Tag cyberdefense

SECUINFRA wird AG

Aktiengesellschaft als Grundlage für globale Expansion

SECUINFRA wird AG

Ramon Weil, Founder & CEO, und ab sofort auch Vorstandsvorsitzender der SECUINFRA Cyber Defense AG (Bildquelle: SECUINFRA)

Die SECUINFRA GmbH geht den nächsten Schritt auf ihrem Wachstumspfad und firmiert künftig unter dem Dach der neu gegründeten SECUINFRA Cyber Defense AG. Die Holdinggesellschaft mit einem Gründungskapital von 1.500.000 Euro bildet das strategische Fundament für die internationale Expansion des Berliner Unternehmens, das seit 2010 auf die Erkennung, Analyse und Abwehr von Cyberangriffen spezialisiert ist.

„Mit der Gründung der SECUINFRA Cyber Defense AG gehen wir den nächsten Schritt auf dem Weg zum führenden deutschen Cyber Defense Unternehmen“, sagt Ramon Weil, Founder und CEO von SECUINFRA und künftig auch Vorstandsvorsitzender der neuen Aktiengesellschaft.

Cyber Defense Made in Germany
Die SECUINFRA Cyber Defense AG bildet die Basis einer Holdingstruktur, unter deren Dach die bestehende SECUINFRA GmbH sowie künftige Landesgesellschaften gebündelt werden. Damit verfolgt das Unternehmen eine klare Wachsstumsstrategie: Schritt für Schritt soll ein international erfolgreicher Cyber Defense Champion entstehen – mit Wurzeln in Deutschland, aber weltweiten Ambitionen. Ziel ist es, „Cyber Defense Made in Germany“ überall populär zu machen und in neue Märkte zu exportieren.

In den kommenden Jahren plant SECUINFRA daher den weiteren Ausbau seiner Position in der DACH-Region sowie in Skandinavien. Bereits heute ist SECUINFRA neben Deutschland auch in Österreich und Dänemark mit Kunden und Mitarbeitenden präsent. 2026 sollen dort eigene Landesgesellschaften gegründet und die lokalen Teams weiter gestärkt werden. Erst im April 2025 hatte das Unternehmen eine weitere Expansion nach Schweden angekündigt. Auch die Entwicklung des Geschäfts in der Schweiz sowie in Norwegen, Finnland und Island steht auf der Agenda. Darüber hinaus nahm der Cybersecurity-Spezialist in diesem Jahr erstmals an der GISEC (Gulf Information Security Expo and Conference) in Dubai teil, was klare Bestrebungen in Richtung der Mitgliedsstaaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) erkennen lässt. Trotz dieser ambitionierten Wachstumspläne bleibt SECUINFRA seinen Grundsätzen treu, wie Ramon Weil betont: „Wir wachsen weiter, aber wie immer mit Bedacht, Schritt für Schritt und ohne externe Investoren. Denn der Aufbau eines global erfolgreichen Unternehmens ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“

Der Aufsichtsrat der neuen SECUINFRA Cyber Defense AG setzt sich wie folgt zusammen:
– Jens Mebus: Steuerberater
– Dr. Steffen Guber: Jurist
– Jesko Borczanowski: Unternehmer

Damit vereint die neue Gesellschafterstruktur jede Menge Fachkompetenz und Erfahrung aus Wirtschaft und Recht. Ramon Weil wird dem Vorstand der SECUINFRA Cyber Defense AG vorstehen und ist für die Gesamtleitung der AG verantwortlich.

SECUINFRA, Experte und Partner für Cyber Defense, hat sich seit 2010 auf die Erkennung, Analyse sowie Abwehr von Cyberangriffen spezialisiert. Die Kernkompetenz liegt in den Bereichen Managed Detection & Response (MDR) und Incident Response (IR). Mittels MDR erkennt und analysiert SECUINFRA 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr Cyberangriffe auf Unternehmen und wehrt diese ab, bevor hoher Schaden entsteht. Das Incident Response Team hilft Unternehmen bei der Bewältigung von Cyberangriffen. Weiterhin unterstützt SECUINFRA Unternehmen beim Aufbau und Betrieb von Security Operations Centern (SOC) und Cyber Detection and Response Centern (CDRC).

