Online-Marktplatz für den Klimaschutz und lokale Kunden

Online-Marktplatz für den Klimaschutz und lokale Kunden

diskepto lädt Händler ein, den innovativen Marktplatz disketo, https://www.diskepto.de , jetzt zu testen. Auf diskepto bieten Händler ihre Produkte automatisch lokalen Kunden in der Nähe an und steigern so ihren Umsatz. Dabei entstehen kurze Lieferwege durch die der Verbrauch wichtiger Energieträger, insbesondere Kraftstoff, reduziert und weniger Treibhausgase, CO2, produziert werden. Die verminderte Produktion von Treibhausgasen führt nachhaltig zum Umwelt- und Klimaschutz und trägt dazu bei, die Klimaziele zu erreichen. Zusätzlich werden lokale Händler und damit die lokale Wirtschaft gestärkt.

Für viele, vorwiegend kleine Händler, ist es schwer, ihre Produkte im Internet anzubieten. Entweder werden ihre Produkte auf den großen Marktplätzen nicht gefunden, sie bieten auf kleinen, regionalen Marktplätzen an die wenige Kunden kennen oder scheuen den Aufwand und die Kosten, einen eigenen Onlineshop zu betreiben. Der zunehmende Trend zum Onlineshopping führt zum Verlust vom Kunden im örtlichen Geschäft. Die Kunden kaufen bevorzugt online ein. Dabei ist es für die Kunden nicht relevant, wie weit die Händler entfernt sind. Dies führt dazu, dass sie meist bei großen, weit entfernt liegenden Händlern kaufen, deren Produkte in den Suchergebnisse weit vorne stehen. Die Produkte werden dann über unnötig weite Lieferwege transportiert. Dabei werden viele klimaschädliche Treibhausgase produziert, die vermeidbar wären. Nach Produkten bei Händlern in der Nähe zu suchen ist nur bei Marktplätzen für gebrauchte Artikel einfach möglich. So verlieren Händler langfristig Kunden in ihren lokalen Geschäften, so dass in den letzten Jahren bundesweit ca. 11.000 Geschäfte jährlich schließen mussten. In den Innenstädten ist dies durch leer stehende Ladenlokale sichtbar. Leerstehende Ladenlokale verursachen eine Kettenreaktion, da die Innenstädte mit jedem leeren Ladenlokal an Attraktivität verlieren. Jedes geschlossene Geschäft bedeutet den Verlust von Arbeitsplätzen und schwächt die lokale Wirtschaft.

Diesen negativen Trends wirkt der diskepto Marktplatz entgegen. Auf diskepto werden den Kunden erst Angebote von regionalen Händlern in der Nähe präsentiert. So ist die Präsenz lokaler Händler in der Nähe zum Kunden automatisch gegeben, ohne dass die Händler in teure Werbekampagnen investieren müssten. Dadurch wird der diskepto Marktplatz für lokale Händler attraktiver und Kunden unterstützen die Händler in ihrer Region und die lokale Wirtschaft. Neben der Unterstützung lokaler Händler wird auch ein wertvoller Beitrag für die Umwelt geleistet und das Klima geschont. Durch die Nähe zwischen Kunden und Händlern werden lange und unnötige Lieferwege vermieden. Dies spart Kraftstoff für die Lieferfahrzeuge und produziert weniger Treibhausgase. Zusätzlich erschließen Händler auf diskepto weitere Kunden, insbesondere bei Nischenprodukten. Händler die ihre Produkte auf diskepto anbieten verkaufen diese deutschland- und europaweit, z.B. wenn ein Händler in der Nähe des Kunden das gewünschte Produkt nicht vorrätig hat.

diskepto legt größten Wert auf Datenschutz. diskepto wurde vollständig in Deutschland entwickelt und wird in Deutschland betrieben. Daten von Kunden werden nur soweit sie zur Durchführung der Bestellungen notwendig sind an die Händler weitergegeben. diskepto verzichtet auf externe Cookies, insbesondere Tracking-Cookies, wodurch Benutzerdaten und Surfverhalten nicht an Drittanbieter oder Werbenetzwerke weitergegeben werden. Dies schützt die Privatsphäre der Nutzer bestmöglich und es wird höchster Datenschutz erreicht. So kaufen Kunden in Zukunft sicher und entspannt bei diskepto online ein.

