AGRAVIS und Genossenschaften auf den Agrarunternehmertagen

AGRAVIS und Genossenschaften auf den Agrarunternehmertagen

Vom 6. bis 9. Februar kommen Landwirtinnen und Landwirte zu den Agrarunternehmertagen (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/agrarunternehmertage/) nach Münster. Im Messe- und Congress Centrum Halle Münsterland zeigt die regionale Leitmesse für Landwirtschaft, was es Neues in der Branche gibt. Mehr als 300 Unternehmen präsentieren auf 20.000 Quadratmetern ihre Fortschritte in Produktion, Technik, Züchtung, Fütterung, Haltung und erneuerbaren Energien. Neben der Ausstellung gibt es interessante Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops.
Gemeinsam mit elf regionalen Raiffeisen-Genossenschaften präsentiert sich die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) auf einer Standfläche (Große Halle, Stand 2101) von mehr als 600 Quadratmetern. Dort erwartet das Fachpublikum eine große Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Tiere, Pflanzen, Digitalisierung und Technik.

Alle Informationen zur AGRAVIS auf den Agrarunternehmertagen gibt es hier: agrav.is/aut (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/agrarunternehmertage/)
Für die Veranstaltung „Think Pink“ können Sie sich hier anmelden: agrav.is/thinkpink (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/agrarunternehmertage/think-pink/)

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.600 Mitarbeiter:innen rund 9,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitz ist Münster.
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48155 Münster
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Corbiota ins Seedhouse aufgenommen

Meilenstein für das Agrar-Start-up Corbiota! Die Tierfutterproduzenten partizipieren als eines von sechs jungen Unternehmen am international anerkannten und in Deutschland einzigartigen Accelerator-Programm.

Corbiota ins Seedhouse aufgenommen

Gründerteam freut sich über Aufnahme

Das Förderteam des sogenannten Innovations-Hubs konzentriert sich im Gegensatz zu anderen Acceleratoren ganz auf Agrar-, Food- und damit zusammenhängende Ideen. „Die Fokussierung auf die für uns relevanten Themen ermöglicht es uns, besonders tief und maßgeschneidert an unserem Geschäftsmodell zu arbeiten. Wir freuen uns deshalb auf die sechs Monate in Osnabrück. Das wir als nordrheinwestfälisches Start-up ausgewählt wurden, ist für uns eine besonders große Wertschätzung“, so Julia Rohde, CEO von Corbiota.

In den nächsten sechs Monaten bekommen die Co-Founderin und ihr Team Input aus dem gesamten Seedhouse-Team. Dazu zählen Stakeholder aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik genauso wie ehemalige Start-ups, die bereits Erfahrungen auf dieser speziellen Gründungsreise gesammelt haben.

„Wir möchten idealen Nährboden für die jungen Gründer:innen schaffen und einen Ort bieten, an dem sich die Visionäre frei entfalten und entwickeln können“, sagt Florian Stöhr, Geschäftsführer Seedhouse Accelerator. Zum breit gefächerten Netzwerk gehören so starke Marken wie z.B. PHW, Agravis, Big Dutchmann oder die Conditorei Coppenrath und Wiese.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des niedersächsischen Förderprogramms ist es, dass die Unterstützung sich am jeweiligen Entwicklungsstand der einzelnen Unternehmen orientiert. Während es für einige Gründerinnen und Gründer entscheidend ist, sich ein Netzwerk aufzubauen und erfolgreiche Unternehmensstrukturen aufbauen, ist für Corbiota unter anderem die Begleitung in Finanzierungsrunden ein wichtiger Aspekt, da sich das Team um Julia Rohde mitten in der Skalierungsphase befindet. Für die CEO ermöglicht die Partizipation am Acceleratorprogramm darüber hinaus noch andere Chancen: „Für uns ist es essentiell, dass wir mit Partnern des Seedhouse in den Austausch zu kommerziellen Studien kommen.“ Außerdem freut sich das Unternehmen über Partner im Bereich Vertrieb und über weitere Referenzbetriebe.

Über Corbiota

Corbiota entwickelt neue und natürliche produktivitätssteigernde Lösungen für industrielle Tiergesundheit und Tierwohl. Das Team bietet eine natürliche, wissenschaftlich fundierte und patentierte Lösung an: Sie füttern Jungtiere gleich zu Beginn der Aufzucht mit speziellen Lebendwürmern, um komplexe Mikrobiota zu übertragen. Die Produktion hat durch den modularen Ansatz so wie die KI-gesteuerte Vollautomatisierung nicht nur eine sehr gute CO2 Bilanz, sie arbeitet auch nach dem Zero Waste Prinzip und ist global skalierbar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.corbiota.com

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Corbiota GmbH
Pascal Heithorn
Adersstraße 71A
40215 Düsseldorf
0211
15890644
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Vertikale Landwirtschaft: Eine nachhaltige Revolution in städtischen Zentren

Vertikale Landwirtschaft: Eine nachhaltige Revolution in städtischen Zentren

MABEWO – Vertikale Landwirtschaft

MABEWO und die Erfolgsgeschichte der AGRITECHNICA 2023. Pionierarbeit im Zeitalter der Green Productivity.

Im November dieses Jahres öffnete die AGRITECHNICA in Hannover erneut ihre Tore und präsentierte eine beeindruckende Palette an Innovationen im Bereich der Landtechnik. Unter den 2.812 Ausstellern aus 52 Ländern glänzte auch das Schweizer Unternehmen MABEWO, das mit wegweisenden Lösungen für die Landwirtschaft auf sich aufmerksam machte. Die Messe erreichte in diesem Jahr einen Meilenstein, indem sie erstmals die „Inhouse Farming – Feed & Food Show“ veranstaltete, eine Plattform, die sich insbesondere den agrar- und ernährungstechnischen Systemen der Zukunft widmete. Die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft sind vielfältig und komplex. In einer Welt, die zunehmend von Extremwetterereignissen, Urbanisierung und einem rapiden Bevölkerungswachstum geprägt ist, müssen innovative Lösungen gefunden werden, um die Lebensmittelproduktion nachhaltig zu gestalten und gleichzeitig die ökologische Belastung zu minimieren. Eine solche innovative Lösung bietet die vertikale Landwirtschaft, eine Methode, die es ermöglicht, Lebensmittel effizient und ressourcenschonend anzubauen.

