Zwei Entwicklungen, ein Markt: Was passiert mit Hamburgs Immobilienpreisen?

Frank Hoffmann Immobilien erklärt, warum sich die Preise unterschiedlich entwickeln.

Zwei Entwicklungen, ein Markt: Was passiert mit Hamburgs Immobilienpreisen?

Bezugsfertig oder nicht? (Bildquelle: adobe)

Der Hamburger Immobilienmarkt zeigt derzeit eine bemerkenswerte Zweiteilung: Während die Preise für bezugsfertige und sanierte Immobilien bis zu einem Wert von 800.000 Euro stabil bleiben oder sogar steigen, verzeichnen sanierungsbedürftige Objekte weiterhin Preisrückgänge. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die restriktivere Kreditvergabe der Banken zurückzuführen, die den Beleihungswert solcher Immobilien niedriger ansetzen.

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Stabile Preise bei bezugsfertigen Immobilien
Aktuelle Marktanalysen ( z.B. LBS-Immobilienatlas 2025) belegen, dass insbesondere bezugsfertige und modernisierte Immobilien in Hamburg einer konstanten oder steigenden Preisentwicklung unterliegen. So stieg beispielsweise der Durchschnittspreis für neue Wohnungen in der Hansestadt um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Objekte sind aufgrund ihres sofortigen Nutzungswerts und der geringeren Instandhaltungsaufwendungen besonders gefragt.

Herausforderungen bei sanierungsbedürftigen Objekten
Im Gegensatz dazu erleben sanierungsbedürftige Immobilien einen Preisrückgang. Laut dem Immobilienmarktbericht Hamburg 2024 sanken die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um etwa 15 Prozent, während Eigentumswohnungen einen durchschnittlichen Preisrückgang von 13 Prozent verzeichneten. Ein wesentlicher Faktor hierfür ist der geringere Beleihungswert, den Banken solchen Objekten beimessen. Die notwendigen Investitionen für umfassende Sanierungen erhöhen das finanzielle Risiko, was sich in vorsichtigeren Finanzierungszusagen und somit in geringerer Nachfrage widerspiegelt.

Expertise für Ihren Verkaufserfolg
Als erfahrener Immobilienmakler in Hamburg ist Frank Hoffmann Immobilien mit den aktuellen Marktbedingungen bestens vertraut. Das fundierte Wissen ermöglicht es, Ihre Immobilie optimal zu positionieren und einen marktgerechten Preis zu erzielen. Die umfassende Beratung zu möglichen Wertsteigerungen durch gezielte Modernisierungsmaßnahmen unterstützen Sie dabei, Ihre Immobilie für potenzielle Käufer attraktiver zu machen.

Fazit
Die aktuelle Marktlage erfordert eine strategische Herangehensweise beim Verkauf von Immobilien. Während bezugsfertige Objekte von stabilen bis steigenden Preisen profitieren, bedürfen sanierungsbedürftige Immobilien einer individuellen Verkaufsstrategie, um den bestmöglichen Preis zu erzielen. Mit der Expertise von Frank Hoffmann Immobilien stehen Ihnen verlässliche Partner zur Seite, um Ihre Immobilie erfolgreich am Markt zu platzieren. Viele Kunden empfehlen dieses Unternehmen weiter.
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Die Frank Hoffmann Immobilien GmbH & Co. KG ist ein professioneller Partner im Bereich Immobilienvermarktung in Hamburg und Schleswig-Holstein, auf den auch die VR Bank in Holstein als Kooperationspartner vertraut. Das Team verfügt über jahrelange Erfahrungen im Bereich Gewerbe- und Wohnimmobilien.

Das Potential der Immobilie wird erkannt, die Wertermittlungen sind fundiert und führen zum maximalen Erfolg. Aktuelle Vermarktungstools bieten moderne und ansprechende Objektpräsentationen. Das sehr gute Netzwerk zu institutionellen Investoren, Projektentwicklern, Wohnungsunternehmen und Family Offices bietet eine zielgerichtete Ermittlung von qualifizierten Kontakten. Vertrauen Sie auf die Kompetenz von Frank Hoffmann Immobilien und finden Sie jetzt zügig den richtigen Käufer oder Mieter für Ihre Immobilie.

