Lachst Du noch – lebst Du noch

Humor in der Pflege und in der Medizin – 20 Jahre Entwicklung von
Methoden zur Verbesserung und Qualifikation in der Pflege und Medizin

Lachst Du noch - lebst Du noch

Humorkom Trainerteam

Im Pflegeberuf ist der tägliche Umgang mit menschlichen Emotionen und
Herausforderungen allgegenwärtig. Pflegekräfte stehen oft unter hohem Druck, sei es
durch körperlich anstrengende Tätigkeiten, emotionale Belastungen oder den Umgang
mit komplexen medizinischen Situationen. Humor kann hier als ein wirkungsvolles
Instrument dienen, um Stress abzubauen und die Arbeitsatmosphäre zu verbessern.
Durch gezielten Einsatz von Humor kann sowohl die Lebensqualität des Pflegepersonals
als auch die der Patienten signifikant gesteigert werden.
Humor als Stressbewältigung
Zahlreiche Studien zeigen, dass Lachen das Stressniveau senken und die Produktion
von Endorphinen fördern kann. Diese „Glückshormone“ unterstützen nicht nur das
Wohlbefinden, sondern stärken auch das Immunsystem. In der Pflege trägt ein
humorvoller Ansatz dazu bei, die zwischenmenschliche Kommunikation zu verbessern
und eine positive Beziehung zu den Patienten aufzubauen. Wenn Pflegekräfte
humorvolle Elemente bewusst in ihren Arbeitsalltag integrieren, fördert dies nicht nur
ihre eigene Stressbewältigung, sondern auch die Zufriedenheit der Patienten, die sich in
einer entspannten Umgebung wohler fühlen.
Erfolgreiche Trainingsmethoden
HumorKom® bietet mit der berufsbegleitenden Ausbildung zum Humortrainer ein
fundiertes Programm, das speziell auf die Bedürfnisse des Pflegealltags abgestimmt ist.
Teilnehmer lernen verschiedene Techniken, um Humor effektiv in der Kommunikation
einzusetzen und stressige Situationen mit einem Lächeln zu meistern. Übungen zur
Improvisation, Situationskomik und der bewusste Einsatz von Sprachwitz sind zentrale
Bestandteile des Trainings. Diese Methoden ermöglichen es den Pflegenden, auch in
herausfordernden Augenblicken Gelassenheit zu bewahren und kreativ auf
unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren.
Erfahrungsberichte aus der Praxis
Ehemalige Kursteilnehmer berichten von spürbaren Verbesserungen in ihrer beruflichen
Praxis. Eine Teilnehmerin erklärt: „Durch das Humortraining habe ich gelernt, wie wichtig
es ist, auch in schwierigen Momenten den Humor nicht zu verlieren. Es hat meine
Einstellung zur Arbeit grundlegend verändert und mir geholfen, den Kontakt zu den
Patienten lockerer und herzlicher zu gestalten.“ Solche Erfahrungsberichte
verdeutlichen, dass die Integration von Humor nicht nur die Arbeitszufriedenheit erhöht,
sondern auch die Resilienz der Pflegekräfte stärkt.
Die Zukunft des Humors in der Pflege
Die Implementierung von Humor im Pflegealltag ist ein vielversprechender Ansatz, der
sowohl das Wohlbefinden der Pflegekräfte als auch der Patienten nachhaltig verbessern
kann. Die angebotenen Trainings sind ein erster Schritt auf dem Weg zu einer
Arbeitskultur, in der Freude und Menschlichkeit im Mittelpunkt stehen.
Pflegeeinrichtungen, die humorvolle Ansätze aktiv fördern, werden nicht nur als
moderne und mitarbeiterfreundliche Arbeitgeber wahrgenommen, sondern leisten auch
einen wichtigen Beitrag zu einer optimistischeren und gesünderen Gesellschaft.
Inhouse Seminare und zahlreiche offene Seminare entdecken Sie auf
www.humorkom.de, auch online Seminare sind eine Möglichkeit Humor in den
eigenen Pflegealltag zu integrieren.
Udo Berenbrinker leitet diese Trainings seit über 20 Jahre und hat mit seinem Team
zahlreiche Methoden in der Praxis und Theorie geprüft. Daraus ist das 3-Säulen Modell
von HumorKom® entstanden, welches seit mehr als 8 Jahren auch in die Ausbildung an
der Fachhochschule in Bozen integriert wurde. In Italien läuft es unter dem Begriff
„Humor in der Pflege-Das Bozener Modell“, das in seinen Anfängen wissenschaftlich
begleitet worden ist von Prof. Dr. Dr. Hirsch.
Das nächste Life-Training ist das Ferienseminar in den Osterferien am Bodensee
„Flow-Freude-Glück – Persönlichkeitsentwicklung zum Thema Freude“ (24.-27.4.)
und das Life-online Seminar „Spontan humorvoll sein“ (6.5.) Diese Trainings gelten
auch als Infoseminare für die Ausbildung zum Humortrainer und Coach im
Gesundheitbereich.(https://www.humorkom.de/ausbildung/humor-trainer.html)
Übersicht Seminare: https://www.humorkom.de/terminuebersicht-offene
seminare.html

Trainingsinstitut HumorKom
Das Trainingsinstitut HumorKom ist gewachsen aus der Philosophie und Gedankenwelt der Tamala Clown Akademie – internationales Ausbildungszentrum für Clown, Gesundheit!Clown und Comedy-Schauspieler. Entstanden aus der Erfahrung, dass alle gesellschaftlichen Zusammenhänge menschlicher werden, wenn Humor im Spiel ist, ist der Trainingsbereich Humor und Kommunikation im Jahre 2008 entwickelt worden. 2011 gründeten Udo Berenbrinker und Jenny Karpawitz HumorKom® als eigenständigen Geschäftsbereich.

Mit über 35 Jahren Erfahrung als Trainer in der Clown- und Comedy-Ausbildung und selbst jahrelang als Schauspieler tätig, konnte das Trainer-Duo auf viele effektive Methoden zurück greifen, die das kreative und humorvolle Denken fördern. Ausgebildet zu CoreDynamik-Trainern (Therapie und Coaching) entwickelten sie bereits 2003 Seminare zum Thema Humor/Clown und Persönlichkeitsarbeit.

Trainingsexperten mit Praxiserfahrung
Es entstanden Trainings – als Inhouse- oder offene Seminare buchbar – verschiedene Vorträge und die Ausbildung zum Humortrainer/Coach. Verschiedene Methoden, speziell entwickelt für den Bereich Humor und Kommunikation, unterstützen die Teilnehmer, die eigene Humorkompetenz zu schulen.

Inzwischen arbeiten mehrere Trainer mit unterschiedlichen Modulen für HumorKom. Kunden und Seminarteilnehmer sind begeistert von der unkonventionellen und inspirierenden Art der HumorKom-Trainer.

Humorzentrum
Unsere Trainings werden als Inhouse-Seminare angeboten oder Sie kommen mit Ihrem Team zu uns an den Bodensee und nutzen unser Zentrum mit speziell hierfür gestalteten Räumen. Hier findet auch die Ausbildung zum HumorKom®Trainer/Coach statt.

