Der Schlüssel zu messbarer Verbindlichkeit im IT-Support

Spezialisierte Middleware als Universal-Übersetzer zwischen Kunde und Provider

Der Schlüssel zu messbarer Verbindlichkeit im IT-Support

Eine spezialisierte Middleware fungiert als Bindeglied zwischen den Kunden- und Provider-Systemen.

Externer IT-Support soll in Unternehmen die Kapazitäten für das Kerngeschäft erhöhen – und nicht für zusätzliche Aufwände sorgen. In der Praxis aber ist genau Letzteres allzu oft der Fall. Eine intransparente und ineffiziente Kommunikation erschwert und verzögert die Bearbeitung von Support-Anfragen zum Teil immens, zusätzlich ist aufgrund der fehlenden Nachvollziehbarkeit oft nicht klar, an welchen Stellen es hapert. Für Service-Level-Agreements (SLAs) bedeutet dies zwangsläufig, dass diese nicht oder nur unzureichend eingehalten werden, es zu Diskussionen zwischen Provider und Kunde kommt und dieser Zustand allgemein zum akuten Alltagsproblem wird. Da die Prozesse und Tools von Enterprise-Kunden und Providern in der Regel verwoben sind, fällt außerdem vielen Unternehmen der Wechsel eines IT-Dienstleisters schwer. Eine vermittelnde Instanz, die als Bindeglied zwischen den Systemen und Prozessen auf beiden Seiten fungiert, schafft hierfür die nötige Abhilfe und verbessert den Support dahingehend, dass messbare Steigerungen in Effizienz und Produktivität entstehen.

Enterprise-Kunden schließen mit ihren Providern teils äußerst detaillierte Service Level Agreements (SLAs), um eine schnelle Reaktionszeit und vor allem eine hohe Qualität der IT-Services sicherzustellen. Ein noch so ausgefeilter Vertrag bringt in der Praxis allerdings wenig, wenn die Vereinbarungen nicht als nachweisbare Key Performance Indicators (KPI) messbar sind. Ob geschlossene SLAs unter solchen Bedingungen auch effektiv eingehalten werden oder ob sie verletzt werden, bleibt dabei nebulös. „Ohne eine verbindliche Messbarkeit bleibt Unternehmen quasi nur ihr Bauchgefühl“, sagt Rene Vierkorn, Chief Marketing & Sales Officer bei der Lomnido GmbH, die auf Softwareprodukte für effektive digitale Kommunikation im Service Management spezialisiert ist. Zwar sind SLAs im Bereich der Enterprise-Konzerne hoch dotiert, sodass für Provider viel auf dem Spiel steht und sie selbstverständlich um die Einhaltung der Vereinbarungen bemüht sind. Sich als Enterprise-Kunde aber allein auf sein Bauchgefühl zu verlassen, ist wenig ratsam.

Kaum nachvollziehbare Kommunikation

„Messbarkeit ist eine Funktion der Verbindlichkeit“, erklärt Roland Csombai, Head of Sales bei Lomnido. Sprich: Können Provider an ihren Services nicht konkret gemessen werden, kann eine vertragliche Verbindlichkeit in der Praxis recht schnell vage werden. Welcher Mitarbeitende hat zu welchem Zeitpunkt welche Informationen an wen weitergegeben? Wer hat wie lange für eine Antwort gebraucht? Wie viele Rückfragen wurden gestellt? Wenn sich solche Fragen nicht anhand messbarer KPI beantworten lassen, kann die Kommunikation zwischen Enterprise-Kunden und Providern kaum mehr nachvollzogen werden. Zur Verfügung stehen dann im Grunde nur grobe Messpunkte, anhand derer sich feststellen lässt, wann ein Ticket geöffnet und wann es wieder geschlossen wurde. „Was innerhalb dessen passiert ist, ist ein schwarzes Loch“, bringt es Csombai auf den Punkt. Kommt dann der Verdacht auf, SLAs würden nicht oder nicht zuverlässig eingehalten, kommt es nicht selten zu Diskussionen zwischen Kunde und Provider – Csombai: „Das kann zum ständig akuten Alltagsproblem werden!“

Mit einer Übersetzungs-Software, die als vermittelnde Instanz zwischen die jeweiligen Tools auf Kunden- und Provider-Seite geschaltet wird, lässt sich die Kommunikation hingegen transparent dokumentieren. So können Kunden die Dienstleistungen ihrer Provider detailliert messen und die vertraglichen Vereinbarungen auf ihre Einhaltung hin überprüfen. Dank einer so spezialisierten Middleware wie bspw. dem SIAM-Broker von Lomnido erhalten Kunden eine Steuerungsmöglichkeit und können ihren Providern genauere Vorgaben machen – denn diese lassen sich aus den erhobenen Messwerten ableiten. „Dank der Messbarkeit, die eine solche Middleware bietet, können Kunden an der Qualitätsschraube drehen und sparen letztlich Zeit, Geld und Nerven“, so Csombai.

