„Ohne Industrie fehlt hier was!“ – Industrie Initiativen zeigen regionale Stärke und gesellschaftliche Bedeutung

"Ohne Industrie fehlt hier was!" - Industrie Initiativen zeigen regionale Stärke und gesellschaftliche Bedeutung

Dr. Christine Lötters, Helmut Meyering, Regina Rosenstock und Prof. Dr. Stephan Wimmers

Bonn/Rhein-Sieg, 3. Juli 2025 – Wie wichtig die Industrie für die Entwicklung der Regionen in Deutschland ist, machten heute mehrere Initiativen bei einer gemeinsamen, bundesweiten Pressekonferenz deutlich. Unter dem Motto “ Ohne Industrie fehlt hier was! (https://initiative-industrie.de/)“ gaben Vertreterinnen und Vertreter aus Rostock, Schwerin, Wiesbaden und Bonn/Rhein-Sieg Einblicke in die industrielle Vielfalt vor Ort. Sie zeigten gemeinsam auf, welchen Beitrag Industrieunternehmen für Beschäftigung, Innovation und Lebensqualität leisten oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung für die Regionen, was großen Teilen der Bevölkerung nicht bewusst ist. Deshalb sind die Industrieinitiativen mit den Industrie- und Handelskammern gemeinsam diesen Schritt gegangen und haben dieses ungewöhnliche Format entwickelt.

Bonn/Rhein-Sieg – Rheinland
In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Region Bonn/Rhein-Sieg häufig ausschließlich mit international tätigen Dienstleistungsunternehmen assoziiert. Dabei wird oft übersehen, dass die Industrie, u. a. die Kunststoffbranche, eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft darstellt. Das europaweit einzigartige Kunststoff-Cluster Bonn/Rhein-Sieg umfasst über 6.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und zahlreiche Zulieferer und Dienstleister. Es ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und schafft hochwertige Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region.
Helmut Meyering, Global Commercial Director Thermoplastics bei Röchling Industrial SE & Co. KG, betont: „Wir als Röchling haben uns bewusst in der Region Bonn / Rhein-Sieg angesiedelt, weil sich hier europaweit das größte Kunststoff-Cluster befindet. Wir profitieren von der vorhandenen Infrastruktur und einem aktiven Miteinander der Betriebe, dies gilt auch für eine starke Dienstleistungsregion wie Bonn / Rhein-Sieg.“

Rostock – Mecklenburg-Vorpommern
Ein starkes Beispiel für die herausragende Bedeutung der Industrie in Mecklenburg-Vorpommern ist die maritime Wirtschaft. Entlang der Küste sichern Werften, Zulieferer und maritime Dienstleister Tausende Arbeitsplätze und sorgen maßgeblich für regionale Wertschöpfung. Die Branche steht vor großen Herausforderungen – von der Umstellung auf umweltfreundliche Antriebstechnologien über internationale Konkurrenz bis zum Fachkräftemangel.
Hier setzt die Initiative Industrie an: Sie stärkt den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und macht die Anliegen der Industrie sichtbar. Christian Schmoll, Geschäftsführer der Tamsen Maritim GmbH, sieht darin eine große Chance: „Die Initiative Industrie kann die maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern an die Spitze führen, indem sie Innovation, nachhaltige Technologien und Fachkräftesicherung fördert. Durch schnellere Genehmigungs- und Vergabeverfahren, gezielten Technologietransfer und den Ausbau von Netzwerken stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit und sichert langfristige Wertschöpfung.“

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern
Ein Beispiel für die industrielle Stärke in Westmecklenburg ist die Ernährungswirtschaft. Sie zählt zu den umsatzstärksten Branchen des verarbeitenden Gewerbes in der Region. Mit einer breiten Produktpalette, von klassischen Lebensmitteln bis hin zu innovativen pflanzlichen Alternativen, steht sie für wirtschaftliche Stabilität, Innovationskraft und zukunftsfähige Arbeitsplätze.
Die Initiative In|du|strie unterstützt diese Entwicklung, indem sie Unternehmen vernetzt, den Austausch mit Politik und Gesellschaft stärkt und die Bedeutung der Industrie für die Region sichtbar macht. So bleibt die Ernährungswirtschaft ein wichtiger Motor für Wachstum und Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern.
In Schwerin hob Karlheinz Petri, Geschäftsführer der Instamak GmbH und Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK zu Schwerin, hervor: „Industrie geht uns alle an! Die Industrie leistet mit sicheren Arbeitsplätzen einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand in unserer Region – oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung. So treibt die Industrie 84% des Wachstums in MV. Ziel ist es, diese Rolle wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken: In|du|strie Gemeinsam.Zukunft.Leben.“