Geschichte der vertikalen Landwirtschaft

Die Idee der vertikalen Landwirtschaft ist keineswegs neu. Schon 1915 beschrieb Gilbert Ellis Bailey in seinem Buch „Vertical Farming“ das Konzept der Pflanzenzucht ohne Boden in kontrollierten Umgebungen. Doch, erst mit den Herausforderungen der Raumfahrt und der Suche nach Möglichkeiten, Pflanzen unter extremen Bedingungen zu züchten, gewann das Konzept an Fahrt. Ein wichtiger Meilenstein war die Verzehrung des ersten im Weltraum gezüchteten Salats im Jahr 2015, ein Ereignis, das die Rückübertragung des Konzepts auf die Erde inspirierte.

MABEWO setzt auf Controlled Environment Agriculture

Die AGRITECHNICA 2023 setzte nicht nur neue Maßstäbe, sondern unterstrich auch eindrucksvoll, welches Potenzial in der Landtechnik steckt und wie die internationale Landwirtschaft davon maximal profitieren kann. Mit über 470.000 Besuchern aus 149 Ländern verzeichnete die Weltleitmesse der Landtechnik einen Rekordzuspruch. Die MABEWO-Unternehmensgruppe verzeichnet auf der Agritechnica 2023 eine Erfolgsgeschichte. Das Unternehmen knüpfte nicht nur wertvolle Verbindungen, sondern entfachte Begeisterung bei den Besuchern. Ein besonderer Höhepunkt war die Containerlösung für den Indoor-Anbau von Gerstengras, die die Aufmerksamkeit auf sich zog. Nicht nur Viehzüchter fanden Gefallen an diesem Frischgras, das von Auerhahn bis Ziege Anklang fand. Martin Hochuli, COO der MABEWO erklärt, dass Dank seiner Fülle an Vitaminen und gesunden Mineralstoffen das Gerstengras sogar den Status eines „Superfoods“ erreicht hat und als Nahrungsergänzungsmittel aufgestiegen ist.

Die MABEWO Präsentation auf der Messe spiegelte die zentrale Thematik der Messe wider: Controlled Environment Agriculture, ein Konzept, das darauf abzielt, durch innovative landwirtschaftliche Produktionssysteme die weltweite Ernährungssicherung zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang erwies sich die „Inhouse Farming – Feed & Food Show“ als wegweisende Plattform, auf der die Herausforderungen und Chancen im Bereich der Agrar- und Lebensmittelproduktion gemeinsam gestaltet wurden. Die MABEWO-Gruppe leistete dabei nicht nur einen Beitrag zum Erfolg der Messe, sondern zeigte auch, dass sie die Zukunft der Landwirtschaft aktiv mitgestaltet.

Vorteile der vertikalen Landwirtschaft

In der vertikalen Landwirtschaft manifestieren sich zahlreiche Vorteile, die sie zu einer zukunftsweisenden Alternative im Agrarsektor machen. Ein zentraler Aspekt ist die Ressourceneffizienz: Im Vergleich zum konventionellen Ackerbau benötigt die vertikale Landwirtschaft erheblich weniger Wasser und Dünger, was insbesondere in urbanen Räumen, wo Ressourcen knapp sind, von enormer Relevanz ist.

Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die ganzjährige Produktion von Pflanzen in kontrollierten Umgebungen, unabhängig von den Einschränkungen traditioneller Anbausaisons. Dies ermöglicht nicht nur eine Steigerung der Produktivität, sondern auch die Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Umweltfreundlichkeit spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle: Die vertikale Landwirtschaft trägt durch die Reduzierung des Transportaufwands und den Verzicht auf Pestizide maßgeblich zur Verringerung der ökologischen Belastung bei. Zudem eröffnen präzise gesteuerte Nährstoffzufuhr neue Perspektiven für eine gesündere und nachhaltigere Ernährungsweise.

Diese Aspekte der vertikalen Landwirtschaft, kombiniert mit den technologischen Innovationen von Unternehmen wie MABEWO, veranschaulichen, wie nachhaltige Methoden nicht nur zur Effizienzsteigerung in der Lebensmittelproduktion beitragen, sondern auch eine Antwort auf einige der dringlichsten Fragen unserer Zeit bieten: die nachhaltige Nutzung von Ressourcen, die Verringerung der Umweltbelastung und die Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung.

Die Rolle von MABEWO in der vertikalen Landwirtschaft

In diesem Kontext nimmt MABEWO eine maßgebliche Position ein. Als führendes Technologieunternehmen verbindet MABEWO geschützten Freilandanbau und Indoor Farming mit erneuerbaren Energien. Die Herausforderung für Landwirte besteht darin, geschlossene Kreisläufe zu schaffen. Die Integration von Agri-Solar zur Energiegewinnung, zusammen mit dem Anbau von Sonderkulturen oder der Umnutzung leer stehender Schweineställe zu Indoor-Farmen, könnte eine vielversprechende Lösung darstellen.

Jörg Trübl, Geschäftsführer und Umweltingenieur der MABEWO, unterstreicht die Bedeutung dieser Kombination aus Ackerbau und Photovoltaik nicht nur hinsichtlich einer effizienteren Landnutzung, sondern auch hinsichtlich der Verringerung des Pestizideinsatzes und der Sicherung des Bodens vor Erosion, was wiederum zur Steigerung des Ertrages beiträgt. MABEWO zeigt, wie technologische Innovationen und nachhaltige Methoden in der vertikalen Landwirtschaft nicht nur die Effizienz der Lebensmittelproduktion steigern, sondern auch Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit bieten: nachhaltige Ressourcennutzung, Reduzierung der Umweltbelastung und Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung.

Autor: Maximilian Bausch – Blogger

Maximilian fährt auf die Automatisierung als Tool der Vereinfachung der Arbeit ab. Die Weiterentwicklung ist seine Passion. Ohne Automatisierung läuft nichts mehr, weder Industrie, Handwerk noch die Dienstleistung. Die Generationen X, Y und Z sind komplett digitalisiert, und die Zukunft gestaltet sich neu – Grenzen verschwinden.

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und entwickelt innovative Technologien, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Klimaschutz, Energiewende, Ressourcenschonung und Lebensmittelversorgung. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa.

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AGRAVIS-Podcast: Gut versorgt durch den Winter – Teil 3: AdBlue

AGRAVIS-Podcast: Gut versorgt durch den Winter - Teil 3: AdBlue

AGRAVIS-Podcast: Gut versorgt durch den Winter – Teil 3: AdBlue

Steigende Preise, Rohstoff-Knappheit, Umweltschutz: Auch zum Jahresbeginn schaut vor allem die Logistikbranche wieder gespannt auf den Betriebsstoff AdBlue (https://www.agravis.de/de/energie-mobilitaet/geschaeftskunden/mobilitaet/). In der neuen Podcast-Folge beantwortet Kraftstoff-Experte Frederik Volbracht fünf Fragen rund um das Thema. Gemeinsam mit Moderatorin Janna Riering geht er der Preisentwicklung auf die Spur, erklärt den Zusammenhang mit Erdgas und Düngemittel und gibt eine Prognose für die kommenden Monate ab.

