WSM schickt Appell nach Berlin: „CBAM darf nachgelagerte Industrien nicht ruinieren“

Ausschuss für Klimaschutz und Energie beschäftigt sich heute mit CO2-Grenzausgleich

WSM schickt Appell nach Berlin: "CBAM darf nachgelagerte Industrien nicht ruinieren"

WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer

Düsseldorf/Hagen, 11. Mai 2022. Dass der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) kommt, steht für viele fest. Wie – damit befasst sich heute der Ausschuss für Klimaschutz und Energie des Deutschen Bundestags. Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) schickt den Appell nach Berlin, endlich noch ungelöste Probleme des CO2-Grenzausgleichs anzugehen: Bisher schützen die Vorlagen der EU-Kommission nur Hersteller von Stahl, Aluminium etc. vor globaler Konkurrenz, die ohne Klimaauflagen günstiger produziert. Nun muss es auch um den Schutz der verarbeitenden Industrien gehen, denen immens steigende Vormaterialkosten drohen. Und die auf dem Weltmarkt nicht mehr wettbewerbsfähig wären, da Brüssel den Grenzausgleich bisher nur für Importe plant und Exporte nicht entlastet.

Milliarden Mehrkosten – in Berlin muss heute die gesamte Wertschöpfungskette in den Fokus
„Der CBAM darf nachgelagerte Industrien nicht ruinieren. Seine Folgen treffen viele Branchen, nicht nur uns“, unterstreicht WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbands zeigt, dass allein auf Stahl und Metall verarbeitende Zulieferer durch steigende Vormaterialkosten über zwei Milliarden Euro zusätzlich zukommen könnten. Das würde viele zur Abwanderung zwingen – das Carbon-Leakage-Risiko stiege. Um das zu vermeiden, muss heute in Berlin die gesamte Wertschöpfungskette in den Fokus rücken.

Klimaschutz ja, mittelständischer Untergang nein
„Klimaschutz ja, mittelständischer Untergang nein. Wir stehen – wie auch deutsche und europäische Politiker – grundsätzlich hinter dem System CBAM. Aber Stahl und Metall verarbeitende Branchen müssen bei den bisher vorliegenden Plänen um ihre komplette Marge fürchten“, verdeutlicht Vietmeyer. Der Mix aus dem Grenzausgleich, der wie ein Zoll wirkt, und der Abschaffung kostenfreier Emissionszertifikate erhöht den Vormaterialpreis enorm und würde die Umsatzrendite vieler Unternehmen einfach schlucken. Und unzählige Arbeitsplätze hierzulande gleich mit. Auf den wichtigen Exportmärkten außerhalb der EU wären die Stahl- und Metallverarbeiter zudem nicht mehr wettbewerbsfähig.
Text 2149 Z. inkl. Leerz.

Die Stahl und Metall verarbeitende Industrie in Deutschland, das sind: rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit über 400.000 Beschäftigten über 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Die Unternehmen beschäftigen im Durchschnitt 100 Mitarbeiter und sind mit Abstand die wichtigsten Kunden der Stahlerzeuger.
Die Branche zeichnet sich durch hohe Spezialisierung und Wettbewerbsintensität aus. Die Unternehmen fertigen für die internationalen Märkte der Automobil-, Elektro- und Bauindustrie, den Maschinenbau und den Handel.
Der WSM ist Dachverband für 14 Fachverbände. Zusammen bündeln sie die Interessen einer der größten mittelständischen Branchen in Deutschland und sind Sprachrohr für deren wirtschaftspolitische Vertretung auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene. Sie suchen den Ausgleich mit marktmächtigen Abnehmern und Lieferanten aus Industrie und Handel. Und sie fordern bessere Rahmenbedingungen für Wachstum, Dynamik und Wettbewerb – ob bei Steuern, Abgaben, Recht, Forschung, Umwelt, Energie oder Technik.

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Deutsche Firmenkredit Partner (DFKP) wächst stark und gewinnt Interhyp-Gründer als weitere Investoren

Deutsche Firmenkredit Partner (DFKP) wächst stark und gewinnt Interhyp-Gründer als weitere Investoren

Nach einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2021 gibt der Firmenkreditvermittler DFKP den Einstieg neuer Investoren bekannt: Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf, die Gründer des größten deutschen Baugeldvermittlers Interhyp, investieren über ihre Beteiligungsgesellschaft HW Capital in die DFKP. Somit schließt der Firmenkreditvermittler seine Seed-Finanzierung mit insgesamt rund 5 Millionen Euro ab.

Gegründet im Jahr 2019, ist die DFKP führender Vermittler von Betriebsmittelkrediten, Investitionsdarlehen, Leasing & Mietkauf- sowie Einkaufsfinanzierungslösungen in Deutschland. Aktuell sind rund 70 Banken und Spezialfinanzierer angebunden. Diesen ermöglicht die DFKP die effektive Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus allen gängigen Branchen. Dabei setzt die DFKP auf einen digitalisierten Kreditprozess über eine eigene Plattformtechnologie sowie auf erfahrene und hochspezialisierte Firmenkundenberater. Während KMUs sonst mühsam bei mehreren Banken in die Antragsstellung müssen, um Machbarkeitseinschätzungen zu bekommen und Konditionen zu vergleichen, schaffen die Finanzierungsprofis der DFKP schnell Transparenz, erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Kreditzusage und haben Zugriff auf die besten Konditionen am Markt. 2021 wurden so trotz anhaltender Corona-Krise über 90 Mio. Euro Finanzierungsvolumen erfolgreich an Partnerbanken vermittelt, was einer 2,5-fachen Steigerung gegenüber 2020 entspricht.

Im Firmenkundengeschäft genießt dieser Plattformansatz bei Banken einen immer höheren Zuspruch, da er die Stückkosten und Konvertierungsquoten in der Neukundengewinnung deutlich verbessert. Banken erhalten abgestimmt auf ihre jeweilige Arbeitsweise und Kreditrisikostrategie vorgeprüfte Kunden, die sie effizient in die Marktfolge einreichen können. Dieser Trend, der in den vergangenen 20 Jahren bereits das private Baufinanzierungsgeschäft von Grund auf verändert hat, wird aus Sicht der Interhyp-Gründer auch im Firmenkundengeschäft zu massiven Veränderungen führen. Wie in der Baufinanzierung liege auch in der Firmenkundenfinanzierung der Schlüssel in der Beratungsqualität und effizienten Integration möglichst vieler Anbieter auf der Plattform.

„Paul Weber und sein Team haben in kurzer Zeit eine beeindruckende Leistungsfähigkeit aufgebaut und treiben die Innovation in diesem Markt. Das hat uns überzeugt und uns an die frühen Jahre bei Interhyp erinnert“, sagt Robert Haselsteiner. Marcus Wolsdorf ergänzt: „Die DFKP baut konsequent eine schlagkräftige Plattform und das beste Beraterteam in Deutschland – das wollen wir mit unserer Erfahrung unterstützen, denn die Parallelen zum Baufi-Markt, den wir mit Interhyp revolutioniert haben, sind sehr groß.“

Als „perfect match“ sieht Paul Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFKP, das neue Engagement: „Wir sind sehr stolz, Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf für uns gewonnen zu haben. Die beiden sind sehr erfolgreiche Unternehmer, Vorreiter der Plattformentwicklung in Deutschland und teilen unsere Vision für den Firmenkundenmarkt. Daher sind sie nicht nur als Investoren an Bord, sondern auch als Mentoren und Berater.“ Robert Haselsteiner weiter: „Der Markt für KMU-Finanzierungen ist mit über 500 Mrd. Euro jährlichen Neugeschäfts enorm und gleichzeitig hoch fragmentiert. Die DFKP hat das Potenzial, das Interhyp der Firmenkundenfinanzierung zu werden.“

