Zollhammer und Zeitenwende – Warum Europas Globalisierung auf der Kippe steht

Zollhammer und Zeitenwende - Warum Europas Globalisierung auf der Kippe steht

Zölle und Rohstoffkrisen bedrohen die Globalisierung – Doobloo AG

Ein Gastbeitrag von Heinz Muser, geschäftsführender Gesellschafter der doobloo AG, Fürstentum Liechtenstein

Europa unter Druck: Ist der Welthandel noch zu retten?

Als Unternehmer mit Fokus auf kritische Rohstoffe erlebe ich tagtäglich, wie fragil unser globales Wirtschaftsmodell geworden ist. Der Welthandel, einst Garant für Wachstum und Wohlstand, steht an einem Scheideweg. Was Donald Trump mit einem Federstrich beschlossen hat, trifft die europäische Realwirtschaft ins Mark: Zölle auf Industrie- und Techgüter, verpackt als patriotischer Akt, sind in Wahrheit ein großer Angriff auf die Grundprinzipien der Globalisierung.

Die Europäische Union exportierte im Jahr 2023 Waren im Wert von über 500 Milliarden Euro in die USA und erzielte dabei einen Überschuss von 157 Milliarden Euro. Nun drohen Exportbremsen und Gegenreaktionen. Die Automobilbranche, bereits durch Strukturwandel und Antriebsrevolution gebeutelt, steht vor weiteren Produktionskürzungen. Ist das noch ein Handelskonflikt oder bereits ein systemischer Bruch?

Globalisierung im Rückzugsmodus: War es das mit dem freien Handel?

Seit dem WTO-Beitritt Chinas im Jahr 2001 hat sich der globale Handel versiebenfacht. Zwischen 1990 und 2020 stieg der weltweite Warenverkehr von rund 4 Billionen auf mehr als 22 Billionen US-Dollar pro Jahr. Die EU war dabei einer der größten Profiteure. Doch inzwischen verkehrt sich diese Erfolgsgeschichte ins Gegenteil. Laut der WTO könnte der Welthandel 2025 um ein Prozent schrumpfen – das wäre der stärkste Einbruch seit der Finanzkrise.

Die Politik der Vereinigten Staaten ist dabei nur ein Katalysator für einen Trend, der längst begonnen hat: Re-Shoring, Near-Shoring, Friend-Shoring – allesamt Euphemismen für eine neue Entflechtung der Weltwirtschaft. Was bedeutet das für Europa? Muss der Kontinent sich neu erfinden, oder ist der Rückweg in ein autarkes Industriezeitalter eine Illusion?

Rohstoffe: Europas Achillesferse in der Transformation

In meiner Branche spürt man die Konsequenzen direkt: Strategische Rohstoffe wie Seltene Erden, Kobalt, Lithium oder Gallium sind nicht nur rar – sie sind politisch aufgeladen. China dominiert viele dieser Märkte mit bis zu 90 Prozent Marktanteil. Die jüngsten Exportkontrollen für Gallium und Germanium sind keine Fußnote – sie sind ein Warnschuss.

Die EU hat mit dem Critical Raw Materials Act einen wichtigen Schritt gesetzt, aber es bleibt ein Rennen gegen die Zeit. Ohne Zugang zu kritischen Materialien kann keine Batterie, kein Windrad, kein Chip in Europa produziert werden. Wer also glaubt, dass eine nachhaltige und digitale Transformation ohne strategische Ressourcen möglich ist, unterschätzt die Physik der industriellen Realität.

Zollpolitik als Brandbeschleuniger für wirtschaftliche Spaltung?

Die Trump-Zölle führen uns unweigerlich zu einem bitteren Szenario: Entweder es gelingt Europa, eigene Versorgungswege aufzubauen, oder wir verlieren unsere Rolle als Industriestandort. Besonders brisant ist, dass nicht nur Industriegüter betroffen sind. Auch Dienstleistungs- und Finanzflüsse geraten ins Wanken: 2023 hatte die EU ein Defizit von 109 Milliarden Euro im Dienstleistungsverkehr mit den USA. Sollten auch digitale Dienstleistungen wie Cloud Computing, Zahlungsdienste oder Software längerfristig mit Zöllen oder Abgaben belegt werden, wird das für viele europäische KMU zur Überlebensfrage.

Welche Optionen hat Europa?

Europa muss die eigene strategische Resilienz massiv ausbauen – und das mit der Präzision, dem Weitblick und der Bodenständigkeit, wie man sie aus der Schweizer Mentalität kennt. Nicht hektisch, aber entschlossen. Nicht laut, aber konsequent. Es braucht eine ökonomische Realpolitik, die globale Unsicherheiten nicht wegwünscht, sondern als kalkulierbaren Teil einer neuen Weltordnung begreift.

Dazu gehört der systematische Aufbau unabhängiger Rohstofflieferketten, besonders mit stabilen Partnern in Afrika und Lateinamerika. Das bedeutet nicht, Abhängigkeiten einfach zu verschieben, sondern gemeinsam tragfähige, faire und transparente Modelle der Rohstoffgewinnung zu etablieren – mit Beteiligung der lokalen Bevölkerung, mit ESG-Standards und mit Investitionen in Infrastruktur und Bildung vor Ort.

Ein konkretes Beispiel: In Namibia entsteht aktuell ein Joint Venture zwischen einem europäischen Rohstoffkonsortium und einem lokalen Bergbauunternehmen zur Förderung von Seltenerdmetallen. Dabei fließen über 400 Millionen Euro in umweltschonende Technik, Infrastrukturprojekte und lokale Ausbildungsinitiativen. Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie europäische Interessen und afrikanisches Entwicklungspotenzial ineinandergreifen können – und wie strategische Souveränität konkret aussieht.