Jetzt reinhören! (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/folge-20_gut-versorgt-durch-den-winter-_-teil-1-erdgas.html)

Alle Folgen unseres Podcasts gibt es unter agrav.is/podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/).

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen soüberwie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.300 Mitarbeiter:innen 7,3 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Der Unternehmenssitz ist Münster.
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Die Entwicklung des Emslandes: „Land mit Aussicht“

Die Entwicklung des Emslandes: "Land mit Aussicht"

Hausbau mit Torf (Bildquelle: @Pixabay)

Das Emsland gilt flächenbezogen als der größte Landkreis Niedersachsens und erstreckt sich von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg. Heute wirtschaftlich erfolgreich trotz der Vergangenheit in Armut – von Thomas Friese, Immobilienexperte aus Berlin und Oldenburg.

Früher Armenhaus Deutschland, heute Land mit Aussicht – eine faszinierende Entwicklungsgeschichte eng mit dem Mut, Wagnis und Visionen Reichtum der Bevölkerung geknüpft. Am 1. August 1977 wurde der Landkreis Emsland aus den alten Landkreisen Aschendorf-Hümmling, Meppen und Lingen gebildet und ist besonders für die vielfältigen Landschaftstypen, Rad- und Wasserwandermöglichkeiten zu einer attraktiven Ferienregion geworden. Im Jahr werden bis zu 1,5 Millionen Übernachtungen in der einladenden Ferienregion gebucht, was der Region auch über ihre Grenzen hinaus einen ansehnlichen Bekanntheitsgrad verschafft hat.

Im Jahr 1930 war das heutige Emsland, fernab aller Metropolen, allerdings noch keine einladende Ferienregion. Es bestand hauptsächlich aus ausgedehnten Moorflächen und ertragsarmen Böden. Generell war der heutige Landkreis damals dünn besiedelt. Auch die Randlage im Nordwesten Deutschlands hat dazu beigetragen, dass die Region eher als „Durchgangsraum“ für die Infrastruktur Deutschlands betrachtet wurde. So fuhren Eisenbahnen durch das Gebiet und der Kanal wurde nur zur Durchfahrt benutzt. Das damalige Emsland war nie im Blickpunkt der Politik und hatte zu der genannten Zeit mit erheblicher Armut zu kämpfen.

Warum war das Emsland lange bekannt als Deutschlands Armenhaus?

Das Emsland war nicht nur dünn besiedelt in den Jahren vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, es gab ebenso wenig Industrie, Straßen oder Kanalisation. Mensch und Tier teilen sich oft einen Wohnraum und zum Kochen wurde Torf direkt auf dem Boden des Innenraumes ohne Rauchabzug verbrannt. Diese ärmlichen Verhältnisse waren im Emsland damals Normalität und bewegten viele Einwohner zur Migration in andere Landkreise, Regionen oder sie wanderten aus.

Dieser westliche Teil Niedersachsens galt als die unterentwickelte Gegend Deutschlands und damit als das „Armenhaus der Republik“. Nach dem zweiten Weltkrieg zogen etwa 53.000 Vertriebene, Geflüchtete und Evakuierte das unterentwickelte Emsland den zerbombten Städten Deutschlands vor und migrierten in die Region, in der es zu dem Zeitpunkt weder Arbeit noch Wohnraum oder Verpflegung gab. Besonders junge und tüchtige, verließen das Emsland allerdings nach kurzer Zeit wieder, da es nach wie vor an Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten mangelte. Ausmaße von etwa 1.000 „flüchtenden“ Einwohnern pro Jahr wurden allmählich überschritten und ein komplettes „Ausbluten“ des Landkreises war durchaus denkbar. Durch die dünne Besiedlung lag die Befürchtung nahe, dass die Niederlande erneut einen Antrag auf eine Verlegung der Staatsgrenze stellen würden, was schlussendlich in Staatsgebiets Verlust resultiert hätte. Aber der Mut und die Tatkraft der Bevölkerung sollten nicht unterschätzt werden, denn heute zählt das Emsland zum „Land der Macher“ und ist weit über alle Grenzen bekannt.

Wie wurde das Emsland zu einem florierenden Wirtschaftslandkreis?

Der am 5. Mai 1950 vom Deutschen Bundestag verabschiedete „Emslandplan“ sollte zur Besserung verhelfen. Ein tiefgreifender Wandel vor allem in Bezug auf Infrastruktur, den Bau von Schulen und die Förderung von Landwirtschaft wurde hiermit eingeleitet. Die Zielsetzung dieses „Emslandplans“ war klar definiert (Erschließung und Nutzbarmachung der Ödländereien des Emslandes).

Emsland – Die Erde war wüst und leer

Ein Auszug der Zielsetzung legte den Fokus bis 1965 auf die Besiedlung und bis 1985 auf die Umstrukturierung landwirtschaftlicher Betriebe. Man schaffte es, die Bevölkerungsdichte bis ins Jahr 1965 um knapp 20 Prozent zu heben und auch die meisten landwirtschaftlichen Betriebe im Emsland hatten im Zieljahr 1985 eine Größe von zwischen 10 – 50 Hektar. Dies ist unter anderem den Ottomeyer-Tiefpflügen zu verdanken, die ab den 1950er bis in die 1970er Jahre den Torfboden in begehrtes Ackerland verwandelten. Ab den späten 1970er Jahren prägten die modernen Industrie- und Gewerbebetriebe die emsländische Wirtschaft. Somit lag nun weniger die Land- und Forstwirtschaft im Fokus, sondern die produzierenden Gewerbe erlebten einen steilen Aufstieg.