HumorKom ist Teil der Firmengruppe Tamala Center mit Sitz in Konstanz.

Kontakt
Humorkom
Udo Berenbrinker
Fritz-Arnold-Str. 23
78467 Konstanz
075319413140
www.humorkom.de

Humor hat das ganze Jahr Konjunktur – nicht nur zur närrischen Zeit

Humor hat das ganze Jahr Konjunktur - nicht nur zur närrischen Zeit

Humor hat eine heilende Kraft und fördert die Stressreduktion (Bildquelle: iStock/galitskaya)

Jedes Jahr verwandelt der Karneval in Deutschland die gesellschaftliche Ordnung in ein Fest der Ungezwungenheit, bekannt als die „fünfte Jahreszeit“. In dieser Phase werden traditionelle und kulturelle Normen aufgehoben, und die Menschen lassen sich von einer Mischung aus christlicher und heidnischer Tradition zu ausgelassenem Narrentum hinreißen.

In Deutschland, wie in vielen anderen Länder auch, hat sich der Karneval als ein lebhaftes Fest etabliert, das reich an historischen Traditionen ist. Es spannt den Bogen von den heidnischen Ritualen der Germanen, die Wintergeister austreiben wollten, bis zu den römischen Saturnalien, einem Fest, bei dem Sklaven und Herren gemeinsam feierten. Dieses Fest wurde in die christlichen Fastnachtsfeiern integriert. Der zeitgenössische Karneval vereint all diese Elemente und verwandelt sich in ein Volksfest, das sowohl auf der Straße als auch in Festhallen zelebriert wird. Hier werden politische und gesellschaftliche Angelegenheiten mit Humor und Satire aufgegriffen. Die „fünfte Jahreszeit“ bietet der Gemeinschaft eine humorvolle Auszeit vom Alltag, die mit dem Aschermittwoch ihren Abschluss findet.

Humor entfesselt Kreativität und Innovation

Warum sich die närrische Zeit solcher Beliebtheit erfreut, weiß Neurowissenschaftlerin und Motivationstrainerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe: „Die Antwort liegt in der heilenden Kraft des Humors, die nicht nur nützlich, sondern auch gesund ist. Evolutionspsycholog:innen gehen davon aus, dass Lachen schon bei unseren Vorfahren, den Menschenaffen, als Stressventil (https://www.wiwo.de/erfolg/trends/stress-im-job-haare-fettverteilung-blutdruck-wie-uns-stress-schadet/28322496.html) gedient hat. Auch die Mönche im Mittelalter wussten das. So wie man bei einem Weinfass den Spund manchmal öffnen muss, weil der Druck der Gärgase es sonst platzen ließe, brauchen die Menschen ausgelassenes Lachen, um die alltäglichen Lasten zu ertragen. Das steckt hinter dem Gedanken, einmal im Jahr närrische Freiheiten zu genießen, um aufgestaute Emotionen mit einem Lachen zu lösen.“ Humor hat aber auch eine gesundheitsfördernde Wirkung. In ihrer Keynote „Humor ist DER Nährboden für Kreativität“ (https://vortrag-motivation-humor.de/vortrag-kreativitaet-humor-innovation/) erklärt Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe, dass Humor auch Stress reduziert. „Gerade in schwierigen Zeiten ist Humor enorm wichtig. Er fördert die Kreativität, und die entsteht nur, wenn man Spaß an seinen Aufgaben hat. Humor ist die Bereitschaft, Dinge anders zu sehen. Es ist Nährboden für Kreativität und Innovationen. Im „Zukunftsreport 2025“ (https://www.zukunftsinstitut.de/) schreibt Monika Herbstrith-Lappe „Innovation beginnt mit Irritation. Liebevoll verstörendes Wachrütteln lässt uns die Denkspurrillen verlassen und öffnet die Möglichkeiten des Neuen.“

Lachen öffnet Türen zu neuen Welten

Der Sinn für die Pointen des Lebens trägt auch dazu bei, so manches Drama in Wohlgefallen aufzulösen“, erklärt Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe.So belegen Studien, dass zwei Minuten Lachen die gleiche lebensverlängernde Wirkung haben wie 20 Minuten Joggen. Daher sollte Lachen auch bei der Arbeit nicht zu kurz kommen. Denn Stress und Leistungsdruck verderben vielen Mitarbeiter:innen den Spaß an der Arbeit. Nur wenn man entspannt und locker ist, wird Raum für Innovationskraft und Kreativität geschaffen und der Stresslevel sinkt. „In unserer Familie gilt der Grundsatz: „Irgendwann finden wir es ohnehin lustig, dann können wir auch gleich darüber lachen“, sagt die Redenerin. „Mit diesem Blick auf die Pointen des Lebens ermutigen Sie alle, die heilende Kraft des Humors nicht zu unterschätzen und sich der Freude zu öffnen, die aus den skurrilen Gelegenheiten des Lebens entstehen kann.“

Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Physikerin, Physikerin, Motivationspsychologin und Keynote Speakerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der „Impulse & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH“ und seit über 40 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Das Magazin TRAiNiNG, führendes Medium für Personalentwicklung in Österreich, hat sie zur „Speaker des Jahres 2024“ gekürt. Von der Trainingsorganisation imh GmbH (Vorläufer: IIR), dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie seit 2008 jährlich als „Speaker/Trainer of the Year“ ausgezeichnet. Als High Performance Coach hat sich die Wissenschaftlerin auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der objektiven Welt der Zahlen, Daten, Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für nachhaltige und gesunde Leistungsstärke von Menschen, Teams und Unternehmen.

Die Motivationspsychologin ist außerdem langjährige Top-Trainerin beim Hernstein Institut für Management und Leadership, dessen Gründerin und Institutsträgerin die Wiener Wirtschaftskammer ist, eine der neun Landesorganisationen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Ferner gehört zu den vielfältigen Erfahrungsschätzen von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ihre Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Donau-Universität in Krems. Ehrenamtlich engagiert sie sich u.a. als Vizepräsidenten des Chapters Austria der German Speakers Association, als Gründungsvorständin des Clubs Max Reinhardt Seminar, dem Förderverein für Schauspiel- und Regiestudierende an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und im Inner Circle von WOMENinICT für Digitalen Humansimus und Chancengerechtigkeit der KI.

Kontakt
Impuls & Wirkung – Herbstrith Management Consulting GmbH
Monika Herbstrith-Lappe
Liniengasse 33
1060 Wien
+ 4312929503
https://vortrag-motivation-humor.de/

Fasching, Fastnacht und Karneval: Ursprung, Vielfalt und die heilende Kraft des Humors

Fasching, Fastnacht und Karneval: Ursprung, Vielfalt und die heilende Kraft des Humors

„Humor hat eine heilende Kraft, ist gesellschaftlich nützlich und gesund.“ (Bildquelle: iStock/sturti)

Der Höhepunkt der närrischen Zeit beginnt in wenigen Tagen. In bunten Umzügen, auf den Straßen, in Karnevalssitzungen, mancherorts sogar in Büros wird ausgelassen gefeiert und gelacht. Aber warum feiern wir Fasching, Fastnacht oder Karneval? Vielen ist der Ursprung nicht (mehr) bewusst. Dabei hat die närrische Zeit einen ernsthaften Hintergrund und ist wichtig für das gesellschaftliche Zusammenleben.