Zudem muss das Handelsrecht innerhalb der WTO nicht nur verteidigt, sondern modernisiert werden. Denn Regeln, die in den 90ern formuliert wurden, helfen wenig gegen die Herausforderungen digitaler Märkte und strategischer Erpressung durch Großmächte. Europa benötigt ein WTO-Update, das Schutz gegen aggressive Industriepolitik erlaubt, ohne in den Protektionismus zu verfallen. WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala brachte es treffend auf den Punkt: „Wenn wir nicht verhindern, dass der Welthandel fragmentiert, droht ein Rückfall in eine Welt ökonomischer Blöcke – mit weniger Wohlstand für alle.“

Der Schutz kritischer Branchen durch gezieltes industrielles Screening ist ebenso wichtig – nicht als Planwirtschaft, sondern als strategische Vorsorge. Staaten wie die Schweiz kennen das Prinzip der „wirtschaftlichen Landesversorgung“. Vielleicht ist es an der Zeit, dieses Denken europäisch zu interpretieren.

Auch das Beihilferecht sollte reformiert werden: Zu oft ersticken gute Projekte an der Bürokratie. Wer in die europäische Batterieproduktion, in Seltene Erden oder grüne Technologien investiert, darf nicht durch einen Brüsseler Paragraphendschungel gelähmt werden.

Und schließlich – Investitionen in Recycling, Substitution und Kreislaufwirtschaft sind kein netter Nebengedanke, sondern elementarer Bestandteil künftiger Wettbewerbsfähigkeit. Was wir an Gallium nicht mehr importieren, müssen wir aus Elektroschrott zurückgewinnen. Was wir an seltenen Erden nicht fördern können, müssen wir durch neue Materialinnovationen ersetzen. Hier liegt enormes Potenzial – technologisch, ökologisch und wirtschaftlich.

Kurzum: Es geht nicht darum, Globalisierung abzuschaffen. Aber sie muss neu gedacht werden – multipolar, resilient und europäisch, strategisch. Sonst droht die Dekarbonisierung am Materialmangel zu scheitern. Und das wäre nicht nur ein wirtschaftlicher Rückschlag – sondern ein politisches Fiasko.

Was heißt das für Unternehmen und Anleger?

Zölle sind nicht nur ein wirtschaftspolitisches Instrument, sie sind auch ein Marktsignal. Wer als Unternehmer oder Anleger glaubt, dass die Spielregeln die gleichen bleiben, könnte sich täuschen.

Aktien mit starker Exportorientierung in den USA könnten unter Druck geraten
Infrastruktur-, Rüstungs- und Rohstofftitel gewinnen an Relevanz
Regionale Kreisläufe und europäische Champions benötigen Kapitalspritzen

Ich plädiere daher für eine neue europäische Industriestrategie, die sich an der Realität orientiert, nicht an Wunschdenken.

Fazit: Der Zollhammer ist nicht das Ende – aber ein Weckruf

Europa hat die Wahl: Will es zum Zuschauer einer neuen Weltordnung werden oder zum Mitgestalter? Die Ereignisse der letzten Wochen zeigen: Zeit für politische Spielchen bleibt keine. Strategische Souveränität beginnt bei den Rohstoffen und endet bei der Innovationskraft. Wenn wir jetzt nicht handeln, könnte die Globalisierung, wie wir sie kannten, tatsächlich Geschichte sein.

Autor: Heinz Muser

Die doobloo AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein hat sich auf den Kauf strategischer Metalle spezialisiert. Sie ist überzeugt, dass jedes Anlageportfolio um einen greifbaren Sachwert erweitert werden sollte, als eine krisen- und inflationssichere Komponente. Technologiemetalle und Seltene Erden werden für fast alle Hightech-Entwicklungen der letzten Jahre dringend benötigt.

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Zollfreilager in Liechtenstein – Sicherheit und Diskretion im Fokus unter Aufsicht der FMA

Zollfreilager in Liechtenstein - Sicherheit und Diskretion im Fokus unter Aufsicht der FMA

Zollfreilager in Liechtenstein – Sicherheit, Steuervorteile & Diskretion – EM Global Service AG

Die Vorteile von Zollfreilagern in Liechtenstein

Inmitten der malerischen Alpen und des wirtschaftlich stabilen Fürstentums Liechtenstein verbergen sich Orte, die für vermögende Anleger von unschätzbarem Wert sind: Zollfreilager (ZFL). Diese Einrichtungen bieten nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch höchste Sicherheitsstandards und eine strenge Aufsicht durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein, die als unabhängige Regulierungsbehörde das Vertrauen der Investoren stärkt. Die zunehmende Popularität von Zollfreilagern ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer strategisch wichtigen Entscheidung: Vermögenswerte, insbesondere Edelmetalle, diskret und geschützt zu lagern.

Was sind Zollfreilager?

Zollfreilager sind extraterritoriale Verwahrungsmöglichkeiten, die ursprünglich zur Vereinfachung des internationalen Handels geschaffen wurden. Sie ziehen sich durch ihren besonderen Status aus, der es ermöglicht, Waren und Vermögenswerte sicher aufzubewahren, ohne dass Zollgebühren oder Mehrwertsteuer anfallen – solange die Waren nicht in den wirtschaftlichen Verkehr eines Landes eingeführt werden. Dies macht Zollfreilager für vermögende Investoren zu einer attraktiven Option, speziell für diejenigen, die in Edelmetalle wie Silber, Platin oder Palladium investieren wollen.

