Messer reduziert den eigenen CO2-Fußabdruck und unterstützt seine Kunden auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit

Der Industriegasespezialist veröffentlicht den Nachhaltigkeitsbericht 2023 mit dem Titel „forward“

Messer reduziert den eigenen CO2-Fußabdruck und unterstützt seine Kunden auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit

Messer trägt zur Dekarbonisierung des Mobilitätssektors und energieintensiver Industrien bei. (Bildquelle: Messer)

Im Jahr 2023 hat der Industriegasespezialist Messer

-die Emissionsintensität eigener Anlagen und Logistik um etwa 23 Prozent gegenüber dem Vorjahrreduziert.
-innovative Technologielösungen entwickelt, die seinen Kunden helfen, Ressourcen effizienter zunutzen und ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren.
-den Anteil von Frauen im Management weiter erhöht.

Messer, der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz, hat seinen Nachhaltigkeitsbericht 2023 und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren veröffentlicht.
Nachhaltigkeit bildet seit mehr als 125 Jahren den Kern der Strategie von Messer. Auch heute ergreift Messer konkrete Maßnahmen im Tagesgeschäft für Fortschritt und Wachstum entlang seiner Wertschöpfungskette in Asien, Europa und Amerika.

„Den Planeten schützen und die Menschen wertschätzen“
„Das langfristige Wachstum von Messer beruht auf der Kompetenz, der Vielfalt und dem unermüdlichen Engagement unserer Mitarbeitenden auf der ganzen Welt. Sie sind die treibende Kraft hinter den innovativen Lösungen von Messer. Ihr Unternehmergeist, ihre Fähigkeiten und ihre Energie treiben uns jeden Tag voran. Hand in Hand mit unseren Kunden, Partnern und Lieferanten meistern wir die Herausforderungen der heutigen Gesellschaft, bewirken einen sinnvollen Wandel und gestalten eine Zukunft für alle“, so Bernd Eulitz, CEO von Messer.

Im Jahr 2023 hat Messer die Emissionsintensität seiner Werke und seiner Logistik im Vergleich zu 2022 um 23,4 Prozent gesenkt und erreicht damit 3,7 Kilogramm CO2e pro Euro EBITDA, unter Verwendung der marktbasierten Methode. Die Verbesserung wurde durch absolute Emissionssenkungen und Umsatzwachstum erzielt. Insgesamt ist es Messer seit 2019 gelungen, seine Emissionsintensität um 36,2 Prozent zu senken. Damit kommt Messer seinem Ziel einer 40-prozentigen Reduzierung bis 2030 im Vergleich zum Basisjahr 2019 einen Schritt näher. Im Jahr 2023 folgten die absoluten Kohlenstoffemissionen von Messer einem ähnlichen Trend und sanken um 15,7 Prozent aufgrund eines geringeren Stromverbrauchs und verbesserter Emissionsfaktoren.

Gase sind für die meisten industriellen Prozesse so wichtig wie Wasser und Strom, und können außerdem eine wichtige Rolle bei deren Dekarbonisierung spielen. Messer entwickelt darüber hinaus innovative, hochmoderne Gaseanwendungen, die die Sicherheit verbessern, die Effizienz steigern und die Umwelt schützen. Im Jahr 2023 brachte Messer ZeCarb – das steht für „Zero Carbon“ – auf den Markt, ein neues Angebot „Carbon Capture as a Service“, das zur Dekarbonisierung von Industrien mit hohen CO2-Emissionen beiträgt. Als wichtiger Akteur im Wasserstoff-Ökosystem konzentriert sich Messer weiterhin auf ausgewählte Segmente und stützt sich auf starke Partnerschaften, um die Energiewende sowohl im Mobilitäts- als auch im Industriesektor zu beschleunigen. Messer bietet weiterhin innovative Technologielösungen an, die den Kunden helfen, ihre CO2-Bilanz zu reduzieren und die Produktivität zu steigern, wie zum Beispiel die Oxyfuel-Verbrennung.