Marciniak Online Service entwickelt und programmiert seit 1998 Internetportale und -präsenzen wie z.B. Vergleichsportale, Newsportale, Social Media Anwendungen und Smartphone-Apps. Weiterhin erstellt er EDV-Gutachten für Behörden, Firmen, Versicherungsgesellschaften und Privatleute.

Kontakt
Marciniak Online Service
Thomas Marciniak
Im Brochenbachtal 7a
53562 St. Katharinen
02644/8009855
https://www.marciniak.de

Zukunft Energiesicherheit: Dynamische Stromtarife und Energiemanagementsysteme

Zukunft Energiesicherheit: Dynamische Stromtarife und Energiemanagementsysteme

Energiekonzepte Deutschland GmbH – Energiesicherheit in der Zukunft

Energiewende in Deutschland: Zwischen Innovation und Ungleichheit – Kritische Betrachtung der Herausforderungen und Kosten der Stromnetzumstellung

Veränderungen in der Energiewirtschaft sind unausweichlich, und Deutschland steht an vorderster Front dieses Wandels. Inmitten der Mobilitäts- und Energiewende suchen wir nach innovativen Lösungen, um die Energieeffizienz zu steigern, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und unseren Planeten für kommende Generationen zu erhalten. In dieser spannenden Reise spielen dynamische Stromtarife und Energiemanagementsysteme eine entscheidende Rolle. Kritisch hinterfragt werden muss, wie ein gerechter Zugang zu diesen neuen Technologien gewährleistet werden kann, um nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch die soziale Gerechtigkeit zu steigern, auch wenn die Potenziale dieser Technologien zur Erreichung von Klimazielen und zur Förderung der Energieautonomie unbestritten sind.

Der Umbau der Energiewirtschaft in Deutschland

Nachhaltige Energiezukunft erfordert einen grundlegenden Umbau unserer Energiewirtschaft. Traditionelle Stromtarife, die auf einem festen Preis pro verbrauchter Kilowattstunde basieren, gehören der Vergangenheit an. An ihre Stelle treten dynamische Stromtarife, deren Preise sich kontinuierlich auf Grundlage des aktuellen Börsenstrompreises ändern, beispielsweise, um den Stromverbrauch flexibler und effizienter zu gestalten. Die Einführung von dynamischen Netzentgelten, Smart Metern und Energiemanagementsystemen soll ein Schlüssel sein, um die Belastung lokaler Stromnetze zu reduzieren und den Verbrauch von Energie aus erneuerbaren Quellen zu optimieren. Allerdings gibt es auch Herausforderungen und Bedenken im Zusammenhang mit dieser Transformation. Die Einführung dynamischer Netzentgelte ist in Deutschland ab 2025 Pflicht, während andere EU-Länder bereits Fortschritte gemacht haben. Die Pflicht zur Installation von Smart Metern könnte zwar größere Haushalte und solche mit Sektorenkopplung betreffen, jedoch bleiben die Auswirkungen auf kleinere Haushalte und sozioökonomisch benachteiligte Gruppen unklar. Zudem könnten die Kosten für die Implementierung solcher Systeme eine Belastung für Verbraucher darstellen, insbesondere wenn die Einsparungen nicht unmittelbar spürbar sind. Kritisch betrachtet wird, ob diese Maßnahmen tatsächlich die erhofften Einsparungen und Effizienzgewinne bringen und ob sie für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen zugänglich und erschwinglich sind.

