mevivo und mevivoECO Marktführer in branchenweiter Umfrage

GdW-Marktstudie veröffentlicht

mevivo und mevivoECO Marktführer in branchenweiter Umfrage

Die beiden wowiconsult-Geschäftsführer Dr. Waldemar Müller (links) und Oliver Häcker (rechts)

Angesichts rascher technologischer und regulatorischer Entwicklungen stehen Wohnungsunternehmen vor der Herausforderung, effektive Software- und Digitalisierungslösungen zu implementieren. In ihren Bereichen sind dabei mevivo und mevivoECO von wowiconsult jeweils die Nummer eins in der Wohnungswirtschaft.

Das zeigen die Ergebnisse einer jüngst veröffentlichten Umfrage des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen zum Thema „Software-Landschaften und Einsatz von digitalen Lösungen in Wohnungsunternehmen“. Dabei wurden die Mitgliedsunternehmen des GdW und dessen Regionalverbände zum aktuellen Stand der Digitalisierung und der eingesetzten Software-Lösungen in 19 Anwendungsbereichen befragt. Mit einer Teilnehmerquote von 40,3 Prozent nahmen bundesweit mehr als 1.000 Unternehmen verschiedener Größenklassen an der Befragung teil. Die Ergebnisse liefern nun wertvolle Einblicke und ein aktuelles Bild zur Nutzung von Software-Lösungen in Wohnungsunternehmen mit repräsentativen und aussagekräftigen Daten.

Im Anwendungsbereich technischer ERP-Systeme erweist sich mevivo, die Software-Lösung für das Gebäude- und Bestandsmanagement, mit großem Abstand als Marktführer. Von 227 Unternehmen nutzen 85 die Software von wowiconsult. Das entspricht einem Anteil von 38,1 Prozent. Damit liegt mevivo klar vor seinen Mitbewerbern. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen zudem, dass der Einsatz und die Integration einer solchen Software immer relevanter werden. Bereits 21,8 Prozent der befragten Unternehmen nutzen ein ERP-System mit technischem Fokus, 14,7 Prozent planen eine Einführung.

Auch im Bereich ESG-Reporting und Nachhaltigkeitsmanagement kommt die Software Nummer eins aus dem Hause wowiconsult. Die Energieeffizienz-Software mevivoECO unterstützt die Wohnungs- und Gebäudewirtschaft bei der Erarbeitung nachhaltiger Klimastrategien. Mit einem Anteil von 19,1 Prozent ist mevivoECO die meistgenutzte Software-Lösung unter den befragten Unternehmen.

Manchmal muss es die Nummer eins sein! Das wissen die vielen zufriedenen Nutzer von mevivo und mevivoECO, freuen sich die beiden wowiconsult-Geschäftsführer Dr. Waldemar Müller und Oliver Häcker: „Es ist toll, dass dies auch in den Ergebnissen der Marktbefragung deutlich wird. Sowohl im Bereich der technischen ERP-Systeme als auch beim Nachhaltigkeitsmanagement ist kein Vorbeikommen an den Softwarelösungen von wowiconsult. Wir freuen uns über den enormen Zuspruch, der für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich ist und danken unseren Kunden für ihr Vertrauen.“

Die wowiconsult GmbH mit Sitz in Mühlhausen im Täle bei Stuttgart ist ein Software- & Dienstleistungsunternehmen für das technische Bestandsmanagement in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die digitale Transformation und Bündelung von Prozessen bildet zusammen mit Software-Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der CO2-Emissionen von Bestandsgebäuden den Fokus im Leistungsspektrum des 2007 gegründeten Unternehmens mit rund 100 Mitarbeitern. Neben individuellem Consulting liefert wowiconsult mit der Software mevivo und dem Programm mevivoECO passende Lösungen für ein effizientes Gebäudemanagement, gangbare Klimastrategien und eine transparente Bestandspflege.

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Bessere Auslastung, höhere Stundensätze

SOLCOM-Marktstudie: „Zwischenbilanz Projektmarkt 2022“

Reutlingen, 21.09.2022. Freiberufler können auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2022 zurückblicken. Der Blick in die Zukunft ist ebenfalls optimistisch. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Zwischenbilanz Projektmarkt 2022“, für die der Projektdienstleister zwischen Juni und August 2022 die Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 1.232 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Zunehmende Erholung des Projektmarktes
Auch im Jahr 2022 hat sich die Lage für Freiberufler auf dem IT- und Engineering-Projektmarkt im ersten Halbjahr weiter verbessert und erholte sich damit von den coronageprägten Vorjahren. So verzeichnete die Mehrheit der befragten Freiberufler eine sehr gute Projektauslastung und benötigten darüber hinaus maximal fünf Vorstellungstermine für eine neue Beauftragung. Ebenso freuten sich die Umfrageteilnehmer über gestiegene Stundensätze und waren dadurch im Gesamtüberblick des ersten Halbjahres 2022 positiv gestimmt.

Aufschwung für das Gesamtjahr erwartet
Trotz des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Stagnation der deutschen Wirtschaftslage, wird für das Gesamtjahr 2022 ein weiterer Aufschwung, sowohl in der Projektauslastung als auch in der Verlängerung bestehender Projekte erwartet. Obwohl die Remote-Arbeit weiterhin beliebt war, verzeichnete das Kriterium der räumlichen Nähe einen Aufschwung bezüglich der Projektauswahl unter den Freiberuflern. Im Hinblick auf die steigende Inflation in Deutschland, wurde neben der Art der Arbeit auch hauptsächlich der Stundensatz bei der Wahl bedeutsamer.