Weitere Informationen unter: https://www.dfkp.de

Über die DFKP
Seit 2019 finanziert die Deutsche Firmenkredit Partner (DFKP) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland und kombiniert die Kraft der Digitalisierung mit umfassender persönlicher Beratung. Die DFKP-Finanzierungsberater haben Zugang zu Finanzierungsprodukten von aktuell über 70 Banken und Spezialfinanzierern und sichern Firmenkunden marktführende Konditionen. Die DFKP betreibt derzeit Standorte in Berlin, Hamburg, München, Leipzig, Essen und Nürnberg und beschäftigt 30 Mitarbeiter. https://www.dfkp.de

Über HW Capital:
Nach ihrer gemeinsamen Zeit bei Goldman Sachs gründeten Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf 1999 gemeinsam die Interhyp AG und bauten das Unternehmen zum Marktführer für die Vermittlung privater Baufinanzierungen aus. 2005 erfolgte der Börsengang, 2008 die Übernahme durch die niederländische ING Groep. 2013 schieden Haselsteiner und Wolsdorf bei Interhyp aus und investieren seitdem selektiv in junge Unternehmen, die sie mit ihrer Erfahrung unterstützen. Daneben betreiben sie mit der gemeinnützigen Finanztip Stiftung unter finanztip.de Deutschlands reichweitenstärksten Geld-Ratgeber für Privatkunden.
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Nürnberger Werbeagentur gehört erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

Nürnberger Werbeagentur gehört erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

Geschäftsführerin Daniela Köhler von BESONDERS SEIN freut sich über die Great Place to Work® Awards

Auf Platz 1 in Bayern und in Deutschland

Die Nürnberger Werbeagentur BESONDERS SEIN ist beim Landeswettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2022“ von Great Place to Work® erneut als einer der besten Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Die Werbeagentur erhält diesmal in zwei Wettbewerbskategorien den 1. Platz und gehört somit zu den besten Arbeitgebern im Ranking der Unternehmen bis 49 Mitarbeitern. Die Auszeichnung steht für besonderes Engagement bei der Gestaltung einer vertrauensvollen und förderlichen Unternehmenskultur sowie attraktiven Arbeitsbedingungen.

BESONDERS SEIN erzielte in dem diesjährigen Arbeitgeberwettbewerb in zwei Kategorien Spitzenleistungen. Neben Platz 1 im Ranking „Bayerns Beste Arbeitgeber“, belegte die Digitalagentur ebenfalls Rang 1 in der deutschlandweiten Kategorie „Beste Arbeitgeber kleiner Mittelstand“. Damit zählt BESONDERS SEIN zu den Unternehmen mit der attraktivsten Unternehmenskultur. Unter den ersten Plätzen reihen sich in den anderen Größenklassen z. B. Adobe Deutschland und Salesforce. Die Werbeagentur liegt mit einem Ergebnis von 97 Prozent Mitarbeiterzufriedenheit weit über der Benchmark. So stimmen beispielsweise 100 Prozent der Beschäftigten von BESONDERS SEIN der Aussage zu: „Alles in allem ist dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz.“ Aufgrund des herausragenden Ergebnisses wurde die Geschäftsführerin Daniela Köhler zum Interview in das Haus der Bayrischen Wirtschaft nach München eingeladen, wo das Prämierungs-Event online übertragen wurde.

Im jährlichen Ranking stellen sich mehr als 800 Unternehmen dem anonymen Urteil der eigenen Beschäftigten. Darüber hinaus wird das Management im Rahmen eines Kultur Audits befragt, welche Maßnahmen und Programme zur Gestaltung einer attraktiven Unternehmenskultur auferlegt werden. Im Fokus der Befragung stehen unter anderem Vertrauen in alle Mitarbeitenden, Teamgeist, Fairness, Wertschätzung, Respekt sowie Identifikation mit dem Unternehmen. Die Ergebnisse der beiden Befragungen (Great Place to Work® Mitarbeiterbefragung und Kultur Audit) sind im Verhältnis 3:1 gewichtet. Die Bewertung durch die Mitarbeitenden steht also im Vordergrund.

„Ein Great Place to Work® zu sein ist die Grundlage unserer gesamten Geschäftstätigkeit und unserer Strategie. Wir sind der Meinung, dass Kunden sich künftig die Kununu-Einträge und die Mitarbeiterportale der Unternehmen ansehen, bevor sie eine Anfrage stellen. Erst kürzlich wurde uns von einem Interessenten genau das bestätigt. Denn wer zufriedene Mitarbeiter hat, kann auch gute Arbeit abliefern. Wir arbeiten stets an unserem Ziel, BESONDERS SEIN als Marke so anziehend zu machen, dass Bewerber und Interessenten Schlange stehen und Wartezeiten in Kauf nehmen, um mit uns zusammenzuarbeiten. BESONDERS SEIN ist ein Vorbild, das genannt wird, wenn jemand nach einer Benchmark in Sachen Employer Branding und Führungsstrategien fragt. Spitzenleistung ist eine Selbstverständlichkeit für uns. Gepaart mit unserer DNA sind wir einzigartig und magisch anziehend. Denn jeder will doch auf seine Art BESONDERS SEIN“, so Daniela Köhler, Geschäftsführerin von BESONDERS SEIN.

„Die Auszeichnung steht für Arbeitsplatzkultur, die in hohem Maße von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägt ist“, sagt Andreas Schubert, Geschäftsführer beim Great Place to Work® Institut. „Eine attraktive, Engagement- und innovationsfördernde Unternehmenskultur ist ein zentraler Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg und die Bewältigung wichtiger Zukunftsaufgaben – gerade auch in der aktuellen Situation.“

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Über BESONDERS SEIN:
Die BESONDERS SEIN GmbH ist eine Werbe- und Digitalagentur aus Nürnberg und wurde 1999 von Daniela Köhler gegründet. Ursprünglich gestartet als Ein-Frau-Unternehmen ist sie zu einem etabliertem Spezialisten für Digitalmarketing gewachsen und zählt inzwischen zu den bekanntesten Agenturen für Industrie und Mittelstand in der Region. Sie bietet Dienstleistungen aus den Bereichen Digitalisierung, Employer Branding sowie Web- und Grafikdesign. Die Unternehmens-Philosophie rückt den Menschen in den Mittelpunkt. Der Purpose der Agentur „Sei mutig ANDERS zu SEIN“ zielt zum einen darauf ab, Individualität zu fördern und mit Authentizität die eigenen Stärken größtmöglich nutzbar zu machen. Zum anderen zielt er auf die Überzeugung von BESONDERS SEIN ab, dass künftig diejenigen gewinnen, die Menschlichkeit als Grundsatz für Erfolg definieren und Wertschätzung, Profit und Sinnhaftigkeit vereinen.

Über Great Place to Work®:
Great Place to Work® zertifiziert Organisationen auf Grundlage anonymer Mitarbeiterbefragungen und der Analyse der Personalmaßnahmen. Allein in Deutschland begleitet Great Place to Work® jährlich mehr als 800 Unternehmen aller Branchen und Größen und befragt über 200.000 Mitarbeitende. Das deutsche Institut mit Firmensitz in Köln wurde 2002 gegründet und beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeitende. Weltweit führt Great Place to Work® jährlich mit seinen rund 60 Instituten Befragungen in mehr als 10.000 Unternehmen mit fast 20 Millionen Beschäftigten aus über 100 Ländern durch. Damit ist Great Place to Work® eine international führende, benchmarkbasierte Instanz bei der Analyse, Weiterentwicklung und Sichtbarmachung von Arbeitgeberattraktivität.

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Ausgezeichnet! Recruiting im „geheimen Job-Markt“

Willkommen in der neuen Welt der Talentgewinnung!

Ausgezeichnet! Recruiting im "geheimen Job-Markt"

Die Luft wird zunehmend dünner für Unternehmen. Konnten Personalabteilungen vor ein paar Jahren noch aus dem Vollen schöpfen und stapelweise Bewerbungsunterlagen sichten, hat sich das Blatt radikal gewendet. Heute bewerben sich Unternehmen beim Bewerber, nicht mehr umgekehrt. Das setzt eine völlig neue Personalbeschaffungsstrategie voraus.