Auf den ersten Blick mag das närrische Treiben ein bunter Mix aus bedeutungslosen Traditionen sein. Im Grunde aber verbergen sich darin tief verwurzelte Bräuche, die ihren Ursprung in den christlichen Klöstern haben. In den Tagen vor der Fastenzeit wurde opulent gespeist, denn Fleisch und Verderbliches mussten aufgebraucht werden. Das wurde im Rahmen von Narrenfesten in den Kirchen getan: niedere Kleriker übernahmen während dieser Zeit die Privilegien der höheren Geistlichen und parodierten kirchliche Rituale. Diese Festlichkeiten, die sich nach und nach von den Klöstern in die Städte verlagerten, entwickeln sich dort zu einem bunten Treiben mit Prozessionen, Musik und Spottvorträgen. Der Narr wurde so zum Symbol für die, die Gott in den Werken der Schöpfung nicht erkennen, und die Masken standen und stehen bis heute für Laster wie Hochmut oder Geiz.

Neben den regionalen Unterschieden in den Traditionen gibt es auch verschiedene Bezeichnungen für die närrische Zeit. In Süddeutschland und Österreich spricht man von „Fasching“, während seit dem 15. Jahrhundert in der Oberlausitz die „Fastnacht“ eine ganze Woche lang die Fastenzeit einläutet. Der rheinische „Karneval“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching) hingegen ist erst seit dem 17. Jahrhundert bekannt, der Begriff wurde erstmals 1780 in Köln aktenkundig. Es wird angenommen, dass das Wort auf das italienische „carnevale“ – sinngemäß: Fleisch lebe wohl – zurückgeht und so einen klaren Bezug zur Fastenzeit herstellt.

Doch warum hat dieser bunte Rummel überhaupt so großen Erfolg?? Neurowissenschaftlerin und Motivationstrainerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe erklärt: „Die Antwort liegt in der heilenden Kraft des Humors. Humor ist nicht nur nützlich, sondern auch gesund. Evolutionspsycholog:innen gehen davon aus, dass Lachen schon bei unseren Vorfahren, den Menschenaffen, als Stressventil (https://www.wiwo.de/erfolg/trends/stress-im-job-haare-fettverteilung-blutdruck-wie-uns-stress-schadet/28322496.html) gedient hat. Die Mönche im Mittelalter waren sich dieser Wirkung bewusst. So wie man bei einem Weinfass den Spund manchmal öffnen muss, weil der Druck der Gärgase es sonst platzen ließe, brauchen die Menschen ausgelassenes Lachen, um die alltäglichen Lasten zu ertragen. Das steckt hinter dem Gedanken, einmal im Jahr närrische Freiheiten zu genießen, um aufgestaute Emotionen lachend zu lösen – das ist die Wurzel unseres Faschings.“ Und schon lange davor erkannte man die heilsame Wirkung von Lachen. So hatten die alten Ägypter ein Gebet an den Sonnengott Ra: „Deine Priester waschen ihre Herzen mit Lachen.“ Im antiken Griechenland gab es die Gelotopoioi, die Lachen-Macher:innen. Das sind frühe Vorfahren das jetzigen Lachyoga, bei dem man durch Übungen absichtlich heftige Lachen bewirkt.

Allerdings sollte Heiterkeit nicht zuletzt wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung nicht auf die närrische Zeit beschränkt bleiben und mit dem Aschermittwoch enden. Studien zeigen, dass zwei Minuten Lachen die gleiche lebensverlängernde Wirkung haben wie 20 Minuten Joggen. Der Sinn für die Pointen des Lebens trägt dazu bei, so manches Drama in Wohlgefallen aufzulösen. „Doch Vorsicht vor dem toxischen Doppelgänger der Heiterkeit – dem Lächelstress. Der macht nämlich krank! Ein herzhaftes Lachen von Innen aktiviert mehr Muskeln im Gesicht und unterscheidet sich deutlich von aufgesetztem Masken-Höflichkeits-Lächeln“, gibt Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe zu bedenken.

Um dieses Thema, nämlich der Stressbewältigung durch Humor, dreht es sich auch in der Keynote “ Humor ist DER Nährboden für Kreativität“ (https://vortrag-motivation-humor.de/vortrag-kreativitaet-humor-innovation/) der Motivationstrainerin. Stress und Leistungsdruck vermiesen vielen Mitarbeiter*innen den Spaß an der Arbeit. Um den Stress in kritischen Situationen zu umgehen, hilft eine große Portion Humor. Denn nur wenn man entspannt und locker ist, wird Raum für Innovationskraft und Kreativität geschaffen und der Stresslevel sinkt. „In unserer Familie gilt der Grundsatz: „Irgendwann finden wir es ohnehin lustig, dann können wir auch gleich darüber lachen.“ Mit diesem achtsamen Blick auf die Pointen des Lebens ermutigen wir Sie, die heilende Kraft des Humors nicht zu unterschätzen und sich der Freude zu öffnen, die aus den skurrilen Gelegenheiten des Lebens entstehen kann – und das auch nach dem Aschermittwoch – das ganze Jahr über“, sagt die Keynotespeakerin.

Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Physikerin, Neurowissenschaftlerin, Motivations-psychologin und Keynote-Speakerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von „Impulse und Wirkung“ und seit über 30 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Von der Trainingsorganisation IIR GmbH, dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie mehrfach als „Trainer oft the Year“ ausgezeichnet. Als High-Performance-Coach hat sich die Wissenschaftlerin auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der objektiven Welt der Zahlen, Daten, Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für nachhaltige und gesunde Leistungsstärke von Menschen, Teams und Unternehmen.

Die Motivationspsychologin ist außerdem langjährige Top-Trainerin beim Hernstein Institut für Management und Leadership, dessen Gründerin und Institutsträgerin die Wiener Wirtschaftskammer ist, eine der neun Landesorganisationen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Ferner gehört zum breiten Tätigkeitsfeld von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe die Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Donau-Universität in Krems.

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Vorsätze: Im neuen Jahr wird alles anders!

Vorsätze: Im neuen Jahr wird alles anders!

„Blockaden sind Gründe, die Leichtigkeit und Motivation für gute Vorsätze ausbremsen“ (Bildquelle: iStock/erikreis)

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit der Vorsätze. Gleich ob es sich um mehr Sport, nicht mehr zu rauchen, Berufliches oder Zwischenmenschliches handelt – mit dem neuen Jahr nehmen sich viele Menschen vor, etwas in ihrem Leben zu ändern. Doch kaum sind die ersten Tage nach Neujahr vergangen, kehren die gewohnten Routinen wieder ein. Warum?