1. Wie war Ihre Projektauslastung im ersten Halbjahr 2022?
Im ersten Halbjahr 2022 waren drei Viertel der befragten Freiberufler mehr als 75 Prozent ihrer Zeit in Projekten beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert stabil geblieben. Ein Drittel der Freiberufler war sogar mehr als voll ausgelastet, dieser Wert stieg vergleichsweise zum Jahr 2021 leicht an. Demgegenüber standen 12,3 Prozent der Teilnehmer, die nur maximal 50 Prozent der Zeit in Projekten involviert waren. Diese Zahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert.

(Werte 2021 in Klammern)
0% bis 25% – 6,9% (15,3%)
26% bis 50% – 5,4% (9,1%)
51% bis 75% – 9,8% (5,2%)
76% bis 100% – 41,5% (37,6%)
Mehr als 100% – 36,4% (32,9%)

2. Wie sicher sind Sie, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird?
Mit kumuliert 82,8 Prozent waren sich mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer relativ bzw. absolut sicher, dass ihr Projekt verlängert wird. Dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Dagegen waren 11,9 Prozent der Freiberufler unsicher ob das Projekt verlängert wird bzw. wussten schon, dass es nicht verlängert wird. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Befragten, die im Moment der Befragung in keinem Projekt involviert waren weiter halbiert und stand daher bei 5,3 Prozent.

(Werte 2021 in Klammern)
Bin momentan in keinem Projekt – 5,3% (10,8%)
Wird nicht verlängert – 3,7% (15,1%)
Unsicher – 8,2% (12,3%)
Relativ sicher – 49,1% (37,2%)
Absolut sicher – 33,7% (24,6%)

3. Wie viele Vorstellungstermine müssen Sie aktuell durchschnittlich wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen?
Mit 94,4 Prozent der Befragten, musste nahezu jeder Freiberufler nur maximal fünf Vorstellungstermine wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 71,7 Prozent. Darüber hinaus hat sich der Anteil derjenigen auf 2,1 Prozent halbiert, welche mehr als zehn Termine benötigten, um beschäftigt zu werden.

(Werte 2021 in Klammern)
1 – 5 – 94,4% (71,7%)
6 – 10 – 3,5% (18,2%)
Mehr als 10 – 2,1% (10,1%)

4. Welche Faktoren sind aktuell für Sie entscheidend für die Projektwahl? (Mehrfachnennungen möglich)
Für etwa zwei Drittel der befragten Freiberufler waren die primär entscheidenden Faktoren für die Projektwahl, der Stundensatz und die zu erledigende Aufgabe. Dieser Anteil stieg vergleichsweise zum Jahr 2021 leicht an. Hauptsächlich der Faktor der räumlichen Nähe verzeichnete zum Vorjahr einen deutlichen Anstieg. Weniger wichtig waren ein namhaftes Unternehmen und überhaupt ein Projekt zu bekommen. Dies korrespondiert mit Freitextantworten unter Sonstiges. Besonders wurde dabei, wie auch schon im Vorjahr, die Remote-Arbeit genannt.

(Werte 2021 in Klammern)
Stundensatz – 89,3% (65,6%)
Aufgabe – 75,5% (68,7%)
Räumliche Nähe – 38,1% (22,3%)
Laufzeit – 31,4% (43,9%)
Unternehmen – 12,6% (9,6%)
Mir ist primär wichtig, ein Projekt zu bekommen – 3,3% (13,5%)
Sonstige – 18,1% (1,7%)

5. Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt?
Rund sechs von zehn Umfrageteilnehmer berichteten, dass die Stundensätze im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. 5,1 Prozent hatten das Gefühl, die Stundensätze sind gesunken. Ein Drittel war der Meinung, dass es keine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr gab.

(Werte 2021 in Klammern)
Gestiegen – 61,3% (39,8%)
Stagniert – 33,6% (46,4%)
Gesunken – 5,1% (13,8%)

6. Wie hat sich Ihre Projektauslastung in 2022 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Die Projektbelastung der Freiberufler lieferte im Vergleich zum Vorjahr ähnliche Ergebnisse. Jeder zweite Umfrageteilnehmer gab an, dass sich die Situation verbessert hatte. Einer von 25 Freiberufler erlebte jedoch eine Verschlechterung der Projektbelastung. Circa die Hälfte signalisierte, dass die Auslastung auf gleichem Niveau geblieben war.

(Werte 2021 in Klammern)
Verbessert – 47,2% (41,4%)
Verschlechtert – 4,1% (10,6%)
Auf gleichem Niveau – 48,7% (48,1%)

7. Was erwarten Sie in Bezug auf die Projektauslastung für das Gesamtjahr 2022?
66,7 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten eine Verbesserung der Projektauslastung im Gesamtjahr 2022. Dieser Wert stieg somit deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch befürchten 3,9 Prozent der Freiberufler eine Verschlechterung, dieser Anteil ist vergleichsweise zu 2021 stark gesunken. Ein konstantes Niveau der Projektsituation im Jahr 2022 wird von 29,4 Prozent erwartet.

