Top Consultant: Die Transformationsberatung Kraus & Partner erhält zum 12. Mal das begehrte Gütesiegel

Mittelständische Unternehmen geben den Change- und Transformationsexperten erneut Bestnoten und zählen sie zu den Top Consultants in Deutschland.

Top Consultant: Die Transformationsberatung Kraus & Partner erhält zum 12. Mal das begehrte Gütesiegel

Top Consultant Mittelstand: Transformationsberatung Kraus & Partner

„Top Consultant Mittelstand“ – mit dieser Auszeichnung darf sich 2024/25 erneut die Unternehmensberatung Kraus & Partner (K&P) (https://kraus-und-partner.de/), Bruchsal, schmücken. Mit diesem Gütesiegel werden seit 2010 jährlich „herausragende Unternehmensberater für den Mittelstand“ ausgezeichnet. Es soll mittelständischen Unternehmen die Suche nach einer Unternehmensberatung erleichtern, die ihren spezifischen Anforderungen entspricht. Mentor dieses Benchmarks ist der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff.

Top-Consultant-Auszeichnung basiert auf Kunden-Bewertungen

Die Auszeichnung der Change- und Transformationsberatung K&P erfolgte unter anderem aufgrund einer wissenschaftlichen Analyse der Managementberatungen und deren Leistungen durch die Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB), Bonn, die von Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg geleitet wird. Zudem musste jeder Teilnehmer Referenzkunden benennen. Sie wurden mittels eines Fragebogens befragt. Ermittelt wurde unter anderem:
-Als wie kundenorientiert stufen die mittelständischen Unternehmen die Managementberatung ein?
-Wie zufrieden sind sie mit ihrer Leistung? Und:
-Werden die Mittelständler von der Unternehmensberatung „mittelstandsgerecht“ beraten und unterstützt?

„Wir sind stolz, dass unsere mittelständischen Kunden uns erneut Top-Noten gaben und wir deshalb zum 12. Mal das Gütesiegel Top Consultant erhielten“, betont Prof. Dr. Georg Kraus, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung mit über 100 Mitarbeitern – „obwohl wir auch für multinationale Konzerne arbeiten.“

Kraus & Partner ist selbst ein mittelständisches Unternehmen

Dass die befragten Mittelständler seinem Unternehmen trotzdem eine „mittelstandsgerechte Beratung“ bescheinigten, führt Kraus auf drei Faktoren zurück.
1.Die Transformationsberatung Kraus & Partner ist selbst ein mittelständisches Unternehmen und kein „Beratungskonzern“.
2.Die 1987 gegründete Managementberatung weiß, dass mittelständische Unternehmen eine andere Kultur und Struktur als Konzerne haben. „Auch ihre Stärken sind oft andere. Deshalb brauchen sie teilweise auch andere Problemlösungen“. Und:
3.Die Unternehmensberatung versteht sich nicht nur als Change- und Transformationsberater, sondern auch als Change- bzw. Transformationsbegleiter und -unterstützer. Das heißt: Sie entwickelt für beziehungsweise mit ihren Kunden nicht nur Strategien und Problemlösungskonzepte, sondern unterstützt diese auch bei deren Umsetzung im Betriebsalltag. „Auch deshalb werden wir nicht selten als die führende Change-Management-Beratung in Deutschland bezeichnet“, betont Kraus.

Kraus & Partner unterstützt Mittelstand bei der Transformation ihrer Organisation

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist: Die Unternehmensberatung arbeitet seit ihrer Gründung weitgehend in virtuellen und hybriden Strukturen. Zudem arbeiten die (Projekt-)Teams weitgehend eigenverantwortlich und selbstorganisiert. Entsprechend groß ist der Erfahrungsschatz von K&P im Bereich virtuelle Zusammenarbeit, Führen auf Distanz sowie New Leadership. „Davon profitieren unsere Kunden“, so Prof. Dr. Georg Kraus, „die aktuell häufig ihre Strategien überdenken und ihre Organisation so umgestalten möchten, dass deren Struktur und Kultur einerseits den veränderten Marktanforderungen und andererseits den gewandelten Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden entspricht.“

Mehr Infos über die Top-Consultants von Kraus & Partner

Nähere Infos über die Unternehmensberatung Kraus & Partner, Bruchsal, und ihre Leistungen finden Interessierte auf der Homepage www.kraus-und-partner.de .

