iPoint bekennt sich zu ehrgeizigem Klimaziel

Science Based Targets initiative bestätigt iPoints Emissionsreduktionsziele, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen

iPoint bekennt sich zu ehrgeizigem Klimaziel

SBTi bestätigt iPoints Emissionsreduktionsziele ©Science Based Targets initiative

Reutlingen, 17. Februar 2022 – iPoint-systems gmbh, ein international führender Anbieter von Software und Dienstleistungen für Produkt-Compliance und Nachhaltigkeit, hat sich ein ehrgeiziges Klimaziel gesetzt, das von der Initiative „Science Based Targets“ (SBTi) anerkannt worden ist. SBTi hat die Ziele für die Treibhausgasemissionen aus dem operativen Betrieb von iPoint (Scopes 1 und 2) bestätigt, da sie mit den Reduktionen übereinstimmen, die erforderlich sind, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen – ein Ziel, das mit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 im Einklang steht. Langfristig ist das Reutlinger Softwareunternehmen mit 14 Niederlassungen rund um den Globus ambitioniert, seine Maßnahmen mit dem 1,5°C-Ziel in Einklang zu bringen.

Die SBTi ist eine Partnerschaft zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem United Nations Global Compact (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Die Initiative unterstützt die teilnehmenden Unternehmen bei der Festlegung wissenschaftlich fundierter Ziele zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und bewertet die Ziele der Unternehmen unabhängig. „In unserer zwei Jahrzehnte langen Unternehmensgeschichte haben wir den Menschen und seine Auswirkungen auf die Umwelt in den Mittelpunkt gestellt und so nachhaltiges Handeln einschließlich Maßnahmen und Instrumente zur Unterstützung des Schutzes von Umwelt und Klima von Beginn an als zentrale Säulen und Motivationsfaktoren definiert“, erklärt Jörg Walden, Gründer und Geschäftsführer von iPoint. „Sowohl in unseren Produkten und Leistungen als auch in unseren Unternehmensmaßnahmen setzen wir das kontinuierlich in die Tat um. Dass wir uns anderen ambitionierten Unternehmen und Finanzinstituten, die mit der SBTi zusammenarbeiten, anschließen, ist daher nur ein konsequenter weiterer Schritt in diese Richtung.“

Bereits seit 2017 ist iPoint Mitglied des United Nations Global Compact, der weltweit größten und am weitesten verbreiteten freiwilligen Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen. Seit 2019 ist Dr. Katie Böhme, Director People & Communications bei iPoint, zudem gewähltes Mitglied des Lenkungsausschusses im Deutschen Global Compact Netzwerk als Vertreterin der Wirtschaft. Auch unternehmensintern setzt sich iPoint aktiv für Nachhaltigkeitsziele ein. Beispielsweise wurde innerhalb des letzten Jahres die Anzahl alternativ angetriebener Firmenwagen von 20 auf 30 Prozent erhöht. Zudem verbraucht iPoint an seinen beiden größten Standorten Reutlingen und Hamburg ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen. Um die betriebliche Umweltleistung kontinuierlich zu messen und zu verbessern, gibt es an iPoints Firmenzentrale in Reutlingen ein Umweltmanagementsystem.