Seit 2006 beschäftigen sich die Köpfe von PREDICTA|ME intensiv mit dem Thema Recruiting. Durch interne und externe Studien, konnten die jeweiligen Trends im Markt von uns analytisch erkannt und in das „PREDICTIVE Recruiting Model“ zusammengefasst werden. Der hohen Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft wurde ebenfalls Rechnung getragen.

Wir haben unseren Einblick Unternehmen zu Nutzen gemacht.

„Wenn Unternehmen potenziellen Kandidaten helfen würden, mehr über sich selbst, über das eigene Verhalten, zu erfahren, wenn sie aufzeigen würden, warum dieses Verhalten ein Gewinn für ihr Unternehmen wäre – dann würden Kandidaten ihnen vertrauen, sich interessieren – sie würden zusagen!“ (Dr. Daniel Nummer, Geschäftsführer PREDICTA|ME GmbH)

Sie müssen Verhaltensweisen der Person objektiv und vorausschauend bewerten können (Welches Verhalten macht diesen Menschen in ihrem Arbeitsalltag stark? Welche Verhaltensweisen müssen entwickelt werden?). Laden Sie zu einer digitalen „Probe-Arbeit“ ein – eine Simulation die beiden Seiten Einblick in die Passung gibt. Sie dürfen Lebensläufe nicht mehr als alleinige Basis für Entscheidungen heranziehen. Der Prozess des Kennenlernens muss authentisch, vor allem einfach für Kandidaten sein. Sie müssen Interesse an den persönlichen Merkmalen einer Person entwickeln. Ihre Mehrwerte als Arbeitgeber müssen erkannt und stärker betont werden. Sie müssen die Reichweite durch eine Kombination von sozialen Kanälen erhöhen. Sie müssen zeitnah und verlässlich auf Interesse antworten und mit Kandidaten wertschätzend und auf Augenhöhe umgehen. Am glaubwürdigsten ist dies im Alltag der Personen zu erreichen (Active Sourcing).

Unsere Motivation: Unternehmen und Menschen wieder sinnhaft zusammenzubringen! Denn der Mensch ist ein Sinnsucher! Wenn er Sinn findet, ist vieles möglich. Ist die Suche erfolglos, ist er gelangweilt, frustriert, apathisch, gereizt, deprimiert und sucht nach einem Sinnersatz. Die Hoffnung auf Sinn geht im Arbeitsumfeld häufig verloren. Die Unternehmen, die Kandidaten wieder Sinn vermitteln, gewinnen das „Rennen um Talente“.

Der Mensch beschäftigt sich auch in der Arbeitswelt mit existenziellen Fragen. Wer bin ich, wie kam ich hierhin, was soll ich tun, warum und was passiert danach? Bei allem was wir tun, oder auch nicht tun, in jedem Umfeld, beschäftigen wir uns mit dem Sinn. Die Sinnorientierung gibt uns eine tiefere Bedeutung als unsere bloße Existenz. Sie lässt uns wichtig und größer erscheinen und gibt uns zumindest subjektiv ein Gefühl der Sicherheit. Fühlen wir uns sicher, können wir uns auf andere wichtige Dinge konzentrieren. Wir sind bereit Kraft zu leisten. Wir stellen Arbeitskraft zur Verfügung. Das Wissen über die Bedeutung von Sinn, ermöglicht uns einen authentischen Austausch mit Kandidaten. Diese wissen vom ersten Moment an, das wir für Mandanten arbeiten, denen die persönliche Passung und eine positive Arbeitsatmosphäre besonders wichtig erscheint.

Damit die Personalbeschaffung schnell vonstatten geht und Kandidaten nicht mehr lange auf ein Ergebnis warten müssen, unterstützen unsere Anwendungen bei der Suche, der Ansprache und der Vorselektion der Kandidaten. Der Fokus liegt dabei im „geheimen Job-Markt“. Denn wir bei PREDICTA|ME fokussieren nicht auf aktiv suchende Kandidaten (ca. 20%), sondern auf Kandidaten, die bis zu unserem Kennenlernen noch gar nicht über einen Jobwechsel nachgedacht haben (40%).
Unsere so genannten „Active Search Engines“ finden passende Profile und „Matching-Algorithmen“ gleichen die für eine Stelle gesuchten Skills und sozialen Anforderungen mit Kompetenzen ab, die ein Kandidat vorweist und geben durch eine „Jobsimulation“ (spielerische Simulation statt CV), eine Prognose über dessen Passung ab. Dann sprechen wir mit allen Kandidaten individuell und schärfen die Vorauswahl auch im Hinblick auf Auftreten und Kommunikation. Das beste aus Technik und Mensch für das Unternehmens-Recruiting vereint. Sich gegenseitiges Vertrauen zu erweisen ist dabei stets unser Fokus.

Nach erfolgter Vorselektion werden die Informationen über die infrage kommenden Bewerber per Knopfdruck mit der Fachabteilung geteilt. Jeder im Recruiting-Prozess Beteiligte macht sich ein Bild von den Talenten und bewertet sie innerhalb des Bewerbermanagementsystems. Das erspart viele Meetings und verhilft dem Recruitingprozess zu weiterer Effizienz.

Das beste aus wirtschaftlicher Sicht? Dieser Prozess kostet Unternehmen nur ein Bruchteil der Kosten, die für einen herkömmlichen „headhunting“ Prozess abgerufen werden müssten.

Sprechen Sie uns doch einfach mal an! Wir freuen uns auch einfach nur über den sinnhaften Austausch…

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Die PREDICTA|ME GmbH macht Unternehmen zu Pionieren des Organisationsverhaltens und der Unternehmenskultur. Sie verbindet umfassende diagnostische digitale Verfahren und ein spielerisches Vorgehen zu einem Steuerungssystem für Unternehmen, um Produktivität, Zufriedenheit und Wertschöpfung durch förderliches Verhalten zu sichern.
Wir messen und visualisieren Ihr Organisationsverhalten – Ihre Kultur. Die Wechselwirkung von Führungsverhalten, Teams und Performance wird sichtbar.

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Arm und Reich: Elon Musk verfügt über 304 Mrd. Dollar – 750 Millionen Menschen über weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag

Wie entwickelt sich die Kluft zwischen Arm und Reich?
Neues Buch „Im Wandel der Zeit“ gibt Antworten

Arm und Reich: Elon Musk verfügt über 304 Mrd. Dollar - 750 Millionen Menschen über weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag

Dr. Thies Claussen

Wie entwickelt sich die Kluft zwischen Arm und Reich?

Die Amerikaner belegen nach der „Forbes“-Liste 2022 bei den 10 reichsten Menschen der Welt allein 9 Plätze, darunter bekannte Namen wie Elon Musk (Tesla; 304 Mrd. Dollar), Jeff Bezos (Amazon; 196 Mrd. Dollar) oder Bill Gates (Microsoft; 137 Mrd. Dollar). Nur der Franzose Bernard Arnault (Luxusmarken wie Dior; 203 Mrd. Dollar) schaffte es als reichster Europäer auf Platz 2 dieser Liste. Die reichsten Deutschen Beate Heister und Karl Albrecht Junior, die Erben der Supermarktkette Aldi Süd folgen mit 43 Mrd. Dollar erst auf hinteren Plätzen.

Umgekehrt leben rund 10 Prozent der Weltbevölkerung, also mehr als 750 Millionen Menschen, in extremer Armut. Nach einer Definition der Weltbank bedeutet das, dass sie weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben. Bei diesem Ansatz wird die Kaufkraft des US-Dollars in lokale Kaufkraft umgerechnet. Das heißt, das extrem arme Menschen nicht in der Lage sind, sich täglich die Menge an Gütern zu kaufen, die in den USA 1,90 US-Dollar kosten würden. Knapp die Hälfte der Weltbevölkerung lebte 2020 von weniger als 5,50 US-Dollar am Tag.