Firmenkontakt
SECUINFRA Cyber Defense AG
Thomas Bode
Stefan-Heym-Platz 1
10367 Berlin
+49 89 200 42748

Start

Pressekontakt
FRANKEMEDIA
Thorsten Franke-Haverkamp
Amberger Str. 5
81679 München
+49 89 200 42748
https://www.frankemedia.com/

Compromise Assessment erstmals als Managed Service auf zentraler Plattform

SECUINFRA bietet maximale Sicherheit selbst dort, wo herkömmliche Lösungen an ihre Grenzen stoßen

Compromise Assessment erstmals als Managed Service auf zentraler Plattform

Yasin Ilgar, Managing Cyber Defense Consultant bei SECUINFRA (Bildquelle: SECUINFRA GmbH)

Die SECUINFRA GmbH bietet ihren Kunden ab sofort Managed Compromise Assessment (https://www.secuinfra.com/de/managed-detection-and-response/managed-compromise-assessment/) auf einer eigenen zentralen Plattform. Durch diesen einzigartigen neuen Service des führenden deutschen Cyber Defense Unternehmens können kompromittierte IT-Systeme noch schneller und effektiver erkannt werden. Außerdem lassen sich sogar unsichtbare Bedrohungen erkennen, also auch diejenigen, die Antiviren- oder EDR-Tools (Endpoint Detection and Response) nicht erkennen. Für Kunden ist die Implementierung des Managed Compromise Assessment sehr einfach und ohne großen Aufwand: Sie müssen lediglich die entsprechenden Agenten installieren, ab dann übernehmen die Experten von SECUINFRA.
Der neue Service von SECUINFRA wurde in enger Zusammenarbeit mit Nextron Systems entwickelt und basiert auf dem bewährten APT-Scanner THOR. Als erster Cyber Defense Dienstleister weltweit integriert SECUINFRA den THOR-Scanner von Nextron Systems in seine ISO27001 zertifizierten 24/7 Managed Detection und Response Services.

Was ist Managed Compromise Assessment?
Managed Compromise Assessment ist ein innovativer Service, um selbst sehr ausgefeilte und versteckte Bedrohungen zu erkennen. Angreifer entwickeln ihre Methoden schließlich permanent weiter und finden immer wieder neue Wege, um von herkömmlichen Sicherheitstools unentdeckt zu bleiben. Daher basiert der Managed Compromise Assessment-Ansatz von SECUINFRA auf einer leistungsstarken Kombination aus 30.000 handgefertigten YARA-Signaturen, 3.000 Sigma-Regeln, zahlreichen Anomalie-Erkennungsmechanismen und Tausenden von IOCs (Indicators of Compromise). Diese wurden speziell entwickelt, um die TTPs (Tactics, Techniques, and Procedures) von Angreifern zuverlässig zu erkennen. Durch kontinuierliches Assessment können so Angriffe frühzeitig identifiziert werden. Ein betroffenes Unternehmen kann dann Maßnahmen ergreifen, bevor größerer Schaden entsteht. Um ein Managed Compromise Assessment als zusätzliche Schicht in der Sicherheitsstrategie zu implementieren, muss ein Unternehmen zuvor jedoch die Grundlagen schaffen. Insbesondere sollte bereits ein EDR-System (Endpoint Detection and Response) im Einsatz sein.

Die Vorteile des neuen Services im Uberblick:
1.Frühzeitige Erkennung von Bedrohungen
Durch die gezielte Suche nach den Spuren von Cyberangriffen, also Indicators of Compromise (IOCs) sowie Tactics, Techniques, and Procedures (TTPs) werden Bedrohungen erkannt, die AV- oder EDR-Tools nicht erkennen können. Hierbei werden verdächtige Netzwerkaktivitäten und ungewöhnlicher Datenverkehr ebenso ausgewertet wie Spuren von Malware oder Backdoors. Außerdem wird nach unbekannten Zugriffen geforscht, etwa auf sensible Daten und Systeme oder unautorisierte Änderungen in Logdateien.
2.Zentrale Erkenntnisse und Analysen
Alle Kunden profitieren unmittelbar von den neuesten Erkenntnissen des SECUINFRA Falcon-Teams (https://www.linkedin.com/showcase/secuinfra-falcon-team/) und den Threat Detection Experten von Nextron Systems, da IOCs und TTPs von bereits analysierten Vorfällen direkt in die Überprüfung des eigenen Unternehmens einfließen.
3.Extrem schnelle Implementierung
Der 24/7 Managed Compromise Assessment Service kann innerhalb eines Tages beim Kunden implementiert werden und ist dann einsatzbereit. Wenn die erforderlichen Agenten ausgerollt sind, können die Security-Experten des SECUINFRA Falcon-Teams die Scans konfigurieren und sobald Ergebnisse vorliegen mit der Analyse beginnen. Dieses zügige Vorgehen ist entscheidend, wenn es um die sofortige Reaktion auf Cyberangriffe geht.
4.Nahtlose Integration in bestehende Sicherheitskonzepte
Der Managed Compromise Assessment Service lässt sich problemlos in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen integrieren. Beispielsweise erhält man bereits mittels eines Vulnerability Managements (VM) Informationen darüber, welche Schwachstellen vorhanden sind. Durch ein Managed Compromise Assessment erhält man darüber hinaus die viel wichtigere Information, bei welchen Systemen diese Schwachstellen bereits ausgenutzt wurden.
5.Kein eigener Plattformbetrieb notwendig
Das Managed Compromise Assessment erfordert keine eigene Plattformadministration. Das spart Zeit und Ressourcen.

