Kunihiko Ueki wird Europa-Chef der KYOCERA Europe GmbH

Kunihiko Ueki wird Europa-Chef der KYOCERA Europe GmbH

Kunihiko Ueki wird neuer Europa-Chef der KYOCERA Europe GmbH

Kyoto/Neuss, 25. Januar 2023. Seit dem 1. Dezember 2022 hat Kunihiko Ueki die Funktion des neuen Europa-Chefs von KYOCERA Europe GmbH in Esslingen bei Stuttgart übernommen. Herr Ueki ist für alle europäischen Unternehmen der Gruppe verantwortlich. Er übernimmt die Leitung von acht Produktbereichen der Unternehmensgruppe, einschließlich der Bereiche LCDs, Druckköpfe, Küchenprodukte, Automobilbauteile, technische Keramik, Industriewerkzeuge, Mikroelektronik und Chemikalien. KYOCERA Europe GmbH (vormals KYOCERA Fineceramics GmbH) wurde 1991 gegründet und befindet sich im ausschließlichen Besitz der KYOCERA Corporation, mit Sitz in der japanischen Stadt Kyoto.

Herr Ueki begann seine Laufbahn bei Kyocera im Jahr 1992 im Bereich keramische Halbleiterkomponenten, in der er verschiedene leitende Positionen in Japan und Europa bekleidete. In den vergangenen 30 Jahren wurde er bereits mehrmals nach Europa entsandt und hat auch einige Jahre in Deutschland gelebt.

Herr Ueki übernimmt die Funktionen des vorherigen Europa-Verantwortlichen Herrn Yusuke Mizukami, der die Position seit 2020 innehatte und nun zur KYOCERA Corporation Japan zurückgekehrt ist. In seiner Funktion als neuer Europa-Chef von KYOCERA Europe GmbH übernimmt Herr Ueki die Leitung von rund 1.500 Mitarbeitern aus acht Handels- und Fertigungsunternehmen in ganz Europa (KYOCERA Europe GmbH, Deutschland; KYOCERA Fineceramics Ltd., Vereinigtes Königreich; KYOCERA Fineceramics S.A.S., Frankreich; KYOCERA Fineceramics Italy S.r.l., Italien; KYOCERA Automotive & Industrial Solutions GmbH, Deutschland; KYOCERA Unimerco Tooling A/S, Dänemark; KYOCERA Fineceramics Europe GmbH, Mannheim und Selb, Deutschland). Sein Verantwortungsbereich umfasst die Herstellung, die Entwicklung sowie den Vertrieb von innovativen Produkten, die das Leben effizienter, einfacher und sicherer machen.

Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera.de

Über Kyocera
Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 298 Tochtergesellschaften (31. März 2022) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 45 Jahren Branchenfachwissen. 2022 belegte Kyocera Platz 665 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 710.000 Euro* pro Preiskategorie).

*Erhebungszeitpunkt: 15.06.2022

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Kyocera verpackt seine Messer plastikfrei

Kyocera nimmt vom 03. bis 07. Februar 2023 an der Ambiente-Messe teil und unterstreicht mit der neuen Verpackung seine nachhaltigen Ziele.

Kyocera verpackt seine Messer plastikfrei

Die SHIN Black Serie von Kyocera mit nachhaltiger Verpackung

Kyoto/Neuss, 17. Januar 2023. Kyocera stellt gemeinsam mit seinem Deutschland Distributor PROFINO vom 03. bis 07. Februar 2023 auf der Ambiente-Messe (Halle 9.0, Stand C21) in Frankfurt am Main, der weltweit bedeutendsten Konsumgütermesse für die Produktbereiche Dining, Living, Giving und Working, aus. Auf der diesjährigen Messe setzt der Keramik-Spezialist mit der neuen, plastikfreien Verpackung für seine Messer einen weiteren Meilenstein in Richtung Umweltfreundlichkeit und nachhaltiger Produktion.

Neue, 100-prozentig umweltfreundliche Verpackung
Das Unternehmen hat sich dazu entschieden, ab dem 1. Januar 2023 weltweit die Messerverpackungen für die Serien Gen und Shin Black Series zu ändern. Die neudesignte Hochqualitätsverpackung ist dabei zu 100% Prozent plastikfrei hergestellt und bietet Kund:innen neben dem umweltfreundlichen Aspekt auch die Möglichkeit, den Griff durch eine Aussparung im Verpackungsmaterial anzufassen und die Farbe des Messergriffs vor dem Kauf begutachten zu können. Zudem ist die innere Auskleidung der neuen Verpackung mit einem Inlay aus recyceltem Karton versehen – das alte Verpackungsmaterial beinhaltete noch einen Kunststoff-Blister.

Qualität und Allround-Talent für Jedermann
Mit seinen Keramikmessern hat Kyocera für Hobby- und Profiköche eine Alternative zu herkömmlichen Messern aus Stahl etabliert. Seit fast 40 Jahren verbessert das Unternehmen die Qualität seiner Hochleistungs-Keramikklingen stetig. Jedes Messer erhält den finalen Schliff per Hand mit einem diamantbeschichteten Schleifrad. Dadurch wird die Verschleißfestigkeit erhöht und die Schärfe des Messers bleibt deutlich länger erhalten. Bevor die Messer in den Verkauf kommen, müssen sie zudem eine Qualitätsprüfung bestehen. Dafür schneiden die Klingen in einen Papierstapel. Stoppt, überspringt oder schneidet die Klinge nicht sauber, gilt der Test als nicht bestanden und das Messer wird nicht verkauft. Neben extremer Präzision, Bruchfestigkeit und Härte zeichnen sich die Keramikklingen auch durch ihre Pflegeleichtigkeit aus: Die korrosionsfreie Klinge nimmt keine Gerüche an und lässt sich ohne großen Aufwand schnell reinigen – sogar in der Spülmaschine.