Für Messer gilt Vielfalt als Basis für Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg. Gegenseitiges Vertrauen und Respekt sind Teil der Unternehmenswerte, die die Grundlage der Unternehmenskultur bilden. Im Einklang mit der Verpflichtung von Messer, bis 2030 gemischtgeschlechtliche Führungsteams mit einem Frauenanteil von 30 Prozent zu etablieren, stieg der Anteil von Frauen in der ersten und zweiten Führungsebene von 24,7 Prozent im Jahr 2022 auf 27 Prozent im Jahr 2023.

Dem Thema Sicherheit misst Messer die zentrale Bedeutung bei. Im Jahr 2023 hat das Unternehmen ergänzende Maßnahmen ergriffen, um seine Sicherheitskultur noch stärker zu verankern und gleichzeitig das Sicherheitsdenken in der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern.

Weitere Verankerung der Nachhaltigkeit in der Geschäftsstrategie von Messer
Im April 2024 ernannte Messer Patricia Hargil zur ersten Chief Sustainability Officer des Unternehmens. Aufbauend auf den Errungenschaften von Messer arbeitet sie eng mit regionalen und zentralen Funktionen zusammen, um die Agenden des Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) sowie Vielfalt und Integration (D&I) voranzutreiben. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelt sie die Nachhaltigkeitsstrategie von Messer, bereitet die ESG-Berichte vor und führt Programme ein, um das Engagement des Unternehmens für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Geschäftstätigkeit weiter voranzutreiben. „Ich fühle mich geehrt, die globalen Nachhaltigkeits- und D&I-Bemühungen von Messer zu leiten. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Messer begann vor zehn Jahren auf freiwilliger Basis. Mit der Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) wurden neue Standards eingeführt und damit die Transparenz erhöht. Ich bin stolz darauf, aktiv mit den Teams von Messer in Asien, Europa und Amerika zusammenzuarbeiten, um das ESG-Umfeld auszurichten und einen reibungslosen Übergang zu einer neuen Form der Berichterstattung zu gewährleisten“, erklärt Patricia Hargil.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2023 mit den aktuellen Projekten, wichtigen ESG-Indikatoren und definierten Zielen ist hier online verfügbar: https://newsroom.messergroup.com/de/asset/6dd32eff-9cbd-4b78-925f-8c230b591c3d/corporatesustainabilityreport2023messer-de

Hinweis: Die in dieser Pressemitteilung präsentierten Daten bieten einen konsolidierten Überblick über Messer (vormals Messer Group und Messer Industries). Sie beinhalten die ehemalige 100-prozentige Beteiligung an Messer Industries, die im November 2023 erworben wurde.

Messer Austria GmbH
Messer ist der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz. Die Gases for Life von Messer werden in der Industrie, im Umweltschutz, in der Medizin, der Lebens-mittelbranche, der Schweiß- und Schneidtechnik, im 3D-Druck, im Bauwesen sowie in der Forschung und Wissenschaft eingesetzt. Als Global Player bietet Messer seine nachhaltigen Produkte und Serviceleistungen in Europa, Asien und Amerika an. Mehr als 10.000 Mitarbeitende arbeiten erfolgreich mit dem Fokus auf Vielfalt und gegenseitigen Respekt zusammen. Gase sind in den meisten industriellen Prozessen so wichtig wie Wasser und Strom und spielen eine bedeutsame Rolle bei ihrer Dekarbonisierung, beispielsweise durch den Einsatz von grünem Wasserstoff. Messer bietet eines der größten Produktportfolios im Markt und entwickelt und optimiert in modernsten Kompetenzzentren Anwendungstechnologien für Gase. Messer ist als pharmazeutisches Unternehmen Anbieter von medizinischen sowie pharmazeutischen Gasen und Komplettlösungen und beweist sich etwa in Pandemiesituationen als verlässlicher Anbieter lebensnotwendiger Produkte. Das Unternehmen wurde 1898 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bad Soden bei Frankfurt. Im Jahr 2022 erwirtschaftete Messer einen voraussichtlichen konsolidierten Umsatz von 4,164 Milliarden* Euro.

