DATIS gibt Tipps zu Virtualisierungsalternativen nach VMware-Übernahme durch Broadcom

Markt wird sich tiefgreifend ändern

DATIS gibt Tipps zu Virtualisierungsalternativen nach VMware-Übernahme durch Broadcom

(Bildquelle: DATIS)

Mannheim, 25. Januar 2024. Seit Ende 2023 herrscht Gewissheit: Der fast 70 Milliarden US-Dollar schwere Deal zwischen Broadcom und VMware ist perfekt. Nach Ansicht der IT-Experten der DATIS IT-Services GmbH ist es spätestens nach der Übernahme Zeit, sich nach einer leistungsfähigen Alternative für die Virtualisierung von IT-Landschaften umzuschauen. Denn VMware zählt als führender Anbieter von Virtualisierungssoftware für Server und Cloud-Lösungen. Mit dessen Übernahme weitet der Chip- und Halbleiterspezialist Broadcom mit Sitz in Singapur seinen seit Jahren vorangetriebenen Ausbau der Software-Sparte aus – und die damit einhergehenden Marktveränderungen werden grundlegend sein.

Mit der Übernahme des Virtualisierungsprimus VMware durch den Technologie-Konzern Broadcom kommt es zu einer Revolutionierung des Abrechnungsmodells für die VMware-Nutzung und gewährt künftig nur noch ausgewählten Partnern den Zugang zur Lizenz-Distribution. Aber dies stellt nach Ansicht der IT-Experten der DATIS nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs dar. In einer bis zum Ende gedachten Wirkungskette führt dies zu einer Disruption des gesamten Private Cloud Hosting Markts sowie der OnPremise-Welt, von der jeder VMware Kunde betroffen sein wird.

Das Marktgefüge steht Kopf
Eine Vielzahl von Unternehmen stehen durch diesen tiefgreifenden Wandel unter Handlungsdruck: Sowohl Kunden, die eine dedizierte Umgebung mit VMware Kauflizenzen einsetzen, als auch Kunden, die Systeme auf einer Shared-Umgebung betreiben, auf der ausschließlich VMware Mietlizenzen zum Einsatz kommen dürfen. Das hat nach Ansicht von Maximilian Münch aus dem Management-Team bei der DATIS IT-Services folgende Auswirkungen, die Unternehmen unbedingt in ihre strategische Planung nehmen sollten: „Die RAM-basierte Lizenzierung wird durch eine Core-basierte Lizenzierung mit monatlichem Mietmodell abgelöst. Auch das sogenannte Flex Core Bundle wird so nicht weitergeführt werden, sondern lediglich die VMware Cloud Foundation (VCF-Bundle). Kunden, die eine Kauflizenz auf einer dedizierten Umgebung einsetzen, werden erst zum Ablauf Ihrer Subscription mit den Änderungen konfrontiert.“

Ohne Virtualisierung kein leistungsfähiger IT-Betrieb
Im Vordergrund steht, dass das Thema Virtualisierung einer der prägendsten Meilensteine der IT-Historie war und ist und VMware einen elementaren Anteil daran hat. Dennoch könnte von der Marke VMware künftig wenig übrigbleiben. Die aktuelle Situation macht deutlich, dass zu große Marktmacht auch seine Schattenseiten hat und in Anbetracht von kontrollierbaren Lieferketten Diversifizierung ein probates Mittel sein muss. Standardisierung und Fokussierung gehören damit zwar keineswegs der Vergangenheit an, jedoch birgt das Homogene auch eine gewisse Gefahr, die es in einem professionellen Risikomanagement jeder unternehmerischen Entscheidung abzuwägen gilt.

