Trotz Herausforderungen im E-Commerce: 2025 hat Potential zum Erfolg

Trotz Herausforderungen im E-Commerce: 2025 hat Potential zum Erfolg

Berlin, 13.01.2025 – best it GmbH (https://www.bestit.de/), führender Digital Experience Partner für Marken, Hersteller und Händler, weist den Weg für ein erfolgreiches E-Commerce-Jahr 2025, trotz der Auswirkungen der aktuellen Lage: Günstige Anbieter aus Asien bedienen preisbewusste Käuferschichten mit entsprechenden Strategien und starker Präsenz in Social Media. Das Weihnachtsgeschäft 2024 (https://bevh.org/detail/weihnachtsgeschaeft-enttaeuscht-onlinehandel) lief eher enttäuschend. Dazu kommen die drohende Rezession sowie internationale Handelskonflikte und vieles andere mehr. Das alles hat Einfluss auf Konsum- und Investitionsentscheidungen. Der Konkurrenzdruck ist hoch und verlangt neue Strategien, um als Unternehmen am Markt zu bestehen.

„Entscheidend für 2025 ist, dass es trotz aller Herausforderungen viel Platz für neue, innovative Ansätze gibt“, so Karen Cavallaro, best IT, Head of UX/UI | Consulting. „Wer nun die richtigen Themen in den Fokus nimmt, dem eröffnen sich durch Digitalisierung und Automatisierung neue Chancen im Wettbewerbsumfeld. Daher ist es entscheidend, schon heute zu wissen, was morgen wichtig wird.“

Die E-Commerce-Profis von best IT haben die wichtigsten Trends zusammengefasst:
Digital Product Passport: Transparenz schafft Wettbewerbsvorteile
Unternehmen müssen ihre Produktdaten umfassend anreichern, um Nachhaltigkeitsanforderungen und regulatorische Vorgaben zur lückenlosen Dokumentation der Lieferkette zu erfüllen. Hersteller und Händler stehen vor der Aufgabe, bestehende Systeme effizient zu erweitern. Die Herausforderung liegt nicht nur in der technischen Umsetzung, sondern auch in der Qualität und Anreicherung der Daten: Es geht vor allem darum, umfassende Informationen zu Produktmaterialien, Recyclingmöglichkeiten und zum CO2-Fußabdruck zu liefern. Eine Option ist der Einsatz cloudbasierter Datenbanken, die die nötige Flexibilität und Skalierbarkeit bieten. Solche Systeme müssen den sicheren Zugriff für Aufsichtsbehörden bieten und gleichzeitig die Integrität der Daten gewährleisten. Die Optimierung der Daten bietet die Chance, Prozesse zu verbessern und die Transparenz gegenüber Kunden und Partnern zu erhöhen.

Vom Risiko zur Lösung: Cybersecurity bleibt Top-Thema:
Cyberangriffe sind eine der größten Gefahren für Unternehmen. Insbesondere Angriffe auf Bezahlsysteme und Kundendaten nehmen zu. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 83 Prozent der Unternehmen in den letzten drei Jahren mit erheblichen monetären Folgen von Cyberangriffen zu kämpfen hatten. Mehr noch: Derlei Vorfälle verursachen auch massive reputative Schäden für Organisationen. Technologien wie Multi-Faktor-Authentifizierung, Passkeys, End-to-End-Verschlüsselung und regelmäßige Schwachstellen-Analysen gelten als unverzichtbare Basis-Technologien. Zudem wird KI immer relevanter, denn damit kann man Bedrohungen in Echtzeit erkennen und entsprechend reagieren. Das ist vor allem wichtig, da ein Großteil der Cyberangriffe durch Phishing oder Social Engineering gelingt. Sensibilisierung der Teams und regelmäßige Trainings sind somit essenziell. Unternehmen sollten außerdem auf ein Zero-Trust-Modell setzen. Das reglementiert und prüft den Zugriff auf Daten und Systeme strikt und kontinuierlich.