Unabhängig vom Jahreswechsel nehmen wir Menschen uns immer wieder Dinge vor, die wir ändern wollen. Einige schaffen es tatsächlich, gewohnte Verhaltensweisen zu ändern. Aber viele scheitern kurz- oder mittelfristig. Was bleibt, ist Frust oder eben die Hoffnung, dass im nächsten Jahr alles anders wird. Diesmal aber wirklich! Der Grund, warum es uns so schwerfällt, gefasste Vorsätze (https://m.focus.de/wissen/experts/silvester-2024-neues-glueck-so-werden-die-guten-vorsaetze-endlich-wahr_id_10086327.html)nicht nur umzusetzen, sondern sie auch durchzuhalten, liegt daran, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Routinen geben uns Sicherheit und vereinfachen den Alltag. Eine Veränderung bedeutet Anstrengung. Das kostet Energie, und je herausfordernder ein Ziel ist, desto mehr Kraft muss aufgewendet werden. Wenn man außerdem nur halbherzig hinter einem Vorsatz steht, wird dieser Mehraufwand an Energie und Willenskraft zur Belastung. Ein Scheitern ist damit vorprogrammiert. Der Rat von Psycholog*innen: Statt sein Ziel mit großen Schritten erreichen zu wollen, sollte man mit kleinen Schritten starten, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

Neurowissenschaftlerin und Motivationstrainerin Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe sieht diese Thematik in einem breiteren Kontext – im Zusammenhang mit der Leichtigkeit des Seins. Diesen Zusammenhang zu verstehen fällt nach ihrer Expertise vielen Menschen schwer. Doch gerade mit Leichtigkeit und Lebensfreude lässt sich so viel mehr erreichen! Noch dazu stärkt man sein mentales Immunsystem (https://www.pharmazeutische-zeitung.de/das-immunsystem-der-psyche-staerken-137409/), wenn man die Dinge mit Freude angeht. Krankmachenden Stress lässt sich durch Leichtigkeit und Lebensfreude in gesunde Leistungsstärke umpolen. „Die Zeiten werden sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld immer herausfordernder. Man braucht einen langen Atem, um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strömungen zu meistern. Eine Hilfestellung bietet dabei die von mir entwickelte Leichtigkeitsformel. Sie hat nichts mit physischer Gewichtsreduktion zu tun, wohl aber mit der Reduktion von mentaler Last“, erklärt Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe.

Um diese Thematik dreht es sich ebenfalls in ihrem Vortrag „Die Leichtigkeitsformel“. (https://vortrag-motivation-humor.de/leichtigkeitsformel-monika-herbstrith-lappe/) Die Keynote Speakerin, die auch leidenschaftliche Extremtaucherin ist, zieht deshalb Parallelen aus dem Tauchsport zur bildhaften Erläuterung heran. „Durch das Tauchen weiß ich, je stärker die Strömung, desto entscheidender ist es, ruhig und gleichmäßig zu atmen. Wenn jedoch Taucher*innen ein Hindernis zu überwinden haben – wie einen Korallenblock -, atmen sie einfach tief ein und lassen sich von dieser zusätzlichen Luft im Körper mit Leichtigkeit darüber hinweg tragen. Hürden im Alltag bedeuten Stress. Um diesen zu bewältigen und in den Zustand der Leichtigkeit zu gelangen, spielt also die richtige Atmung eine wichtige Rolle. Auch das steigert die Motivation und darüber stellt sich Lebensfreude ein, mit der wir Herausforderungen entspannt annehmen und Vorsätze erfolgreich umsetzen können,“, führt die renommierte Keynote Speakerin aus.

Die Neurowissenschaftlerin betont in diesem Zusammenhang, dass Ärger, Angst und Blockaden die Gründe sind, die Leichtigkeit und Motivation ausbremsen. Das gilt auch für Vorsätze, die zum Jahreswechsel quasi als Resümee aus dem zurückliegenden Jahr gefasst werden. Es ist daher entscheidend, sich nicht zusätzlich unter Druck zu setzten und in die Stressfalle zu tappen. Für die Stärkung der Motivation, des Durchhaltevermögens und des mentalen Immunsystems bietet die Anwendung der Leichtigkeitsformel eine gute Ausgangslage, damit die guten Vorsätze fürs neue Jahr tatsächlich umgesetzt werden können. „Gönnen Sie sich an Neujahr ein paar Minuten und atmen Sie bewusst ein und aus, bevor Sie 2024 in das Meer der Möglichkeiten und Chancen abtauchen“, rät Keynote Speakerin Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe humorvoll.

Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Physikerin, Neurowissenschaftlerin, Motivations-psychologin und Keynote-Speakerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von „Impulse und Wirkung“ und seit über 30 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Von der Trainingsorganisation IIR GmbH, dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie mehrfach als „Trainer oft the Year“ ausgezeichnet. Als High-Performance-Coach hat sich die Wissenschaftlerin auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der objektiven Welt der Zahlen, Daten, Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für nachhaltige und gesunde Leistungsstärke von Menschen, Teams und Unternehmen.

Die Motivationspsychologin ist außerdem langjährige Top-Trainerin beim Hernstein Institut für Management und Leadership, dessen Gründerin und Institutsträgerin die Wiener Wirtschaftskammer ist, eine der neun Landesorganisationen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Ferner gehört zum breiten Tätigkeitsfeld von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe die Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Donau-Universität in Krems.

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Weihnachtsstress? Humor nimmt den Druck

Weihnachtsstress? Humor nimmt den Druck

„Erwartungshaltungen an Weihnachten herunterschrauben,“ empfiehlt Mag.a Monika Herbstrith-Lappe.

Die Advent- und Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres – heißt es. Eigentlich sollten Besinnlichkeit, Ruhe und Innehalten einkehren. Aber statt zu entschleunigen, bedeutet für viele Menschen Advent und Weihnachten purer Stress. Die Zeit vor und um den Jahreswechsel ist gekennzeichnet von Hektik.

In den letzten Wochen des Jahres ist noch viel zu erledigen: Der Jahresabschluss, letzte Bestellungen, kurzfristig angesetzte Meetings und sonstige Arbeiten, die noch vor dem Jahresende erledigt sein wollen. Private Verpflichtungen wie Weihnachtsfeiern, Geschenke, Karten schreiben kommen dazu – und natürlich muss noch der richtige Weihnachtsbaum besorgt werden. Von Ruhe und Ausgeglichenheit keine Spur. In einem Beitrag zu diesem Thema formulierte es der ärztliche Direktor der psychiatrischen Rhein-Jura Klinik in Bad-Säckingen, Andreas Jähne, gegenüber „National Geographic“ (https://www.nationalgeographic.de/) so: „In der Weihnachtszeit nehmen die Menschen tatsächlich den höchsten Stresslevel des Jahres wahr. Der Grund: Unsere überhöhten Erwartungen.“

Für Neurowissenschaftlerin und Motivationstrainerin Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe gibt es ein ganz einfaches Mittel gegen Stress – Humor. Das klingt auf den ersten Blick banal, aber schon im Volksmund heißt es: Mit Humor geht alles leichter. „Zunächst sollten wir unsere Erwartungshaltungen gerade zu dieser besonderen Jahreszeit herunterschrauben. Es muss nicht alles perfekt sein. Und wenn etwas daneben geht? Na, und? Einfach lachen. Das gilt nicht nur für die Weihnachtszeit (https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten). Immer wenn es anstrengend wird, ist eine gute Portion Humor enorm wichtig. Kreativität im beruflichen Umfeld, aber auch im Privaten entsteht nur, wenn man Spaß an seiner Aufgabe hat. Humor ist die Bereitschaft, Dinge anders zu sehen und dient als Nährboden für Kreativität und Innovationen. Wer positiv und voller Spaß an sein Tagewerk geht, steigert seine Innovationskraft und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreicher sein als sein übel gelauntes Gegenüber“, sagt Mag.a Monika Monika Herbstrith-Lappe.