Über die Ambiente-Messe
Die Ambiente-Messe ist die weltweit bedeutendste Konsumgütermesse in den Produktbereichen Dining, Living, Giving und Working. Die Schwerpunkte der Messe liegen auf den Bereichen Design, Tafelzubehör, Geschenke und Dekoration. Branchenpartner:innen erhalten auf der Ambiente die Möglichkeit, Neuheiten und Neuigkeiten im direkten Austausch mit Einkäufer:innen und Anbieter:innen aus der ganzen Welt vorzustellen. Die diesjährige Messe findet vom 03. bis 07. Februar 2023 in Frankfurt statt. Kyocera und PROFINO, der Distributor für den deutschen Markt, stellen dann in Halle 9.0, Stand C21 ihre Produkte aus.

Über PROFINO
Das 2008 in Solingen gegründete Unternehmen PROFINO vertreibt in Deutschland und Österreich innovative Produkte aus den Bereichen Küche, Tisch, Speisen und To-Go-Produkte. PROFINOS Markensortiment umfasst insgesamt 16 namhafte internationale Marken, darunter auch die High-Performance Produkte von Kyocera. Ähnlich wie Kyocera fokussiert das Unternehmen die Punkte Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation. Im Zuge dessen wurde auch der Anteil der Plastikprodukte im Sortiment reduziert.

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Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 298 Tochtergesellschaften (31. März 2022) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 45 Jahren Branchenfachwissen. 2022 belegte Kyocera Platz 665 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 710.000 Euro* pro Preiskategorie).

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Kyocera für Dow Jones Nachhaltigkeitsindex ausgewählt

Kyocera zum zweiten Mal in Folge für den asiatisch-pazifischen Dow Jones Nachhaltigkeitsindex ausgewählt

Kyocera für Dow Jones Nachhaltigkeitsindex ausgewählt

Kyoto/Neuss, 11. Januar 2023. Die KYOCERA Corporation wurde im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr für den Nachhaltigkeitsindex (Asia-Pacific) von Dow Jones qualifiziert. Die Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) wurden entwickelt, um Anlegern die Möglichkeit zu geben, führende Unternehmen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit an den Aktienmärkten anhand eines Best-in-Class-Auswahlverfahrens zu verfolgen.

Die DJSI sind ein Index, der 1999 gemeinsam von S&P Dow Jones Indices LLC (in den USA) und Robeco Holding B.V. („RobecoSAM“) in der Schweiz entwickelt wurde. Der Index bewertet Unternehmen anhand von Kriterien in den Bereichen Umwelt, soziale Verantwortung und Governance (ESG), um die in diesen Bereichen führenden Unternehmen in den DJSI einzubeziehen. Die Mitglieder des DJSI werden jährlich überprüft. 2022 wurden unter 600 Unternehmen aus der Region Asia-Pacific 156 Unternehmen, darunter 74 japanische Firmen, in den DJSI Asia-Pacific aufgenommen.

Im Auswahlverfahren erhielt Kyocera gute Noten aufgrund der proaktiven Offenlegung ihrer Bemühungen im Hinblick auf die soziale Verantwortung der Unternehmensgruppe, unter anderem in den Bereichen Klimawandel, Menschenrechte, Vielfalt & Inklusion sowie Lieferkettenmanagement, die sie in ihrem integrierten Bericht und auf ihrer Website für Unternehmensnachhaltigkeit veröffentlicht.

Die Kyocera-Unternehmensgruppe wird ihre Kommunikation und Mitteilungen an die Stakeholder weiterhin verbessern, um ihren gesellschaftlichen Wert als verantwortliches Unternehmen zu steigern.

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Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 298 Tochtergesellschaften (31. März 2022) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 45 Jahren Branchenfachwissen. 2022 belegte Kyocera Platz 665 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 710.000 Euro* pro Preiskategorie).

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Kyocera plant bis 2026 neue Produktionsstätte in Isahaya

Da andere Standorte nahezu voll ausgelastet sind, plant das Unternehmen die Schaffung von bis zu 1.000 Arbeitsplätzen in der Stadt Isahaya.

Kyocera plant bis 2026 neue Produktionsstätte in Isahaya

Kyocera plant bis 2026 den Bau einer neuen Produktionsstätte in Isahaya

Kyoto/Neuss, 12. Januar 2023. Die KYOCERA Corporation gab ihre Pläne zum Bau einer neuen Produktionsstätte in Isahaya, Präfektur Nagasaki, bekannt, mit denen sie ihre Expansionsziele erreichen möchte. Das Unternehmen hat dafür ein Angebot zum Erwerb von rund 150.000 Quadratmetern Grund im Industriepark Minami Isahaya abgegeben.

Hohes Investitionsniveau
Kyocera strebt im laufenden Geschäftsjahr (bis 31. März 2023) einen Umsatz von 2 Billionen JPY (rund 13,755 Milliarden Euro) an. Langfristig wird ein Umsatzziel von 3 Billionen JPY (rund 20,628 Milliarden Euro) bis zum 31. März 2029 endenden Geschäftsjahr avisiert. Es wird erwartet, dass die Kapitalinvestitionen des Unternehmens im laufenden Geschäftsjahr einen Rekordwert von 200 Milliarden JPY (rund 1,375 Milliarden Euro) erreichen. Dies ist vorwiegend auf die starke Nachfrage nach Komponenten für hochentwickelte Halbleiter zurückzuführen. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 plant Kyocera für das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus noch weitaus höhere Investitionen.

