Unternehmensleitbild – Perspektive für die Zukunft

Ben Schulz liefert Einblicke, wie ein starkes Unternehmensleitbild Unternehmen in Zeiten der Permakrise und des Wandels unterstützen kann.

Unternehmensleitbild - Perspektive für die Zukunft

Ben Schulz verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Unternehmensberatung und Coaching.

Lange Zeit konnten deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine stabile Wirtschaftslage bauen. Diese Zeiten sind vorbei. Angesichts des Wandels sehen sich Unternehmen zum Handeln gezwungen und wünschen sich mehr Stabilität und Sicherheit. Durch die zunehmende Komplexität, wirtschaftliche Unsicherheiten und dadurch bedingte rasche Veränderungen auf dem Markt gewinnen Unternehmensleitbilder aktuell wieder an Bedeutung. Sie sollen Perspektive geben und eine Identifikationsplattform schaffen. Doch viele bestehende Leitbilder dienen nach wie vor nur Marketingzwecken oder wurden im Alleingang ohne Zutun der Menschen im Unternehmen entwickelt und verstauben nun im Schrank. Worauf kommt es wirklich an beim Thema Leitbild?

„Ein Leitbild muss mehr sein als nur eine Ansammlung schöner Worte. Es ist der Kompass, der Unternehmen durch die Stürme der modernen Geschäftswelt navigiert“, sagt Ben Schulz, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG. Der Wandel der letzten Jahre habe alle Unternehmen stark getroffen. In einer solchen Umgebung seien klare Werte und ein starkes Leitbild unverzichtbar. Doch oft würden Leitbilder zu bloßen Dekorationsstücken degradiert: „Leitbilder sind in vielen Unternehmen leider nur ein beliebtes Mittel zum Zweck. Man setzt sich mit Themen wie Verantwortung, Nachhaltigkeit oder Image zwar auseinander, doch im Verhalten verändert sich tatsächlich nichts“, warnt Schulz.

Die Ben Schulz & Partner AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen dabei zu unterstützen, Leitbilder zu entwickeln, die tatsächlich gelebt werden. Ein Leitbild sollte nicht nur extern glänzen, sondern auch intern von allen Mitarbeitenden verstanden und getragen werden. „Das Leitbild muss von der Geschäftsführung bis zum Azubi gelebt werden. Nur so wird es zum lebendigen Bestandteil der Unternehmenskultur und schafft Vertrauen bei Kunden und Mitarbeitenden“, erklärt der Experte.

Ein gutes Leitbild beantwortet laut Ben Schulz fünf essenzielle Fragen: Welchen Zweck erfüllt das Unternehmen (Purpose)? Welchen kundenbezogenen Auftrag erfüllt es (Mission)? Welches Zukunftsbild hat es (Vision)? An welchen Eckpunkten kann sich die tägliche Entscheidungsfindung orientieren (Leitsätze)? Welches Verhalten wird gelebt (Werte)? Nur wenn ein Leitbild auf diese Fragen klare Antworten gibt, kann es greifbar und im Alltag umsetzbar werden.

Die Praxis zeigt, dass viele Unternehmen hier noch Nachholbedarf haben. Eine Studie der Horváth AG aus dem Jahr 2020 zeigt, dass den meisten führenden deutschen Unternehmen ein vollständiges Leitbild fehlt. Und auch in den vier darauffolgenden Jahren hat sich an dieser Zahl nicht allzu viel verändert. „Es ist alarmierend, dass fast jedes zweite Unternehmen nur zwei oder weniger Leitbildelemente verwendet. Ein vollständiges Leitbild ist jedoch entscheidend, um eine klare und einheitliche Richtung vorzugeben“, betont Schulz.

