Ayurveda-Rasayana: Regeneration für Vata, Pitta und Kapha

Der Begriff „Rasayana“ ist ein zentrales Konzept des Ayurveda, es fördert die Gesundheit, die Regeneration und das Wohlbefinden.

Ayurveda-Rasayana: Regeneration für Vata, Pitta und Kapha

Ayurveda-Rasayanas

Rasayana wird als „Weg der Essenz“ bezeichnet und bezieht sich auf eine Gruppe von Kräutern, Nahrungsmitteln und Praktiken, die darauf abzielen, den Körper zu regenerieren und die Vitalität zu fördern. Sie wirken tief im Gewebe, stärken das Immunsystem und unterstützen die Langlebigkeit.
Rasayana haben eine ausgleichende Wirkung auf die Doshas – Vata, Pitta und Kapha – und tragen dazu bei, das innere Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Doch nicht jedes Rasayana ist für jede Konstitution gleichermaßen geeignet. Dieser Artikel gibt einen Überblick darüber, welche Rasayana für die verschiedenen Dosha-Typen besonders wertvoll sind und welche Mittel universell für alle Konstitutionen eingesetzt werden können.

Rasayana für Vata: Nährend und beruhigend
Das Vata-Dosha setzt sich aus den Elementen Luft und Äther zusammen und ist für Bewegung und Veränderung im Körper zuständig. Menschen mit einer Vata-Dominanz neigen häufig zu Trockenheit, Kälte, Schlaflosigkeit und Unruhe. Rasayana, die für Vata geeignet sind, sollten daher wärmend, nährend und beruhigend wirken, um die Leichtigkeit und die Unbeständigkeit dieses Doshas auszugleichen.

Ashwagandha ist eines der bekanntesten Rasayana für Vata. Es beruhigt das Nervensystem, lindert Schlafstörungen und hilft bei der Bekämpfung von Angstzuständen. Ashwagandha wird seit Jahrhunderten eingesetzt, um Körper und Geist zu erden und Stabilität zu fördern.
Shatavari gilt als ideales Rasayana für Frauen mit Vata-Dominanz. Es nährt das weibliche Fortpflanzungssystem, wirkt hormonell ausgleichend und unterstützt in Zeiten von Stress oder hormonellen Schwankungen.
Sesamöl, ein häufig verwendetes Mittel in ayurvedischen Ölmassagen (Abhyanga), dringt tief in das Gewebe ein und wirkt beruhigend auf das nervöse Vata. Seine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften machen es besonders wertvoll bei trockener Haut und allgemeiner Unruhe.

Rasayana für Pitta: Kühlend und entzündungshemmend
Das Pitta-Dosha besteht aus den Elementen Feuer und Wasser und ist für Transformation im Körper, vor allem die Verdauung und den Stoffwechsel, verantwortlich. Ein Überschuss an Pitta kann sich in Form von Hitzewallungen, Entzündungen, gereiztem Verhalten und Verdauungsproblemen äußern. Pitta-Rasayana sollten daher kühlende, beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, um die Feuerenergie im Gleichgewicht zu halten.

Amalaki (Amla), eine Frucht mit besonders hohem Vitamin-C-Gehalt, ist ein starkes Rasayana für Pitta. Sie hat eine kühlende Wirkung, wirkt antioxidativ und unterstützt das Immunsystem. Amalaki reduziert überschüssiges Pitta, indem es das innere Feuer beruhigt und gleichzeitig Entzündungen hemmt.
Brahmi, ein beruhigendes Kraut, ist bekannt für seine kühlenden Eigenschaften und seine positive Wirkung auf den Geist. Es reduziert mentalen Stress und hilft, den oft hitzigen Pitta-Verstand zu besänftigen, was es zu einem wertvollen Rasayana in stressigen Zeiten macht.
Aloe Vera ist ebenfalls ein klassisches Rasayana für Pitta. Innerlich und äußerlich angewendet, wirkt es kühlend und beruhigend. Aloe Vera unterstützt die Heilung gereizter Haut, lindert Entzündungen und reguliert das Verdauungsfeuer, das bei Pitta häufig überaktiv ist.

Rasayana für Kapha: Anregend und schleimlösend
Das Kapha-Dosha, dass aus den Elementen Erde und Wasser besteht, ist für Stabilität und Struktur im Körper verantwortlich. Menschen mit einer Kapha-Dominanz haben eine robuste Konstitution, neigen jedoch zu Trägheit, Schleimbildung und Übergewicht. Kapha-Rasayana sollten daher anregend, wärmend und schleimlösend wirken, um den Stoffwechsel anzuregen und Leichtigkeit zu fördern.

Triphala, eine Mischung aus den drei Früchten Amalaki, Haritaki und Bibhitaki, ist eines der bekanntesten Rasayana-Mittel im Ayurveda. Es hilft bei der Entgiftung, unterstützt die Verdauung und wirkt anregend auf das Verdauungssystem, was bei Kapha oft träge ist.
Guggul, ein Harz aus dem Baum Commiphora mukul, ist ein starkes Kapha-Rasayana, das den Stoffwechsel fördert und die Fettverbrennung anregt. Es hilft besonders bei Übergewicht und überschüssiger Schleimbildung und unterstützt die Entgiftung.
Pippali (langer Pfeffer) regt das Verdauungsfeuer an und löst Schleim, was es besonders wertvoll bei Kapha-Dominanz macht. Pippali unterstützt zudem das Immunsystem und hilft, Erkältungstendenzen und Atemwegsprobleme zu lindern.

Rasayana für alle Dosha-Typen: Universelle Verjüngung
Es gibt auch Rasayana, die für alle drei Doshas – Vata, Pitta und Kapha – gleichermaßen geeignet sind. Diese Mittel wirken ausgleichend und stärkend auf den gesamten Organismus und können als allgemeine Tonika für Körper und Geist eingesetzt werden.