So erinnert sich Frau Herbstrith-Lappe an eine Begebenheit bei einem Vortrag. Für ihr Headset wurde der entsprechende Sender unter ihrem Kleid befestigt. Schon beim Betreten der Bühne spürte sie, wie sich die Befestigung des Senders durch das Gewicht zu lösen begann. „Bei mir baute sich ein Stressniveau auf. Der Saal war voll, alle Blicke waren auf mich gerichtet. Ich musste mich auf die Keynote konzentrieren und kämpfte andererseits mit der Schwerkraft – die den Sender langsam nach unten zog. Dann fragte ich mich aber: Was kann schlimmsten Fall passieren? Genau, der Sender samt Trägermedium würde zu Boden fallen. Mehr nicht. Und im gleichen Moment fiel mir ein, was wir in der Familie immer in solchen Situationen gesagt haben: Irgendwann finden wir diese Begebenheit lustig. So habe ich die Situation mit einem humorigen Gedanken für mich entschärft. Der Stress wich“, erzählt die Physikerin.

Genau um dieses Thema, nämlich dem Stress mit Humor zu begegnen, dreht es sich auch in der Keynote “ Humor ist DER Nährboden für Kreativität (https://vortrag-motivation-humor.de/vortrag-kreativitaet-humor-innovation/)“ der Motivationstrainerin. Stress und Leistungsdruck vermiesen vielen Mitarbeiter*innen den Spaß an der Arbeit. Um kritische Situationen gekonnt zu entstressen, hilft eine große Portion Humor. Denn nur wenn man entspannt und locker ist, wird Raum für Innovationskraft und Kreativität geschaffen. Sicher, Kreativitätstechniken gibt es viele, aber wenn der Humor im Team fehlt, kann es keinen Nährboden für neue Ideen geben. Führen mit Humor braucht Vertrauen und Stärke. Dafür müssen sich Führungskräfte ins Gedächtnis rufen, dass Humor kein Eingeständnis von Schwäche ist, sondern menschlich und nahbar macht – zwei wichtige Punkte, um Menschen gut zu führen.

Was im Berufsleben gilt, gilt natürlich auch im Privatleben – und besonders im Hinblick auf die Advent- und Weihnachtszeit. „Sollte in dieser Zeit der Stress zu groß werden, lehnen Sie sich zurück und versuchen Sie die anstrengende Situation mit Humor zu nehmen. Ist also der Christbaum schief oder das Geschenk nicht perfekt eingepackt, betrachten Sie es als individuelle Note. So etwas bleibt in Erinnerung – und mit ein wenig Abstand können Sie darüber lachen. Weihnachten ist ein Fest der Freude und Stress sollte nicht dazu gehören“, betont Keynote Speakerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe mit einem Augenzwinkern.

Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist Physikerin, Neurowissenschaftlerin, Motivations-psychologin und Keynote-Speakerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von „Impulse und Wirkung“ und seit über 30 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. Von der Trainingsorganisation IIR GmbH, dem Premium Konferenz- und Seminaranbieter in Österreich, wurde sie mehrfach als „Trainer oft the Year“ ausgezeichnet. Als High-Performance-Coach hat sich die Wissenschaftlerin auf die Schnittstelle zwischen der subjektiven Sicht des Menschen und der „objektiven“ Welt aus Zahlen, Daten, Fakten spezialisiert. Mag.a Monika Herbstrith-Lappe ist DIE Expertin für nachhaltige und gesunde Leistungsstärke von Menschen, Teams und Unternehmen.

Die Motivationspsychologin ist außerdem langjährige Top-Trainerin beim „Hernstein Institut für Management und Leadership“, deren Gründerin und Institutsträgerin die Wiener Wirtschaftskammer ist, eine der neun Landesorganisationen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Ferner gehört zum breiten Tätigkeitsfeld von Mag.a Monika Herbstrith-Lappe die Arbeit als Lektorin und Entwicklungspartnerin an der Donau-Universität in Krems.

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Humorvoll Menschen motivieren und bestärken

Monika Herbstrith-Lappe im exklusiven Freundeskreis des Rednermachers Heinrich Kürzeder

Humorvoll Menschen motivieren und bestärken

Der Rednermacher Heinrich Kürzeder mit Keynote Speakerin Monika Herbstrith-Lappe

Heinrich Kürzeder, Gründer der 5-Sterne-Redner, hat einen exklusiven „Freundeskreis des Rednermachers“ (https://www.rednermacher.de/)etabliert, in dem sich die Besten mit den Besten der Keynote Speaker austauschen können. So z.B. die Ehrenpräsidentin der German Speaker Assoziation Gaby Graupner, die Weltumseglerin Stefanie Voss, der Gedächtnisweltmeister Boris Nikolai Konrad und seit kurzem auch die humorvolle Physikerin und Motivationsexpertin Monika Herbstrith-Lappe (https://vortrag-motivation-humor.de/).

Nicht nur in den tropischen Riffen geht die Vortragsrednerin und Extrem-Taucherin Monika Herbstrith-Lappe den Dingen auf den Grund. So hat sie sich schon in ihrem Mathematik- und Physik-Studium mit den erkenntnistheoretisch-philosophischen Tiefen befasst: Wie nur geänderte Weltbilder, Haltungen und Denkweisen der Menschen neue Erkenntnisse ermöglichen. Seit damals ist sie überall dort in ihrem Element, wo die Hard Facts der Welt der Naturwissenschaft und Technik, Betriebswirtschaft und Digitalisierung auf die subjektive Sicht der Menschen und zwischenmenschlichen Beziehungen trifft.

Mit ihrem Perspektiven-Reichtum und ihren tiefgründigen Erfahrungsschätzen eröffnet sie ein „Meer an Möglichkeiten“. „Es gibt immer mehr Möglichkeiten.“ ist die Physikerin überzeugt. „Von meinem Mathematik- und Physik-Studium bin ich darauf gedrillt, wenn es keine Lösung gibt, reflexartig die Annahmen zu hinterfragen und zu ändern, um den Lösungsraum zu vergrößern. Das bewährt sich bestens auch bei den Herausforderungen im beruflichen und privaten Leben.“ Geistreicher Humor ist ein besonders wirkungsvolles Mittel für motivierenden Perspektivenwechsel.

Mit ihren Vorträgen und Keynotes mit wissenschaftlich fundierten Inhalten in humorvoller, einprägsamer Verpackung gelingt es ihr in erstaunlicher Weise, Menschen zu ermutigen und zu bestärken, zu motivieren und zu inspirieren.