Angus Deaton, Professor der Princeton University, der 2015 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Analysen von Konsum, Armut und Wohlfahrt erhielt, warnt vor einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Soziale Spannungen, verschärft durch Zuzug, Flucht und Migration, gefährden den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft. Auf Dauer – so Deaton – lässt sich Prosperität nur erreichen, wenn die Ungleichheit gemildert wird. Andernfalls drohen wirtschaftliche Dauerkrisen und soziale Konflikte, die die Demokratie gefährden.

Wie sieht die Entwicklung von Einkommen und Vermögen in Deutschland aus? Wie entwickelt sich die Kluft zwischen Arm und Reich? Nach dem Zweiten Weltkrieg zu Zeiten des Wiederaufbaus und des „Wirtschaftswunders“ rückte dieses Thema eher in den Hintergrund. Ludwig Erhard versprach „Wohlstand für Alle“. Der Großteil der Bevölkerung musste bei null anfangen. Heute haben wir zwar ein erheblich höheres Wohlstandsniveau, aber die Verteilungsfrage rückte wieder in den Vordergrund.

Der aktuelle sechste Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vom Mai 2021 zeigt, dass insbesondere beim Vermögen eine große Ungleichheit besteht. Der Gini-Koeffizient liegt hier bei 0,81. Der Gini-Koeffizient ist ein Indikator, der angibt, wie gleich etwas in einer Gruppe verteilt ist. Er kann zwischen 0 und 1 schwanken. 0 würde bedeuten, dass alle deutschen Haushalte exakt gleich viel Vermögen besäßen, 1 würde bedeuten, dass ein Haushalt alles besitzt und alle anderen nichts. Beim Global Wealth Report der Credit Suisse für das Jahr 2019 liegt Deutschland mit dem Gini-Koeffizienten 0,81 auf dem 150. Platz. Ähnlich schlimm ist die Lage in Nigeria und Südafrika, schlimmer allerdings in den USA und – das überrascht – in Schweden.

Doch zunächst ist festzuhalten: Eine Gleichverteilung von Einkommen, Vermögen, Lebensbedingungen und gesellschaftlicher Teilhabe gibt es nicht und kann es in einer Sozialen Marktwirtschaft auch nicht geben. Die grundlegende Frage ist allerdings, wie groß die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind und ob die Ungleichheit wächst oder sich verringert.

Beginnen wir – bevor wir auf die beträchtlichen Vermögensunterschiede eingehen – mit der Einkommensverteilung. Für die meisten deutschen Haushalte ist das regelmäßige Arbeitseinkommen die wichtigste Einkommensquelle. Zwischen 1991 und 2018 stiegen die nominalen Arbeitseinkommen in Deutschland um 76 Prozent. Unter Berücksichtigung der Preissteigerungen verbleibt ein reales Plus von 12 Prozent.

Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass beim Einkommen die relative Verteilung schon seit 2005 bemerkenswert stabil ist. Das deckt sich auch mit einer Untersuchung von Prof. Clemens Fuest. Bei der Einkommensverteilung liegt der Gini-Koeffizient nach Steuern und Sozialleistungen bei 0,28. Das ist international ein überdurchschnittlich guter Wert. Hinzu kommt, wie es der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung belegt, dass letztlich alle Einkommensbereiche von der positiven Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahre profitiert haben.
Doch zwischen den Einkommen von Ärzten, Rechtsanwälten oder Ingenieuren einerseits und Geringverdienern andererseits klafft eine erhebliche Lücke. Als Geringverdiener definiert die Bundesagentur für Arbeit die derzeit 18,7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit einem Bruttoarbeitsentgelt unter 2.284 Euro. In diesem unteren Entgeltbereich sind überdurch-schnittlich viele Frauen, Beschäftigte unter 25 Jahren und Beschäftigte ohne deutsche Staats-bürgerschaft vertreten. Auch gehören diesem Entgeltbereich nur sehr wenige Akademiker, aber viele Ungelernte an.

Besonders groß ist das Risiko, nur ein geringes Einkommen zu erzielen im Gastgewerbe (68,9 Prozent), der Arbeitnehmerüberlassung (67,9 Prozent) und in der Landwirtschaft (52,7 Prozent). Während in diesen Branchen mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten weniger als 2.284 Euro im Monat verdienen, sind es im Öffentlichen Dienst (2,5 Prozent), bei der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (4,2 Prozent) sowie in der Information und Kommunikation (6,0 Prozent) nur sehr wenige Beschäftigte.

Regional fällt auf, dass der Anteil der vollzeitbeschäftigten Geringverdiener im Osten (mit der Ausnahme Berlin) trotz der Konvergenz in den vergangenen Jahren noch immer weitaus höher ist als im Westen. Beispiele sind der Erzgebirgs-kreis (43,2 Prozent Geringverdiener), Görlitz (42,5 Prozent) oder Vorpommern-Rügen (40,8 Prozent). Den niedrigsten Anteil an Geringverdienern unter den Landkreisen verzeichnen Wolfsburg (6,4 Prozent) und Erlangen (8,3 Prozent).

Und wie sieht es in der Mittelschicht aus? Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung definiert die Mitte so, dass Paare mit zwei Kindern dazugehören, wenn sie über einen verfügbaren Monatsverdienst zwischen 3000 bis 8000 Euro verfügen. Gerade Deutschland war immer stolz auf seine Mittelschicht, die größer war als in anderen Industrieländern. Die Mitte hält den Staat am Laufen, weil sie mehr an Steuern und Beiträgen einzahlt als sie an Sozialleistungen herausbekommt. Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zählt fast die Hälfte der Gesellschaft zur Mittelschicht (Mitte 37 Prozent, untere Mitte 10,5 Prozent). Hinzu kommt mit 13,2 Prozent die obere Mittelschicht/Wohlstand.

Bei den Babyboomern, die von 1955 bis 1964 auf die Welt kamen, schafften es sieben von zehn nach dem Berufsstart in die Mittelschicht. Bei den Jahrgängen 1983 bis 1996, sind es nur sechs von zehn. Dabei spielt Bildung eine zentrale Rolle. Wer eine Ausbildung abschließt, aber kein Studium, dem bleibt die Mitte öfter versagt als früher. Nach der Studie der Bertelsmann-Stiftung ist es nicht nur schwerer geworden, in die begehrte Gesellschaftsschicht zu kommen. Gerade jene in der unteren Mittelschicht rutschen leichter daraus ab – im typischen Berufsalter jeder Fünfte.

Soweit zum Thema Einkommen und Einkommensverteilung. Doch nun zur Verteilung des Vermögens, wo Deutschland mit dem bereits genannten Gini-Koeffizienten von 0,81 weltweit nur weit hinten auf dem Platz 150 liegt. Das heißt, dass 149 Staaten eine bessere Vermögensverteilung haben als Deutschland.

Zunächst: In Summe sind die privaten Haushalte in Deutschland so reich wie noch nie. Nach einer Analyse der DZ Bank ist das Geldvermögen 2021 um mehr als 7 Prozent auf fast 7,7 Billionen Euro gestiegen. Berücksichtigt werden in dieser Auswertung Bargeld und Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Fonds sowie Ansprüche gegen-über Versicherungen. Die rasant gestiegenen Immobilienwerte sind in diesen Zahlen noch gar nicht berücksichtigt.

Wenn das Immobilienvermögen hinzugerechnet wird, betrug das deutsche Privatvermögen 2020 nach einer im Januar 2022 veröffentlichen Schweizer Studie sogar 16,4 Billionen Euro. Damit liegt Deutschland bei den Privatvermögen in der Gesamtsumme in Europa auf Platz eins, gefolgt von Frankreich mit 12,6 Billionen Euro und Großbritannien und Italien mit je 10 Billionen Euro.

Über die genaue Verteilung sagen diese Zahlen noch nichts aus. Klar ist aber, dass von dem Vermögenszuwachs nicht die unteren Einkommensklassen profitiert haben. Denn gerade in der Corona-Pandemie legten die Aktienkurse teilweise deutlich zu, die Börsen erreichten Höchstwerte. Davon profitieren vor allem die, die genügend am Kapitalmarkt angelegt haben und natürlich die, die von den teilweise exorbitant gestiegenen Immobilienwerten Nutzen ziehen. Auch wurde mehr gespart und weniger ausgegeben, das können sich vor allem besser situierte Haushalte leisten.