Digitale Energiewende in Deutschland: Chancen und Herausforderungen im Schatten der Ungleichheit

Timo Sillober, CEO der Energiekonzepte Deutschland GmbH (EKD), betont, dass eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende eine umfassende Digital-Wende erfordert. Durch die Integration fortschrittlicher digitaler Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Echtzeit-Datenanalyse kann Deutschland nicht nur die Energieeffizienz steigern, sondern auch die Kosten für Endverbraucher senken. „Doch während dieser Wandel Potenzial für eine Senkung der Kosten und eine Steigerung der Energieeffizienz bietet, wirft er auch Schatten der Ungleichheit auf“, mahnt Timo Sillober. Kritisch betrachtet wird die Frage der Zugänglichkeit und Fairness solcher Technologien. Diskutiert wird, dass während große Unternehmen und technologisch versierte Haushalte von den Vorteilen profitieren können, könnten sozioökonomisch benachteiligte Gemeinschaften und Haushalte zurückgelassen werden. Energiekonzepte Deutschland setzt mit über 32.000 installierten Anlagen und einem Netzwerk aus Fachkräften neue Standards in der Solarenergiebranche. Durch die Kombination von Solaranlagen, Stromspeichern und intelligenten Energiemanagement-Systemen bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen zur Maximierung der Energieautonomie und -effizienz seiner Kunden. Timo Sillober weist darauf hin, dass dennoch Fragen zur Zugänglichkeit und Fairness solcher Lösungen in Bezug auf sozioökonomische Ungleichheiten gelöst werden müssen. Dieser Paradigmenwechsel ermöglicht es Verbrauchern, Strom zu günstigen Zeiten zu beziehen und so ihre Energiekosten zu senken.

Vorteile dynamischer Stromtarife – Beispiel für den Umbau der Energiewirtschaft

„Der Umbau der Energiewirtschaft erfordert eine ganzheitliche Strategie, die auf Innovation und Zusammenarbeit basiert“, erklärt Timo Sillober. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von Solarenergie im Sommer, wenn die Sonneneinstrahlung hoch ist und die Strompreise entsprechend niedrig sind. Durch dynamische Stromtarife können Verbraucher diesen günstigen Strom nutzen und gleichzeitig die Netzbelastung reduzieren. Mit der Nutzung von dynamischen Stromtarifen können Verbraucher Strom beziehen, wenn die Preise niedrig sind, was insbesondere durch die zunehmende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien begünstigt wird. Durch die Integration von Speichertechnologien wie dem AMPERE.StoragePro können Verbraucher sogar günstigen Strom nutzen, wenn ihre Solaranlage gerade nicht aktiv ist, sei es nachts oder in der Winterzeit.

Energiekonzepte Deutschland setzt auf das AMPERE.IQ Smartbox

Ein wesentliches Element, um das volle Potenzial dynamischer Stromtarife auszuschöpfen, ist das AMPERE.IQ Smartbox. Diese innovative Lösung, entwickelt von der Energiekonzepte Deutschland GmbH, integriert sich nahtlos in bestehende Energiesysteme. Die Microchiptechnologie ermöglicht ein intelligentes Zusammenspiel verschiedener Komponenten wie Solaranlagen, Stromspeichern und Wärmepumpen. Durch die Preissignalfähigkeit des AMPERE.StoragePro kann die Smartbox auf die EPEX SPOT Day Ahead-Preiskurve reagieren und den Stromverbrauch entsprechend optimieren. Die „EPEX SPOT Day Ahead“ ist eine Preiskurve, die täglich von der European Power Exchange in Paris veröffentlicht wird. Sie zeigt die erwarteten Durchschnittspreise an der Strombörse für jede Stunde des nächsten Tages.