Die Unternehmensberatung Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen weltweit beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen. Die Change Management-Experten vermitteln den Mitarbeitern von Unternehmen außerdem die erforderliche Haltung sowie die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um die aus Wandel resultierenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern.

Für die Unternehmensberatung Kraus & Partner arbeiten über 100 Trainer, Berater und Projektmanager weltweit. Ihr geschäftsführender Gesellschafter ist der diplomierte Wirtschaftsingenieur Dr. Georg Kraus, der an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement promovierte und seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal ist.

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Unternehmensberatung Kraus & Partner ist ISO-zertifiziert

Die Change- und Transformationsberatung nutzte den ISO-Zertifizierungsprozess zur Organisations- und Teamentwicklung und langfristigen Sicherung der Qualität ihrer Arbeit.

Unternehmensberatung Kraus & Partner ist ISO-zertifiziert

Transformationsberatung Kraus & Partner (K&P), Bruchsal

Die Managementberatung Kraus & Partner (K&P) (https://kraus-und-partner.de/), Bruchsal, ist seit einigen Monaten nach der Norm ISO 9001, dem weltweit erfolgreichsten und bekanntesten Managementsystem für Qualitätsmanagement, zertifiziert.

Das primäre Ziel des Beschlusses, sich dem hierfür erforderlichen zeitaufwändigen Zertifizierungsprozess zu unterziehen, war laut Prof. Dr. Georg Kraus, einem der beiden geschäftsführenden Gesellschafter von K&P, in dem Beratungsunternehmen „ein gemeinsames Verständnis für die Abläufe und Prozesse zu schaffen, die erforderlich sind, um die von den Kunden gewünschten Leistungen in einer hohen Qualität zu erbringen – und zwar nicht nur heute, sondern auch künftig“. Insofern erachtete K&P den Zertifizierungsprozess nicht nur als eine Qualitätsmanagement-, sondern auch eine Organisations- und Teamentwicklungsmaßnahme.

Den damit verbundenen Selbstreflexionsprozess erachtete K&P als nötig, weil sich in der VUKA-Welt bzw. im digitalen Zeitalter die Rahmenbedingungen des wirtschaftlichen Handels der Unternehmen rasch wandeln. „Deshalb haben unsere Kunden heute teils andere Erwartungen an uns als früher“, so Kraus. Zudem steht das Beratungsunternehmen immer wieder vor der Herausforderung, neue Kollegen in sein Team zu integrieren. So auch im Rahmen der zu Jahresbeginn erfolgten Übernahme der Dranbleiber GmbH, Köln.
„Deshalb erachteten wir es als nötig, die Maximen, von denen wir uns bei unserer Arbeit leiten lassen, auch schriftlich zu fixieren.“ In diesem Kontext entschied K&P auch, das in der Organisation vorhandene implizite Wissen bzw. Erfahrungswissen so aufzubereiten, dass es sowohl für seine aktuellen Mitarbeiter als auch für neue Kollegen einfach zu finden und nachvollziehbar ist. „Das gilt vor allem für unser Selbstverständnis, wie Qualität in unserer täglichen Arbeit gelebt wird.“
Den Rahmen hierfür bildete die anerkannte Norm ISO 9001, deren Fokus auf dem Qualitätsmanagement von Organisationen liegt. Sie überlässt es weitgehend den Unternehmen, wie sie einzelnen Punkte der Norm umsetzen und die damit verbundenen Ansprüche erfüllen. K&P entschied sich unter anderem dafür, die für die für die Leistungserbringung und Kundenzufriedenheit relevanten Prozesse in einem digitalen Nachschlagwerk, dem sogenannten Sharepoint, zu erfassen. Auf diesen haben alle am Leistungserbringungsprozess beteiligten Personen gemäß einem integrierten Rechtesystem Zugriff und können die darin gespeicherten Dokumente und Inhalte nutzen sowie bearbeiten und ergänzen. „Das passt zu unserer Kultur als Beratungsunternehmen und bildet unsere Arbeitsrealität ab“, erläutert Kraus.