Ohne übersetzende Instanz droht (technisches) Chaos

Ein weiterer, enormer Vorteil einer spezialisierten Middleware wie dem SIAM-Broker besteht darin, dass Kunden und Provider in ihren eigenen Tools und in ihrer etablierten Prozesswelt weiterarbeiten können. Ohne vermittelnde Software müssen Enterprise-Kunden ihre Tickets entweder über das Tool des Providers erstellen, sich also in dieses einlernen, oder ihre eigenen Systeme für ihren Provider öffnen. Zum Teil werden auch Schnittstellen zwischen den Systemen geschaffen, damit jede Seite in den eigenen Tools weiterarbeiten kann. „Dann droht in technischer Hinsicht aber schnell Chaos“, meint Vierkorn. Denn bei Systemupdates zum Beispiel muss sichergestellt werden, dass die Schnittstellen zu den anderen Systemen weiterhin reibungslos funktionieren. Mit einer intelligenten Middleware aber werden Schnittstellen direkt zwischen den Tools von Kunden und Providern obsolet, die gesamte Kommunikation und sämtlicher Datenaustausch laufen dann einzig über das zwischengeschaltete Tool. Das hat auch positive Auswirkungen auf die jeweiligen Prozesse auf beiden Seiten, denn auch diese können für sich bestehen bleiben. „Enterprise-Kunden und Provider müssen ihre Arbeitsweisen nicht mehr aneinander anpassen, sondern können effizient in ihren etablierten Prozessen weiterarbeiten“, so Vierkorn.

Denn eine Middleware wie der SIAM-Broker übersetzt die Prozesse für beide Seiten, indem sie die Berührungspunkte zwischen zwei Prozessen analysiert und so die Prozesse normiert. Die Instanz überführt die an den Berührungspunkten ausgetauschten Informationen in ein einheitliches Format und prüft auch, ob die von einer Seite übermittelten Informationen für die andere überhaupt relevant sind bzw. an welcher Stelle sie sinnvoll integriert werden müssen. „In einem einheitlichen Format können die Informationen an jedes beliebige Tool weitergegeben werden – einfach dorthin, wo sie gebraucht werden“, erklärt Csombai. „Die Informationen und Prozesse greifen so nahtlos ineinander.“

Verbindliche und effiziente Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen Enterprise-Kunden und ihren Providern wird so nicht nur messbarer und verbindlicher, sondern auch deutlich reibungsloser und effizienter. Ebenso wird die Datensicherheit erhöht, weil die Kommunikationswege jeweils verschlüsselt sind und dadurch keine Daten direkt weitergegeben werden. Zudem sind die jeweiligen Tools über eine Standard-API angebunden. „Das ist sehr viel sicherer, als wenn jemand manuell eine Schnittstelle zwischen den Tools programmiert“, so Csombai.

Auch ein möglicher Wechsel des IT-Providers verliert für Kunden dank Einsatz einer auf Übersetzung spezialisierten Middleware seinen Schrecken. „Es gibt Kunden, die ihren Provider gerne wechseln würde, aber sie fürchten den dafür nötigen Aufwand“, weiß Csombai. Denn wenn die eigenen Tools und Prozesse mit denen des Providers stark verwoben sind, ist zum einer das „Entwirren“ aufwändig, zum anderen auch das „Verknüpfen“ mit einem neuen Provider. „Mit spezialisierter Middleware können Kunden den alten Provider quasi einfach ab- und den neuen anstöpseln. On- und Offboarding für alte und neue Provider wird erheblich vereinfacht. Für die Enterprise-Kunden selbst ändert sich dabei so gut wie nichts“, betont Vierkorn.