Mit seinen Standorten in Hamburg und Schleswig-Holstein deckt Frank Hoffmann Immobilien einen großen Teil des norddeutschen Immobilienmarktes ab.

Kontakt
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Die Preisentwicklung von Diamanten: Ein Blick auf die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft

Die Preisentwicklung von Diamanten: Ein Blick auf die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft

Preisentwicklung bei Diamanten – Premium Diamonds

Diamanten üben seit Jahrhunderten eine einzigartige Faszination auf die Menschheit aus. Sie sind Symbole für Reichtum, Macht und Ewigkeit – doch auch der Wert dieser scheinbar unzerstörbaren Edelsteine unterliegt Marktschwankungen. In den vergangenen Jahren haben sich die Preise für Diamanten erheblich verändert. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die historische und aktuelle Preisentwicklung, untersuchen, warum Diamanten als krisensichere Anlage gelten, und analysieren die derzeitigen Marktentwicklungen im Licht der wirtschaftlichen Unsicherheiten.

Die glitzernde Geschichte: vom Fund in Südafrika bis zur Preisgestaltung

Die moderne Diamantenindustrie hat ihren Ursprung im Jahr 1866, als in Südafrika erstmals bedeutende Diamantvorkommen entdeckt wurden. Dieser Fund löste einen beispiellosen Diamantenrausch aus. Das berühmteste Unternehmen dieser Zeit, die 1888 gegründete De Beers Group, entwickelte sich rasch zum weltweit größten Akteur im Diamantenhandel. Durch eine geschickte Kontrolle des Angebots, die als künstliche Verknappung bekannt wurde, konnte De Beers jahrzehntelang die globalen Diamantenpreise stabilisieren und zum Teil auch diktieren.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Diamantenpreise war die Einführung der sogenannten Rapaport-Preisliste im Jahr 1978 durch den Diamantenhändler Martin Rapaport. Diese Liste bietet eine Orientierung für den Großhandel mit Diamanten, indem sie Preise nach den berühmten „4 Cs“ – Cut (Schliff), Color (Farbe), Clarity (Reinheit) und Carat (Karatgewicht) – klassifiziert. Damit etablierte sich ein standardisierter Ansatz, um den Wert eines Diamanten zu bestimmen, der bis heute Anwendung findet.

Preisschwankungen: vom Boom zum Einbruch

Doch wie alle Märkte ist auch der Diamantenmarkt nicht immun gegen äußere Einflüsse. Bis zum ersten Quartal 2022 verzeichneten Diamanten ein Preis-Allzeithoch, das auf die starke Nachfrage, insbesondere nach der COVID-19-Pandemie, zurückzuführen war. Doch seitdem erlebte der Markt einen drastischen Einbruch. Im Laufe des Jahres 2023 fielen die Preise um bis zu 20 Prozent, und auch im Jahr 2024 hat sich der Abwärtstrend fortgesetzt.

Die Ursachen für diesen Preisverfall sind vielschichtig. Zum einen gibt es ein Überangebot an geschliffenen Diamanten, das durch die sinkende Nachfrage nach diesen Luxusgütern verschärft wird. Laut dem Rapaport Diamond Index sanken die Diamantenpreise allein im Juni 2024 um durchschnittlich 6,5 Prozent. Besonders die Märkte in China und den USA, die traditionell starke Abnehmer sind, haben sich aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten zurückgehalten. In China bevorzugen viele Konsumenten mittlerweile Gold als Anlageform, was den Absatz von Diamanten weiter dämpft.

Die Zahlen sprechen für sich: Zwischen April und Juli 2024 stieg die Zahl der auf RapNet gelisteten Diamanten um 6 Prozent, während die Verkäufe von Rohdiamanten der De Beers Group im ersten Halbjahr 2024 um 20 Prozent auf 1,95 Milliarden USD zurückgingen.