Isahaya City – eine Wahl zur Optimierung der zukünftigen Geschäftsentwicklung
Die Vision des Unternehmens, ein neues Werk in Isahaya zu eröffnen, steht im Zusammenhang mit den Plänen zur Erhöhung der Produktionskapazitäten im Inland und auf internationaler Ebene – und das zu einer Zeit, in der die bestehenden Kyocera-Standorte nur wenig oder gar keinen Platz zur Erweiterung bieten. Attribute wie günstige Verkehrsanbindungen, ausgezeichnete Humanressourcen, eine hervorragende lokale Infrastruktur sowie Energieversorgung sind für eine optimale zukünftige Geschäftsentwicklung notwendig – aufgrund dieser Attribute fiel die Wahl auf Isahaya.

Kyocera ist davon überzeugt, dass seine zukünftigen Wachstumspläne durch die Wiederbelebung der Wirtschaft in der Präfektur Nagasaki und die Schaffung neuer Arbeitsplätze die Entwicklung der lokalen Gemeinschaft fördern können.

Überblick über den Grundstückserwerb
Name: Industriepark Minami Isahaya
Standort: Bezirk Oguri, Stadt Isahaya, Präfektur Nagasaki, Japan
Gesamtfläche: Etwa 150.000 m²
Geplanter Betriebsbeginn: 2026
Hergestellte Produkte: Wird nach Analyse der Komponentennachfrage bekannt gegeben
Beschäftigung: Das neue Werk könnte letztlich bis zu 1.000 Mitarbeiter beschäftigen

Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera.de

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Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 710.000 Euro* pro Preiskategorie).

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Kyocera entwickelt weltweit(1) kleinsten GaN-Laserchip

Das Unternehmen stellt ein neues Verfahren zur Herstellung funktionsfähiger Mikro-Lichtquellen mit höherer Ausbeute und geringeren Kosten vor.

Kyocera entwickelt weltweit(1) kleinsten GaN-Laserchip

Kyoceras GaN Laser Chip findet u.a. Einsatz in zukünftigen transparenten Fahrzeugdisplays

Kyoto/Neuss, 02. Dezember 2022. Der KYOCERA Corporation gelang die Entwicklung einer neuen Dünnfilm-Prozesstechnologie zur Herstellung einzigartiger Silizium(Si)-Substrate für Galliumnitrid(GaN)-basierte Mikro-Lichtquellen, einschließlich Laser mit kurzem Resonator und MicroLEDs.

Was ist eine Mikro-Lichtquelle?
Lichtquellen mit einer Kantenlänge von weniger als 100 Mikrometern (1/10 Millimeter) werden als „Mikro-Lichtquelle“ bezeichnet. Beispiele dafür sind Laser mit kurzer Kavität und MicroLEDs. Da sie entscheidende Leistungsvorteile bieten, wie höhere Auflösung, geringere Größe und geringeres Gewicht, gelten Mikrolichtquellen als unverzichtbar für die nächste Generation von Fahrzeugdisplays, tragbaren intelligenten Brillen, Kommunikationstechnik und medizinischen Geräten. Es wird erwartet, dass bis 2026 allein der Markt für Mikro-LED-Chips 2,7 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von etwa 241 %.(2)

Technische Herausforderungen bei der Herstellung von Mikro-Lichtquellen
Auf Galliumnitrid (GaN) basierende Lichtquellen, sowohl MicroLEDs als auch Laser, wurden in der Regel auf Saphir- und GaN-Substraten gefertigt. Herkömmliche Verfahren bringen eine dünne GaN-Schicht für die Lichtquelle direkt auf das Saphir-Substrat auf, indem dieses in einer kontrollierten Gasatmosphäre auf eine hohe Temperatur (1000 °C oder mehr) erhitzt wird. Die aktive emittierende Schicht muss dann vom Substrat abgelöst werden, um eine GaN-basierte Mikro-Lichtquelle zu fertigen. Trotz der steigenden Nachfrage nach kleineren Komponenten stehen bei diesem Prozess drei Schwierigkeiten einem Erreichen der Miniaturisierungsziele in naher Zukunft entgegen:

1. Schwieriges Ablösen der Leuchtschicht
Bei MicroLEDs erfordern die derzeitigen Verfahren mühevolle Schritte, um die emittierende Schicht in einzelne Lichtquellen auf dem Substrat aufzuteilen und dann vom Substrat abzuheben. Da die Komponenten immer kleiner werden, kann die technische Herausforderung dieses Separierungsprozesses zu einer unvertretbar geringen Ausbeute führen.

2. Hohe Fehlerdichte, unbeständige Qualität
Die Fertigung von Mikrolichtquellen ist auch deshalb problematisch, weil die emittierenden Schichten auf Saphir, Silizium oder anderen Materialien gezüchtet werden müssen, deren Kristallstrukturen sich von denen des GaN unterscheiden. Dies führt zu einer hohen Fehlerdichte und zu Problemen bei der Qualitätskontrolle.

3. Hohe Fertigungskosten
GaN- und Saphirsubstrate sind sehr teure Materialien. Obwohl Siliziumsubstrate kostengünstiger sind als Saphir, ist es extrem schwierig, die GaN Schicht von einem Siliziumsubstrat zu trennen.

Neuentwickeltes Verfahren von Kyocera
Kyocera hat die neue Prozesstechnologie mit Erfolg am unternehmenseigenen Research Institute for Advanced Materials and Devices in Kyoto in Japan entwickelt. In einem ersten Schritt lassen wir eine GaN-Schicht auf einem Siliziumsubstrat wachsen, das in großen Mengen und zu niedrigen Kosten verfügbar ist. Die GaN-Schicht wird dann mit einem nicht mitwachsenden Material maskiert, das eine Öffnung aufweist. Wenn sich dann eine GaN-Schicht auf dem Si-Untergrund gebildet hat, wachsen die GaN-Kerne über die Öffnung in der Maske hinaus. Der Kern der GaN-Schicht weist in der Anfangsphase des Wachstums zahlreiche Defekte auf. Aufgrund ihres lateralen Wachstums können jedoch qualitativ hochwertige GaN-Schichten mit geringer Fehlerdichte erzeugt werden. Aus diesem defektarmen Bereich der GaN-Schicht lassen sich dann erfolgreich Komponenten herstellen.