Im Laufe der Jahre wuchs die Anzahl der Industriebeschäftigten und ein breit gefächerter Branchenmix entstand im Emsland. Mittelständische Industrieunternehmen der Holz- und Kunststoffverarbeitung, Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffbaubranche wuchsen mit der Zeit zu erfolgreichen und großen Unternehmen. Als Erfolgsfaktoren für den wirtschaftlichen Aufschwung werden die flexiblen und schnellen Verbindungen zu den großen europäischen Wirtschaftszonen genannt. Auch die Papenburger Meyer-Werft spielt eine große Rolle in der industriellen Entwicklung des Emslandes. In den späten 1990er Jahren lief unter der Leitung von Werftchef Bernard Meyer das erste Kreuzfahrtschiff vom Stapel und die Papenburger Meyer-Werft spezialisierte sich auf den Bau moderner Luxusliner und kann bis heute über 50 Kreuzfahrtschiffe verzeichnen. Ein weiteres Paradebeispiel ist das Mercedes-Benz-Prüfgelände, das 1998 offiziell eröffnet wurde. Mit einer Fläche von 870 Hektar führt die Teststrecke die Liste der größten Prüfstrecken Europas an und wurde zur Attraktion. Der Seehafen in Papenburg sowie mehrere leistungsfähige Binnenhäfen sorgten für eine einwandfreie Möglichkeit zur Rohstoffanlieferung und auch Autobahnen und die Eisenbahnstrecke von Norddeich nach Münster erleichterten den Aufschwung indirekt.

Bei all dem Erfolg liegt der wesentliche Faktor im Menschenschlag des Emslandes. Zahlreiche Studien zur Entwicklung im ländlichen Raum belegen, dass der Menschen ausschlaggebend ist. Besonders im Emsland sind die Menschen gewohnt, selbst zu machen und die Dinge in die Hand zu nehmen.

Was zeichnet die Emsländische Mentalität aus?

Die Mentalität der Bürger des Emslandes ist bekannt. Neben dem Vertrauen in die eigenen Stärken zeichnet sie enormer Fleiß und Bescheidenheit aus. Außerdem wird Teamfähigkeit großgeschrieben und man wird sich nicht auf äußere Hilfe verlassen. Der Emsländer an sich war lange auf sich selbst gestellt. Die harten Zeiten prägen bis heute den unerschütterlichen Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Zu diesem Glauben zählt, dass die Emsländer einfach die Autobahn aus eigenen und kommunalen Mitteln finanziert und realisiert haben, um auf jeden Fall wirtschaftlich den Anschluss zu haben. Das regionale Selbstbewusstsein ist bei den Bewohnern des Emslandes sehr ausgeprägt, was in einer Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement resultiert.

Außerdem wird die Unterstützung der Regionalpolitik und regionalen Führungspersönlichkeiten als selbstverständlich erachtet. Zum Schlag des Emsländers zählt auch, dass den Fördermitteln alle Ehre gemacht wurden. 30 Jahre nach dem Auslaufen des Emslandsplans ist aus der Rückständigkeit eine gute demografische und wirtschaftliche Region entstanden. Der Erfolg wird getragen von leistungsfähigen klein- und mittelständischen Unternehmen, politisch Verantwortlichen, Verbänden, Vereinen, Kirchen und der großen Bereitschaft der Menschen, mit Mut, Tatkraft und Visionen für Erhalt und Wachstum einzustehen.
Als gebürtiger Berliner und seit Jahren in Oldenburg zu Hause bin ich fasziniert von dieser Entwicklungsgeschichte. Aber auch zur emsländischen Mentalität gehört, dass sie ihrer Heimat verbunden bleiben und nicht vergessen. Emsländer, die in Berlin eine Heimat gefunden haben, nennen sich Emsland-Berliner, treffen sich zum monatlichen Stammtisch im „Emslandkeller“ der Katholischen Akademie Berlin e.V. im Tagungszentrum Hotel Aquino mit ehemaligen Emsländern zum Austausch und um in Verbindung zu bleiben.

V.i.S.d.P.:

Thomas Friese
Projektentwickler & Immobilienexperte

Über Thomas Friese:
Der Immobilienexperte und Projektentwickler Thomas Friese, Berlin/ Oldenburg (Niedersachsen) ist einer Ausbildung im steuerlichen Bereich seit Mitte der siebziger Jahre im Bereich Immobilienentwicklung und Vermarktung tätig.

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Vor-Ernte-Mediengespräch auf dem AGRAVIS-Versuchsgut

Vor-Ernte-Mediengespräch auf dem AGRAVIS-Versuchsgut

v. li.: Georg Krimphove, Dr. Dirk Köckler, Susanne Schulze Bockeloh, Christopher Krimphove

Die Ernte 2022 (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/ernte/) rückt näher und selten wurde angesichts der Diskussion um Versorgungssicherheit, Preishausse und Energieembargo mit so großer Spannung auf Erträge und Mengen geschaut wie in diesem Jahr. Mit der aktuellen Marktlage von Getreide sowie den Ernteerwartungen in der Region Münster und dem Münsterland beschäftigte sich ein regionales Vor-Ernte-Mediengespräch der AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) auf dem Versuchsgut St. Mauritz in Münster. Dort standen neben dem AGRAVIS-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dirk Köckler, die Vorsitzende des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster und Landwirtin Susanne Schulze Bockeloh sowie Georg Krimphove und Christopher Krimphove, beide Geschäftsführer der gleichnamigen Familienbäckerei, Rede und Antwort.

In Deutschland wird nach ersten Schätzungen eine Weizenernte von 22 bis 22,5 Mio. Tonnen (Vorjahr: 21,4) sowie eine Gerstenernte in Höhe von 10 bis 10,5 Mio. Tonnen (Vorjahr 10,4) erwartet. Die Bestände im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG werden von den AGRAVIS-Marktexperteninsgesamt als sehr heterogen beschrieben. Örtlich gibt es besonders auf leichteren Standorten sowohl in der Gerste als auch im Weizen stärkere Trockenschäden (https://www.agravis.de/de/themen-und-kampagnen/trockenheit/). Niederschläge fielen oft nicht flächendeckend, sodass die Unterschiede auch in der Wasserversorgung groß sind. Auf besseren Standorten mit ausreichendem Niederschlag sind überdurchschnittliche Erträge zu erwarten. Vielerorts soll der Krankheitsdruck relativ gering sein. „Die Weizenbestände sind laut Angaben der Pflanzenbaufachleute weiterentwickelt als im Durchschnitt und im Vergleich zum Vorjahr deutlich weiterentwickelt. Das könnte für eine relativ frühe Weizenernte sprechen“, fasste Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS, zusammen.