Konkurrenz durch synthetische Diamanten: Ein neuer Herausforderer

Ein weiterer Faktor, der die Preisentwicklung von natürlichen Diamanten beeinflusst, ist die zunehmende Verbreitung von synthetischen Diamanten. Diese industriell hergestellten Steine sind chemisch identisch mit natürlichen Diamanten, jedoch wesentlich günstiger in der Produktion. Seit 2016 sind die Preise für synthetische Diamanten drastisch gefallen, was sie zu einer attraktiven Alternative für viele Käufer gemacht hat.

Laut Schätzungen von Rapaport dominieren synthetische Diamanten mittlerweile das US-amerikanische Hochzeitssegment. Über 50 Prozent der Verlobungsringkäufe werden 2024 voraussichtlich mit synthetischen Diamanten getätigt. Doch Experten wie Heinz Muser, geschäftsführender Gesellschafter der Premium Diamonds, sehen in dieser Entwicklung eine vorübergehende Erscheinung. Zahlreiche Marktexperten gehen sogar davon aus, dass der Markt für synthetische Verlobungsringe voraussichtlich bis 2025 zusammenbrechen wird, da die niedrigen Preise der synthetischen Steine ihnen langfristig den Reiz nehmen.

„Der traditionelle Wert eines Diamanten als Symbol für Beständigkeit und Einzigartigkeit wird sich wieder durchsetzen“, erklärt Muser. „Verbraucher werden zu klassischen, natürlichen Diamanten zurückkehren, insbesondere bei bedeutungsvollen Anlässen wie Hochzeiten.“

Die aktuelle Preisentwicklung: Überangebot und schwache Nachfrage

Im Juni und August 2024 zeichnete sich ein immer düsteres Bild für den globalen Diamantenmarkt ab. Der Markt für natürliche Diamanten leidet unter einem Überangebot und einer schwachen Nachfrage. Die Verkäufe gingen in mehreren Regionen zurück, insbesondere in China, das traditionell ein bedeutender Markt für Diamanten ist. Doch auch in den USA und Europa blieben die Verkäufe hinter den Erwartungen zurück.

Indische Hersteller, die weltweit eine bedeutende Rolle in der Verarbeitung von Diamanten spielen, reagierten auf die Absatzkrise mit einer Drosselung der Produktion. Doch diese Maßnahme reichte nicht aus, um den Preisdruck zu verringern. Das Überangebot an geschliffenen Diamanten, kombiniert mit der wachsenden Konkurrenz durch synthetische Steine, führte zu einem Preisrutsch, der Händler und Investoren gleichermaßen verunsicherte.

Diamanten als krisensichere Anlage: ein Lichtblick am Horizont?

Trotz der gegenwärtigen Herausforderungen gibt es positive Signale. Diamanten gelten seit jeher als krisensichere Anlage – ähnlich wie Gold. Heinz Muser von Premium Diamonds betont, dass natürliche Diamanten aufgrund ihrer Beständigkeit und Seltenheit weiterhin eine attraktive Investitionsmöglichkeit bieten, speziell in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten.

„Die aktuelle Preisentwicklung könnte für langfristige Investoren sogar eine Chance darstellen“, sagt Muser. „Mit der Inflation und den Unsicherheiten auf den Finanzmärkten suchen viele Anleger nach sicheren Häfen. Und Diamanten haben sich als eine der wenigen Sachanlagen erwiesen, die auch in Krisenzeiten ihren Wert behalten.“

Ein wichtiger Punkt, den Muser hervorhebt, ist die anhaltende Nachfrage nach außergewöhnlichen Steinen. Besonders seltene und hochwertige Diamanten, wie solche mit außergewöhnlicher Farbe oder besonders großer Karatzahl, sind nach wie vor stark gefragt. Dies zeigt, dass trotz des allgemeinen Preisrückgangs die Wertbeständigkeit bestimmter Diamantkategorien intakt bleibt.

Ein Blick in die Zukunft: Wird sich der Markt erholen?

