Neue Geschäftsführung bei Edenred Deutschland

Nicole Mantow übernimmt die Geschäftsführung der Edenred Deutschland GmbH.

Neue Geschäftsführung bei Edenred Deutschland

Nicole Mantow, Managing Director bei Edenred Deutschland GmbH

Nicole Mantow, zuvor General Managerin des Fintech-Unternehmens PagoNxt Merchant Solutions, wechselt als Managing Director zu Edenred Deutschland mit Sitz in München. Sie berichtet an Patrick Langlois, Regional Director Northern Europe.

Lebenslauf
Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre startete Nicole Mantow ihre berufliche Laufbahn im Jahr 1997 in der Telekommunikationsbranche. Es folgten Stationen in der Unternehmensberatung sowie bei der Nexi Germany GmbH (vormals Concardis GmbH). Von 2016 bis 2021 war Mantow als CEO bei Evo Payments Germany, HRS Payment Solutions und Invisible Pay tätig. Zuletzt war sie General Managerin des Fintech-Unternehmens PagoNxt Merchant Solutions Germany.
In ihrer Funktion als Managing Director wird Nicole Mantow zukünftig unter anderem die finanz- und steuerpolitische Kommunikation sowie die Produktentwicklung verantworten und die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf dem deutschen Markt bestimmen. Sie wird die Marktführerschaft von Edenred in Deutschland stärken, Innovationen, Servicequalität und NPS-Wachstum vorantreiben sowie die Produktentwicklung für neue Wachstumstreiber forcieren. Edenred Deutschland zählt derzeit rund 180 Mitarbeitende an drei Standorten.

Nicole Mantow, Managing Director bei Edenred Deutschland GmbH:
„Als neue Geschäftsführerin ist es mein Ziel, die erfolgreiche Führung aus den letzten Jahren fortzusetzen und das Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig und im Hinblick auf die neue Arbeitswelt sowie Digitalisierung zukunftssicher aufzustellen. Gemeinsam mit unserem engagierten Team werden wir Innovationen und nachhaltige Wachstumsschritte umsetzen, um unsere erfolgreiche Marktposition weiter zu sichern und auszubauen. Diesen gemeinsamen Weg in den kommenden Jahren verantwortungsvoll und bewusst zu beschreiten – darauf freue ich mich schon heute“, so Nicole Mantow.

Patrick Langlois, Regional Director Nordeuropa bei Edenred:
Patrick Langlois, Regional Director Northern Europe bei Edenred: „Edenred hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen tiefgreifenden und erfolgreichen Wandel in den Bereichen Personal, Produkte und Technologien eingeleitet. Ich bin davon überzeugt, dass Nicole Mantow mit ihrer exzellenten fachlichen Expertise, ihrem Engagement und ihrem feinen Gespür für die Trends der Arbeitswelt von morgen den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem Team erfolgreich fortsetzen wird. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Christian Aubry für seinen Beitrag zum Erfolg von Edenred zu danken“.

Über Edenred
Edenred ist eine führende digitale Service- und Zahlungsplattform und der tägliche Begleiter für Menschen bei der Arbeit. Das Unternehmen bringt über 60 Millionen Nutzer und mehr als 2 Millionen Partnerhändler in 45 Ländern mit fast 1 Million Firmenkunden zusammen.
Edenred bietet zweckgebundene Zahlungslösungen für Lebensmittel (z. B. Essensgutscheine), Incentives (z. B. Geschenkgutscheine, Plattformen für Mitarbeiterengagement), Mobilität (z. B. für die Bereiche Multi-Energie, Wartung, Maut- und Parkgebühren sowie Lösungen für Pendler) und Unternehmenszahlungen (z. B. virtuelle Karten). Getreu dem Leitbild der Edenred-Gruppe „Enrich connections. For Good.“ steigern diese Lösungen das Wohlbefinden und die Kaufkraft der Nutzer, verbessern die Attraktivität und Effizienz der Unternehmen und beleben den Arbeitsmarkt und die lokale Wirtschaft. Darüber hinaus unterstützen sie den Zugang zu gesünderer Ernährung sowie zu umweltfreundlicheren Produkten und sanfterer Mobilität.
Die 12.000 Mitarbeiter setzen sich dafür ein, die Arbeitswelt für alle zu einem vernetzten Ökosystem zu machen, das sicherer, effizienter und benutzerfreundlicher ist.
Im Jahr 2023 erzielte die Gruppe dank ihres globalen Technologie-Vorsprungs einen Umsatz in Höhe von rund 41 Milliarden Euro, der in erster Linie durch mobile Apps, Online-Plattformen und das Kartengeschäft generiert wurde.
Edenred ist an der Euronext-Börse in Paris notiert und in den folgenden Indizes vertreten: CAC 40, CAC 40 ESG, CAC Large 60, Euronext 100, Euronext Tech Leaders, FTSE4Good and MSCI Europe.

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Lassen sich Kündigungen vermeiden?

Warum Symptombekämpfung bei zu viel Bewegung im Personal nicht hilfreich ist und wie man dieser entgegensteuert, erläutert Jutta Reichelt

Lassen sich Kündigungen vermeiden?

Jutta Reichelt über die Bewegung im Personal und wie sich diese eingrenzen lässt.

