BITMi-Jahresprognose für 2024: IT-Mittelstand zeigt sich stabil

BITMi-Jahresprognose für 2024: IT-Mittelstand zeigt sich stabil

BITMi-Jahresprognose 2024

Die Jahresprognose des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) zeigt: Der Großteil der mittelständischen IT-Wirtschaft hat weiterhin einen positiven Ausblick auf das neue Jahr für das eigene Unternehmen, erwartet aber eine Stagnation oder Verschlechterung der Situation der deutschen Digitalbranche insgesamt. So rechnen über die Hälfte (57 Prozent) der dafür befragten IT-Mittelständler mit einer Umsatzsteigerung. Ein Drittel erwartet einen gleichbleibenden Umsatz im kommenden Jahr. Gleichzeitig gehen fast 30 Prozent von einer Verschlechterung und nur 40 Prozent von einer Verbesserung der Situation der deutschen IT-Branche aus. Ein Grund für diesen gegenüber dem Vorjahr kritischeren Ausblick ist die weiterhin schwierige Wirtschaftslage, aber auch die geringe Priorität, die die Digitalisierung derzeit in der Politik erfährt. Beides sehen etwas über die Hälfte (56 Prozent) als größte Herausforderungen für die Digitalwirtschaft. Eine weitere Herausforderung für fast ein Viertel der Befragten sind gesetzliche Regulierungen, die Pflichten und Kosten auferlegen, die besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine große Last darstellen.

„Trotz der Wirtschaftslage steht der IT-Mittelstand auf stabilen Beinen und zeigt sich weiterhin leistungsstark. Allerdings schlägt sich die ernüchternde Digitalpolitik der Regierung deutlich in seiner Prognose für das kommende Jahr nieder“, kommentiert BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. „Die IT-KMU, die unsere Digitalwirtschaft prägen, haben das Potenzial, durch Alternativangebote zu Tech-Giganten aus den USA und China unsere digitalen Abhängigkeiten zu reduzieren. Wenn die Digitalisierung in der Politik weiterhin solch geringe Priorität erfährt, droht dieses Potenzial ungenutzt zu bleiben“, erklärt er weiter.

Die größte Herausforderung für den IT-Mittelstand bleibt allerdings der Mangel an IT-Fachkräften, wie 59 Prozent angeben. So haben fast 80 Prozent der Befragten unbesetzte IT-Stellen in ihrem Unternehmen. Der größte Digital-Trend des neuen Jahres wird Künstliche Intelligenz bleiben. Die überwältigende Mehrheit ist davon überzeugt, dass uns deren Anwendung, Einbindung, Weiterentwicklung und Regulierung auch im neuen Jahr beschäftigen wird.

Sehen Sie hier die vollständigen Umfrageergebnisse: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/Auswertung-Prognose-2024.pdf

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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9 Tipps, wie KMU“s im War for Talents bestehen können

Fachkräftemangel: Der Unternehmensberater Holger Hagenlocher gibt KMU’s, wie sie ihre Position im Wettbewerb um Fachkräfte verbesseren können.

9 Tipps, wie KMU"s im War for Talents bestehen können

Mehr Diversität in Unternehmen erweitert das Kandidatenfeld und steigert die Produktivität

Der War for Talents, also der Wettbewerb um Fachkräfte, ist längst entbrannt. Während Großunternehmen und Konzerne Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen mit enormen Einstiegsgehältern locken, haben kleine und mittelständische Unternehmen oft das Nachsehen.

Doch mit richtigen Strategien und innovativen Ideen lassen sich manche Nachteile ausgleichen.

Mit neun Tipps gibt der Unternehmensberater Holger Hagenlocher (https://www.holger-hagenlocher.de) kleinen und mittelständischen Unternehmen Hinweise, wie KMU“s ihre Position im Wettbewerb um Fachkräfte verbesseren können.

9 Tipps, wie KMU“s im War for Talents bestehen können

1) Arbeitgebermarke polieren

Studien zeigen, dass Unternehmen, die bekannt sind und deren Arbeitgebermarke strahlt, mehr Bewerbungen erhalten. Denn Kandidaten vertrauen vor allem in das, was sie kennen. Und Vertrauen ist für das Rekrutieren von neuen Beschäftigten ein entscheidender Faktor. Deshalb müssen sich Unternehmen Gedanken zu einer Employer Branding-Strategie machen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt bekannt und attraktiv werden.

2) Einzigartig sein

Wer nicht im Meer der Gleichförmigkeit untergehen will, sollte stets auf der Suche nach seinem Alleinstellungsmerkmal sein. Das Unternehmen hat kein Alleinstellungsmerkmal? Dann wird es höchste Zeit eines für sich zu definieren und dieses zu pflegen. Kreativität und viel kommunikative Unterstützung helfen dabei.

3) Beziehungen aufbauen

Neben dem Pflegen einer Marke, ist es notwendig, dauerhaft Beziehungen zum Unternehmensumfeld und interessanten Bildungseinrichtungen aufzubauen. Unternehmen, die sich für die Nachbarschaft engagieren, mit Vereinen zusammenarbeiten oder Schulen und Hochschulen unterstützen, erarbeiten sich auf mittlere Sicht einen Wettbewerbsvorteil, wenn es um neue Mitarbeitende geht. Zudem kann es sich lohnen, einen Kandidatenpool aufbauen und die Beziehungen zu Kandidaten kontinuierlich zu pflegen. Diese Employer Relations-Strategie, also der Beziehungsaufbau eines Arbeitgebers zu seinem Umfeld zahlt sich besonders für kleine und mittlere Unternehmen aus.

4) Aktive Medienarbeit

Zum Employer Branding und dem kontinuierlichen Beziehungsaufbau im Rahmen der Employer Relations-Anstrengungen gehört die aktive Medienarbeit. Die aktive Kommunikation mit den Publikumsmedien, das Beantworten von Presseanfragen, aber auch der kontinuierliche und zielgerichtete Auftritt in den Sozialen Medien sind ein Muss.
Deshalb ist es notwendig ist, den Bereich der Human Resources mit der Unternehmenskommunikation zu verzahnen oder Schnittstellenpositionen zu schaffen, die die Anliegen des Personalbereichs professionell mit der Expertise der Unternehmenskommunikation zu betreiben.