Steuerliche Vorteile und die Attraktivität von Zollfreilagern

Die steuerlichen Vorteile, die Zollfreilager bieten, sind beträchtlich. „Zollfreilagerprodukte ermöglichen es Anlegern, in Weißmetalle zu investieren, ohne die Mehrwertsteuer von 19 Prozent tragen zu müssen“, erklärt Dr. Peter Riedi, Geschäftsführer der EM Global Service AG und Experte im Bereich Edelmetalle. Diese Steuersparnis wirkt sich erheblich auf die Rentabilität von Investments aus und macht Weißmetalle zu einer noch attraktiven Anlageklasse. Vornehmlich in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen Investoren vermehrt nach sicheren und rentablen Anlagemöglichkeiten – und Zollfreilager bieten hier einen einzigartigen Vorteil.

Sicherheitsaspekte: Hochsicherheitslager und FMA-Aufsicht

Neben den steuerlichen Vorteilen bieten Zollfreilager ein Höchstmaß an Sicherheit. Die EM Global Service AG, ein führendes Unternehmen in diesem Bereich, nutzt Hochsicherheitslager, die von international renommierten Sicherheitsunternehmen betrieben werden. Diese Lager sind speziell dafür ausgelegt, die physische Verwahrung von Edelmetallen auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Heinz Muser, geschäftsführender Gesellschafter der EM Global Service AG, betont: „Anleger können sicher sein, dass ihre Vermögenswerte in einem Zollfreilager bestens geschützt sind.“

Besonders hervorzuheben ist die Rolle der FMA Liechtenstein, die seit ihrer Gründung im Jahr 2005 als unabhängige Behörde die Aufsicht über Finanzmärkte und Lagerstätten im Fürstentum ausübt. Die FMA überwacht streng die Einhaltung von Vorschriften und Sicherheitsstandards, um den Schutz der Anleger zu gewährleisten. Diese strikte Aufsicht durch die FMA ist einer der Hauptgründe, warum Zollfreilager in Liechtenstein so geschätzt werden.

Die Rolle der Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein

Die FMA Liechtenstein spielt eine entscheidende Rolle bei der Überwachung und Regulierung der Zollfreilager. Sie agiert als unabhängige Behörde, die sicherstellt, dass alle rechtlichen und sicherheitsrelevanten Vorgaben strikt eingehalten werden. Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 ist die FMA ein Garant für Transparenz und Rechtssicherheit im liechtensteinischen Finanzsektor. Der Präsident des Aufsichtsrates, Roland Müller, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die höchsten Standards für die Sicherheit und den Schutz der Anlegerinteressen zu wahren.

Diese strenge Kontrolle wird auch bei den Zollfreilagern umgesetzt, die im Besitz privater Betreiber sind. Die schweizerische Zollverwaltung, die für Liechtenstein zuständig ist, führt regelmäßige Kontrollen durch und hat direkten Zugriff auf die Lagerbuchhaltung der Betreiber. Eine Bürgschaft muss vom Lagerhalter hinterlegt werden, um die ordnungsgemäße Durchführung aller Lagerprozesse zu gewährleisten. Dieses engmaschige Netz aus privater Kontrolle und staatlicher Aufsicht bietet den Anlegern die Sicherheit, die sie von einer solchen Anlageform erwarten.

Warum Liechtenstein? Ein Standort mit Mehrwert?

Das Fürstentum Liechtenstein genießt seit jeher den Ruf eines sicheren und stabilen Finanzplatzes. Gemeinsam mit der Schweiz bildet es eine Zollunion, was es zu einem attraktiven Standort für Zollfreilager macht. Neben den steuerlichen Vorteilen, die sich aus der Lagerung von Weißmetallen im Zollfreilager ergeben, verfügt Liechtenstein von seiner stabilen politischen und wirtschaftlichen Lage sowie seiner Anbindung an die Schweiz.

Für Investoren, die Wert auf Diskretion und Datenschutz legen, bietet Liechtenstein weitere Vorteile. Die Lagerhalter in den Zollfreilagern sind zwar verpflichtet, Bestandsaufzeichnungen einschließlich der Namen und Adressen der Eigentümer zu führen, jedoch werden diese Daten streng vertraulich behandelt. Heinz Muser von der EM Global Service AG erklärt: „Die personenbezogenen Daten unserer Kunden werden ausschließlich zur Verwaltung der Lagerbestände verwendet und unterliegen dem strengen Datenschutzgesetz Liechtensteins.“

Diskretion und Anonymität: eine letzte Bastion?

Nach dem Zusammenbruch des Bankgeheimnisses in vielen Teilen der Welt sind Zollfreilager zu einer der letzten Bastionen geworden, in denen Vermögen diskret und anonym verwahrt werden kann. Dies ist besonders für vermögende Privatpersonen attraktiv, die das Vertrauen in traditionelle Banken und Finanzsysteme verloren haben.

Die Schweiz und Liechtenstein bieten Anlegern ein sicheres und stabiles Umfeld, in dem sie ihre Edelmetalle und andere Vermögenswerte lagern können, ohne dass diese in den offiziellen Statistiken erfasst werden. Dies verleiht Zollfreilagern einen besonderen Reiz für Anleger, die ihre Investitionen diskret halten wollen.

