Neurodermitis am Arbeitsplatz: So beugst du Kosten vor

Neurodermitis am Arbeitsplatz: Wie du als HR die Ausfall- und Kostenspirale stoppen kannst

Neurodermitis am Arbeitsplatz: So beugst du Kosten vor

Ausfallkosten durch Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung, die nicht heilbar ist. Die Symptome können die Berufstätigkeit beeinträchtigen und zu Arbeitsunfähigkeit führen. Dies kann für Unternehmen ein großes Problem darstellen, da es zu einer erhöhten Ausfallquote und zu finanziellen Einbußen führen kann.

Die Geschichte von Edith ist ein Beispiel dafür, wie Neurodermitis die Berufstätigkeit beeinträchtigen kann. Edith ist 35 Jahre alt und arbeitet als Softwareentwicklerin in einem großen Unternehmen. Sie leidet seit ihrer Kindheit an Neurodermitis. Die Symptome ihrer Erkrankung sind in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Sie hat oft juckende und entzündete Hautstellen, die sie am Arbeiten hindern.

Edith hat sich an ihre Vorgesetzte gewandt und um Unterstützung gebeten. Ihr Unternehmen hat ihr daraufhin flexible Arbeitszeiten und ein spezielles Arbeitsumfeld angeboten. Edith kann sich nun in ihrem eigenen Büro aufhalten, in dem sie die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit selbst regulieren kann. Sie kann auch von zu Hause aus arbeiten, wenn ihre Symptome es erforderlich machen.

Die Maßnahmen des Unternehmens haben dazu geführt, dass Edith wieder produktiver arbeiten kann. Sie hat ihre Arbeit nicht mehr abgebrochen und ist nicht mehr krankgeschrieben gewesen. Dies hat das Unternehmen viel Geld gespart.

Als HR-Manager kannst du auch dazu beitragen, dass Menschen mit Neurodermitis am Arbeitsplatz erfolgreich sind. Folgende Maßnahmen kannst du ergreifen:

Sensibilisiere deine Mitarbeiter und Führungskräfte für das Thema Neurodermitis. Viele Menschen wissen nicht, dass Neurodermitis eine chronische Erkrankung ist, die nicht heilbar ist.
Biete Beratung und Unterstützung bei der Behandlung und Prävention. Es gibt viele Maßnahmen, die Menschen mit Neurodermitis ergreifen können, um ihre Symptome zu managen.
Ermögliche flexible Arbeitszeiten und Arbeitsmodelle. Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsmodelle können Menschen mit Neurodermitis helfen, ihre Symptome zu managen und ihre Produktivität zu erhalten.
Erstelle ein Arbeitsumfeld, das frei von Dingen ist, die die Symptome von Neurodermitis verschlimmern können. Dies kann z. B. durch den Einsatz von allergiefreundlichen Materialien und durch die Vermeidung von Allergenen erreicht werden.
Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen kannst du dazu beitragen, dass Menschen mit Neurodermitis am Arbeitsplatz erfolgreich sind und dass dein Unternehmen von den Vorteilen dieser qualifizierten Arbeitskräfte profitiert.

Zum weiterführenden Artikel: Neurodermitis am Arbeitsplatz: Eine tickende Zeitbombe (https://www.helene-kollross.de/artikel/neurodermitis/neurodermitis-arbeit/)

Melde dich jetzt an und erfahre mehr darüber, wie du als HR-Manager Menschen mit Neurodermitis am Arbeitsplatz unterstützen kannst.

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Allergien bei Kindern – Verbraucherinformation der DKV

Was Eltern beachten sollten und wie sie helfen können

Allergien bei Kindern - Verbraucherinformation der DKV

Der Arzt kann mit einem Pricktest prüfen, ob das Kind eine Allergie hat. (Bildquelle: ERGO Group)

Ob Neurodermitis, Heuschnupfen oder allergisches Asthma: Allergien sind weit verbreitet und immer mehr Menschen leiden darunter. Auch viele Kinder zeigen allergische Reaktionen. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV, erklärt, wie Eltern vorbeugen können, woran sie Allergien bei ihren Kindern erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Ursache: Ein Fehler im Immunsystem

Bei einer Allergie bekämpft der Körper bestimmte Substanzen so, als wären sie ein Fremdkörper. Das können Lebensmittel sein, Hausstaub, Pollen, Medikamente oder Kontaktallergene, zum Beispiel in einer Creme. Die Ursache hierfür ist bis heute noch nicht vollständig erforscht. Sicher ist aber, dass das Entstehen von Allergien vererbbar sein kann. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV, weiß: „Reagiert ein Elternteil auf etwas allergisch, besteht ein 20- bis 40-prozentiges Risiko, dass das Kind ebenfalls eine Allergie entwickelt.“ Haben beide Eltern die gleiche Allergie, liegt die Wahrscheinlichkeit sogar bei 60 bis 80 Prozent.

