Ritalin® Saft – innovativer Meilenstein in der ADHS-Therapie

InfectoPharm führt flüssig-orales Methylphenidat ein

Ritalin® Saft - innovativer Meilenstein in der ADHS-Therapie

Ritalin Saft 2 mg/ml neu von InfectoPharm. © InfectoPharm

Heppenheim, 17. Februar 2025 – Ab sofort bietet die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH Ritalin Saft 2 mg/ml als innovative Darreichungsform des Goldstandards Methylphenidat in der ADHS-Therapie an. Diese neue Lösung zum Einnehmen vereint die bewährte Wirksamkeit von Methylphenidat mit einer patientenfreundlichen und besonders für Kinder und Jugendliche geeigneten Anwendung.

Leitliniengerechte Therapie mit optimierter Dosierbarkeit
Ritalin Saft ermöglicht eine flexible, individuell anpassbare Dosierung für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche mit ADHS oder Narkolepsie. Die Lösung ist einfach einzunehmen und eignet sich auch für Patienten mit Schluckproblemen. Mit der beigefügten Dosierspritze kann die Dosis exakt abgemessen werden, was eine präzise Einstellung der Therapie unterstützt.

Ritalin Saft – damit der Alltag wieder flüssig läuft
Die empfohlene Initialdosierung von 2,5 ml (entspricht 5 mg) kann ein- bis zweimal täglich, zum Beispiel morgens und mittags, verabreicht werden. Die Gesamttagesdosis sollte auf 2 bis 3 Einzelgaben verteilt werden.

Da Ritalin Saft genauso wie die Tabletten als schnell freisetzendes Methylphenidat-Präparat rasch absorbiert wird, ist ein therapeutischer Effekt innerhalb von 30 bis 60 Minuten zu beobachten. Die Gesamtwirkdauer beträgt üblicherweise 3 bis 4 Stunden.

Weblink

Zum Präparat (https://www.infectopharm.com/praeparate/ritalin-saft/)

Über InfectoPharm
Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Neu- und Weiterentwicklung von Arzneimitteln und Medizinprodukten spezialisiert. Seit 1988 profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen für die Bereiche Pädiatrie, Infektiologie, Dermatologie und HNO-Heilkunde. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung.

Zur InfectoPharm-Gruppe gehören Niederlassungen in Österreich, Italien, Frankreich und Großbritannien sowie die deutschen Tochterunternehmen Pädia GmbH, Sonormed GmbH und Beyvers GmbH. Mit mehr als 400 Mitarbeitenden erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von über 300 Mio. Euro, bei einem durchschnittlichen Wachstum über 10 Prozent. Regelmäßig erhält InfectoPharm Auszeichnungen aus der Ärzteschaft, wie die „Goldene Tablette“ oder als „Krisensicherster Arbeitgeber 2022“ und „Krisensicherstes Unternehmen 2023“ von Creditreform.

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Ritta Lin: Mutiger Blick in die Welt d. Kinderpsychiatrie

Eine spannende Geschichte über den Einsatz von Ritalin bei Kindern

Ritta Lin: Mutiger Blick in die Welt d. Kinderpsychiatrie

Kassel, 6. Dezember 2024 – Mit dem Buch „Ritta Lin“ bringt Michael C. Sedan eine provokative, nachdenklich machende und vor allem tiefgründige Geschichte auf den Markt, die sich mit einem der sensibelsten Themen unserer Zeit auseinandersetzt: Der Kinderpsychiatrie und der medikamentösen Behandlung von Kindern und der Auswirkungen von psychotherapeutischen Ansätzen verschiedenster Art.

Im Mittelpunkt steht Alex, ein junger Patient in der Kinderpsychiatrie von Übermaßberg, in der jedes Kind standardmäßig mit Ritalin behandelt wird. Doch aus der Monotonie der Klinik entsteht eine außergewöhnliche Erfindung: Ritta Lin, ein fiktiver Ritter. Die Figur wird zur Metapher für Stärke und Selbstermächtigung, inspiriert von der Klinik-Oberärztin, die den Kindern gern von „Ritter Lin“ erzählt – einem Kämpfer, der ihnen helfen soll, ihre innere Stärke zu entdecken. Ritter Lin inspiriert Alex Vorstellungskraft: Die Figur seines Legoautos wird lebendig. Die beiden haben eine Plan, wie alle Kinder der Psychiatrie gerettet werden könnten.