Die Zukunft des Diamantenmarkts bleibt ungewiss, doch es gibt einige Faktoren, die auf eine mögliche Erholung hindeuten. Der Rückgang der synthetischen Diamanten im Verlobungsringsegment könnte, wie von Rapaport prognostiziert, zu einer Renaissance des Marktes für natürliche Diamanten führen. Zudem könnten Investoren, die angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten alternative Anlagen suchen, verstärkt auf Diamanten setzen.

Heinz Muser ist optimistisch, dass sich der Markt erholen wird: „Diamanten haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie Krisen überstehen können. Auch wenn der Markt derzeit unter Druck steht, wird sich das langfristige Vertrauen der Investoren in diesen einzigartigen Rohstoff wieder festigen.“

Fazit: Ein Markt in Bewegung – doch Chancen für Investoren

Die Preisentwicklung von Diamanten ist derzeit von vielen Unsicherheiten geprägt. Ein Überangebot an geschliffenen Steinen, eine schwache Nachfrage und die Konkurrenz durch synthetische Diamanten setzen den Markt unter Druck. Dennoch bleiben Diamanten, insbesondere seltene und hochwertige Steine, eine attraktive Anlageform. Für Investoren, die auf langfristige Wertsteigerungen setzen, könnten die aktuellen Preise sogar einen Einstiegspunkt darstellen. Heinz Muser von Premium Diamonds fasst es zusammen: „Diamanten sind und bleiben ein beständiger Wert in einem sich wandelnden Markt.“

Autor: Dr. Peter Riedi, Volkswirt & Edelmetallexperte

Premium Diamonds ist eine Marke der EM Global Service AG. Im Herzen Europas gelegen, konzipiert und betreut das Unternehmen EM Global Service AG Rohstoffkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen und Edelsteinen für die Eigentümer. Das Unternehmen baut auf wirtschaftliche Stabilität und sichert diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Premium Diamonds bietet erstklassige, preiswerte Diamanten für Händler und Juweliere mit HRD- oder GIA-Zertifikaten.

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So schlagen Sie die Inflation – Agil, konkret, effektiv

Die Inflation ist zurück und stellt eine große Gefahr für Verbraucher, Staat und Unternehmen dar. Aber sie kann geschlagen werden. Preisexperte Hermann Simon erklärt, wie es gelingt – agil, konkret und effektiv!

So schlagen Sie die Inflation - Agil, konkret, effektiv

Das Inflationsgespenst ist zurück. Nach Jahrzehnten der Stabilität erleben wir den höchsten Geldwertverlust seit den 1970er Jahren. Die Krise trifft Staat, Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen. Besonders für viele Firmen wird es künftig schwierig, die bei deutschen Unternehmen ohnehin äußerst niedrige Gewinnlinie zu verteidigen. Gleichzeitig hat die heutige Managergeneration keinerlei Erfahrung mit hohen Inflationsraten. Dabei ist es enorm wichtig zu wissen, mit welchen Maßnahmen man dem drohenden Wertverlust begegnen kann. Sonst kann es schnell zu einer gefährlichen Schieflage kommen. Höchste Zeit also, ein gründliches Verständnis der Zusammenhänge zwischen Kosten, Preisen und Inflation sowie Klugheit und Timing in der Gestaltung und Umsetzung zu entwickeln!

Hermann Simon, der weltweit renommierte Experte für Preis- und Gewinnmanagement, analysiert in seinem Buch die entscheidenden Stellschrauben im Kampf gegen die Inflation und stellt konkrete Maßnahmen vor. Zentral dabei ist kluges Preismanagement – aber lange nicht alles. Ebenso wichtig: Die Unternehmensleitung muss selbst in den Ring und alle Geschäftsbereiche wie Vertrieb, Finanzen, Einkauf, Produktion, Innovation und Personal einbeziehen. Nur wer den Wettbewerb, die Reaktion der Kunden und seinen Platz im Markt kennt, kann den notwendigen (Kultur-)Wandel im Unternehmen vorantreiben und die Zukunft sichern. Im Vordergrund sollte dabei immer die Agilität stehen, denn Kosten, Preise und Kunden-verhalten ändern sich rapide, manchmal täglich. Und wer hier nicht schnell reagiert oder wem gar die aktuellsten Informationen fehlen, hat keine Chance, die Inflation einigermaßen gut zu überstehen.