Auch für die interne Zusammenarbeit bietet ein solcher Universalübersetzer Vorteile: Vor allem in großen Konzernen und in verschiedenen Niederlassungen sind in der Regel unterschiedliche Systeme im Einsatz und andere Prozesse gewachsen. Hier eine vermittelnde Instanz als Middleware einzusetzen kann der deutlich effizientere Weg sein, als Tools und Prozesse zu verweben, aneinander anzupassen oder einzelnen Unternehmensbereichen einfach die Systeme und Arbeitsweisen einer anderen „aufzudrücken“.

Fazit

Externer IT-Support soll die Kapazitäten für das Kerngeschäft erhöhen, führt jedoch oft zu zusätzlichen Aufwänden aufgrund ineffizienter Kommunikation und mangelnder Transparenz. Eine auf Übersetzungsleistung spezialisierte Middleware kann hier Abhilfe schaffen, indem sie als Bindeglied zwischen den Systemen von Kunden und Providern fungiert, die Kommunikation transparent dokumentiert und Prozesse normiert. So können Kunden die Leistungen ihrer Provider besser messen und steuern, was zu einer effizienteren und reibungsloseren Zusammenarbeit führt. Außerdem erhöht eine spezialisierte Middleware die Datensicherheit und erleichtert den Wechsel des IT-Providers, da Kunden ihre etablierten Tools und Prozesse beibehalten können. Auch intern bietet eine Middleware wie bspw. der SIAM-Broker Vorteile, indem sie unterschiedliche Systeme und Prozesse innerhalb eines Unternehmens effizient verbindet.

Autorin: Julia Kowal, Redakteurin für Wordfinder

Lomnido ist führend in der Service-Integration und bietet innovative Softwarelösungen für die digitale Kommunikation im Service Management. Mit dem SIAM-Broker, einer Kommunikationsplattform für ITSM-Prozesse, verbessert Lomnido die Zusammenarbeit zwischen internen und externen Servicepartnern, vereinfacht komplexe Abläufe und optimiert die Servicebereitstellung. Lomnido-Produkte ermöglichen nahtlose Verbindungen und sorgen für höhere Transparenz, bessere Servicequalität und stressfreie, unternehmensübergreifende Kommunikation. Lomnido setzt auf starke Partnerschaften und kontinuierliche Innovation, um den Erfolg seiner Kunden zu gewährleisten.

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Datentransfers direkt im Browser anlegen und verwalten

Mit der OPC Router 5 Version eröffnet die Industrie 4.0-Middleware dank der neu integrierten Web-Oberfläche völlig neue Möglichkeiten in der Anwendung

Datentransfers direkt im Browser anlegen und verwalten

Den OPC Router neu erleben – auf seiner Web-Oberfläche

Der OPC Router 5 (https://www.opc-router.de/opc-router-5-update/?utm_source=PR&utm_medium=Blog&utm_campaign=OR5) besitzt ab sofort die Möglichkeit mit seinen Funktionen und seiner bekannten Benutzeroberfläche im Web betrieben zu werden. Sie können sich ab sofort über einen Browser mit dem OPC Router verbinden und Ihre Datentransfers direkt von dort aus herstellen, verwalten und im Monitoring überwachen.

Zusätzlich ermöglicht und vereinfacht die neue OPC Router 5 Version den Einsatz des OPC Routers auf einem Edge Gerät. Das Einsetzen eines Edge Gerätes (https://www.opc-router.de/was-ist-edge?utm_source=PR&utm_medium=Blog&utm_campaign=OR5) direkt an der Maschine gewinnt in der Produktion immer mehr an Bedeutung. Den OPC Router können Sie dank seiner neu gewonnenen Plattformunabhängigkeit ab sofort auf Ihren Edge Gerät deployen und sich mit dem Web-Interface im Browser verbinden.

Über den OPC Router:

Der OPC Router ist eine bewährte Lösung für die nahtlose Integration von Systemen und Maschinen der Feldebene mit übergeordneten IT-Systemen. Mithilfe des OPC Routers (https://www.opc-router.de/opc-router-details/?utm_source=PR&utm_medium=Blog&utm_campaign=OR5) können Maschinen- und Produktionsdaten problemlos an ERP-Systeme, Datenbanken oder Cloud-Umgebungen angebunden werden. Darüber hinaus ist er in der Lage, Verbindungen zu Druckern, Waagen und anderen Maschinen herzustellen. Die Benutzeroberfläche des OPC Routers ermöglicht es ganz einfach, diese Verbindungen per Drag & Drop einzurichten. Anschließend können die Datentransfers einfach im Monitoring überwacht werden.

