Die Inflation beherrscht die Schlagzeilen, aber die wirkliche Gefahr ist die Entfernung

Die Inflation beherrscht die Schlagzeilen, aber die wirkliche Gefahr ist die Entfernung

Christian Lanng, CEO von Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Als die Delegierten im Mai dieses Jahres vom Weltwirtschaftsforum zurückkehrten, hätten sie eigentlich in optimistischer Stimmung sein müssen. In Davos herrschte der allgemeine Eindruck, dass sich der aufkommende Wirtschaftssturm recht schnell legen könnte und dass die derzeitige hohe Inflation zumindest ein vorübergehendes Phänomen ist, auch wenn eine Rezession sehr wahrscheinlich ist. Laut Christian Lanng, CEO von Tradeshift, sollten Unternehmen sich da nicht so sicher:

Zugegeben, viele der jüngsten Auslöser für die Inflation können als vorübergehend angesehen werden. Aber die Inflation ist ein Symptom und keine Krankheit. Die Globalisierung des Welthandels hielt die Kosten künstlich niedrig, während das Risiko von Störungen, Engpässen und Preissteigerungen für die Unternehmen zugenommen hat.

Bis vor kurzem gab es nur zwei wichtige Faktoren, die sich auf internationale Lieferketten auswirkten: Arbeitskosten und Transportkosten. Während einer längeren Phase der Stabilität waren beide reichlich vorhanden und relativ billig zu haben. Die Lektion der letzten Jahre ist unsere Anfälligkeit für eine wachsende Zahl regionaler und lokaler Faktoren – einschließlich Arbeitskräftemangel, politischer Unruhen, Lockdown und Krieg -, die nun neben globalen Themen wie Energiepreisen und Klimawandel zu den Triebkräften von Inflation und Engpässen zählen.

Das alte Paradigma, auf einzelne Quellen von Produktionskapazitäten zu setzen, erweist sich zunehmend als töricht. Ein Beispiel sind Speicherchips. Es gibt keine strategischen Engpässe bei den weltweiten Produktionskapazitäten. Dennoch haben sich die aktuellen Ereignisse verheerend auf die Produktion ausgewirkt. So sehr, dass die US-Regierung zugestimmt hat, 52 Milliarden US-Dollar an Subventionen und Steuergutschriften an US-Halbleiterhersteller wie Intel zu zahlen, damit diese mehr Fabriken auf heimischem Boden bauen. Können staatliche Eingriffe die durch die Volatilität angeheizte Inflation eindämmen? Aus einer Makroperspektive vielleicht. Aber die Unternehmen können selber viel tun, um sich vor strukturellen Problemen innerhalb ihrer Lieferketten zu schützen.

Re-Shoring, Near-Shoring und „Friend-Shoring“ für stabilere Lieferketten

Unternehmen bemühen sich jetzt darum, ihre Lieferketten widerstandsfähiger und redundanter zu machen, um sich gegen plötzliche wirtschaftliche, politische oder konfliktbedingte Schocks abzusichern. Sie haben erkannt, dass die Gefahr in der Entfernung liegt: Daher der jüngste Trend zu Re-Shoring, Near-Shoring und „Friend-Shoring“ – die Verlagerung von Produktion und Beschaffung in Länder mit den stabilsten und wohlgesonnenen Beziehungen. Kürzere, vielfältigere Lieferketten sind auch das einzige realistische Gegenmittel gegen die regelmäßigen „Bullwhips“, bei denen sich schwankende Nachfragesignale über lange Lieferketten hinweg verstärken und einen Jo-Jo-Effekt auf die Preise auslösen.

McKinsey schätzt, dass mehr als ein Viertel der weltweiten Produktion in den nächsten fünf Jahren näher an den Heimatstandort verlagert wird. Das ist genau das, was sowohl Intel als auch Tesla tun; Intel baut gerade Fabriken der nächsten Generation in den USA und Südasien und verringert seine Abhängigkeit vom durch China bedrohten Taiwan. Tesla wiederum baut derzeit zwei neue Megafabriken in Berlin und Austin, Texas.

Chaos, Störungen und Revolutionen finden natürlich nicht nur in Übersee statt. Die USA befinden sich inmitten der ersten ernsthaften Arbeitskrise ihrer Geschichte. Die Zahl der offenen Stellen hat sich allmählich abgekühlt, da die Unternehmen proaktive Maßnahmen zur Senkung der Ausgaben ergreifen, aber es gibt immer noch deutlich mehr offene Stellen als Menschen, die sie besetzen können. Der Arbeitskräftemangel wird durch die enormen demografischen Folgen des Freihandels und die sinkende Geburtenrate noch verschärft, so dass die USA an beiden Enden des Qualifikationsspektrums zunehmend auf Zuwanderer angewiesen ist.

Arbeitskräftemangel fördert Automatisierung

Die Diversifizierung von Erst- und Drittlieferketten ist also nur ein Teil des Mix. Die Unternehmen müssen auch andere strategische Faktoren in Betracht ziehen, wie beispielsweise die Automatisierung, um ihr Risiko eines Arbeitskräftemangels zu verringern, unabhängig davon, wo auf der Welt die Produktion stattfindet. In der Zwischenzeit müssen die Regierungen die Industrie mit einer klugen Einwanderungs- und Umschulungspolitik unterstützen, um sicherzustellen, dass es genügend Menschen gibt, die die richtige Art von Arbeit verrichten.

Dies ist vielleicht die wichtigste Lektion für die Regierungen. Die Zinssätze sind eine stumpfe Waffe im Kampf gegen die Inflation. Mittel- bis langfristig werden Stabilität und Vorhersehbarkeit im eigenen Land den größten Einfluss auf die Verringerung von Unsicherheit und Störungen haben. Der Einbruch im Vereinigten Königreich nach dem Brexit und der Boom im irischen Dienstleistungssektor zeigen den Vorteil von Gewissheit, insbesondere in Bezug auf die Arbeitskräfte. Alles, was die Zivilgesellschaft destabilisiert, sei es durch Arbeitsunruhen oder die polarisierenden Auswirkungen der Kulturkriege, wird einem solchen Umfeld entgegenwirken.

Es ist möglich, dass die derzeitige Inflationswelle ohne eine wesentliche Umstrukturierung der Weltwirtschaft endet. Aber das würde nur dazu führen, dass sich die Situation weiter verschlechtert. Unternehmen müssen diese Gelegenheit nutzen, um Entlassungen vorzunehmen und den Abstand zu verringern. Die Regierungen müssen die richtigen Bedingungen für die Unternehmen schaffen, indem sie in einer unsicheren Welt für so viel Stabilität wie möglich sorgen.

Quellennachweis:
– https://www.aljazeera.com/economy/2022/7/19/yellen-friend-shoring-supply-chains-with-eye-on-china-russia
– https://www.businessthink.unsw.edu.au/articles/bullwhip-effect-supply-chains-how-to-prevent
– https://www.opportimes.com/reshoring-and-nearshoring-will-relocate-up-to-26-of-world-production/
– https://www.thetimes.co.uk
– https://www.brookings.edu/blog/up-front/2022/06/17/smarter-immigration-policies-could-help-alleviate-the-semiconductor-shortage/

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Lieferkettenstörungen in Krisenzeiten

Keine Überverkäufe und gute Kundenkommunikation dank zentralem Datensystem von Roqqio

Lieferkettenstörungen in Krisenzeiten

Der Krieg in der Ukraine trifft den Onlinehandel hart – seit dem 24. Februar 2022 bleiben Rohstoff- und Warenlieferungen teilweise aus. Das Resultat sind gestörte Lieferketten, die auf Händlerseite schnelle Reaktionen entlang der gesamten Supply Chain erfordern, um den Verkauf aufrechtzuerhalten. Laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (https://www.bevh.org/presse/pressemitteilungen/details/deutsche-verbraucher-shoppen-weiter-online-einkaufsvolumen-sinkt-seit-kriegsbeginn-aber-deutlich.html) (bevh) gehen die Umsätze im Onlinehandel seit Kriegsbeginn bereits jetzt um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Noch dazu kommt es häufig zu Überverkäufen aufgrund von veralteten Verfügbarkeitsanzeigen in Webshops, was unzufriedene Kunden zur Folge hat. Die Lösung ist ein zentrales Datensystem, wie die Roqqio Commerce Cloud, das E-Commerce Ordermanagement System aus der Commerce Solutions Sparte von Remira.