Vorteile des neuen Verfahrens von Kyocera
1. Leichteres Abtrennen der GaN-Schicht
Durch die Maskierung der GaN-Schicht mit einem nicht wachsenden Material wird die Bindung zwischen Si-Substrat und GaN-Schicht unterdrückt, was den Ablöseprozess stark vereinfacht.

2. Hochwertige GaN-Schichten mit geringer Defektdichte
Da das Kyocera-Verfahren GaN mit geringer Defektdichte über einen größeren Bereich als bisher züchten kann, ist eine Herstellung von homogenen GaN Schichten möglich.

3. Geringere Fertigungskosten
Das neue Verfahren von Kyocera ermöglicht die erfolgreiche und zuverlässige Abtrennung der GaN-Schichten vom relativ preiswerten Si-Substrat und senkt die Produktionskosten erheblich.

Einsatzbereiche für die Mikro-Lichtquelle
1. Transparentes Fahrzeugdisplay der nächsten Generation
In Zukunft wird die Einführung des autonomen Fahrens die Nachfrage nach helleren Displays mit hoher Auflösung und verbesserter Energieeffizienz steigern, transparente Displays werden neue Anwendungen erschließen.

2. Mikro-Lichtquellen für AR/VR
Es wird erwartet, dass der Markt für Mikrolichtquellen, die im Bereich Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) Verwendung finden, schnell anwachsen wird. Intelligente Brillen und andere Produkte werden entwickelt, um die Schaffung virtueller Räume über das Metaverse in der VR und die „Smartphone-Entwöhnung“ in der AR zu erleichtern. Während herkömmliche Halbleiterlaser für AR auf eine Länge von 300 Mikrometern miniaturisiert wurden, erreicht Kyocera weltweit als erstes Unternehmen eine Größe von nur 100 Mikrometern. Das Unternehmen konnte diese Größe durch die Entwicklung eines völlig neuen Fertigungsverfahrens erreichen, das eine Weiterentwicklung des Spaltverfahrens darstellt.
Diese sogenannte „neuartige Spaltmethode“ führt zu einer Größenreduzierung von etwa 67 % und hilft, den Stromverbrauch zu minimieren. Halbleiterlaser mit geringerem Stromverbrauch ermöglichen es, die Größe und das Gewicht des Akkus zu verringern und somit die Integration zu erleichtern.

Kyocera wird eine breite Palette von Plattform-, Substrat- und Prozesstechnologien anbieten, um in naher Zukunft hochwertige und kostengünstige Mikrolichtquellen auf den Markt zu bringen, die den Kern zukünftiger Displaytechnologien darstellen.

(1) Weltweit kleinster Laserchip: Unter den kantenemittierenden Lasern auf GaN-Basis, die auf Siliziumsubstraten ausgeformt werden. Quelle: Kyocera, September 2022).
(2) Quelle: TrendForce „Micro LED Large-Sized Display Chip Market Estimated to Reach 2.7 Billion US dollars by 2026, laut TrendForce (August, 2022).

Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera.de

Über Kyocera
Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 298 Tochtergesellschaften (31. März 2022) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 45 Jahren Branchenfachwissen. 2022 belegte Kyocera Platz 665 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 710.000 Euro* pro Preiskategorie).

*Erhebungszeitpunkt: 15.06.2022

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Kyocera entwickelt erstes(1) Fahrzeug-Nachtsichtsystem

Das Unternehmen kombiniert RGB-NIR-Sensoren und firmeneigene KI-Technologie zur Bildfusionserkennung für mehr Sicherheit beim Fahren

Kyocera entwickelt erstes(1) Fahrzeug-Nachtsichtsystem

Kyocera entwickelt weltweit erstes Fahrzeug-Nachtsichtsystem

Kyoto/Neuss, 17. November 2022. Die KYOCERA Corporation hat ein Nachtsichtsystem für Fahrzeuge entwickelt, das Objekte, die eine Kollisionsgefahr darstellen, auch unter schlechten Sichtverhältnissen, wie z. B. bei Nacht, Regen, Schnee, Nebel oder Rauch, genau erkennen kann. Das System soll helfen, die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern, und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Kyoceras Nachtsichtsystem für Fahrzeuge verfügt über den weltweit ersten Scheinwerfer, der sowohl weißes (RGB) als auch Nahinfrarot-Licht (NIR) auf derselben optischen Achse aussenden kann. Dies ermöglicht eine genauere Objekterkennung als bei alternativen Technologien. Das System integriert RGB-NIR-Sensoren und eine einzigartige „Bildfusions-KI-Erkennungstechnologie“, die das Unternehmen für die hochleistungsfähige Objekterkennung entwickelt hat. Darüber hinaus hat Kyocera eine weitere generative KI-Funktion entwickelt, um Trainingsdaten für eine kosteneffizientere Lern- und Produktentwicklung zu erstellen.