Fazit: Zollfreilager in Liechtenstein – Eine sichere und steueroptimierte Investition

Zollfreilager in Liechtenstein bieten Anlegern eine attraktive Möglichkeit, in Edelmetalle wie Silber, Platin oder Palladium zu investieren und dabei von erheblichen Steuersparnissen zu profitieren. Unter der strengen Aufsicht der FMA und mit der zusätzlichen Sicherheit durch Hochsicherheitslager können Anleger sicher sein, dass ihre Vermögenswerte bestmöglich geschützt sind. Überdies genießen Sie die Diskretion und den Schutz ihrer persönlichen Daten, die in einem Zollfreilager gewährleistet sind. Heinz Muser und Dr. Peter Riedi von der EM Global Service AG sind überzeugt, dass Zollfreilager weiterhin an Bedeutung gewinnen werden – als sichere, steueroptimierte und diskrete Anlageform, die den Anforderungen der heutigen anspruchsvollen Anleger gerecht wird.

Zollfreilager in Liechtenstein sind somit nicht nur eine logische Wahl für Edelmetallinvestoren, sondern auch ein Symbol für Sicherheit, Diskretion und finanzielle Stabilität in unsicheren Zeiten.

Autor: Dr. Peter Riedi, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der EM Global Service AG

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für die Eigentümer, die Käufer. Das Unternehmen mit ihrem Team baut auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung im Herzen Europas. Weitere Informationen unter www.em-global-service.li

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Gallium und Germanium im Zentrum der Macht: Wie China Europas Industrie herausfordert

Gallium und Germanium im Zentrum der Macht: Wie China Europas Industrie herausfordert

Doobloo AG – Technologiemetalle in den Händen von China

In einer Welt, in der Technologie und Wirtschaft eng miteinander verflochten sind, haben die jüngsten Ankündigungen aus China, die Exporte kritischer Technologiemetalle wie Gallium und Germanium zu beschränken, weitreichende Wellen geschlagen. Diese Entscheidung unterstreicht nicht nur Chinas dominante Stellung als weltweit größter Produzent dieser unverzichtbaren Komponenten für die Halbleiterindustrie, sondern wirft auch ein grelles Licht auf die prekäre Abhängigkeit Europas von diesen essenziellen Ressourcen.

Strategische Metalle im Zentrum der Machtpolitik

Gallium und Germanium, obwohl klein in ihrer physischen Präsenz, sind gigantisch in ihrer Bedeutung für die moderne Technologie. Von der Herstellung leistungsfähiger Mikrochips hin zu kritischen Komponenten in Radargeräten sind diese Metalle das Rückgrat zahlreicher technologischer Anwendungen. Die jüngste Ankündigung des chinesischen Handelsministeriums, Exporte dieser Metalle durch die Einführung von Ausfuhrlizenzen ab dem 1. August zu kontrollieren, ist ein strategischer Schachzug, der weit über wirtschaftliche Interessen hinausgeht. Es handelt sich um eine gezielte Maßnahme, die in den Kontext des wachsenden geopolitischen Wettbewerbs und der Sicherheitsbedenken, insbesondere in der Halbleiterindustrie, eingebettet ist.

Europas vulnerable Position

Europa findet sich in einer besonders prekären Lage wieder. Die hohe Abhängigkeit von chinesischen Importen bei diesen kritischen Rohstoffen stellt ein erhebliches Risiko dar. Die Europäische Union hat diese Technologiemetalle als „kritische Rohstoffe“ eingestuft, ein Hinweis auf ihre strategische Bedeutung und die Notwendigkeit, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Daher könnte die aktuelle Entwicklung nicht nur die Preise für diese Metalle erhöhen, sondern auch die europäische Industrie in eine schwierige Lage bringen, sollten diese essenziellen Ressourcen knapp werden.

Preisentwicklung und mögliche Zukunftsszenarien

Bereits jetzt zeichnen sich die Auswirkungen der chinesischen Exportbeschränkungen auf dem Weltmarkt ab. Ein deutlicher Preisanstieg bei Gallium und Germanium in den vergangenen Monaten deutet auf eine Verknappung hin, die bei gleichbleibend hoher Nachfrage nur schwer zu kompensieren sein wird. Sollte China seine Exportkontrollen weiter verschärfen, könnte dies zu einer regelrechten Preisexplosion führen, die weit über die Metalle selbst hinausreicht und alle Branchen betrifft, die auf diese angewiesen sind.

Investitionsmöglichkeiten in einem unsicheren Markt

Trotz der bedrohlichen Aussichten gibt es auch Chancen. Anleger, die in kritische Rohstoffe investieren, könnten von der aktuellen Entwicklung profitieren. Unternehmen wie die doobloo AG bieten unter anderem Investitionsmöglichkeiten in diese strategischen Metalle, die in hochsicheren Zollfreilagern gelagert werden. Dies bietet nicht nur eine potenzielle Wertsteigerung, sondern trägt auch zur Versorgungssicherheit bei, indem es eine alternative Quelle für diese kritischen Materialien bietet.

Europas Hochsicherheitslösung gegen globale Rohstoffrisiken

Die Entscheidung Chinas, die Exporte von Gallium und Germanium zu kontrollieren, stellt Europa vor erhebliche Herausforderungen. Die Abhängigkeit von diesen kritischen Rohstoffen, die für die Technologie- und Industriezukunft des Kontinents von entscheidender Bedeutung sind, verlangt nach einer strategischen Neuausrichtung. Es ist an der Zeit, die Versorgungssicherheit zu überdenken und nachhaltige Lösungen zu finden, die Europa weniger anfällig für geopolitische Spannungen machen. Die Investition in kritische Rohstoffe könnte dabei eine wichtige Rolle spielen, um nicht nur finanzielle Gewinne zu erzielen, sondern auch zur strategischen Unabhängigkeit Europas beizutragen.