Die ohnehin angespannte Versorgungslage bei Getreide auf den Weltmärkten werde durch den Krieg in der Ukraine allerdings weiter verstärkt. „Zusammengefasst müssen wir uns mit einem höheren und volatileren Preisniveau auseinandersetzen, Weizen zu 160 Euro pro Tonne werden wir wohl nicht mehr sehen“, so Dr. Köckler weiter. Steigende Logistikkosten und knapper Frachtraum erhöhen ebenfalls die Preise. Die hiesige Getreideversorgung sei in punkto Menge in jedem Fall gesichert.“Als AGRAVIS sehen wir uns als regionaler Partner der Genossenschaften und Landwirte sowie der Mehlmühlen. Mit einem strikten Risikomanagement und kleinen Positionen auf Sicht stellen wir Versorgungssicherheit für unsere Partner und deren nachgelagerte Kundinnen und Kunden sicher. Wir sind der verlässliche Partner der Landwirtschaft“, stellte der AGRAVIS-CEO heraus. Die kriegerischen Auseinandersetzungen haben fundamentale Auswirkungen aufdas Geschäft und die Struktur der heimischen Landwirtschaft. „In diesenZeiten ist es daher unsere gemeinsame Aufgabe, mit für Ernährungssicherheit zu sorgen“, betonte Dr. Köckler.

In der aufflammenden Diskussion um die Nutzung von Getreide für Energie und Tierfutter mahnte der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende zur Sachlichkeit und zur Betrachtung der Fakten: „Wir verwenden in der gesamten Mischfutterproduktion vonrund fünf Mio. Tonnen weniger als 20 Prozent Brot-Getreide. Mehr als 50 Prozent der eingesetzten Rohwaren sind Nebenprodukte wie Schrote oder Kleien aus den Schalen von Getreide und Eiweiß-Ölpflanzen wie Raps. Klassisches Futtergetreide wie Gerste, Triticale oder Mais hat eine feste Funktion in den mehrjährigen Fruchtfolgen auf den Äckern und dient gar nicht oder nur begrenzt für die Humanernährung. Die aktuell hohe internationale Nachfrage nach Brotweizen führt zu hohen Preisdifferenz zwischen Brot- und Futterweizen und minimiert somit den Anteil in den Futterrationen. Ein völliger Verzicht auf Brotweizen in der Tierfütterung ist möglich.“

Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, warf anschließend einen Blick auf die Ernteerwartungen in der Region Münster. Sie hielt dabei fest, dass Vor-Ernte-Prognosen zunächst einmal die momentanen Bestände bewerten. „Die Witterung in der nächsten Zeit und bis hin zur Ernte hat auf die Ertragshöhe durchaus noch Einfluss“, betonte Schulze Bockeloh. „In jedem Stadium – Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflanzenschutz – arbeiten die Landwirtinnen und Landwirte mit großer Sorgfalt, um ihr Ziel – einen möglichst hohen Ertrag mit guter Qualität – zu erreichen.“ Ob dies gelinge, zeige sich, so die Landwirtin, ab Anfang Juli, wenn die Mähdrescher losfahren, denn erst mit der Ernte werde abgerechnet.

„Grundsätzlich hat es zu wenig geregnet, vor allem im Frühjahr. Je nach Bodenqualität und somit Wasserhaltevermögen haben sich die Feldfrüchte entwickelt. Besonders auf leichten Böden beginnt das Getreide bereits abzureifen. Mit dem Start der Gerstenernte ist in den nächsten Tagen zu rechnen, wobei eine frühe Ernte kein Indiz für hohe Erträge ist“, führte Schulze Bockeloh weiter auf. Auf mittleren Böden stehe das Getreide gut und gut verteilte Niederschläge in der nächsten Zeit könnten beim Weizen gute Erträge sichern. Auch beim Mais, der auf schweren Böden einen schlechten Feldaufgang hatte und dem Wasser fürs Wachstum fehlte, könne die passende Witterung bis zur Ernte noch viel ausgleichen.

Im Hinblick auf die anstehenden Herausforderungen wie sichere Nahrungsmittelversorgung und Klimawandel sei die Landwirtschaft ein wichtiger Lösungsanbieter, so Schulze Bockeloh weiter. Dazu könne auch eine Zusammenarbeit auf regionaler Ebene zwischen Genossenschaften und Verarbeitern beispielsweise mit Bäckern ein Weg sein. „Die Landwirtinnen und Landwirte sind bereit neue Wege zu gehen, die Zukunft zu gestalten und Veränderungen im Ackerbau durch Anbaudiversifizierung vorzunehmen.“

Wie sich das verarbeitende Bäckerhandwerk der aktuellen Situation mit Versorgungsengpässen und hohen Preisen stellt, umrissen Georg Krimphove und Christopher Krimphove, beide Geschäftsführer der gleichnamigen Familienbäckerei. „Wir sollten zusammenrücken und eine intensivere Zusammenarbeit in der Region mit Konzepten für die Region vorantreiben. Vorstellbar und wünschenswert sind beispielsweise lokale Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Mühlen und Bäckereien im Hinblick auf Anbaustrategien von Getreide und anderen Produkten“, hoben die Geschäftsführer hervor. Vorstellbar sei es, die Bedingungen für einen regionalen Anbau von Mohn oder Sonnenblumen zu erproben. Dazu signalisierte der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende direkt seine Bereitschaft. „Den Gedanken weiter zu festigen und Strategien auch hier auf dem AGRAVIS-Versuchsgut in St. Mauritz zu erproben, kann ich etwas Positives abgewinnen. Wir sind bereit.“

Darüber hinaus waren sich alle Beteiligten einig, dass die Suche nach qualifizierten Mitarbeitendeneine weitere Herausforderung für die Unternehmen der Wertschöpfungskette Agrar darstellt. „Das Investment in Recruiting sowie in Aus- und Weiterbildung nehmen somit aktuell einen besonders hohen Stellenwert ein“, betonte Dr. Dirk Köckler.Susanne Schulze Bockeloh unterstrich deshalb auch, dass die Landwirtschaft als attraktiver Arbeitgeber viel Potenzial biete. Und auch in den Bäckereien, so Christopher und Georg Krimphove, sei das Handwerk über Praktika und Ausbildung sehr gut kennenzulernen. „Das Bäckerhandwerk ist traditionell, aber hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt – auch in punkto Arbeitszeiten.“

Bei einem abschließenden Rundgang über das Versuchsgut erhielten die Teilnehmenden des Mediengesprächs einen praktischen Einblick in zukunftsweisende regionale Anbaustrategien, die die AGRAVIS auf den Parzellen in St. Mauritz erprobt.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen soüberwie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.300 Mitarbeiter:innen 7,3 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Der Unternehmenssitz ist Münster.
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Reitsport: AGRAVIS-Cup in Oldenburg startet neu durch

Reitsport: AGRAVIS-Cup in Oldenburg startet neu durch

Mit einem attraktiven Angebot für die Aktiven und das Publikum sowie einem neuen Organisationsteam startet der AGRAVIS-Cup in Oldenburg (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/sponsoring/agravis-cup-oldenburg/) in diesem Jahr durch. Das Hallenreitturnier findet vom 27. bis 30. Oktober 2022 in der EWE-Arena statt. Die Turnierverantwortlichen sind überzeugt, dass sie für die Reiterinnen und Reiter, aber auch für Zuschauer:innen, Sponsoren und Ausstellende ein optimales Umfeld schaffen werden. „Der Reitsport ist in Oldenburg und in der gesamten Region Weser-Ems zu Hause. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit dem AGRAVIS-Cup ein großes Hallenturnier behalten und somit ein starkes Signal in die Pferdesportregion Weser-Ems gesendet wird“, erklärt Manfred Büter, Vorsitzender der Reit- und Fahrschule Oldenburg.

