ARAG Verbrauchertipps zwischen Paragrafen und Gesundheitsakten

ARAG Experten mit gesunden Informationen

ARAG Verbrauchertipps zwischen Paragrafen und Gesundheitsakten

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Elektronische Patientenakte bundesweit gestartet
Nach einer erfolgreichen Pilotphase ist die elektronische Patientenakte, kurz ePA (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/epa-fuer-alle-startet-morgen-pm-28-04-2025.html), seit Ende April für alle Beteiligten gestartet. Dadurch wird für 73 Millionen gesetzlich Versicherte künftig die „Zettelwirtschaft“ beendet und alle Patientendaten, wie z. B. Arztbriefe, Röntgenbilder oder Befundberichte, werden zentral in digitaler Form gespeichert. Auch die Medikationsübersicht wird digitalisiert, sodass zusammen mit dem E-Rezept Wechselwirkungen von Arzneien besser erkannt und vermieden werden können. Ein Muss ist die elektronische Patientenakte laut ARAG Experten nicht. Versicherte können jederzeit widersprechen. Die Krankenkassen informieren über die Möglichkeiten des Widerspruchs. Für Ärzte, Apotheken und andere Leistungserbringer wird die ePA hingegen ab 1. Oktober verpflichtend.

Aufklärung vor OP muss mündlich erfolgen
Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass eine vollständige Aufklärung vor medizinischen Eingriffen nicht nur durch schriftliche Informationen, sondern vor allem durch ein ausführliches mündliches Gespräch erfolgen muss. Denn nur eine mündliche Aufklärung kann Grundlage für die selbstbestimmte Entscheidung eines Patienten bilden. Dies gilt besonders für schwerwiegende und seltene Risiken, die in der Entscheidung über eine Behandlung von Bedeutung sein können. Während schriftliche Unterlagen ergänzend genutzt werden können, muss der Arzt sicherstellen, dass der Patient die relevanten Informationen im Gespräch verstanden und die Möglichkeit zu Rückfragen hat. Eine bloße Übergabe von Informationsmaterial reicht nicht aus. In einem konkreten Fall hatte ein Patient gegen seinen Chirurgen geklagt, weil er sich nicht ausreichend über die Risiken einer Arthroskopie, insbesondere über die Gefahr einer Nervenschädigung, aufgeklärt fühlte. Zwar wurden diese Risiken in einem Aufklärungsbogen erwähnt, doch ob sie auch tatsächlich im Gespräch angesprochen wurden, war unklar. Der Bundesgerichtshof hat den Fall deshalb an die Vorinstanz zurückverwiesen. Das Oberlandesgericht Frankfurt muss nun prüfen, ob das Risiko der Nervenschädigung im Gespräch ausreichend thematisiert wurde (Az.: VI ZR 188/23).

Haben Allergiker freie Schulwahl?
Laut ARAG Experten ist es durchaus möglich, dass Grundschüler, bei denen eine lebensbedrohliche Allergie nachgewiesen ist, freie Schulwahl haben. In einem konkreten Fall wollte eine Schülerin aus Niedersachsen mit schwerer Erdnussallergie eine außerhalb ihres Schulbezirks gelegene „erdnussfreie“ Grundschule besuchen. Die Eltern hatten eine Ausnahmegenehmigung beantragt, da bereits kleinste Mengen Erdnuss bei ihrer Tochter lebensbedrohliche Reaktionen auslösen können. Die Wunschschule ist vom Nuss-Anaphylaxie-Netzwerk e. V. als „erdnussfrei“ anerkannt und verfügt über geschultes Personal für Notfälle. Doch die Schulbehörde lehnte den Antrag ab und argumentierte, dass viele Kinder Allergien hätten und alle Lehrkräfte für medizinische Notfälle geschult seien. Die Richter waren indes anderer Ansicht und betonten, dass die spezielle Gefährdungslage der Klägerin eine Ausnahme rechtfertigt. Sie verwiesen darauf, dass das Nieder-sächsische Schulgesetz (Paragraf 63 Absatz 3 Satz 4 Nummer 1) den Besuch einer anderen Schule gestattet, wenn der Besuch der zuständigen Schule eine unzumutbare Härte darstellt (Verwaltungsgericht Hannover, Az.: 6 A 3907/21).

Zahngesundheit ab 2026 im Gelben Heft dokumentiert
Bald wird das bekannte Gelbe Heft für Kinder erweitert: Neben den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen (U1 bis U9) werden nach Informationen der ARAG Experten künftig auch die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen darin dokumentiert. Diese Neuerung wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen und soll Eltern eine umfassendere Übersicht über die Gesundheitsvorsorge ihres Kindes bieten. Kinder haben zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem vollendeten sechsten Lebensjahr Anspruch auf sechs zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Bisher wurden diese separat im sogenannten Kinderzahnpass festgehalten. Mit der Integration in das Gelbe Heft erhalten Eltern nun auf einen Blick alle relevanten Vorsorgetermine. Für bereits im Umlauf befindliche Hefte sind Einlegeblätter und Aufkleber vorgesehen, um die neuen Informationen nachzutragen. Eltern sollten daher ab 2026 das Heft auch zu Zahnarztterminen mitbringen, um eine lückenlose Erfassung der Untersuchungen zu gewährleisten.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 20 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit mehr als 6.100 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von über 2,8 Milliarden Euro.

