahrtschiffe verzeichnen. Ein weiteres Paradebeispiel ist das Mercedes-Benz-Prüfgelände, das 1998 offiziell eröffnet wurde. Mit einer Fläche von 870 Hektar führt die Teststrecke die Liste der größten Prüfstrecken Europas an und wurde zur Attraktion. Der Seehafen in Papenburg sowie mehrere leistungsfähige Binnenhäfen sorgten für eine einwandfreie Möglichkeit zur Rohstoffanlieferung und auch Autobahnen und die Eisenbahnstrecke von Norddeich nach Münster erleichterten den Aufschwung indirekt.

Bei all dem Erfolg liegt der wesentliche Faktor im Menschenschlag des Emslandes. Zahlreiche Studien zur Entwicklung im ländlichen Raum belegen, dass der Menschen ausschlaggebend ist. Besonders im Emsland sind die Menschen gewohnt, selbst zu machen und die Dinge in die Hand zu nehmen.

Was zeichnet die Emsländische Mentalität aus?

Die Mentalität der Bürger des Emslandes ist bekannt. Neben dem Vertrauen in die eigenen Stärken zeichnet sie enormer Fleiß und Bescheidenheit aus. Außerdem wird Teamfähigkeit großgeschrieben und man wird sich nicht auf äußere Hilfe verlassen. Der Emsländer an sich war lange auf sich selbst gestellt. Die harten Zeiten prägen bis heute den unerschütterlichen Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Zu diesem Glauben zählt, dass die Emsländer einfach die Autobahn aus eigenen und kommunalen Mitteln finanziert und realisiert haben, um auf jeden Fall wirtschaftlich den Anschluss zu haben. Das regionale Selbstbewusstsein ist bei den Bewohnern des Emslandes sehr ausgeprägt, was in einer Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement resultiert.

Außerdem wird die Unterstützung der Regionalpolitik und regionalen Führungspersönlichkeiten als selbstverständlich erachtet. Zum Schlag des Emsländers zählt auch, dass den Fördermitteln alle Ehre gemacht wurden. 30 Jahre nach dem Auslaufen des Emslandsplans ist aus der Rückständigkeit eine gute demografische und wirtschaftliche Region entstanden. Der Erfolg wird getragen von leistungsfähigen klein- und mittelständischen Unternehmen, politisch Verantwortlichen, Verbänden, Vereinen, Kirchen und der großen Bereitschaft der Menschen, mit Mut, Tatkraft und Visionen für Erhalt und Wachstum einzustehen.
Als gebürtiger Berliner und seit Jahren in Oldenburg zu Hause bin ich fasziniert von dieser Entwicklungsgeschichte. Aber auch zur emsländischen Mentalität gehört, dass sie ihrer Heimat verbunden bleiben und nicht vergessen. Emsländer, die in Berlin eine Heimat gefunden haben, nennen sich Emsland-Berliner, treffen sich zum monatlichen Stammtisch im „Emslandkeller“ der Katholischen Akademie Berlin e.V. im Tagungszentrum Hotel Aquino mit ehemaligen Emsländern zum Austausch und um in Verbindung zu bleiben.

V.i.S.d.P.:

Thomas Friese
Projektentwickler & Immobilienexperte

Über Thomas Friese:
Der Immobilienexperte und Projektentwickler Thomas Friese, Berlin/ Oldenburg (Niedersachsen) ist einer Ausbildung im steuerlichen Bereich seit Mitte der siebziger Jahre im Bereich Immobilienentwicklung und Vermarktung tätig.

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BESONDERS SEIN als einer der besten Arbeitgeber in Europa 2022 eingestuft

BESONDERS SEIN als einer der besten Arbeitgeber in Europa 2022 eingestuft

Daniela Köhler (Mitte), Geschäftsführerin von BESONDERS SEIN – Great Place to Work®

Im Ranking der besten Arbeitgeber in Europa von Great Place to Work®, hat BESONDERS SEIN in der Kategorie der kleinen Unternehmen bis 50 Mitarbeitende Platz 19 von 25 eingenommen. Great Place to Work® ist die weltweit führende, benchmarkbasierte Instanz für Arbeitsplatzkultur. Die Liste basiert auf einer vertraulichen Umfrage unter 1,4 Millionen Mitarbeitern aus über 3.000 Unternehmen in 37 europäischen Ländern und bewertet die Erfahrungen der Beschäftigten in Bezug auf Vertrauen, Innovation, Unternehmenswerte und Führung.