Auch iPoints Angebotsportfolio trägt in besonderer Weise zum Klimaschutz bei. Bereits 2012 wurde das Unternehmen von dem Marktforschungsunternehmen Gartner als Cool Vendor in der Kategorie „Green IT and Sustainability“ ausgezeichnet. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt und begleitet iPoint Unternehmen auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit. Etwa in Form der LCA-Software iPoint Product Sustainability, mit der Unternehmen die Treibhausgasemissionen ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg berechnen. Oft fallen über 80 Prozent der Klimaauswirkungen von Unternehmen in der Lieferkette an. Die dadurch erwirkte Transparenz versetzt Entscheider in die Lage, optimale Weichenstellungen bei Produktentwicklungen sowie Fertigungs- und Rohstoffbezugsprozessen vorzunehmen und die Treibhausgasemissionen zu verringern, durch Produktinnovationen ganz zu vermeiden bzw. die verbleibende Klimawirkung zu quantifizieren und zu kompensieren. „Unternehmen, die wissenschaftlich fundierte Klimaschutzmaßnahmen ergreifen, profitieren von größeren Innovationsmöglichkeiten und der Chance nachhaltige Businessmodelle zu entwickeln, die zu gestärktem Vertrauen der Investoren und verbesserter Wettbewerbsfähigkeit führen“, betont Jörg Walden. „Wir sind durch unser Schaffen intensiv mit der Materie der Treibhausgasvermeidung vertraut. Das klare Bekenntnis zu einer Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad war für uns selbstverständlich. Und Maßnahmen für unseren eigenen Beitrag dazu zu entwickeln und umzusetzen, das nehmen wir ernst, aber es wird uns nicht schwerfallen.“

iPoint ist führender Anbieter von Software und Dienstleistungen in den Bereichen Produkt-Compliance, Prozess-Compliance und Nachhaltigkeit. iPoints Lösungen unterstützen Unternehmen bei der Einhaltung von REACH, RoHS, WEEE, ELV sowie Anti-Sklaverei- und Konfliktmineralien-Gesetzen sowie der Erreichung weitergehender Nachhaltigkeitsziele. Seit der Gründung im Jahr 2001 hat die iPoint-systems gmbh ihr Portfolio kontinuierlich erweitert, um ihre Vision vom Aufbau einer integrierten digitalen Plattform für die Circular Economy zu verwirklichen. Weitere Informationen: www.ipoint-systems.com

Kontakt
iPoint
Kathie Böhme
Ludwig-Erhard-Straße 58
72760 Reutlingen
+49.7121.14489-60
circular@ipoint-systems.de
www.ipoint-systems.com

Magnetkupplungspumpen: Große Einsparungen an Stromkosten und Treibhausgas-Emissionen dank keramischer Spalttöpfe

Die in Magnetkupplungspumpen eingesetzten Spalttöpfe fertigt Kyocera aus dem keramischen Werkstoff Zirkonoxid FZM. Neben zahlreichen technischen Vorteilen ermöglichen keramische Spalttöpfe einen energieeffizienten Betrieb und reduzieren dadurch Strom

Magnetkupplungspumpen: Große Einsparungen an Stromkosten und Treibhausgas-Emissionen dank keramischer Spalttöpfe

Kyoceras keramische Spalttöpfe

Kyoto/Mannheim, 14. Januar 2022. Spalttöpfe sind ein zentrales Element in Magnetkupplungspumpen, wie sie beispielsweise in der chemischen Industrie sowie bei der Förderung und Verarbeitung von Öl und Gas zum Einsatz kommen. In großen Produktionsstätten werden oft mehrere Zehntausend solcher Pumpen betrieben. Entsprechend groß ist der Hebel zur Reduktion des Energieverbrauchs und gleichzeitig schädlicher Treibhausgas-Emissionen, der durch den Einsatz von Magnetkupplungspumpen mit keramischen Spalttöpfen, anstelle ihrer Pendants aus Metall entsteht – insbesondere beim Betrieb von Dauerlaufpumpen.

Im Gegensatz zu metallischen Spalttöpfen sind Spalttöpfe aus Keramik nicht magnetisierbar. Leistungsmindernde Wirbelströme können vermieden und die Energieeffizienz deutlich verbessert werden Die Antriebsleistung einer Pumpe lässt sich so um bis zu 15 Prozent reduzieren. Zudem entstehen durch Wirbelstromverluste zusätzlich bis zu 20 kW Wärme, die je nach Prozess und geförderten Medien ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Für Stoffe nahe am Siedepunkt oder explosionsgefährdete Materialien sollte ein zusätzlicher Wärmeeintrag vermieden werden. Dadurch können Gefahren durch eventuell entstehende Siedeverzüge oder Verpuffungen minimiert werden.

