Tinnitus – störendes Klingeln im Ohr

Ursachen und Strategien zur Linderung

Tinnitus - störendes Klingeln im Ohr

Apotheken wissen: Auch Medikamente können Ohrgeräusche auslösen (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Es rauscht, es klingelt, es pfeift: Dauerhafte und quälende Ohrgeräusche werden Tinnitus genannt und können unterschiedliche Auslöser haben. Bei über 1, 5 Millionen Bundesbürgern wurde ein chronischer Tinnitus diagnostiziert, etwa jeder zehnte Betroffene leidet erheblich darunter. Anhaltender Stress und Überlastung können ebenso zu den belastenden Geräuschempfindungen im Ohr führen oder sie verstärken wie Entzündungen im Ohr, ein zu niedriger Blutdruck oder Blutarmut. Auch Muskelverspannungen in Hals- und Nacken sowie Fehlbelastungen des Kiefers oder nächtliches Zähneknirschen können in einem Tinnitus münden. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV erläutert, dass auch manche Medikamente das Rauschen oder Klingeln auslösen können.

„Beim Tinnitus hören Betroffene über einen längeren Zeitraum Geräusche im Ohr, welche nicht vorhanden sind und die sich nicht abschalten lassen. Es kann ein Ohr oder beide Ohren betroffen sein“, weiß Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Diese Art Dauer-Beschallung ist für Tinnitus-Patienten manchmal unerträglich und wirkt sich körperlich wie psychisch aus: Ein chronischer Tinnitus kann zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken führen. Darum sollten Betroffene sich schon nach zwei bis drei Tagen an einen HNO-Arzt wenden, wenn Ohrgeräusche nicht abklingen.

Wichtig zu wissen ist bei der Ursachensuche auch, dass es einige Medikamente gibt, die ihrerseits Ohrgeräusche auslösen können. Dazu gehören bestimmte Schmerzmedikamente wie beispielsweise Acetylsalicylsäure, kurz ASS, mit seiner blutverdünnenden Wirkung, Blutdrucksenker oder Diuretika zur Entwässerung, so Apothekerin Petra Engel-Djabarian: „Durch die Blutverdünnung oder die Senkung des Blutdrucks kann im Körper das Gefühl entstehen, als ob man das Blut im Ohr rauschen hört. Empfindliche Menschen können das durchaus als störend empfinden und sollten das mit dem Arzt klären. Hier kann gegebenenfalls auf ein anderes Mittel umgestellt werden.“ Zunächst einmal muss ein Zusammenhang zwischen dem verabreichten Medikament und einem Tinnitus hergestellt werden. Ein solcher Zusammenhang lässt sich vermuten, wenn der Tinnitus in zeitlicher Nähe zu der Medikamenteneinnahme aufgetreten ist. Die Apothekerin weiter: „In der Regel klingen solche Ohrgeräusche in diesen Fällen wieder ab, wenn die Arzneimittelgabe geändert wird.“ Nur bei bestimmten Chemotherapeutika in der Krebsbehandlung oder auch manche Antibiotika können unter Umständen das Innenohr angreifen und bleibende Beschwerden verursachen.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Antibiotika richtig anwenden

Wann wirken Penicillin und Co – und wann nicht?

Antibiotika richtig anwenden

Antibiotika-Einnahme: Milch und Grapefruit meiden (Bildquelle: © pxhere)

Stuttgart – Antibiotika sind hochwirksame Arzneimittel, die bei schwerwiegenden bakteriellen Erkrankungen eingesetzt werden und so Leben retten können. Vor der Entdeckung des Penicillins waren Lungenentzündung, Typhus oder Tuberkulose Erkrankungen, an denen viele Menschen gestorben sind. Heute können diese Erkrankungen gut behandelt werden, wenn Penicillin und Co. richtig angewendet werden. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) hin.

Antibiotische Arzneimittel werden bei Krankheiten eingesetzt, die durch Bakterien ausgelöst werden. „Bei allen Virus-Erkrankungen sind Antibiotika fehl am Platz. Die Durchfallerkrankung beim Noro-Virus oder auch ein grippaler Infekt sind für eine Behandlung mit Antibiotika nicht geeignet. Antibiotika sind keine Allzweckwaffe. Sie müssen zielgerichtet vom Arzt verordnet und angewendet werden“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm als Patientenbeauftragte des Landesapothekerverbandes.

