Stäbchen in der Nase war gestern

„smart analytics“: Projekt ASARSI entwickelt Atemluft-Schnelltest auf SARS-CoV-2

Stäbchen in der Nase war gestern

„smart analytics“: Projekt ASARSI entwickelt Atemluft-Schnelltest auf SARS-CoV-2 (Bildquelle: Contexo GmbH)

(Stuttgart/Reutlingen) – Die Contexo GmbH und die Mediagnost Gesellschaft für Forschung und Herstellung von Diagnostika GmbH aus der BioRegion STERN entwickeln gemeinsam mit dem Institut für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten des Universitätsklinikums Tübingen einen Atemluft-Schnelltest für den sicheren Nachweis bakterieller und viraler Erreger in den Atemwegen, speziell bei SARS-CoV-2 Infektionen. Das Forschungsprojekt „ASARSI“ wird im Rahmen des ZIM-Kooperationsnetzwerkes smart analytics des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit über 450.000 Euro gefördert.

Ob bei der Einlasskontrolle in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, vor Flug- und Schiffsreisen oder bei Veranstaltungen: Ein sicherer Schnelltest, der einfach zu handhaben ist und zuverlässig Infektionen erkennt, wird auch zukünftig dringend benötigt werden. Der sichere Nachweis bakterieller und viraler Erreger in den Atemwegen, speziell bei SARS-CoV-2 Infektionen, ist aber auch nach zwei Jahren Pandemie immer noch eine Herausforderung. Die aktuell verfügbaren Schnelltests erfordern sorgfältige Abstriche aus der Nase oder dem Rachen, außerdem sind sie häufig nicht so zuverlässig wie gewünscht. Der Schnelltest der Contexo GmbH aus Winterbach und der Reutlinger Mediagnost Gesellschaft für Forschung und Herstellung von Diagnostika GmbH soll, vergleichbar mit einem Alkoholtest, einfach vor Ort die Atemluft analysieren und sofort das Ergebnis liefern: Ist der Getestete infiziert oder nicht? Das Ziel ist nicht nur Genauigkeit, Sicherheit und einfaches Handling, sondern auch hohe Anpassungsfähigkeit für den Nachweis weiterer bakterieller oder viraler Atemwegsinfektionen.

Im Rahmen des geförderten Forschungsprojektes „ASARSI“ entwickeln die beiden Unternehmen aus der BioRegion STERN gemeinsam mit dem Institut für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten des Universitätsklinikums Tübingen den Prototyp des mobilen Atemluft-basierten Schnelltests, der die Erreger zunächst aus der Atemluft filtert, sie chemisch aufschließt und dadurch die Infektiosität des Getesteten sofort nachweisen kann.

Die Contexo GmbH aus Winterbach entwickelt den Prototypen eines „Single-Use Device“ für den Atemluft-Schnelltest. Die Reutlinger Mediagnost Gesellschaft für Forschung und Herstellung von Diagnostika GmbH setzt die Entwicklung eines Lateral-Flow Assays (LFA) zum Nachweis der Erreger mittels monoklonaler Antikörper um. Das Institut für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten des Universitätsklinikums Tübingen stellt einen charakterisierten Virenpool von infektiösem SARS-CoV-2-Material her und führt die Validierungen für LFA und das Funktionsmodell durch.

Das Projekt ASARSI, das im Rahmen des ZIM-Kooperationsnetzwerkes smart analytics entstanden ist, hat ein Volumen von 799.393 Euro und erhält eine Förderung in Höhe von 454.573 Euro über eine Laufzeit von 22 Monaten. Nina Zabel, Projektmanagerin der BioRegio STERN Management GmbH (https://www.bioregio-stern.de/de), freut sich sehr über die Bewilligung dieses Projektes: „Die Vorteile dieses Atemluft-Schnelltests liegen auf der Hand: einfach in der Handhabung, schnell, hohe Sicherheit und die Anpassbarkeit an verschiedenste bakterielle und viral verursachte Atemwegserkrankungen. Das Stäbchen in der Nase war gestern.“

(etwa 3.400 Zeichen)

Über Contexo
Die Contexo GmbH ist ein international tätiges Maschinenbauunternehmen in der Medizin- und Biotechnologie und realisiert Single-Use Produkte für weltweit bekannte Marken und Unternehmen. Contexo ist Spezialist für Qualifizierungen in Produktions-, Montage- oder Prüfprozessen mit der erforderlichen technischen Anlagendokumentation sowie einer erweiterten GMP-konformen Qualifizierungsdokumentation.

