CADFEM Kick-Off: Studierende üben sich in digitaler Simulation

Interesse galt vor allem der Strömungs- und Strukturmechanik

CADFEM Kick-Off: Studierende üben sich in digitaler Simulation

(Bildquelle: CADFEM)

Amberg / Weiden, 30. September 2024 – Wie funktioniert digitale bzw. virtuelle Simulation? Welche Rolle spielt dabei eine weltweit führende Software wie Ansys (https://www.cadfem.net/de/de/unsere-loesungen/ansys-simulationssoftware-die-produktfamilie.html), und wie bediene ich sie? Welche Daten müssen wie eingespielt werden, um schnell und effizient zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen und diese in der Produkt-Entwicklung nutzen zu können? – Diese und viele weitere Fragen haben Studierende verschiedener Fachrichtungen mitgebracht, als sie am 26. und 27. September an einem Kick-Off-Meeting an der Hochschule Amberg-Weiden teilgenommen haben.

Ziel der drei parallelen Workshops war es, den Studierenden nicht nur die Bedienung der Software zu erklären, sondern auch die dahinterstehenden physikalischen Prinzipien und Prozesse zu vermitteln. In insgesamt 19 Teams haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus ganz Deutschland kamen, unter anderem Berechnungen in den Bereichen Strömungs- und Strukturmechanik erstellt. Anhand konkreter Aufgaben lernten sie, wie sie die Arbeit mit der Simulation am Computer direkt auf eigene Forschungs- und Entwicklungs-Projekte anwenden können.

Die Teilnahme an dem Kick-Off war für die Studierenden kostenlos. Eingeladen hatte die CADFEM Germany GmbH (https://www.cadfem.net/de/de/) als europaweiter Premium Partner von Ansys. Erfahrene Ingenieure der Firma standen den Teilnehmenden zur Seite, um sie an den beiden Tagen mit der Simulations-Software vertraut zu machen und ihre Fragen zur virtuellen Simulation zu beantworten. Insgesamt fördert CADEFM studentische Projekte und hochschuleigene Teams durch technischen Support und Software-Lizenzen in jedem Jahr mit über drei Millionen Euro.

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit mehr als 600 Mitarbeitenden an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von ANSYS. Über die Software hinaus bietet CADFEM Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit über 100 Schulungen, zu denen auch Zertifikats-Lehrgänge gehören, ist CADEM außerdem einer der größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Das Unternehmen betreut in Deutschland, Europa und weltweit fast 6.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. www.cadfem.net

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Neuer Arbeitskreis für die Nutzung von KI in Unternehmen

30 Unternehmen aus der Region beteiligt, unter anderem die cigus GmbH aus Ulm

Neuer Arbeitskreis für die Nutzung von KI in Unternehmen

Ulm / Neu-Ulm, 18. Juni 2024 – Seit rund anderthalb Jahren ist Künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde, auch in vielen Unternehmen. Doch wie lässt sich KI konkret und sinnvoll in unternehmerischen Prozessen einsetzen? Welche Vorteile können sich ergeben? Um das herauszufinden, hat die Hochschule Neu-Ulm einen AI (= Artificial Intelligence) Innovation Circle (AIC) gegründet, in dem Vorreiter aus Industrie und Wissenschaft gemeinsam das Potenzial von KI erkunden sollen. Zu diesen Vorreitern gehört die auf Technische Beratung, Interim-Management und Vermittlung von Ingenieuren spezialisierte cigus GmbH in Ulm, eines von insgesamt 30 regionalen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die von Professoren des Instituts für Digitale Transformation für die AIC ausgewählt wurden.

„Für eine Hochschule ist es eher ungewöhnlich, dass wir in einem solchen Auswahlprozess selektieren“, erklärt Prof. Jens Kolb, Vizepräsident für Transfer und Weiterbildung der Hochschule Neu-Ulm. Es sei darum gegangen, mehrere Firmen zu finden, die aufgrund ihrer jeweiligen Voraussetzungen vergleichbar sind und gut zusammenarbeiten können. Wichtig sei dafür auch eine Vertrauensbasis gewesen. „Die Betriebe müssen offen damit umgehen, wo sie in Sachen KI stehen, welche Prozesse gut laufen oder wo Verbesserungsbedarf herrscht.“

Kolb weiter: „KI durchdringt ganze Unternehmen.“ Ob Beratung, Produktion, technische Entwicklung: Viele Firmen hätten zum Beispiel Probleme mit Personalknappheit. Dort könne KI möglicherweise helfen. „Wir wollen mit den Firmen herausfinden wo und wie.“ KI sei nicht nur etwas für die Produktion. Sie könne auch Eingangsrechnungen prüfen oder Teile der innerbetrieblichen Organisation übernehmen.