Gerade Antibiotika müssen nach genauen Anweisungen eingenommen werden und dürfen nicht abgesetzt werden, wenn die Krankheitssymptome sich scheinbar verbessert haben. „Hier muss man unbedingt mit dem Arzt sprechen und darf die Tabletten nicht einfach weglassen. Antibiotika werden in der Regel für eine gewisse Einnahmedauer verordnet, die auch eingehalten werden muss.“ Am besten lassen sich Patienten die Einnahmedauer und das Einnahmeschema auf der Packung vermerken. Ein Antibiotikum, das dreimal täglich verordnet ist, sollte jeweils im Abstand von etwa acht Stunden eingenommen werden. „Zweimal täglich bedeutet, dass zwischen der ersten und zweiten Einnahme rund 12 Stunden liegen sollen“, führt Apothekerin Habighorst-Klemm weiter aus. Nur wenn der Wirkstoff dauerhaft in etwa gleicher Konzentration im Körper vorhanden sei, könnten die krankmachenden Bakterien wirkungsvoll bekämpft werden. Wer ein Antibiotikum einnimmt, sollte es mit reichlich Leitungswasser einnehmen. Tee, Kaffee oder Milch und auch Fruchtsäfte wie Grapefruit- oder Pomelosaft sind nicht geeignet, da sie die Wirkung abschwächen können. Friederike Habighorst-Klemm: „Obwohl Antibiotika eigentlich gut vertragen werden, reagieren manche Menschen mit Durchfall auf die Einnahme. Das hat damit zu tun, dass der Wirkstoff nicht nur die krankmachenden Bakterien bekämpft, sondern auch die guten Bakterien der Darmflora angreifen kann. In dem Fall kann es helfen, mit einem probiotischen Mittel gegenzusteuern.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Kampagne zur Grippeimpfung: Lass Dich impfen!

Apotheker werben für wichtige Schutzimpfungen

Kampagne zur Grippeimpfung: Lass Dich impfen!

Grippeschutzimpfung: Jetzt auch in vielen Apotheken möglich

Stuttgart – Die Apothekerschaft in Baden-Württemberg informiert in diesen Tagen Bürger:innen rund um die Grippeschutzimpfung – zahlreiche Apotheken im Land führen die Impfung auch direkt durch. In Erwartung einer neuerlichen Corona-Welle im Herbst und Winter ist es wichtig, das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu schützen. Unter www.mein-apothekenmanager.de können Bürger:innen unter dem Reiter Serviceleistungen über eine Postleitzahlsuche Apotheken finden, die Grippeschutzimpfungen anbieten, erklärt der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV).

Eine Schutzimpfung entfaltet immer eine doppelte Wirkung: Sie schützt nicht nur den Geimpften, sondern auch seine Mitmenschen, Freunde und Familie. Die Patientenbeauftragte im Vorstand des LAV, Friederike Habighorst-Klemm verweist in diesem Zusammenhang auf die sogenannte Herdenimmunität: „Wenn viele Menschen geimpft sind – ob das nun gegen die Grippe oder auch gegen Corona ist – senkt das die Zahl derer, die einen schweren Krankheitsverlauf durchleiden müssen. Das ist insbesondere für ältere oder immungeschwächte Menschen von großer Wichtigkeit, für die eine solche Erkrankung bedrohlich sein kann.“

Weil die Impfquote in Baden-Württemberg seit Jahren hinter dem Bundesdurchschnitt hinterherhinkt, ist es der Apothekerschaft ein großes Anliegen, sich aktiv in die Schutzimpfungs-Kampagne im Herbst einzubringen: „Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass auch Apotheken gegen die Grippe impfen können. In diesem Herbst erfolgt die erste Umsetzung in ganz Baden-Württemberg. Außerdem sind die Apotheken aktiv in die Corona-Impfungen eingebunden und viele von ihnen bieten neben den Arztpraxen auch eigene Impftermine an.“

Bereits im fünften Jahr klärt die Apothekerschaft mittels ihrer Kampagne unter www.impfopoint.de auf verschiedenen Plattformen im Internet zur Grippeschutzimpfung auf. Auf der Kampagnenseite sowie begleitend über die Social-Media-Kanäle Facebook und Instagram wird der Sinn und Zweck der Grippeschutzimpfung kurz und anschaulich erklärt. Die Inhalte machen deutlich, wie wichtig zudem allgemeine Hygienemaßnahmen weiterhin sind und weisen die Bürger:innen darauf hin, dass Grippe- und Corona-Schutzimpfung sogar an einem Termin geimpft werden können. Habighorst-Klemm: „Lassen Sie sich impfen und gehen Sie gut geschützt in den Herbst. Sprechen Sie Ihre Apotheke vor Ort auf Ihre Impfmöglichkeiten an und holen sich den wichtigen Schutz für sich und Ihre Mitmenschen.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Zuviel oder zu wenig: Wenn der Darm Probleme macht

Apotheken beraten zur Darmgesundheit

Zuviel oder zu wenig: Wenn der Darm Probleme macht

Apotheken beraten, wenn der Darm verrückt spielt (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Durchfall und Verstopfung haben eins gemeinsam: Sie verursachen häufig starke Schmerzen und sind für die Betroffenen furchtbar unangenehm. Patient:innen fühlen sich durch begleitende Krämpfe oder Blähungen sehr unwohl und suchen oftmals Hilfe in der Apotheke. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV erklärt, wie häufig Toilettengänge noch normal sind und was Patient:innen bei Darmproblemen tun können.

