Dunkle Wolken am Konjunkturhimmel: Stahl- und Metallverarbeiter brauchen wasserdichten Schutzschirm

– Nach drei Quartalen: Produktion und Auftragslage schlechter als 2021
– Auch Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf 2022 unerfreulich
– Gaspreisdeckel und Strompreisbremse müssen industrielle Härtefälle berücksichtigen

Dunkle Wolken am Konjunkturhimmel:   Stahl- und Metallverarbeiter brauchen wasserdichten Schutzschirm

Für den Schutzschirm fordert der WSM eine Härtefallregelung, die die Industrie mitnimmt

Düsseldorf/Hagen, 15. Nov. 2022. Der Konjunkturhimmel der Stahl und Metall verarbeitenden Industrie ist grauer als 2021. Trotz kleinem Plus im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum gehen die Zahlen zurück: Die diesjährige Produktion sinkt bis Ende September um 0,7 Prozent, der Auftragseingang um 7 Prozent. Da bereits 2021 rückläufig war, fürchtet der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) eine Verfestigung des Negativtrends. Für den sehnlichst erwarteten Schutzschirm fordert er daher u. a. eine Härtefallregelung, die die Industrie mitnimmt.

Auch Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf unerfreulich
Der Stahl und Metall verarbeitende Mittelstand leidet. Er verliert nicht nur im Vergleich zu 2021, auch das laufende Geschäftsjahr entwickelt sich unerfreulich: Gegenüber dem zweiten Quartal sank die Produktion im dritten um 0,5 Prozent, der Auftragseingang um 5 Prozent. „Diese Zahlen lassen keinen positiven Ausklang des Jahres erwarten. Die Politik muss jetzt dafür sorgen, dass die angespannten Wertschöpfungsstrukturen des deutschen Wohlstandsfundamentes nicht weiter einreißen. Der geplante Schutzschirm ist für viele Unternehmen noch nicht wasserdicht – ihre Liquidität ist angegriffen, sie brauchen mehr Unterstützung“, betont Holger Ade, Leiter Industrie- und Energiepolitik beim WSM.

Härtefallregelungen müssen Industrie einbeziehen
Sorgen machen u. a. die bisher bekannten Rahmenbedingungen der Härtefallregelung bei Gaspreisdeckel und Strompreisbremse. Sie lassen die Industrie durchs Raster fallen. Dazu WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer: „In der jetzigen Form gilt die Härtefallregelung nur für private Haushalte und Kleingewerbe. Es gibt aber Unternehmen, die selbst mit gedeckelten Energiepreisen nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren können. Auch das sind Härtefälle.“ Der Bezugszeitraum muss laut WSM ebenfalls auf den Prüfstand – u. a. fordert der Verband eine passende Lösung für die Flutopfer 2021. Text 1.925 Z. inkl. Leerz.

Die Stahl und Metall verarbeitende Industrie in Deutschland, das sind: rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit über 500.000 Beschäftigten über 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Die Unternehmen beschäftigen im Durchschnitt 100 Mitarbeiter und sind mit Abstand die wichtigsten Kunden der Stahlerzeuger.
Die Branche zeichnet sich durch hohe Spezialisierung und Wettbewerbsintensität aus. Die Unternehmen fertigen für die internationalen Märkte der Automobil-, Elektro- und Bauindustrie, den Maschinenbau und den Handel.
Der WSM ist Dachverband für 14 Fachverbände. Zusammen bündeln sie die Interessen einer der größten mittelständischen Branchen in Deutschland und sind Sprachrohr für deren wirtschaftspolitische Vertretung auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene. Sie suchen den Ausgleich mit marktmächtigen Abnehmern und Lieferanten aus Industrie und Handel. Und sie fordern bessere Rahmenbedingungen für Wachstum, Dynamik und Wettbewerb – ob bei Steuern, Abgaben, Recht, Forschung, Umwelt, Energie oder Technik.

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Fast 70 Prozent haben zu Hause einen eigenen Raum für Online-Meetings eingerichtet

ClickMeeting-Studie zeigt, wie Homeoffice und Online-Sitzungen zum Alltag geworden sind

Fast 70 Prozent haben zu Hause einen eigenen Raum für Online-Meetings eingerichtet

München / Danzig, August 2022 – Homeoffice und Remote Work sind endgültig zum Alltag geworden – und damit auch Online-Meetings. Laut einer Studie von ClickMeeting (https://clickmeeting.com), einer europäischen Plattform für Videokonferenzen, Webinare und Online-Meetings, erklärt ein Drittel der Befragten, dass in ihren Unternehmen offizielle Etikette-Regeln für virtuelle Meetings eingeführt wurden. Gleichzeitig erkennt mehr als die Hälfte eine Verbesserung im Verhalten der Teilnehmenden an solchen Sitzungen im Vergleich zum Vorjahr. Auch der private Wohnbereich hat sich in dieser Hinsicht verändert. Denn bereits 69 Prozent der Befragten haben sich zu Hause einen geeigneten Raum für die berufliche Online-Kommunikation eingerichtet. Dagegen nutzen insgesamt mehr als 50 Prozent der Befragten die Funktion für einen virtuellen Hintergrund, die Hälfte davon regelmäßig und die andere Hälfte manchmal.