Wiesbaden – Hessen
Die Bedeutung industrieller Arbeitsplätze für Wirtschaftskraft, Innovation und Nachhaltigkeit rückt in Wiesbaden durch den Industriebeirat stärker ins öffentliche Bewusstsein. Dieser trat 2021 als breites Bündnis an, dem Industrie, IHK und Handwerkskammer Wiesbaden, die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, Gewerkschaften sowie die Hochschulen RheinMain und Fresenius sowie das städtische Wirtschaftsdezernat angehören. „Übergeordnetes Ziel ist es, gemeinsam an einer Weiterentwicklung eines innovativen, nachhaltigen Industriestandorts Wiesbaden mitzuwirken. Dafür müssen die spezifischen Interessen und Bedarfe der Industrieunternehmen bekannt sein. Es müssten aber auch Rahmenbedingungen verbessert oder geschaffen werden, die erfolgreiches unternehmerisches Handeln ermöglichen“, so die Vorsitzende des Industriebeirats, Wirtschaftsdezernentin und Bürgermeisterin Christiane Hinninger. Hierfür tauschen sich die Mitglieder des Industriebeirats regelmäßig aus und entwickeln gemeinsame Positionen zu industrierelevanten Themen mit lokalem Niederschlag, die gegenüber städtischen Gremien vorgebracht werden. So sorgt der Industriebeirat dafür, dass industriepolitische Themen in der Stadt Gehör finden und die Rolle der Industrie als Motor für Innovation und Beschäftigung sichtbar bleibt. „Die breit aufgestellte Industrie in Wiesbaden bietet viele zukunftsgerichtete Arbeitsplätze. Sie ist eine relevante Säule auf der städtischen Einnahmeseite. Durch unsere innovativen Produkte leisten wir darüber hinaus einen wertvollen Beitrag zu Wohlstand und täglicher Lebensqualität – auch wenn Verbraucher das oftmals nicht direkt wahrnehmen“, so Dina Reit, Geschäftsführerin des Unternehmens SK Laser und Mitglied im Industriebeirat.

Fazit:
Die Initiativen sind sich einig: Industrie ist eine wichtige Grundlage für Innovation, Beschäftigung und regionale Entwicklung. Um dies wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu tragen, sind die Initiativen angetreten, über Branchengrenzen hinweg und mit einem klaren Appell an Gesellschaft und Politik:
Ohne Industrie fehlt hier was!

Bildunterschrift: Dr. Christine Lötters (Initiative Industrie Bonn/Rhein-Sieg), Helmut Meyering (Röchling Industrial), Regina Rosenstock (Rhein-Sieg-Kreis) und Prof. Dr. Stephan Wimmers (IHK Bonn/Rhein-Sieg)

Initiative In|du|strie Bonn/Rhein-Sieg – Gemeinsam. Zukunft. Leben.

Mit der In|du|strie-Akzeptanzoffensive bündeln teilnehmende Unternehmen ihr Engagement, um ein aktuelles und modernes Bild der Industrie zu vermitteln. Bei Veranstaltungen und Aktionen packen die Unternehmen an, gehen ins Gespräch und reichen der Bevölkerung und u. a. Vertretern aus Politik, Forschung und Verwaltung die Hand. Von Fachkongressen, Veranstal-tungen mit Studierenden bis hin zu Großereignissen zeigt die Industrie, dass Teamgeist, Fortschrittsdenken und Wirtschaftskraft zusammengehören.

Für die Initiative In|du|strie in der Region engagieren sich als Stakeholder die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn, die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und die Kunststoff Initiative Bonn/Rhein-Sieg.