(Werte 2021 in Klammern)
Deutliche Verbesserung – 27,5% (22,5%)
Leichte Verbesserung- 39,2% (30,7%)
Deutliche Verschlechterung – 1,2% (12,9%)
Leichte Verschlechterung – 2,7% (3,6%)
Konstantes Niveau – 29,4% (30,4%)

Die Marktstudie im Layout finden Sie hier:
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Seit 1994 führt SOLCOM Unternehmen mit freiberuflichen Experten aus IT und Engineering zusammen – präzise, sicher und schnell. Über 5.000 erfolgreiche Projekte in den letzten fünf Jahren sprechen für den Erfolg eines Modells, mit dem alle gewinnen.
Mit einem Umsatz von 172,9 Mio. Euro in 2021 und einem kontinuierlich überdurchschnittlichen Wachstum gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Oliver Koch, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen. Seit 2022 ist SOLCOM Teil der House of HR-Gruppe.

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Marktstudie: Arbeit 4.0: Wo stehen Unternehmen beim Thema Automatisierung? Manuelle Prozesse überwiegen

Reutlingen, 14.06.2022. Laut IT- und Engineering-Freiberuflern haben deutsche Unternehmen nur in wenigen Bereichen einen hohen Automatisierungsgrad. Fortschritte sind jedoch erkennbar. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Arbeit 4.0: Wo stehen Unternehmen beim Thema Automatisierung?“, für die der Projektdienstleister zwischen März und Mai 2022 die Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 1.027 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Nachholbedarf in vielen Belangen
Durch ihre Tätigkeit in verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen haben Freiberufler tiefen Einblick in Prozesse und Entwicklungen rund um das Thema Arbeit 4.0. Im Bereich Automatisierung ist nach Einschätzung knapp der Hälfte der befragten Teilnehmer der aktuelle Stand in den Unternehmen dabei eher rückständig. Nicht einmal jeder Fünfte sieht sie hier weit fortgeschritten.
Auch bei den einzelnen Ausprägungen von Automatisierung im Unternehmen gibt es laut den befragten Freiberuflern noch Nachholbedarf: Nur in wenigen Bereichen, wie z.B. bei der Automatisierung der IT-Prozesse und Produktion haben Firmen bisher zumindest mehr als nur Ansätze.

Große Unternehmen machen Fortschritte
Jedoch gibt es auch positive Aussagen: So konnten die Umfrageteilnehmer in den vergangenen Jahren zumindest eine Entwicklung hin zu mehr Automatisierung feststellen, knapp jeder Fünfte sogar eine starke. Die meisten Fortschritte sehen sie dabei in Großunternehmen mit bis zu 2.000 Mitarbeitern, auch Konzernen werden hier Fortschritte attestiert. Bei kleineren und mittleren Unternehmen ist dies weniger erkennbar.
Heruntergebrochen auf die Branchen zeigt sich, dass nur selten keine Automatisierungs-Instrumente zur Anwendung kommen. Jedoch wird auch nur wenigen Branchen eine breite Nutzung festgestellt. Am häufigsten ausgeprägt ist das Thema in der Automobilindustrie, am wenigsten im Bildungswesen.

1. Arbeit 4.0 aus Sicht von Freiberuflern: Wo stehen Unternehmen beim Thema Automatisierung?

Lediglich bei der Automatisierung der IT-Prozesse und Produktion werden zumindest von mehr als einem Drittel der Umfrageteilnehmer den Unternehmen hohe Automatisierungsgrade zugerechnet. Die größten Baustellen sehen die befragten Freiberufler gleichzeitig bei den Themen Code-Automatisierung und Predective Maintenance.
Allgemein lässt sich jedoch feststellen, dass in nahezu allen Bereichen von mindestens der Hälfte der befragten Freiberufler ein Teilautomatisierungsgrad zugeschrieben wird.

(vollautomatisiert in % / teilautomatisiert in % / nicht automatisiert in %)

Assistenz-Systeme (11,6% / 63,5% / 24,9%)
Datenerhebung und Nutzung (20,4% / 72,1% / 7,5%)
Geschäftsprozesse (15,9% / 66,4% / 17,7%)
IT-Automatisierung – IT-relevante Prozesse und Handlungen (40,3% / 53,7% / 6,0%)
Kunden-/Lieferantenkommunikation(18,2% / 51,9% / 29,9%)
No-Code-/Low-Code-Automatisierung (9,3% / 48,5% / 42,2%)
Reportings (11,3% / 82,9% / 5,8%)
Produktion/Lagertechnik (39,7% / 46,8% / 13,4%)
Predictive Maintenance (24,7% / 40,4% / 34,9%)
Prozessautomatisierung (28,8% / 60,6% / 10,6%)

2. Wie schätzen Sie den aktuellen Stand beim Thema Automatisierung in deutschen Unternehmen ein?

Nur ein Fünftel der befragten Freiberufler sieht deutsche Unternehmen beim Thema Automatisierung weit fortgeschritten. Eine Mehrheit von 48,4 Prozent nimmt sie dagegen als rückständig wahr. Etwa ein Drittel kann zumindest einige Fortschritte erkennen.

Weit fortgeschritten – 19,4%
Eher fortgeschritten – 32,2%
Rückständig – 48,4%

3. Konnten Sie eine Entwicklung in deutschen Unternehmen hin zu mehr Automatisierung in den vergangenen Jahren feststellen?

Sieben von zehn Umfrageteilnehmern gaben an, in den vergangenen Jahren leichte Entwicklungstendenzen hin zu mehr Automatisierung festgestellt zu haben. Eine starke Entwicklung erkannte nicht einmal jeder Zehnte. Gar keine Fortschritte sieht jeder Vierte der befragten Freiberufler.

