„Ohne Industrie fehlt hier was!“ – Industrie Initiativen zeigen regionale Stärke und gesellschaftliche Bedeutung

"Ohne Industrie fehlt hier was!" - Industrie Initiativen zeigen regionale Stärke und gesellschaftliche Bedeutung

Dr. Christine Lötters, Helmut Meyering, Regina Rosenstock und Prof. Dr. Stephan Wimmers

Bonn/Rhein-Sieg, 3. Juli 2025 – Wie wichtig die Industrie für die Entwicklung der Regionen in Deutschland ist, machten heute mehrere Initiativen bei einer gemeinsamen, bundesweiten Pressekonferenz deutlich. Unter dem Motto “ Ohne Industrie fehlt hier was! (https://initiative-industrie.de/)“ gaben Vertreterinnen und Vertreter aus Rostock, Schwerin, Wiesbaden und Bonn/Rhein-Sieg Einblicke in die industrielle Vielfalt vor Ort. Sie zeigten gemeinsam auf, welchen Beitrag Industrieunternehmen für Beschäftigung, Innovation und Lebensqualität leisten oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung für die Regionen, was großen Teilen der Bevölkerung nicht bewusst ist. Deshalb sind die Industrieinitiativen mit den Industrie- und Handelskammern gemeinsam diesen Schritt gegangen und haben dieses ungewöhnliche Format entwickelt.

Bonn/Rhein-Sieg – Rheinland
In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Region Bonn/Rhein-Sieg häufig ausschließlich mit international tätigen Dienstleistungsunternehmen assoziiert. Dabei wird oft übersehen, dass die Industrie, u. a. die Kunststoffbranche, eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft darstellt. Das europaweit einzigartige Kunststoff-Cluster Bonn/Rhein-Sieg umfasst über 6.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und zahlreiche Zulieferer und Dienstleister. Es ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und schafft hochwertige Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region.
Helmut Meyering, Global Commercial Director Thermoplastics bei Röchling Industrial SE & Co. KG, betont: „Wir als Röchling haben uns bewusst in der Region Bonn / Rhein-Sieg angesiedelt, weil sich hier europaweit das größte Kunststoff-Cluster befindet. Wir profitieren von der vorhandenen Infrastruktur und einem aktiven Miteinander der Betriebe, dies gilt auch für eine starke Dienstleistungsregion wie Bonn / Rhein-Sieg.“

Rostock – Mecklenburg-Vorpommern
Ein starkes Beispiel für die herausragende Bedeutung der Industrie in Mecklenburg-Vorpommern ist die maritime Wirtschaft. Entlang der Küste sichern Werften, Zulieferer und maritime Dienstleister Tausende Arbeitsplätze und sorgen maßgeblich für regionale Wertschöpfung. Die Branche steht vor großen Herausforderungen – von der Umstellung auf umweltfreundliche Antriebstechnologien über internationale Konkurrenz bis zum Fachkräftemangel.
Hier setzt die Initiative Industrie an: Sie stärkt den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und macht die Anliegen der Industrie sichtbar. Christian Schmoll, Geschäftsführer der Tamsen Maritim GmbH, sieht darin eine große Chance: „Die Initiative Industrie kann die maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern an die Spitze führen, indem sie Innovation, nachhaltige Technologien und Fachkräftesicherung fördert. Durch schnellere Genehmigungs- und Vergabeverfahren, gezielten Technologietransfer und den Ausbau von Netzwerken stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit und sichert langfristige Wertschöpfung.“

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern
Ein Beispiel für die industrielle Stärke in Westmecklenburg ist die Ernährungswirtschaft. Sie zählt zu den umsatzstärksten Branchen des verarbeitenden Gewerbes in der Region. Mit einer breiten Produktpalette, von klassischen Lebensmitteln bis hin zu innovativen pflanzlichen Alternativen, steht sie für wirtschaftliche Stabilität, Innovationskraft und zukunftsfähige Arbeitsplätze.
Die Initiative In|du|strie unterstützt diese Entwicklung, indem sie Unternehmen vernetzt, den Austausch mit Politik und Gesellschaft stärkt und die Bedeutung der Industrie für die Region sichtbar macht. So bleibt die Ernährungswirtschaft ein wichtiger Motor für Wachstum und Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern.
In Schwerin hob Karlheinz Petri, Geschäftsführer der Instamak GmbH und Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK zu Schwerin, hervor: „Industrie geht uns alle an! Die Industrie leistet mit sicheren Arbeitsplätzen einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand in unserer Region – oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung. So treibt die Industrie 84% des Wachstums in MV. Ziel ist es, diese Rolle wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken: In|du|strie Gemeinsam.Zukunft.Leben.“