Video: Vorstellung von Kyoceras neuem Nachtsichtsystem für Fahrzeuge
Das Unternehmen hat ein Video veröffentlicht, um bessere Einblicke in das neue Nachtsichtsystem für Fahrzeuge zu bieten. Über den folgenden Link zeigt das Video weitere Informationen zu diesem System: https://www.youtube.com/watch?v=q3Am3wZJXpE

Entwicklungskontext
Um die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern und autonomes Fahren zu fördern, benötigen Automobilhersteller fortschrittlichere Systeme zur Gefahrenerkennung. Der Weltmarkt für Kraft-fahrzeug-Nachtsichtsysteme wurde für das Jahr 2020 auf etwa 2,17(2) Milliarden Dollar geschätzt. Darüber hinaus wird für den Markt von 2020 bis 2027 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von mehr als 16,5%(3) erwartet. Das neue Nachtsichtsystem von Kyocera wird dazu beitragen, Verkehrsunfälle zu vermeiden, indem es Autofahrer in ungünstigen Fahrumgebungen auf Gefahren hinweist. Dies stellt einen Vorteil dar, der allein durch die innovative Integration von sichtbaren sowie Nahinfrarot-Bildern mithilfe einer proprietären KI-Technologie für die Bildfusionserkennung ermöglicht wird.

Systemeigenschaften und Hintergrund
1. Laserscheinwerfer integriert weißes und Nahinfrarotlicht auf derselben optischen Achse
Das System von Kyocera integriert sowohl weißes als auch Nahinfrarotlicht aus einem Laserscheinwerfer auf einer einzigen optischen Achse. Dies eliminiert die Bildparallaxe und verbessert die Bilderkennung erheblich. Der integrierte Scheinwerfer enthält außerdem einen extrem hellen, hocheffizienten, miniaturisierten GaN-Laser, der von KYOCERA SLD Laser, Inc. entwickelt wurde. Darüber hinaus verfügt das System über eine automatische „Strahlformungsfunktion“ für das RGB- und NIR-Licht. Sie verhindert das Blenden entgegenkommender Fahrer, indem das sichtbare Licht bei Bedarf automatisch in einen Abblendlichtwinkel umgeschaltet wird, während das NIR-Licht im Fernlichtmodus verbleiben kann.

2. Genauere Objekterkennung durch den Einsatz der proprietären Kyocera-KI-Technologie zur Bildfusionserkennung
Der fahrzeugmontierte RGB-NIR-Sensor von Kyocera nutzt die von den Kyocera Advanced Technology Laboratories entwickelte Original-KI-Technologie zur Bildfusionserkennung.(4) Anstatt die Bilddaten aus den beiden Quellen einfach zu kombinieren, nutzt Kyoceras System qualitative KI, um sowohl RGB- als auch NIR-Bilder zu vergleichen und zu bewerten und so selbst bei schlechten Sichtverhältnissen mit hoher Genauigkeit zwischen Fußgängern und Fahrzeugen zu unterscheiden.

3. KI ermöglicht eine deutliche Senkung der Entwicklungskosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Erkennungsleistung
Herkömmliche Methoden erfordern das Sammeln großer Mengen von NIR-Trainingsdaten. Dies stellt einen zeit- und kostenintensiven Prozess dar. Die KI-Technologie von Kyocera hingegen generiert Trainingsdaten automatisch. Dadurch kann dieser Ansatz die Trainingskosten erheblich reduzieren und gleichzeitig eine hohe Erkennungsgenauigkeit gewährleisten.

Künftige Entwicklungen
Kyocera wird die Forschung und Entwicklung für dieses System fortsetzen und strebt die Markteinführung nach 2027 an. Kyocera wird auch einen Beitrag für mehr Sicherheit im Verkehrssektor leisten, u. a. durch Technologien für die Verkehrsüberwachung wie z. B. intelligente straßenseitige Infrastruktureinheiten (RSUs) und andere Geräte. Zudem wird das Unternehmen die Weiterentwicklung seiner Technologien für andere Anwendungsgebiete, von der Nachtsicherheit bis hin zu Liefersystemen, vorantreiben.

Weiteres Bildmaterial finden Sie unter dem nachstehenden Link:
https://transfer.serviceplan.com/index.php/s/SCSL65LRgKi4ZL9 (Passwort: Automotive Night Vision System)

(1) Für Scheinwerfer, die weißes und nahinfrarotes Licht in einem einzigen SMD-Bauelement verwenden (Kyocera-Forschung, September 2022).
(2) Quelle: Reportocean, „Global Automotive Night Vision System Market by Technology Type“ (3. Nov. 2021).
(3) Quelle: Reportocean, „Global Automotive Night Vision System Market by Technology Type“ (3. Nov. 2021).
(4) Erhielt auf dem Symposium on Sensing via Image Information (SSII) den Distinguished Academic Award.

Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera.de

Über Kyocera
Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 298 Tochtergesellschaften (31. März 2022) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 45 Jahren Branchenfachwissen. 2022 belegte Kyocera Platz 665 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 710.000 Euro* pro Preiskategorie).

*Erhebungszeitpunkt: 15.06.2022

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Kyocera erreicht mit „Integriertem Optikmodul“ Weltrekord

Prototyp in der Entwicklung stellt Bandbreiten-Weltrekord von 512 Gbit/s auf und reduziert Stromverbrauch in Rechenzentren

Kyocera erreicht mit "Integriertem Optikmodul" Weltrekord

Kyocera’s „Integriertes Optikmodul“ stellt Bandbreiten-Weltrekord mit 512 Gbit/s auf

Kyoto/Neuss, 15. November 2022. Die KYOCERA Corporation hat ein integriertes Optikmodul entwickelt, das eine Weltrekord-Bandbreite von 512 Gbit/s erreicht. Das Modul soll Netzwerkanwendungen im Hochgeschwindigkeitsbereich, wie z. B. Rechenzentren, unterstützen. Da das Modul elektrische Signale in optische Signale umwandelt, verbraucht es außerdem viel weniger Strom als herkömmliche Alternativen und trägt dazu bei, den Stromverbrauch zu senken und die Nachhaltigkeit zu fördern.