Neue Impulse für den E-Commerce durch den F2C-Trend
Factory-to-Consumer (F2C)-Plattformen wie Temu setzen aggressiv auf preisbewusste Käuferinnen und Käufer. Für Direct-to-Customer (D2C)-Unternehmen sollte das aber weniger eine Bedrohung darstellen als vielmehr eine Inspiration. Denn D2C-Modelle können durch Markenwert und Qualitätsversprechen punkten. Demand Shopper bevorzugen den direkten Kauf bei Marken, die sie kennen und denen sie vertrauen. D2C-Unternehmen können aber von etablierten F2C-Strategien profitieren. Insbesondere die Nutzung von KI-gestützter Nachfrageprognose oder kanalübergreifende Verknüpfung bieten wertvolle Ansätze, um personalisierte Kundenansprachen und effizientere Logistikketten zu realisieren. So können Unternehmen Kundenzufriedenheit steigern und die langfristige Bindung an die Marke stärken.

Verändertes Suchverhalten: Social Media als neuer Zugang
Jüngere Generationen nutzen zunehmend TikTok und andere soziale Medien für Suchen. Interaktive Inhalte und Influencer-Marketing prägen diesen Trend. Amazon bleibt jedoch führend für Produktrecherchen. Unternehmen müssen SEO-Strategien um Social-Media-Marketing erweitern und KI nutzen, um personalisierte Sucherlebnisse zu schaffen. Trotz Veränderungen bleibt die Google-Suche relevant, erfordert jedoch Anpassungen.

Das Motto für 2025: Turn Tech into Profit
Die E-Commerce-Landschaft 2025 erfordert strategisches Handeln und Innovation. Unternehmen, die frühzeitig auf Trends wie den Digital Product Passport, Cybersecurity und D2C-Strategien setzen, sichern sich entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Über best it
best it ist der Digital Experience Partner für Marken, Hersteller und Händler, um deren Geschäftsmodelle nachhaltig und wertschöpfend zu digitalisieren, die Komplexität zu meistern und die Customer Experience auf ein neues Level zu heben. Der Digitalisierungsdienstleister schafft datengetriebene Kundenerlebnisse, die begeistern und Kunden in den Mittelpunkt stellen. Mehr als 100 Spezialisten verknüpfen Strategien, Daten, Technologien und Designs entlang der gesamten Customer Journey zu einer zukunftsorientierten Architektur.

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Trotz Anstieg der Teilzeitbeschäftigung: Führung bleibt Vollzeitaufgabe

Randstad-ifo Studie Q3/2024

Trotz Anstieg der Teilzeitbeschäftigung: Führung bleibt Vollzeitaufgabe

Infografik: Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung allgemein und in Führung (Randstad-ifo-Studie)

Personalverantwortliche bestätigen den Teilzeit-Trend und geben in der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Einblicke in die Beschäftigungssituation auch auf Führungsebene. Während die Teilzeitbeschäftigung insgesamt zunimmt, ist die Teilzeitquote unter Führungskräften rückläufig. Was Unternehmen tun können, um mehr Flexibilität zu ermöglichen, erklärt Randstad-Expertin Verena Menne.

Wie entwickelt sich die Teilzeitbeschäftigung in der deutschen Wirtschaft? Einschätzungen von Personalverantwortlichen in den Kernbereichen Industrie, Handel und Dienstleistung bietet die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung. Die aktuelle Quartalsbefragung (Q3 2024) zeigt: Waren 2021 noch 14 % der Frauen in Teilzeit angestellt, stieg ihr Anteil in 2024 auf 25 %. Mit 7 % bleibt das Teilzeitniveau bei Männern zwar weiterhin niedrig; im Vergleich zur Befragung in 2021 (3 %) hat es sich allerdings mehr als verdoppelt. Dieser Anstieg ist Teil einer breiteren Entwicklung, die Unternehmen in den letzten fünf Jahren zunehmend beobachten: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54 %) berichten von einer deutlichen Zunahme bei Teilzeitkräften.