Kontakt
Initiative Industrie
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
0228 209478 20
https://www.ihk-bonn.de/standortpolitik/industrie-gemeinsam-zukunft-leben

Kunststoff-Initiative wird Stakeholder der Initiative Industrie Bonn/Rhein-Sieg

Kunststoff-Initiative wird Stakeholder der Initiative Industrie Bonn/Rhein-Sieg

Felix und Peter Kuhne im Gespräch beim Unternehmerfrühstück (Foto: Jo Hempel)

Die Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg (https://kunststoff-initiative.com/) stärkt die Initiative Industrie Bonn/Rhein-Sieg (https://www.ihk-bonn.de/standortpolitik/industrie-gemeinsam-zukunft-leben), gemeinsam will man die Bedeutung der Industrie für die Region hervorheben. Die Industrie der Region ist modern und ein wichtiger Standortfaktor, so der Tenor. Die Kunststoff-Initiative leistet bereits erfolgreiche Aufklärungsarbeit über die Vorteile und Anwendungen von Kunststoffen.

Bonn, den 03.07.2024 „Als Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg sind wir seit einigen Jahren in der Region aktiv, um ins Gespräch zu kommen“, beginnt Peter Kuhne stellvertretend für die Mitmacher der Kunststoff-Initiative. „Wir wissen, wie wichtig Sichtbarkeit und Austausch sind. Deshalb unterstützen wir die Initiative Industrie, die Industrie in unserer Region sichtbarer zu machen. Wir wissen, wie wichtig es ist, Zahlen, Daten und Fakten zu liefern, um eine sachgerechte Diskussion anzustoßen.“ Und genau dies will man nun gemeinsam mit weiteren Stakeholdern machen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und ein Miteinander in der Region zu fördern.

Die Initiative Industrie existiert bereits seit 2019 und sorgt dafür, Industrie in der Region sichtbarer zu machen und ihre Bedeutung für die regionale Entwicklung zu betonen. Mit dem Leitmotto „Gemeinsam. Zukunft. Leben.“ zeigt die Initiative, dass Teamgeist, Fortschrittsdenken und Wirtschaftskraft zusammengehören. Um die geplanten Aktivitäten vorzustellen, lud Peter Kuhne, aktiver Mitmacher der Kunststoff-Initiative, zu einem Unternehmerfrühstück in die Kuhne Group. Neben einigen Veranstaltungen ist eine Social Media Kampagne geplant: „Ohne Industrie fehlt hier was!“. Mit dieser Kampagne möchte man auf die Vielfältigkeit der Industrie hinweisen, die vielen nicht bewusst ist. Dass z. B. auch die Lebensmittelherstellung industriell erfolgt, ist gerade jungen Menschen nicht bewusst. „Wie, Gummibärchen werden in einem Industriebetrieb gefertigt?“

Neben der Kunststoff-Initiative gehören die Wirtschaftsförderung Bonn, die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und die IHK Bonn/Rhein-Sieg zu den Stakeholdern der Initiative Industrie in unserer Region.

Zu den Mitmachern der Kunststoff-Initiative gehören die Dr. Reinold Hagen Stiftung, Hennecke GmbH, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH und Röchling Industrial. „Diese Unternehmen stehen stellvertretend für die Innovationskraft und die wirtschaftliche Bedeutung der Kunststoffindustrie in der Region“, erklärt Kuhne.

„Kunststoff – das Material mit Perspektiven“ – mit dieser Aussage ist die Kunststoff-Initiative in der Region angetreten. Gemeinsam will man aufklären, die Verbraucher der Region mit korrekten Daten und Fakten versorgen und zur sachgerechten Diskussion zum Material Kunststoff beitragen. Anhand von verschiedenen Einsatzfeldern soll gezeigt werden, wie wichtig gerade in Zeiten von hohen Hygieneanforderungen und CO2 Reduzierung Kunststoffe sind.
Zu den Initiatoren der Kunststoff-Initiative gehören: Dr. Reinold Hagen Stiftung, Hennecke GmbH, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH, Reifenhäuser Gruppe und Röchling Industrial.

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