Warum Managed Compromise Assessment so wichtig ist
Cyberangriffe werden immer komplexer, und Unternehmen müssen auf eine mögliche Kompromittierung ihrer IT-Systeme vorbereitet sein. Für Yasin Ilgar, Managing Cyber Defense Consultant bei SECUINFRA, ist daher ein Managed Compromise Assessment elementar: „Angreifer bewegen sich oft monatelang unbemerkt in Netzwerken, bevor sie Schaden anrichten. Unser neuer Service deckt selbst gut versteckte Spuren von Cyberangriffen auf, die sonst von AV- und EDR-Systemen übersehen werden. So können betroffene Unternehmen rechtzeitig handeln, bevor die Situation eskaliert.“ Ramon Weil, Founder und CEO von SECUINFRA, hebt die Bedeutung des neuen Service hervor: „Als erster Cyber Defense Dienstleister weltweit bieten wir ein Managed Compromise Assessment auf einer zentralen Plattform an. Dies hat den Vorteil, dass alle unsere Kunden unmittelbar von den neuesten Erkenntnissen des SECUINFRA Falcon-Teams und den Nextron Threat Detection Experten profitieren.“

SECUINFRA, Experte und Partner für Cyber Defense, hat sich seit 2010 auf die Erkennung, Analyse sowie Abwehr von Cyberangriffen spezialisiert. Die Kernkompetenz liegt in den Bereichen Managed Detection & Response (MDR) und Incident Response (IR). Mittels MDR erkennt und analysiert SECUINFRA 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr Cyberangriffe auf Unternehmen und wehrt diese ab, bevor hoher Schaden entsteht. Das Incident Response Team hilft Unternehmen bei der Bewältigung von Cyberangriffen. Weiterhin unterstützt SECUINFRA Unternehmen beim Aufbau und Betrieb von Security Operations Centern (SOC) und Cyber Detection and Response Centern (CDRC).

Firmenkontakt
SECUINFRA GmbH
Thomas Bode
Stefan-Heym-Platz 1
10367 Berlin
+49 89 200 42748
https://www.secuinfra.com/de/

Pressekontakt
FRANKEMEDIA
Thorsten Franke-Haverkamp
Amberger Str. 5
81679 München
+49 89 200 42748

Home

NIS-2 Kongress: Eine Leuchtturm-Veranstaltung im Bereich Cybersicherheit

SECUINFRA mit zahlreichen Speakern und Experten in Stuttgart

NIS-2 Kongress: Eine Leuchtturm-Veranstaltung im Bereich Cybersicherheit

NIS-2 Kongress in Stuttgart (Bildquelle: SECUINFRA GmbH)

Als Mitveranstalter freut sich die SECUINFRA GmbH über einen gelungenen NIS-2 Kongress. Die Konferenz am 10. und 11. Juli 2024 in Stuttgart war ein so großer Erfolg, dass ein zweiter Kongress im nächsten Jahr bereits jetzt feststeht. Der NIS-2 Kongress war bisher die größte und umfassendste Veranstaltung zum Thema NIS-2 in Deutschland. Insgesamt 362 Besucher nutzten diese besondere Gelegenheit und nahmen an den beiden Kongresstagen teil. Den Fachbesuchern bot sich hier die Gelegenheit, sich umfassend über die Auswirkungen der neuen NIS-2-Richtlinien auf ihr Unternehmen zu informieren. In insgesamt 52 Vorträgen sprachen Referenten zu aktuellen Cybersecurity-Themen sowie zur Umsetzung der neuen Sicherheitsrichtlinien. Daneben gab es Workshops und Trainingssessions mit Beispielen aus der Praxis. Parallel zum Kongress präsentierten 25 führende IT-Security-Unternehmen ihre Sicherheitslösungen.