„Die sogenannte 3 bis 3 Regel gibt erstmal ein Gefühl dafür, ob ich zu oft oder zu selten Stuhlgang habe. Also dreimal täglich, bis zu dreimal in der Woche ist normal“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Viele Menschen denken, dass sie einmal täglich müssten, aber diese Regelmäßigkeit ist bei weniger als der Hälfte der Menschen der Fall. Für eine regelmäßige Verdauung, muss der Darm in Bewegung sein. Dies kann man durch ballaststoffhaltige Ernährung, durch viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte erreichen. „Ein Joghurt mit Flohsamenschalen und Obst am Morgen, kann schon für die nötige Darmtätigkeit sorgen“, weiß die Apothekerin. Auch bei Menschen, die viel sitzen oder liegen, kann der Darm träge werden. „Wer beruflich viel am Schreibtisch ist oder gar im Homeoffice kaum noch Bewegung hat, sollte darauf achten täglich 30 Minuten schnell zu laufen. Das unterstützt den Darm sehr.“ Wichtig ist, dass der Impuls zum Toilettengang nicht unterdrückt wird. Denn dadurch können Verstopfungen entstehen, die den Toilettengang schmerzhaft und unangenehm machen können. Verstopfung kann aber auch andere Ursachen wie eine ungewohnte Umgebung haben. Wer zum Beispiel im Urlaub schlecht auf dem Hotel-WC kann, dem kann ein entsprechendes Zäpfchen schnell Erleichterung verschaffen. Die Ursachen für Durchfall können ebenso mannigfaltig sein. Sie reichen von Stress und Aufregung über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Medikamenten-Einnahme bis hin zur Darmgrippe verursacht durch Viren oder Bakterien. Wer unter Durchfall leidet, sollte unbedingt auf den Flüssigkeitshaushalt achten. „Bei Durchfall verlieren Patient:innen viel Wasser und damit verbunden auch Mineralstoffe. Dadurch kommt es schnell zur Kreislaufschwäche. Diesen Wasser und Mineralstoffverlust kann man mit sogenannten Elektrolytlösungen wieder auffüllen. Patienten merken dann gleich, dass sie wieder mehr Energie und Kraft haben“ weiß Engel-Djabarian. Salzstangen und Cola sind zwar gut gemeinte Tipps, richten aber meist mehr Schaden an. „Die große Salz- und Zuckermenge entzieht dem Körper über die Darmschleimhaut eher Flüssigkeit. Und das ist gerade bei Durchfall kontraproduktiv“, so die Apothekerin weiter. „Dann, je nach Ursache, rate ich Kund:innen mit Durchfall erstmal zur Schonkost um den Darm nicht weiter zu reizen. Zusätzlich kann man mit probiotischen Kapseln oder auch Gerbsäure wie Tannin dem Darm helfen, gegen die Erreger anzukämpfen und die Darmschleimhaut zu schützen“, erklärt Engel-Djabarian. Bei einer Magen-Darm-Grippe ist es wichtig, die Darmbewegung nicht komplett zu stoppen, damit Viren oder Bakterien und auch die Giftstoffe weiter ausgeschieden werden. Wer länger als drei Tage Durchfall hat oder auch unter Fieber leidet sollte Hausärztin oder Hausarzt zu Rate ziehen.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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20. Goldene Tablette für InfectoPharm

Der Spezialist für die Pädiatrie wurde auch Bestes Pharmaunternehmen

20. Goldene Tablette für InfectoPharm

Die Goldene Tablette 2022 für InfectoPharm nahm Dr. Heiko List entgegen.

Heppenheim, 16. September 2022 – Kein Praxis-Außendienst, dafür produktneutrale Fortbildung. Keine Wirkstoffforschung, dafür bedarfsgerechte Arzneimittel für Kinder. Für dieses Firmenkonzept hat die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH am 13. September 2022 beim „Pharma Trend Image & Innovation Award“ erneut und zwar zum 20. Mal die Goldene Tablette von der Facharztgruppe der Pädiater erhalten. Zusätzlich gewann InfectoPharm auch im fachübergreifenden Ranking den Preis als Bestes Pharmaunternehmen in der Kategorie der großen einzel-, mittelständischen und internationalen Unternehmen. Ermittelt wurden dazu gut ein Dutzend Aspekte in Bezug auf Innovation, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit.

Die Goldene Tablette ist ein jährlicher Imagepreis der Arzneimittelbranche. Sie beruht auf dem Ergebnis von Meinungsumfragen innerhalb von sieben Facharztgruppen. In jeder Gruppe wird mit ungestützten Fragen ermittelt, welches Pharmaunternehmen aus welchen Gründen für die jeweilige Ärztin oder den jeweiligen Arzt über das beste Image verfügt.

Bei den Kinder- und Jugendärzten wählten die 100 Teilnehmenden InfectoPharm zu ihrem beliebtesten Pharmaunternehmen 2022. Mehr als jeder zweite Pädiater nennt in der Befragung spontan InfectoPharm an erster Stelle. Als vorrangige Gründe für ihre Entscheidung führen sie das Angebot an Fortbildungen (79 Prozent) auf, gefolgt von der Qualität der Produkte (44 Prozent) und der Breite der Produktpalette (38 Prozent).