Chyavanprash, ein traditionelles Kräutergelee, das aus einer Kombination von über 40 Kräutern hergestellt wird, hat Amalaki als Hauptzutat. Es stärkt das Immunsystem, fördert Energie und Ausdauer und unterstützt die Regeneration der Körperzellen.
Guduchi, auch als „Nektar der Götter“ bezeichnet, ist ein starkes Rasayana für alle Doshas. Es hat eine ausgleichende Wirkung auf das Immunsystem, reduziert Stress und unterstützt den Körper bei der Entgiftung.
Honig, in roher und unverarbeiteter Form, ist ebenfalls ein universelles Rasayana, das bei allen Konstitutionen hilfreich ist. Es wirkt antioxidativ, unterstützt den Heilungsprozess und stärkt das Immunsystem.

Individuelle Anwendung für optimale Wirkung
Die Wahl des richtigen Rasayana hängt stark vom individuellen Dosha-Typ und der jeweiligen Konstitution ab. Was für den einen ausgleichend und beruhigend wirkt, kann bei einer anderen Konstitution zu Ungleichgewicht führen. Daher ist es ratsam, Rasayana immer auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen und gegebenenfalls die Beratung eines erfahrenen Ayurveda-Therapeuten in Anspruch zu nehmen. In der richtigen Anwendung können diese Mittel jedoch wahre Wunder bewirken – sie fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch die geistige Klarheit und innere Zufriedenheit.
Diese Aufstellung dient der Übersicht von Ayurveda-Rasayanas. Bei akuten Krankheiten sollte immer auch eine erfahrener Therapeut zu Rate gezogen werden.
Rasayanas sind mehr als nur Kräuter: Ganzheitliche Ansätze für Regeneration und Vitalität
Rasayana umfasst im Ayurveda weit mehr als nur die Einnahme bestimmter Kräuter und Nahrungsmittel. Der Begriff „Rasayana“ leitet sich aus dem Sanskrit ab und bedeutet wörtlich „Weg oder Pfad der Essenz“. Damit wird nicht nur die materielle Nahrung für den Körper, sondern auch die Nahrung für Geist und Seele angesprochen. Das Konzept schließt eine Vielzahl von Maßnahmen und Lebensstilpraktiken ein, die darauf abzielen, den Körper zu regenerieren, die Lebensqualität zu verbessern und das Leben insgesamt harmonisch und gesund zu gestalten. Neben Kräutern und pflanzlichen Mitteln werden daher auch Lebensweisen, körperliche Übungen und geistige Praktiken als Rasayana betrachtet.

Hierzu gehören:
Geistige Rasayana: Meditation, Mantra und Atemübungen
Eine zentrale Rolle spielt die geistige Gesundheit, die durch spezielle Techniken und Praktiken gefördert wird. Geistige Rasayana umfassen Methoden, die darauf abzielen, den Geist zu beruhigen, Klarheit zu schaffen und emotionale Balance zu fördern.
Meditation ist ein bedeutendes Rasayana, das hilft, den Geist zu beruhigen und die innere Balance wiederherzustellen. Regelmäßige Meditation unterstützt die Regeneration der Gehirnzellen, baut Stress ab und fördert die Konzentration. Dadurch stärkt sie nicht nur die mentale Gesundheit, sondern wirkt auch körperlich verjüngend.
Pranayama, die yogische Atemübung, gehört ebenfalls zu den traditionellen Rasayana-Praktiken. Sie reinigt die Energiekanäle im Körper, fördert die Sauerstoffversorgung und stärkt das Nervensystem. Unterschiedliche Atemtechniken, wie Nadi Shodhana (Wechselatmung), Kapalabhati (Feueratmung) und Ujjayi (siegessicherer Atem), unterstützen die verschiedenen Doshas und bringen Körper und Geist in Einklang.
Mantra-Meditationen, bei denen bestimmte heilige Silben oder Gebete rezitiert werden, gelten ebenfalls als Rasayana. Mantras wirken auf die feinstoffliche Ebene und beruhigen den Geist, indem sie Schwingungen erzeugen, die die Nerven stärken und emotionale Stabilität fördern.

Körperliche Rasayana: Bewegung und Entspannungsmethoden
Neben geistigen Praktiken sind auch körperliche Aktivitäten von großer Bedeutung. Regelmäßige Bewegung, Massagen und Yoga sind bewährte Rasayana-Methoden, die den Körper stärken und die Lebensenergie erhöhen.
Yoga, als ganzheitliches Rasayana, wirkt regenerierend und ausgleichend auf alle drei Doshas. Bestimmte Asanas (Körperhaltungen) und Yogapraktiken wie Yin-Yoga (sanft und beruhigend) für Vata, kühlende Haltungen wie Shitali Pranayama (kühlender Atem) für Pitta und dynamische Stile wie Vinyasa oder Power Yoga für Kapha, helfen dabei, die spezifischen Bedürfnisse des jeweiligen Konstitutionstyps zu berücksichtigen.
Ayurvedische Massagen, insbesondere Abhyanga (Ganzkörper-Ölmassage), sind ein klassisches Rasayana. Die sanften, rhythmischen Bewegungen der Massage mit speziellen Kräuterölen beruhigen das Nervensystem, lösen Verspannungen und unterstützen die Entgiftung des Körpers. Abhyanga hilft zudem, Ojas – die Essenz der Vitalität – zu bewahren und fördert ein tiefes Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit.
Bewegung im Einklang mit dem Dosha: Sportarten und körperliche Aktivität sollten immer der Konstitution angepasst werden. Während für Kapha anregende, intensive Bewegungen wie Laufen oder Tanzen empfohlen werden, sind für Vata sanfte Bewegungen wie Tai Chi oder Spaziergänge ideal. Pitta sollte auf einen gemäßigten Sport achten, der nicht zu sehr erhitzt, wie Schwimmen oder gemächliches Yoga.