SECUINFRA war auf dem NIS-2-Kongress nicht nur als Mitveranstalter präsent, sondern stellte auch selbst Referenten zu wichtigen Themen. David Bischoff, Principal Cyber Defense Consultant, gab beispielsweise einen Überblick über Technologien und Services zur effizienten Angriffserkennung. Ramon Weil, Founder und CEO des Berliner Unternehmens, moderierte den Expertentalk zu NIS-2-Maßnahmen wie Prevention, Detection und Response. Evgen Blohm, Senior Cyber Defense Consultant, beantwortete in seinem Vortrag drängende Fragen, für den Fall, dass ein Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden ist. In diesem Worst Case Szenario gilt es nämlich, kühlen Kopf zu bewahren, das Ausmaß des Angriffs zu erkennen und die richtigen Maßnahmen unverzüglich zu ergreifen. Ein weiteres Highlight aus der Praxis präsentierte Evgen Blohm zusammen mit seinem Kollegen Marius Genheimer, Cyber Security Analyst bei SECUINFRA. Die beiden Sicherheitsexperten gaben Einblicke, wie Erpressung ohne Ransomware funktionieren kann. Dazu analysierten sie das Vorgehen des Threat Actors „BianLian“ in ihrem Vortrag.

Wichtig für die Umsetzung von NIS-2
Bei SECUINFRA zieht man ein rundum positives Fazit der Veranstaltung und ist besonders von der positiven Resonanz der Teilnehmer angetan. Dank der vielfältigen Beiträge aller beteiligten Spezialisten aus Deutschlands führenden Security-Unternehmen konnten die Besucher zahlreiche neue Impulse gewinnen. Ramon Weil sieht dies als großen Pluspunkt der Veranstaltung: „Der NIS-2 Kongress 2024 hat einmal mehr verdeutlicht, wie essenziell der kontinuierliche Austausch und die Zusammenarbeit in der Branche sind, um den Herausforderungen der digitalen Sicherheit erfolgreich zu begegnen.“ Der Gründer des Berliner Security-Unternehmens sieht deshalb den NIS-2 Kongress als Leuchtturmprojekt und Beispiel für eine gelungene Vorbereitung auf NIS-2. „Viele Firmen sind noch unsicher, was alles durch die neuen Richtlinien auf sie zukommt“, sagt Weil. „Dieser Kongress hat auf jeden Fall für mehr Klarheit gesorgt und liefert wichtige Impulse für die Unternehmen.“ Johann Miller, Initiator des NIS-2 Kongresses ergänzt: „Es ist wichtig für unser Land, die Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Cybersecurity zu schaffen. Insofern war der Kongress sehr wichtig, denn eine derart umfassende Informationsveranstaltung hat es in Deutschland bisher noch nicht gegeben.“

Die Qualität der Vorträge und die tiefgehenden Diskussionsrunden haben an den beiden Tagen wertvolle Einblicke und praxisnahe Lösungen vermittelt. Da die Umsetzung der NIS-2-Richtlinien im nächsten Jahr noch mehr Brisanz gewinnen wird, will man sich bei SECUINFRA auch am kommenden NIS-2 Kongress als Mitveranstalter beteiligen. Dieser zweite Kongress wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 stattfinden.

Über den NIS-2 Kongress
Der NIS-2 Kongress fand am 10. und 11. Juli 2024 im Mövenpick Hotel Stuttgart Flughafen statt. Es war der bisher größte Kongress zu den neuen NIS-2-Richtlinien und bot Teilnehmern aus ganz Deutschland die Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Netz- und Informationssicherheit zu informieren. Insgesamt gab es an den beiden Tagen 52 Sessions mit neun Moderatoren, acht Workshops, vier Keynotes sowie 25 Aussteller mit führenden IT-Security Fachexperten. Insgesamt 362 Teilnehmer besuchten den zweitägigen Kongress. Veranstaltet wurde der Kongress von der NIS-Projects GmbH. Der nächste NIS-2 Kongress ist für das zweite Quartal 2025 geplant.