Das Allergierisiko senken

Hat das Baby ein erhöhtes Allergierisiko, ist es für Mütter besonders empfohlen, in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen und mit der Beikost nicht vor dem fünften Monat zu beginnen. Kann oder möchte die Mutter nicht stillen und treten in der Familie vermehrt Allergien auf, empfiehlt Haw, mit dem Kinderarzt über den Einsatz hydrolysierter Säuglingsnahrung zu sprechen. Die darin enthaltenen Milchproteine sind bereits aufgespalten und senken das Risiko für allergische Erkrankungen. Ab Einführung der Beikost gilt: „Ausgewogene Ernährung sowie eine langsame und behutsame Einführung der Beikost fördern nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern helfen auch, das Kind vor Allergien zu schützen“, informiert die DKV Expertin. Zudem sollte der Nachwuchs keinem Tabakrauch oder Schadstoffen in der Wohnung ausgesetzt sein. Bei vermehrten Allergien in der Familie ist von der Anschaffung einer Katze abzuraten. Mit der Hygiene sollten es Eltern hingegen nicht übertreiben.

Allergische Symptome

Je nachdem, um welche Allergie es sich handelt, können die Symptome sehr unterschiedlich sein. Ekzeme oder eine Kontaktallergie zeigen sich beispielsweise durch juckenden Ausschlag oder schuppige, gerötete Stellen auf der Haut. „Allergien, besonders auf Nahrungsmittel, können Schübe einer Neurodermitis, tränende Augen, geschwollene Lider oder eine Bindehautentzündung hervorrufen“, weiß die DKV Expertin. Geschwollene Augen können aber auch auf eine Pollenallergie hinweisen, meist in Verbindung mit häufigem Niesen und einer laufenden Nase. Atembeschwerden deuten eher auf allergisches Asthma hin. Schwellungen, Juckreiz oder Brennen im Mund oder Rachen, aber auch Verdauungsbeschwerden sind typisch für Nahrungsmittelallergien. Besonders bei Kindern können Durchfall und Blähungen auftreten, wenn sie allergisch auf Kuhmilch, Hühnereiweiß oder Gluten reagieren.

Diagnosemöglichkeiten

Entwickelt ein Kind typische Allergiesymptome, ist es ratsam, einen Allergologen aufzusuchen. „Für den sogenannten Pricktest trägt er winzige Mengen verschiedener Fremdstoffe – also Allergene – auf den Arm des Kindes auf und prüft, ob die Haut reagiert“, erklärt Haw. Ein Bluttest auf spezielle Antikörper, die das Immunsystem bei einer Allergie produziert, unterstützt bei der Diagnose. Gut zu wissen: Absolut zuverlässig sind solche Allergietests nicht. Sie können auch eine Sensibilisierung, also eine Allergiebereitschaft, auf ein bestimmtes Allergen anzeigen, ohne dass schon eine Erkrankung vorliegt.

Allergien behandeln

Die erste Maßnahme bei einer Allergie sollte sein, das Allergen so gut es geht zu meiden. Ist das nicht möglich, etwa bei Pollen, kommen Medikamente zum Einsatz. In der Behandlung haben sich sogenannte Antihistaminika bewährt. Sie hemmen die Wirkung des Botenstoffs Histamin, der unter anderem für allergischen Schnupfen verantwortlich ist. Antihistaminika gibt es beispielsweise in Tablettenform, als Saft, Nasenspray oder Augentropfen. Bei allergischen Hautreaktionen, starkem Heuschnupfen oder asthmatischen Beschwerden kann der Arzt auch Cortisonpräparate in verschiedenen Anwendungsformen verschreiben, die eine antientzündliche Wirkung haben. Abhängig von den Beschwerden stehen noch weitere Wirkstoffe zur Auswahl. „Welches Medikament sich für ihr Kind am besten eignet, sollten Eltern immer mit dem behandelnden Arzt besprechen“, betont Haw. Etwa ab einem Alter von fünf Jahren ist außerdem eine Hyposensibilisierung möglich. Das Kind bekommt dabei über einen längeren Zeitraum geringe, stetig ansteigende Dosen des Fremdstoffs verabreicht. „So soll der Körper an das Allergen gewöhnt werden, bis er bestenfalls gar nicht mehr reagiert“, erklärt die Gesundheitsexpertin.