Das Buch wirft Fragen auf, die weit über den Klinikalltag hinausgehen: Wie viel Eigenständigkeit bleibt Kindern in einem System, das sie oft auf Diagnosen und Medikationen reduziert? Ist Ritalin ein Hilfsmittel – oder ein Mittel zur Anpassung an gesellschaftliche Normen? Und hilft das tiefgreifend oder kuriert es nur Symptome?

Michael C. Sedan gelingt es, ernste gesellschaftliche Themen mit einer Prise Phantasie und subtiler Kritik zu verweben. „Ritta Lin“ ist nicht nur eine Geschichte über Alex, sondern auch ein Plädoyer für den bewussten Umgang mit Kindern, ihren Bedürfnissen und ihrer Einzigartigkeit.

Ein Buch, das bewegt und zum Nachdenken anregt
„Ritta Lin“ spricht sowohl Fachkräfte im Gesundheitswesen als auch Eltern, Pädagogen und all jene an, die sich für die Entwicklung und Förderung von Kindern interessieren. Der Stil ist zugänglich, die Botschaft tiefgründig: Kinder verdienen mehr als Schubladen, Diagnosen und Medikamente – sie verdienen Begleitung, Verständnis und die Freiheit, ihren Weg selbst zu finden.

Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich und kann online, unter anderem bei Amazon, erworben werden.

Über den Autor:
Michael C. Sedan ist bekannt für seine einfühlsamen Geschichten, die komplexe gesellschaftliche Themen aufgreifen. Mit „Ritta Lin“ eröffnet er eine neue Perspektive auf die Kinderpsychiatrie und den Umgang mit jungen Menschen in schwierigen Lebensphasen.

Mehr über den Autor:
https://www.autormichaelc-sedan.com/

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Zweifel an ADHS bei Erwachsenen

Zweifel an ADHS bei Erwachsenen

ZWEIFEL AN ADHS BEI ERWACHSENEN
Nach wie vor ist wissenschaftlich nicht belegt, dass ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) eine eigene, von anderen psychiatrischen Störungen abgrenzbare und sogar körperliche Krankheit ist. Es gibt bekanntlich für eine zuverlässige Diagnose keine spezifischen medizinischen Biomarker. Der Begriff ADHS steht viel eher für einen Sammeltopf vieler anderer psychiatrischer, psychosozialer und körperlicher Störungen mit derselben Symptomatik.
Um ADHS zu diagnostizieren, bedarf es deshalb einer sehr sorgfältigen, aufwändigen Ausschlussdiagnostik, um viele andere Störungen auszuschließen. In Forschung und Praxis geschieht dies allerdings fast nie. Vor allem psychosoziale ADHS-Ursachen werden meist völlig ignoriert, weil ADHS immer noch fälschlich als genetisch bedingt und vererbt gilt. Wenn es ADHS als eigene medizinische Entität aber gar nicht gibt, sparen sich viele Fachleute, die um die Fruchtlosigkeit dieses Unterfangens wissen, eine ADHS-Diagnostik sowieso.
Weil natürlich auch Erwachsene unkonzentriert, impulsiv und unruhig sein können, behauptet man, dass es auch bei ihnen die Krankheit ADHS gebe. Studien, die belegen wollen, bei wievielen ADHS-Kindern sich die angebliche Störung ins Erwachsenenalter fortpflanzt, schwanken zwischen 2,6 bis 80 %, also von Nichts bis Alles. Inzwischen weiß man, dass ADHS-Kinder und -Erwachsene völlig andere Symptome haben. Die Erwachsenen zeigen häufig Suchtmittelmissbrauch und viele andere psychiatrischen Probleme. Einige ADHS-Forscher vermuten deshalb, dass es sich bei den Erwachsenen um ganz andere Störungen handelt als bei den Kindern. Sie finden bei Erwachsenen mit ADHS-Diagnose noch bis zu 12 andere psychiatrische Störungen. Die Patienten haben also irgendetwas, aber keine ADHS.
Damit nicht genug: Weil man gefunden hatte, dass bis zu 90 % der Erwachsenen mit ADHS in ihrer Kindheit unauffällig waren und deshalb per definitionem gar keine ADHS haben konnten, kam man auf die geniale Idee, dass es auch eine „Late-On-ADHS“ geben müsse, sozusagen eine ADHS für Spätzünder, die erst als Erwachsene an ADHS erkranken. Studien, die dies belegen wollten, waren bisher aber methodisch so schwach und entbehrten jeder Ausschlussdiagnostik (wie nahezu alle ADHS-Studien), dass dieses Konstrukt bisher sehr umstritten ist.
In einer methodisch sorgfältigen Studie haben Shaikh I. Ahmad und Kollegen diese Fehler vermieden. Sie haben 87 Kinder, bei denen sie keine ADHS diagnostizieren konnten, prospektiv als Erwachsene nachuntersucht und gefunden, dass 17 von ihnen inzwischen andere psychiatrische Symptome aufwiesen, aber nach Ausschlussdiagnostik nur bei einer einzigen Person ADHS festgestellt wurde. Mit anderen Worten: 19,5 % der untersuchten Gruppe entwickelten unspezifische psychiatrische Störungen inklusive Symptomen von Unruhe, Impulsivität und Unaufmerksamkeit, aber nur 1,1 % der ursprünglich gesunden Kinder hatten als Erwachsene eine ADHS ohne gleichzeitige andere Störungen. Die Forscher kommentieren: „Es ist möglich, dass unkomplizierte Fälle von ADHS bei Erwachsenen auftreten, aber wir finden hier wenig unterstützende Beweise“.
Wenn man davon ausgeht, dass der eine ADHS-Fall der Studie bei einer noch sorgfältigeren Ausschlussdiagnostik auch noch ausgeschlossen hätte werden können, hätte es gar keine erwachsene Versuchsperson mit „Late-On-ADHS“ gegeben.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6610733/