Die Anerkennung, ein Best Workplace in Europe™ 2022 zu sein, erhält BESONDERS SEIN das erste Mal, nachdem die Agentur in diesem Jahr bereits Platz 1 im Ranking „Bayerns Beste Arbeitgeber“ sowie in der deutschlandweiten Kategorie „Beste Arbeitgeber kleiner Mittelstand“ bei Great Place to Work® erzielen konnte. Bei den Best Workplaces in Europe™ 2022 in Venedig werden nur Unternehmen mit einer herausragenden Arbeitsplatzkultur ausgezeichnet. Sie werden u. a. danach bewertet, wie gut sie ein Arbeitsplatzerlebnis schaffen, das alle Mitarbeiter einschließt, unabhängig davon, wer sie sind oder was sie tun. Hierbei ist entscheidend, ob die Unternehmen ihren Mitarbeitern einzigartige Vorteile bieten können. Die Liste der Best Workplaces in Europe™ wird hier veröffentlicht: https://www.greatplacetowork.com/europe-2022

„Herzlichen Glückwunsch an die Best Workplaces in Europa, die das Wohl ihrer Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen“, so Michael C. Bush, Global CEO von Great Place to Work®. „In einer für die Region unglaublich schwierigen Zeit haben diese Unternehmen faire Arbeitsplätze geschaffen, indem sie Flexibilität bieten und ihre Mitarbeiter in schwierigen Zeiten unterstützen. Die Best Workplaces in Europe verkörpern die Mission von Great Place to Work® und machen in der Tat gute Arbeit für alle.“

Ergebnisse der strategischen und werteorientierten Führung bei BESONDERS SEIN

Den Menschen in den Fokus des Handelns zu setzten und klare Leitprinzipien zu entwickeln, haben bei der Agentur laut der Geschäftsführung die größte Auswirkung auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Als Resultat ihrer starken Employer Brand erhält BESONDERS SEIN am laufenden Band Initiativbewerbungen in allen Geschäftsfeldern. Hierdurch wurden die Recruiting-Kosten deutlich gesenkt. 23% aller Neukunden entscheiden sich aufgrund der Unternehmenskultur für eine Zusammenarbeit. Sie profitieren davon, dass zufriedene Mitarbeiter kreativere Ideen einbringen und qualitativ bessere Arbeit abliefern. 100% aller Mitarbeitenden haben im letzten Jahr Ideen für die Unternehmensentwicklung eingebracht, wovon rund 75% umgesetzt wurden. Dadurch konnten rund 20% mehr Umsatz generiert werden.

„Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung und es bedeutet uns viel, dass unsere Mitarbeiter so positiv über unsere besondere Arbeitsatmosphäre berichten können. Vor allem freut es uns, dass unsere Überzeugung, Menschlichkeit als Grundsatz von Erfolg zu sehen, immer stärker in den Fokus rückt und gewürdigt wird. Im Laufe der Jahre und im Zuge der Entwicklung unserer Führungsstrategie wurden ganz klare Leitprinzipien festgelegt. Den Menschen in den Fokus des Handelns zu setzen. Genau danach handeln und leben wir. Das ist unser Beitrag für eine bessere Arbeitswelt. Und damit fangen wir bei uns selbst an“, so Daniela Köhler, Gründerin von BESONDERS SEIN.

