Grösster Online Trauma Kongress für DACH-Region 02.10.-10.10.2022.

Warum 77 Trauma Expert*en in Zeiten von Krieg, Corona, Wirtschaftskrise und häuslicher Gewalt auftreten

Grösster Online Trauma Kongress für DACH-Region 02.10.-10.10.2022.

Eröffnung am 01.10.2022 – Trauma Kongress 2022

WARUM EIN TRAUMA KONGRESS?
Der Ukraine-Krieg, die Corona-Pandemie und der Klimawandel sind globale Krisen, die große Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen haben. Auch häusliche Gewalt im Kindes- und Jugendalter kann Traumatisierungen mit Langzeitfolgen bewirken.
Viele Menschen sind traumatisiert von den Erlebnissen und Erfahrungen, die sie gemacht haben,
und leiden unter den Folgen von Verlust, Gewalt und Missbrauch.
Die 1. Interdisziplinäre Online Trauma Kongress für den deutschsprachigen Raum (https://www.ganeshashala.com/online-kongress-trauma-kongress-2022-dach) möchte Trauma Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten, Behörden und Arbeitgebern helfen,
besser zu verstehen, was Trauma ist, wie es sich auswirkt und wie man mit den Folgen umgehen kann. Der Kongress bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen und möchte so zur Bewältigung der globalen Krisen beitragen unddas Thema Trauma in unserer Gesellschaft enttabuisieren.

START AM UN-WELTTAG DER GEWALTLOSIGKEIT MIT 77 TRAUMA EXPERT:INNEN
Am UN-Welttag der Gewaltlosigkeit laden 77 Trauma Experten aus Österreich, Schweiz und Deutschland ein, um über Trauma
und seine Folgen zu sprechen. Der Kongress startet am 2. Oktober und dauert bis zum 10. Oktober, dem WHO-Tag für psychische Gesundheit.
Das ist der erste, und bisher größte interdisziplinäre und intersektionale Online Trauma Kongress im deutschsprachigen Raum. Themenschwerpunkte sind das Leben und Arbeiten mit Entwicklungstrauma, Komplextrauma und Traumafolgestörungen wie Depression,
PTBS oder Angststörungen. Verschiedene Traumatherapien und Präventionsmöglichkeiten werden vorgestellt, wie Gewaltprävention und Kinderschutz in Kitas, Schulen und am Arbeitsplatz.

KONGRESSZIEL: BETROFFENE STÄRKEN, FACHLEUTE VERNETZEN, WEGE AUFZEIGEN
Der erster Interdisziplinäre Online Trauma Kongress für die DACH-Region richtet sich an Menschen, die durch Verlust,
Trauma und Gewalt betroffen sind, an Angehörige, Fachleute, Arbeitgeber und andere Interessierte.
Das Hauptziel des Kongresses ist es, Betroffene zu stärken, Fachleute interdisziplinär zu vernetzen und verschiedene, individuelle Wege zur Prävention, Behandlung und Heilung aufzuzeigen.
Wir möchten einen Raum schaffen, in dem sich Menschen austauschen und unterstützen können.
Der Kongress wird über 8 Tage mit 8 Themen online stattfinden und bietet ein vielfältiges Programm mit
national und international renommierten Referent:innen.

MOBBING, BOSSING, GHOSTING, CYBERMOBBING ODER STALKING?
Unsere moderne Welt hat neue Gewaltformen erschaffen und emotionale Gewalt ist omnipräsent.
Es beginnt bereits in den Kitas, auf dem Spielplatz und setzt sich fort in der Schule, in der Familie und am Arbeitsplatz.
Viele Menschen tragen täglich eine große Last an Schmerz, Wut und Verzweiflung mit sich herum, ohne dass ihnen bewusst ist, welche Auswirkungen dies auf ihr Leben hat.

ES IST ZEIT DARÜBER ZU REDEN!
Über 80 Expert:innen-Interviews und jeweils 4 gestreamten LIVE-Talks als Podiumsdiskussion bieten geballtes Wissen und eine neuartige Möglichkeit unsere Gesellschaft, das Leben und den Umgang miteinander zu reflektieren. Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen,
Stiftungen und Verbände, Vertreterin der Polizei sowie Mutmacher:innen sprechen über Auswirkungen, Prävention, Hilfe und Lösungen.

Kongressgründerin und Schirmherrin Gabriella Rist (https://www.ganeshashala.com/ueber-mich-gabriella-rist-ganeshashala-berlin-traumasensitives-coaching) ist selbst von Entwicklungstraumata durch Kindesmisshandlung betroffen und weiss, wovon sie redet:
„Wir wollen in diesem Kongress die Chance nutzen, den Zugang zu Erfahrungen und Wissen zu ermöglichen, das Betroffene, Angehörige, aber auch Arbeitgeber und Pädagogen benötigen. Punktuelle Psychoedukation und zeitlich begrenzte Therapiezeiten reichen nicht dazu aus,
mit Verlust-, Trauma- und Gewalterfahrung im Alltag und in der Arbeitswelt alleine zurecht zu kommen. Auch der Zugang zum Wissen und Präventionsmöglichkeiten sind heute noch oft eingeschränkt.“

VIELFÄLTIGES PROGRAMM
Am 01.10.2022., am Welttag der Musik, eröffnet der Kongress mit einem LIVE gestreamten Konzert und feiert für eine Stunde
die Lebendigkeit mit Erzählungen, Klavierklang und Songs von Hannes Kreuziger aus Berlin.
Unsere LIVE-Podiumdiskussionen (https://www.ganeshashala.com/online-kongress-trauma-kongress-2022-dach) werden gleichzeitig auf LInkedIN, YouTube und Facebook ausgestrahlt.

Unter den Kongressredner: innen finden wir die Ikonen Michaela Huber und Anna Trökes oder Prof. Franz Ruppert, aber auch die Firma Healversity wird über Epigenetik oder Sebastian Herbst (CEO) von der ROTH INSTITUT über moderne Arbeitswelten berichten.

