Urbanität in Europa: Stadtkultur und Stadtentwicklung

Urbanität in Europa: Stadtkultur und Stadtentwicklung

Ludes & Mende – Urbanität

Urbanes Leben jeden Tag genießen: Wohnlösungen für die Stadt – was macht eine Stadt urban? Diskussionsbeitrag von Chanel Ehlers, im Gespräch mit Christian Ludes und Adrian Mende aus Oldenburg in Niedersachsen.

Wohnen, Arbeiten, Erholung und Verkehr sind in der „Charta von Athen‘ für die moderne Stadt festgelegt. Das Manifest des modernen Städtebaus wurde beim internationalen Treffen des IV. Kongress der Congres Internationaux d’Architecture Moderne 1933 in Athen festgelegt. Der Autor der Charta von Athen (CIAM) ist kein Geringerer als Le Corbusier, ein schweizerisch-französischer Architekt, Stadtplaner, Maler, Bildhauer. Le Corbusier zählt zu den einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Schon damals rückte die Frage nach der zunehmenden Verstädterung Europas mit der Herausforderung der Lebenswertigkeit in den Fokus. Die Forderungen im Kern betreffen die räumliche Trennung der vier Funktionen Wohnen, Freizeit, Arbeiten und Verkehr, die alle großen Städte für eine erstrebenswerte Lebenswertigkeit erfüllen sollten. Der Europäische Rat der Stadtplaner (ECTP) verabschiedete die „Neue Charta von Athen 2003“, eine überarbeitete Version der Städte des 21. Jahrhunderts als Beitrag zur Gestaltung Europas unter Berücksichtigung der europäischen Idee: Räumliche Planung ist unabdingbar für eine nachhaltige und friedliche Entwicklung.

Die Oldenburger Immobilien- und Projektentwickler Adrian Mende und Christian Ludes sehen in der Vision der Vernetzung von Stadt, Gesellschaft und Wirtschaft des Europäischen Rat der Stadtplaner einen wichtigen Beitrag für die Vielfalt urbaner Funktionen durch Infrastrukturnetze sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. „Die Herausforderungen der Städte des neuen Millenniums liegen sowohl in der intelligenten Nutzung von Ressourcen und der sorgfältigen Verwaltung des Verbrauches“, gibt Christian Ludes zu bedenken.

Globale Gemeinschaft – gemeinsame Zukunft

Das Leben in der Stadt gewinnt europaweit an Attraktivität. Die Menschen ziehen in Metropolen, um sich dort zu entfalten. Im 21. Jahrhundert setzt Europa auf ein neues Modell: Die Verbindung der historischen und modernen Stadt, Vernetzung mit Innovation und Produktivität, Kreativität in Wissenschaft, Kultur und Ideen, während gleichzeitig die Nutzer annehmbare Lebens- und Arbeitsverhältnisse erhalten. Adrian Mende fügt hinzu, dass eine Zukunftsstadt von der Verbindung der Vergangenheit mit der Zukunft abhängig sind, um eine lebendige und pulsierende Gegenwart zu schaffen. Dazu müssen sich Wohnlösungen in Städten anpassen, um den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden.

„Urbanität“ ist das Wort der Zeit. Adrian Mende erklärt, dass mindestens vier Elemente zu einem realistischen Bild der urbanen Stadt zählen: Präsenz von Geschichte, ein anderes Verhältnis zur Natur, ein neues Zeitregime und der Umgang mit dem öffentlichen Raum. „Ein Beispiel hierfür findet sich auf dem ehemaligen Fliegerhorst Helleheide in Oldenburg durch die Wohnungsbaugesellschaft GSG Oldenburg, als ein zukunftsweisendes Wohnquartier für Menschen jeden Alters und Einkommensgruppe“, sagt Adrian Mende. Das Smart City Quartier Helleheide steht für innovativ, klimafreundlich, autoarm, generationengerecht, mit rund 230 Wohneinheiten und mehr als 50 Prozent geförderten Wohnungsbau.

Immer mehr Bauherren setzen auf die Infrastruktur der Städte mit ihren kurzen Wegen zu Kultur und Konsum. Während die Attraktivität des ländlichen Raums abnimmt, wird das Bauland knapp. Die Dichte der Stadt fordert von Architekten und Bauherren umsichtige Planung und viel Kreativität. „Ein kleiner Raum muss nicht Verzicht bedeuten, sondern inspiriert zu Charme, Glanz und Individualität“, sagt Adrian Mende. Neue Trends etablieren sich europaweit, die das urbane Wohnen revolutionieren und es noch attraktiver machen.

