Energieknappheit und Extremwetterlagen in China treffen die globale Lieferkette hart

Energieknappheit und Extremwetterlagen in China treffen die globale Lieferkette hart

(c) project44

– Großflächige Überschwemmungen in China beeinträchtigen die Kohleförderung und verschärfen die Energieknappheit
– Erheblicher Einfluss auf Produktion und globale Lieferkette
– Zyklon schließt Yiantian, einen der verkehrsreichsten Häfen der Welt

Supply Chain Data Insights – Der seit Beginn der industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts steigende Kohleverbrauch hat kontinuierlich zur globalen Klimaerwärmung beigetragen. Als Resultat werden weltweit extreme Wetterbedingungen immer häufiger. China wurde erneut von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Diese zwangen die chinesische Regierung dazu, die Produktion in 60 Kohlebergwerken, 372 anderen Bergwerken und 14 Chemiefabriken in der Provinz Shanxi auszusetzen. Aufgrund der schlimmsten Kohle- und Stromknappheit in China seit Jahren mussten 72 Bergwerke in der benachbarten Inneren Mongolei, der zweitgrößten kohleproduzierenden Region Chinas, ihre Kohleförderung um 98,35 Millionen Tonnen erhöhen.

Chinesische Fabriken und Häfen sind beeinträchtigt

Chinas Stromknappheit trifft vor allem die Produktion hart. Fabriken wurden aufgefordert, ihren Energieverbrauch zu drosseln. Wirtschaftsstrake Provinzen wie Jiangsu, Zhejiang und Guangdong, die zusammen fast ein Drittel des chinesischen BIP erwirtschaften, spüren den Druck und die Folgen für die gesamte globale Lieferkette. Der Hafen Ningbo hatte bereits im August nach einem CoViD-19 Ausbruch wochenlag stillgestanden. Yantian musste im Mai und jetzt wieder aufgrund des Zyklons Kompasu den Containerumschlag vorübergehend einstellen. Diese Betriebsunterbrechungen in den großen chinesischen Häfen verschärfen die Auswirkungen der durch die Energieknappheit verursachten Produktionsausfälle noch zusätzlich.

Bereits jetzt weisen nordamerikanische und (west)europäische Importeure die Verbraucher darauf hin, dass diese Effekte im Weihnachtsgeschäft zu spüren sein könnten.

Lieferzeiten von China in die EU werden länger

Die Auswirkungen der chinesischen Energieknappheit und des Rückgangs der Produktionsleistung auf die globale Lieferkette sind nur eine Seite der Medaille. In den letzten zwei Jahren ist die Gesamttransitzeit eines Containerschiffs vom Verladehafen zum Entladehafen – also einschließlich Aufenthalten in Häfen, auf der Strecke sowie vor Anker am Umschlags- oder Bestimmungshafen – erheblich gestiegen.

Containertransitzeiten zwischen 2019 und 2021

– Yantian – Europa bis zu 10 Tage (34%)
– Shanghai – Europa bis zu 14 Tage (42%)
– Quingdao – Europa bis zu 15 Tage (38%)
– Ningbo – Europa bis zu 12 Tage (35%)

(Berücksichtig wurden die Durchschnittszeiten der größten europäischen Häfen Rotterdam, Antwerpen und Hamburg)

Die verlängerten Durchlaufzeiten haben vielfältige Gründe. Eines ist aber klar: Sie wirken sich negativ auf die globale Just-in-time-Lieferkette aus. Es überrascht kaum, dass viele europäischen Produzenten versuchen, den Trend zum globalen Outsourcing, der für die letzten Jahrzehnte charakteristisch war, teilweise umzukehren.

Kohlemangel und Energieknappheit in Indien

Die Energiekrise trifft nicht nur China. In Indien sind die Kohlevorräte für Wärmekraftwerke kritisch niedrig. Daten der Central Electricity Authority of India zeigen, dass die Vorräte in fast 80 Prozent der Kohlekraftwerke des Landes in weniger als fünf Tagen aufgebraucht sein könnten. Infolgedessen kam es in den Bundesstaaten Rajasthan, Jharkhand und Bihar bereits zu Stromausfällen von bis zu 14 Stunden. In Maharashtra mussten 13 Kraftwerke schließen, die Bevölkerung wurde zu einem sparsamen Stromverbrauch aufgefordert. Die Stromausfälle beeinflussen auch die Produktion der indischen Industrie. Zusätzlich haben die diesjährigen starken Monsunregenfälle zu schweren Überschwemmungen geführt, die die Kohledistribution der Minen gestört haben. Da Monsunüberflutungen ein jährliches Phänomen sind, wird gewöhnlich Kohle importiert, um einem Mangel entgegenzuwirken. Aufgrund der internationalen Rohstoffknappheit kam es jedoch zu signifikanten Preissteigerungen, die den Import von Kohle zu einer finanziellen Herausforderung machen.

Data Insights

– Energieknappheit in China wirkt sich auf Produktionsleistung und globale Lieferketten aus
– Zusätzliche Störungen durch wetter- und pandemiebedingte Hafenschließungen
– Transitzeiten zwischen China und der EU sind zwischen 34 bis 42 Prozent länger als vor CoViD-19
– Indien erlebt eine Energiekrise mit gefährlich niedrigen Kohlevorräten
– 72 Kohleminen in der Inneren Mongolei fahren die Kohleförderung hoch, um größere Stromausfälle zu vermeiden
– Rückschlag für die weltweiten Bemühungen zur Reduzierung des Kohleverbrauchs im Kampf gegen den Klimawandel

Haftungsausschluss: Die Daten, auf die in dieser Pressemitteilung Bezug genommen wird, stammen von der Frachttransparenz-Plattform von project44 und basieren auf den Logistikkennzahlen, die die Plattform verfolgt. Die hier aufgeführten Beispiele enthalten nicht alle Güterverkehrsdaten, die durch andere Organisationen erfasst werden. Die Daten der project44-Plattform spiegeln eine statistisch signifikante Stichprobengröße wider, um Rückschlüsse zu ermöglichen.