Nein – 23,1%
Ja, leichte Entwicklungstendenzen – 69,2%
Ja, starke Entwicklung – 7,7%

4. Bei Unternehmen welcher Größe sehen Sie die meisten Fortschritte?

Die meisten Fortschritte im Bereich Automatisierung werden laut der Umfrageteilnehmer bei großen Unternehmen bis 2.000 Beschäftigte gemacht, drei von Zehn sehen hingegen Konzerne hier ganz vorne. Nur etwa jeder Zehnte sieht die meisten Fortschritte bei kleinen bzw. mittleren Unternehmen.

Kleine Unternehmen (bis 49 Beschäftigte) – 16,5%
Mittlere Unternehmen (bis 249 Beschäftigte) – 10,7%
Große Unternehmen (bis 2.000 Beschäftigte) – 43,4%
Konzerne (ab 2.000 Beschäftigte) – 29,4%

5. Wie schätzen Sie die Automatisierung der Unternehmen in den verschiedenen Branchen ein?

Laut den befragten Freiberuflern liegt der höchste Automatisierungsgrad in der Automobilindustrie vor, gefolgt von Telekommunikation und Finanzen.
Einen hohen Teilautomatisierungsgrad gibt es in den Branchen Konsumgüter, Dienstleistung und Handel. Wenig bis gar keine Automatisierung gibt es im Bildungswesen sowie im Gesundheits- und öffentlichen Sektor.

(vollautomatisiert in % / teilautomatisiert in % / nicht automatisiert in %)

Automobil (73,8% / 17,6% / 8,6%)
Bildungswesen (4,8% / 16,7% / 78,6%)
Chemie (39,8% / 49,7% / 10,5%)
Dienstleistung (15,6% / 66,1% / 18,3%)
Gesundheit (5,9% / 41,2% / 52,9%)
Elektronik (57,7% / 37,4% / 4,9%)
Energie (41,5% / 48,8% / 9,7%)
Finanzen (59,2% / 29,6% / 11,2%)
Handel (21,3% / 62,9% / 15,8%)
Konsumgüter (7,6% / 71,6% / 20,8%)
Medien & Unterhaltung (36,9% / 47,6% / 15,5%)
Öffentlicher Sektor (6,8% / 32,4% / 60,8%)
Pharma (39,9% / 50,8% / 9,3%)
Telekommunikation (62,6% / 27,3% / 9,3%)
Transport & Logistik (39,1% / 44,6% / 16,3%)

Layout:
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Marktstudie: „Ausblick auf den Projektmarkt 2022“ – Freiberufler erwarten deutliches Wachstum

Reutlingen, 28.02.2022. Das Jahr 2021 entwickelte sich für Freiberufler besser als erwartet. Für das laufende Jahr soll sich dieser Trend sogar noch beschleunigen. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Ausblick auf den Projektmarkt 2022“, für die der Projektdienstleister zwischen Dezember 2021 und Februar 2022 die Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 957 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Optimistischer Ausblick
Nach dem Krisenjahr 2020 zeigte sich der Projektmarkt für Freiberufler in 2021, anders als befürchtet, deutlich verbessert. So waren mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer sehr gut ausgelastet, nicht einmal jeder Zehnte hatte nur wenige Projekte.

Eine positive Entwicklung wird auch für das laufende Jahr erwartet: So gehen fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer davon aus, dass sie bessere Projektchancen haben als in den zwölf Monaten zuvor. Bei den Stundensätzen sehen sogar knapp drei Viertel aller befragten Freiberufler eine Steigerung, das ist eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Dies verdeutlicht, dass die sehr guten Marktvoraussetzungen bei den Freiberuflern ankommen.

Automatisierung birgt Potenzial
Entsprechend sind beim allgemeinen Blick auf den Projektmarkt die Erwartungen sogar noch einmal deutlich optimistischer. Hier sehen sogar neun von zehn Umfrageteilnehmer ein Wachstum. Auch dieser Wert hat sich fast verdoppelt.

Die größten Potentiale haben nach Meinung der befragten Freiberufler die Themen Automatisierung und IT-Sicherheit. Bei der Gesamtbetrachtung zeigt sich zudem, dass sich die Gesamtanzahl der Nennungen im Vergleich zum vergangenen Jahr erhöht hat und auch hier der Markt mehr Chancen bietet.

Leichte Veränderungen gab es bei den Branchen. Bei diesen werden Dienstleistung, das deutlich mehr Stimmen im Vergleich zum Vorjahr bekam, und Gesundheit die größten Wachstumschancen zugerechnet.

1. Wie gut war Ihre Projektauslastung in 2021?
Die Projektauslastung hat sich in 2021 im Vergleich zum Vorjahr klar verbessert. Zusammengenommen nur 8,2 Prozent der Umfrageteilnehmer hatte eine schwache Auslastung von unter 50 Prozent. Im Umkehrschluss waren neun von zehn der Befragten gut bis sehr ausgelastet, jeder Fünfte sogar mehr als 100 Prozent – der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden.

(Werte 2021 in Klammern)
0% bis 25% – 3,2% (13,2%)
26% bis 50% – 5,0% (10,6%)
51% bis 75% – 11,1% (9,5%)
76% bis 100% – 61,8% (41,4%)
Mehr als 100% – 18,9% (25,2%)

2. Der IT-Projektmarkt wird 2022 im Vergleich zum Vorjahr…
Mehr als 90 Prozent der befragten Freiberufler gehen davon aus, dass der Projektmarkt im laufenden Jahr wachsen wird. Der Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.
Nur jeder Zwanzigste erwartet dagegen einen Rückgang, knapp vier Prozent eine Stagnation.