5) Horizont erweitern

Die aktuelle Lücke zwischen den Anforderungsprofilen und dem Angebot auf dem Arbeitsmarkt macht es deutlich. Es wird noch einige Zeit dauern, bis Schulen, Berufsschulen und Hochschulen passende Absolventen ausbilden. Umso wichtiger ist es für Unternehmen über den Tellerrand zu schauen. So bringen im akademischen Bereich Geistes- und Sozialwissenschaftler ausgezeichnete intellektuelle Fähigkeiten mit, die sie für komplexe Projektaufgaben befähigen. Fehlende Spezialkenntnisse können durch unternehmensinternes Training on the Job-Programme vermittelt werden. Auch im nicht-akademischen Bereich sollten Unternehmen die Türen für Quereinsteiger weit öffnen.

6) Mehr Diversität wagen

Aktuelle Studien belegen es: Vielfalt bereichert jedes Unternehmen und macht es erfolgreicher. Alt und Jung zusammen, ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis und eine internationale Belegschaft machen zudem das Unternehmen für Neubewerbungen attraktiver. Deshalb Vorsicht bei der Stellenanzeige. Sätze wie „Junges, dynamisches Team“ grenzen bereits die nicht mehr ganz Jungen aus.

7) Gen Z verstehen

Es wird viel gejammert und lamentiert. Die Generation Z, also die nach 1995 geborenen, ist nicht mehr leistungsbereit, zu freizeitorientiert, hat unrealistische Gehaltsvorstellungen und eine verschrobene Vorstellung der Work-Life-Balance. Doch Jammern hilft nicht weiter. Stattdessen gilt es, aktiv auf die Wertevorstellungen der jungen Generation einzugehen und auf die Frage nach Sinn der Arbeit die richtigen Antworten zu geben. Der Purpose muss deutlich werden. Dann wächst das Interesse der Gen Z.

8) Erfahrung richtig einsetzen

Jüngste Studien haben ergeben, dass sich die Mehrheit der Unternehmen nur schwer bis gar nicht vorstellen kann, Mitarbeitende einzustellen, die bereits die 50 überschritten haben. Wer so denkt und handelt, darf sich über den Fachkräftemangel nicht beklagen.
Denn gerade für die Übernahme von Projektaufgaben, die Teamführung oder eigenverantwortliches Arbeiten sind 50pluser die idealen Mitarbeitenden. Jung und dynamisch sowie älter und erfahren ergänzen sich im Unternehmen ausgezeichnet.

9) Über die Landesgrenze schauen

Wer Mitarbeitende im Ausland gewinnen will, muss gute Argumente haben. Der internationale Wettbewerb ist groß und andere Länder haben mehr Erfahrung mit der Integration ausländischer Fachkräfte. Wer sich dieser Herausforderung stellen will, sollte auf firmenübergreifende Rekrutierungs-Initiativen, Ausbildungszentren in den Herkunftsländern, einen engagierten Relocation Service, der den Start in fremder Umgebung erleichtert, sowie ein ausgefeiltes Onboarding für den Start an der neuen Arbeitsstelle setzen. Nur wer gut integriert ist, wird dauerhaft dazu beitragen können, die Fachkräftelücke zu schließen.

Der Unternehmensberater, Coach und Dozent Holger Hagenlocher unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), ihre Arbeitgeberkommunikation erfolgreich aufzustellen, um im War for Talents bestehen zu können.
Kontakt über die Website: https://www.holger-hagenlocher.de/kontakt/

Holger Hagenlocher arbeitet als selbständiger Berater, Coach und Dozent und ist seit rund 25 Jahren beruflich in den Bereichen Marketing und Unternehmenskommunikation aktiv. Als Marketing- und PR-Manager hat er zahlreiche Unternehmen erfolgreich unterstützt.

Zudem unterrichtete der studierte Wirtschaftswissenschaftler als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg „Unternehmenskommunikation“ und war Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Freiburg im Master-Studiengang.

Seine Beschäftigungsschwerpunkte sind Public Relations/Unternehmenskommunikation, Marketing und Vertrieb, Krisenmanagement, Innovation sowie die digitale Transformation.

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Fachkräftemangel – oder, „Des Kaisers neue Kleider“

Nicht warten – handeln

Fachkräftemangel - oder, "Des Kaisers neue Kleider"

Axel Dickschat

Wenn aktuell über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gesprochen wird, dann fällt, wenn nicht sofort, dennoch unmittelbar, der Begriff „Fachkräftemangel“.

Haben wir in Deutschland einen realen Fachkräftemangel, oder wird es uns „nur“ aus politischen Gründen suggeriert?

Im Moment wird darüber diskutiert, dass Arbeitnehmer bis 67 Jahren und länger arbeiten sollen und es werden Pflegekräfte aus Brasilien angeworben, und viele andere gleichartige Maßnahmen schließen sich an. Was für ein Problem soll damit gelöst werden?

Kein, zumindest nur sehr wenige, Unternehmen in Deutschland stellt jemanden ein, der 59 Jahre und älter ist – alles andere ist reine Propaganda und, sobald es um Körperkontakt geht, wie im Gesundheitswesen, ist eine Kommunikation in Deutscher Sprache zwingend erforderlich. So lieb und willkommen mir auch die Brasilianer*innen sind, bis die Fachterminologie sitzt vergehen Jahre. Hier reicht ein schneller Deutschkurs am Wochenende im Goethe-Institut von Sao-Paulo nicht aus.

Dazu eine kleine Anekdote, die genau so passiert ist. Im Jahr 2005 hatte ich einen Marketing- und Vertriebsauftrag von einem Unternehmen in Gera. Hier war es meine Aufgabe, ein internationales Netzwerk aufzubauen. In diesem Zusammenhang nahmen wir auch an einer Fachmesse in San Francisco (USA) teil. Wir hatten unser Hotel vis-à-vis dem Messegelände. Dazwischen trennte uns nur eine große Kreuzung. Man hätte bei Gebäude auch zu Fuß erreichen können. Aber, „man“ fuhr natürlich mit dem Shuttle-Bus. Die Fahrten dorthin und wieder zurück verliefen alle wenig erwähnenswert. Am letzten Tag stand am Morgen vor der Bustür ein schwarzer älterer Mann. Er war ausgesprochen freundlich, trug – jeweils in Schwarz – eine Hose, Weste, Fliege und Chauffeur-Mütze und jeweils in Weiß ein Hemd und Handschuhe. Es war fast, wie in einem alten Hollywoodfilm. Als der Bus voll war, stieg er ein, nahm das Mikro und sagte: Good morning ladies and gentlemen, my name is Daniel, I am your driver and I wish you a very nice day.
Er startete den Motor, fuhr los und wechselte bis zum Messegelände dreimal die CD“s. Kurz vor der Messehalle, die Fahrt dauerte circa sieben Minuten, nahm er sich wieder das Mikro und sagte: Ladies and gentlemen, I hope you had a pleasant journey. We first reach the trade fair at entrance A. I wish you a successful day at the trade show. All the best and see you soon.