Notfallkit bei schweren Allergien

Bei schweren Allergien, etwa auf Nüsse oder Bienengift, kann es zur Anaphylaxie, einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion kommen. Ein griffbereites Notfallset kann Leben retten. „In dem Kit sollten eine Fertigspritze mit Adrenalin, ein orales Antihistaminikum, ein Glukokortikoid, bei Asthma ein Mittel zum Erweitern der Bronchien sowie Adrenalin als Spray enthalten sein“, rät Haw. Wichtig ist außerdem ein Anaphylaxie-Pass mit Hinweisen zu notwendigen Sofortmaßnahmen, den der behandelnde Arzt ausfüllt.
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Hautberatung per Smartphone: Hilfe bei Neurodermitis & Co.

Neue App „Skincare @home“ ist kostenlos und für Android und iPhone verfügbar

Hautberatung per Smartphone: Hilfe bei Neurodermitis & Co.

Hennigsdorf b. Berlin, 15. November 2022 – Um Anwendern von Hautpflege und Betroffenen von Hautkrankheiten die Wahl der richtigen Pflege-Produkte zu erleichtern, bietet die BELANO medical AG eine neue virtuelle und kostenlose Hautberatung an. Ganz einfach die App „Skincare @home“ aus Google Play oder Apple Store auf das Smartphone herunterladen, Care Code „SOS“ eingeben und sich registrieren. Die User können dann ihre Probleme formulieren oder einen Beratungstermin vereinbaren. In dem Termin fragt eine ausgebildete Haut-Expertin im persönlichen Gespräch aktuelle Symptome, Zustand der Haut, bisherige Pflege und evtl. verwendete Produkte ab und entwickelt einen Maßnahmen-Vorschlag.

Das Angebot richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Es ist kostenfrei, und zwar unabhängig von der Dauer und der Häufigkeit der Beratungen. „Wir wissen, wie sehr Betroffene unter Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne leiden“, begründet Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin und Vorstand Forschung und Entwicklung bei BELANO medical, die neue App. „Erkrankt zum Beispiel ein Kind, bedeutet das oft für die gesamte Familie eine große Belastung und Einschränkung der Lebensqualität.“ Die neue kostenlose Hautberatung soll helfen, das Hautmikrobiom wieder in Balance zu bringen und dadurch auch Familien zu entlasten.

Prof. Lang weiter: „Unsere Haut braucht kontinuierliche Pflege, um gesund zu bleiben. Dafür sorgt ein starkes Hautmikrobiom.“ Die Beratung soll wertvolle Tipps geben, wie die Haut gesund bleibt und Hautprobleme, Rötungen, Entzündungen oder Juckreiz durch die Regenerierung des Hautmikrobioms gelindert oder beseitigt werden können.

Persönliche Beratung auch über längere Zeit

Die Kommunikation erfolgt dabei per Video oder Textnachricht direkt über die App. „Das funktioniert genauso einfach wie Kommunikation per Videokonferenz oder Soziale Medien“, so Lang. „Eine gesunde Haut ist viel zu wichtig, als dass man irgendwo im Internet Antworten auf wirklich brennende Fragen sucht, daher haben wir uns für diese persönliche Hautberatung entschieden.“ Aus Erfahrung wisse man, dass die Behandlung von Hautproblemen oft eine längere Zeit in Anspruch nimmt. „Wir wollen helfen, diese Zeit mit den richtigen Empfehlungen zu verkürzen.“

Grundlage der Hautberatung sind die auf jeweilige Hautprobleme abgestimmten Produkte aus den Serien „ibiotics“ (Kosmetik) und „ibiotics med“ (Medizinische Hautpflege). Alle Artikel enthalten den natürlichen Wirkstoff stimulans®, mit dem das Hautmikrobiom so regeneriert werden kann, dass die normalen Hautfunktionen wieder in Takt kommen. Dieser mikrobiotische Ansatz ist weltweit einzigartig. Er verzichtet vollständig auf antibakterielle Wirkstoffe, Cortison, Parabene, Silikone, Mineralöle oder Inhaltsstoffe mit Allergiepotenzial.

Hinweis: Die Hautberatung von BELANO medical ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Wenn Sie bezüglich Ihrer Hautstörungen und des Krankheitsbildes unsicher sind, wenden Sie sich bitte an eine dermatologische Praxis.

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie die Henkel AG oder die Drogeriemarktkette Müller.