Vor diesem Hintergrund haben die IT-Experten der DATIS umgehend einige aussichtsreiche Virtualisierungsalternativen näher betrachtet. Alle Lösungen sind bei weitem keine Unbekannten, da sich die IT-Profis aus Mannheim schon länger mit einigen davon beschäftigen. Die aus Sicht von DATIS drei vielversprechendsten Lösungen, die für mittelständische aber auch Enterprise-Kunden in Frage kommen, sind:

1.Nutanix: Die Virtualisierungslösung kombiniert Computer, Speicher und Virtualisierung zu einer hyperkonvergenten Lösung, die eine agile Infrastruktur bietet. Anwenderunternehmen eliminieren mit dem Einsatz dieser Lösung Speichersilos, teure Virtualisierungstechnologien und dediziertes Management. Nutanix vereint die Einfachheit und Agilität der Public Cloud mit der Leistung und Sicherheit der Private Cloud. Ob vor Ort oder in einem hybriden System, Unternehmen sichern ihre Geschäftskontinuität durch ein zentrales Management, Ein-Klick-Vorgänge und KI-gesteuerte Automatisierung. Die Lösung lässt sich über ein lokales Storage anbinden und ist außerdem kompatibel mit sämtlichen Lösungen von Veeam, dem weltweit führenden Anbieter von Lösungen für die Datensicherung und Wiederherstellung.

2.Azure HCI Stack: Eine Virtualisierungslösung von Microsoft, mit der sich die Ressourcenverwaltung mit einer flexiblen, cloudgestützten Architektur vereinheitlichen lässt. Unternehmen bleiben mithilfe von Azure Stack HCI mit Azure Arc-Unterstützung immer mit der neuesten Sicherheit und Leistung und den neuesten Funktionen von Azure auf dem aktuellen Stand. Azure Stack HCI-Hosts sowie die virtuellen Computer (VMs) und Container, die darauf innerhalb des Azure-Portals ausgeführt werden, können auf diese Weise ohne großen Aufwand ermittelt, überwacht und verwaltet werden. Auch diese Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass sie voll Veeam-kompatibel ist und über ein lokales Storage angebunden werden kann. Allerdings hat Microsoft die kontinuierliche Weiterentwicklung beendet.

3.Unternehmen, die auf OpenSource setzen möchten, sind mit Proxmox gut bedient: Proxmox Virtual Environment ist eine komplette Open Source-Virtualisierungsplattform für Server. Sie kombiniert KVM- und Container-basierte Virtualisierung und verwaltet virtuelle Maschinen, Container, Storage, virtuelle Netzwerke und Hochverfügbarkeits-Cluster übersichtlich über die zentrale Managementoberfläche. Anbinden lässt sich die Plattform über ein lokales Storage, kompatibel mit den gängigen Veeam-Lösungen ist sie nur über den Einsatz eines OS-Agenten zur Protokolldatenerfassung.

Die komplette Übersicht und Bewertung dieser und weiterer Virtualisierungslösungen stellt DATIS in einem Whitepaper zur Verfügung: https://www.datis.de/aktuelles/whitepaper-broadcom-vmware/ Neben dem Whitepaper steht das DATIS-Team Interessenten auch gerne persönlich und auf der Basis langjähriger Expertise mit Rat und Tat zur Seite und berät diese, wie ihr individueller Weg zur Virtualisierungsplattform in einer Post-VMware-Ära Gestalt annehmen kann.

DATIS IT-Services GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen mit zwei Rechenzentrumslokationen im Rhein-Neckar-Raum. Bereits seit 1969 unterstützen wir als regionales Rechenzentrum überwiegend mittelständische Kunden mit IT-Services.

Insbesondere in den Branchen Logistik, Versicherungen und verarbeitendes Gewerbe verfügen wir über Erfahrungen auch mit den einschlägigen Lösungen. Neben unseren Kompetenzen in der Betriebsführung auf Basis von Microsoft- und UNIX-basierten Systemen sind insbesondere Produkte wie EuroMistral®, Seeburger BIS und WinSure zu nennen, die wir für mehrere Kunden betreiben und supporten.