Mehr Teilzeit in Unternehmen, aber weniger Teilzeit in Führungspositionen
Teilzeitarbeit ist in vielen Fällen ein Schlüssel, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, wird jedoch häufig als Hemmnis für den beruflichen Aufstieg gesehen – insbesondere für Frauen. So zeigt die Randstad-ifo-Studie: Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten in Führungspositionen bleibt bei beiden Geschlechtern gering. Nach wie vor arbeiten die meisten Führungskräfte in Vollzeit – 95 % der Frauen und 97 % der Männer. Besonders auffällig ist der Rückgang bei männlichen Führungskräften in Teilzeit, der sich von 7 % im Jahr 2021 auf nur noch 3 % im Jahr 2024 reduziert hat. „Wir sehen nach wie vor, dass viele Unternehmen zu wenig geeignete Modelle anbieten, die Teilzeit und Führungsaufgaben kombinierbar machen. Es braucht innovative und flexible Arbeitsmodelle, um diese Lücke zu schließen“, betont Verena Menne, Director Group HR bei Randstad Deutschland. „Ein weiterer Aspekt: Der demografische Wandel macht auch vor der Führungsebene nicht halt. Unternehmen müssen reagieren und dem Nachwuchs Führungsrollen attraktiv machen, um langfristig selbst handlungsfähig zu bleiben.“

Flexible Modelle für bessere Vereinbarkeit von Führung und Privatleben
Eines dieser Arbeitsmodelle ist Jobsharing, bei dem sich zwei Mitarbeitende eine Position teilen. Dieses Modell wird aktuell aber nur von 9 % der befragten Unternehmen angeboten. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, Jobs insbesondere auf Führungsebene flexibler zu gestalten. Dazu gehören etwa hybride Arbeitsmodelle, bei denen Führungskräfte ortsunabhängig arbeiten können, sowie geteilte Führungsverantwortung zwischen mehreren Personen oder Teams. Solche Modelle bieten nicht nur den Vorteil, dass Führungskräfte mehr Flexibilität genießen, sondern auch, dass Unternehmen besser auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden eingehen können.

Die Weiterentwicklung solcher Modelle ist laut Verena Menne eine zentrale Zukunftsaufgabe für Unternehmen, um den gestiegenen Anforderungen an eine bessere Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerecht zu werden: „Arbeitgeber sollten sich fragen: Wie lässt sich Führungsverantwortung in einem Team konkret aufteilen? Welche Hürden gibt es? Und: Wie teilt man Führungsverantwortung in einer zunehmend virtuellen oder hybriden Arbeitsumgebung?“ Die Expertin weiß: Um flexible Führung möglich zu machen, müssen Unternehmen zunächst einiges an Arbeit investieren. Aber das lohne sich langfristig. „Indem Unternehmen ihren Führungskräften mehr Spielraum bieten, sich flexibel zu organisieren, können sie das Potenzial ihrer Mitarbeitenden optimal nutzen und gleichzeitig deren Zufriedenheit und Loyalität steigern“, so Verena Menne. „Insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels sind flexible Führungsmodelle eine Chance, hochqualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden. Wer seinen Führungskräften mehr Flexibilität bietet, schafft also nicht nur attraktivere Arbeitsbedingungen, sondern trägt aktiv dazu bei, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.“

Über die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Q3 2024 (https://www.randstad.de/hr-portal/personalmanagement/randstad-ifo-personalleiterbefragung/). Die Personalleiterbefragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen. Die Sonderfragen im dritten Quartal 2024 drehen sich um die Einstellung von Unternehmen zum Thema Teilzeit und ihre Umsetzung im Betrieb.

Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Durch die Unternehmensstrategie „partner for talent“ finden, fördern und verbinden wir spezialisierte Talente mit Unternehmen – weltweit, vor Ort und immer mit hoher Geschwindigkeit. Unsere Angebote umfassen den gewerblich-technischen ebenso wie den Professional-Bereich, digitale Talentlösungen sowie End-to-End-Unternehmenslösungen. Wir schaffen leistungsfähige, vielfältige und agile Teams und unterstützen jeden Einzelnen dabei, eine erfolgreiche Karriere mit gleichen Chancen zu erreichen.