Wir stiegen aus und ich sagte zu meinem Partner: „Wenn uns jetzt die Messeleitung sagt, dass die Messe über Nacht von SF nach New York verlegt wurde, dann fahren wir mit diesem Busfahrer – der Mann ist einfach sensationell!“

Ich bin bis heute der festen Überzeugung, dass, wenn wir ihn gefragt hätten, ob er für 1.000$ mehr bei uns im Call-Center arbeiten möchte, er hätte mit Sicherheit abgelehnt – denn, DAS war und ist sein Job.

Klar ist; so ein Mensch hätte bei uns keine Chance.

Wie viele Großkonzerne entlassen mal eben Tausende von Mitarbeitern, die dann auf der Straße stehen? Wie viele Menschen mit einer Behinderung oder einer Transsexualität, die alle hoch qualifiziert sind, sitzen in unseren Unternehmen und werden gemobbt, bis sie innerlich gekündigt haben oder eine Kündigung vollziehen?

Wenn wir in Deutschland nur ansatzweise eine Kultur hätten, dass auch wirklich ältere Menschen eine Chance hätten, wenn wir aktiv ein Coming-out unserer Mitarbeiter fördern und unterstützen würden, dann müssten sich Menschen mit einem Handikap bzw. mit einer Transsexualität nicht verstecken, sondern sie könnten sich in unseren Unternehmen nach ihren individuellen Persönlichkeiten entwickeln, ihr Potenzial entfalten und würden sich überdurchschnittlich engagieren. Wir hätten ein Feuerwerk an Leistungsbereitschaft und Innovationen in unserem Land. Das alles hat nichts mit Geld zu tun. Es bedarf lediglich Achtung und Respekt vor dem anderen.

Aber, so ist es eben nicht in Deutschland – Ausnahmen berücksichtigt.

Es ist, wie in dem Märchen von Hans Christian Andersen „Des Kaisers neue Kleider“. Solange wir alle daran glauben, dass wir einen Fachkräftemangel haben – haben wir ihn auch. Wenn aber irgendjemand auf die Idee kommen und sagen würde, dass es nur eine Illusion ist, dann wäre das Thema zwar nicht von heute auf morgen erledigt, es würde aber wesentlich entspannter. Wir brauchen nur den Mut es auszusprechen und den Willen, es umsetzen. Die Lösung steht vor unseren Türen und sitzt in unseren Unternehmen. Allerdings – wer macht den Anfang?

Unternehmensberater für Marketing, Vertrieb und Vielfalt, Sprecher, Autor und Copywriter

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Erfolgsfaktor Toleranz

Pflege: Diese 6 Bremsklötze verhindern Recruiting-Erfolg

Insider-Bericht deckt auf: Diese 6 Fehler macht (fast) jede Pflege-Einrichtung bei der Personalbeschaffung

Pflege: Diese 6 Bremsklötze verhindern Recruiting-Erfolg

Pflegemangel, Pflegenotstand oder Pflegekollaps: Schlagzeilen, die Angst machen und Druck aufbauen. Die Tatsache, dass Pflegefachkräfte knapper und gleichzeitig immer mehr Menschen pflegebedürftig werden, ist nicht zu leugnen. Die Politik scheint gehemmt und die Pflegeeinrichtungen selbst sehen sich als Opfer der Umstände.

Doch es gibt Hoffnung: Ihre Personalabteilung. Ein umfassender Insider-Bericht des Pflege-Start-ups länk zeigt: Die HR-Abteilung kann zur innovativen und dynamischen Hoffnungsträgerin werden, Recruiting erfolgreich durchführen und so die Zukunftsfähigkeit Ihrer Einrichtung sicherstellen – wenn sie die 6 häufigsten Recruiting-Bremsklötze vermeidet.

Auf Grundlage von über 5 Jahren Markt- und Branchenerfahrung, Gesprächen mit fast 100.000 überzeugten Pflegekräften und erfolgreicher Zusammenarbeit mit 500 Partnern und Experten aus dem Gesundheits- und Pflegewesen, hat länk die 6 häufigsten Fehler in der Personalbeschaffung im neuen Whitepaper identifiziert:

1. Kommunikation, die enttäuscht: Der größte Frustfaktor für Bewerber ist die Kommunikation. Dazu zählen ausbleibende Eingangsbestätigungen, fehlendes Feedback bis hin zum Ghosting.

Daten von länk zeigen: Werden Bewerber:innen innerhalb von 72 Stunden kontaktiert, steigt die Einstellungsquote um das Dreifache.

2. Recruiter, die nicht so arbeiten können, wie sie es sollten: Begrenzte Ressourcen und fehlendes Know-how im Recruiting-Team können dazu führen, dass vielversprechende Talente übersehen oder nicht überzeugt werden können.

Oft wird die Wichtigkeit der eigenen Recruiter unterschätzt und deren Arbeit unbewusst sabotiert. Das spielt Personaldienstleistern und Personalvermittlern in die Hände.

3. Die Einstellung „Das haben wir schon immer so gemacht!“: Veraltete Recruiting-Strategien und -Prozesse verhindern oft, dass Einrichtungen sich an moderne Recruiting-Trends anpassen und effektive Methoden nutzen.

Eine klare Mehrheit der befragten Pflegekräfte von länk möchte z. B. über WhatsApp kontaktiert werden. Wer auf WhatsApp verzichtet, verzichtet auf neue Mitarbeiter.

4. Falsches Zielgruppen-Targeting: Die Ansprache der falschen Zielgruppe führt nicht nur zu unpassenden Bewerbungen und erhöhtem Zeitaufwand bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen, es verhindert auch, den Fokus auf vielversprechendere Zielgruppen zu legen.

Fakt ist: Viel knapper als Pflegekräfte sind arbeitslose oder arbeitssuchende Pflegekräfte. Einrichtungen sollten sich daher auf festangestellte, wechselwilliges Pflegepersonal konzentrieren.