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VMware Global Security Insights Report 2021: massive Welle von Cyberangriffen auf mobile Mitarbeiter

Sicherheitsbeauftragte sollten ihre Cybersecurity-Strategien überdenken und anpassen

VMware Global Security Insights Report 2021: massive Welle von Cyberangriffen auf mobile Mitarbeiter

München, Juli 2021 – VMware stellt die Ergebnisse des vierten Global Security Insights Reports vor, der auf einer weltweiten Online-Umfrage unter 3.542 CIOs, CTOs und CISOs im Dezember 2020 basiert. Die Studie untersucht die Auswirkungen von Cyberangriffen und Sicherheitslücken in Unternehmen und zeigt auf, wie sich Sicherheitsteams auf diese Herausforderungen einstellen.

Die beschleunigte digitale Transformation hat dazu geführt, dass sich Sicherheitsteams mit ständig neuen Bedrohungen konfrontiert sehen. Cyberkriminelle nutzen Sicherheitslücken schnell voranschreitender Entwicklungen sowie einer ortsunabhängigen Arbeitsweise, um gezielte Angriffe auszuführen. Nahezu 71 Prozent der befragten Unternehmen verzeichneten Cyberangriffe aufgrund zunehmender Tätigkeit von zuhause – ein Hinweis auf bestehende Schwachstellen in Sicherheitstechnologien und -strukturen.

„Mit dem Ansturm auf die Cloud seit Beginn der Pandemie haben Unternehmen die einmalige Chance, ihren Cybersecurity-Ansatz zu überdenken“, sagt Rick McElroy, Principal Cybersecurity Strategist bei VMware. „Veraltete Sicherheitssysteme reichen nicht mehr aus. Unternehmen benötigen einen Schutz, der sich über sämtliche Endgeräte hinweg auf die Workloads erstreckt, um Daten und Anwendungen besser zu schützen. Da Angreifer immer raffinierter werden und Sicherheitsbedrohungen zunehmen, ist es an der Zeit, eine effektive Verteidigungslinie zu schaffen, die Angriffe erkennt und stoppt, sowie Security-Stacks einzusetzen, die für eine Cloud-first-Welt ausgelegt sind.“

Der Global Security Insights Report liefert Erkenntnisse über die Bedrohungslage, Angriffs- und Verteidigungstrends sowie Sicherheitsprioritäten für resiliente Unternehmen. Die wichtigsten Ergebnisse:

– Mangelnde Priorität trotz Anstieg von Cyberangriffen:
90 Prozent der Befragten berichten von Sicherheitsverstößen in den letzten zwölf Monaten, wobei 9 von 10 (91 Prozent) als schwerwiegend eingestuft wurden. Dennoch unterschätzen die Sicherheitsexperten die Wahrscheinlichkeit eines schwerwiegenden Angriffs. Nur 53 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im nächsten Jahr eine gravierende Sicherheitsverletzung befürchten, und nur etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) hat Sicherheitsrichtlinien und -Maßnahmen zur Risikominderung aktualisiert.

– Erneute Ransomware-Attacken und Remote-Arbeit schaffen riesige Angriffsfläche:
89 Prozent der Befragten berichten von einer steigenden Anzahl der Angriffe. Bei knapp drei Vierteln (71 Prozent) der Angriffe wurde die Tätigkeit im Home Office als Ursache ausgemacht. Außerdem gaben 77 Prozent an, dass die Angriffe ausgefeilter sind. Cloudbasierte Angriffe waren die häufigste Angriffsart im vergangenen Jahr, als Hauptursache für Sicherheitsverletzungen stellten sich Ransomware (18 Prozent) und Drittanbieter-Apps (14 Prozent) heraus.