ADHS BEI ERWACHSENEN?

Kritik an ADHS

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Ritalin wirkt im Gehirn wie Kokain

135 Jahre Amphetamin

135 JAHRE AMPHETAMIN

In diesen Tagen, vor 135 Jahren, hat der rumänische Chemiker Lazar Edeleanu einen Stoff „erfunden“, der jahrelang gegen Asthma und Adipositas eingesetzt wurde, bis man seine psychotrope Wirkung als Droge entdeckte. Erst seit dem nannte man ihn „Amphetamin“.

Wegen seines Suchtpotenzials und seiner Nebenwirkungen wird der Stoff heute medizinisch nur noch zur Behandlung der Narkolepsie sowie der „ADHS“ (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) verwendet. In der Drogen- und Dopingszene ist er sehr verbreitet („Neuro-Inhancement“). Erst kürzlich hat eine Metastudie erneut gezeigt, dass Amphetamin die Sportleistung eindeutig steigert und deshalb zurecht als illegales Doping gilt (2).

Der bekannteste und inzwischen verrufene Markenname für den Einsatz bei „ADHS“ ist inzwischen „Ritalin“ geworden, auch „Kinderkoks“ genannt aufgrund der chemischen und psychotropen Nähe dieses Amphetaminderivats zu Kokain. Ritalin wirkt im Gehirn wie Kokain – nur langsamer.

Dabei ist Ritalin gar kein spezifisches ADHS-Medikament. Immer wieder wird behauptet, Methylphenidat (der Wirkstoff in Ritalin etc.) wirke spezifisch („paradox“) nur bei ADHS-Erkrankten. Damit wird denn auch seine Verabreichung als Medikament begründet, denn wenn es auch bei Gesunden wirken würde, wäre es ja nicht wirklich ein Medikament. So mancher behauptet sogar noch, die Wirkung von Ritalin beweise die Diagnose („ex juvantibus“).

In einer Auswertung aller vorliegenden relevanten Forschungsstudien zur Wirkung von Methylphenidat bei Gesunden kommen Linssen u. a. zum Ergebnis, dass bereits eine übliche Einmaldosis von Methylphenidat das Arbeitsgedächtnis, die Denkgeschwindigkeit, das verbale Lernen und Merken, die allgemeine Aufmerksamkeit und geistige Wachheit, das Nachdenken und Problemlösen auch bei Menschen ohne „ADHS“ deutlich verbessert (1).

Amphetaminabkömmlinge wie Ritalin sind demnach keine spezifischen ADHS-Medikamente.

Quellen:
(1) Linssen AM, Sambeth A, Vuurman EF, Riedel WJ.: Cognitive effects of methylphenidate in healthy volunteers: a review of single dose studies. Int J Neuropsychopharmacol.2014 Jan 15:1-17.
(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35022919/

Die Konferenz ADHS ist ein Zusammenschluss von namhaften Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen, der sich für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema ADHS einsetzt.

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