Das Einsparpotenzial an Energie, Treibhausgas-Emissionen und auch Kosten ist gewaltig: Fast zwei Fünftel des gesamten Stroms in Deutschland verbrauchen elektrische Antriebe in Industrie und Gewerbe. In diesen beiden Sektoren liegt deren Anteil am Stromverbrauch sogar bei circa 80 Prozent. So berechnet etwa das Umweltbundesamt, dass allein der Einsatz energieeffizienter Pumpen rund 5 Milliarden kWh Strom einsparen kann*1. Gemäß der vom Umweltbundesamt zuletzt für 2019 veröffentlichten Klimabilanz entspräche dies rund 401 Kilotonnen CO2. Bei einem Strompreis von 15 ct/kWh könnten die betroffenen Branchen zudem ihre Energiekosten um rund 750 Millionen Euro senken.

Neben CO2-Einsparung auch deutliche Kostenreduktionen
Für Unternehmen ergibt sich damit eine effiziente Möglichkeit, den Auflagen durch das neue europäische Klimagesetz sowie der im nationalen Klimaschutzprogramm für Deutschland festgeschriebenen CO2-Bepreisung zu begegnen. Beispielberechnungen ergeben, dass die jährliche Einsparung für eine Pumpe je nach Drehzahl und Strompreis zwischen rund 2.600 und rund 19.600 Euro liegen kann (Annahmen: 8.000 Betriebsstunden pro Jahr, Drehzahl 1.500 oder 3.000 U/min, Strompreis zwischen 12 und 18 ct/kWh). Damit amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten eines keramischen Spalttopfs gegenüber einem metallischen Pendant allein über die eingesparten Stromkosten meist schon nach wenigen Monaten bis maximal einem halben Jahr. Die CO2-Einsparung pro Pumpe liegt mit den genannten Annahmen zwischen 13 und 68 Tonnen pro Jahr.

Überdies fördert das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) Investitionen in hocheffiziente Kreiselpumpen, Trockenläuferpumpen und Nassläufer-Umwälzpumpen sowie für Frequenzumrichter bei Pumpen mit variablem Volumenstrom mit 30 Prozent des Investitionsumfangs – für KMU gilt sogar ein Maximum von 40 Prozent bei einer maximalen Fördersumme von 200.000 Euro*2.

Vielzahl weiterer technischer Vorteile
Zu diesen Kosten- und Umweltvorteilen kommen weitere, technische Vorzüge keramischer Spalttöpfe: Korrosionsbeständigkeit, hohe mechanische Festigkeit, hohe Bruchzähigkeit, Verschleißfestigkeit und niedrige Wärmeleitung. Der Temperaturbereich der FZM-Keramik von -200°C bis +450°C ermöglicht deren Einsatz sowohl in Kryoanwendungen wie zum Beispiel in der Impfstoffherstellung, als auch in sehr heißen Anwendungen wie dem Pumpen von Ölen nahe dem Siedepunkt. Gemeinsam mit seinen Kunden aus unterschiedlichen Branchen entwickelt Kyocera speziell auf die jeweilige Anforderung zugeschnittene keramische Bauteile. Auch bestehende Pumpen lassen sich ohne großen Aufwand auf die keramischen Spalttöpfe von Kyocera umrüsten.

*1 Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/
energiesparen/energiesparen-in-industrie-gewerbe#energieeinsparpotenziale

*2 Fördervoraussetzungen: https://www.bafa.de/DE/
Energie/Energieeffizienz/Energieeffizienz_und_Prozesswaerme/Modul1_Querschnittstechnologien/modul1_querschnittstechnologien.html

Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera.de

Über Kyocera
Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 307 Tochtergesellschaften (31. März 2021) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 45 Jahren Branchenfachwissen. 2021 belegte Kyocera Platz 603 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 78.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,74 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, Halbleiter-, Feinkeramik-, Automobil- und elektronische Komponenten sowie Druckköpfe und keramische Küchenprodukte. Kyocera ist in Deutschland mit fünf eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Europe GmbH in Neuss und Esslingen, der KYOCERA Fineceramics Precision GmbH in Selb, der KYOCERA Fineceramics Solutions GmbH in Mannheim, der KYOCERA Automotive and Industrial Solutions GmbH in Dietzenbach sowie der KYOCERA Document Solutions GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 763.000 Euro* pro Preiskategorie).