Die Vermögensungleichheit ist außer in Deutschland EU-weit nur in Irland und Lettland ähnlich groß. Laut Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) verfügt die ärmere Hälfte der Bevölkerung zusammen über nur 1,3 Prozent des Gesamtvermögens. Den reichsten 10 Prozent gehörten gemeinsam 56 Prozent des Vermögens. Innerhalb dieser Gruppe ist das Vermögen nochmals extrem konzentriert: Die fünf reichsten Menschen bzw. Familien verfügen über mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der deutschen Bevölkerung.

Bei 7,7 Billionen Euro Geldvermögen und 16,4 Billionen Gesamtvermögen verwundert es kaum, dass auch die Zahl der Euro-Milliardäre in Deutschland von 69 im Jahr 2001 auf 162 im Jahr 2020 um mehr als das Doppelte anstieg. Zu den größten Vermögensbesitzern gehören insbesondere sehr große Lebensmittelhändler wie Aldi oder Lidl und Milliardäre aus dem Automobilbereich.

Die meisten der Superreichen verdanken ihren Reichtum dem Erbe ihrer Eltern und teilweise Großeltern. Erbschaften verschärfen zweifellos die in Deutschland herrschende Vermögensungleichheit. Vererbt wurden 2020 in Deutschland schätzungsweise 200 bis 400 Milliarden Euro. Davon nahm der Staat aber nur 6,99 Milliarden Euro Erbschaftssteuern ein. Nur ein Teil der Erb-schaften war steuerpflichtig. Der Großteil profitiert von hohen Freibeträgen und Steuervergünstigungen bei Schenkungen vor dem Tod.

Die Corona-Pandemie hat auch in Deutschland zu einer enormen Neuverschuldung des Staats geführt. Eine stärkere Belastung der Vermögenden zur Finanzierung der Corona-Folgen könnte durchaus geboten sein. Möglich wäre eine Anhebung der Steuersätze für sehr hohe Einkommen, eine stärkere Besteuerung von Erbschaften oder das Wiederaufleben einer Vermögenssteuer. Doch schon ein Blick auf die Zwänge der neuen Ampel-Koalition zeigt, dass die Spielräume für Entscheidungen in diese Richtung eher eng sind.

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird zwar nicht beim Einkommen, wohl aber beim Vermögen immer noch größer statt kleiner werden. Schon der Nobelpreisträger Angus Deaton warnte vor drohenden Wirtschaftskrisen, sozialen Konflikten und der Gefährdung der Demokratie, wenn die Ungleichheiten nicht gemindert würden.

Mehrere soziale Organisationen haben vor zunehmender gesellschaftlicher Ungleichheit durch die Corona-Krise gewarnt. Jobverlust, Gehaltseinbußen durch Kurzarbeitergeld oder fehlende Aufträge bei Selbstständigen – die Corona-Krise verstärkt das Armutsrisiko.

„Man hat als armer Mensch ein höheres Risiko, an Corona zu erkranken und zu sterben, als ein reicher“, sagte der Präsident des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Pandemie habe bewirkt, „dass Teile der Mitte der Gesellschaft gefährdet sind, in Armut abzurutschen“. Viele Selbstständige seien nicht mehr in der Lage, ihren Lebensstandard zu halten. „Die Mitte ist geschrumpft. Für immer mehr Menschen wird die Lage prekär, während ein anderer Teil noch reicher geworden ist“, so Bauer.
Er befürchtet „eine weitere Spaltung der Gesellschaft, wenn die Zahl derer wächst, die staatliche Unterstützung benötigen, und gleichzeitig auf der anderen Seite wenige einen immer größeren Anteil des Vermögens besitzen“. Das werde zu Spannungen führen.

Claussen geht in seinem neuen Buch „Im Wandel der Zeit“ in acht Kapiteln auf Fragen ein wie „Was lernen wir aus der Corona-Pandemie?“ oder „Was bestimmt unsere Zukunft?“. Weitere Kapitel sind „Welche Lebensphasen durchlaufen wir?“, „Wie werden Menschen weise?“, Was bedeutet Wissenschaft für unser Leben?“ oder „Wie entwickelt sich die Kluft zwischen Arm und Reich?“. Auch stellt er die Fragen „Scheitert der Klimaschutz an unserer Bequemlichkeit?“ und im letzten Kapitel „Was macht uns glücklich?“.

Das neue Buch „Im Wandel der Zeit“ ist präzise, klar und gut verständlich geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind jeweils wissenschaftlich untermauert und gründlich durchdacht. Das im Hamburger Tredition-Verlag im Februar 2022 erschienene 170-seitige Buch ist sehr empfehlenswert für alle, die eine Orientierung zu wichtigen Fragen unseres Lebens und unserer Gesellschaft suchen.

Von Dr. Thies Claussen sind die Bücher „Im Wandel der Zeit. Wo stehen wir? Wohin gehen wir?“ (2022), „Denkanstöße – Acht Fragen unserer Zeit“ (2021), „Unsere Zukunft nach Corona“ (2020), „Ludwig Erhard. Wegbereiter unseres Wohlstands“ (2019), „Zukunft beginnt heute“ (2018) und „Unsere Zukunft“ (2017) erschienen.
Der Autor war Ministerialdirigent im Bayerischen Wirtschaftsministerium und zuletzt Vizechef der LfA Förderbank Bayern.

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Dynamics 365 Sales und Dynamics 365 Sales Insights: So wird der Vertrieb richtig smart

Dynamics 365 Sales und Dynamics 365 Sales Insights: So wird der Vertrieb richtig smart

(Bildquelle: @connectiv! eSolutions GmbH)

Die Studie “ Künstliche Intelligenz in der Unternehmenspraxis (https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fbiec.iao.fraunhofer.de%2Fcontent%2Fdam%2Fiao%2Fbiec%2Fdocuments%2FDigitalfestival-BeSmart%2Fkuenstliche-intelligenz-in-der-unternehmenspraxis.pdf&data=04%7C01%7C%7C9b837c6a1ea044a53efd08d9f0679eb9%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C637805150642950912%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000&sdata=LWNh%2BKx64VlG9LLUKsXch5UyaxkAhUOQqObmoWh6Zmg%3D&reserved=0)“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO fand heraus, dass sich 2019 zwar bereits 75 % der deutschen Betriebe mit Fragestellungen zu Künstlicher Intelligenz beschäftigten, allerdings kleine und mittlere Unternehmen noch stark hinterherhinkten. In erster Linie schien das an der mangelnden Verfügbarkeit ausreichender Daten für das Trainieren von KI-Systemen zu liegen. Ebenso fehlten die finanziellen und personellen Mittel. Dabei ist evident, dass von der schlauen automatisierten Datenauswertung gerade der Vertrieb extrem profitieren würde. 36,2 % sehen den Vertrieb als zweitgrößten Nutznießer des Einsatzes von Machine Learning und Künstlicher Intelligenz im Unternehmen, so die Studie Machine Learning 2021 (https://www.ifs.com/de/sitecore/media-library/assets/2018/07/18/ifs-studie-ki-machine-learning/?gclid=CjwKCAjwrfCRBhAXEiwAnkmKmS2x4qOzBmC0uTp9ytja6cHasH05pOieKU1IckVdSRQuAQOVMgeDYhoCfcYQAvD_BwE).