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Von der Klinik in den Alltag

ARAG Experten zum modernen Entlassmanagement

Von der Klinik in den Alltag

In der Regel ist man erleichtert, wenn sich das Ende des Krankenhausaufenthalts abzeichnet. Doch was ist, wenn man noch nicht vollständig genesen ist und weiterhin Unterstützung benötigt? Besonders Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit begrenzter Unterstützung sehen dieser Situation mit Sorge entgegen. In solchen Fällen sorgt das Entlassmanagement einer Klinik dafür, dass die notwendige Hilfe organisiert wird. Wie eine solche Unterstützung aussieht und welche Möglichkeiten es gibt, darüber geben ARAG Experten Auskunft.

Das Entlassmanagement lässt niemanden allein
Gerade, wenn man noch geschwächt ist nach einer Operation oder einer schweren Krankheit, fühlt man sich oft nicht in der Lage, administrative Dinge zu regeln und zu organisieren. Und das gilt nicht nur für Senioren. Um die Patienten nicht in eine ungewisse Situation zu schicken, in der sie sich möglicherweise nicht alleine helfen können und die dann der weiteren Genesung entgegensteht, hat das Krankenhaus die gesetzliche Pflicht (Paragraf 39 Absatz 1a, Fünftes Sozialgesetzbuch), bestimmte Maßnahmen zu unterstützen und in die Wege zu leiten.

Zuständig hierfür ist laut ARAG Experten bei gesetzlich Versicherten das sogenannte Entlassmanagement, üblicherweise in Form des Sozialdienstes und der Pflegeberatung der Einrichtung. Der Patient selbst hat natürlich die Wahl, ob er diese Leistung in Anspruch nimmt. Im Idealfall wird er spätestens bei seiner Entlassung von der Klinik darauf aufmerksam gemacht und bekommt eine entsprechende Einwilligung vorgelegt, die er unterschreiben muss. Ist das nicht der Fall, raten die ARAG Experten am besten vor einer Operation beim Pflegepersonal nachzufragen, damit rechtzeitig agiert werden kann. Privat Versicherte haben übrigens denselben Anspruch. Zuständig ist in diesem Fall aber die Vereinigung Compass (https://www.compass-pflegeberatung.de/aktuelles-medien/neuigkeiten/detail/flexible-beratung-bei-krankenhausaufenthalten).

Hilfe im Papier-Dschungel
Ziel des Entlassmanagements ist es, Patienten zwischen Krankenhausaufenthalt und gesundem Alltag lückenlos zu versorgen. Das betrifft auch die Ausstattung mit diversen Unterlagen und die Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen. Wichtig ist vor allem der Entlassbrief des Krankenhauses einschließlich eines Medikamentenplans, der dem weiterbehandelnden Arzt die Grundlage für seine Arbeit bietet. Aber auch die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sowie mögliche Anträge z. B. für Hilfsmittel, Reha, Pflegegrad oder Kurzzeitpflege liegen in der Hand der zuständigen Einrichtung.

Sichere Wohnsituation schaffen
Das traute Heim ist plötzlich oft nicht mehr das große Glück, wenn man dort mit seinen Blessuren nicht mehr zurechtkommt. Daher raten die ARAG Experten, unbedingt die vom Sozialdienst oder der Pflegeberatung angebotenen Optionen in Anspruch zu nehmen. Sie informieren darüber, ob man Anspruch auf eine Reha hat und können alles Notwendige dafür in die Wege leiten – natürlich in Rücksprache mit dem Patienten.

Ist ein Zeitraum zwischen Klinikaufenthalt und der weiteren Maßnahme zu überbrücken, können sie zudem bei der zwischenzeitlichen Versorgung helfen. Dafür überlegen sie mit den betroffenen Personen, ob es eine Kurzzeitpflege in einem entsprechenden Heim braucht oder eine Pflege zu Hause möglich ist. Diese Versorgung kann neben einer Pflegekraft auch eine Haushaltshilfe beinhalten. In seltenen Fällen ist sogar die sogenannte Übergangspflege im Krankenhaus selbst möglich, sofern die Krankenkasse diese Leistung übernimmt und die Klinik sie anbieten kann.

Ist abzusehen, dass auch langfristig gar kein Weg mehr zurück in die eigene Wohnung führt, sind Sozialdienst und Pflegeberatung sogar behilflich bei der Suche nach einem dauerhaften Platz in einem Pflegeheim, nach palliativer Versorgung oder bei der Unterbringung in einem Hospiz.

Wickel, Gehhilfen & Co
Oftmals reicht aber auch das kleine Besteck. Und so gehört es zu den alltäglichen Aufgaben der zu-ständigen Krankenhaus-Mitarbeiter, den Patienten mit allem auszustatten, was er in den nächsten Wochen im Alltag braucht. Der oben genannte Medikamentenplan ist nur ein Teil davon. Dazu gehören unter Umständen auch eine Erstausstattung beispielsweise mit Arzneimitteln, einfachem Verbandsmaterial, Gehhilfen, einem Rollstuhl oder Rollator, ebenso wie Therapieangebote.

