Informationsvermittlung und Weiterbildung: Studie beleuchtet die neue Rolle von Videos am Arbeitsplatz

Informationsvermittlung und Weiterbildung: Studie beleuchtet die neue Rolle von Videos am Arbeitsplatz

Okemos/Michigan, USA, 03.03.2022 – Seit Beginn der Corona-Pandemie ist nicht nur die Nachfrage nach professionellen Video-Kursen zur beruflichen Weiterbildung gestiegen, sondern auch der Bedarf an informellen Trainingsvideos für den täglichen Gebrauch. Eine aktuelle Studie von TechSmith unter mehr als 900 Büroangestellten aus sechs Ländern verdeutlicht, dass sich Videos vor allem im modernen Arbeitsalltag, wo Informationen prägnant und effizient vermittelt werden müssen, hoher Beliebtheit unter den Angestellten erfreuen und Unternehmen ein enormes Potenzial bieten – vorausgesetzt, sie erfüllen einige wichtige Kriterien.

Informationsvermittlung: Video ist Favorit

Laut Studie gab die Mehrheit (83 Prozent) der Befragten an, informative Inhalte am liebsten in Form von Videos zu konsumieren – weit vor Text (43 Prozent) und Audio (32 Prozent). Dabei ist das Aneignen neuer Fähigkeiten oder neuen Wissens zu beruflichen Zwecken der am häufigsten genannte Grund (25 Prozent) für die Suche nach Anleitungs- oder Informationsvideos, gefolgt von Wissensvertiefung zu einem bestimmten Thema (23 Prozent).

Entsprechend schaut sich nahezu jede:r (91 Prozent) der Befragten mindestens einmal pro Monat ein Anleitungs- oder Informationsvideo im beruflichen Kontext an, weit mehr als die Hälfte (71 Prozent) von ihnen mindestens einmal pro Woche. Einige wenige (7 Prozent) greifen sogar bis zu zehnmal pro Woche auf solche Videos zurück.

Eingängig, hilfreich und auf den Punkt

Auf die Frage, welche Art von Videos sie am häufigsten nutzen, nannte die Mehrheit der Befragten (56 Prozent) informelle Schulungsvideos. Dabei handelt es sich um Videos, die mit vergleichsweise wenig Aufwand erstellt werden und darauf ausgelegt sind, Informationen schnell, authentisch und unkompliziert zu vermitteln. Die Pandemie hat diesen Trend beflügelt, da bei dezentralen Arbeitsplätzen der Wissensaustausch unter Mitarbeitenden nun vermehrt digital stattfinden muss. Dicht darauf in der Beliebtheitsskala folgen professionell produzierte Schulungsvideos (54 Prozent). Die Befragten wählen ihre Videos dabei nach bestimmten Kriterien aus: 39 Prozent orientieren sich in erster Linie an der Beschreibung des Videos, wichtig sind zudem ein aussagekräftiger Titel und die richtige Länge (jeweils 25 Prozent).

Damit die Befragten ein Video nicht vorzeitig abbrechen, muss der Inhalt relevant, leicht nachvollziehbar und verständlich sein (50 Prozent). Idealerweise wird er zudem von einem oder einer kompetenten und motivierten Sprecher:in vermittelt (44 Prozent), was die Inhalte gerade in Zeiten der dezentralen Arbeit lebendiger und persönlicher macht. Darüber hinaus nannten die Teilnehmer:innen eine gute Audioqualität als besonders wichtige Eigenschaft guter Videos, gefolgt von einer hohen Bildqualität und der Verwendung professioneller Elemente wie Bauchbinden und Text-Overlays.

