METTEN Stein+Design entwickelt 100% zementfreien Stein

Ministerpräsident Hendrik Wüst besucht METTEN Stein+Design / bis zu 75 % weniger CO2 bei der Produktion

METTEN Stein+Design entwickelt 100% zementfreien Stein

Pflasterstein EcoTerra – Kaiserin-August-Promenade Koblenz

Ministerpräsident Hendrik Wüst machte, begleitet von Innenminister Herbert Reul, Station in Overath. Dort besichtigte er das Unternehmen METTEN Stein+Design. In rund 10-jähriger Forschung hat das Overather Familienunternehmen mit „EcoTerra ZERO®“ einen Betonstein entwickelt, der 100 % zementfrei ist – ein großer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. So lassen sich bis zu 75 % der CO-Emissionen bei der Herstellung der Steine sparen, auf dann nur noch 9,8 kg CO2-Emissionen pro Quadratmeter.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul wurden von Dr. Michael Metten, Geschäftsführender Gesellschafter in dritter Generation, durch die Produktion geführt. Er erläuterte den beiden Gästen die Herstellung dieser Innovation. Auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann-Josef Tebroke ließ sich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auf öffentlichen Plätzen und Fußgängerzonen, aber auch im privaten Hausumfeld und Garten zeigen.
„Nordrhein-Westfalen will das erste klimaneutrale Industrieland Europas werden – und dazu brauchen wir natürlich innovative Betriebe, die mit wegweisenden Lösungen ihren Beitrag leisten und gleichzeitig auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig sind. Als regional verwurzeltes und international erfolgreiches Unternehmen steht METTEN Stein+Design für die Innovationskraft nordrhein-westfälischer Familienbetriebe, die sich dieser Herausforderung annehmen“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst. „In Overath ist man bereit, den Wandel der ganzen Baustoffbranche aktiv mitzugestalten. Von der Erfindung des Rasengittersteins bis zum nachhaltigen Betonstein der Zukunft – seit mehr als 80 Jahren wird hier der Baustoff Stein mit Ideenreichtum und technologischem Know-how stetig verbessert. Solche Unternehmen sind der Schlüssel zu einer klimaneutralen Wirtschaft und der Sicherung unseres Industriestandorts“, zeigte sich Hendrik Wüst beeindruckt.
Wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit
Bei der Herstellung des klimaschonenden Steins werden neben Kies, Quarz, Recyclingmaterial und Sand ein alternatives Bindemittel verwendet – kein Zement. Durch die spezielle Produktionstechnologie werden bis zu 75% weniger CO je Quadratmeter emittiert – und das bei gleicher Belastbarkeit und Lebensdauer. Die Steine gibt es in unterschiedlichen Formaten und Dicken, Oberflächenbearbeitungen und Farben.
Alle METTEN-Betonsteine sind zu 100 % recyclebar und können im Kreislaufverfahren wieder dem Produktionsprozess für neue Steine zugeführt werden.
„Zement ist einer der größten CO-Emittenten weltweit – und uns ist mit der EcoTerra-Technologie ein großer Schritt zu einem „grünen“ Werkstoff und dem Betonstein der Zukunft gelungen“, erläutert Geschäftsführer Dr. Michael Metten. Die Innovation wurde mit dem „German Innovation Award 2021“ in Gold ausgezeichnet, sowie für den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023“ und den „German Design Award 2025“ nominiert. Zudem ist diese Technologie auch weltweit schon sehr gefragt – es wurden bereits Lizenzen in vier Länder vergeben.

METTEN ist ein Familienunternehmen mit Tradition – und mit klaren Werten. Bei uns zählt die langfristige Perspektive. Das gilt im Verhältnis zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Das gilt aber auch im Umgang mit den Ressourcen der Natur.

Nachhaltigkeit ist für METTEN Stein+Design nicht nur ein Wort. Verantwortung gegenüber unserer Umwelt, den natürlichen Ressourcen und künftigen Generationen prägt unser unternehmerisches Handeln. Klimaschutz und klimagerechtes Handeln sind uns wichtig:

Als eines der ersten Betonsteinwerke weltweit haben wir bereits 2012 unsere CO2-Bilanz nach internationalen Standards ermitteln lassen. Und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produkte und Produktionsprozesse immer besser und gleichzeitig immer umweltfreundlicher zu gestalten.