Sind Hilfsmittel innerhalb der Wohnung notwendig, unterstützt das Entlassmanagement laut ARAG Experten auch bei deren Beantragung und Bestellung. Häufig wird für diese Ausrüstung ein Mitarbeiter aus einem Sanitätshaus hinzugezogen, der zum Beispiel dabei hilft, das Bad mit Produkten wie einer Toilettenerhöhung, einem Duschstuhl oder Haltegriffen angemessen auszustatten oder ein Pflegebett zu bestellen. Er ist auch der richtige Ansprechpartner für die gezielte Anpassung von Orthesen, Korset-ten, Bandagen oder Kompressionsstrümpfen.

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Heute schon geIGeLt?

ARAG Experten über individuelle Gesundheitsleistungen

Heute schon geIGeLt?

Gesundheit ist für 84 Prozent (https://de.statista.com/themen/91/gesundheit/#topicOverview) der Deutschen das höchste Gut. Das weiß man spätestens, wenn sie gefährdet ist. Aber auch ohne bereits von Krankheit und Schmerzen geplagt zu sein, ist vielen klar, dass eine gute Vorsorge vor Schlimmerem bewahren kann. Einige Leistungen werden von den Krankenkassen übernommen, viele fallen jedoch unter die sogenannte IGel (individuelle Gesundheitsleistungen)-Regelung. ARAG Experten klären auf.

IGeL – was ist das?
Unter IGeL werden die Leistungen zusammengefasst, die nicht zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Dabei handelt es sich um Selbstzahlerleistungen für Maßnahmen, für die es laut Sozialgesetzbuch (https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__12.html) keinen Beleg gibt, dass sie ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und die das Maß des Notwendigen überschreiten. Welche das genau sind, ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich, denn in der Ausgestaltung ihres Leistungsumfangs sind die Krankenkassen frei. In die Kategorie der IGeL-Leistungen fallen jedoch häufig bestimmte Atteste und Reiseimpfungen, Untersuchungen zur Vorsorge, wie etwa die Messung des Augeninnendrucks, sowie zur Früherkennung von Krebserkrankungen, wie der Ultraschall der Eierstöcke oder der PSA-Bluttest als Tumormarker.

Einen groben Überblick gibt laut ARAG Experten der IGeL-Monitor (https://www.igel-monitor.de/), ein Service vom Medizinischen Dienst Bund, der vom Bundesministerium für Gesundheit überwacht wird. Erstellt von einem interdisziplinären Team aus den Bereichen evidenzbasierte Medizin und Öffentlichkeitsarbeit und inhaltlich unterstützt durch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, versetzt das Portal Versicherte in die Lage, sich gut informiert für oder gegen Zusatzleistungen zu entscheiden.

Vor allem aber findet man hier aktuelle Bewertungen bestimmter IGeL-Leistungen, vor denen teilweise sogar explizit gewarnt wird. Darüber hinaus veröffentlicht dieser Zusammenschluss regelmäßig den IGeL-Report (https://www.igel-monitor.de/fileadmin/Downloads/Presse/IGeL-Report_2023_Kurzbericht_aserto.pdf). Dieser basiert auf einer Umfrage bei Versicherten und zeigt unter anderem auf, was genau ihnen von Ärzten angeboten wurde, wie viel Geld sie durchschnittlich für IGeL-Leistungen ausgeben und ob sie vorab korrekt und ausreichend aufgeklärt wurden.

Die ARAG Experten weisen aber darauf hin, dass sich nicht pauschal beantworten lässt, welche dieser Selbstzahlerleistungen dennoch sinnvoll sind und welche nicht. Denn hier spielen individuelle Konstitution, Vorgeschichte und Prädisposition eines jeden Patienten eine Rolle.

Der Arzt, dein Freund und Helfer?
Das medizinische Fachwissen und die Kenntnis der Ärzte über ihre jeweiligen Patienten ergibt im Idealfall einen vertrauensvollen Rat, der prinzipiell nicht durch Internetrecherche aufgewogen werden kann. Allerdings weisen die ARAG Experten darauf hin, dass auch in der Gesundheitsbranche der Ruf des Geldes lockt. So ist der Satz, den gesetzliche Krankenkassen für Untersuchungen an Arztpraxen zahlen, deutlich niedriger als der Betrag, den private Patienten für dieselben Untersuchungen zahlen müssen. Eine private Abrechnung ist also ungleich lukrativer. Und so ist ein Angebot von Honorarleistungen per se eine wichtige Einnahmequelle für Praxen geworden. Damit ist es nur schlüssig, dass bereits mehr als jedem vierten Patienten eine solche schon einmal angeboten wurde.