Als Mitveranstalter weiß er in diesem Jahr die Terres-Agentur an seiner Seite, eine Tochtergesellschaft des Titelsponsors AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) mit breit gefächerter Expertise im Veranstaltungsmanagement. Zudem wurden ausgewiesene Reitsportexpert:innen ins Team geholt, die über viel Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Reitturnieren verfügen. „Die gemeinsame Arbeit macht sehr viel Freude. Es ist eine regelrechte Aufbruchstimmung entstanden, die uns alle gemeinsam sehr zuversichtlich auf das Turnier schauen lässt“, so Büter weiter.

Die Vorkommnisse beim Turnier 2021 im Zusammenhang mit der Qualität des Bodens sind für die Organisatoren abgehakt, denn hierfür gab es klare Verantwortlichkeiten. Es wurde daraufhin ein Schlussstrich gezogen. Nun schauen alle gemeinsam in neuer Aufstellung nach vorn. „Vertrauen und Verlässlichkeit zählen zu den Grundwerten der AGRAVIS. Das gilt auch dann, wenn es mal ,reingeregnet“ hat“, betont der Vorstandsvorsitzende des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens, Dr. Dirk Köckler. „AGRAVIS steht zum Reitsport, steht zur Region Oldenburg, die zum Kernarbeitsgebiet unseres Unternehmens gehört. Gemeinsam mit unseren genossenschaftlichen Partnern stehen wir zu unseren Kunden im Weser-Ems-Raum; und diese Nähe leben wir hier beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg“, so das klare Bekenntnis.

Die Neuauflage des AGRAVIS-Cups Oldenburg bietet Reitsport aus der Region für die Region. „Denn neben nationalem Spitzensport werden in diesem Jahr auch erstmalig die Bezirke des Pferdesportverbands Weser-Ems eine eigene Plattform bekommen“, nennt der sportliche Leiter Oliver Schulze Brüning eine wesentliche Neuerung. Jeweils drei Vereine aus jedem der vier PSVWE-Bezirke können sich in einer A-Dressur und einem Zwei-Sterne-A-Springen messen. Diese Mannschaftswettbewerbe werden dann beim Oldenburger Indoor Team Kombi Cup in einer Gesamtwertung zusammengefasst. Die Mannschaftskür am Donnerstagabend bleibt als ein bewährter Turnierhöhepunkt der vergangenen Jahre natürlich ebenfalls im Programm.

„Ich begrüße es sehr, dass die Vereine unseres Verbandes enger in das Turnier eingebunden werden“, erklärte dessen Präsident Michael George. „Das stärkt die hervorragende Arbeit, die unsere Vereine leisten, und wird sicherlich auch beim Publikum für zusätzliche Stimmung sorgen.“ Volle Ränge dürften auch garantiert sein bei der Ehrung des „8er-Teams“. Alle Kinder und Jugendlichen aus dem Pferdesportverband, die im vergangenen Jahr in einer Dressur, im Springen oder in der Vielseitigkeit mindestens die Wertnote 8,0 erzielt haben, werden beim AGRAVIS-Cup besonders ausgezeichnet.

Auf Top-Leistungen im Dressurviereck und im Stangenwald dürfen sich die Zuschauer:innen auch bei den anspruchsvollsten Prüfungen freuen – egal ob beim Grand Prix Special oder dem Großen Preis zum Abschluss, der mit 40.000 Euro dotiert sein wird. „Ich finde es wichtig, dass es Turniere wie den AGRAVIS-Cup weiterhin gibt“, sagte Jan Wernke, Springreiter aus Holdorf. Er ist seit einem Jahr Präsident des Clubs Deutscher Springreiter. „Der AGRAVIS-Cup ist ein gutes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, Spitzensport und die ländliche Reiterei sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Wir brauchen solche Turniere, um eine gesunde Basis für unseren Sport zu behalten und Kinder und Jugendliche dafür zu begeistern.“ Ähnlich äußert sich Kira Wulferding, Dressurreiterin aus Wildeshausen. „Die Pandemie hat gezeigt, wie sehr uns Aktiven und dem Publikum der Turniersport gefehlt hat. Deshalb bin ich sehr froh über die Startmöglichkeit beim AGRAVIS-Cup. Zum jetzigen Zeitpunkt steht meine Planung für den Herbst noch nicht, aber mein Ziel ist es natürlich, in Oldenburg dabei zu sein.“

Nicht nur wegen des Sports allein wird es sich lohnen, im Oktober den AGRAVIS-Cup zu besuchen, sondern auch das Drumherum wird deutlich aufgewertet. In der großen Messehalle wird der Abreiteplatz in die Mitte verlegt, sodass ringsum Ausstellungsflächen und Gastroangebote zum Verweilen einladen. „Zu einem gelungenen Turnierbesuch gehört auch die Geselligkeit“, unterstreicht Manfred Büter. „Das wollen wir durch ein Ambiente ermöglichen, in dem sich jeder wohlfühlt.“

Der Vorverkauf für den AGRAVIS-Cup 2022 ist gerade gestartet. Alle Infos dazu unter www.agraviscupoldenburg.de (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/sponsoring/agravis-cup-oldenburg/).

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen soüberwie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.300 Mitarbeiter:innen 7,3 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Der Unternehmenssitz ist Münster.
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AGRAVIS plant Beteiligung an Nordic Seed Germany

AGRAVIS plant Beteiligung an Nordic Seed Germany

Die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) beabsichtigt, über eine Kapitalerhöhung 50 Prozent der Anteile an der Nordic Seed Germany GmbH (https://nordicseed.com/contact1/nordic-seed-germany) zu erwerben. Bisher ist das Unternehmen mit Sitz in Nienstädt/Niedersachsen eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Nordic Seed A/S, dem Saatgutzuchtunternehmen der Danish Agro a.m.b.a. und Vestjyllands Andel, mit der die AGRAVIS bereits in mehreren Joint Ventures erfolgreich zusammenarbeitet. Beide Partner haben inzwischen eine strategische Vereinbarung zu der Saatgutkooperation unterzeichnet. Die Zustimmung nach Europäischem Kartellrecht wird in Kürze beantragt.