Das Prototypmodul von Kyocera ist so miniaturisiert, dass es auf einer Leiterplatte in der Nähe des Prozessors installiert werden kann, wodurch elektronische Daten sofort in optische Signale umgewandelt werden können. Darüber hinaus wurde das Produkt so konzipiert, dass es eine bisher noch nie erreichte Verbesserung des Signal-Stör-Verhältnis ermöglicht und den durch herkömmliche elektrische Leiter verursachten Signalverlust praktisch eliminiert. Als ein Ergebnis dieser technologischen Fortschritte hat das integrierte Kyocera-Optikmodul eine Weltrekord-Bandbreite von 512 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) erreicht und soll in Rechenzentren und Supercomputern dazu beitragen, Strom zu sparen und gleichzeitig die Bandbreite und Datenübertragungsraten zu erhöhen.

Video: Vorstellung des neuen integrierten Optikmoduls von Kyocera

Kontext der Entwicklung
KI, IdD und der Ausbau von 5G-Kommunikationsdiensten führen zu einem rasanten Anstieg des weltweiten Internetverkehrs und einer beispiellosen Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Rechenzentren mit großer Bandbreite. Die Rechenzentrumsbranche hat sich schnell zu einem der größten Stromverbraucher entwickelt, so dass die Senkung ihres Stromverbrauchs auch für die Gesellschaft ein wichtiges Anliegen darstellt.

Das neue integrierte Kyocera-Optikmodul kann dank eines miniaturisierten Formfaktors im Server auf der Platine in der Nähe des Prozessors eingebaut werden. Dies ermöglicht eine stromsparende Signalübertragung durch die sofortige Umwandlung von elektronischen Daten in optische Signale. Darüber hinaus wird die Übertragungsbandbreite des Prototyps von 512 Gbit/s die Geschwindigkeit und Kapazität von Rechenzentren erheblich verbessern.

Zur Unterstützung von Innovationen wie dem autonomen Fahren und Metaverse müssen in Zukunft mehr Datenzentren gebaut werden. Dies ist wichtig, um die Latenzzeit zu verringern und die Entfernungen zu den Endnutzern zu verkürzen. Dieses Modul trägt zur Miniaturisierung bei, indem es bei einem kleinen Formfaktor hohe Geschwindigkeiten und große Kapazitäten ermöglicht. Dadurch ist es möglich Rechenzentren in Städten und anderen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte zu bauen.

Produktmerkmale des Prototyps
1. Energieeinsparung
Zum Senden und Empfangen von elektrischen Signalen werden in der Regel Kupferleiter benötigt. Doch selbst die besten Kupferleiter verursachen einen elektrischen Widerstand, der zu Signalverlusten führt. Das neue integrierte Kyocera-Optikmodul wandelt das elektrische Signal des Prozessors in ein verlustarmes optisches Signal auf der Leiterplatte um. Darüber hinaus können die Daten bis kurz vor dem Prozessor als optische Signale empfangen werden, was Signalverluste und den Stromverbrauch weiter reduziert.

2. Weltrekord-Bandbreite und größere Kapazität
Die größte Bandbreite unter den heute auf dem Markt befindlichen On-Board-Optiken liegt bei 100 Gbit/s; das Modul von Kyocera erreicht eine Weltrekord-Bandbreite von 512 Gbit/s, mehr als das Fünffache herkömmlicher Produkte. Diese große Bandbreite wird durch die Verwendung eines von Kyocera entwickelten LTCC-Substrats (Low-Temperature Co-fired Ceramic) ermöglicht, das außergewöhnliche Materialeigenschaften wie feinste Verdrahtung, niedrige Dielektrizitätskonstante, Multilayering und Wärmeleitfähigkeit aufweist.

3. Platzersparnis
Das Modul von Kyocera misst nur 43,5 x 30 x 8,1 mm und ermöglicht die Weltrekord-Bandbreite von 512 Gbit/s für eine leistungsstarke Datenübertragung auch auf kleinem Raum. So können Kunden schnellere und flächeneffizientere Rechenzentren aufbauen.

Überblick über das integrierte Kyocera-Optikmodul
– Bandbreite: 16 Kanäle mit 32 Gbit/s pro Kanal, insgesamt 512 Gbit/s optische Übertragung und Empfang
– Größe: 43,5 x 30,0 x 8,1 (mm) (außer 4 Paare Glasfaser-Arrays)
– Elektrische Schnittstelle: Auf der Rückseite sind Hochgeschwindigkeitsstecker mit hoher Dichte für den Anschluss von Strom- und Signalkabeln angebracht.
– Optische Schnittstelle: Vier Sätze von 8-Kanal-Multimode-Glasfasern, jeweils 4-Kanal-optische Übertragung und Empfang
– Energieverbrauch: 9 W, entspricht 18 mW pro Gbit/s
– Zuverlässigkeitsgarantie: Konform mit Telcordia GR -468 – CORE

Zukünftige Entwicklung
Kyocera wird die Technologie unserer integrierten Optikmodule weiterhin mit Partnerunternehmen testen, um eine möglichst frühe Kommerzialisierung zu erreichen. Darüber hinaus werden unsere F&E-Anstrengungen zur Entwicklung neuer Produkte fortgesetzt, die zur Bewältigung der Herausforderungen in der ständig fortschreitenden digitalen Gesellschaft beitragen.