Der mündige Patient – wie kann man das sein?
Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Patienten immer ausreichend Möglichkeit haben, sich ausführlich über kostenpflichtige Zusatzleistungen zu informieren. Dabei sind die Ärzte zu genauer Aufklärung verpflichtet und genügend Bedenkzeit sollte selbstverständlich sein. Zudem muss es vorab einen Kostenvoranschlag geben. Keinesfalls darf eine Leistung erbracht und ohne vorherige Einwilligung berechnet werden. Diese muss per Unterschrift erfolgen und es muss eine Rechnung, die unter Umständen auch steuerrelevant sein kann, ausgehändigt werden. Hellhörig darf man auch werden, wenn Praxismanager mit Flyern informieren, die eher werblichen als informativ daherkommen. Detaillierte und klar verständliche Formulierungen müssen selbstverständlich sein. Allgemeine und eingängige Schlagworte hingegen, wie z. B. „CheckupPlus“ oder „Extra-Vorsorge“ sind erstens nicht aussagekräftig und vermitteln zweitens das Gefühl, die Kassenleistung sei nicht ausreichend. Keinesfalls darf beim Patienten die Angst geschürt werden, dass er ohne diese gesonderte Untersuchung in Gefahr sei. Vielmehr müssen Ärzte laut ARAG Experten sogar über die Risiken von zusätzlichen Maßnahmen aufklären, damit man abwägen kann. Wer verunsichert ist, sollte sich am besten direkt bei der eigenen Krankenkasse oder bei neutralen Stellen informieren. So bietet zum Beispiel das Bundesministerium für Gesundheit eine gute Übersicht (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/online-ratgeber-krankenversicherung/medizinische-versorgung-und-leistungen-der-krankenversicherung.html) über die medizinische Versorgung und Leistungen der Krankenversicherungen. Handelt es sich um versicherte Leistungen, raten die ARAG Experten, auf die Untersuchung als Kassenleistung zu bestehen. Weigert sich der Arzt, sollte man die Praxis wechseln.

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Alarmsignal Kopfschmerz

Warum das Pochen und Hämmern im Kopf oft unterschätzt wird

Alarmsignal Kopfschmerz

Benjamin Börner untersucht Kopfschmerzen (Bildquelle: Börner Lebenswerk)

Rund 54 Millionen Menschen in Deutschland kennen folgendes Szenario: Jeder noch so gute Tag wird zum Albtraum, sobald ein leichtes Drücken im Kopf einsetzt. Oftmals entwickelt sich jenes Drücken zu einem anhaltenden, stechenden Schmerz. Die Rede ist natürlich von Kopfschmerzen – sie treten häufig und in verschiedenen Formen auf, umfassen den gesamten Kopf oder entstehen nur in bestimmten Regionen. Mediziner unterscheiden dabei rund 250 Arten des Schmerzes; je nach Stärke und Häufigkeit beeinträchtigen sie die Lebensqualität enorm. Viele Patienten neigen dazu, ihr Leiden zu banalisieren oder auf eigene Faust mit Medikamenten zu behandeln. Warum aber keine langfristige Besserung oder gar Heilung eintritt, hinterfragen die wenigsten.

Nicht so Benjamin Börner vom Tübinger Zentrum für Integrative Medizin: Er weiß, dass das Symptom Kopfschmerz oftmals nur ein Alarmsignal des Körpers und weit mehr als eine lästige Begleiterscheinung ist. Das eigentliche Problem liegt meist viel tiefer und lässt sich nicht immer nur rein medikamentös behandeln. „Kopfschmerzen haben in der Regel stoffwechselbedingte Ursachen, liegen körperlichem oder emotionalem Stress oder sogar Erkrankungen des Bewegungsapparats zugrunde, die im medizinischen Alltag nicht immer sofort diagnostiziert werden“, so der Spezialist für biologische Medizin. Es gilt also weiterhin, das Bewusstsein für die Komplexität des stillen Leidens Kopfschmerz zu schärfen.

Nationaler Kopfschmerztag am 5. September

Ein wichtiger Ansatz dabei: der weltweite Kopfschmerztag, der von Ärzten, Schmerzforschern sowie Selbsthilfegruppen ausgerufen wurde. In Deutschland findet er jährlich am 5. September statt, so auch dieses Jahr. Er gibt Betroffenen die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen. Ein von Schmerz gezeichneter Alltag zermürbt einen Menschen auf Dauer nicht nur, sondern zieht auch langfristig psychische Auswirkungen nach sich. So leiden vier bis fünf Prozent der Deutschen an täglich wiederkehrenden Kopfschmerzen, bei etwa 70 Prozent der Betroffenen sind sie außerdem mit starken Anfällen verbunden. Damit gehört das Volksleiden neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Vor allem drei Formen des Kopfschmerzes dominieren dabei: der Cluster- und Spannungskopfschmerz sowie die Migräne. Der sogenannte Spannungskopfschmerz tritt bei 53,6 Prozent aller Kopfschmerzpatienten auf, während die Migräne 38,4 Prozent aller Kopfschmerzdiagnosen ausmacht.