(Werte 2021 in Klammern)
…wachsen. – 90,7% (49,6%)
…stagnieren. – 3,9% (42,4%)
…schrumpfen. – 5,4% (8,1%)

3. Die Stundensätze werden 2022…
Auch bei den Stundensätzen erwarten die Umfrageteilnehmer eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr – knapp drei Viertel sind hier optimistisch. Der Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Mehr als halbiert auf 21,7 Prozent hat sich der Anteil der Befragten, der eine Stagnation erwartet. Sinkende Stundensätze befürchten nur etwa 5,9 Prozent der Umfrageteilnehmer.

(Werte 2021 in Klammern)
…steigen. – 72,4% (36,3%)
…stagnieren. – 21,7% (57,9%)
…sinken. – 5,9% (5,8%)

4. Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projekt-Chancen für 2022?
Bei den persönlichen Projektchancen hat sich der Anteil der Umfrageteilnehmer, der eine Besserung erwartet, verdreifacht auf 63,9 Prozent. Nur noch knapp über zwei Prozent dagegen befürchtet eine Verschlechterung.

(Werte 2021 in Klammern)
Besser – 63,9% (20,7%)
Unverändert – 33,8% (57,9%)
Schlechter – 2,3% (21,3%)

5. Welche Themen/Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2022? (Mehrfachnennungen möglich)
Auch in diesem Jahr konnte sich das Thema Automatisierung an die Spitze der Themen mit den größten Marktchancen setzen, gefolgt von IT Security. Einen deutlichen Sprung nach oben machte Business Intelligence, das Thema konnte seinen Wert mehr als verdoppeln.
Ebenfalls größere Marktchancen zugerechnet werden Cloud Computing, Big Data und Emobilität.

Weniger nachgefragt werden in 2022, laut den Umfrageteilnehmern, Augmented-/Virtual Reality, Virtualisierung und Skalierbarkeit. In der Gesamtbetrachtung zeigt sich, dass sich die Gesamtanzahl der Nennungen im Vergleich zum vergangenen Jahr erhöht hat, es wurden insgesamt mehr Antwortmöglichkeiten ausgewählt.

(Werte 2021 in Klammern)
Automatisierung – 52,6% (49,2%)
IT Security – 46,4% (41,3%)
Business Intelligence – 42,9% (17,3%)
Cloud Computing – 42,0% (48,6%)
Big Data – 40,3% (32,0%)
Emobilität – 37,7% (28,6%)
Industrie 4.0 – 31,2% (24,1%)
SAP – 30,1% (20,2%)
Internet of Things – 27,4% (15,2%)
Künstliche Intelligenz – 20,8% (31,9%)
Blockchain – 19,2% (11,8%)
Governance, Risk & Compliance – 15,6% (12,6%)
IT Service Management – 14,8% (7,2%)
Software as a Service – 14,1% (23,3%)
Vernetzung (z.B. Smart Home) – 13,9% (8,3%)
Internet / web-orientierte Architekturen – 13,0% (29,3%)
Prozessmanagement – 12,9% (4,7%)
Connected Car – 9,3% (20,9%)
Augmented- / Virtual Reality – 7,7 % (9,4%)
Virtualisierung – 5,3% (10,2%)
Skalierbarkeit – 4,8% (7,1%)
Sonstiges – 1,3% (1,6%)

6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2022 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungen möglich)
Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer geht davon aus, dass die Dienstleistungsbranche die größten Wachstumspotenziale im laufenden Jahr hat. Das sind 17,0 Prozent mehr als in der Umfrage im vergangenen Jahr. Auf Rang zwei liegt nun die Gesundheitsbranche, die im 2021 noch den ersten Rang belegt hat. Ebenfalls weniger Stimmanteile erhielten die Pharmabranche und Telekommunikation, die jedoch jeweils noch von über einem Drittel der Befragten genannt wurden. Mehr als doppelt so häufig ausgewählt wurden dagegen die Finanz- bzw. die Automobilbranche. Auch sie erhielten jeweils über 30 Prozent.

(Werte 2021 in Klammern)
Dienstleistung – 48,3% (31,3%)
Gesundheit – 43,1% (50,8%)
Pharma – 39,3% (52,7%)
Telekommunikation – 36,8% (46,2%)
Finanzen – 35,2% (15,4%)
Energie – 30,9% (27,9%)
Automobil – 30,8% (13,4%)
Transport & Logistik – 27,3% (32,9%)
Öffentlicher Sektor – 21,3% (38,8%)
Handel – 18,3% (9,3%)
Elektronik – 16,5% (12,5%)
Chemie – 16,1% (9,8%)
Medien & Unterhaltung – 14,2% (22,6%)
Bildungswesen – 11,9% (28,1%)
Konsumgüter – 4,3% (10,3%)
Investitionsgüter – 3,4% (4,2%)
Sonstiges – 1,3% (1,1%)

Die Marktstudie im Layout finden Sie hier:
https://www.solcom.de/de/presse-downloads/marktstudien

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Seit 1994 führt SOLCOM Unternehmen mit freiberuflichen Experten aus IT und Engineering zusammen – präzise, sicher und schnell. Über 5.000 erfolgreiche Projekte in den letzten fünf Jahren sprechen für den Erfolg eines Modells, mit dem alle gewinnen.
Mit einem Umsatz von 117,5 Mio. Euro in 2020 und einem kontinuierlich überdurchschnittlichen Wachstum gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
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Marktstudie Arbeit 4.0: Nachholbedarf bei deutschen Unternehmen

Arbeit 4.0 aus Sicht von Freiberuflern: Wo stehen Unternehmen beim Thema Agilität?