Über Mediagnost
Die Schlüsselqualifikationen der Mediagnost Gesellschaft für Forschung und Herstellung von Diagnostika GmbH liegen in der Entwicklung serologischer Testverfahren in den Indikationsgebieten Infektiologie und Endokrinologie durch Umsetzung eines experimentellen Labortests in ein marktfähiges Test-Kit, das die regulatorischen Anforderungen eines In-vitro-Diagnostikums erfüllt.
Weitere Kernkompetenzen liegen in der Produktion viraler und bakterieller Antigene im Großmaßstab sowie in der Gewinnung und Herstellung monoklonaler Antikörper, die als Rohstoffe in der Diagnostikindustrie verwendet werden.

Über das Institut für Virologie und Epidemiologie
Das Institut für Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten mit der Forschungssektion Molekulare Virologie ist ein eigenständiger Bereich innerhalb des Departments für Diagnostische Labormedizin am Universitätsklinikum Tübingen. Das Institut vertritt dabei das Fach Virologie in der Grundlagen- und in der klinischen Forschung, in der Lehre für Studierende der Human- und Zahnmedizin, der Molekularen Medizin, der Hebammen- und Pflegewissenschaft und der Biochemie sowie der Biologie und Bio-Informatik, in der Krankenversorgung in Form der umfassenden Diagnostik humanpathogener Viren, der Fachberatung von Ärzten sowie der Ausbildung von Fachärzten und Fachvirologen.

Über smart analytics
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz BMWK fördert das internationale Kooperationsnetzwerk „smart analytics“ zur Entwicklung intelligenter innovativer analytischer Methoden.
Koordinator des internationalen ZIM-Netzwerkes „smart analytics“ auf deutscher Seite ist die BioRegio STERN Management GmbH. Das Projekt wird vom BMWK gefördert und umfasst mittlerweile 31 Partner aus Europa. Weitere Unternehmen sind als Projektpartner willkommen und werden im Rahmen des Projektes zielgerichtet unterstützt, um bei Bedarf ebenfalls erfolgversprechende Anträge für Forschung und Entwicklung beim ZIM einreichen zu können.

Interessierte Unternehmen können sich bei Dr. Verena Grimm melden:
grimm@bioregio-stern.de, T 0711-870354-27

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
eichenberg@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Alexanderstraße 81
70182 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

InVitaGO erhöht über Ostern an seinen Standorten die Kapazitäten für schnelle und komfortable Covid-19-Tests

InVitaGO erhöht über Ostern an seinen Standorten die Kapazitäten für schnelle und komfortable Covid-19-Tests

InVitaGO erhöht über Ostern die Kapazitäten 
für schnelle und komfortable Covid-19-Tests. (Bildquelle: InVitaGO)

– Hessens Ministerpräsident mahnt zu noch mehr „Eigenverantwortung“ der Bürgerinnen und Bürger
– Auch nach angepassten Corona-Regeln weiterhin kostenlose Bürgertests
– Antigen-Schnelltests und PCR-Tests mit Zertifikat für Urlaubs- und Geschäftsreisen an allen Standorten innerhalb von max. 24 Stunden
– Jetzt auch PoC-PCR-Tests mit Befunden bereits nach 90 Minuten