Die Unterschiede und richtige Behandlung (er)kennen

„Der Spannungskopfschmerz entsteht durch eine veränderte Haltung der oberen Nackengelenke, was zu einer Kontraktion der Muskulatur von der Schädelbasis bis zu den Schultern führt“, erläutert Experte Benjamin Börner. „Dann kommt es zu unangenehmen Schmerzen im Hinterkopf und im Augenhintergrund. Der Clusterkopfschmerz hingegen gehört zu den vaskulären Kopfschmerzen, die bei Blutdruckschwankungen infolge von Stresssituationen auftreten. Oftmals sind sie einseitig, hinter dem Auge liegend, die Betroffenen klagen über pochende Schmerzen und Lichtempfindlichkeit. Migränekopfschmerzen hingegen sind eher stoffwechselbedingt, haben meist eindeutige Auslöser wie Schlafmangel oder die Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel und belasten den Kopf helmförmig. Teilweise tritt sogar eine Aura auf, die mit heftiger Übelkeit und neurologischen Störungen einhergeht. Insgesamt beeinträchtigt Migräne also den Allgemeinzustand der Patienten massiv.“

Benjamin Börner behandelt das Alarmsignal Kopfschmerz zunächst symptomatisch – etwa mit Techniken wie Akupunktur und Neuraltherapie. Es sei wichtig, das Symptom nicht zu banalisieren oder selbst zu medikamentieren. „Der Patient muss beurteilt und darüber hinaus die Ursache des Symptoms ermittelt werden. Stellen Sie sich ein Gerät mit blinkender Fehlerlampe vor, die Leuchte ist aber mit dunklem Klebeband abgedeckt. Nach einer Weile läuft das Gerät Gefahr zu explodieren, weil die Warnungen einfach ignoriert wurden“, erläutert der Integrativmediziner. Daher ist es wichtig, den eigenen Körper zu kennen und frühzeitig auf ihn zu hören.

Diagnose: Langfristig genesen

Vor allem Migränepatienten wünschen sich nichts mehr, als ihrem Dauerleiden ein Ende zu bereiten. Bei ihnen führen hauptsächlich stoffwechselbedingte sowie immunologische Reaktionen, Veränderungen in der Mikrovaskulatur wie dem Auge, Gehör und der Kopfhaut zu den belastenden Symptomen. Der Spezialist rät Betroffenen daher, den eigenen Lebensstil kritisch zu hinterfragen. Essenziell sind Ruhe- und Schlafzeiten, Störungen des Schlafverhaltens zählen nachweislich zu den eindeutigen Ursachen von Kopfschmerzen. „Die Unfähigkeit des Körpers, sich auszuruhen, führt in einen Teufelskreis: Schmerz fördert die Müdigkeit, folglich kommt es zu einem anhaltenden Anstieg von Cortisol. Dieser löst wiederum nicht nur Schlaflosigkeit aus, sondern erhöht auch das Niveau der Stressintoleranz und führt letztendlich zu chronischer Müdigkeit – auch Chronisches Fatigue-Syndrom genannt“, so Börner. Um dieses Worst-Case-Szenario zu vermeiden, empfiehlt er eine ausgewogene, hauptsächlich zuckerfreie Ernährung sowie ausreichende körperliche Betätigung. So können auch Kopfschmerzpatienten endlich in ein neues gesundes Leben zurückfinden.

Börner Lebenswerk in Tübingen hat sich einer modernen Mischung aus Schulmedizin und erweiterten Therapieverfahren verschrieben. Seit 2018 bietet Benjamin Börner in seinem Zentrum für integrative Medizin ganzheitliche Diagnostik auf Basis biophysikalischer Erkenntnisse und aktueller Labormedizin an, um chronische Regulationsblockaden auf verschiedenen Ebenen zu durchbrechen. Neben Behandlung der Mitochondrien gehören unter anderem auch Darmregenerationstherapie, Ernährungsmedizin, Osteopathie und Toxikologie zum „360°-Konzept“ des Unternehmens.

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Börner Lebenswerk
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MS-Patient (60 J.): Sensationelle Linderung der Symptome

Granada – Es ist Samstag, der 13.08.2022. Ein langjähriger Freund kommt mich besuchen. Wir haben uns seit Ende 2019 nicht mehr gesehen.

Er ist seit ca. 7 Jahren als Multiple Sklerose-Patient diagnostiziert und seit ca. 5 Jahren Frührentner mit fortlaufenden Verschlechterungen. Er hat neben der klassischen Schulmedizin bereits vieles hinter sich gebracht, jedoch brachte nichts wirkliche Besserung.

Mein Freund wollte nun mal diese Matte testen, von der ich ihm bereits erzählte, dass ich diese seit mehr als 1 Jahr selbst fast täglich nutze.

Was allerdings mein Freund nach 1 Stunde Schmerzprogramm erlebt hat, ist schon wirklich sehr erstaunlich. Er berichtete mir, dass er zwar während dieser Zeit in dem Bein, welches am meisten schmerzt, noch mehr Schmerzen hatte – was eine typische Erstverschlimmerung darstellt. Gleichzeitig stellte er jedoch bereits ca. 30 Minuten später eine Linderung fest.

Nach ein paar Tagen teilte er mir telefonisch mit, dass er sich wirklich immer noch besser fühlt und er gerne für 3 Tage mal die Matte testen will.

So hat er dann vom 24. – 26.08.2022 wieder das Schmerzprogramm genutzt und täglich von einer weiteren Erleichterung der Schmerzen gesprochen. Gleichzeitig jedoch auch von starken Schmerzen, so schlimm wie schon sehr lange nicht mehr.