5. Benefits, die an den Wünschen der Zielgruppe vorbeigehen: Monetäre Anreize wie ein gutes Gehalt oder Sonderzahlungen sind auch in der Pflege wichtig und ein Bewerber-Magnet. Aber: Wären im Gesundheitswesen arbeitende Menschen vorwiegend geldgetrieben, wären sie Top-Manager geworden.

Verschiedene Umfragen zeigen: Pflegekräfte wünschen sich vor allem „soziale Benefits“ wie Anerkennung und Unterstützung durch den Arbeitgeber. Wer hier an den Bedürfnissen seiner Bewerber und Mitarbeiter vorbeigeht, hat wenig Erfolg beim Recruiting.

6. Zeitarbeit als Dauerlösung: Wenn die Hütte brennt und ein Loch in der Personaldecke klafft, bleibt oft wenig Zeit, Entscheidungen entlang des Recruiting-Prozesses zu reflektieren. Zeitarbeit kann eine gute Wahl sein, wenn es schnell gehen und die Patientenversorgung abgesichert werden muss.

Wird Zeitarbeit jedoch zur Dauerlösung, zahlt Ihr Unternehmen nicht nur viel obendrauf, sondern gefährdet auch den sozialen Frieden Ihrer Einrichtung.

Der Bericht liefert nicht nur eine detaillierte Analyse dieser Bremsklötze, sondern präsentiert auch praxiserprobte und einfach umsetzbare Lösungsansätze, um sie zu umgehen und den Recruiting-Prozess effizienter und erfolgreicher zu gestalten.

Es werden konkrete Tipps zur Verbesserung der Kommunikation mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten, zur Optimierung von Recruiting-Strategien und zur Gestaltung von attraktiven Benefits gegeben.

Das kostenfreie Whitepaper kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://kontakt.laenk.de/whitepaper-6-recruiting-fehler/?utm_source=PM&utm_content=whitepaper-6-bremskl%C3%B6tze#welcome. Es bietet wertvolle Einblicke für alle, die in der Pflege- und Gesundheitsbranche erfolgreich rekrutieren wollen.

Lassen Sie sich nicht von Recruiting-Fehlern bremsen. Erfahren Sie im kostenfreien Whitepaper, wie Sie die Top 6 Fehler vermeiden und wie einfache Lösungen aussehen können.

Zum Whitepaper: https://kontakt.laenk.de/whitepaper-6-recruiting-fehler/?utm_source=PM&utm_content=whitepaper-6-bremskl%C3%B6tze#welcome

länk ist als Care- und Tech-Start-up aus Karlsruhe auf digital-datengetriebenes und bewerberorientiertes Recruiting in der Pflegebranche spezialisiert und ermöglicht über eine benutzerfreundliche Anwendung eine Jobsuche, die einfach, schnell und unkompliziert ist.

Über die länk Web App können Pflege- und Gesundheitseinrichtungen die Self-Service-Plattform für eigenständige Mitarbeiterrekrutierung nutzen.

Mehr als 100.000 Pflegekräfte sind bereits über die Plattform gewandert und mittlerweile setzen 500 Einrichtungen und Experten des Pflegesektors auf länk.

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Fachkräftemangel – Ständige Herausforderung für Unternehmen

Fachkräftemangel - Ständige Herausforderung für Unternehmen

Der Fachkräftemangel stellt aktuell und zukünftig für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Die knappe Verfügbarkeit von Fachkräften führt zu einer höheren Konkurrenz um die besten Talente. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, ist es wichtig, dass Unternehmen ihr Potenzial in den eigenen Reihen erkennen und nutzen. Dazu bietet sich gezielte Personalentwicklung an.

Gezielte Personalentwicklung – Ein wirksames Mittel gegen den Fachkräftemangel

Gezielte Personalentwicklung beinhaltet die Analyse des Potenzials der eigenen Mitarbeiter und die Förderung ihrer individuellen Stärken und Fähigkeiten. Dadurch können Unternehmen nicht nur den Fachkräftemangel bekämpfen, sondern auch die Motivation und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter erhöhen. Darüber hinaus kann gezielte Personalentwicklung auch dazu beitragen, den Fachkräftemangel langfristig zu vermeiden, da es den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Fähigkeiten zu verbessern und in höhere Positionen aufzusteigen.

Digitale Lösungen – Eine Ergänzung zur externen Beratung

Um gezielte Personalentwicklung effektiv umsetzen zu können, bietet sich die Zusammenarbeit mit externen Experten, beispielsweise Personalberatungen, an, aber auch digitale Lösungen können hier ergänzend zum Ziel führen. Digitale Lösungen können beispielsweise in Form von Online-Kursen oder E-Learnings angeboten werden. Digitale Lösungen bieten den Vorteil, dass sie unabhängig von Zeit und Ort zugänglich sind und eine schnelle und effiziente Umsetzung ermöglichen. Durch die Zusammenarbeit mit externen Personalberatungen kann zudem das Scheuklappen-Denken verhindert werden, indem sie eine breitere Perspektive auf die Mitarbeiter- und Fähigkeitenentwicklung ermöglichen. Auch die zielführende Konzeption von nachhaltigen Konzepten zur erfolgreichen Personalentwicklung oder die Schulung der eigenen Mitarbeiter in den Personalabteilungen kann ein wichtiger Ansatz sein, den man gemeinsam mit externen Personalberatungen angehen sollte.

Durch die gezielte Analyse von Potenzialen, beispielsweise mittels anerkannter psychologischer Testverfahren lassen sich Stärken und Talente der eigenen Mitarbeiter gut erkennen und gezielt fördern. Die Förderung der eigenen Mitarbeiter hat neben dem fachlichen Mehrwert auch den Vorteil dass wahrgenommene Wertschätzung der Mitarbeiter und damit verbundenes Employer Branding gesteigert und gestärkt werden.

Fazit

Der Fachkräftemangel stellt besonders für kleine und mittlere Unternehmen eine große Herausforderung dar. Um dem Fachkräftemangel effektiv begegnen zu können, ist es wichtig, dass Unternehmen ihr Potenzial in den eigenen Reihen erkennen und nutzen. Gezielte Personalentwicklung bietet hierfür eine wirksame Lösung. Digitale Lösungen können eine wichtige Ergänzung zur Zusammenarbeit mit externen Personalberatungen sein und eine breitere Perspektive auf die Mitarbeiter- und Fähigkeitenentwicklung ermöglichen. Unternehmen, die in gezielte Personalentwicklung investieren, können nicht nur dem Fachkräftemangel begegnen, sondern auch die Motivation und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter erhöhen sowie den Fachkräftemangel langfristig vermeiden. In Zeiten des Fachkräftemangels ist es daher besonders wichtig, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter und ihr Potenzial ernst nehmen und gezielte Maßnahmen ergreifen, um dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzutreten.