„Online-Meetings sind völlig selbstverständlich geworden und viele von uns sind bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit daran beteiligt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass wir unsere Räumlichkeiten und unsere häusliche Umgebung so einrichten und anpassen, dass wir diese Form der Kommunikation sowohl bequem als auch effizient nutzen können. Heute haben fast 70 Prozent der Befragten zu Hause einen Raum, in dem sie aus der Ferne arbeiten können. 31 Prozent kleiden sich bei entsprechenden Online-Meetings elegant, 39 Prozent wählen eher legere Kleidung. Diese Zahlen unterstreichen, dass die Herangehensweise an Online-Meetings immer professioneller wird und die Teilnehmenden sie genauso ernst nehmen wie die Gespräche mit ihrem Chef in einem Konferenzraum im Büro“, kommentiert Dominika Paciorkowska, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied von ClickMeeting.

60 Prozent der Befragten prüfen vorab die Technik, 70 Prozent bereiten Notizen vor

Mehr als die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass sich das Verhalten der Teilnehmenden an Videokonferenzen und Online-Meetings im letzten Jahr verbessert hat. Dies spiegelt sich auch in weiteren Umfrageergebnissen wider. Laut der ClickMeeting-Studie überprüfen 60 Prozent, ob die verwendeten Geräte einwandfrei funktionieren, bevor sie eine Online-Sitzung beginnen. 70 Prozent bereiten Notizen vor, 69 Prozent schalten ihr Smartphone auf lautlos und 85 Prozent sind davon überzeugt, dass Pünktlichkeit zu Beginn und das Verbleiben in einer Sitzung bis zu deren Ende wichtig sind.

Nur 2 % der Befragten gaben an, dass sie bei Online-Sitzungen normalerweise einen Schlafanzug tragen. Gleichzeitig räumen 21 Prozent ein, dass sie schon einmal ein Meeting unterbrochen haben, weil sie eine erforderliche Datei oder ein Dokument vergessen hatten.

Bereits ein Drittel der Unternehmen hat Regeln für die Online-Etikette eingeführt

Das europäische Unternehmen ClickMeeting hatte im vergangenen Jahr seine erste Umfrage zur Online-Etikette durchgeführt. Damals erklärte mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie die Einführung von Regeln für berufliche Online-Meetings erwarten. Die diesjährige Umfrage hat gezeigt, dass diese Notwendigkeit in den Unternehmen erkannt wurde: Ein Drittel von Ihnen hat solche Regelungen bereits eingeführt.
Zu den Regeln, die besonders häufig aufgestellt werden, gehört beispielsweise, wie die Teilnehmenden ihren Wunsch zu sprechen signalisieren sollen, ohne andere zu unterbrechen (17 Prozent). Auch das Verbot der Verwendung von Smartphones und anderen Geräten im Hintergrund (16 Prozent), ein Dresscode für Online-Meetings (12 Prozent) und die Form der Begrüßung und Verabschiedung (13 Prozent) werden festgelegt.

Methodik

An der Umfrage nahmen 500 Personen in Europa teil.

Was bietet ClickMeeting noch – außer Servern in Europa?
ClickMeeting hat sich auf Webinare, Videokonferenzen und Online-Meetings spezialisiert. Über die flexible Self-Service-Plattform können Anwender und Unternehmen individuelle Szenarien in Bereichen wie virtuelle Veranstaltungen, digitales Lernen und Online-Kommunikation umsetzen. Zu den Alleinstellungsmerkmalen zählt, dass die Plattform bequem im Webbrowser genutzt werden kann. Anwender benötigen dadurch keine technischen Vorkenntnisse und müssen nichts auf ihrem Gerät installieren. Die Anfänge von ClickMeeting gehen auf das Jahr 2011 zurück, als die Plattform innerhalb von GetResponse als zusätzliches Produkt geschaffen wurde, das zunächst für die Bedürfnisse des Unternehmens als Tool für Online-Meetings dienen sollte. Keine der zu diesem Zeitpunkt existierenden Anwendungen erfüllte diese internen Erwartungen. Es wurde schnell klar, dass das Produkt leistungsfähig genug war, um es Verbrauchern und Unternehmen anzubieten. Im Laufe der nächsten fünf Jahre erwies sich ClickMeeting als vielversprechende Lösung, so dass es 2016 als separates Unternehmen ausgegliedert wurde. Der Hauptsitz des europäischen Unternehmens befindet sich im polnischen Danzig.