* Summe von Messer Group und Messer Industries, die die At Equity Beteiligung Messer Industries zu 100 Prozent beinhaltet

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Messer Austria
Jürgen Steiner
Admiralstraße 13
2352 Gumpoldskirchen
+43 50603 217
https://www.messer.at/

Unter Dach und Fach: Die Stadtgemeinde Herzogenburg kauft das Werksgelände Herzogenburg von Messer Austria

Die Versorgung aller Betriebe im Einzugsgebiet wird ab sofort vom neuen Partner Raiffeisen Lagerhaus St. Pölten umgesetzt und ist somit auch für die Zukunft sichergestellt.

Unter Dach und Fach: Die Stadtgemeinde Herzogenburg kauft das Werksgelände Herzogenburg von Messer Austria

Industriegase von Messer Austria. (Bildquelle: Messer Austria)

Gumpoldskirchen, am 2. Oktober 2023. Nun ist es amtlich: Das Werksgelände von Messer Austria in Herzogenburg ist offiziell im Besitz der Stadtgemeinde. Die diesbezüglichen Verträge wurden letzte Woche unterzeichnet. Die Verhandlungen dazu haben sich über mehrere Jahre hingezogen.

Weiterhin zuverlässige Versorgung mit Industriegasen
Auch künftig ist die Versorgung aller Betriebe und Unternehmen der Region mit den hochwertigen Industriegasen wie beispielsweise Gastro Gase, Propan und technische Gase zum Schweißen & Schneiden von Messer Austria sichergestellt. Der Industriegasespezialist mit Hauptsitz in Gumpoldskirchen hat mit dem Raiffeisen Lagerhaus St. Pölten (Lagerhausgasse 3, 3130 Herzogenburg) einen absolut kompetenten Partner gefunden, der nun für den Vertrieb der Gase im dortigen Einzugsgebiet verantwortlich ist.

„Das heißt, für unsere Kunden in und um Herzogenburg wird sich durch den Verkauf des Werksgeländes nichts ändern! Sie erhalten auch weiterhin alle Industriegase in bester Qualität und genauso schnell und zuverlässig, wie dies bisher der Fall war – so, wie das auch von unseren weiteren 70 Gase Centern in ganz Österreich tagtäglich realisiert wird“, versichert Mathias Heßler, Direktor Supply Chain bei Messer Austria.

Messer Austria GmbH
Messer ist der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz. Die Gases for Life von Messer werden in der Industrie, im Umweltschutz, in der Medizin, der Lebens-mittelbranche, der Schweiß- und Schneidtechnik, im 3D-Druck, im Bauwesen sowie in der Forschung und Wissenschaft eingesetzt. Als Global Player bietet Messer seine nachhaltigen Produkte und Serviceleistungen in Europa, Asien und Amerika an. Mehr als 10.000 Mitarbeitende arbeiten erfolgreich mit dem Fokus auf Vielfalt und gegenseitigen Respekt zusammen. Gase sind in den meisten industriellen Prozessen so wichtig wie Wasser und Strom und spielen eine bedeutsame Rolle bei ihrer Dekarbonisierung, beispielsweise durch den Einsatz von grünem Wasserstoff. Messer bietet eines der größten Produktportfolios im Markt und entwickelt und optimiert in modernsten Kompetenzzentren Anwendungstechnologien für Gase. Messer ist als pharmazeutisches Unternehmen Anbieter von medizinischen sowie pharmazeutischen Gasen und Komplettlösungen und beweist sich etwa in Pandemiesituationen als verlässlicher Anbieter lebensnotwendiger Produkte. Das Unternehmen wurde 1898 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bad Soden bei Frankfurt. Im Jahr 2022 erwirtschaftete Messer einen voraussichtlichen konsolidierten Umsatz von 4,164 Milliarden* Euro.

* Summe von Messer Group und Messer Industries, die die At Equity Beteiligung Messer Industries zu 100 Prozent beinhaltet

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Messer Austria entwickelt Lösungen für mehr Nachhaltigkeit in der Industrie

Die Themen Umwelt- und Klimaschutz sind zentrale Prämissen von Messer Austria. Daher optimiert der Industriegasespezialist laufend die eigenen Prozesse und sorgt zudem durch neue Lösungen für mehr Nachhaltigkeit in der Industrie.