Ein solches IT-System automatisiert möglichst viele Standardprozesse und reduziert manuelle Eingriffe. So werden nicht nur alle Verkaufskanäle schnell über die aktuellen Bestandsdaten informiert, sondern auch die übrigen Geschäftsprozesse digitalisiert. Neben der zentralen Abbildung von Bestellungen, Stornierungen, Retouren und Beschwerden von allen Verkaufskanälen, lässt sich in der Commerce Cloud außerdem die Kommunikation mit dem Kunden verwalten. „Das System homogenisiert die Daten und gibt sie an die nachgelagerten Systeme weiter, wodurch die nächsten Prozesse automatisiert angestoßen werden. Das verschafft Händlern einen enormen Vorteil, denn schon der Versuch, den Kunden rechtzeitig über Lieferengpässe und -verzögerungen zu informieren, wird mit alten Systemen zum Problem und ist händisch sehr mühsam“, sagt Frank Noß, Head of New Business von Roqqio. Kommt es zu einer Auftragsstornierung, stößt die Commerce Cloud die Kundenkommunikation automatisiert an. Das integrierte Nachrichten- und Kontaktmanagement ermöglicht zudem eine durchgängige und transparente Kommunikation über alle Verkaufskanäle hinweg. „Um Kunden nicht zu verlieren, gilt es in einer solchen Situation, Vertrauen zu schaffen. Ausverkaufte Produkte müssen kanalübergreifend als solche gekennzeichnet und die Gründe dafür transparent kommuniziert werden. Das Eintreffen neuer Ware kann in einigen Branchen teils Monate dauern.“

Moderne Omnichannel-Lösungen, wie die Roqqio Commerce Cloud, bieten eine Reihe von Möglichkeiten, um Lieferengpässe ein Stück weit auszugleichen. Besteht neben dem Onlinehandel auch ein stationärer Verkauf, kann der Webshop beispielsweise auch auf die Verfügbarkeiten in den Filialen zugreifen. So können online getätigte Bestellungen direkt aus dem Laden an den Kunden geschickt werden. „In unserer globalisierten Welt werden uns Lieferkettenprobleme zunehmend begleiten. Jeder Marktteilnehmer sollte spätestens jetzt damit beginnen, die Geschäftsprozesse weitestgehend zu digitalisieren und so einen Ausgleich von Engpässen möglich zu machen“, so Frank Noß.

Roqqio ist die Commerce Solutions Sparte von Remira und unterstützt die Digitalisierung des Handels mit frischen Konzepten und neuester Retail-Technologie. Mit Lösungen für den POS, intelligenten Warenwirtschaftssystemen, einer E-Commerce-Software als Cloudlösung (SaaS) sowie einer App, für digitale Prozesse und mobilen Check-out auf der Verkaufsfläche, richtet sich das Angebot an nahezu alle Branchen und Unternehmensgrößen. Mit langjähriger Handelserfahrung insbesondere in der Sport- und Textil-Branche sowie im Umfeld von Uhren und Schmuck und in der grünen Branche begleitet Roqqio seine Kunden bei der Einführung einer nahtlosen Omnichannel-Landschaft. Den Einzelhandelskunden im Fokus, ebnet Roqqio Händlern den Weg in einen Unified Commerce.

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So schlagen Sie die Inflation – Agil, konkret, effektiv

Die Inflation ist zurück und stellt eine große Gefahr für Verbraucher, Staat und Unternehmen dar. Aber sie kann geschlagen werden. Preisexperte Hermann Simon erklärt, wie es gelingt – agil, konkret und effektiv!

So schlagen Sie die Inflation - Agil, konkret, effektiv

Das Inflationsgespenst ist zurück. Nach Jahrzehnten der Stabilität erleben wir den höchsten Geldwertverlust seit den 1970er Jahren. Die Krise trifft Staat, Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen. Besonders für viele Firmen wird es künftig schwierig, die bei deutschen Unternehmen ohnehin äußerst niedrige Gewinnlinie zu verteidigen. Gleichzeitig hat die heutige Managergeneration keinerlei Erfahrung mit hohen Inflationsraten. Dabei ist es enorm wichtig zu wissen, mit welchen Maßnahmen man dem drohenden Wertverlust begegnen kann. Sonst kann es schnell zu einer gefährlichen Schieflage kommen. Höchste Zeit also, ein gründliches Verständnis der Zusammenhänge zwischen Kosten, Preisen und Inflation sowie Klugheit und Timing in der Gestaltung und Umsetzung zu entwickeln!

Hermann Simon, der weltweit renommierte Experte für Preis- und Gewinnmanagement, analysiert in seinem Buch die entscheidenden Stellschrauben im Kampf gegen die Inflation und stellt konkrete Maßnahmen vor. Zentral dabei ist kluges Preismanagement – aber lange nicht alles. Ebenso wichtig: Die Unternehmensleitung muss selbst in den Ring und alle Geschäftsbereiche wie Vertrieb, Finanzen, Einkauf, Produktion, Innovation und Personal einbeziehen. Nur wer den Wettbewerb, die Reaktion der Kunden und seinen Platz im Markt kennt, kann den notwendigen (Kultur-)Wandel im Unternehmen vorantreiben und die Zukunft sichern. Im Vordergrund sollte dabei immer die Agilität stehen, denn Kosten, Preise und Kunden-verhalten ändern sich rapide, manchmal täglich. Und wer hier nicht schnell reagiert oder wem gar die aktuellsten Informationen fehlen, hat keine Chance, die Inflation einigermaßen gut zu überstehen.

Mit Hermann Simons tiefem Wissen und Verständnis für alle Aspekte der Inflation und ihrer Effekte kann jeder Unternehmer direkte Sofortmaßnahmen ergreifen, um seine Firma stabil und sicher durch die Krise zu bringen. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle, denen es gelingen muss, die Inflation zu schlagen.

Der Autor
Hermann Simon ist Gründer und Honorary Chairman von Simon-Kucher & Partners, dem Weltmarktführer in der Preisberatung mit weltweit 1800 Mitarbeitern in 43 Büros. Er ist Experte für Strategie, Gewinn und Pricing sowie ein international gefragter Berater und Referent. Simon ist der einzige Deutsche in der „Thinkers50 Hall of Fame“ der wichtigsten Managementdenker der Welt und wurde wiederholt zum einflussreichsten lebenden Managementdenker im deutschsprachigen Raum gewählt. Das Magazin Cicero zählte ihn zu den 100 bedeutendsten Intellektuellen in Deutschland. In China wurde die Hermann Simon Business School nach ihm benannt, die sich insbesondere dem von ihm entwickelten Hidden-Champions-Konzept widmet.