Wiesbaden – Hessen
Die Bedeutung industrieller Arbeitsplätze für Wirtschaftskraft, Innovation und Nachhaltigkeit rückt in Wiesbaden durch den Industriebeirat stärker ins öffentliche Bewusstsein. Dieser trat 2021 als breites Bündnis an, dem Industrie, IHK und Handwerkskammer Wiesbaden, die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, Gewerkschaften sowie die Hochschulen RheinMain und Fresenius sowie das städtische Wirtschaftsdezernat angehören. „Übergeordnetes Ziel ist es, gemeinsam an einer Weiterentwicklung eines innovativen, nachhaltigen Industriestandorts Wiesbaden mitzuwirken. Dafür müssen die spezifischen Interessen und Bedarfe der Industrieunternehmen bekannt sein. Es müssten aber auch Rahmenbedingungen verbessert oder geschaffen werden, die erfolgreiches unternehmerisches Handeln ermöglichen“, so die Vorsitzende des Industriebeirats, Wirtschaftsdezernentin und Bürgermeisterin Christiane Hinninger. Hierfür tauschen sich die Mitglieder des Industriebeirats regelmäßig aus und entwickeln gemeinsame Positionen zu industrierelevanten Themen mit lokalem Niederschlag, die gegenüber städtischen Gremien vorgebracht werden. So sorgt der Industriebeirat dafür, dass industriepolitische Themen in der Stadt Gehör finden und die Rolle der Industrie als Motor für Innovation und Beschäftigung sichtbar bleibt. „Die breit aufgestellte Industrie in Wiesbaden bietet viele zukunftsgerichtete Arbeitsplätze. Sie ist eine relevante Säule auf der städtischen Einnahmeseite. Durch unsere innovativen Produkte leisten wir darüber hinaus einen wertvollen Beitrag zu Wohlstand und täglicher Lebensqualität – auch wenn Verbraucher das oftmals nicht direkt wahrnehmen“, so Dina Reit, Geschäftsführerin des Unternehmens SK Laser und Mitglied im Industriebeirat.

Fazit:
Die Initiativen sind sich einig: Industrie ist eine wichtige Grundlage für Innovation, Beschäftigung und regionale Entwicklung. Um dies wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu tragen, sind die Initiativen angetreten, über Branchengrenzen hinweg und mit einem klaren Appell an Gesellschaft und Politik:
Ohne Industrie fehlt hier was!

Bildunterschrift: Dr. Christine Lötters (Initiative Industrie Bonn/Rhein-Sieg), Helmut Meyering (Röchling Industrial), Regina Rosenstock (Rhein-Sieg-Kreis) und Prof. Dr. Stephan Wimmers (IHK Bonn/Rhein-Sieg)

Initiative In|du|strie Bonn/Rhein-Sieg – Gemeinsam. Zukunft. Leben.

Mit der In|du|strie-Akzeptanzoffensive bündeln teilnehmende Unternehmen ihr Engagement, um ein aktuelles und modernes Bild der Industrie zu vermitteln. Bei Veranstaltungen und Aktionen packen die Unternehmen an, gehen ins Gespräch und reichen der Bevölkerung und u. a. Vertretern aus Politik, Forschung und Verwaltung die Hand. Von Fachkongressen, Veranstal-tungen mit Studierenden bis hin zu Großereignissen zeigt die Industrie, dass Teamgeist, Fortschrittsdenken und Wirtschaftskraft zusammengehören.

Für die Initiative In|du|strie in der Region engagieren sich als Stakeholder die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn, die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und die Kunststoff Initiative Bonn/Rhein-Sieg.