Praxisnahe Ärztefortbildungen „für den Montag“
Die zertifizierten Fortbildungen zeichnen den auf Kinderarzneimittel spezialisierten Mittelständler im Vergleich zu anderen Pharmaunternehmen aus. Kurz nach der Firmengründung 1988 führte InfectoPharm einen neuen wissenschaftlichen Beratungs- und Fortbildungsservice für Fachärzte ein, das „consilium“. Es wird heute von einem Netzwerk aus rund 300 medizinischen Experten unterstützt. Die produktneutralen Fortbildungen sind anerkannt als ärztliche Qualifizierungsmaßnahme und damit relevant für die fortgeführte Berufsausübung der Mediziner. Ihre Praxisnähe mit dem Motto „für den Montag“ erklärt die regelmäßig hohen Teilnehmerzahlen.

600 weiteren niedergelassenen Fachärzten wurde im Rahmen der Erhebung zur Goldenen Tablette die gleiche Frage nach dem Pharmaunternehmen mit dem für sie besten Image gestellt. Auch bei ihnen steht InfectoPharm in der Gesamtauswertung an erster Position.

Pharma Trend Image & Innovation Award
Für die Auszeichnung mit dem Pharma Award „Die Goldenen Tablette“ sind unter anderem die Qualität der Produkte, Fortbildungsveranstaltungen, Produkt- und Preisinformationen, Transparenz und Innovationskraft der Unternehmen sowie das Preis-/Leistungsverhältnis entscheidend. Die Benchmark-Studie zur Innovation und Nachhaltigkeit wird seit dem Jahr 2000 jährlich von der Zeitschrift PharmaBarometer beauftragt. Die Preise nahm am 13. September 2022 beim „Pharma Trend Image & Innovation Award“ im Festsaal des Deutschen Museums in München Dr. Heiko List, wissenschaftlicher Produktmanager, für InfectoPharm entgegen.

Die Goldene Tablette hat die Geschichte von InfectoPharm 21 Jahre lang begleitet. „Über die erneute Auszeichnung dieses Jahr freuen wir uns sehr,“ äußert sich Dr. Andreas Rauschenbach als Leiter der ärztlichen Fortbildungen. „Zeigt sie doch, dass InfectoPharm erfolgreich seinen Weg aus der Pandemie gefunden hat.“

Weblinks:
Video Preisverleihung (https://www.youtube.com/watch?v=nfeVbbq83hU)
Newsroom InfectoPharm (https://www.infectopharm.com/unternehmen/news-presse/)

Über InfectoPharm

Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Weiterentwicklung von Arzneimitteln für Kinder spezialisiert. Seit mehr als 30 Jahren profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen für die Bereiche Pädiatrie, Infektiologie, Pneumologie, Dermatologie und Allergologie, die zunehmend international Beachtung finden. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung.

Zur InfectoPharm-Gruppe gehören Niederlassungen in Österreich und Italien sowie die beiden deutschen Tochterunternehmen Pädia GmbH und Beyvers GmbH. Mit mehr als 350 Mitarbeitenden erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 215 Mio. Euro (2021), bei einem durchschnittlichen Wachstum von 15 Prozent. Regelmäßig erhält InfectoPharm Auszeichnungen aus der Ärzteschaft, wie die „Goldene Tablette“.
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NextPharma erwirbt Produktionsstandort von Takeda in Asker, Norwegen

NextPharma erwirbt Produktionsstandort von Takeda in Asker, Norwegen

NextPharma – Takeda

– NextPharma erwirbt pharmazeutische Produktionsstätte von Takeda in Asker, Norwegen

– Der Standort Asker stellt keine Fertigware für Takeda mehr her

– Die Transaktion ist voraussichtlich im März 2023 abgeschlossen

NextPharma hat eine Vereinbarung über den Erwerb des Produktionsstandorts von Takeda (TSE:4502/NYSE:TAK) in Asker, Norwegen, abgeschlossen. Mit dem Abschluss der Transaktion, der für März 2023 erwartet wird, werden rund 170 Mitarbeiter zu NextPharma, einem der führenden europäischen pharmazeutischen Lohnhersteller für die Herstellung und Entwicklung von Arzneimitteln (CDMO), wechseln. Bis heute wird das Gros der produzierten Waren dieses Werks für Dritte hergestellt, so dass die Produktionsstätte bereits als Auftragshersteller arbeitet. Dieser Service ist das Kerngeschäft von NextPharma, jedoch nicht das von Takeda. Für Takeda ist die Veräußerung Teil einer umfassenderen Strategie, Synergien im Takeda-Produktionsnetzwerk zu nutzen und sich auf seine therapeutischen Kernbereiche – seltene Krankheiten, Gastroenterologie, Neurowissenschaften, Onkologie – sowie den Bereich plasmabasierte Therapien und Impfstoffe zu konzentrieren.

Der Standort Asker ist seit mehr als 50 Jahren in Betrieb und stellt ein breites Portfolio von Kalzium/Vitamin D3-Kautabletten in diversen Stärken und Geschmacksrichtungen her. Er wurde 2011 von Takeda übernommen.