Als Startup im Sommer 2018 gegründet verfügt die etwas andere Personalberatung hrXperts über ein dynamisches Umfeld, flexible Strukturen und durch das Gründerteam über jahrzehnte-lange Erfahrung.

Neben den Klassikern: Direktansprache und Executive Search sind unter anderem die Bereiche Strategieberatung, Karriereberatung, Outplacement, Nachfolgeplanung, Interim Management und Active Sourcing die Steckenpferde der noch jungen Beratung.

Durch spezielles Knowhow in der Anwendung wissenschaftlicher Testverfahren zur Eignungsdiagnostik kann sich die Personalberatung zudem vom Wettbewerb absetzen und für einen greifbaren Mehrwert sorgen.

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YouGrow: qualifizierte Fachkräfte in der IT gewinnen

Ein Bootcamp vermittelt notwendige Kenntnisse für Softwareentwickler und IT-Consultants. Ihre Kenntnisse vertiefen die Absolventen anschließend direkt im Einsatz beim Unternehmen.

YouGrow: qualifizierte Fachkräfte in der IT gewinnen

IT-Fachkräfte für Unternehmen gewinnen: Eva Barbe, CFO Tempo-Team, zum Angebot der YouGrow Academy

Eschborn, 13. Februar 2023 – Der Bedarf an IT-Fachkräften steigt. Es fällt schwer, passende Mitarbeiter zu finden. Mit der YouGrow Academy steuert Tempo-Team gegen. Eine komprimierte Ausbildung mit Praxisbezug macht fit für den Job als Softwareentwickler oder IT-Consultant und verhilft Partnerunternehmen zu wertvollen neuen Mitarbeitern.

Die Anzahl an Jobangeboten in der IT nimmt seit Jahren zu, zwischen 2018 und 2020 um 24 Prozent. Im Jahr 2021 richteten sich fast 760.000 von insgesamt über 7 Millionen Online-Stellenangeboten in Deutschland an Fachkräfte im Digitalbereich. Dies zeigt eine Studie, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gemeinsam mit Randstad durchgeführt hat.

Besonders gesucht sind Softwareentwickler und Programmierer. Mehr als jede dritte Stellenanzeige, die in Deutschland für einen digitalen Beruf im Jahr 2021 geschaltet wurde, fällt auf diesen Bereich (38 %).

„Genau hier setzen wir an“, erklärt Eva Barbe, CFO von Tempo-Team. „YouGrow ist eine pragmatische Lösung gegen den Fachkräftemangel. Wir bieten Unternehmen eine spannende Alternative zum klassischen Recruiting. Für unsere Partnerunternehmen erfassen wir Anforderungsprofile, übernehmen das Recruiting und bilden die neuen Fachkräfte aus – mit großem Erfolg.“

Über das ganze Jahr verteilt bietet YouGrow hierfür sogenannte Bootcamps an. Dies sind Gruppentrainings mit kleiner Teilnehmerzahl. Die Kandidaten erhalten in nur 12 Wochen eine komprimierte Ausbildung zum Java Full Stack Developer und erwerben gleichzeitig den Scrum Master. Zudem werden auch notwendige Softskills vermittelt, zum Beispiel für die Kommunikation im Team und mit Kunden. Eine wichtige Qualifikation, die bei anderen Ausbildungen im IT-Bereich häufig zu kurz kommt.

Das Bootcamp wird von erfahrenen Programmierern geleitet und mit einem Zertifikat abgeschlossen. Ihre Kenntnisse vertiefen die Absolventen anschließend im Einsatz und tragen frühzeitig zum Erfolg im Unternehmen bei.
Weitere Informationen:

https://yougrow-group.de/de/Unternehmenskunden.html

https://www.tempo-team.de/tempo-team-news/yougrow-it-fachkraefte-fuer-dein-unternehmen.html

Tempo-Team Personaldienstleistungen steht für über 40 Jahre Erfahrung in den Bereichen Personalberatung, Personalvermittlung und Zeitarbeit.

Ergänzt wird dieses Angebot durch vielfältige Services zum Personalwesen wie Outsourcing und Master Vendor, EU-Rekrutierung, digitale Zeiterfassung oder die mit dem VBG Next Präventionspreis ausgezeichnete App work4safety für Arbeitssicherheit und Gefährdungsbeurteilung.

In rund 45 Niederlassungen und zahlreichen Inhouse-Offices in ganz Deutschland bietet der Personaldienstleister mit Stammsitz in Eschborn bei Frankfurt eine optimale und ortsnahe Betreuung von Arbeitnehmern und Kunden.

Tempo-Team ist anders. Immer mit Spaß bei der Sache: schnell, unkompliziert, direkt. Das drückt sich sowohl in einer unkonventionellen Bewerberansprache als auch in der direkten und persönlichen Kundenbetreuung aus. Wegweisend sind die vier starken Unternehmenswerte: „Gemeinsam wachsen“, „Freude bei der Arbeit“, „Eine Sache der Fairness“ und „Es geht nur gemeinsam“.

Tempo-Team Personaldienstleistungen ist im Jahr 2011 aus der 1979 gegründeten Team BS Betriebs-Service GmbH hervorgegangen. Heute ist Tempo-Team ein Teil der Randstad Unternehmensgruppe. Bewerber und Unternehmen profitieren daher auch von der agilen Zusammenarbeit mit Randstad sowie den starken Konzernmarken Monster und GULP.

Kontakt
Tempo-Team Personaldienstleistungen GmbH
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
06196 408 1778
pr@de.tempo-team.com
https://www.tempo-team.de

Karlsruher Start-up trotzt Personalmangel in der Pflege

Täglich nutzen bis zu 280 Pflegekräfte den Service von Pflegepiraten und finden über WhatsApp Jobangebote

Das Care- und Tech-Start-up Pflegepiraten aus Karlsruhe verzeichnet seit dem Jahreswechsel Höchststände interessierter Pflegekräfte: Trotz Fachkräftemangel nehmen monatlich bis zu 3000 Pflegekräfte den Service des Unternehmens in Anspruch, um sich passgenaue Jobs im Gesundheitswesen via WhatsApp vorschlagen zu lassen.