Hermann Simon
Die Inflation schlagen
Agil, konkret, effektiv
2022, 208 Seiten, Hardcover gebunden
EUR 30,00/EUA 30,90/sFr 33,81
ISBN 978-3-593-51673-8
Erscheinungstermin: 20.07.2022

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Energiekosten zerren an automobiler und industrieller Lieferkette: Nur Hersteller können ihre Zulieferer retten

– Liquidität dramatisch gesunken: Zulieferer steuern auf tiefrote Zahlen zu
– Fairness gefragt: Verbände fordern Kostenbeteiligung in der Wertschöpfungskette
– Neue Produktionsstopps drohen: Ohne Hilfe werden Schrauben, Blechteile & Co. fehlen

Energiekosten zerren an automobiler und industrieller Lieferkette: Nur Hersteller können ihre Zulieferer retten

IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs

HAGEN -19. Juli 2022. Energiepreise steigen auf das Zwei-, Drei- oder gar Vierfache. Die Liquidität automobiler und industrieller Zulieferer schrumpft drastisch, rote Zahlen sind in Sicht. Und was machen ihre Kunden am Kopf der Lieferkette? Sie ignorieren die Lage. Und riskieren so fehlende Bauteile und neue Produktionsstopps: Ohne Schrauben, Blechteile & Co. werden die Bänder in der Auto-, Waggon- und Windkraftanlagenproduktion stehen bleiben. Die Rettung haben die Hersteller selbst in der Hand: „Unsere Mitgliedsunternehmen aus der Zuliefererindustrie brauchen faire Gespräche und Kunden, die sich an den Energiepreiserhöhungen beteiligen“, fordern führende Verbände. Der dringende Weckruf kommt von den Industrieverbänden Blechumformung (IBU) und Massivumformung (IMU) sowie dem Deutschen Schraubenverband (DSV).

„Energiekosten müssen Verhandlungsthema werden“
Die Zulieferer verhandeln mit ihren Abnehmern gerade über die mehr als 50-prozentigen Materialkostenanstiege. Parallel dazu erreicht sie der nächste Preisschock in Form erdrückender Energiekosten. „Diese waren bisher kein Verhandlungsthema, müssen es aber dringend werden“, so IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs. „Die Anstiege – um Faktor zwei bis vier mit Potenzial nach oben – überfordern die gebeutelten Stahl- und Metallverarbeiter hoffnungslos.“

Ohne Unterstützung steuern Zulieferer auf tiefrote Zahlen zu – auch Politik gefordert
Die meisten Zulieferer haben Einsparpotenziale längst ausgereizt, die Abschaffung der EEG-Umlage ist durch gleichzeitige Strompreissteigerungen verpufft. „Kurzfristig wird ihre Liquidität das größte Problem sein. Ohne die Unterstützung aus der Lieferkette steuern die Zulieferer von ihrer knappen einstelligen EBIT-Marge auf tiefrote Zahlen zu“, unterstreicht Jacobs.

Gesprächsbereitschaft und Fairness in der Wertschöpfungskette
Gesprächsbereitschaft und Fairness innerhalb der Wertschöpfungskette sind gefragt. Noch pochen die Kunden der meist mittelständischen Zuliefererindustrie auf bestehende Verträge. Und bezweifeln die von ihren Lieferanten genannten Energiepreiserhöhungen. „Unterschiedliche Laufzeiten und Abschlusszeitpunkte sorgen für unterschiedliche Steigerungen, das wird sich aber bald relativieren. Die massiven Anstiege werden alle Unternehmen treffen – das gibt der Markt vor“, erklärt Hans Führlbeck, Geschäftsführer des Deutschen Schraubenverbandes.

Deutsche Lieferketten in Gefahr: Schnelles und konsequentes Handeln gefordert
Der DSV-Geschäftsführer fordert schnelles, konsequentes Handeln, um energieintensiv produzierte Produkte in Deutschland zu halten. „Wenn Zulieferer auf den Preissteigerungen sitzen bleiben, werden Lieferketten reißen. Und damit für die Automobil- und Industrieproduktion wichtige Produkte aus dem Markt fallen. Das lässt sich nur verhindern, indem wir die Krise fair und gemeinsam bewältigen“, so Führlbeck.

Neuen VDA-Grundsätzen müssen Taten folgen
„Den neuen Grundsätzen des VDA zur Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und ihren Partnern müssen jetzt Taten folgen“, ergänzt IMU-Geschäftsführer Tobias Hain. „Das Papier beschreibt alles sehr schön. Ohne Umsetzung ist es aber eben nur ein Stück Papier.“ Und auch die Politik sei gefordert: Ein Strompreisdeckel – finanziert durch Sonderabgaben auf die Windfall-Effekte aus dem gaspreisgetriebenen Merit-Order-System – sei notwendig und auch möglich.

Der IBU in Hagen vertritt als Bundesverband circa 240 Mitgliedsunternehmen der blechumformenden Industrie und deren Zulieferer. Diese überwiegend aus mittelständischen Familienunternehmen bestehende Branche wird durch eine industrielle Fertigung für marktmächtige Kunden geprägt. Das Umsatzvolumen der Branche betrug im Jahr 2019 rund 20,49 Milliarden Euro. Die Verbandsmitglieder sind mehrheitlich Zulieferer der Automobil- und Elektronikindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauindustrie sowie der Medizintechnik.

Fotos: Industrieverband Blechumformung (IBU) – Abdruck honorarfrei – bitte nur mit Quellenangabe

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Globale Lieferketten in der Sackgasse

Inflation ist mehr als nur eine vorübergehende Phase: Kosten steigen, Aufträge sinken

Globale Lieferketten in der Sackgasse

Euro-Raum Handelsaktivitäten (Bildquelle: @Tradeshift)

Die weltweiten Lieferkettenaktivitäten haben sich im zweiten Quartal zum zweiten Mal in Folge verlangsamt und sind entgegen den Prognosen um weitere 6 Punkte gesunken. Das geht aus dem jüngsten Index of Global Trade Health von Tradeshift hervor. Tradeshift ist ein Digitalisierungsunternehmen mit gleichnamiger Supply-Chain-Commerce-Plattform, die digitale Handelstransaktionen zwischen B2B-Käufern und -Lieferanten auf der ganzen Welt erleichtert.

Die Auftragsvolumina im Tradeshift-Netzwerk fielen im zweiten Quartal auf einen neuen Tiefstand und sanken um weitere 6 Punkte, nachdem sie im vorangegangenen Quartal bereits um 7 Punkte zurückgegangen waren. Der Mangel an neuen Aufträgen beginnt sich auf die Lieferanten auszuwirken, die noch vor kurzem mit der steigenden Nachfrage zu kämpfen hatten. Die Zahl der von den Lieferanten eingereichten Rechnungen ging im zweiten Quartal um 7 Punkte zurück, der stärkste Rückgang seit einem Jahr.

Die Auftragslage mag sich abschwächen, aber die Analyse von Tradeshift zeigt, dass die Kosten seit Anfang des Jahres stark gestiegen sind. Der durchschnittliche Wert einer auf der Plattform von Tradeshift eingereichten Rechnung ist seit Anfang 2022 um 11 % gestiegen, verglichen mit einem bescheideneren Anstieg von 3,5 % im Jahr 2021.

Vielfältige Herausforderungen betreffen die gesamte Weltwirtschaft

Die derzeitige Inflationswelle hat mehrere Ursachen, von denen einige mit der Pandemie zusammenhängen. In der gesamten Weltwirtschaft kommt es immer wieder zu Unterbrechungen der Lieferketten. Covid-19-Fälle in China und die Verhängung von Abriegelungsmaßnahmen führen weiterhin zu Problemen. Der Einmarsch Russlands in der Ukraine erhöht den Druck weiter, insbesondere auf die Energie- und Lebensmittelpreise.