Gekommen, um zu bleiben

Bereits 2018 konnte TechSmith im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung nachweisen, dass 67 Prozent der Teilnehmenden Informationen besser verarbeiten, wenn diese visuell vermittelt werden. Es ist daher davon auszugehen, dass Videos im Zuge von dezentral organisierten Arbeitsmodellen bestehende Informationswege innerhalb von Unternehmen in den nächsten Jahren noch stärker als bisher erweitern. Videos werden in Zukunft von Mitarbeitenden nicht nur konsumiert, sondern zunehmend auch selbst erstellt – zum Beispiel in Form informeller Screencasts. Ein tieferes Verständnis der Sehgewohnheiten hilft allen dabei, Videos zu erstellen, die den Erwartungen der Zuschauenden noch besser gerecht werden und vor allem im Arbeitsumfeld für eine effektive Wissensvermittlung sorgen“, so Dr. Jane Bozarth, Director of Research bei The Learning Guild.

Wendy Hamilton, CEO von TechSmith, ergänzt: „Personen, die im beruflichen Kontext nach Informationen, Fakten und Anleitungen suchen, wünschen sich in erster Linie gut verständliche Videos, die schnelle Antworten auf bestimmte fachliche Fragen liefern. Mithilfe der Videos wollen sie ihre Aufgaben effizienter erledigen oder spezifische Interessensgebiete vertiefen. Genaue und leicht verständliche Informationen werden von den Zuschauern als besonders wichtig angesehen, was erklärt, warum informelle Videos so beliebt geworden sind. Videos mit guter Audio- und Bildqualität und aussagekräftigen Beschreibungen tragen dazu bei, dass die Informationen als authentisch wahrgenommen werden, dass sie die Betrachtenden fesseln und ihr Interesse wecken.“

Kostenloses Whitepaper

Als Zusammenfassung der Studienergebnisse hat TechSmith gemeinsam mit Dr. Jane Bozarth ein Whitepaper zum Thema „Videonutzung 2021“ erstellt, das die Bedeutung von Videos am Arbeitsplatz beleuchtet. Darin wird neben den Studienergebnissen erläutert, nach welchen Kriterien Arbeitnehmende Videos auswählen und welche Bedeutung sie Lerninhalten in Videoform beimessen. Enthalten sind zudem Expertentipps von Dr. Jane Bozarth und dem TechSmith Team, wie sich Videos erfolgreich gestalten und am hybriden Arbeitsplatz gewinnbringend einsetzen lassen.

Der Bericht steht unter www.techsmith.de zum kostenlosen Download bereit.

Über die Studie
Die Ergebnisse sind Teil der Studie „Sehgewohnheiten und Auswahl von Lernvideos am Arbeitsplatz“, die TechSmith in Zusammenarbeit mit Qualtrics durchgeführt hat. Befragt wurden mehr als 900 Büroangestellte aus sechs Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA, Australien und Kanada) und aus über 20 verschiedenen Berufsfeldern – darunter Gesundheitswesen, Einzelhandel, verarbeitende Industrie, Software-Entwicklung und Finanzwesen. Befragungszeitraum: 9. Juni 2021- 10. Juni 2021.

Über TechSmith Corporation:
TechSmith entwickelt benutzerfreundliche Software-Programme, mit denen Bildschirminhalte erfasst und visuelle Medieninhalte erstellt, bearbeitet und veröffentlicht werden können. Aus der ursprünglichen Idee im Gründungsjahr 1987, Screenshots für eine effektivere Kommunikation und Wissensvermittlung einzusetzen, wurde mit den Jahren ein umfassendes Konzept: Bild- und Videobearbeitungsprogramme wie TechSmith Camtasia und Snagit helfen Unternehmen dabei, ihren internen Wissenstransfer, Schulungen, die Zusammenarbeit von Teams und ihre unternehmensweite Kommunikation als Ganzes zu verbessern. Mit den Programmen von TechSmith können Arbeitnehmer ihr Wissen dokumentieren, Trainingsvideos und -unterlagen erstellen, Produktdemos multimedial aufbereiten, teilen und in digitalen Wissensdatenbanken für ihre Kollegen speichern. Die Software von TechSmith ist in 7 Sprachen erhältlich und wird von mehr als 73 Millionen Anwendern in über 190 Ländern verwendet. Weitere Informationen unter www.techsmith.de