Pflegepiraten holt Bewerber:innen sprichwörtlich von der Couch ab, indem das Start-up die Jobsuche so einfach wie möglich macht: In nur 4 Minuten und ohne Lebenslauf können sich interessierte Pflegekräfte dank einer intelligenten Matching-Software automatisch passende Jobs über WhatsApp vorschlagen lassen. Dabei setzt das Start-up auf Social Recruiting und nutzt seine Reichweite und Sichtbarkeit auf Google und Social Media wie Facebook, Instagram und TikTok.

Als Recruiting-Partner übernimmt Pflegepiraten für über 450 Einrichtungen des Pflege- und Gesundheitswesens in ganz Deutschland die Personalsuche. Mehr als 40.000 Pflegekräfte wurden bisher mit passenden offenen Vakanzen gematcht.

Mitgründer und Geschäftsführer der Pflegepiraten, Jonathan Paule, erklärt das Erfolgsrezept: „Wir arbeiten bewerberorientiert und das heißt, dass die Jobs zum Menschen passen müssen und nicht andersherum. Deswegen muss es einfach, schnell und unkompliziert gehen. Warum sollte sich eine gefragte Fachkraft durch einen mühsamen Bewerbungsprozess quälen müssen oder Zeit auf verschiedenen Jobportalen verschwenden, wenn wir diese Arbeit für sie erledigen können? Und die Zahlen bestärken uns: 82 % unserer Kandidat:innen bleiben langfristig.“

Weitere Informationen zu den Pflegepiraten: Franz Gerstenberger, Tel: +49 32 221095930, E-Mail: gerstenberger@pflegepiraten.net

2017 in Karlsruhe gegründet, hat sich das Care- und Tech-Start-up Pflegepiraten auf digital-datengetriebenes und bewerberorientiertes Recruiting in der Pflegebranche spezialisiert.

Kontakt
Pflegepiraten GmbH & Co. KG
Franz Gerstenberger
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76131 Karlsruhe
+49 32 221095930
gerstenberger@pflegepiraten.net
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Trends im Mittelstand 2023

Ben Schulz greift einige Trends heraus, die den Mittelstand 2023 bewegen und erläutert, was UnternehmerInnen im kommenden Jahr brauchen.

Trends im Mittelstand 2023

Ben Schulz spricht über Trends im Mittelstand 2023.

Explodierende Energiepreise, steigende Zinsen, eine drohende Rezension, fehlende Fachkräfte – das seien nur einige Aspekte, die UnternehmerInnen auch 2023 noch begleiten werden. Wer diese aktuellen Herausforderungen jedoch als Impulse für einen Wandel sehe, könne mit Mut und Optimismus die Zukunft gestalten. Ben Schulz, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG, hat einige Trends herausgefiltert, die kommendes Jahr den Mittelstand betreffen und erläutert diese im Folgenden näher.

Mittlerweile sei klar, dass sich die Situation für Unternehmen von einem Tag auf den anderen komplett ändern kann. „Nichts ist mehr über einen längeren Zeitraum planbar und die Rezepte von gestern funktionieren heute nicht mehr“, so Ben Schulz. Ein zu beachtender Trend für das kommenden Jahr sei, dass sich die komplexen Herausforderungen nicht im Alleingang lösen lassen. Die Aufgabe der Führung liege vermehrt darin, Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zu schaffen, die eine kooperative Zusammenarbeit ermöglichen. Unter diesen Aspekt falle auch die Förderung der Zusammenarbeit. Wie enorm groß das Potenzial einer geschlossen agierenden Mannschaft ist, die mit Verstand und Herz auf ein Ziel hinarbeite, zeige sich besonders im Sport, doch lasse sich gleichermaßen auf Unternehmen übertragen. „Ein gelebtes Leitbild, gemeinsame Ziele und das daraus resultierende Wir-Gefühl sind Faktoren, die jedes Unternehmen und jede Führungskraft 2023 auf der Agenda haben sollte“, erläutert Ben Schulz.

Mehr denn je habe das vergangene Jahr gezeigt, dass sich der Arbeitsmarkt zunehmend zugunsten der Arbeitnehmer entwickelt. Daraus ergebe sich insbesondere für mittelständische Unternehmen der Trend, den Fachkräftemangel anzupacken, da sich die Neubesetzung von Stellen oft Monate hinzieht und sich die Ansprüche der Arbeitnehmer deutlich verändern und immer höher werden. Ein Leitbild zahle bereits positiv auf diese Entwicklung ein, doch es empfehle sich ebenso, sich mit Themen rund um „New Work“ auseinanderzusetzen. Diesbezüglich greift Ben Schulz heraus: „Unternehmen sind immer mehr gefordert, die Individualität ihrer Mitarbeitenden anzuerkennen. Das spielt unter anderem beim Thema Homeoffice eine Rolle. Wir müssen weg von starren Regeln und hin zu Lösungen, die für unsere Mitarbeitenden passen.“ Darüber hinaus gelte es, die Mitarbeitenden zurückzugewinnen, die aktuell nur Dienst nach Vorschrift leisten. Schließlich brauche es für die Zukunftssicherung und den Erfolg Mitarbeitende, die engagiert, motiviert und außerhalb der Box denken. Ein Blick auf die Zahlen des Gallup-Instituts (https://www.gallup.com/workplace/349484/state-of-the-global-workplace-2022-report.aspx), dass durchschnittlich 5 von 7 Mitarbeitenden Dienst nach Vorschrift leisten und jeder 7. innerlich bereits gekündigt hat, zeigt, dass der Trend für 2023 deutlich ausschlägt, wenn es darum geht, die Mitarbeitenden wieder zu beflügeln und das vorhandene Potenzial zu nutzen. Auch hier komme das Leitbild zum Tragen, wie Ben Schulz ausführt: „Der zentrale Schlüssel für erfolgreiche Unternehmen liegt in der Kultur, die durch ein Leitbild positiv beeinflusst wird. Wer ein Bewusstsein über den Sinn der gemeinsamen Arbeit schafft, Werte definiert und den Fokus auf das Wesentliche legt, holt Mitarbeitende aus der Lethargie des Hamsterrades und schafft es, sie neu für das Unternehmen zu begeistern.“

Im Jahr 2023 sind Weitblick, unternehmerischer Mut und ein starkes Miteinander gefragt wie nie zuvor. Wer das erkennt, die Möglichkeiten der Trends nutzt und schnell sowie konsequent agiert, sei auf einem guten Weg, die Zukunft trotz aller kommenden Widrigkeiten stabil zu gestalten.