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METTEN Stein+Design GmbH & Co. KG
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Klimaneutrale Energielösungen für Gebäude mit Simulation optimieren

Infotag für Fachleute aus Gebäude- und Energieplanung am 25. September

Klimaneutrale Energielösungen für Gebäude mit Simulation optimieren

Grafing b. München, 19. Juli 2024 – Die Umstellung von Gebäuden auf regenerative Energiesysteme wie zum Beispiel Photovoltaik (PV) oder Wärmepumpen ist oft mit einem deutlichen Mehraufwand an Planung und auch mit Risiken für Planer und Betreiber verbunden. Denn die Effizienz neuer Energien ist von zahlreichen Rahmenbedingungen abhängig, von denen sich einige erst im laufenden Betrieb ablesen lassen. Simulation vorab kann helfen, diese Risiken zu minimieren und bessere Ergebnisse zu erzielen. Ein Infotag informiert anhand von Praxisbeispielen kostenlos über die Möglichkeiten.

Der Infotag findet am Mittwoch, 25. September 2024, ab 10.00 Uhr in Grafing bei München statt. Fachleute des auf Gebäude-Energiesysteme und Bauklimatik spezialisierten Ingenieurbüros BCE Dynamics (https://www.bce-dynamics.de/) informieren über technische Möglichkeiten der Optimierung. „Simulation als Alternative zu herkömmlichen Maßnahmen wie vereinfachten Bilanzverfahren nach DIN V 18599 ist nötig, weil zum Beispiel in Firmengebäuden verschiedene Erwartungen und Nutzungsbedingungen in Büros und Besprechungsräumen gelten“, erklärt Jorge Carregal Ferreira, Geschäftsführer von BCE. „Diese müssen ebenso berücksichtigt werden wie sich wandelnde äußere Faktoren wie Wetter und Klima.“

Energiequellen für Raumwärme, Klima und Lüftung optimal eingesetzt

Seiner Meinung nach genügt die technische Kompetenz einer einzelnen Disziplin wie zum Beispiel Heizungs- oder Lüftungstechnik für optimierte Energielösungen nicht mehr. Das betrifft sowohl die Energie- und Raumklimaplanung beim Neubau, als auch die Analyse und Optimierung von Bestandsgebäuden. Beide werden daher beim Infotag behandelt. „Wir zeigen, wie man mit Hilfe der numerischen Simulation zu einem frühen Planungszeitpunkt und im Betrieb die richtigen Entscheidungen trifft, um negative und teure Überraschungen zu vermeiden.“

Neben GEG-Vorschriften und technischen Grundlagen bietet der Infotag einen Überblick über verschiedene Heiz- und Kühlsysteme und die konkrete Umsetzung – unter anderem am Beispiel der 2019 eröffneten Firmenzentrale von CADFEM (https://www.cadfem.de)in Grafing. Dort wurden der Einsatz von Gasheizung und Wärmepumpe sowie unterschiedliche räumliche Vorgaben und Rahmenbedingungen wie Wetter und Sonneneinstrahlung in einem virtuellen Modell berücksichtigt und per Simulation Energieaufwand, Temperaturen und Luftströme in verschiedenen Räumen des Gebäudes untersucht.

Energiebedarf für ein ganzes Jahr vorhergesagt

Durch die Simulation konnten Energieverbrauch und Raumkomfort bei unterschiedlicher Kombination und Einstellung der Komponenten berechnet und verbessert werden, ohne dass das im Realbetrieb bereits Kosten verursacht hätte. Kritische Raumklimasituationen wurden nachgestellt, um verschiedene Lösungsvorschläge zu vergleichen und zu bewerten. Auch Lösungen zur Bewertung vom Luftqualität und Infektionsrisiken werden vorgestellt.