Eduardo Montanha, Senior Vice President, Head of Small Molecules Operating Unit, Takeda, sagt: „Wir freuen uns, den Verkauf des Werks Asker an NextPharma bekanntzugeben, bei dem alle unsere bestehenden Asker-Mitarbeiter übernommen werden. Wir glauben, dass wir mit NextPharma den am besten geeigneten Eigentümer für den Standort gefunden haben, der hervorragend zum Asker-Team und Werk passt. Wir danken dem Team von Asker aufrichtig für seine Arbeit und sein Engagement in den letzten Jahren und dafür, dass es unsere Kunden und Patienten immer in den Mittelpunkt ihres Handelns gestellt hat.“

Peter Burema, CEO von NextPharma, kommentiert: „Wir freuen uns über die Aussicht, unserem operativen Netzwerk einen erstklassigen Produktionsstandort und ein neues Kompetenzzentrum für Kautabletten hinzuzufügen, das es uns ermöglicht, unser Technologieangebot für bestehende und neue Kunden weiter auszubauen. Diese Technologien, kombiniert mit dem Know-how und der Expertise der Mitarbeiter des Standorts, werden weiterhin Patienten auf der ganzen Welt zugutekommen. Im Namen von NextPharma freue ich mich darauf, unsere zukünftigen Kollegen willkommen zu heißen. Ich bin zuversichtlich, dass wir NextPharma gemeinsam als führende und angesehene europäische CDMO weiterentwickeln und ausbauen werden.“

NextPharma bietet spezialisierte CDMO-Dienstleistungen (Contract Development and Manufacturing) in oralen und topischen (einschließlich steriler ophthalmischer) fertigen Darreichungsformen für eine breite Basis globaler Pharmakunden an. Mit dieser beabsichtigten Akquisition plant NextPharma, den bestehenden Kunden des Standorts weiterhin ein hervorragendes Qualitäts- und Serviceniveau zu bieten und sein derzeitiges Angebot an Kautabletten zu entwickeln und zu erweitern. NextPharma und Takeda planen, in den kommenden Monaten eng mit den Mitarbeitern und Kunden des Standorts zusammenzuarbeiten, um einen erfolgreichen Übergang zu gewährleisten.

Bjørn Lie, über 30 Jahre im Unternehmen und Werksleiter der Produktionsstätte Asker, kommentiert: „Takeda hat kontinuierlich in den Standort und seine Mitarbeiter investiert. Mit dem Verkauf sind wir zuversichtlich, dass Takeda einen Käufer ausgewählt hat, der die Produktion am Standort Asker fördern und steigern wird. Wir freuen uns auf die langfristige Zukunft in Asker und darauf, Teil von NextPharma zu werden, das einen ausgezeichneten Ruf im CDMO-Geschäft hat. Der Verkauf des Standorts ist sowohl für Takeda als auch für Asker als Produktionsstandort ein logischer Schritt, da wir nur Produkte herstellen, die außerhalb des strategischen Produktportfolios von Takeda liegen.“
Takeda“s kommerzielle Organisation in Norwegen wird ihren Fokus weiterhin auf die Patientenversorgung legen und sich in Zukunft stärker auf die Entwicklung von Takeda als führendes Unternehmen für seltene Krankheiten in Norwegen konzentrieren.

Duarte Marchand, Head of Nordics and General Manager Takeda Norwegen, kommentiert: „Als eines der Top-10-Pharmaunternehmen in Norwegen engagiert sich Takeda weiterhin stark für seine kommerziellen Aktivitäten, die in den letzten Jahren durch die Einführung innovativer Produkte gewachsen sind. Die kommerzielle Organisation wird weiterhin Behandlungen mit Takeda-Produkten anbieten und den Zugang zu Medikamenten für Patienten sicherstellen, die diese Behandlungen benötigen. Da die Produktionsbetriebe und die kommerzielle Organisation bereits separate Geschäftseinheiten sind, stellen wir einen störungsfreien Service für Patienten in Norwegen sicher. Und wir wollen unseren strategischen Fokus auf Patienten mit den höchsten medizinischen Bedürfnissen weiter verstärken.“

Weitere Informationen unter: https://www.nextpharma.com

Über NextPharma:
NextPharma ist einer der führenden europäischen pharmazeutischen Lohnhersteller für die Herstellung und Entwicklung von Arzneimitteln (CDMO) mit derzeit fünf Standorten in Deutschland, zwei in Frankreich und jeweils einem in Finnland und Schottland und mit Healthcare Logistikzentren in der DACH Region. NextPharma agiert weltweit, acht der neun Standorte sind u.a. von der FDA zugelassen. Mit Expertise in den Bereichen Feststoffe, Halbfeststoffe und sterile und nicht-sterile Flüssigkeiten bietet das Unternehmen Dienstleistungen von der pharmazeutischen Entwicklung über klinische Prüfmuster, Scale-Up und Prozessvalidierung bis hin zur kommerziellen Herstellung einer Vielzahl von Darreichungsformen, darunter Tabletten, Kapseln, Granulate, Pulver, Pellets, Gele, Cremes, flüssigkeitsgefüllte Kapseln, Softgels, Sprays und Trockensäfte. Darüber hinaus bietet NextPharma eine breite Palette an Verpackungslösungen, u.a. Verblisterung, Flaschen, Dosen, Sachets, Stick Packs, Röhrchen und BFS. Das Know-how und die Exzellenzzentren von NextPharma ermöglichen es, ausgewählte Services in bestimmten, sehr spezifischen Bereichen wie Hormonen und halbfesten Darreichungsformen, Cephalosporinen, Penicillinen, Betäubungsmitteln, Retard-Arzneiformen, Augenheilmitteln sowie Kinderarzneimittel anzubieten.