*Erhebungszeitpunkt: 18.06.2021

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KYOCERA Europe GmbH
Daniela Faust
Hammfelddamm 6
41460 Neuss
02131/16 37 – 188
02131/16 37 – 150
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SPRINGER AKTIV AG wurde als klimaneutrales Unternehmen ausgezeichnet

Klimaneutrales Unternehmen mit „sehr gut“ zertifiziert

SPRINGER AKTIV AG wurde als klimaneutrales Unternehmen ausgezeichnet

Klimaneutrales Unternehmen

Die SPRINGER AKTIV AG aus Berlin wurde als erster Einlagenhersteller in Deutschland vom DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. für seine Klimaneutralität als klimaneutrales Unternehmen (https://www.sqc-cert.de/zertifizierung/klimaneutrales-unternehmen/) (DIQP) mit der Bewertung „sehr gut“ ausgezeichnet.

Vorausgegangen war ein Verfahren, welches durch die Zertifizierungsgesellschaft SQC-QualityCert aus Berlin umgesetzt wurde. Dabei wurden im ersten Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität, die vorhandenen Treibhausgas-Emissionen des Unternehmens ermittelt. Die Ermittlung erfolgte in Anlehnung an den international anerkannten Standard des Greenhouse Gas Protocols. Bei der Berechnung wurden alle Emissionen aus dem Scope 1 und dem Scope 2 und weitere Emissionen aus dem Scope 3 berücksichtigt.

Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel der Stromverbrauch, die Emissionen von Heizungen und Fahrzeugen und zum Beispiel der Papierverbrauch berechnet wurden. Aber auch die Anreise der Beschäftigten zum Arbeitsplatz wurde in der Berechnung der Treibhausgas-Emissionen berücksichtigt.

Die zurzeit nicht eingesparten Treibhausgas-Emissionen wurden anschließend zu 100% entsprechend dem DIQP (https://www.diqp.eu) Standard für Klimaneutralität kompensiert. Dabei wurde das Soma-Windpark, in der Region Manisa im Westen der Türkei ausgewählt, welches nach dem international anerkannten Gold Standard zertifiziert ist. Dieser Standard gilt weltweit als einer der strengsten.

Martin Hepper, der Vorstandssprecher von SPRINGER AKTIV sagt dazu: „Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und erfordert das Engagement aller Menschen und Unternehmen. SPRINGER stellt sich dieser Verantwortung und gleicht seinen CO-Fußabdruck komplett aus. In den nächsten Jahren werden wir unsere CO-Emissionen weiter senken. Schließlich ist es noch besser, CO-Emissionen zu vermeiden, als sie hinterher zu kompensieren.“

Der Geschäftsführer der SQC-QualityCert GmbH, Oliver Scharfenberg ergänzt wie folgt: „SPRINGER AKTIV AG ist ein Vorreiter beim Klimaschutz. Das Unternehmen hat seine Emissionen zu 100% in Gold Standard Projekten kompensiert. Das Unternehmen kann damit ein Vorbild für viele andere Unternehmen sein, die ebenfalls klimaneutral werden möchten.“