Ernährung als Rasayana: Was nährt die Lebensenergie?
Die Ernährung nimmt im Ayurveda einen besonderen Stellenwert ein, da sie die Basis für die Erhaltung und Regeneration der Körpergewebe bildet. Rasayana-Ernährung ist nährend, leicht verdaulich und auf die individuelle Konstitution abgestimmt.
Warme Milch mit Gewürzen wie Kurkuma, Kardamom und Safran gilt als klassisches Rasayana. Diese Mischung nährt die Gewebe, beruhigt das Nervensystem und fördert einen erholsamen Schlaf. Besonders Vata und Pitta profitieren von dieser wärmenden und nährenden Zubereitung. Hierzu zählt auch die Goldenmilk, in der dann auch Zimt mit beinhaltet ist.
Ghee, geklärte Butter, ist im Ayurveda eines der wichtigsten Rasayana-Mittel. Es nährt tief, verbessert die Aufnahmefähigkeit von Nährstoffen und stärkt die Verdauungskraft (Agni). Ghee ist sowohl für alle Doshas geeignet als auch ein Trägerstoff für viele Kräuter und Rasayana-Präparate.
Warme, leicht verdauliche Mahlzeiten: Im Ayurveda wird großen Wert darauf gelegt, dass die Nahrung leicht verdaulich ist und regelmäßig zu festen Zeiten eingenommen wird. Aufwärmende, süße und saure Speisen wie Khichari (ein Eintopf aus Reis und Mungbohnen), frische Gemüse und Obstsorten gehören zu den Lebensmitteln, die als Rasayana wirken.

Psychosoziale Rasayana: Positive Lebensführung
Ein weiterer Aspekt des Rasayana-Konzepts ist die richtige Lebensführung, die positive Emotionen, gute soziale Beziehungen und eine stabile, unterstützende Lebensumgebung umfasst.
Eine positive Lebenseinstellung gilt als essenzielles Rasayana. Negative Gedankenmuster, Sorgen und ständige Kritik schwächen den Körper und die Vitalität. Das Streben nach Positivität, Dankbarkeit und innerer Ausgeglichenheit ist daher ein bedeutender Bestandteil des Rasayana.
Freundschaft, Liebe und soziale Bindungen: Ayurveda betont die Bedeutung gesunder zwischenmenschlicher Beziehungen für das Wohlbefinden. Freundschaft, gegenseitige Wertschätzung und emotionale Unterstützung gelten als stärkende Rasayana, die das emotionale Gleichgewicht fördern.
Zeit in der Natur: Regelmäßiger Aufenthalt in der Natur, der Kontakt mit Pflanzen und Tieren sowie das bewusste Erleben der Jahreszeiten haben eine stark regenerierende und ausgleichende Wirkung auf alle Doshas. Die Natur wird als Quelle der Heilung und Vitalität betrachtet, die Körper und Geist in ihren natürlichen Rhythmus zurückführt.
Sich mit dem Konzept des Ayurveda zu beschäftigen, das gibt eine Grundlage für ein individuelles Gesundheitsmanagement. Weitere Informationen dazu, wie man Ayurveda ins eigene Leben integrieren kann. (https://schule-fuer-ayurveda.de/)

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Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen speziell bei der Ernährungsumstellung und beim Abnehmen.

Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress.
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Ayurveda – Sommer – Sonne – Lebensfreude

Empfehlungen nach Ayurveda für die Konstitutionstypen Vata, Pitta und Kapha.