Über Takeda:
Takeda ist ein führendes globales, wertebasiertes, Forschung- und Entwicklung (F&E)-orientiertes biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Japan, das sich der Entdeckung und Bereitstellung lebensverändernder Behandlungen verschrieben hat, die sich an unserem Engagement für Patienten, unseren Mitarbeitern und dem Planeten orientieren. Takeda konzentriert seine F&E-Aktivitäten auf sechs therapeutische Bereiche: Onkologie, Genetik und Hämatologie für seltene Krankheiten, Neurowissenschaften und Gastroenterologie (GI). Darüber hinaus investieren wir gezielt in die Forschung und Entwicklung in den Bereichen Plasmabasierte Therapien und Impfstoffe. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung hochinnovativer Medikamente, die dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verändern, indem wir die Grenzen neuer Behandlungsmöglichkeiten voranbringen und unseren F&E Motor und Fähigkeiten wirksam einzusetzen, um eine robuste, modalitätsvielfältige Pipeline zu schaffen. Unsere Mitarbeiter engagieren sich für die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und für die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Gesundheitswesen in rund 80 Ländern und Regionen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.takeda.com

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Apotheken beraten diskret „auch untenrum“

Sexuell übertragbare Krankheiten verhindern

Apotheken beraten diskret "auch untenrum"

Apothekerverband: „Kondome schützen vor übertragbaren Krankheiten“ (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Sexuell übertragbare Krankheiten (STI), die früher Geschlechtskrankheiten genannt wurden, werden von Betroffenen häufig als peinlich erlebt. Dabei ist es gerade bei diesen Erkrankungen wichtig, rasch zu reagieren und gegebenenfalls auch ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Welttag der sexuellen Gesundheit am 4. September will das Thema aus der Tabu-Ecke herausholen. Es ist wichtig öffentlich darüber zu informieren, wie man sich und Partner:innen vor diesen Infektionen schützen kann, hebt Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV hervor.

Genaue Zahlen zu sexuell übertragbaren Krankheiten liegen nicht vor, da nur ein Teil der Erkrankungen einer Meldepflicht unterliegt. Auch sind die Symptome manchmal uncharakteristisch, weiß Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Betroffene haben beispielsweise Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen oder auch Ausfluss. Manchmal tritt leichtes Fieber, Schmerzen im Unterbauch oder eine Schwellung der Lymphknoten auf. Oft wird dahinter zuerst sowas wie ein Blaseninfekt oder eine vaginale Pilzinfektion vermutet.“ Die Grenzen zu ernsthafteren Erkrankungen seien fließend. Aus diesem Grund sollten am besten auch schon leichtere Symptome ärztlich abgeklärt werden.

Die Infektion mit Chlamydien gehört weltweit und auch in Deutschland zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Sie wird durch Bakterien verursacht, die vor allem beim ungeschützten Sex über die Schleimhäute weitergegeben werden. Betroffen sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Etwa 80 Prozent der Chlamydien-Infektionen bei Frauen verlaufen symptomlos. Bleibt sie aber unbehandelt, kann die Infektion bis zur Unfruchtbarkeit führen. Die Apothekerin weiter: „Ich appelliere darum an alle, gerade bei Veränderungen im Intimbereich wie Hautrötungen, Jucken oder Brennen keine falsche Scham an den Tag zu legen. Sexuelle Erkrankungen können Jede und Jeden treffen, so wie wir uns über Bakterien oder Viren mit Schnupfen oder einer Grippe anstecken. Auch in Apotheken kann das Thema angesprochen werden, denn jede Apotheke hat gerade für solche sensiblen Themen einen abgetrennten Bereich. Dort ist eine diskrete Beratung sichergestellt und alle Fragen können gestellt werden.“

Einen guten Schutz vor den Erkrankungen bietet die Nutzung von Kondomen. Genauso wichtig ist, dass betroffene Personen immer auch den oder die Geschlechtspartner:in über eine mögliche Erkrankung informieren. „Es reicht oft nicht aus, wenn nur eine Person behandelt wird. In der Regel müssen Sexualpartner:innen mit behandelt werden. Sonst kann es immer wieder zu neuerlichen Ansteckungen kommen“, empfiehlt Petra Engel-Djabarian.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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InfectoPharm liefert weiterhin Antibiotika in die Ukraine

Arzneimittel im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro für die medizinische Hilfe

InfectoPharm liefert weiterhin Antibiotika in die Ukraine

Verladene Antibiotika von InfectoPharm für einen Transport nach Kiew (Bildquelle: ©InfectoPharm)

Antibiotika, Schmerzmittel sowie jegliches Material für die Notfall- und Trauma-Versorgung gehören in der Ukraine zu den am stärksten nachgefragten medizinischen Gütern. Der auf Kinderarzneimittel spezialisierte Mittelständler InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH schickte inzwischen seine fünfte Hilfslieferung im Wert von 145.000 Euro in das Krisengebiet. Mehr als 55.000 Flaschen eines Penicillin-Saftes werden in den nächsten Tagen in Kiew erwartet. Seit Beginn des Krieges hat InfectoPharm damit Medikamente im Wert von über 1,5 Millionen Euro* zur Verfügung gestellt.