In vielen kleinen Sprints baute K&P von Dezember 2022 bis September 2023 nicht nur die Struktur dieses Systems auf, sondern bettete in dieses auch die bestehenden Prozesse so ein, dass eine Erweiterung und Anpassung problemlos möglich ist. Dabei kam der Unternehmensberatung zugute, dass es unter anderem mit Bernhard Spahn, Katharina Geistmann und Jannik Droß Qualitätsmanagement-Experten in den eigenen Reihen hat, unter deren Federführung das Gesamtprojekt auch gemanagt wurde.
Als Resultat dieser Initiativen wurde K&P im Herbst 2023 ISO-zertifiziert. Damit ist der Qualitätsmanagement- und -sicherungsprozess für K&P aber nicht beendet, denn letztlich gab uns die Zertifizierung, so Kraus, sozusagen „nur ein Manual an die Hand, um“ – ganz im Sinne der ISO 9001 – „unser Managementsystem in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter auszubauen, zu verbessern und den aktuellen Gegebenheiten in der Organisation sowie den Markterfordernissen und Wünschen unserer Kunden anzupassen“.

Nähere Infos über die Unternehmens- sowie Transformationsberatung Kraus & Partner und ihre Leistungen finden Interessierte auf der Webseite https://www.kraus-und-partner.de .

Die Unternehmensberatung Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen weltweit beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen. Die Change Management-Experten vermitteln den Mitarbeitern von Unternehmen außerdem die erforderliche Haltung sowie die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um die aus Wandel resultierenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern.

Für die Unternehmensberatung Kraus & Partner arbeiten über 100 Trainer, Berater und Projektmanager weltweit. Ihr geschäftsführender Gesellschafter ist der diplomierte Wirtschaftsingenieur Dr. Georg Kraus, der an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement promovierte und seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal ist.

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Die Change- und Transformationsberatung bleibt ein „people business“

Das Beratungsunternehmen Kraus & Partner (K&P) hat die Dranbleiber GmbH, Köln, übernommen. Ein Interview mit den Inhabern der beiden Consultingunternehmen über die Motive und die Entwicklung im Beratungsmarkt.

Die Change- und Transformationsberatung bleibt ein "people business"

Transformationsberatung Kraus & Partner

? Herr Prof. Dr. Kraus und Herr Pfander, das Beratungsunternehmen Kraus & Partner (https://kraus-und-partner.de/), dessen geschäftsführende Gesellschafter Sie sind, hat die Dranbleiber GmbH übernommen. Warum?
Georg Kraus: Weil wir als auf das Themenfeld Change und Transformation spezialisiertes Beratungsunternehmen unser Beraterteam im Bereich Teamentwicklung und -führung weiter ausbauen wollten.
Kevin Pfander: … und die Dranbleiber hierauf spezialisiert sind.
? Warum stand die GmbH zum Verkauf?
Michael Schön: Mein bisheriger Geschäftspartner, der Gründer der GmbH, wollte aus dem Unternehmen ausscheiden. Deshalb stand ich vor der Entscheidung: Führe ich das Unternehmen allein weiter oder schließe ich mich einer größeren Organisation an?
? Sie entschieden sich für Letzteres. Warum?
Schön: Weil sich der Beratungsmarkt stark verändert hat.

Der Changebedarf in den Unternehmen steigt
? Inwiefern?
Schön: Früher ging es bei den Projektaufträgen, die wir in größeren Unternehmen realisierten, primär um Veränderungen in einzelnen Teams oder Bereichen. Heute hingegen lautet das Ziel oft, die gesamte Organisation neu auszurichten.
? Warum? Aufgrund der massiv veränderten Rahmenbedingungen?
Schön: Ja, als Stichworte seien hier nur die Begriffe Energiewende, Klimawandel, Inflation, Ukraine-Krieg, multipolare Weltordnung und Künstliche Intelligenz genannt. Deshalb sind die Changeprojekte heute komplexer. Zudem werden mehr Kompetenzen benötigt, um die Ziele zu erreichen. Deshalb wuchs bei den Dranbleibern die Erkenntnis: Entweder wir entwickeln uns zu einer Art Manufaktur, die primär Teilprojekte in den Unternehmen durchführt, oder wir kooperieren mit einem größeren Partner?
? Warum kontaktierten Sie gerade Kraus & Partner?
Schön: Weil K&P wie die Dranbleiber auf das Thema Change und Transformation spezialisiert ist, auch wenn unser Fokus primär auf der Team- und Führungskräfteentwicklung liegt.
Pfander: Hinzu kam, K&P und die Dranbleiber hatten schon mehrfach bei firmeninternen Projekten zusammengearbeitet. Deshalb wussten beide Organisationen von welchen Überzeugungen und Qualitätsansprüchen sich die jeweils andere bei ihrer Arbeit leiten lässt.