Mit Hermann Simons tiefem Wissen und Verständnis für alle Aspekte der Inflation und ihrer Effekte kann jeder Unternehmer direkte Sofortmaßnahmen ergreifen, um seine Firma stabil und sicher durch die Krise zu bringen. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle, denen es gelingen muss, die Inflation zu schlagen.

Der Autor
Hermann Simon ist Gründer und Honorary Chairman von Simon-Kucher & Partners, dem Weltmarktführer in der Preisberatung mit weltweit 1800 Mitarbeitern in 43 Büros. Er ist Experte für Strategie, Gewinn und Pricing sowie ein international gefragter Berater und Referent. Simon ist der einzige Deutsche in der „Thinkers50 Hall of Fame“ der wichtigsten Managementdenker der Welt und wurde wiederholt zum einflussreichsten lebenden Managementdenker im deutschsprachigen Raum gewählt. Das Magazin Cicero zählte ihn zu den 100 bedeutendsten Intellektuellen in Deutschland. In China wurde die Hermann Simon Business School nach ihm benannt, die sich insbesondere dem von ihm entwickelten Hidden-Champions-Konzept widmet.

Hermann Simon
Die Inflation schlagen
Agil, konkret, effektiv
2022, 208 Seiten, Hardcover gebunden
EUR 30,00/EUA 30,90/sFr 33,81
ISBN 978-3-593-51673-8
Erscheinungstermin: 20.07.2022

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Immobilienpreise in Zürich stagnieren

Sicherheit bei Investments: Immobilienpreise stabil

Nach rund 15 Jahren ununterbrochen steigender Immobilienpreise sind die Bemühungen der Schweizer Regierung, den überhitzten Schweizer Immobilienmarkt abzukühlen, endlich erfolgreich.

Der landesweite Durchschnittspreis für Wohnungen in Privatbesitz ist laut der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bis zum 1. Quartal 2019 um 1,44 % (inflationsbereinigt -2,05 %) gesunken, das siebte Quartal in Folge, in dem die Preise im Jahresvergleich gesunken sind. Im letzten Quartal fielen die Wohnungspreise im Quartalsvergleich um 0,67 % (-0,59 % inflationsbereinigt).

Während Mieter sich eher Gedanken um den Mietzins und die Kosten für einen Schlüsseldienst Profi in Zürich Gedanken machen, machen sich Investoren nunmehr zunehmend Sorgen um die Sicherheit und Rendite ihrer Geldanlage.

Der Schweizer Wohnungsmarkt verzeichnete von 2000 bis 2016 einen starken Anstieg der Immobilienpreise:

  • Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum stiegen um 80,5 % (real 70,2 %).
  • Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen um 58 % (real um 49 %)
  • Mieten in Alt- und Neubauten stiegen um 49,2 % (real 40,7 %)

Die Verlangsamung des Immobilienmarktes ist auf die strengeren Kreditvergabekriterien der Schweizerischen Nationalbank zurückzuführen, die darauf abzielen, die Verschuldung im Wohnungsbau (derzeit 90 % aller Schulden der Haushalte) zu senken. Die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro seit 2015 hat ebenfalls die Schweizer Immobilien für ausländische Investoren verteuert und die Nachfrage verringert. Das Büro mieten Zürich ist derzeit vorwiegend für Schweizer sowie solvente ausländische Unternehmen interessant.

Niedrige Mietrenditen schrecken auch ausländische Hauskäufer ab. Im 3. Quartal 2018 liegen die Spitzenmieten laut Wüest und Partner zwischen 1,7 % und 2,4 %. Dies wird durch eigene Recherchen des Global Property Guide gestützt, wonach Mietwohnungen in Genf zwischen 2,8 % und 3,3 % rentieren, während in Zürich die Bruttomietrendite durchschnittlich 3,27 % beträgt.

Die Hauspreise begannen ab 2016 zu sinken, und in diesem Jahr sanken die Wohnungspreise um 1,3 % (inflationsbereinigt -0,8 %).

