Welchen Einfluss hat die Pille auf das weibliche Selbstbild?

Welchen Einfluss hat die Pille auf das weibliche Selbstbild?

Im Jahr 2021 feierte die Antibabypille ihren 60. Geburtstag auf dem deutschen Markt. In dieser Zeit hat sie sich zu einem selbstverständlichen „Lifestyle-Präparat“ entwickelt und gehört für die Mehrheit der Frauen zur Normalität. Doch welche Auswirkungen hat die Möglichkeit zur Einnahme der Pille auf das gesellschaftliche Selbstbild von jungen Frauen? Dieser Thematik widmet sich Alicia Mathes in ihrer im November 2023 im GRIN Verlag erschienenen Publikation „60 Jahre deutsche Antibabypille – Die Auswirkungen der Antibabypille auf das gesellschaftliche Selbstbild junger Frauen“ (https://www.grin.com/document/1402320).

Die Pille und ihre Anwendung stehen für einen umstrittenen gesellschaftlichen Umbruch in der Geschichte der Menschheit. Durch das frühe Verschreiben der Pille gilt diese besonders unter Jugendlichen als normal. Sie bietet nicht nur Sicherheit vor ungewollten Schwangerschaften, sondern auch die Möglichkeit reiner Haut, um dem strukturellen Zwang nach äußerlichen, weiblichen Idealen entsprechen zu können. Erst im späteren Alter setzen sich Frauen mit der Wirkweise und den Nebenwirkungen auseinander. In „60 Jahre deutsche Antibabypille – Die Auswirkungen der Antibabypille auf das gesellschaftliche Selbstbild junger Frauen“ diskutiert Alicia Mathes nicht nur die Antibabypille an sich, sondern vor allem die unterschiedlichen Einstellungen junger Frauen gegenüber der Pille und anderen Verhütungsmethoden.

Verhütung und Sexualität sind auch heute noch Tabuthemen

Sich mit Verhütung und Sexualität auseinanderzusetzen, bedeutet ebenso, seine eigene Sexualität zu reflektieren, was auch heute noch für viele Menschen unangenehm ist. Wie Mathes mit ihrer eigenen Umfrage zeigt, wünschen sich junge Frauen in Deutschland insgesamt mehr Informationen und bessere Aufklärungsangebote über Sexualität und entsprechende hormonelle und nicht-hormonelle Verhütungsmethoden. Die hohe Resonanz von weit über 500 ausgewerteten Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland macht genau das deutlich und zeigt, wie wichtig es ist, Gespräche über Sexualität und Verhütung zu enttabuisieren und ohne Scham zu begegnen. Warum sind die Ansprüche an die Antibabypille so unterschiedlich? Warum sagen manche, die Pille sei praktisch und andere halten sie für einen Eingriff in die Natürlichkeit des Menschen? Dies und mehr beantwortet Alicia Mathes in „60 Jahre deutsche Antibabypille – Die Auswirkungen der Antibabypille auf das gesellschaftliche Selbstbild junger Frauen“. Der erhobene Datensatz leistet somit einen wichtigen Beitrag für zukünftige Forschungsvorhaben. Die erworbenen Erkenntnisse sind nicht nur für junge Frauen interessant und wichtig, sondern auch für Eltern, Ärzt*innen sowie alle Interessierten.

Über die Autorin

Alicia Mathes hat im Jahr 2021 ihren Master Soziologie an der Philipps-Universität in Marburg beendet. Im Rahmen ihres Studiums hat sich die Autorin intensiv mit den Arbeits- und Forschungsbereichen der Erwachsenenbildung, Familiensoziologie, Gender Studies und Sexualität beschäftigt. Derzeit ist sie in der Jugendverbandsarbeit als Referentin für politische Bildung tätig. Ihre Masterarbeit wurde für den DGS-Preis 2022 für herausragende Abschlussarbeiten nominiert.