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project44 ist die weltweit führende Plattform für Verlader und Logistikdienstleister. project44 verbindet, automatisiert und bringt Visibilität in die wichtigsten Transportprozesse, um Erkenntnisse zu beschleunigen und die Zeit zu verkürzen, die benötigt wird, um diese Erkenntnisse in Aktionen umzusetzen. Durch den Einsatz der cloudbasierten Plattform von project44 können Unternehmen ihre betriebliche Effizienz steigern, Kosten reduzieren, die Versandleistung verbessern und ihren Kunden ein außergewöhnliches Erlebnis wie bei Amazon bieten. Verbunden mit Tausenden von Spediteuren weltweit und mit umfassender Abdeckung für alle ELD- und Telematik-Geräte auf dem Markt, unterstützt project44 alle Transportarten und Versandtypen, einschließlich Luft, Paket, Final-Mile, Less-than-Truckload, Volume Less-than-Truckload, Sammelgut, LKW-Ladung, Bahn, Intermodal und Ozean. Im Jahr 2021 wurde project44 im Magic Quadrant von Gartner als Leader unter den Real-Time Transportation Visibility Providern eingestuft. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.project44.de.

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Probleme in der Lieferkette legen Erholung auf Eis

Globales Auftragsvolumen geht im 3. Quartal stark zurück

Probleme in der Lieferkette legen Erholung auf Eis

Handelsaktivitäten im Euro-Raum (Bildquelle: @Tradeshift)

Volatilität als neue Normalität für den Euro-Raum?
Technologie entscheidend bei Entlastung der Lieferketten während der Volatilitätszyklen.

Die Bestellungen sind seit Anfang 2021 in die Höhe geschnellt. Im dritten Quartal jedoch ging das Auftragsvolumen so stark zurück wie bei den ersten Lockdowns Anfang 2020. Angesichts des hohen Anstiegs der Bestellungen im zweiten Quartal schien eine gewisse Korrektur unvermeidlich. Aber der starke Rückgang im dritten Quartal deutet auf umfassendere Veränderungen hin als erwartet. Das zeigen die Daten des aktuellen Index of Global Trade Health von Tradeshift.

Der Index untersucht B2B-Transaktionen (Bestellungen von Käufern und Rechnungen von Lieferanten), die über die Tradeshift-Plattform getätigt werden. Der Bericht basiert ab sofort auf einem verbessertes Indexmodell, das die vierteljährlichen Handelsvolumen, mit denen der Vorjahre vergleicht. Dem Index liegt ein Basiswert von 100 zugrunde. Ein Wert über 100 bedeutet ein über dem Trend liegendes Wachstum im Vergleich zu mittelfristigen, saisonalen Trends. Ein Wert unter 100 ein unter dem Trend liegendes Wachstum.

Unternehmensumfragen in den USA, im Vereinigten Königreich und in der Eurozone verdeutlichen, dass sich Bestellaktivitäten verlangsamen, da sich die Lieferzeiten verlängern, die Engpässe verschärfen und die Rohstoffpreise steigen. Die Daten des Index of Global Health von Tradeshift für das dritte Quartal 2021 zeigen, dass das kumulative Wachstum des Auftragsvolumens im Vergleich zum Vorquartal weltweit um 24 Punkte gesunken ist. Ein Indexwert von 85 im dritten Quartal verdeutlicht, dass das Auftragsvolumen 15 Punkte unter dem Niveau liegt, das Tradeshift für den Zeitraum vor der Pandemie prognostiziert hatte.

Volatilität: die neue Normalität für den Euro-Raum?

Laut dem Index ist die Anzahl der neuen Aufträge in den Lieferketten im Euro-Raum im dritten Quartal alarmierend zurückgegangen. Mit einem Wert von 74 liegt das Auftragsvolumen gegen Ende 2021 deutlich unter den Erwartungen.

Das Rechnungsvolumen stieg im dritten Quartal deutlich an. Eine Folge des hohen Auftragsvolumens im Vorquartal. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten sich die Engpässe in der Lieferkette allmählich auflösen. Die Diskrepanz zwischen Rechnungen und Aufträgen ist im Euro-Raum im weltweiten Vergleich derzeit die größte.

Massive Probleme bei der Auftragsabwicklung

Laut den weltweiten Index-Daten haben die Lieferanten durch den anhaltenden Nachfrageschub Schwierigkeiten, den hohen Auftragsbestand zu erfüllen. Das globale Rechnungsvolumen, das anzeigt, wie schnell Lieferanten Aufträge erfüllen, stieg langsamer als erwartet um 5 Punkte und liegt weiterhin 31 Punkte unter den Prognosen vor der Pandemie.