Die Lösung heißt Microsoft Dynamics 365 Sales und Sales Insights, die es Betrieben jeder Größenordnung ermöglichen, ihren Vertrieb zu modernisieren und an die sich ständig ändernden Kundenbedürfnisse dynamisch anzupassen. Zwei kostenlose Webcasts vermitteln, wie zukunftsorientierte Vertriebsteams mithilfe der KI-gestützten Anwendungen das volle Potenzial ihrer täglichen Arbeit ausschöpfen und ihre Erfolge messbar steigern können. Dazu deckt Dynamics 365 Sales von der Leadgewinnung über Marketing und Vertrieb bis hin zum Vertragsabschluss und der nachfolgenden Kundenbetreuung alle Bedarfsfelder ab. Da sich Dynamics 365 nahtlos mit Microsoft Teams und Office 365 integrieren lässt, sind die Workflows nahtlos und intuitiv und zudem so benutzerfreundlich, dass selbst Vertriebsteams, die bisher nur mit On-Premise-Lösungen gearbeitet haben, nach einer kurzen Schulung sofort loslegen können. Da die Lösung cloudbasiert ist, sind Installation, Onboarding und die Skalierbarkeit auf jede Unternehmensgröße – auch und gerade bei Firmenwachstum – leicht möglich.

Datenschätze und Umsätze heben

Mit seinem datengesteuerten Ansatz verfolgt und analysiert Dynamics 365 Sales laufend Aktivitäten, Anfragen, Verkaufschancen und Angebote, um umfassende Kundeninformationen zur richtigen Zeit zu liefern. Das hilft dem Vertrieb, Leads schneller als die Konkurrenz zu erfassen, zu organisieren, abzurufen und zu bewerten. Schließlich sind belastbare Datengrundlagen eine wesentliche Voraussetzung, um frühzeitig und gezielt handeln zu können. Dynamics 365 versteht Wirkungsketten und schätzt die Folgen von Handlungsoptionen ab, damit Verkäufer nicht nach dem Gießkannenprinzip arbeiten müssen. Sie verschwenden keine Zeit und können sich uneingeschränkt aufs Verkaufen konzentrieren. Selbst im Gespräch greift Dynamics 365 Sales dem Vertrieb unter die Arme, indem es KI-gestützte Konversationsintelligenz einsetzt und Emotionen, Stimmungen und Prioritäten des Gegenübers erkennt.

Mehr Chancen für den Mittelstand

Microsoft Dynamics 365 Sales ist auch für kleine und mittelständische Unternehmen äußerst attraktiv. So profitiert die mittelständische, inhabergeführte Unternehmensgruppe GOLDBECK schon seit 2011 von den vielen Vorteilen von Dynamics 365 Sales. Bei der Implementierung wurde GOLDBECK von connectiv! unterstützt. „Mit der Migration unserer Dynamics 365 Sales-Lösung in die Cloud konnten wir einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung unseres Vertriebs gehen. Dank der Expertise von connectiv! lief die Migration in die Cloud absolut professionell und reibungslos ab“, so Jean Ziebarth, Projektleiterin CRM und technische Software-Entwicklung bei GOLDBECK GmbH. GOLDBECK gehört zu den treibenden Kräften im gewerblichen und kommunalen Hochbau, weil der digitale Wandel auf allen Ebenen des Unternehmens zum Teil einer gelebten Kultur wurde. „Unsere Zusammenarbeit mit GOLDBECK hat einmal mehr gezeigt, dass Microsoft Dynamics 365 Sales funktioniert, ganz gleich, wie groß das Unternehmen ist oder welcher Branche es angehört. Daten zu haben ist eine Sache, aber Daten richtig zu nutzen und zu interpretieren – das ist etwas ganz anderes. Dynamics 365 Sales analysiert und priorisiert bestehende Daten und erstellt daraus intelligente Arbeitslisten sowie Handlungsempfehlungen, um genau den besten Lead oder die nächste Verkaufschance zu identifizieren. Davon profitieren die Vertriebsteams unserer Kunden massiv“, freut sich Peter Wisse, Head of CRM Sales bei connectiv!.

Zwei Webcasts zeigen das volle Potenzial

Digitaler Vertrieb mit Dynamics 365 Sales
Donnerstag, den 21. April 2022 von 10:00 bis 11:00 Uhr

Die digitale Transformation ist endgültig im Vertrieb angekommen! Dank Sales-Automation kann sich der Vertrieb für die Zukunft gut aufstellen. Smarte Datennutzung, höhere Abschlussraten und ein 360°-Blick auf Kunden, Partner und Lieferanten führen zu mehr Umsatz und deutlich höherer Produktivität. Peter Wisse, Head of CRM Sales bei connectiv! eSolutions GmbH und Christian Mainka, Senior Cloud Solution Architect bei Microsoft Deutschland GmbH geben in diesem kostenlosen Webcast einen guten Überblick über die Funktionen und Navigation in Dynamics 365 Sales, erklären die Dashboards, zeigen, wie die Stammdatenverwaltung funktioniert, wie aus Leads Geschäftschancen erwachsen und sich ein digitales, kundenzentriertes Geschäftsmodell erfolgreich etablieren lässt.

Jetzt hier registrieren! (https://meetings.lm-ag.de/Registration?e=3ac8b782-5f81-4a98-bbef-0e132bd55b29)

KI im Vertrieb – Einsatzmöglichkeiten intelligenter CRM-Lösungen
Mittwoch, den 04. Mai 2022 von 10:00 bis 11:00 Uhr

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz lassen sich in kurzer Zeit riesige Datenmengen analysieren, um daraus wichtige Erkenntnisse für das eigene Geschäft abzuleiten. So werden z. B. Prognosen präziser und Leads können durch selbstlernende Scoring-Verfahren besser priorisiert werden. Das schafft mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben. In diesem kostenlosen Webinar gehen Peter Wisse, Head of CRM Sales bei connectiv! eSolutions GmbH und Christian Mainka, Microsoft Deutschland GmbH auf die KI-Features von Microsoft Dynamics 365 Sales Insights ein und verraten zahlreiche Geheimnisse zur Vertriebsbeschleunigung.

Jetzt hier registrieren! (https://meetings.lm-ag.de/Registration?e=007f496f-109d-47cf-9fa8-a17bb21704ec)

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Fraunhofer-Software CareCam – Gesundheitstipps vom eigenen Computer

Fraunhofer-Software CareCam - Gesundheitstipps vom eigenen Computer

„CareCam“ des Fraunhofer IGD erkennt via Webcam u.a. Stresssymptome und schlägt Abhilfe vor. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Das Fraunhofer IGD stellt auf der DMEA eine Software vor, die zum persönlichen Gesundheitsassistenten am Bildschirm-Arbeitsplatz wird. Der Clou: dafür benötigt sie lediglich eine handelsübliche Webcam

Sitzen, gucken, tippen, klicken – daraus besteht für viele Menschen der Arbeitsalltag. Und seit der Corona-Pandemie hat sich die Zeit vor dem Monitor – häufig im Homeoffice – noch intensiviert. Dimitri Kraft, Doktorand am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock, programmierte eine Lösung für alle Computergeplagten: die CareCam.

Software berät, wie wir gesünder arbeiten können

Über die Webcam registriert die Software jede noch so winzige Bewegung. „Unter anderem nimmt die Gesichtserkennung kleinste Änderungen im Farbton wahr, die wir mit bloßem Auge gar nicht sehen können. Daraus errechnet sie den Puls“, erklärt Dimitri Kraft. Die Kamera misst die Blinzelfrequenz und warnt rechtzeitig, damit das Phänomen trockener Augen gar erst nicht auftritt. Sie erfasst die Körperhaltung und den Gesichtsausdruck, zieht daraus Rückschlüsse auf den Stresslevel und schlägt Interventionen vor: „Wenn die Software merkt, dass man gestresst ist oder eine schlechte Körperhaltung hat, dann schlägt sie Abhilfe vor: einfach mal die Sitzposition ändern, ein kurzes Stretching oder eine Meditation.“ Dafür arbeitet der Forscher mit Partnerinnen und Partnern aus den Bereichen der Physiotherapie und Psychologie zusammen.