Wir finden unter den Referent:innen die Aktivistin Mai Nguyen, die namhaften Psychologinnen Frauke Niehues (MethodenSchatz),
Gertraud Skoupy (Vorsitz TraumaHilfeZentrum Nürnberg) und Dr. Melanie Steiner (AYI Institut) oder Stefan Peck, der für seine Innere Kind Arbeit bekannt ist, ebenso. Boris Thomas, der CEO von Lattoflex® und Ina Rudolph u.a. Chanel-Gesicht und ARD-Schauspielerin bekannt, sind auch dabei.

Die Stiftung Glückliche Kinder – Starke Menschen, der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V., Deutsche Gesellschaft für klinische Psycho-Neuro-Immunologie, die Initiative Phoenix
BUNDESNETZWERK FÜR ANGEMESSENE PSYCHOTHERAPIE E.V. sowie Autoren, Musiker und Künstler wie die K&K Philharmoniker,
Morgain, HANNES KREUZIGER oder Yvonne Kaiser und Ute Dungel unterstützen uns.

Nicht zuletzt gilt ein besonderer Dank an die Polizei Rheinland Pfalz.

Weitere zahlreichen Expert:innen teilen Ihre Wissen und stellen downloadbare Informationen bereit.
Dieser Kongress ist nicht nur für Betroffene, sondern auch für Angehörigen und Fürsorgepflichtigen wie Führungskräfte,
Arbeitgeber, Eltern, Pädagogen, Erzieher oder Behörden ein Muss!

Kostenlose Anmeldung (https://www.ganeshashala.com/registrierung-online-trauma-kongress-dach-2022) auf der Kongressseite möglich.

Die heute 50 jährige Gabriella Rist ist Psychologische Beraterin und Experte für Entwicklungtrauma und emotionalen Missbrauch. Sie führt ein Leben mit komplexer PTBS als Folge von Kindesmisshandlung.

Sie beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Bewältigung von Traumafolgen seit ihrem Jugend. Sie verbrachte über 25 Jahren im Business mit dieser Krankheit. Sie hat an eigener Haut erfahren, wie schwer es ist, Erfolg zu haben und welche heimtückischen Fallen für Menschen mit Trauma im Berufsleben gibt.
Dass das Thema bis heute ein Tabu ist, macht alles nicht leichter.

So erschaffte sie den Ersten Online Trauma Kongress für die DACH-Region und die Trauma Akademie mit einem Online Forum.
Sie ist Autorin, Verlegerin, Gründerin und Trauma-Experte für Entwicklungstrauma und kPTBS.

Sie möchte ihre Erkenntnisse und Wissen teilen.
Für ein besseres Leben.

Kontakt
GANESHASHALA® – Online Trauma Akademie und Forum
Gabriella Rist
Fichtestr. 14
15566 Schöneiche bei Berlin
+4915227715212
infos@ganeshashala.com
www.ganeshashala.com

Mutter-Kind-Therapie in Kenia

„Die Kinder aufwachsen sehen“

Mutter-Kind-Therapie in Kenia

Mutter-Kind-Betreuung in Kenia

Maweni e.V. hilft HIV-infizierten Schwangeren in Kenia. Wir unterstützen dazu ein Programm fürdie Schwangeren und später ihre Kinder. Dieses Programm dient der Verhinderung der Übertragung des HI-Virus von den Schwangeren auf die Kinder., und seither gab es bei den Kindern keine einzige HIV-Infektion. Was ist das Besondere daran? Wie uns eine Mutter dankbar sagte: „Jetzt kann ich meine Kinder aufwachsen sehen, was ich nie erwartet habe.“
Wir helfen in Kenia in den Gesundheitszentren von Tunyai, Nchiru, Chiakariga sowie Chaaria. In den Gesundheitszentren können die notwendigen Untersuchungen durchgeführt werden. Daher haben wir dort auch die Laborausstattung verbessert. So haben wir z.B. eine Laborzentrifuge und einen neuen Autoklav angeschafft. Vor kurzem konnten wir die Mutter-Kind-Betreuung im Gesundheitszentrum von Nchiru durch die Neueinrichtung von Räumen erweitern. In freundlicher Atmosphäre können die Mütter und die Kinder betreut werden. Die Kinder werden auf ihre Entwicklung untersucht. Es gibt auch einen Wartebereich, der mit Spielmöglichkeiten für die größeren Kinder ausgestattet ist.
Patientinnen und Patienten sowie bedürftigen Familien helfen wir auch mit Nahrungsmittelpaketen. Seit Beginn der COVID-19-Pandemie unterstützen wir zusätzliche Hygienemaßnahmen in den Zentren. Weitere Infos unter www.maweni.org (http://www.maweni.org)

Maweni e.V. hilft HIV-infizierten Schwangeren in Kenia und später ihren KIndern.

Kontakt
Maweni e.V.
Anita Mwabasi
Dörnigheimer Straße 2
60314 Frankfurt
0177 440 37 60
kontakt@maweni.org
http://www.maweni.org

20. Goldene Tablette für InfectoPharm

Der Spezialist für die Pädiatrie wurde auch Bestes Pharmaunternehmen

20. Goldene Tablette für InfectoPharm

Die Goldene Tablette 2022 für InfectoPharm nahm Dr. Heiko List entgegen.

Heppenheim, 16. September 2022 – Kein Praxis-Außendienst, dafür produktneutrale Fortbildung. Keine Wirkstoffforschung, dafür bedarfsgerechte Arzneimittel für Kinder. Für dieses Firmenkonzept hat die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH am 13. September 2022 beim „Pharma Trend Image & Innovation Award“ erneut und zwar zum 20. Mal die Goldene Tablette von der Facharztgruppe der Pädiater erhalten. Zusätzlich gewann InfectoPharm auch im fachübergreifenden Ranking den Preis als Bestes Pharmaunternehmen in der Kategorie der großen einzel-, mittelständischen und internationalen Unternehmen. Ermittelt wurden dazu gut ein Dutzend Aspekte in Bezug auf Innovation, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit.