Reutlingen, 29.11.2021. Beim Thema Agilität sehen Freiberufler bislang wenig Fortschritte. Doch eine positive Entwicklung ist vor allem im Mittelstand erkennbar. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Arbeit 4.0 aus Sicht von Freiberuflern: Wo stehen Unternehmen beim Thema Agilität?“, für die der Projektdienstleister zwischen August und November 2021 die 13.584 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 948 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Wenig Agilität
Durch ihre Tätigkeit in verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen haben Freiberufler tiefen Einblick in Prozesse und Entwicklungen rund um das Thema Arbeit 4.0. Im Bereich „Agilität“ ist nach Einschätzung von knapp zwei Dritteln der befragten Teilnehmer der aktuelle Stand in den Unternehmen dabei eher rückständig. Nicht einmal jeder Zehnte sieht sie hier weit fortgeschritten.

Auch bei den einzelnen Ausprägungen von Agilität im Unternehmen gibt es laut den befragten Freiberuflern noch Nachholbedarf: Nur in wenigen Bereichen wie z.B. bei der iterativen Prozesslandschaft oder der kundenorientierten Organisationsstruktur haben Firmen bisher zumindest mehr als nur agile Ansätze.

Mittlere Unternehmen machen Fortschritte
Jedoch gibt es auch positive Aussagen: So konnten die Umfrageteilnehmer in den vergangenen Jahren zumindest eine Entwicklung hin zu mehr Agilität feststellen, knapp ein Drittel sogar eine starke. Die meisten Fortschritte sehen sie dabei in Unternehmen mittlerer Größe bis 249 Mitarbeiter. Bei Großunternehmen und Konzernen ist dies weniger erkennbar.
Heruntergebrochen auf die Branchen zeigt sich, dass nur selten keine agilen Instrumente zur Anwendung kommen. Jedoch wird auch nur wenigen Branchen eine breite Nutzung attestiert. Am häufigsten ausgeprägt ist das Thema in der Medienbranche, am wenigsten im öffentlichen Sektor.

1. Arbeit 4.0 aus Sicht von Freiberuflern: Wo stehen Unternehmen beim Thema „Agilität“?
Lediglich das Thema „Iterative Prozesslandschaften“ erreichte eine Zustimmung von über 25 Prozent bei der Frage, ob Unternehmen hier sehr agil sind. Alle anderen Themen bekamen bei der Antwortmöglichkeit nur wenig Zustimmung.
Teilweise agil sind Unternehmen laut den Befragten beim Zielbild, der Organisationsstruktur und selbstorganisierende Teams – jeweils mehr als die Hälfte gab dies an.
Bei den Themen „Personal und Führungsinstrumente“, „Experimentierfreudigkeit und Zusammenarbeit“ mit Kunden sagen sogar fast zwei Drittel, dass hier überhaupt nicht agil gearbeitet wird.

Agiles Zielbild
Sehr agil: 14,1% / Etwas agil: 52,6% / Nicht agil: 33,2%

Agile Personal- und Führungsinstrumente
Sehr agil: 9,4% / Etwas agil: 31,6% / Nicht agil: 59,0%

Agile Fehlerkultur bzw. Fehlerreflexion
Sehr agil: 15,9% / Etwas agil: 36,7% / Nicht agil: 47,4%

Experimentierfreudigkeit
Sehr agil: 10,8% / Etwas agil: 28,1% / Nicht agil: 61,2%

Iterative Prozesslandschaften
Sehr agil: 26,1% / Etwas agil: 61,8% / Nicht agil: 12,1%

Kooperative Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden
Sehr agil: 7,2% / Etwas agil: 32,6% / Nicht agil: 60,2%

Kundenorientierte Organisationsstruktur
Sehr agil: 6,9% / Etwas agil: 63,7% / Nicht agil: 29,4%

Schnelle Anpassungsfähigkeit
Sehr agil: 14,9% / Etwas agil: 30,6% / Nicht agil: 54,5%

Selbstorganisierte und entscheidungsberechtigte Teams
Sehr agil: 13,7% / Etwas agil: 51,7% / Nicht agil: 34,6%

2. Wie schätzen Sie den aktuellen Stand beim Thema „Agilität“ in deutschen Unternehmen ein?
Zwei Drittel der befragten Freiberufler schätzen den aktuellen Stand der Agilität in den Unternehmen grundsätzlich als rückständig ein. Ein Drittel erlebt hier Fortschritte, jedoch auch nur jeder Zehnte sieht die Unternehmen weit fortgeschritten.

Weit fortgeschritten: 9,2%
Eher fortgeschritten: 27,5%
Rückständig: 63,3%

3. Konnten Sie eine Entwicklung in deutschen Unternehmen hin zu mehr Agilität in den vergangenen Jahren feststellen?
Nur knapp 15 Prozent der Umfrageteilnehmer konnte in den letzten Jahren keine Entwicklung hin zu mehr Agilität feststellen. Mehr als die Hälfte dagegen erkannte leichte Entwicklungstendenzen und etwa ein Drittel sogar starke.

