Graph Query Language (GQL) ist neuer ISO-Standard

Die Abfragesprache für Graphdatenbanken ist die erste ISO-zertifizierte Datenbanksprache seit SQL im Jahr 1987

Graph Query Language (GQL) ist neuer ISO-Standard

München – 18. April 2024 – Das ISO/IEC Joint Technical Committee 1 (JTC1) (https://jtc1info.org/about/) hat GQL (Graph Query Language) zum internationalen Standard (https://www.iso.org/standard/76120.html) erklärt. Die Abfragesprache für Graphdatenbanken definiert die Datenstrukturen und Grundoperationen für das Arbeiten mit Property-Graph-Modellen. Die ISO arbeitete mehr als fünf Jahre an der neuen Norm. Dabei kooperierte die Organisation von Anfang an mit Neo4j (https://neo4j.com/), einem Anbieter von Graphdatenbanken und Graph Analytics, dessen Mitarbeitende als Ausschussmitglieder und technische Berater aktiv an der Entwicklung beteiligt waren.

Der für GQL und SQL zuständige ISO-Ausschuss besteht aus Software-Anbietern, Forschern und Normungsexperten aus der ganzen Welt. Der GQL-Standard ist als ISO-Schwester von SQL und als enge Anlehnung an Cypher konzipiert, die als de facto Abfragesprache für Graphen gilt. Der Standard besteht aus über 600 Seiten formaler Definitionen, verweist auf mehr als 400 Dokumente und ist in Format und Umfang mit dem SQL-92-Standard vergleichbar.

SQL wurde 1987 von der ISO als Standard verabschiedet und entwickelte sich zur vorherrschenden Sprache für den Zugriff auf relationale Datenbanken. Der Standard erreichte weltweit eine große Akzeptanz und beschleunigte das Wachstum des Marktes für relationale Datenbanken dramatisch. Es kann davon ausgegangen werden, dass die ISO-Zertifizierung für GQL einen ähnlichen Effekt auf Graphdatenbanken haben wird.

„Es ist momentan eine sehr spannende Zeit für Abfragesprachen und Standards und natürlich auch für unser Komitee und für die Experten, die in den letzten Jahren an der neuen Norm mitwirkten“, erklärt Tony Holland, Communications Lead des ISO/IEC Joint Technical Committees 1/AG 1. „Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Abfragesprachen und in der Art und Weise, wie wir mit vernetzten Daten interagieren und sie nutzen. GQL bietet eine einheitliche und ausdrucksstarke Sprache für die Navigation in komplexen Graphstrukturen. Das standardisierte Framework baut Barrieren hinsichtlich der Interoperabilität von Daten weiter ab und gibt Entwicklern, Forschern und Unternehmen die Möglichkeit, neue Erkenntnisse zu gewinnen, verborgene Zusammenhänge zu entdecken und innovative Lösungen zu entwickeln.“

Die Normierung einer neuen Abfragesprache spiegelt den aktuellen Reifegrad des Markts an Graphdatenbanken wider. „Unsere Welt wird immer vernetzter. Wollen wir diese Komplexität anhand von Daten beschreiben, brauchen wir Datenbanken, die diese Verbindungen zwischen den Daten managen können“, so Philip Rathle, Chief Technology Officer bei Neo4j. „Graphdatenbanken tun genau das. Sie liefern tiefe Einblicke in komplexe Dynamiken, erlauben vorhersagende Analytik und treiben digitale Transformation und den Einsatz von GenAI voran. Knowledge Graphen zählen zu den aktuell wichtigsten GenAI-Trends (https://www.gartner.com/en/articles/understand-and-exploit-gen-ai-with-gartner-s-new-impact-radar) – das Timing der ISO und des neuen GQL-Standards könnte also kaum besser sein.“