„Die Diskrepanz, die wir zwischen den Bestellungen und der Rechnungsstellung sehen, ist ein Hinweis auf massive Probleme bei der Auftragsabwicklung in den globalen Lieferketten“, sagt Christian Lanng, Gründer und CEO von Tradeshift. „Die Einkäufer beginnen, die Sinnhaftigkeit neuer Bestellungen in Frage zu stellen. Je länger diese Situation anhält, desto wahrscheinlicher wird ein längerer Umschwung bis ins Jahr 2022.“

Ungleichgewicht verlangsamt Aufschwung

Laut dem Index of Global Health von Tradeshift verlangsamt das derzeitige Ungleichgewicht den Aufschwung, der an den wichtigsten Knotenpunkten der Lieferkette boomt. Das Wachstum des Transaktionsvolumens in den USA sank auf 98, verglichen mit einem Wert von 108,5 im zweiten Quartal. In China sank der Transaktionsindex auf 96, ein Rückgang um 2 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Die Aktivität in den Lieferketten der Eurozone stieg im 3. Quartal immerhin um 0,5 Punkte. Aber ein Indexwert von 82 deutet darauf hin, dass es noch ein weiter Weg ist, bis sich die Aktivität gegenüber dem Bereich vor der Pandemie normalisiert.

„Wir müssen anfangen, jede Lieferkette als Teil eines umfangreichen Ökosystems zu sehen“, so Lanng weiter. „Technologien, die Einkäufer und Lieferanten virtuell miteinander verbinden sind entscheidend. Sie tragen dazu bei, den Druck zu verringern, der sich während der Volatilitätszyklen aufbaut. Enormes Potenzial sehe ich vor allem in zwei Bereichen. Der erste ist die digitalisierte Finanzierung, um verschüttetes Betriebskapital freizusetzen. So erhalten Lieferanten einen Anreiz mehr Bestände zu halten. Und der zweite sind dynamische Online-B2B-Marktplätze, die in der Lage sind, Kapazitäten in der Lieferkette intelligent zu bündeln und sie an Bereiche mit hoher Nachfrage anzupassen.“

Weitere Index-Daten nach Branchen und IT-Ausgaben

Hersteller legen noch einen Gang zu: Die Lieferketten des verarbeitenden Gewerbes laufen seit dem Ende der ersten Abschottung auf Hochtouren. Anfang 2021 schien es, als hätte der Sektor sein Limit erreicht. Unsere Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Hersteller im dritten Quartal einen höheren Gang einlegten und das Transaktionsvolumen um 10 Punkte über dem erwarteten Niveau lag.

Lieferketten im Einzelhandel erreichen Stabilität: Die Aktivität in den Lieferketten des Einzelhandels war nach einem starken Aufschwung in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 deutlich zurückgegangen. Das Transaktionsvolumen im dritten Quartal stieg im Vergleich zum Vorquartal um 12 Punkte und lag damit knapp unter dem erwarteten Wert. Die Daten deuten darauf hin, dass die Lieferketten des Sektors wieder eine gewisse Stabilität aufweisen.

Transport- und Logistikunternehmen weiterhin an Belastungsgrenze: Steigende Transportkosten bereiten den Betreibern von Lieferketten zunehmend Sorgen. Dennoch ist das Transaktionsvolumen im gesamten T&L-Sektor während der Pandemie relativ konstant geblieben. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass der Sektor bereits an seiner Belastungsgrenze arbeitet. Die Preise mögen zwar steigen, aber das tatsächliche Volumen der beförderten Waren nicht.

Technologieausgaben nehmen weiterhin zu: Unternehmen, die in die Digitalisierung investiert haben, sind besser in der Lage, freie Logistikkapazitäten zu erkennen und zu nutzen. Die Technologieausgaben haben sich im 3. Quartal beschleunigt und sind im Vergleich zum Vorquartal um 16 Punkte gestiegen.

Den vollständigen Q3 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website: https://hub.tradeshift.com/research-and-reports/the-tradeshift-index-of-global-trade-health-q3/

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken. Zusätzliche Umfragen und Kundeninterviews ergänzen den Report.

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Light as a Service – Wege zur nachhaltigen Logistik und CO2-neutralen Supply Chain

Light as a Service - Wege zur nachhaltigen Logistik und CO2-neutralen Supply Chain

Klima- und kosteneffiziente Lösungen für die Logistik mit Light as a Service (Bildquelle: Deutsche Lichtmiete)

Oldenburg – Deutschland soll früher klimaneutral werden. Um die von der Bundesregierung beschlossenen Emissionsminderungsziele zu erfüllen, muss die Wirtschaft konkrete Maßnahmen zu Energieeffizienz und CO2-Einsparung implementieren. Gerade im Logistiksegment als Wachstumsmarkt sind Prozesse, Strukturen und Technologien gefragt, die ökologisch und wirtschaftlich zugleich sind, dabei Unternehmen die nötige Flexibilität und Planungssicherheit ermöglichen und ihre Liquidität schonen. Klingt gut, aber wo beginnen? Zum Beispiel bei der Beleuchtung. Auf sie entfällt in vielen Firmen ein großer Teil der Betriebskosten und Emissionen. Je verbrauchsintensiver sie ist, desto höher sind Stromkosten und CO2-Ausstoß. Nachhaltige Geschäftsmodelle wie das Light as a Service Mietkonzept der Deutschen Lichtmiete verknüpfen Energie- und Kosteneffizienz zu einer zukunftsorientierten Lösung für die Logistikbranche.