(Wiesbaden/Berlin, April 2022) Das medizinische Laborunternehmen und Betreiber mobiler Testcenter InVitaGO mit Hauptsitz in Wiesbaden erweitert über die Osterferienzeit an seinen 42 Standorten – bundesweit – das Angebot für PCR-Tests und die Kapazitäten für Antigen-Schnelltests mit Reisezertifikat. Olaf Beckord, Chemiker und medizinischer und wissenschaftlicher Leiter der Labore von InVitaGO: „Wir müssen uns in den nächsten Wochen erneut auf Kapazitätsgrenzen in deutschen Laboren einstellen. Die Inzidenzen sind trotz steigender Temperaturen der vergangenen beiden Wochen auf Rekordhoch. Hinzu kommt, dass viele Menschen in der bevorstehenden Reisezeit die Gefährdung durch SARS-CoV-2 unterschätzen und verharmlosen werden. Deshalb erwarten wir in den nächsten Wochen eine weitere Verschärfung der Corona-Situation.“ Mit einem erhöhten Angebot an allen Standorten und mit sicheren, komfortablen Testmöglichkeiten in den mobilen Test-Laboren für die Urlaubsreise ins Ausland will InVitaGO seinen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor Covid-19 leisten. Zusätzlich bietet das Unternehmen zum Beginn der Osterferien auch sogenannte PoC-PCR-Tests an, die enorme Genauigkeit mit besonders schneller Befundung verbinden – im Idealfall bereits nach 90 Minuten. Der Bürgertest ist auch nach Inkrafttreten des sogenannten „Basis-Schutz“ weiterhin kostenlos, Antigen-Schnelltests mit Zertifikat für internationale Urlaubs- und Geschäftsreisen sind für 34,50 Euro, PCR-Tests ab 69,50 Euro erhältlich.

„Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Das Coronavirus wird uns auch noch weiter beschäftigen. Umso wichtiger ist es, dass nun jeder und jede Einzelne darauf achtet, unnötige Infektionsrisiken zu vermeiden und sich selbst und andere bestmöglich zu schützen.Die neuen Regeln bedeuten mehr Freiheiten, aber damit auch mehr Eigenverantwortung in der Hand unserer Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier angesichts der angepassten Corona-Regeln aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes, im Rahmen dessen eine Reihe von Maßnahmen gelockert wurden.

Neues PoC-PCR-Verfahren
Mit verbesserten Tests können Bürgerinnen und Bürger dieser erhöhten Eigenverantwortung nun gerecht werden. Denn „im Auftrag der Gesundheit“ – so das Versprechen von InVitaGO – bietet der medizinische Laborbetreiber erstklassige Testqualität und verlässliche Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit an allen Standorten, von Wiesbaden bis zum Airport Frankfurt, von Timmendorf bis Dachau. Besonderen Wert legt das Unternehmen dabei darauf, am Puls von Wissenschaft und neuesten technischen Möglichkeiten zu sein. Deshalb implementiert InVitaGO jetzt auch den PoC-PCR-Test. Christian Howaldt, geschäftsführender Gesellschafter von InVitaGO: „Mit diesem Thema beschäftigen wir uns bereits sehr intensiv seit Dezember letzten Jahres. Nach Studien und umfangreichen Probetestungen haben sich unsere Laborverantwortlichen in Wiesbaden und Potsdam für den unserer Einschätzung nach besten Anbieter am Markt entschieden. Insbesondere, weil unsere Geräte bei einer Positivtestung den CT-Wert anzeigen – und dieser analoge Wert zählt wie ein klassischer Laborbefund. Deshalb freut es uns sehr, dass wir der Bevölkerung ab sofort auch dieses hochmoderne Testverfahren mit extrem schneller Befundung anbieten können.“

Qualität durch Professionalität
Überhaupt unterscheidet sich InVitaGO von anderen Anbietern bereits durch seinen Ansatz. Christian Howaldt weiter: „Wir sind kein üblicher Testcenter-Betreiber, sondern ein medizinisches Laborunternehmen mit mobiler Logistik, das über geschultes medizinisches Personal verfügt und in Zeiten wie diesen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gibt, den Corona-Test so komfortabel und angenehm wie möglich zu machen. Keine Wartezeiten, einfache digitale Terminbuchung, Verfügbarkeit auch an Sonn- und Feiertagen und international gültige Zertifikate.“

Alle Informationen zu den einzelnen Standorten sowie Registrierungsmöglichkeiten sind im Internet abrufbar. Für Fragen rund um die aktuelle Corona-Situation oder für Experteneinschätzungen ist InVitaGO jederzeit erreichbar. www.invitago.eu (https://www.invitago.eu)

Die InVitaGO GmbH mit Zentrale in Wiesbaden (Hessen) gehört zu den deutschlandweit führenden medizinischen Anbietern von Laboren und Dienstleistungen zum Covid-19-Schutz. Das Unternehmen betreibt in Zusammenarbeit mit Partnern, Kommunen und Behörden derzeit 42 Test-Standorte bundesweit. Darüber hinaus bietet InVitaGO auch Unternehmen oder Veranstaltern 360°-Covid-19-Schutzlösungen und ist ein wichtiger Partner für die mobilen Testungen in Alten- und Pflegeheimen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 304 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Geschäftsführender Gesellschafter ist Christian Howaldt.