Die Goldene Tablette ist ein jährlicher Imagepreis der Arzneimittelbranche. Sie beruht auf dem Ergebnis von Meinungsumfragen innerhalb von sieben Facharztgruppen. In jeder Gruppe wird mit ungestützten Fragen ermittelt, welches Pharmaunternehmen aus welchen Gründen für die jeweilige Ärztin oder den jeweiligen Arzt über das beste Image verfügt.

Bei den Kinder- und Jugendärzten wählten die 100 Teilnehmenden InfectoPharm zu ihrem beliebtesten Pharmaunternehmen 2022. Mehr als jeder zweite Pädiater nennt in der Befragung spontan InfectoPharm an erster Stelle. Als vorrangige Gründe für ihre Entscheidung führen sie das Angebot an Fortbildungen (79 Prozent) auf, gefolgt von der Qualität der Produkte (44 Prozent) und der Breite der Produktpalette (38 Prozent).

Praxisnahe Ärztefortbildungen „für den Montag“
Die zertifizierten Fortbildungen zeichnen den auf Kinderarzneimittel spezialisierten Mittelständler im Vergleich zu anderen Pharmaunternehmen aus. Kurz nach der Firmengründung 1988 führte InfectoPharm einen neuen wissenschaftlichen Beratungs- und Fortbildungsservice für Fachärzte ein, das „consilium“. Es wird heute von einem Netzwerk aus rund 300 medizinischen Experten unterstützt. Die produktneutralen Fortbildungen sind anerkannt als ärztliche Qualifizierungsmaßnahme und damit relevant für die fortgeführte Berufsausübung der Mediziner. Ihre Praxisnähe mit dem Motto „für den Montag“ erklärt die regelmäßig hohen Teilnehmerzahlen.

600 weiteren niedergelassenen Fachärzten wurde im Rahmen der Erhebung zur Goldenen Tablette die gleiche Frage nach dem Pharmaunternehmen mit dem für sie besten Image gestellt. Auch bei ihnen steht InfectoPharm in der Gesamtauswertung an erster Position.

Pharma Trend Image & Innovation Award
Für die Auszeichnung mit dem Pharma Award „Die Goldenen Tablette“ sind unter anderem die Qualität der Produkte, Fortbildungsveranstaltungen, Produkt- und Preisinformationen, Transparenz und Innovationskraft der Unternehmen sowie das Preis-/Leistungsverhältnis entscheidend. Die Benchmark-Studie zur Innovation und Nachhaltigkeit wird seit dem Jahr 2000 jährlich von der Zeitschrift PharmaBarometer beauftragt. Die Preise nahm am 13. September 2022 beim „Pharma Trend Image & Innovation Award“ im Festsaal des Deutschen Museums in München Dr. Heiko List, wissenschaftlicher Produktmanager, für InfectoPharm entgegen.

Die Goldene Tablette hat die Geschichte von InfectoPharm 21 Jahre lang begleitet. „Über die erneute Auszeichnung dieses Jahr freuen wir uns sehr,“ äußert sich Dr. Andreas Rauschenbach als Leiter der ärztlichen Fortbildungen. „Zeigt sie doch, dass InfectoPharm erfolgreich seinen Weg aus der Pandemie gefunden hat.“

Weblinks:
Video Preisverleihung (https://www.youtube.com/watch?v=nfeVbbq83hU)
Newsroom InfectoPharm (https://www.infectopharm.com/unternehmen/news-presse/)

Über InfectoPharm

Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Weiterentwicklung von Arzneimitteln für Kinder spezialisiert. Seit mehr als 30 Jahren profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen für die Bereiche Pädiatrie, Infektiologie, Pneumologie, Dermatologie und Allergologie, die zunehmend international Beachtung finden. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung.

Zur InfectoPharm-Gruppe gehören Niederlassungen in Österreich und Italien sowie die beiden deutschen Tochterunternehmen Pädia GmbH und Beyvers GmbH. Mit mehr als 350 Mitarbeitenden erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 215 Mio. Euro (2021), bei einem durchschnittlichen Wachstum von 15 Prozent. Regelmäßig erhält InfectoPharm Auszeichnungen aus der Ärzteschaft, wie die „Goldene Tablette“.
www.infectopharm.com

Firmenkontakt
InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Maike Petersen
Von-Humboldt-Straße 1
64646 Heppenheim
06252 95-7376
Maike.Petersen@infectopharm.com
https://www.infectopharm.com

Pressekontakt
rfw. kommunikation
Ina Biehl-v.Richthofen
Poststraße 9
64293 Darmstadt
06151 3990-0
infectopharm@rfw-kom.de

PR-Agentur – rfw. kommunikation

Carmen Ruppert revolutioniert mit ihrer fundierten Trainerausbildung „Starke Kinder“ die D-A-CH-Region

Carmen Ruppert revolutioniert mit ihrer fundierten Trainerausbildung "Starke Kinder" die D-A-CH-Region

Kinder stärken und so dafür zu sorgen, dass sie sich voller Selbstbewusstsein den Herausforderungen unserer Zeit stellen können – das ist eines der wichtigsten Ziele vieler Eltern, aber auch Pädagogen. Das ist der Grund, warum es in diesem Bereich ein stetig wachsendes Angebot an Fortbildungen gibt, doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Carmen Ruppert ist eine renommierte Unternehmerin, die auf eine 25-jährige Karriere zurückblicken kann und noch immer schlägt ihr Herz als Initiatorin des Selbstbehauptungsprojekts „Starke Kinder“ für Kinderrechte. Dank Ihrer erfolgreichen Kindertrainerausbildung für Erwachsene haben Eltern und Pädagogen die Chance, Kindern sowie Jugendlichen dabei zu helfen, tolerant, unabhängig und glücklich zu werden. Wir durften in einem exklusiven Gastbeitrag von Frau Ruppert erfahren, wodurch sich ihre Trainerausbildung auszeichnet und warum diese vielleicht auch für Sie durchaus eine Überlegung wert ist.