Kontakt
Initiative Industrie
Christine Lötters
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Polytives geht Vertriebspartnerschaft mit Nordmann ein

Polytives geht Vertriebspartnerschaft mit Nordmann ein

Dr. Irina Fink, Technical Sales, Nordmann und Oliver Eckardt, Gründer und Geschäftsführer Polytives

Die Polytives GmbH (https://polytives.com/) beginnt eine Partnerschaft mit dem international tätigen Chemiedistributor Nordmann (https://www.nordmann.global/de) in Europa, der Türkei und Großbritannien im Bereich der polymeren Hochleistungs-Additive.

Polytives entwickelt und vertreibt einzigartige polymere Additive für die Kunststoffbranche. Diese Produkte sind patentiert und optimieren Verarbeitungsprozesse, wobei sie das Anwendungsspektrum des Zielpolymers deutlich erweitern.

Nordmann übernimmt den Vertrieb des universellen Prozesshilfsmittels bFI von Polytives auf dem europäischen Markt. Das Produkt bietet die Möglichkeit, bei den üblichen Verarbeitungsverfahren (u.a. Spritzguss und Extrusion) im erheblichen Maße Energie einzusparen, Durchlaufzeiten zu verringern, Ausstöße zu erhöhen und dabei die Eigenschaften des Zielpolymers beizubehalten. Das Prozesshilfsmittel von Polytives verringert die Schmelzviskosität und ermöglicht deutlich reduziertere Verarbeitungstemperaturen, z. B. in Spritzguss- und Extrusionsprozessen. Die hergestellten Additive sind kreislaufwirtschaftlich somit höchst attraktiv und in der Branche gefragt.

Alleinstellungsmerkmale der polymeren Hochleistungs-Additive für die Kunststoffindustrie:

– Patentiert, basierend auf Polymeren
– Universelle Kompatibilität, anwendbar in fast allen gängigen Polymeren
– Erhaltung der Ausgangseigenschaften von Polymeren/Rezyklaten, auch
bei hohen Dosierungen
– Softere Recyclingprozesse und höhere Rezyklierbarkeit
– Ungiftig, rein und lebensmittelkompatibel
– Durch die starke Absenkung der Schmelzviskosität (Druck- und Temperaturreduktion) Gewinnung von Potenzialen zur Energie- und Kosteneinsparung in der Verarbeitung

Dr. Irina Fink, Technical Sales & Product Manager Polymer Additives bei Nordmann, erläutert: „Polytives ist ein besonderes Unternehmen, das nicht nur viele Preise gewonnen hat und zu den 50 bedeutendsten Jungunternehmen in Deutschland gehört. Polytives hat auch eine rasante Entwicklung hinter sich, die in herausragenden Produkten resultiert.“

Viktoria Rothleitner, Gründerin und Geschäftsführerin von Polytives, ergänzt: „Hier sehen wir die Schnittmenge zu Nordmann. Das Unternehmen hat letztes Jahr sein 111-jähriges Firmenjubiläum gefeiert und setzte dabei seinen kontinuierlichen Wachstumskurs fort. Es ist innovativ und bleibt am Puls der Zeit. Wir teilen die gleichen Werte und streben danach, gemeinsam weiter zu wachsen.“

Über Polytives
Polytives ist ein junges, in Jena (Thüringen) gegründetes Industrieunternehmen. Es teilt die Vision, Kunststoffe und Rezyklate intelligenter zu entwickeln, nachhaltiger einzusetzen und technologisch als Zukunftsmaterial zu etablieren.
Die Expertise des jungen Unternehmens stammt aus dem im Jahr 2014 an der Universität Jena gestarteten Forschungsvorhaben des Polytives-Mitgründers Oliver Eckardt. Die damaligen Forschungserkenntnisse wurden mittlerweile erfolgreich auf industriellem Niveau im Tonnenmaßstab skaliert. Das in den letzten Jahren mehrfach prämierte Unternehmen verfolgt das ehrgeizige Ziel, die neuartige Additivtechnologie in jedem Polymer der Welt einsetzbar zu machen.
www.polytives.com

Über Nordmann
Nordmann gehört zu den führenden internationalen Unternehmen in der Chemiedistribution. Mit Tochtergesellschaften in Europa, Asien und Nordamerika vertreibt Nordmann weltweit natürliche und chemische Rohstoffe, Zusatzstoffe und Spezialchemikalien. Als Vertriebs- und Marketingorganisation ist Nordmann dabei das Bindeglied zwischen Lieferanten aus aller Welt und Kunden in der verarbeitenden Industrie. Nordmann beschäftigt 520 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2022 einen Umsatz von 620 Mio. Euro.
www.nordmann.global