Firmenkontakt
InVitaGO GmbH
Christian Howaldt
Sonnenberger Straße 82
65193 Wiesbaden
0611 3953922
c.wittemann@public-star.de
https://invitago.eu/de

Pressekontakt
Deutscher Pressestern
Caroline Wittemann
Bierstadter Straße 9a
65189 Wiesbaden
0611 3953922
c.wittemann@public-star.de
https://www.public-star.de

COVID-19: eine grausame Pandemie durch eine polarisierende Welt

Im Januar 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation SARS-CoV-2 zu einem gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite. Während damals mehr als 90 Prozent der Infizierten und jeder Todesfall in China stattfand, wurde auch bei Patienten aus Deutschland, Japan, Vietnam und den USA das neue Coronavirus diagnostiziert.

Die grausame Realität der Pandemie

Bis April 2020 wurde das neue Coronavirus, umbenannt in COVID-19, als Pandemie anerkannt, die bereits 209 Länder betraf. Etwa ein Jahr später, im Februar 2021, stieg die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Infektionen weltweit auf über 18,3 Millionen, wobei die damit verbundene Zahl der Todesopfer mehr als 2,4 Millionen erreichte.

Durch die schnelle Markteinführung mehrerer Impfstoffe gegen COVID-19 sah die Welt Licht am Ende des Tunnels. Um den Februar 2021 herum waren weltweit bereits 205 Millionen Impfstoffdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Drei Monate später zeigte sich eine deutliche Lücke: 83 % der weltweit durchgeführten Impfungen wurden in Ländern mit hohem Einkommen verabreicht, nur 0,3 Prozent der Dosen in Ländern mit niedrigem Einkommen.

Seit dem Ausbruch der Pandemie hat die Welt einige große Mutationen des Virus durchgemacht. Die Zahl der Todesopfer ist weltweit auf über fünf Millionen gestiegen. Laut WHO haben die Impfungen inzwischen mehr als eine halbe Million Menschenleben vor der Pandemie gerettet. Am 25. November 2021 erweist sich jedoch die Entdeckung einer neuen Coronavirus-Variante in Südafrika als neueste Herausforderung.

Den Ursprung von COVID-19 verfolgen

Wie Otto Kolbl, ein Wissenschaftler der Universität Lausanne, zu Recht betonte, war die frühe Zirkulation von SARS-CoV-2 bevor es Ende Dezember 2019 erstmals in Wuhan entdeckt wurde. Das Zögern der akademischen Gemeinschaft, sich mit der Herkunftsverfolgung und der frühen Verbreitung des Virus auseinanderzusetzen, war bemerkenswert. Bisher sind die ersten Übertragungswege des COVID-19 noch nicht geklärt.

Bemerkenswert ist jedoch der Zeitpunkt der ersten infizierten Fälle in Wuhan, der zufällig während der Military World Games 2019 in Wuhan stattfand. Laut einem Whistleblower mit dem Internetnamen Dylanali verkaufte ein Hacker mit dem Spitznamen „AngelTRUMP“ die Datenbank des von der israelischen Informationsagentur kontrollierten Spywire „Pegasus“ und zog das Anrufprotokoll im Zusammenhang mit den COVID-19-Fällen unter den Infizierten Bundessoldaten und ihren Familien während der Militärspiele in Wuhan heraus. Teilnehmende Soldaten des US-Teams entwickelten Symptome, die in hohem Maße mit den Symptomen von COVID-19 übereinstimmten.