SECUINFRA unterstützt Unternehmen seit 2010 bei der Erkennung, Analyse und Abwehr von Cyberangriffen. Mit Services wie Managed Detection and Response (MDR) und Incident Response sorgt das Unternehmen dafür, dass Cyberangriffe frühzeitig erkannt und abgewehrt werden, bevor hoher Schaden entsteht. Zur Erbringung dieser Services greift SECUINFRA auf die besten am Markt befindlichen Technologien und Produkte in den Bereichen Security Information & Event Management (SIEM), Endpoint Detection & Response (EDR), Network Detection & Response (NDR) und Security Orchestration, Automation & Response (SOAR) zurück.

Firmenkontakt
SECUINFRA GmbH
Thomas Bode
Stefan-Heym-Platz 1
10367 Berlin
+49 89 200 42748
https://www.secuinfra.com/de/

Pressekontakt
FRANKEMEDIA
Thorsten Franke-Haverkamp
Amberger Str. 5
81679 München
+49 89 200 42748
https://www.frankemedia.com/

NIS-2 Kongress bringt neue Impulse für Cybersecurity

Treffen der Sicherheitsexperten und Auszeichnungen für den Nachwuchs

NIS-2 Kongress bringt neue Impulse für Cybersecurity

Dr. Swantje Westpfahl, Direktorin des Institutes for Security and Safety, und Johann Miller (Bildquelle: NIS-Projects GmbH)

Der erste NIS-2 Kongress war ein voller Erfolg – so lautet das Fazit des Veranstalters, der NIS-Projects GmbH. Daher steht jetzt schon fest, dass es einen zweiten Kongress im nächsten Jahr geben wird. Zahlreiche Top-Referenten und ein umfangreiches Workshop-Programm sorgten dafür, dass sich Unternehmen umfassend über die Auswirkungen der neuen NIS-2-Richtlinien in Deutschland informieren konnten. Insgesamt 362 Besucher nutzten diese besondere Gelegenheit und nahmen an dem Kongress am 10. und 11. Juli in Stuttgart teil. Der Zuspruch zu dieser wichtigen Veranstaltung war auch deswegen so hoch, weil sich von NIS-2 betroffenen Firmen die Möglichkeit bot, Vorträge von 52 Referenten zu den wichtigsten Cybersecurity-Themen zu hören. Zudem konnten sie sich bei 25 führenden IT-Sicherheitsanbietern in Deutschland über geeignete Sicherheitslösungen informieren und mit dem neuesten Stand der Technik vertraut machen. Darüber hinaus gab es Auszeichnungen für den Nachwuchs: Deutschlands beste Pentester wurden ebenso prämiert wie die besten Masterarbeiten aus dem Bereich Cybersicherheit.

Eröffnet wurde der Kongress von seinem Initiator, Johann Miller, und moderiert von Dr. Swantje Westpfahl, Direktorin des Institutes for Security and Safety an der Hochschule Mannheim. Für Westpfahl ist NIS-2 eines der wichtigsten Themen, das für Firmen vieles verändern wird: „Auf dem Kongress konnte man die Sorgen und Herausforderungen spüren, mit denen Unternehmen konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir mit den Tools, die wir bereits haben, vorbereitet sein können und uns nicht fürchten müssen.“ Westpfahl betont vor allen Dingen die Chancen zur Verbesserung der Cybersicherheit in Deutschland: „Wichtig wird die Zusammenarbeit zwischen allen Stakeholdern sein, also dem öffentlichen Sektor, der Wissenschaft und den jeweiligen Organisationen. Das gemeinsame Ziel muss der Aufbau eines Cybersicherheits-Ökosystems sein.“ Johann Miller bestätigt: „Jetzt gilt es, die Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Cybersecurity zu schaffen. Insofern war der Kongress sehr wichtig, denn eine derart umfassende Informationsveranstaltung hat es in Deutschland bisher noch nicht gegeben.“

NIS-2-Umsetzung und künstliche Intelligenz
Ein Hauptthema des ersten NIS-2 Kongress waren Best Practices und Strategien zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie. Denn auch wenn der ursprüngliche Zeitplan der Gesetzgebung nicht mehr einzuhalten ist, ist doch bereits klar, was auf die Unternehmen zukommen wird. Hierzu gehören beispielsweise die Implementierung eines Risikomanagementsystems, die zukünftig obligatorische Meldung von allen relevanten Sicherheitsvorfällen an die Behörden sowie regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen und Audits. Gleichzeitig gilt es, mit der technologischen Entwicklung schrittzuhalten und die eigenen Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich zu überprüfen. Es ist zudem zu erwarten, dass die NIS-2-Anforderungen auch überwacht werden und dass mit Sanktionen zu rechnen ist. Den meisten Fachbesuchern des Kongresses war es daher wichtig, die kommenden Anforderungen bereits jetzt anzugehen. Für viele Firmen gilt es, möglichst keine Zeit zu verlieren, denn ansonsten könnte es bis zur Umsetzung der Cybersicherheitsrichtlinie sehr eng werden.