Jorge Ferreira: „Mit der Simulation können auch dynamische Effekte wie die thermische Trägheit der Gebäudemasse oder sich ändernde Einflussfaktoren wie zum Beispiel Wetter, Auslastung von Räumen und Nutzerverhalten berücksichtigt und durchgespielt werden.“ Auf Basis der Simulation konnte so für die CADFEM Firmenzentrale der zu erwartende Komfort und der Energiebedarf für den Verlauf eines ganzen Jahres vorhergesagt werden.

Kosten für überdimensionierte Anlagen vermeiden

Dabei wurde mit Hilfe der Simulation unter anderem die Regelungsstrategie der Heizung und der Lüftung variiert. Das hatte zur Folge, dass selbst an sehr kalten Wintertagen die 50 kW Leistung der Wärmepumpe ausreichte, um die in den Büros benötigte Temperatur zu gewährleisten. Gleichzeitig konnten übermäßige Leistungsspitzen und damit eine überdimensionierte Wärmepumpe vermieden werden, was wiederum erhebliche Einsparungen mit sich bringen kann.

Am Infotag werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die virtuelle Darstellung und Simulation hinaus die Möglichkeit haben, das Gebäude und seine Räume und energetischen Anlagen selbst zu erleben.

Infotag: Optimierte Energielösungen in Gebäuden mit Hilfe numerischer Simulationen
am Mittwoch, 25. September 2024, von 10.00 bis 14.00 Uhr in Grafing b. München
Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.
Anmeldung unter https://www.bce-dynamics.de/veranstaltung

CADFEM unterstützt Unternehmen, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen dabei, das Potenzial von Simulation und Digital Engineering im gesamten Produktentwicklungsprozess bestmöglich zu nutzen. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM dazu auf die führende Technologie von ANSYS, Inc. Weil Software allein noch keinen Simulationserfolg garantiert, profitieren CADFEM Kunden von einem umfassenden Angebot an ergänzenden Produkten, Services und Wissensangeboten sowie Kompetenzen in neuen Anwendungen wie Künstliche Intelligenz aus einer Hand. Die weltweit agierende CADFEM Group (www.cadfemgroup.com) betreut rund 4.000 Kunden und ist mit über 450 Mitarbeitenden an 35 Standorten einer der größten internationalen Anbieter von Simulationstechnologie und Engineering-Lösungen. Ihren Ursprung hat sie in der CADFEM Germany GmbH, die 1985 als „CAD-FEM GmbH“ gegründet wurde. www.cadfem.net

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AEB ist klimaneutral und will die CO2-Emissionen bis Ende 2023 um 25 % senken

AEB ist klimaneutral und will die CO2-Emissionen bis Ende 2023 um 25 % senken

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des AEB Headquarters versorgt tagsüber die Rechenzentren mit Strom.

– AEB erreicht im Jahr 2022 Klimaneutralität durch zahlreiche Reduktionsmaßnahmen und Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen

– Ehrgeizige Reduktionsziele: Bis Ende 2023 sollen die CO2-Emissionen trotz starkem Unternehmenswachstum um 25 % sinken

Die AEB SE ist durch zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen und die Kompensation ihrer nicht vermeidbaren CO2-Emissionen im Jahr 2022 klimaneutral. Darüber hinaus verfolgt das Stuttgarter Cloud-Unternehmen unter dem Motto „Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren“ ehrgeizige Reduktionspfade. So sollen die CO2-Emissionen bis Ende des Jahres 2023 um 25 % sinken – und das trotz starkem Wachstum bei Umsatz und Mitarbeiter:innen. Ziel von AEB ist es, mit den Klimaschutzaktivitäten das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens zu unterstützen.