Hinsichtlich Medikamenten fehlt es in der Ukraine an fast allem. Arzneimittel-Lager wurden bereits in den ersten Kriegstagen angegriffen, Nachschubtransporte gestalten sich schwierig und riskant. Antibiotika werden nicht nur in der Wundversorgung und im Krankenhaus dringend benötigt, sondern auch im zivilen Gesundheitswesen. Hier kann InfectoPharm mit dem Trockensaft InfectoCillin® besonders den Kindern helfen. Eine zusätzliche gelieferte Wirkstoffstärke eignet sich auch für Erwachsene.

In der ersten Juliwoche verließ bereits ein flüssiges Cortison-Präparat den Hauptsitz von InfectoPharm in Heppenheim: 3.000 Flaschen im Wert von über 46.000 Euro sind mit Unterstützung des ortsansässigen Lions Club auf dem Weg zu ihren Bestimmungsorten in der Ukraine.

Unterstützt wurde die aktuelle Hilfsaktion von den InfectoPharm-Partnern Biokanol Pharma GmbH in Rastatt und dessen ukrainischem Netzwerk, dem Pharmaunternehmen Farmak in Kiew und der Charity Foundation „Humanitarian Initiatives“ in Lwiw mit ihren Kenntnissen der städtischen und regionalen Kinderkrankenhäuser.

* Die Zahlen verstehen sich als APU-Preis für den pharmazeutischen Großhandel

Weblinks:
Newsroom InfectoPharm für weiteres Bildmaterial: https://www.infectopharm.com/unternehmen/news-presse/
Charity Foundation „Humanitarian Initiatives“: https://www.hifund.org.ua/about
Biokanol Pharma GmbH: https://www.biokanol.de

Über InfectoPharm

Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Weiterentwicklung von Arzneimitteln für Kinder spezialisiert. Seit über 30 Jahren profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen aus den Bereichen Pädiatrie, Infektiologie, Pneumologie, Dermatologie und Allergologie, die zunehmend international Beachtung finden. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung. Über 240 Mitarbeitende leben und arbeiten am Firmensitz Heppenheim südlich von Frankfurt.

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Tipps aus der Apotheke für strahlende Augen

Augenringe und Tränensäcke - mehr als ein kosmetisches Problem

Tipps aus der Apotheke: So pflegen Sie müde oder gereizte Augen (Bildquelle: © pixabay)

Stuttgart – Stress, Schlafmangel, viel Zeit vor dem Computer oder zu wenig getrunken: All diese Dinge können dazu führen, dass das Auge mit Symptomen reagiert. Betroffene leiden dann unter brennenden, juckenden, tränenden und geschwollenen Augen oder bekommen dunkle Augenringe. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) klärt auf, welche Tipps hilfreich sind und welche man lieber nicht ausprobieren sollte.

Lange Bildschirmarbeit strengt das Auge an und führt durch einen verringerten Lidschlag auch zu trockenen Augen. Gerötete und brennende Augen sowie geschwollene Augenlider können ebenfalls eine Folge sein. Im Internet kursieren viele Tipps, wie man den Symptomen begegnen kann, doch nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll. Manche können dem Auge auch schaden, weiß Friederike Habighorst-Klemm als Vorstandsmitglied und Patientenbeauftragte des LAV. „Ich frage meine Kundinnen und Kunden, was sie bei ihren Beschwerden bereits unternommen haben und bekomme manchmal die überraschendsten Antworten. Von Wattebäuschen getränkt mit kalter Milch, über Eiswasser-Kompressen bis hin zur Hämorrhoiden-Salbe bei Tränensäcken oder Augenringen gibt es die unterschiedlichsten Tipps, von denen ich eher abraten muss.“ Bestünden bereits Reizungen, sollte man vorsichtig sein, was man am und im Auge verwendet. Denn gerade die Augen seien ein fein eingestelltes, empfindliches System mit einem bestimmtem ph-Wert. „Weder Milch noch Tee entsprechen dieser Zusammensetzung und im schlimmsten Fall können sogar Keime und Partikelchen ins Auge geraten“, erklärt Habighorst-Klemm weiter. „Es gibt spezielle Augengele, Augentropfen und auch Sprays, deren Zusammensetzungen auf das Auge abgestimmt sind. Sie können nachhaltig für die Befeuchtung und Beruhigung des Auges sorgen. Künstliche Tränenflüssigkeit auf Hyaluron-Basis oder Wirkstoffe wie Augentrost und Panthenol kommen hier zum Einsatz. Diese sind für die Anwendung im Auge pharmazeutisch zugelassen und entsprechend getestet“. Als erste Hilfe kann eine kühle Kompresse bei müden, geröteten Auge angewendet werden. Die Apothekerin rät jedoch von Eis oder Eiswasser ab: „Die Haut am Auge ist extrem dünn und damit sehr empfindlich. Schnell kann es zu Kältereizungen kommen, auf die das Auge mit Schwellung reagieren kann“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm.