Die Rolle der Bundesnetzagentur und Smart Meter

Der 8. Monitoring-Bericht der Bundesregierung hebt die zentrale Rolle der Bundesnetzagentur bei der Umsetzung der Energiewende hervor. Diese Transformation der deutschen Energieversorgung wird nach den Prinzipien der Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit durchgeführt und ist in die breitere europäische Energiepolitik eingebettet. Die Bundesnetzagentur spielt eine entscheidende Rolle bei der Einführung dynamischer Stromtarife und zeitvariabler Netzentgelte. Die Verpflichtung zur Installation von Smart Metern ab 2025 wird den Verbrauchern ermöglichen, dynamische Stromtarife voll auszunutzen und ihre Energiekosten weiter zu senken.

Deutschland verfolgt dabei das Ziel, die Energieversorgung nachhaltig zu gestalten und neue Wertschöpfungspotenziale zu schaffen. Die Energiewende basiert auf Marktprozessen, um die Ziele technologieoffen und kosteneffizient zu erreichen. Die EU ist auf dem Weg, die Energie- und Klimaziele für 2020 zu erfüllen, gestützt durch Initiativen wie das Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ und den „Green Deal“, der Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent machen soll.

Zukunft im Blick: ernüchternde Ergebnisse und Verbraucherrechte rücken in den Vordergrund

Das 12. Monitoring der Energiewende in Deutschland zeigt ernüchternde Ergebnisse für das Jahr 2022. Strukturelle Verbesserungen im Energiebereich blieben aus; festgestellte Fortschritte, wie bei den THG-Emissionen, sind hauptsächlich durch die schlechte Wirtschaftslage bedingt. Die hohen Energiepreise setzen besonders die energieintensive Industrie unter Druck, die dringend wettbewerbsfähige Strompreise benötigt. Zusätzlich sind finanzielle Unterstützungen und steuerliche Entlastungen notwendig. Der Ausbau der Windenergie und anderer erneuerbarer Energien verläuft zu langsam, und die erforderlichen Infrastrukturanpassungen, wie der Netzausbau und die Umstellung auf klimaneutrale Gase, hinken hinterher.

Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes, welche die EU-Richtlinie 2019/944 umsetzt, soll die Verbraucherrechte im deutschen Energiemarkt erheblich stärken. Sie sorgt für mehr Transparenz und verbesserten Verbraucherschutz, insbesondere bei Stromrechnungen, Verbrauchsermittlung sowie bei Verträgen und Tarifen. Bis 2032 werden alle Haushalte mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet, und ab 2024 gelten gesenkte Preisobergrenzen für intelligente Messsysteme. Zudem müssen ab 2025 alle Stromlieferanten dynamische Tarife anbieten, die an Spotmarktpreise gekoppelt sind. Weitere Maßnahmen beinhalten strengere Regelungen bei Sperrungen außerhalb der Grundversorgung bis April 2024 und die Abschaffung der Preisunterschiede zwischen Bestands- und Neukunden in der Grundversorgung. Außerdem ist ein Kündigungsbutton für online abgeschlossene Verträge verpflichtend, was die Kündigung vereinfacht.

Ein hoher Handlungsbedarf besteht, um die Energiewende trotz zahlreicher Herausforderungen erfolgreich voranzutreiben. Unternehmen wie die Energiekonzepte Deutschland haben technologische Lösungen für die Zukunft der Energiesicherheit in Energiemanagementsystemen erarbeitet. Durch innovative Technologien wie die AMPERE.IQ Smartbox und eine intelligente Netzinfrastruktur können Verbraucher aktiv zur Energiewende beitragen und gleichzeitig ihre Energiekosten senken. Der Umbau der Energiewirtschaft erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Regierung, Industrie und Verbrauchern, um die Ziele der Mobilitäts- und Energiewende zu erreichen.

Pressesprecherin: Katharina Frauendorf

Energiekonzepte Deutschland GmbH (EKD) ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung, spezialisiert auf die Entwicklung und Implementierung von hochmodernen Solar- und Batterietechnologien für Eigenheime. Mit dem innovativen EKD365+ Ganzjahresenergiesystem bietet EKD eine umfassende Lösung, die Kunden maximale Autarkie durch Solarstrom ermöglicht und gleichzeitig den Energieverbrauch optimiert. EKD steht für dauerhaften, verlässlichen Stromertrag vom eigenen Dach, signifikante Kostenersparnisse und langfristige Begleitung, um die Energiewende im Eigenheim voranzutreiben.