„Viele der aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette, einschließlich der Inflation, haben ihre Wurzeln in der Pandemie“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Einige dieser Probleme sind vorübergehend, aber die größeren Probleme, wie Arbeitskräftemangel, geopolitische Spannungen und die Energiewende, sind strukturell und laufen Gefahr, sich zu verfestigen, wenn die Unternehmen jetzt nicht entschieden handeln.“

Die Analyse von Tradeshift zeigt ein bemerkenswert ähnliches Muster in den regionalen Lieferketten auf der ganzen Welt:
-Die gesamte Handelsaktivität im Vereinigten Königreich und im Euro-Raum ging um 5 Punkte zurück, wobei die Auftragseingänge und Lieferantenrechnungen unter dem erwarteten Bereich lagen.
-Die US-Lieferketten schnitten etwas besser ab als der weltweite Durchschnitt. Das Transaktionsvolumen lag im zweiten Quartal um 4 Punkte unter der erwarteten Spanne, aber das Volumen der Neuaufträge ist nach wie vor gering.
-Der chinesische Handel hatte ein weiteres schwieriges Quartal, da neue Abriegelungsmaßnahmen in wichtigen Städten zu einem weiteren Rückgang des Transaktionsvolumens um 7 Punkte gegenüber der erwarteten Spanne beitrugen.

Euro-Raum: Geringeres Wachstum als erwartet

Im ersten Quartal 2022 löste der Ausbruch des Krieges in der Ukraine den stärksten Rückgang der Aktivitäten aus, der auf der Tradeshift-Plattform seit den ersten Tagen der Pandemie gemessen wurde. Im zweiten Quartal waren die Auswirkungen weit weniger gravierend. Die gesamte Handelsaktivität lag nur 6 Punkte unter dem Ausgangswert, verglichen mit 14 Punkten im ersten Quartal.

Die Rechnungsvolumina haben im zweiten Quartal an Schwung verloren. Das deutet darauf hin, dass der Auftragsrückgang aus dem ersten Quartal allmählich auf die Lieferanten übergreift. Das Auftragsvolumen erholte sich im zweiten Quartal, aber das Wachstum ist geringer als erwartet. Es bleibt gegenüber dem Vorquartal unter dem Ausgangswert.

Einem aktuellen Bericht von Accenture zufolge könnten die durch COVID-19 und den Krieg in der Ukraine verursachten Störungen bis 2023 zu einem Rückgang des BIP im Euro-Raum um bis zu 920 Mrd. EUR (oder 7,7 %) führen. Eine Reihe von Vorschriften zur Dekarbonisierung der Lieferketten dürfte kurzfristig weitere Herausforderungen und noch höhere Kosten mit sich bringen. Aber eine Konzentration auf nachhaltige Beschaffung und grüne Energie könnte Europas beste Hoffnung sein, den derzeitigen Zyklus zu durchbrechen.

Geringere T&L-Aktivitäten spiegeln den allgemeinen Abschwung wider

Die Daten von Tradeshift deuten darauf hin, dass die rückläufige Nachfrage auch zu einer Abkühlung der Aktivitäten in der gesamten Transport- und Logistikbranche führt. Die Transaktionsvolumina fielen zum ersten Mal seit einem Jahr unter die erwartete Spanne, nachdem die Aktivität im Vergleich zum Vorquartal um 5 Prozentpunkte gesunken war.

Auch die Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel blieben unter dem erwarteten Wert. Die Ausgaben im Technologiebereich erholten sich im zweiten Quartal deutlich. Die Aktivität bewegte sich innerhalb der prognostizierten Spanne.

„Es wäre eine ganz natürliche Reaktion, wenn die Unternehmer die Korken knallen lassen und warten würden, bis der aktuelle Sturm vorüber ist“, so Lanng. „Aber viele der Probleme, mit denen die Lieferketten heute konfrontiert sind, werden auch in einem Jahr noch bestehen. Wie lange kann ein Unternehmen den Atem anhalten, bevor ihm die Luft ausgeht? Die meisten Führungskräfte, mit denen ich spreche, haben den Horizont im Blick. Sie treiben die dringend notwendigen Investitionen in Technologien voran, um flexibler, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu werden.“

Der vollständigen Q2 2022 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website: https://tradeshift.com/global-trade-report/

Quellennachweis:
1.https://hub.tradeshift.com/research-and-reports/tradeshifts-index-of-global-trade-health-q2-2022/
2.https://www.accenture.com/us-en/insights/strategy/ukraine-future-supply-chains-europe

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken. Zusätzliche Umfragen und Kundeninterviews ergänzen den Report.

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Supply Chain: Eine unruhige Welt erfordert neue Prinzipien

Diversifizierung der Lieferketten setzt sich fort – Cloud-basierte B2B-Marktplätze als neues Beschaffungsmodell

Supply Chain: Eine unruhige Welt erfordert neue Prinzipien

Christian Lanng, CEO von Tradeshift (Bildquelle: @Tradeshift)

Die Zeiten, in denen Unterbrechungen der Lieferkette kurz und eher selten vorkamen, sind längst vorbei. Unternehmen, die an längere Perioden relativer Stabilität gewöhnt sind, erleben nun, wie Krisen ineinander übergehen. Laut Christian Lanng, CEO von Tradeshift, werden sich Cloud-basierte B2B-Marktplätze als neues Beschaffungsmodell mehr und mehr durchsetzen:

In den letzten fünf Jahren haben die kumulativen Auswirkungen der ständig steigenden Kosten in Asien, der geopolitischen Spannungen und Handelszölle, die Turbulenzen in der weltweiten Schifffahrt durch die Pandemie und jetzt der militärische Konflikt in Europa die tiefgreifenden Abhängigkeiten und die inhärenten Schwachstellen schlanker, globalisierter Lieferketten deutlich gezeigt.

Führungskräfte in Unternehmen und Wirtschaftsexperten nehmen zunehmend eine langfristige Perspektive ein. Sie erkennen, dass die jüngste Krise höchstwahrscheinlich die Bedeutung der strukturellen Veränderungen in den globalen Lieferketten, die sich nach der COVID-19-Pandemie bereits beschleunigt haben, noch stärker beschleunigt. Unternehmen erkennen die neue Realität: Rückstände und Ausfälle sind die neue Normalität. Konnektivität, Transparenz und Agilität sind zu grundlegenden Unternehmensprinzipien geworden und nicht zu vagen Zielen.

Untersuchungen von Goldman Sachs legen nahe, dass die US-Unternehmen ihre Bemühungen um eine Diversifizierung der Lieferketten fortsetzen und sich dabei insbesondere auf die Verlagerung von Produktionsimporten aus China konzentrieren. Aus den Protokollen von Gewinnmitteilungen geht hervor, dass die Zahl der Unternehmen, die eine dauerhafte Erhöhung der Lagerbestände zum Schutz vor Produktionsunterbrechungen planen, sprunghaft angestiegen ist. Eine solche Verlagerung erfordert eine viel tiefere und kooperativere Beziehung zwischen Einkäufern und Lieferanten.

Widerstandsfähige Unternehmen werden proaktiv ihre Kosten senken und gleichzeitig genau darauf achten, welche Auswirkungen ihr Handeln auf die allgemeine Gesundheit ihrer Lieferkette hat. In dem Maße, in dem Einkäufer sich von einzelnen Beschaffungsmodellen verabschieden wollen, werden auch die Argumente für ein dynamisch vernetztes Ökosystem aus Einkäufern und Lieferanten immer unbestreitbarer.

Cloud-basierte B2B-Marktplätze waren bereits vor der Pandemie auf dem Vormarsch. Das Analystenunternehmen IDC ist der Ansicht, dass dieses Modell, das mehrere Einkäufer mit mehreren Lieferanten verbindet, eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen spielt. Es ermöglicht einen einfacheren Zugang zu Lieferanten und eine weitaus größere Transparenz in der gesamten Lieferkette bis hin zur Quelle. Die Nachfrage steigt und dieser Trend dürfte sich in absehbarer Zukunft noch verstärken.