Am abwegigsten ist wohl der Tipp, dass Hämorrhoidensalbe bei dunklen Augenringen helfen soll. Hier muss dringend abgeraten werden, warnt die Apothekerin: „Unsere Augen sind empfindlich und eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Salben die für die Anwendung im Intimbereich gedacht sind, haben am Auge nichts zu suchen. Es kann im schlimmsten Fall zu starken Reizungen und Entzündungen kommen.“ Ursachen für dunkle Augenringe sind häufig familiäre Veranlagung oder Übermüdung, Erschöpfung und falsche Ernährung. „Wer unter dunklen Augenringen leidet kann erfrischende Augengele verwenden. Außerdem sollte ausreichend Wasser getrunken werden und ein Frucht-Smoothie kann einen Energieschub bringen. Zusätzlich hilft ein entspannender Spaziergang an der frischen Luft, so werden alle Zellen wieder mit genug Sauerstoff versorgt.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Dem Kopfschmerz den Kampf ansagen

Möglichkeiten und Grenzen der Selbstmedikation

Dem Kopfschmerz den Kampf ansagen

Apotheker wissen, was bei Kopfschmerzen helfen kann (Bildquelle: © pxhere)

Mainz – Knapp 40 Prozent aller erwachsenen Deutschen leiden mehrmals pro Monat unter Kopfschmerzen. In der Regel handelt es sich dabei um Spannungskopfschmerzen, die beispielsweise durch Stress, eine falsche Körperhaltung oder auch durch Umgebungslärm ausgelöst werden können. Neben dem Spannungskopfschmerz, der etwa 90 Prozent des Schmerzgeschehens ausmacht, unterscheidet man noch die Migräne oder den Clusterkopfschmerz. Letzterer ist sehr schmerzhaft und betrifft nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung.

Bei Spannungskopfschmerzen greifen die meisten Menschen zunächst zu einer Schmerztablette, weiß Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Hier gibt es klassische Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol oder Ibuprofen, die gut in der Selbstmedikation helfen. Sogar bei leichter Migräne hat sich als Standardmedikament Acetylsalicylsäure in Kombination mit Paracetamol und Koffein bewährt.“ Wichtig sei aber, dass man die Schmerzmittel nicht zu häufig anwendet. „Ich gehe von einer Obergrenze von fünf bis zehn Tagen pro Monat aus. Wer regelmäßig unter Kopfschmerzen leidet, sollte sich auch angewöhnen, ein Schmerztagebuch zu führen. Da notiere ich, wann und unter welchen Umständen der Kopfschmerz aufgetreten ist.“ Die Einträge könnten helfen, dass Betroffene die Auslöser, sogenannte Trigger, selbst erkennen und möglichst vermeiden können. „So einen Schmerzkalender gibt es beispielsweise auch als App von der DMKG – der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft.“

Neben der Schmerzmedikation können Betroffene nämlich auch an ihrem Lebensstil Veränderungen vornehmen, welche die Kopfschmerzhäufigkeit verringern können, so Engel-Djabarian: „Reduzieren Sie Bildschirmzeit – auch am Handy. Die nach unten geneigte Kopfhaltung führt zum verspannten Nacken und löst Kopfschmerzen aus. Sorgen Sie am Arbeitsplatz für blendfreies Licht, lüften Sie regelmäßig und achten Sie auf Ihre Sitzhaltung und den Geräuschpegel.“ Ausreichend Bewegung an der frischen Luft sei hilfreich und auch ein Blick auf die Nahrungsmittel lohne sich für Kopfschmerzpatienten: „Manche Menschen reagieren mit Kopfschmerzen oder leichter Migräne, wenn sie histaminhaltige Lebensmittel zu sich nehmen. Das sind in der Regel länger gereifte Dinge wie Käse, Salami, Schinken, Essig, Weine aber auch Tomaten, Avocados oder eingelegte Fischkonserven haben einen hohen Histamingehalt. Diese Dinge besser meiden.“

Lang andauernde oder immer wiederkehrende Kopfschmerzen, die regelmäßig zehn- bis fünfzehn Mal pro Monat auftreten, sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Ebenso verhält es sich bei sehr starken Kopfschmerzen, die plötzlich auftreten und die nicht auf eine Behandlung mit Schmerzmitteln ansprechen. „Nehmen Sie solche Alarmsignale unbedingt ernst und klären den Kopfschmerz mit ihrer Ärztin oder dem Arzt ab“, so die Apothekerin.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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