Zinsen und Inflation: Trendwende am Frankfurter Wohnungsmarkt

Umsätze gehen deutlich zurück – Studie sieht Wohnraum-Bedarf für junge Familien

Zinsen und Inflation: Trendwende am Frankfurter Wohnungsmarkt

Seit fast 20 Jahren untersucht ImmoConcept regelmäßig den Immobilien- und Wohnungsmarkt in Frankfurt

Frankfurt, 21. September 2022 – Zinserhöhungen, Inflation sowie Personalmangel und Lieferengpässe am Bau – gleich mehrere Faktoren bringen den Frankfurter Wohnungsmarkt aktuell in Bewegung. Nachdem die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen trotz hoher Preise über Jahre hinweg stabil war, zeigt sich seit Mitte dieses Jahres erstmals ein Nachfrage-Rückgang. So ist der Gesamtumsatz der Immobilienverkäufe im Juli 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,3 Prozent gesunken. Für Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser wurden sogar minus 29 Prozent verzeichnet.

Das geht aus der aktuellen Wohnungsmarkt-Studie des Immobilien- und Beratungs-Unternehmens ImmoConcept (https://www.immoconcept.eu/)hervor, das den Immobilienmarkt in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet seit fast 20 Jahren regelmäßig untersucht.

Laut Studie lagen die durchschnittlichen Kaufpreise für Neubau-Wohnungen Mitte des Jahres in nunmehr sieben der 42 untersuchten Frankfurter Stadtteile bei über 10.000 Euro pro Quadratmeter. Mieten und Kaufpreise waren in fast allen Frankfurter Stadtteilen in den vergangenen 12 Monaten nochmals um durchschnittlich drei Prozent gestiegen.

Kluft zwischen Mieten und Einkommen wächst

Damit wird die Kluft zwischen Mieten und Kaufpreisen einerseits und der Brutto-Einkommen der Beschäftigten andererseits immer größer. Laut Studie sind die durchschnittlichen Mieten in Frankfurt in den vergangenen zehn Jahren um rund 36 Prozent gestiegen und damit fast doppelt so stark wie die Einkommen. Die Kaufpreise haben sich im gleichen Zeitraum mit einer Steigerung von 133 Prozent mehr als verdoppelt.

Wie ImmoConcept-Geschäftsführer Bernd Lorenz betont, verfügen Beschäftigte in Frankfurt mit rund 50.830 Euro zwar über ein vergleichsweise hohes durchschnittliches Jahres-Bruttoeinkommen. Mit Blick auf weiter steigende Zinsen sieht er aber die Finanzierbarkeit für potenzielle Immobilien-Käufe in Gefahr. „Wie von uns vermutet, haben sich die Zins-Steigerungen mit einer Zeitverzögerung von rund sechs Monaten auf den Wohnungsmarkt ausgewirkt“, so Lorenz. „Dieser Trend wird sich fortsetzen und möglicherweise verstärken.“ Zudem sorge die anhaltende Inflation dafür, dass das reale Einkommen zurückgeht und Käufer wie Mieter langfristig neu disponieren müssten.

Erste Anzeichen für Sättigung am Markt

Erste Sättigungs-Tendenzen seien auch im Mietangebot zu erkennen. Innerhalb der vergangenen 12 Monate sind sowohl die Nachfrage insbesondere bei besonders teuren Objekten als auch die Umschlags-Geschwindigkeit leicht zurückgegangen. „Ein Trend der sich vor allem mit Blick auf die Rückstellung der geplanten Wohnhochhäuser und deren problematische Vermarktung beschleunigt“, wie Lorenz betont. Denn wo Wohnungen aufgrund der enorm gestiegenen Baukosten sehr teuer sind und „nicht selten exorbitante Nebenkosten“ nach sich ziehen, würden in Einzelfällen „Investoren die Reißleine ziehen und ihre Projekte auf Eis legen“, so Lorenz weiter.

Das verschärfe wiederum die Lage am Wohnungsmarkt, weil Frankfurts Einwohnerzahl trotz eines geringen zwischenzeitlichen Rückgangs weiter steige. Der bis zum Jahr 2030 zu erwartende Anstieg auf dann 840.000 Einwohner sowie die Ansprüche an ein urbanes Lebensumfeld werden laut Studie Politik und Wohnungswirtschaft vor erhebliche Herausforderungen stellen.