Ayurveda - Sommer - Sonne - Lebensfreude

Ayurveda-Sommer-Lebensfreude

Warum ist der Sommer für viele Menschen so schön?
Der Sommer wird von vielen Menschen als eine besonders schöne Jahreszeit empfunden, und das hat verschiedene Gründe:
Wärmere Temperaturen:
Die warmen Temperaturen im Sommer ermöglichen eine Vielzahl von Aktivitäten im Freien, die in kälteren Jahreszeiten weniger angenehm oder gar nicht möglich sind. Dies umfasst Aktivitäten wie Schwimmen, Grillen, Wandern und vieles mehr.
Längere Tage:
Im Sommer sind die Tage länger, was bedeutet, dass wir mehr Tageslicht haben. Dies kann unsere Stimmung positiv beeinflussen und uns das Gefühl geben, mehr Zeit für Aktivitäten zu haben.
Urlaubszeit:
Viele Menschen nehmen ihren Jahresurlaub im Sommer, was oft mit Reisen, Entspannung und Zeit mit Familie und Freunden verbunden ist. Diese Auszeiten vom Alltag tragen zu einem positiven Lebensgefühl bei.
Natürliche Schönheit:
Die Natur zeigt sich im Sommer oft von ihrer schönsten Seite. Blumen blühen, Bäume sind grün, und das Wetter ist meistens angenehm. Dies kann das allgemeine Wohlbefinden und die Zufriedenheit steigern.
Soziale Aktivitäten:
Der Sommer ist eine Zeit, in der viele Feste, Festivals und Veranstaltungen stattfinden. Diese sozialen Aktivitäten bieten Gelegenheiten, neue Leute kennenzulernen und Gemeinschaft zu erleben.
Vitamin D:
Sonnenlicht ist eine wichtige Quelle für Vitamin D, das für unsere Gesundheit essenziell ist. Im Sommer sind wir mehr der Sonne ausgesetzt, was zu einem höheren Vitamin-D-Spiegel führt und unsere Stimmung verbessern kann.
Psychologische Effekte:
Für viele Menschen ist der Sommer mit positiven Erinnerungen und Gefühlen verbunden, die bis in die Kindheit zurückreichen. Diese positiven Assoziationen können dazu beitragen, dass wir den Sommer als besonders schön empfinden.
Diese Kombination aus physikalischen, sozialen und psychologischen Faktoren trägt dazu bei, dass der Sommer für viele Menschen eine besonders schöne und erfreuliche Jahreszeit ist.
Empfehlungen für des Sommer aus westlicher Sicht.
Es gibt viele Empfehlungen aus westlicher Sicht, die allgemein für alle Menschen empfohlen werden – vor allem bei sehr hohen Temperaturen, wie wir sie im Moment immer wieder haben.
Hier sind einige wichtige Punkte:
1. Hydration – Ausreichende Flüssigkeitszufuhr:
Es wird empfohlen, mindestens 2 bis 3 Liter Wasser pro Tag zu trinken, um Dehydration zu vermeiden. Bei körperlicher Aktivität oder hohen Temperaturen kann der Bedarf höher sein, je nachdem welche Aktivitäten zusätzlich zum Schwitzen führen
Vermeide zuckerhaltige und alkoholische Getränke: Diese können zur Dehydration beitragen.
2. Sonnenschutz – Sonnencreme verwenden:
Verwende Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder höher), um die Haut vor UV-Strahlen zu schützen. Trage die Sonnencreme großzügig und regelmäßig auf, besonders nach dem Schwimmen oder Schwitzen.
Schutzkleidung tragen: Hut, Sonnenbrille und leichte, langärmelige Kleidung tragen, um die Haut zusätzlich zu schützen.
Schatten suchen: Direkte Sonneneinstrahlung während der Mittagsstunden (10 Uhr bis 16 Uhr) vermeiden. In der letzten Jahren sind die größten Temperaturen am Tag erst gegen Abend, auch daran denken.
3. Ernährung
Leichte Mahlzeiten: Leichte, gesunde Mahlzeiten bevorzugen, die reich an Obst, Gemüse und Salaten sind. Diese sind nicht nur leichter verdaulich, sondern helfen auch, den Körper zu kühlen.
Vermeide schwere und fettige Speisen: Diese können das Verdauungssystem belasten und zu Unwohlsein führen.
4. Aktivität und Bewegung
Moderate Bewegung: Sportliche Aktivitäten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden durchführen.
Pausen einlegen: Regelmäßige Pausen einlegen, um Überhitzung und Erschöpfung zu vermeiden.
5. Kühlung
Kühle den Körper immer wieder: Kalte Duschen, Fußbäder oder das Einwickeln von Kühlpacks in ein Handtuch können helfen, die Körpertemperatur zu senken.
Klimatisierung und Ventilation: In gut belüfteten oder klimatisierten Räumen aufhalten, um Überhitzung zu vermeiden.
6. Vorsicht bei Hitze
Symptome von Hitzestress erkennen: Zu den Symptomen gehören Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, übermäßiges Schwitzen, und Verwirrung. Bei diesen Anzeichen sofort Maßnahmen ergreifen, wie sich in den Schatten zu begeben, Wasser zu trinken und den Körper zu kühlen.
Vorsicht bei bestimmten Medikamenten: Einige Medikamente können die Fähigkeit des Körpers, sich abzukühlen, beeinträchtigen. Bei Unklarheit einfach den Arzt konsultieren.
7. Schutz vor Insekten
Insektenschutzmittel verwenden: Um Stichen und möglichen Infektionen vorzubeugen.
Schutzkleidung tragen: Lange Ärmel und Hosen tragen, insbesondere in Gebieten mit vielen Mücken.
8. Allergien
Allergiemedikamente: Bei sommerlichen Allergien sollten Antihistaminika oder andere verordnete Medikamente regelmäßig eingenommen werden, bzw. sollte man diese auch unterwegs dabei haben.
Pollenbelastung: Aktivitäten im Freien an Tagen mit hoher Pollenbelastung einschränken, wenn man hier eine Empfindlichkeit hat.
9. Reisen
Reiseapotheke: Eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit Erste-Hilfe-Materialien und wichtigen Medikamenten mitführen.
Sicherheitsmaßnahmen: Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren beibehalten, besonders an öffentlichen Orten.
Indem diese allgemeinen Empfehlungen beachtet werden, kann man den Sommer gesund genießen und Problemen vorbeugen.