Konkreter Nutzen von KI in Unternehmen oft noch nicht bekannt

Auch Joachim Lang, Geschäftsführer der cigus GmbH und Lehrbeauftragter an der Hochschule Landshut, betont: „Der konkrete Nutzen durch KI für bestimmte Anwendungsfälle ist zum Teil noch gar nicht bekannt.“ Sein Stellvertreter Jens Feuerlein, der cigus im AIC vertritt, betont: „Wir erleben bei KI eine Art Goldgräberstimmung: Jeder sagt, dass es irgendwie toll ist, aber wie wir mit Hilfe von KI die Produktivität in Prozessen steigern, das wissen wir noch nicht richtig.“

Bei cigus wird KI in den nächsten Wochen vor allem im Personal-Recruiting eingesetzt. Bei der Kontaktaufnahme und der Auswahl der meist hochqualifizierten Ingenieure und Techniker setze man nach wie vor auf die eigene Erfahrung und Menschenkenntnis. „Aber der gesamte Prozess, die Kontakte zu einzelnen Bewerbern und Arbeitgebern und der Abgleich von Experten-Profilen mit dem Bedarf der Unternehmen kann ein Einsatzgebiet für KI sein“, so Feuerlein. Bei cigus will man auch klären, für welche Unternehmensprozesse darüber hinaus KI infrage kommt und wie sie dort eingesetzt werden kann.

Joachim Lang: „Mit dem Projekt wollen wir konkrete Anwendungsfälle in internen Prozessen und bei der Datennutzung identifizieren und durch auf KI angepasste Nutzung in Unternehmen generell effizienter machen.“ Außerdem wolle man das Wissen und die Informationen, die in Unternehmen vorhanden sind, aufbereiten und für alle anwendbar machen. „Dadurch wird KI als Anwendung selbst ein Teil von Wissensmanagement.“

Beteiligten Firmen entwickeln KI-Weiterbildung für andere Unternehmen

Um im AIC schnell zu verwertbaren Ergebnissen zu kommen, habe man „relativ homogene Cluster gebildet“, wie Prof. Jens Kolb betont. Außerdem sollen die beteiligten Firmen unter anderem ein Weiterbildungs-Programm aufbauen, das sich auch an andere Unternehmen und deren Beschäftigte richtet. Unter anderem soll es darum gehen, wie Führungskräfte KI in ihrer Personalführung und bei der fachlichen und sozialen Entwicklung nutzen können.

Das Projekt der Hochschule Neu-Ulm wird für 12 Monate durch den Freistaat Bayern gefördert. Ziel ist es, für den konkreten und sinnvollen Einsatz von KI in Unternehmen ein Netzwerk aufzubauen. Dass die Firmen Branchen- und grenzübergreifend aus Bayern und Baden-Württemberg kommen, sieht Prof. Kolb als Vorteil. „Es geht uns auch darum, die Region voranzubringen.“

Für weitere Informationen zum KI-Schwerpunkt an der Hochschule Neu-Ulm siehe:
https://www.hnu.de/alle-news/detail/2024/02/16/hnu-wird-regionalzentrum-im-programm-ki-transfer-plus?cHash=9edeb7110d30983fe1953a625f7bad0f
https://www.hnu.de/hochschule/einrichtungen-und-service/marketing-kommunikation/pressemitteilung/2024/03/5/ai-innovation-circle-mit-ueber-30-unternehmen-an-der-hnu-gestartet?cHash=42f4552989567078e79441e66c6bdc24

Die cigus GmbH vermittelt neben Ingenieure als hochqualifizierte Berater und Entwickler vor allem an Betriebe in den Branchen Optik, Elektronik, Mechatronik, Nutzfahrzeuge und Maschinenbau. Außerdem übernehmen die Fachleute im Rahmen des Interim Management projektweise oder zeitlich begrenzt wichtige Führungsaufgaben in Industrie-Unternehmen. Geschäftsführer Joachim Lang ist im Cluster Nutzfahrzeuge (CNS) Vorsitzender des Beirats sowie Leiter des Arbeitskreises „Mensch und Arbeit“. Er hat sich als Coach und Experte für Personalentwicklung, Unternehmensführung und Unternehmensentwicklung in technischen Branchen bundesweit einen Namen gemacht.