Als wir uns vor wenigen Tagen wieder getroffen haben, berichtete er mir, dass es ihm wesentlich besser geht. Er besser gehen kann. Und er war auch zum 1. Mal seit 3 Jahren ohne Gehstock unterwegs. Er will sich diese Matte auf jeden Fall selbst auch zulegen, weil er darin die Lösung sieht.

Es ist wirklich so erstaunlich, was alles möglich ist. Ich habe es nun mit meinem Freund zum 1. Mal bei einem wirklich körperlich kranken Menschen erlebt.

Diese einzigartige Innovation vereint die nachweislich erfolgreichsten Therapieformen nach dem Vorbild der Natur. Und sie ist bei so vielen Krankheitsbildern hilfreich. Dieses einzigartige Medizinprodukt ist auch sehr gut als Hilfsmittel für Therapeuten geeignet.

Mit „DerGesundCoach5“ gibt es übrigens 5 % Nachlass auf die Bestellung.

Weitere Informationen zu diesem zugelassenen Medizinprodukt!* (https://www.vitori.de/?ref=alexandergesundcoach)

Alexander – der GesundCoach ist unabhängiger Bewusstseins- und Gesundheitsforscher seit 1979 und hilft Menschen dabei bewusster, gesünder, glücklicher und länger zu leben.

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Leistenschmerz: Woher kann er kommen, wie wird er untersucht?

13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie

Leistenschmerz: Woher kann er kommen, wie wird er untersucht?

Von Leistenschmerzen betroffen sind vor allem Sportler, deren Bewegungsablauf durch eher einseitige körperliche Belastungen mit schnellen, wechselnden Bewegungen gekennzeichnet ist. Woher der Leistenschmerz genau kommt und wie er diagnostiziert wird, dazu gibt es einen Workshop mit Dr.med. Andreas Koch, Facharzt für Chirurgie/Viszeralchirurgie aus Cottbus auf dem 13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie.

Gerade bei Fußballspielern, die im Laufschritt tretende und drehende Bewegungen ausführen, mit abrupten Richtungswechseln und kombiniert mit kraftvollem Schießen des Balles, ist der akut einsetzende Leistenschmerz häufig zu beobachten. Bei Mannschaftssportarten wie Rugby, Football, Eis- und Feldhockey ist vermehrt ein durch Leistenschmerz bedingter Ausfall der Spieler zu verzeichnen. Aber auch Tennisspieler und Marathonläufer sind durch ihre besondere Belastung nicht selten betroffen. Bereits beim einfachen Joggen konnte eine Belastung des Hüftgelenkes mit dem 8-Fachen des eigenen Körpergewichts nachgewiesen werden, was sich unter sportlichen Wettkampfbedingungen weiter erhöht.

Männer sind aufgrund ihrer Beckenkonfiguration häufiger von Leistenschmerzen betroffen, als Frauen. Und auch im Freizeitsport treten Leistenschmerzen durchaus auf, wenn sie sich bei den Profisportlern jedoch durchaus häufiger zeigen.

Trotz der Häufigkeit von Leistenschmerzen bei Sportlern zeigt sich nach wie vor eine große diagnostische Unsicherheit. Es fehlen klare Begriffsdefinitionen, sodass eine Vermengung von Diagnosen wie weiche Leiste, Sportlerleiste, Osteitis pubis, Pubalgia athletica etc. überwiegt.

Die breite Schwankung der Häufigkeit in der Diagnosestellung einer weichen Leiste bei Sportlern mit Leistenschmerzen (zwischen 2 und 50 Prozent!) spiegelt die diagnostische Unsicherheit wider.

Dabei ist die klare Differenzierung der zugrundeliegenden Pathologie entscheidend, um unnötige Operationen zu vermeiden, dauerhaften Schäden vorzubeugen und den Patienten einer zielgerichteten Therapie zuzuführen.

Die diagnostische Abklärung von Sportlern mit Leistenschmerzen zeigt meist einen typischen Verlauf. Vor allem bei akut einsetzenden Beschwerden wird zunächst der betreuende Sportmediziner oder Sportorthopäde aufgesucht. Eine entsprechend sorgfältige Abklärung fachspezifischer Ursachen ist entscheidend. Zuerst erfolgt eine klinische Untersuchung und die entsprechende Bildgebung, als Erstes Ultraschall. Dies ermöglicht den Nachweis bzw. den Ausschluss knöcherner und gelenkbedingter Schmerzursachen. Dabei ist eine fachübergreifende Konsultation hinsichtlich der oft diffizilen Differenzialdiagnostik des Leistenschmerzes sinnvoll und hilfreich.

Eine multidisziplinäre Abklärung ermöglicht bei unklaren Schmerzursachen eine rasche Diagnosestellung und Einleitung einer gezielten Therapie. Die primäre Aufgabe des Orthopäden liegt darin, muskuloskelettale Ursachen zu erkennen bzw. auszuschließen. Dabei ist häufig eine weiterführende Diagnostik (CT/MRT) notwendig, da viele orthopädische Ursachen von Leistenschmerzen erst durch eine gezielte – auch apparative – Diagnostik zu verifizieren sind. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da eine -immer noch häufig übersehene – präarthrotische Deformität der Hüfte wie das femoroacetabuläre Impingement zu einer irreversiblen Gelenkschädigung führen kann.