Nein: 14,8%
Ja, leichte Entwicklungstendenzen: 53,9%
Ja, starke Entwicklung: 31,3%

4. Bei Unternehmen welcher Größe sehen Sie die meisten Fortschritte?
Laut den befragten Freiberuflern gibt es die meisten Fortschritte beim Thema Agilität bei mittleren Unternehmen bis 249 Beschäftigen, jeder Vierte sieht dies so. Jeder Dritte gab an, dass kleine Unternehmen bis 49 Beschäftigte hier die Nase vorn haben. Große Unternehmen und Konzerne hingegen sehen hier nur wenige Treiber des Fortschritts.

Kleine Unternehmen (bis 49 Beschäftigte): 29,0%
Mittlere Unternehmen (bis 249 Beschäftigte): 38,4%
Große Unternehmen (bis 2.000 Beschäftigte): 17,9%
Konzerne (ab 2.000 Beschäftigte): 14,7%

5. Wie schätzen Sie die Agilität der Unternehmen in den verschiedenen Branchen ein?
Laut den Umfrageteilnehmern ist das Thema Agilität besonders in den Branchen „Medien & Unterhaltung“ sowie Dienstleistung ausgeprägt. Etwa zwei Drittel gaben an, dass in den Branchen Pharma, Gesundheit und Handel zumindest ein Teil des agilen Instrumentenkastens verwendet wird.
Am schwächsten war die Entwicklung hingegen im öffentlichen Sektor und in der Chemie-Branche – nicht einmal jeder Zehnte sieht hier hohe Agilität.

Automobil
Sehr agil: 21,9% / Etwas agil: 40,5% / Nicht agil: 37,6%

Bildungswesen
Sehr agil: 16,7% / Etwas agil: 34,7% / Nicht agil: 48,6%

Chemie
Sehr agil: 7,1% / Etwas agil: 40,6% / Nicht agil: 53,1%

Dienstleistung
Sehr agil: 48,4% / Etwas agil: 33,9% / Nicht agil: 17,7%

Gesundheit
Sehr agil: 11,8% / Etwas agil: 62,3% / Nicht agil: 25,8%

Elektronik
Sehr agil: 20,7% / Etwas agil: 37,8% / Nicht agil: 41,6%

Energie
Sehr agil: 19,1% / Etwas agil: 45,7% / Nicht agil: 35,2%

Finanzen
Sehr agil: 13,6% / Etwas agil: 47,8% / Nicht agil: 38,6%

Handel
Sehr agil: 26,7% / Etwas agil: 63,6% / Nicht agil: 9,7%

Konsumgüter
Sehr agil: 25,4% / Etwas agil: 43,6% / Nicht agil: 31,0%

Medien & Unterhaltung
Sehr agil: 57,6% / Etwas agil: 23,7% / Nicht agil: 18,7%

Öffentlicher Sektor
Sehr agil: 6,3% / Etwas agil: 19,8% / Nicht agil: 73,1%

Pharma
Sehr agil: 18,0% / Etwas agil: 65,2% / Nicht agil: 16,8%

Telekommunikation
Sehr agil: 31,9% / Etwas agil: 39,8% / Nicht agil: 28,4%

Transport & Logistik
Sehr agil: 26,9% / Etwas agil: 57,4% / Nicht agil: 15,7%

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Marktstudie: „Zwischenbilanz Projektmarkt 2021“ – Aufschwung am Markt kommt bei Freiberuflern an

Reutlingen, 16.08.2021. Im ersten Halbjahr 2021 hat sich die Lage für Freiberufler im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Auch der Ausblick ist positiv. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Zwischenbilanz Projektmarkt 2021“, für die der Projektdienstleister zwischen Juni und August 2021 die 13.375 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 1.182 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Steigende Kennzahlen
Im Vergleich zum coronageprägten Vorjahr hat sich die Lage für Freiberufler auf dem IT- und Engineering-Projektmarkt im ersten Halbjahr 2021 deutlich gebessert. So hatten mehr als zwei Drittel der Umfrageteilnehmer in diesem Zeitraum eine sehr gute Auslastung. Für eine Beauftragung mussten sie zudem deutlich weniger Vorstellungstermine wahrnehmen als noch im Vergleichszeitraum 2020.
Bei den Stundensätzen freuten sich die befragten Freiberufler ebenfalls über eine positive Entwicklung. Zwar geht hier noch knapp die Hälfte von einer Stagnation aus, aber der Anteil, der einen Anstieg erlebte, hat sich mehr als verdoppelt.

Wachstum im Gesamtjahr
Für das restliche Jahr erwarten die Teilnehmer einen weiteren Aufschwung. So geht mehr als die Hälfte der Freiberufler von einer Verbesserung ihrer Projektauslastung für das Gesamtjahr aus. Gleichzeitig sind sich knapp zwei Drittel sicher, dass ihr aktuelles Projekt verlängert wird. Nur jeder Zehnte gab an, dass er sich momentan in keinem Projekt befindet.
Bei den entscheidenden Faktoren für die Projektauswahl bleiben die Aufgabe und der Stundensatz an erster Stelle. Die räumliche Nähe spielt aufgrund der Zunahme von Remote-Arbeit, die bei Freitext-Antworten häufig genannt wurde, nur eine untergeordnete Rolle.
Andreas Müller, Leiter Organisation bei SOLCOM: „Der Aufschwung auf dem Projektmarkt ist bei den Freiberuflern angekommen. Nachdem sich die Gesamtsituation bereits in der vergangenen zweiten Jahreshälfte spürbar erholt hat, nach den Rückgängen im Zuge der Coronakrise, wirkte sich dies nun positiv auf Auftragslage und Stundensätze aus. Zudem deutet nichts darauf hin, dass sich dieser Trend abschwächt.“

1. Wie war Ihre Projektauslastung im ersten Halbjahr 2021?
Drei Viertel der befragten Freiberufler waren im ersten Halbjahr 2021 mehr als die Hälfte ihrer Zeit ausgelastet. Ein Drittel war sogar mehr als voll ausgelastet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt.
Schwach ausgelastet waren dagegen zusammengenommen nur noch 24,4 Prozent der Teilnehmer. 2020 war dies noch knapp die Hälfte.