Mehr Einwohner, aber weniger Single-Haushalte

Die Studie zeigt ferner, dass Frankfurt zwar einen weiterhin überdurchschnittlich hohen Anteil an Single-Haushalten hat (42,3 Prozent), die Zahl ist aber rückläufig. Die durchschnittliche Haushaltsgröße stieg von 1,76 Personen im Jahr 2015 auf jetzt 1,9 Personen. Bernd Lorenz: „Die größte Einwanderergruppe nach Frankfurt besteht aus jungen Menschen, die hier studieren oder arbeiten und in naher Zukunft Familien gründen und größere Haushalte bilden.“ Der Bedarf an Wohnraum für junge Familien werde daher weiter steigen.

Haushaltsgrößen mit mehr als zwei Personen sind aktuell vor allem in den Außenbezirken wie Kalbach-Riedberg, Harheim und Nieder-Erlenbach zu finden, wo aktuell noch günstigere Miet- und Kaufpreise vorliegen. Diese Ausweichbewegungen in das Frankfurter Umland werden sich nach Einschätzung von ImmoConcept weiter verstärken und ihrerseits am Stadtrand und im sub-urbanen Raum des Rhein-Main-Gebiets zu „deutlichen Mietsteigerungen bei Wohnungen sowie Verteuerungen von Wohneigentum und Einfamilienhäusern“ führen. Insgesamt reichen der Studie zufolge die durchschnittlichen Kaufpreise für Immobilien in Frankfurt aktuell von rund 5.400 Euro pro Quadratmeter im Stadtteil Sindlingen bis zu fast 13.000 Euro im Westend-Süd. Einzelne Spitzenwerte im Westend liegen sogar bei über 30.000 Euro pro Quadratmeter.

Die Nachfrage nach Neubau-Wohnungen in solchen Preislagen geht nun zurück. „Viele Faktoren sprechen dafür, dass wir uns am Ende des Wachstumszyklus befinden und sich der Immobilienmarkt dreht“, erklärt Bernd Lorenz. Eine Entlastung des Wohnungsmarktes sei dadurch aber nicht in Sicht. „Wenn Neubauaktivitäten de facto zum Erliegen kommen, könnten sich Bestandsimmobilien weiter verteuern.“ Ob es aber tatsächlich zu einer langfristigen Neubewertung der Immobilienpreise komme, hänge unter anderem von künftigen Entscheidungen der Bundespolitik und der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 gegründet und erhebt seit 2003 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von mehr als einer Milliarde Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Residential und Investment Transactions.

Firmenkontakt
ImmoConcept GmbH
Bernd Lorenz
Grüneburgweg 9
60322 Frankfurt
(069) 9798830
frankfurt@immoconcept.eu
https://www.immoconcept.eu

Pressekontakt
ImmoConcept GmbH / Claudius Kroker · Text & Medien
Bernd Lorenz
Grüneburgweg 9
60322 Frankfurt
(069) 9798830
immoconcept@ck-bonn.de
https://www.immoconcept.eu

Trotz Zinserhöhungen in Aktien investieren

Für Investment-Experte Mario Lüddemann geht kein Weg am Aktienmarkt vorbei

Trotz Zinserhöhungen in Aktien investieren

Investment-Profi Mario Lüddemann hält Aktien und Aktienfonds für unverzichtbar.

Rücksetzer etwa beim Dow Jones und beim DAX werden derzeit oft mit den Zinserhöhungen in den USA und den erwarteten in Europa begründet. Also raus aus Aktien? Nein, sagt Investment-Experte und Buchautor Mario Lüddemann. Erstens sei vieles an den Märkten schon eingepreist, zweitens dürfe man nicht zu kurzfristig denken und drittens gebe es wegen der hohen Inflation keine Alternative zum Kauf von Aktien oder Aktienfonds.