Ayurveda und der Sommer
Im Ayurveda gibt es eine individuelle Konstitutionslehre und somit auch unterschiedliche Empfehlungen für Vata, Pitta und Kapha-Konstitutionen
Wie gehen die Konstitutionstypen Vata, Pitta und Kapha mit dem Sommer um, worauf müssen diese achten?
Ayurveda ist die traditionelle indische Heilkunst, die die Balance der drei Doshas im Körper betont. Jedes Dosha hat spezifische Eigenschaften und reagiert unterschiedlich auf die verschiedenen Jahreszeiten. Hier ist ein Überblick darüber, wie jeder Konstitutionstyp mit dem Sommer umgeht und worauf sie achten sollten:
Vata (Luft und Raum – Äther)
Eigenschaften: Trocken, leicht, kalt, rau, beweglich.
Reaktion auf den Sommer:
Vata-Typen neigen dazu, im Sommer weniger ausgeglichen zu sein, weil die Hitze und Trockenheit des Sommers ihre ohnehin schon trockenen und leichten Eigenschaften verstärken können.
Worauf sollten Vata-Konstitutionen achten?
Hydration: Viel Wasser trinken, um Austrocknung zu vermeiden.
Ernährung: Bevorzugung von süßen, saftigen und öligeren Lebensmitteln wie Melonen, Gurken und Kokoswasser.
Kühlung: Auf kühlende Aktivitäten und Umgebungen achten, z.B. Schwimmen und kühlende Atemtechniken (Shitali Pranayama).
Routine: Eine regelmäßige tägliche Routine hilft, die Vata-Energie zu stabilisieren.
Ölmassagen: Regelmäßige Selbstmassagen mit kühlendem Öl wie Kokosöl können beruhigend wirken.
Pitta (Feuer und Wasser)
Eigenschaften: Heiß, scharf, leicht, ölig, flüssig.
Reaktion auf den Sommer:
Pitta-Typen sind anfällig für Überhitzung im Sommer, da ihre hitzigen Eigenschaften durch die Sommerhitze verstärkt werden können. Ich selbst war in der Jugend hier leichtsinniger und hatte 2 x einen Sonnenstiche, der jeweils zu medizinischen Notfällen führte.
Worauf sollten Pitta-Konstitutionen achten?
Abkühlung: Vermeiden von übermäßiger Hitze und direkter Sonneneinstrahlung; kühlende Aktivitäten und Umgebungen aufsuchen.
Ernährung: Kühlende, süße, bittere und zusammenziehende Lebensmittel bevorzugen; z.B. Salate, Melonen, Gurken, Melisse und Minze.
Hydration: Viel Wasser trinken, insbesondere kühlende Getränke wie Pfefferminztee oder Kokoswasser.
Stressreduktion: Stress vermeiden, da er das Pitta-Dosha weiter aus dem Gleichgewicht bringen kann.
Körperpflege: Kühlende Öle wie Sandelholz- oder Kokosöl verwenden; kühlende Kräuter wie Aloe Vera nutzen.
Kapha (Erde und Wasser)
Eigenschaften: Schwer, langsam, kalt, ölig, stabil.
Reaktion auf den Sommer:
Kapha-Typen kommen im Sommer normalerweise gut zurecht, da die Hitze und Trockenheit des Sommers ihre kalten und schweren Eigenschaften ausgleichen können.
Worauf sollten Kapha-Konstitutionen achten?
Aktivität: Sommer ist eine gute Zeit für Kapha-Typen, um aktiv zu sein und Bewegung in ihren Alltag zu integrieren, um Trägheit zu vermeiden.
Ernährung: Leichte, scharfe, trockene und bittere Lebensmittel bevorzugen; z.B. scharfe Gewürze, Blattgemüse und Trockenfrüchte.
Hydration: Wasser trinken, aber nicht übermäßig, um die Tendenz zu Flüssigkeitsretention zu vermeiden, dass kann dann zu Ödemen führen.
Kühlung: Auch wenn Kapha-Typen Hitze gut vertragen, sollten sie übermäßige Hitze und Feuchtigkeit meiden, da dies zur Trägheit führen kann.
Leichtigkeit: Leichte, belebende und reinigende Aktivitäten und Routinen pflegen, um die Schwere von Kapha auszugleichen.
Indem sie diese spezifischen Maßnahmen ergreifen, können die verschiedenen Dosha-Typen im Sommer besser ausgeglichen und gesund bleiben.
Im Ayurveda werden auch die Empfehlungen, was ist günstig oder weniger günstig für die Konstitutionstypen, individualisiert.
Welche Aktivitäten sind im Sommer für Vata, Pitta und Kapha zu empfehlen und in welchem Maße?