Quellennachweis:
– https://www.goldmansachs.com/insights/pages/are-us-companies-actually-reshoring-their-supply-chains.html
– https://blog-idceurope.com/how-b2b-market-places-can-make-supply-chain-operations-more-resilient/

Weitere Informationen: www.Tradeshift.com/de

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osapiens: Nominiert für den Deutschen Gründerpreis 2022

Junges Softwareunternehmen aus Mannheim überzeugt Experten der Auswahljury mit B2B-Lösungen für nachhaltigere Lieferketten

osapiens: Nominiert für den Deutschen Gründerpreis 2022

Osapiens entwickelt B2B-Softwarelösungen für nachhaltigere Lieferketten

Mannheim, 15. Juni 2022. Globale Lieferketten digital und damit transparenter, berechenbarer und vertrauenswürdiger zu machen – für diese Mission und seine Software, die für die herstellende Industrie KI-gestützt Lieferketten bewertet und automatisiert, ist osapiens (osapiens Services GmbH) jetzt für den Deutschen Gründerpreis 2022 in der Kategorie „Aufsteiger“ nominiert.

Im Wettstreit um die Nominierung für die renommierte Auszeichnung konnte sich das junge B2B-Softwareunternehmen aus Mannheim gegen rund 100 Mitbewerber durchsetzen. Überzeugt hat osapiens die Experten der Auswahljury vor allem mit dem innovativen „osapiens HUB“, einer Cloudbasierten Technologieplattform, die verschiedene Softwareanwendungen rund um komplett digitale und nachhaltige Lieferketten bereitstellt.

„Unternehmen erhalten mit unserer Software datenbasiertes, relevantes Wissen zu sämtlichen Prozessen entlang ihrer betrieblichen Wertschöpfungskette, im Rahmen von Planung, Produktion, Vertrieb und After Market“, erklärt Alberto Zamora, CEO und einer der drei Gründer von osapiens. „So können Risiken zeitnah erkannt und beispielsweise auf drohende Lieferengpässe, Produktfälschungen, Schmuggel oder Piraterie schneller reagiert werden.“

Nicht zuletzt unterstützt die osapiens-Software Unternehmen auch bei der Einhaltung nationaler und internationaler Gesetzte, die die weltweite Menschenrechtslage verbessern, den Umweltschutz stärken und die Globalisierung mit Blick auf die UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sozialer gestalten sollen. Hierzu tritt in Deutschland beispielsweise ab Januar 2023 das sogenannte Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft, das zunächst Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten und ab Januar 2024 mit mehr als 1.000 Beschäftigten zu sorgfältiger Analyse und Monitoring ihrer gesamten Lieferkettenprozesse verpflichtet.

„Diese Nominierung ist für uns eine Anerkennung der letzten vier Jahre. Wir sind absolut überwältigt, ergänzt Stefan Wawrzinek, COO und Gründer von osapiens. „Allein unter den Finalisten zu sein, ist eine Wahnsinnsauszeichnung für unsere Arbeit und vor allem unser Team. Es zeigt deutlich, welche immer größere Rolle das Thema Transparenz in der Lieferkette spielt und wie wichtig es ist, global tätige Unternehmen hier mit den passenden Lösungen zu unterstützen. Unsere Software verschafft Unternehmen nicht nur einen klaren Wettbewerbsvorteil, sondern unterstützt sie auch dabei aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung vorzugehen.“

Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich von den Partnern stern, Sparkasse, ZDF und Porsche in den Kategorien „Schüler“, „Startup“, „Aufsteiger“ und „Lebenswerk“ vergeben und würdigt damit herausragende unternehmerische Leistungen in unterschiedlichen Unternehmensphasen. Unterstützt wird der Deutsche Gründerpreis darüber hinaus vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, von namhaften Förderern, einem hochkarätigen Kuratorium sowie einem umfangreichen Experten-Netzwerk. Er gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen in Deutschland und wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mal vergeben. Die Verkündung der diesjährigen Preisträger findet im Rahmen einer festlichen Veranstaltung am 13. September in Berlin statt.

Mehr Informationen zum Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2022, osapiens Services GmbH, finden Sie unter Mehr erfahren (https://osapiens.com)

Über osapiens
osapiens entwickelt ganzheitliche Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS), die es global tätigen Unternehmen verschiedenster Branchen ermöglichen, Transparenz, Berechenbarkeit und Vertrauen entlang ihrer gesamten Lieferkette sicherzustellen. Mit seiner Multi-Tenant-Cloud-Technologieplattform, dem „osapiens HUB“, setzt osapiens innovative Technologien, wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Track & Trace und IoT ein, um Unternehmen bei einem voll digitalisierten, nachhaltigen Lieferantenmanagement zu unterstützen, das die Einhaltung von Menschenrechten, Umweltschutz sowie nationalen oder internationalen Gesetzen sicherstellt. So wird auch der Endverbraucher vor organisierter Kriminalität, Produktfälschungen, Schmuggel oder Piraterie geschützt.
osapiens ist zurzeit global für rund 200 Unternehmen aus mehr als 40 Ländern u.a. aus den Bereichen Konsumgüter, Groß- und Einzelhandel, Automobil- und Maschinenbau, Mode und Luxus sowie Pharma- und Medizinprodukte tätig. Das schnell wachsende Unternehmen wurde 2018 von den Seriengründern Alberto Zamora, Stefan Wawrzinek und Matthias Jungblut gegründet und beschäftigt an seinem Hauptstandort Mannheim zurzeit über 110 Mitarbeiter aus mehr als 25 Nationen.

Über den Deutschen Gründerpreis:
Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Er wird 2022 bereits zum 20. Mal vergeben. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, Startup, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Gruner + Jahr GmbH, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

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osapiens ist zurzeit global für rund 200 Unternehmen aus mehr als 40 Ländern u.a. aus den Bereichen Konsumgüter, Groß- und Einzelhandel, Automobil- und Maschinenbau, Mode und Luxus sowie Pharma- und Medizinprodukte tätig. Das schnell wachsende Unternehmen wurde 2018 von den Seriengründern Alberto Zamora, Stefan Wawrzinek und Matthias Jungblut gegründet und beschäftigt an seinem Hauptstandort Mannheim zurzeit über 110 Mitarbeiter aus mehr als 25 Nationen.

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Lieferketten „Zurück auf Anfang“

Auftragsvolumen bricht ein, Zahlungen verspäten sich: Ukraine Krieg macht Aufschwung zunichte

Lieferketten "Zurück auf Anfang"

Euro-Raum Handelsaktivitäten (Bildquelle: @Tradeshift)

Russische Aggression gegen die Ukraine schickt globale Lieferketten in den freien Fall und treibt Energieknappheit und Rohstoffpreisvolatilität voran. Die Auftragsvolumina verlieren so stark wie noch nie seit den ersten Lieferverboten. Verspätete Zahlungen an Lieferanten verdoppeln sich im Vergleich zu den sechs Monaten vor der Pandemie. Zulieferer in Mexiko und Kanada verzeichnen einen Anstieg der Aktivitäten, da US-Unternehmen ihre Beschaffung näher an ihr Heimatland verlegen. Mckinsey prognostiziert, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden.

Der Krieg in der Ukraine und die Abriegelungen in China haben das weltweite Auftragsvolumen in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 einbrechen lassen, so die neuen Daten von Tradeshift. Der Q1 2022 Index of Global Trade Health von Tradeshift zeigt, dass die Gesamttransaktionen (Rechnungen und Bestellungen) zwischen Einkäufern und Lieferanten auf der Plattform im ersten Quartal 2022 um weitere 7 Punkte unter den prognostizierten Bereich gefallen sind. Die Auftragsvolumina wurden durch eine Mischung aus hoher Inflation, längeren Lieferzeiten und Engpässen bei wichtigen Komponenten besonders stark beeinträchtigt. Die Auftragseingänge fielen im ersten Quartal um 16 Punkte, was den stärksten Schwungverlust seit den ersten Sperrungen im Jahr 2020 darstellt.