Selbstverständlich kann es, aufgrund veränderter Lebensumstände, zu unvermeidbaren Kündigungen kommen. „Jede Kündigung, die vermeidbar wäre, ist aber eine unnötige Kündigung“, so Jutta Reichelt. Entsprechend müsse das Rad dieser Art von Kündigungen gestoppt und eine Automatisierung verhindert werden.
Im Regelfall seien es die „lauten“ Mitarbeiter, die zu einer Kündigung tendieren. Aufgrund ihrer hohen Einsatzbereitschaft, kritischer Reflexion sowie ihres Muts zur Ansprache unangenehmer Themen zeigen sie eher Präsenz und fallen entsprechend im Team und bei der Geschäftsführung auf. Oftmals fehle ihnen für ihre Einsatzbereitschaft die Wertschätzung des Gegenübers, wodurch ihre Frustration erhöht wird und in letzter Konsequenz zur Kündigung führt. „Mit jedem Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, geht auch immer ein Stück wertvolles Wissen verloren“, bemängelt Jutta Reichelt und gibt zu bedenken, dass das Anlernen neuer Mitarbeiter die Produktivität verlangsamt und aufhält.
Ist „Dienst nach Vorschrift“ besser?
Meistens bleiben Mitarbeiter aufgrund von Zweifeln bezüglich des Alters oder fehlender Ausbildungen eher in einem Unternehmen. Ebenfalls könne sich das Frustpotenzial und ihre Entmutigung steigern, wenn sie mitbekommen, dass ihre „lauten“ Kollegen mit ihrem Handeln scheitern. Ein anderer Teil der bleibenden Mitarbeiter habe die Fähigkeit, berufliches strickt vom Privaten zu trennen und leiste Dienst nach Vorschrift. Gelegentlich könne es auch Mitarbeiter geben, die den „Absprung“ versäumt haben und aufgrund fehlender Fähigkeiten im Unternehmen verharren.

Genau hinhören
Im Falle einer Kündigung sei genaues Hinhören geboten und darauf zu achten, inwieweit Kündigungen innerhalb der Unternehmenskultur bereits verankert sind. Besondere Vorsicht sei dann geboten, wenn der entsprechende Mitarbeiter für die Kündigung gelobt oder möglicherweise beneidet wird. Hierbei gelte es, auf die Schritte des Unternehmens sowie der Umsetzung des Gesagten zu achten. „Eine hohe Personalfluktuation zeigt sich ebenfalls im Außenbild und führt unweigerlich zu unzufriedenen Kunden“, akzentuiert die systemische Beraterin.
Ein einfaches Bekämpfen der Symptome, die in einem Unternehmen immer wieder auftreten, reiche nicht aus. Oftmals versuche man über komplizierte Umwege etwas zu bekämpfen, was eigentlich einer Erneuerung bedarf. Entsprechend sei eine ganzheitliche Betrachtung der angesammelten Probleme unabdingbar.
Gründe und Hintergründe für eine Kündigung
Zu viel Bewegung im Personal entstünde unter anderem aus der zu weiten Entfernung des Top Managements zum Mitarbeiter, das deshalb entsprechende Anzeichen zu spät erkennt und handelt. Häufig schwinge ebenso eine gewisse Erleichterung mit, wenn „laute“ Mitarbeiter die Kündigung einreichen. Damit alle Systeme eines Unternehmens reibungslos funktionieren, benötige es laut des Rangdynamikmodells nach Raoul Schindler, eine dynamische Verteilung aller Aufgabenfelder auf verschiedene Positionen. „Schindler definierte fünf Positionen: Alpha, Beta, Omega und Gamma. Die Rolle Omega, die dynamisch je nach Aufgabentyp wechselt, wird häufig als Kritiker und Nörgler angesehen. Sie ist allerdings eine starke Position, denn diese Fähigkeit fehlt den Alpha-Positionen“, führt Jutta Reichelt aus. Das Beste sei es, wenn Menschen, die die Gruppe je nach Aufgabe führen, zielorientiert sind, inhaltliche Impulse geben, mit den Omegas zusammenarbeiten. „So entstehe ein Austausch von lösungsorientierten und problemorientierten Menschen aus zwei unterschiedlichen Perspektiven“, vermerkt Jutta Reichelt.
„Wichtig ist das Ganzheitliche zu sehen und an den nötigen Stellen anzusetzen, um nicht nur Symptome zu bekämpfen, sondern Mitarbeiter dauerhaft im Unternehmen zu halten, damit das Wissen weiterhin im Unternehmen bleibt“, betont Jutta Reichelt abschließend.
Wichtige Reflexionsfragen bezüglich dieser Thematik, die Führungskräfte sich stellen sollten, lassen sich im persönlichen Blog “ Flaschenpost (https://www.jutta-reichelt.de/flaschenpost/detail/bewegung-im-personal-warum-symptombekaempfung-nicht-hilft/?web=1&wdLOR=c9665FA4B-6CC0-3844-9C3F-FADAAE97A879)“ von Jutta Reichelt nachlesen.
Mehr Informationen und Kontakt zu Jutta Reichelt – Organisationen auf Erfolgskurs – gibt es hier: www.jutta-reichelt.de (https://www.jutta-reichelt.de/)

Situationen in denen Teams nicht zusammenarbeiten, Unternehmen und Organisationen nicht effektiv arbeiten und Führungskräfte eine andere Sprache als ihre Mitarbeitenden sprechen sind nur einige Herausforderungen, die die heutige Arbeitswelt mich sich bringt. Darüber hinaus fordern die Digitalisierung, der demographische und gesellschaftliche Wandel, neue oder sich verändernde Märkte und aktuelle Entwicklungen Organisationen stetig heraus.

Jutta Reichelt arbeite mit ihren Kunden daran, diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, indem sie Raum für Entwicklungen schafft sowie Unsicherheiten und Ungleichgewichte auflöst. Als Gefährtin, Leuchtturm und Ratgeberin für ihre Kunden, arbeitet sie strategisch und fokussiert, aber auch mit Leichtigkeit und Begeisterung, um Organisationen auf ihrem Kurs Richtung mehr Effizienz und Wirksamkeit zu begleiten.

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