Im Sommer sind verschiedene Aktivitäten empfehlenswert, die je nach Dosha-Typ (Vata, Pitta, Kapha) in unterschiedlichem Maße durchgeführt werden sollten, um das Gleichgewicht zu bewahren. Hier sind einige Vorschläge:
Empfohlene Aktivitäten für Vata-Typen:
Yoga: Sanftes Yoga, das beruhigend und erdend wirkt, wie Hatha Yoga oder Yin Yoga.
Spaziergänge: Ruhige Spaziergänge in der Natur, besonders in den frühen Morgenstunden oder am Abend.
Schwimmen: Schwimmen in kühlem, aber nicht kaltem Wasser.
Meditation: Regelmäßige Meditation, um den Geist zu beruhigen.
Maß-Halten:
Moderat: Vata-Typen sollten Aktivitäten in Maßen durchführen, um Überanstrengung und Austrocknung zu vermeiden.
Empfohlene Aktivitäten für Pitta-Typen:
Yoga: Kühlendes und beruhigendes Yoga, wie Yin Yoga oder sanfte Hatha Yoga-Praktiken.
Wassersport: Schwimmen, Kajakfahren oder andere Wassersportarten.
Wandern: Wandern in kühleren Gebieten oder schattigen Wäldern.
Kühlende Atemübungen: Pranayama-Übungen wie Shitali oder Sitkari.
Maß-Halten:
Moderat bis intensiv: Pitta-Typen können moderate bis intensive Aktivitäten ausüben, sollten jedoch Überhitzung und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Aktivitäten sollten vorzugsweise in den kühleren Tageszeiten stattfinden.
Empfohlene Aktivitäten für Kapha-Typen:
Aerobic und Cardio: Joggen, Radfahren, Tanzen oder andere aerobe Übungen.
Yoga: Aktivere Yoga-Stile wie Vinyasa oder Ashtanga Yoga.
Sportliche Aktivitäten: Tennis, Volleyball, oder andere Mannschaftssportarten.
Wandern und Bergsteigen: Intensiveres Wandern und Bergsteigen.
Maß-Halten:
Intensiv: Kapha-Typen profitieren von intensiveren und anregenden Aktivitäten, um Trägheit und Schwerfälligkeit zu vermeiden. Sie sollten sich regelmäßig und aktiv bewegen.
Und hier noch einige allgemeine Empfehlungen für alle Dosha-Typen:
Hydration: Viel Wasser trinken, besonders bei körperlicher Aktivität.
Sonnenschutz: Sonnenschutzmittel verwenden und direkte Sonneneinstrahlung während der heißesten Tageszeiten vermeiden.
Pausen: Regelmäßige Pausen einlegen, um Überanstrengung zu vermeiden.
Frühe Morgenstunden oder Abende: Aktivitäten in den kühleren Morgenstunden oder am Abend durchführen, um die Hitze des Tages zu meiden.
Indem man seine Aktivitäten und Maßnahmen an die spezifische Konstitution anpasst, können Vata-, Pitta- und Kapha-Typen den Sommer gesund und ausgeglichen genießen.
Ayurveda ist aber eine Gesundheitslehre, die für alle Lebensbereiche individuelle Empfehlungen hat – nicht umsonst empfinde ich Ayurveda als das individuellste Gesundheits-System – und ich habe viele weitere Gesundheitskonzepte im Laufe des Lebens kennen gelernt und manche auch praktiziert.
Wer sich mit Ayurveda intensiver befassen möchte, dem empfehle ich die beiden Kurse Ayurveda-Konstitution – die Ayurveda-Basics und die Grundlagen der Ayurveda-Küche, diese gibt es hier als Ayurveda-Kombi-Angebot zum Vorzugspreis. (https://schule-fuer-ayurveda.de/ayurveda-kochkurs-und-basics-kombi/)

Die Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler ist eine unabhängige Privatschule.

Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen speziell bei der Ernährungsumstellung und beim Abnehmen.

Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress.
Folgende Online-Angebote gibt es: Ausbildung zur/m Ayurveda-Ernährungsberater/In, Ayurveda-Kochkurse, Abnehm-Training, Ayurveda-Fastenwoche, Kursleiter Ayurveda-Babymassage, Schwangeren-Massage, Ayurveda-Konstitutionsbestimmung, Ayurveda-Massagen, Ayurveda-Entspannungs-Trainer.
Wolfgang Neutzler ist Autor, Co-Autor von 8 Büchern, unter anderem auch von 5 Ayurveda-Büchern.