Die Logistikbranche boomt. Das Internet und Containertransporte haben über die vergangenen Jahrzehnte durch bessere Vernetzung neue Märkte geöffnet und den globalen Handel beflügelt. Die wachsende Weltbevölkerung und aktuell die Coronapandemie verstärken diese Entwicklung. Doch mit dem Marktwachstum steigen die Herausforderungen: zunehmender Warenverkehr, wachsende Sendungsvolumina – insbesondere Last-Mile-Lieferungen und Same-Day-Delivery-Services -, Kostenbelastung durch CO2-Preis, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit in der Logistik und klimafreundliche Lösungen im Rahmen der Agenda 2030. Der Druck auf die Logistikbranche wächst, allen Stakeholdern gerecht zu werden, nationale und internationale Regularien zu erfüllen. Um die Herausforderungen im Logistiksegment erfolgreich zu meistern, braucht es viele verschiedene Ansätze. Energie- und Kosteneffizienz, CO2-Einsparung und Klimaneutralität nehmen dabei eine Schlüsselfunktion ein und können über das Segment Beleuchtung effektiv realisiert werden.

Nachhaltiges Supply Chain Management
Licht ist ein essenzieller Bestandteil unseres Lebens und damit auch die künstliche Beleuchtung. Entsprechend groß ist das Potenzial für Kosteneinsparung und Klimaschutz. Auf die Beleuchtung entfällt in Unternehmen ein erheblicher Teil der Betriebskosten. Eine Umrüstung auf hocheffiziente LED-Technik kann projektbezogen bis zu 70 Prozent des Energieverbrauchs, der Stromkosten und CO2-Emissionen einsparen. Dazu kommen weitere Vorteile: Hochwertige LED-Leuchten bieten flimmer-, flacker- und blendfreies sowie gesünderes Licht, Stichwort Human Centric Lighting, und öffnen über innovative technische Features wie Sensoren den Weg zu Smart Lighting. Die LED-Technik ist damit eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigen Beschaffung und CO2-neutralen Supply Chains.

Liquiditätsschonende Modernisierung im Mietmodell
Die Umstellung der bestehenden Beleuchtung ist jedoch mit Risiken und Kosten verbunden. Planungsfehler können spätestens im laufenden Betrieb teure Folgen haben, der Investitionsbedarf für eine neue LED-Lichtanlage ist hoch. Genau hier setzt das Light as a Service Komplettpaket der Deutschen Lichtmiete an und bietet Unternehmen eine zukunftsorientierte, ressourcen- und liquiditätsschonende Alternative mit ihrem Mietkonzept. Light as a Service (LaaS) ermöglicht das Outsourcen der Beleuchtungsmodernisierung und Mieten der fertigen Beleuchtung.

Hohe Flexibilität und Planungssicherheit
Alle für die Umrüstung erforderlichen Leistungen sind im All-in-One-Paket enthalten: Bedarfsanalyse mittels digitaler Aufmaßtechnologie (BIM), Wirtschaftlichkeitsberechnung, Lichtplanung mit VDI-konformer Produktauswahl sowie Installation und Wartung. Für die Nutzung der Lichtanlage inklusive der Umrüstungskosten zahlen Kunden eine vorab festgelegte monatliche Miete. Die Vorfinanzierung und die Haftungsgarantie übernimmt die Deutsche Lichtmiete. Als Vollsortimenter bietet der Marktführer für LaaS in Europa ein umfassendes Portfolio mit reparablen, austausch- und recycelbaren LED-Leuchten, deren modulare Bauweise jederzeit Upgrades und Umbau ermöglicht. Mietkunden erhalten so eine, gerade im Logistiksegment unverzichtbare, hohe Flexibilität und Planungssicherheit.

Zertifizierte Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit wird für Stakeholder immer wichtiger. Kunden, Geschäftspartner und Investoren achten zunehmend auf Unternehmen, die sich an den Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen orientieren und so Transparenz und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichern. Die Deutsche Lichtmiete wurde mehrfach ausgezeichnet und von der unabhängigen Ratingagentur imug bewertet, die einen „sehr starken Nachhaltigkeitsimpact“ identifiziert hat. Das LaaS-Mietmodell verknüpft Energie- und Kosteneffizienz zu einer zukunftsorientierten nachhaltigen Lösung für die Logistikbranche.

Weitere Informationen zum Beleuchtungsangebot der Deutschen Lichtmiete für die Logistik finden Interessenten online unter www.lichtmiete.de/logistikbeleuchtung.

Besuchen Sie die Deutsche Lichtmiete auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin und informieren Sie sich direkt und persönlich zu LaaS-Lösungen für die Logistik – 20. bis 22. Oktober 2021, Stand PV/04

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Weitere Informationen zum Geschäftsmodell der Deutschen Lichtmiete, dem Produktportfolio sowie erfolgreich umgesetzte Referenzprojekte finden Sie unter www.lichtmiete.de.

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Die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe mit Sitz in Oldenburg (Oldb.) ist die Nummer Eins für Light as a Service (LaaS) in Europa. Spezialisiert auf die Herstellung und Vermietung hochwertiger, energie- und kosteneffizienter LED-Beleuchtung, entwickelt die Deutsche Lichtmiete mit über 100 Mitarbeitern an acht Standorten zukunftsweisende Lösungen für Industrie, Handel und Gewerbe sowie Kommunen, Pflegeheime und Kliniken. Als Full-Service-Anbieter und Vollsortimenter übernimmt das Unternehmen für seine Kunden die gesamte Projektsteuerung und -umsetzung, von der Lichtplanung inkl. Produktwahl bis zur Installation und Wartung. Die langlebigen, austausch- und recycelbaren LED-Leuchten sparen Strom und CO2, erfüllen höchste Qualitäts- und Industriestandards und sind über ihre modulare Bauweise flexibel änderbar und upgradefähig. Kooperationen u.a. mit LED-Weltmarktführer Nichia und global agierenden Leuchtenherstellern ermöglichen ein umfassendes Produkt- und Leistungsportfolio. Das innovative, nachhaltige Geschäftsmodell der Deutschen Lichtmiete wurde mehrfach ausgezeichnet und von unabhängigen Institutionen zertifiziert.