„Wer nicht quasi in Echtzeit zusehen will, wie sein vielleicht in Jahrzehnten aufgebautes Vermögen dahinschmilzt, der muss Sachwerte kaufen“, so Lüddemann, der auch hochschulzertifizierter Managementtrainer ist. Die Kaufkraft sinke derzeit stark, was letztlich der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine geschuldet sei. „Voraussichtlich wird sich das momentane Inflationsniveau noch zumindest sechs bis zwölf Monate halten.“

Lüddemann unterscheidet dabei zwischen den USA und Europa. Während die US-amerikanische Zentralbank bereits mit Zinserhöhungen gegensteuert, hat die Europäische Zentralbank bisher erst eine Erhöhung in Aussicht gestellt. Für Lüddemann ist diese Politik der EZB wegen der hohen Verschuldung vieler europäischer Staaten verständlich, aber sie treibe eben die Teuerungsrate weiter nach oben. Wie also darauf am besten reagieren? „Nun, man kann natürlich sein Geld ausgeben, bevor die Dinge, die man gerne hätte, noch mehr kosten“, meint Lüddemann. Zumindest für die für den Ruhestand angesammelten Rücklagen sei das aber keine gute Idee. Zudem steige durchs Geldausgeben die Inflation noch weiter, was zeige, dass bei der „eben immer auch Psychologie im Spiel ist“.

Rein in die Aktienmärkte
Und die Alternativen? „Ganz klar Sachwerte“, sagt Lüddemann. Immobilien allerdings seien erstens schon sehr teuer und zweitens könnten die höheren Zinsen hier eine Trendumkehr einleiten. „Es ist also fraglich, ob das, was man jetzt kauft, seinen Wert behält.“ Rohstoffe wie Gold, ebenfalls Sachwerte, empfiehlt Lüddemann als Beimischung fürs Depot. Vor allem aber sollte man seiner Überzeugung nach in die Aktienmärkte gehen. Ob man das nun über Fonds oder über Einzel-Aktien mache: „In jedem Fall lässt sich das Risiko gut streuen – besser als mit Immobilien.“

Lüddemann kennt zwar das Argument, die Zinswende würde die Aktienmärkte einbrechen lassen, er lässt dieses aber nicht gelten. Vor allem in den USA seien die künftigen Zinsschritte der FED schon in den Kursen enthalten. In Europa sehe das etwas anders aus, aber auch hier sind die großen Indizes DAX und Co. ein gutes Stück von ihren Höchstwerten entfernt. „Ein weiterer Rückschlag kann kommen, wenn die EZB die Zinsen anhebt“, räumt Lüddemann ein. „Wer sich dagegen wappnen will, der sollte gestaffelt einsteigen, also etwa jeden Monat mit einer bestimmten Summe.“ Und langfristig seien Aktienmärkte nun einmal immer gestiegen.

Inflationsstabile Aktien wählen
Anleihen sieht Lüddemann kritisch, denn die entwickelten sich gegenläufig zu den Zinsen: „In der aktuellen Situation fallen also ihre Kurse.“ Auch das Warten auf lukrative Zinsen für Fest- und Tagesgeld ist für den Anlage-Fachmann keine Option. Zwar würde es wohl in absehbarer Zeit wieder Zinsen auf Bankkonten geben, doch „die liegen dann eher bei einem Prozent oder etwas mehr“. Die Inflation lasse sich damit nicht ausgleichen.

Statt auf die klassischen Sparformen zu setzen, solle man lieber bei den Aktien die auswählen, die weniger als andere von den Zinserhöhungen und der Inflation betroffen seien. „Das sind meist die etablierten großen Unternehmen, die viel Eigenkapital, also keine hohe Kreditlast haben. Und es sind Firmen, die Dinge anbieten, welche die Menschen immer kaufen, auch wenn sie teurer werden.“ Zu Letzteren gehörten etwa Lebensmittel-Konzerne, denn essen und trinken müssten wir weiterhin.