Unternehmen halten Geld zurück, Lieferantenzahlungen weiter stark verspätet

Die großen Unternehmen scheinen sich auf eine schwierige Zeit einzustellen und halten eigenen Bargeldreserven zurück. Das hat Auswirkungen auf die Lieferanten, die dadurch in den kommenden Monaten erneut unter Druck geraten werden. Die aktuellen Daten von Tradeshift zeigen, dass die Zahl der verspäteten Lieferantenzahlungen in den letzten sechs Monaten durchschnittlich 15,9 Prozent des Gesamtvolumens betrug und damit fast doppelt so hoch war wie in den sechs Monaten vor der Pandemie.

„Die Aggression Russlands in der Ukraine und die Abriegelung von Großstädten in ganz China führen zu einer Konvergenz von neuem und bekanntem Druck“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Der Aufbau von Bargeldreserven mag wie ein Akt der Selbsterhaltung seitens der Einkäufer erscheinen. Er kann aber schnell zu einem Akt der Selbstverletzung werden, wenn die Lieferanten zu kämpfen beginnen. Große Unternehmen müssen aufhören, Lieferanten als billige Kreditlinie zu betrachten. Stattdessen sollten sie anfangen, nach Finanzierungsoptionen zu suchen, die sowohl sie selbst als auch ihre Lieferanten in einem hochvolatilen Umfeld zahlungsfähig halten.“

Euro-Raum weiteren Belastungen ausgesetzt

Die Transaktionen fielen um weitere 14 Punkte gegenüber der erwarteten Spanne, wodurch ein Großteil der Erholung der letzten 18 Monate zunichte gemacht wurde. Die Auftragsvolumina fielen um alarmierende 28 Punkte, da die Ukraine-Krise die Rohstoffpreise in die Höhe trieb und weitere Störungen in wichtigen Lieferketten verursachte.

In Deutschland gaben 40 Prozent der Industrieunternehmen an, dass sie Probleme mit Lieferengpässen erwarteten, so der Think Tank IW. Die Automobilhersteller haben aufgrund des Mangels an Kabelbäumen, die in der Ukraine von der deutschen Firma Leoni hergestellt werden, Montagebänder geschlossen.

Das Rechnungsvolumen blieb im ersten Quartal 2022 relativ robust, was darauf hindeutet, dass die Zulieferer immer noch einen Rückstand an bestehenden Aufträgen abarbeiten. Einige Engpässe könnten sich abschwächen, aber die Aussichten deuten darauf hin, dass noch einige schwierige Monate bevorstehen, da neue Störungen auftreten. Nach Angaben von JP Morgan sind die Asien-Europa-Routen am stärksten von Problemen wie akuter Überlastung der Häfen und Unterbrechungen im Frachtverkehr aufgrund der Schließung des russischen Luftraums betroffen. Angesichts der Starrheit bzw. Unflexibilität der meisten Lieferketten dürfte es sich als sehr schwierig erweisen, schnelle und praktikable Lösungen für diese Probleme zu finden.

Einkäufer und Lieferanten sind in USA, China und Großbritannien einem ähnlichem Druck ausgesetzt

USA: Die Dynamik ging um 6 Punkte zurück. Die US-Häfen machten sich auf neue Überlastungen infolge von Sperrungen in Asien gefasst. Die steigenden Energiekosten wirkten sich ebenfalls auf die Aufträge aus.

China: Die Transaktionen gingen im ersten Quartal 2022 um weitere 3 Punkte zurück, was das dritte Quartal in Folge ist, in dem die Aktivität hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Großbritannien: Das Transaktionswachstum insgesamt lag im ersten Quartal um einen Punkt über dem prognostizierten Bereich, aber das Gesamtwachstum seit der Pandemie ist immer noch kaum halb so hoch wie erwartet.

Reshoring und Nearshoring im Kommen?

Kommentatoren wie der CEO von Blackrock, Larry Fink, glauben, dass der Krieg in der Ukraine die Unternehmen veranlassen wird, sich aus ihren globalen Lieferketten zurückzuziehen. Derweil prognostiziert McKinsey, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 26 Prozent der weltweiten Produktion durch Reshoring und Nearshoring verlagert werden. Die Daten von Tradeshift deuten darauf hin, dass Zulieferer in den an die USA angrenzenden Ländern bereits von den Bemühungen multinationaler Unternehmen profitieren, ihre Lieferketten zu „nearshoren“. Das Rechnungsaufkommen mexikanischer Lieferanten ist im vergangenen Jahr um das 4,1-fache des weltweiten Durchschnitts gestiegen. Die Rechnungen kanadischer Zulieferer waren 3,1-mal so hoch wie der Durchschnitt.

„Das Jahr 2022 hat ein neues Kapitel in einem Zeitalter der Unsicherheit für den Welthandel aufgeschlagen“, so Lanng weiter. „In dieser neuen Realität werden Rückstände und Pannen zur neuen Normalität, während Konnektivität, Transparenz und Agilität eher grundlegende Betriebsprinzipien als vage Ambitionen sind. Die Globalisierung mag zwar auf dem Rückzug sein, aber die Widerstandsfähigkeit wird davon abhängen, dass die Lieferketten vernetzter, vielfältiger und kollaborativer werden als je zuvor.“

Weitere Index-Daten nach Branchen und IT-Ausgaben

Transport & Logistik: Die geopolitischen Spannungen und die erneuten Abriegelungen in China stellen die Logistikunternehmen vor große Herausforderungen. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen in der gesamten Transport- und Logistikbranche weiterhin höher ist als erwartet, was auf einen harten Wettbewerb um begrenzte Kapazitäten hindeutet.

Hersteller: Die Lieferketten des verarbeitenden Gewerbes sind mit einer schwierigen Kombination aus Lieferkettenengpässen und steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Die Tradeshift Daten zeigen, dass das Transaktionsvolumen im ersten Quartal 25 Prozent unter dem erwarteten Niveau lag. Ein Großteil dieser Verlangsamung ist auf einen steilen Rückgang der Auftragseingänge zurückzuführen, die das erste Quartal 2022 auf dem niedrigsten Stand seit der ersten COVID-Sperre beendeten.

Einzelhandel: Die Transaktionen in den Lieferketten des Einzelhandels scheinen sich nach einer Phase extremer Volatilität in den letzten zwei Jahren stabilisiert zu haben. Die Aktivität bleibt jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück, wobei eine Kombination aus steigenden Kosten und schwindendem Verbrauchervertrauen wahrscheinliche Faktoren sind.

Technologie-Einkäufe: Auch die Einkäufe von Software und Technologie lagen im ersten Quartal unter den Erwartungen. Umfragedaten von Enterprise Technology Research zeigen, dass einige Käufer im ersten Quartal angesichts der makroökonomischen Bedingungen eine abwartende Haltung eingenommen haben.

Der vollständigen Q1 2022 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website: https://tradeshift.com/global-trade-report/

Quellennachweis:
1.https://tradeshift.com/global-trade-report/
2.https://www.nasdaq.com/articles/ukraine-conflict-adds-to-european-supply-chain-snags
3.https://www.just-auto.com/special-focus/ukraine-crisis/ukraine-harness-shortage-hits-vw-report/
4.https://www.reuters.com/markets/europe/ukraine-conflict-adds-european-supply-chain-snags-2022-03-09/
5.https://www.opportimes.com/reshoring-and-nearshoring-will-relocate-up-to-26-of-world-production/
6.https://www.blackrock.com/corporate/investor-relations/larry-fink-ceo-letter
7.https://siliconangle.com/2022/04/01/new-data-c-suite-taps-brakes-tech-spending/

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken.