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin
Kathrin Reisinger
Bachstraße 18
07743 Jena
0 36 41 / 63 89 144
presse@gots.org
www.gots.org

Als Patient sicher unterwegs

ARAG Experten informieren über den Welttag der Patientensicherheit

Worauf muss ich beim Arztbesuch achten? Wer erklärt mir die Anwendung eines neuen Medikaments? Was ist für den anstehenden Krankenhausaufenthalt wichtig? Patienten haben oft viele Fragen, aber nicht immer den Mut, nachzufragen. Gleichzeitig sorgt die Corona-Pandemie bei vielen Beteiligten für eine noch stärkere Verunsicherung. Anlässlich des Welttages der Patientensicherheit am 17. September erinnern die ARAG Experten daher an das Recht von Patienten auf eine unabhängige Beratung und umfassende Information durch die Akteure des Gesundheitswesens.

Welttag der Patientensicherheit am 17. September
Der diesjährige Aktionstag (https://www.tag-der-patientensicherheit.de/) steht nach Auskunft der ARAG Experten unter dem Motto „Sicherheit vom ersten Atemzug an“. Seit 2015 bietet das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) in Deutschland eine Plattform, auf der Patienten und alle übrigen Beteiligten im Gesundheitswesen Informationen über sichere Versorgungsangebote von Patienten finden. An jedem Aktionstag werden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten zum Thema Patientensicherheit durchgeführt.

Darüber hinaus stellt der gemeinnützige Verein Patienten auf seiner Internetseite (https://www.aps-ev.de/patienteninformation/) zahlreiche Informationen zur Verfügung, etwa eine Checkliste zur Nutzung von Gesundheits-Apps, einen Ratgeber für Patienten nach einem Behandlungsfehler oder Tipps zum häuslichen Umgang mit Medikamenten. APS wird vom Bundesministerium für Gesundheit unterstützt und arbeitet unter anderem mit Verbänden, Forschungsinstituten, Krankenkassen und anderen Patientenorganisationen zusammen.

Zur eigenen Sicherheit beitragen
APS ermutigt Patienten, auch für die eigene Sicherheit zu sorgen. Beispielsweise, indem man sich notiert, worüber man mit seinem Arzt sprechen möchte oder nachfragt, wenn man etwas nicht verstanden hat oder wenn es Fragen zu neuen Medikamenten oder zur Behandlung gibt. Gleichzeitig erinnert der Verein alle Patienten an ihr Recht auf umfassende Aufklärung und Beteiligung an allen Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen.

Patientenrechtegesetz
Bereits seit 2013 sind mit dem Patientenrechtegesetz wichtige Patientenrechte im Bürgerlichen Gesetzbuch festgeschrieben. Darauf können sich Patienten berufen, wenn sie ihre Rechte gegenüber dem Behandelnden – wie beispielsweise dem Arzt, Zahnarzt, Physiotherapeuten oder dem Heilpraktiker – einfordern möchten. Welche weiteren Rechte Patienten per Gesetz zustehen und welche Ansprechpartner Patienten mit Beratungsangeboten zur Seite stehen, hat das Bundesgesundheitsministerium in einem Ratgeber (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/praevention/details.html?bmg%5Bpubid%5D=45) zusammengestellt. Hier erfahren Betroffene beispielsweise, welche Widerspruchsmöglichkeiten sie gegen Entscheidungen der Krankenkasse haben, wann Anspruch auf Schadensersatz bei Behandlungsfehlern besteht oder welche Informationen in eine Patientenakte gehören.

Informations- und Aufklärungspflicht
Diagnose, voraussichtliche gesundheitliche Entwicklung, anschließende Therapie – nur eine sorgfältige Aufklärung führt nach Auffassung der ARAG Experten dazu, dass Patienten ihr Selbstbestimmungsrecht ausüben und über ihre Einwilligung in einen Eingriff wohlüberlegt entscheiden können. Bei der Aufklärung über Risiken, Chancen und Behandlungsalternativen sind die Behandelnden laut Patientenrechtegesetz verpflichtet, sich sprachlich auf den Patienten einzustellen und Informationen ohne Fachjargon verständlich zu übermitteln.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sport-und-gesundheit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.400 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,9 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
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Noch mehr medizinische Kompetenz an einem Standort

Umplanung und Erweiterung des MEDICPLAZA Gesundheitszentrums

Noch mehr medizinische Kompetenz an einem Standort

Die Patienten sollen in dem neuen Ärztehaus den kompletten Service eines medizinischen Versorgungsze

Die Nachfrage an Flächen im neu geplanten Gesundheitszentrum im Waiblinger Gewerbegebiet Eisental ist unerwartet groß. Das hat die Grundstücksgemeinschaft dazu bewogen, das MEDICPLAZA tiefgreifend umzuplanen, wodurch das Angebot an Arztpraxen und Parkplätzen deutlich erweitert wird. So soll einerseits der Bedarf an medizinischen Fachrichtungen gedeckt und andererseits der Komfort für die Patienten weiter erhöht werden.