Nähere Informationen zu Ben Schulz und der Ben Schulz & Partner AG erhalten Sie unter: www.benschulz-partner.de (https://www.benschulz-partner.de)

Ben Schulz & Partner AG

Das Beratungshaus für Unternehmertum und Personal Branding im deutschsprachigen Raum unterstützt InhaberInnen, UnternehmerInnen, Selbstständige und Führungskräfte in ihrem Unternehmertum. Es geht darum, kraftvoll und sicher Grenzen zu überschreiten und neues Land für sich einzunehmen.

Von strategischem Sparring für UnternehmerInnen über Management Coaching und Unternehmensleitbildentwicklung bis hin zu Personal Branding und Marketing & Vertrieb – Die Ben Schulz & Partner AG liefert Consulting und Services auf höchstem Niveau.

Als Resulter ist es ihre Mission, den Fokus auf Ergebnisse zu legen, effektiv Ziele zu erreichen und die Weite im Denken zu fördern. Sie ermächtigen ihre Klienten in ihrer Handlungsfähigkeit und sorgen so für mehr Zukunftsstabilität.

Mit ihrem Hintergrund als Pioniere des Personal Branding, steht für die ExpertInnen der Ben Schulz & Partner AG der Mensch mit seiner Identität im Mittelpunkt. Sie verbinden ihr Know-how über Unternehmensstrategie mit psychologischem Wissen und dem handwerklichen Können aus Marketing und Vertrieb. Eine über 20-jährige Unternehmensgeschichte spricht für sich.

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Gesundheit am Arbeitsplatz ist Chefsache

ARAG Experten informieren über gesunde Arbeitsplätze

Gesundheit am Arbeitsplatz ist Chefsache

Fachkräftemangel, demografischer Wandel, hoher Krankenstand, enorme Ausfallkosten, fehlende Motivation, mieses Betriebsklima – wer seinen Arbeitnehmern auf Dauer zu viel abverlangt und sich nicht aktiv um die Gesundheit am Arbeitsplatz kümmert, riskiert das Wohl der Mitarbeiter des Unternehmens. Es lohnt sich also für Arbeitgeber, in eine gesunde Arbeitsumgebung zu investieren. Einige Maßnahmen für einen gesunden Arbeitsplatz sind in Deutschland sogar vorgeschrieben. Die ARAG Experten geben einen Überblick, welche Pflichten Arbeitgeber haben und welche Möglichkeiten sie nutzen können, um eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung zu schaffen.

Stress lass nach!
Die heutige Arbeitswelt ist von Dienstleistungen geprägt. Die Folge sind körperlich unterforderte Arbeitnehmer, die beispielsweise mit Rückenschmerzen, Gelenkproblemen oder Stoffwechselstörungen kämpfen. Gleichzeitig findet oft eine Überforderung auf psychischer Ebene statt, denn Zeitdruck und Arbeitstempo steigen, die Kommunikationsgeschwindigkeit nimmt zu, Privat- und Arbeitsleben können oft nicht mehr klar voneinander getrennt werden. So sind laut Bundesgesundheitsministerium (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/gesundheit-und-wohlbefinden-am-arbeitsplatz.html) in der Europäischen Union rund 50 Millionen Menschen von Depressionen, Erschöpfung und Suchterkrankungen betroffen. Der Hauptgrund für teilweise lange Fehlzeiten sind psychische Erkrankungen: Rund 15 Prozent aller Fehltage gehen auf eine kranke Psyche zurück. Dabei liegt die Krankheitsdauer nach Information der ARAG Experten mit 36 Tagen dreimal so hoch wie bei anderen Erkrankungen, die im Schnitt zwölf Tage andauern.

Das Arbeitsschutzgesetz
Wer arbeitet, muss dabei sicher sein. Daher steht an erster Stelle eines gesunden Arbeitsplatzes ein effizienter Arbeitsschutz und eine wirksame Unfallvermeidung. Die gesetzliche Grundlage für den betrieblichen Arbeitsschutz ist laut ARAG Experten das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Es verpflichtet Arbeitgeber, Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen, notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen und diese regelmäßig zu überprüfen.

Nach längerer Krankheit: Betriebliches Eingliederungsmanagement
Darüber hinaus sind Arbeitgeber – unabhängig von der Betriebsgröße – verpflichtet, länger erkrankten Mitarbeitern, die in einem Jahr mehr als 42 Tage arbeitsunfähig waren, den Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag zu erleichtern. Dieses so genannte betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) gilt sowohl für eine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit, als auch für mehrere aufeinander folgende Kurzzeiterkrankungen. Die Art der Erkrankung spielt dabei keine Rolle. Laut ARAG Experten sind Betroffene auch nicht dazu verpflichtet, ihrem Arbeitgeber die ärztliche Diagnose mitzuteilen. Unterlässt ein Arbeitgeber, länger erkrankten Beschäftigten ein BEM-Verfahren anzubieten und kündigt er ihm krankheitsbedingt, kann dies vor Gericht zur Unwirksamkeit der Kündigung führen. Vielmehr muss der Arbeitgeber dann nachweisen, dass er alles unternommen hat, um eine Weiterbeschäftigung zu ermöglichen.

Die Teilnahme am BEM-Verfahren ist freiwillig. Vorschriften zum Ablauf der Eingliederung gibt es nicht. Auch die Maßnahmen sind nicht vorgegeben und können sehr vielfältig sein. Ob medizinische Reha, Anpassung bzw. Umgestaltung des Arbeitsplatzes, technische Arbeitshilfen, Versetzung in einen anderen Bereich, Reduzierung der Arbeitszeit, Weiterbildung oder Umschulung – je nach Einzelfall legen die Beteiligten gemeinsam die konkreten Schritte fest.
Eine Liste mit vielfältigen BEM-Maßnahmen und Akteuren, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern unterstützend zur Seiten stehen, bietet die Internetseite Talent Plus (https://www.talentplus.de/im-job/sicherheit-und-gesundheit/betriebliches-eingliederungsmanagement-bem/typische-bem-massnahmen/). Talentplus ist Teil des REHADAT-Informationsangebots. REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V. und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Wege zum gesunden Arbeitsplatz: Betriebliche Gesundheitsförderung
Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. ARAG Experten weisen darauf hin, dass gesetzliche Krankenkassen dazu verpflichtet sind, BGF-Leistungen zu unterstützen. Ob z. B. gesunder Lebensstil, Unterstützung bei Ernährungsfragen, Sport-Angebote, Hilfe bei der Suchtprävention oder Stressmanagement – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz zu sorgen. Unterstützung bieten Krankenkassen und Unfallversicherungsträger oder auch private Unternehmen und Dienstleister – beispielsweise Gesundheitszentren, Ernährungsberater oder Fitnessanbieter. Auch die „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (https://www.inqa.de/DE/startseite/startseite.html) (INQA) informiert über Möglichkeiten und Ideen für einen gesunden Arbeitsplatz.

Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass die BGF für Arbeitgeber sogar steuerliche Vorteile hat: Maßnahmen bis zu 600 Euro pro Mitarbeiter (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/steuerliche-vorteile.html) und Jahr sind steuerfrei, wenn sie die Mitarbeitergesundheit fördern.

Betriebliche Krankenversicherung
Viel für die Gesundheit der Mitarbeiter und das eigene Image können Arbeitgeber tun, wenn sie mit einer betrieblichen Krankenversicherung vorsorgen. Die Mitarbeiter fühlen sich gewertschätzt. Attraktiv sind beispielsweise Budgettarife. Dabei können sich die Mitarbeiter Jahr für Jahr über ein frei verfügbares Gesundheitsbudget freuen, das sie individuell einsetzen können: für eine neue Brille, Heilpraktikerleistungen, eine professionelle Zahnreinigung – und einiges mehr, wofür die gesetzliche Krankenkasse nicht oder nur teilweise aufkommt.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.700 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2 Milliarden Euro.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher) Dr. Matthias Maslaton Wolfgang Mathmann Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze Dr. Werenfried Wendler

Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

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Zeitverschwendung verschärft Fachkräftemangel

Langzeitstudie beweist: Büro-Effizienz um 50 Prozent niedriger als vor 10 Jahren

Zeitverschwendung verschärft Fachkräftemangel

(Bildquelle: @Büro Kaizen)

Stuttgart/Giengen – Zu den größten Problemen der Wirtschaft in Deutschland gehört derzeit der Fachkräftemangel. Eine neue Studie zeigt nun: Es gibt genügend Fachkräfte – sie verschwenden allerdings ein Drittel ihrer Arbeitszeit, vor allem wegen eines ineffizienten Umgangs mit der Digitalisierung. „Und das Schlimmste: Das Problem hat sich in den vergangenen zehn Jahren noch verschärft“, sagt Jürgen Kurz, Geschäftsführer der Büro-Kaizen® GmbH, die diese Studie unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Daniel Markgraf von der AKAD Hochschule Stuttgart bereits zum dritten Mal seit 2013 durchgeführt hat. Dabei lasse sich die Zeitverschwendung mit einfachen Methoden minimieren, so Jürgen Kurz.

Erstaunlicherweise sind trotz oder wegen der Digitalisierung die Suchzeiten im Büro extrem gestiegen. Kostete das Aufspüren von Dateien und Papieren vor 10 Jahren noch gut 13 Prozent der Arbeitszeit, so sind es nun fast 20 Prozent. Das heißt: Statistisch verbringen Mitarbeiter einen ganzen Tag pro Woche ausschließlich mit Suchen. Drei Viertel dieser Zeit geht für die digitale Suche drauf.

Die tägliche Arbeitszeit für E-Mails hat seit 2013 um 60 Prozent zugenommen und liegt nun bei 163 Minuten. Bei der Online-Befragung bezifferten die 850 Teilnehmer – davon zwei Drittel Führungskräfte – alleine hier den Anteil verschwendeter Zeit auf fast 20 Prozent. Noch gravierender wird die Ineffizienz von Besprechungen eingestuft. Ihr Anteil an der Arbeitszeit ist um fast 40 Prozent gestiegen, sie machen jetzt ein Viertel der Arbeit aus. Weil beschlossene Ergebnisse nur unzureichend protokolliert und deshalb auch kaum umgesetzt werden, stieg die verlorene Arbeitszeit durch Meetings im Vergleich zu 2013 um 72 Prozent, so das Ergebnis der Studie.

Jürgen Kurz, Chef der Büro-Kaizen® GmbH, hält die Ergebnisse für erschreckend: „Wir leben in der größten Wirtschaftskrise seit der Gründung der Bundesrepublik und leisten es uns trotzdem, jede dritte Arbeitsstunde im Büro zu verschwenden. Führungskräfte müssen hier die Reißleine ziehen, damit sich Mitarbeiter wieder um den Unternehmenserfolg kümmern und nicht um die stundenlange Suche nach Papieren und Dateien, das Abarbeiten sinnloser E-Mails oder das Absitzen ineffizienter Meetings.“ Die Corona-Pandemie habe in vielen Organisationen zu einem Digitalisierungsschub geführt, die Effizienz dabei aber verringert.

Das zeigt sich der Befragung zufolge auch beim Projektmanagement. Unklare Absprachen, Probleme an den Schnittstellen zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen und Inkonsequenz bei der Umsetzung von Aufgaben führen dazu, dass viele Projekte inhaltlich, kostenmäßig und terminlich nicht wie geplant durchgeführt werden können. „Fast 40 Prozent der Projekte laufen aus dem Ruder, was Verzögerungen, Mehrkosten und verschenktes Potenzial zur Folge hat“, erläutert Jürgen Kurz.

Büro-Experte Kurz hält die Zeitverschwendung für ein Organisationsproblem. Die Gesamtorganisation brauche ein einheitliches Vorgehen und eine einheitliche Arbeitsweise. Dazu gehörten klare Regeln bei der Nutzung von Software und beim Ablagesystem. Dafür müssten die Mitarbeiter trainiert werden. „Der Wandel hin zu Büro-Effizienz muss begleitet werden, denn in stressigen Situationen neigt der Mensch dazu, es so zu machen, wie er es immer gemacht hat“, resümiert Kurz.

Hinweis: Die komplette Studie können Sie downloaden unter:
www.buero-kaizen.de/presse/studienergebnisse/studie-2022/

Pressekontakt:
Büro-Kaizen® GmbH
Jürgen Kurz
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Wissenschaftliche Ansprechpartner:
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Professor Dr. Daniel Markgraf
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