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Erfolgreicher Investorenprozess sichert Fortbestehen der Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG

Erfolgreicher Investorenprozess sichert Fortbestehen der Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG

München/ Kronach, 05.04.2022

Die im Jahr 1955 gegründete Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG hat sich über die Jahre als zuverlässiger Hersteller für großvolumige Formen der kunststoffverarbeitenden Industrie sowie in der Serienfertigung im Bereich Kunststofftechnik etabliert. Das Leistungsspektrum umfasst neben der Fertigung von Kunststoffspritzformen mit einem Eigengewicht von bis zu 50 t auch die Serienfertigung von thermoplastischen Kunststoffen für unterschiedlichste Anwendungen. Das Unternehmen betreibt am Hauptsitz in Kronach den Formen- und Werkzeugbau sowie im nahegelegenen Redwitz-Unterlangenstadt die Kunststofffertigung. Zur Insolvenzanmeldung beschäftigte das Unternehmen an den beiden Standorten rund 163 Mitarbeiter.

Nach dem Eigenantrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens Anfang Dezember 2021 stabilisierte der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Jürgen Wittman von der Kanzlei Wittmann Rechtsanwälte PartGmbB gemeinsam mit seinem Team und den Mitarbeitern des Unternehmens den Geschäftsbetrieb. Um schnellstmöglich eine nachhaltige Lösung zu finden, initiierte er unmittelbar nach Insolvenzantragstellung die Suche nach einem neuen Investor. Das Concentro Transaktions-Team um Lars Werner (Partner), Andreas Jaburg (Projektleiter und Prinzipal) sowie Kathrin Stoll (Consultant) wurde exklusiv als Sell-Side Berater mandatiert. Trotz der angespannten Marktlage in der Automotive-Branche und insbesondere dem Werkzeug- und Formenbau in Europa ist es in einem internationalen Investorenprozess gelungen, die Vermögensgegenstände der beiden Geschäftsbetriebe Formenbau und Kunststofftechnik an die von der Familie Rubenbauer neu gegründeten Gesellschaften zu veräußern und damit eine zukunftsfähige Lösung für den Traditionsbetrieb und alle Beschäftigten zu finden.

Die Karl Krumpholz GmbH & Co. KG welche bislang als Familienholding der ortsansässigen Karl Krumpholz Rohrbau GmbH operiert, greift als neuer Investor die Ursprünge des Firmengründers auf und führt die Firmengruppe „Krumpholz“, unter Wahrung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit aller operativen Unternehmenssparten, mit nun 350 hochqualifizierten Mitarbeitern zusammen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in der Firmengruppe „Krumpholz“ eine Gesamtlösung für das Unternehmen finden konnten und dieses im erweiterten Familienstamm bleibt. Wir übernehmen selbstverständlich jeden im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer und haben innovative Pläne für die Zukunft“, betonen die Geschäftsführer Andreas und Steffen Rubenbauer.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir trotz der anhaltend herausfordernden Marktsituation ein reges Interesse an Krumpholz verzeichnen und innerhalb des geplanten Zeitraums zu einer nachhaltigen Lösung für das Unternehmen und die Mitarbeiter kommen konnten“, so Rechtsanwalt Jürgen Wittmann.

Das Team von Concentro ergänzt: „Die Investorenlösung rund um Steffen Rubenbauer und die verwandte Karl Krumpholz Rohrbau GmbH hat sich während des Prozesses als idealer Partner für die Übernahme der Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH & Co. KG herausgestellt. Es freut uns sehr, dass trotz der strukturellen Veränderungen der Branche den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive geboten werden kann.“

Nach insgesamt fünfmonatiger Fortführung des Unternehmens im Insolvenzverfahren ist es gelungen, alle ca. 150 bestehenden Arbeitsverhältnisse zu erhalten. Bereits während der Fortführung im Rahmen des Insolvenzverfahrens wurden durch die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern des Unternehmens und dem Insolvenzteam erfolgreich Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt und andere begonnen.