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Wie Digitalisierung dem Klima hilft

NTT DATA Event in Wien weist Wege zum Erreichen der Klimaziele

Wie Digitalisierung dem Klima hilft

Tristan Horx, Zukunfts- und Trendforscher am Zukunftsinstitut

München | Wien, 28. Juni 2022 – NTT DATA (https://de.nttdata.com/), globaler Anbieter für digitale Geschäfts- und IT-Dienstleistungen, hat mit der Veranstaltung „Zwischen Metaversum und Klimawandel“ ein Forum für Diskussion und Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geboten. Im Rahmen des Events im MuseumsQuartier Wien sprachen unter anderem Tristan Horx, Zukunfts- und Trendforscher am Zukunftsinstitut, Monika Mörth, Geschäftsführerin des Umweltbundesamtes, und Karin Tausz, Leiterin der Unternehmensentwicklung ÖBB Infrastruktur.

Die zentrale Botschaft der Veranstaltung fasste Reinhard Birke, General Manager Austria, NTT DATA DACH, so zusammen: „Digitalisierung kann und muss zu einer nachhaltigen Entwicklung entscheidend beitragen, um einen lebenswerten Planeten zu erhalten. Unser aller Aufgabe als Teil der globalen Gesamtgesellschaft ist es, das Lösungspotenzial der Technologie bestmöglich zu nutzen.“

In der von Birke moderierten Podiumsdiskussion erörterten die Sprecher:innen gemeinsam mit Alexander Valtingojer, CEO Coinpanion, die verschiedenen Aspekte des Geschäftsmodells Metaversum. Dabei zeigte sich: Das Verschmelzen bislang getrennt existierender virtueller Spiel-, Arbeits- und Konsumwelten bietet noch ungeahnte Möglichkeiten. Sie zu erschließen, erfordert vor allem Transparenz im Umgang mit den Daten, aus denen das Metaversum besteht und länderübergreifende, einheitliche Richtlinien.

Das Metaversum als Ausdruck einer neuen digitalen Evolutionsstufe verlangt auch von der menschlichen Gesellschaft eine evolutionäre Weiterentwicklung. So Zukunftsforscher Tristan Horx in seiner Keynote. Er verwies auf die Fähigkeit der Menschen, Gegensätze aufzulösen und zu vereinen, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Als Beispiel führte er die so genannte Coopetition in der Wirtschaft an. Dabei arbeiten Wettbewerber in Teilbereichen zusammen, um die Herausforderungen bestimmter Märkte oder Technologien gemeinsam zu meistern – so etwa Daimler und BMW im Bereich Car-Sharing.

Die gute Nachricht: Die „sozio-evolutionäre digitale Anpassung“ ist bereits in vollem Gang. Jüngere Generationen, so Horx, kommunizierten beispielsweise deutlich weniger Fake-News als „Baby Boomer“. Gleichzeitig haben sie die Bedrohung durch den Klimawandel verstanden und sind bereit ihm zu begegnen, unter anderem durch die intelligente Kombination digitaler Kommunikationsmittel mit ökologisch nachhaltigem Mobilitätsverhalten. Horx forderte eine Umorientierung in Richtung einer „Blauen Ökologie“, die den „Menschen als Teil der Natur“ begreift. Er zeigte sich überzeugt: „Wir haben alles, was wir brauchen, um die Herausforderungen zu meistern. Technologie ist nicht das Problem, sondern die Lösung.“ Reinhard Birke wies bereits in seiner Eröffnungsansprache darauf hin, dass die Digitalisierung laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom das Potenzial hat, jede 5. Tonne (oder 20 %) der globalen CO2-Emissionen einzusparen und so das Klimaziel 2030 zu erreichen.