Carmen Ruppert setzt sich seit dem Jahr 1996 für Kinder und ihre Rechte ein

Umso früher es uns gelingt, Kindern im Kindergarten- oder Grundschulalter beizubringen, dass sie gewisse Situationen keinesfalls erdulden müssen, sondern sich dagegen auflehnen können, umso besser ist es. So können Sie sich nämlich auch zur Prävention vor jeglicher Gewalt oder Mobbing zur Wehr setzen, falls dies notwendig sein sollte. Sie erhalten aufgrund dieses Selbstbewusstseins eine ganz andere Körpersprache, die sie wiederum seltener zum Opfer werden lässt. Das ist auch der Grund, warum der Präventions- und Selbstbehauptungskurs gezielt trainiert, „Stopp“ oder „Nein“ zu sagen, wenn Sie das Verhalten eines Menschen stört oder es zu Übergriffen kommt.

Die Inhalte des „Starke Kinder“ Kurs im Überblick

Als Eltern würde man sich wünschen, dass die eigenen Kinder in einer Welt groß werden, in der absolut keine Gefahr droht, doch die Realität sieht leider anders aus. Im Kurs von Carmen Ruppert lernt der Nachwuchs daher: die Wirkung und den gezielten Einsatz von Körpersprache, die Kraft von Blickkontakten sowie der Stimme, Abwehrbewegungen, die jedoch an die jeweilige Situation angepasst werden, die anderen zu respektieren und auch selbst klare Grenzen zu ziehen, Verletzungen der eigenen Privatsphäre nicht zu tolerieren, sondern sich zur Wehr zu setzen, einen empathischen Umgang mit Mitmenschen.

Als „Starke-Kinder“ Trainer*in durchstarten – so gelingt’s

Sie haben ein Herz für Kinder, besitzen eventuell, jedoch nicht zwingend, eine pädagogische Vorbildung und sehen es als Ihre Berufung, Heranwachsende dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, dann ist die umfassende Trainerausbildung von Carmen Ruppert der richtige Weg für Sie. Dank dieser werden Sie Teil eines Teams, das bereits jetzt im gesamten D-A-CH-Raum tätig ist. Dank dieser Ausbildung haben Sie nicht nur die Chance, wirklich etwas zu bewegen und Kindern dabei zu helfen, ein freies Leben zu führen, zudem genießen Sie absolute Flexibilität, wenn es um Ihre Arbeitszeiten geht und erhalten einen überdurchschnittlichen Lohn.

Helfen Sie Kindern dabei, selbstbewusst, frei und glücklich zu werden

Sollten Sie den tiefen Wunsch in sich spüren, jungen Menschen das Selbstvertrauen zu vermitteln, das Sie gerne früher ebenfalls gehabt hätten, dann wagen Sie den Sprung. Gehen Sie diesen einzigartigen Weg. Weitere Informationen über die Ausbildung finden Sie hier:

www.carmen-ruppert-akademie.de

Carmen Ruppert ist Gründerin des Selbstbehauptungsprogramm „Starke Kinder“ in der ganzen D-A-CH-Region.
Sie unterstützt Kinder, damit diese zu starken, selbstbewussten und selbstbestimmten Wesen werden.
In der Carmen Ruppert Akademie bildet sie KindertrainerInnen in ganz Deutschland, Österreich und Schweiz aus.

Firmenkontakt
Carmen Ruppert Persönlichkeitstraining
Carmen Ruppert
Öschelbronner Str. 28
71159 Mötzingen
07457 696473
carmen@carmen-ruppert.de
http://www.carmen-ruppert.de

Pressekontakt
The Way of Business TV
Ron Gebauer
Bergstr.
57647 Enspel
02661 2094639
redaktion@thewayofbusiness.tv
https://www.thewayofbusiness.tv

Gefährliches Trampolinspringen

Kreuzbandverletzungen bei Kindern werden immer mehr, wären aber oft vermeidbar

Gefährliches Trampolinspringen

13. Zeulenrodaer Kongress für Sportorthopädie

Experten der GOTS weisen auf immer mehr Kreuzbandverletzungen bei Kindern hin. Diese sind gefährlich, da die Jüngsten wegen ihrer noch offenen Wachstumsfugen nicht wie Erwachsene operiert werden können. In vielen Sportarten fehlen ein kindgerechtes Training samt passender Prävention. Aber auch in der Freizeit passieren viele Unfälle, die das Kniegelenk nachhaltig schädigen. Eine besondere Gefahr stellt dabei das Trampolinspringen dar. Zu den wichtigsten Fakten rund um das Thema Kreuzbandverletzungen bei Kindern, referiert Prof. Dr. Romain Seil, vom Centre Hospitalier de Luxembourg, auf dem 13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie (ZKOS).

Prof. Seil ist Co-Direktor des IOC Forschungszentrums für Verletzungsprävention in Luxemburg und außerordentlicher Professor für Orthopädische Chirurgie an der Universität des Saarlandes. Er sagt: „Die zahl der Kinder und Jugendlichen mit Kreuzbandverletzungen steigt unaufhaltsam. Das Krankheitsbild ist von einer seltenen Erkrankung zur regelrechten Epidemie geworden.“

Über 90 Prozent dieser Verletzungen passieren im Sport. Betroffen sind Kinder ab 9 Jahren aufwärts. Besonders häufig passiert es in den Sportarten Fußball, Ski alpin und – eben beim Trampolinspringen im heimischen Garten. Dabei fällt häufig ein Kind auf das andere oder es kommt nach der Landung falsch auf bzw. fällt aus dem Trampolin heraus. Aus diesen Gründen wird diese Sportart von amerikanischen Pädiatriegesellschaften nicht empfohlen.

Unter den 13- bis 15-Jährigen explodiert die Anzahl der Kreuzbandverletzungen dann noch einmal regelrecht. Die Kniegelenke sind dann bereits ausgewachsen, aber Muskulatur, Sehnen und Bänder noch nicht voll entwickelt. Die motorische Kontrolle unter den diesen Bedingungen ist deshalb nicht so gut. „Gleichzeitig steigt jedoch extrem die Belastung, viele Kinder steigen in diesem Alter in nationale und sogar internationale Wettbewerbe und Turniere ein. Das gab es so vor 20 Jahren noch nicht und auch nicht so viele gerissene Kreuzbänder und kaputte Knie“, so Seil.