Messer Austria entwickelt Lösungen für mehr Nachhaltigkeit in der Industrie

Jürgen Steiner, Head of Marketing & Communications bei Messer Austria. (Bildquelle: © Messer Austria)

Gumpoldskirchen, im Oktober 2022. Von Beginn an war und ist ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen und der Umwelt eine zentrale Prämisse des Unternehmens Messer Austria, das zum weltweit größten familiengeführten Spezialisten für Industrie-, Medizin- und Spezialgase gehört. Seit 2019 orientiert sich der Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens daher explizit an den 17 SDG (Sustainable Development Goals) für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen im Rahmen ihrer Agenda 2030 formuliert wurden.

„Als Industriegasespezialist arbeitet Messer Austria seither mit Nachdruck daran, alle eigenen Prozesse sowie die CO2-Bilanz des Unternehmens kontinuierlich zu verbessern“, erklärt Jürgen Steiner, Head of Marketing & Communications bei Messer Austria.

Voriges Jahr wurde in diesem Zusammenhang etwa die Potenziale der Digitalisierung genutzt, um den Wirkungsgrad der Produktionsanlagen für Gase zu steigern und die Arbeitsprozesse flexibler und agiler zu gestalten. Dadurch konnte unter anderem der Energieverbrauch der Luftzerlegungsanlagen deutlich optimiert werden. Und seit 2022 misst Messer auch die indirekten CO2-Emissionen der Produktionsanlagen (Scope 2), um einen vollständigeren Überblick zu erhalten und zur Optimierung der Dekarbonisierungsprogramme beizutragen.

Potenzial von Industriegasen für die Nachhaltigkeit
Messer Austria kehrt aber nicht nur vor der eigenen Haustüre, sondern unterstützt auch seine Kunden dabei, ressourcenschonender zu agieren. Zu diesem Zweck kommen beispielsweise alle Industriegase in einem breiten Spektrum von Mehrwertanwendungen zum Einsatz. Außerdem engagiert sich Messer Austria seit mehr als einem Jahr verstärkt für die Nutzung von grünem Wasserstoff, der bei der Energiewende und vor allem bei der Mobilitätswende eine Schlüsselrolle spielt.

Darüber hinaus entwickelte Messer Austria auch eine spezielle Brennertechnologie namens Oxipyr, bei der statt Luft, die bekanntlich nur 21% Sauerstoff beinhaltet, reiner Sauerstoff als Oxidator zum Einsatz kommt. Damit lassen sich bis zu 60% Erdgas einsparen. Das ist gerade in Zeiten wie diesen nicht nur in puncto Nachhaltigkeit ein Riesenvorteil.

Aber auch im Bereich der Lebensmittelgase baut Messer Austria kontinuierlich nachhaltigere Lieferketten für die Branche auf, um auch die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren; auch das entlastet die Umwelt enorm. Bei medizinischen Gasen sucht der Industriegasespezialist in Abstimmung mit seinen Kunden stets die jeweils besten Lösung für eine zuverlässige und umweltfreundliche Versorgung. So kann es manchmal besser sein, auf Tankwagenlieferungen zu verzichten und stattdessen direkt vor Ort eine Produktionsanlage zu betreiben.