Changeberatung kann man nicht digitalisieren
? Warum war Ihnen dies wichtig?
Kraus: Weil unser Beratungsgeschäft ein people business ist.
? Bei dem man die Leistungserbringung nicht so stark standardisieren und automatisieren kann wie in Dienstleistungsunternehmen, die primär Daten erfassen und auswerten?
Kraus: Ja. Bei Beratungsunternehmen, die wie K&P eine Kulturveränderung, also eine Veränderung in den Köpfen und somit im Verhalten der Menschen in den Unternehmen anstreben, spielt die Haltung der Berater und die Beziehung Mensch-Mensch eine erfolgsentscheidende Rolle.
? Warum?
Kraus: Weil sie mit den Menschen dort in einen lebendigen Dialog treten müssen, um beispielsweise die mentalen Barrieren und Dysfunktionalitäten in der Zusammenarbeit abzubauen, die einer Zielerreichung und Steigerung der Performance im Wege stehen.
? Und vermutlich müssen die involvierten Berater, Coaches usw. auch dieselbe Sprache sprechen?
Pfander: Ja. Sie müssen sich zumindest von gemeinsamen Grundmaximen leiten lassen, damit nicht der eine den Mitarbeitern dies und der andere das erzählt. Denn dann entsteht in den Unternehmen zum Beispiel keine neue Kultur der Zusammenarbeit, sondern ein chaotischer Wildwuchs, weil das nötige Alignment fehlt.
? Das Beraterteam muss also am selben Strang ziehen?
Pfander: Ja, wie das Führungsteam des Unternehmens, das den Changeprozess durchläuft. Sonst verunsichert es die Mitarbeiter und sonstigen Stakeholder, was gerade in Krisen- und Marktumbruchzeiten gefährlich ist.
Schön: Deshalb legen wir in der Startphase von Changeprojekten einen großen Wert auf eine exakte Auftragsklärung und das Erzielen eines Commitments im Führungsteam über die zu erreichenden Ziele und das gemeinsame Vorgehen.

Entwicklungsziele konkretisieren und operationalisieren
? Das würden wohl alle Organisationsberater sagen.
Pfander: Stimmt! Doch in der Praxis erleben wir oft, dass die Zielvereinbarungen speziell auf der Kulturebene und Ebene der Zusammenarbeit sehr vage sind.
? Warum?
Pfander: Weil die Berater bei deren Vereinbarung nicht konsequent nachfragen „Was heißt das?“, „Worin zeigt sich das?“ und so die Top-Executives zur Konkretisierung zwingen. Dabei wäre dies nötig.
? Wieso?
Schön: Weil oberflächlich betrachtet die Entscheider sich meist einig sind. Fragt man jedoch zum Beispiel nach „Was heißt es, agil, innovativ, wertschätzend oder kundenorientiert zu sein?“ und „Worin zeigt sich das?“, dann bekommt man bei zehn Befragten elf Antworten, und das führt im Projektverlauf häufig zu Konflikten und Akzeptanzproblemen.
? Können Sie das erläutern?
Pfander: Nehmen Sie den Bereich Führung und Zusammenarbeit. Heute werden – auch im Gefolge der Digitalisierung – die Kernleistungen der meisten Unternehmen von funktions-, bereichs- und oft sogar unternehmensübergreifenden Teams erbracht; Teams, die zudem häufig einen virtuellen oder hybriden Charakter haben. Hierdurch haben sich auch die Anforderungen an Führung verändert.

Führungskräfte müssen Beziehungsmanager sein
? Inwiefern?
Schön: Früher mussten die Führungskräfte primär die ihnen unmittelbar unterstellten Mitarbeiter führen; heute hingegen müssen sie zudem, wenn ihr Bereich seinen Beitrag zum Erreichen der Unternehmensziele leisten soll, meist auch Personen führen bzw. inspirieren, die ihnen hierarchisch nicht unterstellt sind.
? Wie zum Beispiel die Mitarbeiter und Führungskräfte der anderen Bereiche, die an der Leistungserbringung beteiligt sind, oder externe Dienstleister.
Schön: Ja. Deshalb müssen sich die Führungskräfte zunehmend als Beziehungs- bzw. Netzwerkmanager verstehen.
Pfander: Hinzu kommt, weil ihre Teams oft einen virtuellen oder hybriden Charakter haben, stehen die Führungskräfte vermehrt vor der Herausforderung, Personen auf Distanz zu führen. Den hieraus resultierenden Changebedarf im Bereich Führung und Zusammenarbeit kann man zwar mit Begriffen wie „Vertrauenskultur“, „Kooperation“ und „Eigenverantwortung“ allgemein beschreiben, was dies jedoch für das Miteinander konkret bedeutet, das gilt es im Dialog mit den Führungskräften bzw. Mitarbeitenden zu erarbeiten.
? Könnten dies die Führungskräfte nicht ohne externe Unterstützung tun?
Pfander: Im Prinzip ja, doch viele von ihnen sind zurzeit stark verunsichert.
? Wodurch?
Pfander: Seit Jahren poppt in der Managementdiskussion zum Beispiel immer wieder das Thema auf, inwieweit Führung in den Unternehmen überhaupt noch nötig sei. Also Stichwort sei hier nur der Begriff Holacracy genannt. So auch in der aktuellen KI-Debatte. Auch in ihr wird zum Teil postuliert, KI-Systeme könnten künftig Führung ersetzen. Auch diese Debatte verunsichert Führungskräfte, obwohl sie irreal ist.