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Frischer Look, verbesserte Funktionen: Die eProcurement-Plattform simple system erfindet sich neu

Frischer Look, verbesserte Funktionen: Die eProcurement-Plattform simple system erfindet sich neu

(Bildquelle: @simplesystem)

Für simple system steht das Jahr 2022 für dynamische Veränderung. Die eProcurement-Spezialisten führen ihre technologisch komplett neu entwickelte Plattform ein: NextGen. Im Zuge des Plattform-Relaunches ändert sich auch der Auftritt der führenden Brand im eProcurement. Michael Petri, Chief Commercial Officer bei simple system erklärt: „Unsere neu aufgesetzte NextGen-Plattform wie auch unser neues, moderneres Logo-Design stehen ganz im Zeichen unseres Marken-Claims: Procurement technology that connects. Denn das digitale Verbinden starker Partner liegt in unserer Unternehmens-DNA.“ Das neue Markenlogo zeigt die beiden ineinander verschlungenen Firmeninitialen in leuchtendem Orange. Die neue Plattform wird im Lauf des Jahres sukzessive für alle Kunden- und Lieferantenaccounts ausgerollt. „Im Jahresverlauf werden alle unsere Kunden und Partner schrittweise und ohne ihre Geschäftsbeziehungen zu beeinträchtigen oder gar zu unterbrechen aus der Classic- auf die NextGen-Plattform umziehen und von freigeschalteten Funktionen und Services profitieren“, so simple system CTO Sebastian Wiese.

Die neue Benutzeroberfläche ist modern und intuitiv und die Bestelloberfläche wurde für mobile Endgeräte komplett optimiert. Auch die angebotenen Funktionen wurden gänzlich überarbeitet: Mit der NextGen-Plattform lassen sich so jetzt auch komplexe Geschäftsprozesse, rund um das Rechte- und Lieferantenmanagement für Einkäufer sowie das Bestell- und Katalogmanagement für Lieferanten, einfach umsetzen. Das Onboarding neuer Nutzer binnen weniger Minuten sowie die einfachere und schnellere Kunden- und Lieferantenanbindung runden die verbesserte User-Experience ab. Auf der neuen Plattform werden im Verlauf des Jahres dann Schritt für Schritt neue, wegweisende Funktionen freigeschaltet. Da hohe Service- und Beratungskompetenz zu den Grundwerten des Unternehmens gehören, begleitet simple system seine Bestands- und Neukundschaft während der Transformation mit Schulungsmaterialien, Webinaren und umfangreichen Q&As.

Über simple system
simple system bietet seit 2000 eine Komplettlösung für die indirekte Beschaffung. Als Herzstück fungiert eine Plattform, die ein Gesamtsortiment von 80 Millionen Artikeln führender Lieferanten bündelt und damit Beschaffungs- und Vertriebsprozesse entscheidend vereinfacht und verkürzt. Über zwei Jahrzehnte hinweg hat das Münchner Unternehmen das innovative Tool im direkten Dialog mit seinen Einkäufern und Lieferanten stets weiterentwickelt, so dass es sich heute in jedes Warenwirtschafts- bzw. ERP-System integrieren lässt. Als strategischer Partner begleitet simple system seine Einkäufer und Lieferanten darüber hinaus bei der digitalen Transformation ihrer Einkaufs- und Vertriebsprozesse und leistet Support bei der Implementierung effizienter Strukturen vor Ort. Das Kundenportfolio von simple system umfasst mehr als 1.500 überwiegend mittelständische Unternehmen auf der Einkaufsseite und über 700 Lieferanten. simple system beschäftigt aktuell 35 Mitarbeiter und vermittelt einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Mehr unter www.simplesystem.com.

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Tacto sammelt 5,3 Mio. Euro zur Digitalisierung industrieller Lieferketten im Mittelstand ein

Tacto sammelt 5,3 Mio. Euro zur Digitalisierung industrieller Lieferketten im Mittelstand ein

Das Münchner Tech-Startup Tacto sammelt in einer Seed-Finanzierungsrunde 5,3 Millionen Euro von Cherry Ventures zusammen mit UVC Partners und Visionaries Club sowie den Business Angels Hanno Renner (Personio), Michael Wax (Forto), Johannes Reck (GetYourGuide) und Torsten Reil (Helsing) ein.

Das 2020 gegründete Unternehmen entwickelt eine KI-basierte Software für den industriellen Einkauf, die bereits mehrere hundert Millionen Euro Einkaufsvolumen für die Produktion von Medizingeräten bis Fertigungsmaschinen verwaltet.

Die Mittel werden in die Weiterentwicklung der Software und die Expansion investiert, um weitere mittelständische produzierende Unternehmen bei der digitalen, intelligenten und nachhaltigen Transformation ihrer Lieferketten zu unterstützen.

Das Münchner Softwareunternehmen Tacto hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 5,3 Millionen Euro von Investoren erhalten, um den Einkauf und die Lieferketten im industriellen Mittelstand zu digitalisieren. Die Finanzierungsrunde wurde von Cherry Ventures zusammen mit UVC Partners und Visionaries Club angeführt und von den Business Angels Hanno Renner (Gründer Personio), Johannes Reck (Gründer GetYourGuide), Michael Wax (Gründer Forto) und Torsten Reil (Gründer Helsing) unterstützt. Produzierende Unternehmen sind derzeit von massiven Störungen in globalen Lieferketten betroffen. Die anziehende Wirtschaft hat die Auftragsbücher der meisten Unternehmen gefüllt, doch aufgrund von Materialengpässen kommt die Produktion nicht hinterher. Allein im Jahr 2021 ist dadurch ein Schaden von mehr als 38 Milliarden Euro entstanden [1]. Der Einkauf ist dabei die Schnittstelle zur gesamten Lieferkette eines Unternehmens. „Wir arbeiten mit dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft, dem Mittelstand, zusammen, um gemeinsam den industriellen Einkauf digital, intelligent und nachhaltig zu transformieren“, sagt Andre Petry, Mitgründer von Tacto.
Im Durchschnitt geben Industrieunternehmen rund 50 % ihres Umsatzes für Zukaufteile aus [2]. Da die Produkte immer anspruchsvoller und die Lieferketten komplexer werden, muss der Einkauf die pünktliche, qualitätsgerechte, budgetkonforme und nachhaltige Lieferung tausender Teile sicherstellen. Bestehende Tools sind dabei für mittelständische Unternehmen meist zu teuer, die Implementierung dauert zu lange und veraltete Technologien führen zu Unzufriedenheit bei Mitarbeitern.

„Mit Tacto treiben wir die Digitalisierung unseres Einkaufs maßgeblich voran: Dank der von allen Mitarbeitern zu bedienenden Software bewegen wir uns weg von Excel-basierten Prozessen hin zu einem vollständig digitalisierten Einkauf. Wenige Monaten nach der Implementierung konnten wir so bereits starke Einsparpotentiale verzeichnen“, sagt Matthias Schlotter, Einkaufsleiter bei Schwäbische Werkzeugmaschinen.

Die KI-basierte Softwarelösung verschafft Kunden einen transparenten Überblick über ihre Beschaffungsaktivitäten, zeigt strategische Einsparpotenziale und Risiken auf und automatisiert manuelle Aufgaben im Sourcing und der Lieferantenverwaltung. So hilft Tacto seinen Kunden dabei, den Einkauf und damit die Lieferkette zukunftssicher zu transformieren.