Messer Austria GmbH
Messer ist der weltweit größte familiengeführte Spezialist für Gase zum Einsatz in der Industrie, im Umweltschutz, in der Medizin, der Lebensmittelbranche, der Schweiß- und Schneidtechnik, im 3D-Druck, im Bauwesen sowie in der Forschung und Wissenschaft. Unter der Marke „Messer – Gases for Life“ bietet das Unternehmen Produkte und Serviceleistungen in Europa, Asien und Amerika an. Das Familienunternehmen legt in der Zusammenarbeit seiner rund 11.200 Mitarbeitenden* den Fokus auf Vielfalt und gegenseitigen Respekt. Gase sind in den meisten industriellen Prozessen so wichtig wie Wasser und Strom und spielen eine bedeutsame Rolle bei ihrer Dekarbonisierung, beispielsweise durch den Einsatz von grünem Wasserstoff. Messer bietet eines der größten Produktportfolios im Markt und entwickelt und optimiert in modernsten Kompetenzzentren Anwendungstechnologien für Gase. Messer ist als pharmazeutisches Unternehmen Anbieter von medizinischen sowie pharmazeutischen Gasen und Komplettlösungen und beweist sich etwa in Pandemiesituationen als verlässlicher Anbieter lebensnotwendiger Produkte. Das Unternehmen wurde 1898 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bad Soden bei Frankfurt. Im Jahr 2021 erwirtschaftete Messer einen voraussichtlichen konsolidierten Umsatz von 3,5 Milliarden* Euro.
* Summe von Messer Group und Messer Industries, die die At Equity Beteiligung Messer Industries zu 100 Prozent beinhaltet

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Jürgen Steiner
Admiralstraße 13
2352 Gumpoldskirchen
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juergen.steiner@messergroup.com
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Messer Austria und Donau Chemie gehen ab sofort gemeinsame Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit

Das in der Produktion der Donau Chemie Landeck anfallende CO2 wird künftig von Messer Austria für die weitere industrielle Nutzung veredelt.

Messer Austria und Donau Chemie gehen ab sofort gemeinsame Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit

Messer Austria (Bildquelle: Messer Austria)

Ende März dieses Jahres wurde es offiziell besiegelt: Der Industriegasespezialist Messer Austria und Donau Chemie haben ihre Partnerschaft beschlossen, um künftig die Produktion von anorganischen Grundchemikalien umwelt- und klimaschonender zu gestalten. Zu diesem Zweck wird das am Standort Landeck bei der Herstellung von Calciumcarbid entstehende CO2 von Messer Austria übernommen und für die weitere industrielle Nutzung gereinigt. Durch diese Kooperation kann auch die jährliche CO2-Knappheit am Gasmarkt, die insbesondere aufgrund der deutlich reduzierten Produktion von Ammoniak in Europa, bei der ebenfalls CO2 anfällt, in den Sommermonaten optimal überbrückt werden.

Messer als global agierender Industriegase-Spezialist investiert insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag, um die Vereinbarung mit Donau Chemie abwickeln zu können und um das in Landeck anfallende CO2 zu Lebensmittelqualität zu veredeln sowie für den Transport zu verflüssigen. Die Abnehmer sind vorwiegend in Tirol, Südtirol, Vorarlberg sowie in weiteren Teilen Österreichs und in der Schweiz stationiert. Dort kommt das CO2 vor allem für das Karbonisieren von Getränken, die Gewächshausdüngung sowie für die Bauwasserneutralisation zum Einsatz. Auch bei der Produktion von Trockeneis bzw. als Kältemittel in Klimaanlagen und für Feuerlöscher wird das Gas benötigt.

Kürzere Transportwege – weniger CO2-Emission
Zudem befinden sich im Umkreis von Landeck sowie in ganz Tirol und Vorarlberg zahlreiche Messer Austria-Kunden mit einem hohen CO2-Bedarf, deren Versorgung durch die Partnerschaft künftig deutlich kürzere Transportwege erfordert, was zudem eine Reduktion der CO2-Emission bedeutet. In Summe werden auf diese Weise etwa eine Million Kilometer pro Jahr eingespart. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der ASCOSORB-CO2 Rauchgas Rückgewinnungstechnologie in Landeck ist bereits für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Damit kann das im Rauchgas enthaltene CO2 fast zur Gänze zurückgewonnen werden.

„Mit dieser Partnerschaft unterstreicht Messer Austria ein weiteres Mal sein Engagement für eine intakte Umwelt und den Klimaschutz. Des Weiteren erhöhen wir die Produktions- und Versorgungssicherheit durch eine eigene Produktionsanlage enorm“, freut sich Michael Holy, Geschäftsführer von Messer Austria, über die Kooperation mit Donau Chemie.