Von der Abhängigkeit zur Autarkie: Europas Weg in die rohstoffgesicherte Zukunft

Angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen und der daraus resultierenden Unsicherheiten in der Versorgung mit kritischen Rohstoffen haben Unternehmen in Europa innovative Lösungen entwickelt, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die doobloo AG, ein Unternehmen, das sich auf Investitionen in strategische Rohstoffe wie Technologiemetalle, Seltene Erden und einige Edelmetalle spezialisiert hat.

Durch die Investition in diese kritischen Rohstoffe können Anleger nicht nur von potenziellen Preissteigerungen profitieren, sondern leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der DACH-Region. Die doobloo AG lagert alle Rohstoffe in einem hochsicheren Zollfreilager in Deutschland. Diese Lager sind amtlich zugelassene Orte, an denen Waren unversteuert und unverzollt gelagert werden können. Dies ermöglicht es den Kunden, Rohstoffe zum Nettowarenwert zu erwerben, ohne Mehrwertsteuer zu zahlen, bis sie sich entscheiden, die Ware physisch ausliefern zu lassen.

Die Sicherheit dieser Lager wird durch modernste Technik gewährleistet, einschließlich massiver Stahlbetonwände, hochsicherer Panzertüren und fortschrittlicher Überwachungssysteme. Diese physischen und technologischen Sicherheitsmaßnahmen sorgen dafür, dass die gelagerten Werte bestmöglich geschützt sind.

Ein weiterer Vorteil des Standorts Deutschland ist die unmittelbare Verfügbarkeit der gelagerten Rohstoffe für die Industrie im Falle einer Liquidation. Im Gegensatz zur Lagerung in der Schweiz, wo Zollformalitäten den Prozess verlangsamen könnten, ermöglicht die doobloo AG einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu diesen essenziellen Materialien.

Durch solche strategischen Maßnahmen trägt die doobloo AG zur Stärkung der Versorgungssicherheit in Europa bei und ermöglicht gleichzeitig Anlegern, in einen Markt zu investieren, der für die Zukunft der Technologie und Industrie von entscheidender Bedeutung ist.

Die doobloo AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein hat sich auf den Kauf strategischer Metalle spezialisiert. Sie ist überzeugt, dass jedes Anlageportfolio um einen greifbaren Sachwert erweitert werden sollte, als eine krisen- und inflationssichere Komponente. Technologiemetalle und Seltene Erden werden für fast alle Hightech-Entwicklungen der letzten Jahre dringend benötigt.

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Geld anlegen in Gallium: Gallium – gefragt wie Gold

Geld anlegen in Gallium: Gallium - gefragt wie Gold

doobloo AG – Geld anlegen in Gallium

In einer Welt, die von rasantem technologischen Fortschritt geprägt ist, stehen wir vor der Herausforderung, innovative Lösungen für die steigenden Bedürfnisse der Gesellschaft zu finden. Dabei sind Technologiemetalle und Seltene Erden zu Schlüsselressourcen geworden, die die Grundlage für viele unserer modernen Errungenschaften bilden. Ein solches Metall, das in dieser Hinsicht immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist Gallium.

Die Seltenheit von Gallium

Gallium ist ein Metall, das nicht nur selten, sondern auch äußerst kostbar ist. Seine außergewöhnlichen Eigenschaften machen es zu einem begehrten Rohstoff in der modernen Technologieindustrie. Ob in der Unterhaltungselektronik oder der Photovoltaik, Gallium ist für nahezu alle Boom-Branchen unverzichtbar. Doch gerade die Tatsache, dass Gallium so rar und begrenzt vorkommt, macht es zu einer vielversprechenden Wertanlage.

Der begrenzte Vorrat an Gallium

Die Natur hat Gallium nicht im Überfluss bedacht. Es tritt meistens als Nebenprodukt von Erzen auf und ist daher schwer zu gewinnen. Im Jahr 2020 konnten weltweit gerade einmal etwa 700 Tonnen industriell verwertet werden, wobei nur zwei Drittel davon aus Minen stammten. Der Rest wurde aus Rohstoffreserven gewonnen. Marktstudien verschiedener Institutionen kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass in den kommenden Jahren wahrscheinlich Versorgungsengpässe drohen könnten. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung prognostiziert sogar einen weltweiten Bedarf, der bis 2035 sechsmal so hoch sein wird wie heute. Dies deutet auf eine beachtliche Wertsteigerung hin.

Warum in Gallium investieren?

Heinz Muser, geschäftsführender Gesellschafter der renommierten doobloo AG und Dr. Peter Riedi, ausgewiesener Edelmetallexperte aus dem Fürstentum Liechtenstein, sehen im Investment in Technologiemetalle wie Gallium eine äußerst vielversprechende Möglichkeit. Die Preisentwicklung von Rohgallium mit einer Reinheit von 99,99 Prozent (4N) seit 2001 verdeutlicht die Attraktivität dieses Metalls: Markante Peaks in den Jahren 2001, 2007, 2011 und 2022 zeugen von starken Preisanstiegen, ausgelöst durch bedeutende Entwicklungen in der Halbleiterindustrie sowie eine gesteigerte Nachfrage für Mobiltelefone und LEDs.