„Wir sind überzeugt, dass sich Tacto zu einem Marktführer für Einkaufssoftware in mittelständischen Unternehmen entwickeln kann. Durch direkt realisierbare Kosteneinsparungen im Einkauf sowie langfristig resilientere Lieferketten lohnt sich der Einsatz von Tacto ab dem ersten Tag“, sagt Christian Meermann, Founding Partner bei Cherry Ventures. „Das Team von Tacto kombiniert einen starken technischen Hintergrund mit einem tiefen Verständnis von mittelständischen produzierenden Unternehmen, um an einem der drängendsten Probleme unserer Zeit zu arbeiten: der Steuerung von globalen industriellen Lieferketten. Mit all seinen Hidden Champions ist Deutschland der perfekte Standort, um die führende Softwarelösung im industriellen Einkauf aufzubauen.“

Über Tacto
Tacto entwickelt eine intuitive, datengetriebene und automatisierte Softwarelösung für den strategischen Einkauf im Mittelstand. Die KI-basierte Software verschafft Kunden einen transparenten Überblick über ihre Beschaffungsaktivitäten, zeigt datengetriebene Risiko- und Einsparpotenziale auf und automatisiert Prozesse im Einkauf- und Lieferantenmanagement, um sich auf das Wesentliche fokussieren zu können. Mit Tacto können sich Kunden auf die strategische Arbeit konzentrieren, Einsparungspotenziale nutzen und die Komplexität im Einkauf reduzieren – ohne teure IT-Ressourcen zu benötigen. Weitere Informationen unter www.tacto.ai

Über UVC Partners
UVC Partners (https://www.uvcpartners.com/) ist eine in München und Berlin ansässige early-stage Venture Capital Gesellschaft, die in europäische B2B-Startups innerhalb der Bereiche Enterprise Software, industrielle Technologien und Mobilität investiert. Der Fonds investiert in der Regel zwischen 0,5 Mio. und 10 Mio. EUR zu Beginn und bis zu 30 Mio. EUR insgesamt pro Unternehmen. Die Portfoliounternehmen profitieren von der umfangreichen Investitions- und Exit-Erfahrung des Managementteams sowie von der engen Zusammenarbeit mit UnternehmerTUM, Europas führendem Zentrum für Innovation und Unternehmensgründung. Mit über 300 Mitarbeitern und mehr als 100 Industriepartnern kann UnternehmerTUM auf eine langjährige Erfahrung im Aufbau junger Unternehmen zurückgreifen. Diese Kooperation ermöglicht es UVC Partners, Startups einen einzigartigen Zugang zu Talenten, Industriekunden und anderen Finanzpartnern zu bieten.

Über Cherry Ventures
Cherry Ventures (https://www.cherry.vc/) ist ein Early-Stage-Investor, der von einem Team mit Erfahrung im Aufbau und der Skalierung schnell wachsender Unternehmen wie Zalando und Spotify gegründet wurde und geleitet wird. Der Fonds investiert in der Regel als erster institutioneller Investor in Top-Gründer in ganz Europa und unterstützt sie von der Markteinführungsstrategie bis zur Skalierung ihrer Unternehmen. Cherry Ventures hat in der Seed-Phase in über 75 Unternehmen in Großbritannien und Europa investiert, darunter Flink, FlixBus, AUTO1 Group, Flaschenpost, Infarm, SellerX und Forto. Cherry Ventures hat seinen Hauptsitz in Berlin und ist auch in Stockholm und London vertreten.

Über Visionaries Club
Visionaries Club (https://www.visionaries.vc) ist ein in Berlin ansässiger Risikokapitalfonds. Das Ziel ist es, führende europäische Digitalgründer und Familienunternehmer zusammenzubringen und somit Innovationen von morgen zu fördern. Durch die Überbrückung von Informationsasymmetrien zwischen Alt und Neu sowie durch die Nutzung des Wissens und Zugangs ihrer Investoren unterstützen sie Unternehmer in der Seed- und Early Growth-Phase. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.visionaries.vc

Über Hanno Renner
Hanno Renner (https://www.linkedin.com/in/hanno-renner/) ist Mitgründer und Geschäftsführer des Startups Personio. Nach seinem Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machte er seinen Master of Science in Technology Management in München, Auckland und New York. Seit 2015 digitalisiert er mit seinem Team bei Personio die Personalabteilungen in kleinen und mittleren Unternehmen durch die Entwicklung des HR Betriebssystems.

Über Michael Wax
Michael Wax (https://www.linkedin.com/in/mikewax/) ist ein Serienunternehmer mit einer erfolgreichen Erfolgsbilanz beim Aufbau von B2B-Softwareunternehmen, die zusammen mehr als 100 Mio. USD aufgenommen und mehr als 300 Mitarbeiter eingestellt haben. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer von Forto, Europas erstem digitalen Speditionsunternehmen, das ein digitales Rückgrat für den globalen Handelsmarkt aufbaut. Vor der Gründung von Forto gründete Michael das KI-Unternehmen KONUX.

Über Torsten Reil
Torsten Reil (https://www.linkedin.com/in/torstenreil/) ist Mitgründer bei Helsing, Vorstandsmitglied bei Animal Dynamics und ONI sowie Gründer von NaturalMotion. Vor der Gründung von NaturalMotion forschte Torsten Reil an der zoologischen Fakultät der Universität Oxford für einen PhD in komplexen Systemen, aus dem er NaturalMotion ausgründete. Torsten Reil wurde als einer der weltweit führenden Innovatoren von MIT’s TR100, Next-Gen’s 25 People in the Game Industry und Develop Magazine’s 25 Game Changers ausgezeichnet.

Über Johannes Reck
Johannes Reck (https://www.linkedin.com/in/johannesreck/) gründete während seines Master of Science an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich im Januar 2009 das Startup GetYourGuide mit der Vision, Reisenden zu helfen, unglaubliche Reiseerlebnisse zu finden und zu buchen. GetYourGuide hat sich seither zu einem der erfolgreichsten Unternehmen in der Geschichte der Online-Reisebranche entwickelt.

Über Andre Petry
Andre Petry (https://www.linkedin.com/in/andrepetry/) ist Geschäftsführer des Tech-Startups Tacto und gründete das Unternehmen aus der TU München heraus mit dem Ziel, im Einkauf Freiraum für strategische Tätigkeiten zu schaffen, Einsparpotenziale zu heben und zunehmende Komplexität zu bewältigen. Durch seinen Hintergrund in BWL und Informatik half er bereits bei seinen vorherigen Stationen bei BCG und appliedAI industriellen Unternehmen mit der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse sowie der Nutzung von KI im Einkauf.

Über Johannes Groll
Johannes Groll (https://www.linkedin.com/in/johannes-groll/) ist Geschäftsführer von Tacto und ist für die Produktentwicklung verantwortlich. Mit seinem Forschungshintergrund in KI an der TU München half er zuletzt bei Palantir, die geschäftskritischen Abläufe von Industrieunternehmen datengetrieben zu optimieren. Diese Erfahrung bringt er nun in die Zusammenarbeit mit mittelständischen Industrieunternehmen ein, um die Software möglichst nah am Kunden und Tagesgeschehen weiterzuentwickeln.

Über Nico Bentenrieder
Nico Bentenrieder (https://www.linkedin.com/in/nbentenrieder/) ist CTO von Tacto und ist für die Softwareentwicklung verantwortlich. Mit seinem Hintergrund in Business & Informatik war er Teil des Teams für autonomes Fahren und entwickelte Web Apps bei BMW. Nico kombiniert nun die Expertise in Softwareentwicklung und Ingenieurwesen, um eine verständliche und ausgereifte Lösung für die strategische Beschaffung von Industrieunternehmen zu entwickeln.

Alle Materialien und Bilder im Online-Pressebereich:
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Tacto entwickelt eine intuitive, datengetriebene und automatisierte Softwarelösung für den strategischen Einkauf im Mittelstand. Die KI-basierte Software verschafft Kunden einen transparenten Überblick über ihre Beschaffungsaktivitäten, zeigt datengetriebene Risiko- und Einsparpotenziale auf und automatisiert Prozesse im Einkauf- und Lieferantenmanagement, um sich auf das Wesentliche fokussieren zu können. Mit Tacto können sich Kunden auf die strategische Arbeit konzentrieren, Einsparungspotenziale nutzen und die Komplexität im Einkauf reduzieren – ohne teure IT-Ressourcen zu benötigen.

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