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CODE bezieht neuen Hochschulcampus in Berlin-Neukölln

Berliner Startup-Hochschule wächst

CODE bezieht neuen Hochschulcampus in Berlin-Neukölln

Die CODE zieht im Sommer ins „KALLE Neukölln“ (Bildquelle: @MREI)

Die von mehr als 50 der erfolgreichsten deutschen Startup- Unternehmerinnen und -Unternehmern geförderte CODE University of Applied Sciences (https://code.berlin/de/) bezieht im Juli ihren neuen Campus in der Karl-Marx-Straße 101 in Berlin-Neukölln. Der Gebäudekomplex aus ehemaligem Kauf- und Parkhaus wird derzeit umgebaut und bietet künftig auf über 40.000 m2 Raum für Kultur, Kulinarik, Startups und Bildung sowie Berlins größten Dachgarten.

Nur unweit des aktuellen Campus der CODE in Berlin-Treptow haben die Immobilienexperten von MREI (https://www.mrei.de/projekt/karl-marx-strase-101-berlin/) das Projekt KALLE Neukölln (https://www.kalle-neukoelln.com/) entwickelt, das sich derzeit in Fertigstellung befindet und den neuen Campus der Hochschule beherbergen wird. In die Auswahl und Gestaltung des zukünftigen Standorts hat die außergewöhnliche Hochschule ihre Erfahrungen aus mehr als sieben Jahren Studienbetrieb mit ihrem innovativen Lernkonzept einfließen lassen.

Der Gebäudekomplex überzeugt zum einen durch seine Lage, wie der direkten U-Bahn-Anbindung und der lebendigen Umgebung mit über 100 Geschäften, Restaurants sowie dem historischen Stadtbad Neukölln auf der anderen Straßenseite. Zum anderen machen Berlins größter Dachgarten, ein Streetfood-Markt und Wintergarten sowie ein rund um die Uhr geöffneter Supermarkt im Untergeschoss das Haus zu einem einzigartigen Ort für die wachsende Community der CODE.

Thomas Bachem, Gründer der CODE: „Unser Campus ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern zugleich auch Heimat und Begegnungsstätte der CODE-Community. Über 600 Studierende aus über 80 Nationen kommen hier zusammen, um gemeinsam voneinander und miteinander zu lernen, sich auszutauschen und persönlich weiterzuentwickeln.“

Zudem möchte die CODE gemeinsam mit The Delta Campus (https://campus.thedelta.io/), der ebenfalls ab Sommer im selben Gebäude hochmoderne Co-Working- und Büro-Flächen sowie eine exklusive Community betreibt, regelmäßig Veranstaltungen für die Digital- und Startup-Szene organisieren und ausrichten.

Louis Buys, Gründer und CEO von The Delta: „Zusammen erschaffen wir einen einzigartigen Ort für Kreative, Innovatoren, Gründerinnen und Gründer, der alles vereint: Eine starke Community, einen Pool auf dem Dach, ein Fitness Studio, mehr als 1.000 m2 Co-Working, 40 Büros, spannende Events – und der beste Kaffee der Stadt. Delta Campus freut sich sehr darauf, diesen Ort nun gemeinsam mit der CODE mit Leben zu füllen.“

Die CODE bezieht den ersten Stock des renaturierten ehemaligen Parkhauses, die Fläche umfasst in den ersten zwei Jahren rund 2.000 m2 und wird in den Folgejahren auf 3.000 m2 erweitert.

Um Mitarbeitenden, Studierenden sowie Studien- interessierten einen Einblick in den zukünftigen Campus zu gewähren und sie in die weitere Entwicklung mit einzubeziehen, bietet die CODE ab sofort Baustellenbesichtigungen an. Im Herbst soll das Gebäude feierlich eröffnet werden.

Die CODE University of Applied Sciences ist eine von Grund auf neu gedachte, private und staatlich anerkannte Hochschule für digitale Produktentwicklung in Berlin. Bei ihrem vielfach ausgezeichneten Bildungskonzept setzt sie mit derzeit rund 600 Studierenden in den drei englischsprachigen Studiengängen Software Engineering, Interaction Design und Product Management konsequent auf projektbasiertes und interdisziplinäres Lernen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 haben ihre Studierenden mehr als 60 Unternehmen gegründet. Die Hochschule wird von mehr als 50 der erfolgreichsten deutschen Tech-Unternehmerinnen und Unternehmern unterstützt.

Weitere Informationen unter: code.berlin/de

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