Fokus auf Geschäftsreisen, Kraftstoffverbrauch, Arbeitsweg und Lebensmittel

„Klima- und Umweltschutz haben gemeinsam mit unserem ökonomischen Erfolg und unserem sozialen Engagement höchste Priorität für AEB. Das zeigt sich bereits an vielen Stellen im Unternehmen“, sagt Elisabeth Götting, Projektleiterin der AEB-Nachhaltigkeitsaktivitäten. Beispielsweise betreibt das Unternehmen für seine Cloud-Produkte und -Lösungen grüne Rechenzentren mit nachhaltigem Energiekonzept, setzt für seine Standorte auf Ökostrom und hat seit mehr als zehn Jahren eine Car Policy, um die Emissionen der Dienstwagenflotte zu senken. „Und wir arbeiten kontiniuierlich daran, unser Engagement im Alltag auch für unsere Kund:innen und Kolleg:innen noch erlebbarer zu machen“, so Elisabeth Götting.

Für die angestrebten CO2-Einsparungen bis Ende 2023 hat AEB Reduktionspfade vor allem für die Themen Kraftstoffverbrauch, Geschäftsreisen, Lebensmittel sowie Arbeitswege der Mitarbeiter:innen erarbeitet. Diese umfassen Maßnahmen wie beispielsweise den Umstieg auf E-Autos, die Vermeidung von Flügen, die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel, die Wahl klimafreundlicher Hotels auf Geschäftsreisen sowie die Reduzierung des Fleischkonsums in der unternehmenseigenen Kantine.

Multiplikator in Sachen Nachhaltigkeit

Die Aktivitäten von AEB hören allerdings nicht im eigenen Unternehmen auf. „Ziel ist es, als Multiplikator in Sachen Nachhaltigkeit zu wirken“, erklärt Christian Bylda-Hermens, Co-Projektleiter der Nachhaltigkeitsaktivitäten bei dem Cloud-Logistics-Anbieter. „Als einzelnes Unternehmen können wir nur kleine Räder drehen. Das müssen wir auch, keine Frage. Aber viel effektiver werden wir durch die Zusammenarbeit mit anderen.“ AEB engagiert sich daher unter anderem in Klimaschutznetzwerken und arbeitet mit der Stuttgarter Hochschule für Technik an einem effektiven Mobilitätskonzept.

Kompensation des verbleibenden Fußabdrucks

Um die eigenen CO2-Emissionen zu kompensieren und die Reduktionspfade zu erarbeiten, hatte AEB in einem ersten Schritt die Treibhausgasemissionen evaluiert. Erfasst wurden dazu die Daten für das Jahr 2019. In diesem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie verzeichnete AEB noch eine normale Geschäftstätigkeit. So wurde eine geeignete Vergleichsbasis für zukünftige Jahre ohne COVID19-bedingte Verzerrungen geschaffen.

In die Messung flossen neben den eigentlichen CO2-Emissionen auch Emissionen der weiteren sechs im Kyoto-Protokoll aufgeführten Treibhausgase ein, die in sogenannte CO2-Äquivalente umgerechnet wurden. Für die Jahre 2020, 2021 und 2022 investierte AEB in ein international anerkanntes und zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Höhe der für 2019 errechneten Emissionen und ist durch diese Kompensation formal Klimaneutralität seit dem Jahr 2020.

Kompensationsprojekte in Uganda und Baden-Württemberg

Als Klimaschutzprojekt für die Kompensation unterstützt AEB die Aufforstung im Kikonda Forest Reserve in Uganda. Das Projekt ist vom TÜV Süd nach dem Gold-Standard zertifiziert und zahlt auf weitere Sustainable Development Goals (SDG) der UN ein. Dazu gehören hochwertige Bildung, sauberes Wasser und menschenwürdige Arbeit.

Zudem engagiert sich AEB für das Naturschutzgebiet Pfrunger-Burgweiler Ried – das zweitgrößte Moorgebiet in Südwestdeutschland – und kompensierte damit die Veranstaltung GetConnected 2022. Darüber hinaus erwirbt der IT-Anbieter ein Grundstück, damit die Pufferzone des Moors erweitert werden kann.

Mehr Informationen: https://www.aeb.com

Über AEB:
AEB unterstützt mit ihrer Software die Prozesse von Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen in Logistik und Außenwirtschaft. Mehr als 5.500 Kunden nutzen die Lösungen in über 80 Ländern für Versand, Transport- und Lagermanagement, Verzollung, Importabwicklung, Exportabwicklung, Screening von Sanktionslisten sowie zur Exportkontrolle. Das AEB-Portfolio reicht von schnell einsetzbaren Softwareprodukten aus der Cloud bis hin zur passgenauen, dabei aber hochadaptiven Logistikplattform.