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Bedeutung der Jahreszeiten im Ayurveda

Die Jahreszeiten beeinflussen den Menschen ganz individuell – bedingt durch die eigene Ayurveda-Konstitution.

Bedeutung der Jahreszeiten im Ayurveda

Sommerzeit – Pittazeit

Die meisten Menschen haben eine Lieblings-Jahreszeit. In dieser fühlen sich diese Menschen so richtig wohl – wie ein Fisch im Wasser.
So liebe ich es, wenn es warm ist – meine Partnerin mag aber Temperaturen über 25 Grad nicht, besonders dann nicht, wenn zusätzlich die Luft „steht“ oder wenn es so richtig schwül ist.
Doch warum können uns die Jahreszeiten so beeinflussen?
Im Winter können uns die kurzen Tage und die vermehrte Dunkelheit auf die Stimmung schlagen. Auch neigen viele Menschen dazu, im Winter mehr Süßigkeiten und auch gehaltvoller zu essen.
Im Frühjahr bekommen viele Menschen dann eine Aufbruchstimmung, sie werden wieder aktiver und wollen das Leben im Freien genießen. Auch die Natur lebt wieder auf und viele Pflanzen und auch viele Blumen zeigen sich.
Bei großer Hitze können wir Konzentrationsstörungen bekommen, viele Menschen werden dann auch schnell müde, andere wiederum drehen so richtig auf.
Im Sommer fällt es vielen Menschen leichter, Sport zu treiben oder auch, das Gewicht zu regulieren.
Auch stehen viele Menschen viel früher auf, geweckt von der Helligkeit und vom Vogelgezwitscher. Meist steigt jetzt das Energie-Niveau wieder.
Ganz natürlich greifen wir zu mehr Früchte und Gemüse.
Auch der Herbst hat so seine Stärken, begonnen mit dem goldenen Herbst bis hin zum windigen bis stürmischen Wetter – und auch die Kälte macht sich wieder mehr bemerkbar. Die Vielfalt der herbstlichen Farben regen viele Menschen auch zu schönen Ideen und Visionen an.
Sicher – dass hat auch mit den Hormonen zu tun.
Im Winter, bedingt durch das geringe Licht – ist der Melatonin-Spiegel hoch.
Im Frühjahr ist dann die Umstellung auf Aktivitäts-Hormone.
Das Frühjahr und der Sommer wird beherrscht von einem hohen Serotonin-Spiegel. Und im Herbst, da steigt das Dopamin.
Ayurveda bringt aber zusätzliche sehr wichtige Aspekte, mit denen jeder sein Leben leichter und gesünder gestalten kann.
Vata – Pitta – Kapha beeinflussen unser Leben.
Das Universum besteht aus den 5 Elementen – im Ayurveda werden diese als Äther (Raum), Luft, Feuer, Wasser und Erde bezeichnet. Aus diesen bilden sich dann die 3 Bio-Energien Vata, Pitta und Kapha.
Diese werden auch als Doshas bezeichnet und jeder Mensch hat eine ganz individuelle Kombination dieser 3 Wirkprinzipien. Daher wird auch im Ayurveda gesagt: Jeder ist einmalig und jeder muss auch diese Einmaligkeit leben, damit er gesund und fit ist – ein ganze lange Leben lang.
Diese individuelle Konstitution kann man erfahren, z.B. dadurch, dass man bei einem Ayurveda-Praktizierenden die Konstitution bestimmen lässt, durch Bücher oder durch Kurse und Seminare.
Das Online-Seminar „Ayurveda-Basics – die Konstitutionsbestimmung.
In diesem Online-Seminar „Ayurveda-Basics – die Konstitutionsbestimmung werden die Teilnehmer Schritt für Schritt geführt, bis dann die Konstitution klar zu erkennen ist. Gleichzeitig erfährt man dabei, welche Ungleichgewichte gerade vorherrschen und was man tun kann, um diese zu beheben. Am Ende des Artikels habe ich einen Link zu der Beschreibung dieses Seminar eingefügt.
Die Bioenergien Vata, Pitta und Kapha sind aber auch die Grundlage der Jahreszeiten.
Der Winter ist dem Kapha zugeordnet und hat unter anderem Eigenschaften wie: Kalt, nass, matschig, behäbig, langsam.
Das Frühjahr und der Sommer sind dem Pitta zugeordnet mit Eigenschaften wie leicht, schnell, ideenreich, hitzig, impulsiv. Auch der goldene Herbst hat noch diese Pitta-Energie.
Der Herbst ist insbesondere Vata zugeordnet mit Eigenschaften wie trocken, windig, kalt, auch die klirrende Kälte im beginnenden Winter hat diese Vata-Energie.
Alles im Universum beeinflusst sich.
Alles im Universum beeinflusst sich – auch wir Menschen beeinflussen uns mit unseren unterschiedlichen Konstitutionen.
Aber auch die Eigenschaften der Jahreszeiten können in uns Menschen Ungleichgewichte fördern, alleine dadurch, dass diese Eigenschaften die Eigenschaften unserer Konstitution ins Ungleichgewicht bringen können.
Der Winter aktiviert oft als Ungleichgewicht depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Trägheit.
Der Sommer, vor allem, wenn es richtig heiß ist, Sonnenallergie, Sonnenbrand, Hitzschlag, aber auch Herz-Kreislauf-Probleme wie auch Bluthochdruck können entstehen. Auch Entzündungen aller Art werden gefördert.
Im Herbst können dann Vata-Ungleichgewichte vermehrt auftreten, wie Gedankenflut, weniger gut schlafen, Trockenheit der Haut und der Schleimhäute u.a. vermehrt auftreten. Diese Probleme sind bei Stress noch extremer.
Was kann man also tun, um die eigene Konstitution auch im Laufe der Jahreszeit so zu leben, dass keine Ungleichgewicht entstehen?
Im Grunde hat man nur 2 Stellschrauben, an denen man als Mensch etwas tun kann, um im Gleichgewicht zu bleiben – Der Lebensstil und die Ernährung – einschließlich des Trinkens.
Im Grunde ganz einfach.
Kennt man seine Konstitution und kennt man die Qualitäten der Jahreszeiten, dann kann man in beiden Bereichen ausgleichend regulieren – und das kann, je nach Konstitution unterschiedlich sein.
In dem oben schon erwähnten Seminar Ayurveda-Basics – die Ayurveda-Konstitution kann man wichtige Prinzipien hierfür lernen, ein weitere Online-Seminar „Die Ayurvedaküche Online“ gibt es dann weitere wichtige Aspekte, welche für ein langes, gesundes und glückliches Leben wichtig sind.
Für den Sommer gebe ich hier noch einige allgemeine Tipps, mit denen man diesen leichter meistern kann:
Warme Getränke und genügend trinken.
Wir bestehen zu 2/3 aus Wasser und alle Stoffwechselleistungen sind vom Wasser abhängig.
Da wir im Sommer mehr schwitzen ist ausreichend und regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken, wichtig für die Gesundheit. Ayurveda empfiehlt hier warme Getränke mit kühlendem Charakter, so z.B. Pfefferminz Tee oder auch Melisse Tee. Kalte Getränke oder auch eisgekühlte Getränke sind kontraindiziert, weil sie die Stoffwechselleistung des Körpers reduzieren.
Warmes leichtes Essen.
Viele Menschen haben im Sommer weniger Hunger, das ist auch gut so, denn üppiges Essen belastet den Stoffwechsel. Warme, leichte Gerichte wie Gemüse Curries sind ideal.
Im Sommer können es aber auch um die Mittagszeit Salate sein und auch Obst tut hier gute Dienste. Gerade jetzt ist Melonenzeit und Wassermelone kann den Durst gut löschen und unterstützt sogar das Abnehmen.
Leichte natürliche Kleidung – kein Synthetik
Natürliche Stoffe wie Seide und Baumwolle sind für den Sommer ideal, zu beachten ist aber auch, dass diese nicht zu eng sind.
Sich nicht überfordern beim Sport
Sport ist im Sommer morgens und auch abends zu empfehlen – zu Zeiten, wo die Temperaturen dies möglich machen. Wichtig ist vor allem für Pitta-Konstitutionen, dass sie sich dabei nicht überfordern.
Gesundheitsvorsorge mit Ayurveda.
Wie im Artikel schon angesprochen gibt es von der Ayurvedaschule von Wolfgang Neutzler Online-Seminare für die Konstitutionsbestimmung und für die Ayurveda-Ernährung.
Wer sich also tiefer mit Ayurveda für ein gesundes, langes und glückliches Leben interessiert, der kann über folgende Links mehr Informationen bekommen – und das ohne Reisestress und Reisekosten.
Hier gibt es die Informationen zur Konstitutionsbestimmung (https://schule-fuer-ayurveda.de/ayurveda-grundlagen/)
Hier gibt es die Informationen zum Ayurveda-Kochkurs (https://schule-fuer-ayurveda.de/ayurveda-kochkurse/)