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Mit gesunden Bakterien therapieren ist der nächste Schritt

Mikrobiom-verbessernde Pflegeprodukte in europäische Leitlinie aufgenommen

Mit gesunden Bakterien therapieren ist der nächste Schritt

Hennigsdorf b. Berlin, 31. Mai 2022 – Häufiges Desinfizieren oder Händewaschen kann Hautkrankheiten verursachen, wenn es das natürliche gesunde Mikrobiom der Haut schädigt und den gesunden Säureschutzmantel der Haut verletzt. Das kann zu Juckreiz, Rötungen, aber auch zu Neurodermitis, Rosazea oder Schuppenflechte (Psoriasis) führen oder diese Symptome und Krankheiten verstärken. Darauf hat Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin an der TU Berlin und wissenschaftlicher Vorstand der BELANO medical AG, in einem Gespräch mit dem Magazin NATUR & HEILEN hingewiesen.

In dem aktuell erschienenen Beitrag (https://www.naturundheilen.de/artikel/das-mikrobiom-der-haut-unsere-unterschaetzte-schutzbarriere/) schildert Prof. Lang, wie gesunde Bakterien der Art Staphylococcus epidermidis gegen Entzündungskeime wie eine Art natürliches Antibiotikum wirken. Diese natürliche Balance im Mikrobiom der Haut scheine ein „Training für gute Bakterien“ zu sein. „Das führt dazu, dass unser Immunsystem in der Haut ebenfalls Abwehrstoffe produziert“, zitiert der Beitrag Christine Lang. Die schädlichen Bakterien einfach nur weg zu desinfizieren, sei daher kontraproduktiv. Eine intakte Hautoberfläche brauche das Zusammenspiel verschiedener Bakterien. Ziel müsse es daher sein, ein Übermaß an schädigenden Mikroorganismen zu reduzieren und gleichzeitig das Wachstum gesunder Bakterien auf der Haut zu fördern.

Klinische Studien für wirksame Produkte aus Bakterien

Geeignete Mikrobiom-fördernde Arzneimittel gegen Neurodermitis oder andere Erkrankungen gebe es trotz dieser wissenschaftlichen Erkenntnis noch nicht. „Es dauert, bis ein neuer Wirkstoff oder eine neue Therapie Eingang in die Leitlinien für Ärzte findet“, sagt Prof. Lang. Zudem werten viele Mediziner Bakterien noch immer als Krankheitserreger, die unter Kontrolle gehalten werden müssten. „Mit gesunden Bakterien zu therapieren, das wäre der nächste Schritt.“ Dafür brauche es zahlreiche klinische Studien, um ein Mikrobiom-basiertes Medikament zulassen zu können. Erste Empfehlungen zur Anwendung von Mikrobiom verbessernden Pflegeprodukten wurden bereits in die neuste europäische Leitlinie „Neurodermitis“ aufgenommen.

Für BELANO medical hat Prof. Lang schon vor einigen Jahren aus gesunden Bakterien den Wirkstoff „stimulans“ entwickelt, der unter anderem in der Medizinischen Hautpflege „ibiotics med“ enthalten ist. „Es handelt sich um ein Peptid, also Aminosäure-Verbindungen, die vom Milchsäurebakterium Levilactobacillus brevis gebildet werden“, erläutert Lang in dem Beitrag. „Sie regen gute Bakterien wie Staphylococcus epidermidis an, sich zu vermehren. Und je mehr davon wieder auf der Haut vertreten sind, desto besser lässt sich die Menge von Entzündungsbakterien zurückdrängen.“

Studien haben gezeigt, dass bei 80 Prozent der Teilnehmenden Beschwerden wie trockene Haut, Rötungen, Brennen, Stechen, Juckreiz und Entzündungen binnen weniger Tage abklangen. Kortison-haltige Präparate, die Nebenwirkungen haben können, konnten dadurch reduziert oder zum Teil ganz darauf verzichtet werden.

Ernährung und Diabetes haben Auswirkungen auf Hautgesundheit

Die Vielfalt von Bakterien auf der Haut (Haut-Mikrobiom) könne auch durch die Ernährung gefördert werden. Von dieser so genannten Darm-Haut-Achse wisse man bereits, „dass die Darmbakterien mit der Oberfläche der Darmschleimhaut reagieren und Moleküle aussenden, die in den Körper gelangen und auch mit der Haut in Kontakt treten und ihr Immunsystem trainieren“, erklärt Prof. Lang in dem Beitrag. „Was wir zu uns nehmen, wird im Magen und Dünndarm verdaut und über den Blutkreislauf im Körper verteilt, Vitamine etwa.“ Was der Körper nicht brauche, scheide er aus, oder schwitze es über die Haut in Form von Wasser, Zucker, Eiweißen, Fetten oder Säuren aus.