AEB beschäftigt mehr als 550 Mitarbeiter. Der Softwareanbieter hat den Hauptsitz und eigene Rechenzentren in Stuttgart. Weitere deutsche AEB-Standorte gibt es in Hamburg, Düsseldorf, München, Soest, Mainz und Lübeck. International vertreten ist AEB in Großbritannien, Singapur, der Schweiz, Schweden, in den Niederlanden, Tschechien und in den USA.

Kontakt
AEB SE
Jens Verstaen
Sigmaringer Str. 109
70567 Stuttgart
+49 (0) 89 14 90 267 16
jens.verstaen@aeb.com
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Sparda-Bank Nürnberg schafft Verwahrentgelt und Negativzinsen ab

Zum 1. Juli 2022 ist das Verwahrentgelt auf Girokontoguthaben passé – Auch Negativzinsen auf Tagesgeldkonten werden abgeschafft

Sparda-Bank Nürnberg schafft Verwahrentgelt und Negativzinsen ab

Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg eG (Bildquelle: Sparda-Bank Nürnberg eG)

Nach Jahren der Negativzinsen läutet die Sparda-Bank Nürnberg als eine der ersten Banken in Deutschland die lang ersehnte Trendwende ein: Sie schafft Verwahrentgelte auf Girokonten und Negativzinsen auf Tagesgeldkonten vollständig ab. Damit reagiert sie deutlich offensiver auf positive Entwicklungen an den Zinsmärkten als viele andere Banken, die nur ihre Freibetragsgrenzen erhöhen, aber weiterhin Verwahrentgelt von ihren Kunden verlangen.

„Wir haben stets betont, dass wir Zinsen an unsere Mitglieder weitergeben, sobald die Zinsmärkte dies zulassen. Dieses Versprechen lösen wir nun ein“, betont Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg. „Die Ankündigung der EZB, ihre Anleihekäufe und damit ihre lockere Geldpolitik zum 1. Juli zu beenden, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen als Bank zwar immer noch Zinsen auf Guthaben bei der EZB zahlen, allerdings ist der Zinsmarkt insgesamt in Bewegung.“

Die Bank führte erst zum 1. April 2022 Verwahrentgelte und Negativzinsen ein. Die ersten Abbuchungen sollten mit der Quartalsabrechnung Ende Juni erfolgen. Trotz Zustimmung der Kunden findet nun in Hinblick auf die vollständige Abschaffung von Verwahrentgelten und Negativzinsen keine Berechnung statt. „Wir haben durch die Abschaffung des Verwahrentgelts erneut bewiesen, dass wir als Genossenschaftsbank im Interesse unserer Mitglieder handeln“, betont Stefan Schindler.

Manche Kunden haben in der Vergangenheit Guthaben auf unterschiedliche Banken aufgeteilt, um Verwahrentgelt zu vermeiden. Oder sie haben es sich sogar in bar auszahlen lassen und verstauen es jetzt in Bankschließfächern. Die Sparda-Bank erwartet, dass durch den vollständigen Wegfall von Verwahrentgelten und Negativzinsen Guthaben zurückfließt oder neu angelegt wird.

Die Abschaffung von Verwahrentgelten gilt nicht nur für den Kundenbestand. Wer ein klimaneutrales Girokonto bei der Sparda-Bank eröffnet, kann sich sicher sein, kein Verwahrentgelt zu bezahlen. Stefan Schindler: „Für Kunden anderer Banken könnte das sicher ein guter Anreiz sein, die Kontoverbindung möglichst bald zur Sparda-Bank zu verlegen, zumal wir zum 1. Juli zusätzlich für Bestandskunden und Neukunden einen Bonus für Einzahlungen auf Tagesgeldkonten und Zinsen auf Termingelder einführen.“