Randstad Deutschland ist mit rund 38.500 Mitarbeitenden, darunter 2.500 interne, und 500 Standorten in 330 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2023 1,843 Milliarden Euro. CEO ist Richard Jager.

Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2023 hat Randstad mit rund 40.000 Mitarbeitenden weltweit 2 Millionen Menschen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen und damit einen Gesamtumsatz von 25,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Kontakt
Randstad Deutschland
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
01525 450 9349
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Trotz leichter Erholungen bleibt der Private-Equity-Markt für Transaktionen auch im Jahr 2024 weiterhin angespannt

Expertenkommentar Alvarez & Marsal

Trotz leichter Erholungen bleibt der Private-Equity-Markt für Transaktionen auch im Jahr 2024 weiterhin angespannt

Managing Director Private Equity Performance Improvement und Co-Head Deutschland Steffen Kroner (https://www.linkedin.com/in/steffen-kroner/), zur Situation des Private-Equity-Marktes in Deutschland

Auf der Transaktionsebene zeigt sich eine leichte Erholung im Markt, insbesondere in Branchen wie der verarbeitenden Industrie, unter anderem im Verpackungsbereich, in der TMT-Branche sowie Business Services. In diesen Marksegmenten sehen wir eine höhere Anzahl von Transaktionen und Aktivität, jedoch müssen sich diese Entwicklungen erst in den kommenden Monaten verstetigen, bevor sich eine breite Markterholung abzeichnet. Marktteilnehmer berücksichtigen neben der weiterhin volatilen Konjunktur das gestiegene Zinsniveau stärker als in früheren Quartalen, dennoch bestehen weiterhin stark unterschiedliche Auffassungen zwischen den Erwartungen der Verkäufer und der Käufe hinsichtlich der Unternehmenspreise. Eine positive Entwicklung ist jedoch festzustellen: Es gibt langsam wieder mehr Bewegung im Private-Equity-Markt für Transaktionen.

Auf der Portfolioseite bleibt die Kostenoptimierung sowie Cash und Working Capital Generierung weiterhin das zentrale Thema. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage gewinnen darüber hinaus Restrukturierungsprogramme im Private-Equity-Umfeld stärker an Bedeutung. Es ist erkennbar, dass Kostensenkung und Verlagerungsdiskussionen von Fabriken ins kostengünstigere Ausland bei energie- beziehungsweise arbeitsintensiven Fabriken deutlich in den Fokus gerückt sind. Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass auch Finanzierungen von Bankenseite zunehmend zurückhaltender gewährt werden, denn: Banken überdenken ihre Kreditengagements verstärkt im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie vor dem Hintergrund von ESG-Gesichtspunkten.

Mehr Cash-Ressourcen bei rückläufigem Umsatz – welche Finanzierungmöglichkeiten ergeben sich?

In den kommenden 12 Monaten wird der Druck auf die operativen Portfoliogesellschaften, Cash zu generieren, weiterhin anhalten. Dies resultiert aus dem rückläufigen Konsumverhalten und Investitionen, geringeren Exporten und damit verbundenen Umsatzrückgängen beziehungsweise Umschichtungen im Absatzverhalten der Kunden (sog. Destocking der Supply Chain). Gleichzeitig ist die Fixkostenstruktur unverändert, das Zinsniveau und die Finanzierungskosten haben sich jedoch um das 2- bis 3-fache erhöht, was in der Konsequenz bedeutet, dass mehr Free Cashflow erwirtschaftet werden muss, um die zwischenzeitlich teureren Finanzverpflichtungen zu bedienen. Die Situation bleibt angespannt: In der Konsequenz müssen Managementteams neue Liquiditätsquellen erschließen und im kommenden Jahr wird voraussichtlich eher auf der Kostenseite eingespart. Größere Investitionen für Expansion in neue Märkte bzw. Fabriken, Modernisierung und Internationalisierung stehen besonders in zyklischen Branchen auf dem Prüfstand.