ETFs als einfache Lösung
„Gezielt inflationsstabile Aktien zu suchen, rate ich allerdings nicht jedem, denn es bedeutet, sich mit dem Thema beschäftigen zu müssen“, betont Lüddemann. Wer das nicht wolle, der sei mit den sogenannten ETFs, die alle Aktien eines Index enthalten, gut aufgestellt. „Sie sind eine einfache Lösung für einen Erhalt der Kaufkraft in Zeiten von hoher Inflation und steigenden Zinsen.“

1996 startete Mario Lüddemann als privater Börsenhändler im deutschen Aktienmarkt mit 5.000 DM Startkapital und erreichte bereits 2001 eine Million Gewinn als Daytrader an den deutschen Finanzmärkten. Seit 1996 setzte der Börsen-Profi über 60.000 Trades um mit einem Handelsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro. Heute ist Mario Lüddemann finanziell unabhängig und selbstständig tätig als Portfoliomanager, Finanzanalyst sowie Buchautor und hochschulzertifizierter Managementtrainer. Er ist einer der bekanntesten Trading- und Investment-Experten in Deutschland.

Firmenkontakt
Lüddemann Investments GmbH
Mario Lüddemann
Chromstraße 86-88
33415 Verl
05246 9366646
info@mariolueddemann.com
www.mariolueddemann.com

Pressekontakt
Fröhlich PR GmbH
Siynet Spangenberg
Alexanderstraße 14
95444 Bayreuth
0921 75935-53
s.spangenberg@froehlich-pr.de
www.froehlich-pr.de

RT. GRUPPE AG zahlt pünktlich erste Zinsen an ReCrowd Investoren

RT. GRUPPE AG zahlt pünktlich erste Zinsen an ReCrowd Investoren

Logo Rt. Gruppe AG

Die RT. GRUPPE AG ein Projektentwickler, Bestandshalter und Wohnungsprivatisierer aus Magdeburg hat heute pünktlich und vollständig zum Stichtag ihre erste Zinszahlung an die Anleger des Vorhabens Schönebecker 9 ausbezahlt. Das Unternehmen hat über die Online-Immobilien-Investmentplattform eine festverzinsliche Mezzaninekapital Tranche in Form eines Nachrangdarlehens mit qualifiziertem Rangrücktritt für ein Sanierungsprojekt in Magdeburg eingesammelt.

7.475,96 Euro zahlte die Projektgesellschaft der RT. GRUPPE AG am 31.05.2022 an mehr als 150 Investoren des Projektes Schönebecker 9 aus. Die RT. GRUPPE AG hat damit vertragsgemäß die Verpflichtungen aus dem Founding der Schönebecker Straße 9 in Magdeburg erfüllt.

Kapitalanleger konnten sich zu 7,5% p.a. Verzinsung beteiligen. Die Laufzeit beträgt 12 Monate. Zu den Anlegern zählten private und institutionelle Investoren. Sie konnten bereits ab 250 Euro in das Objekt investieren. So konnten auch Anleger in das Projekt investieren, ohne dabei gleich eine eigene Immobilie zu erwerben. Dies macht das die vollständig digitale Vermögensanlage als Produkt für die Kunden der RT. GRUPPE AG aber auch Neukunden attraktiv.

„Ein sehr starkes Signal für die Attraktivität unserer Projekte und der Akzeptanz solcher Finanzmarktprodukte bei privaten und institutionellen Anlegern“, sagt Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär Richard Teichelmann.

Über die RT. GRUPPE AG

Die RT. GRUPPE AG ist ein seit 2014 am Markt etablierter Immobilieninvestor. RT. GRUPPE AG erwirbt Grundstücke und Immobilien im Bereich Wohnen und Gewerbe, vornehmlich in TOP-Metropolen Deutschlands wie Leipzig, München, Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg sowie in Dortmund, Köln und Stuttgart. Durch unser erfahrenes, eingespieltes Team und auf Basis kurzer Entscheidungswege sind wir in der Lage, Transaktionen innerhalb kürzester Zeit zu realisieren.

Über die Kommunikations- und PR-Agentur PR4YOU

Die in Berlin ansässige PR-Agentur & Kommunikationsagentur PR4YOU ist eine Full Service PR-Agentur für Public Relations und Kommunikation. PR4YOU betreut seit 2001 Unternehmen, Institutionen und Personen national und international in den Bereichen PR, Kommunikation, Werbung und Events.

Das Team um den geprüften PR-Berater (DAPR) Holger Ballwanz besteht aus Public Relations Experten (PR-Berater und PR-Redakteure, Mediaberater und Mediaplaner, Grafiker und Mediendesigner sowie Fotografen) mit umfassender Berufspraxis in Public Relations, Journalismus, Marketing, Mediaplanung und Werbung.