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Digitale Transformation auf dem Vormarsch

Tradeshift überschreitet 1 Billion Dollar Marke und baut Führungsposition aus

Digitale Transformation auf dem Vormarsch

Christian Lanng, CEO von Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

-Die Zahl der Unternehmen, die auf dem digitalen Tradeshift Netzwerk Handel und Finanzierung betreiben, steigt im Jahresvergleich um 52 Prozent.
-Der Gesamtwert der prozessierten Transaktionen verdoppelt sich innerhalb von 24 Monaten.
-Partnerprogramm auf dem Vormarsch.

Unternehmen priorisieren die Digitalisierung manueller Prozesse, um das Wachstum nach der Pandemie zu unterstützen. Das bekommt auch der Plattform-Anbieter Tradeshift zu spüren. Seit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Februar 2021 gewann das Unternehmen 20 neue global agierende Kunden. Gleichzeitig stieg die Zahl der aktiven Unternehmen, die über die Tradeshift-Plattform Transaktionen abwickeln, im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent. Damit überschreitet Tradeshift erstmals die 1 Billion Dollar Marke an Handelsvolumen.

Zu den neuen Kunden gehört das Transport- und Logistikunternehmen DB Schenker, eine der weltweit führenden Luxusmarken sowie ein Schweizer Nahrungsmittelkonzern. Damit baut das Unternehmen sein Großkunden-Portfolio und seine Führungsposition weiter aus.

Zusammenarbeit mit Partnern wichtiger Eckpfeiler

Mehr als 70 Prozent der neuen Geschäftsabschlüsse wurden in Zusammenarbeit mit Partnern abgeschlossen. Zum Partnernetzwerk gehören neben zehn globalen BPOs (Business Process Outsourcing) über 40 spezialisierte Wiederverkäufer, Technologie- und Lösungsanbieter.

„Das Netzwerkmodell von Tradeshift und unser Nutzenversprechen für Lieferanten heben uns von den meisten Altsystemen ab, die bei der Digitalisierung der Beziehungen zwischen Käufern und Lieferanten eher schlechte Arbeit leisten. Einkäufer entscheiden sich für Tradeshift, weil sie davon überzeugt sind, dass die Lieferanten unseren Netzwerkansatz annehmen,“ erklärt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Wir sind gut positioniert, um die umfassende Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu unterstützen. Für Unternehmen, die in einer Post-COVID-Wirtschaft wachsen wollen, wird dies schnell zu einem organisatorischen Standard. Gute Partnerbeziehungen spielen hier eine wichtige Rolle.“

Bestes Rüstzeug für die Zeit nach der Pandemie

Der Erfolg von Tradeshift ist umso bemerkenswerter vor dem Hintergrund einer Pandemie, die die Lieferketten in der ersten Jahreshälfte 2021 fast zum Erliegen brachte. Die Daten des Index of Global Trade Health von Tradeshift zeigen, dass die globalen Transaktionsvolumina im zweiten Quartal 2020 um bis zu 15 Prozent zurückgegangen sind, bevor sie sich in der zweiten Jahreshälfte erholten. Tradeshift hat seit Anfang 2021 einen deutlichen Anstieg der Transaktionen in den Lieferketten des verarbeitenden Gewerbes in Europa und den USA festgestellt.

„Wir haben vielen Unternehmen dabei geholfen, in einer extrem volatilen Zeit operativ zu bleiben und bezahlt zu werden“, so Lanng weiter. „Jedes Mal, wenn sich ein Unternehmen unserer Plattform anschließt, wird ein ganzes Netzwerk von Beziehungen erschlossen, bei deren Digitalisierung wir helfen können. Damit unterscheiden wir uns von den meisten Anbietern von Unternehmenssoftware, die sich darauf beschränken, eine Verbindung nach der anderen aufzubauen, ohne dabei einen Mehrwert für die Lieferanten zu schaffen. Produkte wie Tradeshift Engage machen den Onboarding-Prozess für Lieferanten vom ersten Tag an zügig, reibungslos und wertvoll. Das ist ein starkes Angebot, das durch die Erfahrungen des letzten Jahres noch überzeugender geworden ist.“

Über Tradeshift
Tradeshift ist im Bereich E-Invoicing und Automatisierung der Kreditorenbuchhaltung sowie im Bereich B2B-Marktplätze und Zugang zu Lieferantenfinanzierung tätig. Seine Cloud-basierte Plattform unterstützt Einkäufer und Lieferanten, den Einkauf und die Rechnungsbearbeitung zu digitalisieren sowie die Arbeitsabläufe in Beschaffung und der Kreditorenbuchhaltung zu automatisieren und schnell zu skalieren. Die Vision von Tradeshift mit Hauptsitz in San Francisco ist es, jedes Unternehmen auf der Welt zu vernetzen und so wirtschaftliche Chancen für alle zu schaffen. Das Tradeshift-Netzwerk umfasst eine schnell wachsende Gemeinschaft von Einkäufern und Lieferanten, die in mehr als 190 Ländern tätig sind. Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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https://www.youtube.com/watch?v=2vPhmphS3gM

KKC Koffer GmbH sichert Lieferkette für B2B-Koffer auch während Corona-Pandemie

Stemwede-Levern – Der B2B-Koffer Produzent KKC Koffer GmbH baut sein via Online-Shop verfügbares Sortiment weiter aus und unterstreicht seine Lieferfähigkeit während der COVID-19 Pandemie.