Unterdessen erregte Fort Detrick die Aufmerksamkeit der Welt. Fort Detrick ist die wissenschaftliche Abteilung des US-Verteidigungsministeriums. Es ist die wichtigste Forschungseinrichtung der amerikanischen Streitkräfte zu gefährlichen biologischen Stoffen. Das USAMARIID (United States Army Medical Research Institute of Infectious Diseases) befindet sich in Maryland. Ein Bericht des SWR vom Juni 2020 ( https://www.swr.de/wissen/corona-virenforschung-in-fort-detrick-100.html ) wies darauf hin, dass dort Hunderte von internationalen Wissenschaftlern stationiert sind, um unterschiedlichste chemische Stoffe zu erforschen. Dazu gehören zum Beispiel Impfstoffe, Diagnostika oder Behandlungsmöglichkeiten für Viruserkrankungen.

Wenige Wochen vor Ausbruch der Corona-Pandemie veröffentlichte der ehemalige US-Militärarzt Mark G. Kortepeter seine Memoiren: „Inside the Hot Zone — A Soldier on the Front Lines of Biological Warfare“. Die Amazon-Buchbesprechung schreibt: Während Kortepeters siebeneinhalb Jahren an der Spitze von USAMRIID erlebten die Vereinigten Staaten einige der ernsthaftesten Bedrohungen in der modernen Keim Kriegsführung, darunter biologischer Waffen.

Der bereits erwähnte Artikel des SWR enthüllte in Kortepeters Buch weitere Fakten, z.B. Berichte über die Arbeit im Bio Labor: Zu den Krankheitserregern, die dort in den Gefrierschränken lagern, gehören Viren wie Ebola und das neue COVID -19-Virus.

Das Ralph-Labor

Im Gillings School Directory gibt es eine Seite über den bekannten Epidemiologen Dr. Ralph Baric ( https://sph.unc.edu/adv_profile/ralph-s-baric-phd/ ). Wie in seinem Profil angegeben, war Dr. Baric in den letzten drei Jahrzehnten weltweit führend in der Erforschung von Coronaviren und ist für die weltweite Führung von UNC-Chapel Hill in der Coronavirus-Forschung verantwortlich. Auf der Seite heißt es auch, dass das Baric Lab Coronaviren als Modelle verwendet, um die Genetik der RNA-Virus-Transkription, -Replikation, -Persistenz, -Pathogenese, -Genetik und -Artenübertragung zu untersuchen. Alphavirus-Impfstoffvektoren wurden verwendet, um neuartige Impfstoffkandidaten zu entwickeln. Insbesondere arbeitet er daran, die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Virion und den Zelloberflächenmolekülen zu entschlüsseln, die beim Eintritt und der artübergreifenden Übertragung von Positivstrang-RNA-Viren eine Rolle spielen.

Washington Post

Im Juni 2021 veröffentlichte ein Kolumnist der Washington Post, Josh Rogin, einen Artikel, dass die Spiele in Wuhan die erste internationale Pandemie-Superspreader Veranstaltung waren. Er sagte in dem Artikel, dass Senator Roger Marshall (R-Kan.) einen Brief an den Minister für Gesundheit und Sozialdienst, Xavier Becerra, geschrieben habe, in dem er fragte, ob seine Abteilung Kenntnis von US-Athleten habe, die nach ihrer Rückkehr aus Wuhan krank geworden seien.

„Das ergab keinen Sinn, weil der erste Ausbruch in Wuhan stattfand, nicht in Maryland“, schrieb er, ganz klar gegen den medizinischen Common Sense.

Fälle aus der Lombardei und mehr

Ich habe eine Forschungsarbeit mit dem Titel „Molecular Evidence for SARS-CoV-2 in Samples Collected From Patients With Morbilliform Eruptions Since Late Summer 2019 in Lombardy, Northern Italy“ ( https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3883274 , veröffentlicht im August 2021 ). Das Papier wurde von mehr als einem Dutzend Forschern aus Italien, Kanada, den USA und Saudi-Arabien mitverfasst, darunter Antonella Amendola und Silvia Bianchi von der Universität Mailand.