Die Kinder und Jugendlichen sind motorisch nicht gut geschult, es gibt fast nirgends ein Präventionstraining in diesem Alter, um den Verletzungen vorzubeugen obwohl wissenschaftlich gesichert ist, dass man 50% davon vermeiden kann, moniert der Mediziner. Zusätzlich kennen sich viele Trainer nicht mit dem kindlichen Wachstum und der Reifung aus.
Bei solch ernsten Knieverletzungen in jungen Jahren ist ein Hochleistungssport später in den meisten Fällen ausgeschlossen. Aber ob Leistungssport oder nicht: mittelfristig droht allen jungen Patienten eine Arthrose. Seil: „Das Knie ist dann schlagartig 10 bis 20 Jahre älter als der Patient selbst.“

Das kann später auch Jobausfall und Frührente bedeuten.

Viele Erwachsene kommen leider ihrer Fürsorgepflicht nicht nach. Und: die Sportverbände machen sich mitschuldig, wenn sie keine entsprechende Prävention anbieten.

GOTS Pressemitteilungen (https://www.gots.org/blog/category/pressemitteilungen/)

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin
Kathrin Reisinger
Bachstraße 18
07743 Jena
0 36 41 / 63 89 144
presse@gots.org
www.gots.org

Lese-Rechtschreib-Schwäche bei Kindern erkennen und behandeln – Verbraucherinformation der DKV

Ratlos im Buchstabenchaos

Lese-Rechtschreib-Schwäche bei Kindern erkennen und behandeln - Verbraucherinformation der DKV

Nicht allen Kindern fällt Lesenlernen leicht. (Bildquelle: ERGO Group)

Für zahlreiche Schüler beginnt nach den Sommerferien wieder der Ernst des Lebens. Vor allem Erstklässlern steht mit der Einschulung eine neue spannende Phase bevor. Während manche sich beim Lesen- und Schreibenlernen leicht tun, fällt es anderen schwer. Nicht selten liegt dann eine Lese-Rechtschreib-Schwäche vor. Wie Eltern erkennen, ob ihr Kind darunter leidet, welche Symptome damit einhergehen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, weiß Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV.

Nicht alle Kinder lernen gleich schnell

Wie in allen Lebensbereichen machen Kinder auch beim Lesen und Schreiben unterschiedlich schnell Fortschritte. Dafür gibt es verschiedene Gründe, zum Beispiel die genetische Veranlagung, das Hör- und Sehvermögen oder das soziale Umfeld. „Die volle Rechtschreibfähigkeit ist bei den meisten Kindern zwischen acht und neun Jahren erreicht“, so Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. Eltern müssen sich also nicht sofort Sorgen machen, wenn ihr Nachwuchs beim Lesen- und Schreibenlernen etwas langsamer vorankommt. Liegen die ABC-Schützen aber für längere Zeit auffällig hinter dem Durchschnitt zurück, kann es sich um eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) handeln.

LRS erkennen

Anzeichen, die auf eine LRS hinweisen können, gibt es viele. „Dazu gehören beispielsweise eine niedrige Lesegeschwindigkeit, Probleme beim Textverständnis, eine unleserliche Handschrift und generelle Schwierigkeiten beim Schreiben von Buchstaben, Wörtern und Sätzen“, so Haw. Eltern, die derartige Auffälligkeiten bei ihrem Kind beobachten, sollten zunächst mit dem Klassenlehrer sprechen und andere mögliche Ursachen wie eine Hör- oder Sehschwäche ausschließen. Bestätigen sich die Beobachtungen, ist ein Gang zum Kinderarzt oder einem Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie ratsam. Dieser stellt anhand eines ausführlichen Testverfahrens eine medizinische Diagnose. Dabei werden unter anderem Schulleistungen und Lernstand, Gesamtentwicklung und Folgeprobleme sowie Rahmenbedingungen und äußere Faktoren berücksichtigt.

Indirektes Symptom: Verhaltensauffälligkeiten

Für betroffene Kinder ist eine LRS auch eine seelische Belastung. Viele zeigen daher zusätzlich Verhaltensauffälligkeiten als indirekte Symptome. „Um ihr Defizit zu kompensieren, sind einige von ihnen beispielsweise besonders aggressiv oder laut“, erläutert die Gesundheitsexpertin der DKV. Aber auch Schlafstörungen, Schulangst oder Bauchschmerzen sind keine Seltenheit. Langfristig kann eine Lese-Rechtschreib-Schwäche zudem eine Beeinträchtigung des Selbstbewusstseins, sozialen Rückzug oder depressive Verstimmungen zur Folge haben.

Behandlungsmöglichkeiten

Umso wichtiger ist, dass eine Lese-Rechtschreib-Schwäche möglichst früh diagnostiziert wird. „Eine frühe Förderung zeigt meist schnell Wirkung, das ist gut für das Selbstvertrauen des Kindes“, so die DKV Expertin. Auf der Website (https://www.bvl-legasthenie.de/service/therapeutensuche.html) des Bundesverbands Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) finden Eltern beispielsweise qualifizierte Lerntherapeuten in der Nähe. Darüber hinaus stehen ihnen hier (https://www.bvl-legasthenie.de/legasthenie/foerderprogramme.html?view=article&id=139&catid=8) geeignete Förderprogramme und Lernsoftware zur Verfügung, die den Lernfortschritt ihres Kindes zusätzlich unterstützen. „Wichtig ist, dass sich die Therapie an den Fähigkeiten des Kindes orientiert“, erläutert Haw. Im Verlauf der Behandlung entwickelt der Therapeut eine individuell passende Lernstrategie und fördert die seelische Stabilität des Kinds. Häufig kommen dabei beispielsweise rhythmische Lesehilfen oder Computerprogramme zum Einsatz. Übrigens: Ist eine LRS ärztlich diagnostiziert, besteht die Möglichkeit, in der Schule einen sogenannten Nachteilsausgleich zu erwirken, durch den die Lehrer die LRS bei der Leistungsbewertung berücksichtigen. Das reduziert bei betroffenen Kindern Druck und Versagensängste.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.742