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Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

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Kyocera stellt Keramikprodukte auf Space Tech Expo vor

Auf der Space Tech Expo (15.-17. November, Bremen) präsentiert Kyocera seine innovativen High-Performance Keramikprodukte für „New Space“-Anwendungen

Kyocera stellt Keramikprodukte auf Space Tech Expo vor

Kyocera präsentiert seine High-Performance Keramikprodukte auf der Space Tech Expo 2022

Kyoto/Neuss, 04. November 2022. Kyocera setzt den Fokus bei dem Messeauftritt in Bremen auf Keramik-Technologien für Anwendungen im Bereich „New Space“. Es handelt sich dabei um den besonders innovativen Sektor der Luftfahrtindustrie, der extreme Herausforderungen an bestehende Materialien und industrielle Lieferketten stellt. Anwendungen in diesem Bereich erfordern besonders kompakte Lösungen, die gleichzeitig verbesserte Eigenschaften und Funktionalitäten bieten. Beispielsweise ermöglichen diese die nächste Generation von Satelliten, Antriebssystemen und anderen Komponenten und Systemen für den Einsatz im Weltraum.

Kyoceras High-Performance-Materialien – effizient und vielfältig
Einschlägige keramische Materialien wie Cordierit sind ideal geeignet für solche Einsätze und ermöglichen kleinere, kompaktere und gewichtssparende Systeme. Im Vergleich zu konkurrierenden Materialien ermöglicht Cordierit eine Gewichtsreduktion von bis zu 70 Prozent und überzeugt zudem mit einem minimalen thermischen Expansionskoeffizienten. Das patentierte Silizium-infiltrierte Siliziumkarbid (SiSiC) wiederum bietet überragende Festigkeit für Konstruktionen mit Hohlraum-Strukturen, wie etwa Kühlkanäle oder andere hochbelastete Komponenten. Zudem verfügt Kyocera über große Expertise im Bereich von Oxidkeramiken. Diese werden beispielsweise in Triebwerken eingesetzt. Außerdem ist Kyocera Spezialist für die Kombination von Keramik und Metall-Baugruppen, zum Beispiel für Ultravakuum-Anwendungen.

Perfekte Eigenschaften für die anspruchsvolle Umgebung Weltraum
Gerade in der extremen Umgebung des Weltraums, die höchste Präzision und Zuverlässigkeit erfordert, stellen die von Kyocera angebotenen High-Performance Keramikprodukte ihre einzigartigen Eigenschaften unter Beweis. Verglichen mit anderen Materialien wie etwa Metall oder Glas bewährt sich Keramik beispielsweise durch hohe elektrische Isolationsfähigkeit, hohe Toleranz gegen extreme Temperaturen und schnelle Temperaturwechsel, chemische Widerstandsfähigkeit, geringe Abnutzung sowie hohe mechanische Stabilität.

Allround-Materialien für alle Bereiche
Kyocera stellt Keramik-Komponenten für viele Einsatzbereiche her – dazu zählen Anwendungen in der Luftfahrtbranche, Lösungen für die industrielle Produktion, medizintechnische Geräte sowie Komponenten für die Automobilindustrie. Dazu bietet das Unternehmen über 200 verschiedene Zusammensetzungen von Keramiken wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Cordierit, Aluminiumnitrid, Cermet, Mullit, Saphir, Siliziumkarbide, Siliziumnitrid, Aluminiumtitanat, Yttriumoxid und viele weitere an. Eine vollständige Liste aller High-Performance Keramikprodukte von Kyocera speziell für Anwendungen im Weltraum finden Interessenten unter https://germany.kyocera.com/products/fineceramic_components/prd/space_applications/.

Weiteres Bildmaterial kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://transfer.serviceplan.com/index.php/s/TLseWjpFeotAJrH (Passwort: SpaceTech2022)

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Kyocera veröffentlicht konsolidiertes Konzernergebnis für das erste Halbjahr, das am 30. September 2022 endete

Kyocera veröffentlicht konsolidiertes Konzernergebnis für das erste Halbjahr, das am 30. September 2022 endete

Tabellen in der Presseinformation zum konsolidierten Konzernergebnis von Kyocera

Kyoto/Neuss, 31. Oktober 2022. Die Kyocera Corporation (TOKYO:6971) veröffentlicht das konsolidierte Konzernergebnis für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2023 (das „erste Halbjahr,“ oder „GJ 23, H1“). Die ersten sechs Monate endeten am 30. September 2022. Die vollständigen Zahlen liegen bereit unter: https://global.kyocera.com/ir/library/f_results.html

Tabelle: Konsolidiertes Ergebnis (im Jahresvergleich): Erste Hälfte

Zusammenfassung des konsolidierten Ergebnisses
Die instabile Weltlage wirkte sich in der ersten Jahreshälfte weiter auf die Lieferketten aus, was zu Lieferunterbrechungen führte und einen starken Inflationsdruck auf die Rohstoffkosten erzeugte. Gleichzeitig verlor der Yen auf dem Devisenmarkt erheblich an Wert.

Trotz Liefer- und Kostenproblemen erreichten die Umsatzerlöse des Unternehmens ein Rekordhoch für den Zeitraum erstes Halbjahr, mit Steigerungen in allen drei Berichtssegmenten im Vergleich zum vorangegangenen ersten Halbjahr.
Die jüngsten Investitionen in die Produktionsinfrastruktur ermöglichten es dem Unternehmen, die stabile Nachfrage nach Komponenten für die 5G- und Halbleitermärkte zu befriedigen. Weitere bemerkenswerte Umsatzsteigerungen wurden in den Geschäftsbereichen Industrial Tools und Document Solutions erzielt. Darüber hinaus hatte die Abwertung des Yen die Auswirkung, dass der Umsatz nach Währungsumrechnung um rund 103 Milliarden JPY (725 Millionen Euro) im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres stieg. Infolgedessen stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,5 % auf 1.012.172 Millionen Yen (JPY) bzw. 7.128 Millionen Euro.