Der hohe Grad an Ungewissheit in unserer VUCA-Welt im Umbruch löst neurobiologisch Ängste aus. „Zukunft braucht Zuversicht.“ ist die Devise der Motivationsexpertin Monika Herbstrith-Lappe, die neben zahlreichen psychologischen Ausbildungen inkl. Humorberatung auch Neurowissenschaft studiert hat.

„Wir Speaker:innen und Vortragsredner:innen können maßgeblich Menschen in motivieren, in die Gänge zu kommen, sich den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen stellen und zukunftsfitte Lösungen entwickeln. Das geht am besten gemeinsam mit Gleichgesinnten. Deshalb freue ich mich ganz besonders in den Freundeskreis des Rednermachers Heinrich Kürzeder aufgenommen worden zu sein. Im Freundeskreis erlebe ich alle 3 Kategorien Aristotelischer Freundschaft (http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/awitthus/ZusammenfassungA.pdf): Die Freundschaft des Nutzens, die der Lust und die vollkommene Freundschaft. Im Freundeskreis profitieren wir voneinander und wir stiften Nutzen für Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft. Unsere gemeinsamen Aktivitäten und Treffen machen Spaß und Freude. Und es ist einfach schön Teil dieser Gemeinschaft zu sein.“ begründet Monika Herbstrith-Lappe, warum sie sich im Freundeskreis des Rednermachers engagiert.

Raus aus dem Stress & rein in den Flow!
Mit Motivation und Humor gibt es mehr Möglichkeiten und Erfolgs-Chancen: Humorvolle Vorträge für Motivation
Zukunft braucht Zuversicht: Wir inspirieren und bestärken Menschen gemeinsam Sinnvolles zu schaffen

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Monika Herbstrith-Lappe
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Neuerscheinungen: Psychologiekrimi-Reihe von Frank Köhnlein über den Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Hepp

Neuerscheinungen: Psychologiekrimi-Reihe von Frank Köhnlein über den Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Hepp

Hepp-Reihe

19. April 2022 – Frank Köhnlein legt mit „Krankmachen“
den neuesten Fall des Kinderpsychiaters Dr. Paul Hepp vor. Der Bestseller-Roman „Vollopfer“ sowie der zweite Band „Kreisverkehr“ wurden bereits erfolgreich in der Schweiz veröffentlicht.

Am 1. Juni 2022 erscheinen alle drei Bände in Deutschland im Starks-Sture Verlag. Band 1 und 2 wurden vollständig überarbeitet und durch Epiloge ergänzt, die aus der Perspektive des Protagonisten einen Rückblick auf die Kriminalfälle bieten.

In den Hepp-Büchern verarbeitet Frank Köhnlein seine Erfahrungen und den Alltag als Kinder- und Jugendpsychiater. Hinzudichten muss er dabei nichts. „Im Gegenteil, die Realität in meinem Beruf ist manchmal tragischer, als ich meinen Lesern zumuten möchte“ (Frank Köhnlein). Und trotzdem schafft es Köhnlein mit lakonischem Witz und einer außergewöhnlichen, literarisch konstruierten Mündlichkeit seine vom Schicksal herausgeforderten Figuren mit Humor und Leichtigkeit zu beschreiben. Köhnlein weiß nämlich: „Die Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen und ihren Familien ist nie ganz einfach, aber mit spröder Sachlichkeit hat man von vornherein verloren, wenn man jugendliche Patienten erreichen will.“
Wie bereits in den ersten beiden Büchern werden auch in Hepps neuestem Fall „Krankmachen“ seine jungen Patienten zu Opfern dunkler Geheimnisse derjenigen, die sie eigentlich beschützen sollten. Was ist mit seinem 8-jährigen Patienten David los? Ist er wirklich so krank wie seine Mutter alle glauben lässt, wenn sie drei Ordner über seine Krankengeschichte von Arzt zu Arzt trägt? Was ist dran an dem Verdacht seines Kollegen, dass es sich hier um das seltene Münchhausen-by-Proxy-Syndrom handeln könnte? Und wieso verhält sich Hanna, die Kinderärztin und Hepps ehemalige Kommilitonin, plötzlich so seltsam? Das sind nicht die einzigen Ungereimtheiten, mit denen sich Dr. Hepp in seinem dritten Fall konfrontiert sieht.
Frank Köhnlein gelingt es, schwer verdauliche Kost in humorvolle Romane zu verwandeln, ohne dabei die Tragik der Fälle zu bagatellisieren. „Die Botschaft, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die einen unglaublich schweren Rucksack herumschleppen müssen, bleibt ja dieselbe; auch Humor kann dorthin gehen, wo es wehtut“ (Frank Köhnlein). Seine Bücher gehen dabei über den klassischen Krimi hinaus und sind gleichzeitig Ratgeber, Roman und Sachbuch. Frank Köhnlein möchte nicht nur unterhalten, sondern auch aufklären und dazu beitragen, dass Eltern ihre Kinder besser
verstehen.

Weiterführende Informationen zu den Hepp-Büchern und dem Autor finden Sie unter:
https://www.starks-sture-verlag.de/aktuelles
https://frankkoehnlein.blogspot.com/

Unter dem Motto „Bücher, die das Leben schreibt – von Menschen für Menschen geschrieben“ wurde der
Starks-Sture Verlag 2005 von Petra Starks-Sture gegründet und 2008 von ihrer Tochter Anna Starks-Sture übernommen.
Das Verlagsprogramm umfasst Bücher zu psychologischen Themen, mit dem Ziel, auch komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und dem Leser authentische Einblicke in solche zu gewähren.
Die Publikationen des Starks-Sture-Verlags bieten hilfreiche, aufklärende, ermutigende und auch unterhaltsame Sachbücher und Romane.
Mit dem Fokus auf der Entstigmatisierung psychischer Krankheiten möchte der Verlag seine Leser für Themen wie die Borderline-Persönlichkeitsstörung, die Depression oder das seltene Münchhausen-by-Proxy-Syndrom sensibilisieren und ihnen hilfreiche, praxisnahe sowie anregende Literatur zum Umgang mit psychischen Leiden bieten.
Als einer der ersten Verlage im deutschsprachigen Raum hat sich der Starks-Sture Verlag bei seiner Gründung schwerpunktmäßig mit dem Thema Borderline beschäftigt und dadurch maßgeblich dazu beigetragen, die Krankheit und ihre zahlreichen Facetten in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken.
Durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen, Kooperationen und Projekte, Aktivitäten in den sozialen Medien, Blogs und Communities möchte der Verlag auch in der Zukunft die Wahrnehmung psychischer Leiden in der Gesellschaft positiv verändern, Diskussionen anregen sowie Betroffene und Fachleute zu Wort kommen lassen.
Mit den zuletzt erschienenen Psychologiekrimis des Kinder- und Jugendpsychiaters Dr. Frank Köhnlein
möchte die Verlegerin einmal mehr zur Entstigmatisierung psychischen Erkrankungen auf humorvolle Weise beitragen.

Kontakt
Starks-Sture Verlag
Anna Starks-Sture
Sonnenstr. 12
80331 München
0151 124 93 620
presse@starks-sture-verlag.de
https://www.starks-sture-verlag.de/aktuelles/demnaechst-im-starks-sture-verlag

Lachst Du noch – lebst Du noch!