Weitere Informationen: https://www.pr4you.de

Firmenkontakt
PR-Agentur PR4YOU
Marko Homann
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 43 73 43 43
+49 (0) 30 44 67 73 99
presse@pr4you.de
www.pr-agentur-immobilien.de

Pressekontakt
PR-Agentur PR4YOU
Holger Ballwanz
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 43 73 43 43
dialog@pr4you.de
www.pr4you.de

Zinsniveau bei Immobilienkrediten

mittelfristig stabil und zeitweise schwankend

Zinsniveau bei Immobilienkrediten

Quelle: Zins-Chart, Interhyp AG

Immobilien sind als Anlageform und Renditeobjekte beliebt wie nie zuvor, nicht zuletzt weil viele andere Assetklassen und Anlagestrategien aktuell immer weniger Zinsen abwerfen. Vielerorts ist deshalb der Immobilienmarkt seit langem sehr überhitzt: hohe Nachfrage und wenig Angebot führen zu immer weiter steigenden Preisen beim Immobilienkauf und auf dem Mietmarkt.

Gerade in Zeiten hoher Preise spielt der entsprechen Zinssatz in der Finanzierung von Häusern und Wohnungen eine sehr wichtige Rolle. Die Gute Nachricht zuerst: die durchschnittlichen Zinsen für eine Immobilien- bzw. eine Baufinanzierung sind laut der Webseite immobilienkredite.de (https://immobilienkredite.de) mittelfristig stabil und bewegen sich je nach Zinsbindung zwischen 1,0% und 1,5%. Aber dieses halbe Prozent macht natürlich den Unterschied.

Es ist sinnvoll bei der Zinsanalyse den Vergleichszeitraum etwas länger zu wählen, um kein falsches Bild von der aktuellen Kreditmarkt-Situation zu bekommen. Wer Mitte September einen Immobilienkredit mit 10 Jahren Zinsbindung abgeschlossen hat, der konnte mit durchschnittlich 0,84% finanzieren. Knapp 2 Monate später lag der Zinssatz für das selbe Finanzierungsmodell bereits wieder bei 1,06% für 10 Jahre (zuletzt so hoch Mitte 2019). Klingt nach wenig, aber auch die 0,22% schlagen über die gesamte Laufzeit natürlich deutlich zu Buche.

Zum Vergleich und besseren Verständnis ein paar konkrete Werte:
Anfang 2012 lagen die Zinsen für einen Immobilienkredit mit 10 Jahren Zinsbindung bei satten 3,35%, also insgesamt mehr als 3 mal so hoch wie der aktuelle Höchststand der letzten 3 Monate. Mit einigen Ausreißern geht es seitdem aber tendenziell bergab mit den Zinsen. Sehr zur Freude der Verbraucher war einer der historischen Tiefststände bei 0,74%.

Contentking.de ist eine Agentur für Content Marketing Beratung. Wir helfen Unternehmen im Internet sichtbarer zu werden.

Kontakt
contentking.de
Nicolas Sacotte
Am Stadtgraben 25
88677 Markdorf
07544 506706 4
info@contentking.de

Startseite

Mit einem Forwarddarlehen niedrige Zinsen sichern

Mit einem Forwarddarlehen niedrige Zinsen sichern

Aktuell befinden wir uns in einer Niedrigzinssituation was das Kaufen sowie das Bauen von Immobilien absolut lohnend macht. Seit Jahren stand die Befürchtung im Raum, dass die Zinsen wieder steigen könnten und auch die Darlehen somit deutlich teurer würden. Jedoch hat sich die Niedrigzinspolitik immer weiter durchgesetzt und die Zinsen sanken immer weiter. Seit dem Beginn des Jahres 2021 sind leicht steigende Zinsen zu verzeichnen. Diese Steigerung könnte dafür sorgen, dass ein Darlehen für viele Familien deutlich schwieriger zu bezahlen ist. Dies gilt besonders dann, wenn zum Ende der Sollzinsbindung der Zinssatz plötzlich höher ist als beim ursprünglichen Abschluss der Finanzierung. Ganz aktuell ist in der steigenden Entwicklung jedoch eine Delle zu verzeichnen, die eine Möglichkeit darstellt, von eben jener Situation effektiv zu profitieren. Bedenkt man, dass noch vor einigen Jahren deutlich höhere Zinsen zu zahlen waren als aktuell, auch wenn sich die Zinsen auf dem Sinkflug befanden, so könnte nun der richtige Zeitpunkt für ein Forwarddarlehen sein. Mit einem Forwarddarlehen können Sie bis zu 5 Jahre vorher niedrige Zinsen sichern.