Innovationspreis für Unternehmenskultur

Der Fokus auf die Menschlichkeit wirkt sich bei BESONDERS SEIN nicht nur auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden aus. Aufgrund ihrer innovativen Führungsstrategie zählt die Agentur dieses Jahr auch zu den TOP 100 Innovatoren Deutschland, wofür sie im Juni auf dem 7. Deutschen Mittelstands-Summit in Frankfurt ausgezeichnet wurde. BESONDERS SEIN hat sich vor allem im Bereich werteorientierter Unternehmensführung einen Namen gemacht und dadurch eine Unternehmenskultur geschaffen, die Innovationen in besonderem Maße fördert. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: https://besonders-sein.de/top-100-innovator /

Über BESONDERS SEIN:
Die BESONDERS SEIN GmbH ist eine Werbe- und Digitalagentur aus Nürnberg und wurde 1999 von Daniela Köhler gegründet. Ursprünglich gestartet als Ein-Frau-Unternehmen ist sie zu einem etabliertem Spezialisten für Digitalmarketing gewachsen und zählt inzwischen zu den bekanntesten Agenturen für Industrie und Mittelstand in der Region. Sie bietet Dienstleistungen aus den Bereichen Digitalisierung, Employer Branding sowie Web- und Grafikdesign. Die Unternehmens-Philosophie rückt den Menschen in den Mittelpunkt. Der Purpose der Agentur „Sei mutig ANDERS zu SEIN“ zielt zum einen darauf ab, Individualität zu fördern und mit Authentizität die eigenen Stärken größtmöglich nutzbar zu machen. Zum anderen zielt er auf die Überzeugung von BESONDERS SEIN ab, dass künftig diejenigen gewinnen, die Menschlichkeit als Grundsatz für Erfolg definieren und Wertschätzung, Profit und Sinnhaftigkeit vereinen.

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Dümmer geht immer: Der grüne Kompromiss beim Atomstrom.

Bund des Selbständigen kritisiert Robert Habecks Energiepolitik auf das Schärfste.

Dümmer geht immer: Der grüne Kompromiss beim Atomstrom.

Dümmer geht immer.

Jetzt ist es raus. Wir lassen die Atomkraftwerke vorläufig am Netz. Sie dürfen aber ihren (vergleichsweise sehr günstigen und klimaneutralen) Strom nur im Notfall liefern. Dafür verbrennen wir verstärkt Kohle und sündhaft teures Gas zu Lasten unserer Umwelt.

Bezahlen müssen diesen Schildbürgerstreich die Steuerzahler und unsere Wirtschaft, die aktuell sowieso schon unter den extremen Energiekosten leiden sowie unsere Umwelt durch höhere CO2 Emissionen. Andreas Keck, Generalsekretär des Bund der Selbständigen Deutschland, dazu: „Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck sollte daran erinnert werden, dass er in aller erster Linie der Wirtschaft und unserem Klima verpflichtet ist und nicht grünen Dogmen. Wenn er das nicht leisten kann, sollte er sein Amt zur Verfügung stellen. Wir Unternehmen und unser Klima brauchen einen Minister, der für uns kämpft und nicht gegen uns.“

Bund der Selbständigen | Wir Unternehmen.

Der BDS Deutschland ist der Dachverband von eigenverantwortlichen und werteorientiert arbeitenden Unternehmerinnen und Unternehmern, die in einzelnen Mitgliedsverbänden organisiert sind. Wir sind konstruktive, engagierte und aktive Akteure in einer lebendigen und vielfältigen Zivilgesellschaft im Rahmen unseres demokratischen Rechtsstaates.

Viele tausend kleine und mittelständische Unternehmen sind in regionalen und überregionalen Unternehmensverbänden organisiert. Zentrale Aufgabe des BDS Deutschland ist die bundes- und europapolitische Vertretung der Interessen aller hier organisierten Unternehmen wie: Bund der Selbständigen / Deutscher Gewerbeverband e.V. Landesverband Hamburg | Bund der Selbständigen / Deutscher Gewerbeverband e.V. Landesverband Mecklenburg-Vorpommern | Bund der Selbständigen Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. | Bund der Selbständigen /Deutscher Gewerbeverband e.V. Landesverband Sachsen | Bund der Selbständigen Landesverband Schleswig-Holstein e.V. | mib – Mittelstand in Bayern Vereinigung der Selbständigen und mittelständischen Unternehmer e.V. | Bund der Selbständigen und Freiberufler Landesverband Berlin / Brandenburg e.V. | Bund der Selbständigen / Deutscher Gewerbeverband Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. | Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Thüringen e.V. | German Mittelstand e.V. | In enger Kooperation mit Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e. V. und Bund des Selbständigen Baden-Württemberg e.V.