Daten und Fakten zur Sparda-Bank Nürnberg
Die 1930 gegründete Sparda-Bank Nürnberg eG ist die größte genossenschaftliche Bank in Nordbayern und mittlerweile mit 15 Filialen und 9 SB-Centern in der gesamten Region vertreten. Heute ist die Sparda-Bank Nürnberg eG eine Direktbank mit Filialen; das heißt, sie verbindet die Vorteile einer Direktbank (günstige Konditionen und einfache Abwicklung) mit den Vorteilen einer Filialbank (qualifizierte und persönliche Beratung). Als eines der ersten Unternehmen der Branche ist die Genossenschaftsbank seit 2021 klimaneutral. Die Sparda-Bank Nürnberg hat insgesamt über 200.000 Mitglieder. Viele der neuen Mitglieder gehen auf Empfehlung zufriedener Sparda-Kunden zur Sparda-Bank Nürnberg. Die Bilanzsumme der Bank betrug 2021 rund 4,9 Milliarden Euro.

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PFALZKOM macht sich stark für klimaneutrale Rechenzentren

Engagement im Climate Neutral Data Center Pact

PFALZKOM macht sich stark für klimaneutrale Rechenzentren

PFALZKOM Geschäftsführer Uwe Burre & Jürgen Beyer im DATACENTER RHEIN-NECKAR II (Bildquelle: Hyp Yerlikaya)

Ludwigshafen, 27. Juli 2021 – Die PFALZKOM GmbH ist seit Juli 2021 Teil des Climate Neutral Data Centre Pact. Stand heute verpflichten sich 56 Cloud-Infrastrukturanbieter und Rechenzentrumsbetreiber sowie 22 Verbände aus ganz Europa konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Rechenzentren bis 2030 klimaneutral zu betreiben. Damit gestalten sie den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft proaktiv. Entwickelt wurde die Initiative in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission.

Nachhaltigkeit – das ist für den Ludwigshafener Rechenzentrumsbetreiber PFALZKOM schon seit Jahren eines der zentralen Themen für die Zukunft und ein wesentlicher Aspekt bei der Erbringung von ITK-Services. Nun hat sich das Unternehmen dem Pakt für klimaneutrale Rechenzentren (Climate Neutral Data Center Pact) angeschlossen. Die Vereinigung unterstützt damit die Ziele des EU Green Deals, der Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt machen will. Rechenzentren spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Mitglieder verpflichten sich, ihre Rechenzentren bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu betreiben.

Initiative setzt sich hohe Klimaziele

Für den technischen Geschäftsführer Jürgen Beyer war die Teilnahme an der Initiative ein wichtiger Schritt, der das bisherige Engagement nahtlos fortführt: „Klimaneutralität und Nachhaltigkeit sind Themen, die bei unseren Rechenzentren schon immer einen hohen Stellenwert hatten. Wir freuen uns daher, als Teil des Climate Neutral Data Centre Pact noch stärker auf den nachhaltigen Betrieb von Rechenzentren zu fokussieren. Mit dem Pakt geht PFALZKOM den nächsten Schritt in eine nachhaltige Zukunft. Und schon heute bieten wir unseren Geschäftspartnern einen klimaschonenden und energieeffizienten Rechenzentrumsbetrieb – ergänzt um TÜV-zertifizierte Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Datenschutz-Konformität.“

Der Climate Neutral Data Centre Pact strebt mehrere Ziele an. So dokumentiert etwa die freiwillige Selbstverpflichtung der Unterzeichner, dass sie ihre Rechenzentren spätestens 2030 mit sauberer Energie betreiben und bestimmte Energie-Effizienz-Werte erreichen werden. Zwei Kriterien, die das Unternehmen schon heute erfüllt: Die Rechenzentren der PFALZKOM werden bereits seit mehreren Jahren ausschließlich mit 100 % Ökostrom aus dem konzerneigenen Versorgungsnetz der Konzernmutter Pfalzwerke AG betrieben.