Daten bleiben auch im BGM privat

Die Daten der CareCam verbleiben ausschließlich bei den Nutzenden und werden nur gespeichert, damit eine Beobachtung über längere Zeit möglich ist. Andere technische Lösungen, wie sie z. B. Smartwatches bieten, erheben zwar ähnliche Messwerte, sind aber aufwendiger anzuwenden, müssen mitgenommen oder aufgeladen werden. Und sie müssen unter Umständen extra angeschafft werden. Dimitri Krafts Lösung dagegen basiert auf dem Gerät, vor dem viele Menschen mit einer Bürotätigkeit ohnehin während des Arbeitens sitzen. Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz lernt die Software ihre Nutzerin oder ihren Nutzer kennen und stimmt ihre Vorschläge für Bewegungspausen oder andere Maßnahmen auf sie oder ihn ab. In etwa einem Jahr könnte das Programm nach verschiedenen Pilottests und Weiterentwicklungen für einen größeren Personenkreis anwendungsbereit sein. Dann sollen Arbeitgeber es als Möglichkeit des individuellen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) anbieten können. Das Potential hat auch die Fraunhofer-Gesellschaft erkannt und fördert die Idee des Entwickler-Teams über das AHEAD-Programm.

Weiterführende Informationen – zu diesem und allen weiteren Exponaten des Fraunhofer IGD auf der DMEA: https://www.fh-igd.de/DMEA

Fraunhofer IGD auf der DMEA:

– Berlin, 26.-28. April 2022
– Fraunhofer-Gemeinschaftsstand: Halle 2.2, Stand E106

Über das Fraunhofer IGD:
Das 1987 gegründete Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 180 Forscherinnen und Forscher entwickeln an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die „Smart City“. Durch die Zusammenarbeit mit den Schwester-Instituten in Graz und Singapur entfalten diese auch internationale Relevanz. Mit einem jährlichen Forschungsvolumen von 21 Mio. Euro unterstützen wir durch angewandte Forschung die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

Gerold Wolfarth macht Bayerns Endsee zum Silicon Valley

Der Social Entrepreneur ist vor 22 Jahren selbst als One-Man-Startup gestartet

Gerold Wolfarth macht Bayerns Endsee zum Silicon Valley

Gerold Wolfarth (51) aus Archshofen in Baden-Württemberg, Chef von Ökovation Ventures aus Endsee (Bildquelle: © bk group AG, Gerold Wolfarth)

Endsee ist ein ehemaliger bayerischer Gips-Steinbruch (https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/10/index.htm) an der Grenze zu Baden-Württemberg. Aber Endsee ist auch der geografische Mittelpunkt der vier Metropolen Frankfurt, München, Stuttgart und Nürnberg. Genau an diesem Endsee will nun der baden-württembergische Social Entrepreneur (https://gerold-wolfarth.eu) Gerold Wolfarth (51) aus Archshofen mit vielen Startups ein deutsches Silicon Valley aus dem Boden stampfen (https://www.youtube.com/watch?v=r7OO9rd0BPQ).

Wolfarth sieht sich als Zukunftsmacher

Wolfarth will verhindern, dass Europas klügste Köpfe Europa verlassen müssen, um ihre Ideen zu verwirklichen. Wolfarth erinnert sich noch zu gut an seine Anfänge: „Meine Vorschläge und Ideen wurden immer abgetan mit dem leidigen Satz ‚Das haben wir schon immer so gemacht‘. Doch genau das hat mich motiviert und mir gezeigt, dass ich meine eigenen Ideen nur umsetzen kann, wenn ich mich selbstständig (https://benchmarkday.de/referenten/gerold-wolfarth/) mache.“

Wolfarth war selbst mal ein One-Man-Startup. Zur Jahrtausendwende gründete er in Endsee seine bk Group AG (https://bk-group.eu). Sie ist inzwischen Marktführer im schlüsselfertigen Ausbau und anschließendem Verwalten von Gebäuden für Einzelhandel, Arztpraxen oder Autohäusern.

Ökovation Ventures zeigt Transparenz und Seriosität

Zur Finanzierung seines neuen Ziels hat Wolfarth im Herbst letzten Jahres in Endsee einen Fonds mitgegründet, den er leitet: die Ökovation Ventures (https://oekovation-ventures.de) GmbH & Co. KG. Es ist der erste Fonds aus dem Mittelstand (https://www.youtube.com/watch?v=h9K-oAzm15Q&t=6s) für den Mittelstand. Ökovation wurde gerade neu von SCOREDEX (https://www.scoredex.com/unternehmen/oekovation-ventures-gmbh-co-kg/?s=Ökovation%20Ventures) eingewertet und zeigt damit Transparenz und Seriosität.

Im Interview mit Business Leaders (https://www.business-leaders.net/profile/wolfarth-gerold-oekovation-ventures-gmbh-co-kg/) erzählt der Unternehmer (https://wir-die-zukunftsmacher.de/beitrag/zukunftsmacher-gerold-wolfarth/), warum Pommes und Champagner in seinem neuen Startup-Paradies Endsee zusammengehören und wie in Endsee eine bk World mit einer Tankstelle der Zukunft aussieht, die er bald eröffnen möchte.

Im Teil 2 des Interviews berichtet Wolfarth auf News.Scoredex.com (https://news.scoredex.com/2022/03/18/gerold-wolfarth-interview-teil-2-die-meisten-start-ups-denken-zu-klein/), welchen ersten Durchbruch der Ökovation Ventures Fonds im Februar 2022 mit dem Startup ottobahn (https://otto-bahn.de) GmbH in München erzielte und was die meisten Startups aus seiner Sicht falsch machen.

Sobald Sie als Investor jemandem Ihr Geld anvertrauen müssen, besteht die Gefahr, daß Sie skrupellosen Vermittlern oder Maklern praktisch chancenlos ausgeliefert sind. Kapitalrückführungen sind nahezu unerreichbar, auf jeden Fall aber nervenaufreibend und teuer.

Versicherungsmakler und -vertreter, Vermögensberater, Immobilien- und Finanzkaufleute werden gerne von unseriösen Gesellschaften angeworben, um in deren Kundenstamm dubiose Angebote „an den Mann“ zu bringen. Weil die Vermittler in der Regel das Vertrauen ihrer Klienten besitzen, werden diese leicht Opfer von Anlagebetrug. Mal bekommen sie Schrottimmobilien, mal Luftschlossgeschäfte jeglicher Art angedreht.

Wir beobachten und beschreiben die immensen Schäden durch Kapitalanlagebetrug seit vielen Jahren und möchten einen substanziellen Beitrag zu deren Vermeidung liefern. Dazu haben wir die Gesamtsituation intensiv analysiert und schließlich ein System entwickelt, das kostengünstig ein Maximum an Transparenz und somit Sicherheit für den Anleger bietet: SCOREDEX!

Kontakt
Scoredex GmbH
Rainer Maurer
Bahnhofsstrasse 52
8001 Zürich
+41 44 51244-25
+41 44 51244-26
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Dr. Langer Medical GmbH gehört zu den TOP 100 Innovatoren 2022 in Deutschland

Dr. Langer Medical GmbH gehört zu den TOP 100 Innovatoren 2022 in Deutschland

Waldkirch – Ausgezeichnetes Innovationsmanagement: Die Dr. Langer Medical GmbH aus Waldkirch hat bei der 29. Runde des Wettbewerbs TOP 100 als Ideenschmiede überzeugt und dafür das TOP 100-Siegel 2022 verliehen bekommen. Nur besonders innovativen mittelständischen Unternehmen wird diese Auszeichnung zuteil.