Die Gewinne stiegen leicht an, was vor allem auf einen höheren Umsatz sowie einen günstigen Währungsumrechnungsfaktor zurückzuführen ist, der allein rund 26 Milliarden Yen (JPY) (183 Millionen Euro) zum Gewinn vor Steuern beitrug. Diese Effekte glichen einen Preisanstieg bei Rohstoffen, einen Umsatzrückgang in der Communications unit und eine einmalige Beilegung eines Rechtsstreits in Höhe von rund 7 Milliarden Yen (JPY) (49 Millionen Euro) mehr als aus.

Der konsolidierte Betriebsgewinn stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 1,1 % auf 76.488 Millionen Yen (JPY) bzw. 539 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern um 5 % auf 104.311 Millionen Yen (JPY) bzw. 735 Millionen Euro und der den Eigentümern der Muttergesellschaft zurechenbare Gewinn um 3,2 % auf 75.586 Millionen Yen (JPY) bzw. 532 Millionen Euro.

Tabelle: Konsolidiertes Betriebsergebnis: zweites Quartal

Konsolidierte Erwartungen für das am 31. März 2023 endende Geschäftsjahr
Die Prognosen des Unternehmens für das Gesamtjahr bleiben unverändert gegenüber den Ankündigungen im April 2022. Obwohl die Ergebnisse des Kommunikationsbereichs im ersten Halbjahr hinter den Prognosen zurückblieben, entsprachen die Gesamtergebnisse den ursprünglichen Prognosen, was vor allem auf die gestiegenen Verkäufe von 5G- und halbleiterbezogenen Komponenten sowie auf die Auswirkungen der Yen-Abwertung zurückzuführen ist. Globale Instabilität, Lieferschwierigkeiten, steigende Materialkosten und die Aussicht auf eine sich abschwächende Wirtschaft schaffen Unsicherheit für das dritte Quartal und darüber hinaus. Dennoch wird sich das Unternehmen bemühen, neue Geschäfte zu akquirieren, den Umsatz zu steigern und die Produktivität weiter zu verbessern, um die konsolidierten Prognosen für das Gesamtjahr zu erreichen.

Das Unternehmen hat auch seine Währungsprognose für die zweite Jahreshälfte revidiert und rechnet nun für das Gesamtjahr mit durchschnittlichen Wechselkursen von 134 Yen (JPY) zum US-Dollar (ursprünglich JPY115) und 137 Yen (JPY) zum Euro (ursprünglich JPY125).

Tabelle

Zukunftsgerichtete Aussagen
Alle Details unter: https://global.kyocera.com/ir/disclaimer.html

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Mit etwa 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,42 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit vier eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH in Selb und Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

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Kyocera baut neue Fabrikanlage auf dem Kokubu-Campus

Kyocera erhöht die MLCC-Produktion für 5G sowie ADAS- und EV-Technologien durch den Bau einer neuen Produktionsanlage

Kyocera baut neue Fabrikanlage auf dem Kokubu-Campus

Kyocera baut eine neue Fabrikanlage auf dem Kokubu-Campus

Kyoto/Neuss, 22. August 2022. Die KYOCERA Corporation wird eine neue Produktionsanlage auf ihrem Kokubu Plant Campus in Kagoshima, Japan, bauen. Dadurch soll die Produktionskapazität für Keramikvielschicht-Kondensatoren (MLCCs) erhöht werden, die Entwicklungsmöglichkeiten der Ingenieure gestärkt und ausreichend Produktionsflächen für die wachsenden Geschäftsfelder von Kyocera sichergestellt werden.

Reaktion auf die zu erwartende höhere Nachfrage nach MLCCs
Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach MLCCs weiter anwachsen wird. Grund dafür ist, dass Kommunikationsterminals und Halbleiterbauteile immer kompakter und ausgeklügelter werden. Außerdem wird die expandierende Kommerzialisierung von 5G-Datenzentren, ADAS- (fortschrittliche Fahrer-Assistenzsysteme) und EV- (Elektrofahrzeuge) Technologien durch kleinere, funktionellere elektronische Komponenten wie MLCCs erleichtert.

Unterzeichnungszeremonie am 17. August 2022
Bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung am 17. August 2022 waren der Gouverneur von Kagoshima, Koichi Shiota, der Bürgermeister von Kirishima, Shinichi Nakashige, sowie hochrangige Mitarbeiter von Kyocera anwesend. Baubeginn ist im Februar 2023. Im Mai 2024 wird die Fabrik dann ihren Betrieb aufnehmen. Die neue Anlage wird sich am aktuellen Standort des Monozukuri F&E-Labors von Kyocera befinden, welches im September 2022 abgerissen wird.

Zusätzlich zur Erweiterung seiner Sparte für elektronische Komponenten zielt Kyocera darauf ab, die wirtschaftliche Entwicklung in der Präfektur Kagoshima zu fördern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region zu schaffen.

Übersicht der neuen Fabrikanlage

– Name: Fabriken Nr. 5-1-2 auf dem Kokubu Campus von Kyocera in Kagoshima
– Adresse: 1-1 Kokubuyamashita-cho, Kirishima-shi, Präfektur Kagoshima, Japan
– Gesamtinvestition: Ca. 15 Milliarden Yen (ca. 111 Millionen US-Dollar)
– Gebäudegrundfläche: 7.197 m2 (77.468 f2), Stahlkonstruktion, 6 Stockwerke
– Gesamtnutzfläche: 37.600 m2 (404.723 f2)
– Bauplan: Baubeginn: Februar 2023
– Betriebsbeginn: Mai 2024
– Hergestellte Produkte: Keramikvielschicht-Kondensatoren (MLCC) und andere
– Erwartetes Produktionsniveau:
– Von Mai 2024 bis März 2025: Ca. 10 Milliarden Yen (ca. 74 Millionen US-Dollar) pro Jahr
– Ab GJ2026: Ca. 20 Milliarden Yen (ca. 148 Millionen US-Dollar)

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