Ein häufiges Argument gegen Leitbilder ist, dass sie schwer zu messen seien. Die Ben Schulz & Partner AG hat hierfür den Leitbild-Profiler entwickelt, ein Tool zur Evaluation der Wirksamkeit von Leitbildern in allen Unternehmensbereichen. „Mit dem Leitbild-Profiler können Unternehmen Prozesse, Produkte und Aktionen auf ihre Wirksamkeit im Hinblick auf das Leitbild bewerten und gezielt optimieren. So wird das Leitbild nachhaltig in die Unternehmenskultur integriert“, erklärt Schulz. „Unser Tool hilft Unternehmen, kreativ zu werden und über den Tellerrand hinauszuschauen. Es schafft eine Basis für gelingendes Employer Branding und stärkt die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen“, so Schulz weiter.

Die Umsetzung eines Leitbildes stehe und falle mit der Führung im Unternehmen. Führungskräfte müssen das Leitbild nicht nur kommunizieren, sondern auch selbst leben. „Veränderung beginnt bei den Führungskräften. Sie sind Vorbilder und ihre Handlungen müssen im Einklang mit dem Leitbild stehen. Nur so wird es glaubwürdig und nachhaltig im Unternehmen verankert“, betont Schulz.

Die Ben Schulz & Partner AG begleitet Unternehmen auf diesem Weg mit individuell zugeschnittenen Beratungs- und Implementierungsprozessen. „Unsere Erfahrung zeigt, dass ein erfolgreiches Leitbild ein Unternehmen stabiler und widerstandsfähiger macht. Es schafft eine starke Unternehmenskultur, die auch in unsicheren Zeiten Bestand hat“, fasst Schulz zusammen.

Mehr Informationen und Kontakt zu Ben Schulz und dem Team der Ben Schulz & Partner AG gibt es unter https://www.benschulz-partner.de/ . Kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere maßgeschneiderten Beratungs- und Implementierungsprozesse zu erfahren.

Die Ben Schulz & Partner AG ist ein Beratungsunternehmen, das sich auf die Entwicklung von Unternehmensleitbildern, Führungskräften und UnternehmerInnen spezialisiert hat. Sie unterstützen mittelständische Unternehmen dabei, klare Perspektiven zu entwickeln und zukunftsorientierte, resiliente Führungsteams zu schaffen. Ihr Angebot umfasst unter anderem Unternehmenscoaching, Leadership-Training und -Seminare sowie Kommunikations- und Change-Management-Schulungen. Ihr Auftrag ist es, Menschen und Unternehmen sicher und kraftvoll über Grenzen in neues Land zu führen. Das Team besteht aus Profis auf den Gebieten Strategieberatung und Coaching ebenso wie in der Unternehmensanalyse & Sparring. Mittelständische Unternehmen profitieren von ihrer jahrelangen Erfahrung und tiefgreifenden Expertise bei der Entwicklung und Umsetzung eines Unternehmensleitbild und der Befähigung von Führungskräften, zum Beispiel mittels Führungskräfteentwicklung.

Kontakt
Ben Schulz & Partner AG
Ben Schulz
Auf der Langaar 8
35684 Dillenburg-Frohnhausen
+492771267450
www.benschulz-partner.de

Top-Consultant Hans-Peter Machwürth: „Mittelstand durchlebt eine Zeitenwende“

Mittelständische Unternehmen brauchen oft andere Problemlösungen als multinationale Konzerne. Davon ist Hans-Peter Machwürth, der Inhaber der Unternehmensberatung Machwürth Team International (MTI) überzeugt.

Top-Consultant Hans-Peter Machwürth: "Mittelstand durchlebt eine Zeitenwende"

Hans-Peter Machwürth, Inhaber des Machwürth Team International (MTI) – Top-Consultant 2022

? Herr Machwürth, Ihrer Unternehmensberatung (https://www.mticonsultancy.com/) wurde beim Deutschen Mittelstands-Summit in Frankfurt Ende Juni zum vierten Mal das Gütesiegel „Top Consultant“ verliehen. Freut Sie das – schließlich ist der Mentor dieses Wettbewerbs der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff?
Hans-Peter Machwürth: Das freut uns selbstverständlich – doch nicht primär, weil Herr Wulff der Mentor des Benchmarking-Projekts ist, auf dem die Auszeichnung basiert.
? Sondern?
Machwürth: Bedeutsamer ist, dass der Auszeichnung eine umfassende wissenschaftliche Bewertung der teilnehmenden Unternehmensberatungen unter anderem durch Prof. Dr. Dietmar Fink vorausging – einem anerkannten Consulting-Experten. Und was noch entscheidender ist: Unsere Kunden bescheinigten uns erneut eine Top-Beratung.