Der Börsengang als Exit Strategie erscheint derzeit auch eher als sekundäre Option. Obwohl immer noch viel Kapital im Markt vorhanden ist und ein hoher Anlagedruck besteht, bleiben die Kaufpreise hinter den Erwartungen der Verkäufer zurück. Eine mögliche Alternative könnten eine Ausweitung von M&A-Aktivitäten sein, um ein breiteres Spektrum an Käufern anzusprechen. Auch hier gibt es Bewegung allerdings verschieben sich größere Transaktionen voraussichtlich bis ins Frühjahr hinein.

Über Alvarez & Marsal
Unternehmen, Investoren und öffentliche Institutionen auf der ganzen Welt wenden sich an Alvarez & Marsal (A&M), wenn es um Leadership, Umsetzung und messbare Ergebnisse geht. A&M ist ein weltweit führendes Beratungsunternehmen, das sich auf Business Consulting, Verbesserung der Unternehmensleistung, Due Diligence und Turnaround-Management konzentriert. Wenn herkömmliche Ansätze nicht mehr ausreichen, um Veränderungen herbeizuführen, suchen Kunden unser umfassendes Fachwissen und unsere Fähigkeit, praktische Lösungen für ihre einzigartigen Probleme zu finden.

Mit über 9.000 Mitarbeitern auf sechs Kontinenten liefern wir konkrete Resultate für Unternehmen, Verwaltungsräte, Gläubiger, Private-Equity-Firmen, Anwaltskanzleien und Regierungsbehörden, die vor komplexen Herausforderungen stehen. Wir sind erfahrene und erstklassige Berater, ehemalige Regulierer und Industrievertreter, die sich gemeinsam dafür einsetzen, dass unsere Kunden wissen, was wirklich notwendig ist, um Wandel in einen strategischen Unternehmenswert zu verwandeln, Risiken zu managen und in jeder Wachstumsphase Werte zu erschließen.
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Trotz Turbulenzen an den Aktienmärkten: Aktivistische Kampagnen nehmen zu

Alvarez & Marsal Activist Alert (AAA) Update

Trotz Turbulenzen an den Aktienmärkten: Aktivistische Kampagnen nehmen zu

– Auch in Deutschland erneut mehr Unternehmen im Fokus aktivistischer Investoren
– Top Themen: ESG und die Frage der Energiesicherheit
– Hauptaugenmerk liegt auf dem Industriesektor

München, 25. Mai 2022 – Alvarez & Marsal (A&M) (https://www.alvarezandmarsal.com/), ein weltweit führendes Beratungsunternehmen, präsentiert die Ergebnisse des jüngsten A&M Activist Alert (AAA). Dieser enthält Analysen und Prognosen zur Tätigkeit aktivistischer Investoren in Europa. Dafür ausgewertet wurden zum 31. April 2022 insgesamt 1.780 europäische Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung ab 200 Millionen US-Dollar.

Der aktuelle AAA bestätigt die Prognose eines „goldenen Zeitalters“ aktivistischer Investments aus letztem November: Trotz des Ukraine-Kriegs sind 155 europäische Unternehmen bedroht, innerhalb der nächsten 18 Monate Ziel von aktivistischen Kampagnen zu werden. Dies bedeutet einen Anstieg um sieben Unternehmen seit der letzten Auswertung im November 2021.

Aller Volatilität zum Trotz: Aktivistische Investments auch 2022
Trotz aller Turbulenzen an den Aktienmärkten während der letzten Monate steigt das Interesse aktivistischer Investoren. Im Januar und Februar 2022 lag die Anzahl aktivistischer Kampagnen um 30 % über der des Vorjahreszeitraums. Im März und April hat der Krieg in der Ukraine zu einer Verlangsamung des Aktivismus geführt, die jedoch nur als vorübergehend eingeschätzt wird. Erste „Gewinner“ und „Verlierer“ der Marktturbulenzen zeichnen sich bereits ab.