Kontakt
Bund der Selbständigern Deutschand e.V.
Andreas Keck
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
+49 151 24010010
ak@bund-der-selbstaendigen.de
https://bund-der-selbstaendigen.de

Homeoffice – ja oder nein?

Ben Schulz spricht beim Thema Homeoffice Klartext und zeigt auf, warum die vorherrschenden Diskussionen zu nichts führen.

Homeoffice - ja oder nein?

Seit Monaten läuft die Diskussion, ob das Homeoffice sinnvoll sei oder nicht. Ben Schulz kennt viele UnternehmerInnen, die sich darüber beschweren, dass sich die Regierung einmischt und vorgibt, wie viel Prozent ein Mitarbeitender das Recht habe, Homeoffice zu machen. Schließlich sei es doch deren Unternehmen und sie sollten das selbst entscheiden können. Dann gibt es auch solche, die sich in aller Öffentlichkeit darüber äußern, dass sie jetzt wieder alle ins Büro holen und wer nicht kommen mag, würde gekündigt. Eine andere Aussage sei, dass man seine Mitarbeitenden schließlich nicht fürs Netflix schauen bezahlt, wenn sie zuhause sind. Alles in allem eher negative Kommentare, wie der Transformationsexperte Ben Schulz bedauert. Ist das Thema Homeoffice tatsächlich nur schwarz oder weiß? Ja oder nein? Beim Homeoffice sei oft die Rede davon, dass man die Mitarbeitenden nicht kontrollieren könne und es schwer sei, sie über die Distanz hinweg zu führen. Aus der Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiß Troubleshooter und Sparringspartner Schulz zu berichten: „Ja, für eine Führungskraft ist das Homeoffice deutlich anspruchsvoller. Dinge wie Zugehörigkeit, Verbundenheit, Wertschätzung und Co. sind nicht leicht remote umzusetzen. Es braucht neue Skills, über die wir noch nicht verfügen. Corona hat uns schlicht ins kalte Wasser geworfen und jetzt müssen wir damit umgehen. In einigen Branche wie beispielsweise der IT oder Programmierung gehört das Arbeitsmodell Homeoffice schon seit langem dazu, doch ein Großteil der Unternehmen hat dahingehend keine oder kaum Erfahrung. Das ist ein großes Problem.“

Im Zuge seiner Recherchen sei er auf eine interessante Studie gestoßen, die im Juni von der Universität St. Gallen im Auftrag des Zentrums für Arbeitsgeberattraktivität GmbH durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 13.400 Führungskräfte und Mitarbeitende zum Thema Homeoffice befragt mit den Schwerpunkten auf Gesundheit und Leistung. Dabei seien einige spannende Indikatoren zu Tage gekommen. Zum Beispiel ergab die Studie, dass 41% der befragten Mitarbeitenden sich in einer ungesunden oder gar gesundheitsbedrohlichen Balance befänden. Gleichzeitig würden 62 % der Mitarbeitenden eine merklich verringerte Leistung erbringen. Die Homeoffice-Kritiker fühlen sich selbstverständlich durch solche Ergebnisse bestärkt und führen sie als Argumente an, warum Homeoffice per se keine gute Idee ist. Doch gibt es wirklich nur diese eine Seite der Medaille?