Am 01.04.2022 haben der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Jürgen Wittmann und die Geschäftsführer der Erwerberfirmen den notariellen Kaufvertrag unterzeichnet. Ab dem 01.05.2022 werden die neu gegründeten Krumpholz Formenbau GmbH und Krumpholz Kunststofftechnik GmbH das operative Geschäft übernehmen. Durch die Aufteilung der Geschäftsbereiche Formenbau und Kunststofftechnik in zwei verschiedene Gesellschaften wurden die Voraussetzungen geschaffen, künftig flexibel auf die Anforderungen der Märkte in den jeweiligen Geschäftsbereichen zu reagieren, ohne dass dadurch Synergieeffekte verloren gehen.

Insolvenzverwalter Jürgen Wittmann: „Ohne die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter des Unternehmens und vor allem ohne die Treue zum Unternehmen, die die Kunden gezeigt und auch für die Zukunft zugesagt haben, wäre diese Lösung nicht möglich gewesen.“

Projektteam Concentro Management AG:
Lars Werner (Partner), Andreas Jaburg (Principal), Kathrin Stoll (Consultant)

Projektteam Wittmann Rechtsanwälte PartGmbB:
Rechtsanwalt Jürgen Wittmann, Rechtsanwalt Florian Wittmann, Rechtsanwältin Katrin Kenn

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten Transparenz (Unternehmensentwicklung), Transaktion (Corporate Finance / M&A-Beratung) und Turnaround. Mit 30 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

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„Wusstest Du“ – Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg setzt auf Aufklärung in den sozialen Netzwerken

"Wusstest Du" - Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg setzt auf Aufklärung in den sozialen Netzwerken

Friederike Lötters fragt: „Wusstest Du“

Die regionale Initiative der Kunststoff-Industrie legt einen umfangreichen Aktivitätenkatalog für 2022 vor. Aufklärung über „Kunststoff, das Material mit Perspektiven“ und Möglichkeiten von Aus- und Weiterbildung in der Kunststoff-Industrie sind die Kernthemen für 2022.

Bonn, den 01.02.2022 Nach dem erfolgreichen Start der Kunststoff-Initiative hat man sich für 2022 viel vorgenommen. „Wir möchten vor allen Dingen weiter ins Gespräch kommen, auch mit jungen Menschen. Deshalb haben wir einige Veranstaltungen in der Region für die Region geplant und intensivieren die Social Media Kommunikation“, betonen die Verantwortlichen der Kunststoff-Initiative. Kunststoff ist ein wichtiger Werkstoff mit zahlreichen Perspektiven und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Zu Unrecht haftet ihm ein negatives Image an, meist ist der Umgang mit dem Material der Grund hierfür. Und genau da setzen die Aktivitäten der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg (https://kunststoff-initiative.com/) an.

Gerade gestartet ist die Kampagne „Wusstest Du“ – Fragen und Antworten zum Thema Kunststoff und dem Umgang mit dem Material, sie macht den Anfang. Junge Protagonistinnen sprechen kurze Clips ein, homemade und auf Augenhöhe. Keine künstlichen oder inszenierten Videos von Social Media Stars oder gekauften Influencern. Ehrliche, authentische junge Menschen mit einer ebensolchen Botschaft.

Zudem sind Mitarbeitende aus den beteiligten Unternehmen bereits seit Jahresbeginn mit dem Handy in der Hand unterwegs. Sie machen Fotos von ihren Tätigkeiten im Betrieb, an der Maschine und unterwegs. Und so werden ab März Fotos und kurze Clips zu sehen sein, die z. B. eine Kunststoffmaschine auf ihrer Reise an den Bestimmungsort zeigen. „Wusstest Du, dass Du mehr als 10 % Deiner Arbeitszeit in der Luft sein wirst und fremde Länder bereist?“ „Das können schon mal Inbetriebnahmen in den USA, in Asien oder auch Südamerika sein“, erläutert Mathias Welteroth, LEMO GmbH (https://www.lemo-maschinenbau.com/). Wobei es auch einen Einblick in den Berufsalltag geben wird, der da lautet Augmented-Reality. Um weiter nachhaltige Lösungen für Gesundheit, Verpackungen und Lebensmittelhygiene entwickeln zu können, sind innovative Köpfe und technisch Interessierte gefragt. Hierzu gehören neben Nachwuchskräften in klassischen technischen Ausbildungsberufen junge Menschen, egal welchen Geschlechtes, mit Spaß an nachhaltigen Themen oder IT-begeisterte. Erste Clips wird es ab März in den Kanälen der Kunststoff-Initiative zu sehen geben.