„Obwohl wir in den letzten Monaten eine erhebliche Volatilität an den Aktienmärkten erlebt haben, zeigen sich aktivistische Investoren aktiv“, erklärt Patrick Siebert (https://www.alvarezandmarsal.com/our-people/patrick-siebert), Managing Director und Co-Head A&M Germany. „Die Herausforderungen, die aus Corona- und Ukrainekrise resultieren, sind hoch und deutsche Unternehmen zeigen sich unterschiedlich performant. Eine Underperformance relativ zum Wettbewerb kann schnell zum Einfallstor aktivistischer Investmenthypothesen werden.“

Sichtbar ist jedoch auch eine Verschiebung der Fristigkeit: Der Anteil an Unternehmen auf der roten Liste des AAA sinkt leicht auf 55, während die Anzahl der Unternehmen auf der gelben Liste von 90 auf 100 steigt.

Deutschland baut Rang als zweitattraktivster europäischer Markt aus
Auch in Deutschland wächst das Interesse aktivistischer Investoren an: 28 deutsche Unternehmen sind gefährdet, innerhalb der nächsten sechs bis 18 Monate Ziel einer aktivistischen Kampagne zu werden. Dies ist eines mehr als noch im November. Entgegen der Gesamtentwicklung ist hier Anzahl an Unternehmen auf der roten Liste konstant geblieben.

Auf dieser Liste besonders gefährdeter Unternehmen befinden sich nach wie vor 10 deutsche Unternehmen, auf der gelben Liste stehen 18 Unternehmen. In Europa bleibt Deutschland damit nach Großbritannien der zweitattraktivste Markt für aktivistische Kampagnen. Der Abstand zu Frankreich und den skandinavischen Ländern wächst weiter an.

Industrie unter besonderem Druck – ESG bleibt wichtiger Treiber für Aktivismus
Das Hauptinteresse der Aktivisten zieht weiter der Industriesektor auf sich: Mit 52 stammt ein Drittel aller Unternehmen, die der AAA als Ziel aktivistischer Investoren sieht, aus diesem Sektor. Im November lag die Zahl bei 50. Anhaltende Beeinträchtigungen aufgrund der Pandemie sowie die komplexe Situation der Lieferketten haben sich in Folge des Kriegs in der Ukraine weiter verschärft.

Von Umwelt-, Sozial- oder Governance-Kriterien (ESG) getriebener Aktivismus hat in den ersten beiden Monaten 2022 gegenüber dem Vorjahr um 20 % zugenommen. Diese Entwicklung scheint durch den Krieg in der Ukraine aber vorerst gestoppt, beziehungsweise differenzierter betrachtet zu werden: „Gerade in den USA ist zu erkennen, dass große Fonds mit Forderungen nach schnelleren CO2-Reduzierungen zurückhaltender agieren. Eine Versorgungssicherheit soll keinesfalls aufs Spiel gesetzt werden. Diese Entwicklungen sind neu“, ergänzt Patrick Siebert.

Im Energiesektor ist die Anzahl der erwarteten Ziele seit November um 60 % angewachsen. Hier sieht der AAA nun acht Unternehmen als wahrscheinliche Ziele, im November 2021 lag diese Zahl bei fünf. Der Sektor sieht sich aufgrund des ESG-Fokus, der Verwerfungen auf den globalen Energiemärkten sowie den mittel- bis langfristigen Notwendigkeiten zur Transformation einer komplexen Gesamtsituation ausgesetzt.

Über den A&M Activist Alert (AAA):
Das Activist Alert-Modell von A&M ist die umfassendste statistische Analyse ihrer Art. Seit sechs Jahren analysiert das AAA-Modell eine Reihe von qualitativen und quantitativen Faktoren für 1.780 börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 200 Millionen US-Dollar oder höher. Die Analyse umfasst Unternehmen mit Hauptsitz in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Skandinavien, der Schweiz, Benelux, Italien und Spanien.
Der AAA bewertet die Leistung dieser Unternehmen im Vergleich zu 2.172 ihrer weltweiten Konkurrenten. Das daraus resultierende Vorhersagemodell hat erfolgreich die Mehrheit der Unternehmen vorhergesagt, die seit Januar 2015 öffentlich Ziel von Aktivisten geworden sind. Der Bericht wird für gewöhnlich zweimal jährlich aktualisiert und veröffentlicht. Einzelne Unternehmen können ihre Position auf der Warnliste überprüfen, indem sie sich an A&M wenden.
Weitere Informationen sowie unsere früheren Berichte und Analysen finden Sie unter diesem Link.