Nach Regionen:

  • Der Genfersee verzeichnete 2018 einen Rückgang der Immobilienpreise um 1,44 % (-2,35 % inflationsbereinigt), nachdem sie 2017 um 1,72 % und 2016 um 0,25 % gestiegen waren.
  • Zürich hatte einen Rückgang der Immobilienpreise um 0,84 % (-1,76 % inflationsbereinigt), nach einem Anstieg von 1,78 % im Jahr 2017, 3,6 % im Jahr 2016 und 3,43 % im Jahr 2015.
  • Die Südschweiz hatte 2018 einen Preisrückgang bei Immobilien von 1,56 % (-2,47 % inflationsbereinigt).
  • Die Zentralschweiz verzeichnete mit 3,17 % (-4,07 % teuerungsbereinigt) im Jahr 2018 den grössten Preisrückgang bei Privatwohnungen.
  • Die Ostschweiz verzeichnete einen Rückgang der Wohnungspreise um 0,93 % (-1,84 % inflationsbereinigt).
  • Die Nordwestschweiz verzeichnete einen Rückgang der Immobilienpreise um 1,45 % (inflationsbereinigt -2,36 %).
  • In der Westschweiz blieben die Immobilienpreise 2018 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (-0,85 %, inflationsbereinigt).
  • Bern verzeichnete im Jahr 2018 einen jährlichen Anstieg der Immobilienpreise um 1,8 % (inflationsbereinigt 0,85 %).

Immobilienpreise in der Schweiz

Die Schweizer Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um rund 2,5 % gewachsen, nach einem Wachstum von 1,7 % im Jahr 2017, 1,6 % im Jahr 2016, 1,3 % im Jahr 2015 und 2,5 % im Jahr 2014. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr voraussichtlich auf nur 1,1 % verlangsamen, und dies vor dem Hintergrund der geopolitischen Unsicherheiten, die durch den Brexit und die Handelsspannungen zwischen den USA und China verursacht werden.

Die Schweizer haben den Verkauf von Eigentum an Ausländer lange Zeit eingeschränkt, wobei der Bund ein jährliches Kontingent an Genehmigungen für nicht ansässige Ausländer, die in der Schweiz Eigentum erwerben wollen, festgelegt hat.

Schlechte Mietrenditen in Genf und Zürich

Wenn Sie in der Schweiz kaufen, interessiert Sie in der Regel nicht die Mietrendite, denn in der Vergangenheit waren die Schweizer Mietrenditen vergleichsweise schlecht, und in jedem Fall ist der Kauf durch Ausländer deutlich eingeschränkt. Doch während der weltweite Immobilienboom in den letzten 15 Jahren an Tempo gewonnen hat, sind die Schweizer Mietrenditen stabil geblieben. Die Schweizer Mietrenditen werden von uns immer noch als „schlecht“ eingestuft. Aber die Mietrenditen sind heute in weiten Teilen der Welt schlechter als früher, und die Schweizer Renditen sind nicht mehr besonders niedrig.

Luxuriöse Wohnimmobilien in Genf erzielen durchschnittliche Quadratmeterpreise zwischen 11.400 und 13.500 Euro.

In unserer Stichprobe kostet eine 120 Quadratmeter große Wohnung in Genf durchschnittlich 11.460 Euro pro Quadratmeter. Eine 120 qm Wohnung kann für rund 3.827 EUR pro Monat gemietet werden. Das bedeutet eine Rendite von rund 3,33 %.

In Zürich liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine 120 qm große Wohnung bei rund 12.050 Euro. Eine 120-qm-Wohnung kann für ca. 3.950 EUR pro Monat gemietet werden. Das bedeutet eine Mietrendite von rund 3,27 %.

Steuern und Abgaben

Mieteinnahmen: Das Einkommen wird auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene besteuert. Die Gesamtsteuerschuld kann dabei leicht 50 % übersteigen. Die Bundessteuersätze reichen von 0 % bis 11,5 %.