„Die Corona-Pandemie hat viele Mittelständler und Konzerne schmerzhaft gelehrt, dass Unternehmen, die primär auf das reibungslose Funktionieren von komplexen, globalen Lieferketten setzen sehr schnell und nachhaltig in Lieferschwierigkeiten geraten. Das wiederum kann gerade für Kunden im Bereich Koffer und Boxen höchst problematisch werden. Wir haben diese Gefahr bereits vor Jahrzehnten erkannt und setzen daher in jeder Hinsicht auf unseren Standort Deutschland. Auch während der Pandemie waren und sind wir in der Lage, qualitativ hochwertige Koffer auch in großen Stückzahlen vor Ort in Deutschland zu produzieren. Unsere lokalen und regionalen Lieferanten sichern die Supply Chain unserer Kunden auch in schwierigen Zeiten. Unsere langjährigen Investitionen in unsere Produktion in Stemwede-Levern haben sich während der Corona-Pandemie erneut ganz besonders in der Praxis bewährt“, erklärt Geschäftsführer Martin Chalupa.

„Damit künftig auch Neukunden ohne zeitlichen Vorlauf von unserer bewährten Unternehmenspraxis profitieren können, stellen wir nun auch viele sofort verfügbare Koffer und Boxen über unseren Online-Shop unter https://www.kkc-koffer.de/shop/ bereit. Hierfür haben wir das online verfügbare Sortiment deutlich erweitert“, so Chalupa weiter.

Die besonders umweltverträglichen, nachhaltig produzierten KKC Koffer werden zu 95 Prozent am Hauptsitz in Stemwede-Levern hergestellt. Auf weitere Produktionsstandorte wird nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch zurückgegriffen. Der Versand erfolgt von der hauseigenen Logistikabteilung nach Deutschland, Europa sowie weltweit.

Eine Erstbestellung per Shop kann innerhalb kürzester Zeit ausgeliefert werden. Für Sonderanfertigungen und dauerhafte Lieferverträge zur Absicherung der Lieferketten im Bereich B2B-Koffer steht die Kundenbetreuung der KKC Koffer GmbH jederzeit gerne unter https://www.kkc-koffer.de/kontakt/ zur Verfügung.

Die KKC Koffer GmbH ist Hersteller und Produzent von Koffern und Behältern für Anwendungen in und für Unternehmen. Von den Anfängen im Jahr 1986 bis heute hat sich KKC Koffer zu einem Unternehmen entwickelt, das hochqualitative Lösungen für B2B-Koffer gemäß dem aktuellen Stand der Technik in kleinen und großen Stückzahlen entwickeln, produzieren und liefern kann.

Durch individuell entwickelte Maschinen und Fertigungsmethoden werden auch Erweiterungen wie passende Schaumstoff-Einsätze, Trennwände und Polsterungen in Deutschland produziert und konfektioniert.

Service, Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit werden bei KKC als zentrale Bestandteile der Unternehmenskultur tagtäglich gelebt. Eine umfassende Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos.

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Schröttinghauser Straße 20
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Lieferketten weiter unter Druck

Produktion im Juni mit neuem Rekordhoch, mangelnder Cashflow bei Lieferanten setzt Lieferketten zu

Lieferketten weiter unter Druck

Lieferkettenaktivitäten steigen stetig an (Bildquelle: @Tradeshift)

-Lieferkettenaktivitäten nahmen im zweiten Quartal um 9 Prozent zu
-Handelsaktivität in China fiel um 22 Prozent, das zweite Quartal in Folge
-Auftragsvolumen im Euro-Raum stieg um 62 Prozent
-Produktion im verarbeitenden Gewerbe verzeichnet Rekordhoch im Juni
-Einzelhandel weiter im Aufwärtstrend, Lieferketten vermehrt unter Druck

SAN FRANCISCO – 22. Juli 2021 – Die B2B-Handelsaktivitäten in den US-Lieferketten stiegen im zweiten Quartal schneller als in China. Damit gibt die größte Volkswirtschaft der Welt das Tempo für die Erholung des globalen Handels in der zweiten Jahreshälfte vor. Das zeigen die neuen Daten von Tradeshift.

Laut dem aktuellen Index of Global Trade Health von Tradeshift stiegen die Lieferkettenaktivitäten im zweiten Quartal um 9 Prozent. Im Euro-Raum liegt dieser Wert sogar bei 21 Prozent, mehr als doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Das Auftragsvolumen wuchs um 62 Prozent. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe im Euro-Raum erreichte im Juni ein neues Rekordhoch.

Das Wachstum bleibt jedoch ungleichmäßig, insbesondere in China. Hier sanken die Handelsaktivitäten im zweiten Quartal um 22 Prozent. Das ist das zweite Quartal in Folge mit einem zweistelligen Abwärtstrend. Laut Chinas National Bureau of Statistics wurde die Produktion in chinesischen Fabriken durch Engpässe in der Lieferkette beeinträchtigt. Die Daten von Tradeshift deuten darauf hin, dass die Lieferketten in den USA und im Euro-Raum ebenfalls vor Herausforderungen stehen könnten, da die Zulieferer mit der Nachfrage nicht mithalten können.