Gesellschaftliche Verantwortung ist Ressourcenschonung
Auch für Richard Fruhwürth, Mitglied des Vorstandes der Donau Chemie AG, ist „die Zusammenarbeit mit Messer ein weiterer Schritt in unseren Bestrebungen unsere Produktionen entsprechend den aktuellen technischen Möglichkeiten umwelt- und klimafreundlicher zu machen“. Für die Donau Chemie AG ist gesellschaftliche Verantwortung auch Ressourcenschonung, die durch nachhaltige und ökologische Produktionsverfahren gewährleistet wird. „So schließen wir Stoffkreisläufe durch anerkannte technische Verfahren. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige ökologische Umsicht zu nachhaltigem ökonomischem Erfolg führt. Ökologische Investitionen der Donau Chemie dienen damit der Umwelt und der wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens und damit auch der Sicherung von Arbeitsplätzen“, ist Richard Fruhwürth überzeugt.

Die Donau Chemie Gruppe
Die im Familienbesitz befindliche Donau Chemie Gruppe ist ein führendes Unternehmen im Bereich der chemischen Industrie mit Hauptsitz in Wien und Niederlassungen in CEE, Deutschland, Italien, USA und Philippinen. Die Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Produktion von Industriechemikalien wie Schwefelsäure, Elektrolyse-Produkten und Kalziumkarbid in den drei österreichischen Produktionsstätten in Pischelsdorf, Brückl und Landeck und der Entwicklung, Konfektionierung und dem Handel mit Industriechemikalien im zentral- und osteuropäischen Raum. Im Bereich der Umwelttechnik produziert die Donau Chemie Gruppe Aktivkohle sowie Fällungs- und Flockungsmittel zur Behandlung von Wasser. Der Unternehmensbereich Consumer-Produkte entwickelt und produziert flüssige und pastöse Konsumgüter in den Bereichen Kosmetik, Medizinprodukte, Biozide und Haushalt für Markenartikler und Handelsmarken. Die Donau Chemie Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von rund 418 Millionen Euro und beschäftigt über 1100 Mitarbeiter in 11 Ländern.

Messer Austria GmbH
Messer ist der weltweit größte familiengeführte Spezialist für Gase zum Einsatz in der Industrie, im Umweltschutz, in der Medizin, der Lebensmittelbranche, der Schweiß- und Schneidtechnik, im 3D-Druck, im Bauwesen sowie in der Forschung und Wissenschaft. Unter der Marke „Messer – Gases for Life“ bietet das Unternehmen Produkte und Serviceleistungen in Europa, Asien und Amerika an. Das Familienunternehmen legt in der Zusammenarbeit seiner rund 11.200 Mitarbeitenden* den Fokus auf Vielfalt und gegenseitigen Respekt. Gase sind in den meisten industriellen Prozessen so wichtig wie Wasser und Strom und spielen eine bedeutsame Rolle bei ihrer Dekarbonisierung, beispielsweise durch den Einsatz von grünem Wasserstoff. Messer bietet eines der größten Produktportfolios im Markt und entwickelt und optimiert in modernsten Kompetenzzentren Anwendungstechnologien für Gase. Messer ist als pharmazeutisches Unternehmen Anbieter von medizinischen sowie pharmazeutischen Gasen und Komplettlösungen und beweist sich etwa in Pandemiesituationen als verlässlicher Anbieter lebensnotwendiger Produkte. Das Unternehmen wurde 1898 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bad Soden bei Frankfurt. Im Jahr 2021 erwirtschaftete Messer einen voraussichtlichen konsolidierten Umsatz von 3,5 Milliarden* Euro.
* Summe von Messer Group und Messer Industries, die die At Equity Beteiligung Messer Industries zu 100 Prozent beinhaltet