SQC-QualityCert engagiert sich selbst im Umweltschutz und im Bereich Bildung, was den vergebenen Zertifizierungen und Arbeitgebersiegeln weitere Glaubwürdigkeit verleiht. Zudem ist SQC-QualityCert in der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) Mitglied. Zahlreiche SQC-QualityCert Zertifizierungen wie auch zahlreiche Arbeitgebersiegel wurden von Label-online.de als „besonders empfehlenswert“ deklariert. Interessiert sich ein Unternehmen für eine Zertifizierung, so kann es sich in einem unverbindlichen Erstgespräch mit SQC-QualityCert über mögliche Siegel informieren und Details zum Zertifizierungsablauf erfahren. SQC-QualityCert ist Mitglied in der DGFP – Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. und engagiert sich zudem in den Bereichen Bildung und Umweltschutz. SQC-QualityCert arbeitet zudem als klimaneutrales Unternehmen.

Kontakt
SQC-QualityCert GmbH
Oliver Scharfenberg
Bessemerstraße 82
12103 Berlin
033708355050
anfrage@sqc-cert.de

Arbeitgebersiegel, Servicesiegel und Nachhaltigkeitssiegel

CollectiveCrunch gibt Finanzierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro durch Business Finland bekannt

Espoo, Finnland (8. September 2021) – CollectiveCrunch erhält durch Business Finland, der finnischen Regierungsorganisation für Innovationsförderung, eine signifikante Finanzierung im Rahmen des Young Innovative Companies – Programmes.

„Young Innovative Companies“ ist ein Programm, das wachstumsstarke Startups bei ihrer Internationalisierung unterstützt. Die meisten finnischen Erfolgsgeschichten haben dieses Programm bei ihrer Internationalisierung durchlaufen. Das Programm besteht aus drei Phasen mit einer Gesamtfinanzierung von über 1,2 Millionen Euro. Das Team von Business Finland arbeitet mit den Startups zusammen, um anspruchsvolle Ziele für die Internationalisierung zu setzen, vom Aufbau des Teams bis zum Erreichen der Umsatzziele.

Linda Forest ist die weltweit führende Analyseplattform für Wälder, die genaue, skalierbare und aktuelle Waldinventuren liefert. Linda Forest wird von der Forstindustrie und für die Analyse der Kohlendioxid-Bindung durch Wälder im Rahmen des Handels mit CO2-Zertifikaten genutzt. Die Linda Forest Lösung erfasst aktuell über 18 Millionen Hektar Waldfläche.

Rolf Schmitz, CEO von CollectiveCrunch: „Die Aufnahme in das Young Innovative Companies Programm ist eine Ehre für uns und eine Anerkennung für unsere bisherige Entwicklung. Das Team von Business Finland hat uns geholfen, unsere Internationalisierungsziele zu schärfen und die richtigen Prioritäten zu setzen. Das ist an sich schon wertvoll, und natürlich ist die Finanzierung wichtig, um unser Wachstum zu beschleunigen.“

CollectiveCrunch wird die Finanzierungsmittel verwenden, um bestehende Möglichkeiten in Brasilien und anderen südamerikanischen Märkten, Kanada, Russland und Asien zu sondieren. Als Teil dieser Expansion wird CollectiveCrunch sein Vertriebs- und Marketingteam ausbauen und auch die technische Entwicklung offensiv fortsetzen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

CollectiveCrunch
Rolf Schmitz, CEO und Co-Founder
rs@collectivecrunch.com

CollectiveCrunch ist ein führendes KI-Unternehmen in der Forstwirtschaft. Es sammelt Klima-, Geo- und Prozessdaten und verarbeitet diese Informationen zu KI-Modellen für eine bessere Vorhersage von Waldinventuren und die Überwachung der Kohlenstoffspeicherung in Wäldern für den Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten.

Kontakt
CollectiveCrunch
Rolf Schmitz
Otakaari 5
02150 Espoo
+49 15119726650
rs@collectivecrunch.com

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AGRAVIS: Im Verbund LNG-Tankstellen ans Netz gebracht

AGRAVIS: Im Verbund LNG-Tankstellen ans Netz gebracht

Die Klimaschutzziele des Bundes werden das Tempo bei der Transformation des Mobilitätssektors weiter beschleunigen. Die AGRAVIS Raiffeisen AG (https://www.agravis.de/de/) stellt ihre Strategie im Energiegeschäft (https://www.agravis.de/de/energie-mobilitaet/) mit Weitsicht darauf ab.