Über die Rote und Gelbe Liste:
Das AAA-Modell berechnet für alle analysierten Unternehmen eine Punktzahl, die die Wahrscheinlichkeit eines öffentlichen Aktivismus vorhersagt. Unternehmen mit hohen AAA-Werten und damit mit einer höheren prognostizierten Wahrscheinlichkeit, öffentlich zum Ziel zu werden, werden entweder auf einer roten oder gelben Warnstufe eingeordnet. Diese Einstufungen beruhen auf dem AAA-Score, der auf zwei Grundlagen berechnet wird: erstens einer Analyse der Leistung der letzten zwei Jahre und zweitens einer „Frühindikator“-Analyse mit Schwerpunkt auf der Leistung des letzten Jahres.
Auf der roten Liste stehen dabei Unternehmen mit einem hohen AAA-Score sowohl auf der Zweijahres- als auch auf der Einjahresbasis. Für sie gilt ein hohes kurzfristiges Risiko (während der nächsten 6 bis 12 Monate), dass öffentliche Aktivisten aktiv werden, oder sie sind möglicherweise bereits Gegenstand nichtöffentlicher Initiativen.
Auf der gelben Liste stehen Unternehmen mit einem hohen AAA-Score entweder auf Zweijahres- oder auf Einjahresbasis werden mit hoher Wahrscheinlichkeit von Aktivisten beobachtet. Solche Unternehmen gelten als Unternehmen mit mittlerem Risiko, das sich nur erhöht, wenn innerhalb von 12 bis 18 Monaten keine Abhilfemaßnahmen ergriffen werden.

Über die Methodik der Aktienkurs-Analyse:
A&M hat die Entwicklung der Aktienkurse von 266 Unternehmen in Europa und den USA analysiert, die im Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis zum 31. August 2021 von aktivistischen Kampagnen betroffen waren – 133 in den USA, 87 in Kontinentaleuropa und 48 im Vereinigten Königreich.
Beginn der Analyse der Aktienkurse für jedes Unternehmen war das Ende der Woche vor dem Beginn der aktivistischen Kampagne. Die Entwicklung wurde in Abständen von sechs Monaten bis zu 36 Monaten (sofern zutreffend) erfasst. Im Anschluss hat A&M die Aktienkursentwicklung dieser Unternehmen mit Marktindizes (S&P 500 und STOXX Europe 600) verglichen.

Bildmaterial zu den Ergebnissen des AAA und Patrick Siebert finden Sie hier. (https://drive.google.com/drive/folders/1cTZCXrJsCWtlBOcan6GNclnT6pepPBcX?usp=sharing)

Über Alvarez & Marsal
Unternehmen, Investoren und öffentliche Institutionen auf der ganzen Welt wenden sich an Alvarez & Marsal (A&M), wenn es um Leadership, Umsetzung und messbare Ergebnisse geht. A&M ist seit seiner Gründung 1983 in Privatbesitz und ein weltweit führendes Beratungsunternehmen, das sich auf Business Consulting, Verbesserung der Unternehmensleistung, Due Diligence und Turnaround-Management konzentriert. Unsere Kunden profitieren von unserem fundierten Fachwissen und Erfahrungsschatz, wenn herkömmliche Ansätze nicht mehr ausreichen, um Veränderungen herbeizuführen. Mit über 5.500 Mitarbeitern auf vier Kontinenten liefern wir konkrete Resultate für Unternehmen, Verwaltungsräte, Gläubigern, Private-Equity-Firmen, Anwaltskanzleien und Regierungsbehörden, die vor komplexen Herausforderungen stehen. Mit unserer langjährigen und umfangreichen Erfahrung in der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen treffen wir gemeinsam mit unseren Kunden schwierige Entscheidungen, generieren Wachstum und erzielen handfeste Ergebnisse.
Um mehr zu erfahren, besuchen Sie AlvarezandMarsal.com und folgen Sie uns auf LinkedIn, Twitter und Facebook.

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