Messer Austria GmbH
Messer ist der weltweit größte familiengeführte Spezialist für Gase zum Einsatz in der Industrie, im Umweltschutz, in der Medizin, der Lebensmittelbranche, der Schweiß- und Schneidtechnik, im 3D-Druck, im Bauwesen sowie in der Forschung und Wissenschaft. Unter der Marke „Messer – Gases for Life“ bietet das Unternehmen Produkte und Serviceleistungen in Europa, Asien und Amerika an. Das Familienunternehmen legt in der Zusammenarbeit seiner rund 11.200 Mitarbeitenden* den Fokus auf Vielfalt und gegenseitigen Respekt. Gase sind in den meisten industriellen Prozessen so wichtig wie Wasser und Strom und spielen eine bedeutsame Rolle bei ihrer Dekarbonisierung, beispielsweise durch den Einsatz von grünem Wasserstoff. Messer bietet eines der größten Produktportfolios im Markt und entwickelt und optimiert in modernsten Kompetenzzentren Anwendungstechnologien für Gase. Messer ist als pharmazeutisches Unternehmen Anbieter von medizinischen sowie pharmazeutischen Gasen und Komplettlösungen und beweist sich etwa in Pandemiesituationen als verlässlicher Anbieter lebensnotwendiger Produkte. Das Unternehmen wurde 1898 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bad Soden bei Frankfurt. Im Jahr 2021 erwirtschaftete Messer einen voraussichtlichen konsolidierten Umsatz von 3,5 Milliarden* Euro.
* Summe von Messer Group und Messer Industries, die die At Equity Beteiligung Messer Industries zu 100 Prozent beinhaltet

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Messer Austria
Jürgen Steiner
Admiralstraße 13
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juergen.steiner@messergroup.com
https://www.messer.at/

Messer Austria und Donau Chemie gehen ab sofort gemeinsame Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit

Das in der Produktion der Donau Chemie Landeck anfallende CO2 wird künftig von Messer Austria für die weitere industrielle Nutzung veredelt.

Messer Austria und Donau Chemie gehen ab sofort gemeinsame Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit

Messer Austria (Bildquelle: Messer Austria)

Ende März dieses Jahres wurde es offiziell besiegelt: Der Industriegasespezialist Messer Austria und Donau Chemie haben ihre Partnerschaft beschlossen, um künftig die Produktion von anorganischen Grundchemikalien umwelt- und klimaschonender zu gestalten. Zu diesem Zweck wird das am Standort Landeck bei der Herstellung von Calciumcarbid entstehende CO2 von Messer Austria übernommen und für die weitere industrielle Nutzung gereinigt. Durch diese Kooperation kann auch die jährliche CO2-Knappheit am Gasmarkt, die insbesondere aufgrund der deutlich reduzierten Produktion von Ammoniak in Europa, bei der ebenfalls CO2 anfällt, in den Sommermonaten optimal überbrückt werden.

Messer als global agierender Industriegase-Spezialist investiert insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag, um die Vereinbarung mit Donau Chemie abwickeln zu können und um das in Landeck anfallende CO2 zu Lebensmittelqualität zu veredeln sowie für den Transport zu verflüssigen. Die Abnehmer sind vorwiegend in Tirol, Südtirol, Vorarlberg sowie in weiteren Teilen Österreichs und in der Schweiz stationiert. Dort kommt das CO2 vor allem für das Karbonisieren von Getränken, die Gewächshausdüngung sowie für die Bauwasserneutralisation zum Einsatz. Auch bei der Produktion von Trockeneis bzw. als Kältemittel in Klimaanlagen und für Feuerlöscher wird das Gas benötigt.

Kürzere Transportwege – weniger CO2-Emission
Zudem befinden sich im Umkreis von Landeck sowie in ganz Tirol und Vorarlberg zahlreiche Messer Austria-Kunden mit einem hohen CO2-Bedarf, deren Versorgung durch die Partnerschaft künftig deutlich kürzere Transportwege erfordert, was zudem eine Reduktion der CO2-Emission bedeutet. In Summe werden auf diese Weise etwa eine Million Kilometer pro Jahr eingespart. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der ASCOSORB-CO2 Rauchgas Rückgewinnungstechnologie in Landeck ist bereits für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Damit kann das im Rauchgas enthaltene CO2 fast zur Gänze zurückgewonnen werden.