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

Firmenkontakt
DKV Deutsche Krankenversicherung
Heike Linden
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-4094
heike.linden@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM PR und Content Marketing
Marion Angerer
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-18
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Knorpelschäden bei Kindern – was ist zu tun

ZKOS / Sportorthopädie / GOTS

Knorpelschäden bei Kindern - was ist zu tun

Knorpelschäden bei Kindern gibt“s zum Glück nicht sehr häufig. Existieren sie jedoch, sollten sie unbedingt adäquat behandelt werden. Allzu oft erfolgt das Gegenteil mit dem Gedanken: „Bei Kindern wird sowieso wieder alles gut“. Doch das ist ein Trugschluss. Denn sie haben ihr ganzes Leben noch vor sich. Unbehandelt können Knorpelschäden Jahre später zu Arthrose und prognostisch mit 40 Jahren schon zu einer Knieprothese führen. Was bei kindlichen Knorpelschäden zu tun ist, darüber referiert Dr. Klaus Ruhnau, Vorstand des Qualitätskreis Knorpel-Repair und Gelenkerhalt (QKG) auf dem 13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie (ZKOS).

Neuen Studien zufolge haben rund 107 von 100.000 Kindern Knorpelschäden am Kniegelenk. Die Hauptursachen sind Unfälle im Sport und in der Bewegung. Häufig zum Beispiel im Fußball, wenn Kinder sehr jung in die Leistungsligen „gesteckt“ werden und für den Stand ihrer momentanen körperlichen Entwicklung zu intensiv trainieren. Weiterhin gibt es Kniescheibenverrenkungen, wenn die knöcherne Rinne des Knies zu flach angelegt ist oder aber die Kniescheibe zu hoch steht. Die Kniescheibe kann dann ´beim in die Hocke gehen´ und umdrehen herausspringen. Durch diese Verrenkung können schwere Knorpel- und sogar Knorpel-Knochenverletzungen entstehen.

Dr. Klaus Ruhnau mahnt: „Die Ursache dieser Schäden muss immer mitbehandelt werden. Das sind aber zum Teil komplexe Behandlungsverfahren. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig einen Spezialisten aufzusuchen. Denn die Symptomdauer ist gleichzeitig der Prognose-Faktor. Je länger die Symptome schon anhalten, desto schlechter kann das Behandlungsergebnis werden. Und: auch je mehr Vorbehandlungen es schon gab, desto schlechter ist die Prognose für eine vollständige Heilung.“

Therapiemöglichkeiten gibt es auch für die jüngsten Patienten schon viele.

Dabei steht die konservative Therapie, soweit sinnvoll, immer an erster Stelle. Eine in aller Regel 6-wöchige Entlastung, danach Belastungsvermeidung mit adäquater Krankengymnastik und regelmäßiger Erfolgskontrolle gehören dazu. Bei kleinen Knorpeldefekten und noch offenen Wachstumsfugen und einem frühen Grad der Schädigung sind dabei sehr gute Ergebnisse zu erwarten.

Ist der Schaden größer, oder liegt eine Osteochondrosis dissecans – eine Knorpel-Knochenerkrankung im fortgeschritteneren Stadium – vor, muss operativ therapiert werden. „Bei der Osteochondrosis dissecans, für die es mehrere Ursachen gibt, entsteht der Schaden immer erst am Knochen, ehe er auf den Knorpel übergeht“, so Ruhnau. Häufig liegt gleichzeitig ein Vitamin-D-Mangel vor, der unbedingt abgeklärt werden muss.

Operativ kommen neben Knochenanbohrung mit dünnen Drähten als Mikrofrakturierung „light“, der Einsatz eines Knorpel-Knochenzylinders, die Fixation mit Schrauben bei Knorpel-Knochenläsionen oder eine Knorpeltransplantation infrage.
Letztere ist ein aufwändiges zweizeitiges Verfahren (zwei Operationen) welches bei Defekten ab 2cm eingesetzt wird. Bei der ersten Operation wird hierbei Knorpel aus einer unbelasteten Region entnommen und im Labor vermehrt. In einer zweiten Operation wird der gezüchtete Knorpel in den Defekt eingesetzt. Mit dieser Technik erzielt man selbst bei großen Defekten sehr gute Langzeitergebnisse. Die Knorpeltransplantation ist inzwischen für Kinder mit geschlossenen Wachstumsfugen zugelassen und bei offenen Wachstumsfugen in besonderen Fällen einsetzbar.

Auch eine Knorpeltherapie mit kleinsten Knorpelchips, das sogenannte Minced Cartilage, ist ein vielversprechendes Verfahren. Hier wird sogar nur eine OP benötigt. Allerdings gibt“s zu dieser Methode noch keine gute Studienlage. Deshalb sollte sie bei Kindern allenfalls im Rahmen von Studien zur Anwendung kommen.

Fazit: Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die frühzeitige korrekte Diagnosestellung eines Knorpelschadens und die kind – und stadiengerechte Therapie, wenn nötig mit gleichzeitiger Behandlung der Begleiterkrankungen.

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin
Kathrin Reisinger
Bachstraße 18
07743 Jena
0 36 41 / 63 89 144
presse@gots.org
www.gots.org

Knick-Platt-Füße bei Kindern – Operieren, konservativ behandeln oder einfach nur ignorieren?

ZKOS / Sportmedizin

Knick-Platt-Füße bei Kindern - Operieren, konservativ behandeln oder einfach nur ignorieren?

Mindestens 30 bis 40 Prozent aller Kinder haben in sehr jungen Jahren Knick-Platt-Füße. Dies liegt am Wachstum der unteren Extremitäten und ist bis zu einem Aller von ca. 6 Jahren normal. Später erfolgt ein spontaner Ausgleich. Wann Knick-Platt-Füße nicht mehr „normal“ sind, wie man das diagnostiziert und was dann zu tun ist – darüber referiert PD Dr. med. Renee Andrea Fuhrmann, Rhön Klinikum Bad Neustadt auf dem 13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie.

„Es ist schwierig, die Kinder herauszufischen, wo eine Behandlung wirklich nötig ist“, so Renee Fuhrmann. Aber bis zum 14. Lebensjahr muss man das herausfinden, im Optimum zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.