Das Buch ist im November 2023 bei GRIN erschienen (ISBN: 978-3-346-96475-5).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1402320

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Statisch oder dynamisch – entscheidend im Coaching

Patrick Freudiger beantwortet die spannende Frage, wann Führungskräfte coachable sind und was das mit dem eigenen Selbstbild zu tun hat

Statisch oder dynamisch - entscheidend im Coaching

Patrick Freudiger erläutert was Führungskräfte mitbringen müssen, um coachable zu

Ziel eines Coachings von Patrick Freudiger, ist es, dass Führungskräfte ihr Verhalten nachhaltig verbessern – und das aus Sicht ihrer Mitarbeitenden, die aktiv in den Coachingprozess einbezogen werden. „Mein Coaching basiert dabei auf einem bewährten, klar definierten und strukturierten Prozess. Ich bin derart überzeugt vom Erfolg dieser Methode, dass ich auf mein gesamtes Honorar als Coach verzichte, wenn sich das Verhalten der Führungskraft aus Sicht der Mitarbeitenden nach zwölf Monaten nicht signifikant verbessert hat“, stellt der Certified Executive Coach heraus und ergänzt: „In den allermeisten Fällen steigern sich die Führungskräfte deutlich und ich werde bezahlt. Ab und an geschieht es, dass ich auf ein Honorar verzichten muss, weil die Führungskraft sich nicht verbessert.“

Damit ein Coaching die volle Wirkung entfalten kann, gilt es im Vorfeld herauszufinden, ob die Führungskraft überhaupt „coachable“ ist. Wer nicht gecoacht werden möchte, kann auch nicht erfolgreich gecoacht werden. Patrick Freudiger hat über die Jahre festgestellt, dass das Selbstbild hier eine entscheidende Rolle spielt: „Jeder Mensch hat bestimmte Glaubensätze, die grundlegend für seine Sichtweise auf alles sind. Diese Denkmuster prägen das eigene Selbstbild. Dabei kann vereinfacht zwischen einem „dynamischen Selbstbild“ und einem „statischen Selbstbild“ unterschieden werden.“

Jemand, der über ein dynamisches Selbstbild verfüge sei unter anderem davon überzeugt, dass er seine Fähigkeiten stets weiterentwickeln kann. Darüber hinaus sei eine solche Person lernbereit und sehe Fehler als Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren. Im Gegensatz dazu stehen Menschen, die ein statisches Selbstbild haben. Diese seien davon überzeugt, dass es nur von ihrem Talent abhänge, ob sie etwas können oder nicht. Der Grund, weshalb sie etwas lernen, basiere nur darauf, hierfür positives Feedback zu bekommen und Fehler werden nicht als Chance, sondern als Bedrohung und Abwertung wahrgenommen. „Entdeckt hat die beiden Selbstbilder die Stanford-Professorin Carol Dweck in ihren jahrzehntelangen Forschungsarbeiten zum Thema Mindset“, ergänzt Patrick Freudiger.

Ob eine Führungskraft coachable ist, hänge im Wesentlichen an diesen beiden Selbstbildern. Menschen mit einem statischen Selbstbild lassen sich nicht coachen, jene mit einem dynamischen Selbstbild sind hingegen geradezu prädestiniert für ein Coaching wie Patrick Freudiger ausführt: „Sie sind meine idealen Klienten, denn sie entwickeln sich in jedem Bereich weiter, der sie interessiert. Also auch in ihrem Führungsverhalten. Weil sie der Auffassung sind, dass sie nur ordentlich üben und sich anstrengen müssen und dann jedes realistische Ziel erreichen können, welches sie erreichen wollen.“

Es gibt jedoch keine Menschen, die nur über völlig dynamisches oder völlig statisches Selbstbild verfügen. Jeder lasse sich durch ein „Mixed Mindset“ charakterisieren, in welchem die beiden Selbstbilder in unterschiedlichem Ausmaß vertreten sind.

Wer herausfinden möchte, ob er eine dynamische oder statische Selbsteinschätzung hat, sollte den Blog-Beitrag „Sind Sie coachable?“ (https://www.freudiger.coach/newsroom/blog/detail/sind-sie-coachable/) von Patrick Freudiger lesen – hier gibt es Fragen zur Selbsteinschätzung.

Nähere Informationen zu Patrick Freudiger und den Themen Führung und Leadership, Top Management Sparring und Organisationsentwicklung finden Sie unter: https://www.freudiger.coach/

Führungsaufgaben werden komplexer und verändern sich stetig. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung der Führungsqualität für den Erfolg einer Organisation zu. Deshalb unterstützt Patrick Freudiger Führungskräfte und Management-Teams in ihrer Entwicklung zu Exzellenz. Er nutzt dabei bewährte Tools und Methoden, wie etwa das Marshall Goldsmith Stakeholder Centered Coaching und das Scaled Agile Framework (SAFe). Über 20 Jahre Erfahrung und branchenübergreifende Expertise aus seinen ehemaligen Tätigkeiten als CIO, Gründer, Geschäftsführer und Verwaltungsrat, machen Patrick Freudiger zu einem ausgewiesenen Experten in Sachen Führungskräfte- und Organisationsentwicklung.

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