Was ist TOP 100?
Als einziger Innovationswettbewerb in Deutschland bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg eines Unternehmens. TOP 100 prämiert nicht lediglich einzelne Produkte, sondern nimmt alle Stufen des Innovationsprozesses eines Unternehmens genau unter die Lupe.
Im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter des Vergleichs, untersuchten der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team das Unternehmen Dr. Langer Medical anhand von mehr als 100 Innovations-Indikatoren aus fünf Kategorien: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg.
Im Grundsatz geht es in der TOP 100-Analyse um die Frage, ob die Innovationen eines Unternehmens nur ein Zufallsprodukt sind oder ob sie systematisch geplant werden und damit in Zukunft wiederholbar sind. Eine besondere Gewichtung erfährt die Frage, ob und wie sich Neuheiten und Produktverbesserungen am Markt durchsetzen.
Dr. Langer Medical ist auf das intraoperative Neuromonitoring spezialisiert und hat sich vor allem im Bereich der Schilddrüsen-Chirurgie seit 2 Jahrzehnten international bekannt gemacht. Im vergangenen Jahr erhielt das Unternehmen mit dem Plus X Award in 4 Disziplinen für den Neuromonitor AVALANCHE® SI2 und dem renommierten IF Award für das User Interface Design des neuen Neuromonitors AVANCHE® Plus für die Neurochirurgie zwei wichtige Auszeichnungen. „Wir sind auf einem starken Expansionskurs“, so Christian Hartmann, der neben den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Dr. Andreas Langer und Dipl.-Ing. Heike Langer als dritter Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb und Marketing seit März 2021 mit an Bord ist. „Mit unserer Philosophie „The Art of Neuromonitoring“ streben wir unaufhaltsam nach der besten Verbindung von komplexen Anwendungen und einfachen lernförderlichen Bedienkonzepten. Das ist uns bei unserem Flaggschiff AVALANCHE® Plus in hervorragender Weise gelungen. Die Begeisterung unserer Kunden erfüllt uns jeden Tag aufs Neue und inspiriert uns zu neuen Ideen.“, so Dr. Andreas Langer, der gemeinsam mit seinem aus hochqualifizierten Mitarbeitenden bestehenden Team sehr stolz auf das TOP 100-Siegel ist.
Damit alle Bewerber die gleichen Chancen haben, wird das Siegel in drei Größenklassen vergeben: bis 50, 51 bis 200 und mehr als 200 Mitarbeitende. Beworben hatten sich insgesamt 436 Mittelständler, 294 von ihnen waren erfolgreich und gehören damit zu den diesjährigen TOP 100 (maximal 100 pro Größenklasse).
„Wie sehr ist ein Unternehmen auf Innovation ausgerichtet? Wie konsequent folgen seine Strukturen diesem Ziel? Bei TOP 100 untersuchen wir das“, erläutert Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von TOP 100. „Die innovativsten Mittelständler erhalten das Siegel. Es zeigt, dass sie hervorragend für künftige Herausforderungen gerüstet sind.“

Am 24. Juni gibt es einen zweiten Anlass zum Feiern: Dann kommen in Frankfurt am Main die Top-Innovatoren des Jahrgangs 2022 zur Preisverleihung auf dem Deutschen Mittelstands-Summit zusammen, um die Glückwünsche von Ranga Yogeshwar entgegenzunehmen. Der Wissenschaftsjournalist begleitet den Innovationswettbewerb seit elf Jahren als Mentor und Dr. Langer Medical ist in diesem Jahr mit dabei.
Folgen Sie Dr. Langer Medical auf den sozialen Medien wie LinkedIn, Xing oder Facebook, um ebenfalls dabei zu sein.

Sie sind interessiert an innovativer Medizintechnik im Rahmen Ihrer chirurgischen Eingriffe?
Sie fragen sich, wie schütze ich in meinem OP-Umfeld die vorhandene Nervenstrukturen und wie kann ich meine Arbeit im Rahmen der klinischen Qualitätsanforderungen einfach und schnell dokumentieren?
Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!

Wir bieten qualitativ hochwertige Lösungen, „Made in Germany“, in folgenden Disziplinen:

-> Schilddrüsenchirurgie
-> Neurochirurgie
-> Wirbelsäulenchirurgie
-> Gefäßchirurgie
-> HNO/MKG- Chirurgie
-> Kinderchirurgie
-> Unfall- und periphere Nervenchirurgie

Natürlich mit der entsprechenden Zubehörpalette aus eigener Reinraumfertigung.

Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Fragen und Wünsche!
Ihr Dr. Langer Medical Team

Kontakt
Dr. Langer Medical GmbH
Jannick Braun
Am Bruckwald 26
79183 Waldkirch
07681 474540
jannick.braun@medical-langer.de
http://www.medical-langer.de

Tarek Al-Wazir eröffnet DIGITAL FUTUREcongress 2022 in Frankfurt a.M.

Größte branchenübergreifende IT-Anwender- und Anbieterplattform für die Digitalisierung im Mittelstand am 17.05.2022 – Keynote Speaker Lineup steht fest

Tarek Al-Wazir eröffnet DIGITAL FUTUREcongress 2022 in Frankfurt a.M.

Größte Kongressmesse für die Digitalisierung im Mittelstand

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gibt in rund zweieinhalb Monaten den Startschuss für die dann bereits zum zehnten Mal im Rhein-Main-Gebiet ausgerichtete, überregionale Kongressmesse rund um die Digitalisierung für den Mittelstand. Zudem hält Prof. Dr. Kristina Sinemus, hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, online zugeschaltet eine Laudatio für einen anschließend im Rahmen der Veranstaltung stattfindenden Gründer-Wettbewerb.

Der DIGITAL FUTUREcongress, an dem zuletzt im Februar 2020 in der Messe Frankfurt mehr als 4.000 Personen teilnahmen, bietet unter anderem vielfältige Event Specials. Dazu zählen ein Roboter-Check-in, die Vorstellung des KI-Zentrums Frankfurt, eine große eSports und Gaming Area, eine Clusterstraße, eine Networking Lounge, 3D-Druck oder ein Start-Up Award mit eigener Pitch-Bühne. Die Agenda umfasst weiterhin Top-Themen wie New Hybrid Work, Robotik oder Künstliche Intelligenz. Darüber hinaus erwartet das Publikum ein umfassendes Konferenz-Programm aus praxisrelevanten Workshops und userorientierten Vorträgen, beispielsweise von den Keynote SpeakerInnen

– Mirco Bharpalania – Head of Data, Analytics und Integration für das Kerngeschäft der Lufthansa Group
– Prof. Dr. Martin-Niels Däfler – Buchautor, Dozent und für die digitale Arbeitswelt von Morgen
– Prof. Jan Peters – Expert for Intelligent Autonomous Systems am Computer Science Department der TU Darmstadt
– Marcel Isbert – Manager AI & Member of the AI Alliance of the European Commission, STATWORX GmbH
– Dr. Heike R. Dahlmann – Strategieberaterin, Ärztin, Coach, Buchautorin, CEO IMTEI

Das Mitte Mai mit entsprechenden Trends und aktuellen Technologien gespickte hybride Format richtet sich an die 1. und 2. Führungsebene von KMU und Großunternehmen. Unter dem Motto „Rethink your Business Model“ liegt der Fokus des branchenübergreifenden Netzwerk- und Austauschtreffens auf der Entwicklung und Abstimmung neuer Geschäftsmodelle.

Parallel können BesucherInnen in der Ausstellung mit IT-Experten, Lösungs- und Serviceanbietern vor Ort wie virtuell in Verbindung treten oder auch untereinander initiativ ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen und Early Bird-Tickets unter https://frankfurt.digital-futurecongress.de/de/.

AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG bietet als Veranstalter und Kreisgeschäftsstelle des BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.) regional und bundesweit mehr als 1.000 KundInnen mediale Plattformen, Großveranstaltungen und Unternehmernetzwerke. Dazu gehört neben der dikomm – Zukunft Digitale Kommune u.a. die größte Anwender-Kongressmesse zum Thema Digitalisierung für den Mittelstand in Hessen, NRW und Bayern, der DIGITAL FUTUREcongress. Daneben wird seit Februar 2021 das DIGITAL FUTUREmag – das erste interaktive Online-Magazin für die Digitale Transformation im Mittelstand – herausgegeben. Die Enterprise Community DICOO ist neu im Portfolio und bietet als virtuelle Messeplattform effektives Netzwerken für Unternehmen.

Kontakt
AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG
Michael Mattis
Otto-Hesse-Str. 19
64293 Darmstadt
061519575770
061519575779
office@amc-media-network.de
http://www.digital-futurecongress.de/