Ist Co-Living „Die Lösung“ für junge Erwachsene?

Das Konzept des Co-Living (Collaborative Living) basiert auf das Zusammenleben von jungen Erwachsenen in möblierten Apartments, die sowohl auf private Rückzugsorte als auch gemeinschaftlich genutzte Räume zugreifen können, eine Weiterentwicklung der Wohngemeinschaft (WG). „Diese Apartments sind sozusagen Mikroapartments, die durch Gemeinschaftsflächen zusätzlichen Platz zum Arbeiten und kreativen Austausch Ergänzung finden. Besonderen Wert wird auf die Ausstattung, Infrastruktur und moderne Vernetzung gelegt, sagt Christian Ludes. Urbanität macht Co-Living möglich. Junge digitale Nomaden bevorzugen weltweit Orte und Städte, die mit leichtem Gepäck erreichbar sind und beim Einzug ein Zuhause mit direktem Arbeitsplatz und Vernetzungsmöglichkeiten für ein Zeitfenster bieten.

Verlangen nach Flexibilität

Durch die Krisen und die Pandemie rückt das flexible Office in den Fokus. Unternehmen erfahren mittlerweile den Vorteil von flexiblen Arbeitsplänen und bieten ihren Mitarbeitern Flexibilität mit flexiblen Büros an, von denen sie arbeiten können. „Die Zukunft liegt im Flex-Office, für flexibles Arbeiten in der Nähe zum Wohnort und als Alternative zum Homeoffice“, weiß Christian Ludes. Diese Büros können sowohl feste Orte als auch temporäre Locations sein, ohne dass es einen negativen Einfluss auf ihre Produktivität hat. Digitalisierung ermöglicht neue Arbeits- und Geschäftsmodelle, die Wohnraumlösungen und Arbeitsplätze verschmelzen lassen und für Flexibilität, Mobilität und Nachhaltigkeit sorgen, ist Adrian Mende überzeugt. Der klassische Büroarbeitsplatz wandelt sich zu einer Art Plattform als neue Arbeitswelt. Studien belegen, dass 60 bis 70 Prozent der vorhandenen Büroflächen zukünftig für kommunikative Arbeitsweisen gebraucht werden und Mitarbeiter hybride Arbeitsmodell-Lösungen für Vorbereitung, Erarbeitung und Meetings der Projekte schätzen.

Urbane Stadtwohnung

Urbanes Wohnen assoziiert das Versprechen eines besseren Lebens durch Individualität und Unabhängigkeit, kombiniert das Beste aus Stadt, Land und Natur. Städte schaffen schnell das Gefühl der Reizüberflutung und Bewohner sehnen sich nach Erholung, um die Seele baumeln lassen. „Dieser Herausforderungen nehmen sich moderne Quartierslösungen an: Zentral sein und trotzdem urban, als idealer Lebensmittelpunkt und städtischer Infrastruktur – am Puls der Zeit“, erklären Ludes und Mende.

Wie eine passende Wohnung mit urbanen Ansprüchen finden? Immobilienmakler, Kleinanzeigen, Online-Anzeigen und andere – welche Option ist die beste?

Die Lage am Wohnungsmarkt spitzt sich in europäischen Großstädten immer weiter zu, die Stadtbevölkerung wächst. „Das ist problematisch, aber nicht dramatisch“, sagen die erfahrenen Immobilienexperten Ludes und Mende. Angebote an Wohnungen in verschiedenen Größen und Qualitäten sind vorhanden, aber nicht nur ein Weg führt zum erfolgreichen Finden der passenden Wohnung. Ein Tipp ist die zeitige Suche, zudem ist eine Analyse der Bedürfnisse entscheidend. Einige Fragen zur Orientierung können sein: Welches Viertel passt am besten zum Lebensstil? Leben und Arbeiten in einer ruhigen Gegend oder lieber in der Nähe von Restaurants und Geschäften? Balkon und/oder Garage und die Kosten.

Zukunftswohnen setzt verstärkt auf Gemeinschaftsbildung, sagt Christian Ludes. Moderne Gebäude und Wohnquartiere setzen auf flexible Layout-Optionen, spezialisierte Service-, Sozial- und Pflegeangebote sowie ihre Vernetzung und eine erweiterte Energiespar-Technologie, um nachhaltiger zu leben. Gemeinschaftsförderung durch Räume, die speziell für gemeinschaftliches Arbeiten gestaltet sind, zudem gehören Sportstudios, Outdoor-Rooftop-Bereiche und Fitnessräume zu den Gemeinschaftsquartier Räumen.