„Die Branche ist auf offene Standards und Open Source angewiesen, um die Interoperabilität von Plattformen und Werkzeugen sowie die Wahlfreiheit von Entwicklern und Unternehmen zu ermöglichen“, kommentiert James Governor, Principal Analyst und Mitbegründer von RedMonk. „Die GenAI-Bewegung spielt diesen wichtigen Baustein oft herunter. Die Zahl der geschlossenen Modelle und Plattform nimmt weiter zu. Daher ist es gut zu sehen, dass zumindest einige Bausteine im KI- und Data-Stack eine Normierung erhalten. Die ISO-Standardisierung der Graph Query Language (GQL) stellt sicher, dass der Umgang mit Property-Graph-Modellen als de jure Standard offen bleibt, ähnlich wie bei SQL.“

Mehr Informationen zum Standard finden Sie im aktuellen Blog von Neo4j (https://neo4j.com/blog/gql-community-standard) sowie auf der offiziellen Seite der ISO. (https://www.iso.org/standard/76120.html)

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Neo4j, der führende Anbieter von Graphdatenbanken und Graph Analytics, hilft Unternehmen, Beziehungen und Muster innerhalb von Milliarden von Daten umfassend, einfach und schnell aufzudecken. Anwender nutzen diese vernetzte Datenstruktur, um innovative Lösungen für ihre dringlichsten Geschäftsprobleme zu entwickeln – von Betrugserkennung und 360-Grad-Kundenansicht, über Knowledge Graphen und Supply Chain, bis hin zu Netzwerkverwaltung und IoT. Und das unabhängig vom Datenwachstum. Neo4js umfassender Graph Stack bietet leistungsstarke Graph-Datenspeicherung mit nativer Vektorsuche, Data Science, Analytik und Visualisierung, einschließlich hoher Sicherheitseinstellungen für Enterprise-Umgebungen, skalierbarer Architektur und ACID-Konformität. Neo4j ist stolz auf seine dynamische Open-Source-Community mit mehr als 250.000 Entwicklern, Datenwissenschaftlern und Architekten sowie Hunderten von Fortune-500-Unternehmen, Regierungsbehörden und NGOs. Besuchen Sie www.neo4j.com.

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PPE Europe AG: Verlässliche Produktion aus Europa

PPE Europe AG: Verlässliche Produktion aus Europa

Die PPE Europe AG hat eine neue Tochtergesellschaft in Rumänien, um ihre Produktion zu optimieren und auszubauen. Höchste Qualität „Made in Europe“ – mit diesem Schritt verfolgt die PPE-Unternehmensgruppe eine vielversprechende und zukunftssichere Produktionsstrategie. „Die PPE Europe AG hat sich bewusst für eine nachhaltige Lieferkette entschieden“, erklärt Max Leber, Geschäftsführer der seit 2020 gegründeten PPE Germany GmbH mit Sitz in Berlin. Eines der größten Probleme während der weltweiten Pandemie lag in der Versorgungssicherheit im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung (PSA). „Dies darf niemals wieder passieren“, sagt Christian Birca, Produktionsleiter an den rumänischen Standorten. Die PPE-Unternehmensgruppe zählt europaweit bereits zu den führenden Mund-Nasen-Masken Herstellern. Mit dem Schritt der europaweiten Expansion der PPE Europe AG verfolgt die Unternehmensgruppe das Ziel, an mehreren europäischen Standorten hochwertige Schutzbekleidung wie Masken, Einmalhandschuhe, Erwachsenenwindeln und Vliesstoffe beispielsweise zu produzieren und damit unabhängig von asiatischen Lieferketten zu werden, um die Versorgung sicherzustellen.

Produktionsstandort Osteuropa

Osteuropa als Produktionsstandort holt in der Europäischen Union auf und wirbt mit zahlreichen Vorteilen, insbesondere in Bezug auf die Fachkräfte und die Kosten. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass eine Produktion in Osteuropa nicht immer nur leicht, kostengünstig und geradeaus funktioniert, wie die Beispiele Renault oder Nokia in der Vergangenheit gezeigt haben. Die Lohn- und Produktionskosten in Rumänien sind im Vergleich zu Deutschland niedriger, dennoch ist Osteuropa am Aufholen, es gilt EU Recht. Rumänien gewinnt an wirtschaftlicher Bedeutung und zählt seit der wirtschaftlichen Öffnung zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Europa. Diese Entwicklung ist für die Expansion der PPE Europe AG ein Grund, ihre Produkte in Rumänien zu produzieren.