„Die jüngste Verlangsamung in China zeigt, wie schnell sich externe Faktoren auf die Dynamik auswirken können“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Lieferkettenbetreiber wandern auf einem schmalen Grat, um die Erholung auf Kurs zu halten. Große Einkäufer sind verständlicherweise sehr daran interessiert, aus dem aktuellen Nachfrageschub Kapital zu schlagen. Aber wenn die Zulieferer die Rechnung dafür bezahlen müssen, wird das ganze System unter Druck geraten.“

Aufwärtstrend im Einzelhandel setzt Lieferketten unter Druck

Die Lieferkettenaktivitäten im verarbeitenden Gewerbe wuchsen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal geringfügig. Wenn man dieselben Daten kumuliert betrachtet, wird deutlich, dass die Dynamik im gesamten Sektor sehr hoch bleibt. Ein ähnliches Bild zeichnet sich im Einzelhandel ab mit einem Anstieg von 6 Prozent im zweiten Quartal. Eine kumulative Analyse zeigt einen steilen und beständigen Anstieg der Dynamik seit Anfang 2021. Die Aufrechterhaltung dieser Dynamik setzt die Lieferketten unter Druck.

Der Druck auf die Lieferketten ist komplex und vielschichtig, aber mangelnder Cashflow ist ein wiederkehrendes Thema unter den Lieferanten, die mit der steigenden Nachfrage zu kämpfen haben. Der aktuelle Tradeshift Index zeigt, dass sich die Lücke zwischen neuen Aufträgen und Zahlungen an Lieferanten im letzten Quartal stark vergrößert hat.

Sorgen über mangelnde Liquidität wachsen – Euro-Raum besonders betroffen

Das gesamte Auftragsvolumen stieg im zweiten Quartal um 35 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im Gegensatz dazu wuchs die Anzahl der verarbeiteten Lieferantenrechnungen im gleichen Zeitraum nur um 2 Prozent. Das ist deutlich weniger als in den Vorquartalen. Je mehr sich diese Lücke vergrößert, desto schwieriger wird es für Lieferanten, ausreichende Bargeldreserven aufzubauen, um neue Aufträge zu erfüllen. Laut den Daten von Tradeshift ist dieses Ungleichgewicht in den Lieferketten im Euro-Raum besonders akut. Hier stieg das Auftragsvolumen im zweiten Quartal um 62 Prozent, während die Gesamtzahl der Rechnungen im gleichen Zeitraum nur um 8 Prozent anstieg.

„Es braucht genügend Flexibilität im System, um die Lieferanten mit dem nötigen Treibstoff für eine schnelle Erholung zu versorgen. Hier spielen Finanzteams eine entscheidende Rolle,“ so Lanng. „Technologiegestützte Lösungen können viele der aktuellen Liquiditätsengpässe beseitigen, ohne dass ein zusätzliches Risiko auf den Käufer übertragen wird.“

Tradeshift hat eine Reihe von digitalisierten Finanzierungslösungen entwickelt, um Lieferanten Optionen zu bieten, die die vorzeitige Bezahlung von Rechnungen erleichtern.

Quellennachweis:
https://hub.tradeshift.com/wp-content/uploads/sites/3/2021/07/Tradeshift-Index-of-Global-Trade-Health-Q2-2021.pdf
https://www.cnbc.com/2021/06/30/china-june-manufacturing-pmi.html

Über Tradeshift
Tradeshift ist im Bereich E-Invoicing und Automatisierung der Kreditorenbuchhaltung sowie im Bereich B2B-Marktplätze und Zugang zu Lieferantenfinanzierung tätig. Seine Cloud-basierte Plattform unterstützt Einkäufer und Lieferanten, den Einkauf und die Rechnungsbearbeitung zu digitalisieren sowie die Arbeitsabläufe in Beschaffung und der Kreditorenbuchhaltung zu automatisieren und schnell zu skalieren. Die Vision von Tradeshift mit Hauptsitz in San Francisco ist es, jedes Unternehmen auf der Welt zu vernetzen und so wirtschaftliche Chancen für alle zu schaffen. Das Tradeshift-Netzwerk umfasst eine schnell wachsende Gemeinschaft von Einkäufern und Lieferanten, die in mehr als 190 Ländern tätig sind. Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken. Zusätzliche Umfragen und Kundeninterviews ergänzen den Report. Der aktuelle Index ist verfügbar auf der Tradeshift Website.

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Fit für das Lieferkettengesetz mittels Digitalisierung

Mit dem digitalen Netzwerkansatz von Tradeshift können Unternehmen ihre Lieferketten stabiler, fairer und nachhaltiger gestalten

Fit für das Lieferkettengesetz mittels Digitalisierung

Die Tradeshift Plattform (Bildquelle: @Tradeshift)

Der deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in weltweiten Lieferketten beschlossen. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder. 2023 soll es in Kraft treten. Deutschland steht damit nicht allein da. Auch auf EU-Ebene ist ein Lieferkettengesetz geplant. Und auch in der Schweiz treten dieses Jahr neue Regelungen in Kraft.

Tradeshift unterstützt Unternehmen bereits frühzeitig bei der Verbesserung ihrer Beschaffungsprozesse. Um die Lieferkettengesetz-Vorgaben einzuhalten, setzt der Digitalisierungsexperte auf einen zweistufigen Ansatz: Beschaffungsprozesse zu digitalisieren sowie die Stabilität und Transparenz über die gesamte Liefer- und Wertschöpfungskette zu erhöhen.