Ein Patentrezept für die Findung der passenden Wohnung gibt es nicht, sagt Christian Ludes, aber es hilft neben einer guten Vorbereitung auch Kontakte zu suchen in Form von Maklern, Onlineportalen, Suchaufträge für die Wohnungssuche zu schalten und natürlich kompromissbereit sein. „Sicher ist, dass neue Wohnraumlösungen für die neuen Herausforderungen entstehen“, sagt Christian Ludes. Die Zahl der Pendler steigt weltweit, auch die Menschen, die komplett zu „digitalen Nomaden“ werden. Studien belegen, dass bis 2035 dies schätzungsweise 1 Milliarde sein werden, die auf der ganzen Welt zu Hause sind.

V.i.S.d.P.:

Chanel Ehlers
Projektmanagerin & Bloggerin

Eigentlich ist Chanel Projektmanagerin für App-basierte Unternehmen, aber Ihre Leidenschaft ist das Bloggen und Veröffentlichen von Ideen, die die Welt bereichern und zu einem besseren Ort, nachhaltig und langfristig machen. Seit 2022 schreibt Chanel für ABOWI.com und ist erreichbar unter contact@abowi.com.

Über die Projektentwickler Christian Ludes & Adrian Mende:
Christian Ludes und Adrian Mende sind Projektentwickler für Immobilien aus Oldenburg in Niedersachsen, im Investment- und Immobilienbereich und berät bei jedem Schritt. Auf ein Netzwerk mit Top-Spezialisten und Knowhow, das zum Erfolg führt, können Ludes und Mende zugreifen. Gerne geben die Projektentwickler Christian Ludes und Adrian Mende ihre langjährige Erfahrung an Kunden und Mandanten weiter.

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„Europäische Stadt“ – Zukunft Städtebau

"Europäische Stadt" - Zukunft Städtebau

Ludes & Mende – Städtebau Zukunft

Die EU arbeitet an dem „New European Bauhaus“ – EU-Biodiversitätsstrategie: vom Hof auf den Tisch – Grüne Oasen – Parkanlagen in Ballungszentren

Politischer Wille ist: Bis 2050 will Europa klimaneutral sein. Für ein nachhaltiges Europa unterstützt diese das „New European Bauhaus“, eine EU-weite Initiative der Europäischen Kommission, und kooperiert nach dem historischen Vorbild der Bauhaus-Bewegung. Von Christian Ludes, Immobilien- und Projektentwickler aus Oldenburg in Niedersachsen.

„New European Bauhaus“ – zukünftige Lebensweisen gestalten

Für die Erreichung der Klimaneutralität in Europa untersucht die New European Bauhaus Antworten zur Gestaltung zukünftiger Lebensweisen und setzt auf drei Grundwerte: „Sustainability, Aesthetics and Inclusiveness“ – „Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusivität“. Die EU-Kommission fördert im Rahmen des „Neuen Europäischen Bauhauses“ (NEB) fünf Leuchtturmprojekte. 13 Länder sind beteiligt, unter anderem Deutschland mit „Nebourhoods“ in München-Neuperlach, mit dem Ziel nachhaltigere, integrative und schönere Räume in der gesamten Europäischen Union zu schaffen, unter Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger. Zitat der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: „Sie werden zeigen, wie die Zukunft aussehen kann, und den European Green Deal in unser tägliches Leben und unsere Lebensräume bringen. Diese Projekte sollten der Ausgangspunkt für ein europäisches und weltweites Netzwerk von New European Bauhaus-Projekten werden.“

Anpassung: Infrastruktur und Bedürfnisse Bewohner

Laut einer Studie des Weltverbandes für Städtebau (UCLG) aus dem Jahr 2020, ist es wichtig, den öffentlichen Raum im urbanen Bereich sorgfältig zu planen und zu gestalten, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Diesen Ansatz verfolgen auch lokale Green Deals Stadtentwicklungsstrategien, die die lokale Entwicklung unter die Prämisse der Nachhaltigkeit stellen. Denn der öffentliche Raum ist ein wichtiger Treffpunkt für die Bewohner und spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf die soziale Interaktion und die Gesundheit. Integrierte Stadtentwicklung auf europäischer Ebene wurde 2007 in Leipzig durch die für Stadtentwicklung zuständigen Ministerien und Minister der EU-Mitgliedstaaten beschlossen. Die „Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ zählt zum zentralen Dokument und als Grundlage für die integrierte Stadtentwicklung in Europa. Seit 2016 arbeitet die „Urbane Agenda für die EU“ daran, die Leipzig-Charta europaweit umzusetzen, dies beschloss 2020 die EU-Ratspräsidentschaft.