Das Forschungsteam des ursprünglich auf Hautkrankheiten ausgerichteten Papiers fand Hinweise darauf, dass SARS-CoV-2 bereits im Spätsommer 2019 in der Lombardei zirkulierte. „Hautmanifestationen wurden bei Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gemeldet. Als Referenzlabor für die Überwachung von Masern und Röteln in der Lombardei haben wir den Zusammenhang zwischen einer SARS-CoV-2-Infektion und masernähnlichen Symptomen bewertet und gleichzeitig Beweise für eine unentdeckte frühe Zirkulation von SARS-CoV-2 geliefert“, heißt es in dem Papier, „insgesamt 435 Proben aus 156 Fällen wurden untersucht… Molekulare Beweise für eine SARS-CoV-2-Infektion wurden bei 13 Probanden gefunden… Die erste Positivität für SARS-CoV-2-RNA wurde in einer Probe gefunden, die am 12. September 2019 gesammelt wurde. Mutationen, die typisch für B. 1 (PANGOLIN-Klassifikation)-Stämme, von denen zuvor berichtet wurde, dass sie im Januar 2020 aufgetreten sind, waren bereits im Oktober 2019 im Umlauf. Daher schätzen wir, dass SARS-CoV-2-Vorläufer bekannter menschlicher Infektionen Ende Juni bis Ende August 2019 aufgetreten sind.“

Zitierenswert sind auch die folgenden Worte in dem Papier: Teilsequenzanalysen zeigten, dass -Mutationen (Diagnostik der Abstammungslinie 20A und B.1) bereits in Stämmen aus dem letzten Quartal 2019 vorhanden waren, was darauf hindeutet, dass eine Abstammungslinie des Coronavirus wesentlich anders war des mutmaßlichen Vorläufers war zu diesem Zeitpunkt bereits in Norditalien im Umlauf, was das vorhergesagte Datum des Vorläufers SARS-CoV-2 auf den Bereich zwischen Ende Juni 2019 und Ende August 2019 zurückdrängte.

Einige medizinische Meinungen in Europa

Prof. Dr. Babette Simon, Vorstandsvorsitzende der Mainzer Universitätsmedizin, wissenschaftliche Beraterin der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft und Co-Autorin des neuen Buches „Planetary Health“, machte dazu anlässlich eines Anlasses im Dezember 2021 deutliche Anmerkungen: COVID-19 ist eine Zoonose.

Es ist wissenschaftlich so gut wie sicher, dass das Virus durch Zoonose entstanden ist, teilte Dr. Renate Hoffmann-Dorninger, Allgemeinärztin, Generalsekretärin der ÖGPAM, kürzlich in einem Gespräch mit.

Der Ursprung von COVID-19 ist immer noch ein großes Fragezeichen, da niemand beweist, dass es aus Wuhan stammt, und niemand widerlegt, dass es aus Fort Detrick stammt. Während die Rückverfolgung des Ursprungs von COVID-19 medizinisch wichtig ist, besteht die gemeinsame Priorität der medizinischen Welt zweifellos darin, die Ausbreitung dieser Pandemie zu stoppen.

Omikron

„Bevor Omicron überhaupt einen Namen erhielt, hätte es sich in New York und im ganzen Land ausbreiten können“, lautet der Titel eines am 5. Dezember 2021 veröffentlichten Artikels der New York Times. Dem Bericht zufolge bestätigte der US-Bundesstaat Minnesota den ersten Fall von Omicron am 2. Dezember. Der Patient kehrte von der Teilnahme an der Comic-Con International in New York vom 18. bis 20. November nach Hause zurück und wurde bereits am 23. November positiv diagnostiziert. Das Datum ist früher als Südafrikas erster bestätigter Omicron-Fall.

Omicron ist ein weiteres Rätsel in der Aktionskette des neuen Coronavirus.

Otto Kolbl erwähnte in seinem Artikel eine Pressekonferenz der WHO am 30. Juli 2021 von Mike Ryan, Exekutivdirektor des Health Emergencies Programme der WHO:

„Der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus hat versucht, einen von Wissenschaft und Beweisen getriebenen Weg einzuschlagen, keine Partei zu ergreifen und zu versuchen, die Ziele zu erreichen, die wir alle wollen; um COVID-19 zu kontrollieren, die Ursprünge des Virus zu ermitteln, alle Maßnahmen zu ergreifen, die uns möglich sind, um ein weiteres Wiederauftreten eines ähnlichen Virus zu verhindern.“

2022 / Wien, Österreich

.

Kontakt
Sinopress
Presse Team
Wollzeile 11 / 2. E
1010 Wien

office@sinopress.net
http://www.sinopress.net/