– Cloud-first-Sicherheitsstrategien sind der neue Standard:
98 Prozent der Befragten setzen bereits auf eine Cloud-first-Sicherheitsstrategie oder planen dies. Doch der Umzug in die Cloud hat die Angriffsfläche vergrößert. Fast zwei Drittel (62 Prozent) sind der Meinung, dass sie das Thema Sicherheit aus diesem Grund anders angehen müssen. 50 Prozent der Befragten möchten mehr Sicherheit auf Infrastruktur- und Anwendungsebene integrieren und die Anzahl der Einzellösungen reduzieren.

– Anwendungen und Workloads sind die größten Sorgen der CISOs:
Anwendungen und Workloads stellen die größten Risiken für Datenlecks dar. 63 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie einen besseren Überblick über Daten und Anwendungen benötigen, um Angriffe vorzubeugen. 61 Prozent der Befragten berichten außerdem, dass ihr Führungsteam aufgrund der zunehmenden Bedrohung und des Schadens durch Cyberattacken zunehmend Bedenken hat, neue Anwendungen auf den Markt zu bringen.

– Sicherheitsbedenken bremsen die Einführung von KI:
Neuer Treiber für die Innovation in Unternehmen könnte künstliche Intelligenz sein. Jedoch gaben mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) an, dass sie aufgrund von Sicherheitsbedenken Vorbehalte gegenüber der Einführung von KI und maschinellem Lernen haben.

Die Pandemie und der Trend zum ortsunabhängigen Arbeiten haben die Bedrohungslandschaft massiv verändert und zwingen Sicherheitsteams dazu, ihre Cybersecurity-Strategien zu ändern und Angreifern einen Schritt voraus zu sein. Zu den wichtigsten Schwerpunktbereichen für das kommende Jahr gehören mehr Transparenz bei Endpunkten und Workloads, das Abwehren von Ransomware-Angriffen, Security-as-a distributed Service und intrinsische Cloud-first-Sicherheit.

Zusätzliche Ressourcen
– Den vollständigen VMware Global Security Insights Report finden Sie hier (https://we.tl/t-9UBUIz6Nyh) zum Download.
– Das passende Bildmaterial finden Sie hier (https://we.tl/t-0NJWB9gi2E) zum Download.
– Die Infografik finden Sie hier (https://we.tl/t-EWW8ZW0AKW) zum Download.

VMware Global Security Insights Methodik
Die Umfrage wurde im Auftrag von VMware im Dezember 2020 vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen, Opinion Matters, durchgeführt. Befragt wurden 3.542 CIOs, CTOs und CISOs aus Unternehmen verschiedener Branchen, wie Finanzwesen, Gesundheitswesen, Regierung und Kommunen, Einzelhandel, Fertigung und Maschinenbau, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Versorgungsunternehmen, Dienstleistungen sowie Medien und Unterhaltung. Darunter 252 aus Deutschland. Die vierte Global Security Insights Umfrage von VMware baut auf den vorherigen auf, die im Februar sowie Oktober 2019 und Juni 2020 durchgeführt wurden. Sie ist Bestandteil eines globalen Marktforschungsprojekts, das 14 Länder und Regionen umfasst: Australien, Kanada, Saudi-Arabien, Naher Osten, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Niederlande, Skandinavien, Italien, Japan, Singapur und die Vereinigten Staaten.

VMware treibt mit seiner Unternehmenssoftware die digitale Infrastruktur der Welt voran. Die Lösungen des Unternehmens in den Bereichen Cloud, Mobility, Netzwerk und Security ermöglichen mehr als 500.000 Unternehmenskunden weltweit eine dynamische und effiziente digitale Grundlage für deren geschäftliche Erfolge. Unterstützt werden sie dabei von dem weltweiten VMware-Partnernetzwerk, bestehend aus rund 75.000 Partnern. Das im kalifornischen Palo Alto ansässige Unternehmen setzt seit über 20 Jahren seine technologischen Innovationen sowohl für unternehmerische als auch soziale Belange ein. Die deutsche Geschäftsstelle von VMware befindet sich in München. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vmware.com/de.html.

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