Allerdings wird die urbane Entwicklung häufig durch eine Vielzahl von Problemen getrübt, die aus dem Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Akteuren im urbanen Raum resultieren. In der Regel handelt es sich dabei um unkoordinierte Aktionen, die zwar gut gemeint sind, jedoch nicht immer zu dem gewünschten Ergebnis führen. Ein Beispiel hierfür ist die Bepflanzung von öffentlichem Raum. Viele Städte haben damit begonnen, Straßen und Plätze mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzen, um die Lebensqualität zu verbessern. Dies hat jedoch oft zu Problemen bei der Wartung und Instandhaltung sowie zu Konflikten mit den Anwohnern geführt, da diese durch die Wurzeln der Bäume beschädigte Gehwege und Straßen bemängelten. Außerdem konnten sich viele Bäume und Pflanzen nicht an die klimatischen Bedingungen in der Stadt anpassen und sind schon nach kurzer Zeit wieder gestorben. Immobilienprofi Adrian Mende aus Oldenburg gibt zu bedenken, dass die Gestaltung des öffentlichen Raums sorgfältig geplant und koordiniert wird, um sowohl ökologische als auch soziale und ökonomische Aspekte zu berücksichtigen und negative Auswirkungen zu vermeiden.

Vorteile der direkten Integration von Technologien in moderne Gebäude

Der größte Teil des Energieverbrauchs ist europaweit auf Gebäude zurückzuführen. Die Europäische Union setzt mit der Überarbeitung der Richtlinie über die „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD)“ einen Strategieanker, damit das Ziel Europa bis 2050 zu einem emissionsfreien und vollständig dekarbonisierten Gebäudebestand gelangt. Ein Thema betrifft die Steigerung der Energieeffizienz, um Emissionen zu senken, Energiearmut zu bekämpfen, die Anfälligkeit der Menschen gegenüber steigenden Energiepreisen zu verringern sowie die wirtschaftliche Erholung und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützt. Adrian Mende ist überzeugt, dass die Integration von neuen Technologien in die Planung moderner Städte ein entscheidender Faktor für deren Erfolg ist. Die direkte Technologieintegration erhöht die Energieeffizienz der Gebäude und reduziert den CO2-Ausstoß. Durch die Verwendung von Gebäudeautomatisierungssystemen lassen sich Energiekosten um bis zu 15 Prozent senken. Diese Systeme ermöglichen es, die Beleuchtung und die Klimatisierung in Abhängigkeit von der Anwesenheit von Personen und der Tageszeit automatisch anzupassen. Dadurch kann sowohl Energie gespart als auch die Bequemlichkeit der Bewohner erhöht werden.

Weitere Möglichkeiten der direkten Integration von Technologien in Gebäude sind die Verwendung von erneuerbaren Energiequellen, wie zum Beispiel Photovoltaik- oder Windkraftanlagen, sowie die Verwendung von smarten Haustechnik-Systemen. Diese ermöglichen es, den Energieverbrauch im Gebäude zu überwachen und zu steuern, um so die CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Europäische Kommission legte am 30. November 2016 das Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ (COM(2016) 860) vor.

Außerdem kann es die Verwendung von vernetzten Sensoren und Smart Home-Systemen ermöglichen, die Bewegungen und Aktivitäten der Bewohner im Gebäude zu erfassen und zu analysieren. Dies kann dazu beitragen, die Sicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Zukünftige Städte erkennen Bedürfnisse der Bewohner durch Interaktionen, indem Informationen gesammelt und verarbeitet werden, die es ermöglichen, effizienter und nachhaltiger zu handeln.

EU-Biodiversitätsstrategie – vom Hof auf den Tisch – Grüne Oasen – Parkanlagen in Ballungszentren

Die „EU-Biodiversitätsstrategie für 2030“ dient zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt in Europa mit dem Nutzen für Menschen, Klima und Planeten gleichermaßen. Wie auch die „Vom Hof auf den Tisch“ Strategie, das derzeitige Lebensmittelsystem der EU auf ein nachhaltiges Modell umstellt. Adrian Mende führt hierzu aus, dass die Bedeutung von öffentlichen Parkanlagen als Ort für Erholung und Entspannung nicht hoch genug eingeschätzt wird. In den zahlreichen Ballungszentren gibt es kaum noch Grünflächen, auf denen man sich entspannen und die Seele baumeln lassen kann. Die Menschen in den Städten leiden daher häufig unter Stress und finden keinen Ausgleich zu ihrem Alltag. Eine Folge ist oft eine negative Auswirkung auf die Gesundheit. Parkanlagen in den Städten bieten daher eine willkommene Abwechslung zum Alltagsstress und sorgen dafür, dass die Menschen wieder zur Ruhe kommen und die Biodiversität erhöht wird.