Supply Chain Schritt für Schritt digitalisieren

Mit der Tradeshift Plattform können Unternehmen ihre Beschaffungsprozesse in ein dezentrales Netzwerk verlagern. Einkäufer und Lieferant agieren über eine digitale Plattform. Es wird ein Lieferanten-zentrierter, offener und dezentraler B2B-Marktplatz geschaffen, in dem alle relevanten Unternehmensinformationen gespeichert und Produktanfragen, Bestellungen, Versandinformationen, und Rechnungsabläufe in Echtzeit ablaufen. Weltweit nutzen über 1,5 Millionen Einkäufern und Lieferanten die Tradeshift Handelstechnologieplattform, um Zugang zu Supply Chain-Zahlungen, B2B-Marktplätzen und Apps zu erhalten.

Unternehmenseinkäufer haben mehr Möglichkeiten, ihre Aktivitäten durchzuführen, anstatt in einem begrenzten Anbieterpool nicht das zu finden, was sie brauchen. Sie entdecken Lieferengpässe oder Störungen in der Lieferkette schneller und können rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, zum Beispiel auf andere Lieferanten umschwenken.

„Um die Arbeitsbedingungen seiner Lieferanten zu kennen und regelmäßig prüfen zu können, muss man sie alle im Blick haben. Und das gelingt am besten, in dem Unternehmen alle Prozesse entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette digitalisieren. So können sie die Lieferkettengesetze aus Deutschland, der EU und der Schweiz effektiv umsetzen,“ so Mikkel Hippe Brun, Co-Founder & Senior Vice President, Greater China bei Tradeshift.

Transparenz über die gesamte Liefer- und Wertschöpfungskette

Abläufe, die heutzutage noch via PDF und Papier im Beschaffungswesen dokumentiert sind, sind auf der Tradeshift Plattform digital vorhanden und damit zeitnaher bearbeitbar, jederzeit abrufbar und für Echtzeit-Analysen nutzbar. Unternehmen können ihre Lieferantenbeziehungen über alle Sub-Lieferanten-Ebenen nachverfolgen und die Einhaltung von Nachhaltigkeitsrichtlinien überprüfen.

Die Tradeshift Netzwerk Plattform arbeitet mit einer flexiblen App-Struktur. Je nach Aufgabenbereich können Apps im Benutzer-Dashboard hinzugefügt werden. Zum Beispiel Apps mit denen Unternehmen soziale Risiken auf jeder Ebene ihrer Lieferkette verfolgen und überwachen, von den Rohstoffen bis hin zu den fertigen Produkten. Hier prüfen zusätzlich mit ins Boot geholte Anbieter die Arbeitsstätten vor Ort regelmäßig. Oder Analyse Apps, die den CO2 Footprint anhand von Rechnungsdaten über die gesamte Lieferkette betrachten. Unternehmen können eigene Apps erstellen, sie in bestehende Altsysteme integrieren oder aus diversen App-Anbietern wählen.

Automatisieren mithilfe Künstlicher Intelligenz

ADA von Tradeshift ist die branchenweit erste KI-basierte Automatisierungsebene. Sie umgeht ältere Technologien wie RPA und verwendet stattdessen netzwerkbasierte Datenanalyse. Dadurch kann das System Entscheidungen über Transaktionen in Echtzeit treffen und Aktionen wie die Rechnungsgenehmigung automatisieren.

Lieferkette durch frühzeitige Zahlungen stabilisieren

Tradeshift hat zudem ein frühzeitiges Zahlungsmodell entwickelt. Das Tradeshift Modell sieht vor, Lieferanten innerhalb von zwei Tagen zu bezahlen. Dabei dient die Analyse der Rechnungshistorie für die Berechnung des Ausfallrisiko und dem Rabatt für vorzeitige Zahlung (Early Payment Discount). Unternehmen können so die Lieferantenbindung stärken, es können mehr Lieferanten berücksichtigt werden und es ist ein zusätzlicher Gewinn zu den klassische Lieferketten-Finanzierungsprogramme (Supply Chain Finance, SCF).

Quellennachweis:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/bundestag-beschluss-lieferkettengesetz-100.html
https://bdi.eu/artikel/news/auf-dem-weg-zu-einem-europaeischen-lieferkettengesetz/
https://www.nzz.ch/wirtschaft/konzernverantwortung-neuer-zugzwang-fuer-die-schweiz-ld.1623637
www.tradeshift.com/de

Über Tradeshift
Tradeshift ist im Bereich E-Invoicing und Automatisierung der Kreditorenbuchhaltung sowie im Bereich B2B-Marktplätze und Zugang zu Lieferantenfinanzierung tätig. Seine Cloud-basierte Plattform unterstützt Einkäufer und Lieferanten, den Einkauf und die Rechnungsbearbeitung zu digitalisieren sowie die Arbeitsabläufe in Beschaffung und der Kreditorenbuchhaltung zu automatisieren und schnell zu skalieren. Die Vision von Tradeshift mit Hauptsitz in San Francisco ist es, jedes Unternehmen auf der Welt zu vernetzen und so wirtschaftliche Chancen für alle zu schaffen. Das Tradeshift-Netzwerk umfasst eine schnell wachsende Gemeinschaft von Einkäufern und Lieferanten, die in mehr als 190 Ländern tätig sind. Weitere Informationen: www.tradeshift.com/de, Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=2vPhmphS3gM

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