Ben Schulz (https://www.benschulz-partner.de/ben-schulz/der-unternehmer/) kritisiert diese einseitige Betrachtung und lädt ein, die Thematik ganzheitlicher zu betrachten: „Wir sind aktuell in einer Zeit, die mit großen Veränderungen einhergeht, mit denen wir umgehen müssen. Wir alle wissen, dass der Mensch kein Freund von Veränderungen ist und diese grundsätzlich erstmal blöd findet. Beim Thema Homeoffice heißt das, dass Führungskräften bestimmte Skills fehlen, um in diesem neuen Setting unser Mitarbeitenden vernünftig zur führen. Wir müssen uns mit Dingen auseinandersetzen, die es vorher in dieser speziellen Form noch nicht gab. Wir brauchen neue Kompetenzen und Skills – das ist in erster Linie umständlich und unbequem, denn wir können auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen. Es gibt zwar die Möglichkeit, sich an anderen Branchen zu orientieren, die das Homeoffice bereits seit langem fest implementiert haben, aber dennoch brauchen wir selbst auch die nötigen Kompetenzen dafür. Ich persönlich kann die Zahlen der Studie in meinem Unternehmen nicht bestätigen. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Performance leidet, es mehr Krankheitsfälle gibt oder die Leute eine höhere Stressbelastung haben.“

Ob Homeoffice funktioniere oder nicht, sei eine Frage der eigenen Persönlichkeiten: „Es gibt Menschen, die performen im Homeoffice und andere, die leiden darunter. Warum ist das so? Wir alle sind unterschiedliche Persönlichkeiten und haben eine unterschiedliche Ausprägung unserer intrinsischen Motive. Mit dem Reiss Motivation Profile® (https://www.rmp.eu/reiss-motivation-profile/) lassen sich diese sichtbar machen. Hat ein Mensch das Motiv Unabhängigkeit stark ausgeprägt und liebt Autonomie, wird er wahrscheinlich super im Homeoffice zurechtkommen. Wo hingegen ein anderer, der ein hohes Zugehörigkeitsgefühl und ein Team um sich herum braucht, auf Dauer im Homeoffice frustriert sein wird. Das Homeoffice beginnt also schon mit der Frage nach der Persönlichkeit und Identität. Darüber sollten wir uns unterhalten!“

Es solle bei der ganzen Diskussion verstärkt darauf geachtet werden, den Menschen in den Fokus zu stellen. Dies gehe nur auf einem Weg, nämlich sein Gegenüber zu kennen und zu respektieren. „Unser Job als InhaberInnen, UnternehmerInnen und Führungskräfte ist es, unsere Mitarbeitenden zu kennen, zu wissen, wen wir vor uns haben und dann zu entscheiden, ob das Homeoffice sinnvoll ist oder nicht.“

Nähere Informationen zu Ben Schulz und zur Ben Schulz & Partner AG erhalten Sie unter: www.benschulz-partner.de (https://www.benschulz-partner.de)

Ben Schulz & Partner AG

Das Beratungshaus für Unternehmertum und Personal Branding im deutschsprachigen Raum unterstützt InhaberInnen, UnternehmerInnen, Selbstständige und Führungskräfte in ihrem Unternehmertum. Es geht darum, kraftvoll und sicher Grenzen zu überschreiten und neues Land für sich einzunehmen.

Von strategischem Sparring für UnternehmerInnen über Management Coaching und Unternehmensleitbildentwicklung bis hin zu Personal Branding und Marketing & Vertrieb – Die Ben Schulz & Partner AG liefert Consulting und Services auf höchstem Niveau.

Als Resulter ist es ihre Mission, den Fokus auf Ergebnisse zu legen, effektiv Ziele zu erreichen und die Weite im Denken zu fördern. Sie ermächtigen ihre Klienten in ihrer Handlungsfähigkeit und sorgen so für mehr Zukunftsstabilität.

Mit ihrem Hintergrund als Pioniere des Personal Branding, steht für die ExpertInnen der Ben Schulz & Partner AG der Mensch mit seiner Identität im Mittelpunkt. Sie verbinden ihr Know-how über Unternehmensstrategie mit psychologischem Wissen und dem handwerklichen Können aus Marketing und Vertrieb. Eine über 20-jährige Unternehmensgeschichte spricht für sich.

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