In insgesamt fünf Tracks hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich über die Umsetzung sowie geeignete Maßnahmen zu informieren. Hinzu kamen Workshops und Trainingssessions. Ein großes Trendthema auf dem Programm war künstliche Intelligenz (KI). Dabei ging es um den Einsatz von KI auf beiden Seiten, also sowohl bei den Angreifern als auch bei der Verteidigung. Die Referenten zeigten anhand von konkreten Beispielen, wie einfach es mittlerweile durch KI-Tools ist, große Schäden anzurichten. Andererseits hilft KI bei der Analyse, beispielsweise von Logdaten, und ist somit bei der Detektion von Angriffen ein wichtiges Hilfsmittel. Weitere Themen auf dem Kongress waren die Automatisierung der Angriffserkennung etwa durch den Einsatz von SIEM-Systemen (Security and Event Management). Gleichzeitig ging es aber auch um die Frage nach dem Worst Case: Was sollten Unternehmen im Fall eines erfolgreichen Angriffes tun? Hierbei ist vor allem um Geschwindigkeit gefragt. Es ist also entscheidend, möglichst schnell das Ausmaß des Angriffs zu erkennen und sofort geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Deutschlands beste Masterarbeiten und Pentester prämiert
Zusätzlich fanden im Vorfeld des NIS-2 Kongresses zwei Wettbewerbe für den Nachwuchs statt: Einerseits wurden die besten Masterarbeiten aus dem Bereich Cybersecurity prämiert, andererseits wurde nach Deutschlands besten Pentestern gesucht. Mit dem Preis „Deutschlands beste Cybersecurity Masterarbeit 2024“ wurden ausgezeichnet: Stefan Strobl (Platz 1), Merlin Klemens (Platz 2) und Tatjana Ljucovic (Platz 3). Koordiniert wurde die Jury von Prof. Hermann Heiler, Präsident a.D. der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Der Wettbewerb „Deutschlands beste Pentester“ wurde von der NIS-Projects GmbH in Zusammenarbeit mit der NTT DATA Deutschland SE durchgeführt. Als Top-Nachwuchskräfte im Bereich IT Security wurden ausgezeichnet: Cass Rebbelin (Platz 1), Terence Fürst (Platz 2) sowie Robin Unglaub (Platz 3). Die Auszeichnungen wurden durch Nicole Matthöfer, Präsidentin der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg, im Rahmen der Vorabend-Gala zum Kongress am 9. Juli vorgenommen.

Informationen zum NIS-2 Kongress:
www.nis-2-congress.com

Die NIS-Projects GmbH veranstaltete den NIS-2 Kongress in Stuttgart. Geschäftsführer des Unternehmens ist Johann Miller. Miller blickt auf eine weitreichende und langjährige Erfahrung in der Medien- und der IT-Security-Branche zurück. Nach seiner 20-jährigen Geschäftsführerverantwortung bei der WEKA GmbH und der Neuen Medien GmbH (Mediengruppe Ebner) wechselte er von der Medien- in die IT-Security-Branche. Er war sieben Jahre Geschäftsführer für CE bei der Integralis GmbH (Marktführer für IT Security), einem Unternehmen des japanischen Telekommunikationsunternehmens NTT, und fünf Jahre Geschäftsführer und Mitgesellschafter der HR Bridge GmbH, einem Personalmanagement-Unternehmen mit dem Branchenfokus auf IT Security. Zudem ist er als Beirat in mehreren IT-Security-Unternehmen tätig. Als Initiator hat er einige Foren, Kongresse und Preisverleihungen aus der Taufe gehoben.

Firmenkontakt
NIS-Projects GmbH
Johann Miller
Hermann-Aust-Str. 22
86825 Bad Wörishofen
+49 30 555 702 160
https://nis-2-congress.com/

Pressekontakt
FRANKEMEDIA
Thorsten Franke-Haverkamp
Amberger Str. 5
81679 München
+49 30 555 702 162

Home