Häufig sind es die Mütter oder Großmütter, denen etwas am veränderten Gehen ihrer Kinder und Enkel auffällt. Oft ist es eine Art „Charlie-Chaplin-Gang“ mit sehr stark nach außen gedrehten Füßen.

Eine klinische Untersuchung mit speziellen Tests bringt meist schon Licht ins Dunkel. Die Kinder müssen auf Zehenspitzen gehend von hinten betrachtet werden. Dann schätzt der Facharzt ein, ob die Muskulatur in der Lage ist, die Fehlstellung auszugleichen.

Ist dies nicht der Fall, müssen die jungen Patienten zunächst in der Physiotherapie genau diese Muskeln trainieren. Allerdings haben Kinder häufig keine Lust, das lange zu machen.
Als nächster Schritt eignen sich propriozeptive Einlagen. Fuhrmann: „Das sind die Einlagen mir den vielen kleinen Knubbeln. Durch eine Stimulation an den richtigen Stellen wird auch dadurch angeregt, dass sich die Muskulatur wieder richtig aufbaut. Auch hilft den Ärzten hier ein Kontroll-Foto der Eltern, je von hinten und von vorn. Nach einem Jahr gibt“s eine erneute Kontroll-Untersuchung.

Bevor das Wachstum der Kinder in die Schlussphase geht (Mädchen ab ca. 10, Jungen mit 12 Jahren), die Deformität zunimmt und ggf. sehr schmerzhaft ist, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Über einen kleinen Schnitt kann ein Platzhalter (alternativ eine Schraube) am äußeren Fuß eingebracht werden, womit das Abkippen des Fußes in den Knickfuß vermieden wird.

Werden Knick-Plattfüße, nicht erkannt und behandelt, kann es irgendwann zu extremen Schmerzen und aufwändigen knöchernen Korrekturen kommen.

Fazit: Ein sehr auffälliger kindlicher Knick-Plattfuß muss beobachtet, kontrolliert, bei Bedarf behandelt und darf keineswegs ignoriert werden.

ZKOS Pressemitteilung (https://www.gots.org/blog/2022/07/20/knick-platt-fuesse-bei-kindern-operieren-konservativ-behandeln-oder-einfach-nur-ignorieren-pm-juli-2022/)

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin
Kathrin Reisinger
Bachstraße 18
07743 Jena
0 36 41 / 63 89 144
presse@gots.org
www.gots.org

Grillen – aber (kinder)sicher!

ARAG Experten über Gefahren am Grill für Kinder

Knapp eine Million (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247175/umfrage/haeufigkeit-des-wanderns-in-der-freizeit/) Bundesbürger grillen mehrmals in der Woche. Ob das für den Titel zum Grillweltmeister reicht, ist fraglich. Fakt ist: Jedes Jahr ereignen sich rund 4.000 Grillunfälle (https://www.kindersicherheit.de/meldung/in-deutschland-ereignen-sich-etwa-4000-grillunfaelle-im-jahr.html). Dabei könnte jeder! einzelne! dieser Unfälle vermieden werden. Besonders kleine Kinder sind enorm gefährdet, wenn die Grillsaison losgeht. Anlässlich des Kindersicherheitstages am 10. Juni geben die ARAG Experten Tipps, wie die Grillwurst ohne böse Zwischenfälle kinderleicht gelingt.

Kinder sind Hochrisikogruppe
Etwa 60 Prozent der Unfälle von Kindern passieren laut Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ in der eigenen Wohnung oder im häuslichen Umfeld. Typische Unfälle sind neben Stürzen, Ertrinken und Vergiftungen auch Verbrühungen und Verbrennungen. Jedes Jahr müssen allein in Deutschland ca. 30.000 Kinder (https://www.paulinchen.de/tag-des-brandverletzten-kindes/presse/) unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden. Doch die Hochrisikogruppe bei thermischen Verletzungen bilden Kinder im Alter bis zu fünf Jahren.

In ihrem Jahresbericht 2021 (https://verbrennungsmedizin.de/verbrennungsregister/jahresberichte) zählt die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin 2.038 Kinder. Darunter sind es vor allem bis dreijährige Kinder (77 Prozent), die mit teilweise schwersten Brandverletzungen behandelt werden mussten. Immerhin: Typische Grillunfälle, beispielsweise durch Flammen oder Fettverbrennungen, spielen mit sieben Prozent eine vergleichsweise geringe Rolle. Allerdings werden kleine Kinder meist frontal von den Flammen erfasst und erleiden Verbrennungen vor allem am vorderen Oberkörper (44 Prozent), Armen (39 Prozent), Händen (29 Prozent) und dem Kopf/Gesicht (24 Prozent).

Regeln am Grill
Zunächst einmal muss der Grill sicher und möglichst windschattig stehen. Wer flüssige Grillanzünder wie etwa Benzin oder Spiritus einsetzt, muss stets damit rechnen, dass Stichflammen entstehen. Papier, Holz oder feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel, wie z. B. Zündwürfel, Anzündriegel oder Grillpaste, sind deutlich kinderfreundlicher. Wer keine Geduld hat, sollte sich einen Gasgrill zulegen. Denn Holzkohle braucht etwas Zeit, bis sie grillbereit glüht. Von flüssigem Brandbeschleuniger raten die ARAG Experten dringend ab, es besteht Explosionsgefahr.

Oft entsteht Feuer beim Grillen durch Fett, das in die Holzkohle tropft. Dabei können sich schnell unkontrollierbare Stichflammen entwickeln. Daher raten die ARAG Experten zu Grillschalen, auf die das Grillgut gelegt wird. Unabhängig vom Anzünder bleiben Grill und Grillkohle eine heiße Angelegenheit, deren Risiken Kinder oft nicht einschätzen können. Daher sollten sie von Anfang an lernen, einen Sicherheitsabstand von zwei bis drei Metern zu halten. Und Toben in der Nähe eines Grills ist grundsätzlich tabu! Zudem sollten vor allem Kinder schwer entflammbare Kleidung aus Naturfasern tragen, wenn gegrillt wird, für den Fall, dass doch einmal Funken sprühen.