Die Patienten sollen in dem neuen Ärztehaus den kompletten Service eines medizinischen Versorgungszentrums erhalten. Dass sich verschiedene Fachdisziplinen unter einem Dach und somit vielfältige medizinische Kompetenz an einem Ort einfinden, bringt zahlreiche Synergien und positive Effekte mit sich. Die Patienten können von kurzen Wegen, praxisübergreifender Zusammenarbeit sowie modernster Diagnostik und Therapie profitieren. Das Konzept geht auf – denn schon jetzt ist der Zuspruch enorm groß.

Dass dieses Vorhaben so schnell so positiv angenommen wird und sich der Flächenbedarf entsprechend groß darstellt, kam für die Investorengemeinschaft völlig unerwartet. „Umso erfreulicher ist es, dass wir aufgrund der bestehenden Möglichkeiten am Grundstück in der Anton-Schmidt-Straße flexibel sind, umgehend reagieren konnten und nun umgeplant haben“, erklärt Arion Frank von Frank Architekten (Winnenden). Er ist nicht nur der Planer des MEDICPLAZA, sondern gehört auch zum Investorenteam.

Das neue medizinische Kompetenzzentrum wird nun eine Gesamtfläche von rund 3200 Quadratmetern haben. „Das MEDICPLAZA geht groß – darauf sind wir stolz. Wir tragen durch das erweiterte medizinische Angebot in unserem Haus dazu bei, die Lücken in der Patientenversorgung zu schließen – nicht nur in Waiblingen, sondern bis ins Remstal hinein. Die Vielzahl von unterschiedlichen Fachrichtungen sichert eine umfassende Versorgung an einem Standort – zum Nutzen der Patienten.“

Alleinstellung im Remstal

Zusätzlich zu den medizinischen Fachrichtungen deckt die Gesundheitsversorgung im MEDICPLAZA auch die begleitende Rehabilitation und Nachversorgung ab. Frank: „Durch die Erweiterung hat das Haus an Attraktivität gewonnen. Das Konzept mit dem medizinischen Angebot und der markanten Architektur führt dazu, dass MEDICPLAZA eine Alleinstellung im Remstal einnimmt.“ Durch die geänderte Gebäudestellung entsteht ein Innenhof, der der modernen Immobilie zusätzlichen architektonischen Charme verleiht.

Barrierefreier Zugang, kurze Anbindungswege zu den einzelnen Praxen und ergänzende Dienstleistungen wie Radiologie und Apotheke gehören zum Konzept. Neu ist eine interne gastronomischen Einrichtung, die den kulinarischen Bedarf für die im MEDICPLAZA arbeitenden Ärzte und Mitarbeiter sowie der Patienten deckt.

Auf die erhöhte Anzahl an Praxen und Patientenaufkommen hat das Planungsbüro entsprechend reagiert, auf dem Grundstück werden nun insgesamt 84 ebenerdige, großzügige und kostenlose KFZ-Stellplätze zur Verfügung stehen. „Ein Ärztehaus funktioniert heute nur mit bester Verkehrsanbindung. Die gute Erreichbarkeit, ausreichend Parkflächen und komfortable Rahmenbedingungen sind für die Menschen das A und O“, betont Peter Sommer, Geschäftsführer der MEDICPLAZA GbR. „Unser Haus beweist durch seine optimale Infrastruktur echte Standortqualität.“

Erreichbar und großzügig, modern und komfortabel

Die Einrichtung im Eisental liegt im Herzen des Rems-Murr-Kreises und ist mit verkehrsnahen Anbindungen von sämtlichen Richtungen ideal zu erreichen. Die Vorteile gegenüber Arztpraxen in der Innenstadt liegen für Peter Sommer auf der Hand: „In der City herrscht oft Platzmangel, alles ist begrenzt und beengt. Die Peripherie ist suboptimal, die Anfahrt und das Parken sind meist beschwerlich. Da haben wir doch einige Pluspunkte zu bieten.“ Dass die Bevölkerung schon jetzt auf das Angebot im MEDICPLAZA setzt, zeigen die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die er bekommt: „Eine Umfrage hat ergeben, dass nicht nur die Waiblinger, sondern auch viele Menschen aus der Umgebung das Gesundheitszentrum nutzen werden. Insofern engagieren wir uns für die medizinische Versorgung und fördern den Gesundheitsstandard für die Menschen im Remstal – und das tun wir überlegt und vorausschauend.“

Das MEDICPLAZA Gesundheitszentrum in Waiblingen bei Stuttgart bringt verschiedene Fachdisziplinen unter einem Dach und somit vielfältige medizinische Kompetenz an einem Ort zusammen. Die Patienten erhalten in dem neuen Ärztehaus den kompletten Service eines medizinischen Versorgungszentrums. Sie profitieren von kurzen Wegen, praxisübergreifender Zusammenarbeit sowie modernster Diagnostik und Therapie. Auf 3200 Quadratmetern gibt es 12-15 Praxen und auf 800 Quadratmetern ein innovatives Physiotherapiekonzept. Darüber hinaus stehen eine Cafeterie, eine Apotheke und mehr als 80 ebenerdige, großzügige und kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Die Einrichtung im Eisental liegt im Herzen des Rems-Murr-Kreises und ist mit verkehrsnahen Anbindungen von sämtlichen Richtungen ideal zu erreichen.

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