Mit dieser Möglichkeit können sich Kundinnen und Kunden bereits im Vorfeld die Zinsen für ihre Anschlussfinanzierung sichern. Grundlage für die Berechnung ist dabei zu großen Teilen das aktuelle Zinsniveau, welches trotz leichten Steigungen immer noch auf einem sehr angenehmen Niveau für die Darlehensnehmer ist. Ein großer Vorteil beim Forwarddarlehen besteht in der Tatsache, dass bis zu 5 Jahre im Voraus der Abschluss erfolgen kann und somit eine große Sicherheit über das Zinsniveau beim neuen Vertrag herrscht.

Planungssicherheit mit einem langfristigen Forwarddarlehen

Kundinnen und Kunden machen sich mit dem Forwarddarlehen sehr viel freier von der künftigen Zinsentwicklung, als sie es ansonsten wären. Dementsprechend gelangen viele Familien an eine deutlich größere Planungssicherheit für die Zukunft. Die Gefahr, dass das eigene Heim nicht mehr bezahlt werden könnte, wird durch den Abschluss des langfristigen Forwarddarlehens beseitigt bzw. dramatisch verringert. Betrachtet man den langen Zeitraum, den ein Forwarddarlehen umfasst und in dem man eine deutlich größere Sicherheit erlangt, so erscheint die Variante immer lohnender. Schließlich sind es nicht nur die Jahre, die im Vorfeld des Vertragsbeginns mit großer Planungssicherheit verbracht werden können, sondern zusätzlich auch noch die teils lange Phase der Zinsbindung, welche ebenfalls nicht mit bösen Überraschungen aufwarten wird. Dementsprechend attraktiv scheint eine Anschlussfinanzierung für Kundinnen und Kunden zu sein, welche die steigenden Zinsen beobachten und die nun aufkommende Delle für ihre Zwecke nutzen mögen. Da das Zinsniveau in 2 oder 3 Jahren kaum wirklich vorhergesagt werden kann, eine weitere Steigerung jedoch nicht auszuschließen ist, kann das Forwarddarlehen eine Absicherung gegen eben jene sein. In Anbetracht des dramatischen Rückgangs der Zinsen scheint ein ebenso starker Anstieg zwar kaum vorstellbar, jedoch ist er nicht auszuschließen.

Kundinnen und Kunden können mehrere 1000€ sparen

Wer sich fragt, wie viel Geld so wirklich zu sparen ist und ob es sich bei einem Forwarddarlehen überhaupt um einen nennenswerten Ertrag handelt, der kann tatsächlich mit mehreren 1000€ rechnen. Gerade bei einem Darlehen, welches noch eine hohe Restschuld aufweist, können selbst kleinere Schwankungen dafür sorgen, dass sich große Summen bewegen. Mit einem Forwarddarlehen, dass das Zinsänderungsrisiko aufhebt und gegen höhere Zinsen absichert, kann so ein beträchtlicher Betrag in Höhe von mehreren 1000€ eingespart werden. Die Finanzierungsexperten von HypoNord beraten Sie ausführlich und kompetent zum Thema Immobilienfinanzierung. Sichern Sie sich jetzt attraktive Zinsen für 10, 15 oder sogar 20 Jahre. HypoNord wählt das passende Angebot aus mehr als 400 Angeboten für Sie aus.

Persönliche Beratung, hohe Flexibilität und Top-Konditionen dürfen Sie von uns zu jedem Zeitpunkt erwarten. Hohe Kompetenz, umfassendes Fachwissen und Persönlichkeit sind die Ansprüche, die wir im Team an uns selber stellen.

Kontakt
Hyponord GmbH & Co. KG
Mandy Fink
Tilsiter Str. 174
22047 Hamburg
040 – 298 103 010
info@hyponord.de
https://www.hyponord.de