Mittelständler ticken anders als Konzerne

? Inwiefern?
Machwürth: Jede Unternehmensberatung musste im Rahmen des Contests Referenzkunden nennen. Diese wurden mit einem Fragebogen befragt. Ermittelt wurde unter anderem: Als wie kundenorientiert stufen die Kunden die Unternehmensberatung ein? Wie zufrieden sind sie mit ihrer Leistung und den Ergebnissen? Und: Sind die Kunden davon überzeugt, dass sie von der Unternehmensberatung „mittelstandsgerecht“ beraten und unterstützt werden? Das war bei unseren Kunden der Fall.
? Wie erklären Sie sich, dass Ihnen die Mittelständler eine „mittelstandsgerechte Beratung“ bescheinigen, obwohl Ihr Beratungsunternehmen auch für Konzerne arbeitet?
Machwürth: Eine Ursache hierfür ist, dass wir selbst ein mittelständisches Unternehmen und kein Beratungskonzern sind. Das spüren die Entscheider im Kontakt mit uns. Hinzu kommt: Unsere Berater wissen, dass mittelständische Unternehmen zum Teil eine andere Kultur und Struktur als Konzerne haben. Deshalb brauchen sie oft auch andere Problemlösungen.

Erwünscht: Unterstützung bei der Umsetzung

? Gibt es weitere Gründe?
Machwürth: Ja. Zwei Klagen, die man oft von Mittelständlern bezüglich der Beratungskonzerne hört, sind: Ihre Mitarbeiter sprechen nicht die Sprache unserer Mitarbeiter, und sie entwickeln zwar tolle Konzepte, lassen uns aber bei deren Umsetzung allein. Letzteres ist gerade bei Mittelständlern fatal, weil sie häufig firmenintern nicht die nötigen Experten zum Beispiel in Sachen Personal- und Organisationsentwicklung sowie Change- und Projektmanagement haben. Also wollen und benötigen sie auch in diesen Bereichen Unterstützung.
? Lautet deshalb Ihr Slogan „We bring your strategy to life!“?
Machwürth: Ja, und dem entspricht unser Selbstverständnis. Wir verstehen uns nicht nur als Strategie- und Changeberater, sondern auch als Changebegleiter und -unterstützer. Nach entsprechenden Kriterien suchen wir auch unsere Mitarbeiter aus.
? Heißt das, Sie unterstützen und begleiten Ihre Kunden auch beim Umsetzen der Konzepte im Betriebsalltag?
Machwürth: Ja. Deshalb zählen zu unserem Team auch Trainer und Coachs; außerdem Fach-Experten, die zum Beispiel die Projektsteuerung übernehmen oder als „Firmeninterne auf Zeit“ bei den Kunden schlicht gewisse Aufgaben abarbeiten.

Die Unternehmen müssen sich zum Teil neu erfinden

? Gibt es weitere Erfolgsfaktoren?
Machwürth: Ja. Ein großes Plus von MTI ist, dass wir mit unseren 400 Mitarbeitern weltweit über die erforderliche Manpower verfügen, um in kurzer Zeit auch große Change- und Trainingsprojekte zu realisieren und den jeweiligen regionalen und kulturellen Gegebenheiten anzupassen.
? Warum ist diese Kompetenz so wichtig?
Machwürth: Nun, vor wenigen Wochen hielt unser Bundeskanzler Olaf Scholz seine inzwischen berühmte „Zeitenwende-Rede“. Eine Zeitenwende vollzieht sich zurzeit auch in der Wirtschaft – das heißt, viele Annahmen bzw. Paradigmen, auf denen das Handeln der Unternehmen bisher basierte, werden zurzeit obsolet.
? Das heißt, die Unternehmen müssen sich zum Teil neu erfinden bzw. definieren?
Machwürth: Das kann man so sagen. Das verunsichert
viele Mittelständler – auch weil sie nicht wissen, wie tragfähig ihre Geschäftsmodelle noch mittel- und langfristig sind. Diese Verunsicherung ist nachvollziehbar, obwohl es eine klassische Stärke des Mittelstands ist,
schnell und flexibel auf Marktveränderungen bzw. veränderte Kundenwünsche zu reagieren.
? Heißt das, zu den MTI-Aufgaben zählt es auch, das Selbstbewusstsein der Mittelständler zu stärken, so dass sie handlungsfähig bleiben?
Machwürth: Ja, zumindest das ihrer Mitarbeiter.