Die AGRAVIS und die Nordic Seed sehen in dem Joint Venture eine gute Basis, um mit einem attraktiven Züchtungsportfolio noch passgenauer als bisher auf die Bedarfe der Landwirtschaft in Deutschland einzugehen. Deshalb soll die Züchtung leistungsstarker Sorten weiter ausgebaut werden. Dafür notwendig sei zudem eine gut aufgestellte Vertriebsorganisation, die mit der Unterstützung von Daniel Kloke zum 1. Juli 2022 weiter gestärkt wird. Daniel Kloke verfügt über langjährige Saatgut-Erfahrungen insbesondere im Produktmanagement und im Vertrieb.

„Mit dem eigenständigen Marktantritt der Nordic Seed Germany haben beide Partner die Chance, ihr Saatgutgeschäft in Deutschland gezielt weiterzuentwickeln und dadurch Wachstum und Mehrwerte für die Landwirtschaft zu generieren“, so der Vorstandsvorsitzende der AGRAVIS, Dr. Dirk Köckler. Für eine nachhaltig positive Entwicklung der Nordic Seed Germany brächten beide Seiten ihr spezielles Know-how ein – Danish Agro im Wesentlichen die züchterische Kompetenz, AGRAVIS vor allem die Leistungsstärke in Vertrieb, Produktmanagement und Marketing.

„Zugleich bauen wir unsere langjährige vertrauensvolle Partnerschaft mit der Danish Agro zielgerichtet weiter aus. Insofern stellt die Kooperation einen weiteren Baustein unseres Leitbildes „Gemeinsam stark“ dar“, so Dr. Köckler. Auch Henning Haahr, CEO von Danish Agro, sieht in dem Abkommen große Chancen. „AGRAVIS und Danish Agro sind bereits gemeinsam Eigentümer des deutschen Agrarunternehmens Ceravis AG und arbeiten dort eng zusammen. Die Kooperation in der Züchtung von Saatgut (https://www.agravis.de/de/pflanzenbau/saatgut/) eröffnet ganz neue Möglichkeiten, die Wertschöpfung für die Landwirte in Deutschland weiter zu verbessern.“

Nordic Seed A/S erzielte 2021 einen Umsatz von 32 Mio. Euro und ist in verschiedenen europäischen Märkten tätig. Das Portfolio mit den gängigen Getreide- und Leguminosenarten wird in Sortenversuchen in Skandinavien, dem Baltikum, Polen und Deutschland getestet.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen soüberwie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.300 Mitarbeiter:innen 7,3 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Der Unternehmenssitz ist Münster.
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Hauptversammlung – Agravis legt Priorität auf Versorgungsauftrag

Hauptversammlung - Agravis legt Priorität auf Versorgungsauftrag

Vertreter des Aufsichtsrates und des Vorstandes vor der virtuellen Hauptversammlung der AGRAVIS.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2022 gestartet. Nach den ersten vier Monaten wurde ein Umsatz von 2,94 Mrd. Euro erreicht, und das Ergebnis vor Steuern liegt aktuell bei 7,7 Mio. Euro. Angesichts einer anhaltenden Preishausse bei Agrarrohstoffen, Dünger, Energie und vielen weiteren Produkten passte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler in der virtuellen Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens die Erwartungen mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr an. Demnach rechnet der AGRAVIS-Konzern bis Ende 2022 nun mit einem Umsatz von 7,3 Mrd. Euro (bisher 6,8 Mrd. Euro) und einem Ergebnis vor Steuern auf Höhe des Niveaus von 2021, als 33,2 Mio. Euro erreicht wurden. Bisher war man von 31,1 Mio. Euro ausgegangen.

Für Ernährungssicherheit sorgen

„Wir hatten im November 2021 – also weit vor den gerade marktprägenden Ereignissen – bewusst konservativ geplant“, erklärte Dr. Köckler und hob dabei auf den Krieg in der Ukraine ab, der seit dem 24. Februar über Nacht alles verändert hat. „Unsere Gedanken sind in diesen Tagen vor allem bei den Menschen, die Angst um ihr Leben haben, Hab und Gut verlieren oder in der Sehnsucht nach Frieden auf der Flucht sind“, sagte der AGRAVIS-Vorstandschef. „Die kriegerischen Auseinandersetzungen haben fundamentale Auswirkungen auf unser Geschäft und auch auf die Struktur der heimischen Landwirtschaft. In diesen Zeiten ist es unsere Aufgabe, mit für Ernährungssicherheit zu sorgen. Diese ist neben der freiheitlich-rechtlichen Grundordnung, der Sicherheit durch Verteidigung, der Energieversorgung ein elementarer, systemrelevanter Grundpfeiler unserer Gesellschaft“, unterstrich Dr. Köckler.

Versorgung mit Betriebsmitteln sichergestellt

Aktuell seien die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für den Agrarhandel und damit auch für den AGRAVIS-Konzern weiterhin beherrschbar. „Sie sind aber dennoch maximal fordernd angesichts stark steigender Preise, knapper Verfügbarkeiten und volatiler Marktverläufe.“ Als systemrelevantes Unternehmen komme die AGRAVIS ihrem Versorgungsauftrag gegenwärtig vollumfänglich nach. Aufgrund abgeschlossener Kontrakte und Vorverkäufe mit der Industrie und der Landwirtschaft sei die Versorgung mit Betriebsmitteln für die nächsten Monate sichergestellt. Das gelte auch für die Rohkomponenten, die für die Futtermittelherstellung benötigt werden.