„Spätestens mit der CO2-Bepreisung, die Anfang 2021 eingeführt wurde, ist der Startschuss gefallen für ein neues Zeitalter von Antriebstechnologien, bei denen der Klimaschutz die entscheidende Komponente ist“, erklärt Oliver Korting, Bereichsleiter Energie. Für die AGRAVIS komme es darauf, diesen Strukturwandel aktiv mitzugestalten. In den Fokus gerückt ist dabei unter anderem LNG – tiefkaltes, verflüssigtes Erdgas, das für den Schwerlastverkehr auf Langstrecken eine sinnvolle Alternative sein kann.

So hat die AGRAVIS gemeinsam mit Partnern in den vergangenen Monaten vier LNG-Tankstellen ans Netz gebracht. Als Investor und Betreiber tritt bei den aktuellen Projekten die Raiffeisen Gas GmbH (https://www.raiffeisengas.de/de/raiffeisengas_de/index.html), eine Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS, auf. Errichtet wurden die LNG-Tankpunkte in zwei Fällen auf dem Gelände von genossenschaftlichen Partnern im Münsterland: bei der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG in Gescher und der Raiffeisen Steverland eG in Nottuln. In Gescher wird seit Februar eine mobile Anlage betrieben, in Nottuln kann seit Ende Mai LNG getankt werden. „Es funktioniert gut“, sagt Michael Grewe, Geschäftsführer der Raiffeisen Steverland eG, über den Start. Bei der AGRAVIS Ost GmbH am Standort Magdala/Thüringen und an der A 2 in Lauenau/Niedersachsen auf dem Grundstück eines mittelständischen Mineralölhändlers befinden sich die weiteren LNG-Tankstellen.

„Wir gehen das Thema realistisch an, sehen aber Entwicklungspotenzial, auch wenn es letztlich eine Brückentechnologie und ein Nischengeschäft bleiben wird“, sagt Oliver Korting. Schon das fossile LNG hat einen um 20 Prozent geringeren CO2-Ausstoß als herkömmlicher Diesel. Noch deutlich besser sieht das Verhältnis beim Bio-LNG aus. „Das ist stark auf dem Vormarsch und annähernd klimaneutral“, informiert Tobias Reining, LNG-Projektleiter bei der Raiffeisen Gas GmbH.

Anreize für Speditionen, ihre Lkw-Flotte auf LNG-Betrieb umzustellen, schafft einerseits die Maut-Befreiung auf Autobahnen und Bundesstraßen und andererseits die geringeren Kraftstoffkosten. Mithin biete LNG Unternehmen eine gute Option, ihren CO2-Fußabdruck deutlich zu verbessern, unterstreichen Tobias Reining und Oliver Korting. Die AGRAVIS will den Ausbau von LNG-Tankstellen daher im Verbund mit Kooperationspartnern sorgsam weiterverfolgen.

Zum Thema: LNG
LNG (engl. liquefied natural gas) ist verflüssigtes Erdgas, das auf eine Temperatur von minus 162 bis minus 164 Grad heruntergekühlt wird. Mit Volvo, Iveco und Scania bieten bisher drei Lkw-Hersteller in Deutschland die LNG-Technologie für ihre Fahrzeuge an. Eine Tankfüllung von 200 Kilogramm reicht für ca. 1.000 bis 1.400 Kilometer. Beim Kraftstoffverbrauch und bei den Kilometerkosten liegt LNG durchschnittlich um 15 Prozent niedriger als Diesel. Mit Stand Juni 2021 gab es in Deutschland 69 LNG-Tankstellen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit über 6.300 Mitarbeiter:innen 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Der Unternehmenssitz ist Münster.
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