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Arbeitanders entwickelt Lösungen für hybrides Arbeiten

Arbeitanders entwickelt Lösungen für hybrides Arbeiten

Das Coaching- und Beratungsunternehmen Arbeitanders in Kooperation mit Weiss-Consulting entwickeln derzeit Lösungen für hybride Work Environments.
Das Unternehmen aus Wien widmet sich dazu der Frage, wie die Transformation in die Next Work gelingen kann, welche Auswirkungen diese auf die Arbeitssituation und Zusammenarbeit haben, entwickeln hierbei neue Führungsverständnisse und -stile, untersuchen passende Arbeitsformen der Next Work und widmen sich der Teamentwicklung im hybriden Arbeiten. Mit gezielten strategischen Interventionen werden hierbei unternehmensindividuelle Lösungen gefundenllt und implementiert.

Die Work Place Culture Strategie

Die Notwendigkeit solcher Interventionen stellt sich für das Unternehmen so dar, dass sie zur Entwicklung einer „Work Place Culture“ Strategie beitragen wollen, die die hybrid Work in Unternehmen ermöglicht. Denn gerade jetzt sollten sich Unternehmen auf mögliche Szenarien vorbereiten und Antworten auf jene Fragen der MitarbeiterInnen haben, welche diese zu „Next Work“ in Ihrem Unternehmen stellen könnten. Diese „Work Place Culture Strategy“ umfasst hierbei Interviews, Einschätzungen, verschiedene Tests und Erhebungsverfahren, die gemacht werden, um zu ermitteln, welche Arbeitsformate zum Unternehmen passen. Dazu gehören ein Nextworkinterviews, der Unternehmens- und Führungskulturcheck, sowie dem Führungsverständnis, das Erstellen eines Moodboards zu Arbeitstypen und das Durchführen einer Skillgap Analyse bei den einzelnen Mitarbeitern. Aus diesen gewonnenen Daten generiert das Unternehmen dann die Kulturstrategie und setzt diese um: „Wir verwenden dazu vielfältige Impulse und Interventionen wie Zukunftskonferenzen, Coaching, Sparring Partner, neuen Workshopformaten, stoßen Teamentwicklung (RE-Teaming an, forcieren Best Practice und arbeiten mit (Reverse) Mentoringeinheiten, Retros, Soundingboards, Wworkoutloudsession zum Thema hybrid Work, Corporate Learningcircle und viele anderen Formate“.

Von festen zu flexiblen Strukturen

Denn laut Arbeitanders entwickle „sich die Arbeitswelt seit Jahren stetig und durch die Einflüsse des letzten Jahres noch rascher von einem statischen Büroarbeitsplatz hin zu flexibleren Arbeitsmöglichkeiten“, von mobilwork zu hybridwork zu workfromanywhere. Das zeige sich auch in aktuellen Studien, wie Arbeitanders betont: So wollen dreiviertel der befragten Unternehmen einer Cap Gemini Studie 30% ihrer Belegschaft in den nächsten 2 bis 3 Jahren in hybride Arbeitsmodelle einfügen, ein Viertel der Unternehmen möchten dies sogar für 70% ihrer Belegschaft tun; Zudem berichten 63 % der Unternehmen einen Produktivitätsanstieg durch remote Work. Arbeitanders sieht daher hier die Zukunft in neuen Formen der Zusammenarbeit und versucht, diese zu antizipieren. Das ist jedoch nicht immer leicht: „Es gibt dahingehend viele Herausforderungen, so müssen neue MitarbeiterInnen digital integriert, der Gruppenzusammenhalt auch über längere Distanzen aufrechterhalten und alte Leadership Stile an neue Anforderungen angepasst werden.“ Da unterstützend und handlungsleitend zu wirken und den Übergang in die Next Work zu gestalten, sieht das Unternehmen als seine große Aufgabe an.

Wir erzählen von unseren Erfahrungen und laden Sie zum Erfahrungsaustausch (https://arbeitanders.com) ein.

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