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Städte 2022 Ranking – Potsdam ist die energieeffizienteste Stadt Deutschlands

Städte 2022 Ranking - Potsdam ist die energieeffizienteste Stadt Deutschlands

Ludes & Mende – Stadtranking

Laut einer Studie ist Potsdam derzeit die energieeffizienteste Stadt in Deutschland. Die brandenburgische Landeshauptstadt erhielt in diesem Jahr die Auszeichnung für den energieeffizientesten Gebäudebestand. Diskussionsbeitrag von Christian Ludes, Projektentwickler aus Oldenburg in Niedersachsen.

Fünfzig deutsche Städte wurden miteinander verglichen. Initiator des Wettbewerbs ist der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG), der bereits mit der Studie „Cities under stress“ auf die aktuellen Herausforderungen aufmerksam gemacht hat. Der Preis für den energieeffizientesten Gebäudebestand Deutschlands wurde unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) verliehen.

Die Website „Immoscout“ bietet eine breite Datenbasis für das Ranking

Das Ranking basiert auf über 500.000 Datensätzen der Immobilienplattform Immoscout von August 2021 bis August 2022. Seit Mai 2014 muss für jede neu vermietete oder verkaufte Immobilie ein Energieausweis erstellt werden, der neben weiteren Informationen zur Immobilie auch den Energiekennwert enthält. Dieser Wert gibt an, wie gut ein Haus oder eine Wohnung beheizt wird. Herausgerechnet wurden Musterhausangebote, sodass die Datengrundlage eine gute Möglichkeit für das Ranking bietet.

Die Spitzenreiter haben energiesparende Sanierungen durchgeführt

Offenbach am Main liegt an zweiter Stelle der energieeffizientesten Städte, Neubrandenburg an dritter. Oldenburg liegt irgendwo in der Mitte. Da 30 Prozent der Dächer ungedämmt sind, 60 Prozent unzureichend energieeffiziente Fenster haben und 65 Prozent ungedämmte Fassaden, ist das Potenzial enorm. Die Struktur des Gebäudebestandes ist äußerst vielfältig. Ein- und Zweifamilienhäuser machen 83 Prozent aller Wohngebäude aus. Mehrfamilienhäuser machen nur 17 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland aus, haben aber einen Anteil von 40 Prozent an der Wohnfläche sowie 40 Prozent an der Wohnfläche und 53 Prozent an den Wohnungen. Mehrfamilienhäuser werden häufig von kleineren Gebäuden dominiert. Jedenfalls ist die Sanierungsquote relativ gering.

Nordrhein-westfälische Städte haben Nachholbedarf

Vor allem die nordrhein-westfälischen Städte hinken, wie schon im vergangenen Jahr, hinterher. Hier gibt es viele „Problemimmobilien“ in Sachen Energieeffizienz, vor allem in strukturschwachen Regionen.

Städte unter Druck

Staatssekretär Patrick Graichen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima überreichte den Preis. Der Wettbewerb wird nun jährlich vom Ministerium ausgelobt. Erstmals wurde er 2021 vergeben, im Vorjahr erhielt die Stadt Offenbach am Main den Preis.

Politisch besteht Einigkeit darüber, dass das Ziel des Energiekonzepts nach dem „Energieeffizienzstrategie Gebäude“ darin besteht, den Gebäudebestand bis 2050 nahezu klimaneutral zu stellen. Hierzu sind Milliardeninvestitionen notwendig, da die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle hingegen häufig kostenintensiv ist. Die größten Emissionsminderungen können bei der Dämmung der Außenwand erzielt werden. Sehr differenziert beschäftigt sich der Deutsche Bundestag mit den Fragen des effektiven kostensparenden Vorgehens in seiner Studie „Energiespareffekte und Kosten-Nutzen-Relationen der energetischen Gebäudesanierung“ vom 04.07.2022. Grundtenor ist, dass angesichts des differenzierten Gebäudebestandes mit unterschiedlichen Heizungssystemen es keinen Königsweg gibt, sondern nur einen cleveren Mix unterschiedlicher Maßnahmen.

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