Kapitalgewinne: Kapitalgewinne sind auf Bundesebene steuerfrei (es sei denn, es handelt sich um Gewinne aus dem Verkauf von Gewerbeimmobilien). Alle Kantone erheben jedoch ihre eigenen Steuern auf Gewinne aus der Veräußerung von im Kanton gelegenen Immobilien.

Vererbung: Die Erbschaftssteuer wird auf kantonaler Ebene auf das an die Begünstigten übertragene Nettovermögen erhoben.

Gebietsansässige: Gebietsansässige sind verpflichtet, auf ihr weltweites Einkommen Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern zu entrichten.

Die Gesamttransaktionskosten sind in der Schweiz gering

Die Kaufnebenkosten sind in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern moderat. Die Transaktionskosten, also die Gesamtkosten für den An- und Verkauf einer Immobilie, liegen zwischen 3,5 % und 8,9 %. Das Maklerhonorar umfasst einen grossen Teil der Kosten mit etwa 3 % bis 5 % (plus 7,6 % Mehrwertsteuer), die normalerweise vom Verkäufer bezahlt werden.

Der Käufer zahlt die Grunderwerbssteuer, die je nach Kanton zwischen 0,2 % und 3,3 % liegt. Seit Januar 2005 ist die Grunderwerbssteuer in Zürich abgeschafft.

Schweizer Recht ist mieterfreundlich

Rund 61 % aller Haushalte sind Mieter. Es ist also nicht überraschend, dass das Gesetz in der Schweiz mieterfreundlich ist.

Mietzins: Der Anfangsmietzins kann zwischen Vermieter und Mieter frei vereinbart werden. Innerhalb von 30 Tagen kann der Mieter jedoch gegen den Mietzins Widerspruch einlegen.

Sicherheit des Mieters: Mietverhältnisse neigen dazu, wieder in unbefristete Mietverhältnisse überzugehen. Dies ist nicht unbedingt eine Katastrophe für den Vermieter, denn eine dreimonatige Kündigung kann von beiden Seiten ausgesprochen werden.

Das Gericht kann dem Mieter jedoch eine Verlängerung von bis zu vier Jahren gewähren, wenn eine Zwangsräumung eine Härte darstellen würde.

BIP-Inflation in der Schweiz

Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr voraussichtlich auf nur 1,1 % verlangsamen.

Die registrierte Arbeitslosenquote der Schweiz lag im März 2019 bei 2,5 %, nach 2,9 % im Vorjahr, so das Staatssekretariat für Wirtschaft, und damit auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt.

Im April 2019 lag die Kerninflation nach Angaben des Bundesamtes für Statistik bei 0,59 %. Die Zentralbank rechnet mit einer Teuerung von rund 0,3 % in diesem Jahr und 0,6 % im Jahr 2020.

Schweizer Franken wertet auf, da die Nachfrage nach sicheren Währungen steigt

Der Schweizer Franken gewann am 15. Januar 2015 39 % gegenüber dem Euro und fast 30 % gegenüber dem US-Dollar, als die SNB ihre Wechselkursobergrenze von 1,20 CHF = 1 EUR aufhob. Die Obergrenze war 2011 eingeführt worden, als die Anleger vor dem krisengeschüttelten Euro für Schweizer Vermögenswerte flohen und damit die Exporte unter Druck setzten.

Der Wechselkurs des Schweizer Frankens

Die SNB beschloss jedoch, die Obergrenze angesichts der geldpolitischen Lockerung durch die Europäische Zentralbank (EZB) aufzugeben, da sie der Ansicht war, dass die gestiegene Nachfrage nach sicheren Währungen wie dem Schweizer Franken es unmöglich machen würde, die Obergrenze zu verteidigen.

In den letzten 12 Monaten hat der Schweizer Franken gegenüber dem Euro um 5% aufgewertet. Investoren suchten nach sicheren Währungen, da sie eine Eskalation der Handelsspannungen zwischen den USA und China befürchteten. Die Gewinne glichen die 8 %ige Abwertung des Frankens gegenüber dem Euro im Jahr 2017 teilweise aus.