Im April ist in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn Rhein Sieg (HRBS) und der Initiative In|du|strie Bonn/Rhein-Sieg eine Veranstaltung geplant. Die Kunststoff-Initiative bestreitet den Thementag, diskutiert mit Studierenden und externen Gästen über Recycling der Zukunft, die Digitalisierung von Folien macht ein solches möglich, und den Einsatz biobasierter Kunststoffe.

Im Herbst soll es erneut eine Veranstaltung geben, die sich mit dem Thema Kunststoff und seiner Bedeutung für eine gesunde Zukunft beschäftigen wird. Termin und Ort sind noch offen. „Wir wollen den begonnenen Dialog mit der Region fortsetzen“, betonen die Mitgliedsunternehmen der Kunststoff-Initiative.

Angedacht für das zweite Halbjahr ist auch ein Schulwettbewerb bei dem es natürlich, wen wundert es, um das Material Kunststoff gehen wird. Details werden aktuell ausgearbeitet. Ebenso will man an einem Karrieretag teilnehmen und Karrierechancen in der Kunststoffindustrie vorstellen.

Zu den Mitmachern der Kunststoff-Initiative gehören: Dr. Reinold Hagen Stiftung, Hennecke GmbH, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH und Reifenhäuser Gruppe.

„Kunststoff – das Material mit Perspektiven“ – mit dieser Aussage ist die Kunststoff-Initiative in der Region angetreten. Gemeinsam will man aufklären, die Verbraucher der Region mit korrekten Daten und Fakten versorgen und zur sachgerechten Diskussion zum Material Kunststoff beitragen. Anhand von verschiedenen Einsatzfeldern soll gezeigt werden, wie wichtig gerade in Zeiten von hohen Hygieneanforderungen und CO2 Reduzierung Kunststoffe sind.
Zu den Initiatoren der Kunststoff-Initiative gehören: Dr. Reinold Hagen Stiftung, Hennecke GmbH, Kautex Maschinenbau GmbH, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH und Reifenhäuser Gruppe.

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Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Regionale Initiative der Kunststoff Industrie in der Region nimmt Fahrt auf und regt zum Nachdenken an.

Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Die Reihe „Kunststoff meets Nachhaltigkeit“ der Kunststoff-Initiative regt zum Nachdenken an

Bonn, den 23.11.2021 Wir sind sichtbar geworden, freuen sich die Macher hinter der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg (https://kunststoff-initiative.com/). Und genau das war das Ziel, als man zu Jahresbeginn in der Region und für die Region gestartet ist. Zusammen stehen die Initiatoren für rund 2.200 Arbeitsplätze und über 100 Ausbildungsplätze. Das europaweit einzigartige Kunststoff-Cluster Bonn/Rhein-Sieg ist mit über 6.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen, zahlreichen Zulieferern und Dienstleistern eine wichtige Größe in der Wirtschaftsregion Bonn/Rhein-Sieg und das auch in Krisenzeiten.

Kunststoff ist ein wichtiger Werkstoff mit zahlreichen Perspektiven und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, zu Unrecht haftet ihm ein negatives Image an. Und genau darum wollen die Macher die unterschiedlichsten Perspektive aufzeigen und ins Gespräch kommen.

Für das nächste Jahr haben sich die Protagonisten viel vorgenommen. „Zum einen möchten wir wachsen und suchen mitmachende Unternehmen, einige Gespräche laufen bereits“, erläutert Peter Kuhne, Inhaber der Kuhne Group. Zum anderen will man gemeinsam mit weiteren Multiplikatoren daran arbeiten, noch bekannter zu werden. „Wir bieten interessante Arbeitsplätze, aber viel zu wenige wissen dies. Unsere Ausbildungsleiter stellen immer wieder fest, dass die Jugendlichen nahezu orientierungslos sind. Hier möchten wir gezielt ansetzen“, erläutert Mathias Welteroth, Geschäftsführer der LEMO Maschinenbau GmbH. Überlegt haben sich die Verantwortlichen, in Schulen zu gehen, um frühzeitig aufzuklären und zu informieren, ebenso sind Workshops mit dem Deutschen Museum Bonn geplant.