Lachen ist die beste Medizin zur Vorbeugung von Burnout und Stress

Lachst Du noch - lebst Du noch!

Humor im Business

Offene Humor-Trainings in Konstanz gefördert von Krankenkassen und über Bildungsgutscheine

Schon vor mehr als 125 Jahren beschrieb Charles Darwin die sichtbaren körperlichen Auswirkungen des Lachens. Eine Lehre und Erforschung des Lachens, Gelotologie genannt, gibt es aber erst seit wenigen Jahren. Den wichtigen Anstoß zu dieser Forschungsrichtung gab der amerikanische Medizinjournalist Norman Cousins. Er litt selbst an einer unheilbaren, sehr schmerzhaften und fortschreitenden Erkrankung der Gelenke, der Spondyloarthritis. Der geringen Lebenserwartung zum Trotz beschäftigte sich Cousins systematisch mit Dingen, die ihn zum Lachen brachten. Diese Methode führte schließlich zur Selbstheilung und erregte durch Cousins autobiographisches Buch „Der Arzt in uns selbst“ weltweit Aufmerksamkeit.

Inzwischen haben die Gelotologen bestätigt, dass die körperlichen Auswirkungen von Lachen und Humor die ungesündesten Gefühlszustände wie Angst, Ärger und Depression lindern. Denn „Lachen öffnet das Herz“, wusste schon der Altmeister des Humors Charly Chaplin. Herzhaftes Lachen setzt nicht nur körpereigene Glückshormone frei, es kräftigt auch das Herz-Kreislauf-System: 20 Sekunden Lachen entspricht etwa der körperlichen Leistung von drei Minuten schnellen Ruderns. Nach dieser Beschleunigung des Herzschlags verringert sich anschließend der Herzrhythmus und Blutdruck. Einer Studie zufolge halbiert häufiger Lachen sogar die Infarktgefahr. Die Wissenschaft hat herausgefunden und inzwischen weltweit bestätigt, dass 10-minütiges lautes Lachen folgende Wirkungen hat:

– Das Immunsystem wird gestärkt.
– Lachen wirkt gegen Stress, Depression und dem Herzinfarkt vor: Forscher der amerikanischen Stanford Universität haben herausgefunden: Menschen, die mindestens 200-mal am Tag lachen, beugen den westlichen Zivilisationskrankheiten wie Stress, Burnout, Herzinfarkt und als Folge der Depression vor.
– Lachen lindert Schmerzen: Menschen, die viel lachen, reduzieren ihr Schmerzempfinden. Deshalb werden in vielen Ländern Europas Therapien rund um das Lachen für Schmerzpatienten entwickelt
– Humortechniken helfen Ängste zu überwinden und Konflikte auf andere Weise zu lösen

In Deutschland stecken wir noch in den Kinderschuhen: Es gibt keinen Lehrstuhl und keine Forschungseinrichtung, die sich damit beschäftigt. Die einzige deutschsprachige Einrichtung ist in Zürich unter Leitung des renommierten Humorforschers Prof. Dr. Willibald Ruch.

In Konstanz gibt es seit über 30 Jahren das Tamala Center und seit 10 Jahren das Trainingsinstitut HumorKom®, in dem es möglich ist, Lachen und Humor zu erlernen. Denn Humor ist eine Geisteshaltung, eine Lebenseinstellung und führt unweigerlich zum Lachen. Und diese Haltung ist erlernbar, da es Regeln der Komik gibt, die tagtäglich angewandt, zu einer anderen Haltung dem Leben gegenüber führt. In der Tamala Clown Akademie bzw. im dazu gehörenden Trainingsinstitut HumorKom® können Trainings und Workshops rund um das Thema Lachen und Humor gebucht werden. Im Herbst finden wieder zahlreiche Präsenzkurse statt, da auf Grund der Anerkennung als Berufsakademie und einem ausgeklügelten Hygienekonzept alle Kurse seit März in Präsenz stattfinden. Denn nur im direkten Kontakt mit anderen Teilnehmern kann ich mich erproben, den Stress und eine Vorbeugung zum Burnout abzubauen.

Oktober
01.10. Humor gegen Stress – das Humorkom® Resilenz-Modell
Stress Seminar – humorvolle Strategien (humorkom.de)
09.-10.10. Clown Humor-Komik – clowneske Strategien für Alltag und Beruf
Clown Seminar und Humortraining in Leipzig „Clown Humor Komik“
15.-17.10. Der Clown und die Stille – Staunen und Stille öffnen das Mysterium der Freude
Clown-Training „Der Clown und die Stille“ (tamala-center.de)

November
19.-21.11. Heyoka Humor Training – Einführung in das Humorstrategien für Beruf und Alltag
https://www.humorkom.de/offene-seminare/heyoka-humortraining.html

Es gibt aber auch eine Ausbildung zum Humortrainer und Coach bzw. Clown Ausbildungen bzw. Ausbildung zum Gesundheit!Clown®.
Immer mehr Firmen, Kliniken und soziale Institutionen buchen Inhouse-Trainings und Vorträge zur Gesundheit-Vorsorge ihrer Mitarbeiter.
Wer etwas für sein Lachen und somit seine Gesundheit tun will, besucht das offene Training bei Tamala oder HumorKom®. Ganz nach Charlie Chaplin: „Ein Tag, an dem Du nicht gelacht hast, ist ein verlorener Tag.“

Infos: www.humorkom.de www.tamala-center.de

HumorKom – Internationales Trainingsinstitut für Humor und Kommunikation
Inhouse-Trainings im Bereich Kommunikation, Körpersprache, Sprachwitz, Reszilenztraining, Softskill
Offene Seminare und online Training
Ausbildung zum Coach und Humortrainer, Seminarschauspieler, Vorträge für Gesundheitbranche

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HumorKom –
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Fritz-Arnold-Str. 23
78467 Konstanz
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Jenny Karpawitz
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„Ich bin normal, das, was ich gerade erlebe, ist nicht normal oder alltäglich.“ Silke Franzen

Silke Franzen erklärt in ihrem neuen Buch „Happy Hour“, wie wir gesund und gestärkt persönliche Krisen durchstehen. Im Interview mit Campus gewährt Sie einen ersten Einblick.

"Ich bin normal, das, was ich gerade erlebe, ist nicht normal oder alltäglich." Silke Franzen

Was ist eine typische Reaktion auf eine Krise und warum ist es so wichtig, diese Reaktion erstmal zu akzeptieren?

Silke Franzen: Die eine typische Reaktion gibt es gar nicht. Die Reaktionen können sehr vielfältig sein und sich im Verlaufe der Krise verändern. Je nach Situation spüren wir beispielsweise eine innere Leere, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit, Konzentrationsprobleme und unterschiedliche Emotionen wie Angst oder auch Wut. Häufig erkennen wir uns selbst nicht wieder, da wir diese Reaktionen nicht von uns kennen. Und so werden wir nicht nur durch die Krise erschüttert, sondern auch durch unsere Sorgen über unsere eigenen Reaktionen darauf. Wichtig ist hier zu wissen: Unsere Reaktionen auf die Krise sind normal, ja sie sind beim Erleben einer Krise zu erwarten. Erleichternd für die Betroffenen ist, sich hier klarzumachen: Ich bin normal, das, was ich gerade erlebe, ist nicht normal oder alltäglich.