Auch die branchenspezifische Kenngröße für die Energieeffizienz bei Rechenzentren, die Power Usage Effectiveness (PUE), wird als Messwert herangezogen. Der PUE-Wert setzt die insgesamt im Rechenzentrum verbrauchte Energie (Server, Kühlung, technische Steuerung, Licht, Video-Überwachung) ins Verhältnis mit der benötigten Energieaufnahme der dort betriebenen Rechner. Ein PUE von nahezu 1 würde bedeuten, dass das Rechenzentrum außer dem Strom für die Server keine weitere Energie verbraucht. Je mehr sich also der PUE dem Wert 1 nähert, desto effizienter ist das Datacenter. PUE-Werte bei modernen Colocation-Anbietern liegen heute bei 1,5 und niedriger. Selbst betriebene, firmeneigene Rechenzentren kommen wegen fehlender Skalierung und veralteter Technik meist auf einen schlechteren PUE von 3 – 5. Der Zielwert der initiative liegt für neue Rechenzentren im Jahr 2030 bei unter 1,3. Diesen Wert erreicht das DATACENTER RHEIN-NECKAR II der PFALZKOM bereits heute, das DCRN I ist mit einem PUE < 1,4 bereits sehr nah dran.

Vorreiter in der Metropolregion Rhein-Neckar

Aktuell zählt der Pakt für klimaneutrale Rechenzentren 56 Cloud- und Rechenzentrumsanbieter aus ganz Europa. Die PFALZKOM nimmt als bisher einziger Unterzeichner aus der Metropolregion Rhein-Neckar eine Vorreiterrolle ein. "Die Initiative vereint Big Player wie die Hyperscaler aus Frankfurt mit regionalen Anbietern wie beispielsweise unser Partner-Rechenzentrum EMC HostCo GmbH aus München und uns in ihrem gemeinsamen Streben nach Klimaneutralität. Wir wollen in unserer starken Wirtschaftsregion Rhein-Neckar mit gutem Beispiel vorangehen, damit wir den größtmöglichen Effekt erzielen können – für unsere Kunden, Partner und unseren Planeten", ergänzt Uwe Burre, kaufmännischer Geschäftsführer der PFALZKOM.

Die Ziele des Climate Neutral Data Centre Pact

Die Unterzeichner des Pakts unterstützen per Selbstverpflichtung 5 konkreten Anforderungskriterien, die bis spätestens 2030 erreicht werden sollen. Diese betreffen einen messbaren, hohen Energieeffizienz-Standard für den Betrieb der Rechenzentren, eine Stromversorgung durch den Kauf sauberer Energie, ehrgeizige Wasser-Sparziele, die Wiederverwendung, Reparatur und das Recycling von Servern, elektrischen Geräten und anderen zugehörigen elektrischen Komponenten sowie die Untersuchung und anschließende Umsetzung von praktikabler, umweltfreundlicher und kosteneffizienter Abluft-Nutzung.

Detaillierter Informationen zum Climate Neutral Data Center Pact und seinen konkreten Zielgrößen stehen auf der offiziellen Internetseite zur Verfügung: www.climateneutraldatacentre.net

Die PFALZKOM GmbH ist ein führender, regionaler ITK-Service Provider. Das Unternehmen betreibt mehrere Hochsicherheits-Rechenzentren und eines der größten Carrierhotels in der Metropolregion. Darüber hinaus unterhält PFALZKOM ein eigenes, regionales Glasfasernetz mit 1.400 Trassenkilometern und ist Infrastrukturpartner für Netzbetreiber und Carrier in einem Gebiet von rund 12.000 Quadratkilometern in der Metropolregion Rhein-Neckar, in Rheinland-Pfalz, in Südhessen und dem Saarland. Flexible Cloud und Managed Services runden das Angebot ab. Zu den 800 Kunden gehören Geschäftskunden, Institutionen, Behörden und Carriern. PFALZKOM ist nach ISO 9001 sowie ISO 27001 zertifiziert. Der Ludwigshafener ITK-Service Provider entstand durch den Zusammenschluss der PfalzKom, Gesellschaft für Telekommunikation mbH, und der MAnet GmbH. Das Tochterunternehmen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT beschäftigt aktuell rund 90 Mitarbeiter.

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