Im Jahr 2016 betrug die weltweite Primärproduktion von Gallium geschätzte 274 Tonnen, wobei China als führender Produzent hervorstach. Weitere Produzenten waren Deutschland, Südkorea, Russland, die Ukraine und Japan, jedoch in geringerem Maße. Aufgrund der Seltenheit und hohen Nachfrage seitens der Hightech-Industrie prognostizierte die EU-Kommission bereits in einem Report von 2010 mögliche Versorgungsengpässe für Gallium. „Aber zurzeit wird eine gewisse Seitwärtsbewegung erwartet, ohne einen dringenden Handlungsbedarf“, gibt Dr. Riedi zu bedenken. Heinz Muser erklärt, dass die Gallium und Germanium-Restriktion aktuell aus Sicht der Experten weitestgehend eingepreist ist. Jetzt noch überdurchschnittlich einzukaufen halten Experten für relativ riskant, zumal sich die Liefersituation in ein paar Monaten auch wieder entspannen kann und dann auch die Preise wieder etwas nachgeben könnten. Besonders im Bereich LED-Technologie wird ein drastischer Anstieg des Gallium-Verbrauchs erwartet, mit Expertenschätzungen von über 100 Tonnen jährlich bis 2025. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung dieses Metalls und lässt auf eine Steigerung des Bedarfs um etwa 25 Prozent pro Jahr schließen.

Gallium in der Technologieindustrie

Technologiemetalle sind in unserer digitalen Welt von großer Bedeutung. Sie sind essenziell für die Entwicklung und Herstellung von Technologien wie Smartphones, Tablets, Computer und Elektroautos. Zu den bekanntesten Technologiemetallen gehören die Seltenen Erden, die aufgrund ihrer Seltenheit und einzigartigen Eigenschaften sehr begehrt sind. Gallium ist ein bedeutendes Mitglied dieser Metallfamilie und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Chancen und Risiken einer Investition in Gallium

Die steigende Nachfrage nach Technologiemetallen hat das Interesse an Gallium geweckt. Da es als Nebenprodukt bei der Aluminiumgewinnung entsteht, ist seine Verfügbarkeit begrenzt. Experten prognostizieren eine steigende Nachfrage und einen möglichen Engpass in der Zukunft. Dies macht Gallium zu einer vielversprechenden Investition in Technologiemetalle.

Verschiedene Investitionsmöglichkeiten

Eine Investition in Gallium kann auf verschiedene Arten erfolgen:

Kauf von physischem Gallium: Direkter Erwerb des Metalls, erfordert jedoch Lagerung und Transport.
Kauf von Aktien von Unternehmen: Investition in Unternehmen, die Gallium abbauen oder in ihren Produkten verwenden.
Investition in ETFs oder Fonds: Eine Möglichkeit, indirekt in Gallium und andere Technologiemetalle zu investieren.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Markt für Technologiemetalle starken Schwankungen unterliegt und von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden kann. Eine genaue Analyse der Marktentwicklung und eine ständige Beobachtung sind daher unerlässlich.

Gallium als Teil eines Sachwertdepots

In Zeiten niedriger Zinsen und wachsender Unsicherheit auf den Finanzmärkten bieten Sachwerte wie Technologiemetalle eine alternative Anlageform. Sie sind unabhängig von Währungen und bieten somit eine gewisse Absicherung gegen Inflation und Währungsrisiken. Bei physischen Investments wie Technologiemetallen und Seltenen Erden ist die sichere Lagerung von größter Bedeutung. Hier setzt die doobloo AG höchste Standards: Der Bunker verfügt über massive Stahlbetonwände und -decken von über zwei Metern Dicke sowie eine hochsichere Panzertür mit modernsten Sicherungssystemen. Modernste Sensoren, Überwachungs- und Meldetechnik bieten zusätzlichen Schutz. Im Falle einer Liquidation sind die Sachwerte zeitnah für Abnehmer in der Industrie verfügbar.

Heinz Muser erklärt, dass die doobloo AG einen weiteren entscheidenden Vorteil für Investoren bietet, die Möglichkeit der zollfreien Lagerung. In amtlich zugelassenen und überwachten Zollfreilagern können Waren unversteuert und unverzollt gelagert werden. Dies ermöglicht Kunden den Erwerb von Rohstoffen zum Nettowarenwert, ohne Mehrwertsteuer. Diese fällt nur an, wenn Kunden die Ware physisch ausliefern lassen.

Ein entscheidender Standortvorteil liegt in der Wahl Deutschlands als Lagerort. Im Vergleich zur Lagerung in der Schweiz entfallen hier notwendige Zollformalitäten bei einer Liquidation, was einen zeitlichen Vorteil bedeutet. Dies gewährleistet, dass Ihre Sachwerte bei Bedarf schnell für den Verkauf an Industriekunden bereitstehen.

Insgesamt verdeutlichen Heinz Muser und Dr. Peter Riedi, dass ein Investment in Technologiemetalle und Seltene Erden nicht nur eine vielversprechende finanzielle Option ist, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung unserer Gesellschaft leistet.

Fazit

Gallium ist zweifellos eine vielversprechende Investition in Technologiemetalle aufgrund seiner steigenden Nachfrage und begrenzten Verfügbarkeit. Dennoch sollten Anleger die Risiken im Auge behalten und eine umfassende Marktanalyse durchführen. Gallium kann sowohl in physischer Form als auch durch den Kauf von Aktien erworben werden und kann als Teil eines Sachwertdepots betrachtet werden. Eine gut informierte und diversifizierte Investitionsstrategie ist entscheidend.