Gerät die Situation doch einmal außer Kontrolle, darf das brennende Fett auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden. Eine Löschdecke, Sand oder ein Feuerlöscher sollten dann griffbereit sein. Auch nach dem Grillen ist die Glut gefährlich, weil sie lange heiß bleibt. Daher darf der Grill auch nach dem Grillvergnügen nicht unbeaufsichtigt bleiben. Auch das Auskippen der glühenden Holzkohle, etwa auf Rasen, Beet oder Sand, ist keine gute Idee, da die Kinder in die Glut treten könnten.

Erste Hilfe bei Verbrühungen und Verbrennungen
Verbrennungen und Verbrühungen sind schmerzhaft und häufig langwierig. Umso wichtiger, dass nach dem Unfall schnelles, aber gleichzeitig besonnenes und ruhiges Handeln erfolgt. Zunächst muss das Feuer beziehungsweise brennende Kleidung mit Wasser, einer Decke oder durch Wälzen am Boden gelöscht werden. Dabei sollte eingebrannte Kleidung am Körper belassen werden. Die verbrannten Hautbereiche müssen sofort gekühlt werden. Dadurch wird ein Fortdauern der Hitzewirkung im Gewebe – das sogenannte „Nachbrennen“ – verhindert. Kleinflächige Verbrennungen, zum Beispiel am Finger, sollten mit handwarmem Wasser (mindestens 15 Grad warm) für etwa zehn Minuten gekühlt werden. Hat das Kind Brandblasen davongetragen, müssen diese unbedingt verschlossen bleiben, um eine Infektionsgefahr zu verhindern. ARAG Experten weisen darauf hin, dass großflächige Verbrennungen nicht gekühlt werden dürfen, da dies zu einer gefährlichen Unterkühlung führen kann. Stattdessen sollten die betroffenen Körperteile mit einem keimfreien Verbandstuch aus dem Verbandskasten locker und ohne Druck abgedeckt werden. Parallel zu allen Maßnahmen sollte sofort der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 angerufen werden.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.600 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2,0 Milliarden Euro.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher) Dr. Matthias Maslaton Wolfgang Mathmann Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze Dr. Werenfried Wendler

Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Jennifer Kallweit
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
+49 211 963-3115
Jennifer.Kallweit@ARAG.de
www.ARAG.de

Pressekontakt
Klaarkiming Kommunikation
Claudia Wenski
Steinberg 4
24229 Dänischenhagen
+49 4349 – 22 80 26
cw@klaarkiming-kommunikation.de
www.ARAG.de

Die unbekannten Krankheiten

Symptome frühzeitig ernst nehmen

Die unbekannten Krankheiten

Foto: stock.adobe.com / New Africa (No. 9274) (Bildquelle: stock.adobe.com / New Africa)

sup.- Sie heißen Cystinose, Alpha-Mannosidose, oder Lebersche hereditäre Optikus-Neuropathie, kurz LHON. Es sind Krankheiten, die im Gegensatz zu Grippe, Masern und Mumps kaum jemand kennt. Auch den meisten Ärzten sind sie unbekannt. Dramatisch sind diese Erkrankungen allerdings für die Betroffenen, die mit einer so genannten Seltenen Krankheit konfrontiert werden.

Rund 75 Prozent der Seltenen Krankheiten betreffen Kinder, weil es genetisch bedingte Erkrankungen sind, die sich bereits im frühen Alter durch Auffälligkeiten zeigen. So ist die Cystinose eine Stoffwechselkrankheit, bei der sich die Aminosäure Cystin in Augen, Nieren, Muskeln oder anderen Organen des Körpers anreichert. Dadurch werden die Organfunktionen gestört, was sich in einer ganzen Palette von Veränderungen, die von Sehschwäche über Muskelabbau bis zu Nierenversagen reichen können, zeigt. Eltern sind bei ihren Kindern das erste und beste Frühwarnsystem. Sie bemerken Gedeihstörungen, Schluckstörungen, vermehrten Durst oder verstärkte Urinausscheidung bei ihrem Kind. Auch wenn das Kind sehr sensibel auf Licht reagiert, kann das ein Indikator sein. Eltern, die erkennen, dass mit ihrem Kind und seiner Entwicklung etwas nicht normal verläuft, sollten sich von keinem Arzt vertrösten lassen, sondern beharrlich bleiben.

Aber nicht nur Kinder sind von diesen schwer zu diagnostizierenden Erkrankungen betroffen. Eine Seltene Krankheit, die auch im höheren Alter auftreten kann, ist LHON, eine erblich bedingte Erkrankung des Sehnervs. Die Optikus-Neuropathie kann sich in jedem Lebensalter sowohl bei Männern als auch bei Frauen entwickeln. Ein erstes Symptom ist das Gefühl, dass die Augen schlechter und lichtempfindlicher werden. Farben erscheinen blasser. Solche Veränderungen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen oder mit der Hoffnung verbunden werden, ein Optiker könne das Problem lösen. Von Augenuntersuchungen über neurologische Analysen bis zur optischen Kohärenztomographie (OCT) sollten alle diagnostischen Optionen genutzt werden. Der Faktor Zeit ist wie bei allen Seltenen Erkrankungen ein wesentlicher Faktor. Je früher die Krankheit diagnostiziert und gezielt therapiert wird, desto bessere Effekte sind zu erwarten. Unbehandelt erblinden rund 80 Prozent der Patienten innerhalb eines Jahres nach Beginn der Erkrankung.

Wichtige Informationen für Betroffene liefern zahlreiche Websites im Internet. Hilfreich ist dabei nicht nur Wikipedia. Informationen liefern auch Websites wie www.pro-retina.de, www.seltenekrankheiten.de oder www.lhon-deutschland.de. Hier werden auch Listen von Zentren mit Ansprechpartnern sowie Selbsthilfevereine übersichtlich aufgelistet.

Supress
Redaktion Detlef Brendel

Kontakt
Supress
Detlef Brendel
Graf-Adolf-Straße 41
40210 Düsseldorf
0211/555545
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de