KI-Systeme können Führungskräfte nicht ersetzen
? Warum?
Pfander: Weil die Digitaltechnik, wozu die künstliche Intelligenz zählt, die Führungskräfte zwar von gewissen Aufgaben entlasten kann, sie kann aber nicht die eigentliche Führung und Kommunikation Mensch-Mensch ersetzen. Das hat sich unter anderem in der Nach-Corona-Zeit gezeigt, als die Mitarbeitenden weitgehend im Homeoffice arbeiteten, weshalb die Zusammenarbeit und Kommunikation im Team weitgehend digital erfolgte.
Schön: Was heute in vielen Unternehmen Standard ist.
Pfander: Richtig. Der verstärkte Einsatz von Digitaltechnik führte aber nicht dazu, dass der Bedarf an Führung sank. Im Gegenteil heute müssen die Führungskräfte oft mehr Zeit als früher in die Kommunikation mit ihren Mitarbeitenden investieren – auch um sicherzustellen, dass deren emotionale Bindung ans Unternehmen und Identifikation mit ihren Aufgaben gewahrt bleibt.
Schön: Ähnlich wird es bei einem verstärkten KI-Einsatz sein. Hierdurch werden sich zwar die Arbeitsprozesse und -inhalte verändern, der Bedarf an Führung wird aber nicht sinken.

Kulturwandel vollzieht sich in der Beziehung Mensch-Mensch
? Heißt das, für Sie als auf das Themenfeld Change und Transformation spezialisiertes Beratungsunternehmen wird sich durch einen verstärkten KI-Einsatz in den Unternehmen faktisch wenig ändern?
Kraus: Ja. Zwar müssen auch wir uns intensiv mit dem Thema KI befassen, ebenso wie wir dies in den vergangenen Jahren bereits mit dem Thema Digitalisierung taten; allein schon, um zu verstehen, vor welchen Herausforderungen aufgrund der veränderten Arbeitsstrukturen und -beziehungen die Führungskräfte und Mitarbeitenden der Unternehmen stehen. Inhaltlich wird sich durch den verstärkten KI-Einsatz an unserer Arbeit aber so wenig ändern, wie dies durch den verstärkten Einsatz der Digitaltechnik in der Kommunikation und Zusammenarbeit geschah.
? Die Digitalisierung war für K&P also kein Anlass, die Dranbleiber zu erwerben?
Kraus: In keiner Weise, obwohl oft behauptet wird, der verstärkte KI-Einsatz werde zu einem Konzentrationsprozess und Personalabbau auch in der Beraterbranche führen. Dies wird voraussichtlich bei Consultingunternehmen der Fall sein, deren Geschäft primär das Erfassen, Analysieren und Interpretieren von Daten ist, in unserem Business aber nicht, denn: Das Unterstützen von Personen und Organisationen bei Change- und Transformationsprozessen ist und bleibt ein People Business, das primär von der Beziehung Mensch-Mensch lebt.
? Danke für das Gespräch.

Die Unternehmensberatung Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen weltweit beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen. Die Change Management-Experten vermitteln den Mitarbeitern von Unternehmen außerdem die erforderliche Haltung sowie die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um die aus Wandel resultierenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern.

Für die Unternehmensberatung Kraus & Partner arbeiten über 100 Trainer, Berater und Projektmanager weltweit. Ihr geschäftsführender Gesellschafter ist der diplomierte Wirtschaftsingenieur Dr. Georg Kraus, der an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement promovierte und seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal ist.

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