Die Vielzahl an Anbindungsmöglichkeiten (https://www.opc-router.de/plug-ins/?utm_source=PR&utm_medium=Blog&utm_campaign=OR5)und die benutzerfreundliche Benutzeroberfläche machen den OPC Router zu einer äußerst leistungsfähigen Middleware (https://www.opc-router.de/was-ist-middleware/?utm_source=PR&utm_medium=Blog&utm_campaign=OR5), die in zahlreichen Industrieprojekten erfolgreich eingesetzt wird.

inray ist ein führender Anbieter von Lösungen für Industrie 4.0 und die Optimierung industrieller Abläufe und Prozesse. Das Unternehmen bietet innovative Produkte und Dienstleistungen für die Prozessoptimierung, Datenerfassung sowie die Integration von Automatisierungssystemen. Mit dem Fokus auf Zuverlässigkeit, Effizienz und Zukunftssicherheit unterstützt inray seine Kunden dabei, ihre Produktionsabläufe zu optimieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

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Der OPC Router von inray spricht nun auch Sparkplug!

Der OPC Router von inray bietet zusammen mit Sparkplug eine neue und explizit für die Industrie entwickelte Möglichkeit des Datentransfers

Der OPC Router von inray spricht nun auch Sparkplug!

Sparkplug und der OPC Router in der Industrie

Die weltweite Vernetzung schafft in der Industrie ungeahnte Möglichkeiten und unzählige Vorteile. Umso wichtiger ist es, ein Unternehmen digital aufzubauen. Prozesse kontrollieren und optimieren, Produktionsausfälle vorzeitig erkennen und verhindern, sind nur einige der Vorteile.

Die Auswertung und Verarbeitung von Daten beginnt in der Feldebene, direkt an der Maschine. Diese liefert unzählig viele unterschiedliche Daten, die alle in ihrer eigenen Art und Weise wichtig für ein Unternehmen sind. Eine Möglichkeit Maschinendaten im gesamten Unternehmen bereitzustellen ist Sparkplug. Sparkplug ist eine Spezifikation und sorgt für einen leichtgewichtigen Datentransfer in Echtzeit – von der OT in die IT. Der entscheidende Vorteil von Sparkplug: Die Spezifikation bringt die für die Maschinen unabdingbaren Kommunikationsstrukturen bereits mit. Somit lässt sich diese Art von Kommunikation schnell im System integrieren und mit Hilfe einer Middleware überall auf der Welt verfügbar machen.

Eine Middleware ist eine elementare Software für die Verbindung verteilter Systeme. Sie greift Maschinendaten ab und stellt diese für andere Abteilungen und Bereiche eines Unternehmens bereit. Somit verbindet sie die OT mit der IT und sorgt für eine gemeinsame Kommunikation, in dem sie verschiedene Kommunikationssprachen vereint. Diese Verbindung sorgt für einen in Echtzeit stattfindenden Datenfluss und Transparenz zwischen OT und IT. Der OPC Router ist eine solche Middleware. Er ist eine Software-Lösung, die Maschinen und Systeme miteinander vernetzt. Er erfasst Daten, führt sie zusammen und stellt sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereit. Mit seinen Plug-ins können zahlreiche Systeme angebunden werden, wie z.B. SAP, Cloud-Systeme, Datenbanken, Drucker und Steuerungen. Die Verbindung einzelner Systemkomponenten erfolgt beim OPC Router auf einer grafischen Oberfläche per Drag & Drop ohne Programmierkenntnisse. Das macht den OPC Router zu einer führenden Middleware-Lösungen für die Industrie.

inray ist führender Spezialist für Software in den Bereichen Industrie 4.0, IoT, Konnektivität sowie Maschinendaten- und Betriebsdatenerfassung. Die Software-Produkte sind darauf abgestimmt, Daten zu erfassen, zusammenzuführen und Informationen bereitzustellen. Das Portfolio umfasst u.a. den OPC Router als benutzerfreundliche Datendrehscheibe für Industrie 4.0-Projekte. Mit über 25 Jahren Erfahrung bringt inray Know-How in den entsprechenden Bereichen mit.

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