Sie helfen mit Ihrem Buch dabei, die Bewältigung der Krise aktiv anzustoßen. Ist dafür ein bestimmtes Mindset nötig, oder kann man egal aus welcher Position heraus beginnen, die Krise zu meistern?

Silke Franzen: Es ist hilfreich, sich klarzumachen, dass man es auch selbst in der Hand hat, wie der Weg durch die Krise sein wird. Der erste Schritt auf dem Weg durch die Krise, durch eine Situation, die ich nicht verändern kann, ist immer die Radikale Akzeptanz. Das ist nicht einfach. Viele haben zahlreiche Vorbehalte gegenüber der Akzeptanz, da sie beispielsweise „akzeptieren“ mit Passivität und „aufgeben“ assoziieren. Das ist aber nicht richtig. Im Gegenteil: Durch die Akzeptanz kann ich aktiv werden und das Steuerrad wieder in die Hand nehmen. In meinem Buch beschreibe ich daher die „acht Perlen der Akzeptanz“.

In der Krise hat man häufig das Gefühl, das Glück ist nicht greifbar. Sie sagen, dass es ganz wichtig ist, sich auch in der Krise kleine Glücksmomente zu schaffen. Erlauben wir uns das Glücklichsein in der Krise oft nicht?

Silke Franzen: Genauso ist es. Ich mache oft die Erfahrung, dass Menschen in Krisensituationen über sich selbst erschrocken sind, wenn Sie sich während einer persönlichen Krise mal, wenn auch nur kurz, glücklich fühlen. Sie sind dann ganz unglücklich über ihr kurzes Glück und machen sich selbst Vorwürfe darüber, was für ein Mensch sie denn sind. Damit verstärken sie ihr eigenes Leid und machen sich selbst noch unglücklicher. Sie verlangen von sich, 24 Stunden jeden Tag lang unglücklich sein zu müssen Doch warum sollte man sich während einer Krise nicht auch Glücksgefühle über Dinge erlauben, die mit der Krise nichts zu tun haben? Glücksmomente in der Krise sind kleine Auszeiten von der Belastung, durch die wir wieder Kraft schöpfen können, um die Krise zu durchstehen. Unser Gehirn ist ja, besonders in einer Krise, auf die Wahrnehmung von Gefahren programmiert. Das soll unser Überleben sichern. Durch die Lenkung der Wahrnehmung auf Glücksmomente kann unser Bedrohungssystem, unsere Amygdala, mal Pause machen.

Vielleicht verraten Sie uns einen Tipp, wie dieses kleine Glück selbst in der großen Krise möglich ist?

Silke Franzen: Zuerst muss man sich selbst erlauben, auch mal wieder Glück verspüren zu dürfen. Wenn man glaubt, andere würden einem das übel nehmen, sollte man sich fragen, was man denn den anderen raten würde, wenn sie selbst in der Situation sind. Jeder Tag hat 86 400 Sekunden, zieht man acht Stunden Schlaf ab, dann sind es noch 57 600 Sekunden. Da bleibt doch Zeit für glückliche Momente. Und dann kann man überlegen: Was könnte mir gut tun? Was macht mir etwas Freude? Und das sollte man dann auch aktiv angehen.

Zusammenbruch, Stabilisierung und Neubeginn – das sind die drei Phasen der Krise. Wie wichtig ist es, diese unterschiedlichen Phasen auch bewusst wahrzunehmen?

Silke Franzen: Durch die Wahrnehmung der Phasen kann ich diese selbst gestalten, und damit kann ich aktiver werden. Das mindert die eigene Hilflosigkeit, die wir in Krisen so oft erleben, und gibt uns etwas von unserer Kontrolle zurück. Dadurch können wir entscheiden, wie die Krise weiter verläuft. In der ersten Phase, der Phase des Zusammenbruchs geht es darum, die eigenen Reaktionen zu normalisieren. In der zweiten Phase, der Phase der Stabilität, können wir uns ganz bewusst auf unsere zehn Fähigkeiten zur Krisenbewältigung, die jeder in sich trägt, besinnen und diese einsetzen. In der letzten Phase, dem Neubeginn, geht es darum, aktiv zu beeinflussen, wie es weitergehen soll. Was muss und was möchte ich aus meinem alten Leben über Bord werfen, welche Prioritäten möchte ich zukünftig setzen?

Sie versammeln in Ihrem Buch nicht nur eine Menge Wissen zur Krise, sondern haben auch eine Reihe von Arbeitsblättern für Ihre Leser_innen zusammengestellt: Ist Krisenbewältigung immer auch Arbeit?

Silke Franzen: Nicht immer, aber manchmal schon. Aber Arbeit muss ja nicht negativ sein, Arbeit kann doch Freude machen. Deshalb würde ich hier Arbeit mit Handeln gleichsetzen, Handeln, um die Krise meistern zu können. Das Wort Krise kommt ursprünglich aus dem Griechischen und heißt „Entscheidung“. Und die Entscheidung darüber, wie die Situation sich entwickelt, sollte man selbst in die Hand nehmen. Durch eine Krise wird meist unsere Selbstwirksamkeitserwartung infrage gestellt, wir haben den Eindruck, dass uns die Kontrolle entzogen wird – dabei ist Orientierung und Kontrolle doch eines unserer psychischen Grundbedürfnisse. Durch diese „Arbeit“ gewinnen wir die Kontrolle zurück. Die Arbeitsblätter sollen dabei helfen, das Gelesene zu reflektieren und auf die persönliche Situation anzuwenden. Das kann mal anstrengend sein, lohnt sich aber.

Wenn Sie Ihren Leser_innen etwas mitgeben könnten, was wäre das – hier und jetzt?

Silke Franzen: Wenn Sie in einer Krise sind, besinnen Sie sich darauf, dass nahezu jeder schon Krisen erlebt hat. Sie sind nicht damit allein. Manchmal vergessen wir in Krisen, welche Stärken wir haben. Besinnen Sie sich auf Ihre Fähigkeiten. Es gibt keine Patentrezepte, aber ich würde mich freuen, wenn mein Buch auch nur einigen Menschen helfen würde, einen Weg aus ihrer Krise zu finden.

Die Autorin
Silke Franzen ist Psychotherapeutin und Beraterin zu den Themen Krisenmanagement und Stressbewältigung. Zuvor hat sie bei der Deutschen Lufthansa AG das sogenannte Special Assistance Team zum Krisenmanagement aufgebaut. Sie hat über 2000 freiwillige (Laien-)Helfende geschult und war bei zahlreichen Kriseneinsätzen zur Unterstützung der Überlebenden, der Angehörigen und der Supervision der Ersthelfenden vor Ort.

Silke Franzen
Happy Hour
Wie wir gesund und gestärkt persönliche Krisen durchstehen
2021, 223 Seiten, Paperback broschiert
EUR 22,00/EUA 22,70/sFr 24,79
ISBN 978-3-593-51481-9
Erscheinungstermin: 15.09.2021

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