Fehlende Mengen bei Bio-Soja und Rapssaat

Aber, so fügte Dr. Dirk Köckler einschränkend hinzu: „Produktzusagen wie Gentechnikfreiheit oder Bio sind nicht für das Gesamtsortiment aufrechtzuerhalten.“ Ursache hierfür seien fehlende Mengen beispielsweise an Bio-Soja und Rapssaat aus der Ukraine. Angesichts der Produktionsausfälle in der Ukraine werde sich die Versorgungslage verschärfen. „Wir bieten der Bundesregierung und weiteren Entscheidungsträgern deshalb den konstruktiven Austausch zur Gestaltung der Lagerhaltung, Exportpolitik und dem Umgang mit Produktionsverfahren an. Wir sind zuversichtlich, dass wir hier mit unserer Expertise zu einer realistische Neueinschätzung und Bewertung der Lage kommen.“

Fairer Interessenausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie

Die aktuelle Situation verlange eine neue Priorisierung. Die Versorgungssicherheit habe absoluten Vorrang. Dennoch betonte der AGRAVIS-CEO mit Blick auf den Klimawandel: „Deshalb stellen wir die Transformation der Landwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz bei einem gleichzeitigen fairen Interessenausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie nicht infrage.“ Die enormen Preisrisiken in Verbindung mit engen Versorgungsbilanzen richteten deshalb das Scheinwerferlicht noch ein bisschen intensiver als ohnehin schon auf das Thema Nachhaltigkeit. Als Beispiele für markttaugliche, ganzheitliche Konzepte, die die AGRAVIS ihren Kund:innen biete, nannte er das MX-Konzept für Rinderfutter (https://www.agravis.de/de/tierhaltung/fuettern/rinder-und-kaelber/methanreduktion-mit-dem-mx-konzept.html), das zu einer deutlichen Methanreduktion führe, und den Einsatz von Feldrobotik. Hier starte in diesem Jahr der Vertrieb von zwei Maschinen im Zusammenspiel der Bereiche Landtechnik, Pflanzenbau und Digitalisierung. „Wir denken voraus und suchen aktiv nach Lösungen für unsere Kundschaft, gemeinsam mit innovativen Entwicklern und Herstellern. Auch das verstehen wir unter ‚Gemeinsam stark'“, führte Dr. Köckler aus.

Alternativen zu fossiler Energie

Angesichts der galoppierenden Energiepreise arbeitet der AGRAVIS-Konzern in zunehmendem Maße auch an Alternativen zu fossiler Energie. „Biomethan für den Kraftfahrzeugmarkt steht ebenso auf unserer Agenda wie die CO2-Neutralität unserer Standorte“, informierte der Vorstandsvorsitzende. Erste Schritte seien gemacht: CO2-Bilanzen für die Futtermittelstandorte würden erstellt, um konkrete Handlungsansätze für Produktion, Sortiment und Logistik zu bekommen. An verschiedenen AGRAVIS-Standorten werde eigener Solarstrom produziert, der größtenteils selbst genutzt wird. An weiteren seien Photovoltaik-Anlagen in Bau. Darüber hinaus erhalten 312 Standorte bilanziell grünen Strom.

Genossenschaftlicher Verbund als Kraftspender

Der AGRAVIS ist laut Köckler bewusst, dass die enormen Preisvolatilitäten Chance und Risiko gleichermaßen bedeuten. Die hohe Inflation aus dem vergangenen Jahr werde so schnell nicht wieder verschwinden, wie die jüngste Preisentwicklung im März und April nochmal deutlich zeigte. Dazu kämen fragile Lieferketten und anhaltend hohe Frachtkosten in der Logistik. „Wir stellen uns dieser Situation mit maximaler Fokussierung auf eine konsequente Kostendisziplin. Dies beschleunigt die Straffung von Strukturen und Prozessen und fordert die gleichzeitige konsequente Ausrichtung auf die Bedarfe unserer Kundinnen und Kunden.“ Die dafür erforderliche Kraft schöpfe die AGRAVIS aus dem genossenschaftlichen Verbund. „Gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften haben wir die Infrastruktur und das Know-how, haben wir die Kundennähe und die konsequente Kundenorientierung, um der starke Partner für die Landwirtschaft zu sein.“

Brückenbauer und Digitalisierungstreiber

Dieser Verbundgedanke werde bereits proaktiv an vielen Stellen gelebt. Aktuelle Beispiele seien die geplanten gemeinsamen Logistikstandorte in Cloppenburg und Nottuln oder auch die Übernahme des Warengeschäftes von der Raiffeisen Warenhandel GmbH in Rosdorf durch unsere Konzerngesellschaft AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH zum 1. Januar dieses Jahres. „Dem scharfen Wettbewerb in der Agrarbranche stellen wir uns auch 2022 mit Demut – um stets ein bisschen besser zu werden und mit den Anforderungen zu wachsen. Dabei füllen wir gern weiterhin proaktiv unsere Rolle als Brückenbauer und Digitalisierungstreiber aus“, blickte der Konzernchef zum Abschluss trotz aller Herausforderungen optimistisch nach vorn.

Weitere Berichte unter agrav.is/hv (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/investor-relations/hauptversammlung)

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Neuer AGRAVIS-Podcast: Aktuelle Pflanzenbauempfehlungen

5 Fragen zum Thema – der kompakte AGRAVIS-Podcast

Neuer AGRAVIS-Podcast: Aktuelle Pflanzenbauempfehlungen

Zusammen mit Stefan Bobbert, Pflanzenbau-Experte in der Region Ostwestfalen und Frederik Fischer-Neuhoff, Leiter Pflanzenbau für die Region Westfalen, beantwortet Ihnen unsere Moderatorin Janna Riering im neuen AGRAVIS-Podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/) fünf Fragen zu den aktuell wichtigsten Maßnahmen für Ihre Flächen. Wie erkenne ich den richtigen Zeitpunkt für die Blütenbehandlung im Raps? Welche Maßnahmen stehen bei dem Sorgenkind Rübe an? Oder wie kann man mit Bakterien Geld einsparen?

Jetzt reinhören (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/#html_code_pflanzenbauempfehlungen)

AGRAVIS – Der Podcast. Gemeinsam stark.

“ AGRAVIS – Der Podcast. Gemeinsam stark. (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/)“ bietet Landwirtinnen und Landwirten, Kund:innen sowie allen Interessierten Lösungen und Mehrwerte zu aktuellen landwirtschaftlichen Themen. Pro Folge werden zwei bis drei Themen aus der AGRAVIS-Welt beleuchtet. Dabei betrachten die AGRAVIS-Expert:innen die verschiedenen Themen zunächst global und treffen anschließend Ableitungen für die AGRAVIS-Regionen im Westen und Osten, um so einen 360-Grad-Rundumblick zu schaffen.

Zusätzlich bringen wir in unserem Format “ 5 Fragen zum Thema – der kompakte AGRAVIS-Podcast (https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/newsroom/agravis-podcast/#5_fragen_ueberschrift)“ mit exakt fünf Fragen an unsere AGRAVIS-Expert:innen das jeweilige Thema auf den Punkt. Zusätzlich halten unsere Fachleute am Ende der Folge einen persönlichen Rat für die Praxis bereit.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen soüberwie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.300 Mitarbeiter:innen 7,3 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Der Unternehmenssitz ist Münster.
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