Ausgebaut werden soll auch die erfolgreiche Social Media Kampagne mit eigenen MitarbeiterInnen. Kleine Videos aus dem beruflichen Alltag oder Fotos. Wer weiß schon, dass Reisen in ferne Länder dazu gehören, wenn man in der Kunststoffindustrie arbeitet? Deshalb plant man u. a., dass MitarbeiterInnen Fotos davon machen, wenn sie Maschinen auf dem Weg zum Kunden begleiten und diese dort aufbauen. „Das können schon mal Inbetriebnahmen in den USA, in Asien oder auch Südamerika sein“, schmunzelt Welteroth mit Blick in die Fertigungshalle bei LEMO. Aber natürlich finden sich bei Lemo auch Augmented-Reality Tools. Die Kunststoff-Initiative ist sich sicher, mit dieser ehrlichen Kommunikation auf Augenhöhe die Jugendlichen zu erreichen. Denn um weiter nachhaltige Lösungen für Gesundheit und Lebensmittelhygiene entwickeln zu können, sind innovative Köpfe und technisch Interessierte gefragt. Neben Nachwuchskräften in klassischen technischen Ausbildungsberufen werden junge Menschen egal welchen Geschlechtes mit Spaß an nachhaltigen Themen ebenso gesucht wie IT-begeisterte.

Zudem will man weiter über die Vorteile des Materials informieren und am Image des Werkstoffes arbeiten. Hier engagiert man sich u.a. an der H-BRS, begleitet verschiedene Forschungsprojekte, die sich mit biobasierten Kunststoffen beschäftigen. „Uns ist es wichtig, den Werkstoff weiterzuentwickeln, um noch nachhaltiger zu werden. Nachhaltigkeit ist das Ziel, moderne Verpackungen aus recyceltem Regenerat und biobasiertes Material gehören ganz klar dazu“, betont Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Siegfried Pohl Verpackungen GmbH.

Die Unternehmen engagieren sich auch im Bereich Recycling. Im Rahmen der R-Cycle Initiative forscht man an Möglichkeiten, Verpackungen digitale Informationen mit auf den Weg zu geben, um sie nach ihrem Gebrauch sortenrein recyceln zu können. „Je sortenreiner die Trennung erfolgt, desto mehr Rohstoffe lassen sich für neue Verpackungen verwenden“, informiert Dr. Benedikt Brenken, Sprecher der Initiative aus dem Hause Reifenhäuser. Im Hause Kautex wird das Projekt R-Cycle von Huafeng Zhao betreut. Der Nachhaltigkeitsmanager betonte die Aufgaben der Industrie, es den Verbrauchern so leicht wie möglich zu machen, Verpackungen aus Kunststoff zu trennen, um diese einer sachgerechten Verwertung zufügen zu können.

So sind für 2022 Diskussionen an und mit der H-BRS ebenso geplant wie eine Veranstaltung mit den BürgernInnen der Region, wie die im Deutschen Museum Bonn im November (https://kunststoff-initiative.com/presse/kunststoff-fuer-mehr-klimaschutz-spannungsgeladenes-thema-bescherte-kunststoff-initiative-volles-haus/).

Zu den Initiatoren der Kunststoff-Initiative gehören: Dr. Reinold Hagen Stiftung, Hennecke GmbH, Kautex Maschinenbau GmbH, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH und Reifenhäuser Gruppe.

„Kunststoff – das Material mit Perspektiven“ – mit dieser Aussage ist die Kunststoff-Initiative in der Region angetreten. Gemeinsam will man aufklären, die Verbraucher der Region mit korrekten Daten und Fakten versorgen und zur sachgerechten Diskussion zum Material Kunststoff beitragen. Anhand von verschiedenen Einsatzfeldern soll gezeigt werden, wie wichtig gerade in Zeiten von hohen Hygieneanforderungen und CO2 Reduzierung Kunststoffe sind.
Zu den Initiatoren der Kunststoff-Initiative gehören: Dr. Reinold Hagen Stiftung, Hennecke GmbH, Kautex Maschinenbau GmbH, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH und Reifenhäuser Gruppe.

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