Werte für 1. Halbjahr 2021 (Werte für 2020 in Klammern)

0% bis 25% – 15,3% (28,8%)
25% bis 50% – 9,1% (14,6%)
51% bis 75% – 5,2% (10,9%)
76% bis 100% – 37,6% (30,3%)
Mehr als 100% – 32,9% (15,4%)

2. Wie sicher sind Sie, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird?
Kumuliert sind sich mit 61,8 Prozent mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer sicher, dass ihr Projekt verlängert wird. 27,4 Prozent sind sich dagegen unsicher bzw. sicher, dass ihr Projekt nicht verlängert wird.
Gleichzeitig hat sich der Anteil der Befragten, die momentan in keinem Projekt sind halbiert auf 10,8 Prozent.

Werte für 1. Halbjahr 2021 (Werte für 2020 in Klammern)

Bin momentan in keinem Projekt – 10,8% (23,6%)
Wird nicht verlängert – 15,1% (11,8%)
Unsicher – 12,3% (15,7%)
Relativ sicher – 37,2% (32,7%)
Absolut sicher – 24,6% (16,2%)

3. Wie viele Vorstellungstermine müssen Sie aktuell durchschnittlich wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen?
Sieben von zehn der befragten Freiberufler mussten nur maximal fünf Vorstellungstermine wahrnehmen, um an eine Beauftragung zu kommen. Sehr viele Termine brauchte nur noch jeder Zehnte, dieser Anteil hat sich halbiert im Vergleich zum Vorjahr.

Werte für 1. Halbjahr 2021 (Werte für 2020 in Klammern)

1 -5 – 71,7 (64,9%)
6-10 – 18,2% (15,8%)
Mehr als 10 – 10,1% (19,3%)

4. Welche Faktoren sind aktuell für Sie entscheidend für die Projektwahl? (Mehrfachnennungen möglich)
Für jeden Zehnten ist es primär wichtig, überhaupt ein Projekt zu bekommen. Im vergangenen Jahr lag dieser Anteil noch bei 27,2 Prozent. Für etwa zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sind die Aufgabe und der Stundensatz die entscheidenden Faktoren bei ihrer Projektauswahl. Weniger wichtig sind ein namhaftes Unternehmen und die räumliche Nähe. Dies korrespondiert mit den Freitextantworten unter Sonstiges. Hier wurde besonders auf die Möglichkeit von Remote-Arbeit hingewiesen.

Werte für 1. Halbjahr 2021 (Werte für 2020 in Klammern)

Aufgabe – 68,7% (59,1%)
Stundensatz – 65,6% (54,6%)
Laufzeit – 43,9% (27,9%)
Räumliche Nähe – 22,3% (40,9%)
Mir ist primär wichtig, ein Projekt zu bekommen – 13,5% (27,2%)
Unternehmen – 9,6% (20,4%)
Sonstige – 1,7% (2,1%)

5. Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt?
Vier von zehn der befragten Freiberufler haben im Vergleich zum Vorjahr steigende Stundensätze festgestellt. Nur für 13,8 Prozent sind diese gesunken. Wie bereits in 2020 gab eine Mehrheit an, dass es keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab.

Werte für 1. Halbjahr 2021 (Werte für 2020 in Klammern)

Gestiegen – 39,8% (15,6%)
Stagniert – 46,4% (52,1%)
Gesunken – 13,8% (32,3%)

6. Wie hat sich Ihre Projektauslastung in 2021 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Für vier von zehn befragten Freiberuflern hat sich die Projektauslastung in 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessert. Jeder Zehnte erlebte dagegen eine Verschlechterung, 2020 waren es hier noch jeder Zweite.
Etwa die Hälfte gab an, dass sich der Projektmarkt auf dem Niveau des Vorjahres befand.

Werte für 1. Halbjahr 2021 (Werte für 2020 in Klammern)

Verbessert – 41,4% (11,2%)
Verschlechtert – 10,6% (52,3%)
Auf gleichem Niveau – 48,1% (36,5%)

7. Was erwarten Sie in Bezug auf die Projektauslastung für das Gesamtjahr 2021?
Mit zusammengenommen 52,2 Prozent erwartet mehr als die Hälfte für das Gesamtjahr eine Verbesserung der Projektauslastung. Eine Verschlechterung befürchten 16,5 Prozent der Umfrageteilnehmer. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Trend damit umgekehrt.
Ein konstantes Niveau für 2021 sehen 30,4 Prozent.

Werte für 1. Halbjahr 2021 (Werte für 2020 in Klammern)

Deutliche Verbesserung – 22,5% (4,2%)
Leichte Verbesserung- 30,7% (5,6%)
Deutliche Verschlechterung – 12,9% (35,9%)
Leichte Verschlechterung – 3,6% (20,6%)
Konstantes Niveau – 30,4% (33,8%)

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