Das sei dann wiederum „Futter für die Mikroben“, heißt es in dem Beitrag. Das Absondern über die Haut bestimme wiederum, welche Bakterien sich davon besonders gut ernähren könnten. Prof. Lang: „Eine Studie hat gezeigt, dass Diabetiker, die ja einen erhöhten Blutzuckerspiegel haben, auch mehr Zucker beim Schwitzen an die Haut abgeben. Davon ernähren sich aber bevorzugt Entzündungsbakterien wie Staphylococcus aureus.“ In der Folge leide etwa jeder dritte Diabetiker auch an trockener Haut oder Juckreiz. Das Magazin verweist auf eine französische Studie, nach der ein Ungleichgewicht des Darm-Mikrobioms allergische Hautreaktionen und etwa auch Neurodermitis begünstigen könne.

Prof. Lang betont daher, dass bei der Behandlung von Hautproblemen und Hautkrankheiten immer beide – Darmflora wie Hautflora – betrachtet werden müssen. Das werde sich auch auf die Forschung und Entwicklung in Biotechnologie-Unternehmen wie BELANO medical auswirken.

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie die Henkel AG oder die Drogeriemarktkette Müller.

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Baby Hydro Gel ist internationales Trend-Produkt des Jahres 2021

Medizinische Hautpflege Serie „ibiotics med“ – Präsentation zur Fachmesse Cosmoprof

Baby Hydro Gel ist internationales Trend-Produkt des Jahres 2021

Hennigsdorf (Berlin), 6. Juli 2021 – Zur digitalen Beauty- und Kosmetik-Fachmesse WeCosmoprof International hat ein Expertenteam aus Trendforschern, Journalisten, Stylisten und Designern aus dem Produkt-Portfolio der über 500 Aussteller die besten Neuheiten ausgewählt. Dazu zählt auch das Baby Hydro Gel der Marke „ibiotics med“. Es wurde jetzt in den CosmoTrends Report 2021 aufgenommen und wird im Herbst – zusammen mit den anderen ausgewählten Neuheiten – auf der nächsten in Präsenz stattfindenden Cosmoprof Fachmesse vorgestellt.

Das Baby Hydro Gel (https://ibiotics.de/produkt/ibiotics-med-baby-hydro-gel/) kam Anfang dieses Jahres auf den Markt. Es wird in Online-Apotheken, Drogeriemärkten und Web-Shops angeboten. Forscher der BELANO medical AG hatten es gezielt für Kleinkinder und Babys ab einem Alter von zwei Monaten entwickelt, weil diese unter trockener Haut, Juckreiz oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis besonders stark leiden. Das Hydro Gel wurde eigens auf die Bedürfnisse empfindlicher Babyhaut angepasst. Anders als herkömmliche Babypflege ist es fettfrei und fördert den Aufbau eines gesunden Haut-Mikrobioms, ohne den natürlichen Fetthaushalt der sich heranbildenden Babyhaut zu stören.

Das Hydro Gel für Babys und Kleinkinder ist eine Weiterentwicklung der Medizinischen Hautpflege „ibiotics med“, die bisher schon als Handcreme, Reinigungsmilch, Lotion, Intensivcreme und Akutpflegecreme sowie als Tinktur für die Kopfhaut vertrieben wird. Alle Produkte wurden als natürliche Alternative für den Aufbau gesunder Haut und zur Begleitung von Therapien bei Ärzten, Dermatologen oder Heilpraktikern entwickelt. Der biologische Wirkstoff fördert gezielt das Wachstum natürlich vorkommender gesunder Bakterien und unterstützt so die Wiederherstellung und Stabilisierung einer gesunden Hautflora.

Um die Hautbarriere von Säuglingen und Kleinkindern bereits bei ersten Symptomen von Neurodermitis und trockener Haut zu stärken oder das Leiden der Kinder durch eine bestehende Neurodermitis zu lindern, sollte man so früh wie möglich mit der Anwendung beginnen. Das Baby Hydro Gel ist bereits ab dem zweiten Lebensmonat geeignet.

Die Cosmoprof Worldwide in Bologna gilt mit über 3.000 Ausstellern und über 250.000 Fachbesuchern als internationale Leitmesse für die Beauty- und Kosmetik-Industrie. Sie wurde wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie um ein Jahr auf März 2022 verschoben. Ersatzweise hatte im Juni die digitale Messe WeCosmoprof mit mehr als 500 Ausstellern stattgefunden ( www.cosmoprof.com (https://www.cosmoprof.com)).

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie die Henkel AG oder die Drogeriemarktkette Müller.

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