Weitere Informationen: www.clickmeeting.com

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400 Prozent Wachstum: FinMatch erreicht als eine der ersten digitalen Finanzierungsplattformen die Gewinnzone

400 Prozent Wachstum: FinMatch erreicht als eine der ersten digitalen Finanzierungsplattformen die Gewinnzone

Thomas Becer, Vorstand der FinMatch AG (Bildquelle: Pressefoto zur freien Nutzung)

Im Jahr 2021 wurden auf der Corporate-Finance-Plattform FinMatch Unternehmensfinanzierungen im Milliardenbereich umgesetzt. Durch diesen starken Wachstumsschub hat das Fintech nur drei Jahre nach seinem Go-Live den Break-Even erreicht und konnte darüber hinaus sogar bereits wesentliche Gewinne erzielen.

Stuttgart, 13. April 2022: Die FinMatch AG hat im Jahr 2021 einen Umsatzzuwachs von mehr als 400 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Das Gesamtvolumen der über die Onlineplattform angefragten Unternehmensfinanzierungen belief sich im letzten Jahr auf über drei Milliarden Euro. Damit hat das Stuttgarter Unternehmen mit 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knapp drei Jahre nach der Gründung den Break-Even erreicht und arbeitet seither profitabel. „Wir freuen uns riesig über dieses Ergebnis“ sagt Thomas Becer, Vorstand der FinMatch AG. „Dass wir die Gewinnschwelle nach dieser kurzen Zeit überschreiten konnten, spricht für unseren flexiblen Corporate-Finance-Ansatz: Wir sind generell für alle Branchen und Finanzierungsmodelle offen. Das hat uns die nötige Marktdurchdringung verschafft. Hinzu kommt unsere qualitäts- und zielorientierte Arbeitsweise. Sie sorgt für das nötige Vertrauen bei den Unternehmen sowie den Finanzierern“, so Becer weiter.

Fokus auf bonitätsstarken Mittelstand
Laut Vorstand Thomas Becer ist FinMatch die erste Plattform zur Unternehmensfinanzierung im deutschsprachigen Raum, die den Break-Even erreicht hat und sich mittlerweile in der Gewinnzone befindet. Das Fintech begleitet sowie unterstützt Mittelständler im Finanzierungsprozess und strukturiert maßgeschneiderte Finanzierungslösungen. Dabei stehen neben Darlehen von Banken oder anderen Kapitalgebern auch alternative Spezialfinanzierungen, wie beispielsweise Leasing, Factoring und objektbezogene Finanzierungen zur Verfügung. Entsprechend des analysierten Bedarfs wird das individuelle Finanzierungskonstrukt über die Plattform erschlossen und an das anfragende Unternehmen vermittelt. Auch komplex strukturierte Finanzierungen, die mehrere Ansätze und Partner einbeziehen, liegen im Kompetenzbereich der FinMatch. Die digitale Plattform erschließt für Firmen mit einem Jahresumsatz von mindestens fünf Millionen Euro Finanzierungsangebote ab einer Million Euro. Die typischen FinMatch-Kunden erwirtschaften Umsätze zwischen 30 und 500 Millionen Euro und benötigen Finanzierungen zwischen drei und 50 Millionen Euro. Damit konzentriert sich das Stuttgarter Unternehmen auf das großvolumige und bonitätsstarke Segment und ist in der digitalen Unternehmensfinanzierung hier „First Mover“ und Qualitätsführer zugleich.
Das Fintech unterstützte mittelständische Unternehmen in der Vergangenheit bei unterschiedlichsten Projekten. Diese reichten von Investitionen in Zukunftsmärkte über die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduzierung von Emissionen bis hin zur Liquiditätssicherung in der Corona-Krise. Dabei prüft FinMatch stets auch die Einbindung öffentlicher Fördermittel und Zuschüsse und begleitet die Unternehmen hierbei im gesamten Prozess.

Onlineplattform: Hohe Akzeptanz im Bankensektor

FinMatch profitierte bei seinem Wachstum auch von der gestiegenen Akzeptanz gegenüber Corporate-Finance-Plattformen. Finanzierer wie Banken nehmen diese immer stärker als strategische Partner und digitalen Vertriebsast wahr. Die Onlineplattform FinMatch arbeitet mittlerweile mit mehr als 600 Finanzierungspartnern zusammen. Mit dem Break-Even hat das Fintech eine zentrale Hürde genommen. Nun soll die Marktposition weiter ausgebaut werden und das Unternehmen als solches weiterwachsen.

Weitere Informationen: www.finmatch.de

Über FinMatch:
Die FinMatch AG mit Hauptsitz in Stuttgart ist eine Unternehmensfinanzierungsplattform für mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Anbieter ist spezialisiert auf Corporate Finance, die Strukturierung komplexer Finanzierungen sowie die Erschließung öffentlicher Fördermittel und Zuschüsse. Dafür wurde ein Netzwerk aus über 600 Finanzierungspartnern aufgebaut. Die Experten und Expertinnen von FinMatch haben langjährige Erfahrung im Finanzierungs- und Bankensektor sowie ein tiefgehendes kreditsachliches Know-how. Das Stuttgarter Unternehmen setzt daneben auf digitale Technologien, moderne Arbeitsweisen und ein interdisziplinäres Team, um komplexe Finanzierungen in kurzer Zeit zu ermöglichen.

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