Es ist wichtig zu bedenken, dass keine Investition ohne Risiko ist, insbesondere in einem volatilen Markt wie dem für Technologiemetalle. Eine gründliche Analyse des Marktes, eine Diversifizierung der Investitionen und eine laufende Überwachung sind für den Erfolg der Investition von entscheidender Bedeutung. Die Unterstützung eines erfahrenen Finanzberaters oder Anlageexperten kann dabei hilfreich sein, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Weitere Investitionsmöglichkeiten

Es gibt mehrere Möglichkeiten, in Gallium zu investieren. Neben dem Erwerb physischen Galliums können Anleger auch Aktien von Unternehmen kaufen, die in der Gewinnung oder Verwendung von Gallium tätig sind. Der Kauf von ETFs oder Fonds, die auf Technologiemetalle spezialisiert sind, ist eine weitere Option. Jede dieser Investitionsmöglichkeiten hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, und es ist wichtig, die individuellen Anlageziele und den Risikoappetit zu berücksichtigen.

Dr. Riedi gibt zu bedenken, dass der Markt für Technologiemetalle sich aufgrund von politischen und wirtschaftlichen Faktoren verändern kann. Handelsbeschränkungen, geopolitische Spannungen oder wirtschaftliche Entwicklungen können sich auf Angebot und Nachfrage auswirken und somit auch den Preis von Gallium beeinflussen. Eine fundierte Analyse der aktuellen und potenziellen Marktfaktoren ist daher unerlässlich, um das Investitionsrisiko zu minimieren.

Zusammenfassend ist Gallium eine vielversprechende Investition in Technologiemetalle aufgrund seiner steigenden Nachfrage und begrenzten Verfügbarkeit. Aber durch die Gallium und Germanium-Restriktion könnte eine gewisse Seitwärtsbewegung entstehen. Experten weisen darauf hin, dass es wichtig ist, die Risiken zu verstehen und eine fundierte Strategie zu entwickeln, um das Potenzial dieser Investition voll auszuschöpfen.

Autor: Philipp Bossert

Die doobloo AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein hat sich auf den Kauf strategischer Metalle spezialisiert. Sie ist überzeugt, dass jedes Anlageportfolio um einen greifbaren Sachwert erweitert werden sollte, als eine krisen- und inflationssichere Komponente. Technologiemetalle und Seltene Erden werden für fast alle Hightech-Entwicklungen der letzten Jahre dringend benötigt.

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Die grüne Zukunft mit blauem Kobalt gestalten

Die grüne Zukunft mit blauem Kobalt gestalten

Doobloo AG – Kobalt für die Zukunft

Kobalt gilt heute als wertvolles Metall mit einem bläulich-gräulichen Farbton. Dank seiner spezifischen Eigenschaften ist Kobalt im Bereich der wiederaufladbaren Batterien (Akkumulatoren) wie auch als Superlegierung stark nachgefragt.

Der geheimnisvolle blaue Kobalt begleitet den Menschen schon seit der Antike. Die Geschichte des Kobalt führt bis ins alte chinesische Zeitalter. Bekannt als farbenreiches Pigment, „Kobaltblau“ bis zur Nutzung für Akkumulatoren (Batterien). Der Name ist abgeleitet vom Kobold, einem Quälgeist, der unter der Erde wohnt. Der Zusammenhang findet sich weit in der zurückliegenden Geschichte des Silberabbaus, fügt Heinz Muser, geschäftsführender Gesellschafter der doobloo AG im Fürstentum Liechtenstein hinzu. Einst als Farbstoff verwendet, erweist sich Kobalt als entscheidend für die Zukunft der sauberen Energie.

Entdeckung von Kobalt für die Industrialisierung

Kobalt kommt nur selten in reiner Form vor, ist teuer und schwer zu isolieren. Ein Schwede namens Georg Brandt entdeckte Kobalt im 18. Jahrhundert, 200 Jahre nach der Entdeckung des ersten Metalls, in seinen spezifischen Eigenschaften neu. Heinz Muser erklärt, dass vor seiner offiziellen Entdeckung Kobalt hauptsächlich als blaues Pigment zum Bemalen und Verzieren von Töpfen und zum Einfärben von Glas verwendet wurde. Kobalt als Farbe ist vor allem in der Ming-Dynastie belegt, die Chinesen verzierten ihre traditionellen Porzellanteller häufig mit Kobaltblau.

In jüngerer Zeit wird Kobalt auch mit medizinischen Verfahren in Verbindung gebracht, beispielsweise bei der Diagnose und Krebsbehandlung. Einige weitere Verwendungszwecke sind:

Magnete: Kobalt kann magnetisiert und in Magneten verwendet werden.

Luft- und Raumfahrt: In einer Legierung wird Kobalt in Düsenturbinen verwendet, da es auch bei hohen Temperaturen korrosionsbeständig ist.

Lithium-Ionen-Batterien: Die grüne Zukunft sieht in dieser Art von Batterien eine Möglichkeit, von Treibhausgasen wegzukommen. Sie enthalten eine geringe Menge an Kobalt; die Industrie ist jedoch bestrebt, auch diese zu ersetzen.

Galvanik: Kobalt wird auch in der Galvanotechnik verwendet, da es korrosionsbeständig ist. In einer anderen Legierung, Alnico, wird Kobalt in Mikrofonen und Hörgeräten verwendet.

Farbe: Kobaltsalze werden häufig in Farben, Porzellan, Glas und Töpferwaren verwendet.