Standardantworten gibt es nicht

? Wie gelingt Ihnen dies in einem Umfeld, in dem die Themen virtuelle und hybride Zusammenarbeit sowie Führen auf Distanz eine immer größere Rolle spielen?
Machwürth: Standardantworten in diesem Bereich gibt es nicht. Jedes Unternehmen muss aus meiner Warte aufgrund seiner Stärken, Marktsituation usw. seine eigene Antwort finden. Keinesfalls dürfen etablierte Mittelständler jedoch in eine operative Hektik verfallen und sozusagen blind die Konzepte von Start-ups oder Konzernen kopieren, um zum Beispiel ihre Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen. Denn dies entspricht weder ihrem Bedarf, noch ihrer Kultur und Identität. In diesem Bereich sehen wir einen hohen Beratungs- und Unterstützungsbedarf bei Mittelständlern. Dabei erweist es sich als Vorteil, dass MTI als international agierendes Trainings- und Beratungsunternehmen in den vergangenen 20 Jahren bereits eine große Kompetenz im Entwickeln und Realisieren digitaler und hybrider Personalentwicklungs- und Trainingskonzepten aufgebaut hat. Davon profitierten unsere Kunden auch in der Corona-Zeit.

Es gibt viel zu tun. Packen wir es gemeinsam an.

? Das sagen Sie sehr selbstbewusst.
Machwürth: Ja, denn ansonsten hätten unsere Kunden unserer Leistung im diesjährigen Top-Consultant-Wettbewerb nicht erneut Bestnoten gegeben. Zudem wäre uns ansonsten im Mai nicht der Europäische Trainingspreis 2022 in Silber des Berufsverbands für Training, Beratung und Coaching (BDVT) in der Kategorie Hybrid/Blended Training verliehen worden. Das zeigt mir, wir sind auf einem guten Weg.
? Herr Machwürth, danke für das Gespräch.
Bernhard Kuntz

Das Machwürth Team International (MTI Consultancy), Visselhövede, ist ein international agierendes Beratungs- und Trainingsunternehmen. Es unterstützt mit seinen 450 Beratern und Trainern weltweit Unternehmen beim Umsetzen ihrer Strategien. Dabei verknüpft das 1989 gegründete Beratungsunternehmen die hierfür erforderlichen Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen so, dass die Unternehmensziele erreicht werden.

Auch stellt das Machwürth Team International (MTI) seinen Kunden Online- und digitale Instrumente (wie Lernplattformen) zur Verfügung, die diese zum Managen der Strategieumsetzungsprojekte sowie des hieraus resultierenden Change- und Lernbedarfs brauchen. Außerdem vermittelt es den Mitarbeitern – wie zum Beispiel Führungskräften, Verkäufern und Servicemitarbeitern – die Skills, die diese für ein erfolgreiches Arbeiten in dem veränderten Unternehmensumfeld benötigen.

Weltweit unterstützt das Machwürth Team International (MTI) mit seinen Tochtergesellschaften und Projektbüros Unternehmen bei der Strategieumsetzung; unter anderem in China, Nordamerika und Singapur. Der geschäftsführende Gesellschafter des Beratungsunternehmens, ist Hans-Peter Machwürth.

Firmenkontakt
MACHWÜRTH TEAM INTERNATIONAL
Verena Hammond
Dohrmanns Horst 19
27374 Visselhövede
(04262) 93 12 -0
verena.hammond@mwteam.com
http://www.mticonsultancy.com

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Bernhard Kuntz
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