Digitale Transformation braucht Mut

Monika Mörth, Geschäftsführerin des Österreichischen Umweltbundesamtes, bezeichnete in ihrem Vortrag das Metaversum als „Chance für die Transformation“. Die Verbindung von realer und virtueller Welt müsse gelingen, um die planetaren Grenzen einzuhalten. Konkret forderte Mörth unter anderem: „Nutzen wir die Digitalisierung für die Kreislaufwirtschaft, gerade im Gebäudebereich. Wir benötigen Daten darüber, wo welche Rohstoffe stecken, um sie schadstofffrei in den Kreislauf zurückzuführen.“ Digital Twins beispielsweise böten die Gelegenheit, Einflüsse und Veränderungen frühzeitig zu erkennen und im virtuellen Raum mögliche Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Insgesamt gelte, so Mörth: „Die Regeln dafür, wie wir die Transformation mit Hilfe der Digitalisierung gestalten, erfordern es, dass wir uns auf Versuche einlassen. Und dafür braucht es Mut.“

„Wir können etwas verändern“, lautete dann auch das couragierte Statement von Karin Tausz, Leiterin der Unternehmensentwicklung ÖBB Infrastruktur. Angesichts der Tatsache, dass mehr als 70 Prozent der CO2-Emissionen in Europa durch den Straßenverkehr verursacht werden, sei klar: „Es wird Zeit, mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern.“ Bis zum Jahr 2030 werde die ÖBB deshalb ihre Kapazitäten von derzeit 150 Millionen Zugkilometer pro Jahr auf dann 200 Millionen erhöhen.

Digitalisierung fördert Verkehrswende

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, setzt die #INFRA.Mobilitätswende der ÖBB voll auf Digitalisierung. Vom Digitalen Stellwerk über Digital Automated Coupling und Innovative Regionalbahntechnik bis hin zum Automatisierten Bahnbetrieb. Eine zentrale Rolle spielen dabei unter anderem Digital Twins. Sie erlauben eine Simulation verschiedener Szenarien, zum Beispiel des Fahrplans, der Baustellenplanung oder der vorausschauenden Instandhaltung der Infrastruktur, und optimieren so die vorhandene Kapazität.

Wie Unternehmen Nachhaltigkeit mit digitalen Mitteln vorantreiben können, auch in der IT selbst, schilderte Thomas Geiger, Senior Director bei NTT DATA. Dabei ging es nicht nur um das theoretische Potenzial, sondern um die konkreten Ziele von NTT DATA: die Treibhausgasemissionen (Scope 1&2) bis 2030 um 60 % gegenüber dem Stand des Geschäftsjahres 2016 zu reduzieren (Science Based Target für das 1,5°C Ziel) und bis 2040 klimaneutral zu werden.

Geiger zeigte, wie es durch eine konsequent nachhaltige Ausrichtung der IT gelingen kann, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und gleichzeitig den Business-Output zu steigern. In diesem Zusammenhang kommt es vor allem auf die Auswahl und Programmierung geeigneter Software-Werkzeuge an. Denn letztlich entscheidet immer die Software, welche Hardware-Komponenten wann wie lange in welcher Intensität genutzt werden – und wieviel Energie sie dabei verbrauchen.

NTT DATA – ein Teil der NTT Group – ist Trusted Global Innovator von Business- und IT-Lösungen mit Hauptsitz in Tokio. Wir unterstützen unsere Kunden bei ihrer Transformation durch Consulting, Branchenlösungen, Business Process Services, Digital- und IT-Modernisierung und Managed Services. Mit NTT DATA können Kunden und die Gesellschaft selbstbewusst in die digitale Zukunft gehen. Wir setzen uns für den langfristigen Erfolg unserer Kunden ein und kombinieren globale Präsenz mit lokaler Kundenbetreuung in über 50 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter nttdata.com.

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