Medizin: Radioaktives Kobalt spielt eine Rolle bei der Behandlung von Krebs

Relevanz von Kobalt zur Nachhaltigkeit als strategischer Rohstoff

Für wiederaufladbare Energiespeicher stellen Kobalt und Lithium die wichtigsten Rohstoffe dar und finden ihre Klassifizierung in den strategischen Rohstoffen. „Nicht vergessen werden sollte, dass Rohstoffe bereits im Alltag allgegenwärtig sind, zugleich von entscheidender Bedeutung für neue Innovationen wettbewerbsfähiger Technologien sind“, erklärt Heinz Muser. Weshalb die Sicherung des Zugangs einer stabilen Versorgung auch im Fokus der Europäischen Union zur regelmäßigen Überprüfung der Liste der kritischen Rohstoffe steht. Bei der Europäischen Rohstoffinitiative handelt es sich um eine integrierte Strategie mit den Zielen für eine faire und nachhaltige Versorgung aus internationalen Märkten, die Förderung der nachhaltigen Versorgung in der EU mit der Steigerung der Ressourceneffizienz und des Recyclings. Die Quellen des Recyclings bestehen aus verschiedenen Quellen, wie verbrauchten Katalysatoren, kobalthaltige Schrotte, Legierungen, Magnete, Hartmetalle und Batterien.

Kobalt – Nebenprodukt des Kupfer und Nickel Bergbaus

Der Nachhaltigkeitsaspekt von Kobalt ist mit dem Kupfer und dem Nickel Bergbau verbunden. Das wichtigste Förderland von Lithium ist Australien und für Kobalt die Demokratische Republik Kongo. Die weltweite Kobalt Förderung betrug 2021 rund 170.000 Tonnen, davon entfielen 120.000 Tonnen aus den Minenproduktionen der Demokratischen Republik Kongo. Der langwierige und komplizierte Prozess macht Kobalt teurer. Da Kobalt jedoch zur Herstellung fester Legierungen beiträgt, kann es den Recyclingprozessen standhalten. Heinz Muser gibt zu bedenken, dass kontinuierlich an die Verbesserung und Stärkung des Risikomanagements, der Lieferkettentransperenz und Kontrolle gearbeitet wird. Das Hauptproduktionsland gilt als nicht sicher, die Verbesserung der Minen und der Arbeitsbedingen stehen im Fokus. Die Herausforderungen der Nachhaltigkeit in der Kobaltgewinnung ist zudem an regulativen Auflagen und Anforderungen von Investoren, Kreditgebern und Verbrauchern gebunden. „Nicht nur die EU verfolgt das Ziel auf dem Sektor der sogenannten Konfliktrohstoffe, beziehungsweise kritischen Rohstoffen, auf Basis des Engagement der Rohstoffabnehmer, nachhaltig verantwortungsvoll zu gestalten.

Große Industrien recyceln zunehmend große Mengen von Batterien und verwenden die dabei anfallenden Metalle. Durch das Recyclingverfahren konnten Tonnen von Metallen wieder auf den Markt gebracht werden. Mit der zunehmenden Bedeutung von Elektrofahrzeug Batterien sinkt zudem das weltweite Angebot an den dafür verwendeten Metallen. Daher sind Recyclingprodukte im industriellen Maßstab für die Expansion des Marktes für Elektroautos unerlässlich.

Investition in strategische Rohstoffe

Marktberichten zufolge ist das Interesse an Kobalt aufgrund seiner Rolle in Elektroautos und Technologieunternehmen sprunghaft angestiegen. „Damit wird die grüne Zukunft mit blauem Kobalt gemalt.“ Ohne die sogenannten Technologiemetalle, seltenen Erden und strategischen Rohstoffen ist der Umbau zur Klimaneutralität und Nachhaltigkeit der Kreislaufwirtschaft nicht machbar. „Im Gegensatz zu Gold werden strategische Rohstoffe tatsächlich verbraucht. Die Palette an Rohstoffen, in die Anlegerinnen und Anleger bei doobloo investieren können, wird stets an die aktuellen Anforderungen des Marktes und der Industrieverbraucher abgestimmt. Die Pulver und Metalle verbleiben bei doobloo außerdem in ihrer Originalverpackung, das garantiert eine hohe Liquidierbarkeit“, erklärt Heinz Muser.

Die Branchen erwarten weitere steigende Nachfragen nach strategischen Rohstoffen. Überall auf der Welt wollen die Länder expandieren und wachsen. Der Weltmarkt für Kobalt spielt eine große Rolle bei den innovativen Projekten. Heinz Muser weist darauf hin, dass die Entwicklung verdeutlicht, dass das Metall, das im alten China das einst für die Bemalung feiner Verzierungen verwendete Kobalt in heutigen technologischen Monopolen, für Unruhe sorgt. Mit Interesse beobachten, welche weiteren Technologien mit diesem Metall die Zukunft gestaltet und verändert werden.

V.i.S.d.P.:

Morgan Anne
Student & Blogger

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Morgan Anne ist eine englische Studentin, die ihren Bachelor-Abschluss in Internationaler Politik an der University of London Institute in Paris macht. Morgan Anne ist seit 2022 bei ABOWI-Reputation.com. Im Blog bossert-engeneering.de finden sich Wissen rund um Digitalisierung, der technischen Weiterbildung und der Innovation. Ihre eigene Zukunft sieht sie als Kommunikatorin, im Journalismus oder für eine politische Gruppe. Ihre Interessen liegen in den Bereichen Gesundheit und Fitness, Reisen, Biologie und Politik. Du erreichst uns unter contact@abowi.com.

Die doobloo AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein hat sich auf den Kauf strategischer Metalle spezialisiert. Sie ist überzeugt, dass jedes Anlageportfolio um einen greifbaren Sachwert erweitert werden sollte, als eine krisen- und inflationssichere Komponente. Technologiemetalle und Seltene Erden werden für fast alle Hightech-Entwicklungen der letzten Jahre dringend benötigt.

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