„Mit dieser Partnerschaft unterstreicht Messer Austria ein weiteres Mal sein Engagement für eine intakte Umwelt und den Klimaschutz. Des Weiteren erhöhen wir die Produktions- und Versorgungssicherheit durch eine eigene Produktionsanlage enorm“, freut sich Michael Holy, Geschäftsführer von Messer Austria, über die Kooperation mit Donau Chemie.

Gesellschaftliche Verantwortung ist Ressourcenschonung
Auch für Richard Fruhwürth, Mitglied des Vorstandes der Donau Chemie AG, ist „die Zusammenarbeit mit Messer ein weiterer Schritt in unseren Bestrebungen unsere Produktionen entsprechend den aktuellen technischen Möglichkeiten umwelt- und klimafreundlicher zu machen“. Für die Donau Chemie AG ist gesellschaftliche Verantwortung auch Ressourcenschonung, die durch nachhaltige und ökologische Produktionsverfahren gewährleistet wird. „So schließen wir Stoffkreisläufe durch anerkannte technische Verfahren. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige ökologische Umsicht zu nachhaltigem ökonomischem Erfolg führt. Ökologische Investitionen der Donau Chemie dienen damit der Umwelt und der wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens und damit auch der Sicherung von Arbeitsplätzen“, ist Richard Fruhwürth überzeugt.

Die Donau Chemie Gruppe
Die im Familienbesitz befindliche Donau Chemie Gruppe ist ein führendes Unternehmen im Bereich der chemischen Industrie mit Hauptsitz in Wien und Niederlassungen in CEE, Deutschland, Italien, USA und Philippinen. Die Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Produktion von Industriechemikalien wie Schwefelsäure, Elektrolyse-Produkten und Kalziumkarbid in den drei österreichischen Produktionsstätten in Pischelsdorf, Brückl und Landeck und der Entwicklung, Konfektionierung und dem Handel mit Industriechemikalien im zentral- und osteuropäischen Raum. Im Bereich der Umwelttechnik produziert die Donau Chemie Gruppe Aktivkohle sowie Fällungs- und Flockungsmittel zur Behandlung von Wasser. Der Unternehmensbereich Consumer-Produkte entwickelt und produziert flüssige und pastöse Konsumgüter in den Bereichen Kosmetik, Medizinprodukte, Biozide und Haushalt für Markenartikler und Handelsmarken. Die Donau Chemie Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von rund 418 Millionen Euro und beschäftigt über 1100 Mitarbeiter in 11 Ländern.

Messer Austria GmbH
Messer ist der weltweit größte familiengeführte Spezialist für Gase zum Einsatz in der Industrie, im Umweltschutz, in der Medizin, der Lebensmittelbranche, der Schweiß- und Schneidtechnik, im 3D-Druck, im Bauwesen sowie in der Forschung und Wissenschaft. Unter der Marke „Messer – Gases for Life“ bietet das Unternehmen Produkte und Serviceleistungen in Europa, Asien und Amerika an. Das Familienunternehmen legt in der Zusammenarbeit seiner rund 11.200 Mitarbeitenden* den Fokus auf Vielfalt und gegenseitigen Respekt. Gase sind in den meisten industriellen Prozessen so wichtig wie Wasser und Strom und spielen eine bedeutsame Rolle bei ihrer Dekarbonisierung, beispielsweise durch den Einsatz von grünem Wasserstoff. Messer bietet eines der größten Produktportfolios im Markt und entwickelt und optimiert in modernsten Kompetenzzentren Anwendungstechnologien für Gase. Messer ist als pharmazeutisches Unternehmen Anbieter von medizinischen sowie pharmazeutischen Gasen und Komplettlösungen und beweist sich etwa in Pandemiesituationen als verlässlicher Anbieter lebensnotwendiger Produkte. Das Unternehmen wurde 1898 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bad Soden bei Frankfurt. Im Jahr 2021 erwirtschaftete Messer einen voraussichtlichen konsolidierten Umsatz von 3,5 Milliarden* Euro.
* Summe von Messer Group und Messer Industries, die die At Equity Beteiligung Messer Industries zu 100 Prozent beinhaltet

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