Zudem verfügt das Land über eine hohe Kompetenz von Fachkräften, vornehmlich in der Textilindustrie. Diese Expertise ist für die Produktion von Einweghandschuhen und Vliesstoffen besonders relevant und ermöglicht es dem Unternehmen, neue europäische Lieferketten aufzubauen.

Einhaltung des Lieferkettengesetzes

Es ist wichtig zu beachten, dass die PPE Europe AG bei der Standortwahl besonderen Wert auf die Einhaltung des Lieferkettengesetzes gelegt hat. Das neue Gesetz, das Anfang 2023 in Deutschland in Kraft tritt, verpflichtet deutsche Unternehmen dazu, die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltauflagen in ihren globalen Lieferketten sicherzustellen. Christian Birca erklärt, dass durch die Gründung der rumänischen Tochtergesellschaft die PPE Europe AG eine gesetzlich konforme Produktionsstätte in Europa gefunden hat.

Verbesserung der Qualitätssicherheit

Die Zusammenarbeit mit den rumänischen Fachkräften hat auch positive Auswirkungen auf die Qualitätssicherheit. Geschäftsführer der PPE Germany GmbH, Max Leber gibt zu bedenken, dass mittels Maschinen der neuesten Generation in Deutschland nach weltweit höchsten Standards erfolgreich gefertigt wird. „Durch Zusammenarbeit mit offiziellen Stellen und höchsten Zertifizierungen sind wir bereits heute mit unseren FFP2-Masken und allen medizinischen Masken auf zukünftig höhere Anforderungen vorbereitet. Dies möchten wir an neuen europäischen Standorten mit weiteren Produkten der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) erreichen“, sagt Leber.

Die PPE Europe AG kann somit den wachsenden Anforderungen seiner Kunden gerecht werden und seine Marktposition weiter stärken.

Spezialisierung auf Kernprodukte

Die Tochtergesellschaft Gloves Global hat sich auf die Produktion von Einweghandschuhen und Vliesstoffen spezialisiert. Dieser Fokus ermöglicht es dem Unternehmen, seine Produktion weiter zu optimieren und sich auf seinen Kernbereich zu konzentrieren.

Durch die Zusammenarbeit mit rumänischen Fachkräften kann das Unternehmen auch neue Märkte erschließen. Die Produktqualität und das Know-how der Mitarbeiter verbessern die Chancen, auch Kunden außerhalb Europas zu gewinnen.

Europa wächst zusammen und wird stärker

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Gründung der rumänischen Tochtergesellschaft für die PPE Europe AG ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft ist. Der neue Standort bietet zahlreiche Vorteile, von niedrigeren Kosten bis hin zur Expertise der Fachkräfte.

Darüber hinaus ermöglicht es das Unternehmen, neue europäische Lieferketten aufzubauen und sich für zukünftige gesetzliche Anforderungen zu rüsten. Die Zusammenarbeit mit rumänischen Fachkräften führt zu einer verbesserten Qualitätssicherheit und einer höheren Produktionsqualität, was wiederum die Kundenbindung und das Markenimage stärkt.

PPE Germany GmbH mit Sitz in Berlin sind Spezialisten für Atemschutz Made in Germany. PPE Germany zählt zu den großen europäischen Maskenproduzenten für qualitativ hochwertige FFP2-Masken und startete 2020 mit der Produktion, um die Versorgung der Bevölkerung mit Schutzausrüstung zu gewährleisten. PPE Germany schützt die Gesundheit von Menschen, die in komplizierten Luftverhältnissen arbeiten und leben müssen beispielsweise durch Virale Kontamination, Krankenhauskeim Kontamination, Bakterielle Kontamination, Staub, Fasern (z.B. durch Mineralwolle), Industrieabgase, Feinstaub. Alle PPE Germany Produkte sind zertifiziert und unterliegen den strengsten Prüfstandards.

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