Die Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler ist eine unabhängige Privatschule.

Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen speziell bei der Ernährungsumstellung und beim Abnehmen.

Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress.
Folgende Online-Angebote gibt es: Ausbildung zur/m Ayurveda-Ernährungsberater/In, Ayurveda-Kochkurse, Abnehm-Training, Ayurveda-Fastenwoche, Kursleiter Ayurveda-Babymassage, Schwangeren-Massage, Ayurveda-Konstitutionsbestimmung, Ayurveda-Massagen, Ayurveda-Entspannungs-Trainer.
Wolfgang Neutzler ist Autor, Co-Autor von 8 Büchern, unter anderem auch von 5 Ayurveda-Büchern.

Das Ziel ist es, ganz vielen Menschen einen Zugang zum Ayurveda zu ermöglichen.
Ayurveda – das Wissen von einem gesunden, langen und glücklichen Leben

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Jungbrunn Ayurveda – Anti-Aging das durch den Magen geht!

Jeder ist so alt, wie man sich fühlt – dieses Sprichwort hat ganz sicher seine Gültigkeit – es gibt aber noch mehr Prinzipien für Langlebigkeit.

Jungbrunn Ayurveda - Anti-Aging das durch den Magen geht!

Ayurvedakochkurs-Online

Nach Ayurveda gibt es aber noch mehr Faktoren, die für eine Jugendlichkeit bis ins hohe Alter Voraussetzung sind.
Im Ayurveda werden 3 Lebensphasen unterschieden und jede dieser Lebensphasen wird von einem der 3 Bioenergien (Doshas), also von Vata, Pitta oder Kapha dominiert.
Die Kindheit ist dem Kapha zugeordnet. Kapha ist für den „Aufbau“ zuständig.
In dieser Phase geht es vor allem um „genährt werden“, Wissen ansammeln und um Schutz. Diese Lebensphase, so kann man heute durchaus feststellen, geht zwischen dem 18.-25. Lebensphase in die Pitta-Lebensphase über.
Pitta ist für die Transformation – fürs „Verändern“ zuständig.
Diese mittlere Lebensphase ist dadurch gekennzeichnet, dass wir das, was wir gelernt haben, umsetzen. „Erfolgreich sein“, Familie gründen, Haus, u. v. m. sind typische Erkennungszeichen dieser Lebensphase.
Zwischen dem 45.-60. Lebensjahr geschieht der Wechsel zur Vata-Lebensphase. Diese Zeit geht oft mit den Wechseljahren oder der Midlifecrisis einher.
Vata ist u.a. für den Abbau zuständig.
Gehäuft treten in dieser Vata-Lebensphase demzufolge auch degenerative und chronische Erkrankungen auf, was dieses abbauende Prinzip erkennen lässt.
Das ist aber nicht zwingend so notwendig.
Wer bewusst nach Ayurveda lebt, der kann Alternativen finden für den scheinbar „natürlichen“ Abbau in dieser Vata-Lebensphase. Und diese Alternativen bergen in sich die natürliche Jugendlichkeit.
In den östlichen Kulturen gibt es immer wieder Berichte von Menschen, die weit über 100 Jahre geworden sind. Und auch die westlichen Wissenschaftler sind sich heute einig, dass dies so sein wird. In einer Sendung vom Nacht-Cafe meinte ein Wissenschaftler: Wir streiten uns im Moment eher darum, ob wir Menschen 120 oder 140 Jahre alt werden können.
Einige Leserinnen und Leser werden jetzt vielleicht abwinken – vor allem dann, wenn man schon Krankheitszeichen oder Bewegungseinschränkungen hat.
Aber was wäre, wenn es so ist?
Nach Ayurveda haben wir es selbst in der Hand, ob Alterungsprozesse schneller oder weniger schnell in unserem Leben in Erscheinung treten.
Das Geheimnis dahinter ist ein Paar in unserem Körper, welches dafür verantwortlich ist. Dieses Paar heißt: Ama und Agni.
Ama sind die Stoffwechselgifte, die nicht regelmäßig ausgeschieden werden können. Diese setzen sich dann in Zellen, Geweben und an anderen strategisch wichtigen Stellen des menschlichen Körpers fest.
Dadurch können die Zellen nicht mehr optimal entschlackt und mit frischen Nährstoffen versorgt werden.
Agni ist das Verdauungsfeuer und die Entgiftungskraft. Ist diese stark, dann können regelmäßig alle Stoffwechselgifte aus dem Körper eliminiert werden. Sind die Gewebe und Zellen frei von diesen „Schlacken“ so bleiben sie jung, denn sie können sich ständig regenerieren. Das führt zu einer Jugendlichkeit bis ins hohe Alter – auch äußerlich deutlich sichtbar.
Wer regiert unseren Stoffwechsel – Ama oder Agni?
Wir als Menschen haben es selbst in der Hand, was in unserem Körper stärker ist – Agni oder Ama.
Durch unsere Einstellung zum Leben, durch unsere Gefühle und Gedanken, durch unsere Lebensweise und durch unsere Ernährung können wir dazu beitragen, dass Agni stark ist und unseren Körper mit den besten Nährstoffen versorgt und regelmäßig alles aus den Körper schafft, was nicht mehr gebraucht wird.
Was kann man aber tun, um das eigene Agni zu unterstützen? Hier einige wichtige Gedanken dazu:
Nahrung und Lebensweise der eigenen Konstitution entsprechend.
Dazu muss man natürlich seine Konstitution nach Ayurveda kennen, sonst kann man die individuellen Empfehlungen des Ayurveda natürlich nicht auf sich beziehen.
Konstitutions-Fragebögen können natürlich schon einen ersten Überblick geben – besser ist aber eine Konstitutionsbestimmung durch eine Fachfrau oder einen Fachmann – dann ist man auf der sicheren Seite. Oder das Online-Erfahrungs-Seminar Ayurveda-Basics.
Genügend Trinken und Bewegung.
Beides fördert den Stoffwechsel und die Entgiftungskraft des Körpers. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn der Körper degeneriert, wenn wir nicht für ihn und für sein Wohlergehen tun.
Ayurveda-Detox-Fastenkuren – Ohne zu hungern
Diese haben zum Ziel, dass man eine bestimmte Zeit einen Reinigungs-Prozess vollzieht, damit abgelagertes Ama wieder eliminiert wird.
Ayurveda-Panchakarma Kuren:
Manchmal sind aber auch Ayurveda-Panchakarma Kuren sinnvoll, damit der Körper von Grund auf wieder gereinigt werden kann.
Insbesondere dann, wenn schon gravierende Krankheitszeichen im Körper zeigen, dass eine intensive Reinigung notwendig ist.
Lebensfreude leben.
Typisch Deutsch ist die Einstellung: Wir leben, um zu arbeiten.
Da können wir von anderen Nationen durchaus etwas lernen. Denn das Leben hat viele Gelegenheiten, in denen Lebensfreude gelebt werden kann und soll. Dafür braucht es keinen Alkohol, keine ungesunde Ernährung etc., denn diese würden auf Dauer ja wieder verschlacken und damit Degeneration verursachen.
Sinn des Lebens finden.
Das Thema „Sinn des Lebens“ ist auch ein Thema, welches in der Vata-Lebensphase aktuell wird. Wer hier fündig wird, der kann für sich vielleicht völlig neue Horizonte finden, die dann zudem noch sehr erfüllend sind.
Ayurveda-Kochkurs – die Ayurveda-Ernährung
Die Ayurveda-Ernährung fördert den Stoffwechsel und auch die Entgiftung und was ganz wichtig ist: sie ist schmackhaft und köstlich und man kann die Gerichte auch schnell zubereiten.
In der Ayurvedaschule in Gundelfingen gibt es einen Online-Kurs: Ayurveda-Kochkurs – die schnelle und schmackhafte Ayurveda-Küche. Man lernt in diesem Onlinekurs alle wichtigen Grundlagen der Ayurvedaküche und bekommt Anleitung für viele schmackhafte Gerichte. In dem Kurs werden ca. 30 Ayurveda-Gerichte gekocht, die man per Video anschauen kann. Die Rezepte dazu regen zum Nachkochen an.
Hier geht es zu der ausführlichen Beschreibung dieses Ayurveda-Kochkurs Grundlagen Online (https://schule-fuer-ayurveda.de/ayurveda-kochkurse/) , der zu jeder Zeit begonnen werden und bequem von zu Hause durchgeführt werden kann

Die Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler ist eine unabhängige Privatschule.

Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen in Krisen-Situation.

Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress.
Folgende Online-Angebote gibt es: Ausbildung zur/m Ayurveda-Ernährungsberater/In, Ayurveda-Kochkurse, Abnehm-Training, Ayurveda-Fastenwoche, Kursleiter Ayurveda-Babymassage, Schwangeren-Massage, Ayurveda-Konstitutionsbestimmung, Ayurveda-Entspannungs-Trainer.
Wolfgang Neutzler ist Autor, Co-Autor von 8 Büchern, unter anderem auch von 5 Ayurveda-Büchern.

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